Einleitung zum Impuls für das Reise-Manifest 2030
00:00:14
Speaker
Hallo und herzlich willkommen zurück zu einer neuen Folge von Next Stop Future.
00:00:18
Speaker
Schön, dass ihr wieder eingeschaltet habt.
00:00:21
Speaker
Stellt euch mal vor, es gibt ein Dokument aus einer Branche, das nicht einfach Trends aufzählt, sondern ein Zukunftsbild formuliert.
00:00:29
Speaker
Als Orientierung dafür, wohin sich Tourismus entwickeln kann und sollte.
00:00:35
Speaker
Genau das ist das Impulse for Travel Manifest 2030.
Vom Produkt- zum lebensqualitätsorientierten Tourismus
00:00:39
Speaker
Ein strategisches Zukunftspapier, entstanden aus einem gemeinsamen Prozess in der Branche, als Einladung Tourismus zukunftsfähig zu gestalten.
00:00:49
Speaker
Das zentrale Bild darin ist ein Paradigmenwechsel.
00:00:53
Speaker
Vom Reiseprodukt zum Lebensraumauftrag.
00:00:56
Speaker
Tourismus soll nicht nur Aufenthalte verkaufen, sondern mitgestalten.
00:01:00
Speaker
wie Lebensqualität entsteht für Gäste und für Einheimische.
00:01:05
Speaker
Und das ist keine abgehobene Idee, sondern es ist eine Antwort auf einen Kontext, der spürbar härter geworden ist.
00:01:12
Speaker
Krisen, Erwartungen, Legitimation und die Frage, wie Resilienz dauerhaft und strukturell verankert werden kann.
Wirtschaftliche Bedeutung des Tourismus 2024
00:01:21
Speaker
Gleichzeitig ist der Tourismus längst ein Schwergewicht.
00:01:26
Speaker
2024 war in Deutschland wieder ein Rekordjahr mit 496,1 Millionen Gäste Übernachtung.
00:01:33
Speaker
Und EU-weit wurden 2024 rund drei Milliarden Nächte gezielt.
00:01:38
Speaker
Das zeigt, wie groß der Einfluss der Branche auf Räume, Infrastruktur und Alltag tatsächlich ist.
00:01:45
Speaker
In dieser Folge nehmen wir das Manifest als Sprungbrett, um genau diesen Perspektivwechsel greifbar zu machen.
00:01:52
Speaker
Warum Werte zum strategischen Fundament werden und warum Glaubwürdigkeit nicht nur Kommunikation ist, sondern Entscheidungen und Prioritäten braucht.
00:02:02
Speaker
Und warum Themen wie KI und Daten nicht nur Tech-Spielereien sind, sondern darüber mitentscheiden, wie Sichtbarkeit, Zugang und Wertschöpfung in Zukunft funktionieren.
Fokusbereiche des Manifests und notwendige Strategien
00:02:14
Speaker
Eurostat zeigt, 2025 nutzten bereits 20% der EU-Unternehmen KI.
00:02:19
Speaker
Große deutlich häufiger als kleine.
00:02:22
Speaker
Das verändert Skalierung und Wettbewerb spürbar.
00:02:26
Speaker
Vor allem aber geht es um den Möglichkeitsraum.
00:02:29
Speaker
Das Manifest bündelt acht Stellschrauben von Nachhaltigkeit und Kooperation über Mitarbeitende bis zur politischen Rolle und macht damit sichtbar, dass bereits viel in Bewegung ist, aber auch, wo es neue Logiken und gemeinsame Schritte braucht.
00:02:45
Speaker
Wir geben Einblicke, warum dieser Paradigmenwechsel so entscheidend ist und wie die Branche ihn gestalten kann.
00:02:51
Speaker
Nicht als Wunschdenken, sondern als Orientierungsrahmen für echte Zukunftsfähigkeit.
00:02:57
Speaker
Viel Spaß bei dieser Folge.
00:03:00
Speaker
Hallo Anja, ich grüße dich.
00:03:02
Speaker
Hallo Katja, wie geht es dir?
00:03:04
Speaker
Schön, dich zu sehen.
00:03:06
Speaker
Ich bin noch nicht erkältet.
00:03:09
Speaker
Ich bin fast wieder nicht erkältet.
00:03:12
Speaker
Genau, man hört es vielleicht noch leicht, aber mir geht es wieder gut.
00:03:18
Speaker
Ich versuche das noch von mir fernzuhalten.
00:03:20
Speaker
Gerade hat es das Töchterlein.
00:03:22
Speaker
Mal gucken, ob es an mir
Zukunftsvision des Tourismus bis 2030
00:03:25
Speaker
Drücken wir mal die Daumen.
00:03:27
Speaker
Ja, wir sind heute wieder zu zweit ohne Gast und wir haben uns ein schönes Thema vorgenommen, an dem wir selber aktiv mitarbeiten durften.
00:03:37
Speaker
Wir tun uns also ein Dokument, um es genau zu sagen, das Impulse for Travel Manifest.
00:03:42
Speaker
haben wir ja gerade schon im Intro kurz einen Einstieg gemacht, was das ist.
00:03:48
Speaker
Und wir wollen jetzt mal tiefer reingehen in dieses Manifest.
00:03:52
Speaker
Das wurde letzte Woche veröffentlicht, du warst auch dabei.
00:03:55
Speaker
Also der Tourismusbranche sozusagen präsentiert.
00:03:59
Speaker
Und in diesem Manifest stehen ganz viele spannende Themen, Zukunftsthemen natürlich.
00:04:04
Speaker
Es geht um die Zukunft der Tourismusbranche 2030.
00:04:08
Speaker
die letztendlich, wie ich finde, aber nicht nur für die Tourismusbranche gelten, sondern auch darüber hinaus.
00:04:14
Speaker
Wir reden über Arbeitswelten, neue Arbeitswelten, wir reden natürlich über KI, wir reden über Nachhaltigkeit, wir reden über Werte, da werden wir gleich im Detail nochmal drauf eingehen.
Rezeption und Auswirkungen des Manifests
00:04:24
Speaker
Und daher ist es natürlich prädestiniert, das Manifest hier in unserem Podcast zu nehmen, wenn es um das Thema Zukunft geht, denn das sind alles Zukunftsthemen, über die wir da geschrieben haben, mit ganz vielen anderen auch gedacht in der letzten Zeit, im letzten Jahr.
00:04:40
Speaker
Und genau, aber bevor wir mal so ein bisschen in das thematisch reingehen, in die Aspekte reingehen, die auch im Manifest drin stehen, nochmal so ein bisschen dein persönlicher Blick an, wie gesagt, du warst letzte Woche auch dabei bei der Veröffentlichung.
00:04:55
Speaker
Wie ist es denn so angekommen bei der Branche?
00:04:57
Speaker
Was war so dein Gefühl?
00:04:59
Speaker
Ich glaube, durchweg schon auch sehr positiv.
00:05:02
Speaker
Vielleicht auch da kann man nochmal die Branche positiv hervorheben, da wirklich dieses Manifest ja auch ein partizipativer Prozess war.
00:05:14
Speaker
Das heißt, alle Menschen, die daran mitgewirkt haben, haben das ehrenamtlich oder auf freiwilliger Basis getan, also innerhalb ihres Arbeitsalltags dafür Zeit und teilweise auch Geld investiert.
00:05:26
Speaker
um damit dran mitzuwirken.
00:05:28
Speaker
Und ich finde, das ist heutzutage nicht mehr selbstverständlich.
00:05:32
Speaker
Und zum anderen zeigt es aber auch, dass die Branche intern wirklich auch eine
00:05:39
Speaker
eine Transformation wünscht oder ein neues Zielbild eben auch, ein gemeinsames Zielbild herbeisehend oder etwas sich wünscht, Veränderungsprozesse wünscht.
00:05:48
Speaker
Und das, finde ich, ist auch das, was für mich die Resonanz war oder das Gefühl war nach dem Launch, dass dort eben wirklich auch einerseits das sehr herbeigesehnt wird, ein Manifest mit einer Vision oder einer fortgeschriebenen Vision zu haben,
00:06:09
Speaker
die durchaus strategischer ist als noch die 2020er-Version.
00:06:14
Speaker
Und gleichzeitig aber trotzdem, obwohl dieses Manifest ja einen Orientierungsrahmen hervorgibt,
00:06:21
Speaker
teilweise dann doch eben auch noch so die nächsten Schritte sich noch wünscht.
00:06:24
Speaker
Also wir haben formuliert, wir haben eine Vision formuliert und das ist, würde ich sagen, eins von möglichen Szenarien, wohin sich der Tourismus eben entwickeln kann.
00:06:33
Speaker
Und vielleicht sozusagen das Szenario, wo man auch sagen kann, ja, das wäre tatsächlich das Szenario, was wünschenswert auch wäre, weil die Branche da wirklich auch aktiv gestaltend tätig ist.
00:06:42
Speaker
an ihrer Zukunft gestalten
Tourismus als Lebensraum-Manager
00:06:44
Speaker
Und gleichzeitig braucht es natürlich dann auch nochmal eine Übersetzung für die einzelnen Akteure auf einer strategischen, aber auch dann vor allem operativen Basis.
00:06:52
Speaker
Das sind so die nächsten Schritte, aber das nur so als kurze Zusammenfassung von dem, wie ich den Launch und auch die Gespräche im Anschluss erlebt.
00:07:02
Speaker
Ja, das ist ja immer die Herausforderung, das dann auch zu übersetzen in die operative Ebene, in die Praxis, bei allen wertvollen Gedanken, die drinnen stecken, in so einem Manifest, wie wir es auch schon beschrieben haben, jetzt im Intro.
00:07:19
Speaker
Und nochmal zusammengefasst, also das Zielbild für die Tourismusbranche, für den Tourismus 2030 ist Zukunfts- und Lebensraumgestalter.
00:07:28
Speaker
Und das ist tatsächlich ein Zielbild, was jetzt nicht komplett neu ist.
00:07:33
Speaker
Das gab es so auch schon 2020.
00:07:34
Speaker
Und das ist etwas, was sich, glaube ich, schon auch merklich in der Realität niederschlägt.
00:07:42
Speaker
Also man merkt, da ist schon einiges passiert auch in den letzten Jahren, so im Jahrhundert.
00:07:48
Speaker
in der Aufnahme dieses Zielbild, dass man schon auch immer mehr sieht, auch in der Praxis tatsächlich, dass diese gestaltende Rolle mehr und mehr teilweise auch eingenommen wird oder zumindest auch sehr stark diskutiert wird, inwieweit man die einnehmen kann und wie das genau aussehen kann.
00:08:09
Speaker
Und das ist ja schon mal per se sehr schön, sehr gut.
00:08:12
Speaker
Und diese Rolle denke ich ja auch, und so haben wir es ja auch beschrieben im Manifest,
00:08:18
Speaker
bedingt ja auch schon eine gewisse Verantwortung, also dass man Verantwortung übernimmt.
00:08:24
Speaker
Und das finde ich nochmal einen spannenden generellen Aspekt, den ich gerne mal mit dir diskutieren würde, weil tatsächlich das ja schon, ich sage mal, ein großer Paradigmenwechsel, kann man schon sagen, ist für die Branche.
00:08:44
Speaker
sozusagen da auch ein bisschen die Perspektive zu ändern vom Produktvolumen, in dieser Perspektive hat man ja gedacht oder denkt teilweise immer noch über die letzten Jahrzehnte, hin zum Lebensraum, weil Lebensräume haben Belastungsgrenzen, Lebensräume haben
00:09:04
Speaker
brauchen Infrastruktur oder haben Infrastrukturkonflikte, Lebensräume existieren oder brauchen auch eine gewisse Akzeptanz in ihrer Nutzung, in ihrer verschiedenartigen Nutzung.
00:09:16
Speaker
All diese Dinge sind ja per se erst mal
00:09:20
Speaker
grundsätzlich in der konventionellen Denke von Tourismus nicht unbedingt vorgesehen.
00:09:28
Speaker
Also da herrscht ja Verkauf, Volumen, Produkt, Erlebnisräume, Verkauf, Produzieren.
00:09:36
Speaker
Wie siehst du da oder wie ist da dein Blick drauf tatsächlich auch, also einerseits in der jetzigen Umsetzung schon, beziehungsweise auch, wie kommen wir da
Verantwortung und nachhaltige Verwaltung in der Tourismusbranche
00:09:48
Speaker
Genau, diese Vision, das vielleicht auch nochmal so ein Stück weit war 2020 bereits formuliert, du hast es gerade gesagt und ich denke, dass jetzt wir 2025 bzw.
00:09:58
Speaker
jetzt 2026 haben wir es veröffentlicht, ist es nochmal klarer aus der Verantwortungslogik heraus argumentiert, also tatsächlich diese Aufgabe als Lebensraumgestaltungspartner,
00:10:16
Speaker
ist ein Legitimationsargument für die Branche und tatsächlich schafft es auch eben Resilienz.
00:10:23
Speaker
Also das heißt, es ist aus mehrfacher oder aus mehrdimensionaler Sicht ist es wirklich angeraten, dieses Denken eben und diesen Strukturwandel zu implementieren innerhalb der Branche.
00:10:36
Speaker
Zum einen, um die Destination einfach eben als lebenswerten Raum zu schützen.
00:10:40
Speaker
Und das ist ja auch etwas, worüber wir schon lange sprechen eigentlich, dass nur Tourismus dort gut funktionieren kann, wo eben auch der Lebensraum ein Stück weit Lebensqualität hat, wo Menschen gerne sind, egal ob als Gäste oder als Einwunde.
00:10:52
Speaker
Und zum anderen eben aber auch da, weil wir gerade eben
00:10:55
Speaker
dieses Thema der Tourismusakzeptanz haben und darüber eben dann eben auch ein Stück weit eine Legitimierung der Branche als solche eben stattfinden kann.
00:11:02
Speaker
Wenn ich Verantwortung übernehme für die Destination, aber natürlich auch nicht nur als DMO, sondern eben auch als Akteur innerhalb der ganzen Branche,
00:11:12
Speaker
Als Partner, wenn ich im Vertrieb oder als Reiseveranstaltungsricht bin, ist das natürlich auch ein Stück weit eine Legitimationslogik, die da mit drinsteht.
00:11:19
Speaker
Wenn ich sage, okay, dort, wo ihr hinfahrt, wird im Grunde genommen auch ein Stück weit ein Zukunftswert geschaffen.
00:11:24
Speaker
Und das ist ja auch das, worüber wir häufig auch sprechen über das Thema Legacy, dass da ganz klar eben drin ist.
00:11:31
Speaker
Was der Status quo betrifft, merke ich ebenso wie du, dass diese Diskussion immer wieder geführt wird und auch häufig erkannt wurde.
00:11:39
Speaker
Ich glaube zum Teil einfach aus einer Notwendigkeit heraus gesehen wurde, okay, mir fehlen hier als DMO plötzlich tatsächlich diese Legitimationsgrundlage und ich muss mich neu erfinden.
00:11:52
Speaker
andererseits aber eben auch, weil es sozusagen einfach die Destination in Zukunft noch geben soll und weil ich mehrere Akteure mit an Bord holen muss, weil ich mich zusammensetzen muss mit vielleicht NGOs, mit Naturschutz, mit aber auch der Wirtschaft vor Ort, ganz egal, ob es nun Landwirtschaft ist oder JägerInnen oder also alle Parteien, die dort auch von der Region profitieren in irgendeiner Weise oder von ihr Leben, müssen auch diesen Lebensraum mitgestalten.
00:12:19
Speaker
Das Problem ist aber natürlich, dass das Denken und die einzelnen Strukturen bisher nicht in dieser Logik funktionieren.
00:12:27
Speaker
Und das dann sozusagen umzusetzen, ist wirklich ein langfristiger Prozess, der ja nicht nur intern in einer Region stattfinden muss, sondern tatsächlich auch im Denken in verschiedenen Bereichen einfach erstmal ankommen muss.
Strategisches Denken und Führung im Tourismus
00:12:39
Speaker
Also da merke ich, dass man eben auch selbst häufig eben schon an diesen Diskussionspunkten kommt und sagt, was ist
00:12:47
Speaker
Wo hört Lebensraum auf?
00:12:49
Speaker
Gehört nun ein organisierter Sport dazu oder nicht?
00:12:52
Speaker
Also solche Fragen werden in diesem Kontext diskutiert.
00:12:55
Speaker
Also die Diskussion ist lebendig.
00:12:56
Speaker
Die Umsetzung ist noch manchmal oder in vielen Orten, würde ich sagen, nicht da, wenn sie auch vielleicht irgendwie angedacht ist, aber sie ist noch nicht vollzogen letztendlich.
00:13:05
Speaker
Und die Frage, wie man dorthin kommt, ich würde sagen, es ist vor allem erstmal so dieses Bewusstwerden.
00:13:10
Speaker
Was ist tatsächlich auf eine Chance?
00:13:12
Speaker
für Chancen und für ein Potenzial bietet.
00:13:14
Speaker
Also ich sehe sehr viele Chancen eben da drin, weil zum einen Tourismus für viel Infrastruktur sorgen kann.
00:13:21
Speaker
Es ist sozusagen ein Wirtschaftsfaktor, der einen Ort, eine Region wirklich gut mit ausbauen kann und zukunftsfähig machen kann.
00:13:28
Speaker
Aber er muss natürlich mit diesen Ressourcen, die vor Ort da sind, auch gut umgehen können.
00:13:33
Speaker
Und diese Diskussion braucht es, es braucht die Diskussion mit den Menschen.
00:13:37
Speaker
Insofern Schritt eins, natürlich einfach sich das bewusst werden und dann
00:13:41
Speaker
bin ich ehrlich gesagt eher so die Person mit strategischem Ansatz und brauche dich dann dafür, für das was weitergegeben.
00:13:47
Speaker
Vielleicht hast du konkrete Ideen, vielleicht auch aus eigenen Projekten, die du gesagt hast, das ist gut gelungen.
00:13:52
Speaker
Ja, würde ich gleich nochmal darauf eingehen, was ich gerne noch so ein bisschen ergänzen würde.
00:13:58
Speaker
Du hattest es gerade schon genannt, dass durchaus viele Chancen in dieser Denke bestehen.
00:14:06
Speaker
In diesem, ja, man darf schon sagen, auch ein bisschen andere Wirtschaftslogik, die dahinter steckt.
00:14:15
Speaker
Und da würde ich gerne nochmal vorher darauf eingehen, weil
00:14:19
Speaker
Ich glaube, gemerkt auch aus den letzten Jahren und wie gesagt, 2020 wurde dieses Zielbild zum ersten Mal so formuliert, so klar formuliert auch und der Branche auch präsentiert.
00:14:33
Speaker
Da muss man ganz offen sagen, per se schreit da nicht jeder Hurra.
00:14:37
Speaker
Da waren viele Fragezeichen auch im Raum und die sind es immer noch.
00:14:41
Speaker
Und es gibt da viele diskussionswürdige Punkte.
00:14:45
Speaker
Aber umso mehr, glaube ich, ist es sehr, sehr wichtig, sich mal auf die Chancen zu konzentrieren, beziehungsweise zu schauen explizit.
00:14:55
Speaker
Und die ja tatsächlich, ich sage mal, noch mal darüber hinaus liegen, als, ich sage jetzt mal, dass bestimmte Herausforderungen,
00:15:03
Speaker
zentral adressiert werden, wie Thematiken zum Klimawandel, wie Thematiken dann innerhalb des Klimawandels auch zur Nachhaltigkeit, wie Thematik zur Resilienz, zur Akzeptanz.
00:15:14
Speaker
Alles das liefert ja dieses Zielbild, dieser Ansatz, sage ich mal, diese Denkweise absolut.
00:15:21
Speaker
Aber natürlich dürfen wir ja nicht ausblenden auch, ich sage mal, wirtschaftliche Aspekte, die eine zentrale Rolle spielen.
00:15:28
Speaker
Und ich sage jetzt mal so ein bisschen überspitzt, wenn man jetzt mal weiter so in die Branche schaut und auch auf die Volumen schaut, die Tourismus generiert hat.
00:15:40
Speaker
Also auch 2024 gab es wieder...
00:15:43
Speaker
Kortübernachtungen, genauso 2025.
00:15:47
Speaker
Mit diesen Zahlen, mit dieser Perspektive wird ja auch weitergearbeitet, wird kommuniziert und wird Legitimation geschaffen, gerade in Richtung der Politik.
00:15:58
Speaker
scheint ja doch zumindest teilweise vielleicht noch nicht komplett verstanden auch, wo tatsächlich über diese genannten Dinge eben hinaus die Chancen liegen, auch im wirtschaftlichen Aspekt.
00:16:12
Speaker
Und das wäre, glaube ich, nochmal spannend zu beleuchten, auch im politischen Aspekt.
00:16:15
Speaker
Weil wir haben ja einerseits auch eine wirtschaftliche Perspektive im Manifest drin und wir haben hinten auch beim letzten Aspekt Tourismus als politischer Gestalter, Mitgestalter.
00:16:27
Speaker
Nicht nur so ein bisschen Bittsteller ganz böse formuliert.
00:16:31
Speaker
Und ich glaube, dass wenn nämlich der Tourismus, die Branche, die Akteure hier eine aktivere Rolle einnehmen, im Sinne auch einer nachhaltigeren Wertschöpfung, im Sinne auch, sie sind Gestalter im Lebensraum,
00:16:47
Speaker
Können sie oder würden sie auch die Rolle, die Akzeptanz gerade im Hinblick auf Politik ändern?
00:16:53
Speaker
Weil so befinden wir uns ja immer in der Diskussion und das tun wir jetzt momentan.
00:16:58
Speaker
Sobald es dann wirtschaftlich auch nicht mehr ganz so rosig läuft, das sind ja immer die Mechanismen,
00:17:05
Speaker
Die Haushaltskassen sind leer.
00:17:07
Speaker
Wo wird mit zuerst gespart beim Tourismus?
00:17:09
Speaker
Viele Organisationen haben jetzt gerade auch zu tun, budgetär.
00:17:13
Speaker
Es wird hinterfragt, warum, wieso, weshalb, noch diese und jene Ausgabe oder jenes und dieses Projekt.
00:17:20
Speaker
Tourismus ist ja überspitzt, haben wir auch schon diskutiert, die Schönwetterbranche ist ja jetzt nicht systemrelevant, sage ich jetzt mal, überlebensfähig für Touristen.
00:17:30
Speaker
für die eine oder andere Kommune oder auch für das Bundesland.
Politische und wirtschaftliche Herausforderungen im Tourismus
00:17:36
Speaker
Und genau hier ist doch der spannende Aspekt zu sagen, wenn Tourismus wirklich als Zukunfts- und Lebensraumgestalter eine Systemrelevanz übernimmt, im Sinne von einem wirklichen Beitrag mal darüber hinaus, dass Menschen kommen und da etwas konsumieren,
00:17:53
Speaker
Also in einem Beitrag für dieses System Kommune, für dieses System Destination, also bei Infrastruktur, bei Verbesserung der Lebensqualität, also aus Nachhaltigkeitsperspektive, aus Klimaanpassungsperspektive zum Beispiel.
00:18:11
Speaker
Vielleicht auch als Verständigungs-Pol, ja, Plattform, ja, für auch eine Weiterentwicklung des Ortes.
00:18:19
Speaker
Also da sind ja ganz verschiedene Aspekte drin, ja, wo Tourismus eine aktive Rolle übernehmen könnte und somit eine ganz andere Legitimation, außer wir bringen Leute rein, die konsumieren, ne, und die gehen dann wieder, ja, und
00:18:36
Speaker
Und ich glaube, da ist ja so ein bisschen der Zauber des Ganzen, das wirklich auch wahrzunehmen und zu bedienen, was sicherlich nicht einfach ist, was Entwicklung benötigt, was Strukturen benötigt und so weiter und so fort.
00:18:52
Speaker
Aber was letztendlich in diesen Rollen, die wir da auch beschreiben im Manifest, die der Tourismus da einnehmen soll, tatsächlich auch einen langfristigen Mehrwert im Sinne von der Zukunftsfähigkeit.
00:19:06
Speaker
Wir haben ja innerhalb vielleicht ganz kurz für diejenigen, die jetzt auch noch keine Chance hatten, in das Manifest reinzuschauen, es gibt ein kurzes Intro und eben auch, wie der Prozess entstanden ist, dann acht Aspekte insgesamt.
00:19:17
Speaker
Und zu diesen acht Aspekten gibt es immer eine Analyse und dann aber eben auch einen kurzen Weg dorthin.
00:19:22
Speaker
Dieser Weg dorthin, den darf man sich jetzt nicht zu praktisch und operativ vorstellen, das ist mehr so ein strategischer Handlungsrahmen.
00:19:27
Speaker
Aber genau das ist eben dann bei diesem Punkt eins,
00:19:30
Speaker
der Lebensraumgestalter, Tourismus als Lebensraumgestalter notiert, dass es eben sozusagen diese strategische, systemische Perspektive braucht, ganz klar eben sozusagen weg von diesem Saisonkennzahlen etc.
00:19:43
Speaker
Und aber eben auch diese Kooperationen braucht, die du auch eben gerade angesprochen hattest,
00:19:47
Speaker
Und letztendlich eben neue Narrative, also eine neue Erzählung überhaupt, wofür Tourismus in Zukunft eigentlich da ist, eben nicht nur um Betten zu füllen, sondern eben tatsächlich auch, dass es wirklich eine Funktion sein kann oder eine Funktion übernehmen kann, eben als Lebensraumgestalter aktiv mitzuwirken.
00:20:07
Speaker
Es ist ja nie sozusagen, dass dann auch die Branche in anderen Bereichen etwas wegnehmen möchte, sondern es geht wirklich mehr um dieses kooperative Denken,
00:20:15
Speaker
gemeinsam zu schauen, was braucht eigentlich ein Ort, was braucht einen Raum, was braucht eine Destination, wo fehlt es, wo ist es vielleicht einfach auch an solchen Dingen zu viel, wo kann die Lebensqualität erhöht werden oder wieder erhöht werden.
00:20:29
Speaker
Das heißt, dieses sich zusammensetzen ist sicherlich wahrscheinlich der erste Schritt, um dahin zu kommen und weg von diesem Silo-Denken auch.
00:20:37
Speaker
Also wirklich nicht so zu sagen, okay, das ist hier immer meine Aufgabe gewesen und ich kümmere mich nur darum, sondern auch dieses interdisziplinäre Denken dort reinzubringen und über Verantwortlichkeiten auch hinwegzuarbeiten und gemeinsam eben diese Idee und diese Vision eben dann auch zu haben.
00:20:55
Speaker
Und insofern, du hattest es am Anfang gesagt, ist es eben tatsächlich eben auch ein Manifest, was weit über die Branche hinausgeht.
00:21:01
Speaker
Es braucht dieses Denken innerhalb der Branche, aber es braucht natürlich auch das Verständnis und den Weitverwaltung.
00:21:08
Speaker
Blick von anderen, von Institutionen, von anderen Organisationen, die eben genau das auch akzeptieren und diese neue Verantwortung des Tourismus auch mit offenen Armen aufnehmen.
00:21:19
Speaker
Und dafür braucht es Strukturenänderungen.
00:21:23
Speaker
Also weil du hast es jetzt quasi schon mit auch selbst beantwortet, die Frage, wie kommen wir da hin?
00:21:29
Speaker
Also ich glaube, dass es ganz klar anfängt und das ist letztendlich beim System.
00:21:36
Speaker
Ich glaube, das ist ja auch etwas, was sich durch ganz viele andere Systemfragen zieht, so formuliert, ist die Frage, denken wir innerhalb unserer bestehenden Strukturen oder denken wir wirklich außerhalb unserer bestehenden Strukturen oder zumindest ansatzweise?
00:21:57
Speaker
Und ich glaube, da liegt der erste Schritt in eine andere Wahrnehmung und ein anderes Selbstverständnis und letztendlich auch Gestaltungsmöglichkeiten, die daraus sich entwickeln.
00:22:11
Speaker
Und ich glaube, dass das
00:22:13
Speaker
Und das haben wir tatsächlich ja auch im Manifest geschrieben, so ehrlich müssen wir ja sein vorne, haben wir geschrieben auch bei der Zusammenfassung, dass viele Organisationen, so wie sie jetzt bestehen, diese Vision nur zum Teil oder gar nicht realisieren können.
00:22:30
Speaker
Und so ehrlich müssen wir sein.
00:22:31
Speaker
Also wir haben auch gesagt, wir wollen eine neue Ehrlichkeit bei Organisationen.
00:22:36
Speaker
Im Rahmen dieses Manifestes, so ehrlich müssen wir sein, dass bestehende Strukturen das nicht ermöglichen oder nur zum Teil ermöglichen.
00:22:48
Speaker
Und das ist natürlich so ein bisschen eine Krux der Geschichte, ist die Frage, wie sollen das Akteure in diesen Strukturen jetzt lösen?
Transformation durch Innovation und Zusammenarbeit
00:23:00
Speaker
Wie kommt man da eigentlich raus?
00:23:02
Speaker
Wie kann man sich überhaupt mal vielleicht so ein bisschen aus seiner Struktur raus bewegen?
00:23:06
Speaker
Und da haben wir verschiedene Möglichkeiten schon gesehen.
00:23:12
Speaker
Das kann einerseits tatsächlich so funktionieren, dass man sich wirklich mal
00:23:18
Speaker
sinnbildlich in neue Räume begibt, ja, mit anderen Akteuren, als man das sonst tut, ja, in, ich sag mal, auch Thinktanks, Zukunftslabore, wie auch immer man das beschreiben möchte, ja, um überhaupt mal so ein Momentum auch zu schaffen.
00:23:36
Speaker
Was aber bedingt wirklich, dass man, glaube ich, und da gibt es schon auch gute Beispiele, dass man natürlich auch als, ich sage mal, vielleicht Menschen in der Verantwortung in diesen Organisationen, das natürlich aber auch erkennt.
00:23:51
Speaker
Also im Sinne von, ja, wir können eine neue Rolle einnehmen, wir können eine neue Verantwortung einnehmen, müssen das vielleicht auch zu gewisser Weise.
00:24:04
Speaker
Und dann ergreife ich natürlich so Schritt für Schritt die Initiative.
00:24:08
Speaker
Ja, das ist natürlich nie der Fall, dass man das jetzt, ich sage mal, jetzt nimmt man das Manifest und dann marschiert man zu seinem Wirtschaftsreferat oder zu seinen kommunalen Politikern und dann wird sich die Welt drehen.
00:24:22
Speaker
So wird es natürlich nicht sein.
00:24:24
Speaker
Aber im Sinne von eines tatsächlich auch Erkennen und die Chance ergreifen, seine Organisation auch in eine neue Rolle zu überführen und dann auch entsprechend versuchen, Räume zu schaffen, Diskussionsplattformen zu schaffen mit Akteuren, die dafür auch
00:24:45
Speaker
eine Rolle spielen würden, ist schon mal, glaube ich, ein erster guter Schritt.
00:24:51
Speaker
Weil sich meistens aus diesem, schon alleine diesen kleinen Schritt der Erkenntnis, was durchaus ein großer Schein kann, aber dadurch schon mal so ein bisschen eine andere Ebene entwickelt und eine andere Perspektive darauf.
00:25:05
Speaker
Außer, wir sind hier die Marketingorganisationen, mal ganz klassisch gesehen, bringen Leute in die Destination.
00:25:13
Speaker
Ja, ich erinnere mich jetzt gerade zum Beispiel, wo es ja wirklich auch, wo man anknüpfen kann, an manchmal ganz automatisch passierende Prozesse.
00:25:20
Speaker
Ich erinnere mich jetzt an ein Beispiel, das ich gehört habe, wo es um einen Deich in Norddeutschland ging und wo der Deich dann tatsächlich gemeinschaftlich mit von denjenigen, von den Naturschutzschützern und denjenigen, die halt diesen Deich sozusagen gestaltet haben, gemeinsam mit der touristischen Deich.
00:25:36
Speaker
mit den touristischen Instanzen entwickelt wurde, weil man halt sagt, okay, wir brauchen diesen Leich, wir brauchen aber auch grundlegend einen Raum, wo Touristen, Touristinnen sich irgendwie wohlfühlen und den sie nutzen können.
00:25:45
Speaker
Also wo dann manchmal wirklich auch schon aus, einfach aus einer Situation heraus solch ein Denken schon im
00:25:53
Speaker
praktiziert, nicht nur das Denken erst wird sozusagen impliziert und dann wird es tatsächlich auch umgesetzt in der Praxis.
00:25:59
Speaker
Und ich glaube, das ist dann wahrscheinlich, muss man einerseits die Strukturen ändern und manchmal kann man auch an eigenen kleinen Beispielen auch schon gucken, wo das vielleicht sogar auch schon passiert, wo es dann auch damit argumentiert werden kann, wie sinnvoll eben auch ein solches Denken ist auf einer größeren Beziehung.
00:26:20
Speaker
Lass uns mal gerne noch ein weiteres Spannungsfeld reingehen.
00:26:23
Speaker
Ich habe es mal so formuliert.
00:26:26
Speaker
Wir haben auch viel über Werte gesprochen und dann auch geschrieben im Manifest.
00:26:32
Speaker
Und das ist für mich persönlich tatsächlich eines der spannendsten Aspekte und Themen, die im Manifest stecken.
00:26:41
Speaker
Denn wir sagen ja explizit, Werte sind sozusagen das neue Fundament, auch im Sinne von nachhaltigeren Wirtschaften, aber auch im Sinne von Organisationen, die attraktiv sind, die eine Langlebigkeit auch, ich sage mal, signalisieren für ihre Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen.
00:27:05
Speaker
Auch zum Beispiel beim Thema KI, ja,
00:27:09
Speaker
ist sozusagen oder sollte man eine bestimmte Werthaltung mitbringen oder müsste eine bestimmte Werthaltung mitbringen.
00:27:14
Speaker
Das Thema letztendlich ja durchaus auch offen und mit einer bestimmten Ethik vertretbar auch zu implementieren.
00:27:23
Speaker
Also man sieht ja, Werte durchziehen ja eigentlich alle Aspekte, die wir so besprochen haben.
00:27:30
Speaker
Und letztendlich stecken ganz zentral natürlich auch im Zielbild.
00:27:34
Speaker
Da ist natürlich, da haben wir das schon, aber sage ich jetzt mal ehrlicherweise auch, nicht erst seit heute, eine Diskussion oder sagen wir mal, doch sehr unterschiedliche Perspektiven drauf im Sinne von, also erstmal, was ist das konkret?
00:27:53
Speaker
Stimmte Werthaltung, welche Werte, sagen wir mal, benenne ich da auch ganz explizit für mich, für mein Unternehmen und inwieweit tatsächlich fülle ich die dann auch, also durch entsprechendes Handeln.
00:28:10
Speaker
Bekannt auch gerade aus der Nachhaltigkeitsdebatte und auch leider oft gesehen, ja, auch dort verbinden sich ja bestimmte Werte, die dann tatsächlich auch nicht wirklich aber mit dem übereinstimmen, was tatsächlich im Unternehmen passiert.
00:28:27
Speaker
Also da ist man dann schnell wieder durchaus bei Dingen, die schön klingen und die sich vielleicht auch ganz gut verkaufen lassen, aber am Ende des Tages dem allen nicht so ganz standhalten, was man eigentlich damit sozusagen versucht hat,
00:28:48
Speaker
auszudrücken, zu kommunizieren.
00:28:50
Speaker
Und dann haben wir, wie das Thema eben schon so ein bisschen, haben wir immer noch auch durchaus diesen Aspekt Volumen, also Preis, Zeitknappheit, auch im Sinne von, weißt du, also
00:29:04
Speaker
wie will oder soll man denn in Perspektive reisen?
00:29:07
Speaker
Also diese Wertedimension betrifft ja einerseits die Unternehmen, die Branche, aber soll sich natürlich auch widerspiegeln in den Reisenden.
00:29:14
Speaker
Und da wissen wir auch aus dem Thema der Nachhaltigkeit, da ist der Wille groß, aber der Aktionismus klein, sagen wir es mal so.
00:29:27
Speaker
Ich finde erstmal, das Thema Nachhaltigkeit oder auch das Thema Werte sind natürlich beides Themen, die sehr emotionale Diskussionen auslösen können, gerade wenn es eben zum einen darum geht, um den Begriff Nachhaltigkeit als solcher, der emotional oft aufgeladen ist und zum anderen eben auch die Frage des Preises, des Volumens, des Wachstums eben.
00:29:48
Speaker
Das Schöne war, und das kannst du sicherlich bestätigen, weil du ja auch in vielen der Vorgespräche dabei warst und auch wir waren gemeinsam ja auch beim Think Tank in Leipzig, dass Nachhaltigkeit eigentlich als Thema überhaupt nicht von der Branche in Frage gestellt wurde.
00:30:01
Speaker
Und das finde ich wirklich auch das Bemerkenswerte oder das Positive eigentlich auch so, wenn man sich so diesen Prozess anschaut.
00:30:10
Speaker
diesen Wandel auch, den transformativen Prozess im Kontext der Achtigkeit, dass es 2020 noch so als Richtschnur gedacht war und man hat es als Chance gesehen, aber es hatte nicht diese Strukturbedingung, mit der wir es jetzt nochmal herausstellen oder es hatte nicht dieses Selbstverständnis in der Branche, es auch als Teil der DNA zu sehen.
00:30:31
Speaker
Jetzt mal ganz abgesehen von dem, was du auch gerade gesagt hast, was es alles auch für Greenwashing-Sachen heute noch gibt und für Maßnahmen, die vielleicht auch wirklich
00:30:40
Speaker
ein Stück weit nur fürs Portfolio sind oder sowas, aber es gibt einfach tatsächlich ein tiefgehendes Verständnis in der Branche, dass Nachhaltigkeit auf allen Säulen wirklich relevant ist.
00:30:50
Speaker
Und das ist vielleicht auch
Nachhaltigkeitsbestrebungen im Tourismus
00:30:51
Speaker
nochmal das Zweite, was ich daran so spannend an der Entwicklung gerade finde, dass wir natürlich eine ökologische Nachhaltigkeit brauchen und dass dieses Thema der ökologischen Nachhaltigkeit auch ganz relevant ist, gerade für den Tourismus und den Folgen des Klimawandels, den viele touristische Destinationen ja auch erleben oder noch erleben werden.
00:31:11
Speaker
Und zum anderen aber eben auch sozusagen diese anderen Aspekte nochmal mit reinzunehmen, nämlich die soziale Nachhaltigkeit, die ökonomische Nachhaltigkeit, aber eben auch mit, wie wir im Grunde genommen auch beim neuen, was du vorhin angesprochen hattest, beim neuen Wirtschaftsdenken werden.
00:31:26
Speaker
Aber tatsächlich kann man das ja auch noch erweitern, technologische Nachhaltigkeit zum Beispiel.
00:31:30
Speaker
Also das ist ja auch nochmal ein Punkt, den man mit integrieren kann.
00:31:33
Speaker
Und das andere ist dann aber eben sozusagen dieser Aspekt, und ich finde beide Aspekte, also meistens bauen die Aspekte ja in irgendeiner Weise auch aufeinander auf, hängen miteinander zusammen und auch dieses Thema der Werte ist ja damit tatsächlich dann auch angesprochen.
00:31:49
Speaker
Also wenn ich mir Nachhaltigkeit schreibe,
00:31:53
Speaker
in verschiedenen Säulen mir eine Nachhaltigkeitsstrategie gebe, brauche ich natürlich auch ein Stück weit eine gewisse Werteausrichtung.
00:32:00
Speaker
Und überhaupt muss ich mir erst mal darüber klar sein, und das war ja gerade auch so deine Frage, mit welchen Werten arbeite ich?
00:32:07
Speaker
Wie ist meine Haltung?
00:32:08
Speaker
Was für Werte stelle ich vielleicht besonders in den Vordergrund oder sind besonders wichtig?
00:32:14
Speaker
Die marktorientierte Marktausrichtung scheint vielleicht im ersten Moment so ein bisschen kontraproduktiv zu sein zu dem, was bisher den Markt getrieben hat, nämlich vor allem eine Wachstumslogik.
00:32:25
Speaker
Aber letztendlich dieses Weg von Preis und Weg von einer Preislogik hat im Grunde genommen aus unserer Perspektive zumindest gute Chancen eigentlich auch, um Tourismus tatsächlich auch nicht nur zu legitimieren, sondern tatsächlich auch zu stabilisieren.
00:32:39
Speaker
Das hat aber natürlich auch eine Frage, wird eine Frage aufbringen, wie wir in Zukunft mit massentouristischen Konzepten umgehen.
00:32:48
Speaker
Dafür braucht es einfach Lösungen, weil natürlich ist es irgendwie legitim, dass halt viele Menschen irgendwie verreisen wollen und
00:32:54
Speaker
dass es Orte gibt, die eben auch auf große Menschenmengen ausgerichtet sind mittlerweile und davon auch weiterleben.
00:33:01
Speaker
Und dennoch braucht es tatsächlich eben auch so diese bewusste Zielgruppenwahl.
00:33:05
Speaker
Und ich nenne jetzt den Begriff Zielgruppenwahl, wir können auch Personas oder was auch immer sagen.
00:33:09
Speaker
Es braucht einfach eine Strategie und ein Bewusstsein dafür, wen spreche ich eigentlich an und wo sind aber tatsächlich auch meine roten Linien.
00:33:16
Speaker
Und das ist in dieser werteorientierten Marktausrichtung eben auch ganz klar mit adressiert, dass das auch eine Wertschätzung
00:33:24
Speaker
Entscheidung sein kann.
00:33:26
Speaker
Wer ist eigentlich für mich der richtige Gast?
00:33:28
Speaker
Und das kann jetzt ein Stück weit wie distinguiert oder exklusiv sein, aber es kann genau ja auch in die andere Richtung gehen.
00:33:34
Speaker
Ich muss einfach klar sein, was gibt es da für einen Impact, wie ist die Qualität?
00:33:40
Speaker
Impliziert das aber auch, wenn ich mir eine eigene Wertehaltung verschrieben habe, dass ich auch dann verzichte, konsequent verzichte auf Kooperationen und auf Segmente, die sich dem widersprechen und die damit eben nicht einhergehen.
00:33:54
Speaker
Und das ist natürlich erstmal, das kann natürlich und das soll auch, glaube ich, für Diskussionen in der Branchen sorgen.
00:33:59
Speaker
Ja, absolut, wird auch.
00:34:03
Speaker
Gerade wo du es gesagt hast, kommt mir noch der Gedanke.
00:34:05
Speaker
Letztendlich ist das auch so zu verstehen, wir sagen das auch eigentlich im Manifest, nicht eigentlich, wir sagen es, Werte sind das strategische Fundament.
00:34:17
Speaker
Und mit dieser Aussage steht auch eng verbunden, dass es diese Werte nicht nur auf Unternehmensebene braucht,
00:34:26
Speaker
sondern letztlich auch im Kontext so eines Zielbildes.
00:34:32
Speaker
Also das Manifest kommt ja tatsächlich auch zu einer Zeit, die durchaus Sinn macht.
00:34:40
Speaker
Die ETB steht vor der Tür.
00:34:43
Speaker
Es wurde jüngst auch die Nationale Tourismusstrategie veröffentlicht und es versucht ja,
00:34:52
Speaker
hier einen Möglichkeitsraum zu zeichnen mit einem sehr, sehr klaren Zielbild.
00:34:56
Speaker
Also ein bisschen im Unterschied zur nationalen Strategie oder zu dem, was man vorher gesehen hat und was als nationale Strategie bezeichnet wurde, gibt es ja hier schon eine sehr, sehr klare Zielrichtung.
00:35:11
Speaker
Und wiederum in diesem Zielbild steckt diese Wertedimension ganz, ganz zentral drin.
00:35:17
Speaker
Was ich damit sagen will, ist,
00:35:20
Speaker
Das wird auch flächendeckend uns mit auch nur gelingen, wenn sozusagen auf nationaler Ebene, auf politischer Ebene auch dieses neue Werteverständnis oder überhaupt ein Werteverständnis integriert ist.
00:35:39
Speaker
natürlich von, ich sage mal auch, von oben, wie man das immer so schön salopp sagt, weiterhin eher mit, ich sage mal, Strukturaspekten kommuniziert wird oder die vorrangig behandelt werden, beziehungsweise
00:36:01
Speaker
Ich sage mal, ganz konkrete Themen adressiert werden, die natürlich sehr stark auch im Kontext von Wirtschaftsstandort Deutschland und dem Tourismus zu verankern sind, was ja per se
00:36:14
Speaker
Nichts Schlimmes ist, was per se ja schon seine Berechtigung hat, bleibt aber, ich sag mal, diese nationale Strategie auf so einer systemischen Maßnahmebene, die ja doch sehr stark auf wirtschaftspolitische Aspekte zielt.
00:36:31
Speaker
Und genau das ist ja das, was wir versuchen ja auch zu sagen in dem Manifest.
00:36:35
Speaker
Also wir sagen ja nicht per se, dass das alles keine Rolle mehr spielt, aber wir sagen letztendlich ja schon, wir brauchen auch übergeordnet eine bestimmte Wertebasis, die sozusagen auch dieses Zielbild mit bezeichnet.
00:36:49
Speaker
untermauert, mitfüttert.
00:36:51
Speaker
Weil du kannst natürlich nicht, und das haben wir auch geschrieben, jetzt dieses Zielbild schön runterschreiben als schönes neues Zielbild mit noch einem schönen Narrativ dran.
00:37:00
Speaker
Und dahinter, wie gesagt, immer noch verfolgen, nochmal einen Wachstumsrekord und noch mehr Ankünfte und noch mehr Umsatz.
00:37:10
Speaker
Also wenn das dann auch die Legitimationslogik weiterhin nach oben bleibt, für die Branche, auch in Richtung Politik, ganz nach Berlin,
00:37:19
Speaker
Da kommen wir da auch nicht weiter.
00:37:21
Speaker
Also ich denke auch, diese Wertebasis, diese wertebasierte Logik ist einfach Schaftorientierung.
00:37:29
Speaker
Und es ist in der nationalen Tourismusstrategie ist das tatsächlich eher etwas weniger stark geholfen.
00:37:37
Speaker
Also das heißt, hier kann tatsächlich nochmal aus meiner Perspektive ein Stück weit, wäre es wünschenswert, ein Stück weit noch stärker Positionen zu beziehen und sagen, ja, wir brauchen einfach eine Werteorientierung innerhalb der Branche, innerhalb des Tourismus und wir geben auch die Strukturen dafür oder wir schaffen die Strukturen dafür, damit das möglich wird.
00:37:55
Speaker
Weil letztendlich, wir haben es ja gerade auch argumentiert, profitiert davon einfach der Lebensraum und die Branche.
00:38:03
Speaker
Also das heißt, hier haben wir wirklich einen Zukunftswert dann geschaffen,
00:38:07
Speaker
auf Basis der Werte basiert.
00:38:10
Speaker
Ist tatsächlich eben ein Stück weit auch, kann auch eine, dafür braucht es dann vielleicht auch neue KPIs, um diesen Erfolg zu messen.
00:38:18
Speaker
Wir verändern hier natürlich dann insofern auch Wachstum.
00:38:22
Speaker
Und das ist ja auch eine Diskussion, weil du es am Anfang auch erwähnt hast, dass das eigentlich Themen sind, die ja nicht nur für den Tourismus spezifisch sind, sondern auch für andere Unternehmen.
00:38:30
Speaker
Also auch hier dann die Frage, was für ein Wachstum haben wir in Zukunft?
00:38:34
Speaker
Was wächst in Zukunft?
00:38:35
Speaker
Und wie können wir das dann eben auch anders messen, wenn es eben nicht mehr nur um Quantität geht und um Bettenzahlen oder um Ankünfte oder um Einkünfte im Endeffekt.
00:38:46
Speaker
Und das ist sicherlich eine dringende Diskussion, die da geführt werden muss.
Potenzial von KI und offenen Daten im Tourismus
00:38:52
Speaker
Ja, dafür haben wir aber auch schon was verlinkt im Manifest.
00:38:56
Speaker
Da hat er sich ja auch schon Gedanken gemacht dazu.
00:39:00
Speaker
Super, lass uns nochmal auf, wir haben noch zwei Spannungsfelder mitgebracht aus dem Manifest, nämlich noch das Thema KI, Offenheit und Machtverschiebung, haben wir jetzt mal so drüber geschrieben.
00:39:11
Speaker
Das heißt, worum geht es im Kern?
00:39:12
Speaker
Wir sprechen ja schon angekündigt im Manifest natürlich auch über das Thema KI.
00:39:18
Speaker
Wir sprechen über offene Daten,
00:39:21
Speaker
Wir sprechen über Teilhabe auch dadurch.
00:39:25
Speaker
Aber gleichzeitig muss man ja so ehrlich sein, sehen wir ja schon auch die Gefahr und wir sehen es jetzt auch schon, Entwicklung, dass sich da natürlich auch viel durchaus noch mehr konzentriert auf entsprechenden Plattformen, in den Händen von bestimmten Anbietern, die dann letztendlich dadurch natürlich auch macht.
00:39:49
Speaker
Ja, und die sicherlich auch nutzen werden.
00:39:53
Speaker
Und daher appellieren wir und auch alle, die mitgewirkt haben an diesem Manifest, ja, für wirklich tatsächliche Offenheit, für eine Transparenz hier auch in dem Zusammenhang und vor allen Dingen auch für eine wirkliche Auseinandersetzung mit einer ethischen Gestaltung dieser soziotechnischen Beziehungen, so haben wir es auch genannt.
00:40:15
Speaker
Also Maschine Mensch, die
00:40:19
Speaker
Das finde ich nochmal wirklich auch einen, ja, nicht nur sehr wichtigen Aspekt, ich finde es tatsächlich aber durchaus auch einen sehr herausfordernden Aspekt, weil wir eben auch schon Entwicklungen sehen und das Thema tatsächlich durchaus anstrengen.
00:40:37
Speaker
schnell vonstatten geht.
00:40:40
Speaker
KI ist ja gefühlt doppelt dreifach so schnell wie die ganze Digitalisierung der letzten Jahrzehnte zusammen so gefühlt.
00:40:49
Speaker
Und man ja irgendwie sieht, wie sich da halbjährig oder so ein Kürzer Dinge entwickeln und verändern.
00:40:59
Speaker
Und da würde mich nochmal dein Blick interessieren, mit dem Anspruch, den wir hier formuliert haben, der durchaus sehr, sehr eine Berechtigung hat, wie siehst du da die Möglichkeiten für Akteure in der Tourismusbranche, für die Tourismusbranche, hier tatsächlich auch in gewisser Weise entgegenzuwirken?
00:41:20
Speaker
Ja, also erstmal ist, glaube ich, diese Offenheit als Haltung auch zu verschreiben und gemeinsam eben auch
00:41:28
Speaker
für Offenheit und Transparenz und Datenaustausch zu stehen.
00:41:32
Speaker
Es braucht einfach offene Standards und transparente Entscheidungsprozesse und das ist eben nicht eine Frage der Technik, sondern es ist erstmal eine Frage der Arbeits- und Organisationskultur.
00:41:41
Speaker
Und dabei geht es eben nicht nur um Open-Source-Systeme, sondern tatsächlich auch wirklich um transparente Daten.
00:41:47
Speaker
Das ist nicht nur für die eigene Arbeit hilfreich, sondern das ist natürlich auch für die Kommunikation mit den Gästen, mit den Kunden am Ende hilfreich.
00:41:53
Speaker
Also da wirklich eben diese offenen Systemlandschaften zu haben, ist eben nicht etwas, was ein nettes Add-on ist, sondern es ist tatsächlich wirklich eine Pflicht.
00:42:03
Speaker
Aus unserer Perspektive sollte es eine Selbstverständlichkeit sein.
00:42:06
Speaker
Eine Pflicht ist es natürlich nicht.
00:42:10
Speaker
Und bei diesen Systemen bleiben wir erstmal sozusagen auf der Ebene der Systeme, die auch diese klaren Regeln eben zu Datenschutz und Ethik brauchen und auch Fairness essentiell notwendig machen und das führt uns so ein bisschen auch schon zu dieser nächsten Aspekt, nämlich dieser Symbiotic Intelligence.
00:42:28
Speaker
Mensch-Maschine-soziotechnologischen Entwicklung.
00:42:31
Speaker
Und ich finde, in diesen beiden Aspekten sind auch vielleicht nochmal am stärksten, werden die Unterschiede zu 2020 deutlich, wo ja schon sehr weitdenkend eigentlich auch diese
00:42:43
Speaker
gestaltung der sozio-technologischen Beziehungen diskutiert und auch formuliert wurden.
00:42:49
Speaker
Wir haben heute aber eine andere Situation, du hast es gerade erwähnt, eine sehr rasant fortschreitende Situation durch eben Generators AI und die Möglichkeiten, die uns heute da entstehen und vor allem eine Transformation, wie Mensch und Maschine miteinander interagieren, nämlich als Kommunikationspartner.
00:43:09
Speaker
Und das ist wirklich so der große Unterschied, dass wir jetzt heutzutage mit dieser
00:43:13
Speaker
den Maschinen uns unterhalten können, wie es vorhin der Fall war, und zwar jeder prinzipiell, für jeden ist das prinzipiell möglich.
00:43:20
Speaker
Und in Zukunft wird sich das eben noch stärker verschieben, dass eben
00:43:25
Speaker
die Maschinen, die KI, die AI-Agents stärker eben auch zu HandlungspartnerInnen werden.
00:43:32
Speaker
Wir erleben das ja gerade auch aktuell stark in den Diskussionen, was AI-Agents alles theoretisch können, aber natürlich auch, welche Schattenseiten es gibt.
00:43:43
Speaker
Und da braucht es einfach auch wieder diese offenen Standards, da braucht es diese Ethik für, um da diese Transparenz herzustellen.
00:43:49
Speaker
Aber ganz klar ist es, wir werden diese AI-Agents, die
00:43:53
Speaker
werden zukünftig implementiert werden und sie werden wie
00:43:57
Speaker
Mitarbeitenden wie KollegInnen eben auch dabei sein auf Perspektive der Arbeitenden, aber natürlich sozusagen auch in der Kommunikation mit den Gästen.
00:44:06
Speaker
Und hier gilt es darüber sozusagen nicht ein Entweder-oder herzustellen, sondern wirklich zu schauen, was kann wer eben auch am besten, wie kann man sozusagen die gegenseitigen Stärken eben nutzen.
00:44:18
Speaker
Und das ist so der Weg, der jetzt gestaltet werden sollte.
00:44:22
Speaker
Das heißt, ja, wir haben wenig oder
00:44:25
Speaker
wenig Einflussmöglichkeiten eigentlich auf die großen Unternehmen, aber doch gibt es immer wieder die Möglichkeit, kleine Lokale oder Dinge zu schaffen, die halt möglichst eben auf offenen Systemen arbeiten.
00:44:39
Speaker
Und jetzt ist spätestens der Zeitpunkt dafür, damit anzufangen, sich nicht nur eine Digital- und KI-Strategie
00:44:46
Speaker
zu geben, sondern sich über Ethic AI zu unterhalten in der Tourismusbranche und zu gucken, was kann ich für ein System nutzen, von dem ich vielleicht nicht so abhängig bin von großen Unternehmen.
00:44:58
Speaker
Ich finde vor allem auch nochmal diesen Zugang, das ist jetzt im Manifest nicht ganz so stark thematisiert, aber die Frage des Zugangs dafür ist natürlich auch ganz wichtig.
00:45:08
Speaker
Wenn wir über neue Arbeitskulturen sprechen, über neue Organisationsformen, wenn
00:45:15
Speaker
AI-Agents oder KI zu Mitarbeitenden und KollegInnen werden, ist das der eine Punkt, aber natürlich auch mit der Kommunikation nach außen, wie barrierefrei sind diese Maßnahmen.
00:45:26
Speaker
Sie haben das Potenzial, unglaublich viel, unglaublich niedrigschwellig den Zugang zu geben, aber dafür braucht es eine gute Systemarchitektur.
00:45:34
Speaker
Auch die KI muss im Grunde genommen diese Dinge verstehen und auslesen können.
00:45:38
Speaker
Auch hier ist aus meiner Perspektive ganz wichtig, frühzeitig darauf zu reagieren, wenn ich wirklich auch in Zukunft alle Menschen mitnehmen möchte, sowohl in meinem Unternehmen, aber eben natürlich mit den Menschen, mit denen ich im Außen spreche.
00:45:52
Speaker
Das heißt, diese Symbiotic Intelligence muss einfach ganz klar aktiv gestaltet und gesteuert werden.
00:45:57
Speaker
Und da ist es tatsächlich besser, heute als morgen damit anzufangen, hier.
00:46:03
Speaker
Und wir haben ja auch in einem der Podcasts, diese Live-Podcasts, die wir gemacht haben, über die Qualität von Daten gesprochen.
00:46:10
Speaker
Es braucht einfach eben auch diese Datenqualität und auch da muss jetzt mit angefangen werden, diese Daten dafür bereitzustellen und nutzbar zu machen.
00:46:23
Speaker
was in dem Zusammenhang sicherlich noch erwähnenswert ist.
00:46:27
Speaker
Und ich hatte das vorhin so ein bisschen angedeutet und du hast es letztendlich jetzt auch immer wieder betont, das impliziert ja diese Offenheit, dass es wirklich allen zugänglich ist.
00:46:40
Speaker
Und ich glaube, das ist ein ganz wichtiger Punkt,
00:46:43
Speaker
Wichtiger Punkt nochmal zu erwähnen an dieser Stelle, dass es dafür tatsächlich einen Zugang auch wirklich für alle braucht.
00:46:50
Speaker
Also was meinen wir damit?
00:46:52
Speaker
Und das sieht man derzeit, dass natürlich zum Beispiel größere Unternehmen haben mit Abstand schon mehr gemacht zu dem Thema und sind da auch deutlich, ja,
00:47:10
Speaker
Größer und länger jetzt auch schon unterwegs.
00:47:13
Speaker
Und bei kleineren Unternehmen sieht das natürlich anders aus.
00:47:17
Speaker
Also dieses Machtverhältnis, auch vorhin geschildert, eher auch so ein bisschen jetzt dann aus der Perspektive des Reisenden zum Beispiel, ja.
00:47:28
Speaker
findet auch sozusagen in der Branche statt.
00:47:30
Speaker
Also hier ist natürlich auch zu schauen, wie tatsächlich auch, und Tosmos ist eine kleinteilige Branche, viele mittelständische und kleinere Unternehmen, wie da wirklich auch die Möglichkeiten, die Zugänge, die Offenheit geschaffen wird, dass diese auch an dieser Entwicklung teilhaben können.
00:47:49
Speaker
Also ich glaube, das ist auch nochmal ein wichtiger Punkt, den wir vielleicht nicht jetzt ganz konkret adressieren, aber der letztendlich da auch mit drin steckt.
00:48:00
Speaker
Dass hier natürlich diese Entwicklungen, die wir durch KI sehen und die sich...
00:48:08
Speaker
die stattfinden werden für die Reisebranche, dass die natürlich möglichst für viele auch Potenziale heben und Wertschöpfung und nicht nur für die Großen.
00:48:19
Speaker
Das ist, glaube ich, nochmal ein Aspekt, der damit reinfällt.
00:48:23
Speaker
Und was vielleicht ganz spannend ist,
00:48:26
Speaker
auch nochmal kurz recherchiert.
00:48:30
Speaker
Es gibt ja gerade im Hinblick auch auf dieses ganze Thema Daten, also Tourismus-Datenraum, gibt es ja schon verschiedene Initiativen und Entwicklungen, auch schon in den letzten Jahren.
00:48:41
Speaker
Und es gibt zum Beispiel auch auf
00:48:45
Speaker
auf der EU-Ebene ein Projekt dazu, das heißt die Bleu-Tour, ja, und da sollen fragmentierte Tozmus-Daten speziell für KMUs und DMOs, ja, beim digitalen und grünen Wandel unterstützen.
00:49:00
Speaker
Und das ist so eine Art Pilotprojekt, ja, ist jetzt gar nicht ganz neu, aus 2024.
00:49:06
Speaker
Aber was ich damit sagen will, ist, dass es sozusagen auch wieder diese Haltung und dieses Verständnis braucht, das flächendeckend und das möglich machen.
00:49:18
Speaker
Und auch sowas ist sozusagen Teil dieses Zielbildes, dass das sozusagen systemisch auch einen Wandel ermöglicht durch diese Technologie.
00:49:31
Speaker
Ich finde das Beispiel jetzt wieder sehr schön, weil du auch nochmal hervorgehoben hast, dass eigentlich in der Branche existieren viele Ansätze und viele Projekte, die eben auch auf dieses Manifest einzahlen.
00:49:40
Speaker
Und das ist wirklich nur darum, dass es darum geht, tatsächlich zu bündeln und in eine systemische Strategie, eben auch in ein systemisches Denken hinzuwandeln.
00:49:50
Speaker
Und das vielleicht auch nur einfach nochmal, wir nehmen nicht dieses Manifest und sagen, hier, ihr müsst das so und so machen, sondern es gibt viel in der Branche und das muss man einfach auch mal wertschätzen.
00:49:59
Speaker
Aber es braucht halt dann letztendlich doch diesen gemeinsamen Weg, den man gemeinsam eben auch geht und diese Bündelung eben auch, dass nicht viele, viele kleine Projekte nebenher existieren, sondern eben diese in irgendeiner Weise gut vernetzt sind.
00:50:15
Speaker
Und womöglich auch nicht doppelt und dreifach.
00:50:21
Speaker
Jeder für sich quasi.
00:50:22
Speaker
Das ist auch nicht unbedingt zielführend.
Entwicklung und Anpassung der Tourismusarbeitskräfte
00:50:25
Speaker
Schauen wir da nochmal in das letzte Spannungsfeld rein.
00:50:28
Speaker
Neue Arbeits- und Lebensmodelle haben wir es genannt.
00:50:31
Speaker
Auch darüber schreiben wir im Manifest und haben viel diskutiert.
00:50:36
Speaker
Im Kern geht es ja auch sicherlich schon ab und zu gehört, neue Arbeitswelten, Hybridisarbeiten, neue Rhythmen auch in der Lebensgestaltung, wie man arbeitet und wie man Freizeit wahrnimmt oder so sagen, beides sogar auch miteinander verschneidet.
00:50:58
Speaker
Und damit aber auch so ein bisschen die Frage, wem ist das alles zugänglich,
00:51:04
Speaker
Wer kann da wie auch gestalten?
00:51:06
Speaker
Und das ist so ein bisschen vielleicht die Verbraucherperspektive, die Reisendenperspektive.
00:51:11
Speaker
Und für die Branche oder aus der Branche geblickt haben wir das Thema natürlich genauso, weil die Branche braucht natürlich auch Lösungen für den Fachkräftemangel.
00:51:22
Speaker
Sie braucht Lösungen für die Zukunft, wer wie gestaltet.
00:51:26
Speaker
noch wo auch in der Branche arbeitet und zu welchen Bedingungen vor allen Dingen.
00:51:30
Speaker
Sie muss dahingehend auch wettbewerbsfähig sein, bleiben, noch vielleicht mehr werden, Fragezeichen, durchaus.
00:51:37
Speaker
Und damit ist dieses Thema sozusagen auch wieder wechselseitig zu sehen und hat natürlich auch ein
00:51:47
Speaker
Ist eine wichtige Stellschraube für die Zukunftsfähigkeit der Branche, weil wir letztendlich auch gesagt haben, und es steht auch im Manifest, also bei aller KI und Technologie, am Ende des Tages braucht es Menschen, die Tourismus umsetzen, ganz platt gesagt, die Dienstleistungen erbringen.
00:52:06
Speaker
Und die auch vor Ort sind.
00:52:10
Speaker
Also das sind alles so Banalitäten, wo man denkt, ja, ist doch klar.
00:52:15
Speaker
Aber geht manchmal so ein bisschen in der Diskussion unter.
00:52:18
Speaker
Auch in diesem bisschen reißerischen, die KI wird uns jetzt alle ersetzen.
00:52:23
Speaker
Da muss man immer ganz genau hinschauen, wo und wie entlang der Wertschöpfungskürte.
00:52:28
Speaker
Und genau das adressieren wir halt auch im Manifest.
00:52:31
Speaker
Das ist letztendlich ein Stück weit so ein Weiterdenken dieser Symbiotic Intelligence, wenn wir da von dem Zusammenspiel zwischen Mensch und Maschine sprechen, ist das natürlich eben auch die Frage, wie wird das dann sozusagen auf der...
00:52:44
Speaker
Basis der Mitarbeiterkultur eben auch umgesetzt werden.
00:52:48
Speaker
Und das haben wir eben in einem dieser Aspekte diskutiert, ja auch in Workshop-Gruppen in Leipzig in dem Think Tank.
00:52:54
Speaker
Und für mich war damals so, das war so schön zu beobachten, dass jeder eigentlich in der Workshop-Gruppe gesagt hat, ja, Menschen sind eigentlich das Betriebssystem des Ganzen.
00:53:06
Speaker
Ohne sie funktioniert das eigentlich.
00:53:07
Speaker
Das ist für die Branche einfach ganz relevant.
00:53:10
Speaker
dass während 2020 noch stärker auf so faire Entlohnung und natürlich auf die Wertschätzung schon auch eingegangen wurde, aber vor allem eben auch, wie können wir eigentlich sozusagen Werte eben auch im Recruiting vermitteln.
00:53:23
Speaker
Und es ist jetzt tatsächlich mehr so, ich habe noch mal stärker gesagt, okay, Menschen sind eigentlich wirklich die Zukunftskompetenz dieser Branche.
00:53:30
Speaker
Es braucht sie einfach.
00:53:32
Speaker
KI kann Dinge automatisieren, kann Dinge übernehmen, aber Menschen werden sozusagen zu den Orchestratoren, zu den Kuratoren,
00:53:39
Speaker
und werden zu Kompetenzen in dem Moment.
00:53:42
Speaker
Und das ist so die, erst mal so diese Aussage und dann aber natürlich so diese große Frage, ja, wie kommen wir eigentlich dahin, wie bekommen wir das hin, dass wirklich auch Menschen gerne in dieser Branche arbeiten und da war dann wirklich auch ein großes Thema diese Wertschätzung.
00:53:56
Speaker
Also, dass es diese Wertschätzungskultur braucht innerhalb der Branche selber und ich glaube auch da,
00:54:01
Speaker
sich schon stark und viel geändert, nicht überall, aber in vielen Kontexten.
00:54:05
Speaker
Aber natürlich auch nochmal, und das wurde immer wieder angesprochen, dass es auch diese Wertschätzung seitens der Gäste braucht für die Arbeit.
00:54:11
Speaker
Und da sind wir dann vielleicht auch wieder so ein bisschen bei dem Thema, was du eben nochmal angesprochen hast, neue Reiseformen, neue Lebensformen unterwegs in der Unterwegs-Kultur.
00:54:21
Speaker
Also wie verstehen Menschen
00:54:24
Speaker
Menschen eigentlich reisen in Zukunft und welche Narrative werden ihnen auch über Tourismus und Reisen erzählt und damit einher kann ja wirklich dann auch diese Frage oder diese Notwendigkeit adressiert werden, das ist einfach eine gewisse Wertschätzung eben auch für diese Menschen, die dort tätig sind, braucht.
00:54:44
Speaker
Das ist so der eine Ebene, die sich da so herauskristallisiert hat, das heißt, es braucht einfach wirklich eine andere Arbeitskultur, es braucht aber auch sozusagen auch eine neue Befähigungssituation,
00:54:54
Speaker
oder vielleicht auch ein branchenübergreifendes Hub, wo Menschen ausgebildet werden.
00:55:01
Speaker
Die nächsten Generationen ticken anders, nicht ganz anders, aber sie haben andere Formen der Kommunikation, des Interaktions.
00:55:09
Speaker
Und man kann nicht erwarten, dass sie genauso sind wie die Generationen, die jetzt vielleicht sozusagen an Führungspositionen sitzen oder an Stellschrauben sitzen.
00:55:18
Speaker
Das heißt, es gilt auch da eine Kultur zu etablieren, die eben auch vielleicht zu den nächsten Generationen passt.
00:55:23
Speaker
und da eben auch dann Lern- und Lehrformate entwickeln, die dann eben auch gut angenommen werden.
00:55:31
Speaker
Das heißt, hier war aus der Branche ein ganz klares Bedürfnis, eben auch zu spüren, da Menschen einen Raum zu geben, wo sie sich entwickeln können und wo sie sich weiterentwickeln können, weil sie einfach braucht, weil sie sozusagen das zentrale Betriebssystem der Branche sind.
00:55:50
Speaker
Und vielleicht jetzt nochmal ganz kurz zu dem anderen Aspekt der künftigen Arbeitsreise, Lebensformen in der Unterwegskultur.
00:55:59
Speaker
Da finde ich so den großen Unterschied auch nochmal und ich sage bewusst immer so die Unterschiede zum Manifest 2020, weil eigentlich der Zeitpunkt,
00:56:08
Speaker
Die Zeitspanne von fünf Jahren wirkt jetzt erst mal nicht viel, aber doch hat sich sehr viel geändert.
00:56:15
Speaker
Wir haben stark 2020 über diese hybriden Lebensstile und Workation gesprochen und haben aber in den letzten fünf Jahren stark gemerkt, dass es diese Freiheiten braucht, aber gleichzeitig eben auch zu Überforderungen führen kann.
00:56:29
Speaker
In welchem Modus befinde ich mich jetzt gerade?
00:56:32
Speaker
wenn Arbeit und Freizeit ineinander fließen, ist gerade eher so die Tendenz zu spüren, dass man wieder ein geschlossenes System ein wenig hat.
00:56:40
Speaker
Aber trotzdem, diese Freiheit hat sich diese geschlossenen Systeme selbst sozusagen in Zeiten einzuteilen.
00:56:46
Speaker
Und dafür braucht es vielleicht in Zukunft mehr das, was du eben auch gesagt hast, diese modularen Reise- und Arbeitsformen,
00:56:54
Speaker
wo ich ganz klar eben situativ eben eine bestimmte Atmosphäre vorfinden kann, wenn ich arbeiten möchte, aber eben auch, wenn ich sozusagen tatsächlich dann eben nicht mehr arbeite, wenn ich mich nur arbeiten möchte.
00:57:05
Speaker
Und das, finde ich, ist nochmal so eine Fortführung und löst eben auch so ein bisschen eben dieses Missverständnis auf, dass wir in Zukunft alles sich ineinander vermischt und wir eigentlich gar nicht mehr wissen, wann wir arbeiten und wann wir leben und wann wir Freizeit haben, dass das eben nicht der Fall ist und dass Menschen ganz klar eben auch wissen möchten, in welchem Zustand befinden sich jetzt gerade.
Tourismus als integrierter Lebensraum und Potenzialverwirklichung
00:57:25
Speaker
Sehr schön, wunderbar.
00:57:28
Speaker
Ja, da haben wir doch einiges besprochen, würde ich sagen, aus dem Manifest.
00:57:33
Speaker
Wir haben Lust gemacht, dass man sich das mal anschaut und zu Gemüte führt.
00:57:37
Speaker
Also es ist eine lange Version und eine Kurzversion.
00:57:42
Speaker
Aber was ich tatsächlich spannend fände, ist, vielleicht können wir da auch nochmal eine Folge zu machen, die
00:57:49
Speaker
dass diese Themen uns ja generell beschäftigen und wie sie letztendlich jetzt auch Ausdruck finden in der Branche.
00:58:00
Speaker
Also nicht sichtbar werden, dass hier eine Verantwortung sozusagen auch eingenommen wird und dass sich doch einige Dinge ändern müssen.
00:58:17
Speaker
Also es ist ja, der Theos, muss ich sagen, haben wir ja ganz oft schon auch gesagt, ist ja etwas, was sich nicht so abschließen lässt, auch wenn man es manchmal so denkt.
00:58:26
Speaker
Also so dieses, wir reisen im Urlaub und das ist eine bestimmte Zeit und das machen wir ein paar Mal im Jahr und gut ist.
00:58:35
Speaker
Tatsächlich aus branchischer Sicht ist Tourismus immer, weil er immer stattfindet, weil er sozusagen Teil dieser Lebensräume ist und deshalb gibt es auch dieses Zielbild.
00:58:46
Speaker
Und daher ist er immer beeinflusst, mal vielleicht ein bisschen deutlicher, mal auch mit mehr Aufmerksamkeit zu bestimmten Saisonzeiten.
00:58:56
Speaker
Aber grundsätzlich findet er immer statt.
00:58:58
Speaker
Findet immer statt.
00:59:00
Speaker
Ich denke auch, dass sich in unserer Gesellschaft ja auch dieses Bild gewandelt hat, dadurch, dass wir einfach in den letzten Jahrzehnten immer stärker auch dazu verleitet wurden, häufiger Urlaub zu machen.
00:59:10
Speaker
Also wir hatten mehr Möglichkeiten und dass der Urlaub sich ja auch dadurch oder das Reisen sich dadurch auch nochmal stark verändert hat.
00:59:17
Speaker
Das ist also sozusagen in den Köpfen der Menschen ja auch ein Stück weit ein ganz Jahresthema geworden.
00:59:22
Speaker
Vielleicht noch so zum Ausblick, du sagtest es gerade, wohin die Branche müsste oder sollte.
00:59:30
Speaker
Und ich glaube, das ist vielleicht auch nochmal ganz wichtig, dass dieses Manifest ist jetzt keine Prognose, so wird es 2030 sein, sondern es ist tatsächlich eine Vision oder eine der möglichen Zukunft, in die sich die Branche entwickeln kann.
00:59:42
Speaker
Aus unserer Perspektive ist es tatsächlich die Richtung, in die sie sich auch entwickeln sollte, wenn wir eine lebenswerte Zukunft anstreben.
00:59:51
Speaker
Und deswegen finde ich vielleicht nochmal, würde ich ganz gerne nochmal mit dem Schlusssatz eben auch des Manifests enden, dass die Branche nur dann eben auch zukunftsfähig ist, wenn sie wirklich Lebensraumqualität stärkt und den Mut hat, den Wandel aktiv zu gestalten.
01:00:06
Speaker
Also wirklich dieses Szenario ist wirklich eine Einladung, Zukunft aktiv mit zu gestalten und nicht alle Punkte sind so in Stein gemeißelt, ganz gar nicht, aber es lädt ein zur Diskussion, eben wirklich diese aktive Gestaltung mit zu übernehmen.
01:00:22
Speaker
Das ist doch ein schönes Schlusswort.
01:00:24
Speaker
Und ich glaube, wenn der Tourismus der Gestalter wird, dann wird er auch anders wahrgenommen.
01:00:29
Speaker
Und durch eine andere Wahrnehmung entstehen auch wieder andere Möglichkeiten.
01:00:35
Speaker
Das ist etwas, was man immer wieder beobachten darf.
01:00:40
Speaker
können wir da nur ermutigen, diesen Weg mitzugehen und mitzugestalten.
01:00:47
Speaker
Und ja, das Manifest gerne runterladen, einfach mal vielleicht auch teilen im Team, einfach mal draufschauen.
01:00:54
Speaker
Es sind sicherlich sehr spannende Impulse dabei.
01:00:57
Speaker
Und wie du sagtest, man muss nicht alles auf einmal tun, aber Schritt für Schritt gehen.
01:01:03
Speaker
die acht Aspekte zum Beispiel hernehmen und einfach mal anfangen.
01:01:07
Speaker
So, wie wir das immer schön sagen.
01:01:16
Speaker
gehen wir in unseren Nachmittag, würde ich sagen.
01:01:19
Speaker
Bei uns ist es fast schon soweit.
01:01:21
Speaker
Und danken fürs Zuhören.
01:01:23
Speaker
Gerne kommentiert und liked zu dieser Folge, wenn ihr mögt.
01:01:28
Speaker
Oder teilt sie natürlich auch.
01:01:30
Speaker
Und wir werden auch nochmal die anderen Folgen verlinken, die wir zu diesem Thema schon aufgenommen haben.
01:01:36
Speaker
Das ist vielleicht ganz spannend.
01:01:37
Speaker
Letztes Jahr hatten wir da einige InterviewpartnerInnen mit hier im Podcast, die auch 2020 dabei waren.
01:01:44
Speaker
Und ja, wer da Lust hat, kann da mal reinhören.
01:01:47
Speaker
Das ist durchaus sehr spannend.
01:01:50
Speaker
Und wir hören uns bald wieder mit neuen Gästen und einem neuen Thema.
01:01:55
Speaker
Ich grüße dich ganz lieb und wünsche dir noch einen schönen Tag.