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Best of Active Sourcing: Die besten Tipps aus 1.500 Minuten Recruiting Talk. image

Best of Active Sourcing: Die besten Tipps aus 1.500 Minuten Recruiting Talk.

E57 · Workwise Recruiting Talk
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122 Plays3 months ago

Active Sourcing is here to stay.

In vielen Fachbereichen ist Active Sourcing als Recruiting-Methode nicht mehr wegzudenken.

Doch um mit Active Sourcing erfolgreich zu sein, kommt es auf’s Fingerspitzengefühl an – immerhin hast du nur einen Versuch, um mit deiner Direktnachricht das Interesse potenzieller Bewerber:innen zu wecken.

Von den 1.500 Minuten Recruiting Talk, die es bisher gibt, widmen sich viele den Kniffen, die beim Active Sourcing den Unterschied machen.

In dieser Best-of-Episode rufen wir uns die besten Tipps unserer Gäste noch einmal in Erinnerung, damit du jeden Prozessschritt beim Active Sourcing meisterst. Vom Verständnis deiner Zielgruppe bis zur erfolgreichen Einstellung.

Höre jetzt den Recruiting Talk und lerne Active Sourcing von den Profis:

  • 00:00–01:25 Über 1.500 Minuten Recruiting Talk. Und Lisa hat alle gehört.
  • 01:26–02:42 Mit Daniels Tipp bist du mit deiner Zielgruppe per du.
  • 02:43–06:46 Sourcing-Tools und -Kanäle wählen und nutzen – so geht Jan vor.
  • 06:47–12:49 Nicht Magie macht Danielas Erstnachrichten erstklassig, sondern gutes Copywriting.
  • 12:50–15:06 Active Sourcing mit Dominic: Deine Personal Brand ist die Basis für den Erfolg.
  • 15:07–18:21 Björn erfasst alle Sourcing-KPIs, die er kriegen kann!
  • 18:22–20:31 Stolpersteine aus dem Weg räumen: Eriks Tipp, wie Active Sourcing zu Einstellungen führt.

Die Extra-Dosis Recruiting-Wissen

Active Sourcing von vorne bis hinten:

Workwise ist der Recruiting-Partner für kleine und mittlere Unternehmen.

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Recommended
Transcript

Einführung in die Webwise Recruiting Talk

00:00:02
Speaker
Herzlich willkommen zum Webwise Recruiting Talk. Alles eine Frage der Einstellung. Echtes Recruitingwissen, echte Erfahrungen, echte Erfolgsrezepte aus der Personalabteilung direkt in deinem Ohr.
00:00:17
Speaker
Herzlich willkommen zum WorkRise Recruiting Talk. Heute ausnahmsweise nicht mit Simon, sondern mit mir. Mein Name ist Lisa und ich bin normalerweise hinter den Kulissen hier am Podcast beteiligt. Und der schönste Aspekt daran ist auf jeden Fall, dass ihr als allererstes in die Podcastgespräche reinhören darf, dass mittlerweile seit anderthalb Jahren 56 Podcast folgen oder über 1500 Minuten.

Active-Sourcing Tipps Sammlung

00:00:43
Speaker
In diesen 56 Folgen sind echt super viele Recruiting-Tipps zu den unterschiedlichsten Themen zusammengekommen. Aber über manche Themen haben wir besonders oft gesprochen.
00:00:53
Speaker
Und eins davon ist Active-Sourcing. Ich bin noch mal alle 1500 Podcast-Minuten durchgegangen, um für dich die besten Active-Sourcing-Tipps der Expertinnen und Experten zusammenzusammeln, die bereits zu Gast waren bei uns hier im Recruiting Talk. Also lass uns mal den kompletten Active-Sourcing-Prozess durchgehen, vom Zielgruppenverständnis bis zur erfolgreichen

Techsourcing und Zusammenarbeit

00:01:15
Speaker
Einstellung. Den Anfang macht Daniel Böhm, der mit Simon über Techsourcing im Speziellen gesprochen hat.
00:01:20
Speaker
Aber ich glaube, sein Tipp lässt sich auch prima anwenden auf alle anderen Stellen, die du eventuell gerade zu besetzen hast.
00:01:28
Speaker
Ja, es gibt ja auch die Möglichkeit, sich direkt mit dem Fachbereich natürlich auch auszutauschen, also im Rahmen einer Stellenaufnahme, wenn ich jetzt so ein Profil habe. Meistens ist der Fachbereich so ein bisschen faul. Man muss so ein bisschen alles rauskitzeln. Dann fragt man, welche Programmiersprachen will man haben. Java, das reicht. Nee, es gibt noch viele weitere Sachen, wo man tatsächlich Kandidatenkandidaten suchen kann oder diese finden kann. Was ich aber auch mal ganz gut finde, ist, einfach mal mit dem Fachbereich mitzulaufen.
00:01:58
Speaker
Genau, einfach mal mit im Fachbereich mitzulaufen, also vor Ort zu sein. Dass man sagt, okay, pass mal auf, ich würde ganz gerne mal einen Tag dabei sein oder einen halben Tag dabei sein oder neben dem Entwickler sitzen oder neben dem Mechaniker, was auch immer, dass man so eine visuelle Darstellung kriegt. Das ist immer auch ganz wichtig. Wenn ich jetzt zum Beispiel bei einem Automobilhersteller arbeiten würde und der entwickelt jetzt irgendwelche elektrischen Fahrzeuge, ist es auch mal spannend mitzugehen, hat man vielleicht auch die Möglichkeit, mal selber mitzufahren.
00:02:25
Speaker
Und man kann sich sicherlich auch den einen oder anderen oder die oder eine andere Brieflichkeit aufschnappen, die man dann im Rahmen des Forcings dann verwenden kann. Außerdem hast du den direkten Rat zum Fachbereich und kannst es auch ziemlich gut vermitteln, wenn du dieses sogenannte unverbindliche Telefonat mit den Kandidaten hast.

Werkzeuge im Sourcing: Nutzung und Bedeutung

00:02:44
Speaker
Ja, das ist ein cooler Tipp auf jeden Fall.
00:02:47
Speaker
Wenn du deine Zielgruppe erstmal richtig kennengelernt hast, geht es an die Kanalauswahl. Und genau darüber hat Simon mit Jan Havlicek gesprochen auf der ZV Europe in Köln. Und wir hören jetzt in das Gespräch der beiden rein. Wenn wir über Tools sprechen im Sourcing, dann kannst du ja wirklich von du nutzt irgendwie die Google Chrome Extension bis
00:03:06
Speaker
Wenn du so willst, ist ja der LinkedIn-Recruiter. Es ist nicht immer, dass die Leute denken, ich bin irgendwo gesponsert, der Only-Fight-Talent-Manager oder die Indeed-Lebenslauf-Datenbank. Das sind ja alles Tools, die wir nutzen, um nach Datensätzen zu suchen. Deswegen sicher, mit dem Browser sollte man sich auf jeden Fall beschäftigen. Mit dem, was so ein Browser kann, auch Chrome-Extensions nutzen. Sicherlich künstliche Intelligenz wird sicherlich eine Rolle spielen, dass dann auch wirklich
00:03:34
Speaker
vernünftig anzuwenden. Aber, und ich habe heute auch schon einen Vortrag gehalten, schlussendlich geht es darum, seinen Hirn einzuschalten und da, ich sage immer auch, Empathie für Daten und Empathie für Datenbankabfragen zu haben. Das ist eigentlich so das, was ich das spannendste Tool finde.
00:03:53
Speaker
Empathie kenne ich jetzt mehr aus dem Kontakt mit Menschen. Ja, absolut. Mir hat man Empathie für Daten. Ich bringe mal ein gutes Beispiel. Schau dir doch mal so einen Datensatz von LinkedIn an, also ein User-Profil. Es gibt ja nicht das User-Profil. Klar, es hat eine Struktur. Du hast irgendwo deinen Jobtitel, den du angibst. Du hast deine Skills, die du angibst. Du hast deine Arbeitgeber, eine Beschreibung und so weiter.
00:04:14
Speaker
Aber das ist, sag ich mal, rough nur eine Struktur. Die Inhalte sind immer und überall verschieden. Die meisten sehen es nicht, aber wenn du dir mal mit offenen Augen durchgehst, dann siehst du halt auch, es gibt Leute, die einfach als Jobangestellter Vollzeit reinschreiben oder Angestellter. Und das ist für mich Empathie, dann auch für Datensätze zu haben, zu verstehen,
00:04:37
Speaker
Es könnte jemand auch in dem Bereich tätig sein, ohne das da hinzuschreiben. Und das ist für mich so, weil Technik unterstützt uns auch im Sourcing schon sehr gut. Da, wenn wir bei dem Tool bleiben, LinkedIn bietet schon sehr viel komfortable Dinge so. Du gibst nur noch einen Jobzettel ein und LinkedIn versucht selber zu verstehen und zu interpretieren, Semantik, und zeigt dir daraufhin passende Ergebnisse. Nur das macht sie bei mir, genauso wie bei dir, Simut, genauso wie bei der Lisa. Und dann finden wir alle immer nur die gleichen Leute, sprechen die alle an.
00:05:06
Speaker
Ja. Macht es nicht besser. Deswegen, das ist so das, was ist so ein bisschen unter Empathie für Daten. Dann muss man sich halt viel anschauen, das Hirn einschalten und dann auch Empathie mit dem Menschen, weil dann muss ich halt eben Simon schreiben, hey Simon, jetzt sehe ich, du schreibst hier Angestellter. Ich vermute jetzt mal, wenn ich mir deine Unternehmen anschaue, das könnte in die und die Richtung gehen. Bin ich denn da richtig? Wollen wir mal dazu sprechen?
00:05:26
Speaker
Und ja, das ist so ein bisschen das, was ich darunter verstehe. Du hast vorhin schon kurz mal den Ding gesagt, du wolltest jetzt keine Werbung machen, aber es ist ja schon die Plattform, über die die meisten, glaube ich, sourcen auch mittlerweile hat sich schon sehr stark auch wirklich dort konzentriert. Schon, ja.
00:05:43
Speaker
Du bist, glaube ich, auch Social Media begeistert generell. Gibt es da auch noch Kanäle? Ja, grundsätzlich, also überall dort, wo grundsätzlich die Zielgruppe auch zu finden ist, versuche ich auch zumindest einen Einblick zu bekommen.
00:05:59
Speaker
IT ist halt mein Thema. Wenn die Jungs auf Stack Git haben, GitLab und so, Co-Abhänger oder DevTO, dann lege ich mir da halt auch selber einfach erstmal was an Profil an. Aber erstmal mal auch ein Gefühl dafür zu bekommen, warum ist man dort, wie funktioniert es vielleicht auch. Und dann, jetzt müssen wir halt immer an dem Punkt mindestens aufpassen, was das Thema Datenschutz auch angeht, AGBs, was darf man dann da drauf überhaupt auf solchen Plattformen. Man muss einfach mal ansprechen,
00:06:23
Speaker
Aber es ist ja nicht verboten, einen Kanal zu nutzen, um Informationen zu generieren, die ich dann wieder auf einer Lebenslaufdatenbank, wo es dann auch rechtlich sauber ist, verwenden kann. Also ich könnte ja sagen, ich habe jetzt einen Simon in irgendeinem Hochschulfachforum oder Gründerforum oder sonst irgendwas noch bekommen. Dann muss ich halt sensibel damit umgehen und sagen, hey Simon, ich habe mir wirklich allumfassend mein Bild zu dir gemacht. Was du da machst noch außerhalb von LinkedIn finde ich super spannend.
00:06:48
Speaker
kann man probieren, wenn es auch zu einem passt. Deswegen, ja, Kanäle gibt es ganz viele. Man muss halt dann schauen, wie man es für sich nutzt. So, nachdem du passende Profile gefunden hast, geht es ans richtig Eingemachte, die erste Nachricht. Die Nachricht muss auf jeden Fall sitzen. Und damit du da die richtigen Worte findest, zoomen wir nochmal rein in ein Gespräch zwischen Martin und Daniela Cicato, die super spannende Copywriting-Tipps für dich hat.

Effektives Copywriting in LinkedIn Nachrichten

00:07:15
Speaker
Also, heutzutage
00:07:17
Speaker
Insbesondere auf LinkedIn ist die Art und Weise, wie ich Kandidatinnen und Kandidaten schreibe, sehr viel mehr gespickt mit Copywriting, Formulierungen, weil wir es gewohnt sind, in der digitalen Kommunikation inzwischen viel mehr so zu kommunizieren, wie wir auch sprechen würden.
00:07:35
Speaker
um einfach eine Nähe zu Kandidaten herzustellen, auch weil die digitalisierte Kommunikation so ein bisschen anders formuliert, als wenn man irgendwie am Telefon ist. Und das ist ein Thema, was eine gewisse Routine braucht, dass man das so richtig, dass das ein bisschen in Fleisch und Blut übergeht und das richtig gut klingt. Aber ich kann jedem nur empfehlen,
00:07:55
Speaker
sich da mal so ein bisschen rein zu zoomen, weil Copywriting Touch in der Direktansprache zu benutzen, das macht einen riesengroßen Unterschied. Ja, also ich kann dir erzählen, ich habe gestern
00:08:06
Speaker
eine Stellenanzeige auf LinkedIn geschaltet von Kunden. Hab dann gesehen, es war jemand auf meinem LinkedIn-Profil, der hat nicht auf die Anzeige reagiert, aber der passte vom Profil und auch vom Standort zu dem Job. Dann hab ich denen kurz eine Kontaktanfrage geschickt und auch eine Nachricht und gefragt, Mensch, ich hab gesehen, du warst auf meinem Profil, ich kombiniere mal. Du arbeitest im Ding und Demo-Reich und wohnst dort und dort. Kann das sein, dass du die Jobanzeige von meinem Kunden oder von uns für meinen Kunden gesehen hast?
00:08:33
Speaker
Wenn ja, melde dich doch. Und falls du nicht deshalb auf uns gestoßen bist, ich klippe dir einfach mal das Jobprofil dran. Und dann hat er mir den anderen gesagt, ja, der schrieb auch, hallo, Raketen-Daniella oder Talent-Raketen-Daniella. Das waren seine ersten Worte an mich überhaupt, also gleich ganz smart irgendwie. Und er schrieb also, ja, hast du richtig kombiniert.
00:08:57
Speaker
Ich bin aber nicht auf Jobsuche, aber dann noch habe ich das gesehen. Genau, lass uns ja mal reden. Sondern habe ich ihm jetzt einen Terminvorschlag geschickt und er hat mir geschrieben, Daniela, das wird bestimmt ein ganz lustiges Gespräch. Ich freue mich jetzt schon total, dass wir reden. Also ich will einfach sagen, diese bestimmte Form der Kommunikation,
00:09:17
Speaker
eine gewisse Lockerheit, die aber nicht bedeutet, dass wir dadurch unprofessionell sind. Das war so ein Denkprozess, den ich durchlaufen habe in den letzten Jahren. Damit schaffen wir es, einen Unterschied zu machen zu vielen anderen Act-of-Sourcern, die noch ganz sachlich nüchtern kommunizieren. Hab ich vor vielen Jahren auch gemacht, darf ich verraten. Aber damit reißen wir heute niemanden vom Pocker. Und wenn man dann daherkommt und wir sind die quasi einzigen,
00:09:46
Speaker
die richtig charmant und nett schreiben, sodass man denkt, oh ja, mit den Leuten will ich mal gerne ein paar Minute im Gespräch verbringen, auch wenn ich eigentlich genug zu tun habe. Das macht den Unterschied.
00:09:58
Speaker
Ja, total. Jetzt haben wir viel über die Identifikation in der Suche gesprochen und zum Teil auch schon über die Nachrichten, was ja wirklich aus meiner Sicht auch die wichtigsten Faktoren am Ende im Active Sourcing sind. Was mich in der Nachricht aus Marketing-Perspektiven noch interessieren würde, ist Call to Action. Gibt es ja unterschiedliche Möglichkeiten, wie man es im Active Sourcing macht. Was ist dein Call to Action in den ersten Nachrichten?

AIDA Modell zur Nachrichtenstrukturierung

00:10:23
Speaker
Also auf jeden Fall ist meine Empfehlung, immer, immer, immer mit Call to Action zu arbeiten. Und wo du gerade über Marketing sprichst, ich arbeite auch mit dem Marketing Framework für jede Nachricht, für jede Kontaktanfrage. Ich wurde da ehrlich gesagt vor Jahren auch schon mal drüber belächelt, als ich das in einem meiner Active Sourcing Trainings erzählte. Da habe ich nämlich gesagt, ihr Lieben, ich benutze immer die AIDA-Formel. Damit hätte ich jetzt auch gerechnet.
00:10:49
Speaker
Und dann haben die mich angeguckt und haben irgendwie so ein müdes Lächeln sich abgewandert und haben gesagt, sag mal, aus welcher Steinzeit stammst du denn? Und ich darf das hier auch verraten. Ja, ich selbst habe das im Studium gelernt und das ist nun schon etliche Jahre her, leider. Aber das hat trotzdem nichts an Aktualität eingebüßt und das AIDA-Framework oder das AIDA-Modell
00:11:12
Speaker
gibt uns den Rahmen, das Schema vor, für die logische Gliederung unserer Message, damit sie zu einer guten Conversion führt. Das heißt, also wenn ich das nach diesem Schema aufbaue, meine Ansprache und inhaltlich auch die richtig packenden Botschaften benutze und diese auch yummy, lecker formuliere, dann sorgt das dafür, dass die Kandidaten eben immer von Satz zu Satz, von Satz zu Absatz weiterlesen, bis sie ganz am Schluss angelangt sind.
00:11:39
Speaker
Und zum Schluss braucht es unbedingt ein Call to Action. Und das Call to Action ist bei mir eine Aussage, die darauf abzielt, dass ich total gerne mit den Kandidaten mal sprechen möchte. Und das formuliere ich nicht nur, dass ich mal gerne sprechen möchte, sondern dass ich mit den Kandidaten über ihre beruflichen Wünsche sprechen möchte.
00:11:58
Speaker
oder ihre beruflichen Ziele. Diese Worte verwende ich je nachdem, was für Position es zu besetzen gilt. Je mehr es eine Führungskraft ist, umso mehr rede ich von Karrierezielen, die ich jemand gerne mit mir besprechen möchte, jemand, der als Softwareentwickler arbeitet oder als Online-Marketer.
00:12:18
Speaker
redet er über berufliche Wünsche. Ja, also ich benutze auch immer eine unterschiedliche Ansprache, je nachdem mit welcher Art von Candidate-Persona ich es zu tun habe. Und da arbeite ich mit einem Modell aus der Persönlichkeit, aus der Psychologie.
00:12:34
Speaker
Und nach Persönlichkeitstypologien zu schauen, wie relativ leicht adaptierbar ist, ganz konkret das Diskmodell, das ist auch relativ bekannt, kennen viele. Das heißt, ich benutze ja eigentlich gar keine Zaubertricks. Die Zauberei bei mir ist eigentlich, ich benutze diese Frameworks, die nichts mit Recoding zu tun haben und adaptiere sie fürs Recoding und sie funktionieren dann einfach richtig, richtig gut. Und nach der ersten Nachricht?
00:12:57
Speaker
Dann klick deinen Bewerber oder deine Bewerberin nicht einfach auf dein Jobangebot, sondern als allererstes auf dein Profil. Dominik Perau verrät, wie er damit umgeht und was du dir von ihm abschauen kannst, damit dein Profil auch ansprechend ist. Irgendwann habe ich gemerkt,
00:13:14
Speaker
dass der erste Klick, nachdem man meine Anfrage angenommen hat, war immer der Klick auf mein Profil. Also ich konnte das ganz gut nachverfolgen. Ich habe dann eine Antwort bekommen und gleichzeitig habe ich gemerkt, da war jemand auf meinem Profil. Ach, das war ja der, der mir geantwortet hat. Und dann habe ich mich so ein bisschen an meine Anfangszeit erinnert, auch an meine ersten eigenen Bewerbungsgespräche. Und ich hasse dieses Wort Bewerbungsgespräche. Es suggeriert direkt irgendwie eine Hierarchie.
00:13:44
Speaker
und hätte mir damals gewünscht, dass ich vorab gewusst hätte, wer sitzt denn eigentlich vor mir. Und aus diesem Gedanken heraus ist so ein bisschen dann auch, dass die personal brand entstanden, damit ich einfach zeigen kann, okay, ich bin diese Person auf der anderen Seite, ich bin Mensch, du kannst mir in gewisser Weise auch vertrauen, ich bin transparent und
00:14:06
Speaker
Dann hat sich das so ein bisschen daraus entwickelt. Irgendwann kam so ein bisschen Corporate Influencing dazu, was wir als großen Baustein auch in unserer Strategie drin haben. Und ja, so entwickelt sich das dann irgendwann. Ich habe lustigerweise vor, ich weiß gar nicht, ein paar Wochen, glaube ich, ein Posting dazu gemacht. Was war denn zuerst Corporate Influencing, Personal Branding? Wie hängt das zusammen? Und deswegen ist eine Frage so spannend, weil die genau da reinzielt.
00:14:36
Speaker
Es hat sich alles irgendwie aufgebaut und Ziel ist es einfach menschlich und authentisch zu sein, um den Kandidaten und Kandidatin einfach ein gutes Gefühl zu vermitteln, eben keine Hierarchie aufzubauen, das Ganze kennenlernen und nicht Bewerbungsgespräch nennen, weil ich schon das Gefühl von einem Austausch auf Augenhöhe erzeugen möchte. Und da spielt mir natürlich die Personal Brand auch irgendwo rein. Und mir sind halt auch manche Themen wichtig, die ich dann auch gerne immer mal wieder behandeln.
00:15:06
Speaker
So, jetzt hast du passende Profile gefunden, hast sie schon angeschrieben und hast vielleicht auch schon die ersten Rückmeldungen im Postfach. Aber warst du jetzt erfolgreicher als mit anderen Recruiting Methoden und was könntest du beim nächsten Mal vielleicht noch besser machen, um diese Fragen zu beantworten?
00:15:23
Speaker
sind KPIs im Active Sourcing super wichtig. Und rund um das Thema Kennzahlen hat Björn Boldt

KPIs im Active Sourcing: Messung und Verbesserung

00:15:29
Speaker
richtig gute Tipps auf Lager. Deswegen hören wir jetzt einen Ausschnitt aus dem Recruiting Talk mit Martin und Björn. Also ich erhebe hoffentlich alle Kennzahlen, die ich mir vorstellen kann.
00:15:39
Speaker
Aus dem einfachen Grund, weil jede Kennzahl mir in einer gewissen Situation helfen kann. Mal ist eine Time to Higher spannend, mal ist eine Time to Fill spannend. Für mich die spannendste Zahl im Active Sourcing ist irgendwo Interviewrate organisch zu Interviewrate Active Sourcing.
00:15:58
Speaker
Das ist für mich eines der, eins für mich persönlich, eines der spannendsten. Um zu gucken, sind die Kandidaten, die ich weiterleite, auch nicht besser, aber werden sie öfter oder mehr angehört als Kandidaten, die sich einfach nur, das meine ich jetzt in Anführungszeichen für die Leute, die das nur hören, die sich nur bewerben. Einfach um zu gucken, habe ich das Profil richtig verstanden.
00:16:24
Speaker
In der Theorie sollte ein Active Sourcing Kandidat ja eins zu eins das sein, was sich der Hiring Manager gewünscht hat oder zumindest in einem sehr, sehr großen Teil. Um dahingehend auch zu sehen, habe ich die Rolle verstanden, etc. Aber ansonsten natürlich tracken wir, wie viele Leute werden angeschrieben, wie sind die Response Rates. Response Rate an sich ist für mich gar nicht so relevant. Positive Response Rate, viel, viel wichtiger. Also jeder, der sich noch über seine Response Rate
00:16:48
Speaker
irgendwie versucht zu identifizieren. Lass uns viel mehr über die positive Response rate reden, weil bringt mir viel, viel mehr. Also wenn mir 100 Leute fragen, ich frage halt lieber von 100 Leuten, die du anschreibst, wie viele antworten dir positiv, weil das ist spannend, weil du willst ja auch wissen, wie viele Leute kommen in dein Funnel wirklich rein.
00:17:07
Speaker
Also positive Response Rates ist spannend, aber auch so was wie, klar wir tracken, wie viele Reminder gehen raus, wie sind die jeweiligen Response Rates nach den Remindern, wie lange brauchen die Leute in welchen Steps und und und und. Also wir versuchen wirklich jede Kennzahl irgendwie zu tracken und das nicht nur ganz zwangsläufig im Sourcing, sondern auch im Recruiting. Also wie lange, wie viele Besucher haben wir auf Job, auf Job, auf Schälenanzeigen, zum Beispiel auf unserer Karriere-Seite. Das ist zum Beispiel auch so ein Tipp, was ich dabei immer gebe.
00:17:34
Speaker
Wir schreiben, wenn wir eine neue Stelle haben, sie gerne zwei, drei, vier Mal aus. Und zwar mit ganz, ganz, also ganz, ganz leicht unterschiedlichen Sachen. Mal sind es unterschiedliche Titel, mal sind es ganz leicht unterschiedliche Anforderungen, mal ganz und leicht unterschiedliche
00:17:51
Speaker
Anforderungen an die verantwortlichkeiten also was machst du wirklich in dem job aber alles zieht auf den selben trichter also alles kippt sich Irgendwie nacheinander rein und guckt mit dahin wieder zahlen an ok was wird am häufigsten geklickt wo bewerben sich die meisten leute Also auch da wieder irgendwie diese klick through rate kommt wie das performance marketing irgendwo durch Also wo wo habe ich wirklich die höchsten also wo habe ich wirklich den höchsten erfolgt mit dem was ich habe und und um daraus denn wieder zu lernen und am ende natürlich hoffentlich nur eine stelle online zu haben aber dann auch wieder die die am häufigsten geklickt wird
00:18:20
Speaker
Zum Abschluss unserer Active Sourcing Tippsammlung hören wir nochmal in Simons Gespräch mit Erik Langnickel rein, der sich nicht nur mit unkonventionellen Sourcing Methoden super gut auskennt, sondern auch weiß, welche Fallstricke du allgemein beim Sourcing beachten solltest.
00:18:37
Speaker
Also grundsätzlich gibt es innerhalb eines Recruiting-Prozesses sehr viele Fallstricke. Denn das, worüber wir jetzt sprechen, das ist ja der erste Aufschlag, wo es erstmal darum geht, auf mich und auf mein Unternehmen aufmerksam zu machen und die Kandidaten erstmal in den Prozess reinzubekommen.
00:18:55
Speaker
Dadurch, dass Entwickler sehr viele Anfragen am Tag bekommen, ist es da natürlich wichtig, aus der Masse herauszustechen und das hilft auf jeden Fall.

Kandidaten-Erfahrung und personalisierte Kommunikation

00:19:04
Speaker
Nichtsdestotrotz ist es dann wichtig, dass sich eine gute Candidate Experience gewährleistet, denn es würde wahrscheinlich wenig bringen, wenn ich coole und kreative Ansprachemethoden verwende, aber dann einen schlechten Prozess habe.
00:19:16
Speaker
Das heißt, da gibt es natürlich super viele Fallstriche, wenn beispielsweise die Prozesse dann zu lange dauern, wenn man vom Hiringmanager kein Feedback bekommt und am Ende die Kandidaten sagen können, naja, ich habe auch ein anderes Angebot vorliegend, dann nehme ich jetzt das an. Das heißt, da gibt es natürlich super viele Fallstriche hinten raus, abgesehen von der Tatsache, dass man auch mit seiner Inmail natürlich on point sein sollte. Das heißt,
00:19:39
Speaker
keine standardisierten Massenmails zu verfassen, sondern auch individuell, wie wir das eingangs besprochen haben, auf das Profil und auf die Stärken einzugehen. Das war der Workwise Recruiting Talk Best of Active Sourcing. Ich hoffe, dieses neue Format hat dir gefallen und du konntest noch was für dich mitnehmen. Lass mich auf jeden Fall gerne wissen, wie du es fandest, welche anderen Themen du gerne mal in dieser Best of Variante hören würdest.
00:20:03
Speaker
und auch welche Active-Sourcing-Folge vom Recruiting Talk dir am besten gefallen hat. Schreib mir gerne auf LinkedIn. Ich würde mich freuen, von dir zu hören. Macht's gut. Das war der WorkRise Recruiting Talk. Wenn dir diese Folge gefallen hat, teile sie gerne mit deinen Kollegen oder Kolleginnen und deinem Netzwerk und lass uns eine Bewertung da. Wenn du keine Folge verpassen möchtest, abonniere jetzt unseren Podcast. Bis zum nächsten Mal.