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Zusammenarbeit im Homeoffice: Jens teilt seine Tipps für das perfekte Setup.

Workwise Recruiting Talk
Workwise Recruiting Talk

130 plays · Jun 18, 2025

Ohne Homeoffice? Ohne mich! Der Begriff „Präsenzpflicht” hat zwar zuletzt die Homeoffice-Debatte bestimmt, doch Mitarbeiter:innen und Bewerber:innen sind sich einig: Das Homeoffice soll bleiben. Für 40% der Arbeitnehmer:innen ist die Möglichkeit, auch von zu Hause aus zu arbeiten, sogar so wichtig, dass sie dafür Einbußen beim Gehalt in Kauf nehmen würden, berichtet Jens im Podcast. Aber was ist mit dem Team-Spirit, mit kollaborativem Arbeiten und mit der Gesundheit am Arbeitsplatz – geht das im Homeoffice überhaupt? Wenn das Setup stimmt, auf jeden Fall! Als Mitgründer der digitalen Homeoffice-Lösung Onyo weiß Podcastgast Jens genau, worauf es aus organisatorischer, technischer und zwischenmenschlicher Sicht ankommt. Höre jetzt im Recruiting Talk, wie produktive Hybrid- und Remote-Arbeit funktioniert: * 00:00–06:16 Jens Reise zu Onyo: Vom Informatik-Studium über Kenia ins Homeoffice. * 06:17–07:50 Homeoffice vs. Office – wo arbeiten Jens und Lisa am liebsten? * 07:51–11:00 Kleiner Ausflug in die Onyo-Welt. * 11:01–18:11 Der 7-Punkte-Plan für die Homeofficevereinbarung. * 18:12–20:31 Homeoffice: Den Spagat zwischen Regeln und Flexibilität meistern. * 20:32–27:13 Die deutsche Homeoffice-Landschaft: „Präsenzpflicht schadet mehr als sie nutzt.” * 27:14–33:22 Das perfekte Homeoffice Setup: zwischenmenschlich, organisatorisch und technisch. * 33:23–37:54 Unternehmenskultur remote – geht das? * 37:55–39:46 Homeoffice is here to stay! * 39:47–44:14 Jens’ Recruiting Hot Take 🔥 * 44:15–46:56 Ein letzter Ratschlag passt noch in die Folge! Die Extra-Dosis Recruiting-Wissen Organisiere hybride Zusammenarbeit: * Unternehmenskultur geht auch hybrid: Von der ZP Europe Bühne in dein Ohr! [https://youtu.be/msmIS4joqBQ] * Mobiles Arbeiten: Alle Vorteile und Regelungen im Überblick [https://hire.workwise.io/hr-praxis/organisationsentwicklung/mobiles-arbeiten] * Teambuilding: 13 Spiele für zu Hause oder vor Ort [https://hire.workwise.io/hr-praxis/mitarbeiterfuehrung/teambuilding] Besuche die Website von Onyo: www.onyo.io [https://www.onyo.io/] Als Mitgründer von Onyo unterstützt Jens Unternehmen dabei, gesunde und produktive Arbeit im Homeoffice anzubieten. Jetzt vernetzen!  [https://www.linkedin.com/in/jenswoehrle/] Workwise ist der Recruiting-Partner für kleine und mittlere Unternehmen. Wir unterstützen dich bei der Optimierung und Vermarktung deiner Jobangebote auf 350+ Kanälen. Derzeit hilft Workwise über 2.000 Unternehmen dabei, passende Fachkräfte zu finden. Sei 2.001 und werde zu unserer nächsten Erfolgsgeschichte 🌟 ! Überzeuge dich selbst und erfahre mehr: hire.workwise.io [https://hire.workwise.io/]

Transcript

Speaker: Herzlich willkommen zum Webwise Recruiting Talk.

Speaker: Alles eine Frage der Einstellung.

Speaker: Echtes Recruiting Wissen, echte Erfahrungen, echte Erfolgsrezepte aus der Personalabteilung direkt in dein Ohr.

Speaker: Hallo und herzlich willkommen zum Workwise Recruiting Talk.

Speaker: Ich bin Lisa und heute ist Jens mit dabei, einer der Gründer von ONYO, einem Softwareanbieter fürs Homeoffice bzw.

Speaker: dafür, dass Unternehmen ihren Mitarbeitenden Homeoffice anbieten können.

Speaker: Ja, ich habe gesehen, dass du vor Onyo schon ganz verschiedene Sachen gemacht hast.

Speaker: Du kommst eigentlich aus dem Software Engineering und hast auch eine Farm in Kenia aufgebaut und auch im Finance-Bereich gearbeitet.

Speaker: Deswegen zuerst die Frage, wie hat es dich zum Thema Homeoffice verschlagen?

Speaker: Was war da der ausschlaggebende Punkt?

Speaker: Ja, hallo Lisa erstmal und natürlich liebe Hörer vom Workwise Podcast.

Speaker: Freut mich, dass ich hier sein darf und hoffentlich heute auch ein würdiger Gast sein darf.

Speaker: Lisa, ganz spannend, wie du es gerade gesagt hast, mit dem Lebenslauf.

Speaker: Das ist wirklich bei mir etwas kurviger, kann man sagen, mit vielen abwechslungsreichen Stationen.

Speaker: Das liegt, glaube ich, auch daran, dass ich jetzt gar kein Routine-Mensch

Speaker: in der Form bin und immer schon sehr, sehr neugierig und experimentierfreudig bin.

Speaker: Kann man, glaube ich, ganz gut sagen.

Speaker: Und um, glaube ich, da auch jetzt mal unsere Hörer ein bisschen abzuholen.

Speaker: Genau, Jens ist mein Name.

Speaker: Jens Wörle, 31 Jahre jung.

Speaker: Ich bin, obwohl ich viel gemacht habe, eigentlich immer meiner Heimatstadt mehr oder weniger treu geblieben.

Speaker: Nämlich ich bin nördlich von München aufgewachsen, habe in München immer gelebt und lebe immer noch in München oder im Umland.

Speaker: Und das wird wahrscheinlich auch noch ziemlich lange so bleiben.

Speaker: Das ist so die Konstanz in meinem Leben.

Speaker: Aber dann beruflich natürlich viele Sachen gemacht.

Speaker: Und mein Hintergrund ist, wie du es auch gesagt hast, eigentlich Informatiker und Mathematiker.

Speaker: Also ich habe hier in München Informatik und Mathematik studiert.

Speaker: Und dann habe ich parallel zum Studium einmal eine Afrika-Durchquerung mit dem Auto gemacht.

Speaker: Also wirklich einmal von Deutschland bis nach Südafrika runtergefahren.

Speaker: Und dabei unglaublich viel kennengelernt.

Speaker: Also Land, Leute, Kultur.

Speaker: Und dort dann in Kenia mit meinem Vater zusammen kamen wir dann auf die, ja man sagt, also Schnapsidee.

Speaker: Bei unserem Fall war es halt so die Vier-Bier-Idee.

Speaker: Am Abend hat gesagt, das Thema Agrar hat viel mehr Potenzial als es ist.

Speaker: Es ging damals mit dem Thema Milchproduktion los, weil eben doppelt so viel Milch, der Milchpreis doppelt so hoch ist in Kenia und die Produktionskosten geringer sind.

Speaker: Und so haben wir dann über die Jahre dann damals, das war 2013 ging es los,

Speaker: eben dann ein Agrarunternehmen aufgebaut, wo wir jetzt wirklich vor allem den internationalen Export von Früchten machen.

Speaker: Also wir exportieren da Avocados, Passionfrues, aber auch Bohnen und Knoblauch, aber auch für den Lokalmarkt vor allem mit Mais-Silage als Tierfutter.

Speaker: Das sind so die Sachen, die wir da machen.

Speaker: Und das habe ich vor allem damals parallel zum Studium gemacht.

Speaker: Und jetzt mache ich das gar nicht mehr, sondern mein Vater macht das Vollzeit, also ein umgekehrter Generationenvertrag.

Speaker: Warum hat sich das so ergeben?

Speaker: Weil ich natürlich nach dem Studium dann gesagt habe, oh nee, jetzt nach Kenia auswandern, das war jetzt nicht so ganz in meinem Karriereplan drin und konnte ich mir auch mit Freunden und Co.

Speaker: halt damals irgendwie auch nicht vorstellen und wäre auch schon ein sehr extremer Schritt gewesen, wo man sich auch dann karrieretechnisch natürlich auch viele Sachen verbaut hätte.

Speaker: Aber deswegen war ich dann auf einmal als Informatiker und Mathematiker mit einem sehr guten Studienabschluss und diese Erfahrungen in Kenia da und konnte mir nicht mehr vorstellen, dann als Softwareingenieur, als Entwickler irgendwo anfangen zu arbeiten.

Speaker: Und deswegen habe ich dann eben ein MBA gemacht und über den MBA bin ich dann eben genau bei der BNP Paribas gelandet.

Speaker: Das ist ja eine der größten Banken in Europa.

Speaker: und war dann dort Vorstandsassistent für die beiden COs.

Speaker: Also wirklich eine spannende Rolle und habe dann wirklich mit diesem Informatikwissen und diesem etwas wilden Erfahrungsschatz aus meiner Gründung, war ich dann im Großkonzern hochreguliert in einer ganz anderen Welt auf einmal.

Speaker: Und das war natürlich wirklich ganz andere Sichtweise, ganz andere Arbeitsweise, für mich aber eben unglaublich wertvoll.

Speaker: Und nach zweieinhalb Jahren,

Speaker: Ich habe es ja vorhin gesagt, ich bin ja ein neugieriger, fast rastloser Mensch, kann man sagen, weil die Frage, was kommt denn jetzt dann irgendwie als nächstes?

Speaker: Und da gab es natürlich spannende Optionen auch innerhalb der BNP Paribas.

Speaker: Aber dann habe ich, wie der Zufall so will, meine Mitgründerin kennengelernt, Niau.

Speaker: Und sie hatte eben die Idee von Onio und hat dann eben einen Mitgründer gesucht.

Speaker: Und das war wirklich reiner Zufall, weil sie hat einen Bekannten gefragt,

Speaker: der mit mir das MBA-Programm gemacht hat,

Speaker: Und der hat dann in diese WhatsApp-Alumni-Gruppe reingeschrieben, hey, ich kenne da jemanden, sucht einen Mitgründer, sie reitet die Homeoffice-Welle, hieß es damals, das war ja während der Pandemie, interessantes Wording.

Speaker: Und dann dachte ich, ah, cool, spannendes Thema.

Speaker: Und ich war eh auf der Frage, was kommt als nächstes?

Speaker: Und so habe ich dann gesagt, ja, hallo, hier bin ich.

Speaker: Und ich glaube, was kann ich sagen zu dem Thema Homeoffice, gesundes Arbeiten von zu Hause, habe ich halt schon auch eine gewisse Passion immer.

Speaker: Mir war halt immer wichtig, einen gesunden Arbeitsplatz zu haben.

Speaker: zu Hause zu haben.

Speaker: Ich bin Informatiker, habe da immer ein tolles Setup schon gehabt irgendwie.

Speaker: Das ist glaube ich so eine Informatikerkrankheit, kann man fast sagen, dass man da viel Geld für Technik ausgibt.

Speaker: Und habe aber auch gesehen, wie andere halt in der Zeit zu Hause ausgearbeitet haben und habe mir auch gedacht, nee, das kann es eigentlich nicht sein.

Speaker: Und so kam natürlich dieser Bezugspunkt schon ein bisschen zustande.

Speaker: Aber so haben wir uns eben kennengelernt und dann ist natürlich die Onio-Reise vor dreieinhalb Jahren begonnen.

Speaker: Und ich glaube, das ist jetzt gleich nochmal ein eigenes Thema.

Speaker: Aber das jetzt, um diese Vorstellung fast abzurunden, glaube ich, kann man da mal einen Cut machen und sagen, ja, das war die Reise, viel erlebt, viel gesehen.

Speaker: Und so kommt es halt einmal vom Informatikstudium über Kenia dann auf einmal zu einem Homeoffice-Startup in Deutschland wieder.

Speaker: Ja, sehr spannend.

Speaker: Wenn du heute wählen müsstest, was wäre dir lieber Homeoffice oder Büro?

Speaker: Ich würde sagen, dann wirklich das Homeoffice.

Speaker: Also ich bin jemand eher ein bisschen mehr Homeoffice.

Speaker: Das war ganz interessant, weil ich schon im Studium zum Beispiel auch schon Klausuren korrigiert habe, weil ich da Vorlesungstätigkeiten gemacht habe.

Speaker: Und habe mich gefragt, kann ich die Klausur nicht auch zu Hause korrigieren?

Speaker: Ging damals nicht.

Speaker: Da hat dann eben wieder der Professor einen Herzinfarkt bekommen, was ist, wenn die Klausuren verloren gehen.

Speaker: Ich habe mir halt von Anfang an gedacht, das ist ja viel pragmatischer, wenn ich das halt dann auch

Speaker: nebenher machen kann, wenn man unterwegs ist.

Speaker: Vor allem, es war ja auch eine Teilzeitstelle dort und ich habe ja nebenher studiert.

Speaker: Und deswegen klar Homeoffice.

Speaker: Und jetzt merke ich halt auch einfach die Vorteile, also Richtung Vereinbarkeit von Beruf und Familie und Co.

Speaker: Das ist schon wichtig.

Speaker: Der Nachteil ist natürlich jetzt im Homeoffice das Thema, irgendwann fällt mir auch dort die Decke auf den Kopf, sage ich immer ganz gerne.

Speaker: Also ich gehe schon gerne ins Büro und natürlich auch der Austausch mit den Kollegen oder bei kreativ-kollaborativer Zusammenarbeit schon.

Speaker: Aber wenn jetzt extrem ich fragen würde, ist jeden Tag Büro oder jeden Tag Homeoffice, würde ich sagen wahrscheinlich jeden Tag Homeoffice.

Speaker: Okay, ja ich mag persönlich auch die Mischung einfach sehr gerne mit zwei Tage oder so zu Hause in der Woche und ansonsten im Büro, um Kollegen, Kolleginnen zu sehen und da einfach ein bisschen mehr Inspiration und Trubel drum herum zu haben, aber ich will es auch auf jeden Fall nicht missen, die Option zu haben, zu Hause zu sein.

Speaker: Okay, dann lass uns direkt mal rein starten.

Speaker: Was genau kann man sich denn unter Softwarelösung fürs Homeoffice vorstellen, um da vielleicht einfach zuerst mal noch einen kleinen Ausflug in die Onyo-Welt zu machen?

Speaker: Ja, sehr gerne.

Speaker: Ich meine, wenn ich immer in die On-Your-Welt schaue, also vielleicht in einem Satz, was wir machen, abstrakt sage ich immer, wir professionalisieren das Arbeiten von zu Hause.

Speaker: Das klingt so hochtrabend und eigentlich weiß man aber immer noch nicht, was man dann macht, so ein bisschen.

Speaker: Am Ende, wenn man es langweilig ausdrückt, wird, dass die Leute zu Hause Stuhl, Tisch und Monitor bekommen.

Speaker: und halt Arbeitsplatzprüfungen zu Hause durchgeführt werden.

Speaker: Ich sage es mal so, die Brandbreite, wie man das ausdrücken kann.

Speaker: Und am Ende sage ich immer, es gibt ja zwei Welten.

Speaker: Und es gibt ja einerseits die harte Welt, sage ich jetzt mal, das ist so die physische Welt, nenne ich es immer mal.

Speaker: Das ist praktisch so, wie gibt es dein Körper, Knochen, wie kann man sich bewegen etc.

Speaker: Und dann gibt es ja dann die psychische Welt, also den Geist.

Speaker: Und man macht sich ja immer unglaublich viele Gedanken heutzutage in der Gesellschaft über das Thema mentale Gesundheit, psychische Gesundheit, ausgeglichen sein etc.

Speaker: Also ein riesengroßes Thema in unserer Gesellschaft.

Speaker: Aber was wirklich so ein bisschen verloren gegangen ist, ist vor allem, ich sage es mal, die Hardware dahinter.

Speaker: Natürlich sagt man, okay, gesunde Ernährung ist ein großes Thema, für Sport machen ist ein großes Thema.

Speaker: Und im Büro hat man auch über die Jahrzehnte, es hat Jahrzehnte gedauert, auch gelernt, ein gesunder Arbeitsplatz ist sehr, sehr wichtig.

Speaker: Also ich mache oft Vorträge und dann zeige ich mal so ein Foto von dem Büro vor 100 Jahren und es ist halt wirklich ein Tisch mit so einem,

Speaker: Holzhocker quasi, also wirklich unvorstellbar.

Speaker: Und wenn man sich jetzt heute überlegt, was im Büro dafür Geld ausgegeben wird, dass man auch eine gesunde, inspirierende Arbeitsumgebung hat, dann ist das schon ein beträchtlicher Bestandteil.

Speaker: Und was wir halt festgestellt haben, ist, dass man das im Büro hat, aber halt nicht zu Hause.

Speaker: Zu Hause ist jeder für sich alleine gesetzt und wir haben auch da Zahlen, die Hälfte bis zwei Drittel der Leute arbeitet halt ungesund von zu Hause, also wirklich am Couchtisch, am Küchentisch,

Speaker: im Bett, auf dem Klo, also wo auch immer.

Speaker: Kann man übrigens alles machen, aber halt nicht konstant, jeden Tag acht Stunden am Stück.

Speaker: Und dort fehlt halt eine große Unwissenheit, ein Aufklärungsbedarf da und natürlich auch die Möglichkeit, da die richtige

Speaker: Ausstattung zu bekommen und das natürlich wie auch im Büro von dem Arbeitgeber zur Verfügung gestellt.

Speaker: Und das ist so ein bisschen die Mission auch, die wir haben.

Speaker: Wir merken, hey, Moment mal, im Büro gibt man irgendwie einen Haufen Geld aus, zu Hause macht man gar nichts als Arbeitgeber, aber wo schafft denn jetzt der Mitarbeitende die Wertschöpfung?

Speaker: In beiden Melden, wir haben ja gerade gesagt, take the best of both worlds und wir sorgen dafür, dass man eben auch zu Hause die richtige Umgebung schafft.

Speaker: Das will ich ganz mal ganz vereinfacht oder visionär auch ausgedrückt, was so unsere Überzeugung ist und am Ende, wenn man es langweilig ausdrückt, ist es halt eine Plattform, wo die Mitarbeiter Zugriff haben und dann wird eben das ganze Thema Ausstattung für die Mitarbeiter automatisch abgewickelt.

Speaker: Das heißt, man kann sich sein Zeug auswählen, wir liefern das Sinn, wir bauen das auch auf und wenn jemand die Firma wieder verlässt, machen wir auch die Rückabwicklung und als diese Full-Service-Plattform hat,

Speaker: man eben als Arbeitgeber dann keinen Aufwand mehr.

Speaker: Okay, alles klar.

Speaker: Ja, bevor man sich als Unternehmen über Büroausstattung im Homeoffice Gedanken machen kann oder sollte, steht erstmal noch ein anderer Punkt auf der Liste, nämlich wie organisieren wir uns eigentlich als Unternehmen, wer wann von wo arbeitet und wie organisiere ich das aus arbeitsrechtlicher Sicht, sage ich mal.

Speaker: Deswegen die erste Frage, wie sieht denn so eine Homeoffice-Vereinbarung aus?

Speaker: Welche Punkte sollte ich da berücksichtigen?

Speaker: Ja, super Thema, weil auch da merken wir natürlich total viel.

Speaker: Ich meine, große Konzerne, die haben da erstmal ewige Verhandlungen mit dem Betriebsrat, kleinere Organisation mit 30 Leuten, die haben gar keine Vereinbarung.

Speaker: Also es gibt da wirklich eine Riesenbandbreite, die wir einfach auf dem Markt sehen.

Speaker: Und da bin ich auch ganz froh, dass das Bundesministerium für Arbeit letzten Sommer Leitlinien veröffentlicht hat für eben das gesunde Arbeiten von zu Hause.

Speaker: Und am Ende ist das eigentlich auch meine Empfehlung, dass das ein 7-Punkte-Plan ist.

Speaker: Und den können wir mal kurz durchgehen, weil Punkt 1, ich sage es immer erst, wie es abstrakt auch das Arbeitsministerium sagt und dann sage ich noch zwei Wörter dazu und Punkt 1 des 7-Punkte-Plans ist es, Begriffe, Anwendungsbereiche und Ziele definieren.

Speaker: Das heißt wirklich auch mal sich überlegen, okay, warum arbeitet man überhaupt zu Hause?

Speaker: Wie nenne ich das genau?

Speaker: Ich meine, da gibt es ja auch ein ganz großes Thema.

Speaker: Die einen nennt es mobiles Arbeiten, die anderen Homeoffice, die anderen Telearbeit, die anderen hybride Bildschirmarbeit.

Speaker: Also was ist eigentlich meine Motivation dahinter?

Speaker: Und das auch offen natürlich mit den Beschäftigten zu kommunizieren.

Speaker: Ich meine, man kann Arbeiten von zu Hause ermöglichen, weil man es einfach anbieten möchte, also die Flexibilität.

Speaker: Andere sagen, man ist dort produktiver, Vereinbarkeit von Beruf und Familie,

Speaker: Arbeitnehmer vorhanden ist, Fachkräftemangel, also es gibt ja auch andere Gründe.

Speaker: Und wenn man da Bürokosten sparen, also es gibt ja viele Gründe, warum man das eben machen kann.

Speaker: Und natürlich auch das Thema Anwendungsbereiche, das heißt, in welchen Abteilungen kann ich zu Hause ausarbeiten, das heißt, es gibt ja auch Unternehmen, wo auch Leute eben nicht zu Hause ausarbeiten können in ihrer Tätigkeit, das heißt, in welchen Bereichen des Unternehmens geht das eigentlich.

Speaker: Und wenn man das mal definiert hat, dann kann man zum Punkt 2 übergehen und sagen, okay,

Speaker: Welche Tätigkeiten werden denn jetzt auch dort zu Hause durchgeführt?

Speaker: Welche sollen dann eben durchgeführt werden?

Speaker: Das ist dann sehr, sehr stark an diese Anwendungsbereiche dann bezogen.

Speaker: Aber es gibt natürlich auch Unternehmen, die technisch noch nicht so weit sind, wo zum Beispiel jemand in der Buchhaltung die eine Hälfte zu Hause ausmachen kann, die andere Hälfte noch nicht.

Speaker: Ich sage es ganz offen und es ist bei euch bei Workwise recht ähnlich, dass dieser Punkt 1 und jetzt auch mit dem Anwendungsbereich, den Zielen, den Begriffen und der Punkt 2, welche Tätigkeiten zu Hause gemacht werden können, relativ einfach war, weil es quasi alles geht.

Speaker: Bei uns kann man fast alles zu Hause machen und ich glaube bei Workwise ist das ähnlich.

Speaker: Aber dann, ab Punkt 3 wird es dann für alle spannend, weil die Punkte da vorne waren eher, ich sage es nur für Unternehmen mit komplexen Herausforderungen.

Speaker: Und Punkt 3 sagt, zeitliche Rahmenbedingungen für hybride Bildschirmarbeit festlegen.

Speaker: Das heißt, da kommt das ganze Thema Arbeitszeiten auf einmal fest.

Speaker: Wie schaut es aus mit Erreichbarkeit ist das Thema.

Speaker: Soll dann 9 to 5 quasi gearbeitet werden oder darf ich auch meine Arbeitszeit flexibler gestalten?

Speaker: Was ist da die Erwartungshaltung?

Speaker: Und das ist etwas, das sehen wir schon sehr häufig, dass das wenige Unternehmen klar kommunizieren und definieren.

Speaker: Weil natürlich zum Beispiel jemand, der jetzt auch noch ein Kind zu Hause aus hat, gerne so ein Modell fährt, dass ich dann zum Beispiel irgendwie am Nachmittag weg bin, aber dann abends von sechs bis acht halt dann nochmal zwei Stunden nachhole.

Speaker: Und das ist dann, wenn es sich klar kommuniziert ist, kann das natürlich für Reibungspunkte im Unternehmen sorgen.

Speaker: Und deswegen da klar die Empfehlung, Punkt drei, den zeitlichen Rahmen festlegen.

Speaker: Ja, und dann kommt Punkt vier.

Speaker: Und das ist nämlich die Regelung der, ich sag's mal, Aufteilung und der Kosten.

Speaker: Das heißt, wie schaut das eigentlich aus?

Speaker: Welches Arbeitsmaterial bekomme ich, wenn ich von zu Hause aus arbeite?

Speaker: Wer übernimmt eben diese Kosten?

Speaker: Habe ich hier klare Regeln?

Speaker: Und da kommt natürlich auch das Thema Aufteilung.

Speaker: Ist das Thema, wie viele Tage vielleicht darf ich zu Hause aus arbeiten?

Speaker: Das heißt wirklich hier diesen

Speaker: harten Rahmen zu schnüren, mit welchem Equipment darf ich wo arbeiten, was ist da erlaubt und was da gestattet.

Speaker: Ich meine, das geht natürlich nicht nur vom Equipment, da kommen dann auch solche Themen wie zum Beispiel Datenschutz rein.

Speaker: Darf überhaupt mein Kind, ihr Partner zum Beispiel auch beim Notebook sehen, was ich tue oder nichts tue?

Speaker: Das ist ja je nach Branche unterschiedlich, bei uns relativ unkritisch.

Speaker: Bei Workwise glaube ich schon wieder deutlich kritischer.

Speaker: Ich meine, im Recruiting ist es immer sehr persönlich, wenn Leute sich auch umorientieren.

Speaker: Und natürlich, wenn man überlegt, dass jemand noch irgendwo beim Bundesnachrichtendienst arbeitet oder beim Militär, das gibt es ja auch in vielen Unternehmen in solchen Bereichen, da hat das ja eine ganz andere Relevanz, auch Richtung Spionage und Co., was da natürlich berücksichtigt werden soll.

Speaker: Und da kommt man dann auch zum nächsten Punkt, nämlich Punkt 5.

Speaker: Das Thema Ausstattung ist geklärt.

Speaker: Das Thema Gefährdungsbeurteilung, also Prüfung.

Speaker: Das heißt, und das ist übrigens auch eine Verpflichtung, egal wie man es nennt, auch im mobilen Arbeiten, Arbeitsplatzprüfung für zu Hause festlegen und auch regelmäßig durchführen.

Speaker: Und da geht es dann wirklich darum...

Speaker: zu prüfen, wie arbeiten die Kollegen, Kolleginnen zu Hause und was können sie besser machen.

Speaker: Und das ist natürlich jetzt bei einem Militärunternehmen vielleicht ein bisschen kritischer, dass da auch hinter dir keiner durchs Fenster gucken kann und reinschauen, als jetzt bei uns, wo zum Beispiel das Thema gesunde, motivierende, inspirierende Umgebung auch zu Hause viel, viel wichtiger ist.

Speaker: Und wenn man den Punkt 5 hat,

Speaker: Dann geht es natürlich darüber, in Punkt 6, die Beschäftigten zu informieren und zu unterweisen.

Speaker: Das heißt, von Anfang an, in diesen ersten fünf Punkten, die wir gerade genannt haben, welche Bereiche können welche Tätigkeiten, wann,

Speaker: mit welcher Ausstattung zu Hause, unter Sicherstellung, dass alles passt, durchführen.

Speaker: Und das alles wirklich konstant in der Organisation informieren und unterweisen.

Speaker: Das ist wirklich der Punkt.

Speaker: Punkt 6.

Speaker: Und wo man auch festen Plan hat, was sind die Kommunikationskanäle?

Speaker: Steht es im Intranet, im Onboarding etc.?

Speaker: Und dann natürlich Punkt 7.

Speaker: ganz klar wirklich eine iterative Verbesserung.

Speaker: Das heißt, dass man wirklich auch sagt, okay, wir als Organisation schauen uns wirklich auch die Wirksamkeit unseres Plans einmal pro Jahr an und kontrollieren das und passen das eben auch an und verbessern das auch.

Speaker: Und das ist eigentlich wirklich dann der siebte Punkt, den man machen sollte, also wirklich dieses Repetitive.

Speaker: Und wenn man diese sieben Punkte, ich sage nur so in der Reihenfolge, durcharbeitet in einer tollen,

Speaker: mobilen Arbeiten oder in einer Homeoffice-Vereinbarung, dann hat man da wirklich eigentlich den Erfolg vorprogrammiert, weil alle abgeholt sind und alle sich da auch von der Erwartungshaltung von allen Beteiligten auch einfach Bescheid wissen.

Speaker: Ja, auf jeden Fall einige Punkte, über die man sich mal Gedanken machen sollte, bevor es losgeht mit Remote-Arbeit.

Speaker: Mal ganz praktisch betrachtet, ist das dann Teil des Arbeitsvertrags oder wo wird sowas festgehalten?

Speaker: Gibt es da eine Pflicht dazu, das vertraglich festzuhalten oder reicht es, wenn es im Employee-Handbook drinsteht oder oder oder?

Speaker: Ich bin da kein Fan von Regelungen heutzutage.

Speaker: Ich meine, was wir sehr, sehr häufig sehen auch in diesen Medien, eine Regelung, die ja sehr, sehr viel diskutiert, ist ja immer diese Homeoffice-Tage.

Speaker: Das ist so eine feste Quote.

Speaker: Ich darf zwei Tage die Woche Homeoffice machen.

Speaker: Oder mache ich es auch alle Montag und am Freitag zum Beispiel.

Speaker: Davon halte ich relativ wenig.

Speaker: und im Arbeitsvertrag ist es auch in der Regel nicht gelöst, sondern wirklich klassisch haben wir auch sehr leicht bei uns gelöst.

Speaker: Bei uns haben einfach einen Standard-Arbeitsvertrag mit der Möglichkeit zu Hause zu arbeiten, in Abstimmung eben mit dem Unternehmen.

Speaker: Das reicht vollkommen aus und der Rest ist dann in so einem Employee-Handbook, im Internet einfach klar kommuniziert und das ist dann gut geregelt.

Speaker: Das klappt natürlich für kleinere Organisationen sehr, sehr gut und man hat ja auch keine Verpflichtung, eine Betriebsvereinbarung

Speaker: zu machen.

Speaker: Das Wort Betriebsvereinbarung ist ja eh etwas, was passiert, wenn halt der Betriebsrat, also eine Arbeitnehmervertretung auch in der Organisation ist, die natürlich dann mit dem Arbeitgeber dann so eine Betriebsvereinbarung macht.

Speaker: Dann wird es natürlich bei größeren Organisationen komplexer, aber auch da sage ich wieder, die sieben Punkte, die ich genannt habe, die kann man ja auch dort machen.

Speaker: Man kann sagen, Leute, ihr könnt zu Hause ausarbeiten, so und so viel, ihr kriegt die Ausstattung gestellt,

Speaker: von den Arbeitszeiten kann man eine Regelung machen und dann sagen wir, wir schauen uns das noch regelmäßig an, also man kann ja auch diese sieben Punkte sehr, sehr leichtgewichtig machen und muss das halt nicht überbürokratisieren, weil am Ende, und das ist auch so der Trend, den heutzutage wir sehen, dass man von der Kontrolle weg muss und das Vertrauen schaffen muss, die Flexibilität machen muss und eben am Ende, Leistung kommt nicht, indem jemand acht Stunden im Büro war oder acht Stunden

Speaker: wie sag ich es mal, in Anführungszeichen gearbeitet hat, sondern welchen Output er hat.

Speaker: Und wir sind ja in diese Richtung eine Output-getriebene Organisation, da muss man jedem halt auch den Freiraum schaffen.

Speaker: Und so würde ich das machen, möglichst leichtgewichtig und am Ende so ein Employee Handbook, das reicht für kleinere Organisationen vollkommen aus.

Speaker: Okay.

Speaker: Jetzt hast du ja bestimmt auch schon Einblick bekommen in unterschiedlichste Unternehmen und wie bei Ihnen das Homeoffice geregelt ist, wie diese Vereinbarung grob aussieht.

Speaker: Ja, viele.

Speaker: Sehr, sehr viele.

Speaker: Ja.

Speaker: Ja, wie machen es denn die meisten?

Speaker: So gibt es verschiedene Trends, die du beobachtest.

Speaker: Welches Modell wird am liebsten umgesetzt?

Speaker: Also in Form von, gibt es feste Tage, die für alle Beschäftigten gelten oder jeder, wie er mag und Wanner mag?

Speaker: Also wie sieht da so die Homeoffice-Landschaft aus, so grob gesagt?

Speaker: Ich glaube, da muss man unterscheiden, weil es gibt einmal die Homeoffice-Landschaft, wie sie ist aktuell und es gibt die Homeoffice-Landschaft, wie ich sie glaube, am besten, wie sie sein sollte.

Speaker: Und da ist meine Beobachtung, dass leider flächendeckend wir auch in Deutschland oder in der HR-Szene noch zu langsam oder noch zu ängstlich sind und nicht genug Mut haben.

Speaker: Also was meine ich damit?

Speaker: man tut sich schon schwer, so ein bisschen loszulassen.

Speaker: Und ich sage halt auch immer, in der Personalwelt, da guckt man sehr was auf.

Speaker: Die anderen Unternehmen sind sehr, sehr vorsichtig bei Veränderungen, sage ich jetzt mal.

Speaker: Und deswegen sind wir leider noch nicht so weit, wie wir sind.

Speaker: Und das merkt man übrigens auch in der Presse.

Speaker: Ich habe zum Beispiel hier einen Artikel von Ende April vom Tagesspiegel.

Speaker: Und die Headline sagt, Krise des Arbeitsmarktes.

Speaker: Nicht Angestellte müssen besser werden, sondern die Jobs.

Speaker: Oder zwei Wochen später, Anfang vom Mai diesen Monats, die Süddeutsche Zeitung.

Speaker: Das Homeoffice stirbt nicht aus.

Speaker: Und dann drunter zweite Unterüberschrift, Präsenzpflicht schadet laut Forschern oft mehr, als sie nützt.

Speaker: Und so kann man weitermachen.

Speaker: Hier gibt es dann noch ein spannendes Thema von EY, kam auch letzten Monat raus.

Speaker: Homeoffice immer noch weit verbreitet.

Speaker: Jede und jeder Fünfte arbeitet ausschließlich von zu Hause.

Speaker: Und dann, was ja richtig spannend war, das habe ich jetzt auch letztens einen Blogartikel auf unserer Website veröffentlicht, von Harvard eine Studie, mobiles Arbeiten, auf wie viel Gehalt würden viele dafür verzichten?

Speaker: Und da kam dann raus, dass über 40 Prozent der Beschäftigten für mehr Homeoffice-Gehaltseinbußen wahrnehmen würden.

Speaker: Und da merkt man schon, dass die Arbeitnehmer super flexibel sind.

Speaker: Aber ich habe es ja gerade schon so ein bisschen angedeutet und ich glaube, die Überschriften sagen das auch sehr deutlich.

Speaker: dass man eher heutzutage beim Homeoffice auf der Unternehmensseite sagt, ich mache so eine feste Quote und sagt nach dem Wort, ihr dürft oder ich dulde, das ist viel besser das Wort für Unternehmen, sage ich, ich dulde, dass du zwei Tage die Wochen von zu Hause aus arbeitest.

Speaker: Aber eigentlich sagen die Unternehmen auch dann damit, irgendwie richtig wollen, tue ich das nicht.

Speaker: Und das ist so ein bisschen, das hast du schon sehr häufig gesehen, dass man dann wirklich sagt, okay, ich dulde Arbeiten von zu Hause und dann halt diese feste Quote und man diese Diskussion halt immer noch irgendwo ein bisschen festgefahren hat, aber die Arbeitnehmer das ganz anders wollen und auch ganz anders leben wollen.

Speaker: Und das ist so ein bisschen das Thema, was wir gerade sehen und dann wird es oft noch mit einer Homeoffice-Pauschale ergänzt.

Speaker: Das heißt, man sagt dann nach dem Motto, okay, ihr kriegt vielleicht auch eine Homeoffice-Pauschale bezahlt, dass ihr halt irgendwie vernünftig zu Hause ausarbeiten könnt und euch zu Hause selbst einrichten könnt.

Speaker: Das sind dann meistens irgendwie 200 Euro alle drei Jahre.

Speaker: Also da reden wir von dem Betrag auch, der wirklich so gering ist,

Speaker: vor allem das ja auch noch zu versteuern.

Speaker: Das heißt, am Ende redet man eben von alle drei Jahre 100 Euro dafür, dass dann jemand zwei Tage die Woche zu Hause ausarbeitet.

Speaker: Also das sind schon so diese Hürden und diese Spielchen, die da leider immer noch stattfinden.

Speaker: Oft halt sehr politisch, sehr verfahren.

Speaker: Und was ich mir wünschen würde, ist wirklich zu sagen, halt die Spieß umzudrehen und zu sagen, guck mal her,

Speaker: jetzt sind wirklich vier Jahre Pandemie bald vorbei, dass man sagt, okay, das funktioniert, wir ermutigen euch auch zu Hause zu arbeiten, am Ende zählt das Ergebnis und wir sorgen auch dafür, je nachdem, wo du arbeitest, dass du das richtige Equipment bekommst, das heißt, in unserem Fall sagen wir, das ist halt die Ausstattung und Co.

Speaker: Oder wenn du halt eine längere Anreise hast, dass du zumindest zum Beispiel einmal pro Monat, wenn du halt eine Full-Remote-Stelle hast, bei uns ins Büro fährst, wir zahlen Anfahrt- und Übernachtungskosten, dass dann so etwas wirklich aktiv wird,

Speaker: anbietet und kommuniziert und dann eben nicht so ein negatives Narrativ macht und sagt, okay, wer Karriere machen will, wer die Beförderung will, der muss ins Büro kommen, also so ein bisschen das Altmarkt.

Speaker: Und das ist, glaube ich, die große Veränderung.

Speaker: Und dann schaffen wir nämlich auch die Veränderung.

Speaker: Dann werden die Jobs attraktiver, sie werden flexibler und man schafft auch gesellschaftliche Veränderungen.

Speaker: Weil wir haben ja immer noch das Thema...

Speaker: Pay Gap zwischen Mann und Frau, Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Kinder erziehen und gleichzeitig arbeiten.

Speaker: Und ich sage ganz klar, das kann man nur lösen durch Arbeiten von zu Hause.

Speaker: Weil das Kind kann man oft schwer ins Büro nehmen, wenn es noch sehr, sehr klein ist.

Speaker: Aber man kann die Arbeit nach Hause nehmen.

Speaker: Und wenn man das schafft, dann schafft man auch wirklich wahre Chancengleichheit, wirklich für alle Geschlechter, alle Familiensituationen.

Speaker: Und das ist das, wie ich es mir eigentlich vorstellen würde.

Speaker: Und dann halt die richtige Unterstützung, sowohl in der Kommunikation und was die Arbeit, die Weichenfaktoren angeht.

Speaker: Das heißt, die Technik muss funktionieren, man muss die Tätigkeiten zu Hause aus machen können, das muss halt in der Organisation akzeptiert sein und natürlich auch durch die Hardware, was dann wir machen.

Speaker: Und dann schafft man auch mehr Fachkräfte, auch wieder früher in den Job zurückzubekommen und dann hat man halt auch weniger das Thema, dass jemand länger von zu Hause aus arbeitet

Speaker: obwohl sie, meistens sind es ja Mütter und Frauen, sie gerne wieder arbeiten wollen würden.

Speaker: Und das ist schon ein ganz, ganz wichtiger Punkt.

Speaker: Und dann schafft man auch wieder, und damit schließt sich der Kreis, wieder auch zu meinen Zeitungsartikeln, die ich gesagt habe, dann werden die Jobs besser und nicht die Angestellten besser, was der Tagesspiegel sagt.

Speaker: Oder dann kommt auch das Thema, dass die Präsenzpflicht eben, die laut Forschung aktuell mehr schadet, eben nicht mehr passiert, weil Leute sich halt irgendwie eingeengt

Speaker: Oder dann passiert es eben auch, dass Leute dann auch wirklich ihre Flexibilität dann halt auch besser leben können und damit motivierter sind und wieder auch dann mehr auch für den Job geben und einfach ein ausgeglicheneres Leben führen können.

Speaker: Ja, ich glaube mit Flexibilität und einfach auch Vertrauen in die eigenen Mitarbeitenden haben wir schon mal quasi die Grundlage für ein erfolgreiches, produktives Arbeiten im Homeoffice.

Speaker: Aber lass uns auf das Thema nochmal genauer eingehen, vielleicht auch gerade mit Blick auf Hardware und dann später auch auf Zusammenarbeit.

Speaker: Was braucht es denn alles, um produktiv und auch gesund remote zu arbeiten?

Speaker: Was sind da Schlüsselfaktoren aus deiner Sicht?

Speaker: Ich sage immer, am Ende sind es drei Sachen, die man braucht.

Speaker: Das eine ist ja wirklich erstmal das richtige Setup.

Speaker: Und das richtige Setup muss ich jetzt aber wieder aufteilen, nämlich in das ergonomisch richtige Setup und in das technisch richtige Setup.

Speaker: Das heißt, und wir fangen mit dem technisch richtigen Setup an und wir nehmen eine klassische hybride Organisation.

Speaker: Das heißt, das gesamte Unternehmen muss in der Cloud sein.

Speaker: Das heißt, du musst alle Tätigkeiten digital durchführen können, also quasi papierlos und du musst natürlich entsprechend auch eine

Speaker: die Meetinginfrastruktur schaffen.

Speaker: Das heißt, jeder muss sowohl im Büro als auch zu Hause unkompliziert an Videotelefonaten teilnehmen können.

Speaker: Aber man muss nicht nur das schaffen, man muss auch hybride Setups fördern.

Speaker: Das heißt, man braucht auch wirklich Meetingräume mit der Konferenztechnik im Büro, dass man sehr, sehr gut drei Leute auch

Speaker: im Büro zusammensetzen können und dann eben auch zwei anderen Leute dann sich einfach per Teams oder per Google Meet oder WebEx und wie sie alle heißen, dazuschalten können.

Speaker: Weil wenn man diese Meeting-Infrastruktur nicht hat, dann hast du das Problem, dass die drei Leute im Büro alle auf einmal einzeln am Arbeitsplatz wieder sich dazuschalten.

Speaker: Und dann verliert man natürlich so ein bisschen auch den Appealing-Teil vom Büro, weil ja jeder wieder dann sein Einzelkämpfer mit seinem Headset in Anführungszeichen ist.

Speaker: Das heißt, das muss einfach eibungslos funktionieren.

Speaker: Und das ist heutzutage mehr Standard, zumindest auf der technischen Seite.

Speaker: Ich glaube, im Büro muss man halt investieren, dass natürlich man dort auch dann mit Konferenztechnik diese hybriden Konzepte gut fahren kann.

Speaker: Und das Zweite ist natürlich bei der technischen Ausstattung das Thema Ergonomie.

Speaker: Das heißt auch wirklich das Thema ein Flex-Office-Konzept.

Speaker: Jeder kann im Büro seinen Arbeitsplatz aussuchen, wo er arbeiten will, das richtig einstellen.

Speaker: Also natürlich mit Verstellbaren, Tischen und Co.

Speaker: Aber eben auch das Ganze zu Hause machen.

Speaker: Das ist, glaube ich, so der erste Teil.

Speaker: Und das Zweite ist für mich das Thema, mit der Kommunikation habe ich ja viel gesagt, aber ein organisatorischer Punkt ist, glaube ich, unglaublich wichtig.

Speaker: Und dieser organisatorische Punkt, den sage ich auch ganz oft, ich sage ihn einfach, schafft Meetings ab.

Speaker: Also wirklich, schafft Meetings ab.

Speaker: Mit diesen drei Worten ist eigentlich in meiner Meinung nach alles gesagt.

Speaker: Weil ich habe das gemerkt und das war auch in der Pandemie, als ich bei der BNP Paribas gearbeitet habe, ein Thema.

Speaker: dann muss man irgendein Thema besprechen und sagt, naja, lass mal ein Meeting machen.

Speaker: Und dann hat man halt in zwei Wochen Zukunft für irgendeine Kleinigkeit, die eigentlich in zwei Minuten ist, auf einmal wieder so einen halben Stundenblocker drin.

Speaker: Und dann blockieren sich die Leute die ganze Zeit die Meetings.

Speaker: Und im Büro, was hat man da gemacht?

Speaker: Man geht einfach zu ihm rüber und sagt, ja, hier, Servus, ich habe da eine kurze Frage, wie geht denn das eigentlich?

Speaker: Oder hast du kurz mal zwei Minuten?

Speaker: Und das muss man auch in die virtuelle Welt rüberbringen.

Speaker: Und deswegen ist da unsere Antwort zu sagen, schafft Meetings ab,

Speaker: Und nutzt eben auch die Chat- und Calling-Funktionalitäten.

Speaker: Das heißt, was ist das Pendant, so jetzt jemanden im Büro kurz zu besuchen und eine Frage zu stellen, die Person halt anzuchatten und anzurufen und die Verpflichtung, dass auch jeder online ist.

Speaker: Und das kommunizieren wir auch ganz klar, dass jeder bei uns auch während er arbeitet, einfach in Teams, in unserem Fall, online sein muss.

Speaker: und auch immer erreichbar sein muss.

Speaker: Das heißt, ich muss die Person anchatten oder anrufen.

Speaker: Und natürlich, wenn ich jetzt ein Meeting habe oder jetzt nicht gestört werden will, dann kann man das ja schön markieren.

Speaker: Aber was halt nicht sein darf, ist, dass ich jemanden anchatte und dann halt zwei Tage später eine Antwort kriege, so nach dem Motto.

Speaker: Sondern sie wirklich sagen kann, hey du, ich habe eine Frage, hilf mir da ganz kurz.

Speaker: Hey, ich rufe die Person einfach an.

Speaker: Und zwar, das ist bei uns auch aktiv kommuniziert.

Speaker: Du darfst jede Person im Unternehmen einfach anrufen, weil das ist das Pendant, wie wenn ich die Person halt am Arbeitsplatz besuche.

Speaker: Und wenn sie nicht abhebt, dann ruft sie halt eine halbe Stunde später zurück.

Speaker: Und mit diesem Mindset an Zusammenarbeit schafft man die Kalender zu entschlacken und man kann sich auf die Arbeit fokussieren und man schafft halt wieder diesen positiven,

Speaker: drive und diese positive dynamik hin die man sonst eben nicht also die man sonst nicht hätte wenn man halt mit e-mails kommuniziert und dann irgendwie dann immer für jede kleinigkeit dann halt ein meeting reinsetzt und dann ist der gegenseitig halt die die zeit zu zu bringen und und das dritte ist glaube ich dann auch das zwischenmenschliche was dann halt hinkriegen muss und da sage ich immer ganz gerne

Speaker: Schafft Gründe, warum Leute ins Büro kommen.

Speaker: Was sind Gründe, warum Leute ins Büro kommen?

Speaker: Essen.

Speaker: Essen zieht immer.

Speaker: Also es kann eigentlich so einfach sein.

Speaker: Und natürlich das Zweite, natürlich auch irgendwelche, ich sage es mal,

Speaker: kreativen Arbeitssessions, wo man sagt, okay, lass uns doch mal zwei Stunden uns da zusammensetzen, lass mal wieder das im Büro machen.

Speaker: Und wenn man das noch hinkriegt, dann schafft man eigentlich eine gesunde Gesamtdynamik.

Speaker: Was man da noch ergänzend machen kann, ist natürlich das Thema Offsides machen kann.

Speaker: Und so Offsides sind cool, sage ich immer.

Speaker: Das heißt, da kann man natürlich auch arbeiten, soll man noch arbeiten, aber natürlich auch dann noch beim Offside auch immer diesen Freizeitaspekt, diesen Kennenlernaspekt, den zwischenmenschlichen Aspekt halt mit zu fordern.

Speaker: Ich glaube, wenn man das hat, dann schafft man ein tolles Setup.

Speaker: Also technisches Setup, sowohl ergonomisch als auch technisch.

Speaker: Meetings abschaffen und dann diesen Kommunikationsspirit haben und dann eben Gründe zu schaffen, warum man ins Büro kommt.

Speaker: Das können auch eben solche Teaser sein, wie zum Beispiel Essen und Co.

Speaker: oder mal ein Afterwork-Event,

Speaker: aber eben auch Arbeitssessions, wo man aktiv sagt, hey, lass das im Büro machen.

Speaker: Und dann hat man eigentlich ein tolles Gesamtkonstrukt, was wir sehen, was sehr, sehr gut dann auch funktioniert.

Speaker: Ja, das klingt doch nach einer guten Basis für erfolgreiche Arbeit im Homeoffice.

Speaker: Mit Gründen ins Büro zu kommen und Events im weiteren Sinne zu

Speaker: Und auch bei euch jetzt der Maßgabe, jeder kann jeden jederzeit anrufen, ist ja schon mal auch ein großer Teil von Unternehmenskultur vermitteln, schon mal abgedeckt, würde ich sagen.

Speaker: Also das können schon mal Wege sein, um da ja auch so ein bisschen Team-Spirit zu vermitteln, zu vermitteln, nach welchen Werten bei uns die Arbeit organisiert ist.

Speaker: Aber hast du noch weitere Tipps oder Ideen, wie ich es schaffen kann, auch gerade Mitarbeiter, die vielleicht auch voll remote arbeiten, da stärker einzubeziehen und auch das Thema Mitarbeiterbindung im Homeoffice anzugehen?

Speaker: Ja, so viel Neues habe ich da nicht mehr.

Speaker: Ich glaube, im fully remote Setup sind für mich zwei Sachen wichtig.

Speaker: Das eine sind wirklich auch diese On-Site-Events, also in Off-Sites und Ähnliches zu gestalten und das dann wirklich nicht nur als einen mit Meetings voll bombardierten Tag zu gestalten, sondern auch wirklich dort mehr das Zwischenmenschliche zu fördern.

Speaker: Und das zweite ist, glaube ich, bei der Mitarbeiterbildung den Leuten zu Hause,

Speaker: Und da komme ich halt wirklich zu dem ganzen Thema, ein tolles Setup, weil wenn jemand zu Hause jeden Tag am Küchentisch arbeitet, dann verliert er den Bezug.

Speaker: Dann weiß er nicht mehr, ob er jetzt für Workwise arbeitet oder für Siemens arbeitet, jetzt mal ganz plakativ gesagt.

Speaker: Sondern es ist halt einfach nur noch, die Arbeit ist ein 14-Zoll-Notebook auf dem Küchentisch.

Speaker: Und das haben wir schon sehr, sehr stark gemerkt, wenn die Kollegen, Kolleginnen zu Hause halt auch diese Ausstattung haben, also ein Stuhl, Tisch, Monitor.

Speaker: dann kauft man sich als Arbeitgeber, ich sage mal so ein bisschen ganz sneaky, als psychologischen Bildungseffekt in diese Wohnung von dem Arbeitnehmer ein.

Speaker: Der sieht das jeden Tag, wie er halt auch seine Couch, sein Fernseher oder was auch immer sieht und auch weiß, dieser Teil der Wohnung verschwindet ja wieder, weil wir holen ja die Sachen ab, wenn der Mitarbeiter hier wieder geht, wenn ich kündige.

Speaker: Das heißt, man hat eine Lebensumstellung, schafft man, durch

Speaker: den Arbeitgeber.

Speaker: Früher war das ja genauso, wenn du den Arbeitgeber gewechselt hast und man in ein anderes Büro gefahren ist, war das in einem anderen Ort, in einer anderen Adresse, das sah anders aus.

Speaker: Und das Gleiche schaffen wir quasi dann auch mit unserem Service eben für die Leute zu Hause.

Speaker: Und da haben wir auch Zahlen, das reduziert wirklich die Fluktuation von diesen Leuten, die das nutzen, massiv.

Speaker: Also wir haben da Kunden, da geht es um 1 zu 4.

Speaker: Also die Mitarbeiter, die nämlich die Ausstattung zu Hause ausarbeiten, sind ein Viertel, so kündigungswahrscheinlich,

Speaker: wie die, die es nicht nutzen.

Speaker: Das merken wir relativ stark natürlich, dass A, die Leute, die das nämlich nicht nutzen, eine gesunde Arbeit zu Hause zu haben, die haben eh schon innerlich gekündigt, Option 1, dann nutzen die das einfach nicht mehr.

Speaker: Oder Option zwei, ihnen ist so ein bisschen das Thema Wertschöpfung gar nicht so wichtig.

Speaker: Denen ist gar nicht so wichtig, auch ein optimales Setup zu haben.

Speaker: Und da merkt man schon, das sind dann auch nicht die hochmotivierten Leute manchmal.

Speaker: Und das dritte sind natürlich Leute, die schon ein optimales Setup haben zu Hause, weil sie eben selbst Geld ausgegeben haben.

Speaker: Aber da merken wir häufig, dass die dann das Angebot trotzdem teilweise nutzen, weil sie sagen, okay, mein Stuhl ist schon alt, aber mein Tisch ist super, dann hole ich mir halt nur einen neuen Stuhl zum Beispiel.

Speaker: Und deswegen merken wir halt einfach an diesen Zahlen auch wirklich bei unseren Kunden, das Thema Arbeitsumgebung ist ein irre Mitarbeiterbindungsfaktor.

Speaker: Und das zweite ist wirklich eben dieser positive Spirit.

Speaker: Und das ist wirklich mit dem Thema dieser On-Site-Events.

Speaker: Und ich sage es dann nochmal, schafft Meetings ab.

Speaker: Also das sind für mich so diese drei Sachen.

Speaker: Und da will ich auch gar nichts dazu sagen oder noch...

Speaker: wie aus den Fingern saugen, sage ich jetzt mal, weil manchmal ist die Welt auch relativ einfach, wo ich sage, okay, wenn man das macht, dann schafft man da schon wirklich ein tolles Setup und eine tolle Umgebung und man muss es dann nicht immer komplizierter machen, als es vielleicht ist.

Speaker: Also einfache Lösungen sind manchmal auch die besten Lösungen, auch wenn man sich glauben will.

Speaker: Ja, ich glaube auch.

Speaker: Also wenn man das alles schon, wenn man hinter das alles einen Haken setzen kann, dann ist auf jeden Fall schon viel gewonnen.

Speaker: Ja, vielen Dank Jens für die spannende Aufnahme, für die ganzen Insights zum Thema Homeoffice, wie kann ich es organisieren und gestalten.

Speaker: Super interessant und ich bin auch sehr gespannt, wie sich das in den nächsten Jahren weiterentwickeln wird in den deutschen Unternehmen.

Speaker: Da bin ich auch super gespannt, weil ich glaube auch immer, und das Thema ist ja schon, es ist halt immer noch ein Dauerbrenner.

Speaker: Also man merkt das halt im Markt und ich bin überzeugt, wir sind noch ganz am Anfang.

Speaker: Also es ist jetzt nicht so, dass jetzt das Thema ausdiskutiert worden ist, sondern ich sage das immer so gerne wie in der Rechtsprechung, man sagt ja immer die juristischen Mühlen.

Speaker: Die malen beständig, aber langsam.

Speaker: Und das Gleiche passiert bei dem Thema Homeoffice.

Speaker: Also es malt immer weiter.

Speaker: Man merkt langsam diese gesellschaftlichen Auswirkungen.

Speaker: Und ich glaube, es dauert auch wirklich noch fünf Jahre und noch länger, bis das Thema wirklich so flächendeckend sich auch etabliert hat.

Speaker: Und dann würde ich auch sagen, wir waren immer noch schnell.

Speaker: Weil ich habe es ja am Anfang gesagt, im Büro hat man ja 100 Jahre gebraucht ungefähr, bis man wirklich auch einen gesunden Arbeitsschatz und einen gesunden Arbeitsplatz, einen inspirierenden Arbeitsplatz im Büro geschaffen hat.

Speaker: Und wenn wir zehn Jahre dann fürs Homeoffice gebraucht haben, dann würde ich sagen, dann ist alles auch gut gegangen.

Speaker: Ja, also wenn es nach Bewerbern und Bewerberinnen geht, kommen wir auf jeden Fall nicht drum rum.

Speaker: Also es ist auch was, was wir sehr deutlich sehen, dass das einfach gefragt und gefordert ist und einfach so ein Game Changer ist für alle möglichen Stellen.

Speaker: Also von daher... Frage Nummer eins, oder würde ich sagen?

Speaker: Nach dem Gehalt, Frage Nummer eins, darf ich im Homeoffice arbeiten und dann ja, wie viel, oder?

Speaker: Genau.

Speaker: Ja, also auch aus Recruiting-Sicht große Empfehlung fürs Homeoffice.

Speaker: Und ja, eine allerletzte Recruiting-Frage möchte ich dir auch noch stellen.

Speaker: Oh, jetzt werde ich gegrillt von der Expertin.

Speaker: Ja, als Unternehmensgründer hast du ja bestimmt auch schon die ein oder andere Erfahrung im Recruiting gemacht.

Speaker: Ja, in beide Richtungen auch.

Speaker: Ja.

Speaker: Ja, was ist dein Recruiting-Hot-Take?

Speaker: Also sowohl aus Sicht von jemandem, der einstellt, als auch vielleicht aus Sicht von jemandem, der mal auf Jobsuche war.

Speaker: Die Frage ist ja gemein.

Speaker: Also wir haben halt schon

Speaker: echt viel Glück gehabt bei Recruiting und wir haben auch echt viel ins Klo gegriffen schon beim Recruiting.

Speaker: Und als wir gesagt haben, also Sales ist zum Beispiel unglaublich schwer im Recruiting.

Speaker: Es hat ja auch eine hochanspruchsvolle Rolle, viel Fluktuation der Natur der Sache.

Speaker: Und am Ende, mein Hot Take, war Bauchgefühl.

Speaker: Also es ist wirklich, Bauchgefühl ist am Ende ein Thema, weil ich hatte am Ende Kandidaten, wo ich gesagt habe, okay, irgendwie eine Theorie eigentlich super gut,

Speaker: Und am Ende hatte ich aber so ein leichtes Bauchgripp und sage, ist er wirklich?

Speaker: Aber sonst war er super, wir stellen mal ein und gucken mal.

Speaker: Und am Ende sage ich, rückwirkend hätte ich auch das Bauchgefühl gehört.

Speaker: Und wir hatten aber am Anfang auch Situationen genau umgekehrt, wo wir halt Kollegen eingestellt haben, wo wir gesagt haben, hey, vom Bauchgefühl, super Kandidat, aber eigentlich vom Background, von der Performance davor halt nicht optimal irgendwie gewesen oder ein paar Fragezeichen gehabt.

Speaker: Und wo wir aber wirklich super happy sind, dass sie da haben und die auch unseren Laden wirklich treiben.

Speaker: Und deswegen sage ich immer, das Bauchgefühl ist meines Erachtens der wichtigste Faktor und das wichtigste Feeling, vor allem für eine kleine Organisation, wie wir es sind, weil jeder Mitarbeiter bei uns ja die Kultur total treibt.

Speaker: Ich glaube, wenn man größer wird, dann muss man mehr von diesem Bauchgefühl irgendwann weggehen, glaube ich.

Speaker: Weil da natürlich man, je nachdem wie man es halt hat, wenn man halt größere Teams hat, dann gibt es eh auch Untergruppenbildung bei Teams, da ist es dann vielleicht ein bisschen anders, da kann ja eh nicht mehr jeder mitgeben.

Speaker: Aber wir haben festgestellt bei uns, ich meine, wir sind halt irgendwie, ja, 10 bis 20 Leute groß, da

Speaker: Da ist Bauchgefühl für uns eben das A und O. Und das sehe ich auch an diesen drei Cs, die habe ich mal gehört aus der Recruiting.

Speaker: Du kannst auch drei Cs heiern, ich weiß nicht, ob du die kennst, wahrscheinlich schon.

Speaker: Das ist Culture, Commitment und Capabilities.

Speaker: Und Culture ist halt das Wichtigste.

Speaker: Ne, warte mal, jetzt habe ich, ich habe sie verdreht.

Speaker: Und zwar, Commitment ist nämlich auch wichtig und Culture ist auch wichtig.

Speaker: Und Capabilities ist das, wo du am ehesten sparen kannst.

Speaker: Und das ist nämlich das Wichtigste.

Speaker: Also Commitment und Culture sind die wichtigsten Punkte und dann die Fähigkeiten.

Speaker: Das kann man halt wirklich auch antrainieren jemanden, wenn er halt einfach motiviert ist und dabei ist.

Speaker: Und ich glaube, das ist da und wo.

Speaker: Und deswegen sage ich am Ende, das Bauchgefühl ist glaube ich das Wichtigste.

Speaker: Ja, spannend.

Speaker: Also ich glaube, Bauchgefühl und welche Rolle es spielen sollte im Bewerbungsprozess, im Recruitingprozess, ist auf jeden Fall umstritten.

Speaker: Ja, was wir da auch machen, das ist glaube ich auch so ein bisschen, ich sage es glaube ich nicht, so die aktuelle Schule.

Speaker: Wir machen recht viele Interviews mit unseren Kandidaten.

Speaker: Das heißt, wenn ich jetzt sage, ich persönlich habe ein gutes Bauchgefühl, dann wird er trotzdem nicht von mich noch drei Mal interviewt, sondern auch wirklich von drei anderen Kollegen interviewt.

Speaker: Das ist dann mehr so ein

Speaker: Culture-Interview auch immer, also nach dem Motto, okay, finde ich den cool, ist das nett, kann ich mit dem gut vorstellen zu arbeiten und auch weniger dieses Fachliche, weil das ist dann schon vorgeprüft und hat auch jeder ein Veto-Recht und wo wir auch allen sagen, please use it, so nach dem Motto und weil wir halt wirklich da in die richtige Richtung gehen wollen und ich weiß, es ist für Bewerber immer so ein Thema, wie viel Zeit darf ich dann wirklich von dem auch in Anspruch nehmen, sage ich jetzt mal,

Speaker: Das ist immer so ein Thema, aber am Ende sage ich, lieber hast du im Gespräch mehr gemacht als ein Vollzire.

Speaker: Vollzire ist nämlich immer für beide Seiten doof und deswegen gehen wir da schon den Weg, aber halt dann nicht mehr mit irgendwelchen Fachinterviews, sondern wirklich, was die Weichenfaktoren angeht und was das Bauchgefühl am Ende angeht.

Speaker: Okay, ja, vielen Dank für die Insights, auch in euer Recruiting, auch sehr spannend.

Speaker: Ja, vielen Dank, dass du dabei warst heute.

Speaker: Was möchtest du mit unseren Hörern und Hörerinnen noch teilen?

Speaker: Wo kann man euch finden, dich finden?

Speaker: Ja, wo kommt man mit euch am besten in Kontakt?

Speaker: Ja, ich glaube, mit uns kommt man überall in Kontakt, wo man auch mit Workwise in Kontakt kommt.

Speaker: Also Webseite natürlich, jeder, der sich das Thema Ausstattung mal angucken will,

Speaker: guckt mal auf unsere Website, könnt eine Plattform selbst registrieren, ihr müsst nicht mal in ein Meeting mit uns gehen.

Speaker: Also wir sind da sehr, sehr stark, was Self-Registration angeht.

Speaker: Aber wir sind auch auf LinkedIn aktiv.

Speaker: Ich bin vor allem auf LinkedIn aktiv und poste da sehr, sehr viel zu New Work.

Speaker: Da schaue ich, dass ich wirklich ein, zwei Mal pro Woche so die aktuellsten Entwicklungen, die Zeitungsartikel, die ich ja heute genannt habe, auch sowas einfach dort einfach mitgebe.

Speaker: Und ich bin da so ein bisschen der Einzige, glaube ich, im deutschen Markt, der wirklich immer so diese

Speaker: Homeoffice-News oder New Work-News wirklich mit diesem Homeoffice-Bezug da teilt.

Speaker: Also das findet man sehr, sehr leicht.

Speaker: Und das viel Spannendere ist eher, was will ich mitgeben?

Speaker: Das wurde ich letztens auch gefragt auf der Zukunftspersonal.

Speaker: Wir sind ja auch im Messen vertreten.

Speaker: Und dann sage ich halt immer, mehr Mut, probiert einfach mal was aus.

Speaker: Ich weiß, dass man im Personalbereich oft ein bisschen...

Speaker: vorsichtiger ist, weil man ja auch eine große Signalwirkung hat, weil wenn man was ausprobiert, kriegt das ja oft das gesamte Unternehmen mit.

Speaker: Aber ich meine, das sind ja auch alles nur Menschen und wenn man was nicht optimal klappt, dann ist es gar kein Thema.

Speaker: Das heißt wirklich, diese Try-and-Error-Mentalität auch ein bisschen mehr im Personalleben, glaube ich, in der internen Kultur zulassen und dort nicht zu ängstlich sein.

Speaker: Ich glaube, das ist etwas, was ich allen

Speaker: mitgeben würde und wenn man das nämlich so offen als Kultur etabliert, dann ist auch jeder selbst offener und dann reißt einem ja auch keiner von den Mitarbeitern im Unternehmen den Kopf ab, weil jetzt irgendeine Sache, die man ausprobiert hat, halt nicht so funktioniert hat.

Speaker: Wir sind ja auch alle so Menschen und verstehen das ja auch und deswegen sage ich am Ende, mehr Mut und mehr ausprobieren und mehr Try and Error auch bei solchen Sachen wie Kultur und wie arbeitet man zusammen.

Speaker: Ja, mehr Mut und mehr Experimente wagen ist doch ein super Schlusswort.

Speaker: Vielen Dank, Jens.

Speaker: Und ja, danke, dass du da warst.

Speaker: Super, danke.

Speaker: Hat mir auch super viel Spaß gemacht.

Speaker: Das war der WorkRise Recruiting Talk.

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Speaker: Bis zum nächsten Mal.

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