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Herzinfarkte, Entzündungen & Ernährung – Was du wirklich wissen musst! l Prof. Dr. Jörg Spitz l #1201

Higher Health Podcast
Higher Health Podcast

484 plays · Mar 20, 2025

Transcript

Speaker: Herzlich willkommen beim Higher Health Podcast.

Speaker: Wir verraten Mr. Brokkoli und spannende Gäste Informationen jenseits des Mainstreams.

Speaker: Verabschiede dich von schlechter Laune und chronischen Beschwerden und komm in deine beste Figur und dein Bestes selbst.

Speaker: Stärke deinen Geist und optimiere deine Gesundheit mit Mr. Brokkoli.

Speaker: Viel Spaß bei der Folge.

Speaker: Der Zucker ist als solches nicht giftig.

Speaker: Das Kohlehydrate ist eine Basisnahrung für uns.

Speaker: Immer schon gewählt, aber nicht in der Konzentration.

Speaker: Die alten Griechen haben schon gesagt, die Dosis macht das Gift.

Speaker: Die gesättigten Fettsäuren sind nicht das Problem für unsere Gesundheit.

Speaker: Keiner kriegt von gesättigten Fettsäuren einen Herzinfarkt, sondern der Herzinfarkt und die Arteriosklerose.

Speaker: ist das Endprodukt einer jahrzehntelangen Entzündung.

Speaker: Wenn jemand sagt, irgendwas muss ich machen, fang an mit Vitamin D, weil er ist gerade hier den Mangel.

Speaker: Zusätzlicher Vorteil ist, Vitamin D kostet nichts.

Speaker: So gut wie nichts.

Speaker: Die zweite Supplementationssache ist... Prof. Dr. Jörg Spitz ist Nuklear- und Präventionsmediziner.

Speaker: Sie kennen ihn, da ist er.

Speaker: Herzlich willkommen.

Speaker: Gründer der Deutschen Stiftung für Gesundheitsinformation und Prävention sowie der Akademie für menschliche Medizin.

Speaker: Auf YouTube erreicht er ein Millionenpublikum.

Speaker: Als Autor mehrerer Fachbücher und Referent klärt er über die gesundheitliche Bedeutung von Sonne und Vitamin D auf und ist Mitinitiator der Sonne Allianz.

Speaker: Er organisiert den Kongress für menschliche Medizin und die bundesweiten Vitamin D Kongresse.

Speaker: Als ehemaliger Präsident der Gesellschaft für biologische Krebsabwehr setzt er neue Maßstäbe in der ganzheitlichen Medizin.

Speaker: Du hast ja vorhin das Thema Obst gar nicht erwähnt und wir wollen ja heute auch über Zucker sprechen.

Speaker: Denn der Zucker nicht nur in verarbeiteten Produkten oder in fast jedem dritten Produkt, wo er mittlerweile untergemischt wird, ist heute ein Riesenproblem, gerade für die Zunahme der Menschen, zwar nicht an Muskelmasse, sondern an eingespeichertem Fett.

Speaker: Es gibt Ernährungsexperten wie jetzt Fabian Kowalik, der ja in YouTube extrem stark wächst und mittlerweile auch ein Bestsellerbuch geschrieben hat,

Speaker: Dem seine Ernährungspyramide sieht so aus, lieber Jörg.

Speaker: Da würde ich mich gerne um deine Meinung bitten.

Speaker: Der hat unten Wasser und Fruchtwasser, so wie wir auch relativ übereinstimmen.

Speaker: So, und dann hat er als nächstes, die nächste Basis ist Obst und frischer Honig.

Speaker: Äh...

Speaker: Ich bin bei Honig, ich sag mal früher, also wenn wir Jahrhunderte zurückgehen, war Honig mit Sicherheit ein sehr, sehr, sehr begrenztes, gutes Mittel, um die Ernährung ein bisschen aufzupeppen, weil fast nichts da war.

Speaker: Aber wie siehst du das?

Speaker: Also Obst und frischer Honig als zweite Basis?

Speaker: Ich habe einen Grundsatz übernommen vor vielen, vielen Jahren schon von einem amerikanischen Biologen.

Speaker: Der hat gesagt, nichts in der Biologie ist richtig, außer im Sicht der Evolution.

Speaker: Und wenn du dir den Honig ansprichst, dann guck mal doch mal in Evolution rein.

Speaker: Das war eine Delikatesse, die wir ab und zu mal geschafft haben.

Speaker: Und dafür war einer komplett zerstochen worden, der das Zeug ihr Land gezogen hat.

Speaker: Und dann sind so ein paar Waben geteilt worden.

Speaker: Hallo, niemand hat sich jeden Kilo Zucker setzen können.

Speaker: Das ist das Problem der Industriezucker.

Speaker: Und wer das nicht verstanden hat, der Zucker ist als solches nicht giftig.

Speaker: Das Kohlehydrate ist eine Basisnahrung für uns.

Speaker: Immer schon gewesen, aber nicht in der Konzentration.

Speaker: Die alten Griechen haben schon gesagt,

Speaker: Die Dosis macht das Gift.

Speaker: Und wenn wir dem Körper diesen Zucker als wirklichen Zucker, als reinen Zucker zuführen, und das ist ja in den Industrieprodukten drin, dann wird dieser Zucker sofort reserviert, wird sofort ins Blut aufgenommen, macht einen Zucker-Tsunami in dem Blut, den der Körper nicht haben kann.

Speaker: Weil die meisten Menschen kennen HbA1c.

Speaker: Das ist das Molekül im Blut, was für den Diabetes geschieht.

Speaker: Und das bedeutet, es ist ein verzuckertes Eiweißmolekül und nicht das einzige.

Speaker: Das heißt, wenn wir zu viel Zucker in der Nahrung haben, im Blut haben, dann verzuckert uns das Eiweißmolekül.

Speaker: Dann sagt der Körper, das muss weg, das muss weg und schüttet Insulin aus.

Speaker: was ganz normal den Zucker in die Muskeln reinbringt.

Speaker: Nur wenn ich jetzt keine Muskeln habe oder schon drei Ladungen Zucker da reingejagt worden sind, dann sagt die Muskulatur, mag ich nicht.

Speaker: Und was macht dann das Insulin mit dem Zucker?

Speaker: Wir schmeißen ja nichts weg.

Speaker: Es schafft es in die Fettdepots.

Speaker: Warum nicht in die Muskulatur, sondern in die Fettdepots?

Speaker: Das Fett ist die ideale Speicherform.

Speaker: Nichts hat so viele Kalorien wie Fett.

Speaker: Und von daher sagt der Körper, bin ich doof?

Speaker: Fett wiegt nichts, aber hat die höchste Kalorienzahl, also stecke ich die Kalorien ins Fett.

Speaker: Und deswegen werden wir immer fetter, wenn wir Zucker essen.

Speaker: Niemand wird vom Fett Fett, sondern wir werden alle vom Zucker Fett.

Speaker: Also von daher die Pyramide nicht für mich.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Kurze Unterbrechung, um dir ein kleines Geschenk zu machen.

Speaker: Wir alle wissen, wie wichtig nicht nur die körperliche, sondern eben auch die geistig-seelische Gesundheit ist und wie wichtig in Bezug dessen die guten Kontakte, die engen Freunde und der Kontakt zu Gleichgesinnten ist.

Speaker: Deshalb haben wir die School Vegan Masterclass Community gegründet, in der du ganz einfach Kontakt zu Gleichgesinnten finden kannst.

Speaker: Melde dich jetzt an und bevor du sagst, eine Minute Aufwand ist mir zu viel und nicht noch ein weiteres Netzwerk, machen wir dir ein Geschenk.

Speaker: Und zwar bekommst du eine Flasche hochwertigstes Bio-Leinöl kostenfrei mit jeder Anmeldung zu dir nach Hause.

Speaker: Wie es geht, erfährst du hier.

Speaker: unten und jetzt zurück zur Show.

Speaker: Ja, klare Aussage von dir.

Speaker: Ich sehe das auch da wiederum sehr, sehr ähnlich.

Speaker: Ich habe nichts dagegen, wenn ich in warmen Gefilden lebe.

Speaker: Also das Stichwort Epigenetik ist absolut wichtig, weil ich brauche keinem Eskimo, irgendwie eine pflanzenbasierte Ernährung verkaufen, wo keine Pflanzen wachsen.

Speaker: Natürlich ist der Fisch und dementsprechend bin ich auch nicht dafür, dass die ganze Welt vegan sein sollte.

Speaker: Aber wenn ich halt quasi in warmen Gefilden lebe, in Bali beispielsweise, wo die Kokosnüsse wachsen, wo Früchte ohne Ende wachsen und ich den ganzen Tag draußen bin und dann eben auch auf mein Fett achte und dann ich mir noch einen haufen weißen Reis und alles Mögliche reinziehe, dann habe ich auch nichts dagegen, wenn du ein paar Früchte in deinen Ernährungsalltag integrierst.

Speaker: Absolut nicht.

Speaker: Das ist absolut gut.

Speaker: Aber hier im kalten Deutschland, wir sind Nordmänner,

Speaker: Da ist einfach ein Haufen Früchte, die noch dazu importiert werden, unreif geerntet werden, dann nachreifen auf dem Schiff im Winter absolut fehl am Platz, ist meine Meinung, zumal ja eben auch dann der Säurebasenhaushalt in Ungleichgewicht rutscht, dann wiederum viel Mineralstoffe aus den Knochen hergezogen werden und so weiter.

Speaker: Du bist ja ein Riesenfan von Fett, wie du es ja auch unlängst schon gesagt hast.

Speaker: Und du hast ja in dem revolutionären Vortrag in Berlin auch den Angel Keys herangenommen, aus dem Time Cover von 1961 die Konsequenzen der Seven Countries-Studie, der dann auf einmal das Fett verteufelt hat.

Speaker: Und darauf hingehen die nächsten Jahrzehnte die Menschen tatsächlich immer fetter geworden sind.

Speaker: Vielleicht magst du noch mal was erzählen?

Speaker: Ja.

Speaker: Wer lernen will, wie Propaganda funktioniert, auch in der Wissenschaft, für den ist das wirklich ein Mahnmal.

Speaker: Das war ein wirklicher Wissenschaftler, der hatte ein etabliertes Institut und saß da und philosophierte oder...

Speaker: studierte, ist fettgesund, ist fettkrank, gesättigte Fettsäuren, ungesättigte Fettsäuren, das war damals in den 50ern ja alles noch nicht so ganz klar.

Speaker: Und dann hat er also wirklich sauber recherchiert und hat dann 15, 20 verschiedene Länder gehabt, damals gab es ja weniger Laborforschung, sondern noch mehr die Epidemiologie, da sind Länder gefunden, wo ordentlich Fett gefüttert worden ist, die Leute waren pumpelgesund,

Speaker: Und andere Länder waren die Leute krank und haben auch viel Fett gegessen.

Speaker: Er hat gesagt, so ein Mist, die Story kannst du ja nicht verkaufen.

Speaker: Wo ist die Quintessenz?

Speaker: Und dann hat er sich Kraft seiner Eminenz, nicht wegen der Evidenz, sondern seiner Eminenz, entschieden, dass viel Fett krank macht.

Speaker: Und das hat er publiziert, Seven Countries Study, er hat also sieben Länder genannt, dann haben alle gesagt, boah, sieben Länder, alle, boah.

Speaker: Aber dass er sieben andere Länder verschwiegen hat, das hat er nicht gesagt.

Speaker: Und da gibt es von einem bekannten Deutschen, Viktor Weizsäcker, einen Spruch, der heißt, was die Wissenschaft sagt, ist in Ordnung.

Speaker: Aber es ist nicht in Ordnung, was sie verschweigt.

Speaker: Und genau das ist unser Problem.

Speaker: Dass Dinge verschwiegen werden, die zwar bekannt sind, aber verschwiegen werden und einseitige Dinge unter die Leute gebracht werden.

Speaker: Nochmal zum Zucker zurück.

Speaker: Der Erste, der gegen Zucker gewettert hat, war in den 50er Jahren schon der Dr. Brugger.

Speaker: Der hat eine eigene Klinik gehabt und den haben sie platt gemacht dafür.

Speaker: Weil auch in Deutschland ist natürlich Zuckerland, Zuckerrübenanbau noch und nöcher.

Speaker: Also das ist ein Riesenproblem.

Speaker: Was wir aber noch entdeckt haben und was gegen diese Riesenfrüchte

Speaker: spricht, ist, dass in den Früchten ja Fruchtzucker ist, Fructose.

Speaker: Und wir wissen inzwischen, dass die Fructose noch schlimmer ist als die Glucose.

Speaker: Denn die Fructose macht unter anderem Gicht, macht Lebererkrankungen, macht Leberverfettungen und so.

Speaker: Das heißt also, liebe Leute, esst die Früchte in Maßen, vor allen Dingen die bunten Früchte, und hängt euch nicht ein halbes Kilo oder ein Kilo da rein.

Speaker: Wie immer, alles in Maßen, macht sehr gut, vor allen Dingen, wenn ich...

Speaker: eine solide, auch meinetwegen vegane Speise gehabt habe mit dem entsprechenden Fetten drin, auch wie gesagt die gesättigten Fette, du hast eben Kokos erwähnt, Kokosfett, superfett, überhaupt keine Frage, kann man mit grillen, braten, alles mitmachen.

Speaker: Also gute Mahlzeit gehabt haben und dann oben on top mir noch einen schönen kleinen Fruchtgucktelleiste, kein Thema.

Speaker: Aber wenn ich glaube, dass ich mich mittags gut ernähre, wenn ich eine Banane esse, eine Apfelsiele dazu und dann auch vielleicht einen Pfirsich reinschiebe oder einen halben Pfund Erdbeeren, der hat gelust.

Speaker: Der hat hinterher ein halbes Pfund Speck auf den Rippen und hat eine Fettleber.

Speaker: Ja, absolut sensationell.

Speaker: sofern er nicht gerade in den Halbmarathon läuft, das muss man natürlich auch dazu sagen.

Speaker: Die Banane beim Halbmarathon, absolut fein, also da kannst du verbrennen ohne Ende.

Speaker: Wir sind da nicht grundsätzlich, grundsätzlich ist nichts die Wahrheit.

Speaker: Kommt immer drauf an.

Speaker: Angebot und Nachfrage.

Speaker: Natürlich, wenn ich 6000 Kilokalorien am Tag verbrate, weil ich noch seltenen Job am Hochofen habe, dann kann ich auch 6000 reinschieben.

Speaker: Aber wenn ich als ITler am Schreibtisch sitze und schiebe 6000 Kilokalorien rein, dann war es das.

Speaker: Ja, allein von den Kalorien.

Speaker: Unabhängig davon noch einmal, dass der Körper sehr, sehr unterschiedlich reagiert, wie diese Kalorien zusammengesetzt sind.

Speaker: Und da muss man einfach ein bisschen lernen.

Speaker: Wie laufen lernen, muss auch essen lernen.

Speaker: Und

Speaker: Früher hat man ja gesagt, es gibt bestimmte genetisch bedingte Erkrankungen in den Familien, die werden vererbt.

Speaker: Heute wissen wir, dass die Genetik kein Thema ist, eben schon erwähnt Epigenetik, aber was ganz entscheidend war, wenn die Mutter nicht kochen konnte, kann die Tochter auch nicht kochen.

Speaker: Das heißt, die gleichen Krankheiten durch Mangelernährung, Fehlernährung sind in den Familien weitergegeben worden.

Speaker: Und wer kann heute noch kochen?

Speaker: Hallo!

Speaker: Ja, ich habe gerade vorhin für meine beiden Töchter frisch gekocht.

Speaker: Das ist mir schon ein Herzensanliegen, vor allem, weil ich da eben auch die Liebe reingeben möchte.

Speaker: Und ich möchte da auch keine Fertigprodukte mit reingeben.

Speaker: Wir sind ja anfangs gestartet mit dem Thema Fertigprodukte.

Speaker: Und wer dann denkt, dass er über diese industriell hochverarbeiteten veganen Fleischersatzprodukte dann seinen Eiweißbedarf oder Fettbedarf decken kann, das halte ich für kritisch.

Speaker: Also es gibt ja

Speaker: Der wurde ja so krass gefeiert, dieser Marketingmanager von der Mühle, irgendwie Rückenweltermühle, der dann diese ganzen veganen Schnitzel und Co.

Speaker: marktfähig gemacht hat.

Speaker: Aber wenn man das mal so betrachtet, das ist ja eigentlich Sondermüll, das ist ja Industrieabfall.

Speaker: Also das heißt, du machst aus Ei, aus Soja, aus dem Zeug, was total ausgekocht schon ist und so weiter, mit total vielen Antinährstoffen gefüllt.

Speaker: presst du das Zeug, machst noch eine fette Panade, also Fett in Anführungsstrichen drauf, aus Kohlenhydraten natürlich, und verkaufst es dann, was Sondermüll ist, und die Leute zahlen dann 3,50 dafür, für so zwei Panettoschnitzel, da bin ich voll bei dir, dass ich dann grasgefüttertes weite Tier, was totgestreichelt wurde, absolut bevorzugen würde.

Speaker: Da sind wir bei uns.

Speaker: Und deshalb, lieber Jörg, du bist ja ein Riesenfan von Fett.

Speaker: Wir haben es angesprochen.

Speaker: Kokosfett, ein kaltgepresstes Leinöl, ein kaltgepresstes Olivenöl, höchste Qualität und eben dann Omega-3.

Speaker: Ganz wichtig, womit wir dann eben auch unsere ganzen Vitamine, die fettlöslichen Vitamine A, D, E und K aufnehmen können.

Speaker: Vor allem Vitamin D bist du auch ein großer Verfechter.

Speaker: Also das bedeutet, bist du auch für diese vier Öle, dass wir die auf einer regelmäßigen Basis in unserem Alltag integrieren und vielleicht machst du mal konkret, wie du es machst.

Speaker: Also dazu kann ich nur gleich anschließend sagen, du hast richtige Kombination aufgezählt.

Speaker: Noch einmal, die fetten und die gesättigten Fettsäuren sind nicht das Problem für unsere Gesundheit.

Speaker: Keiner kriegt von gesättigten Fettsäuren einen Herzinfarkt, sondern der Herzinfarkt und die Arteriosklerose ist das Endprodukt einer jahrzehntelangen Entzündung.

Speaker: Auch der Gefäße, auch hier oben des Gehirns.

Speaker: Und diese Entzündung wird gefördert durch Omega-6 und das sind die guten Pflanzenöle.

Speaker: Das ist das Maisöl, da sind Rapsöl drin, wobei das Rapsöl nicht alleine ist.

Speaker: Das sind auch dann Sonnenblumenöle.

Speaker: Ich werde heute noch rot und schäme mich, dass ich im letzten Jahrhundert in meiner Position meinen Patienten geraten habe, nehmen Sie Sonnenblumenmargarine.

Speaker: Die gute Sonnenblumenmargarine, die war voll und ist randvoll mit Omega-6.

Speaker: Und dieses Omega 6 löst Entzündungen aus.

Speaker: Wobei Omega 6 wie alles in der Natur nicht schlecht ist, sondern es ist in Maßen.

Speaker: Habe ich ausreichend Omega 3 von Fisch, den heute kaum noch jemand isst, oder aus Algen, dann kann ich mir auch ein Quantum an Omega 6 leisten, weil ich brauche Omega 6 zum Beispiel, wenn ich mir einen Finger geschnitten habe, dann geht die Wundheilung mit Omega 6 löst.

Speaker: Das ist also ein Faktor, der Entzündung fördert.

Speaker: Und die Heilung ist eine Entzündungsreaktion.

Speaker: Nur nach einer Woche muss die Entzündung abgebaut werden und dann muss Omega-6 ran, dass es wieder auflöst.

Speaker: Das heißt, hier braucht man Gleichgewicht.

Speaker: Da aber Omega-3 teuer ist, viel, viel teurer und schwieriger herzustellen als Omega-6, ist innig.

Speaker: vielen veganen Produkten Omega-6 drin.

Speaker: Bitte nachschauen.

Speaker: Hinten steht es drauf.

Speaker: Und ich falle immer und immer wieder drauf rein, sage, oh, das ist aber ein tolles Produkt, guck hinten drauf, voll mit Omega-6.

Speaker: Und das ist ein Problem.

Speaker: Damit bekommen wir einen Stoffwechsel, der auf Entzündung steht und damit geht alles den Bach runter.

Speaker: Ja, heute ist die Industrie ja eben sehr, sehr schlau, gibt ja eben sehr, sehr viele Tricks, mit denen sie arbeitet, zum Beispiel das gute alte Pesto, so ein geiles Basilikum-Pesto, was die Italiener noch en masse gemacht haben mit einem ganz, ganz hochwertigen Olivenöl, mit einem hochwertigen Parmesan, alles voll mit Basilikum, gutes Salz.

Speaker: Und Zedernkerne.

Speaker: Was macht die Industrie?

Speaker: Sie wechselt das Olivenöl, was per se gesund ist, aus mit Sonnenblumenöl.

Speaker: Billig, ohne Ende und entzündungsfordernd.

Speaker: Sie macht Petersilie rein, statt Basilikum.

Speaker: Ein Blatt Basilikum dazu.

Speaker: Macht den billigsten Käse rein, vielleicht sogar einen Analogkäse, der hochgradig toxisch ist.

Speaker: Und damit hast du natürlich den Preis gesenkt.

Speaker: Denkst du, ist was Gutes, aber das Zeug ist hochtoxisch.

Speaker: Genauso wie Rapsöl ja in jeder Chipspackung drin ist und in jedem dritten verarbeiteten Produkt.

Speaker: Also da bin ich komplett bei dir.

Speaker: Jetzt haben wir aber ein Problem und wir kommen ja auch schon langsam gegen Ende des Podcasts.

Speaker: Wir kriegen die Omega-3-Fettsäuren ja nicht mehr her.

Speaker: Fast alle Nüsse haben mehr Omega-6 wie Omega-3.

Speaker: Also wenn wir als Veganer denken, hey Nüsse und Sarten und so weiter können wir essen.

Speaker: Da fördern wir noch mehr Omega-6 und wir sind wahrscheinlich alle sowieso Omega-6 überladen.

Speaker: Das heißt, es ist doch eigentlich, kommen wir als letztes Thema zum Thema Nahrungsergänzungsmittel, es ist doch eigentlich wichtig heute, Vitamin D bist du ja ein großer Verfechter, kriegen wir hier im Wintermonaten auch nicht mehr, auch Omega-3 zu nehmen.

Speaker: Absurdes.

Speaker: Die Reihenfolge ist richtig.

Speaker: Vitamin D, wenn jemand sagt, irgendwas muss ich machen, fang an mit Vitamin D, weil sie garantiert den Mangel.

Speaker: Zusätzlicher Vorteil ist, Vitamin D kostet nichts.

Speaker: So gut wie nichts.

Speaker: Die zweite Supplementationssache ist Omega-3.

Speaker: Bin ich bei dir?

Speaker: Absolut.

Speaker: Weil wir haben es nicht mehr im Fisch.

Speaker: Und selbst wenn wir einen Fisch haben, der gute Lachs, wer kriegt denn auch wirklich Wildlachs?

Speaker: Und der Zuchtlachs ist voll mit Omega-6.

Speaker: Ich bin extra nach Norwegen gefahren, habe mir das angeschaut, habe den Kollegen gefragt, der das leitete.

Speaker: Hatte gegrünzt und gesagt, wir ziehen die natürlich mit Omega-6 hoch.

Speaker: Preiswert, ne?

Speaker: Er sagt, ihr behauptet doch, da wäre genauso viel Omega-3 drin wie im Wildlachs.

Speaker: Ja, ja, sagt er, die letzten drei Wochen füttern wir Omega-3.

Speaker: dann hat der einen Spiegel von Omega-3, der dem Wildlachs entspricht.

Speaker: Hat aber zusätzlich einen zehnfach höheren Spiegel an Omega-6.

Speaker: Das schmeckt zwar ganz gut, was man da isst, kein Thema, aber man hat wieder eine Ladung Omega-6, die man nicht brauchen kann.

Speaker: Also das ist eine Riesenkatastrophe, deswegen noch einmal meiden, meiden, meiden.

Speaker: Ich selber habe einen Test gemacht vor ein paar Jahren und da hieß es, Freundchen, du hast so viel Omega-6.

Speaker: Ich habe gesagt, ihr tickt doch nicht richtig, wie geht das denn?

Speaker: Dann habe ich überlegt, tja, was war, ich habe in meinem Müsli immer ordentlich Kürbiskerne reingetan.

Speaker: Die älteren Herrschaften haben ja manchmal Probleme mit einem gewissen Organ, also habe ich gesagt, Kürbiskerne, gut, voll Omega 6.

Speaker: Hallo, ja, das heißt also wirklich überlegen, was man tut, wie die Dinge zusammengesetzt sind und dann kann man, glaube ich, auch steinalt werden.

Speaker: Sehr gut, genau das ist dein Thema.

Speaker: Hast du denn noch ein Thema, was du zusätzlich zu dem Thema heutige vegane Ernährung ansprechen möchtest oder wo du sagst, okay, da kommen immer wieder Fragen auf?

Speaker: Ich habe vor Jahren schon einen Spruch getan, der natürlich etwas überzogen ist, aber ich liebe das ja, etwas zu überziehen.

Speaker: Das heißt, kaufe nichts, wo ein Etikett drauf klebt.

Speaker: Denn dann hat es jemand in der Hand gehabt und im Zweifelsfall, wie du das ja so schön eben von der Soße beschrieben hast, im Zweifelsfall ist das, was da drin ist, nicht mehr das, was wir früher als Einzelteil mal hatten.

Speaker: Nehmt euch, liebe Leute, die Zeit, kocht selber.

Speaker: Ich bin alleine zur Zeit.

Speaker: Ich koche zweimal am Tag für mich.

Speaker: Ich bin es mir wert.

Speaker: Kocht für euch, holt euch das frische Zeug, kocht es so, wie es euch schmeckt und dann habt ihr was davon und alle sind gesund und zufrieden.

Speaker: Mega gut, schönes Schlusswort, ich bin da komplett bei dir.

Speaker: Wichtig ist nur, auch hier wieder die Qualität zu achten.

Speaker: Einen kleinen Teil selber anbauen, einfach für das Gefühl, diese Wertschätzung dieser Lebensmittel wieder zu fühlen, wie viel Arbeit das ist, wie viel Liebe da reinsteckt, auch mit Wertschätzung gegenüber unseren Bauern und denen, die es anpflanzen.

Speaker: weglassen diese, wie soll ich sagen, wahrscheinlich 90 Prozent der Spanienprodukte, die in Nährstofflösungen heute aufwachsen, unter unmenschlichen und unpflanzlichen Bedingungen.

Speaker: Das heißt, da spielt eben so das Thema Regionalsaisonal tatsächlich eben auch eine große Rolle und es bringt nichts, wenn wir einen Eisbergsalat uns holen, auch wenn er noch so frisch ist.

Speaker: Da ist einfach nichts drin, was wir verwerten können und dann bringt auch die Plant-Based Ernährung nichts.

Speaker: Das ist auch ein Thema, was du da ansprichst, was wir im Haus der Händen Köpfe intensiv promoten werden, dass wir wieder regional und saisonal die Bauern einbeziehen, dass wir den Bauern eine Garantie geben.

Speaker: Ich nehme dir für 100 Euro im Monat Lebensmittel ab, die du produzierst.

Speaker: Aber du, Freund, machst ja auch so, dass für uns wirklich Lebensmittel sind.

Speaker: Also das können wir machen.

Speaker: Und das andere, was ja auch dein Lebenselixier ist, können wir noch kurz ansprechen, das Thema mit den Sprossen.

Speaker: Wer keinen zehn Quadratmeter Ackerboden hat, der kann natürlich keine Kartoffeln anpflanzen.

Speaker: Aber wer nur irgendwo einen Tisch hat, der kann Sprossen züchten.

Speaker: Und Sprossen ist wirklich eine Sache, die kann man nach Belieben ziehen, nach Geschmack ziehen.

Speaker: Und ist eine tolle Sache, weil es ist naturpur.

Speaker: Die sind immer da, weil sie Enzyme enthalten und das haben wir fast gar nicht mehr.

Speaker: Die gehen auch durchs Kochen verloren.

Speaker: Wir brauchen also einen gewissen kleinen Anteil zumindest an wirklich lebendigen Lebensmitteln, wie du es eben sagst, die Enzyme enthalten, die lebendige Stoffe enthalten.

Speaker: Und deshalb ist es ganz wichtig, selber anzubauen.

Speaker: Dann ziehe ich das Zeug aus dem guten Humusboden, esse es direkt.

Speaker: Sehr, sehr geil.

Speaker: Also in diesem Sinne sage ich auch heute, danke an dich, lieber Jörg, und Grüße an die Community und die ganzen Veganer.

Speaker: Ganz gerne, frohes Schaffen und gutes Essen, viel Appetit.

Speaker: Ade, tschüss, tschüss.

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