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Tue nur DAS und dein Darm repariert sich von selbst | Dr. Simon Feldhaus #1221

Higher Health Podcast
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484 plays · Jul 3, 2025

Darmprodukte mit ausgewählten Ballaststoffen:  * https://www.sunday.de/prebioma-complete-pulver.html (Code: TAN73536) * https://www.zinzino.com/shop/2017459599/DE/de-DE/products/shop/gut-health-supplements/301390/ (Wissenschaftlich erstellt) 🚨 Unzensiertes Video: https://www.vegan-athletes.com/telegram-anmelden-dr-feldhaus/ So reinigst Du Deinen Darm und bringst Deine Darmflora wieder ins Gleichgewicht. Die Wahrheit über Probiotika und Reizdarm – einfach erklärt von Dr. Feldhaus von der Paramed Klinik in der Schweiz. Inhaltsverzeichnis: 00:00 Intro 01:31 Symptome und Darmprobleme 02:14 Präbiotika und Probiotika erklärt 03:37 Vielfalt der Darmmikroben 05:23 Candida und Dysbiose 07:01 Verlust der Darm-Diversität 08:23 Einfluss von Ernährung 10:23 Fermentation und Säuren 12:36 Reizdarm und Leaky Gut 14:40 Stufen des Leaky Gut 18:04 Auswirkungen von Fäulniskeimen 21:14 Individuelle Probiotika-Therapie 25:04 Darmtests und einfache Maßnahmen 27:23 Ernährung und Fertigpräparate ✨Hier geht es zur Webseite von Dr. Simon Feldhaus: * https://camconsulting.ch/ * https://www.paramed.ch/ Du willst mehr erfahren? Schreibe eine E-Mail an: christian@christian-wenzel.com ✨ Mehr mr.broccoli: * Blog [https://www.vegan-athletes.com/blog/] * YouTube [https://www.youtube.com/@mrbroccoli] * Instagram [https://www.instagram.com/mrbroccoli.official/] * Telegram-Community (für besonders brisante Themen) [https://t.me/mrbroccoli_vegan] * Newsletter [https://www.vegan-athletes.com/newsletter-vegan-athletes/] ▶▶▶ Meine 10 Favoriten für mehr Gesundheit [https://www.vegan-athletes.com/empfehlungen/] 🍵 Meine Longevity Lebensmittel: https://arigato-life.de/ 💚 Produkte, die ich selbst nehme [https://linktr.ee/mr.broccoli] 🚨 Beratung zu Produkten und ärztliche Hilfe: https://www.vegan-athletes.com/telefonkontakt/ Achtung betreffend Nahrung, Geräten und Supplements: Vorliegend habe ich meine eigene Erfahrung und die von Interviewpartnern genannt. Das sind die Effekte, die ich bei mir gespürt habe. Diese können bei jedem unterschiedlich ausfallen. Natürlich kann kein Lebensmittel, keine Nahrungsergänzung oder Superfoods sowie Inspirationen aus diesem  Podcast alleine für sich eine Heilwirkung erzielen oder versprechen. Die Aussagen der Interview-Gäste stehen für sich. Diese spiegeln nicht zwingend die Meinung des Herausgebers. Links mit * sind Affiliate-Links.

Transcript

Speaker: Herzlich willkommen beim Higher Health Podcast.

Speaker: Wir verraten Mr. Brokkoli und spannende Gäste Informationen jenseits des Mainstreams.

Speaker: Verabschiede dich von schlechter Laune und chronischen Beschwerden und komm in deine beste Figur und dein Bestes selbst.

Speaker: Stärke deinen Geist und optimiere deine Gesundheit mit Mr. Brokkoli.

Speaker: Viel Spaß bei der Folge.

Speaker: Herzlich willkommen in dieser Darm-Episode sozusagen.

Speaker: Wir sprechen heute über unseren Darm.

Speaker: Viele haben einen Reizdarm, Leaky Gut.

Speaker: Viele sprechen heute über das Mikrobiom im Darm.

Speaker: Dann gibt es noch das Präbiom oder Präbiotika.

Speaker: Also ganz viele verschiedene Begriffe.

Speaker: Wir schauen heute wirklich mal hinter den Darm.

Speaker: Nein, also hinter die Kulissen.

Speaker: Was genau könntest du überhaupt mit dem Darm in...

Speaker: Verbindung bringen, wenn du gewisse Probleme hast.

Speaker: Die einen haben Blähungen, die anderen haben Verstopfung, die anderen haben wiederum Durchfall, bei den anderen vertragen sie gewisse Dinge nicht.

Speaker: Das schauen wir uns heute mit dem lieben Dr. Med Simon Feldhaus von der Paramet in der Schweiz an.

Speaker: Wie gut geht es dir, mein Lieber?

Speaker: Ja, schönen guten Tag.

Speaker: Das ist ein tolles Thema.

Speaker: Mir geht es prima.

Speaker: Und dann wollen wir mal schauen, dass es den Menschen über den Darm auch gut geht.

Speaker: Besser gefragt, wie geht es deinem Darm?

Speaker: Da scheint alles in Ordnung bei dir?

Speaker: Ja, ich regelmäßig für den etwas tue mit Prä- und Probiotika und sehr viel fermentierten, gesunden Sachen und auch mal Rohkost ist das eine Sache, die aber immer wieder Aufmerksamkeit bedarf.

Speaker: Das ist kein Selbstläufer.

Speaker: Ja, ja.

Speaker: Starten wir da mal direkt rein.

Speaker: Du hast Präbiotika und Probiotika angesprochen.

Speaker: Mein Leihenverständnis ist, dass Probiotika die Gesamtheit der Bakterien, in dem Fall jetzt im Darm,

Speaker: beinhalten diese verschiedenen Mikrobenstämme, da gibt es ja dann Lactobacillen und viele mehr und Präbiotika sind quasi, wenn du so willst, Ballaststoffe oder Futterstoffe für diese Darmmikroben, stimmt das so?

Speaker: Ja, das ist tatsächlich eigentlich genau richtig formuliert.

Speaker: Also Präbiotika sind Fasern, Ballaststoffe oder auch so eine Art Kohlenhydratstrukturen wie Inulin oder so.

Speaker: Also das ist tatsächlich Nahrungsmittel, die dann die im Darm lebenden Organismen, Bakterien vor allem, nutzen, auch fermentieren, auch unser Darm fermentiert ja.

Speaker: Auch zum Beispiel, aber auch Fettsäuren sind Präbiotika, also es sind Nahrungsmittel, wirklich es sind Nahrungsmittel.

Speaker: Dabei wird eben oft tatsächlich nur auf die Fasern geschaut, was nicht ganz richtig ist, also bestimmte kurzkettige Fettsäuren oder auch Buttersäure.

Speaker: sind auch Präbiotika.

Speaker: Also es sind wirklich alles Stoffe, die den Bakterien zur Nahrung dienen.

Speaker: Und Probiotika sind, das ist jetzt allerdings wichtig, entweder Bakterien oder auch deren Bestandteile.

Speaker: Probiotika müssen nicht per se lebendig sein.

Speaker: Also es geht nicht unbedingt darum, dass ein probiotisches Präparat nur dann wirkt oder nur dann eines ist, wenn es aus lebendigen Bakterien besteht.

Speaker: Probiotika können auch abgetötete oder zerstörte Bakterienbestandteile sein, weil sie einfach über eine Wirkung machen.

Speaker: Aber es sind Dinge, die eigentlich im Darm vorkommen.

Speaker: Ja, finde ich sehr spannend.

Speaker: Jetzt wird ja verschiedenen Probioten sozusagen, also die Gesamtheit der Darmflora verfolgt.

Speaker: besteht aus vielen repräsentativen Arten an Mikroben.

Speaker: Und ich habe schon ein paar genannt, die Lactobacillen zum Beispiel, dann gibt es die Echerichia coli, glaube ich.

Speaker: Es gibt die Bacteroides, das sind so ganz bekannte Vertreter.

Speaker: Dann hat vielleicht der eine oder andere schon mal von Helicobacter piolori gehört.

Speaker: Und dann gibt es ja zum Beispiel eben auch die Bifidobacterium.

Speaker: Und es gehört aber auch sowas dazu.

Speaker: Kennt vielleicht auch der eine oder andere Candida albicans.

Speaker: Was ist mit dem?

Speaker: Der wird ja häufig meistens als so nicht gerade gesund bezeichnet, oder?

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Das ist auch ein ganz wichtiges Thema.

Speaker: Also es gibt wirklich eine unglaubliche Vielfalt.

Speaker: So ähnlich wie eine Blumenwiese.

Speaker: Und jetzt vermeintlich gibt es schöne Blumen und Unkraut.

Speaker: Und so wie es in der Biologie falsch ist, Unkraut Unkraut zu nennen, weil Unkräuter haben sehr wohl biologische Wirkung, ohne dass sie immer gleich schlimm sein müssen.

Speaker: Sie sehen vielleicht nicht so schön aus wie eine Rose, aber in der Natur sind manche Sachen, die nicht so schön sind, wirksamer als das, was immer so schön toll aussieht.

Speaker: Und genau das Gleiche gilt im Darm.

Speaker: Das ist eine unglaubliche Vielfalt von Lebewesen.

Speaker: Candida oder Candida Spezies sind Pilze.

Speaker: Und jeder von uns hat die im Darm und die müssen da auch sein.

Speaker: Das ist eine Frage der Menge.

Speaker: Das Problem ist also nicht unbedingt, ob ich Kandidat habe oder nicht.

Speaker: Respektive, es gibt auch unterschiedliche Kandidatstämme und Albicans ist tendenziell ein schlechterer Kandidatstamm.

Speaker: Aber auch bei dem gilt, wenn der nur in einer bestimmten Menge vorhanden ist, ist das überhaupt kein Problem.

Speaker: Wenn aber jetzt die Menge deutlich zu hoch ist,

Speaker: dann ist es ein Zeichen einer Dysbiose, dann stimmt das nicht, dann muss man gegen den unternehmen, wobei es nicht wiederum gleich bedeutet, ich muss unbedingt ein Pilzgift eingeben oder so.

Speaker: Warum sollte ich das?

Speaker: Also ich kann das auch indirekt machen.

Speaker: Und bei den Bakterien genau das Gleiche, es gibt sehr viele gute Bakterien,

Speaker: Du hast es schon erwähnt, Bifidusbakterien, Lactobacillen, Bakterioides, Ackermansia haben vielleicht ein paar jetzt in der letzten Zeit mehr gehört.

Speaker: Zum Abnehmen.

Speaker: Der wird ja häufig so zum Abnehmen immer wieder besprochen.

Speaker: Genau.

Speaker: Und dann gibt es sogenannte potenziell pathogene Bakterien, also Bakterien, die potenziell schädlich sind.

Speaker: Da gehören zum Beispiel die Clostridien rein.

Speaker: Wieder das Gleiche.

Speaker: Bis zu einer bestimmten Menge sind auch die potenziell schädlichen Bakterien überhaupt kein Thema.

Speaker: Die gehören da rein.

Speaker: Wenn aber jetzt hier wieder die Zahl ansteigt oder am Ende dieses Verhältnis nicht stimmt, ab dann wird es zum Problem.

Speaker: Also nicht das per se anwesend sein, sondern wie ist das Verhältnis mit anderen Keimen, mit schützenden, mit unterstützenden Keimen.

Speaker: Und dieses ganze Bild ist eigentlich, um was es geht.

Speaker: Und das nennt man eben Diversität und Dys oder Symbiose.

Speaker: Das ist so, wie verteilt ist das alles?

Speaker: Ja, Diversität, sprichst du was an?

Speaker: Die haben wir anscheinend die letzten Jahrzehnte immer mehr verloren.

Speaker: Das hat verschiedene Gründe.

Speaker: Einerseits natürlich eben auch unser toxisches Umfeld.

Speaker: Wir haben immer mehr Gewalt.

Speaker: Gifte und Schwermetalle und alle möglichen Sachen in uns, beziehungsweise in uns und um uns herum sozusagen.

Speaker: Und dann degeneriert unsere Ernährung auch immer mehr.

Speaker: Also das heißt...

Speaker: Wir haben auch weniger Präbiotika in unserer Ernährung, die wiederum diese Darmbakterien füttern.

Speaker: Und oft essen wir dann auch noch das Gleiche und das Gleiche ungesunde, welches dann immer nur spezielle Gattungen fördert und die anderen ja fast schon aussterben lässt, sozusagen.

Speaker: Deshalb ist ja das eine die Diversität und auch, du hast es am Anfang angesprochen, ab und zu mal Rohkost und so weiter und auch diese lebendige Nahrung mit vielen Faserstoffen, mit vielen, ja eben auch wirklich, was die Natur hergibt noch drin, sekundären Pflanzenstoffen und so weiter.

Speaker: Ja, eine sehr, sehr wichtige Intervention, um diese Diversität zu beflügeln.

Speaker: Das ist eigentlich genau auch das Zentralste aller Probleme.

Speaker: Es ist eigentlich die Kunst, es nachher die Diversität herzustellen, zu erhalten und primär sollte man das ohne Präparate auf die Reihe kriegen.

Speaker: Also eigentlich wäre das nachher dann die Aufgabe, schon immer, das Ganze durch vernünftiges Zuführen von all diesen Sachen zu machen und das ist genau unser Problem geworden.

Speaker: Einerseits das Essen von Fastfood, von konservierten, hergestellten Nahrungsmitteln, von prozessierter Ernährung, eben nicht mehr Lebensmittel, sondern tote Kalorienfüller oder so.

Speaker: Das ist ein Problem, die Schwermetalle, die auch im Essen sind und damit auch Bakterien töten, die Antibiotika im Essen, übrigens aber auch ein Konservierungsmittel in einem Nahrungsmittel.

Speaker: Ein Konservierungsmittel heißt so, weil es das Nahrungsmittel konserviert heißt, die Bakterien kaputt macht, damit es nicht verfault.

Speaker: Wenn ich ein Konservierungsmittel esse, macht das aber auch meine Darmbakterien kaputt.

Speaker: Es ist eigentlich ein Antibiotikum.

Speaker: Also wir haben diese Einflüsse, dann ist der Stress ein großer Schädigungsfaktor.

Speaker: Stress wirkt auch antibiotisch auf bestimmte Darmkeime.

Speaker: Und ja, unsere Art von Essensverhalten.

Speaker: Und dazu gehören am Ende...

Speaker: zu einseitige Ernährungsformen, das hast du genau schon erwähnt, in alle Richtungen.

Speaker: Auch eine nur auf Rohkost basierende Ernährung ist eine einseitige Ernährungsform, weil bestimmte Pflanzenanteile gedämpft oder mindestens erwärmt gesünder sind als rein roh.

Speaker: Und wenn ich das alles nur in eine exzessive Richtung schreibe, dann funktioniert das nicht, weil ich werde bestimmte Bakterien damit bevorzugen.

Speaker: Andere aber nicht.

Speaker: Wenn ich jetzt nur Fleisch essen würde, nur reines Fleisch, dann werde ich bestimmte Follniskeime, die Eiweiß essen, unglaublich füttern.

Speaker: Und die anderen Keime, die Pflanzenfasern brauchen, sterben natürlich aus.

Speaker: Wenn ich jetzt nur Pflanzenfasern esse und nie Eiweiß,

Speaker: Dann werde ich aber die Eiweißbakterien töten, weil die kriegen ja nichts mehr zu essen.

Speaker: Also bin ich immer in einem Ungleichgewicht.

Speaker: Und deswegen ist es ein breites Mischen aus Lebensmitteln.

Speaker: Und ja, es bleibt eben so, alles was sauer ist, ist für das Milieu im Darm wichtig.

Speaker: Und deswegen gehört die Fermentation, alles was durch Fermentation gegangen ist, Saueressig und all das, Milchsäuren oder Pflanzensäuren, Huminsäuren aus dem Moor,

Speaker: Die Leute haben ja früher Moorwasser getrunken, wenn sie ein paar Darmprobleme hatten, weil Huminsäuren da drin sind.

Speaker: Also ganz viele Sachen sind wichtig zum Erhalt der Gesundheit.

Speaker: Und damit sollten wir auch versuchen, unser Darm gesund zu halten.

Speaker: Und nicht nur denken, naja, jetzt nehme ich halt mal die ganze Zeit irgendwelche Präparate, da wird das schon funktionieren.

Speaker: In einem therapeutischen Setting kann das notwendig sein, ja natürlich.

Speaker: Aber nachher ist eigentlich die Idee, durch mein Leben und mein Essen das zu machen.

Speaker: Ja, kommen wir gleich dazu, welche therapeutischen Mittel eben auch dann mal notwendig sind, wenn das schon gewiss fortgeschritten ist.

Speaker: Du hast angesprochen, verschiedene Säuren, der typische Apfelessig vorm Essen soll ja eben auch sehr, sehr gut sein.

Speaker: Nicht nur um den Blutzuckerspiegel nicht so in die Höhe zu treiben, sondern ich denke eben auch um die Klinik,

Speaker: gibt es da nicht die Gallensäure eben auch zu unterstützen, um quasi das Essen besser zu verdauen.

Speaker: Also da gibt es vielfältige Möglichkeiten, die wir jetzt ja auch kennen.

Speaker: Du hast angesprochen, wenn man nur Fleisch isst, züchtet man verschiedene Fäulnisbakterien.

Speaker: Jetzt haben wir heute das Problem, dass wir eben auch diese Darmschleimhaut immer mehr angreifen, die sogenannte Mucosa.

Speaker: Ja.

Speaker: Und diese Mucosa, die führt dir dann, wenn die immer mehr durchlässig wird, zu diesem berühmten Leaky Gut Thema.

Speaker: So, und da sind ja, da wird ja häufig darüber gesprochen heutzutage, ja, vielleicht hast du Leaky Gut und deshalb hast du dann diese ganzen Allergien oder Probleme.

Speaker: Mhm.

Speaker: Da gibt es ja aber gewisse Vorstufen ja auch.

Speaker: Also manche sprechen dann auch von einem Reizdarm.

Speaker: Kannst du da mal vielleicht ein bisschen Licht ins Dunkel bringen?

Speaker: Welche Vorstufen gibt es da?

Speaker: Wie heißen die?

Speaker: Und wann sprechen wir von einem Leaky Gut, wann von einem Reizdarm und so weiter?

Speaker: Genau.

Speaker: Ja, das ist tatsächlich ein relativ komplettes und sehr verwuseltes Ding, da jeder bezeichnet das irgendwo anders.

Speaker: Einfach erstmal nur ganz kurz vom Begriff her.

Speaker: Reizdarm sagt eigentlich erstmal gar nichts.

Speaker: Primär ist der Darm gereizt.

Speaker: Und das soll einfach heißen, ich habe irgendwelche Symptome, Bauchweh, Blähungen oder sonst irgendwas, aber keine schlimme Krankheit.

Speaker: Das ist die Definition von Reizdarm.

Speaker: Ich habe ausgeschlossen, dass ich irgendwie eine Entzündung habe, Krebs,

Speaker: Zöliakie oder also wirklich schwerwiegende Krankheiten.

Speaker: Die sind ausgeschlossen, habe aber Beschwerden.

Speaker: Das unter dem Dach steht schon mal der Begriff Reizdarm und damit ist es eigentlich klar, da hat es dann eben die verschiedenen Dinge von kompletter Dysbiose, also ich habe viel zu viele Fäulnisbakterien, die produzieren immer nur Methangase oder so ein Zeugs oder das Umgekehrte.

Speaker: Ich habe nur Vergärung und in mir gärt es und es ist komplett sauer und gärend.

Speaker: Und dann ist eben die Schleimhaut und das alles.

Speaker: Und das Leaky Gut ist nur ein Teil von irgendwas.

Speaker: Jetzt gibt es eben diese Stufen.

Speaker: Die Schleimhaut ist erstmal nur gereizt.

Speaker: Das ist eine lokale, leichte Entzündung.

Speaker: Hat nichts mit diesen schweren Entzündungen wie Morbus Crohn oder irgend so einem Zeug zu tun.

Speaker: Das ist eine ganz andere Ebene.

Speaker: Es ist wie eine gereizte Schleimhaut.

Speaker: Und wenn diese Reizung dann mehr wird, dann entsteht die verschiedenen Stufen des Leaky Guts.

Speaker: Und dann gibt es eben das erste Leaky Guts, das ist das sogenannte entzündliche Leaky Guts.

Speaker: Da ist wirklich eine Entzündung in der Schleimhaut.

Speaker: Und diese Entzündung, die öffnet jetzt so die Grenzen zwischen den Zellen.

Speaker: Es entstehen wie kleine Löcher.

Speaker: Die sind natürlich nicht echte Löcher, da wären wir tot.

Speaker: Es sind so molekulare Löcher.

Speaker: Trotzdem kann Müll durchtreten und das ist entzündlich.

Speaker: Und dann gibt es aber eben die letzte Stufe, das ist die komplexere Stufe.

Speaker: Jetzt ist die Zelle in der Darmwand nicht einfach entzündet, sondern die ist tatsächlich so degeneriert zusammen wie so ein geschmorter Apfel.

Speaker: Und dadurch ist, weil die so kleiner werden, ist auch Loch dazwischen.

Speaker: Das ist das degenerative Leaky Gut.

Speaker: Das Dumme ist, ich persönlich merke den Unterschied nicht.

Speaker: Ich kann jetzt also nicht an mir feststellen, von den Schmerzen her, was habe ich jetzt gerade.

Speaker: Das kann man eben nicht, das kann man aber diagnostisch machen.

Speaker: Und jetzt ist eben das Thema, dass die Entzündung ist immer das Erste.

Speaker: Und wenn ich es jetzt schaffe, einfach nur die Entzündung wegzumachen, mit verschiedenen Methoden, auch durch Ernährung oder Ähnliches, dann ist die weg, dann geht diese Entzündung wieder zurück.

Speaker: Aber vielleicht ist die Degeneration, diese verschrumpelte Zelle eben immer noch da.

Speaker: Und deswegen ist es auch sehr entscheidend, sich mit den unterschiedlichen Stufen vom Leaky Gut auseinanderzusetzen.

Speaker: Und das hat halt was mit Diagnostik zu tun.

Speaker: Alle messen immer so diesen Zonulin-Wert.

Speaker: Der wird im Stuhl, manchmal auch im Blut, aber idealerweise im Stuhl gemessen.

Speaker: Und Zonulin ist das entzündliche Leaky Gut.

Speaker: Das heißt, wenn der erhöht ist, dann weiß ich, ich habe eine Entzündung.

Speaker: Und deswegen habe ich diesen löchrigen Darm.

Speaker: Und ja, weil der Darm eben Müll durchlässt, kann es sein, dass ich jetzt auf die Himbeere reagiere.

Speaker: Obwohl ich gar nicht auf die Himbeere reagieren würde, aber weil Teile von der Himbeere durch diese Löcher in den Körper kommen, muss mein Körper sogar reagieren.

Speaker: Aber nicht gegen die Himbeere, sondern eigentlich, weil da ein Loch ist.

Speaker: Sobald das Loch zu ist, stört mich die Himbeere nicht mehr.

Speaker: Das ist die Entzündung.

Speaker: Wenn ich jetzt diese Entzündung hinbekommen habe, dann geht das Zoonulin wieder runter.

Speaker: Und wenn man dann jetzt nicht weiterdenkt, hat man das Gefühl, so, das war's, Behandlung abgeschlossen, ich habe es geschafft.

Speaker: Stimmt blöderweise nicht, weil ich habe noch diese geschrumpelte Zelle, dieses degenerative Leaky Gut.

Speaker: Und das kann ich nur über einen Laborwert feststellen, der heißt IFAB, I-F-A-B-P.

Speaker: Und der ist eben dann immer noch erhöht.

Speaker: Also ein rein normales Zonulin schließt eben dieses degenerative Leaky Gut nicht aus.

Speaker: Deswegen, ich habe mehrere Stufen.

Speaker: Und bei der nur gereizten Darmschleimhaut ist das eben beides normal.

Speaker: Ich habe kein Zonulin, kein IFAP, aber so einen erhöhten Entzündungswert, SIGA heißt das, das ist so ein Antikörper auf der Schleimhaut, der ist aber vielleicht ein bisschen erhöht, aber die beiden Leaky Gut Parameter eben nicht.

Speaker: So kann ich so ein bisschen die unterschiedlichen Schwere gerade von ein bisschen, ein bisschen mit Löcher und ordentlich mit Löcher.

Speaker: Das kann man so ein bisschen vielleicht in diese Richtung unterteilen.

Speaker: Ja, super hilfreich, denn ich habe bisher eben auch immer nur von dem Sonolin Marker gehört und du hast jetzt ein bisschen mehr Licht ins Dunkel gebracht.

Speaker: Finde ich sehr spannend.

Speaker: Ich persönlich, es gibt ja sehr viele Menschen, die heute auf die Präbiotika aus der normalen Ernährung verzichten, Stichwort Carnivore-Ernährung oder Animal-Based, weil sie eben genau wahrscheinlich dieses Thema haben, eines

Speaker: Leaky Gut Syndroms, egal in welcher Ausprägung es gerade vorliegt, denn Ballaststoffe oder auch sekundäre Pflanzenstoffe und so weiter, die reizen ja, wie du es gesagt hast, der Darm ist immer erst mal gereizt, wenn aber natürlich üble Probleme vorliegen, dann

Speaker: ist der Reiz quasi schon das Problem.

Speaker: Vorher ist er gar nicht das Problem.

Speaker: Und jetzt gehen viele Menschen daher und greifen eben zu einer ballaststoffarmen oder ballaststoffkomplett rausgestrichenen Ernährung, weil sie alle Reize weghaben wollen, weil sie ja die nicht mehr vertragen.

Speaker: Auf Dauer aber wahrscheinlich sehr... Was passiert auf Dauer?

Speaker: Weil diese Fäulniskeime, die gehen ja dann hin und

Speaker: fressen die Mucosa auf, oder?

Speaker: Die brauchen ja was zu fressen.

Speaker: Etwas martialisch ausgedrückt, aber tatsächlich nicht ganz falsch.

Speaker: Also ist es so.

Speaker: Der Mensch ist ein Allesfresser.

Speaker: Deswegen macht

Speaker: weder das eine Extrem noch das andere Extrem alles sind, sondern wenn ich jetzt nur Fäulniskeime züchte, indem ich halt nur das esse, dann habe ich nachher alles voller Fäulniskeime, ja, weil denen geht es gut, die fühlen sich wohl, die essen das jetzt.

Speaker: Jetzt produzieren die aber eben auch Abgase, nicht nur Gase im Sinne von Gase gemeint, sondern Abfallstoffe.

Speaker: Und diese Abfallstoffe sind durchaus auch giftig.

Speaker: Vollnissbakterien bilden zum Beispiel Methan oder Ammoniak oder ähnliches.

Speaker: Man könnte auch sagen Vollnissgifte, wobei Gift ist immer so ein bisschen brutal, aber Vollnissmüll.

Speaker: Und der schon alleine kann entzündlich sein, der kann auch die Darmwand entzünden.

Speaker: Und ja, diese Vollnitzkeime, die essen natürlich alles, was sie finden und dann finden sie auch in der Umgebung Material, wo sie mitessen.

Speaker: Jetzt nicht, dass sie komplett alles zerstören, aber auch hier wieder einen Entzündungsreiz setzen können.

Speaker: Und umgekehrt, wenn ich eine Vergärung habe, wenn ich also gar keine Fäulniskeime mehr habe, sondern nur noch Säurungskeime, dann produzieren die natürlich unglaubliche Mengen Säuren.

Speaker: Und dann haben wir nachher einen Darm-PH von 4, den wir eigentlich nur in der Nähe vom Magen hätten.

Speaker: Und Säure ist auch nicht so gesund für eine Schleimhaut.

Speaker: Dann habe ich halt eine Säurebelastung der Schleimhäute.

Speaker: Ist auch eher doof.

Speaker: Also am Ende geht es auch hier wieder um eine vernünftige Form.

Speaker: Und ja, du hast ganz was Wichtiges gesagt.

Speaker: Es ist tatsächlich so, dass je nachdem wie mein Darm ist, ich reize, nicht gut vertrage und dann auf Ballaststoffe oder auch auf Fermentiertes unglaublich schnell mit Blähungen reagiere.

Speaker: Und dann ist eben schnell die Lösung, ah super, ich nehme es einfach nicht mehr.

Speaker: Das ist eine coole Idee, weil dann habe ich keine Symptome mehr, das stimmt, aber ich habe natürlich überhaupt kein Problem gelöst.

Speaker: Also das ist natürlich genau das nicht, sondern ich muss dann die Menge reduzieren.

Speaker: Ja klar, in so einem Moment macht es überhaupt keinen Sinn, einen kompletten Löffel voller Fasern zu nehmen, das macht keinen Sinn, sondern da muss ich die Dosis reduzieren und über Maßnahmen diesen Bakterien wieder auf die Sprünge helfen und dann langsam wieder die Sachen einführen.

Speaker: Da bringt es also überhaupt nichts, irgendwelche Crashkurse zu machen, sondern schön peu à peu wieder langsam aufbauen.

Speaker: Und ein gesunder Darm verträgt es.

Speaker: Also ich muss so lange behandeln, Dinge tun, bis ich es eben wieder schaffe, weil ein Darm hat, das zu vertragen.

Speaker: Und wenn er es nicht verträgt, ist er einfach geschwächt, dann muss ich ihn behandeln.

Speaker: Und das nur weglassen ist tolle Idee.

Speaker: Das ist wie, ich habe ein Loch im Tank, ich gieße einfach immer wieder Benzin rein, damit ich fahren kann, aber das Loch lasse ich offen.

Speaker: Das ist ja Blöde.

Speaker: Richtig.

Speaker: Was kann denn jetzt so jemand machen, der in diesem Stadion ist, eben auch ein Leaky Gut hat oder eben auch sehr begrenzt nur noch ist, begrenzte Lebensmittel zu sich nimmt?

Speaker: Ist es dann eine gute Idee, dort gewisse Probiotika tatsächlich zu geben, dass sie sich wieder ansiedeln können?

Speaker: Und du hast ja auch schon unlängst erwähnt, dass es heute ja auch möglich ist, auch nur spezielle Stämme, die jetzt bei mir diagnostiziert werden, dass sie fehlen, zu geben.

Speaker: Also individuelle Probiotika-Mischung.

Speaker: Genau, also am Ende ist es tatsächlich so, die Therapie mit Pro, später dann auch Prä, aber am Anfang erstmal Probiotika gehört eigentlich zur zentralen Behandlung.

Speaker: Und auch da muss man auch so ein bisschen aufpassen.

Speaker: Es gibt einen alten Spruch in der Naturheilkunde, den eigentlich jeder auch schon mal gehört hat.

Speaker: Weniger ist oft mehr.

Speaker: In der Naturheilkunde sollten wir eigentlich nicht immer das gleiche denken wie die Schulmedizin.

Speaker: Jawohl, 10 Kilo von dem und noch 3 Gramm von dem und 5 und, und, und, und.

Speaker: Sondern eben, wir applizieren Dinge und versuchen für jeden Menschen die richtige Menge zu finden.

Speaker: Und es ist nicht unbedingt, dass 10 verschiedene Bakterien in 50 Milliarden Menge geschluckt besser wirken als 2 Bakterienstämme in 1.000.

Speaker: Es sind zwar mehr, aber das heißt noch lang nicht, dass mehr immer mehr wirkt.

Speaker: Also da hat auch die Naturheilkunde so ein bisschen einen Weg verlassen, den ich falsch finde.

Speaker: Man orientiert sich zu sehr an der Schulmedizin, dass noch mehr draufgeben, noch mehr draufgeben, noch mehr draufgeben.

Speaker: Es geht nachher um die, welche Bakterienstämme gebe ich, mit welcher Idee, in welcher Dosis.

Speaker: Es gibt ein Präparat, wo nur aus einem Lactobacillus besteht und man gibt nur fünf Tropfen.

Speaker: Ursprünglich ist es mal entwickelt worden für Neugeborene.

Speaker: Das heißt noch lange nicht, dass ich nicht einen 100 Kilo erwachsenen Mann mit einem Reizdarm, der sehr wenig Reize verträgt, mit diesen fünf Tropfen viel besser behandeln kann.

Speaker: als mit 30 Millionen Bakterien.

Speaker: Also auch da, es geht um Individualität, es geht um herauszufinden, was brauche ich.

Speaker: Es ist sicher sinnvoll, die Milieubakterien wie Bifidusbakterien, Lactobacillen und so, mindestens zu stützen oder zu geben.

Speaker: Und ich muss mir überlegen, was?

Speaker: Ich muss mir auch noch überlegen, die verschiedenen Stämme, also es gibt nicht nur Bifidusbakterien, Bifidus wie die Familie,

Speaker: Dann hast du Vater, Mutter, Sohn, Tochter und so, also ganz viele Untergruppen, die heißen dann Strains, also Bifidusbacterium, Bifidusbacterium, Bifidusbacterium, Lactis, also da gibt es noch so Nachnamen und da gibt es noch Zahlen dahinter und das sind alles unterschiedliche Stämme.

Speaker: Und die haben durchaus unterschiedliche Funktionen.

Speaker: Ich muss mir also auch wirklich überlegen, welche von diesen Stämmen benutze ich in der individuellen Situation und welche Kombination ich mache.

Speaker: Und natürlich gibt es Fertigprodukte.

Speaker: Und wenn es mir jetzt nicht wirklich schlecht geht, ich habe so ein paar Beschwerden, dann kann ich auf Fixprodukte zurückgreifen.

Speaker: Das ist klar.

Speaker: Je komplexer meine Störung ist oder vielleicht sogar ich auch noch mit dem Darm abhängige Krankheiten habe, Entzündungen im Körper, Rheuma, Multiple Sklerose, Autoimmunerkrankungen, Neurodermitis,

Speaker: Jetzt muss ich viel gezielter vom Darm her gehen.

Speaker: Und jetzt ist ein Unterschied.

Speaker: Wir beide haben die gleiche Krankheit, aber du brauchst nicht die gleichen Bakterien wie ich, weil wir nicht die gleichen Darmmengen haben.

Speaker: Also muss ich dir doch eine andere Mischung geben als mir.

Speaker: Und das kann ich mit einer Fertigmischung ja nicht machen.

Speaker: Die ist ja fertig.

Speaker: Da kann ich jetzt einfach die Hälfte der Dosis geben, aber die Zusammensetzung nicht verändern.

Speaker: Wir sind heute in der Lage, individualisierte Probiotika zu machen.

Speaker: Also ich stelle die Stämme zusammen, die ich für dich brauche.

Speaker: Und da gibt es einen Hersteller, momentan nur in Holland,

Speaker: weil es ist Hightech, das ist nicht so einfach, das zu machen.

Speaker: Die mischen dann diese Bakterien und bauen ein eigenes Probiotikum für den Patienten, wo dann nur die Bakterienstämme drin sind, in der Menge, die man verordnet hat.

Speaker: Und auch, wenn man will, ein paar Präbiotika drin hat oder eben nicht.

Speaker: Und jetzt kann ich ja die erste Dose machen ohne Präbiotika, bis es vorbereitet ist.

Speaker: Die nächste Dose enthält dann schon zum Beispiel Focosyllaktose.

Speaker: Das ist so eine spezielle Zucker, der eigentlich aus der Muttermilch kommt und für die Babys gedacht ist.

Speaker: Aber für einen sehr geschwächten Darm ist Babyfutter gar nicht so schlecht.

Speaker: Und dann kann ich das so ganz langsam aufbauen.

Speaker: Ja, finde ich gut.

Speaker: Also diese Lösung, die du jetzt gesagt hast, ist, glaube ich, denke ich, sehr gut für Menschen, die wirklich schon sehr stark leiden und dann eben auch einen Arzt wie dich aufsuchen, der das natürlich alles genau untersucht und diagnostiziert erstmal für andere Menschen, die jetzt, sage ich mal, sich einen Überblick verschaffen möchten oder gegebenenfalls so leise Probleme haben.

Speaker: Da würden ja wahrscheinlich eben auch solche Darmtests sinnvoll machen von gewissen Anbietern.

Speaker: Die werden nach Hause geschickt, die Kaka wird untersucht und dann wird quasi daraus geschlossen, ah okay, die und die Bakterienstemme solltest du vielleicht mal mit einem Probiotika auffüllen oder die und die Dinge solltest du essen, dass sie sich wieder natürlich ansiedeln.

Speaker: Also da sind wir ja schon auch relativ weit und die werden wahrscheinlich auch schon helfen können, oder?

Speaker: Ja, natürlich.

Speaker: Also wie gesagt, das ist jetzt die oberste Stufe.

Speaker: Wie immer hat man verschiedene Klassen.

Speaker: Jemand, der nicht besonders schwer krank ist und besonders schwere Symptome hat, der wäre das völlig übertrieben.

Speaker: Immer so individuelle Mischung auch preislich übertrieben.

Speaker: Sondern in der normalen Stufe kommt man natürlich mit guten, einfachen Präparaten hin.

Speaker: Und man kann auch mal gewisse Dinge probieren.

Speaker: Also eben eine vernünftige Mischung aus Bifidus und Lactobacillen kann man auch mal ohne Test machen.

Speaker: Wenn wir noch ein bisschen eben immer dran denken, bei ganz vielen Menschen fehlen die Säuren.

Speaker: Und deswegen eben, auch wenn es nur der ganz banale Apfelessig ist, ich finde es eine geniale Geschichte.

Speaker: Meine Großeltern haben die ganze Zeit, jeden Abend hat mein Großvater von meiner Großmutter Apfelessig bekommen.

Speaker: Also das ist ja in der Bevölkerung drin.

Speaker: Die haben das ja nicht gemacht, weil sie doof waren.

Speaker: Die wussten, dass es gesund ist.

Speaker: Ich habe ja so ein 5 Liter Glas von Apfelessig da mit 5 Apfelessig-Muttern drin.

Speaker: Das ist so einfach, das kostet gar nichts.

Speaker: Ja.

Speaker: Also fast nichts.

Speaker: Du brauchst halt Apfelwein und dann fermentieren die den in ein paar Wochen zum Apfelessig.

Speaker: Und super, oder?

Speaker: Und andere nehmen auch mal, wer das gerne hat, kann auch mal Sauermilch nehmen.

Speaker: So die echte Sauermilch hat meine Großmutter auch mal gemacht.

Speaker: Aber ich liebe auch Apfelessig.

Speaker: Ich finde es genial.

Speaker: Also das und dann einfache Bifidus und Lactobacillen.

Speaker: Und ja, wenn es dann eine Stufe schwieriger ist, dann macht man so einen einfachen Test, also so eine Stuhlanalyse,

Speaker: wo man auch schon erste Informationen kriegt, sind zu viele Kandida drin oder eben nicht.

Speaker: Und dann kann man wieder mit, und da kann man natürlich auch mit Fertigpräparaten, aber logischerweise, die meisten kommen gut mit den Fertigpräparaten hin.

Speaker: Und dann guckt man, wo so ein bisschen die Verteilung passt und macht dann diese Therapie.

Speaker: Immer mit Säuren kombinieren und immer natürlich halt, ja, bei jedem muss man schon seine Essensgewohnheit angucken.

Speaker: Also wenn ich eine gestörte Darmflora habe und immer noch jeden Morgen,

Speaker: Red Bull und Weißbrot esse, dann wird das schwierig mit den Präbiotika.

Speaker: Dann werden auch diese Bakterienpulver, also ist eigentlich gut so, dass sie nicht helfen.

Speaker: Sie werden auch nicht helfen, weil ich muss dann schon auch selber was tun.

Speaker: Also das Gefühl zu haben, ich schlucke jetzt einfach die Präparate und esse aber jeden Schrott weiter, das ist keine schlaue Idee.

Speaker: Das komplette unzensierte Video findest du in einem geschützten Bereich.

Speaker: Link in der Beschreibung.

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