Transcript
Speaker: Herzlich willkommen beim Higher Health Podcast.
Speaker: Wir verraten Mr. Brokkoli und spannende Gäste Informationen jenseits des Mainstreams.
Speaker: Verabschiede dich von schlechter Laune und chronischen Beschwerden und komm in deine beste Figur und dein Bestes selbst.
Speaker: Stärke deinen Geist und optimiere deine Gesundheit mit Mr. Brokkoli.
Speaker: Viel Spaß bei der Folge.
Speaker: Hallihallo und herzlich willkommen zu Hire Health heute mit einem super Gast, der schon öfter bei uns war und ich bin jetzt mal froh, stolz und dankbar, dass er da ist und ich habe ihn nicht vergessen und wenn ich es getan hätte, dann hätte ich vielleicht heute die ersten Anzeichen von Demenz, haben wir im Vorgespräch aber schon ein bisschen gelächelt, dass wir beide wohl noch relativ fit sind und dementsprechend freue ich mich auch heute wieder Dr. Simon Feldhaus zu begrüßen.
Speaker: Wie gut geht's dir und du hast die fünf Wörter noch im Blick, die die Anzeichen von Demenz haben?
Speaker: Ja, hallo Christian, an mir geht es gut, danke, vielen Dank, schön wieder da zu sein.
Speaker: Ja, ich bin mir nicht sicher, ob ich die fünf Wörter noch zusammenkriege.
Speaker: In der heutigen Zeit hat man so viel am Hut, dass sowas schnell verloren geht.
Speaker: Also wir machen mal gleich diesen Fünf-Wörter-Demenz-Test sozusagen und du, liebe Zürcherin, liebe Zürcher, kannst direkt mitmachen.
Speaker: Ich lese jetzt fünf Wörter vor und der Simon, der muss sie wiederholen.
Speaker: Also das eine ist Kirche, Samt, Rot, Rose,
Speaker: Kirsche samt Rot-Rose-Haus.
Speaker: Okay.
Speaker: Kirsche samt Rot-Rose-Haus.
Speaker: Nochmal wiederholen.
Speaker: Kirsche samt Rot-Rose-Haus.
Speaker: Und am Ende von diesem Video versuchen wir sie nochmal zu wiederholen.
Speaker: Und dann gucken wir mal, wie es bei uns besteht.
Speaker: Was da so bei rauskommt, ja genau.
Speaker: Heute wollen wir aus, wie soll ich sagen, wissenschaftlicher und ärztlicher Sicht uns das Thema Demenz mal vorknöpfen.
Speaker: Ich habe da eine ganz traurige Geschichte, denn meine Oma ist erst kürzlich an Demenz unter anderem gestorben.
Speaker: Ich kann mich erinnern, dass sie am Ende nur noch zwei Sachen wusste, nämlich eine
Speaker: war, dass sie ihr Leben lang gearbeitet hat und das andere war, dass doch immer alles schwer war.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Das waren die zwei Dinge, die sie am Ende noch wusste und alles andere war relativ weg.
Speaker: Sie hat wohl immer noch so ein bisschen, wenn sie mich gesehen hat, gelächelt und ich hatte das Gefühl, dass sie mich erkannt hat, aber sie wusste natürlich nicht bei meinem Namen und alles Mögliche.
Speaker: Aber erzähl uns doch mal, uns geht es ja heute so ein bisschen darum, wie können wir erste Anzeichen von Demenz vielleicht erkennen?
Speaker: Was sind so Frühwarnzeichen?
Speaker: Und am Ende vom Video, glaube ich, wissen alle, wo sie selber stehen und was sie tun können, nämlich um auch erste Anzeichen vielleicht schon entgegenzuwirken.
Speaker: Ja, lieber Simon, was sind erste Anzeichen?
Speaker: Ja, ist tatsächlich genau so eine Sache.
Speaker: Also die Demenz, wenn sie da ist, dann ist eigentlich schon zu spät.
Speaker: Demzufolge ist eigentlich das Wichtigste, was man macht, ist Vorsorgen, bevor die Demenz wirklich ist.
Speaker: Also geht es um Frühzeichen, um Warnzeichen, weil das Endstadium sind dann leider solche Phänomene, wo die Menschen praktisch die Welt nicht mehr realisieren, in ihrer eigenen Welt leben.
Speaker: das Alltagsleben gar nicht mehr hinkriegen.
Speaker: Und da muss man ehrlich sein, dieses Stadium ist nicht mehr behandelbar.
Speaker: Also, wir müssen von den frühen Formen reden, das nennt man dann offiziell nicht mehr Demenz, sondern Mild Cognitive Impairment, wird abgekürzt MCI, oder Subjektiv Cognitive Decline, SCD.
Speaker: Das sind keine Demenzformen, sondern sind so erste, wo man erste Dinge bemerkt, die einen stören.
Speaker: Und am Ende ist es genau das, was wir gerade eben als erstes so kurz besprochen haben, nämlich Gedächtnis.
Speaker: Die ersten Symptome sind die subjektiv merkbare Gedächtnisschwäche.
Speaker: Oh, ich merke, dass ich Dinge vergesse und zwar nicht einmal im Monat, sondern doch immer wieder.
Speaker: Und diese Vergesslichkeit wird vom Umfeld bestätigt.
Speaker: Ja, das stimmt.
Speaker: Ich habe das auch schon gesehen.
Speaker: Du vergisst das.
Speaker: Das ist eigentlich ein Frühzeichen.
Speaker: Das bedeutet nicht, dass ich eine Demenz habe oder eine Demenz bekomme.
Speaker: Aber das ist die erste Stufe, dieses MCI oder SCD, wie man das auch nennen möchte.
Speaker: Und etwa 30 Prozent können aus dieser Stufe dann in eine Demenz theoretisch laufen.
Speaker: Das Dumme ist, dass ich den Einzelfall natürlich nicht weiß.
Speaker: Aber es beginnt eigentlich mit dieser Geschichte.
Speaker: Ich merke das.
Speaker: Ich bin völlig alltagstauglich.
Speaker: Es stört mich gar nicht, aber ich vergesse alltägliche Dinge.
Speaker: Namen, ich kann mir auf einmal zwei, drei Namen habe ich wieder vergessen und, und, und, was ich früher natürlich konnte.
Speaker: Das ist die Voraussetzung.
Speaker: Das ist eigentlich schon die Frühform und ab dann sollte man tatsächlich anfangen zu therapieren.
Speaker: Therapieren heißt Übungen machen und, und, und, und.
Speaker: Und wenn natürlich dann schon Dinge schwieriger werden, wenn, wenn, wenn, wenn
Speaker: Ja, Orientierung, räumliche Orientierung ist ein nächstes Problem.
Speaker: Man verläuft sich in der Stadt oder kommt nicht mehr aus dem System heraus, findet den Weg nicht mehr.
Speaker: Das ist dann schon bereits eine Stufe mehr.
Speaker: Und die tiefere Stufe ist dann, dass man die falschen Strümpfe anzieht, dass man irgendwas vergisst, die Unterhose gar nicht nimmt, dass man den Alltag völlig falsch bewältigt, Menschen überhaupt nicht mehr kennt oder auf Fragen antwortet mit falschen Antworten.
Speaker: Und das Besondere ist, es ist schon fast schwierig, es zu behandeln, oder?
Speaker: Ja, dann ist fertig.
Speaker: Also dann kann man nur noch die Pflegefähigkeit etwas verbessern, aber für den Menschen selber kann man nichts mehr tun.
Speaker: Und das Auffällige ist, das ist das, wo immer gilt, das Langzeitgedächtnis, das von früher, also Geschichten aus der Kindheit, die weiß man.
Speaker: Aber Kurzzeitgedächtnis verschwindet am schnellsten.
Speaker: Also es ist die Hauptsache, die vergesse ich.
Speaker: Ich gehe einkaufen, wollte was einkaufen, stehe im Laden und was war das jetzt?
Speaker: Wenn das so gehäuft passiert, das ist so die erste Warnstufe.
Speaker: Also sowas wie Gesicht, Kirche, Rot, Rose, Samt.
Speaker: Aber es fällt uns ja allen ziemlich schwierig, also da mal eine Unterscheidung zu treffen.
Speaker: In unserer schnelllebigen Welt, wo Informationen wie Sauerstoff gefühlt auf uns einprasseln,
Speaker: Dann merken wir auch schon, früher war es ganz normal, du hast fünfmal eine Telefonnummer gewählt, weil es keine Handys gab, du kennst das auch noch die Zeit.
Speaker: Du hast die Telefonnummer alle auswendig gewusst, ist ja ganz klar.
Speaker: Heute drückst du auf den Knopf, es wird automatisch telefoniert, keine kann sich nicht mal mehr in der Zahlenfolge von sechs...
Speaker: Also ist das quasi auch schon ein Anzeichen oder eher nicht und bedeutet eigentlich, dass wir uns immer wieder erinnern sollten, hey, trainier doch mal deine guten grauen Zellen.
Speaker: Am Ende ist es so fast beides, aber es ist noch keine Anzeichen von der Demenz, obwohl so ein bisschen im Fachjargon hat sich der Begriff IT-Demenz tatsächlich eingeprägt.
Speaker: Also es ist tatsächlich so, dass am Ende die Menschen heute schon per se ein schlechteres Gedächtnis haben in jungen Jahren.
Speaker: Aus genau diesen Gründen, weil man alles, was man früher hat lernen müssen, auswendig lernen müssen, heute den kleinen Handhelds-Geräten, Computern abgibt, diese Notizzette.
Speaker: Es hat angefangen mit diesen gelben Postages.
Speaker: Damit hat es angefangen, die man so an die Wand klemmt.
Speaker: Weil man dann Dinge, die man sich hätte merken müssen, jetzt auf diese kleinen Zettel und dann an den Küchenschrank gehängt, dass ich um 10 Uhr irgendwo hin muss.
Speaker: Und jetzt ist es natürlich noch besser, jetzt haben wir die Smartphones, die mich dann auch noch um 11 erinnern.
Speaker: Also nicht nur, dass es da steht, sondern das Ding meldet sich auch noch oder ganz neu eben, ich schreibe was ein und sobald ich im Koop komme, ploppt es auf und sag, vergesst nicht, das Bier zu kaufen.
Speaker: Und das führt jetzt eben tatsächlich dazu, dass das Gedächtnis der Menschen zunehmend weniger trainiert ist.
Speaker: Und dann hat man natürlich Gedächtnisschwächen schon im jüngeren Alter, die definitiv noch nichts mit Demenz oder in dieser Warnstufe zu tun haben.
Speaker: Das macht momentan diese Unterscheidung effektiv ein bisschen schwieriger.
Speaker: Es ist mehr so dieses, ich merke, dass ich immer wieder neue Sachen vergesse.
Speaker: Also das muss dann schon ein bisschen regelmäßiger sein.
Speaker: Aber eigentlich, und das ist jetzt der Kernpunkt, sollten wir von Anfang an genau das nicht tun, unser Gedächtnis abgeben, sondern das, was wir früher machen.
Speaker: Ich wusste mir auch, die ganzen Nummern auswendig lernen und alles, was dazu gehörte.
Speaker: Und das sollte man unbedingt wieder tun.
Speaker: Gar nicht sich verlassen darauf, dass mein elektronisches Gerät mir das abnimmt.
Speaker: Denn am Ende, und das ist fast schon die Kernmessage von allem, das Gehirn ist eine Lernmaschine.
Speaker: Und es will bespaßt werden durch Nutzen.
Speaker: Und das Schlimmste, was ich einem Gehirn antun kann, ist es nicht nutzen.
Speaker: Und das ist eigentlich auch das Wesentlichste.
Speaker: Die wesentlichste Prophylaxe und alles, was wir tun müssen, ist das Gehirn nutzen und nie aufhören.
Speaker: Also eben immer wieder Übungen stellen, Aufgaben stellen.
Speaker: So banal das mit diesen fünf Worten klingt,
Speaker: das sich am Morgen sagen und am Abend noch haben wollen.
Speaker: Viel Freude.
Speaker: Das ist dann mal nicht so einfach.
Speaker: Ich denke, wir beide merken das jetzt schon.
Speaker: Okay, haben wir noch alle fünf Wörter wirklich auch in der Reihenfolge präsent?
Speaker: Das ist einfach ein Fakt und du hast meine nächste Frage schon beantwortet.
Speaker: Macht es denn Sinn, täglich dann eben auch solche Gedankenübungen einzubauen?
Speaker: Mir war die Antwort schon klar.
Speaker: Du hast sie gerade eben nochmal bestätigt.
Speaker: Also das mal
Speaker: So Takeaway oder sofort Praktizierung Nummer 1.
Speaker: Und für alle deutsche Zuschauer hier, Coop ist eine Schweizer Supermarktkette.
Speaker: Also für alle diejenigen, die das Wort gerade nicht bestanden haben, den gibt es nämlich hier nicht.
Speaker: Nein, das gibt es nicht, das stimmt.
Speaker: Genau, also von daher...
Speaker: Wenn das meine Kinder machen gegen mich, oh oh, fast keine Chance.
Speaker: Also das ist ganz Kleine, die noch nicht diese IT-Nutzungen haben, die können das noch Wahnsinn und sobald man etwas älter wird und anfängt Dinge abzugeben, hat man keine Chance mehr gegen die, die trainiert sind, weil sie noch nichts abgeben können.
Speaker: Ja, richtig, merke ich genauso.
Speaker: Es gibt so ein kleines Spiel, wo du quasi zwei unterschiedliche, also du hast zehn verschiedene Motive und unter fünf ist eine Abdeckung drüber.
Speaker: Du würfelst dann die Farbe, jede Abdeckung hat eine unterschiedliche Farbe und du würfelst die Farbe und der vorherige Spieler hatte zum Beispiel einen Frosch und hat dann die Abdeckung rot drüber gemacht.
Speaker: Und du kommst als Übernächstes dran, würfelst rot und weißt schon tatsächlich teilweise nicht mehr, dass da der Frosch drunter war.
Speaker: Du hast natürlich eben auch diese Koordination, du willst die anderen zehn auch merken oder die anderen neun.
Speaker: Und das ist wirklich krass, also da mit den Kindern auch mal wieder so fünf Minuten sich zu konzentrieren, ist Arbeit.
Speaker: Und das ist das, warum wir es ja auch häufig gerne abgeben und lieber Chat, GPT und Co.
Speaker: fragen.
Speaker: Aber langfristig bedeutet das für uns, wir werden immer dümmer und die Demenz kommt näher wahrscheinlich.
Speaker: Ja, absolute Katastrophe.
Speaker: Das ist genau das.
Speaker: Und das ist tatsächlich einer der Gründe.
Speaker: warum insgesamt Phänomene häufiger werden.
Speaker: Also das ist, weil das zieht sich ja dann weiter, das hört ja nicht auf und da wird es immer mehr und dann werde ich halt älter und dann habe ich das.
Speaker: Und ich habe schon weniger Ausgangsmenge und dann habe ich natürlich viel schneller Schluss.
Speaker: Das ist ganz banal.
Speaker: Wenn ich das Glas halb leer habe, dann ist das schneller leer am Ende, wenn es raus tropft.
Speaker: Und am Ende ist es beim Gehirn definitiv genau das Gleiche.
Speaker: Also alles, was wir tun, um die Gedächtnisleistung zu verbessern, ist sehr, sehr positiv.
Speaker: Aus deiner täglichen Praxis, du bist ja praktizierender Arzt, anders wie viele andere.
Speaker: Ab wann oder was ist so das jüngste Alter, wo du solche Phänomene schon festgestellt hast, dass Leute schon in einer Demenz kommen, in eine anfängliche?
Speaker: Das beginnt so ab 50 aufwärts bereits.
Speaker: Also das sind meine Altersgruppe, da ist man selber schon immer so okay.
Speaker: Also es ist bei weitem nicht mehr das, wo man früher so dachte, ja so ab 80, da kommt dann die Altersdemenz, ist ja logisch, dass man da nichts mehr weiß oder so.
Speaker: Das ist leider heutzutage viel, viel früher.
Speaker: Und natürlich nicht nur, weil man das Gedächtnis abgibt, sondern eben auch Informations-Overload, tausende von Informationen gleichzeitig.
Speaker: Man kann nicht runterfahren, man gibt dem Ganzen nicht auch mal eine Pause, weil Lernen funktioniert natürlich nur, wenn ich nach dem Lernen auch eine gewisse Pause oder eine gewisse Möglichkeit habe, das zu speichern, zumindest das Langzeitlernen.
Speaker: Jetzt die fünf Worte sollten wir nachher schon noch können, weil es Kurzzeit ist, wobei eben herausfordernd, aber sobald ich sie bis morgen lernen muss, wenn ich nicht in der Nacht schlafe, werde ich es nicht wissen.
Speaker: Also ich brauche auch so eine gewisse Ruhephase, damit das Gehirn diese neuen Synapsen baut und sich das merken kann.
Speaker: Wenn ich aber natürlich bis nachts um zwei Dschungelcamp schaue und dann da noch auf dem Bildschirm noch irgendwas mache und dann noch und dann noch und dann noch,
Speaker: dann kommt der Körper gar nicht mehr ins Lernen hinein und dann verfestigen sich diese Geschichten gar nicht mehr.
Speaker: Es gibt ja die unterschiedlichen Bezeichnungen Alzheimer und Demenz.
Speaker: Ist Alzheimer quasi die schlimmste Form von Demenz oder wie unterscheiden sich diese Begriffe?
Speaker: Ja, am Ende schon.
Speaker: Also Alzheimer ist eine Demenz, aber nicht jede Demenz ist Alzheimer.
Speaker: Also das ist schon mal das eine.
Speaker: Wenn man so die klinische Ausprägung anschaut, ist es schon so, dass die Alzheimer-Demenz die schwierigste, die mit den meisten Symptomen und in der Regel auch die etwas schneller fortschreitende Form ist.
Speaker: Die anderen Demenzen sind zum Beispiel Durchblutungsstörungen oder ähnliches.
Speaker: Also die kleinen Blutgefäße oder Multi-Infarkt-Demenz heißt das.
Speaker: Also es sind so kleine Schlaganfälle, die ich nicht merke.
Speaker: Also ich habe nicht eine Lähmung oder so.
Speaker: Aber es gehen immer wieder kleine Hirnareale, werden durch die fehlende Durchblutung gehen kaputt.
Speaker: Und so langsam baut sich Hirnmasse ab.
Speaker: Das sind auch Demenzen, die am Ende auch mit diesen Phänomenen ändern, aber in der Regel etwas sanfter verlaufen.
Speaker: Die Alzheimer-Demenz ist sehr, sehr voranschreitend und hat schneller die vollen Ausfälle mit sich, weil es halt ein anderer...
Speaker: ein anderer Prozess ist, wo sich diese Eiweißkörper da ablagern und, und, und, und.
Speaker: Aktuell sind ja sehr viele Supplements auch im Einsatz, die so Brain Booster an und für sich haben oder so auch Heisen oder eben, ich kenne jetzt eins, das heißt Geistesblitz.
Speaker: Die sollen eben die Merkfähigkeit oder generell die Leistung des Gehirns verbessern.
Speaker: Was hältst du von diesen, beziehungsweise gibt es bekannte Stoffe, die jetzt ich auch schon vorbeugend nehmen könnte oder wenn ich sage, ich möchte mich generell mehr fokussieren, sind diese sinnvoll?
Speaker: Ja, ich meine, im Prinzip muss man zwei Sachen unterscheiden.
Speaker: Das eine sind so vermeintliche Booster, wobei da kann man schon, muss man schon sehr, immer sehr kritisch untergehen, aber das ist dann mehr was, wo ich so eher kurzfristig ein bisschen meine Konzentration oder Lernfähigkeit hochfahren kann, Ginseng oder ähnliches.
Speaker: Das sind aber nicht Protektionen.
Speaker: Profilin hat durchaus einen gewissen Effekt kurzfristig.
Speaker: Das sind aber nicht Prophylaktika, die jetzt die Entwicklung zum Beispiel verhindern.
Speaker: Also wenn ich mit solchen Mitteln arbeite, kann es gut sein, dass ich für eine Prüfung oder so etwas fokussierter, besser lernen kann.
Speaker: Ändert nichts an dem Abbauprozess.
Speaker: Also man muss unterscheiden zwischen Boostern, die man irgendwie einsetzt, die beschränkt wirksam, aber gar nicht protektiv sind.
Speaker: Und Dinge, die eigentlich eben gar nicht jetzt wirken, aber verhindern, dass in fünf Jahren das so schlecht ist, wie es sein könnte.
Speaker: Und bei diesen Protektiva, das glaube ich, die Pflanze kennt jeder, steht mit Abstand an erster Stelle der Ginkgo-Baum, die Ginkgo-Pflanze.
Speaker: Die ist wissenschaftlich anerkannt, sogar als Arzneimittel für genau diese Patienten zugelassen, als einziges Arzneimittel.
Speaker: Wir haben in dieser frühen Form dieses, ich merke, dass ich vergesse, es ist nur Ginkgo als Präparat zugelassen.
Speaker: Alle anderen Medikamente kommen erst viel später, weil Ginkgo genau diese Fähigkeit hat, auch protektiv zu arbeiten.
Speaker: Dann kann man natürlich Ginkgo kombinieren mit Ginseng.
Speaker: Das sind so die Pflanzen.
Speaker: Das sind tatsächlich auch die wirksamsten Substanzen, die wir haben.
Speaker: Die anderen Sachen sind mindestens genauso wichtig, aber über einen anderen Weg.
Speaker: Das sind jetzt Supplemente.
Speaker: Vitamin D, Omega-3-Fettsäuren, B12.
Speaker: Die verhindern nicht eine Demenz oder verlangsamen nicht eine Demenz, aber das sind Faktoren, wenn ich die nicht habe, dann ist mein Gehirn viel anfälliger, überhaupt in diese Richtung zu gehen.
Speaker: Heißt, die muss ich auch präventiv natürlich nehmen, weil wenn ich einen B12-Mangel habe, dann weiß man, dass der Volumenverlust des Gehirns im Alter, der bei jedem passiert, mit einem B12-Mangel geht das einfach schneller.
Speaker: Und deswegen muss ich dafür sorgen, dass ich natürlich keinen B12-Mangel habe.
Speaker: Also neben den Pflanzen bin ich auf der Mikronährstoffebene in der Sicherung von vorhandenen Elementen, dass ich keine Mängel bekomme.
Speaker: Omega-3-Fettsäuren sind absolut zentral fürs Gehirn.
Speaker: Haben wir ja auch schon mal mehrfach darüber gesprochen.
Speaker: Aber ohne die funktioniert es gar nicht.
Speaker: Vitamin D in seiner Vernetzung ist ganz, ganz wichtig.
Speaker: Also das sind natürlich Dinge, die unbedingt notwendig sind, damit überhaupt die Struktur erhalten bleiben kann.
Speaker: haben aber auf den direkten Demenzansatz keine direkte Wirkung.
Speaker: In der letzten Zeit wurde und wird immer noch im Internet natürlich extrem viel über Lithium gesprochen.
Speaker: Das ist wahrscheinlich ein Spurenelement, wo in manchen Fällen durchaus helfen kann, ob das dann wirklich protektiv ist, da müsste man mal Studiendaten zeigen, die es leider noch nicht gibt.
Speaker: Könnte sein, schadet mal sicher nichts.
Speaker: inwiefern es wirklich protektiv ist oder inwiefern es mehr eine Art Booster ist, kann man zurzeit noch nicht wirklich sagen, aber es ist mal nicht falsch.
Speaker: Die anderen Sachen sind tatsächlich mehr so direkte Geschichten.
Speaker: Es gibt Lecithin ist bekannt von ganz früher mal, weil Lecithin waren so Drinks, die man nehmen konnte, kam sogar in der deutschen Fernsehwerbung, als ich Kind war, bei meinen Großeltern immer.
Speaker: Lecithin ist eine ganz tolle Substanz, weil sie dem Gehirn Nahrung gibt.
Speaker: der Hauptbestandteil vom Hühnerei-Gelb, da ist Lecithin besonders drin, ähm,
Speaker: Und Lecithin ist in unserer Ernährung zum Beispiel extrem runtergegangen.
Speaker: Wir haben bei vielen Menschen tatsächlich eine Unterversorgung mit Lecithin, was ebenfalls die Gesamtfunktion vom Gehirn schwächen kann.
Speaker: Und insofern ist dann Lecithin auch sinnvoll, ob das jetzt, heute macht man es auch aus der Soja, aus dem Sojaöl zum Beispiel.
Speaker: Ja, Songtoom, Lecithin ist auch sehr bekannt, ne?
Speaker: Keine Rolle, ja genau.
Speaker: Oder als Zusatz in Schild.
Speaker: Also ist für mich, für das alternde Gehirn ist Lecithin genauso wichtig wie Omega-3-Fettsäuren.
Speaker: Also ich halte das für eine absolute Kernsubstanz.
Speaker: Ja, also ich habe mich viel mit Lecithin auch beschäftigt, in Form auch, wenn ich gewisse Dinge zu Hause selber mache oder auch fermentiere, kommt häufig auch Lecithin zum Einsatz, weil es gewisse Möglichkeiten hat, wie es die Konsistenz verändert eben auch.
Speaker: Das ist auch super spannend und ich beschäftige mich ja eben auch sehr viel mit Omega-3.
Speaker: Und da kam ja wohl auch zuletzt eine neue Metastudie raus, die Omega-3 sehr hoch bewertet, also überraschend hoch bewertet auf Alzheimerprävention sogar.
Speaker: Die sagte, kann bis zu 65% Alzheimerpräventionserkrankungen reduzieren.
Speaker: Ich verlinke den Link einfach mal hier.
Speaker: Darunter ist unter anderem auf als alzheimer-deutschland.de veröffentlicht, also sehr, sehr stark.
Speaker: Generell bin ich aber bei dir, dass wir uns nie auf eine Substanz oder auf ein Ding fokussieren sollten, denn wir wissen ja aus der Natur und von unserer Erfahrung heraus, alles funktioniert in Systemen, alles funktioniert holistisch, ganzheitlich.
Speaker: Wir wissen es ja auch von Vitamin D. Allein die Gabe von Vitamin D ist zwar extrem spannend und sinnvoll, aber sie funktioniert halt auch nur im Gesamtkomplex.
Speaker: Genau.
Speaker: Das ist ein Orchester, ein Solist.
Speaker: Du hast das Hühnerei angesprochen.
Speaker: Ich bin zwar Veganer, aber halte auch...
Speaker: gibt es Kontroversen, aber das Ei wird ja als eines der komplexesten Dinge auch angesehen, denn es gibt Leben und aus diesem Ei, das eigentlich nur ein Zellträger ist, entsteht so viel, das heißt, da muss ja eigentlich fast alles drin sein in diesem Ei, zumindest um Tieren Leben zu schenken, dass das für uns ja schon irgendwo ein Hinweis sein sollte, ah okay, da sind Dinge drin, wie zum Beispiel das Lecithin,
Speaker: die sind nicht von schlechten Eltern sozusagen.
Speaker: Ja, das ist es so.
Speaker: Also ich meine, natürlich, wir reden, wenn wir von Eiern reden, ja nie von Legehuhn, Batterie, Dingens, Eiern.
Speaker: Wir reden von echten Eiern.
Speaker: Das ist klar.
Speaker: Aber es ist es so.
Speaker: Also Lecithin ist wirklich in einer großen Menge.
Speaker: Also es ist eigentlich das Lebensmittel mit der höchsten Lecithinmenge pro Volumen, das Eigelb.
Speaker: Und ja, auch das Eiweiß ist eigentlich das, wo alle essentiellen Aminosäuren in ausreichender Form enthalten hat.
Speaker: Also das ist...
Speaker: ein sehr komplettes Nahrungsmittel.
Speaker: Was nicht bedeutet, jeder muss das essen.
Speaker: Aber im Sinne von, es hat ganz interessante Dinge drin, die man nutzen kann.
Speaker: Aber eben, wie gesagt, Lecithin gewinnen wir auch klar problemlos aus Soja und Co.
Speaker: Also das ist Netzthema, dass man Lecithin auch aus Sonnenblumenöl oder so, also aus anderen Quellen genauso gewinnen kann.
Speaker: Also niemand muss irgendwie Eier essen oder so.
Speaker: Aber wer das möchte, der muss nicht Angst haben vorm Ei.
Speaker: Das ist tatsächlich so, dass manchmal die Eier etwas zu stark verteufelt werden, wo nicht richtig ist.
Speaker: Ja, also wir werden auch nochmal eine separate Folge darüber machen.
Speaker: Ich meine, da gibt es da sehr, sehr viele auch Theorien, dass ja zum Beispiel eben auch Eier werden ja schon seit Jahrtausenden, auch nicht Jahrhunderten, aber wahrscheinlich seit Jahrzehnten eben auch benutzt, um Viren zu züchten.
Speaker: Das heißt, das bedeutet eben auch, wenn dort Tiere draus schlüpfen, die geben dann wiederum diese Information an ihre Eier weiter.
Speaker: Also da ist wahrscheinlich überall so ein bisschen was Wahres dran und man muss halt immer dann für sich abwägen.
Speaker: Genau.
Speaker: Wo lege ich meinen Fokus hin?
Speaker: Das ist genau der Punkt, wie alles im Leben.
Speaker: Kommen wir mal zu den Alzheimer-Demenz-Medikamenten.
Speaker: Das ist ja wahrscheinlich auch ein Riesenthema, mit dem sich einige, die eben auch in dieser Frühform sind, beschäftigen oder vielleicht auch verschrieben bekommen sozusagen.
Speaker: Also die ersten Medikamente, da gibt es ja glaube ich drei verschiedene Gruppen, die Antidementiva heißen, die Antidepressiva und Neuroleptika.
Speaker: Und dann gibt es wohl ein neues Medikament, Lecimbi heißt es.
Speaker: Wie können wir das ganze komplexe Thema Medikamente betrachten und wann sind die vielleicht sinnvoll?
Speaker: Also das große Problem ist tatsächlich, bis heute gibt es kein Medikament.
Speaker: Also jetzt muss man wieder ein bisschen unterscheiden, welche Demenzform haben wir.
Speaker: Also wenn wir eine Demenzform haben, diese Multi-Infarkt-Demenz, die mit Durchblutungsstörungen, Mikrozirkulationsstörungen zusammenhängt,
Speaker: dann ist natürlich klar, dass man alles dafür tun muss, die Feindurchblutung zu verbessern.
Speaker: Das heißt, da gibt es kein Antidemenzmedikament, sondern ich muss durchblutungsfördernd arbeiten.
Speaker: Das versteht sich von selber und damit habe ich eine gewisse Prävention.
Speaker: Wenn man jetzt aber mal die klassischen Demenzen nimmt, wo Alzheimer eine der häufigsten ist, also ein Degenerieren des Gehirns, weil da jetzt wenig Blut ist oder so, dann gibt es kein Medikament, wo das in irgendeiner Form auswirkt,
Speaker: Das ist mal das Erste.
Speaker: Man hat eben lange gesucht und hat gedacht, es sind diese Fibrillen oder irgendwelche Alzheimer-Dinger da und hat dann für unglaublich viele Milliarden Studien und Entwicklungsgelder gemacht, um so Antikörper zu entwickeln, die diese komischen Alzheimer-Fibrillen entfernen.
Speaker: Ist einem gelungen, die waren weg.
Speaker: Das Dumme ist, nur den Patienten ging schlechter als vorher.
Speaker: weil einfach nur die Dinger wegmachen war nicht das Problem offensichtlich.
Speaker: Da haben die ganzen Medikamente wieder eingestampft.
Speaker: Und bis heute gibt es immer noch kein Medikament, wo das wirklich kann.
Speaker: Was wir haben, sind verschiedene symptombeeinflussende Medikamente.
Speaker: Das ist mal das eine.
Speaker: Und die Antidementiva, die wir haben, sind die einzigen, die so ein bisschen...
Speaker: den Prozess verlangsamen, nicht aber die Ursache, sondern einfach den Prozess verlangsamen, wenn ein bestimmter Grad erreicht ist.
Speaker: Das Problem sind die Nebenwirkungen.
Speaker: Das Problem ist, dass es eben Medikamente sind, die an so Neurotransmittern angreifen oder am Acetylcholin, das ist ein Botenstoff von Nerven.
Speaker: Das Dumme ist, dass das eben nicht nur im Gehirn vorkommt, sondern im Körper auch und im Gehirn dann Schwindel, Verwirrtheitszustände und, und, und, und auslösen.
Speaker: Deswegen sind die Antidementiva, also das sind Medikamente, die primär mit dem Thema Demenz, also vergessen, Orientierungsstörungen, ich kann meinen Pulli nicht mehr anziehen, diese Symptome angehen und die sind eigentlich ohne Wertung nur in der Lage,
Speaker: dass die Menschen, die dieses Stadium erreicht haben, die können die Socken ziehen sie an die Hände oder sowas.
Speaker: Und mit diesen Medikamenten kann ich eine gewisse Verbesserung erreichen, dass sie das nicht mehr tun.
Speaker: Nicht aber eben, dass sie wissen, wer ich bin, aber sie sind pflegefähiger.
Speaker: Also es ist vor allem eine Erleichterung für pflegende Angehörige oder Pflegepersonal.
Speaker: Das ist das.
Speaker: Die Neuroleptika oder Antidepressiva, die haben mit der Demenz selber gar nichts zu tun, aber mit verknüpften Symptomen.
Speaker: Wenn ich durch die Demenz teilweise aggressiv werde, aufgeregt werde, viele demente Patienten sind extrem nervös, rennen, laufen durch die Gegend, laufen die ganze Zeit nur.
Speaker: Und ja, diese Medikamente stellen sie dann ruhig.
Speaker: Also die fahren runter.
Speaker: Oder haben gewisse Störungen, schwerst depressive Veränderungen, Schlafstörungen und, und, und.
Speaker: Und Antidepressiva wirken dann auf diese Demenz vermittelten Symptome, haben aber nichts mit der Demenz an sich irgendwo zu tun.
Speaker: Also wir haben eine kleine Gruppe von wirklichen Antidementiva, die in der schweren Schädigung bereits
Speaker: ein bisschen Verlangsamung bringen und Pflegefähigkeit erhöhen.
Speaker: Und das andere sind reine Symptombekämpfer für bestimmte Agitations, also so Aggressionssymptome, um den Patienten etwas ruhiger zu stellen.
Speaker: Verstehe, also da sollte man auf jeden Fall individuell gucken, in welcher Form bin ich und was habe ich für letztlich Probleme, du hast das Blut angesprochen und so weiter, da muss man halt schon auch individuell, das sollte man individuell mitnehmen.
Speaker: Das ist extrem individuell, ja.
Speaker: Dann gibt es ja seit neuestem, heute erstmal wieder in Google so eine Headline gelesen, der Kampf gegen Demenz, das
Speaker: Das bereichert ja nicht unter anderem auch die Pharmaindustrie und da wird ja wie bei vielen anderen Massenkrankheiten, nenne ich es jetzt mal, viel geforscht und da kommt ja auch wieder das Thema Impfungen ins Spiel und es soll wohl einen Impfstoff auch wieder geben, der Alzheimer, Demenz, den Schrecken versetzt.
Speaker: Hast du davon schon was gehört oder gibt es da schon irgendwas in der Richtung?
Speaker: ist tatsächlich eine Idee, die man wissenschaftlich verfolgt, aus meiner Sicht von vornherein völliger Unsinn.
Speaker: Weil das wäre dann so eine Impfung, die nicht ein Virus angeht, sondern diese Eiweißstrukturen.
Speaker: Also man versucht, irgendwas im Körper zu verändern.
Speaker: Es sind dann eben die mRNA-Zeugsdingens, die im Körper dann Dinge verändern oder Antikörper produzieren, die diese Eiweiße vernichten sollen.
Speaker: Das Problem ist eben, dass sich die bisherigen Medikamente schon immer wieder gezeigt haben, dass das zwar theoretisch funktioniert, aber dummerweise dem Patienten einfach nichts bringt.
Speaker: Also diese Ablagerungen, Amyloide und Eiweißkörper, die man bei den dementen Patienten nach dem Tod im Gehirn findet, also wenn man das obduziert,
Speaker: Die sind auffällig und die haben irgendwas mit Demenz zu tun.
Speaker: Das Dumme ist, wenn ich die wegmache, bessert es nicht.
Speaker: Also das ist nicht wirklich ein direkter Parameter.
Speaker: Man könnte sagen, es sieht aus wie Abfall.
Speaker: Wenn ich den wegnehme, ist trotzdem der Schaden noch da.
Speaker: Daher ist, es wird immer noch geforscht, weil wenn man mal ein Medikament entwickeln könnte, da könnte man natürlich unglaublich viel Geld verdienen, wenn man sieht, wie viele demente Menschen wir haben.
Speaker: Ähm.
Speaker: Aus meiner Sicht ganz klar, es gibt kein wirkliches Licht am Ende des Tunnels.
Speaker: Weswegen der entscheidende Punkt ist die Prävention.
Speaker: Das Wichtigste an der Demenz ist, sie nicht zu bekommen.
Speaker: Also alles dafür tun, dass ich sie möglichst nicht bekomme oder wenn, so spät wie überhaupt nur möglich und dann zu hoffen, dass es dann aber auch relativ rasant weiterläuft.
Speaker: Finde ich gut.
Speaker: Lass uns da gerne nochmal gegen Ende des Podcasts eben auch einen Fokus drauf legen.
Speaker: Wir haben jetzt schon einige Dinge besprochen, die wir machen können.
Speaker: uns wirklich anstrengen und die Arbeit nehmen, immer wieder im Alltag Dinge zu merken, mit Kindern Memorue spielen als Beispiel und vieles mehr.
Speaker: Und wir haben eben auch die Supplements angesprochen.
Speaker: Du hast Ginkgo erwähnt, du hast Lithium erwähnt, welches vegan aus Sonnenblumen zum Beispiel gewonnen werden kann, aus Soja, aber auch in Eiern hauptsächlich vorkommt.
Speaker: In Eiern kommt übrigens ein anderer Stoff auch sehr hart vor, das ist Cholin.
Speaker: Und ich meine, dass Cholin auch in Verbindung mit dem Gehirn extrem wertvoll ist.
Speaker: Und dann gibt es ja die berühmten Gemüse- und Obstsorten.
Speaker: Da gibt es auch immer wieder Anzeichen, dass eben die sekundären Pflanzenstoffe, vor allem die Flavanole, sowieso auch nicht nur in der Verjüngung, sondern eben auch in der Verjüngung unseres Gehirns und dafür eine Rolle spielen.
Speaker: Gibt es andere Lebensmittel, die du sagst, auf jeden Fall öfter konsumieren?
Speaker: Ja, tatsächlich.
Speaker: Im wahrsten Sinne des Wortes Flavonoide, sekundäre Pflanzenstoffe und diese berühmten
Speaker: Polyphenole, also auch alles, was irgendwie eben, wir kommen wieder zum Gleichen, extreme Farben, also dunkle Farben, Heidelbeeren, wir meinen die richtigen, die die Zunge blau machen, nicht diese künstlichen, die heute zu kaufen sind, die außen blau und innen weiß sind.
Speaker: Also es müssen wirklich Tieffarben sein, Brombeeren, Heidelbeeren, ein tiefes Rot, das sind sekundäre Pflanzenstoffe mit auch antioxidativen Charakteren.
Speaker: Wir haben über Kohlarten, Brokkoli und Co.
Speaker: auch ganz interessante Wirkungen in Systemen drin.
Speaker: Also es sind wirklich die klassischen sekundären Pflanzenstoffe, die viel, viel Wirkung haben.
Speaker: Resveratrol hat einen sehr interessanten Effekt, wo man annimmt, dass ein Teil natürlich auch über die Gefäße geht.
Speaker: Es gibt der Pycnogenol, wo aus der Kiefernrinde entsteht, wo die Feindurchblutung verbessern kann.
Speaker: Also aus der Pflanzenwelt gibt es eigentlich fast nichts, wo nicht irgendwie auch einen sinnvollen Aspekt hat.
Speaker: Immer in einem Package gesehen, wenn ich jetzt nur ein Kilo Heidelbeeren jeden Tag esse, das bringt mir auch nichts.
Speaker: Also es bleibt auch da natürlich die Sache, dass ich...
Speaker: konsequent immer mischen und mixen muss und die verschiedenen Pflanzen zusammen benutze, als nur eine jetzt zu hypen, was dann schnell mal wieder gemacht wird.
Speaker: Alle sollen jetzt Aronia essen oder sowas, wo die Aronia-Beere selber hat interessante Sachen, aber jetzt, dass das dann gegen Demenz hilft, im Leben nicht.
Speaker: Also es kann nur die Kombination sein.
Speaker: Ja, und vor allem kauft euch nicht diese billigen Kulturheidelbeeren auf dem Supermarkt, die auch völlig überteuert für 4,99 Euro angeboten werden.
Speaker: Ja, Wahnsinn.
Speaker: Die haben nämlich eben genau diese Farben nicht, sehen so aus und so ein bisschen blaulich aus, aber innen sind sie komplett weiß.
Speaker: Und das ist ja auch mit vielen anderen Stoffen so.
Speaker: Früher die Erdbeeren, die hatten viel mehr Fisetin als Beispiel und heute fast gar nichts mehr.
Speaker: Selbst beim Brokkoli, meinem Lieblingsgemüse, werden die ganzen Bitterstoffe, also sprich Sulfurafane, immer weniger rausgezüchtet, außerdem Fisitin.
Speaker: wächst das Zeug immer mehr in Nährlösungen, sieht die Sonne nie und so weiter.
Speaker: Also das sind leider alltägliche Fallen, denen wir dann auch eingehen.
Speaker: Also nehmen wir mal, wir gehen jetzt in den Supermarkt, holen uns einen Salat, der sieht zwar gut aus, weil er halt ständig irgendwie im guten Licht präsentiert wird, gespritzt wird, immer feucht gehalten wird, aber
Speaker: letzten Endes ist der schon fünf Tage alt und unterwegs und hat sowieso von vornherein schon die Bitterstoffe rausgezüchtet bekommen und ist vielleicht sogar ein gentechnisch verändertes Saatgut.
Speaker: Und da dürfen wir schon extrem aufpassen, oder lieber Simon?
Speaker: Und vielleicht auch mal in die Natur gehen und jetzt Bärlauch essen, direkt Spitzwegerich pflücken und essen.
Speaker: Da ist das Zeug halt noch drin.
Speaker: Die Natur ist noch ehrlich da.
Speaker: Ja, Wildkräuter und so ist alles super.
Speaker: Und es ist tatsächlich leider so, wenn man es so sagen möchte, ich persönlich finde es nicht so schlimm, aber in unserer Gesellschaft ist es so, viele von den gesunden Pflanzenstoffen sind dummerweise nicht süß, sondern bitter.
Speaker: Das ist noch blöd.
Speaker: Und die Welt ist halt heute so, auf alles muss irgendwie süß oder idealerweise neutral sein, wie du schon gesagt hast.
Speaker: Aus mir unerfindlichen Gründen werden Bitterstoffe herausgebaut und sowas.
Speaker: Ist klar, die Menschen wollen es nicht mehr.
Speaker: Das ist eigentlich...
Speaker: Ein sehr schlechtes Zeichen, dass wir verloren haben, dass Bitter genau so einen Geschmack wie süß ist und gar nichts Negatives hat.
Speaker: Einfach eine andere Geschmackskomponente ist klar.
Speaker: Und es ist nicht dieser direkte Belohnungsaspekt, aber es gehört zu einer ganz normalen Ernährung dazu, Bitterstoffe zu essen.
Speaker: Aber es macht kaum einer mehr.
Speaker: Ja, absolut.
Speaker: Vor allem ist es auch, ich hebe dir die Symphonie der Geschmacksrichtungen.
Speaker: Wenn ich immer nur süß esse, brauche ich immer süßer und immer mehr Reiz.
Speaker: Und das befriedigt einen dann ja auch gar nicht mehr.
Speaker: Und dann esse ich mal was anderes und dann wird das andere auch wieder attraktiver.
Speaker: Und ich glaube, früher konntest du gewisse Sachen, wie Radieschen zum Beispiel, die konntest du fast nicht pur essen.
Speaker: Da hat sie dann deine Zunge rausgerissen.
Speaker: So intensiv scharf waren die.
Speaker: Und heute beißt du wie in Wasser rein.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Und das sagt ein Mentor und Zellexperte von mir auch immer, du brauchst wirklich die Pflanzen noch, die diese ganzen sekundären Pflanzenstoffe omaß drin haben und nicht die rausgezüchteten.
Speaker: Meinetwegen, selbst wenn da Bio draufsteht, aber aus China kommen, dann kannst du das voll in die Tonne treten, das ist vielleicht sogar kontraproduktiv, weil du dann auch noch...
Speaker: Das Zeug wird dann auch wiederum gespritzt, um schnell wachsen zu lassen und so weiter, da dann vielleicht sogar Giftstoffe in dich rein sind.
Speaker: Da muss man extrem aufpassen heutzutage.
Speaker: Unbedingt, das ist leider genauso.
Speaker: Ist auf der anderen Seite aber wieder ein gutes Training für unser Gehirn.
Speaker: Also wo schalte ich denn mein Gehirn noch ein oder greife blind irgendwo zu, weil mir jemand mal gesagt hat, ein Salat ist gesund sozusagen.
Speaker: Ja, das ist hier so.
Speaker: Und man muss es einfach in die richtige Richtung wieder bewegen.
Speaker: Ja, genau dasselbe auch mit den Wildkräutern.
Speaker: Also mach dir doch mal einen Spaß und such dir mal fünf Wildkräuter meinetwegen aus dem Internet raus.
Speaker: Und dann merkt ihr die und geh in eine Wiese oder in den Wald und such die sozusagen.
Speaker: Auch das ist natürlich ein tolles Mittel.
Speaker: Und da kommen wir vielleicht zu einem der letzten Punkte, lieber Simon.
Speaker: Ich weiß, du hast ein kühles Getränk im Kühlschrank und genießt es dann auch.
Speaker: Das meint man auf den ersten Blick, ja hallo, bewegen ist gesund.
Speaker: Das geht viel tiefer.
Speaker: Das hat was mit den Myokinen zu tun, mit den Botenstoffen des Muskels.
Speaker: Zu meiner Zeit, schon ein bisschen her, man merkt, man wird älter, als ich studiert habe, da war der Muskel ein Bewegungsding.
Speaker: Also eben, es ist dieses, der bewegt sich und tschüss.
Speaker: Mehr war nicht.
Speaker: Und heute wissen wir, dass die Muskulatur eines der größten endokrinen Gewebe ist, sprich Botenstoffe herstellendes Gewebe.
Speaker: Die heißen dann eben Myokine, Muskelbotenstoffe.
Speaker: Und es gibt eine besondere Gruppe, die werden vom Muskel freigesetzt und aktivieren die Hirnleistung.
Speaker: Das heißt, es ist ganz klar, je mehr Muskelaktivität, desto mehr Myokine dieser besonderen Gruppe, die unser Gehirn aktiv machen.
Speaker: Und am Ende fußt alles auf ganz banalen Geschichten, nämlich der Evolution des Menschen und der Natur.
Speaker: Früher war ich Jäger und Sammler in einer Horde.
Speaker: Wir sind durch die Gegend gezogen, haben gesammelt zum Essen.
Speaker: Der Kühlschrank war in der Evolution nicht vorgesehen.
Speaker: Also musste ich irgendwo immer wieder meine Sachen sammeln.
Speaker: Wenn ich jetzt eine Krankheit bekam oder ich habe mich verletzt, Bein gebrochen und ich konnte jetzt der Horde nicht mehr folgen,
Speaker: dann war ich nutzlos.
Speaker: Das heißt, in einer Jägersammlergruppe ist der, der nicht mehr laufen konnte, nutzlos.
Speaker: Im dümmsten Falle wird zurückgelassen.
Speaker: Es macht dann Sinn zu verblöden, indem ich nicht merke, dass ich alleine bin und sterben werde.
Speaker: Das hat einen ganz vernünftigen Mechanismus, dass wenn ich mich nicht mehr gut bewegen kann, kann ich das Gehirn runterfahren.
Speaker: Erstens werde ich schneller gefressen, weil ich kriege den Löwen gar nicht mehr mit.
Speaker: Und zweitens realisiere ich nicht, dass ich von der Gruppe ausgeschlossen werde.
Speaker: Hat also alles Sinn.
Speaker: Und deswegen ist es tatsächlich so, die Bewegung ist einer der entscheidendsten Faktoren.
Speaker: Und das erklärt auch unter anderem so ein lustiges Phänomen, das ich eben schon erwähnt habe, dass viele Menschen in der Demenz anfangen zu laufen.
Speaker: Das ist wie ein Reparaturmechanismus, den das Gehirn versucht zu nutzen, indem es die Muskeln aktiviert und hofft, dadurch mehr Inputs ins Gehirn zu bringen.
Speaker: Leider ist es zu spät.
Speaker: Aber das sind so diese Urgeschichten, die da ablaufen.
Speaker: Und deswegen ist es genau so, je länger wir uns nicht bewegen, und bewegen ist nicht diesen hier, das sind die großen Muskelgruppen, Beinen, Oberschenkelmuskeln und Ähnliches, also heißt auf Deutsch laufen,
Speaker: Und es gibt wirklich so ein ganz altes Geschichtchen, heißt der Demenz weglaufen.
Speaker: Und das ist so.
Speaker: Das ist so.
Speaker: Also man muss sehen, dass wir diese...
Speaker: diese 10.000, 15.000 Schritte am Tag konsequent umsetzen.
Speaker: Man kann es natürlich auch ein bisschen attraktiver machen.
Speaker: Es gibt ja viele Menschen, die gerne tanzen.
Speaker: Und da gibt es ja eben Tango gegen Demenz.
Speaker: Klar, Laufen ist extrem wichtig.
Speaker: Und Tanzen hilft ja jetzt auch nicht.
Speaker: Aber wenn gerade so dieses Tanzen oder andere Sportarten, die extrem so diesen nicht nur...
Speaker: langweiligen Bewegungsrhythmus, den wir alle kennen, wie Laufen und Radfahren, sondern du musst unterschiedlich, so wie bei der ersten Fahrstunde, du bist total, ich war schon quatschnass geschwitzt, weil ich so viel gleichzeitig machen musste, meinen Körper überall bewegen, die Füße bewegen, die Arme bewegen, denken, wo schalte ich jetzt, hier gucken, da gucken und so ist es beim Tanzen auch, du musst so viel unterschiedlich zur gleichen Zeit machen und das ist dann diese Multiplikation der verschiedenen Dinge, die macht es dann natürlich aus, ne?
Speaker: Ja, es ist tatsächlich noch genau richtig.
Speaker: Ich brauche beide Hirnhälften.
Speaker: Ich muss die miteinander kombinieren, weil der eine muss was anderes machen als da.
Speaker: Und dann kommt noch ein Faktor dazu, der ebenfalls nicht unterschätzt werden darf.
Speaker: Das ist die Musik.
Speaker: Musik und jetzt ist es leider so, für die, die es gerne mögen, Hard Rock bringt nichts, also es ist wirklich die alten Musiken, also sowas wie Tango-Musik oder tatsächlich Mozart hatte was Besonderes.
Speaker: Wenn man Mozart-Musik hört, verändern sich die Hirnströme in einer ganz bestimmten Art und Weise.
Speaker: Also es sind eher die klassischen oder volksweisen orientierten Musiken, die am Gehirn eine ganz interessante Veränderung des Hirnstoffwechsels bewirken.
Speaker: Also es ist wirklich Musik hören und ja natürlich tanzen toll Musik bewegen Koordination.
Speaker: Meistens hat man auch noch Freude am Tanzen, weil man ja zusammentanzt.
Speaker: Also hat man auch noch die soziale Geschichte im System.
Speaker: Und der letzte Faktor, dass wir den nicht vergessen ist wirklich Lachen.
Speaker: Man könnte nicht, Lachen ist gesund, aber das ist so ein blöder Spruch, aber der stimmt, der stimmt voll.
Speaker: Es ist das fröhlich sein, nicht dieses gekünstelte Lachen, sondern wirklich dieses herzhafte aus sich heraus Lachen.
Speaker: Und das ist in der Regel ja verbunden mit gewissen sozialen Kontakten, weil auch die sozialen Kontakte gehören zur Demenzprophylaxe.
Speaker: Der einsame Mensch
Speaker: Demenziell ist viel schneller in der Demenz als der in einer wirklichen Gruppe aufgehobene mit sozialen Kontakten, mit Skatabenden und ähnlichem aktivierte Mensch, der mit anderen Menschen in Kontakt tritt, im wahrsten Sinne des Wortes in Kontakt tritt.
Speaker: Ja, das sind wir ja am Anfang und so ist der Schluss.
Speaker: Kommen wir wieder zu meiner Oma zurück.
Speaker: Die hat nämlich auch immer gekegelt, die hat immer Karten gespielt und nach und nach sind ihre Freunde weggestorben und es gab fast gar keine mehr dieser sozialen Aktivitäten und ab dem Zeitpunkt hast du gemerkt, wie alles den Bach runterging.
Speaker: Und natürlich ging es dann noch so weiter, ihr Hund ist gestorben, das heißt, sie ist noch weniger in die Bewegung gekommen, vorher musste sie dreimal raus, die Treppen hoch und runter, all das hat dann nach und nach abgenommen und dann sind wir wieder bei dem Punkt, es geht um alles und natürlich hat sie nach wie vor, wie früher auch, ihr Marmeladenbrot zum Frühstück gegessen und abends Schnitzel, also das heißt, da war auch nichts mit gesunden Supplements oder gesunde Ernährung sozusagen und
Speaker: Ginkgo war ein Fremdwort wahrscheinlich, noch nie in ihrem Leben gehört.
Speaker: Und so ist es.
Speaker: Also von daher ist hier die Kernbotschaft, schau doch, dass du wiederum alles so mit Fröhlichkeit in dein Leben integrierst.
Speaker: Und das sagt uns der Bekannte auch, der Lothar Hirneise, auch in Bezug auf Krebs oder andere wirklich schlimme Krankheiten.
Speaker: Ich sage immer, das Allerwichtigste ist, hab doch mal Spaß.
Speaker: Genau.
Speaker: Dann nochmal wieder an zu lachen und fröhlich zu sein und das ist doch eine ganz, ganz tolle Schlussbotschaft, mein lieber Dr. Simon Feldhaus, finde ich richtig geil.
Speaker: Gut, wir kommen nicht drum rum, die fünf Wörter nochmal zu wiederholen.
Speaker: Hast du noch eine Idee, welche es waren?
Speaker: Ja, ich weiß es tatsächlich, glaube ich, noch.
Speaker: Kirsche samt Rot-Rose Haus.
Speaker: Das ist richtig genial.
Speaker: Kirsche samt Rot-Rose Haus.
Speaker: Du hast absolut recht.
Speaker: Respekt, mein Lieber.
Speaker: Du scheinst doch viele Dinge zu machen.
Speaker: Ich habe auf jeden Fall ein kleines bisschen aufgesagt.
Speaker: Also, aber doch in diesem Podcast...
Speaker: aktiv der Demenz vorgebeugt, oder?
Speaker: Im wahrsten Sinne des Wortes.
Speaker: Ich sage auch heute wieder, stay healthy, stay vegan, eat your broccoli.
Speaker: Aber den echten, der gut gezüchtet ist, vielleicht züchtet ihr ihn sogar selber im Garten, da hast du nämlich die Bewegung, da hast du Spaß, bist in der frischen Luft und du isst noch wirklich was Gutes.
Speaker: Und Simon, du genießt dein Kaltgetränk jetzt.
Speaker: Viele Grüßelis in die Schweiz und wenn du beim Coop einkaufen gehst, guck doch mal, ob du den Coop findest.
Speaker: Werde ich machen, unbedingt.
Speaker: Ja, dankeschön.
Speaker: Macht's gut.
Speaker: Bis dahin.
Speaker: Tschüss.
Speaker: Guten Abend.
Speaker: Ciao, ciao.






