Transcript
Speaker: Herzlich willkommen beim Higher Health Podcast.
Speaker: Wir verraten Mr. Brokkoli und spannende Gäste Informationen jenseits des Mainstreams.
Speaker: Verabschiede dich von schlechter Laune und chronischen Beschwerden und komm in deine beste Figur und dein Bestes selbst.
Speaker: Stärke deinen Geist und optimiere deine Gesundheit mit Mr. Brokkoli.
Speaker: Viel Spaß bei der Folge.
Speaker: Hallihallo und herzlich willkommen hier im Higher Health Podcast.
Speaker: Podcast und Videoformat und heute wieder mit einem ganz besonderen Gast.
Speaker: Und?
Speaker: mit einer ganz besonderen Pflanze, die so ihr Dasein schmachtet, zwischen uns, um uns herum, aber immer noch viel zu wenig Aufmerksamkeit findet.
Speaker: Wir reden alle von den High Potential Pflanzen dieser Welt, Moringa, Baobab und wie sie alle heißen, dabei wächst das Beste um uns herum.
Speaker: Um was es genau geht, das erfährst du gleich.
Speaker: Und die liebe Christel Ströbel, die
Speaker: hier in diesem Pflanzenbeet sitzt, die kann wir jetzt heute schon mal wieder beantworten.
Speaker: Erstmal schön, dass du da bist, Arigato und vielen lieben Dank.
Speaker: Was es damit auf sich hat mit den Pflanzen, die um uns herum wachsen, liebe Christel?
Speaker: Ist es Zufall, dass bei manchen die Pflanzen wachsen, bei manchen andere Pflanzen wachsen oder was kannst du dazu sagen?
Speaker: Also ich bin mir ganz sicher, das ist gewollt von der Natur, von den Pflanzen, nämlich dass wirklich immer genau die Pflanzen, die ich jetzt brauche, auch tatsächlich um mich herum wachsen.
Speaker: Das können wir auch feststellen, wenn wir irgendwo Neues hinziehen und da hat es jetzt mal Pflanzen, die kenne ich noch gar nicht, aber spätestens nach ein, zwei Jahren siedeln sich da auf einmal ganz andere Pflanzen an.
Speaker: Also wir Menschen und die Pflanzen, wir sind in einer Gemeinschaft, ob wir es wahrhaben wollen oder nicht.
Speaker: Ja, das ist mega spannend.
Speaker: Ich glaube, da gibt es sogar einen Fachbegriff dafür, oder?
Speaker: Weißt du den?
Speaker: Nee.
Speaker: Ja, doch, da gibt es einen Fachbegriff, dass das immer mehr Wissenschaftler dann eben auch rausfinden, dass es tatsächlich so ist.
Speaker: Früher hat man ja gesagt...
Speaker: Also die Kirchen vom Nachbarn immer die sind, die am besten schmecken, weil sie für uns ja vielleicht eben auch am nächsten sind, sozusagen.
Speaker: Und man soll nie an dem Baum vom Nachbarn pinkeln, weil der braucht ja seine eigenen Nährstoffe.
Speaker: Also es scheint vielleicht so zu sein, dass die Natur eben ganz genau weiß, was brauchen wir und schenkt es uns dann im Umkreis sozusagen.
Speaker: Deshalb
Speaker: Es ist auch ganz wichtig, immer dieses regionale und saisonale Essen, weil es in dem Moment quasi mit das Beste für uns ist oder zu sein scheint.
Speaker: Okay, das reicht.
Speaker: Und die Pflanze, um die es heute geht, über die wir jetzt gleich sprechen, die ist wirklich in vieler, vieler Munde.
Speaker: Aber es hat doch lange gebraucht, bis die Menschen jetzt mal so ein bisschen in Umdenken kamen die letzten Jahre.
Speaker: Sie war deshalb in aller Munde, weil die meisten Menschen noch vor 20, 30, 40 Jahren, die diesen Giersch im Garten hatten, ihn unbedingt loswerden wollten.
Speaker: Und es ist wirklich eines der absolut hartnäckigsten Unkräuter, die ich kenne.
Speaker: Je mehr man versucht, ihn zu bekämpfen, rauszureißen, rauszuhacken, desto mehr sagt er, du machst eine gärtnerische Vermehrung mit mir, aus einer Wurzel werden zwei Triebe und so geht es weiter und weiter und weiter.
Speaker: Also das, was wir uns heute unterhalten, ist ein Unkraut, was viele loswerden möchten.
Speaker: Und für die anderen ist es ein Segen der Natur.
Speaker: Für uns beide ist es auf jeden Fall Zweiteres.
Speaker: Und ich liebe den Geschmack vom Gierch.
Speaker: Vor allem natürlich von dem jungen Gierch.
Speaker: Und ich liebe ihn vor allem als Spinat.
Speaker: Dieses Rezept, mein Lieblingsrezept, verlinke ich euch hier unten drunter.
Speaker: Wie magst du den Gierch am liebsten, liebe Christel?
Speaker: Also niemals ohne Girsch.
Speaker: Ach so, das ist jetzt schwierig.
Speaker: Ähm,
Speaker: Ich esse am liebsten einfach so täglich zwei, drei Stängel, reicht bei mir.
Speaker: Oder auch mein berühmtes Butterbrot drauf, zuklappen und dann gibt es ein Gierschbrot.
Speaker: Ich gebe ihn aber auch mal in Smoothie rein.
Speaker: Genau, und ansonsten habe ich auch ein Lieblingsrezept, das sich ganz am Ende von meiner Präsentation dann auch nochmal zeigt.
Speaker: Das ist natürlich variabel in alle Richtungen, aber das ist so ein Grundrezept, wo man einfach so toll diese Wildkräuter verarbeiten kann.
Speaker: Toll.
Speaker: Also Gierch ist eines der wenigen Wildkräuter, die fast jeder ja auch immer noch kennt, zumindest neben Löwensahn, Brennnessel, vielleicht Spitzwegerich, Breitwegerich und den Gierch.
Speaker: Auf jeden Fall sehr einfach zu erkennen und er wächst fast ja überall.
Speaker: Du hast eine schöne Präsentation mitgebracht.
Speaker: Mich würde nämlich vor allem interessieren, was ist es wichtig in Bezug auf Kirsch zu wissen?
Speaker: Vor allem, wann ist der perfekte Erntezeitpunkt?
Speaker: Weil sehr oft bei Wildkräutern oder generell ist ja so, wenn die über ihren Zenit hinaus sind, dann haben sie die Nährstoffe nicht so, schmecken meistens auch nicht mehr so gut.
Speaker: Und das wäre vielleicht so auch das Wichtigste.
Speaker: Wann essen wir den am besten?
Speaker: Kommt alles in meiner Präsentation, die hoffentlich jetzt gleich aufgeht, Jörg.
Speaker: In der Zwischenzeit, wir haben übrigens ein ganz, ganz tolles Video mit der lieben Christel gemacht über Löwenzahn, findest du jetzt hoffentlich hier oben verlinkt.
Speaker: Ansonsten schaust du in unserem Kanal mit Löwenzahn nach und das hat ganz, ganz vielen Menschen sehr, sehr geholfen und sehr weitergebracht.
Speaker: Aber heute geht es um das Gierch, auch Gichtkraut genannt, sehe ich gerade.
Speaker: Spannend.
Speaker: Genau.
Speaker: Lichtkraut ist ein alter Name und der ist schon sehr, sehr vielversprechend und aussagekräftig.
Speaker: Der Kirsch gehört zu den Doldenblütlern und wie du es hier siehst, ist ein Stängel.
Speaker: Dann haben wir oben praktisch die Stängelspitze, das sind immer drei Blätter.
Speaker: Dann kommen hier zwei an der Seite, das heißt wir haben den Stängel und dann oben diese drei Verzweigungen.
Speaker: Also eins, zwei, drei.
Speaker: Hier sind gleich gezähnt diese Blättchen.
Speaker: Auch das oberste Blatt ist in der Regel drei gegliedert.
Speaker: Das Interessante ist, und da kann man wirklich den Giersch relativ gut erkennen, er hat einen dreikantigen Stängel.
Speaker: Das heißt, der ist wirklich dreieckig und auch wenn du hier nur mal so an dem Blatt praktisch entlang gehst, merkst du, da ist eine Rille drin und du spürst dieses Dreieckige und der Girs ist eigentlich der einzigste Soldenblütler, der das hat.
Speaker: Und da haben wir ja eine Vielzahl, da haben wir auch einige dabei, die leicht giftig sind.
Speaker: Aber die, die bei dir im Garten ums Haus rum wachsen oder im Park oder Waldesrand natürlich, das ist in der Regel der Gears.
Speaker: Und spätestens hier, wenn du einen Stängel abmachst, da kannst du gut erkennen.
Speaker: Ist das eine Vergrößerung vom Stängel gewesen gerade?
Speaker: Ja.
Speaker: Und ist das quasi wie so eine Art Saft in dem Stängel?
Speaker: Sieht so ein bisschen aus wie Aloe Vera?
Speaker: Das sieht aus wie Aloe Vera.
Speaker: Ich habe das gestern Abend fotografiert und habe auch gedacht, wie siehst du denn aus?
Speaker: Das sieht überhaupt nicht aus wie ein typischer Kirschstängel.
Speaker: Aber wenn es so winzig klein ist hier vorne, diese Stängelspitze, habe ich das einfach mit dem Makro-Zump gemacht und dann kam sowas bei raus.
Speaker: Okay.
Speaker: Aber wenn wir den jetzt schneiden, da ist gar nichts gelig oder so feucht.
Speaker: Ich habe keine Ahnung, wo das herkommt.
Speaker: Das sind manchmal die kleinen Wunder, die beim Fotografieren passieren.
Speaker: Das waren die Blätter.
Speaker: Wenn er in die Blüte geht, das passiert bei mir jetzt gerade im Moment.
Speaker: Das kommt aus einer kleinen Blattscheide raus.
Speaker: Dann dreht sich das praktisch so auf.
Speaker: Ich finde, er hat wunderschöne Blüten.
Speaker: Die ziehen natürlich alle möglichen Insekten an, da sind auch kleine Wildbienen in der Regel mit dran.
Speaker: Man kann den Girsch praktisch ab dem Moment, wo er aus dem Boden guckt, und das ist meistens je nach Witterung und wo du lebst, so ab Februar, spätestens Anfang März, schaut er aus dem Boden.
Speaker: Und dann sind die Blätter natürlich noch richtig weich und kuschelig, wunderbar zu essen.
Speaker: Und wenn man jetzt fragt, wie schmeckt denn so ein Girsch eigentlich?
Speaker: Ich finde, er hat ganz viel vom Sellerie.
Speaker: Diese Geschmacksrichtung, die ätherischen Öle, das geht alles Richtung Sellerie und deshalb eignet er sich auch so hervorragend zum Kochen oder zur Ergänzung für alles Mögliche.
Speaker: Diese Blüten können wir natürlich auch essen, die sind jetzt nicht nur schön und insektennützlich, sondern wir können die essen.
Speaker: Wir können die zum Beispiel zubereiten wie so Holunderküchle.
Speaker: Das heißt, wir können die umgedreht in so einen Bierteig oder in irgendwas mit reingeben, ausbacken und dann haben wir eine wirklich sehr gute Delikatesse oder auch eine wunderschöne Deko auf jedem Teller.
Speaker: Und so ein Hirsch kommt niemals, niemals alleine.
Speaker: Ja, das stimmt.
Speaker: Der bringt immer Tausende von Kollegen mit.
Speaker: Und so wie ich vorhin erklärt habe, er vermehrt sich natürlich unglaublich gerne.
Speaker: Und je mehr man ihn bekämpft, desto rasanter wächst er, desto mehr breitet er sich aus.
Speaker: Denn er hat diese Glaswurzeln.
Speaker: Und sobald die praktisch eine kleine Verletzung haben oder sogar ausgerissen werden, entstehen sofort zwei neue draus.
Speaker: Also es ist unglaublich.
Speaker: Deshalb, also wer den Girsch im Garten hat und ihn bisher so angeschaut hat, so blödes Unkraut, ich will ich eigentlich gar nicht.
Speaker: Wenn wir jetzt beginnen, unsere Sichtweise zu ändern und zu ernten, mit dem Messer abzuschneiden oder auch mal mit der Schere, dann machen wir nicht mehr diese gärtnerische Verjüngung.
Speaker: Und gleichzeitig haben wir immer frische Gärtner.
Speaker: kleine Gürstblättchen, die natürlich viel weicher und angenehmer im Mund sind, wie wenn er erstmal in der Blüte ist oder auch dann in der Versammlung.
Speaker: Ja, ich finde es auch spannend, wie sehr wir uns manchmal abmühen, Sachen anzupflanzen.
Speaker: Also ich kann da für mich sprechen, wie oft habe ich schon versucht zu gärtnern und habe Salate angepflanzt und ohne Ende.
Speaker: Und es klappt als nicht.
Speaker: Und dann verschmähen wir quasi diese Wildkräuter, die wir genauso verwenden können und natürlich noch sehr viel mehr an guten Inhaltsstoffen bereit haben.
Speaker: Und die wachsen einfach so.
Speaker: Also die wachsen sogar noch viel schneller als uns.
Speaker: Wir können sie niemals essen in der Geschwindigkeit, wie sie wachsen.
Speaker: Also finde ich absolut faszinierend.
Speaker: Beim Bärlauch sagt man, ja so nenne ich es jetzt mal, den sollst du nicht mehr verzehren, wenn er blüht.
Speaker: Ist das bei dem Kirch genauso?
Speaker: Nein, das gilt auch beim Bärlauch nicht.
Speaker: Okay, das habe ich mir schon gedacht, aber ich möchte einfach mal so diese Konventionen in Frage stellen, sozusagen.
Speaker: Ja.
Speaker: Es ist einfach so, ich gehe gerade nochmal zurück, wenn eine Pflanze wächst, jetzt gibt es ja erstmal ihre ganze Kraft in das Entwickeln der Blätter, dann ihre ganze Kraft in den Blütenstängel, dass die Blüten nachher aufgehen.
Speaker: Das heißt, diese hohe Konzentration an allen möglichen Stoffen,
Speaker: Die nehmen jetzt einfach ab.
Speaker: Aber weder beim Girschen noch beim Bärlauch bilden sich hier irgendwelche giftigen Stoffe.
Speaker: Das ist nur mit der Grund, warum man sagt, vor der Blüte ernten, dass sie halt viel geschmacksintensiver sind und konzentrierter in der Wirksamkeit.
Speaker: Aber natürlich meinen viele Menschen, oh Gott, wenn sie das hören, da bildet sich irgendwas Giftiges und das kann schief gehen.
Speaker: Nein.
Speaker: Ja, und wo kommt der Kirsche zuvor?
Speaker: In feuchtgemäßigten Gebieten Europas und Asiens.
Speaker: Und mittlerweile hat man ihn aber auch schon in Nordamerika entdeckt.
Speaker: Er kommt wirklich in fast jedem Garten vor, wenn wir jetzt nicht einen Rollrasen haben oder einen penibel gepflegten englischen Rasen, wo halt nichts anderes wachsen darf.
Speaker: Aber selbst wenn da dann eine Hecke an der Seite ist, dann kann es gut sein, da guckt das eine oder andere Kirschplänzchen mit raus.
Speaker: In den Parks natürlich.
Speaker: Lichtewälder, Waldrand und da hört ihr jetzt schon, also so eine pralle Sommerwiese, das ist nichts für ein Giersch, sondern er braucht so ein bisschen Halbschatten und er braucht es vor allem feucht.
Speaker: Ja und wie gerade schon gesagt, da sehr großflächig wächst die Ernte, ist wirklich sehr, sehr einfach.
Speaker: Er wächst unheimlich schnell wieder nach.
Speaker: Denn je älter die Blätter sind, desto fester und zäher sind sie.
Speaker: Also da mag ich ihn auch nicht mehr so.
Speaker: Und deshalb, also bei mir wächst er wirklich hier, bei meiner Vermieterin, die ihn Gott sei Dank wachsen lässt, ich glaube, sie hat es irgendwann vor 20 Jahren aufgeben, ihn zu bekämpfen.
Speaker: Das heißt, ich mache Tür auf, gehe raus und dann habe ich immer solche Ecken, wo ich mir praktisch abschneide und da kommt das Neue wieder nach und so kann ich das praktisch alles das ganze Jahr über regulieren.
Speaker: Ja, und warum soll man den jetzt eigentlich unbedingt zu uns nehmen?
Speaker: Er enthält außergewöhnlich Schreibfehler hohe Werte an Mineralstoffen und Sporenelementen wie zum Beispiel Eisen, Mangan, Kupfer, Kalium und Bohr und es sind sicher nur einige davon, sehr hohe Mengen an Provitamin A und vor allem auch Vitamin C, also wesentlich mehr Vitamin C wie zum Beispiel der Grünkohl.
Speaker: Einige seiner besonderen Stoffe sind Verzetin, Humarine und ätherische Öle.
Speaker: Ja, und dieser alte Name Gichtkraut, der deutet wirklich sehr seine Wirkung an.
Speaker: Was ich jetzt erst vor kurzem bei Gabriel Nedomein gehört habe, er ist wirklich ein Jungbrunnen für unseren Körper.
Speaker: Einfach durch all seine Inhaltsstoffe, durch diese unbändige Lebenskraft und durch diese Fähigkeit, sich ständig, ständig wieder erneuern zu können, egal was von außen auf ihn eingreift.
Speaker: Er wirkt harnsäurelösend.
Speaker: Und ich sage jetzt nicht, er könnte die Harnsäure lösen, sondern ich schreibe da hin mit drei Ausrufezeichen, weil er es wirklich macht.
Speaker: Reicht natürlich nicht, eine Woche lang täglich so ein Blatt zu essen und dann passiert es, das ist zu wenig.
Speaker: Wir sollten ihn in dem Moment wirklich in unsere Ernährung mit einbauen, bei jedem Salat mit dazugeben.
Speaker: Wenn wir am Kirsch vorbeikommen, mindestens mal einen Stängel essen.
Speaker: Und er hat diese Kraft, Harnsäurekristalle, die hier schon die Gelenke verformt haben, wieder zu lösen.
Speaker: Er reguliert unseren Säurebasehaushalt, wirkt handtreibend, entwässernd, lindert Gicht und Arthrose, wirkt antirheumatisch, entzündungshemmend, entgiftend, verdauungsanregend und fördert, fördert, fördert wirklich sehr unsere Lebensenergie.
Speaker: Reguliert den Säurebasenhaushalt.
Speaker: Viele Menschen ernähren sich heute wirklich sehr basenreich, trinken auch bewusst noch ihre Tees mit dazu und trotzdem sind sie immer wieder übersäuert.
Speaker: Also was ich für mich so in den letzten 20 Jahren gelernt habe, nachdem ich einfach viele Menschen auch früher im Lädchen vom Kräutergarten kennengelernt habe, es ist nicht nur die Ernährung, die das ausmacht, ob ein Mensch übersäuert ist, sondern es macht auch
Speaker: Viel entsteht durch unsere Emotionen.
Speaker: Ein Mensch, der ständig unter Strom steht, der sich aufregt über noch so kleine Fliegenschüssel an der Wand, der einfach ständig auf 180 ist, das sind Menschen, die sind einfacher gesäuert.
Speaker: Das ist die normale Reaktion des Körpers.
Speaker: Genau.
Speaker: Also von dem her, ich sage immer, alle Pflanzen, die uns helfen, dieses Säurebasengleichgewicht wiederzufinden, sind die Pflanzen unserer Zeit.
Speaker: Und da gehört wirklich der Girsch vorne mit einem ganz großen Schild an Nummer 1.
Speaker: Entzündungshemmend.
Speaker: Das lesen wir bei ganz, ganz vielen Pflanzen, aber spätestens, wenn wir jetzt wissen, Quercetin ist zum Beispiel im Girscht drin.
Speaker: Dieser Stoff hat eine große Ära gehabt zu Anfang von Corona, weil man einfach herausgefunden hat, dass dieses Entzündungshemmend eine ganz große Qualität dieses Stoffes ist.
Speaker: Speziell auch, wenn es um diese stillen Entzündungen geht, wo ja unsäglich viele Menschen darunter leiden.
Speaker: Ja, und Lebensenergie, aus allem, was ich bisher darüber erzählt habe, ist das fast selbsterklärend.
Speaker: Ja, auch wenn wir jetzt mal in Kräuterbücher schauen, in so Heilkräuterbücher, wir finden oft mal den Kirsch überhaupt nicht verzeichnet.
Speaker: Wir finden auch meist gar nicht wirklich irgendwelche große Beschreibungen von den großen Kräutervorfahren, die wir hatten.
Speaker: Aber es war schon immer ein Bildgemäße unserer Vorfahren.
Speaker: Ich liebe, ich ernte mir hier ganz viel Girsch, gern auch noch Brennnesseln dazu.
Speaker: Dann habe ich meine Pfanne, da gebe ich entweder ein bisschen Geh mit rein oder ein schönes Pflanzenöl.
Speaker: Da kommt jetzt Girsch und Girsch hinein.
Speaker: Das drehe so zwei, drei Minuten.
Speaker: Das Ganze wird jetzt noch ein bisschen gesalzen, gepfeffert oder Chili mal mit rein.
Speaker: Oder du kannst natürlich auch klein Gewürzöl nehmen.
Speaker: Und dann gebe ich ein bisschen Schafskäse drauf.
Speaker: Das ist einfach auch nochmal zum Sattmachen, aber das muss alles gar nicht sein.
Speaker: Ein paar Mal umdrehen und das Ganze ist fertig.
Speaker: Also in fünf Minuten ist eigentlich alles erledigt.
Speaker: Das schmeckt ganz, ganz wunderbar.
Speaker: Natürlich einmal durch die Gewürze.
Speaker: Und du hast vorhin gehört, Giersch, der schmeckt so ein bisschen Sellerie ähnlich.
Speaker: Also das schmeckt Geschmacksnote.
Speaker: Man muss ihn natürlich mögen, aber viele Menschen, die es mal probiert haben, sagen, boah, so was Leckeres.
Speaker: Und natürlich gehen einige der Stoffe verloren durchs Erhitzen, aber halt nur einige wenige verloren.
Speaker: Wir haben dann immer noch viel, viel, viel, also wirklich viel, viel, viel mehr in so einem Gericht drin, wie wenn ich jetzt einfach nur einen kultivierten Spinat verwende.
Speaker: Ja, was halt für lange geht es, sind wahrscheinlich so diese Vitalstoffe, diese Bio-Photonen, aber die Spurenelemente und zum Beispiel das Eisen, was du angesprochen hast und so weiter, das ist ja letztlich hitzestabil und bleibt dann in der Regel auch enthalten.
Speaker: Genau.
Speaker: Ja, kurz und sag ich, um den Girscht zu erkennen, um ihn zu finden, um auch dann nochmal gucken zu können, ist es denn wirklich.
Speaker: Es gibt diese tollen Pflanzen-Apps heute, also jeder, der sich da ein bisschen tiefer mit beschäftigen möchte und auch ganz am Anfang steht, würde euch wirklich empfehlen, so eine App aufs Handy zu nehmen.
Speaker: Du fotografierst es, fragst die App und sie sagt dir dann, was für eine Pflanze das ist.
Speaker: Ja, ich finde es am Kirsch auch phänomenal, weil er eben auch so viel Chlorophyll enthält oder auch so viele Pflanzenstoffe enthält, ja ähnlich wie die Brennnessel eben auch, aber ungleich wie die Brennnessel nicht brennt und auch nicht ganz so bitter ist.
Speaker: Also ich finde ihn gerade zum Essen viel, viel angenehmer noch.
Speaker: wie die Brennnessel und du kannst sie halt auch viel, viel besser pflücken.
Speaker: Und ja, also das liebe ich am Gehschirm.
Speaker: Wie gesagt, dadurch, dass es so unendlich schnell wächst, hast du ja eben auch sehr viel davon.
Speaker: Wer noch so eine alte Sense hat, der kann den ja, glaube ich, eben auch vorher natürlich fragen und dankbar sein und absensen und dann wächst der ja super schnell nach.
Speaker: Und du musst dann nicht jedes einzelne Blatt pflücken, weil gerade wenn man so ein Gierspinat macht, brauchst du ja schon einiges an Blätter, weil das flutscht ja auch zusammen.
Speaker: Und das hat mir immer sehr geholfen.
Speaker: Früher hat man ja Sense sowieso immer benutzt.
Speaker: Genau, da gab es nichts anderes.
Speaker: Ich meine, wer es jetzt ganz extra toll machen möchte, ich empfehle ja immer ein Keramikmesser.
Speaker: Aber wer das nett hat, da kann man nicht irgendwo ausgehen.
Speaker: Nimm einfach mit, was du ihn gut schneiden kannst.
Speaker: Inwiefern siehst du das?
Speaker: Du hast ja so viele Kongresse schon gemacht, die hier unten übrigens auch verlinkt sind.
Speaker: Du kannst dir jedes Mal auch das Kongresspaket auch kaufen, liebe Zuschauer, wenn du da den Kongress verpasst hast.
Speaker: Du hast ja so viele Kongresse schon gemacht, liebe Christel.
Speaker: Inwiefern spielt denn dieser Kongress?
Speaker: Geist in den Pflanzen, ich meine, es sind ja eben auch Lebewesen, eine große Rolle.
Speaker: Sehr viele alte Reuterfrauen schwören immer drauf, dass du die Pflanze vorher fragst, bevor du sie nimmst.
Speaker: Hat das Einfluss auch, also A, glaubst du daran, dass es sinnvoll ist, das zu tun und B, hat es auch Einfluss, wenn es so ist, dann auch auf die Qualität der Pflanze?
Speaker: Ja, definitiv.
Speaker: Auf dem Weg bin ich schon sehr, sehr lange
Speaker: Und was ich ganz, ganz toll finde, es gibt in den letzten Jahren immer mehr Forschungen von Wissenschaftlern, die jetzt inzwischen belegen können, dass tatsächlich Pflanzen sowas ähnliches wie Emotionen haben, nämlich dass sie darauf reagieren.
Speaker: Ob sich ein Mensch zum Beispiel aggressiv ihnen nähert, so, ich habe mein Messer und ich mache hier alle mit oder
Speaker: Da kommt eine bestimmte Reaktion, die man an so einem kleinen Clip, der praktisch an den Blättern befestigt wird, wo man das messen kann, wo so ein bestimmter Ausschlag kommt.
Speaker: Oder ob jemand sagt, oh mein Gott, der Kirsch, darf ich dich anden?
Speaker: Ich bin so froh, dass du bei mir wächst.
Speaker: Das ist ein völlig anderer Ausschlag.
Speaker: Also ihr kennt es vielleicht durch die Wasserkristallbilder von Masaru Emoto.
Speaker: dass auch Wasser praktisch auf unsere Emotionen reagiert und ganz verschiedene Kristalle dann entwickelt.
Speaker: Was ist in den Pflanzen drin?
Speaker: Natürlich auch viel Wasser, so wie in uns ja auch.
Speaker: Und was jetzt im Einzelnen da alles noch hoffentlich in den nächsten Jahren an Erkenntnissen kommt, also ich bin mal sehr gespannt.
Speaker: Aber für mich ist es ganz klar, Pflanzen sind Wesen wie du und ich.
Speaker: Und sie reagieren auf unsere Emotionen, auf
Speaker: Und jeder Mensch, der um die Ernte bittet, der wird von der Pflanze ganz anders empfangen wie zu
Speaker: Das ist auch ein häufiges Argument gegen Veganer.
Speaker: Die Veganer, die dann oft sagen, ja hey, Tiere haben doch Gefühle und sie empfinden dann eben auch Schmerz und wir lassen sie leiden.
Speaker: Und eigentlich ist es gar nicht fair, dass wir sie essen.
Speaker: Und dann kommt häufiger das Gegenargument, ja du killst doch die Pflanzen, das sind doch auch Lebewesen.
Speaker: Wie reagierst du darauf?
Speaker: Also warum dürfen wir quasi Pflanzen essen und Tiere vielleicht...
Speaker: Ja, eher nicht.
Speaker: Ich danke dir so sehr für deine Fragen, die doch mal ganz anders sind, als das, was ich meistens gefragt werde.
Speaker: Das war am Anfang, wo ich die ersten Kräuterkurse gab und Kräuterwanderungen gemacht habe.
Speaker: Und da waren immer wieder Frauen dabei, die gesagt haben, ich kann das nicht essen, ich kann es einfach nicht essen.
Speaker: Das ist ja wie ein Mord.
Speaker: Weil mir, oh Christel, machst du hier irgendwas falsch?
Speaker: Warum empfinde ich das nicht so?
Speaker: Ich bin dann in die Verbindung mit den Pflanzen gegangen, aber auch mit Mutter Erde, wo ganz klar die Botschaft kam, die Pflanzen und ihr, ihr habt eine Verabredung miteinander.
Speaker: Und die Pflanzen, sie sind Nahrung für die Tiere, Nahrung für euch Menschen, Nahrung für alle Lebewesen, die es brauchen.
Speaker: Und das ist die Verabredung auch mit mir.
Speaker: Letztendlich sind sie ja auch meine Nahrung, indem sie praktisch irgendwann zerfallen und
Speaker: und den Kompost für neue Erde bilden.
Speaker: Also wir alle sind in diesem Miteinander.
Speaker: Und wenn ihr Menschen diese Pflanzen nicht essen würdet,
Speaker: Ja, ihr werdet noch viel kränker, als ihr es jetzt schon seid.
Speaker: Weil genau in diesen Wildpflanzen, wie du es vorhin auch gesagt hast, da stecken so viele hochkonzentrierten Stoffe drin, die unser Körper kennt seit einem Beginn der Zeit, wo er sagt, ja, endlich was Gescheites kommt ein Fein.
Speaker: Und er kann das einfach alles sofort an Ort und Stelle regulieren.
Speaker: Mhm.
Speaker: Also was ja wohl schon herausgefunden wurde, ist, dass natürlich Pflanzen auf die Umgebung und auf die Umwelt reagieren.
Speaker: Also da gibt es auch, ich glaube, es gibt sogar ein Buch darüber, wo dann quasi ein Wissenschaftler dann wirklich reinkam mit einem Feuerzeug und nah an die Pflanze kommt und es hat das einmal dann verbrannt.
Speaker: Die Pflanze hat sich das gemerkt und jedes Mal, wenn er nur die Tür reinkommt mit dem Feuerzeug, gibt es schon Reaktionen, dass die Pflanze sich zurückzieht.
Speaker: Aber es scheint ja so zu sein, dass die Pflanze kein zentrales Nervensystem hat, so wie wir und Schmerz in dem Sinne empfindet, wie wir es empfinden.
Speaker: Und das würde ja eben auch so eine etwas rationalere Erklärung dessen sein, was du gerade gesagt hast, dass wir eine Verabredung haben, dass die Pflanze eben Mensch und Tier als Nahrung dient und wir dann umgekehrterweise, wenn wir abgehen oder abtreten dürfen, dann wiederum deren Nahrung sind, ne?
Speaker: Genau, wir gehen in den Kreislauf dann zurück.
Speaker: Ja, finde ich sehr spannend.
Speaker: Wann würdest du denn, vielleicht kurz abschließend eine Frage, du würdest da wahrscheinlich eben je nach Saison und wo sie gerade wachsen, dann die Wildkräuter bevorzugen, die da sind.
Speaker: Du würdest jetzt nicht wahrscheinlich das eine über das andere stellen, oder?
Speaker: Also du sagst, okay, ich nehme jetzt lieber Kirsch wie Löwenzahn oder Brennnessel oder Spitzwegerich oder so.
Speaker: Oder gibt es da tatsächlich so eine Rangliste?
Speaker: Eine Rangliste, das ist eine gute Frage.
Speaker: Also ich liebe sie alle, egal wie sie heißen, egal woher sie kommen und wo sie wachsen.
Speaker: Aber der Kirsch, also mit dem habe ich so irgendwie so ein spezielles Verhältnis seit etlichen, etlichen Jahren.
Speaker: Und warum?
Speaker: weil ich einfach spüre, wie gut mein Körper darauf reagiert, wie sehr das Miteinander harmonisiert.
Speaker: Und deshalb esse ich ihn.
Speaker: Und als ich hier in diese Wohnung gezogen bin und mein Blick fiel da raus und ich habe gesagt, boah, um die ganze Haustür rum, alles voll mit Gürschwurstig, hier will ich wohnen, hier will ich bleiben.
Speaker: Aber natürlich kommt eine Pflanze wie die Brennnessel, die ich jedes Jahr jetzt so im Mai, bevor sie in die Blüte geht, sammle.
Speaker: Und da habe ich dann so ein großes Glas, das ist dann mein Wintervorrat.
Speaker: Auch diese Pflanze, einfach weil sie so potent ist in all ihren Stoffen, die sie hat, auch hier reagiert mein Körper wunderbar.
Speaker: Und wie gesagt, dieses Rezept, das ich jetzt noch so vorgestellt habe, schlicht ergreifend einfach, da kannst du immer Brennnessel mit dazugeben oder kannst du auch mal nur mit der Brennnessel machen.
Speaker: Es darf leicht, es darf einfach sein und so haben wir einfach eine mega gesunde Nahrung.
Speaker: Und auch wenn das vorher so ein Korb voll war und wir geben das dann in die Hitze, in die Pfanne, dann kommt dann sowas dabei raus.
Speaker: Aber wir werden so satt.
Speaker: Wir werden so satt mit diesen Pflanzen, weil es sind einfach, da sind Füllstoffe drin, da sind Faserstoffe drin.
Speaker: Wir kauen und kauen drauf rum, bis man das endlich dann mal schlucken kann.
Speaker: Das ist zum einen, man kann es gar nicht vorher
Speaker: schlucken, weil es doch so ein bisschen gröber ist.
Speaker: Zum anderen ist aber genau das, was wir ja mit der Nahrung tun sollten.
Speaker: Kauen, kauen, schmaulen.
Speaker: Denn so wird ja über unseren Speichel, über unseren ersten Verdauungsschaft Saft schon mal ganz viel ausgelöst aus den Pflanzen.
Speaker: Ja, man spricht ja auch von der zellulären Sättigung.
Speaker: Also das heißt, wenn wir Sachen essen, die natürlich dann eben auch uns inhärent sättigen, also das heißt, viele Nährstoffe für die Zelle schlucken,
Speaker: Also nicht für die Zelle per se, die produziert ja hauptsächlich, aber generell, die unser Körper einspeichern kann, viele Mineralstoffe, Spurenelemente, Mikronährstoffe enthält.
Speaker: Dann werden wir anders davon satt, als wenn wir quasi Nahrungsmittel in uns reinschütten, die hauptsächlich viel Masse haben.
Speaker: aber eigentlich ja nicht richtig verwertbar sind.
Speaker: Und davon haben die Wildkräute ja extrem viel.
Speaker: Also Chlorophyll haben wir gar nicht angesprochen jetzt.
Speaker: Die ganzen Spurenelemente haben wir aber angesprochen.
Speaker: Dann sind ja Vitamine drin.
Speaker: Du hast Vitamin C angesprochen.
Speaker: Also das ist ja alles Zeug, was wir verwerten können und die ganzen Ballaststoffe sind ja meistens dann auch noch Futter für das ganze Mikrobiom und generell für unseren Verdauungstrakt sehr, sehr gut, dass der quasi einfach viel mehr in Wallung kommt und besser funktioniert.
Speaker: Noch eine Frage.
Speaker: abschließende Frage für dich.
Speaker: Viele schwören ja eher auf die Küchenkräuter, weil die vielleicht eben auch ein bisschen saisonunabhängiger oder einfacher zu bedienen sind oder weil du es auch vielleicht im Supermarkt kaufen kannst.
Speaker: Also so typisch Petersilie, Basilikum, Oregano und so weiter.
Speaker: Ich meine, die haben bestimmt auch ihre Heilwirkung und sind sehr gut und besser als vieles andere, was wir so essen.
Speaker: Würdest du aber dann trotzdem die Wildpflanzen bevorzugen?
Speaker: Oder beides?
Speaker: Beides.
Speaker: Unbedingt beides.
Speaker: Weil man muss immer sehen, wenn ich so ein Basilikum-Töpfchen im Supermarkt oder Baumarkt oder wo auch immer kaufe, es wurde gezogen in einer Erde, die noch gar keinen richtigen Hummus hat.
Speaker: Dieser Girscht da draußen, der da seit 30, 40 Jahren wächst, der hat seine eigene Humusschicht gebildet.
Speaker: Da haben wir ganz, ganz viele Mikroorganismen in der Erde.
Speaker: Das heißt,
Speaker: So eine Pflanze, die kann ja aus den Vollen schöpfen, wenn es darum geht, diese Stoffe aus der Erde aufzunehmen.
Speaker: Das haben wir in unsere gekauften Töpfchen in der Art einfach gar nicht.
Speaker: Und trotzdem auch bei mir auf dem Balkon, da stehen Thymian, Rosmarin, Salbei, all diese wunderbaren Kräuter.
Speaker: Ich liebe sie, aber sie sind einfach mit dabei.
Speaker: Ja.
Speaker: Ja, ich meine, die meisten bevorzugen diese Küchenkräuter eh wegen der Bequemlichkeit, aber B, weil sie eben auch dieses typische Argument immer vorziehen, ja, da hat ja kein Hund drauf gepieselt sozusagen.
Speaker: Und das ist ja so dieser Klassiker, wo sich gefühlt, wenn du über Wildkräuter sprichst, neun von zehn, wenn sofort dieses Argument bringen, ja, bist du auch schön blöd, ne?
Speaker: Futterst das Zeug, wo die Hunde drauf pinkeln sozusagen, ne?
Speaker: Deshalb ist es immer ganz toll, wenn du zum Beispiel den Giersch jetzt aus deinem eigenen Garten erntest, dann weißt du ganz genau, hat da einer drauf gemacht oder nicht.
Speaker: Die andere Sache ist natürlich, und das gilt jetzt für alle Wildpflanzen, egal ob das jetzt ein Löwenzahn, eine Schafgarbe, eine Brennnessel ist, Hunde machen ihn in der Regel am Brand.
Speaker: Also da guckt ja auch schon der Hundebesitzer drauf,
Speaker: Das ist wirklich am Rand ein Hund rennt, ne 10 Meter in eine Wildblumenwiese rein, wo vielleicht auch nur so hoch gerade alles wächst und verrichtet dort sein Geschäft.
Speaker: Das tun die einfach nicht.
Speaker: Ne, das tun die nicht.
Speaker: Auch in Brennnessel hat noch nie ein Hund reingepinkelt.
Speaker: Da habe ich noch nie gesehen.
Speaker: Also das heißt, ich gehe dann quasi dahin, wo der Brennnessel ist und dahinter...
Speaker: die Hunde laufen da nicht durch meistens.
Speaker: Und weiter hinten, wie du sagst, die machen es meistens am Rand und weiter hinten im Feld oder im Wald dann sowieso nicht, da hast du dann eigentlich freie Wahlen.
Speaker: Ganz genau.
Speaker: Und da müssen wir immer unseren Verstand mal so geschwind ein bisschen zur Ordnung rufen.
Speaker: Der Kaltstock, Moment, so viele Gedanken musst du jetzt auch nicht machen.
Speaker: So schlimm ist das alles gar nicht, weil dort hinten passiert das ja alles gar nicht.
Speaker: Und wie du sagst bei der Brennnessel, ja, zudem regnet es ja dann auch immer wieder mal.
Speaker: Aber Menschen, die sich hier große Sorgen machen, und da möchte ich das jetzt auch nicht irgendwie ins Lächerliche ziehen oder so, weil ich habe jahrelang in Stuttgart am Neckerdamm gewohnt.
Speaker: Diese Hundemenschen, die da jeden Tag entlang gehen, das kann einen schon ein bisschen erschrecken.
Speaker: Und trotzdem ist es für unseren Körper, ich habe meinen Vater verloren.
Speaker: Für alle Menschen, die sich hier große Sorgen machen, ich nehme eure Sorgen ernst.
Speaker: Ihr könnt die Kräuter dann auch immer noch auch mit nach Hause nehmen und vorsichtshalber noch waschen.
Speaker: Ich als gute Kräuterfrau muss natürlich sagen, alles, was ihr mit nach Hause nehmt, wascht es auf jeden Fall.
Speaker: Ich als Christel zu Hause würde das niemals tun, denn direkt an der Blattoberfläche oder auch an den Böden sitzen bereits so viele wunderbare Stoffe der Pflanze, die ich in dem Moment ja alle wegwaschen würde.
Speaker: Also mache ich das nicht, aber wenn es darum geht, nur so kann ich meine Bödenpflanzen essen, dann waschen.
Speaker: Immer noch besser als gar nichts sozusagen.
Speaker: Genau.
Speaker: Insofern betrachtet, wir müssen ja fast Obst und Gemüse im Supermarkt schon fast als steril betrachten, so oft wie das Zeug abgewaschen und poliert wird.
Speaker: Bei den Äpfeln ja ganz, ganz schlimm, dann werden die noch gewachst und so weiter, 25 Mal gespritzt vorher.
Speaker: Also wenn man das mal im Vergleich setzt, ne?
Speaker: Und wir betrachten das ja immer noch als die 5% der gesündesten Lebensmittel, die es überhaupt im Supermarkt zu kaufen gibt.
Speaker: Also dieses Obst und Gemüse dort.
Speaker: Aber wenn das jetzt im Vergleich zieht zu den Wildkräutern und zu den Kräutern allgemein, was da nochmal für Welten dazwischen sind, das ist uns ja im Alltag gar nicht so bewusst, weil wir total abgeschnitten sind ja eigentlich von dieser wilden Welt der Kräuter, ne?
Speaker: Ja, und früher war das alles ein arme Leute-Essen und da haben sich natürlich auch viele Menschen nach dem Zweiten Weltkrieg, die sich während des Krieges von solchen Dingen ernährt haben, die haben sich da natürlich auch abgewendet, weil ich bin ja jetzt kein armer Mensch mehr.
Speaker: Und so sind ja immer mehr Dinge zu uns gekommen.
Speaker: Wir haben heute mehr E-Stoffe und Sonstiges in unserer Nahrung als überhaupt tatsächlich essentielle Stoffe.
Speaker: Aber wenn wir dieses arme Leute-Essen jetzt mal umdrehen, dass es vielleicht ein gesunde Leute-Essen werden darf.
Speaker: Oder vieles hat ja auch schon in diesen hochpreisigen Kulinarik-Einzug gehalten, wo auch immer mehr Wildkräuter mitverwendet werden.
Speaker: Also ich freue mich sehr, sehr, sehr, dass es da mittlerweile ein Umdenken gibt.
Speaker: Ja, absolut.
Speaker: Ja, und da trägst du viel Bestandteil daran, liebe Christel.
Speaker: Vielen lieben Dank, dass es dich gibt, dass du dir immer wieder so viel Zeit nimmst.
Speaker: Und du kommst da auch so gut an bei den meisten Menschen.
Speaker: Also wer das Video über Löwenzahn noch nicht gesehen hat, auf jeden Fall hier klicken.
Speaker: Und wer öfter mal hier drunter schreibt.
Speaker: mehr davon oder schreibt gerne Bienen hin, denn wir haben uns im Vorgespräch über Bienen unterhalten.
Speaker: Also wenn ihr ein tolles Interview mit der Christel über Bienen und den ganz tollen Bienenprodukten und wie wir Bienen wirklich fördern können, mit ein paar Geheimtipps wissen möchte, schreibt es bitte hier unten dran, dann kriegen wir vielleicht Christel nochmal ins Interview.
Speaker: Es würde mich auf jeden Fall mega persönlich sehr freuen, liebe Christel.
Speaker: Vielen Dank.
Speaker: Wie gesagt, ihre ganzen Links, Medizin der Erde, glaube ich, heißt deine Webseite und auch die Akademie dazu gibt es hier unten drunter verlinkt.
Speaker: Sie hat wirklich ganz, ganz viel Inspiration, hat einen Mitgliederbereich und tauch mal ein in die Welt der lieben Christel Ströbel, der Kräuterfrau.
Speaker: Und ich sage auch heute wieder Arregato.
Speaker: Schön, dass du dabei warst.
Speaker: Und wenn dir es gefallen hat, teile es wie immer.
Speaker: Stay healthy, stay vegan, eat you broccoli.
Speaker: Der darf natürlich nicht fehlen bei den ganzen Kräutern, obwohl die noch besser sind.
Speaker: Aber Broccoli muss dabei sein.
Speaker: Also, deine Christel und dein Christian.
Speaker: Danke, Christian.






