Transcript
Speaker: Herzlich willkommen beim Higher Health Podcast.
Speaker: Wir verraten Mr. Brokkoli und spannende Gäste Informationen jenseits des Mainstreams.
Speaker: Verabschiede dich von schlechter Laune und chronischen Beschwerden und komm in deine beste Figur und dein Bestes selbst.
Speaker: Stärke deinen Geist und optimiere deine Gesundheit mit Mr. Brokkoli.
Speaker: Viel Spaß bei der Folge.
Speaker: Supplements, Nahrungsergänzungsmittel.
Speaker: Die einen sagen, brauchst du nicht, die anderen schwören darauf, nehmen bis zu 100 Stück am Tag.
Speaker: Heute schauen wir wirklich hinter die Kulissen und checken bzw.
Speaker: verstehen statt vertrauen.
Speaker: Wann sind Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll, wann nicht?
Speaker: Wie werden sie überhaupt am besten aufgenommen?
Speaker: Und wenn du dich fragst, soll ich das kaufen oder soll ich das kaufen, warum kostet das hier mehr?
Speaker: wie das andere kann ich das überhaupt vertragen dann solltest du jetzt genau zuschauen denn unser heutiger experte marcus schauer du siehst den hier er sitzt so ein bisschen im schatten und so ist er auch er ist ein absoluter top experte aber ist eigentlich eher im hintergrund osteopath ernährungswissenschaftler otto molekular mediziner
Speaker: und bündelt seine Erfahrung auch für Leistungssportler, betreut sogar Profivereine, aber das erfährst du im Laufe des Videos.
Speaker: Markus, erst mal herzlich willkommen und welche Supplements hast du heute schon genommen oder nimmst du heute?
Speaker: Ja, herzlich willkommen, danke für die Einladung und ich freue mich schon auf das Interview.
Speaker: Was habe ich heute genommen?
Speaker: Am Morgen Magnesium, gleich zum Frühstück und dann Coenzym Q10.
Speaker: Das ist für mich sehr, sehr wichtig, weil da weiß ich,
Speaker: Weil ich schon ein bisschen älter bin, habe ich halt ein Thema damit und kann nicht mehr so gut oder nicht mehr so viel produzieren und ich betreibe sehr viel Sport, da braucht man das.
Speaker: Und jetzt mittags nochmal Magnesium und am Abend werde ich nochmal Magnesium nehmen.
Speaker: Vitamin D habe ich gerade abgesetzt, weil ich mich viel draußen mit Klettern und mit Radfahren bewege, da brauche ich es nicht.
Speaker: Ja, und das sind so die Hauptthemen.
Speaker: Und sonst tue ich ein bisschen immer wechseln zwischen Sommer, Winter ein bisschen und nach Trainingsintensität ein bisschen dort und dort ein bisschen anpassen.
Speaker: Ja, finde ich sehr gut, immer adaptiv sein und nie immer denselben Stiefel über Jahre durchziehen.
Speaker: So ist das Leben ja auch nicht, dass immer alles gleich bleibt.
Speaker: Und du hast zwei wichtige Supplements oder drei sogar angesprochen.
Speaker: Magnesium, da gibt es ja viele verschiedene Formen davon,
Speaker: Welche wir wann nehmen sollten, erklären wir, glaube ich, gleich mal.
Speaker: Denn Magnesium, ich glaube, nehmen zwischen 30 bis 40 Prozent der Bevölkerung sogar ein.
Speaker: Also eines der Top-Supplements, die immer wieder erwähnt werden.
Speaker: Du hast jetzt einen relativ ausgesprochenen
Speaker: Außergewöhnliches noch genommen, Q10 wird auch häufig erwähnt, ganz wichtig für die Mitochontrien, also das heißt unsere Energiebereitstellung in den Zellen ohne Mitochontrien bzw.
Speaker: ohne Q10 könnten die wahrscheinlich gar nicht funktionieren.
Speaker: Und dann hast du Vitamin D angesprochen, darauf haben wir schon sehr viele Videos, schau hier gerne unten drunter.
Speaker: Gehen wir mal auf das Thema Magnesium ein, beziehungsweise wann findest du es generell sinnvoll, dass sich jemand über Nahrungsergänzungsmittel Gedanken machen sollte?
Speaker: Du bist ja ein großer Fan von Messen erst mal und Diagnostik.
Speaker: Steht es immer am Anfang, bevor ich was nehme oder wie würdest du vorgehen?
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Also wie du eh schon erwähnt hast, durch meine Position und durch das, dass wir halt sehr viele Leistungssportler, Breitensportler und natürlich auch sonst sehr viele Leute betreuen, ist immer so, ja, super, dass ich dich gerade triff, kannst du immer nicht sagen, ich möchte das und das nehmen, macht das Sinn und
Speaker: Meine Antwort ist eigentlich immer dieselbe.
Speaker: Es tut mir leid, ich weiß es nicht, was du brauchst.
Speaker: Um das wirklich feststellen zu können, muss man mal eine richtig gute Diagnostik machen und ob du überhaupt Mängel hast oder nimmst du schon etwas, dann lass du das einmal weg und dann machen wir die Diagnostik und dann tun wir wirklich individuell und personalisierte Empfehlungen machen.
Speaker: Wie du schon gesagt hast, Magnesium ist sicher ein Thema.
Speaker: Also es nehmen so in etwa 20 bis 30 Prozent der Bevölkerung, nimmt schon Magnesium.
Speaker: Das heißt aber noch gar nichts.
Speaker: Ich kenne viele Leute, die Magnesium nehmen und trotzdem in einem Mangel sind oder Mangel schon haben.
Speaker: Und da geht es halt auch um die Bioverfügbarkeit, weil gerade Magnesium extrem heikel ist.
Speaker: Häufig wird ein Citrat genommen, eine Citratform und es ist sehr, sehr stark pH-wertabhängig in der Aufnahme vom Darm.
Speaker: Und nachdem wir alle ein bisschen in einem schnelllebigen Bereich sind und viel Stress haben in der Arbeit, zu Hause, wo auch immer, dann wird der Darm ganz gerne mal vom pH-Wert zu Basisch und dann ist die Aufnahme nicht mehr gewährleistet.
Speaker: Das heißt, man müsste da umswitchen auf ein anderes Produkt.
Speaker: Aber die Basis für mich ist immer eine Messung und dann schaut man, gerade beim Magnesium sehr, sehr wichtig, nicht nur eine klassische Serumessung, sondern man muss es wirklich schauen, dass man es zellulär kontrolliert.
Speaker: Das ist aus meiner Sicht sehr wichtig, weil Magnesium eigentlich zu einem größeren Anteil intrazellulär vorliegt.
Speaker: Wie gesagt, viele nehmen ja Magnesium zur Beruhigung und auch zum besser Schlafen.
Speaker: Jetzt gibt es ja da verschiedene Formen und die meisten sind ja dann doch überfordert, wann soll ich welche Form nehmen.
Speaker: Ich persönlich kenne zum Beispiel eben so ein Produkt wie die Sango Meereskoralle, die jetzt quasi nicht irgendwie abläuft.
Speaker: im lebendigen Stadion abgebrochen wird, sondern das sind anscheinend Korallen, die abgestorben sind und dann aufgelesen werden und die ja anscheinend sehr viel Magnesium enthalten, wahrscheinlich auch in den verschiedenen Formen.
Speaker: Würdest du zu so einem Produkt, also zu einem einfachen Produkt generell sagen, ja okay, ist eine gute Idee, wenn ich mich nicht weiter damit beschäftigen will oder sagst du immer tief eintauchen, wie ist mein Status und dann erst supplementieren?
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Also aus meiner Sicht ist es natürlich jetzt, wenn ich gar nicht weiß, wo ich umgehe, ist es immer, immer Rat.
Speaker: Also ist mein hundertprozentiger Rat, immer zuerst eine Messung machen.
Speaker: Die Sango-Koralle ist natürlich, vor allem wenn es von der Qualität gut ist, ein Thema, wo man sagen kann, ja.
Speaker: Auf der anderen Seite muss man halt schauen, okay, Algen und Korallen, wo kommen die her aus dem Meer?
Speaker: Und auch wenn das jetzt in deinem Fall, weiß ich, du hast wahrscheinlich eines aus Japan, weil du so wie ein Japan-Fan bist,
Speaker: Und die Problematik ist nur, dass im Meer natürlich sehr, sehr viel Umweltverschmutzung schon gegeben ist.
Speaker: Und da ist die Frage, ja, möchte ich so ein Produkt nehmen, ja oder nein?
Speaker: Da sind wir jetzt wieder schon bei Herstellern oder bei Produkten.
Speaker: Eigentlich sollte es aus meiner Sicht ausgelobt werden, ob das wirklich frei von allen Zusatzstoffen, Pestiziden, Herbiziden, was auch immer, messbar ist, dass man das auch kontrolliert.
Speaker: Das ist aus meiner Sicht ein ganz wichtiger Punkt.
Speaker: Und ansonsten, ja, Vollblutmineralstoffanalyse und wenn es geht, Hämatokrit korreliert, das zu messen, dann habe ich den Wert im Vollblut, dann habe ich den Wert eben Hämatokrit korreliert und dann kann ich wirklich genau differenzieren.
Speaker: Und was wir häufig sehen, dass die normale Serum- oder Vollblutmessung vielleicht zeigt, okay, du hast noch einen recht guten oder einen niedrig guten Spiegel und dann sehen wir aber intrazellulär gemessen, oha,
Speaker: Da ist wirklich schon ein Thema im Hematokrit-korrelierten Bereich und das noch lange bevor das dann ja irgendwo im normalen Blutbild, im sogenannten großen Blutbild zu sehen ist.
Speaker: Und das ist ein Thema.
Speaker: Und aus meiner Sicht auch extrem wichtig, das wird immer vergessen.
Speaker: Jeder messt oder macht irgendwas, aber eigentlich sollten wir die Leute befragen, ein gutes und wirklich ausführliches Anamnese-Gespräch.
Speaker: Wenn du mich jetzt so fragst, was brauche ich, dann ist es ganz simpel.
Speaker: Ich frage dir mal, wie geht es dir, wie geht es dir am Morgen, kannst du gut einschlafen, kannst du durchschlafen, hast du, nicht nur hast du Krämpfe, sondern ich will wirklich alles von dir wissen, den ganzen Tag über hast du, äh,
Speaker: einen Leistungsknick am Nachmittag, wirst du regelmäßig wach in der Nacht, keine Ahnung, zwischen drei und fünf.
Speaker: Dann kann ich Rückschlüsse ziehen und habe schon so eine Idee, wo die Reise hingehen kann.
Speaker: Und dann so abgestimmt empfehle ich dir auch schon die Messung.
Speaker: Ganz viele Leute kommen zum Beispiel und sagen, Markus, ich brauche eine Blutuntersuchung.
Speaker: Jetzt macht es da so ein großes Blutbild.
Speaker: Was immer das auch ist.
Speaker: Und ich spreche dann mit den Leuten und dann komme ich mir drauf, naja, eigentlich ist das Thema, das er hat, gar nicht so im Blut zu suchen, sondern ich bin ein totaler Fan von organischen Säuren im Urin.
Speaker: Vielleicht können wir das auch ganz kurz andiskutieren später.
Speaker: Weil ich habe im Urin alles verstoffwechselt eigentlich und das ist für mich viel ein aussagekräftiger Marker.
Speaker: Und ich kann da auf Menge wirklich relativ gut eingehen und feststellen, bevor ich das nur im Blut erkennen kann.
Speaker: Das ist spannend.
Speaker: Ja, sehr, sehr spannend auf jeden Fall.
Speaker: Jetzt Sanko Meereskoralle, um kurz abzureisen, gibt es ja eigentlich nur in Japan.
Speaker: Also an der Küste von Okinawa hauptsächlich kommt das ja her und ich bin komplett bei dir.
Speaker: Generell ist es ja beim Thema Nahrungsergänzungsmittel so, dass wir schon schauen sollten, dass dort Zertifikate da sind, auch unabhängige Zertifikate und Zertifikate.
Speaker: Dementsprechend bin ich kein Fan davon, Sachen von Amazon und Co.
Speaker: zu kaufen, da häufig hier die Herkunft aus wirklich dubiosen Quellen kommt.
Speaker: Und ich weiß schon selber, ich war schon auf etlichen Großhandelsmessen auch, was einem da angeboten wird zu billigsten Preisen.
Speaker: Zertifikate natürlich immer inklusive, keine Ahnung von wem die kommen und von welcher Charge.
Speaker: Also da sollten wir natürlich immer darauf achten,
Speaker: Vor allem eben auch, dass das Unternehmen einen nachhaltigen Ansatz verfolgt und dann dementsprechend eben auch fair die Produzenten vor Ort bezahlt, sodass eben generell auch eine gute Energie in dem Produkt über die ganze Wertschöpfungskette drin ist.
Speaker: Und ja, vielen lieben Dank, dass du auch nochmal hier darauf hingewiesen hast, dass es eigentlich immer sinnvoll ist, zu messen und auch mit einem Therapeuten seines Vertrauens zumindest mal ein Gespräch führen sollte.
Speaker: Es wird es dennoch viele geben, die hier das Video schauen und sagen, es ist mir zu aufwendig oder ich kenne keinen guten Therapeuten meines Vertrauens.
Speaker: Gibt es irgendwelche Möglichkeiten, von zu Hause zu messen?
Speaker: Also gibt es da in Form von diesen wesentlich wichtigen Supplements, Magnesium, Vitamin D, Omega-3, Zink vielleicht und so, gibt es da gute Messungen, die du empfehlen kannst für jemanden, der zu Hause ist?
Speaker: Naja, es gibt auch in der Diagnostik natürlich so,
Speaker: Gute Qualität und ganz gute Qualität und Goldstandard-Qualität.
Speaker: Es gibt jetzt nicht ganz schlechte Messungen mehr, weil die Firmen und die Labore natürlich auch schauen, dass sie sich ständig verbessern und optimieren.
Speaker: Aus meiner Sicht ist natürlich ein Trockenbluttest eine Idee, einmal zumindest eine Richtung zu kriegen und relativ günstig zu sehen.
Speaker: Dry Blood Spot ist es halt so, du musst dich halt selber in den Finger stechen.
Speaker: Das heißt, ich habe ein bisschen eine Fehlerquelle, wenn das nicht optimal funktioniert.
Speaker: Und dann gibt es verschiedene Pendels, wo man was wegsaugt mit einer Kapillare.
Speaker: Oder es gibt so runde Kreise, die man dann mit einem Blutstropfen betropft.
Speaker: Das kennst du vielleicht.
Speaker: Und dann muss man das Ding trocknen lassen.
Speaker: Und das ist schon das erste Problem.
Speaker: Da gibt es halt in der Präanalytik, sagt man dazu, massive Fehlerquellen.
Speaker: Wir haben ja einen Test gemacht und haben das verglichen.
Speaker: Mit Vollblutanalysen, venöse Abnahme und wirklich beides wurde vom Fachpersonal durchgeführt und trotzdem ist ein eklatanter Unterschied im 3-Platz-Bot, natürlich kann man die Compartments auch nicht genau exakt vergleichen, das muss man schon voraussagen.
Speaker: Also du kannst nicht 1 zu 1 eine venöse Blutabnahme mit einem Trockenblut vergleichen.
Speaker: Aber trotzdem sollte ein Mangel hier auch ein Mangel da sein oder zumindest eine Idee aufzeigen.
Speaker: Und da gibt es drei, vier Testungen, die sehr gut funktionieren.
Speaker: Das funktioniert Vitamin D ganz okay.
Speaker: Es funktioniert Omega 3 ganz okay.
Speaker: Magnesium geht auch noch, aber dann sind wir schon fertig.
Speaker: Wir sind gerade dabei, das ist eh leicht entspannend vielleicht, mit einem Labor in München, die da wirklich spezialisiert sind im Neugeborenen-Screening, wird ja auch Trockenblut verwendet.
Speaker: Und da geht es halt schon um eine Stoffwechselerkrankung und da geht es wirklich um Leben und Tod.
Speaker: Also das muss genau sein.
Speaker: Und da sind wir gerade dabei, ein Pendel im Dreiblatspot zu kreieren.
Speaker: Das ist aber noch im Laufen und ich denke, dass das im Herbst auf den Markt kommen wird und das ist relativ günstig und da kann man ein relativ großes Pendel dann testen und es werden nur die Marker auf den Markt kommen, die gut sind.
Speaker: Man kann es ja sagen, mit einem großen Labor in München, darf man meinen Namen nennen?
Speaker: Ja, absolut.
Speaker: Das Laborbäcker macht einen wirklich guten Job in dem Bereich.
Speaker: Und es wird auch von allen anerkannt, dass die da wirklich gut arbeiten.
Speaker: Es gibt eh nur zwei große.
Speaker: In Heidelberg wird das gut gemacht.
Speaker: Ich glaube, Deutschland teilt sich das da auf im Süden.
Speaker: So jedes vierte, fünfte Kind, das auf die Welt kommt, wird da gemessen.
Speaker: Ja, wow.
Speaker: Und die Tests sind richtig gut.
Speaker: Ja, also das ist, da geht es halt um was.
Speaker: Hast du eine Stoffwechselerkrankung oder nicht?
Speaker: Das muss ja sofort gecheckt werden.
Speaker: Und der zweite Weg natürlich im Tri-Plot-Spot.
Speaker: Ja, aus meiner Sicht ist viele Tests, die am Markt sind, leider nicht sehr genau.
Speaker: Das muss man einfach sagen.
Speaker: Es ist besser, Vollblut-Mineralstoff-Analyse zu machen.
Speaker: Aus meiner Sicht viel, viel genauer.
Speaker: Hoffen wir, dass wir bald einen guten kriegen.
Speaker: Wie gesagt, ausgenommen dieser Vitamin D-Wert, der ist relativ okay.
Speaker: Da gibt es ganz gute Korrelationen mit dem normalen Vollblut.
Speaker: Und dann noch das Omega-3 und Magnesium funktioniert auch ganz gut.
Speaker: jetzt für uns nicht so wichtig es funktioniert anu habe 1 ctp das funktioniert super gut weil das klassische sero messung ist aber das ist jetzt ja nicht das was wir brauchen ja da du es für für deine follower du bist ja in
Speaker: der Diagnostik und in der Therapie schon sehr, sehr viele Jahre zugegen.
Speaker: Die vertrauen Profisportler, die vertrauen ganze Mannschaften.
Speaker: Und das sind nicht irgendwelche C-Klasse-Vereine, ohne die jetzt abwerten zu wollen, sondern das sind wirkliche Vereine, wo es um sehr viel Geld auch geht und wo Gesundheit allumfassend wichtig ist, weil wenn so jemand ausfällt, dann kostet es auf der anderen Seite wirklich auch sehr viel Geld.
Speaker: Das heißt, du hast ja schon sehr viel Erfahrung.
Speaker: Mein lieber Markus, mit welchen Themen kommen oder anders gesagt, über die letzten Jahre, welche Themen siehst du immer wieder bei den Menschen oder bei den Menschen, die du behandelst, dass die im Mangel sind aus der Sicht der Nahrungsergänzung jetzt mal gesehen?
Speaker: Ja, eigentlich, was mir am häufigsten oder am meisten verwundert ist, weil wir ja eigentlich leben, wir haben ja kurz vorher schon besprochen, vorab, wir leben ja im Überfluss und können eigentlich 24 Stunden am Tag alles von der besten Qualität aus dem Supermarkt uns ernähren, aus dem, keine Ahnung, vom Metzger oder wo auch immer, vom guten Bäcker, die guten Zutaten uns holen.
Speaker: Und wir sollten uns ja eigentlich gesund ernähren.
Speaker: Aber, und jetzt kommt das aber, trotzdem gibt es immer noch viele Mängel.
Speaker: Warum ist das?
Speaker: Das ist eine Frage, die ich mir schon oft gestellt habe.
Speaker: Und wir wissen zum Beispiel, Österreich, Deutschland oder überhaupt der Dach, gesamte Dachraum, ist ein Selen, Jod, Mangan, Mangelland.
Speaker: Und jetzt haben wir das Problem, ja wo sollte man das herkriegen?
Speaker: Eigentlich aus den Böden, wo das Gemüse oder Obst oder was auch immer, wo wir es herbekommen, wo das halt wächst.
Speaker: Also die Mineralien sind anorganisch im Boden, die Pflanze wandelt sie quasi organisch für uns verwertbar um und wir essen die Pflanze und essen es dann mit.
Speaker: Jetzt gibt es ja aber anscheinend ja exklatante Mineralstoffmängel und Spurenelementemängel, oder?
Speaker: Ja, da gehen halt die Meinungen immer auseinander, ja.
Speaker: Die einen sagen so, die anderen sagen so.
Speaker: Ich kenne halt zwei, drei Studien, die halt besagen, dass die Qualität der zum Beispiel Tomaten, da gibt es ja wirklich eine Studie, die sehr bekannt ist, eh von der Charité in Berlin und
Speaker: Du bräuchtest ein Zehnfaches an Tomatenmenge wie früher, vor 20 Jahren.
Speaker: Man kann das nachbauen, wie war der Treibhauseffekt heute und vor 20 Jahren.
Speaker: Und die haben wir das halt verglichen und die Inhaltsstoffe sind halt massiv weniger wie früher.
Speaker: Und was wir halt tagtäglich in der Praxis sehen, und das wundert mich so stark,
Speaker: Also extrem am Ansteigen sind Jodmenge.
Speaker: Also es gibt kein Jod mehr verfügbar.
Speaker: Das ist unglaublich spannend.
Speaker: Es ist wirklich, das ist jetzt nicht studienbelegt, aber das ist klinisch in der Praxis.
Speaker: Wir haben täglich Patienten und wir sind bei etwa 70 bis 80 Prozent der Patienten, haben einfach nicht den Jodwert, den sie erreichen müssten.
Speaker: Da sollte es ja 100 Mikrogramm Jod ausscheiden im Urin.
Speaker: täglich, damit du eine gute Jodversorgung hast.
Speaker: Und das ist so wichtig, weil, warum?
Speaker: Ja, Leistung.
Speaker: Wenn ich aufs Gas steigen will, brauche ich Jod, damit ich mein aktives Schilddrüsenhormon binden kann.
Speaker: Ohne Jod, ohne Seren.
Speaker: Also kannst du Jodsalz greifen, statt zu normalen Salz?
Speaker: Ist das deine Empfehlung?
Speaker: Ja, das ist halt auch immer so die Diskussion.
Speaker: Ja.
Speaker: Ich werde mir jetzt viele Feinde zuziehen.
Speaker: Wenn du ein gutes jodiertes Salz, ein normales, nicht zu sehr raffiniertes, das ist auch jetzt nicht so einfach zu kriegen, also wir haben ja in Salzburg, in Bad Ischl und in Bad Hall, wirklich gutes Bad Ischlersalz, ja,
Speaker: Deshalb, ich weiß auch nicht, warum ein Salz weiß sein muss, für mich nicht, aber es muss halt, weiß ich nicht, damit es schöner aussieht, wird es halt raffiniert und es ist halt mit Zusatzstoffen schon wieder versetzt.
Speaker: Aber es ist zumindest Jod enthalten und ansonsten kann man natürlich auch ein Kelbjod, ein Biojod oder ein Jod sich holen, da gibt es auch verschiedene Anbieter.
Speaker: Und in der Regel wird Jod auch recht gut angenommen vom Körper.
Speaker: Es flutet schnell an, so wie Selen auch.
Speaker: Und das kann man relativ innerhalb von zwei, drei Monaten, kann man das super gut wieder auffüllen.
Speaker: Und den Leuten geht es extrem schnell, merke ich besser.
Speaker: Warum?
Speaker: Was ist, wenn ich einen Jodmangel habe?
Speaker: Ich habe halt, das erste Thema ist ein Leistungsknick.
Speaker: Also ich will aufs Gas steigen und es geht nicht so gut, weil ich nicht das aktive Schilddrüsenhormon umbauen kann.
Speaker: Das zweite ist eben ein Leistungsknick am Nachmittag.
Speaker: Und was häufig ist, Jodmängel verursachen wirklich immer wieder so Aufwachphänomene zwischen drei und fünf Uhr am Morgen.
Speaker: Warum passiert das?
Speaker: Weil die Schilddrüse aufgrund von Unterversorgung aktiviert wird und beginnt zu arbeiten.
Speaker: Und meistens wird oder eigentlich immer muss Cortisol mit ausgeschüttet werden und Cortisol ist unser Aufwachhormon und das lässt uns dann wach werden.
Speaker: Es kann eine andere Ursache haben, es kann ein Tryptophan-Thema auch sein, aber es ist wirklich häufig, sehen wir es, wenn der Jodmangel behoben ist, dann sagen die Leute, jetzt schlafe ich wieder besser und es ist ja ein Circulus Viziosus.
Speaker: Nicht schlafen heißt nicht regenerieren, nicht gut Leistung bringen können am nächsten Tag.
Speaker: Und für Sportler ist das extrem wichtig.
Speaker: Und vielleicht auf das noch zurückzukommen, was du gesagt hast.
Speaker: Ja, wir unterstützen sehr, sehr viele Leistungssportler.
Speaker: Also wir haben, ich werde keine Namen nennen, weil wir da sehr, sehr streng sind.
Speaker: Also das ist meine Philosophie.
Speaker: Ich möchte nicht haben, dass irgendjemand erfährt oder wenn die Vereine das selber machen, gerne.
Speaker: Aber wir machen das ganz, ganz selten.
Speaker: Aber wir betreuen Bundesliga-Vereine in der ersten Bundesliga, in Deutschland, in Österreich, in England, in Italien.
Speaker: Und das ist schon sehr cool, weil du da auch im Hochleistungssport unglaublich viel Feedback kriegst, weil jetzt jemanden zu versorgen, der
Speaker: ich sage jetzt Otto Normalverbraucher ist, ohne Wertigkeit, sondern einfach die Leute, die halt so zu uns kommen, auch in die Praxis.
Speaker: Das ist relativ easy, weil wenn jemand eh einen Mangel hat oder viele Mängel hat, ist es leichter, denen zu helfen, als ein Hochleistungssportler, der eh zehn Leute herum hat.
Speaker: Zwei Köche und Diätologe und Ernährungswissenschaftler und Sportwissenschaftler.
Speaker: Da nochmal so das Quäntchen draufzusetzen, ist viel, viel schwieriger.
Speaker: Und interessanterweise haben aber gerade die die meisten Mängel, weil sie natürlich auch viele Bedürfnisse haben.
Speaker: die du über die klassische Ernährung nicht mehr decken kannst.
Speaker: Und das wissen wir mittlerweile.
Speaker: Welche sind das genau?
Speaker: Die meisten Mängel, meinst du?
Speaker: Ja, also die ich über die klassische Ernährung nicht mehr decken kann, in deiner Erfahrung heraus.
Speaker: Also das Hauptthema ist ja, ist wirklich, und jetzt wirst du wahrscheinlich wieder lachen, weil ich das auch eingangs gesagt habe, ist Coenzym Q10, ist einer der Hauptmängel im Sport.
Speaker: Warum?
Speaker: Weil ich das brauche für Leistung und Energie.
Speaker: Und...
Speaker: Es wird ja oft vergessen, Q10 wird immer in diese Mitochondrien-Ecke geschickt.
Speaker: Aber Q10 brauche ich jetzt natürlich für die Mitochondrien im ganzen Körper, in jedem Organ, aber hauptsächlich für das Immunsystem auch, für die Immunabwehr.
Speaker: Und Leistungssportler, was machen die?
Speaker: permanente Entzündungsgeschehen schaffen im Darm.
Speaker: Und das muss der Körper halt abfedern.
Speaker: Das heißt, er hat einen extrem hohen Bedarf.
Speaker: Und wenn du, keine Ahnung, ich habe 70, 74 Kilo, ich brauche ungefähr 74 Kilogramm Q10 pro Tag.
Speaker: Und das heißt, ich bin ein High Performer im Job und ich gehe viermal die Woche, drei, viermal die Woche Sportkleidern oder Alpinkleidern und gehe nur zwei Mal die Woche Rennrad fahren, im Winter Skilang laufen.
Speaker: So viel könnte ich gar nicht
Speaker: mengenmäßig zu mir nehmen, dass ich das selber produzieren kann.
Speaker: Du meinst jetzt, wie viel ich selber brauche?
Speaker: Ja, also dich als Beispiel.
Speaker: Für mich passt es perfekt mit 200 Milligramm.
Speaker: Das ist schon ordentlich viel.
Speaker: Da bin ich super gut eingestellt, ja, ich weiß, aber
Speaker: Ich bin halt auch über 60, das heißt, ich produziere selber nicht mehr so viel.
Speaker: Ich weiß nicht, ob du die Studiendatenlage kennst.
Speaker: Das Q10 korreliert ja invers mit dem Cholesterin.
Speaker: Das heißt, Cholesterin geht hoch und Q10 geht runter.
Speaker: So ab dem 40. und 50.
Speaker: Lebensjahr irgendwo dazwischen, dann funktioniert die Produktion nicht mehr so gut.
Speaker: Und da gibt es auch einen Zusammenhang, also wirklich eine nachgewiesene Korrelation.
Speaker: Sprich, ich kann auch Q10 als Gegenspieler für Cholesterin sehen.
Speaker: Also so eine natürliche Adaptationsmöglichkeit, dass ich da ohne ein Statin auskomme vielleicht.
Speaker: Also heißt das auch für viele Menschen, die ständig im Energiemangel sind, dass hier gegebenenfalls oder sehr wahrscheinlich ein Q10-Mangel vorliegt, wenn sie tierische Lebensmittel essen.
Speaker: Geflügel hält ja viel Q10.
Speaker: Genau.
Speaker: Olivenöl, unser Goethe, Brokkoli, Avocados.
Speaker: Aber das reicht eben dann nicht, weil du ja, wie du sagst, eben die körpereigene Produktion zurückfährt, wie bei vielen anderen Dingen im Alter eben auch.
Speaker: Also wäre Q10 ein sehr wichtiges Ding.
Speaker: Da gibt es ja eben zwei verschiedene Varianten, Ubikinol und wie heißt das andere?
Speaker: Ubikinol.
Speaker: Ja.
Speaker: Müssen die beide in diesem Supplement drin sein oder woran erkenne ich da an diesem Beispiel jetzt mal ein gutes Supplement?
Speaker: Das ist wieder so schön.
Speaker: Also ich verwende fast immer Ubikinol.
Speaker: Was bedeutet das?
Speaker: Ubikinol und Ubikinol, der Unterschied eigentlich, kann unser Körper das selber hin und her umbauen, so wie er es braucht?
Speaker: Aber, und jetzt kommt ein kleines Aber, es gibt genetische Defekte, wo das nicht so gut funktioniert.
Speaker: Deswegen kann man auch manchmal eine Genanalyse machen, da kann man das feststellen.
Speaker: Und mit einem DNA-Test, mit einem guten Vasides, auch okay.
Speaker: So wie bei Folsäure zum Beispiel, du kannst Folsäure, es gibt viele Menschen, gar nicht so wenig, so 30, 35 Prozent der Bevölkerung, können Folsäure über die normale Ernährung nicht umwandeln in die aktivierte Folsäure.
Speaker: Das heißt, der muss es eigentlich zwangsläufig supplementieren, sonst kommt er in einen Mangel rein irgendwann.
Speaker: Der braucht dann ein 5-Methyl-Tetrahydrofolat.
Speaker: Entschuldigung für diese komischen Ausdrücke.
Speaker: Gut, dass du die Sachen gut aussprechen kannst.
Speaker: Es spricht für dich, dass du auch wirklich weißt, wie du sprichst.
Speaker: Man kann es abkürzen.
Speaker: Aber wegen dem Ubiquinol wichtig.
Speaker: Für mich ist IFA-M nahezu immer, weil ich kann ja nicht jeden einen DNA-Test um 1000 Euro oder 500, 700 Euro empfehlen.
Speaker: Jetzt verwenden wir einfach immer das Ubikinol, man sagt eine reduzierte Form dazu und dann wissen wir, der kann diese aktivierte Form schon verwenden.
Speaker: Jetzt vielleicht nur als spannenden Side-Effekt, lieber Ubikinol als Ubikinon und du musst es auch, wenn du Ubikinon nimmst, dann steht da manchmal 200 Milligramm, dann musst du ungefähr rechnen, halbieren, dann bist du bei der reduzierten Form, das was der Körper dann umbaut.
Speaker: Also 200 mg Obikinol entspricht in etwa 100 Obikinol.
Speaker: Und jetzt ein spannender Side-Effekt.
Speaker: Wir messen so ungefähr im Leistungssport seit wahrscheinlich schon länger, aber so grob plus, minus 10, 11, 12 Jahre.
Speaker: Und seit ich messe, habe ich keinen einzigen Leistungssportler gehabt, der einen normalen Obikinol-Gehalt gehabt hat, also einen wirklich sehr, sehr guten.
Speaker: Es sind schon immer welche dabei, die jetzt nicht schlecht sind, die im grünen Bereich sind, aber da ist auch wieder so, das ist so ein Thema mit der Diagnostik, es gibt Averages.
Speaker: Und von bis, und da solltest du dazwischen sein, wir stellen manches mal gerne so ein, dass du eher im schon leicht überhöhten Bereich bist.
Speaker: Es ist doch auch meistens so, dass diese Werte, die angegeben werden, das typische Beispiel ist ja Vitamin D, komplett eigentlich unbekannt.
Speaker: mittlerweile immer weiter nach unten korrigiert wird und schon längst unter der Norm ist, wohingegen es bei anderen Werten, wie zum Beispiel der Giftstoffbelastung in Trinkwässern, werden die Werte, die erlaubt sind, immer weiter nach oben geschoben.
Speaker: Also so, wie es gerade passend ist.
Speaker: Dementsprechend ist es schon wahrscheinlich gar nicht verkehrt, sich
Speaker: am oberen ende dieser enormen werte zu befinden oder in der regel wird jetzt nicht generalisieren in der richtigen werte aber du hast recht gibt dazu zu 100 prozent recht es gibt ausnahmen ausnahmen sind zum beispiel selen weil du es gibt halt werte die dann wenn sie zu hoch sein oder jetzt eisen ja wenn man eisen supplementiert zu viel eisen supplementieren kann natürlich ein problem werden ja wenn ihr thema haupt
Speaker: Deswegen bin ich so ein Fan von Monitoren, weil dann weiß ich genau, okay, ich sage da ein Beispiel, Magnesium ist ja auch so.
Speaker: Ja, ich nehme eher Magnesium.
Speaker: Ja super, jetzt nehme ich eher Magnesium, aber ich habe trotzdem einen massiven Mangel.
Speaker: Warum oder wie entsteht sowas?
Speaker: Weil jeder andere Bedürfnisse hat.
Speaker: Ich habe Sportler, ich habe aus dem USV Skifahren, habe einen Athleten, der hat 95 Kilo, weil er Abfahrer ist und der braucht auch das Gewicht.
Speaker: Der braucht neun Magnesiumeinheiten pro Tag.
Speaker: Das ist unglaublich.
Speaker: Also der nimmt neun Kapseln täglich, über den Tag verteilt schon, weil was auch wichtig ist zu wissen, bei Magnesium haben wir eingangs schon gesagt, ganz wichtig, es nützt mir nichts, wenn ich 600 Milligramm Magnesium nicht mehr auf einmal weiß, sowieso nicht aufnehmen werde.
Speaker: Wie ist es denn da?
Speaker: Bei 140, 150 fertig.
Speaker: Das heißt, der Rest geht sowieso nach außen wieder.
Speaker: Das kennen wir auch, wie hat man immer gesagt, von Eiweiß, du kannst nicht mehr wie 30 Gramm Eiweiß auf einmal aufnehmen oder andere sagen, hey, mehr wie ein Glas Wasser auf einmal trinken, macht auch keinen Sinn.
Speaker: Gibt es da irgendwo Sachen, wo du absolut safe sagen kannst, mach das nicht, also zum Beispiel ein Omega-3-Supplement, frühs auf nüchternen Magen mit dem Kaffee runterschlucken, vor allem wenn kein Öl dabei ist.
Speaker: Was sind da so Standards, wo du sagst, bitte die auf jeden Fall beachten?
Speaker: Also wenn ich jetzt Eisen nehmen würde, ich würde Eisen immer kombinieren mit einer anderen Aufnahmeform noch.
Speaker: Das heißt entweder Sucrosomal oder Liposomal oder Lactoferin.
Speaker: Das bedeutet einfach, du hast noch ein zweites Konstrukt dabei, damit die Aufnahme verbessert wird, den zweiten Aufnahmeweg jetzt.
Speaker: Das ist aus meiner Sicht extrem wichtig.
Speaker: Dann was auch sehr, sehr wichtig ist, ist,
Speaker: Alles, was fettlöslich ist, muss ich natürlich auch aufspalten in meinem Darm.
Speaker: Was heißt das?
Speaker: Die Fettauflösungsmöglichkeit wird gegeben, ob man einer bestimmten Menge Fett, die ich zu mir nehme.
Speaker: Esse ich jetzt nichts und nehme das auf nüchternen Magen und denke mir, ja super, mir geht es eh gut, ich nehme jeden Tag mein Omega-3-Öl in der Früh auf nüchternen Magen, da hast du leider ein Problem, weil das kann sein, dass du nicht einmal irgendwas aufnimmst, da produzierst du in dem Fall wirklich nur einen teuren Stuhl, weil das einfach durchmarschiert.
Speaker: Du brauchst eine bestimmte Menge, so 40 Gramm Fett in etwa, 35, damit du überhaupt die Lipolyse beginnst.
Speaker: Das heißt, du magst keine Aufspaltung, wie sollst du es dann aufnehmen?
Speaker: Was auch noch ein Thema ist, wenn ich nur Eisen nehme mit Kaffee, da gibt es auch eine richtig gute Studiendatenlage, also Kaffee und Eisen vertrockt sich nicht, weil das wird inhibiert.
Speaker: Genauso grüner Tee und Spinat und so.
Speaker: Genau.
Speaker: Und was das Spannendste ist eigentlich und ich weiß nicht warum das nicht publiziert oder nicht viel mehr diskutiert wird aus meiner Sicht ist, weil Eisen ist eines der Hauptmängel überhaupt weltweit.
Speaker: Also über zwei Millionen Menschen haben eine definierte Eisenmangelanämie, das ist brutal.
Speaker: Das ist unglaublich hoch.
Speaker: Und was ich nicht verstehe ist, wenn man Eisen supplementiert, wird über die Leber Hepcidin ausgeschüttet.
Speaker: Und Hepcidin, was hat das für eine Aufgabe?
Speaker: Das braucht man, das ist wichtig.
Speaker: Aber Hepcidin verhindert für 24 Stunden die Eisenaufnahme.
Speaker: Das bedeutet, eigentlich macht es gar keinen Sinn, jeden Tag Eisen zu nehmen.
Speaker: Also ich würde es, wenn, dann überhaupt nur jeden zweiten Tag einnehmen oder ich muss mir eine andere Aufnahmeform überlegen, eben Zucker ummantelt oder Liposomal oder irgendwas, was halt nicht jetzt über einen normalen Eisentransporter im Darbe aufgenommen wird.
Speaker: Das ist ein Riesenthema und
Speaker: Einer der häufigsten Fehler und vor allem auch extrem wichtig aus meiner Sicht, würde ich gerne ganz kurz noch mit dir besprechen, ist Vitamin D. Wie dir auch jetzt gesagt, ja, du kannst 100.000 Einheiten Vitamin D nehmen und keine Ahnung, es ist, also ich sehe das nicht so, ich sehe das sehr heikel.
Speaker: Warum?
Speaker: Wenn ich Vitamin D supplementiere, supplementiere ich immer die inaktive Form, oder?
Speaker: Das bedeutet, wer muss das dann in die aktive Form umwandeln, mein Körper?
Speaker: Was braucht er dazu?
Speaker: Du wirst es wissen, weil du sehr gut gebildet bist in dem Bereich.
Speaker: Ohne Magnesiumbrücke kann ich nicht 0,25 Vitamin D umbauen in 1,25.
Speaker: Also Calcidiol in Calcitriol.
Speaker: Und jetzt habe ich natürlich ein Problem, habe einen Magnesiummangel und ich nehme Vitamin D. Was wird passieren?
Speaker: Ich kann es nicht genügend umwandeln.
Speaker: Das heißt, das inaktive Vitamin D wird hoch.
Speaker: Was bedeutet das?
Speaker: Mein Körper hat ganz viel inaktives Vitamin D herumschwirren.
Speaker: Und das wird aber nicht verwendet, weil es nicht umgebaut werden kann.
Speaker: Es kann sein, da gibt es gute Studien dazu, dass ein sogenannter Membranrezeptor aktiviert wird und es kommt zu Calciuminflux in die Zelle.
Speaker: Und Calcium hat in der Zelle nichts verloren.
Speaker: Was kann dann passieren?
Speaker: Es wirkt proentzündlich.
Speaker: Und dann denkt man sich, okay, ich mache mir was Gutes und in Wirklichkeit mache ich mir nichts Gutes.
Speaker: Deswegen messen wir bei uns, bei Vertical Med, eigentlich fast immer Ratio.
Speaker: Und dann kann ich erkennen, ah okay, und das Magnesium messen wir sowieso immer schon und ewig schon.
Speaker: Und dann habe ich alle Faktoren und dann bin ich auch sicher, wenn du 20.000 Einheiten nimmst, du kannst auch umwandeln.
Speaker: Und das sind so Fehler, die aus meiner Sicht viel, viel zu wenig diskutiert werden.
Speaker: Ja, finde ich gut, gerade bei Vitamin D ist er immer so, nimmst du mit K2 und dann gibt es nur diese Tropfen.
Speaker: Ja, ist auch wichtig, aber wichtiger ist Magnesium aus meiner Sicht.
Speaker: Du sagst ja Magnesium, einer, finde ich, der wichtigsten Kofaktoren für Vitamin D, Vitamin A vielleicht noch.
Speaker: Aber wie gesagt, es wäre natürlich gut, das quasi dann eben auch zusammenzunehmen und natürlich auch hier wieder mit einer fettreichen Mahlzeit, da Vitamin D ja ein fettlösliches Vitamin ist, wie wir wissen.
Speaker: Von daher finde ich das sehr gut, was auch häufig aus meiner Sicht falsch gemacht wird und das wissen ja viele nicht,
Speaker: Wir kennen ja mittlerweile über die Langlebigkeitsforschung die Signalwege im Körper.
Speaker: Also das bedeutet, du hast Profisportler angesprochen, die sind ja ständig dabei, Entzündungen zu produzieren.
Speaker: Warum?
Speaker: Weil sie ständig im mTOR-Signalweg unterwegs sind.
Speaker: Also sie sind ständig auf dem Gaspedal und geben Gas und geben Gas und geben Gas und haben eigentlich ein Problem, dass sie nicht mehr zur Ruhe kommen.
Speaker: Also sprich, die Siert-Aktivitäten im Körper, die Reparaturgene, nicht mehr anschalten.
Speaker: Und da machen dann auch viele, finde ich, nehmen dann zum Beispiel Aminosäuren direkt ganz früh oder spät am Abend und diese Aminosäuren wiederum, die schalten ja wiederum diesen mTOR-Signalweg an, also signalisieren dem Körper, hey, du kriegst jetzt Eiweiß, heißt also Produktion.
Speaker: Das heißt, dann kannst du nicht mal mehr über die Nacht die Reparaturwege bedienen und hast dann eigentlich ein totales Imbalance in deinem System.
Speaker: Ja, und was noch unterschätzt wird, gerade Aminosäuren messen wir auch sehr häufig und es ist ganz selten.
Speaker: Aus meiner Sicht kann man die Aminos am besten decken.
Speaker: Es ist eher schwierig, andere Mineralien, Vitamine zu sich zu nehmen in ausreichender Menge.
Speaker: Bei den Aminosäuren sehen wir nicht so häufig die Problematiken.
Speaker: trotz Sport und so weiter, weil wir sie gut aufnehmen können.
Speaker: Und was auch noch zu beachten ist, und das vergisst jeder, wenn du Aminosäuren abbaust, jetzt tust du eh den ganzen Tag arbeiten und Sport machen und whatever, und dann haust du da noch die Aminosäure, vielleicht nur am Abend, weil du glaubst, du nimmst das besser auf über die Nacht.
Speaker: Es gibt auch dieses
Speaker: Anabole-Fenster und es gibt ein Fenster, das gibt es ja, das ist ein Open-Window-Effekt, den gibt es so eineinhalb, zwei Stunden, den gibt es schon seit 1996, hat das ein guter Professor, ein Deutscher, entdeckt.
Speaker: Aber da geht es eher um das Immunsystem und das kann ich relativ gut abfedern.
Speaker: Da habe ich schon ein gewisses Zeitfenster, aber ob ich jetzt die Aminos gleich nach 10 Minuten, 20 Minuten, 30 Minuten, 40 Minuten oder eine Stunde auffülle, ist unser Körper relativ bovidel.
Speaker: Das funktioniert einfach.
Speaker: Und jetzt noch vielleicht, das wollte ich noch sagen, wenn du Aminosäuren zu dir nimmst, egal in welcher Form, W oder whatever, was passiert, wie baust du Aminosäuren ab und was entsteht als Side-Effekt oder als Side-Produkt, weißt du das zufällig?
Speaker: Naja, wir haben ja dann quasi schon die Ammoniak-Belastung, soweit ich weiß.
Speaker: Und vor allem, wenn Aminosäuren vor allem auch noch extrahiert eingenommen werden, dann, wenn es der Dünndarm nicht richtig verstoffwechseln kann, weil es zum Beispiel zu viel ist oder weil er damit nicht klarkommt, die Mikrobenvielfalt ist zum Beispiel zu wenig, dann landen die ja sehr wahrscheinlich im Dickdarm und dort verursachen sie ja wirkliche Gifte oder eben auch übelriechende Blähungen.
Speaker: Genau.
Speaker: Erstens das, das ist jeder, das ist ein guter, du sagst genau das richtige... Also du stimmst in den Ungleichen immer so richtig deftig.
Speaker: Genau, wenn du, das ist genau, wo Aminosäuren viel geschluckt werden, genau.
Speaker: Wenn du jetzt, sagen wir, Winde hast oder Blähungen hast und die sind geruchlos, ist das eher ein Kohlenhydratthema.
Speaker: Wenn du aber wirklich übel riechende Themen hast und du bist nicht krank, dann ist es immer ein Aminosäureenthema.
Speaker: Aber wo ich noch hin möchte ist, weil das wird auch massiv unterschätzt, weil es einfach ein proentzündliches Thema ist.
Speaker: Wenn Aminosäuren abgebaut werden, entsteht Homocystein.
Speaker: Und Homocystein ist ein Gefäßgift.
Speaker: Das macht im Endodell-Gefäßwand innenseitig Entzündungen.
Speaker: Und das ist eigentlich der Prediktor für Herz-Kreislauf-Thema.
Speaker: Weil dann können da oxidierte Cholesterin-Teilchen hängen bleiben.
Speaker: Und das ist auch extrem gut erforscht.
Speaker: Sprich, ich denke mir, ich mache mir was Gutes, weil ich mir meine Aminosäure einen Shake reinhau und wenn ich mir den täglich reinzimmer, weil die Dosis macht, das Gift, das wissen wir eh, dann kann ich natürlich und das messen wir häufig bei Kraftsportlern, dass das Homozysteinerhöhung ist.
Speaker: Das haben wir immer wieder.
Speaker: Das wissen viele nicht, das wissen viele nicht.
Speaker: Wir wissen ja nicht mal, was Homocysteine ist, was ja auch okay ist.
Speaker: Also wenn wir es wie du und ich nicht täglich damit beschäftigen, dann ist das vollkommen okay.
Speaker: Aber deshalb Vorsicht, habe ich auch lange nicht gewusst bei Immunisoren und Supplementierung.
Speaker: Eine kleine Ausnahme bildet da, glaube ich, Taurin.
Speaker: Gerade in der Longevity-Forschung, mega krass bekannt, gilt wohl wahrscheinlich eher als entzündungshemmend.
Speaker: Könnte eine gute Ergänzung sein, was meinst du?
Speaker: Bin ich absolut dafür und da ist auch die Studienlage recht gut.
Speaker: Der Percy Marshall, der Robert Marshall, Chef aus VNRB Leipzig, hat gerade ein super Buch rausgebracht oder geschrieben über Kreatin, das auch extrem gut erforscht ist.
Speaker: Und da wird auch Kreatin immer in erster Linie im Kraftsport verwendet.
Speaker: Eigentlich ist der Benefit für die Gehirnfokusleistung und so weiter wesentlich, wesentlich besser als jetzt für den Muskelaufbau, weil da gibt es auch halt
Speaker: Es gibt sicher so an die 25% Non-Responder, wo das gar nichts bringt.
Speaker: Jetzt im muskulären Bereich, aber im Gehirn auf jeden Fall, da bringt es nahezu immer was.
Speaker: Vor allem auch im Frauensport, das ist auch ein spannendes Thema.
Speaker: Okay, spannende Interaktion.
Speaker: Wer Fokusthemen hat und Probleme hat, sich zu konzentrieren etc., könnte dann quasi kreativ Taurin, Omega-3 natürlich eben auch.
Speaker: Omega-3 weiß man auch mittlerweile.
Speaker: Früher hat man ja das nur der Zellregeneration oder der für Sportler, ja, da regenerierst du besser.
Speaker: Ja, die Gehirnfokusleistung ist massiv abhängig vom Omega-3-Index.
Speaker: Ich kann da ein Beispiel sagen, das darf ich sagen, wir haben einmal die Berliner Füchse gemessen, Handballmannschaft, ja, eine der besten überhaupt weltweit und die sind zu uns gekommen, weil der Trainer gesagt hat, irgendwie, Markus, ist das komisch, die kommen auf den Platz und sind 15 Minuten, wie wenn sie gar nicht da wären.
Speaker: Und die haben, ich schwöre es dir, einen Omega-3-Index gehabt von zwischen 1,9 und 3,9.
Speaker: Also das ist ein kompletter Desasterwert, richtig schlecht.
Speaker: 11 wäre ganz gut.
Speaker: Ja, 9 bis 11 für Sportler wäre halt perfekt, zumindest 9 bis 11.
Speaker: Man hat über 12 dann nicht wirklich mehr den fetten Benefit.
Speaker: Also man sieht jetzt keine maßgebliche Verbesserung, wenn der Wert noch höher ist.
Speaker: Es hat jetzt gerade einmal einen roten Handbrief gegeben, da möchte ich vielleicht auch was dazu sagen, dass Vorhofflimmern entstehen kann, aber diese Studie wurde...
Speaker: relativ schnell einmal zerlegt, dass da die leider Gottes nicht sehr aussagekräftig ist in Wirklichkeit.
Speaker: Also nach wie vor kann man das Omega-3 wirklich sehr, sehr gut verwenden und ergänzen.
Speaker: Und was auch noch spannend ist, der Omega-3-Index des Kindes ist abhängig bei der neugeborenen Situation vom Omega-3-Index der Mutter.
Speaker: Also sprich, da gibt es eine Korrelation, dass die Mutter das für die Gehirnentwicklung ans Kind weitergibt und umso besser...
Speaker: Umso besser der Omega-3-Index der Mutter ist, umso intelligenter werden die Kinder.
Speaker: Spannendes Side-Story.
Speaker: Ja, da würde ich zum Schluss hingegen dann schon nochmal auf unsere Kinder zugegenkommen.
Speaker: Du hast ja auch Kinder, ich habe Kinder.
Speaker: Wir versuchen immer, unsere gesunde Lebensweise dahin auch zu adaptieren.
Speaker: Das klappt nicht immer.
Speaker: Jetzt kann ich aus eigener Erfahrung sprechen.
Speaker: Ich auch.
Speaker: Aus deiner Sicht, denke ich mal, so für Kinder gerade so ab dem Zeitpunkt, wo sie vielleicht auch Supplements irgendwie nehmen können von drei bis vier Jahren bis zwölf Jahren oder so, was siehst du immer wieder für Mängel, wo du vielleicht hinweisen wollen würdest?
Speaker: dass wir da mal hinschauen sollten als Eltern.
Speaker: Also ganz wichtig für die ganze Entwicklung jetzt ist Jod wirklich ein Thema, was wahrscheinlich keiner am Schirm hat, aber Jod gerade im Kinderbereich, weil wir einfach in einem Jodmangelland leben, ist ganz, ganz wichtig und essentiell.
Speaker: Vitamin D, Omega 3 natürlich, ist eh klar.
Speaker: Und du wirst jetzt lachen, aber wir haben ganz, ganz viele Kinder, die einen Zink- und B6-Mangel haben.
Speaker: Und das ist auch sehr spannend, weil ich habe gelernt in meiner automolekularen Ausbildung, if you think nothing, think, think.
Speaker: Und das bestätigt sich.
Speaker: Ich bin ein absoluter Fan von Zink und Vitamin B6, weil das bei Kindern im Immunsystem und Zink hat auch so viele Funktionen.
Speaker: Nicht nur Magnesium hat 500, 600 Funktionen im Körper, sondern Zink auch und Vitamin B6 sowieso extrem wichtig, weil es
Speaker: ein maßgeblicher Kofaktor für die hormonelle Steuerung ist.
Speaker: Das heißt, um ein Produkt vom Hormon A zu Hormon B weiter umzubauen, brauche ich ganz häufig zwei Dinge und das ist Vitamin B6 und Zink.
Speaker: Und dann, wenn ich das nicht habe oder in einem Mangel bin, funktioniert das nicht.
Speaker: Finde ich sehr spannend, weil in der Regel B6 ja nicht als sehr im Mangel zur Verfügung steht.
Speaker: Allerdings kann ich mir sehr gut vorstellen, dass durch die heutige sehr künstliche Ernährungsweise vieler Menschen, vor allem auch Kinder, dadurch, dass sie dann weniger Lebensmittel essen, wo es enthalten ist, also typisch die B-Vitamine ja in Hülsenfrüchten sehr viel drin, aber auch in grünen Produkte, Vollkornprodukte auch,
Speaker: Aber viele essen ja heute gar kein Fleisch, kein Fisch mehr, wo es auch drin ist.
Speaker: Das heißt, sie erlernen sich sehr künstlich und dann könnte dieser Mangel zustande kommen.
Speaker: Ja, jetzt sind wir bei dem, was du vorher gerade gesagt hast.
Speaker: Mein Sohn auch, wenn er sagt, kann ich bitte schnell irgendwo hingehen?
Speaker: Ich möchte mir was zum Essen holen.
Speaker: Normalerweise kochen wir wirklich täglich zu Hause und da bin ich ganz strikt.
Speaker: Aber manches Mal mag er halt gerne, wo hingehen, weil was glaubst du, wo er hingeht?
Speaker: Ich sage jetzt nicht den Namen, du weißt es.
Speaker: Und das ist echt spannend, weil das halt so anziehend ist für die Jugendlichen.
Speaker: Also er wird jetzt 13 im Oktober und das ist Ziel Nummer 1.
Speaker: Ich würde das nie essen.
Speaker: Und woher sollst du da was kriegen?
Speaker: Die Inhaltsstoffe da, das wissen wir eh, wie das von der Qualität ist.
Speaker: Wir kennen ja quasi eben auch schöne Videos, wo Bestandteile dieser Essens, der goldene Möwe oder irgendwelche Pizzen oder Fertigbrezel aus dem Käfig beim Lidl, dass die, wenn du sie stehen lässt, einfach gar nicht kaputt gehen.
Speaker: Also sie sind ja heute nach einem halben Jahr immer noch so, wie sie gerade waren.
Speaker: Und das hat ja nichts mit Natur zu tun.
Speaker: Und wir sehen einfach, wir testen ja auch Jugendliche und viele Kinder.
Speaker: Unser Leichtathletik-Nachwuchs, also alle so zwischen 10 und 18 in Österreich, also es ist unglaublich, wie viele Mengen da auch schon vorhanden sind.
Speaker: Also es ist von jetzt im Ausdauersport fast egal jetzt geschlechtermäßig, ob es jetzt ein Bub oder ein Mädel ist, fast alle haben Themen mit Folsäure, haben Themen mit Ferritin einfach richtig schlecht und das sind wichtige Punkte.
Speaker: Und es wird ja oft, soll man Kindern auch schon was geben?
Speaker: Ja, wenn die was brauchen, natürlich.
Speaker: Und da wird diese Diskussion immer, du hast selber Kinder, jetzt nimmst du, ich sage jetzt ein Beispiel, du nimmst jetzt Vitamin C, 1000 Milligramm und jetzt willst du dein Kind, weil es jetzt ein Immunsystemthema hat, Vitamin C geben, wie viel gibst du dem Kind?
Speaker: Ja, weißt du natürlich, weiß keiner.
Speaker: Die Hälfte 500, oder?
Speaker: Wenn überhaupt das jemand weiß.
Speaker: Früher war das so, oder Tiere bilden Vitamin C selber und wir wissen, dass sie 8- bis 10-fache ihres normalen Bedarfs bilden, wenn sie krank sind.
Speaker: Das bedeutet, wir reden ja selbst bei einem gesunden Lebewesen hier von echt signifikanten Mengen.
Speaker: Und wenn wir die auch über Supplements, vor allem Supplements, Ascobinsäure, was Vitamin C angeht, wird der anscheinend nicht annähernd so gut aufgenommen, wie wenn ich das wirkliche Vitamin C in einem Apfel beispielsweise zu mir nehme.
Speaker: Auch das kann man überdenken.
Speaker: Aber auf was ich hinaus wollte, ist, in der Regel wird immer gesagt, naja, gibst dem Kind die Hälfte.
Speaker: Jetzt nehme ich meinen Stoffwechsel her und den Stoffwechsel von einem 12-13-Jährigen.
Speaker: Eigentlich braucht er nicht die Hälfte, sondern dreimal so viel wie ich.
Speaker: Du brauchst doppelte, ja.
Speaker: Ja, mindestens das Doppelte.
Speaker: Genau, weil der Vollgas am Verstoffwechseln ist.
Speaker: Ich brauche eigentlich nicht mehr so viel.
Speaker: Das sind Themen, aber das ist schwierig, weil du halt mit der Ethik Kinderstudien sowieso nicht machen kannst.
Speaker: Du bist außen vor, das ist keine Ethikkommission, was auch gerechtfertigt ist.
Speaker: Wenn dann die Eltern kommen, wir haben halt schon sehr viel Erfahrung aus der Praxis und wir haben ganz, ganz viele Kinder zwischen so sechs und neun Jahren, wo schon wirklich eklatante Mängel vorliegen und das ist nicht wenig und das ist ein bisschen erschreckend für mich.
Speaker: Absolut, für mich auch.
Speaker: Ich bin da jeden Tag hinterher, wenn ich den intravenös einflößen muss, aber manchmal geht es sich ja nicht.
Speaker: Ich mache oft immer so grüne Säfte mit selbstangebautem Weizengras, Gerstengras mit vielen Spuren, Mineralen, dann mache ich Äpfel rein, dann versuche ich das Omega-3 drin zu verstecken.
Speaker: Also alles, was reingeht, dass die zumindest mal einen Schluck trinken.
Speaker: Dass ein bisschen was dabei ist.
Speaker: Was vielleicht auch noch ganz wichtig ist für mich, wenn du schon Supplemente brauchst, dass man sagt, okay, auf was kann man schauen oder auf was muss man Acht geben?
Speaker: Das ist auch noch ein wichtiger Punkt, das ist die Qualität.
Speaker: Weil das ist für viele so schwierig.
Speaker: Also bei uns in Österreich, ich weiß nicht, wie es bei euch ist, gibt es eine Werbung, die sind unglaublich aggressiv, ich sage es jetzt nicht, aber da gibt es irgendeinen, der unpackbar jeden Tag alle 20 Minuten hörst du den im Radio und
Speaker: Jeder kennt das eigentlich und das ist aber vom Produkt extrem schlecht, weil so viele Zusatzstoffe drinnen sind, die eigentlich nicht mein Körper braucht, sondern die Maschine für die Produktion, Rieselhilfen, Trocknungsmittel, Bindemittel, was auch immer.
Speaker: Und das schadet mir eher.
Speaker: Und wenn wir vielleicht schon die Möglichkeit haben, das zu präsentieren, bitte immer schauen, da gibt es zwei Auslobungen.
Speaker: Das eine ist, in Österreich sagt man mehr Reinsubstanzenprinzip, in Deutschland Clean Label oder Reinsubstanzenprinzip.
Speaker: Was bedeutet das?
Speaker: Ich möchte, wenn ich Vitamin B12 nehme, Vitamin B12 nehmen, weil ich das brauche, oder Folsäure und nicht.
Speaker: 13 Zusatzstoffe drinnen haben und Färbemittel.
Speaker: Das brauche ich nicht.
Speaker: Das braucht die Maschine aber ich nicht.
Speaker: Die kann das gar nicht verstoffwechseln und mitunter kann es mehr Schaden anrichten, als es mir hilft.
Speaker: Ja, da sprichst du was Richtiges an, finde ich gut.
Speaker: Du hast Clean Label angesprochen, da fällt mir die Firma Sunday ein.
Speaker: Weil die, glaube ich, dieses True Clean Label Philosophie haben.
Speaker: Ich habe sogar so ein Buch darüber, was sie darüber schreiben.
Speaker: Also das ist jetzt nicht gesponsert oder irgendwas, diese Episode, aber ich weiß, dass du gerade auch ein Fan davon bist und wir beide kennen den Gründer, der quasi mit grünem Tee aus Japan angefangen hat und heute eines der größten mittelständigen Supplements-Unternehmen hochgezogen hat, was auch sehr viel in der Kritik ist, weil sie jetzt einen Investor bekommen haben.
Speaker: Dennoch, du scheinst eben auch,
Speaker: weil du es ja auch durch Messungen bestätigen kannst, von der Reinheit, sprich Clean-Label-Prinzip und der Wirksamkeit anscheinend überzeugt zu sein.
Speaker: Genau, für mich hat sich genau gar nichts geändert.
Speaker: Ich habe aber auch, ich kenne das, weil ich mache viele Vorträge vor Ärzten und vor Fachpersonal, Therapeuten, Therapeutinnen, Heilpraktiker, was auch immer.
Speaker: wo wir über die Diagnostik natürlich dann immer wieder gefragt werden, ja, welche Produkte nimmst du?
Speaker: Das ist ja klar.
Speaker: Und ich sage schon, ich habe den Vorteil, ich bin unabhängig, so wie du auch, ich kann mir aussuchen, was ich möchte.
Speaker: Und wenn jemand sagt, ja, mir ist das egal, Geld spielt sowieso keine Rolle, dann
Speaker: dann kann man natürlich auch andere Hersteller verwenden oder nehmen.
Speaker: Aber in dem Fall in Österreich ist auch eine Firma, die sehr bekannt ist und eine gute Qualität hat.
Speaker: Das kann ich auch so sagen.
Speaker: Das ist Biogena.
Speaker: Ich war früher bei Biogena Chef, CEO, habe da die Diagnostik aufgebaut.
Speaker: Die haben super Produkte und haben halt nicht das Riesenportfolio wie Sande, aber haben qualitativ gute Produkte.
Speaker: auf Reinsubstanzenprinzip.
Speaker: Dann gibt es noch in Innsbrucker Firma, mit der ich auch immer wieder eng zusammenarbeite, ist eher nur Frauenfirma, Women's Best.
Speaker: Die machen super gute Produkte, jetzt neu am Markt, beginnen sie glaube ich ab Herbst, eine ganz neue Gesundheitslinie, wirklich extrem hochwertig gut.
Speaker: Da weiß ich, das sind Produkte, die funktionieren.
Speaker: Dann gibt es in Deutschland
Speaker: Über die IGAF, das ist so die Plattform in Deutschland für funktionelle Medizin, ist die Firma Natogena.
Speaker: Die kann man auch erwähnen, weil wenn wir schon ein paar erwähnen, erwähnen wir alle.
Speaker: Machen super, Dr. Alexander Mertens macht super Produkte aus meiner Sicht.
Speaker: Das sind alles Bewerber, Mitbewerber, die man verwenden kann.
Speaker: Und einen Unterschied haben sie alle zusammen.
Speaker: Also Biogena ist relativ hochpreisig, sicher gut, aber hochpreisig.
Speaker: Natogena ist glaube ich auch eher so im oberen Segment, aber auch gute Qualität, Women's Best ist günstig, aber Sandy ist mit Abstand einfach der günstigste und was sie auch haben, es ist halt auch für den Endkunden fein, wenn er 10 Produkte braucht, dass er es von einer Firma hat, oder?
Speaker: Und die haben wirklich, also mittlerweile keine Ahnung, 1600 oder mehr als 1600 Produkte am Markt und das ist ein unglaubliches Portfolio.
Speaker: Wahnsinn, wie sie kratten können.
Speaker: Genau, Wahnsinn, ja.
Speaker: So ein super Preis aus meiner Sicht und also ich kann dieses, diese Übernahme da von CVC, das ja Investorengruppe ist und kein Pharma-Riese, ist einfach, ja, die wollen halt Geld verdienen mit einer Marke, die am Wachsen ist und gut, das ist ja auch legitim, wenn für mich in der Diagnostik erkennen kann,
Speaker: dass die Werte gleichbleibend ansteigen und gehalten werden können.
Speaker: Also ich sehe keinen Nachteil in den Produkten und es hat sich für mich nichts verändert.
Speaker: Die Qualität ist nach wie vor gleich.
Speaker: Das ist natürlich schön zu hören, weil das fehlt natürlich vielen, diese Information.
Speaker: Ich bekomme ja häufig einmal die Nachricht, dass Sunday doch jetzt Bill Gates gehört.
Speaker: Ach so, er hat das ja völlig gehört.
Speaker: Und dass natürlich dann da irgendwelche Nicht-Substanzen mit gemixt werden.
Speaker: Aber du hast ja schwarz auf weiß die Ergebnisse, von daher finde ich das toll.
Speaker: Also jeder kann entscheiden, was er da wählt.
Speaker: Genau, wir sind sehr streng, also wirklich Christian, wir sind da extrem streng, wenn das nicht funktioniert und wenn ein Produkt nicht funktioniert, dann nehme ich das Produkt nicht mehr mehr, das ist einfach außen vor.
Speaker: Ja, finde ich gut.
Speaker: Du kriegst vor allem auch sehr oft den Hinweis, wer kann sich das denn noch leisten?
Speaker: Nur für ein Supplement irgendwie 50 Euro im Monat und dann ist das ja ein sehr guter Hinweis.
Speaker: Vor allem, wenn es dann auch für die Familie da sein darf.
Speaker: Eben, jetzt hast du noch Kinder zwei und es geht schon ins Geld, wenn man auf die Gesundheit achten möchte.
Speaker: Super.
Speaker: Wir sind doch alle Selbstzahler.
Speaker: Dein Sohn kommt jetzt.
Speaker: Ich hoffe, du fängst ihn noch rechtzeitig ab, bevor er zu Goldenen Möwe geht.
Speaker: Vielen lieben Dank.
Speaker: Vielen lieben Dank, dass du zur Verfügung standest.
Speaker: Ich weiß, deine Zeit ist sehr gut.
Speaker: Und ich hoffe, wenn es dir gefallen hat, schreib mal einen Kommentar darunter.
Speaker: Ich will mehr von Markus.
Speaker: Und dann kriegen wir vielleicht auch mal ins Interview.
Speaker: Gerne, gerne.
Speaker: Alles Liebe.
Speaker: Wenn du was brauchst, gerne melden.
Speaker: Ja, bis bald.
Speaker: Dein Markus, dein Christian.






