Transcript
Speaker: Herzlich willkommen beim Higher Health Podcast.
Speaker: Wir verraten Mr. Brokkoli und spannende Gäste Informationen jenseits des Mainstreams.
Speaker: Verabschiede dich von schlechter Laune und chronischen Beschwerden und komm in deine beste Figur und dein Bestes selbst.
Speaker: Stärke deinen Geist und optimiere deine Gesundheit mit Mr. Brokkoli.
Speaker: Viel Spaß bei der Folge.
Speaker: Wenn du dich müde fühlst, wenn du dich antriebslos fühlst, wenn du unter Konzentrationsstörungen leidest oder vielleicht sogar Stimmungsschwankungen hast, besonders als Frau, vielleicht auch Probleme mit deiner Periode hast und sehr infektanfällig bist, dann hör jetzt genau zu, denn ein altes, vergessenes
Speaker: Heilmittel könnte hier die Abhilfe leisten und vielleicht bist du seit diesem Tag nicht mehr für dieses Spurenelement im Mangel.
Speaker: Denn heute haben wir eine Frauen- und Hormonexpertin zu Gast, die es in sich hat.
Speaker: Das ist die liebe Kyra Hoffmann.
Speaker: Ich bin froh, stolz und dankbar, dass du da bist.
Speaker: Wie gut geht es dir und über was sprechen wir heute?
Speaker: Ja, vielen Dank erstmal für die Einladung.
Speaker: Ich freue mich auf das Gespräch.
Speaker: Ich heiße mittlerweile Kaufmann, das klingt aber nicht so ähnlich.
Speaker: Kaufmann war mein Mädchenname.
Speaker: Ja, also mir geht es gut, wie gesagt.
Speaker: Und das Thema ist so mein Herzensthema.
Speaker: Also über Jod spreche ich am liebsten.
Speaker: Ja, ohne Jod nichts los, sagt man so manchmal im Volksmund.
Speaker: Allerdings wird es häufig als Heilmittel, aber dann auch als gefährliches Mittel dargestellt.
Speaker: Es gab mal eine Zeit, da hat jeder davon abgeraten, Jodsalz zu kaufen, weil wir eh schon zu viel davon hätten.
Speaker: Was ist denn nun richtiges Lüge?
Speaker: Also man kann es noch krasser formulieren.
Speaker: Ohne Jod sind wir tot.
Speaker: Das ist so.
Speaker: Also Jod ist ein sogenanntes essentielles Spurenelement.
Speaker: Das heißt, ohne Jod
Speaker: können unsere Zellen gar nicht längerfristig überleben.
Speaker: Wir haben das Glück, wir können es ein bisschen speichern in verschiedenen Organen.
Speaker: Das ist ja genauso wie mit Zink, mit anderen essentiellen Spurenelementen.
Speaker: Die brauchen wir nun mal.
Speaker: Das hat die Evolution so vorgesehen.
Speaker: Und da können wir uns am Kopf stellen und sagen, wir mögen es nicht.
Speaker: Und da hat jemand gesagt, das ist alles toxisch.
Speaker: Wenn man sich das einfach mal von der Evolutionsgeschichte anguckt, vom Zellstoffwechsel, von der Molekularbiologie, ist Jod einfach sehr, sehr, ich sag mal, wichtig.
Speaker: Und natürlich gibt es immer die Stimmen, die sagen, ja, das brauchen wir alles nicht, wir sind überjodisiert.
Speaker: Da muss man einfach mal gucken, was sind die Fakten.
Speaker: Wir machen in unserer Praxis seit vielen, vielen Jahren Jodtests und gucken.
Speaker: Und da muss man sich auch mal fragen, wofür brauchen wir Jod?
Speaker: Jod brauchen wir für die Schilddrüse, für die Eierstöcke, für die Brust, fürs Immunsystem, fürs Gehirn.
Speaker: für die Speicheldrüsen und, und, und.
Speaker: Also viele, viele Organe brauchen Jod.
Speaker: Und wo haben wir so viele Erkrankungen, so viele Unterfunktionen?
Speaker: Jod, ich glaube, das lernt jeder, zumindest im Bio-Unterricht, ist das Hauptelement für die Bildung der Schilddrüsenhormone.
Speaker: Und jede dritte Frau in Deutschland schluckt L-Tyroxin.
Speaker: Als erstes morgens direkt nach dem Aufstehen.
Speaker: Und das wäre, das behaupte ich hier mal ganz frech, nicht notwendig in dem Ausmaß, jede dritte Frau, da muss man sich mal fragen, woran liegt das, dass wir ein Volk von Schilddrüsenerkrankten sind.
Speaker: Es gibt auch Männer natürlich mit Schilddrüsenerkrankungen, aber Frauen sind da federführend.
Speaker: Und ja, das sind die Fakten.
Speaker: Und wie gesagt, es gibt auch große Reihenuntersuchungen.
Speaker: Die WHO, die kann man jetzt sehen, wie man will, aber die WHO macht ein sogenanntes Iod-Monitoring, also Iodine-Monitoring weltweit, weil man einfach weiß, Jodmangel ist.
Speaker: Im absoluten, im krassesten führt letztendlich zum Tod.
Speaker: Das führt auch zu schweren Erkrankungen, die wir vor 100 Jahren alle hier noch hatten, dem Kretinismus zum Beispiel.
Speaker: Das gibt es in Teilen von Asien noch und gab es auch bis in den 70er Jahren in Europa.
Speaker: Und das heißt, man guckt schon, dass man eine Mindestversorgung hat an Jod, eine Mindestversorgung, da guckt die WHO und macht halt auch Reihenmessungen.
Speaker: Wir sind seit 2023 wieder Jodmangel in der Kategorie milder Jodmangel und das müsste nicht sein, wenn die Leute aufgeklärt wären.
Speaker: weil Jodmangel nun mal eben Folgerkrankungen macht.
Speaker: Jodsalz hin oder her.
Speaker: Ja, wir haben Jodsalz, aber viele wissen nicht, wo ist Jod, in welchem Salz.
Speaker: Zum einen, um das mal ganz klar zu sagen, viele, die gesundheitsbewusst sind, sagen, naja, ich kaufe mir mal eine Prise Meersalz oder Neersalz.
Speaker: Meersalz hat in der Regel kein Jod, zum Beispiel.
Speaker: Wissen viele nicht.
Speaker: Da denkt man, man tut sich was Gutes.
Speaker: Mehr klingt nach Algen, klingt nach Jod.
Speaker: Nein, das wird bei der Verarbeitung schon rausgezogen.
Speaker: Es sei denn, man nimmt mehr Salz, das zusätzlich nachträglich jodisiert wird.
Speaker: Dann hat man wieder Jod drin.
Speaker: Also Jod kommt ja hauptsächlich vor in Meeresfisch, Meeresfrüchten, Milchprodukte oder Eien, nur wenn die Tiere daneben gefüttert werden.
Speaker: Ja, sagen wir mal so, dann kommen wir zum zugesetzten Jod.
Speaker: Also wenn wir jetzt einfach mal davon ausgehen, die Leute denken, sie kriegen über Jodsalz entsprechende, ihr Jodbedarf gedeckt.
Speaker: Das kann man mal durchrechnen, wenn man sagt, okay, man verbraucht so als Erwachsener fünf bis sechs Gramm Salz am Tag.
Speaker: Wenn man alles mit jodisierten Schrauben
Speaker: Speisesalz würzen würde.
Speaker: Macht kein Mensch, weil da ist mal was nicht drin oder da nimmt Steinsalz.
Speaker: Das Jod im Salz verflüchtigt sich auch.
Speaker: Das heißt, wenn man sein Salz da irgendwo offen stehen lässt, hat meine Oma immer gehabt, die hat so Salzbottich gehabt und dann mal so reingegriffen.
Speaker: Das war immer Salzvorrat für fünf Jahre, da ist nach einem halben Jahr nichts mehr drin.
Speaker: Das Jod
Speaker: Vaporisiert.
Speaker: Das ist auch ein Aspekt.
Speaker: Aber auch das Jod pro Kilogramm Salz in Deutschland ist relativ gering.
Speaker: Das heißt, wir kommen auf ungefähr 125 Mikrogramm, wenn wir alles mit Jodsalz würzen würden pro Tag.
Speaker: Nur die Schilddrüse braucht aber mindestens 200 Mikrogramm.
Speaker: Ich brauche sogar mehr, aber das ist, ich sage jetzt mal einfach nur, was die ganz konservativen Zahlen sind, also auf die 200 Mikrogramm kommen wir nicht.
Speaker: Es gibt große Reihenuntersuchungen bei Kindern, bei Frauen, bei Stillenden, bei Schwangeren, die sagen, wir kommen da bei weit nicht hin, also wir kommen vielleicht,
Speaker: ungefähr 70, 70, 80 Mikrogramm Jod am Tag.
Speaker: Das heißt, es multipliziert sich dann dieser Mangel und am Anfang merkt man vielleicht noch nichts und dann kommen natürlich die Folgeerscheinungen.
Speaker: Du hast die Schilddrüse angesprochen, da kommen wir gleich nochmal dazu.
Speaker: Aber es können ja sehr vielfältige Symptome sein, die schon mal auf einen Jodmangel hinweisen.
Speaker: Ich habe es ja am Anfang schon gesagt, Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Konzentrationsschwächen, Antriebslosigkeit, auch Desinteresse, sogar Stimmungsschwankungen, aber auch Muskelschwäche oder auch Gewichtszunahme oder das typische Aufgeblähtsein.
Speaker: Treffen zu Jodmangel zu, bis hin zu Verstopfung, Blähungen, also das ist ja Wahnsinn.
Speaker: Also das heißt, fast jeder ist im Jodmangel, der nicht ausreichend zähfisch ist und ständig alles mit Jodsalz salzt und Algen essen sowieso die wenigsten und dann vor allem Veganer oder auch Vegetarier, die auch noch auf Milchprodukte vielleicht verzichten, die trifft es dann ganz hart, oder?
Speaker: Ja, mit den Milchprodukten ist sowieso so eine Sache.
Speaker: Biolandwärte verwenden normalerweise kein Jod.
Speaker: Das Jod in der Milch ist zugesetzt, damit die Kühe mehr Milch geben.
Speaker: Das ist ja schon der Wahnsinn.
Speaker: Das weiß man aber auch aus der Gynäkologie.
Speaker: Das heißt, Frauen mit Jodmangel können schlechter stillen.
Speaker: Also haben ja viele Frauen Probleme mit dem Stillen.
Speaker: Dann kommt keine Milch.
Speaker: Dann heißt es, naja, stillen Sie mal ab.
Speaker: Wir geben dann halt...
Speaker: und Alete und so Kram und dabei bräuchten die Frauen nur Jod.
Speaker: Die Veterinäre haben das verstanden, die geben halt den Kühnen Jod und dann geben die mehr Milch.
Speaker: Das kommt natürlich auch in die Milch, was natürlich sowieso Unfug ist.
Speaker: Aber wer jetzt, sag ich mal, keine Milchprodukte trinkt, das sind ja viele Erwachsene und der kriegt natürlich wenig Quellen für Jod.
Speaker: Ich wohne jetzt in der Nähe vom japanischen Viertel hier in Düsseldorf.
Speaker: Da sind ja die Japaner und die essen den ganzen Heigen.
Speaker: Die nehmen drei Milligramm am Tag ungefähr an Jod zu sich, haben interessanterweise aber auch die geringste Rate an viel Krebsarten, Brustkrebs zum Beispiel, das ist weltweit die wenigsten.
Speaker: Frauen und die längst Lebenserwartung.
Speaker: Also da gibt es auch wiederum Studien dazu, dass das zusammenhängt, auch vor allen Dingen mit dem Verzehr von Omega-3-Fettsäuren, aber halt auch natürlich wenig Zucker, wenig Adipositas, also Gewichtszunahme, der ganze Lebensstil.
Speaker: Aber es gibt halt auch Studien, die sagen, wenn die Japanerinnen zum Beispiel mit ihrer traditionellen Kost in die USA auswandern, kriegt die Generation danach dieselben Krankheiten wie die Amerikaner, wenn dieselbe Ernährungsdienste
Speaker: ja, Waisen an sich, zu sich nehmen.
Speaker: Und das ist, wo ich sage, wir müssen ja nicht alle da im 3-Milligramm-Bereich sein, aber wir sollten ein bisschen von den Japanern lernen und wir müssen halt auch gucken, diese 200 Mikrogramm als Mindestversorgung, wirklich als Mindestversorgung kriegen wir nicht gedeckt und das gibt aber auch niemanden zu denken, dass so viele Menschen Schilddrüsenhormone einnehmen oder Schilddrüsenerkrankungen haben.
Speaker: In keinem Land der Welt wird so viel an der Schilddrüse operiert wie hier.
Speaker: Ständig wird herumgeschnipselt, wird Knoten entfernt, wird die ganze Schilddrüse zerschlagen, mit Radio-Jod-Therapie kaputt gemacht.
Speaker: Es gibt natürlich Sachen, die sind nicht auf Jod zurückzuführen.
Speaker: Liebe Endokrinologen, die jetzt zugucken und sagen, um Gottes Willen, was erzählt die Heilpraktikerin?
Speaker: Aber ich bin jetzt am Ende meines Medizinstudiums und kann so ein bisschen mitreden, was auch gelehrt wird.
Speaker: Zu Jod nehme ich gar nichts an der Uni.
Speaker: Es wird gelehrt,
Speaker: Jod ist Bestandteil der Schilddrüsenhormone, Punkt.
Speaker: Das ist aber Bestandteil der Brust, der Eierstöcke, wichtig ist für die Eizellreifung, für die Gehirnentwicklung.
Speaker: Jodmangel in der Schwangerschaft führt nachweislich zu Defiziten im IQ des Kindes, für das Immunsystem, dass die weißen Blutkörperchen Jod brauchen, dass die Speicheldrüsen Jod brauchen und, und, und.
Speaker: Das findet überhaupt nicht, mit keinem Satz Erwähnung.
Speaker: Und von daher sage ich jetzt, ich kann da jetzt mitreden, weil man mir das jetzt nicht so hervorwerfen kann, wie viele Jahre, das wäre so quasi alles Heilpraktiker-Geschwätz.
Speaker: Da kann man sich ja auch, Gott sei Dank haben wir jetzt Zugang zu Wissen und zu Studien.
Speaker: Jeder kann da selber googeln oder AI fragen.
Speaker: Wir haben die Studien und die Studien sind mittlerweile auch 70, 80 Jahre alt.
Speaker: Ja, finde es auch spannend, dass du mal wieder die Japaner erwähnt hast.
Speaker: Vor denen habe ich ja großen Respekt.
Speaker: Ich war selber vor zwei Jahren dort unter der Mission Grüner Tee.
Speaker: Das ist ja auch so ein Pflanzenstoff mehr oder weniger, der ja eben auch in Verbindung gebracht wird mit niedrigen Krebsraten.
Speaker: Und ich habe mich ja selber vor Ort überzeugt, die sind wirklich alle schlank.
Speaker: Also ich habe überhaupt gar keinen dicken Japaner gesehen.
Speaker: Das ist total sehr spannend.
Speaker: Und die Krebsraten sind ja nach wie vor sehr gering, außer sie leben quasi außerhalb ihres Landes und außerhalb ihrer Sitten.
Speaker: Also da spielt ja ein Zusammenspiel von vielen Dingen eine Rolle und schön, dass du da jetzt auch das Blutthema anstehst.
Speaker: Es wird ja auch häufig gesagt, dass Jod in höheren Dosierungen natürlich wiederum sehr gefährlich sei.
Speaker: Natürlich ist alles in sehr hohen Dosierungen sehr gefährlich.
Speaker: Ich kann auch an Wasser ersaufen.
Speaker: Aber das scheint ja so zu sein, dass die Japaner anscheinend daran jetzt nicht konkret, selbst bei drei Gramm, was jetzt schon sehr viel ist, irgendwie in Schäden vorantreiben.
Speaker: Also Milligramm, ne?
Speaker: Also Mikrogramm ist das, was die Deutschen zu sich nehmen, 70 Mikrogramm.
Speaker: Okay, drei Milligramm, ja.
Speaker: Genau, Milligramm, nur, dass da jemand zuhört und dann direkt, sag ich mal, den Finger hebt.
Speaker: Wir haben tatsächlich Probleme und das sehe ich auch mal zum Beispiel in meiner Facebook-Gruppe.
Speaker: Ich betreue seit, glaube ich, 2014 eine Facebook-Gruppe mit Jodinteressierten.
Speaker: Das sind 20.000 Leute, die sehr wild experimentieren, ja?
Speaker: Und die dann sagen, viel hilft viel.
Speaker: Und eine Schilddrüse, die...
Speaker: beispielsweise nur eine Schilddrüse, die jahrelang kein Jod gekannt hat oder nur wirklich minder versorgt war, die wirklich mit Ach und Krach das bisschen Jod aus dem Blut gesogen hat, um sich da überhaupt über Wasser zu halten, wird jetzt plötzlich überschwemmt mit Jod.
Speaker: Das muss man sich mal vorstellen.
Speaker: In der Natur kann man das nicht machen.
Speaker: Das kann man auch mit anderen Mikronährstoffen nicht machen.
Speaker: Aber Jod ist halt einfach noch mal schwieriger als zum Beispiel mit einem lipophilen Vitamin, wie Vitamin D oder Vitamin A,
Speaker: Jod wird sehr kompliziert aufgenommen in die Zelle.
Speaker: Ja, da gibt es Mechanismen und die Jodzellen sind so ein bisschen divenhaft.
Speaker: Und dann schütten wir da plötzlich massenhaft Jod auf eine verkümmerte, verkleinerte Schilddrüse ohne Rezeptoren.
Speaker: Da sagt die auch Aua, mache ich nicht und entzündet sich häufig.
Speaker: Das ist häufig ein Phänomen oder geht in die Unterfunktion oder die Patienten kriegen dann plötzlich komische Beschwerden wie Druck an der Schilddrüse oder kriegen andere Dinge.
Speaker: Das ist aber nicht, weil Jod böse ist, sondern weil die Anwendung komplett falsch läuft.
Speaker: Und für die Patienten in meiner Praxis, die mit Hashimoto kommen, muss man auch sagen, das ist nämlich die zweite Sache,
Speaker: Auch da vorsichtig, Hashimoto ist eine entzündliche Autoimmunerkrankung der Schilddrüse, beziehungsweise eigentlich des ganzen Körpers, aber primär an der Schilddrüse macht es sich erst fest.
Speaker: Wenn man einem entzündeten Organ plötzlich dann auch so viel Arbeit aufdrückt, wenn ich sage, das gebe ich aber gut, weil das habe ich irgendwo gelesen und die Schilddrüse kannte immer nur diese 70 Mikrogramm und ich gebe plötzlich 50 Milligramm, machen einige, dann sagt die Schilddrüse auch, aber heute noch in der Praxis erlebt eine Patientin, die das genau gemacht hat,
Speaker: die kriegt ja plötzlich eine manifeste Überfunktion.
Speaker: Also wir müssen einfach vorsichtig mit den Stoffen umgehen.
Speaker: Jod hat eine unglaubliche Kraft.
Speaker: Unsere Zellen kennen Jod aus der Ursuppe letztendlich schon vor Milliarden von Jahren.
Speaker: Und da kann man nachweisen, dass Jod letztendlich das Element war, was die Zellmembranen, also die empfindlichen Fette auf einer Zellmembranen,
Speaker: Omega-3-Fettsäuren zum Beispiel, geschützt haben vor oxidativen Stress, also ein Vorstoff in die Atmosphäre kamen und dann noch die Sonne dazu, dann brauchte die Zelle, um überhaupt geschützt zu bleiben, ein Antioxidant.
Speaker: Und das war Jod.
Speaker: Das war immer da.
Speaker: Da gab es noch gar kein Selen, da gab es kein Vitamin C, da gab es noch gar nichts, da gab es keine Pflanzenstoffe.
Speaker: Und deswegen...
Speaker: Das haben Evolutionsbiologen gut erklärt, ist Jod eben so wahnsinnig wichtig.
Speaker: Und die Forscher finden eben auch an vielen, vielen Zellen des Körpers diese Rezeptoren für Jod.
Speaker: Nur speziell für Jod, nicht nur für die Speiterschilddrüse.
Speaker: An der Schilddrüse hat man es 1896 erkannt.
Speaker: Und da sind wir auf dem Level in der Wissenschaft stehen wir auch heute noch in den Uni-Lehrbüchern 1896.
Speaker: Als wäre da nie wieder was an Forschung gewesen, das wird an die Studenten unterrichtet.
Speaker: Deswegen haben wir so viele schlechte Ärzte, die nichts von Jod verstehen.
Speaker: So ist das.
Speaker: Was würde dir jetzt eine Frau mit konkreten Schilddrüsenproblemen und die eben auch gegebenenfalls schon L-Tyroxin nimmt, konkret machen?
Speaker: Also sie kommt jetzt zu dir in die Behandlung.
Speaker: Was würdest du empfehlen?
Speaker: Gut, ich gucke mir natürlich die Schilddrüse erstmal an.
Speaker: Ich mache einen Ultraschall und gucke, wie groß ist das Ding?
Speaker: Wie gut durchblutet ist es?
Speaker: Gibt es Zeichen für Hashimoto?
Speaker: Gibt es Zeichen für Zysten, für Knoten und so weiter?
Speaker: Da muss man erstmal schauen,
Speaker: Viele kriegen einfach auch mal L-Tyroxin aufgedrückt, so nach dem Motto, ich bin müde, ich bin schlapp, ich gehe zum Arzt.
Speaker: Dann sagt der Arzt, machen wir mal einen TSH-Wert, was ja gar kein Schilddrüsenwert ist.
Speaker: Das ist ja auch ein Witz.
Speaker: Es ist ein Hypophysenwert.
Speaker: Das ist ja der klassische Schilddrüsenwert.
Speaker: Und dann ist er vielleicht etwas erhöht.
Speaker: Dann ist er vielleicht bei 3,5.
Speaker: So ist mein Wert immer.
Speaker: Immer schon gewesen.
Speaker: Und ich habe nie einmal in meinem Leben L-Tyroxin eingenommen.
Speaker: Hat man mir immer wieder auch gesagt, ich soll das tun.
Speaker: Aber ich gucke auf die
Speaker: Die Schilddrüsenhormonwerte, das ist die Leistung der Schilddrüse.
Speaker: Und wenn die in Ordnung sind, im oberen Normdrittel, brauche ich kein L-Tyroxin.
Speaker: Man braucht sowieso kein L-Tyroxin mit ganz wenigen Ausnahmen.
Speaker: L-Tyroxin, muss man wissen, ist wie so ein Pflaster auf einer Wunde, aber die Wunde köchelt vor sich weiter und die Wunde wird nicht gereinigt, wird nicht behandelt und die Ursache wird nicht behoben.
Speaker: L-Tyroxin ist eine Krücke und wenn der Körper auf L-Tyroxin ist, wie auf einer Droge, passiert eins.
Speaker: Erstens der Jodmangel wird nicht behoben, weil eigentlich brauchen die 50% der Frauen auf L-Tyroxin Jod, 50% brauchen Jod und Tyrosin und viele brauchen auch noch Selen dazu.
Speaker: Wir brauchen ganz einfach Jod, die Aminosäure Tyrosin ergibt L-Tyroxin, das Medikament.
Speaker: Warum nehmen wir der Schilddrüse in den Job weg?
Speaker: Das soll der Körper wieder selber machen.
Speaker: Kann er auch, wenn er die Mikronährstoffe bekommt?
Speaker: Und T3 brauchen wir primär zum Umwandeln in die aktive Form in der Leber.
Speaker: Aber eigentlich T3 ist ein Leberwert.
Speaker: Aber
Speaker: Ich muss mal natürlich gucken, wenn ich eine Frau habe, die schon seit vielen, vielen Jahren im Jodmangel ist.
Speaker: Jodmangel macht nachweislich kalte Knoten zum Beispiel.
Speaker: Also eine Umformung von lebenden Schilddrüsenzellen in
Speaker: ich sage mal, inaktive Bindegewebszellen.
Speaker: Da ist auch nichts mehr zu retten.
Speaker: Also die kriegen wir auch nicht wieder zurückentwickelt.
Speaker: Da denken auch viele, naja, jetzt fühl mich ein bisschen jod und dann wird das wieder.
Speaker: Man kann dann nur gucken, dass eben nicht noch mehr Knoten entstehen.
Speaker: Aber wenn ich jemanden habe und ich sehe im Ultraschall, die ganze Schilddrüse ist voller Knoten, ja, dann haben wir so wenig Gewebe, dass dann natürlich leider L-Troxin braucht.
Speaker: Aber in vielen Fällen haben die Frauen noch eine normal große Schilddrüse, der Hausarzt, der Hausarzt, nicht der Facharzt,
Speaker: hat dann einfach mal L-Thoroxin verordnet, nehmen Sie das mal, dann nehmen Sie auch drei Kilo Gewicht ab und wird viel Hoffnung reingesetzt und dann passiert aber neben dem, ja, der Jodmangel wird nicht behoben, noch was Zweites, das Organ macht selber gar nichts mehr.
Speaker: Warum?
Speaker: Es gibt ein Feedback zur Hypophysie und zum Hypothalamus und die Schilddrüse schrumpft.
Speaker: Das heißt, logischerweise macht es nichts mehr.
Speaker: Und weil die sagt auch, warum soll ich das machen?
Speaker: Das wird ja von außen geliefert jeden Morgen um sechs.
Speaker: Also, ja,
Speaker: Das ist also, wo ich denke, es läuft so viel falsch, auch vom Denken her, in der Schulmedizin, auch in der Naturheilkunde wird das oft nicht bedacht, auch da ist es ganz viel Skepsis, was Jod anbelangt, aber einfach mal logisch gedacht, die Schilddrüse braucht nicht viel, um zu arbeiten, die braucht Jod, die braucht die Aminosäure Tyrosin.
Speaker: Das zusammen ergibt schon L-Thoroxin und die allermeisten Menschen können es, wenn man der Schilddrüse Zeit gibt.
Speaker: Die braucht Zeit, um diese Rezeptoren wiederzubauen.
Speaker: Die heißen Natrium-Iodiz-Importer.
Speaker: Es braucht ein paar Wochen bis Monate, je nachdem.
Speaker: Und dann fängt die Schilddrüse wieder an, den Betrieb aufzunehmen.
Speaker: Ja, lässt sich ja auch ganz einfach supplementieren.
Speaker: Ich meine, wenn das diese drei Stoffe nur sind, dann gibt es ja da unendlich viele Möglichkeiten.
Speaker: Gibt es denn gerade, was speziell Jod angeht, da Supplements, wo du sagst, okay, achte da drauf, wenn du Supplements kaufst, dass du auf die und die Merkmale achtest?
Speaker: Es gibt zwei, oder sagen wir mal, es gibt drei.
Speaker: Es gibt das klassische Kaliumiodid, das ist, oder anders gesprochen, ich muss es anders erklären,
Speaker: Jod gibt es in der Natur nicht alleine, also nicht wie man das kennt, so aus dem Periodensystem der Elemente Jod, sondern es gibt es nur in Salz gebunden und eigentlich ist es immer an Kalium gebunden.
Speaker: Jod, Kaliumiodit oder eben an Natriumiodit, also an Salze gebunden.
Speaker: Es gibt die Möglichkeit, Jod einzunehmen, wenn man jetzt sagt, okay, abseits von Ernährung, in Form von Kaliumiodit-Tabletten.
Speaker: Da ist eigentlich nur das eine Element drin, ohne Schnickschnack.
Speaker: Da sollten natürlich auch keine Zusatzstoffe drin sein.
Speaker: Und das Ganze gibt es nochmal verpackt in eine etwas natürliche Darreichungsform in Form von Braunalgen.
Speaker: Das sind so die Klassiker, die beiden.
Speaker: Es gibt noch eine dritte Form, da sage ich gleich was zu.
Speaker: Braunalgen sind sehr, sehr jodreich.
Speaker: Auch da ist Jod nicht als Jod enthalten, sondern auch als Kaliumiodid oder als Kaliumiodat gebunden.
Speaker: Alken haben den Vorteil, wenn sie denn bitte nicht aus Fukushima-Gewässern stammen und noch verseucht sind mit Mikroplastik und Flecksilber und so weiter, dann muss man natürlich darauf achten, was ist das für ein Hersteller bzw.
Speaker: wo kommen die Alken her.
Speaker: sind die gezüchtet, die meisten gezüchtet und nicht aus Wildsammlungen, aber auch gibt es ein Reinhardtzertifikat.
Speaker: Und Algen haben noch den Vorteil, da gibt es noch viele B-Vitamine, so andere sekundäre Pflanzenstoffe, Selen ist mit drin und, und, und.
Speaker: Also das ist so ein Power-Paket, je nachdem, was man da zu sich nimmt.
Speaker: Nicht jeder verträgt Algen.
Speaker: Also alle Menschen mit Histaminproblemen vertragen oft keine Algen.
Speaker: Deswegen muss man einfach gucken, was vertrage ich jetzt besser?
Speaker: Sind es die braune Algen oder das Kalimiodid in Reinform?
Speaker: Die dritte Variante ist schon sehr alt.
Speaker: Das ist das erste Jod-Medikament, was wir im 19.
Speaker: Jahrhundert hatten.
Speaker: Die sogenannte Lugaldische Lösung.
Speaker: Die sieht so aus.
Speaker: Ja, das ist einfach nur ein Fläschchen.
Speaker: Quast 10 Euro oder sowas.
Speaker: Das hat ein
Speaker: findiger französischer Chemiker 1832 hergestellt und hat 1813 Jod entdeckt, per Zufall, und hat aber relativ schnell erkannt, das ist ein Heilmittel.
Speaker: Und man wusste aber nicht genau, wie kann man das Ganze stabil halten.
Speaker: Und das ist eine Kaliumiodid-Lösung mit elementarem Jod in einer wässrigen Lösung.
Speaker: Viele kennen vielleicht vom Unfallchirurgen oder aus der Hausapothek Beta Isadona.
Speaker: Das ist Povidone-Jod, kann man theoretisch auch zu sich nehmen.
Speaker: Wird ja eher so als Jodtinktur für Wunden und so weiter genommen.
Speaker: Schmeckt furchtbar.
Speaker: Ist aber halt auch ein bisschen, hält mehr auf Schleimhäuten.
Speaker: Und deswegen ist es für Wunden besser geeignet.
Speaker: Das ist, wie gesagt, das alte ursprüngliche Medikament.
Speaker: Da hat man im 19.
Speaker: Jahrhundert mitgearbeitet.
Speaker: Gibt es auch.
Speaker: Das ist sehr, sehr hoch dosiert.
Speaker: Empfehle ich nicht zu trinken, ohne dass man da begleitet wird, ohne dass man da einen Jodtherapeuten gefunden hat.
Speaker: Das machen viele, trotz Warnung.
Speaker: Aber da sind...
Speaker: In ungefähr acht Tropfen bei einer 5%-lösung haben wir 50 Milligramm.
Speaker: Und die meisten können nicht sauber abpipitieren.
Speaker: Das ist was, was man als MTA lernt, wenn man eine Apotheke, eine Apothekenausbildung macht.
Speaker: Die meisten tropfen viel, viel zu viel ab und dann haben die plötzlich 100 Milligramm Jod Intus und wundern sich, dass sie Probleme bekommen.
Speaker: Deswegen sage ich immer, ja, das gibt es frei verkäuflich im Internet, aber...
Speaker: bitte vorsichtig und gucken, was vertrage ich und gegebenenfalls mit einem Therapeuten und erstmal gucken, was ist ein Tropfen.
Speaker: Das sind so die Möglichkeiten, wenn man sagt, okay, ich habe Jodmangel und kriege es nicht, wie die meisten, nicht gedeckt über meine Ernährung.
Speaker: Das komplette unzensierte Video findest du in einem geschützten Bereich.
Speaker: Link in der Beschreibung.






