Transcript
catharina_fischer: Einen schönen guten Tag allerseits. Herzlich willkommen zurück zu unserem Zukunftspodcast mit der Anja und mir, der Katharina. Und heute sprechen wir über KI. Künstliche Intelligenz ist gerade in aller Munde. Ich glaube, es gibt kaum eine Veranstaltung, wo das nicht zur Sprache kommt. Wir haben auch ganz viele Projekte bei uns gerade, die sich um dieses Thema drehen.
catharina_fischer: Also es ist wirklich etwas, was uns jetzt und in Zukunft definitiv beschäftigen wird und da dachten wir natürlich, darüber müssen wir uns unterhalten und das machen wir jetzt. Hallo Anja!
Anja: Hallo Katharina. Hast du heute schon, hast du heute schon Chat -GPT angeschnissen gehabt? Interessant, ja.
catharina_fischer: Ich muss ehrlich sagen, nein. Was ungewöhnlich ist, weil ich es, schön dass du fragst, tatsächlich jeden Tag tue. Also hier habe ich jeden Tag das gemacht. Muss ich ehrlich sagen, ja. Wie ist es bei dir?
Anja: Ich fliege mich da an, ich nutze das auch sehr, sehr regelmäßig für ganz unterschiedliche Zwecke. Ich kombiniere verschiedene GPTs, die ich mir da gebastelt habe gegenseitig und es ist sozusagen nie eine Endversion, aber ich nutze das unglaublich gerne ebenso als Assistenz und Unterstützung.
catharina_fischer: Ja, was machst du hauptsächlich damit? Was ist so der Use Case, sagt man ja.
Anja: Ja, also viel arbeite ich natürlich mit Texten, also das ist, was rauskommt, sind dann selten die Texte, die dann auch verwendet werden, sondern die überarbeite ich natürlich dann immer nochmal, aber ich finde, es ist manchmal schon, gerade wenn es um eine einfache Formulierung geht, ich verklausuliere mich da manchmal sehr gerne, finde ich, finde ich das sehr hilfreich.
Anja: Ich nutze es aber auch, um mir eine Übersicht über ein bestimmtes PDF zu bekommen. Man muss nachgucken, ob das auch real ist oder eine Halluzination ist.
catharina_fischer: Ja, ich verstehe.
Anja: Ich nutze es auch gleichzeitig noch für unterschiedliche Aspekte, in denen zum Beispiel ich einfach Ideen diskutiere. Und ich muss sagen, aus einer zukunftsforscherischen Perspektive ist das nicht so der ideale Spareings -Partner. Das heißt, man muss wirklich dann auch immer so die
Anja: in die richtige Richtung fragen. Ich merke, da muss man ein bisschen auch lernen, wie man damit umgeht, aber ich glaube, das ist nur die Erfahrung, die wir alle so gemacht haben.
catharina_fischer: Ja. Ja.
Anja: wie man richtige Fragen stellt, wie man dann auch nicht unbedingt nur die Antworten erhält, die man sich wünscht, sondern unter Umständen auch mal vielleicht ein bisschen Kritik zurückbekommt, auch das ist ja nicht immer gegeben. Also ich finde es sehr spannend, damit zu arbeiten und betone aber immer noch wirklich, dass es eigentlich eine Ergänzung ist. Also es ergänzt und kann es eigentlich auch nur jeden, der es noch nicht ausprobiert haben sollte, empfehlen, sich mit diesem Thema einfach mal zu beschäftigen und
catharina_fischer: auseinanderzusetzen. Einfach mal einsteigen und ausprobieren, auf jeden Fall sehe ich auch so. Und nutze auch die andere Tools, also Bildgenerierung oder Videogenerierung oder hier sozusagen Diagramme erstellen. Es geht ja heute alles schon.
Anja: Ja, also da ...
Anja: Ich hoffe ja immer noch, dass ich manchmal so per Hand irgendwelche, ich nenne sie immer so Denkcharts, über sich so Grafiken, Denkgrafiken, und dass ich die meine händische Zeichnung dann da rein spucke, spucken lasse und dann kommt irgendwas total gut Gestaltetes raus. Darauf hoffe ich ja immer noch, aber das ist bis jetzt noch nicht der Fall. Also das ist etwas, womit ich wirklich
catharina_fischer: Okay.
Anja: bis jetzt keine guten oder auch wenig Erfahrungen gesammelt habe, vielleicht kenne ich auch noch nicht die richtigen Tools. Ich habe es natürlich irgendwie, ich habe Integration dann bei Adobe, bei Photoshop dabei, habe ich aber auch noch nicht so viel Erfahrung. Ich habe jetzt auch noch nicht so viel Erfahrung mit Mid -Journey, ich ab und zu lasse ich mal was im Bild generieren, aber bin da irgendwie auch nicht so ganz zufrieden mit, also da fehlt mir einfach glaube ich auch noch diese Kompetenz in der richtigen, oder auch vielleicht die Geduld manchmal.
catharina_fischer: Ja.
Anja: Was ich so ganz spannend finde, ist dann wirklich auch noch mal Unterschied, welche Language Models auszuprobieren. Daran arbeite ich gerade so ein bisschen oder versuche eben auch Daniel so einen Überblick zu geben, dass er irgendwie klaut momentan, sodass der neueste Schrei in der EU noch gar nicht zugelassen, aber dann gibt es da irgendwelche Abkürzungen, wo man es dann doch irgendwie ausprobieren kann. Also ich finde das ganze Thema schon sehr spannend und auch natürlich muss man es irgendwie kritisch auch immer wieder beleuchten, aber ich finde es erst mal, diese Entwicklung
Anja: Sehr, sehr interessant. Ja.
catharina_fischer: Ja, was mich dann noch mal interessieren wird, weil du hattest das jetzt kurz vorhin erwähnt, in Bezug auf deine Arbeit, Zukunftsforschung. Welches Potenzial siehst du denn da? Und um das vielleicht einfach noch mal kurz einzuordnen. Also wir haben jetzt gerade nur in Anführungsstrichen generative AI, also KI, haben wir gerade gesprochen. Also sprich, diese Large Language Models und die
catharina_fischer: Bildgenerierungstools und alles, was damit einhergeht, was ja schon noch mal eine andere Hausnummer ist oder ein anderer Teil des Ganzen als jetzt zum Beispiel Machine Learning.
Anja: Mhm. Mhm.
catharina_fischer: Sprich, wenn ich jetzt mal an das Thema Zukunft denke und vielleicht auch im Sinne von Prognosen und Szenarien entwickeln, das wird und wurde ja auch schon gemacht. Da ist ja Machine Learning sozusagen
catharina_fischer: Ich sage mal, schon längere Dagewesene, dass man aus Daten setzen, Muster rausliest und dann, wie gesagt, prokonostiziert und Annahmen tätigt und so weiter und so fort. Da würde mich mal interessieren, wie siehst du das jetzt für den Teilbereich generative AI? Also was siehst du für die Arbeit auch in der Zukunftsforschung da für Möglichkeiten?
Anja: Ja.
Anja: Das, glaube ich, muss man so aus ganz unterschiedlicher Perspektive betrachten. Zum einen ist es sicherlich immer die Frage, möchte ich wirklich so eine Prognostik machen oder möchte ich im Grunde genommen auch gucken, wie kann ich Zukunft mitgestalten, also welche gewissen Gestaltungsräume will ich mitentwickeln und da ist es sicherlich unsere gesamte Herausforderung so ein bisschen eben
catharina_fischer: Ja.
Anja: die Datensätze auch ein wenig dann sozusagen so zu verändern mit der Zeit auch, dass sie wirklich auch eine Realität abbilden. Und also alleine irgendwie, wenn ich eine Bildgestaltung mache, das ist sicherlich auch, also fällt ja auch auf, was für Stereotype da rauskommt. Also das ist sicherlich so die eine Perspektive. Ich kann natürlich, wenn ich nur mit den meisten Daten habe, die auf gewisse Stereotype und auf gewisse Istzustände ausgehen,
catharina_fischer: Ja.
Anja: kann ich wenig sozusagen, bekomme ich oft sehr standardisierte Muster abgespielt, ja. Und da ist es natürlich dann wieder die Aufgabe desjenigen, der damit auch arbeitet, dann entsprechend vielleicht auch in die richtige, mit richtigen Datensätzen auch wieder reinzugehen. Also da kann ich natürlich selantische Auswertungen machen. Also das ist natürlich schon eine sehr starke Rechenmaschine, die sehr gut auch Zusammenhänge schon auch analysieren kann.
Anja: Also das würde ich insofern da so ein bisschen unterscheiden, was habe ich sozusagen vielleicht als Aufgabe selber, da auch eine zukunftsfähige Maschine mitzuentwickeln oder eine zukunftsfähige Intelligenz und auf der anderen Seite eben auch, was muss ich mitbringen, wenn ich wirklich auch irgendwelche qualitativen, wertvollen Ergebnisse haben möchte.
catharina_fischer: Ja. Ja.
Anja: was, wie sich das Ganze jetzt entwickelt, ob es sozusagen wirklich dann mehr so um den eigenen 30 dreht auch in Zukunft und es irgendwann erschöpft ist in diesen Datensätzen, das glaube ich, kann ich momentan einfach schwer abschätzen, weil sich da ja wirklich so viel entwickelt, aber es ist
Anja: Es reicht momentan für, also, um gute Szenarien sich entwickeln zu lassen, muss ich sehr, sehr viel Eigenleistung noch mit reinbringen. Also, aber dann ist es sicherlich ein guter Spareings -Partner, aber das kann ich im Grunde genommen auch mit einem Workshop und einer Gruppe sehr gut generieren. Also, das ist sicherlich immer so die Frage, zu welchem Zweck würde ich das machen, ja. Ja. Mhm.
catharina_fischer: Okay, spannend. Also ich glaube, wir sehen da gerade verschiedene Anwendungsmöglichkeiten, die resultieren natürlich, und das sei auch an dieser Stelle gesagt, immer auf dem aktuellen Entwicklungsstand. Also wenn wir einfach mal zurückblicken, wie schnell sich das alles zu dem entwickelt hat, wo wir heute stehen, auch in der
Anja: Ja. Mhm. Mhm. Mhm.
catharina_fischer: in der Art der Leistung, die die KI erbringt, also des Ergebnisses, also auch im Videobereich oder Bildbereich, dann ist das natürlich enorm, aber das wird sich noch weiter entwickeln. Ich glaube jetzt ist jüngst auch wieder im Hinblick auf Avatare, also tatsächlich ja auch Echtzeit, Übersetzung,
Anja: Fantastisch, ja.
catharina_fischer: in einem Avatar mit mit mit mit sprechen und naja also sieht genauso aus wie man selbst und so weiter also da ist glaube ich schon auch viel noch am werden ja und man muss sehen oder darf gespannt sein wie sich das auch rasant glaube ich weiter entwickelt daher ist das auch in dem Sinne was wir hier tun im Moment Aufnahme des ganzen und ich glaube
catharina_fischer: Definitiv, dass wir natürlich im Bereich Marketing Vertrieb unheimliches Potenzial haben, was generative AI betrifft. Und das wird ja jetzt auch so Schritt für Schritt schon genutzt oder auch angeboten durch die verschiedenen Tools. Und wir haben da auch bei uns im Netzwerk die Kollegen vor allem haben da jetzt auch schon zwei, drei Projekte umgesetzt,
Anja: Mhm. Ja, ja.
catharina_fischer: wo es aber immer darum geht, auch tatsächlich, also ich sage mal wirklich einen sinnvollen Zweck zu erfüllen. Das sei vielleicht auch noch mal so ein bisschen hervorgehoben. Ich glaube, wenn man mal so das Stimmungsbild einfängt oder auch in die Medien schaut, natürlich übertreiben die wie immer an der einen oder anderen Stelle. Ja, da könnte man ja glauben, die KI schnappt uns jetzt alles weg und
Anja: Ja. Ja.
catharina_fischer: Wir müssen gar nicht mehr denken und wir werden alle nachhaltiger und dann fließen da die tollen Lösungen raus für alles.
catharina_fischer: und auch fürs neue Business Model und was weiß ich, also dem ist nicht so. Also es ist schon immer noch wichtig, was auch reinkommt, also in Form von Daten, was verarbeitet wird, wie es verarbeitet wird, wie man fragt.
catharina_fischer: und wie man das dann auch letztendlich auch einsetzt. Und das finde ich schon noch ganz spannend, da jetzt auch auszuprobieren und rumprobieren. Das machen auch die Kollegen oder ich auch persönlich in meinem Arbeitsumfeld und da wirkliche Potenziale zu heben.
catharina_fischer: Also sprich, wirklich mal auf die, so ein bisschen diese Beantwortung der Frage eingehen. Wo kann denn KI explizit auch tatsächlich unterstützen? Mehrwert stiften, Dinge abnehmen, die dann wieder aber sozusagen auch ressourcenfrei machen für anderes. Also da passiert sehr viel und da haben wir jetzt auch schon gute Erfahrungen machen können.
Anja: Ja. Erzähl doch mal von dem Projekt. Du hattest auch in der letzten Folge gesagt, dass du das mit deinen Kollegen eben zusammen was machst. Also es würde mich interessieren, in welche Richtung ihr da arbeitet.
catharina_fischer: Ja, die Kollegen sind da vor allen Dingen involviert. Ich durfte da so peripher drauf schauen und dann mal so ein bisschen auch aus meinem Blickwinkel, zumindest was jetzt zum Beispiel das Thema Nachhaltigkeit betrifft, auch so inhaltlich das Erörtern. Ja, wir haben zum Beispiel für eine Stadtmarketing -Organisation haben wir ein Corporate GPT.
Anja: Mhm. Mhm. Mhm.
catharina_fischer: entwickelt und das hat das Ziel, letztendlich die Marketing - und Kommunikationsabteilung zu unterstützen.
catharina_fischer: Und das gestaltet sich so, dass du da eine ganz einfache Oberfläche hast. Du kannst dich da einlocken als Mitarbeiter in diese Organisation. Und dann hast du schon fertig hinterlegt, sage ich mal, verschiedene Promps für die Erstellung von Content. Also Website -Content, Social -Media -Content, bezogen auf bestimmte Zielgruppen. Also die Herausforderung,
Anja: Ja. Ja. Das heißt, die Personen sind hinterlegt, oder?
catharina_fischer: Die Herausforderung für viele ist ja, nicht nur gute Kommunikation zu machen, sondern möglichst auch gute Kommunikation für eine bestimmte Zielgruppe zu machen.
Anja: Ja, ja. Mhm. Mhm.
catharina_fischer: Und damit wird so ein bisschen Zeit gespart und Abhilfe geschaffen. Denn wie gesagt, die Brumms, die dahinter liegt sind, hinter so kleine Klickfelder, da steht dann zum Beispiel auf Website -Text Postmaterielle, also nach den Sinovideos ausgerichtet.
catharina_fischer: Und dann geht man rauf und dann gibt man eigentlich nur noch das Thema ein, also zum Beispiel Radfahren und dann wird ja ein Text erstellt für die Webseite, ganz zielgerichtet für die Zielgruppe der Postmateriellen.
Anja: mit dem Content auch von der speziellen Stadt daneben. Also das muss ja auch irgendwie eingebunden sein. Ja. Genau.
catharina_fischer: Richtig, also die komplette Strategie auch der Stadt ist hinterlegt als Datensatz. Und so damit die KI auch weiß, wo um wen es geht und um was es genau geht. Genau. Und ja, und dann natürlich die Postmaterialien durchaus anders angesprochen werden wollen als jetzt die adaptiv -dramatischen, also die, sagen wir mal, die breite Mittelschicht.
catharina_fischer: ist das schon ganz hilfreich. Das ist zum Beispiel so ein Use -Case, den wir da realisieren konnten. Oder die Kollegen der Günter und der Michael bei uns, die arbeiten jetzt immer noch, aber es ist schon viel da, einem Touristik -City, was vorrangig Reisebüros zum Beispiel oder auch Veranstalter helfen soll.
Anja: Ja.
catharina_fischer: verschiedene Marketingaufgaben oder auch Contentaufgaben im Sinne von Angebotserstellungen, im Sinne von Beantwortung von Anfragen erleichtern. Und da gibt es dann auch verschiedene Promps, die hinterlegt sind, wo man dann, ich sage es jetzt mal so ein bisschen abgekürzt, mit einem Klick zum Beispiel die Beantwortung der E -Mail hat oder mit einem Klick ein Post für Social Media,
Anja: Mhm. Ja, fantastisch. Ja. Ja.
catharina_fischer: und man hat auch noch so ein Chatbot drin zu Marketingfragen generell, die man da stellen kann. Ja, das sind zum Beispiel so zwei Beispiele. Richtig.
Anja: Ich finde es schön an diesen Beispielen, die du gerade erwähnt hast, sieht man einfach, dass es eben nicht um diese Ersetzung geht, sondern um eine Assistenz, weil ja einfach ganz viel Vorarbeit da geleistet ist. Zum Beispiel, weil einfach eine Strategie für die Stadt, für das Stadtmarketing existieren muss. Es muss eine Strategie sein, es muss eine Forschung dazu sein. Was sind jetzt zum Beispiel von den Sinus -Milieus?
Anja: Wie definieren sich die Postmateriellen? Wie setzen sie sich zusammen? Was für Wünsche, Werte haben die? Das sind ja alles Dinge, auch bei deren Kreation natürlich auch wieder die KI unterstützen kann. Aber dennoch ist es natürlich etwas, was erst mal sozusagen geleistet wurde.
Anja: Das finde ich so ganz interessant und ich glaube, das ist vielen auch noch gar nicht so bewusst, dass man einfach auch wirklich mit dem Material, was man selbst erstellt hat, dann wirklich auch nochmal sehr customarisch für sich etwas erarbeiten und erstellen kann.
Anja: Und interessant finde ich wird es dann wirklich auch nochmal, wenn es eben nicht, wenn es nicht nur in diesem B2B -Bereich ist, sondern wirklich auch nochmal als Plugin für dann zum Beispiel Reisende. Oder also wenn es dann wirklich auch nochmal diesen Aspekt mit aufnimmt. Also das ist schon echt eine, ja, so ein spannende Beispiel, die du da gebracht hast. Und ich bin auch gespannt, wie sich das weiterentwickelt und finde es erstmal aber auch sehr
catharina_fischer: Ja.
Anja: sehr positiv zu hören, dass es da wirklich auch diese Anfragen gibt. Ich habe immer das Gefühl, es gibt dieses Schwarz -Weiß -Denken. Das spiegelt so ein bisschen aber eben auch wieder, wie das ist eigentlich um
Anja: um etwas ganz anderes geht, sondern eben um einen Mehrwert zu schaffen, der den Menschen unterstützt, egal ob es nur derjenige ist, der vielleicht etwas für die Webseite oder für TikTok fabrizieren muss, oder eben auch denjenigen, der sozusagen sich vielleicht einfach nur interessiert für ein bestimmtes Produkt. Also es ist, es spiegelt das Ganze. Ja. Mhm.
catharina_fischer: Ja, deshalb ist es uns auch so wichtig, wirklich diese expliziten Use Cases zu schaffen, also diese Anwendungsfälle zu schaffen. Aber dadurch verstehen wir KI viel besser, weil man ja auch im Erstellen dieser
catharina_fischer: Anwendungsfälle, sage ich mal, oder diese Möglichkeiten auch viel, viel lernt und auch so ein bisschen, ja, einfach das, was uns da jetzt gegeben ist, viel besser versteht und weil es aber dann auch aufzeigt, was möglich ist. Das uns so ein bisschen rausbringt aus diesem vielleicht ein bisschen oberflächlichen Blick, die nimmt uns die Arbeitsplätze weg und
Anja: Ja. Mhm. Mhm.
catharina_fischer: Da muss man ja gar nicht mehr denken und die Kinder machen ihre Hausaufgaben damit. Das ist ja alles ganz schlimm. Und dann verlieren die ja alle das Denken und das Schreiben und so weiter und so fort. Also ich will das ja gar nicht alles kleinreden. Also definitiv haben wir da einige neue Fragen zu beantworten, die mit KI uns auferlegt werden, auch in verschiedene Richtungen. Also nicht nur im Marketing und Vertrieb, um Gottes Willen.
Anja: Mhm. Ja.
catharina_fischer: Aber dennoch haben wir da wirklich auch sehr, sehr viel Potenzial. Und wie immer im Leben ist halt die Frage, was macht man draus? Und da glaube ich schon, dass auch speziell für unsere, für unsere Branche, für den Tourismus, speziell auch für Themen wie die Nachhaltigkeit ganz, ganz viele Optionen bestehen, die Dinge durchaus auch besser zu machen.
Anja: Ja, absolut. Ich glaube auch, dass gerade weil es eben so ein unglaubliches, es ist ja im Grunde genommen nur ein riesen Datensatz, der ständig ergänzt wird mit neuen Daten und der dann sozusagen, und das ist natürlich etwas, wenn man wirklich auch eine versucht, ich sag jetzt nochmal eine smarte Destination irgendwie zu generieren, ja, ist das natürlich auch nochmal eine, kann das eine gute Unterstützung sein.
Anja: Und vielleicht noch mal ergänzend zu dem, was du gerade gesagt hast, natürlich, ich denke auch, man muss das durchaus eben auch immer wieder kritisch hinterfragen. Das muss man mit allen Dingen eigentlich die sozusagen über einen Rollen immer wieder tun. Aber wenn man sich so ein bisschen mit dieser Thematik beschäftigt, dann sieht man eigentlich auch, wie komplex es ist und wie sehr es eigentlich die Hirnzellen doch auch wieder herausfordert. Das ist nichts, was irgendwie ganz einfach auch ist.
catharina_fischer: Ja. Was ist das?
Anja: Es ist nichts, selbst wenn eine Schülerin, ein Schüler versucht, die Hausaufgaben damit zu machen, man sieht es einfach, wenn man nicht wirklich auch intelligent die Fragen gestellt hat und intelligent vielleicht auch nachgeguckt hat, ob die Quellen stimmen. Auch das ist einfach eine neue Art, wie man sich auch Wissen aneignet und vielleicht auch Wissen einfach mal gegencheckt.
catharina_fischer: Ja, das ist ein spannender Punkt, den hatten wir auch bei unserem KI -Praxistag, den wir zu dem ganzen Thema veranstaltet hatten, dass bei allen Möglichkeiten und gerade im Zusammenhang mit Bildung, mit Schule, was es dennoch immer brauchen wird. Und das ist, glaube ich, auch wichtig zu betonen. Und das wird aus meiner Perspektive manchmal sehr undifferenziert dargestellt.
Anja: Mhm. Ja. Ja.
catharina_fischer: Auch bei den genannten Fällen jetzt, bei diesen genannten Tools oder Anwendungsfälle, die die Kollegen entwickelt haben, am Ende des Tages braucht es trotzdem noch denkende Menschen, die da sitzen und sich diesen Text durchlesen.
catharina_fischer: Und so vielleicht dann doch am Ende nochmal hinterfragen, macht das denn alles so Sinn? Passt das? Ist das geeignet? Und genauso ist es im Bereich Schule. Also wir kommen nicht darum hin, dass man auch noch schreiben können sollte, muss und das man sich durchaus mit den Dingen auch auskennt, zu denen man dann da auch gerne was zusammengefasst haben möchte oder eine Aufstellung möchte oder eine Struktur möchte, was auch immer es ist.
Anja: Mhm.
catharina_fischer: Daher ist das ein wichtiger Punkt und das wird uns auch nicht so schnell verlassen. Auch wenn natürlich in absehbarer Zeit zum Beispiel die Promps, also die Eingaben, das wird immer einfacher werden. Also die KI wird immer besser werden zu verstehen, auch was man möchte.
catharina_fischer: Die Herausforderung, die jetzt ja noch so ein bisschen besteht, umso besser die sind, umso besser auch das Ergebnis. Und umso weniger differenziert man das dann auch tut, umso durchaus vielleicht schlechter sind sie auch.
Anja: Ja.
catharina_fischer: Also das wird natürlich uns perspektivisch so ein bisschen abhanden kommen. Es wird uns auch, ich sag mal jetzt mal, auch aus unserer Perspektive im Geschäftsmodell das auch insofern andere Anwendungsfälle von Nöten sein als wir die, die jetzt gerade existieren. Also die, die wir jetzt gerade bearbeiten, die werden das natürlich auch ändern.
catharina_fischer: mit den Entwicklungen, die wir da so sehen. Aber trotzdem würde ich bei der Aussage bleiben, dass was reinkommt, was auch immer es ist, also sozusagen das eigene Wissen, die Datensätze, das mit dem wir die KI speisen, das sollte so gut wie möglich sein und braucht immerfort eine hohe Qualität.
Anja: Ja.
Anja: Definitiv. Und dann eben auch, und da schließen wir so ein bisschen an die letzte Folge an, dann eben auch die Transparenz dazu kommunizieren, dass wenn ich zum Beispiel ein Video generiert habe, dass es vielleicht ein KI -Video ist und das es ja vielleicht auch völlig legitim ist. Und das ist etwas, was ich auch merke, dass es fast manchmal noch etwas Scham besetzt ist, also auch da in beide Richtungen geht.
catharina_fischer: Ja. Ja.
Anja: wenn man es nutzt, hat es sozusagen wie so einen kleinen, ah, das wurde ja gar nicht selbst gemacht, oder beziehungsweise in die andere Richtung, wo es wirklich irgendwie dann nur darum geht. Und das ist sicherlich etwas, was sich auch in den, ja, wahrscheinlich schneller als ich denken kann, wo die Folge draußen ist, angleichen wird. Also, dass man da wirklich auch dann das einfach als akzeptables Tool nutzen wird, anerkennen wird. Und das eben dann auch kommunizieren darf.
catharina_fischer: Ja, wie siehst du das? Weil das ist ja schon auch eine spannende Frage im Zusammenhang mit Content -Marketing, Content -Erstellung. Also mal davon, dass sicherlich sich dafür auch sozusagen die Content -Ersteller viel ändert. Also die, die Videos produzieren, die die Bilder machen.
Anja: Mhm. Ja. Ja.
catharina_fischer: Momentan scheint es so zu sein, dass die sich zumindest großenteils freuen über die neuen Möglichkeiten. Das schafft vielleicht auch eine andere neue Art der Kreativität. Aber wenn ich mal so ein bisschen auf die Kanäle blicke, auf die Plattform blicke, also wir haben ja jetzt schon auch eigentlich einen Content -Überfluss. Es ist zu wenig Information draußen. Und selbst die, die nicht mit KI erstellt ist,
Anja: Ja, und vielleicht auch. Ja.
catharina_fischer: Bei der muss man sich ja auch teilweise fragen, inwieweit ist das jetzt tatsächlich die Wahrheit oder nicht? Ja, oder inwieweit ist es ernst gemeint oder nicht? Und jetzt kommt noch KI dazu. Also ich habe vorhin kurz diese Avatare erwähnt, also sprich, ich könnte dir jetzt sozusagen aus Video -Mitschnitten von dir, könnte ich ja ein Video erstellen mit einer Botschaft, die du nie gesagt hast.
Anja: Ja. Ja, ja.
catharina_fischer: Ja, also jetzt mal im Worst Case ein bisschen skizziert. Aber wo denkst du, geht es hin, wenn wir immer mehr KI -generierten Content da draußen haben? Ja, also auch gerade jetzt mal zum Beispiel in der touristischen Vermarktung. Wir hatten letztens das Thema Authentizität.
catharina_fischer: Ja, also ich sag mal, jetzt erkennt man das größtenteils noch, dass das tatsächlich KI -Inhalte sind. Die Bilder oder auch die Videos, das ist alles noch nicht so fein, aber du hast es selber gerade gesagt, das hat sich in drei Monaten schon wieder gedreht. Also was macht das auch so? Ja, mit uns, mit Inhalten, mit Echtheit, mit Wahrheit. Was denkst du?
Anja: Ja, das ist eine spannende Frage. Und ich glaube, das ist etwas, wo es keine Pauschalantwort gibt, sondern das ist wirklich etwas, was wir gerade in unserer Gesellschaft ausdiskutieren müssen. Und ich finde, so eine spannende Entwicklung oder ein Szenario ist natürlich, dass irgendwas Ganze, also das
Anja: das KIs nur noch mit KIs im Internet diskutieren, ja, und also das mit Chatbots kommunizieren. Das ist natürlich irgendwie so ein Szenario, ja. Und auch gleichzeitig kann man natürlich auch sagen, je stärker die Technologien weiter voranstreiten, inwieweit gibt es dann vielleicht auch einfach die Lektoren, wie das Ganze, also ich, da muss ich sagen, fehlt mir aber dann auch so ein bisschen das technologische Verständnis, um das zu machen. Gleichzeitig aber ist es natürlich irgendwie
catharina_fischer: Ja.
Anja: Es birgt natürlich auch Gefahren und ich glaube, das darf man nicht vergessen, dass es durchaus eben auch berechtigte Kritiker gibt, die sagen, wir haben diesen ganzen künstlich generierten, wirklich sehr authentischen Videos, die es ja wirklich bald auch eben geben wird oder auch mit denen, was du sagst. Das ist natürlich auch eine Gefahr für demokratische Zivilgesellschaft.
catharina_fischer: Ja.
Anja: Gesellschaften. Und insofern denke ich, ist das wirklich etwas, was wir eben nicht in diesem Schwarz -Weiß -Denken belassen dürfen, sondern uns als Gesellschaft global zusammensetzen müssen, um da sozusagen auch einen Inhalt mitzufinden und eine Ethik mitzufinden. Und ich bin mir aber ganz sicher irgendwie, dass es da
Anja: Lösungen geben wird, weil es einfach unglaublich viele Menschen gibt, die daran gerade mitdenken, auch aus einer ethischen Perspektive. Genau.
catharina_fischer: Also kurz eingeworfen, es gibt ja auch den EU -Act. Also das ist ja jetzt auch verabschiedet. Da sind ja einige Dinge entsprechend auch zusammengefasst und unter Kategorisierung eingeteilt.
Anja: Und das ist natürlich auch immer so eine Frage, wenn die Technologien so schnell voranschreiten, ist dieser EU -Act wirklich noch für unsere heutige, für den heutigen Stand einfach noch, also das merkt man ja auch, dass sich da vielleicht auch schon mal allein politische Situationen eben, den entsprechenden Anpassungen sind. Aber ich glaube, das bleibt einfach ein spannendes Thema und ich würde vorschlagen, dass wir uns da bald wieder zusammensetzen und uns dann nochmal fragen, gerade auch nochmal dieses Thema, das du angesprochen hast, wenn jetzt zum Beispiel der es ist,
Anja: Ob mehr Assura, was diese Videos wirklich so sehr real sind, wenn das wirklich draußen ist, wie vielleicht auch so die Branche darauf reagiert, ob sie es nutzen wird und, ähm. Mhm. Mhm.
catharina_fischer: Ja, gerne, absolut. Ich hätte im Abschluss vielleicht eine steile These, ich hatte die auch bei unserem Panel da noch in den Raum gebracht.
catharina_fischer: Ich glaube ja tatsächlich, vielleicht zu einem gewissen Grad, dass wir wieder noch mehr zur Realität zurückfinden, gerade was ich sage jetzt mal auch so inspirierenden Content oder Content in Social Media angeht und auch im Bereich des Influencer -Marketings. Also will sagen, umso mehr KI erstellte Inhalte,
catharina_fischer: umso mehr vielleicht dann im Umkehrschluss irgendwann doch das Bedürfnis wieder nach Mensch, nach Realität, nach Ungefiltertem, wie wir das ja jetzt schon so ein bisschen, wir hatten es glaube ich in der letzten Folge auch erwähnt, wir es schon sehen. Es gibt ja schon seit geraumer Zeit so ein bisschen so ein Gegentrend, wo andere bestimmte Influencer so ein bisschen aufs Korn nehmen und zeigen, wie sieht man wirklich aus, wenn man aus dem Bett steigt am Morgen und diese ganzen Geschichten.
Anja: Genau.
catharina_fischer: Und ich könnte mir vorstellen, dass das tatsächlich noch mal einen anderen Schub bekommt, wenn sozusagen diese künstlich erstellten Welten, dieser künstlich erstellte Content noch mehr zunimmt und tatsächlich, dass man dann eben noch mehr oder stärker das Bedürfnis hat, also wirklich einen Menschen vor der Kamera zu haben, der zu einem liegt. Also Live -Inhalte, also diese ganzen Geschichten. Also schauen wir mal, wie sich das so entwickelt.
Anja: Ja.
Anja: Das finde ich sehr spannend. Ich muss noch ganz kurz darauf antworten, weil ich gerade einen Artikel gelesen habe, da ging es eben genau um diese Theorie auch, dass das gesamte Internet als solches nur noch mit sich selbst kommuniziert und sozusagen die gesamte Menschheit dann außerhalb des Internets eigentlich wieder in realen Kontakten ist. Das ist natürlich sozusagen das andere Extrem, das daraus resultieren könnte.
catharina_fischer: Ja, klar.
Anja: Aber ich stimme dir da voll zu, dass das, dass jeder Trend natürlich auch immer so diesen Antitrend generiert und sich daraus natürlich dann auch wieder etwas anderes entwickeln wird. Ja, wahrscheinlich, ja.
catharina_fischer: Ja, also sehr spannend. Ich glaube, da werden wir uns nochmal zu austauschen, vielleicht so in drei Monaten oder vier, da hat sich dann bestimmt schon wieder viel getan. Wir können oder ja die Kollegen, vielleicht wie gesagt, Hummer war wirklich jemand noch von uns rein.
catharina_fischer: Die können ja noch mal ein bisschen mehr berichten, was letztlich auch diese Projekte so im Erlebnis dann bedeutet haben im Alltag. Das ist ja immer schön so auch in der Erstellung, sag ich mal. Und die Frage ist dann auch, was in der Praxis genutzt wird, langfristig. Das wäre durchaus sehr spannend. Genau. Ja, ich würde sagen, wir machen mal Schluss für heute. Wir wünschen allen noch einen wunderbaren Tag, Abend, wie auch immer.
Anja: Ja. Sehr spannend.
catharina_fischer: und hören uns das nächste Mal. Lasst euch mal überraschen. Ich glaube, wir haben schon ein Thema. Ich weiß gar nicht, Anja. Genau, Raum war es. Ja, genau. Ah, gut, das lassen wir jetzt mal so stehen. Kann sich jeder etwas dabei denken, was sie möchte oder er. Super. Dann bis zum nächsten Mal, Anja. Tschüss.
Anja: Ja, vielleicht unterhalten wir uns mal zum Thema Raum, glaube ich hatten wir überlegt. Genau, wir lassen uns einfach mal so stehen. Bis bald, ja, tschüss.




