
Wir erzählen uns gerade ziemlich viele düstere Geschichten – über Deutschland, die Wirtschaft, die Zukunft. Das Problem: Negative Narrative drücken die Stimmung, und mit gedrückter Stimmung gestaltet niemand Zukunft. Höchste Zeit also, übers gute Erzählen zu reden.
In dieser Folge sprechen wir mit Managementdenkerin und Keynote-Speakerin Anne M. Schüller über die Kraft konstruktiver Narrative und darüber, wie aus „Man müsste mal …" echtes Gestalten wird. Es geht um den Unterschied zwischen Story und Narrativ, ums Zuhören, bevor man erzählt (Story Listening), und um die Frage, warum Zahlen, Daten, Fakten unser Hirn aussteigen lassen, während eine gute Geschichte hängenbleibt. Anne zeigt, wie Lou Gerstner IBM mit einem einzigen Bild – dem „tanzenden Elefanten" – in Bewegung brachte, warum Optimismus keine naive Spielerei, sondern trainierbar ist, und welche Rolle Engelsadvokat und First Follower spielen, damit gute Ideen nicht im Keim erstickt werden.
Zum Schluss schlagen wir die Brücke zu einem unserer Herzensthemen: Warum die angst- und faktengetriebene Klimakommunikation Menschen eher lähmt als bewegt und weshalb wir keine CO₂-Werte verkaufen, sondern die Vorstellung von einer lebenswerteren Welt.
Über unsere Gästin
Anne M. Schüller ist Managementdenkerin, Keynote-Speakerin, mehrfach preisgekrönte Bestseller-Autorin und Business-Coach. 2015 wurde sie in die Hall of Fame der German Speakers Association aufgenommen.
Bücher von Anne M. Schüller (Auswahl):
Mehr zu Anne M. Schüller: https://www.anneschueller.de