Transcript
Speaker: Willkommen im Higher Health Podcast, präsentiert von Mr. Broccoli. Bei uns bist du richtig, wenn du deinen Traumkörper erreichen und ein erfülltes, langes Leben führen möchtest. Wir klären dich über physische wie auch psychische Gesundheit, alternative Higher Methoden, alles rundum, Longevity, Ernährung sowie den neuesten Stand der Gesundheitsforschung auf. Erzähle uns auch deine Geschichten und stelle Fragen, die wir in kommenden Episoden beantworten könnten.
Speaker: Was sagt die traditionelle Medizin auch so zu den Themen Fasten? Es heißt ja auch immer, dass beim Fasten die Reparaturprozesse noch schneller laufen oder der Körper überhaupt lässt, wenn die Reparaturprozesse kommt und nicht ständig im Wachstumsprozess ist, weil wir 24 -7 in der Regel essen oder vielleicht eben auch geistige Nahrung zu uns nehmen.
Speaker: Was hast du dort für Erlebnisse dahingehend gehört oder gelernt? Und ich glaube, dass ja auch in allen Weltreligionen dieser zeitweise Verzicht zumindest auf Nahrungsmittel hinterlegt ist, oder?
Speaker: Also in jeder Kultur, egal ob jetzt Tibet oder Ayurveda oder der Sufismus, die haben alle fast komplett integriert gehabt in ihr Lebensthema.
Speaker: und fast entrümpelt, fast entsorgt Giftstoffe. Und da gab es auch einen Medizin -Nobelpreis 2016, dass eigentlich im Körper wenig Müll entsteht, sondern der Müll wird recycelt und dann wird er weggepackt. Und fast hilft diesem Prozess, fast hilft der Entgiftung, fast hilft dem Recycling, fast hilft, dass eigentlich Ablagerungen wie Beta -Amylid, Alzheimer, Alpha -Syndoklin, Parkinson einfach abgebaut werden.
Speaker: Und ich habe auch mit dem Leibarzt von Dalai Lama um die Wette gefaschtet. Ich war körperlich viel fitter, also habe ich gewonnen. Und da sieht man nach einem Tag schon, nach zwei und drei, da wird man so klar im Kopf. Und jetzt ist die Frage, braucht das Gehirn Zucker? In jedem Lehrbuch steht ja, das Gehirn ist ein zuckerabhängiges Organ. Ja, was passiert, wenn ab jetzt nichts mehr ist 24 Stunden und man spritzt mehr Insulin, passiert gar nichts.
Speaker: Der Zucker geht auf 20 runter und ich falle nicht um, ich habe keinen Tonkörper. Im Jahr 1980 haben mehrere Forscher das gemacht mit übergewichtigen Menschen, mit Diabetikern. Die haben dann Insulin gespritzt, Zucker geht runter und die leben heiter lustig. Das heißt, das Gehirn ist nur bedingt zuckerabhängige Sorge an, wenn wir es immer mit Zucker überfüttern. Aber in der Evolution leben wir über Fett und im Fasten wird die Fettverbrennung aktiv.
Speaker: lebt die metabolische Flexibilität. Das möchten wir gern. Und die Fasster 10 Tage und 14 Tage. Dann gibt es intermittierendes Fasster und wir sehen unterschiedliche Formen von Fasster in allen Kulturen. Und für alle Patienten macht das Sinn, wenn es gut gesteuert ist. Wenn ein Patient mit einem Krebs untergewichtig ist.
Speaker: Dann muss man gut aufpassen, dass er nicht Gewicht verliert. Und da haben wir jetzt viel gelernt von den FX -Meier -Ärzten. Und der alte FX -Meier war nicht nur ein Faschtarzt, sondern eigentlich ein Darmspezialist. Und Faschtarzt hilft, den Darm zu säubern, Gifte loszuweren und den Stoffwechsel wieder im Reset auf Spur zu bringen. Deshalb ist Faschtarzt eine Maßnahme für das Gehirn, für das Mitochondrin, für den Stoffwechsel, für den Darm, für jede Zelle und hilft den DNA -Reparatur.
Speaker: und die Reparatur selbst von der Telomere wieder anzuschalten. Also wundersam. Also wir könnten natürlich jetzt eine ganze Episode über Fasten machen, die unterschiedlichen Varianten und so weiter. Und wie du es schon richtig sagst, da darf man natürlich auch immer individuell sehen, was ist da die beste Variante.
Speaker: Und Jesus ging ja schon 40 Tage in die Wüste und hat gefastet. Viele andere Religionen haben ähnliche Storys da. Also ich glaube, wir sind auch zu viel mehr in der Lage, als wir uns irgendwie verstandesmäßig denken könnten.
Speaker: Jetzt Zuckercode, finde ich das ja auch super spannend, weil wir sind ja hier umgeben in einer Welt, zumindest hier in Deutschland und in Westeuropa des Schlaraffenlands. Und bei Zucker denkt ja jeder an diesen raffinierten Zucker, wo jeder weiß, okay, wir haben eigentlich zu viel davon. Und du hast auch ein wunderbares Buch geschrieben, wir blenden das mal hier ein. Heißt das nicht auch, wie heißt das, der Zucker, Zucker, der heimliche Killer? Zucker, der heimliche Killer.
Speaker: Zuckerkrankheit Alzheimer. Also wir beschäftigen uns schon lange mit dem Zucker. Also der Werner Hoyt als Glykobiologe beforscht die Antennen von den gesunden Zuckern. Und die haben einen Feind, das ist einfach zu viele Industriezucker, zu viele kurzgedeckte Kohlehydrate und zu viel vom schlechten Zucker.
Speaker: In der Evolution gab es 2 ,5 Millionen Jahre lang einfach viel Fett und Protein und ganz wenig Kohlehydrate, also Zucker gar keinen. 1850 noch ein Pfund Zucker pro Person pro Jahr. Und jetzt sind wir bei 44 Kilo und da ist der Fruchtzucker noch gar nicht mitkriechend.
Speaker: Kurzkettige Kohlehydrate, die werden ganz schnell in Zucker verwandelt. Also wenn man in ein Weißbrot reinbeißt, geht der Zuckerspiegel schneller hoch als mit dem Zuckerwürfel. Und dann verarbeitet der Zucker, dann der Zucker der Versteckte im Ketchup, im Senf, in jeder Konserve der Versteckte Zucker.
Speaker: Dann aber auch der Zucker in alle süße Teilchen. Wenn man einkaufen geht oder am Bahnhof oder am Flughafen oder am Zug sitzt, dann ist einfach eine Flut an Süßen. Dieser Zucker schädigt uns zum einen, schädigt die Zelle und macht sie sauer. Zum anderen führt er dazu, dass der Zucker nicht mehr verwertet wird, sondern karamellisiert. Stell euch vor, ein bisschen Creme brûlée.
Speaker: Das heißt, es schmeckt gut mal so eine Creme Brulee, aber die Frage ist, wie viel Zucker soll eigentlich karamellisieren im Gehirn, in den Augen, hier in den Muskeln und im Knochen. Und deshalb führt das Übermaß dazu, dass der eigentlich glückiert oder anbrennt, karamellisiert. Den kann man messen mit dem HbA1c, also der Langzeitwert beim Diabetiker.
Speaker: Der beschreibt, wie viel von den roten Blutkörperchen karamellisiert wird. Jetzt ist die Frage, wie viel soll karamellisiert werden? Es ist also möglichst wenig. Idealtypischerweise soll dieser Wert bei 5 sein. Mit 5 ,2 überleben wir 5 ,4.
Speaker: Aber je mehr Zucker dann karamellisiert, wenn der steigt auf 5 ,5, 5 ,6, 5 ,8, das war früher schon der Level für Diabetes, dann hat man den einfach hochgesetzt, 5 ,6, 5 ,8, 6 ,3 und noch höher und im Alter ist er noch höher und es geht gar nicht an.
Speaker: Deshalb hat ein weiterer Lehrer von mir, auch ein Glykoexperte in Freiburg, die Niere beforscht, ein Nephrologer, Professor Rainer Krieger, der gesagt hat, 100 -Jährige haben keine Niereinsuffizienz, keinen Alzheimer und wäre nicht blind und kein Diabetes.
Speaker: Und Zucker ist der Hauptfeind. Und jetzt kommt eine wichtige Botschaft. Die Spätfolgen vom Diabetes Typ 2, die kommen nicht spät, die beginnen früh. Und zwar dann, wenn der Zucker karamellisiert. Zehn Jahre bevor die Diagnose gestellt wird.
Speaker: Zehn Jahre bevor man stark übergewichtig ist. Zehn Jahre bevor man Diabetes Typ 2 kriegt. Zehn Jahre vor dem Alzheimer. Und deshalb möchte man eben nicht, dass zu viel Zucker karamellisiert, weil der karamellisiert sonst in die Niere, dann entsteht eine Niereinsuffizienz in die Augen, dann entsteht Makular und Blindheit, dann gibt es Wundheilungsstörungen, der Knochen baut ab, die Muskeln baut ab, das Gehirn baut ab. Und deshalb ist eben zu viel Zucker mehr Dimensionalgift.
Speaker: Wir haben hart gekämpft, wir wurden bekämpft. Jetzt ist aber klar, das Thema lässt sich nicht mehr aufhalten. Inzwischen sind die Karteologen soweit, dass ich sage, die verordnen mit Formin, um den Zucker zu senken. Den Zucker ist der Hauptfeind vom Blutgefäß, vom Endothel und vom Herz. In der Onkologie wird es verordnet. Den Zucker ist die Triebfeder für Krebszellen.
Speaker: Aber besser als ein Medikament ist die Ernährung, also das schlechte Zuckerreduzieren. Deshalb haben wir einen Plan, einen Glyko -Plan. Da gibt es Heidelbeeren, Himbeeren, Johannisbeeren, Brombeeren, Avocados, leckere Sachen, Gemüse, Sellerie, Nüsschen, also alles, was man sich vorstellen kann.
Speaker: Und mit diesen Dingen, aber auch Amaranth, Quinoa, Bruchweiß und Hirse, Schwarz und Rot, Reis, wenn man sich so ernährt, viel in Müsschen übergeht,
Speaker: Dann hat man wirklich gute Möglichkeiten. Ja, viele Rezepte da, wunderschöne Seite. Und aktuell gibt es noch ein Buch, die revolutionäre 9 Tage Leberchor. Und im GU -Verlag mit Rezepten. Die Botschaft von dir, liebe Christian und Familie, gesunde Ernährung ist mit Genuss verbunden.
Speaker: Und man darf einfach auch wertvolle und schmackhafte Dinge essen. Und dann wird der Geschmack besser, die Genussfähigkeit wird besser und es ist eben nicht einfach als Käse. Und da möchten wir eigentlich hin.
Speaker: Also es ist gar nicht so schwierig. Ich habe ja dein Leberbuch auch gelesen. Die Rezepte sind sowas von lecker. Also ich habe schon beim Angucken ist mir schon das Wasser im Mund zusammen gelaufen. Und es geht ja mehr sogar heutzutage darum, dass wir wieder so mehr diese Intuition schaffen. Was können wir denn essen? Und es gibt da so viele leckere Sachen. Du hast angesprochen, die ganzen Beeren, die ganzen Hülsenfrüchte, wenn wir die uns super lecker zubereiten.
Speaker: Es geht eher darum, dass wir dieses überdimensionierte, was wir in unserer heutigen Lebensweise angebracht haben, wie diesen ganzen vielen Zuckerdursten angesprochen. Viel Alkohol dazu oder immer mal hier ein Gläschen, da ein Gläschen. Das kombiniert mit wenig Ernährung. Dann überall die Strahlung, die wir eben auch haben.
Speaker: Plus den hohen Stresslevel, weil eigentlich geht es uns sehr gut in unserer Industrienation, aber auf der anderen Seite dürfen wir auch nicht den Anschluss verlieren, müssen mehr arbeiten, müssen hektischer arbeiten, alles muss viel schneller gehen. Ein gutes Beispiel ist On Demand. Ist ja so das Stichwort der heutigen Zeit. Du bestellst heute was, am besten zwei Stunden später geliefert.
Speaker: Aber da muss ja auch jemand sich abhetzen dafür, sagen wir es mal so. Und das führt dann in der Folge dazu, dass wir auch immer weniger resilient werden. Und dann greift so eine, ich nenne es jetzt mal eine Volksdroge wie Zucker voll krass ein. In einem gesunden Menschen, in einem gesunden Umfeld, würdest du jetzt hier auch mal so ein, weiß nicht, was ist, Eiscreme oder irgendwas, kannst du auch mal so einen Cup Eiscreme gönnen. Das würde gar nicht so viel ausmachen, weil es halt in Maßen ist.
Speaker: In Maßen, oder? Also ich mache gerne eine eigene Eiscreme, eine 90 %ige Schokolade, 80 oder 90%, dann kommt ein bisschen Hafermilch dazu, ein Teelöffel Galaktose und dann schmeckt das super klasse. Und wir merken, dann ist das eben nicht ganz so süß.
Speaker: Aber wenn man das eine Weile macht, dann will man das ganz süß nehmen. Und wir sehen wirklich auch Kinder, die nicht gepremt werden, die möchten so viel Zucker gar nicht. Deshalb ist es eigentlich eine wichtige Aufklärungsfrage zu sensibilisieren, wo versteckte Zucker drin sind und dass zu viel beschadet und dass man maßvoll damit umgeht.
Speaker: Und dass man dann Dinge verwendet, die viel wertvoller sind. Das war das Wort metabolische Flexibilität. Cashew -Nüschen, Walnüsse, Mandeln. Und Fett ist ein viel besserer Energieträger und viel wertvoller als Zucker. Und Fett kann nicht vergoren werden, das heisst, es macht nicht sauer.
Speaker: Aber Zucker wird vergoren. Deshalb entsteht dann eine metabolische Acidose. Ich habe zu viel Ammoniak. Ammoniak schädigt. Das Laktat wird nicht verwertet. Die Harnsäure steigt über Zucker. Freiradikale steigen. Ich habe ein oxidatives Stress. Und das ganze System eskaliert dann und lässt eine tiefe Spur im Organismus. Und Zucker ist dann der Hauptfeind. Maisirup und Fruchtzucker. Von dem mit der Kontrin.
Speaker: Das heißt, die Mitochondrien bekommen so eine Bratpfanne auf den Kopf. In den Mitochondrien steigt dann die Harnsäure an. Und jetzt kommt was ganz Wichtiges. In der Leber wird dann, um den Zucker zu entsorgen, dass er nicht karamellisiert, wird er ganz schnell in Fettsälen weggepackt. Das heißt, die Leber stellt um auf die Synthese von Fett als erster Rettungsversuch, denn das Fett ist weniger schädlich als der Zucker. Und dann entstehen die Triglyceride,
Speaker: Die Very Low Densolipoproteins, das sind die, die wirklich im Gefäß Ärger machen, die schlagen dort ein. Dann steigt auch über die Leber noch Mass -Alpha -Lipoprotein. Und Fett ist nicht ein Fettproblem, sondern ein Zuckerproblem. Und deshalb macht Fett dann eine Entzündung. Und am Ende aller Tage wird so eine Fettzelle zu einer Hormontröse und produziert noch mehr Entzündung.
Speaker: Das stimmt, aber der Beginn ist ein anderer. Der Beginn ist viel früher, deshalb maßvoll mit dem Zucker. Und jetzt kommt etwas wichtiges. In der Evolution gab es keinen Zucker. Da gab es mal ein Bärchen, vielleicht dann einmal im Jahr ein bisschen Honig, wenn die Bienen nicht erstochen haben. Und dann hat man das als Medizin verwendet.
Speaker: Und wenn es aber zu viel ist, dann entsteht eine Sucht. Und immer, wenn Zucker kommt, wird Insulin ausgeschüttet und dann schwankt es. Und je höher das Insulin, umso mehr Appetit hat man. Deshalb sitzen viele in der Falle, in der Insulin -Falle und futtern und futtern. Die essen was, dann steigt er an, man wird unruhig. Dann sinkt er ab, man wird wieder unruhig, dann steigt er wieder an. Und deshalb ist eben ein hoher Insulinspiegel eine Katastrophe. Insulin macht Entzündungen.
Speaker: Und Insulin, zwar ein langer Mythos im Sport, ist eben nicht Anabol. In dem Sinne, dass Muskeln wachsen, sondern Insulin ist ein Mast, davon wird man fett. Also da entstehen keine Muskeln. Insulin muss gespart werden, im Inneren der Zelle. Und dann ist es Anabol, wie bei der 100 -jährigen. Je länger man das also spart, umso besser. Und wenn das Insulin inne bleibt, dann brennt der Zucker an den Antennen nicht an.
Speaker: Und jetzt hat sich gezeigt, diese Antennen haben eine Ladung und dieses bioelektrische Feld signalisiert Informationen vom Bindegewebe, das ist das Gewebe um die Zelle herum, wie das Wasser im Aquarium wäre das Bindegewebe.
Speaker: Und der Fisch ist die Zelle. Aber der Fisch lebt nur so gut, wie das Wasser im Aquarium ist. Also müssen wir das bindige Webe und diese Zwischenzellsubstanz kultivieren. Der grösste Feind? Auch wieder dort der Zucker. Den kann man der Zucker messen, fotografisch. Und dann hat man so ein rotes Bild vom karamellisierter Zucker. Wenn das die Menschen sehen wird, dann kommt der Schmerz her. Fibromialgie, Muskelfaszienbeschwerden.
Speaker: Ich hoffe dir hat die heutige Episode gefallen. Um ja nicht die neuesten News und Trends rund um Gesundheit, vegane Ernährung und Fitness zu verpassen, schalte jeden Donnerstag und Sonntag ein. Es warten spannende Solo -Episoden und Interviews auf dich.
Speaker: Abonniere uns auch auf iTunes, Apple Podcasts, Spotify, Google Podcasts oder einem anderen Anbieter deiner Wahl und lass gerne eine Bewertung da. Die zugehörigen Links findest du in den Show notes. Teile den Podcast auch gerne mit deinen Liebsten, damit auch sie zukünftig ihrer Gesundheit wieder mehr Beachtung schenken.
Speaker: Vielen lieben Dank und einen wunderschönen Tag wünsche dir das ganze VeganAthletes und Mr. Broccoli Team. Aber Achtung, als kleiner Reminder, die Inhalte dienen lediglich rein informativen Zwecken und ersetzen keinen Arztbesuch. Solltest du körperliche Leiden haben oder an einer ernsten Krankheit leiden, wende dich bitte immer an einen Arzt.






