Transcript
Speaker: Und wir testen es einfach mal, ob denn Social Recruiting überhaupt funktioniert.
Speaker: Und zwar ist ja als Marketingagentur auch relativ klar, dass es mit Social Media schönerweise über das klassische langweilige Stelleangebund hinausgeht.
Speaker: Es ist nicht so verrückt oder kompliziert, wie es im ersten Moment klingt.
Speaker: Werde ein Social Recruiting Insider, der Podcast für smarte Recruiting Agenturen und Personalverantwortliche.
Speaker: Erfahre die Strategien und Erfolge direkt von Branchenexperten, um deine Recruiting Kampagnen zu bauen und zu optimieren, damit du das umsetzt, was wirklich funktioniert.
Speaker: Präsentiert von den Mitowo Gründern Lukas und Christoph Bludau.
Speaker: Und jetzt viel Spaß mit der heutigen Folge.
Speaker: In diesem Erfolgsinterview spreche ich mit Marvin Igel und an diesen Interviews nehmen immer mit Tovo-Kunden teil, die nachweislich über 1000 Bewerbungen durch ihre Social Recruiting Job Kampagnen generiert haben.
Speaker: Und gleichzeitig zeichnen wir diese Kunden eben auch mit dem Top Recruiter Award aus.
Speaker: Ja, und deswegen dreht es sich auch in dieser Folge darum, wie hat es Marvin geschafft?
Speaker: Wie war sein Weg dahin?
Speaker: Und welche Schritte ist da vielleicht gegangen?
Speaker: Deswegen Moin Marvin und erstmal herzlichen Glückwunsch zu diesem Meilenstein von über 1000 Bewerbungen.
Speaker: Magst du uns kurz abholen, wie bist du in die Recruiting-Welt gekommen und was ist deine Motivation dahinter?
Speaker: Jo, danke und auch hallo von meiner Seite.
Speaker: Ich bin eigentlich eher nebenbei in die Recruiting-Welt damals eingestiegen.
Speaker: Ich habe eine Marketingagentur, wo sich ja auf Webseiten SEO eigentlich spezialisiert hat und dann kam aber auch das Thema Social Media immer mehr mit auf und wir betreuen auch viele Kunde.
Speaker: was Social Media Accounts angeht oder machen auf die komplette Content-Entwicklung für Kunde, Bildmaterial, Videomaterial.
Speaker: Und dann war mal die Idee unsererseits vor jetzt gut zwei Jahren oder knapp zwei Jahren.
Speaker: Wir können ja auch mal Recruiting-Anzeige schalten und das Testen, das Thema war immer sehr, sehr präsent.
Speaker: Und da haben wir dann einfach bei einem Kunden mal gefragt und man wusste, wer den Kunden sucht.
Speaker: Hey, wir wollen für dich die Anzeigen gestalten, die Kampagne aufsetzen, wir haben also ein Pilotprojekt.
Speaker: Wir setzen das um, du bringst das Wobbelmücher auf und wir testen das einfach mal, ob denn Social Recruiting überhaupt funktioniert.
Speaker: Und so sind wir da reingekommen und dann gestartet.
Speaker: Mega.
Speaker: Das heißt, einfach aus dem Affekt heraus habt ihr quasi gestartet.
Speaker: Ich meine, jetzt sind über 1000 Bewerbungen entstanden, wahrscheinlich sogar noch weit mehr jetzt inzwischen.
Speaker: In welcher Branche, also du sagst, es ist nebenbei entstanden, in welchen Branchen hast du bisher Social Recruiting Kampagnen geschaltet?
Speaker: Also in der Zwischenzeit sind es echt sehr, sehr viele Branchen von Handwerk, Industrie, mittelständische Industrieunternehmen, das Klassische, aber auch, und das war ein sehr cooler Bereich im öffentlichen Dienst, also wir haben dann für Gemeinde, Städte, Community,
Speaker: Anzeige geschaltet und da ist es dann aber echt auch extrem umgesprochen.
Speaker: Also bei jeder Stadt, wo es funktioniert hat, kam irgendwie eine Stadt dazu, wo gesagt hat, ihr habt das doch bei Gemeinde XY gemacht.
Speaker: Finde uns auch sehr, sehr spannend, könnten uns da mal zusammensetzen, weil echt der Bedarf, ja, dabei das sehr, sehr hoch war und so hat sich das sehr, sehr gut entwickelt.
Speaker: Okay, das heißt tatsächlich, Mundpropaganda durch die guten Ergebnisse ist auch noch direkt entstanden.
Speaker: Du sagtest, du arbeitest mit Städten zusammen.
Speaker: Also viele Leute sagen ja immer so, boah, niemals mit Schuhen, was heißt niemals?
Speaker: Aber möglichst nicht mit Schulen oder mit Städten oder mit Gemeinden zusammenarbeiten.
Speaker: Das sind teilweise schwierig in der Zusammenarbeit.
Speaker: Kannst du das so bestätigen oder wie war dein Eindruck?
Speaker: Nee, überhaupt nicht.
Speaker: Also bei uns, wir sind hier in einer ländlichen Gegend und sind an und sich eher kleinere Gemeinden.
Speaker: Gut, die haben auch...
Speaker: 100 Mitarbeiter oder suchen da die ganze Zeit.
Speaker: Aber da war das extrem angenehm und auch extrem unbürokratisch.
Speaker: Also bei einer Gemeinde, kann ich mich daran erinnern, kam die Anfrage.
Speaker: Da habe ich gesagt, okay, ich komme vorbei, wenn ihr das System nicht kennt, erkläre ich das alles mal rund auf.
Speaker: War dann eine Stunde vor Ort und der Bürgermeister ist mit dem Termin gesessen und hat dann hinterher gesagt,
Speaker: Also das hört sich gut an, das machen wir.
Speaker: Also so wirklich, wie man es eigentlich nur von kleinen Unternehmen kennt, Geschäftsführer einmal quatschen, er sagt, ja okay, rauke ich, machen wir loslegen.
Speaker: So war es tatsächlich bei einigen gemeinen Städten auch stark.
Speaker: Ja, so kann es natürlich auch laufen am Ende.
Speaker: Vielleicht noch, wir holen jetzt mal alle Leute ab, die sich vielleicht noch nicht damit auskennen oder wissen, was es ist.
Speaker: Ich meine, du hast jetzt über 1000 Bewerbungen gesammelt für deine Kunden und am Ende läuft es so ab, man schaltet sogenannte Recruiting Funnels über bezahlte Werbeanzeigen auf Social Media, sei es Facebook, Instagram und Co.
Speaker: Magst du vielleicht mal einen kleinen Einblick geben, wie gehst du zum Beispiel bei einer Gemeinde vor oder was hat dazu geführt, dass du eben so viele Bewerbungen generieren von Pörfern?
Speaker: Gute Frage.
Speaker: Also wir haben uns einfach intensiv damit beschäftigt, worauf es denn drauf ankommt.
Speaker: Und zwar ist ja als Marketingagentur auch relativ klar, dass es mit Social Media schönerweise über das klassische langweilige Stelleangebot hinausgehen von wir suchen, du singst.
Speaker: die Benefits, sondern dass man eben mit Bildern, Videos, eine persönliche Ansprache, ja auch Benefits anders formulieren kann.
Speaker: Im Texting einfach die Ansprache viel, viel persönlicher, emotionaler ist und man sich da doch nochmal deutlich auch von anderen Unternehmen dann abheben kann.
Speaker: Und es war für uns sicherlich so der Schlüssel zu verfolgen, dass wir da von Anfang an
Speaker: coole Bilder gestartet sind, gutes Videomaterial, gutes Texting, gutes Wording, einfach die Zielgruppe immer abholen konnten, wo dadurch dann die Bewerbungen generiert werden.
Speaker: Also im zusammengefassten Kern ist es authentischen Einblick in diese Unternehmen geben, authentisch das Unternehmen darstellen und auch im Wording genau das ausstrahlen sozusagen.
Speaker: Zum zeitlichen Rahmen, wie lange hat es insgesamt gedauert?
Speaker: Du hast gesagt, ein, zwei Jahre bist du schon dabei.
Speaker: Wie lange hat es gedauert, dass du, ja sag ich mal, über tausend Bewerbungen generieren konntest?
Speaker: Gute Frage.
Speaker: Ähm...
Speaker: Wir machen jetzt sicherlich Recruiting seit über zwei Jahren.
Speaker: Ich weiß aber nicht, ich habe erst dann mit Mitobo angefangen zu zählen, auf der Woche, wo jetzt das Tool kam.
Speaker: Tatsächlich, davor haben wir das nicht zu Bayern nachverfolgt, da haben wir eher kundespezifisch geachtet, was sucht der Kunde, wenn der mit fünf top qualifizierten Bewohner zufrieden ist und da einen Kandidat findet.
Speaker: Dann war uns das lieber fünf qualifizierte Bewahrungen wie nur die reine Anzahl für 20 Stück.
Speaker: Von daher kann ich das gar nicht so genau sagen.
Speaker: Ja, ist ja auch richtig so.
Speaker: Am Ende geht es ja auch nicht um die Anzahl, sondern am Ende um die Leute, die tatsächlich geeignet sind, die, naja, eben qualifiziertes Personal, das eben gefunden wird und nicht die schüre Anzahl an Bewerbungen.
Speaker: Und natürlich auch zum Aufwand, über 1000 Bewerbungen erstmal abzuarbeiten, da steckt ja auch eine Menge Arbeit hinter.
Speaker: Wie lange dauert das so bei euch im Schnitt, also jetzt pickt ihr einfach eine Bauschef-Frei-Spiel-Kampagne raus, bis tatsächlich eine Bewerbung abgearbeitet ist und vielleicht sogar eine Einstellung passiert?
Speaker: Also wir haben eigentlich, kann ich es relativ genau sagen, unsere Kampagnen laufen in der Regel vier Wochen.
Speaker: Die meisten Kampagnen sind auch so weit abgeschlossen, dass dann mal ein Kunststück an Bewerbungen da ist, die der Kunde dann abarbeitet.
Speaker: Okay.
Speaker: Das heißt eigentlich relativ schnell.
Speaker: Es ist kalt, erreicht man sie über Werbeanzeigen und nach vier Wochen kann man es schon direkt wieder lassen.
Speaker: Genug Bewerbungen sind entstanden und es können Einstellungen passieren.
Speaker: Und was ja auch immer ein schöner Gedanke ist, und das veränderliche ich auch gerne mit anderen Kunden oder generell mit Menschen im Recruiting, man übernimmt ja in gewisser Weise in Anführungszeichen eine lebensverändernde Aufgabe, weil hinter diesen 1000 Bewerbungen stecken ja 1000 Menschen und dadurch entstehen ja auch neue Jobs, vielleicht bessere Jobs, wenn man einfach Marketing gemacht hat.
Speaker: Kannst du vielleicht abschätzen, das ist immer einfach nur prozentual, wie viele Leute glaubst du, hast du tatsächlich schon zu einem neuen Job oder vielleicht sogar besseren Job bewegt?
Speaker: Sehr schwierig, aber ich würde mal sagen, ich weiß nicht, wenn es 10% davon sind, denke ich wäre das eine sehr, sehr gute Quote.
Speaker: Aber kann ich nicht genau sagen, ohne fundierte Kennzahlen oder Tracking.
Speaker: Ja, klar.
Speaker: Ja, ich meine, besonders bei einer Agentur liegt natürlich nicht immer die Verantwortung mit der Einstellung bei einer Agentur selber, sondern natürlich bei dem Kunde.
Speaker: Kunde sorgt für die Einstellung, das ist aber trotzdem immer schön zu hören, wenn jemand sagt, so, buh, irgendwie 10, 20 Prozent von den Leuten, die sich beworben haben, da sind neue Jobs entstanden oder bessere Jobs oder manchmal sind da auch Dankesagungen entstanden.
Speaker: Ja, das ist immer eine schöne Sache, das zu hören.
Speaker: Was für ein Feedback nimmst du generell von den ganzen Bewerbern mit?
Speaker: Ich meine, bei so einer Hausnummer an Zahl, was hast du an Feedback schon von Bewerbern mitbekommen?
Speaker: Von Bewerbern tatsächlich gar nicht so viel, weil wir, es ist ein Gedanke, vielleicht geht es irgendwann mal in die Richtung, dass wir so den Erstkontakt mit den Bewerbungen, mit vielen Bewerbern, die wir generieren,
Speaker: auch aufnehmen und uns die Kunde dann noch qualifiziertere Bewerber übermitteln können oder vielleicht sogar direkt Termine in den Kalender setzen.
Speaker: Aber aktuell oder bei den Krausenstück war es bei uns so, dass wir die für den Kunde generieren und dann, wenn die Bewerbung eingeht, ist auch komplett beim Kunde liegt, wir eigentlich mit den Bewerbern gar keinen Kontakt haben, sondern nur dann die Rücksprache mit unseren Kunden,
Speaker: Hey, wie war die Qualität von den Bewerbern?
Speaker: Müssen wir bei der nächsten Kampagne irgendwas beachten?
Speaker: Konnte dann eingestellen, konnte nicht einstellen?
Speaker: Woran hat es gelesen?
Speaker: Was können wir vielleicht im Funnel ändern, anpassen?
Speaker: Einfach, dass die Qualifizierung ein Tick höher ist oder einfach die Erreichbarkeit für Wirklichkeit gesteigert wird.
Speaker: Aber Bewerberseitig haben wir da ein bisschen in die Kontakte.
Speaker: Ich meine, das ist ja auch Feedback generell, das Marketing darauf auszurichten, zumindest was man zurückgesendet bekommt, in dem Fall von dem Kunden, der auch der Weg, den man gehen sollte am Ende.
Speaker: Vielleicht zum Ende hinweg, was würdest du sagen, wenn jetzt ein neuer Recruiter startet und der sieht, oh, da ist jemand, der hat es geschafft, so eine Hausnummer an Bewerbungen zu erreichen.
Speaker: Was würdest du ihm vielleicht mitgeben auf dem Weg, wenn der es kann?
Speaker: Einfach testen, starten.
Speaker: Es ist nicht so verrückt oder kompliziert, wie es im ersten Moment klingt, wenn man sich online einlesen will oder Informationen sucht zu Funnels, zu Bewerbungen, wie man Kampagne aufbaut.
Speaker: Es klingt alles sehr, sehr, sehr kompliziert, aber man kann sich da schon reindenken.
Speaker: Das Wichtigste ist die emotionale Ansprache.
Speaker: Wie das Technische dann funktioniert, ist dann noch, denke ich, das i-Tüpfelchen.
Speaker: Aber man sollte da einfach mal mit einer Kampagne starten, testen, ordentlich aufbauen.
Speaker: Und bei uns war es auch so gut, das ist doch nicht by doing.
Speaker: Lassen Sie sich da einfach rantrauen und nicht abschrecken lässt von irgendwelchen
Speaker: Tausende Artikel, die im Internet kursieren, wie kompliziert das denn ist oder wie viel Budget man verbrennen kann.
Speaker: Das ist klar immer so ein Grundrisiko.
Speaker: Aber wenn es ein bisschen Menschenverstand angeht, denke ich, einmal gut bein.
Speaker: Ja, das denke ich auch so.
Speaker: Also ich habe am Ende
Speaker: bleibt da nichts über, wenn Personal gesucht ist, muss man irgendwelche Wege wählen, sei es über Jobgörsen oder man nimmt es aktiv in die Hand, man nimmt das Marketing selber in die Hand und verwirbt es eben über Social Media, in dem Fall, wie es per Eug gefruchtet hat.
Speaker: Genau, das beschreibt es eigentlich unterm Strich.
Speaker: Bewerber verstehen, gutes Marketing machen, dann kommt der Rest alleine mehr oder weniger ganz heruntergebrochen, aber ja, kann man so sehen.
Speaker: Genau, das ist eigentlich ein kleiner guter Einblick in die Geschichte, wie das entstanden ist.
Speaker: Und deswegen danke ich dir einmal für dein Dabeisein, deine Zeit, deine Erfahrungen und bis zum nächsten Mal.
Speaker: Ja, klar.
Speaker: Bis dann.
Speaker: Das war die heutige Folge des Social Recruiting Insider Podcast.
Speaker: Du willst die Erkenntnisse direkt umsetzen?
Speaker: Dann schau jetzt unbedingt in die Shownotes dieser Podcast-Folge und erfahre, wie es für dich gelingt.
Speaker: Wenn dir gefallen hat, was du gehört hast, dann freuen wir uns über eine Bewertung bei Apple Podcast und allen anderen gängigen Podcast-Anbietern.
Speaker: Bis zum nächsten Mal, deine Gastgeber Lukas und Christoph.






