Transcript
Roman: Oh Mann.
Roman: Genau.
Per-Olof Waßen: Und Pelle.
Per-Olof Waßen: Und natürlich auch einem Gast mal seit langer Zeit wieder.
Per-Olof Waßen: Und zwar haben wir niemand geringeren bei uns zu Gast als den oft kopierten, niemals erreichten Maximilian von der Firma Doghammer.
Per-Olof Waßen: Und ich glaube, er heißt Maximilian Hundhammer.
Per-Olof Waßen: Wer hätte das gesagt?
Per-Olof Waßen: gedacht.
Per-Olof Waßen: Schön, dass du da bist, auch Roman, schön, dass du da bist, schön, dass wir alle hier sind und dass es endlich mal klappt, dich auch mal hier vor die Linse zu kriegen.
Per-Olof Waßen: Maximilian, die Matthias hatten wir ja schon zu Gast, deinen Kollegen, Kompagnon und Mitgründer, weiß ich jetzt nicht genau, aber doch, ich glaube auch, der Firma Doghammer.
Maximilian: Genau.
Per-Olof Waßen: Super.
Per-Olof Waßen: Wir sind in Folge 135 heute, lieber Roman und lieber Maximilian.
Per-Olof Waßen: Und es soll heute um das Thema gehen, barfuß auf dem Berg, barfuß am Berg, das geht doch nicht.
Per-Olof Waßen: Und wir sagen und ob.
Per-Olof Waßen: Und da haben wir eben den Maximilian auch dazu als Gast hier eingeladen, weil der Maximilian ist bergerfahren.
Per-Olof Waßen: Du ja auch, Roman, oder?
Per-Olof Waßen: Ja.
Roman: Jaja, so bei Xibirien gab es schon noch ein bisschen mehr.
Per-Olof Waßen: Du bist mehr so der Halodri auf dem Berg.
Per-Olof Waßen: Du machst das halt so für dich.
Per-Olof Waßen: Und nee, ich meine jetzt mal ernst, du bist viel in den Bergen, aber du hast dich jetzt nicht ausgezeichnet selber als Bergführer oder irgendwie sowas und bist da jetzt nicht komplett in den Wanderbergsteigerkreisen unterwegs.
Roman: Genau.
Maximilian: Vielen Dank.
Per-Olof Waßen: Anders ist es, glaube ich, bei Maximilian, ist das richtig?
Per-Olof Waßen: Du bist da schon länger unterwegs auf dem Berg, ne?
Maximilian: Ja, länger.
Maximilian: Ich glaube, so mein ganzes Leben dadurch.
Maximilian: Man muss ja dazu sagen, ich wohne ja nicht weit weg von den Bergen.
Maximilian: Also Rosenheim, wer schon mal durchs Inntal 3 gefahren ist, der kommt zwangsläufig an Rosenheim vorbei.
Per-Olof Waßen: Ja.
Maximilian: Meistens mit viel Ärger verbunden, weil man dort oft im Stau steht, wenn die Österreicher wieder eine Blockabfertigung machen.
Maximilian: Genau, aber auf jeden Fall hier Rosenheim.
Maximilian: Wir haben so...
Maximilian: Ja, 20, 25 Minuten bis zu den Bergen.
Maximilian: Es geht natürlich immer noch näher, aber es geht natürlich auch viel weiter weg.
Maximilian: Wenn ich da an dich denke, Pelle, glaube ich, hast du doch ein paar Kilometer mehr als ich jetzt Richtung... Ja, besser als nichts, besser als Flachland.
Per-Olof Waßen: weil du noch nie im Ahrtal warst, was 17 Kilometer von mir entfernt ist und der Roman auch noch nie, der weiß gar nicht, dass es hier Berge gibt.
Per-Olof Waßen: Allerdings sind die ein bisschen kleiner.
Roman: Pelle, nein, Pelle, kein Berg, wirklich nicht.
Per-Olof Waßen: 380 Meter hoch, aber immerhin.
Per-Olof Waßen: Flügelchen.
Per-Olof Waßen: Also man kann schon kraxeln da drauf, aber es ist anders, ohne Schnee und so.
Per-Olof Waßen: Ich weiß, aber du hast sie, wie gesagt, noch nicht gesehen.
Per-Olof Waßen: Man kann so Felsen hochklettern und so.
Maximilian: Aber vielleicht dazu, ja, also ich habe auch keine Bergwander- oder Bergführerausbildung.
Maximilian: Ich hatte...
Per-Olof Waßen: Wie jetzt?
Maximilian: Ja, spannend.
Maximilian: Ich habe meinen Skilehrer mal gemacht vor einiger Zeit und habe dann auch einen Bike-Guide gemacht.
Maximilian: Also ich war viel Ski und radmäßig in den Bergen unterwegs, aber halt zwangsläufig auch zu Fuß und mittlerweile auch mit richtig viel Spaß wieder.
Maximilian: Was ich eine Zeit lang nicht hatte, aber ich glaube, da kommen wir auch noch ein bisschen drauf, ist einfach...
Maximilian: Knieschmerzen und dieses ganze Bergauf, Bergab gehen, aber da möchte ich jetzt gar nicht so viel vorweg greifen, genau, also ich verbringe viel Zeit in den Bergen, genieße es einfach in der Natur zu sein, habe auch während meinem Studium in München nie
Maximilian: München gewohnt, sondern habe immer die Chance genutzt, wieder nach Rosenheim zurückzufahren und abends dann nach dieser voll gepropften U-Bahn, sage ich mal, gemeinsam mit ein paar Spätzeln auf dem Berggipfel zu verbringen, so als Gegenpardon dazu sozusagen.
Maximilian: Und das hat mich einfach schon auch geprägt, so über die Zeit.
Per-Olof Waßen: Ich sage jetzt mal, du bist in den Bergen daheim.
Per-Olof Waßen: Ist das richtig?
Maximilian: Ist richtig.
Per-Olof Waßen: Der Roman und ich, wir haben jetzt zuletzt gemerkt, dass wir eine Ausbildung gegeben hatten in Alfter Stufe 2 und wir haben gemerkt, wir hatten nur Leute aus Bayern, aus Dachau und aus Regensburg und wir haben gemerkt, dass wir das auch gerne reden, so ein bisschen bayerisch.
Roman: Wir üben ja fleißig.
Per-Olof Waßen: Wir können das gar nicht, aber Roman, du bist auch ganz gut da drin, oder?
Roman: Ja, ich gebe mir heute Mühe, aber es klappt auch nicht immer ein wenig, aber es geht immer besser.
Roman: Ja, ein bisschen Gefühl reinbringen, dann geht das schon.
Roman: Mhm.
Per-Olof Waßen: Ja, wir haben gelernt, es kann viel Gefolge geben und ich weiß nicht, ob ich es richtig gesagt habe, aber echtes Spätzelt.
Maximilian: Also ich glaube, ihr macht es euch echt an.
Maximilian: Ihr macht echte Bayern.
Maximilian: Gar kein Thema.
Maximilian: Ihr in den Lederhosen mit einem Bierkrug und auf der Bank.
Maximilian: Los geht's.
Maximilian: Ja, das sind so die Vorurteile, aber wir schauen natürlich auch mal über den Weißwurst-Äquator darüber hinaus, das muss man auch sagen.
Maximilian: Ja gut, ich schaue natürlich am liebsten in den Süden, weil da sind die...
Per-Olof Waßen: Das stimmt.
Roman: Mhm.
Per-Olof Waßen: In welche Richtung guckt ihr dann?
Per-Olof Waßen: Süden, Osten oder Westen oder Norden am liebsten?
Per-Olof Waßen: Du persönlich, wenn du über den Weißwort willst.
Per-Olof Waßen: Ja?
Per-Olof Waßen: Du schaust in die Berge, ja?
Per-Olof Waßen: Aber dann kommt ja danach, kommt so Italien und so weiter.
Per-Olof Waßen: Ist das auch deins?
Maximilian: irgendwann kommt die Po-Ebene.
Maximilian: Da wird es wieder uninteressanter, weil da ist ja erst mal flach, weißt du.
Per-Olof Waßen: Bitte?
Per-Olof Waßen: Ja.
Per-Olof Waßen: Ja.
Per-Olof Waßen: Ja, das stimmt.
Per-Olof Waßen: Da bin ich gerne gewesen in der Po-Ebene.
Per-Olof Waßen: Ist keine Zweideutigkeit da drin.
Roman: Nee, nee.
Roman: Das ist der Punkt.
Per-Olof Waßen: Nein, wirklich.
Per-Olof Waßen: Ich hatte meine erste richtig langjährige Freundin, die kam aus Mortara bei Milano und das war in der Po-Ebene und da habe ich Italien lieben gelernt, obwohl ich hatte so gedacht, ich würde da jetzt hinfahren.
Per-Olof Waßen: Ich hatte im Kopf so, dass der Vater, den ich dann kenne, dass der auf so einer Veranda unter Palmen am Meer sitzt.
Per-Olof Waßen: Da kam ich da hin und da sah ich überall nur einfach Acker.
Per-Olof Waßen: Reisfelder, Schilder von Möbelhäusern, überall Werbung.
Per-Olof Waßen: Ich dachte, das ist ja schlimmer als da, wo ich herkomme, so von der Optik her.
Per-Olof Waßen: Und ich habe gedacht, das ist auch Italien, so eine Scheiße.
Per-Olof Waßen: Aber dann habe ich es irgendwie lieben gelernt da oben, anders zu essen.
Per-Olof Waßen: Diese Alpenküche, aber auch die Risotto-Küche und so, aber Polenta und Wurst und so.
Per-Olof Waßen: Ganz anders als irgendwie nur Lasagne und Pizza.
Per-Olof Waßen: Aber wo landen wir hier gerade wieder mit unserem Podcast, ne?
Roman: Ja eben, ich weiß gar nicht, wieso sprichst du über Italien?
Roman: Wir müssen doch jetzt über Bayern reden.
Per-Olof Waßen: Ja, ich bin so.
Roman: Und über den Maximilian halt.
Roman: Also mich würde es schon auch interessieren, du hast ja schon, also ihr seid ja schon auch Vorreiter, was den Berg angeht.
Roman: Also ich meine, ihr kommt beide extremst aus den Bergen, oder du und der Matthias.
Roman: Und habt ja auch die tollen Bergschuhe entwickelt.
Roman: Ganz empfehlen wir.
Maximilian: Ja, ich glaube, das ist so ein bisschen, ich meine mit Doghammer, wir hatten ja Matthias, war ja mal auch oder durfte ja auch bei euch Gast sein im Podcast mit der Doghammer Story und dadurch, dass wir einfach selber so viel im Berg unterwegs sind, waren wir natürlich immer auf der Suche nach,
Maximilian: Schuhen, die wir auch in unserem Einsatz tragen können und die auch unseren Ansprüchen Genüge tun.
Maximilian: Wenn ich jetzt noch mal ganz an den Anfang von Dorkheimer gehe, da haben wir so einen Outdoor-Flipflop entwickelt mit damals einer Vibram-Sohle, Riemenverstellung, Karabinerschlaufe.
Maximilian: Da hat der Roman mir noch gesagt, er hätte jetzt die bayerische Fahne gerne, seinen bayerischen Löwen gerne hier eingestickt auf den Riemen oder so.
Maximilian: Da haben wir das natürlich alles gemacht, auch in weiß, blau.
Maximilian: Aber natürlich kam so die Entwicklung auch mit Doghammer hin zu einem geschlossenen Schuh.
Maximilian: Und du hast es jetzt schon angedeutet, Roman.
Maximilian: Wir haben so seit zwei, ja gut zwei Jahren die Barfußschuhe im Sortiment.
Maximilian: Jetzt seit einem guten Jahr die Barfußwanderschuhe.
Maximilian: Und das war eigentlich für mich nochmal so ein Aha-Effekt.
Maximilian: Also ich...
Maximilian: Ich meine, ihr seid diesem Barfuß-Thema, Barfuß-Schuh-Thema ja deutlich länger schon dabei als ich.
Maximilian: Für mich war das immer so ein bisschen, ja, irgendwie noch mit den Five Fingers, die man da vielleicht ab und zu mal im Berg gesehen hat, wo du dann gedacht hast, ja, schaut schon ein bisschen öko aus, wenn ich das jetzt mal so ausdrücken darf.
Per-Olof Waßen: Hmm.
Per-Olof Waßen: Hmm.
Maximilian: Aber inzwischen kann ich es mir eben gar nicht mehr selber wegdenken, diesen Barfußschuh, Barfuß Wanderschuh.
Maximilian: Und ich habe ja eingangs auch gesagt, so zwangsläufig immer in den Bergen.
Maximilian: Also klar sind wir mit den Eltern in die Berge gegangen und das war schon zum Teil, schon wieder Berggehen und so.
Maximilian: Cool, jetzt tatsächlich mit meiner eigenen Familie, muss ich sagen, habe ich halt das Ganze total lieben und schätzen gelernt, sodass man einfach ein schönes Ausflugsziel gemeinsam hat, Zeit erlebt und halt auch die Natur genießen kann.
Maximilian: Und da hatte ich so als kleine Anekdote schon Knieschmerzen auch jetzt so über die letzten Jahre,
Maximilian: Auch weil ich dann die ältere Tochter mit der Kraxe rumgetragen habe und ich vielleicht dann nicht so gebaut bin, dass ich da noch 20 Kilo rumtragen kann.
Maximilian: Auf jeden Fall hat sich das tatsächlich erübrigt mit diesen Barfußschuhen.
Maximilian: ich weiß jetzt nicht, ob man anders läuft, ob es irgendwie vielleicht jetzt eher mental ein Thema ist oder ob sich wirklich halt auch mein Gangbild geändert hat, aber das war jetzt so meine erste wirklich positive Erfahrung mit Barfußschuhen im Berg, wo ich gesagt habe, boah krass, das macht was mit mir und
Maximilian: Ich habe irgendwie wieder viel mehr Spaß so am Berg gehen, weil, ja, wenn man das einfach jedes Wochenende macht, dann ist es irgendwann so Routine und man fragt sich, mache ich es jetzt dieses Wochenende auch wieder, aber mittlerweile denke ich mir so, geil, welchen Stein spüre ich dieses Mal bei welcher Tour so ungefähr.
Roman: Aber ist ja krass eigentlich, wenn man weiss, dass der erste Barfuss-Wanderschuh von der Firma Doghammer voll das krasse Minimum war.
Per-Olof Waßen: Super.
Per-Olof Waßen: Sehr cool, ja.
Roman: Also so eine 3mm in etwa plus minus 3mm Vibramsohle, kein Stollen, kein hoher Schaft, schön tiefwinds Nika.
Roman: Das ist schon cool.
Roman: Da seid ihr wirklich gerade von 100 auf 0,5 gegangen.
Maximilian: Ja, tatsächlich.
Maximilian: Wir machen ja immer noch auch normale Wanderschuhe, weil in manchen Situationen, glaube ich, hat es auch einfach den Schutz von außen, den man braucht, gerade wenn es jetzt irgendwie sehr eisig oder extrem geröllig wird.
Maximilian: Aber sonst, alles, was ich bei uns hier irgendwie eine Stunde wegmachen kann, bin ich mit dem Barfuß-Wanderschuh unterwegs, weil ich sage,
Roman: Mhm.
Roman: Mhm.
Maximilian: reicht mir vollkommen so.
Maximilian: Aber genau, hast schon recht, Roman, da haben wir unseren Sohlenaufbau mal sehr stark zusammengestaucht.
Per-Olof Waßen: Ich würde gerne fragen, ob wir vielleicht das zu dritt zusammentragen können und zwar drei Gründe, warum Barfuß oder in Barfußschuhen auf dem Berggehen viel geiler ist als in herkömmlichen Schuhen und drei Gründe, die vielleicht dagegen sprechen, wo man sagt, hier muss man auch vorsichtig sein, vielleicht können wir das zusammen erarbeiten und vielleicht abwechselnd einen Grund für und einen Grund nicht.
Per-Olof Waßen: Beziehungsweise einen dagegen und einen dafür, dann hören wir mit etwas Gutem auf.
Per-Olof Waßen: Aber was spräche dagegen, oder du hast es gerade schon gesagt, können wir ja so festhalten, geröllige und wirklich Temperaturprobleme, wo man sagen muss, wenn man so viel Padding, irgendwie so viel...
Per-Olof Waßen: Wenn man so viel Wärmedämmung machen muss, dann wird es schwierig, daraus noch einen Barfußschuh zu machen, kann ich mir vorstellen.
Per-Olof Waßen: Und dann sprechen also so äußere Begebenheiten wie massive Kälte und massives Geröll, also wirklich Boden, der wegrutscht und so, sprechen so ein bisschen gegen Barfußschuhe für dich, ja?
Maximilian: Ja, ich würde vielleicht tatsächlich sagen, einfach an dem Zeitpunkt, wo ich einen Schutz von außen brauche, vor, sei es jetzt wirklich extrem, Geröll, wo ich sage, okay, es geht ja nicht darum, dass ich jetzt umschnackele, sondern einfach, ich bin in irgendeinem Schotterrutschen unterwegs, also das ist ja ein Geröllfeld mit unterschiedlichen großen Steinen und so und ich möchte einfach, dass mein Fuß von außen geschützt ist.
Maximilian: Da würde ich sagen, der Barfußschuh
Maximilian: vielleicht ein Knöchel hoher noch, aber irgendwo hört es dann einfach auf.
Maximilian: Und das andere Pelle glaube ich gar nicht, dass die Kälte des Problems ist, weil was mir aufgefallen ist, ich war tatsächlich mit unserem neuen Barfuß Wanderschuh, dem Prototypen unterwegs, der ist ja knöchelhoch und hat eine Membrane.
Per-Olof Waßen: Ja.
Per-Olof Waßen: Mhm.
Maximilian: Wir waren beim Schlittenfahren, gar kein Stress, richtig geil.
Maximilian: Ich habe eigentlich gelacht, so innerlich, da waren so Eisplatten auf dem Weg.
Maximilian: Weißt du, der Einzige, der ohne Grödel, also Grödel sind ja diese Spikes so unter dem Schuh, genau, dass der Einzige, der keine Grödel hatte, aber trotzdem nicht gerutscht ist, das war ich, mit den Barfuß-Wanderschuhen, so.
Maximilian: Genau.
Per-Olof Waßen: glaube ich, unbesehen, weil man einfach gar nicht so viel Vorlast gibt und nicht so reinrutscht in diese Sachen.
Roman: Mhm.
Per-Olof Waßen: Das kenne ich genauso.
Maximilian: Genau.
Per-Olof Waßen: Ich kann über Glatteis gehen mit Barfußschuhen und sowas und habe da viel, viel weniger Probleme als klassisch beschute Läufer.
Per-Olof Waßen: Aber okay, wir sagen Geröll und so, das ist so Punkt eins, wo man drüber nachdenken könnte, jetzt kann es auch mal kein Barfußschuh sein.
Per-Olof Waßen: Was wäre für dich der wichtigste Grund für den Barfußschuh oder einer der wichtigsten Gründe?
Per-Olof Waßen: Oder für dich, Roman?
Per-Olof Waßen: Ihr könnt ja überlegen, wir tragen das zusammen.
Roman: Gewehr jetzt.
Roman: Also ich, ja?
Maximilian: Also ich glaube, was ich ja jetzt gerade gesagt habe, ist einfach so der Halt.
Maximilian: Also das Thema, du spürst den Untergrund und ich habe viel weniger eben mit dem Barfußschuh das Gefühl, wegzurutschen oder umzuknicken, wie jetzt mit einem herkömmlichen Schuh.
Maximilian: Und vielleicht nochmal kurz das Temperaturthema, das hatte ich jetzt nicht ganz fertig.
Maximilian: Was mir aufgefallen ist,
Maximilian: Solange der Fuß und du in Bewegung bist, da kann es auch außen minus 10 Grad haben und ich stehe auf einer Eisplatte und habe einen warmen Fuß.
Maximilian: Wo es mir dann aufgefallen ist und das ist dann, glaube ich, der Nachteil, den du auch angesprochen hast, Pelle, wenn du lang stehst auf dem Schnee oder im Eis, dann kühlt der Fuß einfach aus, weil du keine Isolierung von unten hast.
Maximilian: Also ich glaube, solange Bewegung da ist, kältet dir kein Problem.
Per-Olof Waßen: Ja.
Maximilian: Wenn du stehst, könnte es...
Per-Olof Waßen: Wird sehr schnell unangenehm sogar manchmal.
Roman: Ja.
Per-Olof Waßen: Bei dir, Roman, was wäre so dein Positivaspekt vom Barfußlauf Nummer 1?
Roman: Ja, das Gleiche.
Roman: Das Positivste, was ich finde, ist schon, dass der Untergrund extrem gut gespürt wird.
Roman: Also man kann mal einen Stein mitnehmen, der wackelt und man hat halt einfach, also ich habe wirklich durch die dünne Sohle, habe ich einfach einen krassen Grip.
Roman: Also ich habe einen krassen Grip, weil ich mit der ganzen Sohle, der ganzen Kraft, mit meinem Gekocet, mit meiner Kraftverteilung einfach die komplette untere Seite gesteckt.
Per-Olof Waßen: Hm.
Per-Olof Waßen: Hm.
Roman: auf dem Boden stampfe quasi.
Roman: Also das ist schon krass.
Roman: Also ich finde auch über Steine rüber, also alles was uneben ist, kannst du mit den Zehen richtig gut rüber greifen.
Roman: Das ist voll toll.
Per-Olof Waßen: Super.
Per-Olof Waßen: Gibt es denn auch noch einen zweiten negativen Aspekt?
Per-Olof Waßen: Ich habe gesagt, drei negative Aspekte.
Per-Olof Waßen: Ich bin mir gar nicht sicher, ob wir die finden.
Roman: Also ich glaube schon, dass es wenn dieses Gerödel, wie sagst du im Gerödel?
Per-Olof Waßen: Also was?
Roman: Also wenn du irgendwie
Maximilian: die zum drüberziehen.
Roman: Genau, wenn du irgendwie was fürs Eis anmachen musst, ich glaube, das sind Barfußschuhe eher nicht so ganz gut geeignet.
Roman: Es wird ja schon bei Schneeschuhen zum Teil je nach Schuh schwierig, einen Schneeschuh richtig gut zu montieren, dass man einen guten Halt hat.
Per-Olof Waßen: Mhm.
Roman: Und vielleicht, ich habe keine Ahnung, wenn es ins Klettern oder in Klettersteigereien geht, wo vielleicht sehr exponierte, ich weiss es nicht,
Roman: Treppen, Stangen, irgendwas raus sind, wo man mit einem Fuss einfach so rauf geht, ist es vom Gefühl zwar super, aber je nachdem wie man, ja, wie sehr man darauf trainiert ist, halt mit einem Fuss irgendwie auf einem kleinen, spitzigen Ding zu stehen, das vielleicht auch reindrücken kann, wenn man eine dünne Sohle hat, keine Ahnung.
Roman: Ja, ne?
Per-Olof Waßen: Das finde ich total wichtig, dass du das sagst, denn dann ist das ein realistischer Abgleich, weil wenn ich, letztendlich müssen mich meine Füße nach Hause tragen und wenn die am Ende das schwächste Glied werden, wenn du sagst, du bist jetzt in so einem Klettersteig, da musst du über Vorsprünge gehen und dann gibt dir ja so ein, sag ich mal, ein fester Schuh, gibt dir ja eine Hebelerleichterung, also dass du letztendlich auf einer Platte gehst, so.
Roman: Mhm.
Roman: Mhm.
Per-Olof Waßen: Und wenn du jetzt merkst, du kannst nicht mehr mit einem Barfußschuh währenddessen, ja, hast du Pech gehabt, du musst halt dann doch durch.
Per-Olof Waßen: Und da kann es dann schon mal sein, dass man sagt, okay, wenn ich nicht weiß, ob mein Fuß das kann oder durchhält, dann kann es natürlich Sinn machen, auch mal zu sagen, fester Schuh.
Per-Olof Waßen: Wie siehst du das, Maximilian?
Maximilian: Ja, ich glaube, der wichtigste Punkt und das habe ich auch selber erfahren dürfen, erspüren dürfen, ist einfach die Übertreibung oder die Überschätzung sozusagen.
Maximilian: Das ist ja auch immer, was wir den Kunden hier weitergeben, wenn sie einen barfuß Wanderschuh kaufen, dass man sagt, hey,
Maximilian: Probier, mach mal eine kleine Tour, schau, wie es dir taugt und dann steiger dich.
Maximilian: Weil ich würde jetzt auch nicht zum Roman sagen, ich weiß jetzt nicht, wie fit der Roman ist, aber ich sage jetzt zum Roman, morgen läufst du ein Marathon, macht er wahrscheinlich ohne Probleme.
Maximilian: Aber
Maximilian: das würde man ja auch nicht ohne Training machen, sondern man trainiert ja auch darauf hin.
Maximilian: Und ich hatte schon die ersten Touren, die ich gemacht habe, sind wir bei uns hier in Heuberg gegangen, was sind das, so 600 Höhenmeter, eine kleinere Tour ist das, hoch runter, aber auch schon anspruchsvolles Gelände, also jetzt nicht nur Forststraße, sondern schon so ein bisschen steigmäßig, auch mal eine kurze Passage, wo du ein bisschen kraxeln kannst und
Maximilian: Ich war so unten beim Auto und denke mir, boah, Ziffix.
Maximilian: Also heute war es einfach krass, weil ich habe echt so am nächsten Tag meine Unterschenkel und die Waden wirklich gemerkt, was ich sonst ja nie habe.
Maximilian: Also sonst bin ich immer mit den Trailrunning-Schuhen oder mit den normalen Bergschuhen rumgelaufen.
Maximilian: Gar kein Problem.
Maximilian: Und dann habe ich das aber nach und nach gesteigert und jetzt merke ich schon, hey, es ist eigentlich, gewöhnt sich der Körper dran.
Maximilian: Also
Per-Olof Waßen: Das glaube ich.
Per-Olof Waßen: Das glaube ich.
Maximilian: Was du jetzt gesagt hast, Pelle, ist irgendwie mein, das schwächste Glied, der Fuß, habe ich das Gefühl gar nicht mehr.
Maximilian: Also am Anfang hätte ich es genauso unterschrieben, dass ich gesagt habe, hey, eigentlich ist es nicht meine Kondition, meine Ausdauer, die mich dann hemmt, irgendwie mehrere Berge hintereinander zu gehen, sondern es sind einfach meine Füße, weil sie wehtun.
Maximilian: Aber an dem Punkt, glaube ich, bin ich jetzt schon drüber.
Maximilian: Von daher,
Maximilian: Ich weiß nicht, ob ich das als Vor- oder Nachteil einschätzen würde, weil ich glaube, jemand, der trainierte Füße hat, weil er einfach oft barfuß oder in Barfußschuhen läuft, für den ist das ja ein riesen Benefit, mit einem Barfuß-Wanderschuh auch die Möglichkeit zu haben, unterwegs zu sein.
Maximilian: Und jemand, der auf der anderen Seite jetzt gerade von Trailrunning-Schuhen kommt, was ja auch
Maximilian: ein totaler Hype ist derzeit.
Maximilian: Viel Dämpfung, breite Sohlen, eigentlich kaum Behörpunkten im Boden, so ungefähr noch.
Maximilian: Wenn der natürlich den Barfuß-Wanderschuh als erstes trägt, dann ist es sicher ein Nachteil für ihn, weil er ist erstmal durch seine Füße sozusagen gehemmt.
Maximilian: Wisst ihr, wie ich meine?
Roman: Ja, ja.
Per-Olof Waßen: Absolut, du hast im Prinzip den nächsten positiven Punkt eigentlich einfach reingebracht, dass du das umgekehrt hast.
Per-Olof Waßen: Das kann halt eben das schwächste Glied sein, es wird aber...
Per-Olof Waßen: Durch den Berg, durch barfuß am Berg ist es einfach neben dem Halt, was ihr als erstes genannt habt, dem besseren Grip, wird es natürlich einfach, der Fuß wird einfach mittrainiert, wird stärker und wird aus dieser schwächsten Gliedgeschichte zum vielleicht wichtigsten Körperteil, was wir dann brauchen auf dem Berg und also generell im Leben.
Per-Olof Waßen: Also es ist einfach ein optimales Fußtraining, abwechslungsreich,
Roman: Ja, ich habe noch eins.
Per-Olof Waßen: und vielseitig und der Fuß wird vielseitig trainiert von der Fuß umgebenden Muskulatur, wie Vase, Schienenbein, Peroneus, Tibialis, als aber auch die Fußmuskulatur selber, die die ganze Zeit greift und so.
Per-Olof Waßen: Und von daher hast du einfach den zweiten positiven Punkt schon genannt, würde ich jetzt einfach so sagen.
Per-Olof Waßen: Besserer Halt Nummer 1, das zweite ist optimales Fußtraining.
Per-Olof Waßen: Roman, ich wollte fragen, ob du noch was Schlechtes hast.
Roman: Zu wenig.
Maximilian: Was haben wir denn jetzt als schlechtes Thema?
Maximilian: Schutz- und Kältethema waren bisher die Themen, oder?
Maximilian: Und...
Per-Olof Waßen: Und dass man am Anfang halt eventuell sich überschätzt, unterschätzt und einfach der Fuß nicht darauf vorbereitet ist, auf das, was ich mir da vorgenommen habe.
Per-Olof Waßen: Das kann natürlich echt ein Nachteil sein, zu Beginn, wie wir das so gesagt haben.
Per-Olof Waßen: Und das Dritte wäre, also es gäbe eins für mich, man ist natürlich durch die Range eingeschränkt.
Per-Olof Waßen: Also wenn ich mir Schuhe aussuche, es gibt ja durchaus Menschen, die sagen, die gefallen mir optisch nicht oder so.
Per-Olof Waßen: Und wenn ich jetzt einfach aus allem wählen kann, dann habe ich natürlich alles offen, aber wenn ich sage, ich will jetzt unbedingt einen Barfußschuh, dann kann es sein, dass ich sage, nee, will ich, das gefällt mir alles nicht und gehe dann mit einem Schuh, der richtig, das ist...
Roman: Ja, und der Aufwand ist vielleicht größer, um das richtige Schuhwerk zu finden, weil man halt nicht einfach in den nächsten Intersport irgendwas leiten, reingehen kann.
Per-Olof Waßen: Genau, viel höherer Aufwand, das zu finden, was ich will und kaufe am Ende vielleicht das, was mir gefällt, aber was mir nicht wirklich hilft, weil es vielleicht kein guter Barfußschuh ist.
Roman: Mhm.
Per-Olof Waßen: Es gibt wirklich auch nicht so gute Barfußwanderschuhe, die ich erlebt habe.
Per-Olof Waßen: Ich habe einfach gedacht, das ist nicht so toll, sahen aber cool aus oder sahen aus, wie man sich kennt und so.
Per-Olof Waßen: Das ist halt ein Nachteil für mich.
Maximilian: Ich glaube vielleicht so aus, ich mache ja bei Doghammer auch die Produktion und die Produktentwicklung, vielleicht einfach aus dem Aspekt so ein kleiner Gedanke, den wir oder der mich dann schon sehr zum Nachdenken gebracht hat und weshalb es jetzt auch nicht so easy war, einen barfuß Wanderschuh zu machen, weil...
Maximilian: Wenn man jetzt einen normalen Wanderschuh, einen Barfuß-Wanderschuh vergleicht, man sagt zwar, ja, okay, es ist irgendwie ein Schuh, Schnürung und so weiter, aber was für mich schon eine Challenge war, die richtige Sohle, die richtige Brandsohle, also das ist ja sozusagen die Sohle zwischen Schaft und Schaft,
Maximilian: und der Außensohle sozusagen, da ist eine Brandsohle mit drinnen, da einfach die richtigen Materialien zu finden.
Maximilian: Auch welche Schäume nimmst du für den Kragen zum Beispiel, also für den Einstiegsbereich, wie stark, wie dick ist der Schaum in der Zunge, weil, welche Fersenkappen nimmst du, welche Vorderkappe nimmst du, weil ja doch alles bei dem Barfuß-Wanderschuh auf
Per-Olof Waßen: Vielen Dank.
Maximilian: Flexibilität getrimmt ist auf das Spüren, aber auf der anderen Seite möchte ich ja auch einen gewissen Schutz mitgeben.
Maximilian: Also beim normalen, wenn ich jetzt so ein ganz extremes Beispiel nehme, ich habe jetzt irgendwie eine Brandsohle,
Maximilian: eben bei einem normalen Schuh, bei einem normalen Wanderschuh, die kann ich fast nicht biegen.
Maximilian: Also das könnt ihr euch wie so eine 5mm Holzplatte vorstellen ungefähr.
Per-Olof Waßen: Mhm.
Per-Olof Waßen: Mhm.
Maximilian: Habt ihr mal versucht die zu biegen, keine Chance so.
Maximilian: Also um einen Barfuß-Wanderschuh brauchst du jetzt ein Material, das trotzdem noch da ist, eine Stabilität für den ganzen Schuh bringt.
Maximilian: aber halt viel flexibler ist, weil da möchte ich ja keine 5 mm Sperrholzplatte drin haben.
Roman: Vielen Dank.
Maximilian: Also das war für uns oder ist, glaube ich, auch eine Riesenherausforderung, die richtigen Materialien, die richtige Passform zu finden, weil aus unserer Erfahrung raus jetzt mit dem Schuhe machen,
Maximilian: wenn jetzt ein Sneaker, der muss passen.
Maximilian: Aber ob jetzt vielleicht die Ferse, der Fersenhalt ein bisschen lockerer, ein bisschen fester ist, das macht jetzt nicht so viel aus.
Maximilian: Natürlich muss es sitzen, aber wenn ich jetzt dahingehend einen Barfuß-Wanderschuh vergleiche, der muss einfach perfekt sitzen, weil mit dem habe ich ganz andere Ansprüche, Anforderungen.
Maximilian: Also es ist auch, finde ich, schon eine spannende oder eine herausfordernde
Maximilian: Geschichte, so einen Barfuß-Wanderschuh zu machen, der auch funktioniert.
Maximilian: Und da lernen wir jetzt ja auch immer wieder durch euer Feedback, durch Kundenfeedback, hey, was könnte man eigentlich noch anders machen?
Per-Olof Waßen: Ja, super, vielen Dank.
Roman: Mhm.
Per-Olof Waßen: Roman, du hattest noch was, wahrscheinlich im positiven Bereich eben, ne?
Roman: Was war das?
Roman: Ah ja, genau.
Roman: Eingeknüpft auch an die Erfahrung, die Maximilian gemacht hat beim Kindertragen auf dem Berg.
Roman: Wahrscheinlich ist es eher auch ein psychologischer Aspekt.
Roman: Also dass ich quasi, wenn ich so wenig Schuhe habe, dass ich da vielleicht tendenziell ein bisschen achtsamer oder ein bisschen aufmerksamer gehe und vielleicht sogar meine Schritte automatisch ein bisschen enger, kleiner wähle,
Roman: und somit natürlich tendenziell eher gelenkschonender und auch sicherer unterwegs bin.
Roman: Also von dem her, glaube ich, ist das schon auch ein Aspekt, der dazu kommt, wahrscheinlich schon vieles auch aus psychologischer Sicht heraus, dass man da vielleicht dem Ganzen noch nicht so ganz traut, aber mit der Zeit natürlich auch aus der Sicht, dass es einfach bequemer ist.
Roman: Also das merkt man ja, wenn man weniger Dämpfung hat, dann macht man kleinere Schritte und gut ist es.
Per-Olof Waßen: Das ist auf jeden Fall ein wichtiger Punkt, der auch vorteilhaft ist und leider werden wir bei drei Gründen wahrscheinlich nicht stehen bleiben können, die dafür sprechen.
Per-Olof Waßen: Für mich spricht am vielleicht überhaupt wichtigsten Punkt das, was Maximilian zu Beginn gesagt hatte, wo er gemerkt hat, dass ihn die Barfußschuhe in eine ganz andere Richtung
Per-Olof Waßen: wieder auf den Berg geben und zwar das Gefühl, ich bin diesen Berg noch nie so bestiegen, wie ich ihn vorher bestiegen bin und wie ich ihn jetzt besteige, das Gefühl, das erste Mal auch wirklich da gewesen zu sein, komplett so mit meinen Füßen und wirklich das, also ich kenne das von allem, was ich mit Barfußschuhen oder Barfuß erlebt habe, dass ich gedacht habe, ich war das erste Mal wirklich verbunden, ich war das wirklich das erste Mal auch richtig da.
Roman: Mhm.
Per-Olof Waßen: Also diese Präsenz auch wirklich da zu sein, wo ich gerade bin und nicht nur auf so einer visuellen Ebene und auf einer, ich habe irgendwie was gemacht und mich sportlich betätigst und visuell vor allen Dingen so, guck mal, wie krass das hier ist, sondern zu sagen, ich fühle das die ganze Zeit, während ich da hochgehe, bin ich auf diesem Berg und sehe durch die Füße.
Per-Olof Waßen: Das ist jetzt ein bisschen esoterisch gesprochen, aber ich glaube, ihr könnt mir folgen.
Roman: Ne, da gehe ich voll mit.
Roman: Also vor allem mit der Zeit auch jetzt, wo ich mir dann sagen muss, wo mir auch zum Beispiel jetzt Kälte oder Feuchtigkeit total egal sind.
Roman: Also wenn ich da mit Barfuß oder auch mit Schuhen, die jetzt halt nicht wasserabweisend oder groß wasserdicht oder so sind, dass ich da einfach durch den...
Roman: durch die Natur gehen kann und es ist egal, ob ich da durch den Schluss durchgehe oder durch den Bächlein durchgehe oder irgendwie wieder in der Sonne bin und dann wieder im Schatten und in der Feuchtigkeit und es ist so cool, wie du alles mitnimmst.
Roman: Also ich finde das so schön, dass du irgendwie dein Gefühlsempfinden einfach mal vertausendfachst und so extrem viele Eindrücke mitnimmst, ja.
Per-Olof Waßen: Wie geht es dir damit?
Maximilian: Ich glaube, das ist mega spannend, weil was ich dann mal gemacht habe, was für mich echt nochmal so ein Aha-Effekt war, ich habe dann die Barfuß-Wanderschuhe ausgezogen und dann sind wir einfach mal wirklich ein Stück barfuß gelaufen.
Maximilian: Ich muss sagen, das war für mich echt Neuland, aber das war eigentlich genau das, was der Roman beschreibt.
Maximilian: Also auf einmal spürst du die Tannennadeln, du spürst die Steine und
Maximilian: Ich finde diesen Sprung von Trailrunning-Schuh oder Bergschuh hin zu Barfuß-Wanderschuh unterwegs sein und dann nochmal auch die Möglichkeit zu haben, ich lasse mal die Schuhe ganz weg, das ist euch sicherlich viel näher wie mir.
Maximilian: Für mich war der Barfuß-Wanderschuh schon so ein Aha-Effekt, aber ganz barfuß war nochmal eine ganz andere Erfahrung.
Maximilian: Ich glaube, dieses Spüren, Erleben ist schon einfach...
Maximilian: Du kriegst halt wieder viel mehr Laune.
Maximilian: Also wenn ich jetzt so an den Berg denke, denke ich mir, ja geil, barfuß Wanderschuh an und los geht's.
Maximilian: Und vielleicht ziehe ich ihn auch in einem Bachbett oder so einfach mal aus und lasse so das kalte Wasser durch meine Zehen laufen, so ungefähr.
Roman: Mhm.
Maximilian: Also das ist schon cool, was es da einfach, was finde ich so...
Maximilian: Durch so Kleinigkeiten muss man ja im Endeffekt sagen, was es da für neue Wege aufzeigt und wie einem das wieder so die Lust geben kann.
Maximilian: Einfach, dass man sagt, hey, komm, ich gehe wieder Berg, ich mache wieder was.
Maximilian: Und ich glaube, was man auch ja vielleicht sagen muss, dieser Barfuß-Wanderschuh ist ja jetzt nicht nur für den Berg.
Maximilian: Es gibt ja genug Möglichkeiten, da komme ich jetzt auf deine Hügellandschaft wieder zurück, Pelle, die du vor der Haustür hast, aber man kann ja so einen Barfuß-Wanderschuh auch einfach so im Wald tragen, irgendwo in der Natur.
Maximilian: Also es ist ja nicht per se der Berg, sondern ich glaube, es ist ja eher die Möglichkeit, auch im Gelände mit einem Barfuß-Wanderschuh oder einem Barfußschuh unterwegs zu sein, oder?
Roman: Ja.
Roman: Ja.
Maximilian: Also ich glaube, den Gedanken muss man schon auch so ein bisschen weiterziehen.
Per-Olof Waßen: Absolut.
Per-Olof Waßen: Ja, auch einfach der Wald.
Per-Olof Waßen: Das ist halt einfach für den Wald auch optimal, wenn ich jetzt sage, da sind Dornen bei uns viel hier, da kann ich nicht überall barfuß durch, ohne dass das wirklich eine...
Per-Olof Waßen: eine extrem langsame Sache wird.
Per-Olof Waßen: Also wenn ich jetzt sage, ich möchte schon einen gewissen Schritt durch den Wald gehen, dann sind einfach diese ganzen Bergwanderschuhe dafür schon gut geeignet.
Per-Olof Waßen: Also gerade die von euch, die ja doch wirklich auch noch sehr flexibel sind.
Per-Olof Waßen: Ich wollte die Zuhörer animieren.
Per-Olof Waßen: Wenn ihr da jetzt gerade irgendwie Lust drauf kriegt über unsere Beschreibungen oder wenn ihr sie mehr bei euch hören wollt, dann
Per-Olof Waßen: Kommt doch einfach auch zu, hier, da hat es der Roma jetzt da hoch, Dockhämmer und Barfußschule 4. und 5.
Per-Olof Waßen: Juli 2026 im Barfuß am Berg in den Chiemgauer Alpen.
Per-Olof Waßen: Kommt einfach dabei, seid dabei und habt eine gute Zeit im Süden der Republik.
Roman: Das wird der Mordsgaudi.
Roman: Ja.
Per-Olof Waßen: mit Samorz Gaudi und das kostet 169 Euro, glaube ich, bin mir sicher.
Per-Olof Waßen: Und die Hütte muss aber noch mitbezahlt werden, wenn du da übernachten magst.
Per-Olof Waßen: Das hat nämlich eine Übernachtung auf der Priner Hütten.
Per-Olof Waßen: Ja, und mehr kann vielleicht noch der Maximilian was dazu sagen, weil da gibt es auch noch ein paar Gäste, die auch noch da sind, wie den Dr. Martin Weiß und ja.
Roman: Genau.
Roman: Hm.
Maximilian: Genau, ja, ihr habt ja eigentlich schon alles gesagt.
Maximilian: Also wir freuen uns ja riesig, dass wir mit euch, mit der Barfußschule, dieses erste Outdoor-Barfuß-Event veranstalten dürfen.
Maximilian: Das ist am 1.
Maximilian: Juli-Wochenende.
Maximilian: Wir haben auf doghammer.de alle Infos dazu.
Maximilian: Schaut einfach mal rein, klickt euch durch und gerne noch anmelden.
Maximilian: Es sind auch nicht mehr so viele Plätze verfügbar.
Roman: Ja, das ist super, ich freue mich ja richtig.
Per-Olof Waßen: Joa, dann ich freue mich auch.
Roman: Ja, vor allem, dass halt so viel geballtes Wissen auch da ist, finde ich schon recht cool.
Roman: Natürlich, dass wir da sind, dass die Doghammer-Jungs da sind, dass der Herr Doktor Weiss da ist, das ist schon recht toll, weil das gibt einem so ein bisschen auch, auch wenn man vielleicht skeptisch ist der ganzen Sache gegenüber, vielleicht denkt, hm,
Roman: Ich wandere, glaube ich, lieber in normalen Wanderschuhen.
Roman: Also dann hat man hier wirklich die Möglichkeit, das mal gut auszuprobieren.
Roman: Und da werden wir von der Barfußschule ja auch ein paar Tipps mitgeben, was hoch und runter so angeht, Pelle, denke ich mir.
Per-Olof Waßen: Ja.
Per-Olof Waßen: Absolut.
Per-Olof Waßen: Ich bin jetzt nicht so der Bergerfahrenste.
Per-Olof Waßen: Ich werde da eher mehr profitieren von, aber ich bin sicherlich gerne mit Entspannungstipps und Übungen dabei in den Pausen.
Per-Olof Waßen: Wie man mal wieder Ruhe in die Füße kriegt in den Pausen und was man da machen kann, das wird so mehr mein Thema sein.
Roman: Mhm.
Per-Olof Waßen: Ansonsten werde ich mich ein bisschen
Per-Olof Waßen: an den Seitenrandstände, um nicht peinlich aufzufallen.
Per-Olof Waßen: Eher, das sind mit all den Fehlern, die ich am Berg mache.
Per-Olof Waßen: Also da vertraue ich mehr dir, den Doghammers und dem Ben im Berg.
Per-Olof Waßen: Also da bin ich tatsächlich nicht so erfahren wie ihr.
Per-Olof Waßen: Vielen Dank, Roman.
Per-Olof Waßen: Magst du vielleicht noch ein kurzes Resümee ziehen und den Abschied zelebrieren?
Roman: Zelebrieren, ja.
Roman: Ja, was soll ich sagen?
Roman: Also ich finde einfach, wer keine Berge vor der Haustür hat, so wie der Pelle, der sollte sich die Zeit nehmen und das wirklich mal erkunden gehen und vielleicht auch eben mal sowas auszuprobieren, halt am besten geführt oder halt am besten in so einem Event oder Team, wie wir das machen, um halt mal wirklich sicher auch
Roman: mal was Neues auszuprobieren, also mal barfuß zu sein.
Roman: Von dem her kann ich da nur jeden animieren, sich da mal einen Ruck zu geben und man, auch für die, die vielleicht jetzt finden, die auf den Berg gehen, ist nicht so meins, die könnten da noch positiv überrascht sein nachher.
Roman: Das ist halt was ganz anderes macht noch mit einem.
Roman: Von dem her, ich finde das voll toll, dass wir das machen.
Roman: Ich finde auch voll toll, dass wir da keinmal so als Partnerschaft da so bestehen haben.
Roman: Das freut mich natürlich wahnsinnig, weil es einfach ein geiles Team ist.
Roman: Und wir werden da sicher auch mal irgendwas dann in der Schweiz machen.
Roman: Muss ja, aber wir haben ja noch die geilen Berge.
Roman: Hubschweiz.
Per-Olof Waßen: Vielen Dank, Maximilian.
Maximilian: Ja, danke, dass ich dabei sein durfte und vielleicht sehen wir ja den einen oder anderen dann tatsächlich auch bei unserem Event.
Per-Olof Waßen: Ja.
Per-Olof Waßen: Dann wünsche ich euch allen da draußen, dir lieber Roman, dir lieber Maximilian, alles Gute.
Per-Olof Waßen: Und wir haben noch ein bisschen Schwierigkeiten mit dem Outro immer.
Roman: Tschüss.
Per-Olof Waßen: Wiedersehen.






