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#136 Raus in die Wildnis - zurück zu Dir!

Barfuss Schule Podcast
Barfuss Schule Podcast

244 plays · Jun 10, 2026

Was bedeutet es eigentlich, wieder in Verbindung mit der Natur zu kommen? In dieser Folge sprechen wir mit drei Menschen, die die Stufe-3-Ausbildung der Barfuss Schule aus unterschiedlichen Blickwinkeln erlebt haben: 🌲 Roman Gull – Veranstalter und Coach der Schweizer Ausbildungen 🔥 Thorsten Weber – Wildnispädagoge und Ausbilder der Stufe 3 👣 Kai Schaaf – Teilnehmer, der die Ausbildung bereits zum zweiten Mal besucht hat Gemeinsam sprechen wir über Feuer, Gemeinschaft, Naturerfahrung, Herausforderungen, persönliche Entwicklung und die Frage, warum viele Menschen heute nicht einfach mehr Natur brauchen, sondern eine Rückkehr zu etwas, das tief in uns angelegt ist. Die Stufe 3 unterscheidet sich bewusst von klassischen Fortbildungen. Weniger Theorie, mehr Erfahrung. Weniger Konzepte, mehr Begegnung. Weniger Wissen über die Natur – mehr Beziehung zur Natur. Dabei geht es nicht um Survival oder Leistung, sondern um Präsenz, Wahrnehmung, Gemeinschaft und das unmittelbare Erleben der Elemente. Viel Freude beim Zuhören! Mehr Informationen zur Barfuss Schule: 🌐 https://barfuss.schule [https://barfuss.schule/] 👣 Barfuß-Coach Ausbildung Stufe 1 Der Einstieg in unser modulares Ausbildungssystem mit den Schwerpunkten Lauftechnik, Laufanalyse, Wahrnehmung und der Barfuß-Pyramide. 📍 Alfter bei Bonn 📅 21.–24.10.2026 Die Ausbildung findet garantiert statt und setzt bewusst auf Präsenzunterricht, gemeinsames Lernen und direkte praktische Erfahrungen statt auf reine Online-Inhalte. 👣 Personal Trainings mit dem Team der Barfuss Schule: https://barfuss.schule [https://barfuss.schule/] 🩴 5 % Rabatt auf Earth Runners, Shamma Sandalen und ausgewählte Barfußschuhe: https://gofreeconcepts.de/?ref=BNol2 #BarfussSchule #Podcast #Naturverbindung #Wildnispädagogik #Achtsamkeit #Persönlichkeitsentwicklung 

Transcript

Toto: Der Toto.

Per-Olof Waßen: Dem Roman.

Per-Olof Waßen: Sehr schön.

Kai: Und mit Kai...

Per-Olof Waßen: Ja, hallo da draussen.

Per-Olof Waßen: Wir sind in Folge Nummer 136 des Barfussschule Podcasts mit dem tollen Titel Raus in die Wildnis, zurück zu dir.

Per-Olof Waßen: Und genau aus diesem Grund sind auch zwei tolle Typen hier.

Toto: Hallo.

Toto: Hallo.

Per-Olof Waßen: Da freue ich mich schon sehr drauf.

Per-Olof Waßen: Und zwar haben wir den Kai hier und den Thorsten und wieso die hier sind, das werden wir gleich erfahren.

Per-Olof Waßen: Hallo Thorsten, Toto, hi.

Per-Olof Waßen: Kai, hi.

Kai: Hi Roman.

Per-Olof Waßen: Sehr schön.

Per-Olof Waßen: Der Kai, ich bin ja in der Schweiz zu Hause und der Kai ist ja ganz weit weg.

Per-Olof Waßen: Wo bist du, wo wohnst du?

Per-Olof Waßen: In Südniedersachsen, muss man sich auf der Zunge zergehen lassen und der

Kai: Südniedersachsen.

Kai: Herz zwischen Hannover, Schmünden und Göttingen, wenn einem das was sagt in dieser Richtung.

Per-Olof Waßen: Weit, weit weg.

Per-Olof Waßen: Der Toto, der wäre eigentlich auch weiter weg von mir, aber ist jetzt eigentlich nicht mal so weit.

Per-Olof Waßen: Du bist in Thun.

Per-Olof Waßen: Warst doch in Bern heute.

Toto: Ja, so sieht es aus.

Per-Olof Waßen: Genau.

Toto: Ich muss noch ein bisschen Zeitzing machen heute.

Per-Olof Waßen: Sehr schön.

Per-Olof Waßen: Warum der Tod dann auch in Thun ist, das ist nämlich folgendes.

Per-Olof Waßen: Wir hatten nämlich die letzte Woche vom Donnerstag bis zum Sonntag war die Stufe 3 und die war in einem Tipidorf, das Tipidorf Wildspur in Kratigen, das ist im Berner Oberland.

Per-Olof Waßen: Ja, und das haben wir dort, die Barfusschule hat das dort zum zweiten Mal aufgeführt.

Per-Olof Waßen: Das erste Mal war letztes Jahr in Deutschland, jetzt dieses Mal in der Schweiz.

Per-Olof Waßen: Und der Toto war der Tetschmeister, dem sagen wir so, er war der von den vier Tagen und wurde unterstützt von Matt, von Ben und von mir.

Toto: Vielen Dank.

Per-Olof Waßen: Und der Kai, der war Teilnehmer.

Per-Olof Waßen: Genau.

Per-Olof Waßen: Ja, jetzt vielleicht mal die Frage an Kai, jetzt durch die Wildnis.

Per-Olof Waßen: Wirst du so ein Wildnis-Club oder wieso wolltest du in dieses Camp?

Per-Olof Waßen: Unbedingt auf dem Boden schlafen und frieren.

Kai: Naja, so ein direkter Wildnistyp bin ich nicht.

Kai: Campen ist eigentlich schon so mein Ding.

Kai: Habe ich aber auch mehrere Jahre, viele, viele Jahre nicht gemacht.

Kai: Deswegen das erste Mal letztes Jahr mit der Stufe 3 wieder an.

Kai: wo wir dann halt auch Camping gemacht hätten in der Art und halt diese Wildnis erlebt haben.

Kai: Und das war so ein schönes Erlebnis für mich.

Kai: Und da es dann diesmal in der Schweiz war und ich auch unbedingt die Schweiz mal wieder besuchen wollte, ging kein Blick drumherum.

Per-Olof Waßen: Sehr schön.

Kai: Da musste ich einfach mitmachen, weil ich auch genau wusste, das wird wieder richtig viel Spaß machen und das hat es auch.

Per-Olof Waßen: Ja, Thorsten, jetzt hast du das zum zweiten Mal gemacht.

Per-Olof Waßen: Aber da hat sich vieles geändert, von letztem Jahr zu diesem Jahr.

Per-Olof Waßen: Willst du da mal ein bisschen erzählen, wo da deine Ängste oder deine Herausforderungen waren und was da genau anders ist oder passiert ist?

Toto: Ja, da war der letztes Jahr in Deutschland, genauer im Westerwald, eigentlich noch gar nicht so weit weg von mir zu Hause.

Toto: In einem Gebiet, in dem ich mich tatsächlich auch sehr gut auskenne, wo ich die Flora kenne, die Fauna kenne, eigentlich jeden Hügel rund um den Zeltplatz.

Toto: Genau, und da können wir nicht mehr sein.

Toto: Deswegen mussten wir eine Alternative finden.

Toto: Und ja, Pelle hat uns mehr oder weniger vor vollendete Tatsachen gestellt, indem man gerade eben schnell dieses Tippie drauf gebucht hat.

Toto: Ja, genau.

Toto: Also es gab ein bisschen hin und her deswegen, was mich tatsächlich auch ein bisschen frustriert hat, weil ich das ganze Ding organisiert hatte,

Toto: irgendwie und da auch viel Power reingesteckt habe, war auch ein bisschen enttäuscht am Ende.

Toto: Aber konnte ich ja, hab dann viel auch mit verschiedensten Leuten gesprochen und danach habe ich mich entschieden,

Toto: Ich bin auch dieses Jahr wieder dabei, auch trotz aller Herausforderungen nebenher.

Toto: Ich habe ja auch noch einen Vollzeitjob als Führungskraft etc.

Toto: Und ich werde es auch dieses Jahr wieder organisieren.

Toto: Und bis vor ein paar Monaten sah es ja auch noch so aus, als wenn Pierre auch wieder dabei ist und auch wieder supportet und wir ein gutes Tag-Team sein können und uns die Aufgaben auch gut aufteilen können.

Toto: Und das war also der zweite herbe Schlag, so als Pierre.

Toto: absagen und da lag auch vor allem die ganze Verantwortung irgendwie bei mir.

Toto: Und da war ich eigentlich ganz froh auch, dass du, Roman und auch der Ben direkt da eingesprungen gesagt haben, wir unterstützen dich so gut, wie wir können, wir nehmen dir so viel ab, wie wir können, da wo wir dich auch gut unterstützen können.

Toto: Und ja, das hat viel geholfen, weil es mir einfach auch ein bisschen Druck genommen hat.

Toto: Ich konnte mich rein um meine Outdoor-Themen, meine Bildnis-Themen, meine Coaching-Themen kümmern und konnte bei euch halt die ganzen Bewegungslektionen abladen, was für mich letztendlich

Toto: ja wirklich für sehr viel Entspannung gesorgt hat, sodass ich also auch mit Ruhe und Kraft und Sicherheit auch in diese Ausbildung gehen konnte als Lead.

Per-Olof Waßen: Wie war es jetzt mit der Umgebung?

Per-Olof Waßen: Der Berne Oberlein ist schon ein bisschen was anderes als Westerwald, oder?

Toto: Hallo, es sind 800 Meter höher, 800 Meter plus.

Toto: Ja, es war schon anders.

Toto: Also ich kannte es noch nicht bis vor drei Wochen und da hatte ich auch nur einen Tag, zeigt mir das...

Toto: Ganze hier mal anzugucken rund ums Tippi-Dorf.

Toto: Da sind wir ja auch zu zweit gewesen, Roman, konnten da ein bisschen schauen und auch mit dem Betreiber des Tippi-Dorfs ein bisschen sprechen, um mal zu sehen, wie ist die Infrastruktur da, was wird vorhanden sein, was nicht.

Per-Olof Waßen: Mhm.

Toto: Das müssen wir noch organisieren.

Toto: Wir mussten gucken, was für Spots haben wir da, wo können wir welche Übungen machen, wo können wir welche Lektionen lehren.

Toto: Wo wir dann ja auch nochmal spontan gerade eben eine Zwei-Stunden-Wanderung hin und zurück zum Eisbach gemacht haben und den auch mal gerade eben noch spontan getestet haben.

Toto: Und ja, das hat tatsächlich sehr viel geholfen, auch was

Toto: den Spot, die Örtlichkeiten, das die Umgebung angeht, auch nochmal ein bisschen mehr Sicherheit zu kriegen.

Toto: Also es war noch keine hundertprozentige Sicherheit, weil ich habe nur einen Ausschnitt gesehen, aber das hat gereicht, um mir sicher zu sein, okay, das kann gut werden hier.

Toto: Die einzige...

Per-Olof Waßen: Hm.

Per-Olof Waßen: Hm.

Toto: fragwürdige Komponente war halt das Wetter noch am Ende.

Toto: Aber auch das hat sich ja milde gezeigt.

Toto: Gott sei Dank.

Per-Olof Waßen: Diese Unsicherheit, die du ja da auch hattest, logischerweise neues Gelände und man weiss nicht genau, wo was ist.

Per-Olof Waßen: Diese Unsicherheit, wie soll ich jetzt das definieren, dass das nicht negativ klingt, das hatten doch auch einige Teilnehmer.

Per-Olof Waßen: Wenn man so durchliest, was einem da so erwartet, wir haben natürlich Laufdrills, das ist ja klar, Laufen ist immer ein Thema.

Per-Olof Waßen: Bei uns in der Barfußschule, wir haben eine Wanderung gemacht, wir haben Wasserfilter gebaut, wir haben Kälteexposition gehabt im Eisbach, wir haben Feuer gemacht, wir haben gekocht zusammen, wir haben geschlafen in Tipi-Zelten auf dem Boden, quasi auf Schnitzelboden oder was man halt hatte, eine Matte noch oder so in Schlafsäcken drin.

Toto: Vielen Dank.

Per-Olof Waßen: Wir haben Orientierung gehabt, wieder mal Fährten lesen, quasi sich zu orientieren.

Per-Olof Waßen: Ein bisschen Musik, Gesellschaft natürlich auch.

Per-Olof Waßen: Wenn man das so liest, also bei mir ist es so, ich habe da schon auch meinen Respekt vor so vier Tage lang quasi keinen einzelnen, nicht meinen Raum zu haben, sondern halt den zu teilen mit mehreren Menschen.

Per-Olof Waßen: Vier Tage lang nicht in einem Hotelzimmer zu schlafen, sondern in einem Tipi-Zelt auf dem Boden.

Per-Olof Waßen: Ich hatte ja, das war von mir, bei mir war es selten, keine Ahnung, 20 Jahre her, aber es war 20, 25, wie alt bin ich überhaupt?

Per-Olof Waßen: boah krass, ich bin vor 30 Jahren, ich glaube vor 30 Jahren in etwa, war ich zum letzten Mal in einem Zelt damals.

Kai: Vielen Dank.

Toto: Vielen Dank.

Per-Olof Waßen: Und ich habe irgendwie meinen Schlafsack gekauft, wahrscheinlich vor 20 Jahren dann, logisch, mit meinen Kindern mal was zu machen.

Per-Olof Waßen: Den Schlafsack habe ich dann vor diesen Tagen aus dem Originalkarton rausgenommen.

Per-Olof Waßen: und gleich mitgenommen, nie probiert und war doch ein bisschen eng auch.

Per-Olof Waßen: Also irgendwie, ja, hatte ich da schon auch so meinen grossen Respekt vor.

Per-Olof Waßen: Das Schöne ist aber auch,

Per-Olof Waßen: Wir hatten ja noch so eine Nachtübung.

Per-Olof Waßen: Und wenn man von Sicherheit spricht, oder Unsicherheit quasi, bei diesen Sachen, kann ich das, schaffe ich das?

Per-Olof Waßen: Und es gab schon auch Momente zum Beispiel, wo jemand auch sagen konnte, mir geht es jetzt nicht so gut, ich habe zum Beispiel Kopfschmerzen oder so, und ich möchte jetzt nicht mitkommen auf den Berg, da fünf Stunden lang oder sechs Stunden lang irgendwie eine Tour zu machen.

Per-Olof Waßen: Und dann ist das auch voll okay.

Per-Olof Waßen: Also niemand muss hier was machen, es ist alles eine Einladung.

Toto: Vielen Dank.

Per-Olof Waßen: Man kann im Camp bleiben, wir haben genug Ausbilder dabei, dass man auch jemandem mitgeben kann als Sicherheit.

Per-Olof Waßen: Und gerade auch bei dieser Nachtübung hat jemand gesagt, du läufst ja auch schon recht schnell hier durch.

Per-Olof Waßen: Ja, kann ja nichts passieren, ist ja sicher hier, die werden ja wohl nicht irgendwie...

Per-Olof Waßen: ein Zeich machen.

Per-Olof Waßen: Also von dem her ist ja klar, die Barfußschule gibt hier den sicheren Rahmen.

Per-Olof Waßen: Also es war alles safe.

Per-Olof Waßen: Die Wanderungen waren safe, natürlich schon, auch dass jeder selber auch sich Mühe geben muss, ein bisschen aufpassen muss.

Toto: Vielen Dank.

Per-Olof Waßen: Aber es war auch alles extrem anstrengend.

Per-Olof Waßen: Also ich habe es

Per-Olof Waßen: Recht gemerkt.

Per-Olof Waßen: Die Ausbildung 3, Stufe 3, ist ja wirklich so, die geht in den Körper.

Per-Olof Waßen: Wir haben eins, die ist so quasi der Kopf, so quasi wir lernen die Drills, wir lernen das Laufen, wir lernen die Fussübungen, die Anatomie, all das Ganze.

Per-Olof Waßen: Stufe 2 geht in den Geist quasi, also sich selber wieder zu spüren, Meditation, Atmung, Achtsamkeit und Stufe 3 geht in den Körper.

Per-Olof Waßen: Ja, und jetzt Körper, dann kommt mir gerade Kai in den Sinn.

Per-Olof Waßen: Körper ist schon auch, gell?

Per-Olof Waßen: Du bist ja voll fit, gehst jeden Morgen früh in dein Night Running rein, also in dein Morgen früh Morgenrauben running rein.

Toto: Vielen Dank.

Per-Olof Waßen: Und ja, jetzt bist du hier in den Bergen und dann geht die morgendliche Laufrunde mal schnell hoch und wieder runter, wieder hoch.

Per-Olof Waßen: Wie war das so für dich, Kai?

Kai: Ja, das ist schon ganz was anderes.

Kai: Das sind ja so ein bisschen andere Berge wie bei uns hier.

Kai: Das geht schon ein bisschen stahler hoch und auch ein bisschen länger und das ist auch schon für mich eine Herausforderung gewesen, aber...

Per-Olof Waßen: Hm.

Kai: Das hat richtig Spaß gemacht.

Per-Olof Waßen: Hm.

Per-Olof Waßen: Hm.

Kai: Das war mal auch sich ein bisschen mal zu fordern.

Kai: Man kann sich auch jederzeit mal wieder ein bisschen zurücknehmen.

Kai: Man muss ja nicht dementsprechend mit durchziehen.

Kai: Aber es ist ja in jedem für sich den Überlassen.

Kai: Also man kann, aber man muss nicht.

Kai: Und ich fand es eine schöne Erfahrung, auch mal ein bisschen mehr leisten zu müssen, als sich immer wieder mal die schöneren Wege, die flacheren Pfade auszusuchen, wo man halt langläuft, weil es halt viel bequemer ist.

Toto: Ich finde sie so laut.

Toto: Gott, oh Gott.

Kai: Und so viele Möglichkeiten, was Bequemeres auszusuchen, hat es dir da nicht.

Kai: Ja.

Per-Olof Waßen: Genau.

Per-Olof Waßen: Thorsten, bei dir kannst du da mal sagen, die sollen mal ein bisschen ruhig sein.

Per-Olof Waßen: Ja, klar.

Per-Olof Waßen: Ja, man muss dazu sagen, es ist ein bisschen improvisiert, also du da draussen, nicht nerven, wir haben hier das wirklich improvisiert.

Per-Olof Waßen: Ich bin der Einzige, nee, nicht der Einzige, der Kai hat ein Studio quasi, wir sind die, die da ausgerüstet sind und der Thorsten, der muss heute in dem Podcast sein als Ausbildungsleiter und hier Rede und Antwort stehen und der ist jetzt halt mal unterwegs, noch im Urlaub und halt halt einfach nicht so die ruhige Atmosphäre.

Toto: Vielen Dank.

Per-Olof Waßen: Also ihr seht uns das bitte nach.

Per-Olof Waßen: Ja Kai, du warst schon in Deutschland und bist jetzt hier in der Schweiz gewesen.

Per-Olof Waßen: Wie waren die Unterschiede für dich sonst so?

Per-Olof Waßen: Hat es dir trotzdem gefallen oder war es langweilig, weil alles dasselbe war oder wie war das so für dich?

Kai: Es war absolut nicht langweilig, weil im Prinzip war es für mich nicht dasselbe.

Kai: Von Lehrinhalten teilweise ja, aber ansonsten war es mit anderen Leuten, man hat andere Sachen dabei, man kommt anders ins Gespräch mit rein, man arbeitet anders mit den Leuten.

Kai: Das ist für mich dann wieder auch eine neue Sache, vielleicht auch in Anführungsstrichen so eine kleine neue Herausforderung.

Kai: mit anderen Menschen klar zu kommen, was auch nicht immer so einfach für jeden wahrscheinlich ist, für mich auch nicht so unbedingt.

Kai: Aber das ist eigentlich wieder was anderes, obwohl es vom Lerninhalt relativ identisch ist.

Per-Olof Waßen: Mhm.

Per-Olof Waßen: Mhm.

Per-Olof Waßen: Mhm.

Kai: Jetzt beispielsweise Orientierungslauf, das ist ja nicht dieselbe Karte, das ist nicht dasselbe Gelände, es ist wieder ganz was anderes.

Kai: Wasserfilter bauen beispielsweise auch.

Kai: Ich habe nicht so einen Fluss mit Sand oder sonst irgendwas.

Kai: Ich muss halt gucken, dass ich irgendwas anderes dementsprechend finde, um einen Filter dann zurechtzubauen.

Per-Olof Waßen: Schön.

Per-Olof Waßen: Und wie war es jetzt für dich so mit der Gemeinschaft so?

Per-Olof Waßen: Also das ist, vielleicht um noch auf das Thema zu kommen, wieso die das rausgehen, mal in diese Wildnis, vielleicht auch für das Mentale oder für den Kopfgutsein, hast du dir auch vielleicht, also vielleicht ist es ja für dich, vielleicht gibt es da deine eigene Erfahrung auch oder auch in den Gesprächen mit den anderen?

Kai: Ja, das ist auf jeden Fall was zum Runterkommen.

Kai: Das ist für jedermann irgendwie was, der auch gerne mal abschalten möchte, einen Kurzurlaub oder wie gesagt so eine Art Wellness, wenn einer Wellness gerne macht.

Kai: Für mich ist es halt das in die Natur rausgehen, in der Gruppe da zusammen sein.

Kai: Man kann sich jederzeit mal rausnehmen und diese Natur über sich selber ein bisschen nachzudenken oder in sich reinzukehren, das bringt schon eine ganze Menge.

Per-Olof Waßen: Hm.

Per-Olof Waßen: Hm.

Per-Olof Waßen: Hm.

Kai: Das wird jeder bestätigen, der es mal mitgemacht hat, die Stufe 3, dass es auch wieder ein bisschen was anderes ist, wie die Stufe 1 und 2, wo das auch drin vorkommt, wo wir das auch mit praktizieren.

Kai: Aber die Stufe 3 draußen im Freien ist nochmal wieder was anderes.

Kai: Und das sind wirklich Punkte, wo man wirklich zur Ruhe kommt und abschalten kann.

Per-Olof Waßen: Ja, super.

Per-Olof Waßen: Das ist eine gute Erfahrung und einfach auch wirklich ein schönes Feedback auch von zwei Teilnehmern, die eigentlich in Urlaub gehen wollten.

Per-Olof Waßen: Die haben da wirklich jetzt, die eine Seite gab sechs oder acht Jahren keinen Urlaub mehr gehabt.

Per-Olof Waßen: Kinder zu Hause oder immer mit Kindern beschäftigt und Stress und alles und Arbeit und so.

Per-Olof Waßen: Und dann denkt man ja,

Per-Olof Waßen: wenn man dann schon mal Urlaub machen kann, dann geht man dann irgendwo nach Österreich ins Wellness oder so.

Per-Olof Waßen: Und die hat sich gesagt, nee, die war schon Stufe 1.

Per-Olof Waßen: Also nee, ich möchte hier mal Stufe 3 machen.

Per-Olof Waßen: Und kommt dann auch in Stufe 2 sogar.

Per-Olof Waßen: Also das ist wirklich so.

Per-Olof Waßen: Ich glaube, da hat es natürlich auch mit Inhalten von uns zu tun, auch mit Charakteren von uns oder wie wir arbeiten.

Per-Olof Waßen: unsere Ausbildungen auch gestalten und dass das halt immer ein bisschen aus dem Einfachen, was man einfach so liest, so ja, irgendwas bauen, das Technische drüber hinausgeht, also halt eben genau dieses Gespräch und das halt wieder mal zu sich kommen, ist halt bei uns wirklich in allen Auswähungen präsent und das war so schön und auch jemand anderes, der aus Deutschland kam sogar und eigentlich Ferien gebucht, also Ferien gebucht, angesagt war mit den Kindern

Per-Olof Waßen: Die hat dann wirklich organisiert, dass die Kinder ohne sie weggehen in die Ferien, in den Urlaub und sie ist dann zu uns gekommen.

Per-Olof Waßen: Also voll toll, ist ja auch ein schönes Kompliment an uns, dass man auch mal einfach nur in die Wafferschule gehen kann und nicht unbedingt irgendwo in Wellness.

Per-Olof Waßen: Obwohl natürlich hier Wellness, also für mich war das schon auch,

Per-Olof Waßen: Ja, eine harte Nummer, so mit Dixi-Klos, Toy-Toy und so und auf dem Boden, auf der Matte schlafen, in dem Schlafsack, so, das war für mich schon auch, boah, harte Nummer.

Per-Olof Waßen: Erste Nacht richtig kalt, Kai auch, gell, du hast auch immer gefroren.

Kai: Ja.

Per-Olof Waßen: zweite Nacht auch immer noch kalt, dritte Nacht ging dann, komischerweise, da habe ich es irgendwie gecheckt, dass ich irgendwie vielleicht noch eine Decke reinnehme und noch eine Doppelte untenrum nehme.

Per-Olof Waßen: Das war richtig gut.

Per-Olof Waßen: Dritte Nacht habe ich gut geschlafen.

Per-Olof Waßen: Ich glaube, nach der dritten Nacht haben wir alle gesagt, ja, könnte eigentlich so weitergehen.

Per-Olof Waßen: Genau.

Per-Olof Waßen: Was auch eine schöne, aus einem schönen Gespräch kam auch raus bei einer Teilnehmerin, dass diese Woche ihre Scheidung ansteht und

Per-Olof Waßen: Und dass sie eigentlich schon seit Wochen, Monaten halt in diesem Film drin ist und das, wir wissen glaube alle, meistens ist es so, dass das sehr, sehr belastend ist, so ein Schritt, so eine Trennung.

Per-Olof Waßen: Und sie hat sich genau das gedacht, nee, ich bleibe nicht zu Hause und tue mal einfach nur mit dem Kopf immer wieder alles rumtränken.

Per-Olof Waßen: Ich gehe jetzt hier in diese vier Tage rein.

Per-Olof Waßen: Und dann komme ich mit Kraft und Energie wieder raus und genau so war es.

Per-Olof Waßen: Sie hat extrem gute Gespräche gehabt, so wie ich es mitgekriegt habe von ihr.

Per-Olof Waßen: Und dieses Draußensein und dieses Körperliche auch etwas machen, dieses Körperliche an die Grenzen kommen, hat was mit ihr gemacht.

Per-Olof Waßen: Sie hat Tschüss gesagt am Sonntag, hat gesagt, boah, ich gehe jetzt so was von mit Power in diese Woche und

Per-Olof Waßen: Und so geht es weiter.

Per-Olof Waßen: Das ist schon auch etwas Schönes zu hören und zu sehen, wie Menschen in so einem Outdoor-Camp, was man eigentlich so als Überlebenssache denkt, dass man da auch so vieles eigentlich für das ganz normale Leben mitnimmt.

Per-Olof Waßen: Wie ist es bei dir, Toto?

Kai: Vielen Dank.

Per-Olof Waßen: Du bist ja eben der Leiter von diesem Outdoor-Camp.

Toto: Ja, genau, darauf wollte ich gerade auch irgendwie nochmal eingehen.

Per-Olof Waßen: Ist das nur etwas für Menschen, die Angst vor der Zombie-Apokalypse haben?

Per-Olof Waßen: Mhm.

Toto: Also wir machen ja keinen Survival Camp.

Toto: Das ist ja jetzt kein 3-Tage-Survival-Camp irgendwo auf einer

Toto: einsamen Inseln in einem großen See, sondern es ist ein Leben in und mit der Natur draußen in der Gemeinschaft, wo es einfach darum geht, wieder Vertrauen in sich zu finden, Vertrauen in

Toto: in die Gemeinschaft zu finden und Impulse für sich auch für den Alltag wieder mitzunehmen.

Toto: Gestärkt wieder nach Hause zu fahren, mit Kraft wieder nach Hause zu fahren.

Toto: Kraft, die man aus der Natur geschöpft hat.

Per-Olof Waßen: Mhm.

Toto: Ich habe

Toto: Das habe ich letzte Woche jemandem gesagt, die Natur ist ein Raum und auch gleichzeitig ein Spiegel, der dich aber auch nicht bewertet.

Toto: Das heißt, du hast die Möglichkeit, dich da zu entfalten, du hast die Möglichkeit, dich da zu sehen und das Ganze wertfrei durch die Natur, durch die Gruppe, durch die Auswähler.

Per-Olof Waßen: Ja, sehr schön.

Per-Olof Waßen: Das ist wertfrei, genau.

Per-Olof Waßen: In der Natur sind wir alle gleich.

Toto: Ja.

Per-Olof Waßen: Sehr schön.

Per-Olof Waßen: Ja, wir hatten ja das Glück, dass wir uns getroffen haben am Donnerstag und eigentlich bei gutem Wetter, ganz gutem Wetter konnten wir uns auch einrichten und dann kam ja schon der Regen.

Kai: Vielen Dank.

Per-Olof Waßen: Ja, also guckt mal auf Instagram die Wildzusammenfassung an und YouTube wahrscheinlich auch.

Per-Olof Waßen: Dann seht ihr uns durch den Regen springen.

Per-Olof Waßen: Also es hat schon was, gell?

Per-Olof Waßen: Dann denken sie immer so, ja super, jetzt kommt der Regen.

Per-Olof Waßen: Aber eigentlich, das ist noch krass, alle waren voller Energie und wir sind dann berghoch, haben uns kennengelernt, haben einige Übungen gemacht natürlich und anschließend Feuer gemacht, gell?

Toto: Vielen Dank.

Per-Olof Waßen: Das ist auch cool.

Per-Olof Waßen: Was sagst du dazu, Kai, Feuer machen, ist das was, was man eigentlich nur mit dem Feuerzeug macht, oder denkst du, das könnte einem auch sonst mal weiterhelfen?

Kai: Das kann dann auf jeden Fall weiterhelfen, was wir da gemacht haben.

Kai: Es geht ja schon allein darum, diese Materialien zu sammeln.

Kai: Was brennt am besten?

Kai: Womit kriegt man am besten erstmal den Funken?

Kai: Würde tragen, dass man seine Hitze-Haitin kriegt und den Sauerstoff dazu und dass man ein richtiges brennbares Material hat, damit das Ganze auch mal auffackeln kann.

Kai: Das ist schon mal gut zu wissen.

Per-Olof Waßen: Genau, egal ob man jetzt einen Feuerstein hat oder halt ein Feuerzeug.

Per-Olof Waßen: Es ist ja mal the beginning, the beginning of the fire.

Kai: Genau.

Per-Olof Waßen: Dass man hier schon mal ein paar Sachen finden kann, das ist eigentlich auch das Schöne.

Per-Olof Waßen: Da gab es ja Gruppen und es gibt nichts Falsches.

Per-Olof Waßen: Bei einem hat es vielleicht nicht gebrannt, bei einem hat es nur kurz gebrannt.

Per-Olof Waßen: Eine Gruppe hat es dann wirklich so richtig zum Feuern, zum Brennen gebracht und da gibt es kein Richtig und kein Falsch.

Per-Olof Waßen: Weil da zählt halt auch einfach nur das eine Streichholz, das sie gekriegt haben.

Per-Olof Waßen: gereicht hat.

Per-Olof Waßen: Und das ist einfach auch voll okay so.

Kai: Vielen Dank.

Per-Olof Waßen: Und das war halt auch schön zu sehen, wie man wieder mal zum Kind wird, auch hier in unseren Ausbildungen.

Per-Olof Waßen: Einfach wieder mal zum Kind wird, wieder mal die Natur als Spielwiese sieht.

Per-Olof Waßen: Und das ist ja auch bei der Morgenroutine so, Morgenroutine mit Ben, wenn wir den Körper mal bewegen, ein bisschen durchrütteln und schütteln, die Gelenke bewegen.

Toto: Vielen Dank.

Per-Olof Waßen: Das sieht manchmal auch ganz lustig aus, wie der Hampelmann.

Per-Olof Waßen: Aber es geht halt nicht darum, um irgendwie hier zu gefallen und irgendwie toll auszusehen, sondern einfach genau mal das Gefühl mitzunehmen, boah krass, hier merke ich was und hier löst sich was.

Per-Olof Waßen: Und dann die Nach- und Morgenroutine ins Laufen, also ins Joggen zu gehen, in dieser bergigen Landschaft.

Per-Olof Waßen: Ich wollte ja den Pierre...

Per-Olof Waßen: irgendwie ersetzen, was natürlich gar nicht möglich ist, weil der Pär einfach die belgische Granate ist und das Gelände aber natürlich schon auch sehr fordernd ist, aber auch das war natürlich toll, weil es geht nicht darum, dass wir uns jetzt da auskotzen, sondern dass wir einfach uns bewegen und spielerisch

Toto: Vielen Dank.

Per-Olof Waßen: unsere Gelenke wieder mal mit unseren Gelenken ins Spüren kommen.

Per-Olof Waßen: Und das ist schon eine schöne Sache.

Per-Olof Waßen: Und es geht auch darum, man merkt halt das Sportliche, das wir so machen, ist ja nicht so hoch.

Per-Olof Waßen: Also wir haben so eine gewisse, es geht ein bisschen in den Körper rein, aber es macht halt einfach was mit einem.

Per-Olof Waßen: Also die ganze Bewegung, das wieder mal spüren, wieder mal die Wade spüren, wieder mal den Rücken spüren.

Per-Olof Waßen: Das bringt uns wieder mal an Punkte, wo wir sagen, boah krass, wie wichtig sind mir Routinen vielleicht.

Per-Olof Waßen: Vielleicht könnte ich mal eine Routine machen wieder mal, so in meinen zukünftigen Alltag.

Toto: Vielen Dank.

Per-Olof Waßen: Oder vielleicht könnte ich mal wieder irgendwas einbauen, weil ich merke, da habe ich glaube ich ein bisschen zu wenig gemacht in der letzten Zeit.

Per-Olof Waßen: Und das ist glaube ich schon ganz gut, dass wir da immer wieder tausend Impulse mitnehmen.

Per-Olof Waßen: Ja.

Per-Olof Waßen: Ja.

Kai: Ja.

Toto: Ja, ich glaube, den einen oder anderen Impuls der Einrichtung hat wahrscheinlich auch mitgenommen.

Toto: Also ich kann auch nur sagen, ich habe es gemerkt.

Toto: Also ich bin jetzt nicht outdoor unerfahren, aber du merkst dann schon auch die ersten zwei, drei Tage.

Toto: Okay, der Rhythmus ist erst mal wieder umgewöhnen.

Toto: Dann hat man natürlich jede Menge Höhenmeter, wo dann auch

Toto: Wade und Oberschenkel irgendwann sagen, sag mal, hast du eigentlich den Zockenschuss nicht gehört?

Toto: Und dann ist so eine Routine ja auch ganz hilfreich.

Toto: Man kommt einfach mal wieder locker in die Bewegung, in die aktive Regeneration, die man vielleicht auch einfach in der letzten Zeit vernachlässigt hat.

Toto: Und wie du schon sagst, das kann ein Impuls sein zu sagen, okay, ich soll jetzt vielleicht einfach mal wieder mehr in meinen Alltag einbauen.

Per-Olof Waßen: Genau.

Per-Olof Waßen: Und halt auch mal darüber nachzudenken, was brauche ich überhaupt alles?

Per-Olof Waßen: Kai, du hast mir gerade erzählt gehabt, ja, so regentechnisch wärst du nicht so toll ausgerüstet gewesen.

Kai: Ja, das habe ich so ein bisschen unterschätzt.

Per-Olof Waßen: Aber eigentlich geht es ja trotzdem, gell?

Per-Olof Waßen: Man kann ja trocknen am Feuer.

Per-Olof Waßen: Ja.

Kai: Ja, gut, das war an dem ersten Tag jetzt nicht so möglich, aber am zweiten Tag habe ich sie dann so nach und nach, habe ich sie dann ein bisschen trockener gekriegt, die Sachen, das hat schon geklappt.

Toto: Vielen Dank.

Kai: Aber auf jeden Fall habe ich was dazugelernt, was die Regensachen angeht, das werde ich das nächste Mal auf jeden Fall besser machen.

Per-Olof Waßen: Genau, also entweder einfach alles mitnehmen, also wir hatten ja auch Gäste, die Teilnehmer, die wirklich fünf Paar Schuhe hatten und fünf Paar Hosen und so wirklich für alle Eventualitäten.

Per-Olof Waßen: Ich hatte da einfach eine Schammer-Sandale und einen Five-Fingers dabei und dann ist es dann einfach genau das, entweder es geht und es geht ja auch mit...

Per-Olof Waßen: Vielleicht nicht optimal, aber es geht.

Per-Olof Waßen: Wenn man mal irgendwo denkt, es ist vielleicht ein bisschen zu wenig für diese Wanderung oder für dieses Gelände, dann passt man einfach besser auf.

Per-Olof Waßen: Man ist ein bisschen achtsamer, ein bisschen langsamer.

Per-Olof Waßen: Also von dem her ist es ja auch schön.

Per-Olof Waßen: Niemand von uns geht vorne weg und springt weg und lässt ihn alleine, weil die Gruppe immer zusammenbleibt.

Per-Olof Waßen: Das ist auch das Schöne, oder?

Per-Olof Waßen: Und wenn es halt mal ein bisschen kalt ist, das haben wir auch erlebt, dann gibt es eine gute Übung dazu, dann wärmen wir uns gegenseitig wieder mal ein bisschen auf.

Per-Olof Waßen: Und von dem ist es auch schön zu erfahren, das Leben oder die Welt geht nicht zugrunde und nicht zu Ende, wenn ich jetzt mal nicht genau die richtige Jacke oder den richtigen Schuh dabei habe.

Toto: Ja.

Per-Olof Waßen: Ich glaube, sowas kann man auch gut ins Leben transferieren, dass man irgendwie nicht gleich an jeder kleinsten Hürde scheitert, sondern diese Hürde mit einem kleinen Lächeln anguckt und sagt, ja okay, da gehe ich doch mal drüber.

Toto: Ja, definitiv.

Toto: Ich finde das, also das Regenbeispiel ist ein sehr, sehr schönes Beispiel.

Toto: Ich muss mich da immer an eine Situation von vor, das ist jetzt 14 Jahre, 14, 15 Jahre her erinnern.

Toto: Da war ich auch in einer Wandergruppe draußen.

Toto: Wir sind bei gutem Wetter gestartet durch die Sauerländer Wälder.

Toto: Und dann hat es auf einmal dermaßen angefangen zu schütten.

Toto: Und ich hatte keinen Schirm mit, nichts.

Toto: Ich wurde nass und nasser und nasser.

Toto: Dann habe ich mich so die ersten...

Toto: Im ersten Moment habe ich mich noch geärgert und irgendwann habe ich gesagt, Herrgott, was soll es jetzt?

Toto: Ich bin gleich irgendwann wieder da angekommen und kann die Klamotten wechseln, ich kann die trocknen und dann ist es auch wieder gut.

Toto: Also auch einfach lernen, das anzunehmen, was gerade kommt und das Beste aus dieser Situation zu machen.

Per-Olof Waßen: Mm-hmm.

Per-Olof Waßen: Mm-hmm.

Per-Olof Waßen: Mm-hmm.

Toto: Also wir hatten so einen Spaß auf der Wanderung, obwohl wir alle pitch nass gewesen sind.

Toto: Das war einfach Fun.

Toto: Und das darf man da auch einfach für sich wieder lernen.

Toto: So was ist kein Weltuntergang.

Toto: Man stirbt da nicht direkt.

Toto: Du wirst nass oder vielleicht auch matschig.

Toto: Aber dann gibt es Möglichkeiten, da steht ja auch auf der Packliste die Kleiderbürste, dass du die Klamotten mal gerade eben wieder trockenbürsten kannst oder wenn sie trocken sind, vom Margin direkt befreien kannst.

Toto: Also es gibt immer Mittel und Wege auch mit der Situation zurechtzukommen.

Per-Olof Waßen: Genau.

Toto: Und wir sind ja auch noch da und können auch gerne unterstützen.

Toto: Genau.

Toto: Ja.

Per-Olof Waßen: Ja, und die Gruppe ist auch da.

Per-Olof Waßen: Man wird ja auch gut getragen von der Gruppe.

Per-Olof Waßen: Kai, was denkst du?

Per-Olof Waßen: War das auch so jetzt in der Schweiz?

Per-Olof Waßen: Hast du dich gut getragen gefühlt von der Gruppe?

Kai: Ja, die Gruppe war natürlich wie immer spitze.

Kai: Es hat richtig Spaß gemacht mit den Leuten, auch die kennenzulernen und waren wirklich füreinander da.

Kai: Und jeder hat bei seinen Aufgaben mit dieser Team ein Teilung, was wir hatten untereinander und auch unterstützt.

Kai: Über seine eigenen Aufgaben hinaus.

Kai: Also war richtig, richtig klasse.

Per-Olof Waßen: Ja genau, es gab ja ein neues Team, Team Brot.

Per-Olof Waßen: Das gab es letztes Jahr nicht.

Kai: Genau.

Per-Olof Waßen: Geil, oder?

Kai: Ja, mega.

Per-Olof Waßen: Jeden Morgen ein frisches Brot.

Kai: Ja.

Per-Olof Waßen: Also wenn du da draußen Lust hast, vielleicht auch mal sowas zu machen.

Per-Olof Waßen: Wir haben am Sonntag wirklich gedacht, ich glaube das passt ganz gut.

Per-Olof Waßen: Stufe 3 hier an dem Berg passt ganz gut.

Per-Olof Waßen: einen Berg in Deutschland zu suchen, gleich so, und die Gegebenheiten in Deutschland so gleich zu suchen, dass es gleich passt, würden wir wahrscheinlich nicht schaffen in kürzerer Zeit.

Per-Olof Waßen: So haben wir uns entschieden, dass wir nächstes Jahr die Stufe 3 nochmal machen, hier in dem Tippidorf Wildspur in Berner Oberland.

Per-Olof Waßen: Kannst also gucken gehen auf www.barfuß.schule, 3. bis 6.

Per-Olof Waßen: Juni 2027 wäre das.

Per-Olof Waßen: ein All-Inclusive-Paket hat man da.

Per-Olof Waßen: Das ist wirklich toll für 999 kriegst du einfach alles.

Per-Olof Waßen: Die komplette Trünen.

Toto: Natur pur, Essen Deluxe.

Per-Olof Waßen: Natur pur.

Per-Olof Waßen: Essen, du lügst.

Per-Olof Waßen: Das Essen war gut, oder?

Per-Olof Waßen: Kai, Essen war super, ne?

Kai: Ja, ja.

Kai: War mega.

Kai: Ja.

Per-Olof Waßen: Auch genug.

Per-Olof Waßen: Also ich denke wirklich, wir haben so gut und so viel gegessen zum Frühstück, zum Mittag, zum Abend.

Per-Olof Waßen: Also es war richtig, richtig toll.

Per-Olof Waßen: Hätte ich es ja auch nicht gedacht.

Per-Olof Waßen: Also von dem her, guckt es euch mal an da draußen.

Toto: Ja, das Essen war auf jeden Fall ein Learning aus dem letzten Jahr.

Toto: Wurde ja auch gefeedbackt, war eine Steigerung von 100 Prozent, nehme ich auch gerne mit.

Toto: Ihr seid da auch gut versorgt.

Toto: Wir sorgen dafür, dass ihr da nicht vom Fleisch fallt, wie man so schön sagt.

Toto: Ihr kriegt ein gutes Frühstück, ihr kriegt ein gutes Abendessen und für...

Toto: Lunchpakete oder Lunchboxen ist auch gesorgt.

Toto: Also, dass ihr euch über den Tag über für sorgen könnt, wenn wir dann unterwegs sind.

Per-Olof Waßen: Das eine hat sich schon wieder angemeldet.

Per-Olof Waßen: Kai, du warst nicht der Erste.

Toto: Ah, die Platz werden.

Kai: Nee, ich weiß.

Kai: Aber ich glaube, ich weiß auch schon, wer sich angemeldet hat.

Per-Olof Waßen: Genau.

Per-Olof Waßen: Ja, also super.

Per-Olof Waßen: Dann vielen Dank euch beiden.

Per-Olof Waßen: Vielen Dank Kai, vielen Dank Thorsten.

Per-Olof Waßen: Es war wunderschön mit euch.

Per-Olof Waßen: Also ich finde auch, der Thorsten hat diese Ausbildung grandios geleitet.

Per-Olof Waßen: Das war richtig eine Freude.

Per-Olof Waßen: Es war ein ruhiger Rahmen.

Per-Olof Waßen: Es war ein schöner, ruhiger Rahmen.

Per-Olof Waßen: Er hat sich jederzeit aufgehoben und sicher gefühlt.

Per-Olof Waßen: Kann ich wirklich mit Stolz auch so nach aussen tragen.

Per-Olof Waßen: Und ja, vielleicht sieht man sich und wenn du da draußen mal Wildnis erkunden magst und vielleicht gar nicht so der Typ bist, so wie ich eigentlich gar nicht so der Typ bist, dann wäre das eine ganz gute Sache.

Per-Olof Waßen: Ja, dann wünsche ich euch beiden eine schöne Woche, dir noch eine gute Heimreise, dann morgen glaube ich Toto, oder?

Toto: Ja, morgen Vormittag geht es heim.

Per-Olof Waßen: dir einen ganz schönen Arbeitsbeginn morgen, Kai.

Kai: Ja, danke.

Per-Olof Waßen: Ich muss auch los, morgen früh.

Per-Olof Waßen: Also von dem her.

Per-Olof Waßen: Ja, dann vielen Dank, alles Gute und du da draußen auch.

Per-Olof Waßen: Bleib wild, bleib wild, geh mal in die Natur, in die Wildnis und ja, schau zu dir und komm zu dir zurück.

Toto

Per-Olof Waßen

Kai

Per-Olof Waßen

Toto

Per-Olof Waßen

Kai

Per-Olof Waßen

Kai

Kai

Per-Olof Waßen

Toto

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Toto

Per-Olof Waßen

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Toto

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Kai

Per-Olof Waßen

Kai

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Toto

Toto

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Toto

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Toto

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Toto

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Toto

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Kai

Toto

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Toto

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Toto

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Kai

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Kai

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Kai

Toto

Kai

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Toto

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Kai

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