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138 Welche 3 Mobilitätsübungen du immer machen solltest!

Barfuss Schule Podcast
Barfuss Schule Podcast

190 plays · Jun 24, 2026

🎙️ Barfussschule Podcast #138 – Mobility mit Ben Grümer Mobility ist Bens Steckenpferd: seit Jahrzehnten beschäftigt er sich mit Beweglichkeit, Kontrolle und freier Bewegung. In Folge 138 sprechen Ben Grümer und Per-Olof Wassen über Mobility als eine von Bens liebsten sportmotorischen Fähigkeiten. Im Fokus stehen drei zentrale Übungen: die tiefe Hocke, das Hängen an der Stange und Rotationen der Wirbelsäule. Außerdem geht es darum, wie du dich achtsam, sinnvoll und ohne Leistungsdruck an diese Bewegungen heranwagen kannst. #Mobility #Beweglichkeit #Barfussschule #Laufen #GesundBewegen 🦶🎙️

Transcript

Per-Olof Waßen: Pelle und ja, lieber Ben, endlich mal wieder du und ich hier in der von uns gegründeten Barfußschule nach all den Monaten, haben wir mal wieder einen Podcast, ich weiß nicht, wann es das letzte Mal war,

Ben: Und Ben.

Ben: Liebe Pelle.

Ben: Monate.

Per-Olof Waßen: Wir sind in Folge Monate, würde ich auch sagen, in Folge 138 des Barfußschule Podcastes und heute mit dem einfachen Thema Mobility und da geht das Intro wieder von vorne los.

Per-Olof Waßen: Mit dem einfachen Thema Mobility und du da draußen, der du dich jetzt vielleicht fragst, hatten die das nicht schon mal?

Per-Olof Waßen: Ja, vielleicht hatten wir das Thema sogar schon mal.

Ben: Vielen Dank.

Per-Olof Waßen: Aber wir wären nicht die Barfußschule, wenn wir nicht Dinge wiederholen, die wichtig sind.

Per-Olof Waßen: Und Mobility oder Mobilität ist ja vielleicht der wichtigste Punkt überhaupt in der Bewegung.

Per-Olof Waßen: Ich würde Mobility nicht unbedingt als den wichtigsten sehen, aber Mobilität ist.

Per-Olof Waßen: in der Bewegung, also mobil zu bleiben bis ins hohe Alter, nicht so sehr jetzt in diesem fancy Moves oder so, sondern einfach überhaupt handlungsfähig zu bleiben, kann ja nur das oberste Ziel der Bewegung sein.

Per-Olof Waßen: Herzlich willkommen, Ben, in deinem eigenen Podcast.

Per-Olof Waßen: Schön, dich hier wieder zu sehen.

Ben: Dankeschön, meinem eigenen Podcast.

Ben: Ja, schon irgendwie.

Per-Olof Waßen: Jaja, kann dich ja nicht herzlich willkommen heißen, deshalb musste ich das nochmal anfügen.

Ben: Können wir schon sagen.

Per-Olof Waßen: Das ist dein eigener Punkt.

Ben: Wir grüßen uns auch manchmal.

Ben: Herzlich willkommen hier im Raum.

Per-Olof Waßen: Schön, dich zu sehen.

Ben: Dankeschön.

Per-Olof Waßen: Herzlich willkommen zu Hause bei dir.

Ben: Schön auch dich zu sehen.

Ben: Sagst du immer, wenn du bei mir reinkommst.

Ben: Kam lang nicht mehr vor.

Ben: Bist gerne nochmal in Köln eingeladen.

Ben: Aber erstmal steht der Projekt ganz zu Hause.

Per-Olof Waßen: Du bist lange nicht mehr zu Hause gewesen, glaube ich.

Per-Olof Waßen: Habe ich das Gefühl.

Per-Olof Waßen: Du bist selten zu Hause.

Ben: Ganz zu Hause.

Ben: Ja, das stimmt.

Ben: Das stimmt.

Ben: Steht demnächst nochmal an.

Per-Olof Waßen: Was ist denn zu Hause überhaupt?

Per-Olof Waßen: Im Moment.

Per-Olof Waßen: Wo ist zu Hause?

Ben: Tatsächlich bei meinen Eltern in Wiel.

Ben: Ich würde das als mein absolutes Zuhause gerade schon besprechen oder benennen.

Ben: Aber dann eher mit diesem Heimatgefühl von wegen, da komme ich her.

Ben: Zuhause

Ben: Das ist eine Mischung aus Schweiz und Wiel, denke ich wirklich, wenn ich wirklich daran denke.

Ben: Aber in erster Linie habe ich gerade an meine Eltern gedacht, weil ich wirklich sehr, sehr lange nicht mehr zu Hause war.

Ben: Köln irgendwie nicht mehr.

Per-Olof Waßen: Gibt es da einen Grund für?

Per-Olof Waßen: Entfremdung einfach oder?

Ben: Köln irgendwie nicht mehr.

Ben: Naja.

Ben: Aber auch das

Ben: ja, ich habe mich an der, an der, Köln ist eine tolle Stadt, keine Frage, aber ich passe hier nicht mehr her, glaube ich.

Ben: Ich glaube, das kann ich so gut benennen.

Ben: Zum Leben.

Per-Olof Waßen: Also nicht so sehr, dass du satt bist oder sowas von Köln, sondern eher, dass die Identität, die Passung nicht mehr da ist.

Ben: Zum Leben.

Ben: Auch.

Ben: Auch.

Ben: Auch.

Per-Olof Waßen: Ich habe es ja immer so gesagt, vielleicht kannst du es ja jetzt nochmal anders verstehen.

Per-Olof Waßen: Wenn man aus dem Haus geht und man hat, wenn man aus dem Haus geht, nur noch die Möglichkeit, nach links oder nach rechts zu gehen und nicht einfach überall hin zu gehen.

Ben: Ja.

Ben: Ja.

Ben: Ja.

Ben: Ich muss mich... Ja, ganz kreuz und quer gehen.

Per-Olof Waßen: Das habe ich immer in der Innenstadt von Städten gehabt, egal ob das Köln ist oder eine andere.

Ben: Wenn ich...

Per-Olof Waßen: Wenn ich das Gefühl hatte, ich hatte eine Wohnung oder mit der Haustür fängt der Bürgersteig an und ich kann nach links oder ich kann nach rechts meistens.

Per-Olof Waßen: Und das war für mich immer so wieder im Begriff von, boah, wo ist denn hier die Freiheit?

Per-Olof Waßen: Einfach raus, bei mir aus dem Haus kennst du, ich kann einfach, ich habe erstmal die Wege offen, so ne?

Per-Olof Waßen: Kreuz und Quer gehen und dieses, also mit Kindern ist es halt schon, merkst du halt direkt, Gefahr fängt an der Haustür an.

Ben: Klar, absolut.

Ben: Hey, wenn ich bei mir aus der Haustüre rausgehe und zu schnell zwei Meter nach vorne gehe, dann war es das.

Ben: Ganz, ganz einfach gesagt.

Per-Olof Waßen: Das passt doch nicht zu jemandem, der gerade die Berge und die Heimat zu Hause bei seinen Eltern als Heimat bezeichnet, finde ich auch.

Ben: Nein.

Ben: Nein.

Ben: Nein.

Ben: Aber du hast, um auf Mobility aka Mobilität zurückzukommen, eben eigentlich schon, ich finde den philosophischen roten Faden genau benannt.

Ben: Und zwar fiel mir da direkt die Story ein aus dem Vivo Barefoot Flagship Store and Education, so hieß er, unser Arbeitsort damals.

Per-Olof Waßen: Hm.

Ben: Dieser kurze, knappe Name.

Ben: wo wir beide gearbeitet haben und uns kennengelernt haben.

Ben: Und da durfte ich dann ja irgendwann, nachdem wir zusammen die Laufkurse gemacht haben, mein eigenes Kurskonzept ausarbeiten und ausleben.

Ben: Und das habe ich Barfuß-Mobilität genannt.

Ben: Mobility fand ich damals schon zu cool, für mich zumindest.

Ben: Deswegen habe ich es ganz deutsch Barfuß-Mobilität genannt.

Ben: Und tatsächlich habe ich diese Frage, hey, was ist das denn für euch?

Ben: ziemlich früh im Kurs immer gestellt.

Ben: Was ist Mobilität für euch?

Ben: Und natürlich, die meisten Antworten waren so sportlich betrachtet.

Ben: Ja, Hüfte, Sprunggelenk, tiefe Hocke.

Ben: Ich weiß nicht mehr genau, wer.

Ben: Ich habe ihn nicht mehr vor Augen, diesen Menschen.

Ben: Aber ich glaube, ein Mann, Ü40, 45, 50, der sagte, ja, von A nach B kommen.

Ben: Das war nicht die Antwort, die ich sozusagen erwartet hatte, aber es war letztendlich genau die richtige Antwort.

Ben: Das ganze Mobility und Movement, was damals, ja, begann, sage ich mal, so cool zu werden in der Trainerszene, zwei, ich sage jetzt mal, zwei, 14, 15, ich weiß es nicht mehr genau.

Ben: das hat sich so schnell irgendwie zu cool angefühlt.

Per-Olof Waßen: mhm.

Per-Olof Waßen: Sie identifizieren können.

Ben: So, machst Mobility.

Ben: Was heißt denn das?

Ben: Und meine Betrachtung auch hat sich seit vielen Jahren auch komplett entspannt und auch eigentlich so ein bisschen wie Köln, Köln Mobility, Gemeinsamkeit.

Ben: Das ist ein bisschen entfremdet, dass ich mich mit diesem Begriff gar nicht mehr wirklich auseinandersetzen kann, identifizieren kann, ja.

Per-Olof Waßen: Ich konnte es auch nie so ganz, habe ich dir auch immer gesagt, dass ich immer sagte, diese deutschen Begriffe, sie machen da für mich mehr Sinn, weil sie holen dann auch einfach den ab, der wirklich mit Mobilität zu kämpfen hat gerade und denkt, okay, das könnte was für mich sein, weil mein Fuß macht nicht mehr mit und so weiter.

Ben: Ja, voll.

Per-Olof Waßen: Und Mobility war für mich immer ein bisschen verzweckt.

Per-Olof Waßen: Es war ein Aspekt des Fitness- und Bodybuilding-Trainings, wo man sagte so, ey, merkst du eigentlich, du bist steif und so weiter, ey, mach doch einfach Mobility.

Per-Olof Waßen: Aber keiner

Per-Olof Waßen: hat dann auf Dauer nur Mobility gemacht, sondern es war verzweckt, um mehr oder um das Bodybuilding, das Fitness, den Fitnessbereich noch in eine Facette zu erweitern oder so, war mein Gefühl.

Per-Olof Waßen: Und das wurde auch in dem Setting durchgeführt, in Boxen, Crossfit-Boxen oder irgendwie sowas, ne.

Ben: Ja.

Per-Olof Waßen: Das hat mir nicht so ganz gefallen.

Per-Olof Waßen: Ich wollte nochmal zurückkommen auf die Aussage, die du getroffen hast, von A nach B kommen.

Per-Olof Waßen: Ich bin mittlerweile, nicht mittlerweile, ich bin länger schon da, dass ich sage, zwischen A und B sein ist tatsächlich für mich Mobilität.

Per-Olof Waßen: Also es ist nur eine kleine Anekdote aus dem Tai Chi oder aus dem Qigong, wo man, vielleicht kennt ihr das alle, wenn man ein- und ausatmet, dass man die Hände langsam anhebt und wieder senkt.

Per-Olof Waßen: Und das mit dem Atem.

Per-Olof Waßen: Und auch da sagt man halt, es gibt eigentlich, oder wenn man die Westler das erste Mal dann sieht, wenn die bei der ersten Stunde dabei sind, dann geht das oft so A, B, A, B. Und dieser ganze Weg dazwischen, der macht aber beim Tai Chi vor allen Dingen Sinn, weil auch an der Stelle gibt es bestimmte Qualitäten, die man halten sollte, dass die Hand jetzt hier nicht zu früh runterfällt, nicht hier zu früh hochgeht und so weiter.

Ben: Ja.

Ben: Ja.

Ben: Ja.

Ben: Ja, das ist... Entschuldigung, du warst noch.

Per-Olof Waßen: Also der Weg, also vielmehr Weg ist entscheidend als Start und Ziel und Bewegung passiert zwischen A und B. Und sich zwischen Welten bewegen können ist Mobilität.

Ben: Es ist auch der, der auf den Bewegungsdrang oder auf meine Welt die letzten Jahre bezogen.

Ben: War das wieder ein Kameracheck oder fünf Minuten noch?

Per-Olof Waßen: Ich musste die Kamera wieder feststellen.

Per-Olof Waßen: Hebe die Hand.

Per-Olof Waßen: Doch.

Ben: Ja, auf diese Welt der Bewegung hinaus.

Ben: Also klar, wenn man jetzt, ich hatte jetzt durch Pierre, beziehungsweise nicht durch Pierre, durch das Armrücken mit dem Felspierre, also Pierre war schuld, im Dezember 2024 hatte ich echt lange, lange, lange Handgelenk.

Ben: So, ich habe alles Mögliche gemacht.

Ben: Ich habe Mobility gemacht, ich habe Krafttraining gemacht, ich habe es in Ruhe gelassen, ich habe gestretched, ich habe Wärme, Kälte, alles.

Ben: Eisbad, Sauna gemacht.

Ben: Es ging und ging nicht weg.

Ben: Und jetzt die letzten Wochen habe ich den Eindruck, oh, da kommt Ruhe rein.

Ben: Der Schmerz verändert sich, wird weniger.

Ben: Ich kann wieder Kraft aufbauen.

Ben: Und jetzt ist gerade die Phase, wo ich wieder Gelenksbewegungen mache und wirklich mal in verschiedene Weiten reingehe und Mobility für dieses Handgelenk mache.

Ben: aber mit einem ganz klaren Zweck, es nachher dann in diesen endgeradigen Belastungen und Positionen wieder zu nutzen.

Ben: Und das ist ja eigentlich genau der Weg, den du gerade mit dem Tai Chi eigentlich beschrieben hattest.

Ben: Es steht ja eigentlich immer Movement, es steht immer eine Bewegung im Hintergrund und

Per-Olof Waßen: Mhm.

Ben: die sollte primär eigentlich trainiert werden.

Ben: Aber dann bin ich doch ein, verteidige jetzt so ein bisschen dieses Mobility, dass es natürlich in einem therapeutischen Rahmen, in einem, hey, ich brauche das, um wieder zu der kompletten Bewegung hinzukommen, diesen Nutzen hat es weiterhin.

Ben: Es muss nur nicht so als omni-cooles, coolen Hype dargestellt werden, dass man das unbedingt machen muss.

Ben: Nein.

Ben: Ich habe jetzt im Rahmen eines Gesundheitstages noch viel darüber gesprochen, in so Vermessungen, viele 18, 20 Menschen am Tag hintereinander durchgemessen.

Per-Olof Waßen: Mhm.

Ben: Und immer wieder war der Hauptgrund, hey, geh mal überhaupt in die Basics rein, geh mal überhaupt in die Bewegungswelt hinein und konzentriere dich jetzt nicht auf Stretching, auf Terragon.

Ben: Es ging um Nackenverspannung, also um Tools, die das anzupassen,

Ben: die das Symptom irgendwie fixen, sondern, hey, pack mal einfach wieder ein bisschen Handel an oder geh raus, mach Klimmzüge, mach Liegestütz, mach, beweg dich.

Ben: Und da hapert's.

Per-Olof Waßen: Jetzt hast du, da hapert es, jetzt hast du über Begriffe gesprochen oder wir und die Zuhörerin, der Zuhörer denkt sich jetzt vielleicht so, ja, klingt irgendwie wichtig, was soll ich denn damit?

Per-Olof Waßen: Ich habe das Gefühl, die meisten...

Per-Olof Waßen: fang mit Mobility an, wenn was weh tut oder so.

Ben: Hmm.

Ben: Hmm.

Per-Olof Waßen: Und welche Bewegungen findest du, sollte man, bei welchen Bewegungen sollte man essentiell zuhören oder welche essentielle Bewegungen sollte man nicht verlernen, um nicht in einen Kreislauf aus vielleicht Bewegungsarmut zu kommen?

Per-Olof Waßen: Also gibt es bestimmte so Kernbewegungen, wo du sagen würdest, hey, wenn du merkst,

Per-Olof Waßen: Da hapert es.

Per-Olof Waßen: Als Beispiel mit deiner Hand, mit dem Handgelenk, das ist ja vielleicht was Spezielles.

Per-Olof Waßen: Du hast dich verletzt, du wusstest es, du hast da jetzt reingehorcht, hast gemerkt, aber es ist vielleicht nicht so die, nicht eine Sache, wo du gedacht hast, wo kommt das denn jetzt her?

Ben: Ja.

Per-Olof Waßen: Aber gibt es Bewegungen, wo du sagen würdest, verlern die nicht.

Per-Olof Waßen: Bleib dran, dass du die nicht verlernst von 10, von 1 bis 99.

Per-Olof Waßen: Was sind deine Top-3-Bewegungen oder Top-3-Positionen vielleicht auch?

Ben: Ja, weiterhin.

Ben: The one and only Deep Squat.

Ben: Auf jeden Fall die tiefe Hocke.

Ben: Also angepasst auf jeden, angepasst auf deinen Oberschenkel, angepasst auf meinen Oberschenkel.

Ben: Ob mit Fersenerhöhung oder ohne, aber Hauptsache voller Kniewinkel, voller Hüftwinkel, voller Sprunggelenkswinkel.

Ben: Klein machen, kompakt werden, zusammen machen.

Ben: Den Rücken langziehen in der Hocke.

Ben: Die Position, die wir als Kind alle kennen und können und über die Laufe der Jahre verlernen.

Ben: Und dann genau das Gegenteil, hängen.

Ben: Auf jeden Fall.

Ben: Also irgendwo dran hängen.

Ben: Gar nicht der Klimmzug, sondern erstmal nur langwerdend hängen.

Ben: Und wenn wir dann eine dritte Ebene... Ja.

Per-Olof Waßen: Wie wenig man das, genauso wie die TV-Hocke, wie wenig man das im Alltag sieht.

Per-Olof Waßen: Also ich habe jetzt wenig Bilder, dass jetzt Leute einfach, sage ich mal, mit 60 an der Bushaltestelle irgendwo oben an der Bushaltestelle dran rumhängen oder so.

Ben: Ja.

Ben: Ja.

Per-Olof Waßen: Man sagt so, hängst du ab, aber macht keiner, ne?

Ben: Aber die Bushaltestelle ist recht hoch.

Per-Olof Waßen: Ja.

Ben: Also wenn ich eine normale Bushaltestelle, da komme ich gerade eben hin mit meiner Größe, wenn ich hochspringe.

Per-Olof Waßen: Ja.

Ben: Und dann ist so eine Kante da oben.

Ben: Also habe ich schon ein paar Mal an Bushaltestellen gemacht.

Ben: Also ich komme hoch mit 1,93, aber es ist jetzt nicht der ideale Ort für jeden dort zu hängen.

Per-Olof Waßen: Ist fies, ne?

Ben: Aber Spielplatz, Kletterparks,

Per-Olof Waßen: Straßenbahn wäre perfekt, wenn alle nur noch hängen würden.

Ben: Ja, genau.

Per-Olof Waßen: Wäre auch mehr Platz.

Per-Olof Waßen: Die einen würden hängen, die anderen würden liegen.

Per-Olof Waßen: Mhm.

Ben: Ja.

Ben: Habe ich früher super viel in der Bahn gemacht, habe ich mich jetzt wieder zugetraut, beziehungsweise es ist mal gemacht, nach einer langen Bahnfahrt und boah,

Ben: Ja, herrlich.

Ben: Also Schulter, einfach über Kopfbewegungen.

Ben: Einfach die Schulter wieder.

Per-Olof Waßen: Ja.

Ben: Alltagsding, oben rechts aus dem Schrank einen Teller rausholen oder einen Becher, eine Tupperdose oder da oben, also dahin, dahin gehört die Schulter.

Ben: Und eine dritte Sache wäre ein

Ben: Wäre so eine Verwringung, eine komplette Verdrehung.

Ben: Dann hätte man alles dabei.

Ben: Lang und groß werden, klein und kompakt werden und Drehungen.

Ben: Also einmal im Stand, alles so spirallinienförmig zurückschrauben.

Ben: Drei Basics, die wiederum alle ineinander greifen.

Per-Olof Waßen: Was ja... Also wenn ich mir jetzt überlege, bei mir ist es häufig, wo ich jetzt wirklich merke, da lässt die Mobilität nach und es nicht die tiefe Hocke, weil damit habe ich mich nicht abgefunden, aber sie...

Per-Olof Waßen: Wird gar nicht so oft gefordert im Leben von mir, aber was wirklich gefordert wird, ist tatsächlich, sich eine Jacke anzuziehen.

Ben: Der Kopf, ja.

Ben: Hm.

Per-Olof Waßen: Wenn man gleichzeitig ein Kind auf dem Rücken hat, wenn man auf dem anderen Arm hat, wenn man gleichzeitig noch einen Rucksack anhat und so weiter, voll bepackt oder irgendwas ist.

Per-Olof Waßen: Und ich merke dann, wenn ich alles, was so arm hinter Körper, diese Geschichten, da könnte mir ja wahrscheinlich sogar auch helfen, wenn ich mehr Verwringung übe, weil auch da schon

Per-Olof Waßen: bestimmte Bereiche geöffnet werden.

Per-Olof Waßen: Von daher nehme ich mir das selber sehr zu Herzen, was du gesagt hast, mehr mehr Hocke, mehr Hängen, also Hängen mache ich gerade viel und mehr

Ben: Ja.

Per-Olof Waßen: Wobei, das habe ich automatisch gerade angefangen, weil ich so ein bisschen Schulterdachbeschwerden von den Klimmzügen hatte, immer viel zu wenig aufgewärmt.

Per-Olof Waßen: Also habe ich angefangen, mich mehr aufzuwärmen.

Per-Olof Waßen: Mache Hampelmänner, mache danach so Schulterkreisen und so weiter, Arme hoch und Schulterkreisen.

Per-Olof Waßen: Dann mache ich so Skapular Pull-Ups, erstmal zehn Stück, damit ich einfach die Schulterblätter vorbereitet habe.

Per-Olof Waßen: Aber ich mache auch das, was wir zuletzt in der Stufe 2 Ausbildung viel gemacht haben, so Wirbelsäule isoliert verdrehen, dass man

Ben: Genau.

Ben: Ja.

Per-Olof Waßen: Brustwirbelsäule vorbereiten und Lendenwirbelsäule vorbereiten, da merke ich schon, da passiert was, dass ich da, ja.

Ben: Das sind so kleine Puzzlestücke, wo ich mir gerade vorstelle, warum du das machst oder mit der Hand hinter.

Ben: Mobility beschreibt eigentlich das Training von kleinen, kleinen Puzzleteilen, die zu einem großen Puzzle werden.

Ben: Und das große Puzzle ist dann die Bewegung oder das ist der Alltag, das ist die Aufforderung, beziehungsweise nicht Aufforderung, die, ich sag mal, Abforderung, das Abverlangen des Alltags.

Ben: Und ja, ich glaube, so ist es genau beschrieben.

Ben: Und Kleinigkeiten setzen sich halt zu einem großen Zusammenhang.

Per-Olof Waßen: Ich hätte es aber nicht angefangen, das jetzt mitzumachen, wenn ich nicht das übergeordnete Ziel wieder, Bodybuilding, sag ich mal, Fitness, wenn der Klimmzug nicht in Gefahr geraten wäre, dass ich gesagt hätte, oh shit, wenn das Schulterlach so wehtut, kann ich keinen Klimmzug machen, ich muss was Mobility machen, damit es, also es ist wieder nur um zu,

Ben: Ja.

Per-Olof Waßen: letztendlich vielleicht auch normal, dass sich die Mobility an sich ist keine Leistung, die wir vollbringen in dem Maße, wenn wir jetzt sagen Arbeit durch Zeit, während ein Klimmzug ganz klar Leistungserbringung ist oder ein Dip oder eine Liegestütze oder was auch immer man machen möchte und natürlich ermöglicht Mobility dann wieder die Leistung zu erhalten, also Leistungsfähigkeit zu erhalten.

Ben: Ja.

Ben: Fohre.

Ben: Hm.

Ben: Hm.

Per-Olof Waßen: Ist das auch etwas, was, du hast ja auch relativ viel alte

Per-Olof Waßen: KundInnen, sag ich mal.

Per-Olof Waßen: Also durchaus Menschen, die, Alter ist jetzt relativ, aber die 70 schon geknackt haben und auch manchmal 80 und so.

Ben: Ja, wenige.

Per-Olof Waßen: Ist so, oder?

Ben: Älteste ist 85, 86.

Ben: Ja, ist leider vor ein paar Monaten gestürzt, hat jetzt ihre Mobilität lange verloren, war auf Hilfe angewiesen, ist an ein Wohnheim gezogen und kämpft sich da gerade wieder raus tatsächlich.

Ben: Das ist so beeindruckend.

Ben: Ich habe sie jetzt länger nicht mehr gesehen, aber ich sehe sie unregelmäßig.

Per-Olof Waßen: Hmm.

Ben: Und ja, mit ihr

Ben: mache ich in erster Linie ganz, ganz viel Aufrichtung, also auch Mobility irgendwie schon.

Ben: Aber jetzt gar nicht, dass wir uns um jetzt nur einen Wirbel kümmern, sondern immer die gesamte Kette, wie man so schön sagt.

Ben: Also aufstehen, aufrichten, drehen, stark werden, Rücken stabilisieren, Skispringer machen, das ist ihre Lieblingsübung.

Ben: Also Kreuze eben, wenn man so will.

Ben: Ich habe auch meine Handeln mitgenommen, also zu ihr, weil sie immer nur leichte Gummibänder zu Hause hat, aber dann nehme ich immer meine kräftigeren Bänder mit.

Per-Olof Waßen: Hm?

Per-Olof Waßen: Hm?

Ben: Also bei ihr ganz klar Mobilität fördern, mit ihr viel Gehen, Gleichgewicht machen und Kraft, Kraft, Kraft.

Ben: Weil ohne Kraftübertrag nützt dir dann auch irgendwann kein Mobility mehr, weil du willst ja eine Bewegung, du willst ja eine physikalische, du willst ja Energie bereitstellen beziehungsweise abgeben, du willst dich ja vorwärts bewegen.

Ben: Dafür reicht dann nicht immer nur schön sanft ein Gelenk in der Richtung bewegen, sondern da muss auch eine Bewegung entstehen und das geht mit Kraft, ja.

Per-Olof Waßen: Hast du eine Idee, warum die Frau, warum die so an der Bewegung festhält?

Per-Olof Waßen: Also warum möchte die immer wieder fit werden?

Per-Olof Waßen: Warum ergibt die sich nicht einfach ihrer Immobilität, die dann irgendwann der Körper immer wieder fordert?

Ben: Hmm.

Ben: Hmm.

Per-Olof Waßen: Also dass sie dann stürzt und dann eigentlich der Körper sagt, so jetzt fliegst du erstmal.

Ben: Ja, ja.

Per-Olof Waßen: Warum kämpft die?

Ben: Redet sie, ja, ich glaube, sie ist im Kopf super fit, hat eine Historie und ein historisches Gedächtnis, das ist unglaublich.

Per-Olof Waßen: Worum kämpft die?

Ben: Ich glaube, weil ihr Kopf noch zu gut ist, also sie will noch was erleben.

Ben: Ich glaube, das ist für sie, glaube ich, der Hauptgrund.

Per-Olof Waßen: Mhm.

Per-Olof Waßen: Mhm.

Ben: Sie redet dann von ihren Heimkollegen, Kolleginnen, manchmal sehr lustig, nicht abfällig, aber so ist sie doch gar nicht.

Ben: Und ja, ich glaube, diese Differenz zwischen Körper und Geist, die ist bei ihr da, aber das will sie noch nicht, ja, will sie nicht so hinnehmen.

Per-Olof Waßen: Also so ein bewegter Geist kann förderlich sein, auch einen bewegten Körper zu erhalten.

Ben: Na, wie du sagst, also ganz viele, glaube ich, in ihrer Situation würden jetzt liegen bleiben im Bett, auf dem Sofa.

Per-Olof Waßen: Vielleicht wird dann den Kopf in den Sonnen stecken und sagen, das war's.

Ben: Ja.

Ben: Ja.

Ben: Das finde ich super, super beeindruckend bei ihr.

Ben: Ja.

Per-Olof Waßen: Oder zu müde einfach.

Per-Olof Waßen: Oder...

Per-Olof Waßen: Kein Ziel, keine Perspektive auf mentaler Ebene.

Per-Olof Waßen: Können wir nochmal zurück zu diesen drei, zu diesen großen drei Mobility-Pfeilern gehen, Beugung des ganzen Körpers, Streckung des ganzen Körpers, Verwringung des ganzen Körpers.

Per-Olof Waßen: Ich stelle mir jetzt vor, vielleicht hat es bei dem einen oder anderen Zuhörer Klick gemacht und er sagt, okay, da möchte ich auch mal mehr reingehen.

Per-Olof Waßen: Was wäre der beste Weg jetzt für die nächsten drei Monate, um wieder mehr, sage ich mal, Flexibilität durch die tiefe Hocke in den Körper zu kriegen?

Per-Olof Waßen: Ich merke, ich kann die tiefe Hocke nicht.

Per-Olof Waßen: Was kann ich tun?

Per-Olof Waßen: Was wäre deine erste Hilfestellung?

Per-Olof Waßen: Was kann derjenige machen?

Ben: Mieterebene sie trotzdem tun.

Ben: Aber natürlich etwas unter die Ferse setzen.

Ben: Das heißt, Handtuch zusammenrollen, an die Bordsteinkante die Ferse setzen, Teppich zusammenrollen, also die Ferse erhöhen, Absatz kreieren.

Ben: Das wird dem oberen Sprunggelenk super, super gefallen, das wird der Hüfte gefallen und dann hat man erstmal eine Möglichkeit runterzukommen.

Ben: Und

Per-Olof Waßen: Damit ich ein Maß habe, also wenn ich das jetzt höre, das erste Mal, du hörst jetzt draußen zu und denkst dir so, okay, wie lange, wie oft soll ich das machen?

Per-Olof Waßen: Was wäre ein gesundes Maß, einfach damit man einen Einstieg hat?

Ben: Ja, ganz wichtig.

Ben: Auch für mich natürlich gerade nochmal, okay, was sind die absoluten Basics zu Beginn?

Ben: Ich glaube, immer auf die Atmung hören.

Ben: Das heißt, wenn du in einem Bereich, in einer Position nicht mehr atmen kannst oder natürlich auch Schmerz kommt, dann hast du die Bewegung und die Position zu verlassen.

Per-Olof Waßen: Hm?

Per-Olof Waßen: Hm?

Per-Olof Waßen: Hm?

Ben: Das heißt, ruhig atmen, die

Ben: Die Winkel oder Gelenkswinkel wollen immer sehr, sehr gerne beruhigt werden.

Ben: Das heißt, ruhige, lange Atemzüge, wenn du in diesen Winkeln bist, aber auf den Körper horchen und wenn er sagt, hey, reicht mir gerade, der Druck im Knie steigt, irgendwas zieht, irgendwas nervt, raus.

Ben: Da gibt es schwierig, also keine Zeit.

Per-Olof Waßen: Mhm.

Per-Olof Waßen: Mhm.

Ben: Ich bin kein Fan, auch jetzt ganz spannend.

Ben: Freitag hatte ich einen ehemaligen Bundesliga-Triathleten im Coaching.

Ben: Ganz, ganz spannend.

Ben: Jetzt auch Freude, nicht abwertend oder so, aber du hättest auch, glaube ich, da...

Ben: Großes Interesse, oder nicht dueres Interesse, aber der Mensch würde von dir profitieren auf jeden Fall, weil er sich ultra an das Laufen angepasst hat, aber natürlich an das 40-Stunden-Training-Pensum die Woche in Höchstphase.

Per-Olof Waßen: Mhm.

Per-Olof Waßen: Mhm.

Ben: Da war kaum Loslassen, kaum Beckenbewegung, kaum Verwringung da, wirklich nur so stark, Stärke nach vorne.

Ben: Also im Gehen ist der gefühlt geschwommen und gelaufen gleichzeitig, weil da war so viel Power drin.

Ben: Und deswegen ruhig, das Nervensystem beruhigen, in die Länge gehen, stark und weich gleichzeitig sein.

Ben: Ja.

Per-Olof Waßen: Kommen wir zum in die Länge gehen.

Per-Olof Waßen: Wie kann ich denn jetzt als Mensch, der das hört, wenn du jetzt da draußen hörst, okay, häng dich mal irgendwo dran.

Ben: Vielleicht noch gar nicht direkt.

Per-Olof Waßen: Wie oft soll ich das machen und wie lange mache ich das?

Per-Olof Waßen: Also klar, auch hier.

Per-Olof Waßen: Mhm.

Per-Olof Waßen: Mhm.

Ben: erst eine Regression machen.

Ben: Das heißt, erst mal gucken, möchte die Schulter überhaupt dahin?

Ben: Das heißt, wirklich ohne Last, ohne Hinhängen, erst mal die Arme über den Kopf schauen oder schieben, um zu gucken, möchte meine Schulter überhaupt in diese volle Streckung rein?

Ben: Und wenn sie das noch nicht möchte, dann solltest du dich da noch nicht nirgendwo, irgendwo dranhängen.

Ben: Aber wenn du sagst, hey, ich kann ohne Schmerzen meine Arme über den Kopf nehmen,

Per-Olof Waßen: Hm?

Per-Olof Waßen: Hm?

Ben: Kannst erstmal passiv an den Türrahmen oben gehen, also Hand über den Kopf durch die Türe gehen und dann erstmal gegen den Widerstand ein bisschen rein stretchen, schauen, was da passiert, ein bisschen Gegendruck installieren.

Ben: Ich spiele immer ganz gern mit diesem sich in eine Dehnung reinziehen, aber dann direkt auch Druck kreieren, also nicht nur in die Dehnung gehen, sondern in der Dehnung Kraft aufbauen.

Ben: Und dann Finger vorbereiten.

Ben: Wenn Ringe am Balkon hängen zufällig oder du draußen ein Klettergerüst hast, geh mal dran.

Ben: Lass die Füße noch auf dem Boden, lass dich reinziehen.

Ben: Guck mal, ob du dich mit Füßen auf dem Boden einfach abhängen kannst.

Ben: Und dann unterscheiden in passiven Hang, aktiven Hang.

Ben: Also passiv einfach nur reinziehen lassen, aktiv ein bisschen stark werden aus dem Schulterblatt und ausprobieren.

Per-Olof Waßen: Und gibt es da eine Gewichtsgrenze?

Per-Olof Waßen: Würdest du sagen, wenn jetzt jemand schwer übergewichtig ist oder so, vielleicht noch Bodenkontakt halten erstmal und auch greifen oder so und an der Tischkante hängen oder so und auf Knien?

Ben: Ja, wenn, naja, es kommt ja immer darauf an, wie viel Kraft hat der Mensch.

Ben: Genau, ja, absolut.

Ben: Ja, absolut.

Ben: Oder bei kleinen,

Ben: Ja, bei kleinen Reckstangen am Spielplatz, wo Kinder einen Umschwung machen.

Per-Olof Waßen: Mhm.

Per-Olof Waßen: Mhm.

Per-Olof Waßen: Halbes Gewicht rein hängen.

Per-Olof Waßen: Mhm.

Per-Olof Waßen: Mhm.

Ben: Da kann man ideal drauf, da kann man mit den Knien ja sogar auf dem Boden bleiben und sich einfach mal ein bisschen ziehen.

Ben: Also, genau, ich wollte gerade sagen, immer in Prozent denken, 100% Körpergewicht wäre, Füße verlassen den Boden, Fußspitzen sind auf dem Boden, 80, 70, 60%.

Ben: Knie auf dem Boden, 40%.

Ben: Von klein hoch.

Per-Olof Waßen: Ich mache irgendwann nur noch 250% Klimmzüge.

Ben: Ja, geht auch.

Ben: Genau.

Ben: Hatte 250, das heißt, das Doppelte und nochmal die Hälfte.

Ben: Na, nicht ganz.

Per-Olof Waßen: Und zwar, wenn der Ben sich an mich noch mit dran hängt.

Ben: Ja.

Per-Olof Waßen: Ja, das wäre gut.

Per-Olof Waßen: Ja, du noch mit dran.

Per-Olof Waßen: Du bist ja noch mal anderthalb Mal ich.

Per-Olof Waßen: Ja, vielleicht nicht.

Ben: Aber du bist der Klimmzug.

Per-Olof Waßen: Gewicht so, wie es ich nicht.

Per-Olof Waßen: Hm.

Per-Olof Waßen: Hm.

Ben: Hey, Klimmzüge, das ist Mobilität.

Ben: Du gehst aus einer vollen Dehnung raus, aber gehst in die andere Amplitude wieder rein.

Ben: Das ist eine Bewegung.

Ben: Dehnung, Konzentrik, Exzentrik, Kraft, Stretch.

Per-Olof Waßen: Cool.

Per-Olof Waßen: Bei den Bewegungen nach hinten, Verwringungen, alles was mit Rotation zu tun hat, was kann ich da falsch machen, was kann ich richtig machen?

Ben: Tja, wenn man aus der Perspektive gehen würde, es there is no wrong movement, gibt es nichts falsch zu machen, aber natürlich gleichzeitig doch wieder, weil wir Menschen zu schnell ans Ziel wollen, zu schnell eine Bewegung meist machen müssen.

Ben: Ach, sich mit dem Becken auseinandersetzen, mit dem oft so bösen dargestellten Hohlkreuz, dass das nicht schlimm ist, sondern dass man da reingehen kann und wieder raus und in die Gegenbewegung.

Per-Olof Waßen: Mhm.

Per-Olof Waßen: Mhm.

Per-Olof Waßen: Mhm.

Ben: Dass man lernt, das Becken zu neutralisieren, zu stabilisieren und damit dann rumgeht.

Ben: Ja, aber experimentieren, mit dem Körper gemeinsam experimentieren.

Ben: Und das ist ja eigentlich, das war glaube ich damals so für mich auch dieses Mobilitäts, was ich vielleicht so daran gemocht habe, andere Bewegungen zu machen, andere, als ich sie im Studium gelernt habe, extremer.

Ben: Nicht, dass ich ein Zirkusartist wurde, ich bin ja nie irgendwie auf, nie diese Artistik-Sache gemacht, aber wo immer wir waren, äh,

Per-Olof Waßen: Moment.

Per-Olof Waßen: Weiter.

Per-Olof Waßen: Wo immer wir waren.

Per-Olof Waßen: Leider hat mein Telefon, das Festnetz-Telefon hier geklingelt, was selten passiert.

Ben: Das klang wie eine Arztpraxis.

Ben: Ja.

Ben: Ja.

Ben: Ja, stimmt.

Ben: Ja.

Ben: Ja.

Per-Olof Waßen: Unwichtig.

Per-Olof Waßen: Die Zeit ist eigentlich rum.

Per-Olof Waßen: Wir müssen das auch irgendwie ein bisschen eintöten, das Ganze, damit wir nämlich jetzt den Podcast auch noch veröffentlichen können, weil wir sind wirklich kurz davor.

Per-Olof Waßen: Ich glaube, ich habe tatsächlich ein bisschen...

Per-Olof Waßen: Ideen und auch Lust bekommen, dieser Beugungsstreckung ein bisschen mehr Raum zu geben.

Per-Olof Waßen: Ich werde es in meinen Alltag einbauen, abends bei Netflix gucken, mich wieder an die tiefe Hocke erinnern und mein Hockebrett nehmen und das einfach drunter setzen.

Per-Olof Waßen: Ich habe aber gemerkt, weil ich gerade auch wieder ein bisschen mehr Kniebeugen gemacht habe mit einer leichten Erhöhung auf dem Calisthenics-Platz, wo ich gemerkt habe, dann habe ich das Fuß ein bisschen...

Per-Olof Waßen: Ein bisschen in Plantarflexion, also nach unten und dann geht das wunderbar und ich merke einfach auch, dynamisch funktioniert bei mir die Tieferhoch einfach besser.

Per-Olof Waßen: Wenn ich hoch und runter gehe, dann werde ich immer wärmer und ich komme dann runter, ohne dass es so, also die Position zu halten ist viel, viel schwerer, ne.

Ben: Ja.

Ben: Ja.

Per-Olof Waßen: Aber natürlich auch was anderes und auch wichtig, das werde ich auf jeden Fall machen.

Per-Olof Waßen: Hängen tue ich sowieso und Verwringung gehört ab jetzt absolut dazu, weil ich merke, dass es mir gut tut, weil ich im Brustwirbelbereich merke, da fängt jetzt an, was zu blockieren, so langsam, aber sicher.

Per-Olof Waßen: Und das muss nicht sein, jetzt geht die Kamera wieder.

Per-Olof Waßen: Ja, wenn du da draußen Bock hast, den Ben mal live zu erleben, komm doch mal zu einem der Workshops, die wir anbieten, die auch spezialisiert sind.

Per-Olof Waßen: Auch einer zum Thema Unterschenkel noch kommt und da wird der Ben vielleicht auch dabei sein, bin ich jetzt gerade gar nicht so sicher, ich glaube schon.

Ben: Auf jeden Fall.

Ben: Ende August.

Per-Olof Waßen: Und dann ansonsten Stufe 1 sind natürlich Mobility-Teile, Elemente auch immer mit drin.

Per-Olof Waßen: Aber man kann natürlich den Ben, auch wenn man gerade aus NRW kommt, vor allen Dingen auch einfach buchen.

Per-Olof Waßen: Aber auch wenn man in der Schweiz unterwegs ist, durchaus mal, glaube ich, anfragen.

Per-Olof Waßen: Ben auf jeden Fall ein jahrzehntelanger Experte der Mobility mittlerweile.

Per-Olof Waßen: Und ganz schön, dass du heute über dieses kleine,

Per-Olof Waßen: Thema mit uns doch mal gesprochen hast.

Ben: Kleines, süßes Thema.

Ben: Ja, voll.

Ben: Ja.

Ben: Meine.

Ben: Ja.

Ben: Mein Weg.

Ben: Das stimmt.

Ben: Ja.

Ben: Ja.

Per-Olof Waßen: In der Folge 138 sind wir wirklich mal auf deine Mobility endlich gekommen.

Per-Olof Waßen: Ja, dein Weg, so wie du da jetzt gegangen bist.

Per-Olof Waßen: Ja, vielen lieben Dank.

Ben: Grüße gehen da gerade, ja, Grüße gehen da gerade raus an Toni aka Flex von Strong & Flex.

Per-Olof Waßen: Vielleicht kannst du noch abschließen, was dazu sagen.

Ben: Ich muss zugeben, ich habe gar nicht so viele Videos gesehen oder die Jungs verfolgt.

Ben: Klar, die waren damals schon immer dabei und wir hatten, du hast ja viel Kontakt zu Toni und dann waren beide bei uns im Laden damals beim Barfußleben.

Ben: bei dem schönsten Barfuß-Event damals im Laden.

Ben: Da gibt es ein Video, ein Bild, wo ich gerade dran denke, wo ich neben Toni, wo ich neben Flex hocke.

Per-Olof Waßen: Mhm.

Per-Olof Waßen: Mhm.

Ben: Und da musste ich gerade nur dran denken.

Ben: Also diese Verhocke bedeutet mir weiterhin etwas und ich baue sie immer wieder in meinen Alltag ein.

Ben: Sie gehört zu mir, kann ich schon sagen.

Ben: Also ich nehme sie gerne ein.

Ben: Sie ist für mich immer wieder etwas zum Fühlen, zum Nachfühlen.

Ben: Sie ist für mich gar nicht mehr eine Übung, sondern ich fühle mich jetzt da rein.

Ben: Und das ist vielleicht für euch da draußen auch eine schöne Empfehlung, Inspiration.

Ben: Es nicht als Pflicht zu sehen, es nicht als Aufgabe zu sehen, sondern fühlt da rein.

Ben: Und viel Spaß beim Fühlen.

Ben: Wir sehen uns beim nächsten Mal.

Ben: Habt eine wunderschöne, coole, heiße Zeit.

Ben: Ciao.

Per-Olof Waßen: Heiß ist es auf jeden Fall.

Per-Olof Waßen: Tschüss.

Ben: Tschüss, lieber Pelle.

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