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#132 «Ich hab Rücken!» ISG, BWS & CO

Barfuss Schule Podcast
Barfuss Schule Podcast

134 plays · May 13, 2026

🎙️ Folge 132 – Ich habe Rücken: ISG, BWS & Co. Rückenschmerzen gehören für viele zum Alltag – aber wo kommen sie eigentlich her? Und was hilft wirklich? In dieser Folge sprechen Roman & Ben über das ISG (Iliosakralgelenk), die Brust- und Lendenwirbelsäule und darüber, warum Beschwerden oft weniger mit „kaputt“ als mit Bewegung, Atmung und Spannung zu tun haben. Du erfährst: •⁠  ⁠warum ein unbewegliches Becken zu ISG-Problemen führen kann •⁠  ⁠wie Atmung (auch in den Rücken!) deine Wirbelsäule entspannen kann •⁠  ⁠weshalb kleine Schritte, hohe Frequenz & aufrechte Haltung beim Laufen so effektiv sind •⁠  ⁠welche Rolle Barfußgehen & Barfußschuhe für deinen Rücken spielen können •⁠  ⁠und warum weniger „hart trainieren“ oft mehr bringt als gedacht Mit echten Fallbeispielen aus der Praxis zeigen wir, wie Menschen durch einfache Veränderungen wieder in ihre Beweglichkeit und Schmerzfreiheit gefunden haben. ⸻ 💬 Deine Erfahrung? 👉 Kennst du Rückenschmerzen? 👉 Was hat dir geholfen, sie zu lösen oder zu verbessern? Schreib uns deine Geschichte in die Kommentare – wir sind gespannt! ⸻ 🎧 Jetzt anhören auf YouTube, Spotify, Apple Podcasts & Co. ⏰ Heute (Mittwoch) ab 18:30 Uhr online ⸻ #rückenschmerzen #bewegung #barfusslaufen #gesundheit #podcast

Transcript

Per-Olof Waßen: Roman.

Ben: Und Ben.

Per-Olof Waßen: Ja, hallo, Wenn.

Ben: Hallo Roman.

Per-Olof Waßen: Schön, dich zu sehen.

Ben: Ebenso, ebenso.

Per-Olof Waßen: Schon lange nicht mehr mit dir zusammen in einem Podcast.

Ben: Wirklich lange, ja.

Per-Olof Waßen: Das freut mich aber.

Per-Olof Waßen: Genau.

Ben: Ich mich auch.

Ben: Ja, das Team Schweiz, ne?

Per-Olof Waßen: Genau.

Ben: Ich habe heute Morgen, ich wollte die ganzen letzten Tage, ja erstmal willkommen, ich fange mal an, bevor wir reingrätschen, willkommen zu Podcast Nr.

Ben: 132 mit Roman und Ben.

Ben: Hallo ihr da draußen.

Ben: Wir gehen heute, bevor wir ein bisschen ganz kurzen Smalltalk machen wahrscheinlich, weil wir, Roman und ich haben uns viel zu erzählen,

Ben: In das Thema Rücken wieder rein.

Ben: Pelle und Pierre haben euch bei der letzten Folge ja sehr schön, finde ich schon, also sehr gelungen in dieses Thema Rücken eingeführt.

Ben: Mit persönlichen, aber auch mit ein paar Barfuß-Fakten oder laufspezifischem Inhalt.

Ben: Und mal gucken, wo das mit Roman und mir heute hier hingeht.

Ben: Ich habe eben schon so schön gesagt, ich habe wieder den Sportwissenschaftstempel hier aufgesteckt, aber den werde ich gleich schnell wieder ablehnen.

Per-Olof Waßen: Ja, genau.

Ben: Oder ablegen, nicht ablehnen.

Ben: Ich lehne ihn nicht ab, aber ich lege ihn ab.

Ben: Hey, das habe ich dich eben gefragt.

Ben: Als die Technik stimmte, war die erste Frage, wo ist die Schokolade?

Ben: Ich habe leider keine.

Ben: Naja.

Per-Olof Waßen: Du hast keine Schokolade.

Per-Olof Waßen: Ich habe hier natürlich Schokolade.

Per-Olof Waßen: Und zwar, ich würde wirklich sagen, die geilste Schokolade in unserer Schweiz.

Ben: Okay.

Ben: Es sah gerade so aus, als hätte so eine halbe Tafel abgebrochen.

Per-Olof Waßen: Ich als Veganer bin natürlich glücklich, dass es die auch in geiler Veganer-Schokolade gibt.

Per-Olof Waßen: Es ist Cashew-Mousse oder Cashew-Milch mit Cashews drin, mit Karamell und so.

Per-Olof Waßen: Also

Per-Olof Waßen: Ja, die gibt es da, das ist ein Schokoladenhersteller, der Lederach ist das, ja, darf man ja sagen, die machen da so die großen Stücke, weißt du, so die ganzen Stücke, so ganze Platten, Kostenvermögen, bist du arm nachher.

Per-Olof Waßen: Genau, aber...

Ben: Willkommen in der Schweiz.

Ben: Schön.

Ben: Guten Appetit.

Ben: Lass es dir schmecken.

Ben: Ich habe einen indischen Tee.

Ben: Ich werde mit einem indischen Tee, der tatsächlich ein bisschen Salz hat, Salz drin hat, ich stelle mir dann die Schokolade gleich vor.

Ben: Roman, hast du schon mal Rücken?

Per-Olof Waßen: Ich hatte wirklich vor allem früher, in der Zeit, wo ich, es ist wirklich eine schöne Korrelation, sagt der Mann, Nehmer, glaube ich, wo ich noch keine Barfußschuhe kannte, habe ich echt oft Rücken gehabt.

Per-Olof Waßen: Man hat mir immer gesagt, ja, du hast halt ein hohes Kreuz,

Per-Olof Waßen: ist ja klar, wenn du immer so komisch dastehst und so.

Per-Olof Waßen: Und ich hatte echt viel, wenn ich zum Beispiel an Konzerte ging, war das Standard, dass ich mich immer wieder mal nach vorne unten und mich ausdehnen musste und vorne runter gehen und so, weil ich wirklich stark im Kreuz hier Rücken gehabt habe, Schmerzen gehabt habe.

Per-Olof Waßen: Und komischerweise ist es, seit ich mich mit Füßen und Barfußschwurm beschäftige,

Ben: Also zählst du zu den Leuten, die Pelle und Pierre in der letzten Folge angesprochen haben.

Per-Olof Waßen: Wie soll es?

Ben: Wir hören es immer wieder.

Ben: Seit dem Umstieg

Ben: ganz anderes Gefühl zum Rücken, ganz anderes Gefühl zu gelenken, kann ich bestätigen.

Ben: Nicht, dass ich jetzt mein Leben lang krass viel Rücken hatte, aber ich habe früher viel Handball gespielt und hatte ich da nicht eine gute Rumpfmuskulatur, gut im Krafttraining gestanden, hatte ich auch viel Rücken.

Ben: Das war bei mir immer irgendwie so ein, ich bin spät eigentlich groß geworden, aber war dann mit 17, 16, 16, 17, so meine Größe jetzt,

Ben: gefühlt einfach irgendwie zu lang für die Stabilität meines Rückens.

Ben: Man sagt ja auch immer, der untere Rücken vor allem ist der stabile, der muss stabil sein.

Ben: Kommen wir gleich wahrscheinlich auch zu.

Per-Olof Waßen: Ja, so wirklich so Lendenwirbel.

Ben: Wo hast du Rücken, weißt du das?

Ben: Auch eher unten?

Ben: Ja.

Per-Olof Waßen: Nennen wir den Bereich.

Ben: Ist auch wirklich, ne?

Per-Olof Waßen: Genau.

Per-Olof Waßen: Bin halt auch recht groß, gell?

Ben: Voll.

Per-Olof Waßen: Und zwar früher sogar auch noch wirklich Training und so, Rückentraining, also nicht Bodybuilding, Krafttraining ein bisschen.

Per-Olof Waßen: Ja, aber trotzdem, mit dem Gehirn, da kommt schon eine Menge Gewicht zusammen.

Per-Olof Waßen: Ist auch so, gell?

Per-Olof Waßen: Also beim unteren Rücken hast du eigentlich, da trägt sehr viel Gewicht.

Ben: Ja.

Ben: Mhm.

Per-Olof Waßen: Also da muss recht extrem viel Belastung aushalten können.

Per-Olof Waßen: Die haben wir eigentlich schon ganz gut zusammengebaut, aber kann halt dann trotzdem zu Schmerzen kommen bei gewissen Dingen.

Ben: Ja, wir picken heute mal so zwei Strukturen raus.

Ben: Das ist einmal die Brustwirbelsäule, aber auch einmal dieses berühmte ISG, das Iliosakralgelenk.

Ben: Und du sagst ja gerade schon, ich würde das auch bestätigen, dass die meisten Menschen, mit denen wir, mit denen ich arbeite, auch eher Trouble im unteren Rücken haben.

Ben: Also da, wo die Bandscheiben einfach am größten sind, wo die Wirbel am stärksten sind und auch die Stabilität am höchsten ist und gleichzeitig die Beweglichkeit am niedrigsten.

Per-Olof Waßen: Mhm.

Per-Olof Waßen: Mhm.

Ben: Das Iliosakralgelenk habe ich noch ein bisschen nachgelesen.

Ben: Das sind wenige Millimeter, die da sich bewegen.

Ben: Das ist Mühe.

Ben: Das ist nichts im Vergleich zur Brustwirbelsäule, die so viel kann oder eben auch natürlich zur Halswirbelsäule.

Ben: Und dann habe ich das, als ich mich da ein bisschen nochmal durchgelesen habe,

Ben: nochmal an Laufbilder erinnert.

Ben: Und dann gibt es ja, wenn ich dieses Bild da für euch da draußen, auch die gerade kein, also ohne Bild schauen, nur mit Ton hören, es gibt ja diese typischen Laufbilder,

Ben: von der Technik, wo das berühmte Läuferdreieck da ist, wo einfach sehr viel Oberkörperaktivität ist, wie wir es dann beim schnelleren Laufen oder auch beim Sprinten haben, wo der Oberkörper natürlich richtig Gas geben muss.

Ben: Und dann habe ich das nochmal so ein bisschen gegenübergesetzt von der Barfußlauftechnik, die wir gerne mögen, wo die Wirbelsäule gar nicht so viel macht.

Per-Olof Waßen: Mhm.

Per-Olof Waßen: Mhm.

Ben: wo wir eben sagen, ich habe ein Zitat von Pelle noch von damals im Kopf, als wir auf dem Laufband gelaufen sind und das so ein bisschen vorgemacht haben, dass wir schauen müssen, dass wir nicht uneffizient arbeiten.

Ben: Sagte Pelle mal, Thema, man könnte mit einem Speer laufen oder man könnte nebenbei eine kleine Doktorarbeit schreiben, dass der Oberkörper eigentlich

Ben: gar nicht großartig mit dabei sein muss.

Ben: Und dann finde ich das spannend im Vergleich zu, wie wird Laufen heutzutage umgesetzt.

Ben: mit einem riesigen Hub, mit einer riesigen Rotation drin.

Ben: Und deswegen finde ich auch wichtig, direkt zu sagen, alles, was wir hier im Podcast besprechen, ist für euch da draußen, für dich da draußen, natürlich ist kein therapeutisches Mittel für die Einordnung deines Schmerzens, deiner Schmerzen, sondern eher ein Erfahrungsbericht aus unserer Welt, aus unserer Arbeit, aus unserem Denken heraus.

Ben: Weißt du, was ich meine?

Ben: Also dieses unbedingt.

Per-Olof Waßen: Darf ich gerade was erzählen?

Per-Olof Waßen: Also gerade wenn du jetzt Lauftechnik hast, so angeschaut.

Ben: Die nächsten 30 Minuten bitte.

Per-Olof Waßen: Bitte lass mich was erzählen.

Per-Olof Waßen: Ne, ich finde das, ich muss das unbedingt erzählen.

Per-Olof Waßen: Ich glaube, es passt jetzt ganz gut rein, weil du jetzt das Bild geöffnet hast mit dem klassischen Joggenlaufen, mit dieser Verdrehung, die man ja auch hat, und diese Anspannung, die man hat.

Per-Olof Waßen: Und

Per-Olof Waßen: Letzte Ausbildung hier in der Schweiz, Stufe 1, vor zwei, drei Wochen, noch nicht so lange her, war eine Teilnehmerin mit dabei.

Ben: Zwei, noch nicht mal.

Ben: Zum Frühstück.

Ben: Cool.

Per-Olof Waßen: Die ist doch bekannt dafür, dass sie doch mal ganz, ganz weite Reisen macht.

Per-Olof Waßen: Also so Jakobsweg ist für die Frühstück.

Per-Olof Waßen: Ja, pfuh.

Per-Olof Waßen: Also wirklich so, ich rede davon so täglich 50, 60 Kilometer laufen, gehen, über sehr, sehr weite Distanzen, also sehr, sehr weite Distanzen und als ein sportlicher Mensch.

Per-Olof Waßen: jetzt seit kurzem mal, also erstes, nicht wertend gemeint, sondern seit kurzem so Barfußschuhe entdeckt und irgendwie dann halt zur Barfußschule gekommen, was ja eigentlich logisch ist, und in die Ausbildung angemeldet, um vor allem das Gefühl dieses, ja, das bisschen effizientere oder leichtere Laufen, das wir da so praktizieren, so ein bisschen gelenkschonende, aufgerichtete, das mal kennenzulernen, oder?

Ben: Vielen Dank.

Per-Olof Waßen: Und ich kriegte zwei Tage oder ein oder zwei Tage vor der Ausbildung eine Mail von ihr.

Per-Olof Waßen: Ich habe Wahnsinnsschmerzen.

Per-Olof Waßen: Ich habe voll Hexenschuss quasi, also hinten auch, also im Lendenwirbelbereich voll zu.

Per-Olof Waßen: Schmerzen, kann mich fast nicht bewegen.

Per-Olof Waßen: Ich weiß nicht, ob ich kommen kann.

Per-Olof Waßen: Aber, und dann einen Tag später, ich komme trotzdem, es ist nicht besser, ich komme trotzdem, weil ich habe mich jetzt so darauf gefreut, auf diese Tage, nee, ich lasse mir das nicht nehmen, das wird schon irgendwie gehen.

Per-Olof Waßen: Kam da an, musste natürlich auf dem Stuhl sitzen, auch, wir haben ja immer da unsere Matten am Boden und so, musste auf dem Stuhl sitzen dann auch, war sehr verkrampft, man hat das schon gemerkt, also da waren Schmerzen da, da war wenig Bewegung da, und

Ben: Unsere mit.

Per-Olof Waßen: Ja, was machen wir in unserer Ausbildung?

Per-Olof Waßen: Nebst natürlich Bewegungsmuster angucken, nebst Entspannung, na, natürlich Entspannung, und dann halt dieses leichte Joggen, das wir machen, dieses leichte, aufrechte Joggen, wo man eben oben eigentlich die ganze Arme und so halt für anderes benutzen könnte, eben Speer in die Hand nehmen oder was auch immer, und waren so unterwegs.

Per-Olof Waßen: Und es ist krass zu sehen, wie einfach jeden Tag so eine Kurve, zzzz,

Ben: Hm.

Per-Olof Waßen: der Besserung sich gezeigt hat und sie am vierten Tag auf der Matte saß und relativ entspannt war, man hat es noch ein bisschen gemerkt, wir haben da nicht einfach auf null, auf hundert weggezaubert, aber man hat es extrem gemerkt, wie das, was wir in diesen Tagen gemacht haben, so förderlich war scheinbar für dieses

Per-Olof Waßen: diesen Schutzmechanismus, was es im Endeffekt ist, wenn etwas schmerzt im unteren Rücken, ein Schutzmechanismus verkrampft, macht zu, dass das sich gelockert hat, vor allem auch durch das Laufen, dieses 180er, dieses leichte Trubbeln, Tippeln, senkrecht, entspannt, das hat extrem was gemacht.

Ben: Ja.

Ben: Ja.

Ben: Ja.

Per-Olof Waßen: Und wenn ich da an Übungen denke, die wir machen, dass wir so seitwärts gehen, also seitwärts laufen oder uns drehen, rückwärts laufen, und beim Seitwärtslaufen ja auch eine leichte Wirbelsäule-Ausdrehung haben ein bisschen.

Per-Olof Waßen: Also das ist krass, was das alles gemacht hat.

Per-Olof Waßen: Das war eine super Therapie in Anführungszeichen für ihr Leiden.

Ben: Superschön.

Per-Olof Waßen: Es war schön zu sehen, wie sich das verändert hat.

Ben: Pelle hat letzte Woche oder im Podcast ja auch kurz die Rückenmuskulatur angesprochen.

Ben: Das ist für mich eigentlich so das Paradebeispiel.

Ben: Die Rückenmuskulatur und das gesamte Muskelkorsett, was uns in die Aufrechte bringt, inklusive Glutealstruktur, Po, Bauch, seitliche Rippenmuskeln, Nacken, Schultern,

Ben: Das ist ja für beide Seiten anfällig.

Ben: Es ist einmal für die Verspannung anfällig.

Ben: Das Nervensystem steuert den Muskeltonus.

Ben: Und dann ist es aber auch gleichzeitig ein Riesenpotenzial, diese Wirbelsäule sicher einzupacken.

Ben: So, und dann haben wir ja beide Welten.

Ben: Dann haben wir einmal dieses, okay, unser Nervensystem steuert das, dann sind wir beim Thema Atmung.

Ben: Dann sind wir nicht nur dabei, dass eine gute Atmung auch die Mechanik in der Brustwirbelsäule fördert und der Wirbelsäule gut tut, sondern natürlich auch den Tonus schön hält.

Ben: Also eine entspannende Atmosphäre sorgt dafür, dass übermäßige Spannung gar nicht erst aufploppt oder eben sich abbauen kann in so ein paar Tagen.

Ben: Und dann will ich aber auch die Lanze brechen, beziehungsweise auf jeden Fall Werbung machen für Krafttraining.

Ben: Pierre hat es letzte Woche ein bisschen so dargestellt, ja, man kann es auch übertreiben, definitiv, kann man.

Ben: Wenn wir exzessiv, du hast eben von Bodybuilding gesprochen, wenn wir exzessiv immer wieder Monotonie, immer wieder hohe Last haben,

Ben: kann das irgendwann natürlich für Trouble sorgen.

Ben: Aber wir brauchen Krafttraining, um diesen Schutzmechanismus, um diese Schutzstruktur aufrechtzuerhalten.

Ben: Also nur Bodyweight, wenn wir jetzt in der Trainingsempfehlung sind.

Ben: Ich mag es auch mit Läufern und Läuferinnen, die gar nicht jetzt das Ziel haben, stark zu werden.

Ben: Mit denen mache ich Krafttraining, um denen überhaupt mal die Möglichkeit zu geben, auch zu entspannen.

Ben: Meiner Meinung nach muss auch ein Muskel, der entspannen kann und der entspannen sollte, erstmal wissen, okay, wie stresse ich den überhaupt, wie trainiere ich den überhaupt.

Ben: Und da sind wir ja in diesen beiden Welten.

Ben: Also wir brauchen Reiz, aber wir brauchen auch ein schönes,

Per-Olof Waßen: Mhm.

Per-Olof Waßen: Mhm.

Ben: Ein Rahmen, den ihr scheinbar kreiert habt, wo der Mensch sich entspannen kann.

Ben: Mega schön.

Ben: Du hast eben senkrecht gesagt.

Ben: Senkrechte Haltung.

Ben: Das passt auch wieder zu dieser wunderbaren Funktion unserer Wirbelsäule.

Ben: Egal ob unten oder oben, die Wirbelsäule ist dafür da, senkrechte Kräfte, Stöße abzudämpfen.

Per-Olof Waßen: Mhm.

Per-Olof Waßen: Mhm.

Per-Olof Waßen: Mhm.

Ben: Wenn wir da wieder das berühmte Set-Prinzip mit reinnehmen, wir brauchen sie, also wir müssen springen, ihr da draußen, springt ihr schon, hüpft ihr schon, braucht die Wirbelsäule.

Ben: Was braucht sie noch, was gibst du ihr?

Ben: Du hast ja auch einen, du hast eben gesagt, du bist ja auch groß, bist du?

Ben: Und ich habe oft, oder habe gerade nicht oft, also doch oft, aber ich habe gerade das Bild von dir, wie du durch den Bonner Wald läufst.

Ben: Und das Schöne ist ja, für euch da draußen, die den Barfußschul-Terminkalender noch nicht im Kopf haben, nächste Woche ist in Deutschland die Stufe 2 Ausbildung.

Ben: Da werden wir dich und Matt wieder durch den Bonner Wald laufen sehen, durch den Kottenforst.

Per-Olof Waßen: Ist so.

Ben: Ja, ist so.

Per-Olof Waßen: Freue mich.

Ben: Wir uns auch, aber das wollte ich zu deiner Person sagen.

Ben: Du bist ein großer Mann und hast einen Laufstil dir angeeignet, der stark aussieht, aber trotzdem auch filigran.

Ben: Da muss ich gerade dran denken.

Ben: Das ist das perfekte Bild, wie ich diese beiden Welten ja auch verstehe.

Ben: Also nicht diese Welt des Laufens,

Ben: Höhere Frequenz, leichtfüßig, sagen wir mal gelenkschonender.

Ben: Wir wissen, glaube ich, was wir damit meinen, aber ich würde jetzt nicht per se unterschreiben, hey, jedes Mal barfußlaufen ist gelenkschonender.

Per-Olof Waßen: Mhm.

Per-Olof Waßen: Mhm.

Ben: Das kommt drauf an, aber federnder, elastischer laufen und das trotzdem, obwohl du eben einen großen Körper hast.

Ben: Das finde ich ein richtig schönes Bild, was ich da gerade im Kopf habe.

Ben: Also auch für euch da draußen, egal, was ihr physisch mitbringt.

Per-Olof Waßen: Kommt mich gucken, kommt mich gucken.

Per-Olof Waßen: Wie ich filigrant stark durch die Bonner Wälder springe.

Ben: Ja.

Ben: Hey.

Ben: Genau, kommt nächste Woche und positioniert euch in den Büschen und schaut uns zu.

Ben: Naja, man weiß, was ich meine.

Ben: Einfach, ne?

Per-Olof Waßen: Ja, ja.

Ben: Also...

Per-Olof Waßen: Also ich habe das ja auch immer, also ich höre das ja auch, oder habe es ja früher vor allem mehr gehört, wo ich auch von, es sieht schon aus, ich weiß das von mir, ich sehe schon auch, halt auch durch die Größe, dass es so eine gewisse Anspannung hat, oder das ist eher so, aber ich bin wirklich, also tatsächlich bin ich sehr entspannt unterwegs.

Per-Olof Waßen: was sich genau dann bei diesen Sachen zeigt, die halt dann irgendwie einen Schnellrichtungswechsel oder irgendwie so einen Move beinhalten oder dass man vielleicht irgendwo kurz noch ausrutscht und sich noch wieder fängt oder so.

Per-Olof Waßen: Genau, und das ist eigentlich das Schöne.

Ben: Alleine in den Bergen.

Per-Olof Waßen: Mhm.

Ben: Alleine hoch, runter, links, rechts.

Per-Olof Waßen: Ja, das... Nee, nee, nee.

Ben: Wenn wir da sind wie ein Stock,

Ben: Nicht cool.

Ben: Sprunggelenk und Fuß, klar, die können viel austarieren, aber die Wirbelsäule muss mitgehen und das passt auch zur Brustwirbelsäule.

Ben: Also ja, die Brustwirbelsäule, kurz anatomisch

Ben: ein paar Sachen dafür.

Ben: Die Brustwirbelsäule hat den größten Rotationsspielraum.

Ben: Obwohl ich jetzt auf dem Boden im Schneidersitz sitze, mein Becken ist also fixiert und trotzdem kann ich mich komplett hier oben drehen.

Ben: Das ist nur möglich dank dieser Rotationsfreude in der Brustwirbelsäule.

Per-Olof Waßen: Mhm.

Ben: Das kann die Lendenwirbelsäule überhaupt nicht.

Ben: Die Halswirbelsäule kann das natürlich auch wieder, aber die Brustwirbelsäule ist so ein Epizentrum für diese Kräfte,

Ben: Und ich wiederhole da dieses Bild, dieses typische Laufbild, was wir häufig auf so Laufmagazinen sehen.

Ben: Und das passt auch, Pella erwähnte das, dass gerade sehr viel in Rotation trainiert wird, das kann ich bestätigen.

Ben: Mein Instagram und die Fitnessbubble ist, meine Fitnessbubble auf Instagram ist gerade voll davon.

Per-Olof Waßen: Mhm.

Per-Olof Waßen: Mhm.

Ben: Rotationstraining, diagonale Muster, alles ist voll damit und ich verstehe diese Welt und ich mag die auch.

Ben: Bin aber auch der Meinung, jetzt verscherze ich es mir vielleicht mit dem einen oder anderen, dass die auch hart übertreibt.

Ben: Weil es kommt ja immer darauf an, was möchte ich meiner Wirbelsäule abverlangen?

Ben: Also wofür brauche ich die?

Ben: Bin ich ein professioneller Schraubstock oder will ich in dem Gesundheitsrahmen meine Wirbelsäule fit halten?

Ben: Und wir fürs Barfußlaufen brauchen eben in der Brustwirbelsäule gar nicht so viel.

Ben: heißt nicht, dass die nicht geschmeidig durchbewegt werden sollte, jeden Morgen vielleicht oder jeden Abend.

Ben: Will damit aber auch euch da draußen vielleicht so ein bisschen, wie wir es auch oft machen, so ein bisschen den Druck rausnehmen, schaut auf die Basics.

Per-Olof Waßen: Mhm.

Per-Olof Waßen: Mhm.

Ben: Also mir wird, ja, könnten wir einen ganzen Podcast drüber machen.

Ben: Aber trotzdem, ich muss gerade an Elias denken.

Ben: Das ist ein Sporthochschulkumpel von mir, der sich auf dieses Thema spezialisiert hat.

Ben: Und den würde ich super gerne auch mal zum Podcast einladen.

Ben: Also falls du ihn hörst, ist das hiermit die offizielle Frage.

Ben: Aber ich schreibe ihm auch nochmal.

Ben: Weil der sich eben auf dieses Thema spezialisiert hat.

Ben: Und da bin ich mal gespannt drauf, auch ihn mal zu hören.

Ben: Weil dieses Thema ist groß und das wird noch größer.

Per-Olof Waßen: Sicher spannend.

Ben: Ja.

Per-Olof Waßen: Würde ich auch spannend finden, weil ich habe da doch auch schon, die Fragen sind bei mir doch auch schon herangetragen worden von Joggern.

Per-Olof Waßen: Ja, aber ist doch gut, diese Verdrehung, das ist doch super, das ist diagonal, das ist doch natürlich, das ist doch quasi richtig so.

Ben: Ist es ja auch.

Per-Olof Waßen: Ist es ja auch.

Ben: Keine Frage.

Ben: Die Frage ist natürlich wie immer.

Per-Olof Waßen: Genau, genau.

Ben: Mit Krafttraining, mit Yoga.

Ben: Wenn ich nur im Schneidersitz sitze, macht meine Hüfte eben nur das.

Ben: Ich muss die Innenrotation bedenken.

Ben: Also es liegt ja immer in diesem Balanceakt.

Ben: Deswegen diagonal zu trainieren ist cool.

Ben: So kann man den Gang und so kann man sich selbst sehr, sehr gut kennenlernen und trainieren.

Ben: Keine Frage.

Per-Olof Waßen: Hm.

Ben: Aber wenn wir die Basics außer Acht lassen,

Ben: Und damit, wie gesagt, Krafttraining, Atmung, ein großes Atemmuster, nicht nur in den Bauch, dann verkümmern die Rippen, dann verkümmert der Brustkorb.

Ben: Immer alles irgendwie dabei haben, aber auch wieder loslassen können, finde ich da auch wieder ein ganz wichtiges Bild, was ich im Kopf habe.

Per-Olof Waßen: Also Atmung sehe ich auch bei mir immer wieder das, wo ich mich immer wieder daran erinnern muss.

Per-Olof Waßen: Tatsächlich, dass ich, jetzt könntest du ja eigentlich mal noch ein bisschen tiefer atmen.

Ben: Hm.

Per-Olof Waßen: Und das merke ich schon.

Per-Olof Waßen: Also ich habe doch auch öfters, Selbstdiagnose wahrscheinlich vom Brustwirbelbereich über die Rippen hier, Spannungen zum Teil auch.

Per-Olof Waßen: Das merke ich dann, wenn ich lange im Auto sitze, lange fahre, wenig Bewegung habe.

Per-Olof Waßen: Und da ist wirklich nebst irgendwie sich bewegen natürlich, vielleicht Liegestütze machen, so Sachen helfen mir dann wirklich und ist die Atmung halt schon auch ein Thema.

Per-Olof Waßen: Also wirklich tief ein, Brustwidl rauf, also die Ritten, die ja hinten an der Brustwirbelsäule angemacht sind, dass das mal so richtig wieder aufgedehnt wird, aufgemacht wird.

Per-Olof Waßen: Also ich finde schon, dass ich gerne immer wieder mal daran erinnere, beim Atmen zu.

Ben: Unbedingt.

Ben: Ja.

Ben: Ja.

Ben: Ja.

Ben: Ja

Per-Olof Waßen: Weil ein bisschen tiefer vielleicht gehen und wirklich nicht nur Bauch oder nicht nur Brust, sondern the whole thing.

Per-Olof Waßen: Fill the whole thing.

Ben: Jeder kennt das Bild in den Bauch atmen, obwohl das natürlich muss erklärt werden, weil der Bauch nicht zum Atmen da ist, also irgendwie schon und irgendwie nicht.

Ben: Man atmet nicht in den Bauch, sondern das Zwerchfell geht runter und die Organe haben Platz und so weiter.

Ben: Der Bauch kommt hoch, das ist schon ein schönes Bild.

Ben: Aber dass man sagt mal in den Rücken atmen.

Per-Olof Waßen: Mhm.

Per-Olof Waßen: Mhm.

Ben: Und da spielt wirklich Atemmechanik eine Rolle.

Ben: Also Thema Brustwirbelsäule für euch da draußen.

Ben: Da könnt ihr Mobility-Übungen machen, wie ihr wollt.

Ben: Atmet groß, kreiert ein großes Atemmuster.

Ben: Schaut, wenn ihr in der Rückenlage seid, dass ihr wirklich mal in den Boden atmet und euch hinten ein bisschen rund macht, sodass diese Facettengelenke oder die Verbindung, wie du eben meintest, dass die mal einen Job bekommt.

Ben: Das ist Rückentraining, das ist ja auch witzig.

Ben: Also was ist witzig?

Ben: Es ist immer wieder spannend, wie verrückt der Körper arbeitet.

Per-Olof Waßen: Spannend, ja.

Per-Olof Waßen: Sehr, sehr spannend.

Ben: Müssen nicht immer diese fancy Bewegungen sein.

Ben: Ich mag fancy Bewegungen, aber auch nicht, wenn der Mensch noch nicht mal mit den Basics angefangen hat.

Per-Olof Waßen: Wie stehst du zum Becken?

Per-Olof Waßen: Beckenmobilität?

Per-Olof Waßen: Ist schon auch noch entscheidend, oder?

Per-Olof Waßen: Hm.

Ben: Mega.

Ben: Da sind wir wieder beim Elisokralgelenk.

Per-Olof Waßen: Hm.

Ben: Fürs Gehen wichtiger als fürs Laufen, würde ich sagen.

Per-Olof Waßen: Mhm.

Per-Olof Waßen: Mhm.

Ben: Beziehungsweise zeigt die Biomechanik.

Ben: Im Gang brauchen wir alle Ebenen.

Ben: Beim Laufen haben wir eher ein, wie wir es in der Ausbildung sagen, ein Federmassenprinzip.

Ben: Also im Kontext, das Becken darf stabil sein.

Ben: Und da überträgt die läuferische Kraft eher dann aus Fuß, Achillessehne, elastischem Gewebe nach vorne.

Ben: Gar nicht so dieses große Verwringung, diagonale, rotationale Bewegungsprinzip, wie wir es im Gang haben.

Per-Olof Waßen: Mhm.

Per-Olof Waßen: Mhm.

Ben: Aber auch wieder absolut in der Balance.

Ben: Es ist nicht immer diese Beweglichkeit.

Ben: Das ISG wird ja häufig so als Grund genommen.

Ben: Naja, ich habe ISG.

Ben: Sicher oder ist das nur so ein, hey, ich habe da was?

Ben: Oder nur so ein Wording.

Ben: Und dann liegt es nicht immer, wie gesagt, an fehlender Mobilität, sondern auch mal an Power.

Ben: Der Hintern.

Ben: Das ISG oder das Becken braucht Kraft im Hintern.

Ben: Deswegen Kniebeugen machen, schwerere Dinge hochheben, moderat an Krafttraining, an Kreuzheben.

Ben: Kreuzheben.

Ben: Deadlift auf cool, aber Kreuzheben heißt Heben aus dem Kreuz.

Per-Olof Waßen: Ja.

Ben: Ist gut.

Ben: Wertvolles Training.

Ben: Also durch Entlastung wird der Körper nicht stärker, sondern durch Belastung.

Ben: Aber

Per-Olof Waßen: Ja.

Per-Olof Waßen: Aber spannend, ich war ja, letztes Wochenende war ich ja mit dem Toto, dem Thorsten, zusammen in der Schweiz.

Ben: Ja.

Ben: Ja.

Ben: Ah.

Ben: Unbedingt.

Ben: Bing.

Per-Olof Waßen: Und da haben wir unsere Location angeguckt für die Stufe 3 Ausbildung.

Per-Olof Waßen: Also, kurzer Werbevlog.

Per-Olof Waßen: Da draussen, egal, Schweiz, Deutschland, Österreich, egal wo du wohnst.

Per-Olof Waßen: Es ist nämlich gar nicht so weit weg.

Per-Olof Waßen: Wir haben die Stufe 3 Ausbildung, das heißt, wir gehen zurück zur Natur und die findet in kratigen Berner Oberland in der Schweiz statt.

Per-Olof Waßen: Und ich weiß schon, es sind ja schon ein paar Leute aus Deutschland, NRW und so, hierher gekommen und mit dem Zug, es dauert zwar ein bisschen, aber man kriegt extrem günstige Verbindungen.

Per-Olof Waßen: Also wenn es das Finanzielle sein soll und sonst gibt es sicher auch die Möglichkeit vielleicht Mitfahrtgelegenheiten oder irgend sowas zu machen.

Per-Olof Waßen: Da haben wir sicher ein offenes Ohr für.

Per-Olof Waßen: Also von dem her überlegt es euch.

Per-Olof Waßen: In der Schweiz sowieso kein Thema und Deutschland, Österreich wäre es natürlich auch machbar.

Per-Olof Waßen: Donnerstag, 4. bis Sonntag, 7.

Per-Olof Waßen: Juni ist das in der Schweiz, also schon bald, knapp drei, vier Wochen.

Per-Olof Waßen: Und da sind wir in einem Tipidorf.

Per-Olof Waßen: Also ich würde sagen, wir reduzieren mal, wir machen es dem Minimalschuh gleich und minimalisieren mal unsere Möglichkeiten, sag ich jetzt mal, was der Komfort angeht,

Ben: Vielen Dank.

Per-Olof Waßen: Im Weissten, also so wie man es sich vorstellt.

Per-Olof Waßen: Wir schlafen in Tippis, wir machen Feuer, wir machen das Essen selber.

Per-Olof Waßen: Wir sind natürlich viel draußen, wir machen Lauftechnik-Drills, also berghoch, bergab, genau auch solche Geschichten hier.

Per-Olof Waßen: Was macht der Rücken, was macht das Becken?

Per-Olof Waßen: Wir werden da angeguckt, Trailrunning natürlich auch.

Per-Olof Waßen: Wir werden Karten lesen, wir werden Orientierung haben, wir werden

Per-Olof Waßen: Gefahreneinschätzung machen, so draussen im Gelände, wenn man unterwegs ist, oder halt minimal unterwegs ist.

Per-Olof Waßen: Ja, genau, Kräuter, Kräuter werden wir sammeln, also auch hier, da kommt, das ist vier Tage geballtes Wissen, das ist nicht einfach nur ein Feriencamp, sondern da kommt sehr, sehr viel Wissen zusammen, Kälteexposition, wir waren an einem superschönen Wildfach, also super, super schön, da freue ich mich riesig.

Per-Olof Waßen: Pflanzenkunde und natürlich Musik und vor allem die Gesellschaft, das Miteinander.

Per-Olof Waßen: Also glaubt mir, geht gucken auf www.barfuß.schule, dieser Event wird der Oberhammer.

Per-Olof Waßen: Und wir haben durch das Tipi Camp natürlich doch einige Plätze, die man vergeben könnte, haben aber schon sehr gut gebucht.

Per-Olof Waßen: Also wenn du da noch Interesse hast, geh mal gucken und melde dich doch an.

Per-Olof Waßen: Das ist wirklich, das wird der Hammer.

Per-Olof Waßen: Und ich bin jetzt wirklich extrem glücklich, weil es wird wirklich der Hammer, weil ich konnte mir das gar nicht so vorstellen, weil ich ja eigentlich nicht so der Tipi- und Zelttyp bin.

Per-Olof Waßen: Ich bin ja eher der Hotelmann.

Per-Olof Waßen: Also ich bin eher der, ja, ich habe nicht gern Käfer und so.

Ben: Gibt es die in der Schweiz überhaupt?

Ben: Geil.

Per-Olof Waßen: Ja.

Per-Olof Waßen: Aber die gibt es nicht.

Per-Olof Waßen: Auf allem sind die super süss und nett.

Per-Olof Waßen: Die heissen ja auch Käferli.

Per-Olof Waßen: Ein Käferli kann ja gar nichts Schlimmes sein.

Per-Olof Waßen: Auf jeden Fall war ich dort, wir haben das Camp angeschaut und ich habe so richtig Lust gekriegt.

Per-Olof Waßen: Auch mit dem Duschplatz, den ich da gesehen habe, mitten im Wald drin.

Per-Olof Waßen: Und dann die Wanderung über so einen Bergkamm rüber, links der Berg, rechts das Tal und der Thuna und der Brienzosee mit den weiteren Bergen, die dahinter folgen.

Per-Olof Waßen: Es ist einfach traumhaft.

Per-Olof Waßen: Da schießen einem wirklich emotional die Tränen fast in die Augen, muss ich wirklich sagen.

Per-Olof Waßen: Und dann sind wir so gewandert, sind an diesen Bergbach gekommen, an diesen Bergfluss gekommen, haben dort noch einen auf Brokeback Mountain gemacht, der Toto und ich, und haben da kalt gebadet.

Per-Olof Waßen: Eine Familie, die da war, war dann schon ein bisschen schockiert, dass da zwei Männer da einfach nackig in den Fluss gehen.

Per-Olof Waßen: Worauf ich zurückkommen will nach diesem Werbevlog ist, wie wir da

Ben: Und den beiden nackten Männern im Fluss.

Per-Olof Waßen: Wir sind danach wieder hochgestiegen durch den Wald und das wirklich noch eine rechte Steigung war und ich dort wieder mal gemerkt habe, wie mir das hilft, als ich gelernt oder erkannt habe, wie ich meine Hüfte und meine Oberschenkel und Popmuskulatur,

Per-Olof Waßen: beim Hochgehen richtig ansteuern kann und so extrem effizient bin und meinen Rücken entlasten kann und natürlich die Knie auch, aber vor allem auch meinen Rücken entlasten kann, wenn es halt ein bisschen hoch geht.

Per-Olof Waßen: Und da ist halt ein mobilisiertes, gutes Becken halt schon auch ein Teil davon, nebst Sprunggelenk und anderen Geschichten, aber das Becken ist halt auch ein Teil davon.

Per-Olof Waßen: So schließt sich der Kreis, dass auch dieser Werbeblock perfekt in diese Folge hineinpasst.

Ben: Hey, ich will jetzt meinen Rucksack packen und in die Bahn steigen.

Ben: Also ich werde mit der Bahn anreisen, aber schließe mich dem einfach nur an.

Ben: Die Schweizer Natur ist ja sowieso einfach Natur für sich.

Ben: Und ja,

Ben: Kurz einfach nur die Ergänzung, warum Stufe 3, weil es die logische Konsequenz ist irgendwie.

Ben: Also ihr müsst da draußen nicht Stufe 1 und Stufe 2 gemacht haben.

Ben: Ist cool, wenn wir uns schon kennen und ihr sie gemacht habt, aber es führt in der logischen Konsequenz dahin, dass Gelernte, und da kann natürlich schon sein, dass du vorerfahren bist, musst du aber auch gar nicht sein, das in der Natur anwendest mit uns.

Ben: Und alleine immer, immer die Barfußkurse damals im Barfußschuhladen hier in Köln.

Ben: Das, was hängen geblieben ist, war nicht irgendwie die Drills, die Übungen, sondern das gemeinsame Barfußlaufen um den Block.

Per-Olof Waßen: Ja.

Ben: In der wunderschönen Kölner Innenstadt.

Per-Olof Waßen: Gerne.

Ben: Also stellt euch mal vor, wie das ist in den Schweizer Bergen.

Ben: Ich freue mich auch, wie man hört.

Ben: Also guter Werbeblock.

Ben: Danke dafür, Roman.

Ben: Rücken, ja.

Ben: Also auch natürlich Aufforderung für euch da draußen.

Ben: Also wenn ihr Rückenthemen habt, gerne kommentieren, gerne uns mal schicken, vielleicht auch eure Erfahrungswerte.

Ben: Vielleicht gehört ihr ja zu der Kategorie, hey, seit ich barfuß laufe, gibt es keinen Rückenschmerz mehr.

Ben: Tatsächlich fällt mir gerade eine Teilnehmerin aus einem Präventionskurs hier aus Köln ein, die durch Barfußschuhe Hüft- und Rückenprobleme bekommen hat.

Ben: Auch nicht unter den Tisch oder unter den Teppich zu kehren, kann passieren.

Per-Olof Waßen: Mhm.

Ben: So, ne?

Ben: Im Kurs hat sie, der Kurs ersetzt keine persönliche Zusammenarbeit, kein intensives Arbeiten, aber sie hat jetzt ein viel besseres Verständnis dafür, was lange Schritte beispielsweise machen.

Ben: Ne?

Ben: Das lange Schritte eben für den unteren Rücken, fürs Becken,

Ben: für sie nicht so dienlich waren, nicht so cool waren.

Ben: Und seit sie ihre Schrittlänge und Schrittfrequenz angepasst hat und sie es versteht, sanfter im Barfußschuh unterwegs zu sein, geht es ihr besser.

Ben: Also es muss nicht immer goldig laufen mit Barfußschuhen.

Ben: Auch ganz, ganz elementar.

Ben: Oder auch wieder unsere Arbeit.

Per-Olof Waßen: Ja, genau.

Ben: Ja.

Per-Olof Waßen: Das ist auch das, was wir immer wieder mal auch erklären dürfen, dass der Schuh halt einfach ein Tool ist, dass einem sehr vieles erleichtert, aber halt, dass es da schon auch oft physiologisch wie auch mental eine Anpassung

Per-Olof Waßen: oder eine Veränderung irgendwie dienlich ist.

Ben: Anpassung, bestes Wort.

Ben: Ja.

Ben: Ja, mega schön.

Per-Olof Waßen: Für das natürliche Gehen quasi.

Per-Olof Waßen: Und ja dann immer mal zuerst die Frage kommt, ja, muss ich jetzt noch gehen lernen?

Per-Olof Waßen: Mache ich doch schon 50 Jahre, 40, 30 Jahre.

Ben: Ja.

Ben: Es war in den letzten Zügen meiner Barfuß-Schuhzeit damals, 2000, es war kurz vor Corona,

Ben: als ich die letzten Tage im Barfußschulgeschäft gearbeitet habe und da war ein Lehrer da, ich erinnere mich noch ganz gut an ihn.

Ben: Der hat sich auch, wie du es gerade meintest, der hat sich eher belacht darüber, dass wir G-Kurse anbieten.

Per-Olof Waßen: Ja, ist so.

Ben: Und irgendwie hat er recht, also irgendwie hat er recht, aber wenn man sich mit dem Thema auseinandersetzt und

Ben: das auch negative Potenzial von Barfußschuhen anguckt, dann macht das definitiv Sinn, dass wir das machen, was wir machen.

Ben: Aber da meinte er noch so aus Spaß, ja, ja, und bald gibt es auch noch Atemkurse.

Ben: Da habe ich gesagt, ja, macht mein Kumpel.

Ben: Also, ja, gibt es und hat die Berechtigung.

Ben: Gute, ja.

Per-Olof Waßen: Wir haben ja auch noch einen ohne Rückenschmerzen Joggen Workshop in Deutschland.

Per-Olof Waßen: Das ist ja sogar vorher.

Ben: Der ist noch vorher, der ist jetzt am 39.

Per-Olof Waßen: Ja genau, das ist am 30.

Ben: Genau, 29.

Ben: Freitag und am 30. findet der Kurs statt.

Per-Olof Waßen: Mai.

Ben: Richtig?

Ben: Ja.

Ben: Ja.

Ben: Ja.

Per-Olof Waßen: Genau, am 30.

Per-Olof Waßen: Mai ist dieser Kurs in Alfter bei Bonn in der Alanus-Hochschule, von 10 bis 15 Uhr, also 5 Stunden, 5,5 Stunden Power und gleichzeitig in der Schweiz auch, dort aber abends von 15 bis 20 Uhr.

Ben: Volles, volle Kanne Rücken.

Ben: Ja.

Ben: Ja.

Per-Olof Waßen: Ja, genau.

Per-Olof Waßen: Halt auch mit, gell?

Per-Olof Waßen: Fußdruckanalyse werden wir sicher wieder machen.

Per-Olof Waßen: Wir haben sicher ein Laufband, dass wir Analysen dort machen können oder einfach gleich draußen.

Per-Olof Waßen: Ja, die ganze Brustwirbelsäule, Lendenwirbelsäule und dieses Ganze ist natürlich dann auch Thema.

Per-Olof Waßen: Also sehr spannend, natürlich.

Ben: Ich glaube, der Tag, das ist jetzt für uns in der Barfußschule auch neu, dass wir ein so nischiges oder themenspezifisches Angebot in einen Tagesworkshop packen.

Ben: Aber es macht super Sinn, weil es dieser Rahmen ist, über den wir eben gesprochen haben, dass wir sowohl das Thema Entspannung für den Rücken provozieren, also wieder weich werden, aber auch gleichzeitig gut, individuell gut,

Ben: trainieren, an der Haltung arbeiten, an der Beweglichkeit arbeiten und das aber in einem läuferischen, elastischen Rahmen.

Per-Olof Waßen: Genau.

Per-Olof Waßen: Genau.

Ben: Knie-Workshop war der erste, Rücken kommt jetzt als zweites, baut aufeinander auf, bekommst du individuell aber auch natürlich nochmal deine Bausteine oder eine Möglichkeit, deine Bausteine, deine Baustellen auch auf den Tisch zu bringen.

Ben: Schöner Rahmen.

Ben: Schweiz und Deutschland.

Ben: Deutschland.

Per-Olof Waßen: Was ich auch merke, gell, war jetzt lustig, wo ich jetzt auch für das, einfach überhaupt allgemein für das Rückenthema ein bisschen recherchiert habe, jetzt für diesen Kurs natürlich, für diesen Podcast und so.

Per-Olof Waßen: Da kam mir ein Bild, das habe ich mir hierher geheftet.

Per-Olof Waßen: Ein Bild von einem Autofahrer im Auto.

Per-Olof Waßen: Ein grünes und ein rotes, hohoho.

Per-Olof Waßen: Ursache und Symptome des ISG-Syndroms.

Per-Olof Waßen: Naja, da habe ich schon gedacht, scheiße, ich glaube, ich habe eher die rote Haltung.

Ben: Also es geht um die richtige Sitzposition im Auto.

Ben: Okay.

Per-Olof Waßen: Das ist ja wieder das Gemeine heutzutage, oder?

Per-Olof Waßen: Dann hast du irgendwie ein Auto und bist selber so groß und versuchst das irgendwie einzustellen, oder?

Per-Olof Waßen: Und am Schluss denkst du, ja, so ist es eigentlich gut.

Per-Olof Waßen: Wenn ein Hubel kommt, schlage ich nicht gleich meinen Kopf an, bist aber automatisch recht weit unten.

Per-Olof Waßen: Hast also einen sehr hohen Winkel quasi vom

Per-Olof Waßen: Ja, ja, wenn quasi der Winkel von quasi Oberkörper zum Oberschenkel, also vom Bauch zum Oberschenkel, der Hüftwinkel eigentlich zu stark wird, dass dann die Belastung, die Grundbelastung im ISG schon mal ein bisschen höher sein kann.

Ben: Hüfte?

Ben: Ja.

Ben: Ja.

Ben: Ja.

Per-Olof Waßen: Was einleuchtet natürlich, wenn es halt eben, wenn man davon ausgeht, dass ich vielleicht mal drei Stunden so sitze und keine große Bewegung habe.

Per-Olof Waßen: Das Problem ist ja nicht die Sitzposition als solches, sondern wenn es ist immer die... Ja.

Ben: freue mich gerade, dass du die Brücke sagst.

Ben: Wenn man mich hier gerade sehen würde, würde man auch denken, bei mir bildet sich gerade Nackenschmerz und so weiter.

Ben: Ich hänge jetzt ein bisschen nach vorne gelegen, meine Wirbelsäule ist krumm, dass ich einfach die von unserem Technik-Profi-Pelle empfohlenen 5 cm zum Mikro hier habe.

Per-Olof Waßen: Ja.

Ben: Natürlich sitze ich gerade nicht aufrecht, aber das interessiert meine Wirbelsäule nicht.

Ben: Die braucht das.

Per-Olof Waßen: Mhm.

Per-Olof Waßen: Mhm.

Per-Olof Waßen: Mhm.

Ben: Also klar, wenn ich gleich aufstehe, dann überstrecke ich mich mal ein bisschen und drehe mich wieder und dann ist es wieder gut.

Ben: Also Haltung alleine, deswegen danke, dass du das noch eingefügt hast.

Ben: Hey, sagt nichts über Schmerz aus.

Ben: Da ist sich die Trainingswissenschaft und ich bin ja immer mit einem Ohr in der evidenzbasierten Physiotherapie unterwegs, klingt immer sehr kopflastig, ist es auch, aber muss es auch sein.

Ben: Es gibt keine Evidenz dazu.

Ben: So, und muss man natürlich differenzieren, muss man individualisieren, aber die Dosis macht das Gift und ich muss immer schauen, dass mein Körper in der Lage ist, die Haltung auch mal zu verlassen.

Ben: Also drei Stunden sitzen, nicht schlimm, können wir, aber dann nutzt die Pause am Rastplatz, um dich einmal durchzubewegen und

Per-Olof Waßen: Was in the hockey?

Ben: zu mobilisieren, dann vielleicht mal den Kaffee nicht auf dem Stuhl wieder zu trinken, sondern im Stehen oder im Hüpfen, während des Hüpfens oder in der Hocke, genau.

Per-Olof Waßen: Genau.

Per-Olof Waßen: Genau.

Per-Olof Waßen: Genau.

Ben: Dann, hey, wieder entspannen.

Ben: Nicht daran denken, dass der 90-Grad-Winkel in der Ergonomie der gesündeste ist, weil das ist er nicht.

Ben: Zählt für Rücken auch.

Per-Olof Waßen: kommt ja viel die Frage, gell?

Per-Olof Waßen: Ja, gell, das wäre jetzt gesund, so sitzen, oder?

Ben: Genau, genau.

Per-Olof Waßen: Und dann sage ich immer, was ist denn das Gesünde?

Per-Olof Waßen: Oder was ist die richtige, die richtige, gute Haltung?

Per-Olof Waßen: Und dann sage ich, die gibt es ja nicht, es ist immer die nächste.

Ben: Beste Ergonomie-Sitz.

Per-Olof Waßen: Die nächste.

Ben: Beste Ergonomie-Sitz.

Per-Olof Waßen: Die nächste Haltung ist die beste.

Per-Olof Waßen: Und dann wieder die nächste.

Ben: Es ist eine so schöne Empfehlung für euch da draußen oder für uns selber natürlich auch, kreativ zu bewegen.

Ben: Kreativ.

Ben: Nicht in richtig und falsch, nicht in schwarz-weiß, sondern kreativ.

Ben: In einem

Ben: ruhigen, in einem ruhigen Mindset, in einem ruhigen Nervensystem.

Ben: Das ist der, der, ja, also, ja, Silly Walks, meinst du?

Per-Olof Waßen: Ben, kennst du eigentlich Monty Python?

Per-Olof Waßen: Du bist ja doch der Jüngste von uns allen.

Per-Olof Waßen: Ja, ja, ja.

Ben: Ja, wirklich.

Per-Olof Waßen: Okay, du kennst es gut.

Ben: Ja, aber ich muss es dringend mal gucken.

Per-Olof Waßen: Aha.

Ben: Es ist nicht mein Humor, es war nie mein Humor, aber Pelle hat es mir schon oft empfohlen und der Papa von einem Freund auch, aber Silly Walks kenne ich, ja.

Per-Olof Waßen: Ja, ist natürlich nur weit entfernt von dem Thema, aber man könnte es wissen.

Ben: Kommt ein Video, oder?

Ben: Machen wir nächste Woche ein Video.

Ben: Die Barfußschule und Monty Python.

Per-Olof Waßen: Genau.

Ben: Schön.

Ben: Roman.

Ben: Die letzten Wochen.

Per-Olof Waßen: Ja, dann glaube ich, möchtest du noch die letzten Worte des Podcasts sprechen?

Ben: Danke.

Ben: Möchte ich.

Ben: Ja, du hast eben ein bisschen Werbung gemacht.

Ben: Natürlich.

Ben: Das ist wichtig.

Ben: Wir würden uns sehr freuen, dich da draußen auch mal in live zu sehen, bei einem Tagesworkshop, bei der Ausbildung, bei dem Barfußschul-Retreat aka Stufe 3.

Ben: Und ich hoffe, euch hat der Podcast gefallen.

Ben: Wir wünschen euch eine schöne Zeit, einen guten Lauf, wann auch immer du diesen Podcast hörst.

Ben: Auf Wiederschaum.

Per-Olof Waßen: Tschüss.

Per-Olof Waßen: Kommt's nochmal.

Ben: Tschüss.

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