Transcript
Per-Olof Waßen: Ben und Elle.
Per-Olof Waßen: Und
Per-Olof Waßen: Und soll ich die Runde gehen mit ganz vielen feinen Menschen vor mir, die ihr gleich noch kennenlernen werdet?
Per-Olof Waßen: So, Spannung.
Per-Olof Waßen: Hallo ihr da draußen zu Podcast-Folge 133 vom Barfußschule Podcast.
Per-Olof Waßen: Es ist, glaube ich, der besonderste Podcast bisher.
Per-Olof Waßen: Es waren viele besondere dabei, aber das Setting, wenn ihr jetzt hier wüsstet, was hinter der Kamera und neben der Kamera ist, ist schon besonders, oder?
Per-Olof Waßen: Ja, auf jeden Fall.
Per-Olof Waßen: Ich würde jetzt nicht sagen, dass es an der Quantität der Leute liegt, aber an der Qualität der Leute, die da sind.
Per-Olof Waßen: Als ob du wüsstest, was das Thema für heute ist.
Per-Olof Waßen: Ich glaube, ich meine es ist.
Per-Olof Waßen: Was denn?
Per-Olof Waßen: Qualität kann wichtiger sein oder ist für uns meistens wichtiger als Quantität.
Per-Olof Waßen: Warum hast du genau dieses Thema vorgeschlagen für heute?
Per-Olof Waßen: Weil wir uns gerade in der Stufe...
Per-Olof Waßen: zwei Ausbildungen hier in Alfter in der Barfußschule, in der Alanus-Hochschule befinden und ich jetzt im Tag 3, also wirklich live, wenn ihr das heute hört, sind wir gerade im Tag 3 oder werden den dann gerade hinter uns gebracht haben.
Per-Olof Waßen: Und in diesem Tag habe ich gemerkt, dass es sehr, sehr viele Freiräume gibt, sehr, sehr viele Lücken gibt,
Per-Olof Waßen: die aber alle gefüllt werden durch Eindrücke, Sensationen, dass die Teilnehmer beschreiben, dass sie Dinge wahrnehmen, die vielleicht sonst nicht wahrgenommen werden können.
Per-Olof Waßen: Und das geht eben nur, wenn man den Rahmen relativ eng setzt.
Per-Olof Waßen: aber in diesem Raum, den dieser Rahmen bildet, nicht so viel passiert, sodass auch etwas passieren kann, Qualitäten entstehen.
Per-Olof Waßen: Genauso ist es eigentlich auch mit Training und Bewegung.
Per-Olof Waßen: Also wenn zu viel da ist, zu viel Vorhaben ist, vielleicht auch bei einem Lauf, guck mal hier so durch die Runde, wenn man sich vornimmt zu laufen oder zu trainieren, etwas für den Körper zu machen, nehmen wir uns ja häufig zu viel vor.
Per-Olof Waßen: anstatt weniger zu machen und dafür mehr Raum.
Per-Olof Waßen: Haben wir heute Morgen noch eindrucksvoll gespürt, als wir draußen waren.
Per-Olof Waßen: Ja, schön.
Per-Olof Waßen: Die Stufe 2 ist ja eine Ausbildung, die bewerben wir nicht in einem riesigen Maße, weil sie schwer zu bewerben ist, weil wir haben da zwar Bildmaterial für, es ist aber schwer, Menschen zu erklären, was wir hier machen.
Per-Olof Waßen: Und ich habe ja mich im Vorfeld jetzt daran gegeben, jetzt auch mal ein Skript für diese Ausbildung zu machen.
Per-Olof Waßen: Das war früher gar nicht unbedingt vorgesehen oder ich wusste nicht so genau wie, weil es eben mehr so ein Erlebnis, eine Erlebnisausbildung ist.
Per-Olof Waßen: Aber beim Skriptschreiben, da habe ich eben schon gemerkt, okay, das...
Per-Olof Waßen: Die Inhalte, die haben gar nicht so viel mit dem Fuß direkt zu tun.
Per-Olof Waßen: Das sind Inhalte wie Stress, Stressfolgen, Resilienz, Propriozeption, was du heute machst, Atmung als Thema gestern.
Per-Olof Waßen: Da fragt man sich ja, wieso mache ich eine Barfußschulausbildung, aber gehe dann in ganz andere Themen rein.
Per-Olof Waßen: Das sind meiner Meinung nach Themen, die sind damit verbunden.
Per-Olof Waßen: Vielleicht hast du eine Idee, warum sind diese Themen, die wir da wählen, verbunden mit dem Barfußsein?
Per-Olof Waßen: Naja, es ist immer noch eine Ausbildung für ein, da steht es auf dem Banner, werde Barfußcoach.
Per-Olof Waßen: Und was macht ein Barfußcoach?
Per-Olof Waßen: Ein Barfußcoach berät Menschen, in welcher Konstellation auch immer, wenn es um Schuhe geht, wenn es um den Laufstil geht, wenn es um Fußprobleme geht.
Per-Olof Waßen: Und dann kommen wir in die Arbeit mit Individuen, mit Menschen.
Per-Olof Waßen: Und wir Menschen sind halt keine Maschinen.
Per-Olof Waßen: Wir Menschen sind organische Wesen, die auf
Per-Olof Waßen: Diese schöne Farbe Grün da draußen reagieren, die auf Luft reagieren, die auf Langsamkeit reagieren.
Per-Olof Waßen: Auf Räucherstäbchen wird gerade reingerufen, ja, auch auf Räucherstäbchen reagieren will.
Per-Olof Waßen: Manche mehr, manche weniger.
Per-Olof Waßen: Und das ist genau der Grund, warum diese wunderbaren Themen in der Stufe 2 integriert sind.
Per-Olof Waßen: Weil unsere Nervensysteme nicht immer nur Übungen und irgendwas drauf brauchen, sondern oft weniger, weniger, weniger.
Per-Olof Waßen: Und wenn man das in die Arbeit, in die Beratung integriert,
Per-Olof Waßen: dann erreicht man Menschen.
Per-Olof Waßen: Also würdest du sagen, der Coaching-Aspekt aus dem Wort Barfußcoach hat hier seinen wahren Kern?
Per-Olof Waßen: Also auch das Selbstcoaching, die Selbsterfahrung ist schon hier, aber es ist dennoch kein reiner Selbsterfahrungskurs.
Per-Olof Waßen: Nee, das nicht.
Per-Olof Waßen: Es geht ja nicht nur darum, sich selbst zu erfahren, sich selbst kennenzulernen, sondern das dann auch zu kommunizieren, über sich zu sprechen oder auch mal über sich etwas zu hören, womit wir gestern gestartet haben.
Per-Olof Waßen: Und da geht es ja nicht nur um Selbsterfahrung, sondern auch, wie interagiere ich mit anderen?
Per-Olof Waßen: Wie resoniert man in einem Raum?
Per-Olof Waßen: Im Wald, heute Morgen sind wir nonverbal gelaufen.
Per-Olof Waßen: Und da geht es nicht nur um Selbsterfahrung, sondern auch immer wieder um Spiegelung mit anderen, mit der Gruppe, mit uns.
Per-Olof Waßen: Nicht nur Selbst-Erfahrung.
Per-Olof Waßen: Ja, ich fand, das waren viele krasse Momente heute Morgen, wo ich gemerkt habe, okay, ich hatte selten wieder so viel Spaß, dann barfuß durch diese Pfützen zu laufen.
Per-Olof Waßen: Es war ein sehr mildes Wetter.
Per-Olof Waßen: Und es waren so Pfützen, die waren genau frisch genug, gleichzeitig irgendwie nicht eisig, nicht unangenehm.
Per-Olof Waßen: Was waren denn bisher in den drei Tagen?
Per-Olof Waßen: Was war dann dein Moment, wo du nochmal, also für uns ist das ja selten neu und irgendwie doch ja jedes Mal alles neu, was war dein Moment, wo du gedacht hast, okay, deshalb bin ich hier, wenn du es sagen kannst?
Per-Olof Waßen: Wird heute Morgen die Situation, ich habe gerade...
Per-Olof Waßen: eine Dame geschaut, die hier in der Runde sitzt und ich habe sie nass gespritzt.
Per-Olof Waßen: Mir war es komplett egal, Entschuldigung dafür, aber mir war es komplett egal, weil ich habe diese Pfütze gesehen, ich bin hochgesprungen und es hat sich so gut angefühlt.
Per-Olof Waßen: Also das war Nummer zwei.
Per-Olof Waßen: Nummer eins kam
Per-Olof Waßen: Ich glaube danach, wo wir stehen geblieben sind, ich da einen kleinen Mika auf dem Arm hatte und wir in der Reihe standen, uns in die Arme genommen haben oder nebeneinander standen, uns gehalten haben und in die Weite geschaut haben.
Per-Olof Waßen: Das war schon beeindruckend.
Per-Olof Waßen: Darum geht es.
Per-Olof Waßen: Auch in einer Coach-Ausbildung Gruppen zu führen, mit diesen verschiedenen Nervensystemen, die da sind, zu arbeiten, die zu leiten, die zu lenken.
Per-Olof Waßen: Und dann doch wieder auch in dem Rahmen, nicht immer mehr, mehr, mehr, sondern das Wesentliche.
Per-Olof Waßen: Man versteht das ja vielleicht, wenn man das hört und trotzdem ist das was ganz anderes, wenn man das einfach hört.
Per-Olof Waßen: Ich habe jetzt gestern auch mit den Teilnehmenden in die Ferne geschaut, würde jetzt aber sagen, das war jetzt eher was Technisches, hatte gar nicht so viel.
Per-Olof Waßen: Also man kann das natürlich erklären und kann sagen, so, wenn ich in die Ferne schaue, dann wird Serotonin produziert und dann sagt man sich, ah ja, ich probiere es mal, passiert gar nichts.
Per-Olof Waßen: Also, hast du eine Idee, was muss aktiviert sein, damit ich Qualität erleben kann?
Per-Olof Waßen: Wie heute Morgen, wo alle das beschrieben haben, dass das ein wichtiger Moment war.
Per-Olof Waßen: Was war da aktiviert?
Per-Olof Waßen: Ruhe.
Per-Olof Waßen: Ich glaube, also neben dem auch wieder intellektuellen Fakt, dass wir Menschen Herdentiere sind oder heute Morgen, wie haben wir es geschrieben, Erziehung,
Per-Olof Waßen: Das Kind erzieht das Dorf, hast du gesagt.
Per-Olof Waßen: Ein ganzes Kind erzieht ein Dorf.
Per-Olof Waßen: Nein, ein ganzes Dorf erzieht ein Kind.
Per-Olof Waßen: Andersrum wahrscheinlich auch.
Per-Olof Waßen: Also wir sind Tribe-Individuen.
Per-Olof Waßen: Das sollte, glaube ich, jedem Menschen irgendwie klar sein.
Per-Olof Waßen: Aber ich glaube, Ruhe, diese Ruhe, die da war, die schafft langsame Bewegung, die schafft Annäherung, die schafft dann solche Momente.
Per-Olof Waßen: Und wir waren ruhig, wir waren sehr ruhig.
Per-Olof Waßen: Das Wetter ist auch unbeständig, es regnet.
Per-Olof Waßen: Und ich habe jetzt schon mehrfach dieser Tage gemerkt, dass mich diese Regenkreise, Wellen und so anziehen.
Per-Olof Waßen: Heute Morgen lief so ein bisschen ein Mini-Bächlein runter und das lief so in Wellen runter.
Per-Olof Waßen: Ich fand das total faszinierend.
Per-Olof Waßen: Ich habe versucht, da reinzufassen und zu schauen, ob ich die Wellen spüren kann.
Per-Olof Waßen: Das ging aber nicht.
Per-Olof Waßen: Aber diese Kreise...
Per-Olof Waßen: Ich finde, das ist so, so fühlt sich die Ausbildung an.
Per-Olof Waßen: Man wird ruhig, wie so ein ruhiges Wasser und dann gibt es so kleine, kleine, feine Ausschläge und die schlagen dann so kleine Wellen durch einen durch, weil du mit dem Bild mitgehen kannst.
Per-Olof Waßen: So fühlen sich die Eindrücke an.
Per-Olof Waßen: Die sind nicht, die sind eben nicht so, die brauchen nicht so viel Größe, Bombast oder irgendwie sowas.
Per-Olof Waßen: Das ist der Moment, diese kleinen Tröpfchen wieder zu spüren.
Per-Olof Waßen: Und wenn es mehr Tröpfchen werden, mehr Tröpfchen und Tag für Tag,
Per-Olof Waßen: dann ist es bei mir zumindest so, dann füllt sich bei mir drin irgendwas.
Per-Olof Waßen: Bei einem Tropfen passiert das noch nicht.
Per-Olof Waßen: Beim zweiten aber vielleicht schon, beim dritten auch.
Per-Olof Waßen: Das ist wie in einem Bergbach, oder?
Per-Olof Waßen: Wie in einem Bergbach.
Per-Olof Waßen: Da hat man das auch.
Per-Olof Waßen: Da sind zwar die Tröpfchen, die wird man wahrscheinlich auch wahrnehmen, aber da hat man auch was Kleines, Fließendes.
Per-Olof Waßen: Wer kennt sich denn aus mit Bergbächen?
Per-Olof Waßen: Ich glaube die Miriam.
Per-Olof Waßen: Miriam?
Per-Olof Waßen: Die bei uns im Kurs ist.
Per-Olof Waßen: Magst du mal kommen?
Per-Olof Waßen: Also wir haben die Miriam zu Gast.
Per-Olof Waßen: Unsere erste Gäste.
Per-Olof Waßen: Häufiger bei uns in der Ausbildung gewesen.
Per-Olof Waßen: Das bringt mich direkt zur Frage, wie die Ausbildung sich anfühlt.
Per-Olof Waßen: Vielleicht eine große Frage, aber wie fühlt die Ausbildung sich an, Miriam?
Per-Olof Waßen: Boah, die fühlt sich super an.
Per-Olof Waßen: Nee, ist echt, ist immer wieder spannend, weil man natürlich vorher nicht genau weiß, auf was man sich einlässt.
Per-Olof Waßen: Man kennt die Menschen, auf die man sich einlässt.
Per-Olof Waßen: Man weiß, mit wem man es zu tun hat.
Per-Olof Waßen: Aber man weiß natürlich nicht, was passieren wird.
Per-Olof Waßen: Und man weiß auch nicht, wie man selber reagiert.
Per-Olof Waßen: Und es ist schon spannend.
Per-Olof Waßen: Und es ist echt schön hier.
Per-Olof Waßen: Und es sind ganz tolle Menschen.
Per-Olof Waßen: Und es macht sehr viel Freude.
Per-Olof Waßen: Tschüss.
Per-Olof Waßen: Also du würdest sagen, hier menschelt es?
Per-Olof Waßen: Absolut.
Per-Olof Waßen: Wunderbar.
Per-Olof Waßen: Ja, super.
Per-Olof Waßen: Was war bisher deine wichtigste Erkenntnis?
Per-Olof Waßen: Guck, dass du jetzt Mikro sprichst am besten.
Per-Olof Waßen: Boah, das wichtigste Erkenntnis.
Per-Olof Waßen: Also ich fand auch heute Morgen das, was ihr beide schon beschrieben habt, den Lauf in der Stille, das war schon toll, sich verbunden zu fühlen mit den Menschen, mit denen man zusammenläuft, auch wenn man nicht miteinander sich unterhält mit Worten.
Per-Olof Waßen: sondern einfach auf den Rhythmus der anderen schaut, sich anpasst und das Gefühl hat, man ist wirklich Teil von einer Herde und man passt sich dem Rhythmus und dem Fluss der anderen an.
Per-Olof Waßen: Würdest du sagen, das war drängend, was sagen zu wollen oder war es eine Erlösung, mal nichts sagen zu müssen oder irgendwas dazwischen?
Per-Olof Waßen: Mhm.
Per-Olof Waßen: Zwei Vorgaben, dann ist das ja auch ein anderes Gefühl gewesen.
Per-Olof Waßen: Ich muss sagen, ich hatte nicht wirklich das Bedürfnis, was sagen zu müssen.
Per-Olof Waßen: Weil man dann irgendwann am Anfang war es natürlich ungewohnt.
Per-Olof Waßen: aber man kommt dann relativ schnell rein, sich auf einer anderen Ebene mit den anderen zu kommunizieren oder zu verbinden.
Per-Olof Waßen: Man schaut auf die anderen, man nimmt viel mehr Rücksicht, man hat ein bisschen einen anderen Umgang nochmal, weil man nicht einfach nach hinten rufen kann, passt alles, sondern weil man vielleicht auf den anderen dann einfach kurz wartet und Blickkontakt hat und einfach schaut, geht es dem anderen gut.
Per-Olof Waßen: Und manchmal sagen ja auch Blicke mehr als Worte.
Per-Olof Waßen: Oder hat das Ganze auch deine Umsicht so ein bisschen gestärkt?
Per-Olof Waßen: Ja, man wird aufmerksamer für andere und für das Außenrum.
Per-Olof Waßen: Kernelement vom Barfußlaufen.
Per-Olof Waßen: Nicht mit dem Kopf laufen, aber aufmerksamer laufen.
Per-Olof Waßen: Eigentlich ein schönes Trainingstool.
Per-Olof Waßen: Dankeschön.
Per-Olof Waßen: Vielleicht noch eine Frage an dich, die ich habe.
Per-Olof Waßen: Wenn du das nicht Barfußcoach Stufe 2 nennen müsstest, was ja so ein bisschen einfach dem Umstand geschuldet ist, dass man bei uns weiß, um was es sich handelt.
Per-Olof Waßen: Das ist ein Barfußlaufcoach, ein Teil davon.
Per-Olof Waßen: Und es ist eben Stufe 2 eine Empfehlung für euch da draußen, wichtig zu wissen.
Per-Olof Waßen: Also ihr müsst nicht Stufe 1 gemacht haben, ihr müsst nicht Stufe 3 oder 2 gemacht haben.
Per-Olof Waßen: Ihr könnt überall bei uns einsteigen, ihr könnt in Stufe 3 einsteigen.
Per-Olof Waßen: Es ist modular gedacht, wer alle drei Ausbildungsstufen gemacht hat, der hat die Lizenz zum Guru gegeben.
Per-Olof Waßen: Nein, Quatsch.
Per-Olof Waßen: Wie würdest du die Ausbildung mit deinem persönlichen Titel, du hättest jetzt ein Buch über diese Ausbildung schreiben, was wäre der Titel dieses Buches?
Per-Olof Waßen: Wenn wir die anderen auch noch fragen, die können im Prinzip schon ihren Rattern lassen, dich erwischt es gerade ein bisschen kalt.
Per-Olof Waßen: Du hast einfach einen Titel, du bist ja noch nicht fertig damit.
Per-Olof Waßen: Also von daher kann es ja auch der Übergangstitel sein.
Per-Olof Waßen: Puh, das ist echt schwierig.
Per-Olof Waßen: Vielleicht wirklich ein Titel für die ganze Ausbildung.
Per-Olof Waßen: Für die Stufe 2, genau.
Per-Olof Waßen: Einfach das, wofür das für dich steht, diese Ausbildung hier.
Per-Olof Waßen: Das kann auch das sein, was du vorher, so der Zug dahin warst.
Per-Olof Waßen: Ich erinnere daran, dass du das, ich wollte einfach wieder hier hin.
Per-Olof Waßen: Irgendwas in die Richtung Laufen ist mehr als nur Bewegung.
Per-Olof Waßen: Gut.
Per-Olof Waßen: Das ist ein guter Titel.
Per-Olof Waßen: Ist gekauft.
Per-Olof Waßen: Danke dir.
Per-Olof Waßen: Gerne, sehr gerne.
Per-Olof Waßen: Bis später.
Per-Olof Waßen: Was ist denn Laufen mehr als Bewegung für dich, wenn es überhaupt mehr ist?
Per-Olof Waßen: Ich glaube, es quäls sich manchmal auch.
Per-Olof Waßen: Es ist spannend, ja.
Per-Olof Waßen: Seit 2015, klar, unterstütze ich Menschen, die umstellen auf Barfußschuhe, im Gehen, im Laufen.
Per-Olof Waßen: Ergo, ich bin irgendwie was für ein Laufcoach, ja.
Per-Olof Waßen: Ich bin selber ja nie gerne im Squat, ich bin schon gerne gelaufen, ich bin mein Leben lang gerne bewegt, gerne gelaufen, aber Laufen war für mich immer so ein Mittel zum Zweck beim Handball, beim Tennis.
Per-Olof Waßen: Ich musste laufen, um Konditionen aufzubauen.
Per-Olof Waßen: Ich musste laufen, um athletisch nicht nur schnell zu sein, sondern auch ein bisschen länger über die Platte, über die Halle laufen, durch die Halle laufen zu können.
Per-Olof Waßen: Aber die Freude, die Laufen beinhaltet, ich glaube, das ist etwas, was ich gelernt oder erlernen durfte und die mich definitiv unterscheidet von einer Bewegung, die irgendeinen Zweck erfüllen muss.
Per-Olof Waßen: Also Spaß haben.
Per-Olof Waßen: Ob langsam oder schnell.
Per-Olof Waßen: Also wir sind ja letztens gelaufen und da hast du gesagt...
Per-Olof Waßen: Jetzt wird es mir langsam langweilig, also dass die Bewegung so langweilig wird.
Per-Olof Waßen: Wahrscheinlich dich auch kitzelt, nervt.
Per-Olof Waßen: Weil du abbiegen wollen würdest oder weil du es schneller machen willst?
Per-Olof Waßen: Schneller, schneller klettern, mich auf den Boden legen, wieder aufstehen, irgendwie sowas.
Per-Olof Waßen: Laufen ist monoton.
Per-Olof Waßen: Und das ist, glaube ich, der Kern dieser Freude, die entstehen kann, aber auch für mich manchmal so,
Per-Olof Waßen: mir zu monoton, jetzt wird es langweilig.
Per-Olof Waßen: Zu wenig Action für den Körper.
Per-Olof Waßen: Aber tut dem hier oben gut.
Per-Olof Waßen: Jetzt ist vielleicht den Leuten, die das hier mit Bild sehen, aufgefallen, dass hier Barfußschule Schweiz steht die ganze Zeit.
Per-Olof Waßen: Die ganze Zeit?
Per-Olof Waßen: Die ganze Zeit steht hier schon Schweiz.
Per-Olof Waßen: Und wir sind natürlich nicht in der Barfußschule Schweiz, aber die Barfußschule Schweiz ist hier.
Per-Olof Waßen: Und der Roman und der Mann aus der Barfußschule Schweiz, die machen die Ausbildung hier bei uns mit.
Per-Olof Waßen: Matt und mit.
Per-Olof Waßen: Ab sofort die beiden Spitznacht.
Per-Olof Waßen: Matt, komm doch mal gerade her.
Per-Olof Waßen: Wir haben den Matt nämlich da.
Per-Olof Waßen: Der Matt ist ja seines Zeichens Schweizer.
Per-Olof Waßen: Berner.
Per-Olof Waßen: Aus dem Berner Oberland.
Per-Olof Waßen: Wie sagt man die Berner?
Per-Olof Waßen: Nein, Stadt, Region, Bern, wenn du das verstehst.
Per-Olof Waßen: Ja, absolut, alle verstehen das.
Per-Olof Waßen: Mittlerweile ist mein Schweizerisch im Verständnis ganz okay.
Per-Olof Waßen: Wie gefällt es dir hier?
Per-Olof Waßen: Es ist traumhaft.
Per-Olof Waßen: Ein schönes Ort, verbunden auch mit Geschichten.
Per-Olof Waßen: meine persönliche Barfußgeschichte.
Per-Olof Waßen: Ich habe gerade gedacht, er erzählt von der Elfterer Geschichte und ich weiss gar nichts darüber.
Per-Olof Waßen: Ja, genau.
Per-Olof Waßen: Keine Sorgen.
Per-Olof Waßen: Nein, ich habe die Ausbildung gelassen von der Barfußschule vor vielen Jahren und fühle mich geehrt, jetzt Teil davon sein zu dürfen.
Per-Olof Waßen: Ihr kennt den Matt vielleicht...
Per-Olof Waßen: Von Instagram, Facebook und so weiter ist Teil der Barfußschule, aber eben auch Musiker, Leitest Orchester in der Schweiz, relativ bekannte, größere Big Bands und Jazz, Jazz kann man das sagen?
Per-Olof Waßen: Jazz Ensembles.
Per-Olof Waßen: Ja, kann man schon sagen, Jazz Ensembles.
Per-Olof Waßen: Und was viele nicht wissen,
Per-Olof Waßen: Der Matt ist auch berühmt im Höhenweg bei mir zu Hause, bei meinen Kindern, als der Schnipsmann, weil du wirklich gut schnipsen kannst.
Per-Olof Waßen: Kannst du das mal zeigen?
Per-Olof Waßen: Das Einzige, was man können muss als Bandleader.
Per-Olof Waßen: Ja, und auch einfach, um sich bei Fünfjährigen beliebt zu machen.
Per-Olof Waßen: Der Schnipsmann.
Per-Olof Waßen: Was nimmst du mit hier bisher?
Per-Olof Waßen: Du bist ja jetzt erst gestern Abend angereist, ein paar später.
Per-Olof Waßen: Ja, genau.
Per-Olof Waßen: Ja, beim...
Per-Olof Waßen: Ziemlich deutlich aktuell ist ja die Situation, dass ich die letzten Wochen oder Monate sehr im Kopf war beim Organisieren, grosse Events mitgestalten, viele Telefone, viele Pläne, gefühlt 1000 Excel-Listen und Termine.
Per-Olof Waßen: Und glücklicherweise bin ich ja zwar schon so weit, dass ich meinen Körper wahrnehme und ich spüre, wenn er mir mitteilt, Matt, das ist unklug.
Per-Olof Waßen: Nur war ich auch in der Situation, dass ich nicht sofort etwas ändern konnte.
Per-Olof Waßen: Und jetzt bin ich hier und in kurzer Zeit, also eigentlich ab heute Morgen schon,
Per-Olof Waßen: wusste ich, wow, er gibt mir schon ein Zeichen und sagt, gut, bist du jetzt hier angekommen, gut, hörst du wieder auf dich und auf mich.
Per-Olof Waßen: Ich habe einen Bezug zu gewissen Organen, die mir mitteilen, das ist richtig schlau, was du jetzt gerade tust.
Per-Olof Waßen: Und das Gefühl von bei mir sein und das Spüren, wirklich mein Körper nach so langer Zeit wieder...
Per-Olof Waßen: Richtig zu spüren hatte ich heute Morgen bei dieser Runde.
Per-Olof Waßen: Ich habe es gefeiert, sowas von gefeiert.
Per-Olof Waßen: Aber ich habe gewusst, wie es sich anfühlt.
Per-Olof Waßen: Also ich habe mich schon darauf gefreut.
Per-Olof Waßen: Und das ist wieder bei mir sein.
Per-Olof Waßen: Freust du dich deshalb vielleicht besonders auf die Stufe 2 Premiere in der Schweiz dieses Jahr?
Per-Olof Waßen: Bestimmt auch, ja.
Per-Olof Waßen: Es hat ja eine...
Per-Olof Waßen: Andere Tiefe, wenn du es gerade so beschreibst, ja auch für dich selber vielleicht als Stufe 1, wo es eher um Fußtraining, Laufen geht?
Per-Olof Waßen: Ja, ganz bestimmt.
Per-Olof Waßen: Und das war ja auch vorhin die Frage, was ist, alle die Themen, wie sind die verbunden mit dem Fuß, Barfussschule, Barfusscoach und so weiter.
Per-Olof Waßen: Mir ging gerade vorhin bei dieser Frage durch den Kopf.
Per-Olof Waßen: Es gibt so viele Angebote, zu sich zu kommen, zum Spüren zu kommen, in Bewegung zu kommen und, und, und.
Per-Olof Waßen: Es boomt ja regelrecht nach so vielen, auch sehr, finde ich, sehr inspirierenden und schönen Ideen.
Per-Olof Waßen: Aber wenn ich die Angebote sehe, kann ich mir das nicht vorstellen, all das zu tun in Schuhen.
Per-Olof Waßen: Ohne diese wirkliche Verbundenheit barfuss auf dem Boden zu sein.
Per-Olof Waßen: Das ist für mich heute unvorstellbar.
Per-Olof Waßen: Absolut für mich persönlich nicht möglich.
Per-Olof Waßen: Und genau diese Verbundenheit...
Per-Olof Waßen: mit dem Bewegen bei sich sein oder heute auch bei dieser Runde, ich habe plötzlich gerade auch durch das Schweigen, ich habe so viel gehört und ich habe auch wieder so viel gesehen.
Per-Olof Waßen: Ich habe wieder die Zeit nehmen dürfen, obwohl wir in der Gruppe unterwegs waren, Pflanzen zu betrachten, eine Schnecke zu betrachten und
Per-Olof Waßen: Das spielt alles für mich persönlich mit hinein.
Per-Olof Waßen: Das Spüren, die Wahrnehmung und die Zeit, das auf den Körper zu transportieren.
Per-Olof Waßen: Das ist ganz bestimmt etwas Besonderes auch bei dieser Ausbildung.
Per-Olof Waßen: Würdest du soweit unterschreiben, wenn ich behaupte, zu viel sprechen ist sowas wie der gedämpfte Schuh?
Per-Olof Waßen: Der Kommunikation.
Per-Olof Waßen: Also zu schweigen hat dich wieder achtsamer gemacht, wie auch das Barfußsein dich achtsamer gemacht hat.
Per-Olof Waßen: Ganz bestimmt, ja.
Per-Olof Waßen: Das Schweigen.
Per-Olof Waßen: Finde ich stimmig, ja.
Per-Olof Waßen: Aber auch
Per-Olof Waßen: Weg von diesen dauernden, ballenden Gedanken.
Per-Olof Waßen: Das steht für mich in der Verbindung.
Per-Olof Waßen: Immer das dauernd passiert, was ich noch tun muss, ich sollte und so weiter.
Per-Olof Waßen: Einfach weg von ein bisschen Verlagen von hier.
Per-Olof Waßen: Das steht für mich jetzt in Verbindung mit deinen Aussagen.
Per-Olof Waßen: Du bist ja Musiker.
Per-Olof Waßen: Qualität in der Musik und Quantität in der Musik sind sicherlich ein Riesenthema, was ein Podcast füllt, ein Musikpodcast.
Per-Olof Waßen: Deshalb will ich das gar nicht fragen.
Per-Olof Waßen: Aber ich würde gerne wissen, welche Rolle spielt für dich Pausen in einem Stück im Gegensatz zum gespielten Instrument?
Per-Olof Waßen: Also wie nutzt du Pausen?
Per-Olof Waßen: Nutzt du sie stark, exzessiv?
Per-Olof Waßen: Was passiert in Pausen als Musiker, erklär uns Nichtmusikern?
Per-Olof Waßen: Ich nutze sie gerne sehr bewusst und ich finde das eigentlich ein schönes Thema, denn die Pausen in der Musik ist immer, es ist ein grosses Thema.
Per-Olof Waßen: Denn die Pausen sind meistens kürzer, als sie sein sollten.
Per-Olof Waßen: Das glaube ich.
Per-Olof Waßen: Es ist immer gleich der Drang zum Spielen.
Per-Olof Waßen: Deshalb häufig auch ein Drang nach vorne, also die Geduld.
Per-Olof Waßen: Und das Wahrnehmen, aber auch das Zuhören, das passiert in meiner Pause.
Per-Olof Waßen: Da passiert irgendwo irgendwas meistens oder häufig.
Per-Olof Waßen: Und das wahrnehmen zu können, da muss man bei sich sein, man muss sich auch ein bisschen lösen von den Noten.
Per-Olof Waßen: Man muss offen sein, das Gehör offen haben, um das ganze Orchester wahrnehmen zu können.
Per-Olof Waßen: Und das ist ein riesen Thema in der Musik.
Per-Olof Waßen: Und das habe ich auch gerade mit meiner Big Band, hatte ich am letzten Samstag ein schönes Konzert.
Per-Olof Waßen: Und dort war auch ein Thema, es ist ja irgendwo, da kommt Nervosität, da kommt das war der Open Air, das Wetter, die Kälte und und und, verschiedene Themen.
Per-Olof Waßen: Und gerade wenn die Temperatur mitspielt, das sind so Intonationen, die Klangfrequenzen, die Schwingungen werden teilweise tricky, abgestimmt auf die anderen Instrumente.
Per-Olof Waßen: Und meine Empfehlung war dann an meine Band,
Per-Olof Waßen: Wenn ihr entscheiden müsst gerade, muss ich jetzt noch präziser sein.
Per-Olof Waßen: Muss ich noch genauer sein?
Per-Olof Waßen: Muss ich mich noch mehr fokussieren auf das Blatt Papier mit Noten vor mir und, und, und?
Per-Olof Waßen: Und auf der anderen Seite will ich Spass haben und mich hineinlegen und einfach, bam, spüren und spielen.
Per-Olof Waßen: Nehmt unbedingt diese Variante.
Per-Olof Waßen: Das ist nicht unbedingt typisch, aber ich finde, es ist so, manchmal, es ist immer eine Balance.
Per-Olof Waßen: Die Mitte ist ja immer so, ich liebe die Mitte, ich versuche die auch in der Musik zu finden.
Per-Olof Waßen: Also Präzision, Bewusstsein, alles gut, aber das Spüren und bei sich sein und Freude haben dabei.
Per-Olof Waßen: Nie außer Acht lassen.
Per-Olof Waßen: Und wenn entscheidend, dann liebe diese.
Per-Olof Waßen: Ich glaube, es ist ganz wichtig, mit dem Matten nochmal speziell einen Podcast über dieses Thema zu machen, da du ja auch barfuß auf der Bühne stehst und da natürlich was passiert.
Per-Olof Waßen: Nur leider reicht uns heute dafür die Zeit.
Per-Olof Waßen: Ich danke, dass du gerade erstmal Rede und Antwort für den... Braucht mir deine Freude.
Per-Olof Waßen: Ja, uns auch.
Per-Olof Waßen: Danke dir.
Per-Olof Waßen: Oh Mann.
Per-Olof Waßen: Genau.
Per-Olof Waßen: Aber ich wollte dich noch... Du hast das ja auch erwähnt, in der Atmung.
Per-Olof Waßen: Mhm.
Per-Olof Waßen: Die Pausen, die man beim Atmen macht, sind genauso wichtig wie das Ein- und Ausatmen.
Per-Olof Waßen: Du hast es ja gestern genauso erklärt.
Per-Olof Waßen: Mir fielen gerade so viele Beispiele ein, wo wir Menschen auch in diesem Coach-Rahmen oder wir leiten eine Gruppe oder wir atmen oder was auch immer.
Per-Olof Waßen: Wir können selbst die Pausen nicht aushalten.
Per-Olof Waßen: Und ich habe ganz viele Beispiele vom Freigehege gehabt, unserem Erlebniskollektiv in Köln.
Per-Olof Waßen: Da geht es darum, einen zweistündigen Zeitrahmen zu füllen.
Per-Olof Waßen: Aber man muss ja auch immer schauen, sind die Menschen, die gerade da sind, sind die offen gerade für schön was Neues?
Per-Olof Waßen: Da brauchen die kurz, sei es mal 10 Sekunden für, ich muss einmal kurz woanders hingucken oder ich brauche mal kurz ein bisschen Pause hier oben.
Per-Olof Waßen: Und da darf man nicht zu viel liefern.
Per-Olof Waßen: Also zu viel liefern, zu viel des Guten ist, glaube ich, einer der größten, größten Fehler, Blödsinnssachen, sage ich mal so, die man als Gruppenleiter auch macht.
Per-Olof Waßen: Egal welches Thema.
Per-Olof Waßen: Beim Atmen sowieso.
Per-Olof Waßen: Pausen sind cool.
Per-Olof Waßen: Gesund.
Per-Olof Waßen: Mittlerweile sitzt der Roman hier.
Per-Olof Waßen: Ich wollte das zu Ende hören.
Per-Olof Waßen: Das ist genau das, was ich meinte, wovon du gesprochen hast.
Per-Olof Waßen: Jetzt sitzt der Roman hier und hat das ausgehalten.
Per-Olof Waßen: Was habe ich ausgehalten?
Per-Olof Waßen: Hier zu sitzen.
Per-Olof Waßen: Und die redet einfach an mir vorbei.
Per-Olof Waßen: Das geht ja gar nicht.
Per-Olof Waßen: Halten können.
Per-Olof Waßen: Es passiert nicht mehr.
Per-Olof Waßen: Es geht nicht höher, es geht nicht tiefer.
Per-Olof Waßen: Da passiert was.
Per-Olof Waßen: Kribbeln und so.
Per-Olof Waßen: Das Kribbeln kommt in der Pause.
Per-Olof Waßen: Wie geht es dir hier?
Per-Olof Waßen: Also du bist in so einer halb beobachtenden, halb teilnehmenden Situation hier.
Per-Olof Waßen: Du schreibst mit, wie mache ich das im November bei mir selbst?
Per-Olof Waßen: Ja, trotzdem.
Per-Olof Waßen: Das ist scheiße.
Per-Olof Waßen: Also ich finde es kank, ich kündige.
Per-Olof Waßen: Du hast gesagt, ich darf das nicht sagen.
Per-Olof Waßen: Nein, es ist wunderbar.
Per-Olof Waßen: Ich durfte ja schon zwei solche Stufen, Stufen zwei, ich durfte schon zwei, die Stufe zwei geniessen.
Per-Olof Waßen: Und jetzt ein bisschen noch mit mehr, eben ein bisschen mit mehr noch...
Per-Olof Waßen: Von außen auch schauen, Notizen machen, wie wir dann die Umsetzung in der Schweiz haben.
Per-Olof Waßen: Und trotzdem, es geht so tief, es ist einfach so, es geht so hinein und ich fühle mich extrem in der Mitte, also extremst in der Mitte.
Per-Olof Waßen: Das ist Wahnsinn.
Per-Olof Waßen: Mehr Vision, eben schon zu Matt gesagt, November, im November habt ihr Stufe 2 in der Schweiz.
Per-Olof Waßen: Wenn du das jetzt so mitziehst, dieses Interaktive hier mit innen drin, aber trotzdem so ein bisschen beobachtend, worauf freust du dich am meisten auf die Schweizer Stufe 2 Variante?
Per-Olof Waßen: Das ist eine schwierige Frage, weil es natürlich ganz, ganz viele Sachen gibt, die toll werden.
Per-Olof Waßen: Aber ich glaube, eigentlich ist es langweilig, weil wir sagen alle das selber.
Per-Olof Waßen: Aber das ist halt schon das Raus, ich freue mich so riesig, das Rausgehen bei uns an der Reuss entlang über Steine, Wurzeln, Waldboden, Schlamm, Wasser und das schweigend.
Per-Olof Waßen: Und einfach alles zu hören und nur wahrzunehmen.
Per-Olof Waßen: Darauf freue ich mich.
Per-Olof Waßen: Mit der Reus, die daneben noch rauscht.
Per-Olof Waßen: Ihr meint jetzt nicht den Ex-Nationalspieler der deutschen Nationalmannschaft, Marco Reus, sondern den Fluss.
Per-Olof Waßen: Meinst du, wird es Unterschiede geben?
Per-Olof Waßen: Also jetzt mal abgesehen von der Infrastruktur und so, ist das Publikum der Schweiz anders oder würdest du sagen, nee, das ist sowas, was Nationalitäten überspringt?
Per-Olof Waßen: Also ich glaube, vom Grundangebot von so einer Ausbildung denke ich schon, das ist für egal.
Per-Olof Waßen: Vor allem Deutschland, Schweiz, das ist, denke ich mir schon, gleichermaßen wird es gleich gut angenommen.
Per-Olof Waßen: Natürlich, ich glaube schon, es wird gewisse Unterschiede geben, nur schon, weil wir zwei sehr musikalisch sind damit und ich
Per-Olof Waßen: Vielleicht ist Musik oder irgendein musikalisches Element vielleicht noch mehr präsent, das weiß ich nicht.
Per-Olof Waßen: Es könnte schon sein, dass es da kleine Unterschiede gibt, aber natürlich bleibt der Rahmen gemäß dem Script und so dasselbe.
Per-Olof Waßen: Script, Script.
Per-Olof Waßen: Cool.
Per-Olof Waßen: Danke dir, Roman.
Per-Olof Waßen: Gerne.
Per-Olof Waßen: Danke.
Per-Olof Waßen: Claudia, magst du mal kommen?
Per-Olof Waßen: Wir haben die Claudia auch noch zu Gast.
Per-Olof Waßen: Die war auch in der Stufe 1 im, ich glaube, November oder Dezember war das, ne?
Per-Olof Waßen: Im November.
Per-Olof Waßen: Hallöchen.
Per-Olof Waßen: Ist ja auch schon das zweite Mal hier in Alfter.
Per-Olof Waßen: Genau.
Per-Olof Waßen: Und ich fange mit einer Frage an.
Per-Olof Waßen: Ich habe irgendwann mal...
Per-Olof Waßen: mir selbst gesagt, die Stufe 2, die dient mir persönlich, Frieden zu stiften.
Per-Olof Waßen: Kannst du da mit irgendwas anfangen?
Per-Olof Waßen: Ja, definitiv.
Per-Olof Waßen: Ich bin gestern in den Genuss einer Coaching-Situation gekommen.
Per-Olof Waßen: Für die kann ich das, glaube ich, gut ummünzen, Frieden in mir selber auch zu stiften.
Per-Olof Waßen: Das war eine wahnsinnig anstrengende Situation.
Per-Olof Waßen: die mich sehr gefordert hat.
Per-Olof Waßen: Ich bin über viele Schatten gesprungen, aber es war sehr gut und eben sehr friedvoll, sehr friedenstiftend.
Per-Olof Waßen: Und gerade auch im Rahmen hier mit euch, mit den anderen Teilnehmenden, so einfach gut.
Per-Olof Waßen: Richtig, richtig gut.
Per-Olof Waßen: Wo würdest du Frieden bei dir verorten?
Per-Olof Waßen: Wo fühlt man Frieden generell?
Per-Olof Waßen: Überall, ganz, ganz tief drinnen.
Per-Olof Waßen: Das kommt von ganz da drinnen.
Per-Olof Waßen: Wie ist es bei dir, Ben?
Per-Olof Waßen: Gibt es den Begriff Frieden in dir?
Per-Olof Waßen: Oder ist das zu abstrakt?
Per-Olof Waßen: Nee, Frieden.
Per-Olof Waßen: Ich resoniere da mit Einklang.
Per-Olof Waßen: Also, dass ich mit mir selbst im Einklang bin.
Per-Olof Waßen: Dass ich Dinge oder auch, dass ich Dinge Menschen weitergebe, jetzt mal auf die, auch wieder aus dem Ausbildungscharakter gemünzt.
Per-Olof Waßen: Nicht, weil es theoretisch irgendwie da rein muss oder so, sondern weil ich selbst der Überzeugung bin, weil ich es selbst gefühlt habe, weil ich
Per-Olof Waßen: der Kraft von innen drin wirklich das gemein habe, ich möchte das, was ich da gefühlt habe, irgendwie vermitteln.
Per-Olof Waßen: Und das geht, glaube ich, nur, wenn man in erster Instanz im Einklang, im Frieden mit sich selber ist.
Per-Olof Waßen: Und ich komme von der, oder habe an der Sporthochschule studiert und ich hatte jetzt ein Gespräch mit einem Professor der Sporthochschule, mit mehreren Studenten.
Per-Olof Waßen: Die Sporthochschule hat einen sehr hohen Namen.
Per-Olof Waßen: Das Standing ist also sehr hoch.
Per-Olof Waßen: Heißt aber nicht, dass jeder dort, der dort studiert hat, direkt ready ist für Menschen.
Per-Olof Waßen: Sondern das ist, da geht es dann um die Selbstbildung, um die Eigenerfahrung.
Per-Olof Waßen: Und ich glaube, das ist in der heutigen Welt, oder...
Per-Olof Waßen: Und Mette, du hast es eben gesagt, es gibt so ein riesen Angebot.
Per-Olof Waßen: Nicht nur in der Schweiz, sondern weltweit.
Per-Olof Waßen: Überall kann man in Retreat gehen, atmen und so weiter.
Per-Olof Waßen: Aber es macht, glaube ich, Sinn, damit nur zu spielen, wenn man selbst ein Gewissen, sich selbst in 100% Frieden und 100% Einklang, das wird es vielleicht gar nicht geben.
Per-Olof Waßen: Aber dass man es zumindest versucht hat, die Reise dazu sich selbst
Per-Olof Waßen: angegangen ist.
Per-Olof Waßen: Und das ist so Einklang, Frieden, dass man cool mit sich selber ist.
Per-Olof Waßen: Gut, cool.
Per-Olof Waßen: Cool mit sich selber, bei mir ist Frieden so ein bisschen mehr noch, also ist noch klarer, weil es gibt ganz klar manchmal Unfrieden in mir.
Per-Olof Waßen: Und zwar so Sachen, wo ich weiß, wenn die jetzt jeder wüsste, dass ich die denke, dann würde das sehr viel Schmerz verursachen.
Per-Olof Waßen: Und ich bin da auch nicht zufrieden mit und so.
Per-Olof Waßen: Und dann passiert in so einer Ausbildung eben, dass ich in mir drin diesen See wieder habe, in den diese Tropfen und dieser See ist an sich ruhig.
Per-Olof Waßen: Und wenn ich das merke, dass dieser Seelengrund, nenne ich ihn mal, wenn der so ruhig wird,
Per-Olof Waßen: dann kommen auch die Gedanken bei mir nicht mehr, die so unfriedlich sind.
Per-Olof Waßen: Gefühle nicht mehr hoch, die so unfriedlich sind.
Per-Olof Waßen: Ich gehe nach Hause und spüre Liebe, Frieden.
Per-Olof Waßen: Wichtiger als Liebe noch, glaube ich, Frieden, diese Ruhe zu verspüren, dass da nicht alles so, es wird nicht so schnell erschüttert und gibt nicht so schnell so ein Sturm im Wasserglas und so.
Per-Olof Waßen: Und das merke ich halt ganz stark.
Per-Olof Waßen: Das ist für mich so das Wichtigste in dieser Ausbildung, dass wir zur Ruhe, zum Frieden kommen.
Per-Olof Waßen: So diese eigenen Schatten, die es da so gibt.
Per-Olof Waßen: Davon braucht die Claudia, glaube ich, viel.
Per-Olof Waßen: Du hast einen nicht mehr reinen Kinderschulladen, sondern auch jetzt für Erwachsene.
Per-Olof Waßen: Da muss ich gerade dran denken.
Per-Olof Waßen: Also ich bin noch in der Onkelposition und
Per-Olof Waßen: wenn mein Neffe und meine Nichte zusammen sind, dann ist da selten Frieden.
Per-Olof Waßen: Also jetzt mal als Bild untereinander manchmal schon.
Per-Olof Waßen: Aber wie ist das bei dir im Laden?
Per-Olof Waßen: Ist da Frieden manchmal angebracht?
Per-Olof Waßen: Ja, da eben überwiegend Kinder da sind, da das ja so das Hauptthema war, warum ich überhaupt damit angefangen habe, ist es manchmal sehr wild.
Per-Olof Waßen: Und auch Menschen, die überfordert sind mit dieser Wildheit, auch die eigenen Eltern oft, die gerade in der Öffentlichkeit an Grenzen gebracht werden, weil es nicht der Norm entspricht,
Per-Olof Waßen: wo sie glauben, mein Kind darf sich jetzt nicht wie ein Kind aufführen.
Per-Olof Waßen: Kinder, die oft nicht wieder gehen wollen, weil sie so gerne da sind.
Per-Olof Waßen: Was ich super schön finde, Kinder, die kommen und Dinge anfassen und ausprobieren wollen, wo es heißt, nein, lang es nicht an, wir dürfen hier nicht alle Schuhe rausräumen.
Per-Olof Waßen: Ich sage immer, doch, räumt alles aus.
Per-Olof Waßen: Ich habe nachher Zeit, ich rufe es wieder weg, kein Problem.
Per-Olof Waßen: Größenschilder abgerupft, ist mir egal.
Per-Olof Waßen: Ich habe so viele, ich hänge einfach ein frisches da dran.
Per-Olof Waßen: Lass die Kinder Kinder sein.
Per-Olof Waßen: Und kommt selber mal runter.
Per-Olof Waßen: Seid einfach mal nur da und habt keinen Erziehungsauftrag.
Per-Olof Waßen: Beziehungsweise du bist vielleicht auch ganz da, wenn die alle reinkommen.
Per-Olof Waßen: Und kannst diesen Frieden für alle empfinden, auch für die Eltern.
Per-Olof Waßen: Ja, auch für die.
Per-Olof Waßen: Klar, es sind eure Kinder und so.
Per-Olof Waßen: Seid einfach hier willkommen und ihr dürft euch hier wie zu Hause fühlen.
Per-Olof Waßen: Ja, ja.
Per-Olof Waßen: Und was ich super witzig finde, und das war schon immer so noch, bevor ich überhaupt Schuhe im Sortiment hatte, der Laden ist sehr wohnzimmermäßig eingerichtet.
Per-Olof Waßen: Es gibt eine Couch, es gibt eine Kaffeemaschine, es gibt Teppiche, so alte Perser.
Per-Olof Waßen: Und schon immer ist es so, dass gerade Mamas, wenn die reinkommen im Sommer mit ihrem Kinderwagen, die ziehen erst mal die Schuhe aus.
Per-Olof Waßen: Und das liebe ich, weil das ist weder kommuniziert, noch steht irgendwo ein Schuhregal rum, wo man das Gefühl hat, oh, ich sollte vielleicht.
Per-Olof Waßen: Aber es ist ein bisschen wie da hohem.
Per-Olof Waßen: Es ist da hohem.
Per-Olof Waßen: Und das ist so schön, dass die Menschen das spüren, obwohl die nicht in der achtsamen Situation da reinkommen.
Per-Olof Waßen: Also alle in der Nähe von Regensburg, Peace-Händchen.
Per-Olof Waßen: Ja, genau.
Per-Olof Waßen: Ich kenne euch nur von Videos, aber...
Per-Olof Waßen: stattet der Claudi mal einen Besucher.
Per-Olof Waßen: Mit Kind, ohne Kind.
Per-Olof Waßen: Sind Hunde willkommen?
Per-Olof Waßen: Alle, immer.
Per-Olof Waßen: Niemand muss draußen bleiben.
Per-Olof Waßen: Danke Claudi.
Per-Olof Waßen: Danke auch.
Per-Olof Waßen: Schön, dass es bei euch ist.
Per-Olof Waßen: Danke.
Per-Olof Waßen: Würdest du das unterschreiben, Otto?
Per-Olof Waßen: Der Otto ist nämlich auch hier.
Per-Olof Waßen: Servus.
Per-Olof Waßen: Ja, der Horn.
Per-Olof Waßen: Der Horn hast gesagt.
Per-Olof Waßen: Ja, das ist schon so bissl wie Dachau da.
Per-Olof Waßen: Also Dachau, du bist ja aus Dachau, richtig?
Per-Olof Waßen: Ja genau, genau, Kreis Dachau.
Per-Olof Waßen: Und das ist ja in Bayern, aber nicht so weit weg von München.
Per-Olof Waßen: Genau, nördlich von München, genau.
Per-Olof Waßen: Was heißt denn Dachau?
Per-Olof Waßen: Dahoam, ja.
Per-Olof Waßen: Also jetzt weiß ich, dass das daheim heißt.
Per-Olof Waßen: Dahoam, das umschreibt eigentlich auch eben ein Gefühl.
Per-Olof Waßen: Ein Gefühl, dass man sich wohl fühlt und dass man sich da geborgen fühlt.
Per-Olof Waßen: Das Gefühl, das kann man hier auch sehr gut wahrnehmen.
Per-Olof Waßen: Deswegen, ja, passt das da ganz gut.
Per-Olof Waßen: Auch angenommen, angenommen wie man isst.
Per-Olof Waßen: Ist das auch etwas, was es nur der Hoam gibt?
Per-Olof Waßen: Dass man sagen kann, man kommt von der Arbeit nach Hause.
Per-Olof Waßen: Kennt ihr das?
Per-Olof Waßen: Man kommt von der Arbeit nach Hause und es fällt ja nicht nur die Jacke, die Tasche und so ab.
Per-Olof Waßen: Es fällt ja eigentlich dieser ganze... Man kommt rein und man denkt eigentlich, diese Rollen, dieses Draußensein, in der Bäckerei sein, im Job sein und so weiter.
Per-Olof Waßen: Und man kommt nach Hause und denkt, jetzt bin ich...
Per-Olof Waßen: was man ja auch Kindern zuschreibt, dass Kinder so mozzig zu Hause sind, ist ja eher ein gutes Zeichen, weil sie das Familiensystem zu belasten wagen.
Per-Olof Waßen: So, würdest du sagen, kannst du dich hier so geben?
Per-Olof Waßen: Schöne Perspektive, das bringt mir gerade auch viel.
Per-Olof Waßen: Ja, also,
Per-Olof Waßen: Natürlich sollte das schon im gepflegten Rahmen bleiben.
Per-Olof Waßen: Das ist ein Hinweis an uns.
Per-Olof Waßen: Es ist einfach ein sehr geborgenes Gefühl, das man hier bei euch hat.
Per-Olof Waßen: Natürlich woanders.
Per-Olof Waßen: Aber es ist wieder Hoam.
Per-Olof Waßen: Es ist wieder Hoam, ja.
Per-Olof Waßen: Die Mirjam ist ja deine Partnerin.
Per-Olof Waßen: Ich glaube, das darf ich ja so offiziell jetzt hier der Welt mitteilen.
Per-Olof Waßen: Die ist ja schon länger verbunden mit uns oder dem Barfußsein.
Per-Olof Waßen: Du warst ja, ich habe mich gerade daran erinnert, dass du eher früher der Fahrer warst.
Per-Olof Waßen: Mir haben wir hier hingebracht, dann warst du hier, irgendwie so ein bisschen hinterm Busch, hinter der Hecke.
Per-Olof Waßen: Und jetzt bist du aber mit dabei.
Per-Olof Waßen: Warum?
Per-Olof Waßen: Ja, es hat mich überzeugt.
Per-Olof Waßen: Also zum einen, ich gehe auch gerne laufen.
Per-Olof Waßen: Bewegung ist schön.
Per-Olof Waßen: Gemeinsame Bewegung ist noch schöner.
Per-Olof Waßen: Und ja, ich habe dann auch gesehen, was das gemacht hat mit der Mirjam und wie das auch Spaß gemacht hat und euch ja dann so auch nebenbei ein bisschen kennengelernt natürlich.
Per-Olof Waßen: Und dann hat sich herausgestellt, ich habe als erstes die Stufe 3 bei euch mitmachen dürfen.
Per-Olof Waßen: Also ich bin praktisch mit der Stufe 3 bei euch eingestiegen.
Per-Olof Waßen: Und ja, das war auch eine super Sache.
Per-Olof Waßen: Mal ein bisschen in eine andere Richtung, Outdoor, also Reduzierung und
Per-Olof Waßen: Und dann war danach eigentlich recht schnell schon klar, ja jetzt will ich aber auch weitermachen.
Per-Olof Waßen: Passt.
Per-Olof Waßen: Passt, genau.
Per-Olof Waßen: Und dann war es für mich klar, dass ich mich dann relativ schnell für die Stufe 1 angemeldet habe, die dann letztes Jahr im Herbst war.
Per-Olof Waßen: Super Spaß gemacht und dann war auch wieder klar, da kann es noch weitergehen.
Per-Olof Waßen: Ich sehe den Pumuckl auf seinem T-Shirt.
Per-Olof Waßen: Und der Pumuckl ist für mich so etwas, was es leider kaum noch gibt.
Per-Olof Waßen: Und zwar...
Per-Olof Waßen: der war ja komplett auf Bayerisch im deutschen Fernsehen.
Per-Olof Waßen: Man hat das geguckt und der Mauer sagte, wo ist das jetzt hier?
Per-Olof Waßen: Okay, Pumuckl, wo ist das jetzt hier?
Per-Olof Waßen: Und so, das hat ja keinen interessiert, ob die Kinder das verstehen können.
Per-Olof Waßen: Man ist einfach davon ausgegangen.
Per-Olof Waßen: Und wie Bayerisch bist du, wenn ich fragen darf?
Per-Olof Waßen: Ja, würde ich sagen, tendenziell eher schon.
Per-Olof Waßen: Man hört es vielleicht auch hier und da.
Per-Olof Waßen: Also ich kann mir da, tut mir da auch schwer manchmal, mich da anders auszudrücken.
Per-Olof Waßen: Ja, ich frage jetzt mal, als ich in München war, ihr habt doch schon gedenkt, wir würden da den...
Per-Olof Waßen: einen oder anderen sehen, der da mit barfußschuhen rumläuft, aber da war ja fast gar nichts auf der Free.
Per-Olof Waßen: Auf der Free.
Per-Olof Waßen: Und da habe ich gedacht, die Bayern, die sind vielleicht... Ist das nichts für euch?
Per-Olof Waßen: Na, das glaube ich, das kann man so nicht sagen.
Per-Olof Waßen: Ich glaube, da gibt es schon auch bestimmt genug...
Per-Olof Waßen: die da auch Interesse haben.
Per-Olof Waßen: Und ich hoffe, dass da in Zukunft noch die ganze, dass das Ganze noch wächst.
Per-Olof Waßen: Ich würde jetzt mal sagen, das liegt an euch.
Per-Olof Waßen: Wir werden uns sehr bemühen, dass wir das vielleicht auch noch in Bayern ein bisschen mehr noch voranreifen.
Per-Olof Waßen: Mein Hochdeutsch ist ja so langweilig, merke ich gerade wieder.
Per-Olof Waßen: Aber es ist ja so, die Marketingabteilung mischt sich ein, dass es in Bayern ja nicht bloß uns gibt, sondern da gibt es ja zum Beispiel auch die Firma Doghammer.
Per-Olof Waßen: Aha.
Per-Olof Waßen: Und ich habe mal den Werbeblock mitgebracht.
Per-Olof Waßen: Sehr gut.
Per-Olof Waßen: Und die machen da gemeinsam mit der BAFO-Schule, das super Event, habe ich mir sagen lassen, auf der Brinerhütte, 4. und 5.
Per-Olof Waßen: Juli.
Per-Olof Waßen: Gar nicht mehr so weit hin.
Per-Olof Waßen: Nicht mehr so weit hin, ja.
Per-Olof Waßen: Da seid ihr auch wieder am Start.
Per-Olof Waßen: Ja, da dürfen wir auch wieder dabei sein.
Per-Olof Waßen: Ja, du und Miriam.
Per-Olof Waßen: Ja, schön.
Per-Olof Waßen: Freuen wir uns auf jeden Fall schon.
Per-Olof Waßen: Ja.
Per-Olof Waßen: Und genau, vielleicht gefällt es ja den ein oder anderen, überlegst du das auch noch?
Per-Olof Waßen: Ja.
Per-Olof Waßen: Möchte da auch noch gerne dazu kommen.
Per-Olof Waßen: Mach das auf jeden Fall mit.
Per-Olof Waßen: Ich werde leider vermutlich nicht da sein, du wirst da sein, ganz sicher.
Per-Olof Waßen: Genau, und es geht hoch auf die Hütten, der Roman, der Matt sind natürlich auch dabei, Maximilian und Matthias, ich weiß nicht, ob beide dabei sind, auf der Brener Hütten.
Per-Olof Waßen: Testschuhe von Dockheimer gibt es.
Per-Olof Waßen: Also das wird auf jeden Fall ein Highlight dieses Jahr, also auch eben
Per-Olof Waßen: Es sind auf jeden Fall, findet es statt.
Per-Olof Waßen: Es sind schon 15, 16 Teilnehmer, glaube ich.
Per-Olof Waßen: Und von daher, guckt euch das an.
Per-Olof Waßen: Das hat Platz für 100 oder so, aber
Per-Olof Waßen: Ist auf jeden Fall schon gut gebucht und da gibt es Vorträge von Dr. Martin Weiß und der Alexander Tocke ist auch da vom Bachfuß-Podcast beziehungsweise Leichtfüßig mittlerweile.
Per-Olof Waßen: Also gebt euch das auf jeden Fall und tut uns leid, die Folge ist länger geworden, als wir dachten.
Per-Olof Waßen: Deshalb beenden wir sie an dieser Stelle bei 47 Minuten und 8 Sekunden.
Per-Olof Waßen: Sehe ich gerade, wird es Zeit, den Akku von...
Per-Olof Waßen: Romans Tablet ein bisschen zu schonen.
Per-Olof Waßen: Ganz lieben Dank, Ben, dass du diese verrückten Ideen immer alle mitmachst, die wir haben.
Per-Olof Waßen: Dass ihr die alle mitmacht.
Per-Olof Waßen: Danke an euch.
Per-Olof Waßen: Ihr da draußen, bis ganz bald.
Per-Olof Waßen: Euer Ben und der Pelle.
Per-Olof Waßen: Und da kommt es auch nicht aus Bayern zur Barfuss am Berg.
Per-Olof Waßen: Und woanders natürlich auch her.
Per-Olof Waßen: Ciao.
Per-Olof Waßen: Intro, Outro ist noch so, dann gibt uns da noch






