Transcript
Speaker: Barfußschule Podcast.
Speaker: Gemeinsam barfuß bewegen.
Speaker: Und jetzt viel Spaß.
Speaker: Ja, hallo du da draußen und herzlich willkommen zur Podcast-Folge der Barfußschule.
Speaker: Und zwar die Folge Nr.
Speaker: 139 ist das.
Speaker: Wir machen hier eine Walking Edition.
Speaker: Ich bin hier draußen unterwegs und zwar barfuß.
Speaker: Mit einem tollen Mann, den ich hier kennengelernt habe.
Speaker: Und zwar der Martin.
Speaker: Hallo.
Speaker: Der Martin ist wohlgemerkt auch barfuß unterwegs.
Speaker: Ja, wir sind hier in Pfeffikron und geniessen noch die letzten Minuten eines schönen Sonnenuntergangs.
Speaker: Sehr schön.
Speaker: Andere Seite, ja?
Speaker: Ja, wir können da noch drüber laufen.
Speaker: Ja, wieso bin ich hier und was ist das für ein Mensch hier, der Martin?
Speaker: Ich bin hier in einer TV-Show und zwar die geht fünf Tage, sie hat Tag 4 von 5 von dem Schweizer Fernsehen Wer wohnt wo?
Speaker: Da geht es darum, wie der Titel schon sagt.
Speaker: Da muss noch jemand vorbei.
Speaker: Ja, weg.
Speaker: Hier geht es darum, wie der Titel schon sagt, wer wohnt wo.
Speaker: Also da gibt es fünf Kandidaten mit ihren fünf Wohnungen, Häusern, was auch immer.
Speaker: Wir gehen alle inkognito in alle fünf Wohnungen rein und dann muss bestimmt werden, jeder muss entscheiden, zu welcher Wohnung passt welcher Typ.
Speaker: Jeder tut so, dass er aber nirgendwo wohnt.
Speaker: Genau, jeder tut so, dass er aber nirgendwo wohnt.
Speaker: Oder überall, je nachdem, was die Strategie ist.
Speaker: Ja, und den Martin, dem ist mir natürlich am ersten Tag schon aufgefallen, der Martin ist Kameramann.
Speaker: und war die ganze Zeit barfuß unterwegs am Set.
Speaker: Für mich war das irgendwie schon fast schlimm, weil ich ja auch nicht irgendwie raushauen wollte, was ich für einen Beruf habe.
Speaker: Also bin ich einfach als Coach da, das kann ja alles sein.
Speaker: Und habe natürlich dann Schuhe angezogen.
Speaker: Ich war den ganzen Tag in einem Jackett, Hemd und Schuhen unterwegs und hab da immer neidisch zum Martin rübergeguckt, wenn er da bei 30, 40 Grad fast so schön in den Barfuß rumhüpfte und ich da mit meinen Schuhen rumstall stolzierte.
Speaker: Ja und hat mich natürlich Wunder genommen, wieso das denn der Martin da barfuß ist.
Speaker: ob das jetzt so eine esoterische Geschichte ist oder ob er einfach, keine Ahnung, keinen Schuh für seinen Fuß findet oder ob er einfach gerne ein bisschen Freiheit oder Luftigkeit hätte.
Speaker: Ja, die Füße bei der Hitze schwellen natürlich an, dann passen sie nicht mehr in die Schuhe, nein, Schmarrn.
Speaker: Das ist natürlich klar, wenn du bei der Hitze draußen bist und die Möglichkeit hast, die Schuhe auszuziehen, die Socken auszuziehen, dann kommt mehr Luft an deinen Fuß und dann wird es natürlich angenehmer.
Speaker: Also das ist eigentlich der Grund, warum ich da barfuß gegangen bin.
Speaker: Wenn nicht gerade irgendwo auf dem Kiesweg, so wie jetzt.
Speaker: Aber jetzt geben wir uns das halt richtig.
Speaker: Ja, jetzt musst du das machen.
Speaker: sagen lassen uns noch vor schaue ja genau richtig treppe vorsicht jetzt gibt es noch ein versicherungsfall genau ist auch spannend weil wir haben jetzt letzte woche haben ja das thema die sensorik der füße so als überbegriff also was was hat sensorik oder was haben die füße mit sensorik zu tun und das spüren wir zwei jetzt richtig hier weil wir darauf auf diesen kies hier laufen
Speaker: Was meinst du?
Speaker: Das kann ja wirklich alles sein, Martin.
Speaker: Aber wenn du jetzt in der Arbeit bist und ihr habt ja Stress und du musst viel rumstehen und ihr habt einen Zeitplan und es ist heiß manchmal.
Speaker: Hat das Barfußgehen, das Barfußsein auch irgendwie was mit dir zu tun?
Speaker: Was ist, wenn es zum Beispiel im Bereich Entspannung oder Ruhe bewahren oder vielleicht auch sich geerdet fühlen zu tun?
Speaker: Oder ist das gar nicht davon?
Speaker: Doch, unbedingt geerdet sein, natürlich.
Speaker: Je mehr man barfuß läuft, und am besten noch im Regen irgendwo draußen, desto geerdeter ist man, würde ich sagen.
Speaker: So wie jetzt fühle ich mich gerade nicht super geerdet, weil es schon schmerzt.
Speaker: Ich bin noch nicht so viel barfuß gelaufen diesen Sommer.
Speaker: Ich habe dann so Birkenstock an und wenn es geht, ziehe ich die halt schnell aus.
Speaker: Aber es ist natürlich auch für die Fußmuskulatur, habe ich mir sagen lassen, ich bin ja kein Experte.
Speaker: Gut, und ja, ich habe auch einen Spreizfuß oder Plattfuß oder wie man dem sagt.
Speaker: Und dann läuft man halt auch mal ganz gern barfuß.
Speaker: Oder wenn man halt schnell mal irgendwo die Füße ins Wasser halten kann.
Speaker: Mein Gott, bin ich rot.
Speaker: Schöner Abendlicht.
Speaker: Umso besser.
Speaker: Weil dann hat man halt auch noch mal eine kleine Abkühlung und bei mir, bei meiner Körperfülle ist es natürlich auch schön, wenn man sich ein bisschen runterkühlt bei der Hitze.
Speaker: Darum hier der schöne Zürichsee.
Speaker: Eigentlich unser Ziel, wir hätten früher da sein sollen, aber jetzt haben wir das beste Licht erwischt.
Speaker: Eigentlich schon, gell?
Speaker: Ganz ohne Beleuchtung.
Speaker: Ja, wir sind ja ein bisschen semiprofessionell unterwegs, natürlich aus der Hand gefilmt, so mit einem iPhone.
Speaker: Da tut sich wahrscheinlich das Herz des Kameramanns hier ein bisschen schwer.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Ja, wisst ihr, seit wann, seit wann bist du, du hast gesagt, dass du schon als Kind vielmal barfuß warst, oder?
Speaker: Aber seit wann bist du jetzt im Erwachsenenalter wieder regelmäßig unterwegs?
Speaker: Gibt es da so einen Punkt, wo du gesagt hast, hey, ich möchte doch ein bisschen mehr barfuß gehen, weil es tut mir gut?
Speaker: Ja, vor allem im Urlaub, wenn du bist.
Speaker: Sandstrand ist natürlich super, auch für die Muskulatur und anstrengend für die Beine.
Speaker: Es ist ein gutes Workout.
Speaker: Aber dass du halt einfach geerdet bist, finde ich immer das A und O. Man ist verbunden mit der Erde und ich glaube, mehr wüsste ich jetzt gerade gar nicht.
Speaker: Du merkst schon eine Veränderung, dass du da auch etwas spürst in deinen Füßen.
Speaker: Du hast gehört, es macht etwas mit der Muskulatur.
Speaker: Du spürst da schon etwas oder gar nichts?
Speaker: Doch, das spürt man schon.
Speaker: Aber vielleicht ist es am Anfang auch erst ein bisschen Muskelkater und so.
Speaker: Aber je mehr man barfuß läuft, umso geringer ist der Widerstand, umso besser ist die Hornhaut.
Speaker: Dementsprechend ist es angenehmer, auch barfuß zu laufen.
Speaker: die Hemmschwelle nicht so groß, um schnell die Schuhe auszuziehen.
Speaker: Stichwort Hornhaut, mehr als Information, als Sidekick oder wie auch immer.
Speaker: Du sprichst ja von Hornhaut.
Speaker: Das, was du meinst, ist wahrscheinlich meistens nicht mal die Hornhaut.
Speaker: Weil Hornhaut ist ja eigentlich eher ein Nebenprodukt von zu viel Reibung und eigentlich zu viel Druck.
Speaker: Also eher etwas Negatives, sage ich jetzt mal.
Speaker: Wenn man aber mehr barfuß geht, wenn die Füße sanfter sind.
Speaker: Ich weiß nicht, ob es einen offiziellen Namen dafür geht.
Speaker: Ich habe schon Lederhaut gehört.
Speaker: Ich weiß nicht, ob das stimmt.
Speaker: Wer das weiss, soll es in die Kommentare schreiben.
Speaker: dass die Haut widerstandsfähiger und ein bisschen dicker wird, aber ihre Sanftheit bewahrt und dass die Hornhaut eigentlich dann tendenziell weniger wird, das Raue, das Sprödige, und das tendenziell eher weniger ist dann, weil es diese Bewegung hat und nicht das Eingeengte hat.
Speaker: Und von dem her kann man nicht unbedingt von Hornhaut reden.
Speaker: Muss.
Speaker: Okay.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Darum haben immer alle gesagt, dass ich so sanfte, weiche Füße habe.
Speaker: Ja, siehst du?
Speaker: Ja, sind auch immer alle überrascht, wie weich und sanft das meine Füße sind.
Speaker: Wir haben ja nicht mal ein Stativ, das ist ja Wahnsinn.
Speaker: Dafür den Mülleimer hinten, das ist super.
Speaker: Komm, wir gehen hier mal ein bisschen noch rüber.
Speaker: Wie sind das mit Barfußschuhen?
Speaker: Ich habe vorher gesehen, dass irgendein Barfußschuh ist.
Speaker: Ist das was, das du schon mal richtig ausprobiert hast?
Speaker: Oder hast du da einfach einen?
Speaker: Naja, ich habe so Barfußschuhe mal irgendwo online bestellt und eine Freundin von mir hat auch Barfußschuhe ausprobiert und sie schwärmt halt davon.
Speaker: Aber ich bin noch nicht so richtig oft mit rumgelaufen.
Speaker: Also ja, schon auch, aber ich habe jetzt nicht so einen großen...
Speaker: Eigentlich macht es keinen Sinn, barfuß zu laufen, wenn man barfuß laufen will, dass man dann Schuhe anzieht.
Speaker: So gesehen ist es eigentlich ein Widerspruch in sich, aber wenn man halt nicht gerade vor jedem Kieselstein in die Luft hüpfen will, dann macht es schon Sinn.
Speaker: Das ist eigentlich genau der Widerspruch, also eigentlich das Positive am Barfußschuh, dass du dich an sowas gewöhnen kannst, weil wenn du rausgehst und nur das hast,
Speaker: dann machst du es nicht mehr zu oft.
Speaker: Wenn du einen Barfußstuhl hast, dann kannst du so eigentlich die Sensorik, also die sensorischen Zellen unten schon ein bisschen daran gewöhnen, ohne dass gleich das Alarmzeichen kommt.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Hier sterbe ich gleich.
Speaker: Genau.
Speaker: Ja, toll.
Speaker: Wie ist denn das?
Speaker: Du bist Kameramann.
Speaker: Bist du eigentlich selbstständig?
Speaker: Ich bin selbstständig.
Speaker: Wie lange bist du schon Kameramann?
Speaker: Also rein Kameramann seit 15 Jahren, 16 Jahren.
Speaker: Und davor habe ich Schnitt und Kamera gemacht.
Speaker: Krass.
Speaker: Also hast du dann auch wirklich viel mit Produktion und verschiedenen Menschen zu tun?
Speaker: Vielleicht Schauspiel, Moderation, Kandidaten, was auch immer teilnehmen?
Speaker: Ja, alles Mögliche.
Speaker: Alles Mögliche?
Speaker: Bist du immer und überall dann barfuß?
Speaker: Nein, natürlich nicht.
Speaker: Im Winter laufen wir nicht so oft barfuß rum, das ist ganz klar.
Speaker: Aber es gibt auch Tage, wo ich auch mal bewusst bei null Grad rausgehe und schaue, dass ich mich halt erde, schnell.
Speaker: Ja, super.
Speaker: Oder eben durchs nasse Gras laufen, es gibt nichts Schöneres.
Speaker: Oder hier am See, kurz mal ins Wasser, das könnten wir jetzt auch mal machen.
Speaker: Genau, das könnten wir auch machen.
Speaker: Machen wir gleich.
Speaker: Ich gehe mal hier rüber.
Speaker: Wir müssen durch den Entendreck... Grün sparen, Entendreck!
Speaker: Schaut euch das mal an.
Speaker: Ich mache hier mal ein bisschen... Wahnsinn!
Speaker: Also richtig kühlend ist es dann doch nicht.
Speaker: Logisch ist es ein bisschen kühlend, aber man merkt schon, dass dieses Sehchen sich schon enorm aufgewärmt hat.
Speaker: Ja, es ist auch flach hier.
Speaker: Das ist fast ein bisschen kitschig da, schau mal.
Speaker: Das ist schön, mit dem Schwänchen noch.
Speaker: Toll.
Speaker: Ja, und bei mir ist es halt wirklich geil.
Speaker: Ich musste das verstecken.
Speaker: Ich wollte dann auch zum Essen gehen, am Mittagessen oder am Abend und wollte da barfuß gehen.
Speaker: Hab das dann auch manchmal gemacht.
Speaker: Aber ich habe da schon immer ein bisschen, ja, nee, dann sehen sie meine Füße, meine Pranken und denken sich, ja, was ist das für einer?
Speaker: Also ich musste mich da echt zurückhauen, das ist doch ein komisches Gefühl, weil ich, vor allem wenn es so heiß war, war es wirklich toll, aus den Schuhen zu sein, oder?
Speaker: Ja.
Speaker: Genau.
Speaker: Jetzt vielleicht nochmal zurück zu Produktionen.
Speaker: Das eine ist ja Temperatur und alles, Winter, das andere ist aber auch, wie die Leute reagieren.
Speaker: Hast du da schon mal einen gehabt, der sagt, hey, was soll das, zieh deine Schuhe an?
Speaker: Nein, das nicht.
Speaker: Dann ist es doch auch egal.
Speaker: Ich meine, das muss sich niemand schämen wegen nackten Füßen, oder?
Speaker: Also es gibt Leute, lustigerweise eine Kollegin, die mir von den Barfußschuhen erzählt hat, die hat eigentlich einen Ekel vor Füßen, vor nackten.
Speaker: Aber es ist dann auch egal, ob ich jetzt da mit nackten Füßen rumlaufe.
Speaker: Sie muss sie ja nicht anfassen oder anschauen.
Speaker: Also wem es nicht gefällt, das soll einfach wegschauen.
Speaker: Ja, klar.
Speaker: Das ist einfach gesagt.
Speaker: Solange sie halt viel Luft bekommen, stinken sie auch nicht.
Speaker: Ich habe keine Schweißfüße, komischerweise.
Speaker: Aber da gibt es nichts Negatives.
Speaker: Das Lustige ist auch, dass immer die Menschen denken, dass Füße unhygienischer sind als zum Beispiel ein Schuh.
Speaker: Ich habe es wirklich schon erlebt, auch bei Restaurants, da kommst du hier barfuß rein, das geht ja gar nicht.
Speaker: Dann ist meine erste Frage immer, sind Hunde erlaubt hier?
Speaker: Ja klar.
Speaker: Ein Hund pinkelt über seine Füße, wenn er pinkelt.
Speaker: Einfach so sagen, der läuft alles rüber.
Speaker: Und Schuhe ja auch.
Speaker: Du läufst mit den Schuhen eigentlich alles rüber, theoretisch.
Speaker: Denkst du nicht, diese Pfütze jetzt Wasser oder vielleicht was anderes ist.
Speaker: Also tendenziell ist so ein Schuh unhygienischer als ein paar nackte Füße.
Speaker: Ja und dann wäscht man halt seine Füße mal, wenn man mal irgendwo in den Dreck reingelaufen ist oder so.
Speaker: Also ich bin neulich auch mal in den Supermarkt barfuß und das ist ja auch cool, weil draußen 40 Grad fast und drinnen ist noch schön klimatisiert.
Speaker: Dann bist du halt mal wieder schneller runtergekühlt.
Speaker: Aber es gibt schon auch so Situationen, wo man halt mit Scherben und so hat man halt ein bisschen Respekt, muss man sagen.
Speaker: Was lustig ist, ich werde das ja auch oft gefragt, trittst du in Scherben rein, wie viel hast du dich schon verletzt?
Speaker: Und mir ist das, glaube ich, einmal passiert jetzt in doch sieben Jahren.
Speaker: Okay.
Speaker: Sechs, sieben Jahren, sehr konsequent barfuß, dass ich mal in so eine Dorne rein bin, also in zwei gleiche, so einen Dornast rein.
Speaker: Sonst ist mir noch nie was passiert.
Speaker: Okay.
Speaker: Bei dir auf der Arbeit auch noch mal was passiert?
Speaker: Bei der Arbeit so nicht, aber immer an Seeufern, wenn da irgendwo gefeiert wird am See und dann Bierflaschen und Scherben drin sind, habe ich mir in den letzten Jahren schon öfter mal aufgeschnitten.
Speaker: Oder beim Eisbaden dann mal an der Eiskante.
Speaker: Oder wenn du kein Gefühl mehr hast, in den Füßen, dann rauskommst und schlägst irgendwo an, auf einmal hast du einen blutigen Zeh, merkst du es gar nicht.
Speaker: Leichtband tust du auch?
Speaker: Ja, ich habe es mal eine Zeit lang mehr gemacht und jetzt muss ich mal wieder ran.
Speaker: Also ich habe mir gedacht, für diesen Winter habe ich mir das schon vorgekommen, wieder mal mit ein bisschen atmen und Eis zu haben.
Speaker: Kalt duschen ist jetzt wieder hoch im Kurs.
Speaker: Ja, ich dusche ja jeden Tag kalt, nur noch seit Jahren.
Speaker: Also ich bin ein guter Mieter eigentlich.
Speaker: Bei mir entstehen keine großen Kosten des Warmwassers.
Speaker: Ja, dann bleiben wir hoffentlich in Kontakt, weil dann lade ich dich mal ein zu einem See bei mir in der Nähe.
Speaker: Der ist wirklich zugefroren.
Speaker: Da gibt es wirklich, wir haben ein Hämmerchen und eine Axt dabei, machen wir das Loch noch auf und dann kommen wir richtig ein.
Speaker: Schön, da komme ich gerne.
Speaker: Ja, toll.
Speaker: Ja,
Speaker: Also ich würde sagen, wir machen hier eine kleine Minifolge heute, aus der Hand gedreht, mit einem wirklich sympathischen, tollen Typ.
Speaker: Also ich finde es toll, dass wir uns kennengelernt haben und einfach so getroffen haben.
Speaker: Und das Schöne ist ja, ich glaube, die Barfüsse, die unter sich, die haben schon auch ein Herz offen füreinander, weil sogar die Produktionsleiter hat gesagt, oh, ihr seid jetzt best friends und so.
Speaker: Die hat das schon gemerkt, dass wir da auf einer ähnlichen Wellenlinie sind.
Speaker: Voll toll.
Speaker: Ja, dann danke dir für deinen kurzen Einsatz.
Speaker: Ich kann mir jedem empfehlen, lauf barfuß, so gut es geht, so viel wie es geht.
Speaker: Bin auch ein bisschen am Üben, aber der Weg zurück wird es wieder hart.
Speaker: 20 Minuten über Kieselsteine und
Speaker: Das schaffen wir schon.
Speaker: Das ist mir noch in den Sinn gekommen, wo du gesagt hast, auch wenn es heiß ist, irgendwo wieder mal reingehen und runterkühlen.
Speaker: Geht natürlich barfuß auch viel schneller.
Speaker: Ist auch aus der Anthroposophie
Speaker: eine Lehre.
Speaker: Die Anthroposophen wollen eigentlich auch die Energie oder die Hitze aus dem Kopf rausnehmen und in die Füße bringen.
Speaker: Also quasi nicht mehr so viel mit einem... Wir drehen uns mal ein bisschen so, dass wir keine Menschen drauf haben.
Speaker: Ja, wir sind ein bisschen im Sonnenuntergang im Hintergrund.
Speaker: Genau.
Speaker: quasi dass die energie die hitze aus dem kopf und die füße kommt oder erstens kalte füße unangenehm man hat wenig gespürt oder hat es mir man spürt mit warmen füßen spürt man wieder besser sie ist ausgeglichener und hat die hitze das denken das tägliche denken immer im kopf sein die ganze zeit dass man ein bisschen frei machen genau diese energie mal wieder runter bringen
Speaker: und einfach in die Bewegung bringen und einfach ins Spüren bringen.
Speaker: Runterkommen.
Speaker: Also es hat so viele gute Eigenschaften.
Speaker: Und nehmt euch das auch als Beispiel halt auch mal egal, ob du mit Menschen zu tun hast, ob du sogar vielleicht im Beruf mal das ausprobieren möchtest oder im Büro.
Speaker: Einfach auch mal machen und ausprobieren und gar nicht daran denken, dass du jetzt da gleich den Job verlierst oder irgendwas.
Speaker: Einfach mal auch vielleicht argumentieren, hey, ich habe saubere Füße, ich habe die heute gewaschen, die stinken nicht, alles okay.
Speaker: Von dem her geht es hier um die Gesundheit des Mitarbeiters, oder?
Speaker: Genau.
Speaker: Da habe ich auch noch eine kleine Anekdote, aber die erzähle ich dir oft, die kannst du gleich in die Tasche ein, wenn du willst.
Speaker: Das ist auch noch lustig.
Speaker: Da bin ich aber gespannt.
Speaker: Wäre super.
Speaker: Also, vielen Dank.
Speaker: Martin, ich danke dir.
Speaker: Sehr gerne.
Speaker: Freue mich auf den Rückweg.
Speaker: Genau.
Speaker: Ja, dann war das jetzt eine aus der Hand gefilmten Folge 140 der Barfuss-Schule des Podcasts aus dem, vom Zürichsee oder drinnen vom Zürichsee, vom fast beim wunderschönsten Sonnenuntergang.
Speaker: Ja.
Speaker: Komm auch du wieder ein bisschen ins Spüren, probiere mal aus, ein bisschen mehr barfuß zu gehen.
Speaker: Schau mal, was die Sensorik unten alles ausmachen kann, also dass du wieder mal mehr spürst unten und vielleicht auch mal versuchst, jetzt gerade durch den Sommer, was es mit der Hitze macht.
Speaker: Nicht barfuß auf den heißen Asphalt gehen, sondern was macht es, um dich runter zu kühlen, wenn du keine Schuhe an hast.
Speaker: Eigentlich machen wir das ja viele auch automatisch, wenn sie irgendwo sitzen, Schuhe ausziehen.
Speaker: Also denkt mal darüber nach, man könnte das öfters machen im Tag, wenn es
Speaker: ein kleiner tipp noch wenn du so eine sprühflasche flasche dabei hast und nackte füße hast einfach drauf spüren ist es super kommt zum unterkühlen also für mich sehr gut super ja also viel spaß schreiben die kommentare wie das gefunden hast und ob du den kameramann mal führen
Speaker: eine geile Produktion haben möchtest, aber nur, also Budget ist immer ab 2 Millionen, weil sonst macht ihr keinen Fingerkopf.
Speaker: Kommt nur barfuß.
Speaker: Also mach's gut.
Speaker: Tschüss.
Speaker: Ja, und wie es manchmal so ist, man ist unterwegs zusammen und spricht und es ist alles toll und vergisst ein bisschen die Zeit und vergisst auch ein bisschen noch einige Inputs, die vielleicht noch Platz gehabt hätten,
Speaker: in so einem Podcast.
Speaker: Und jetzt bin ich zurück im Hotel und habe das Ganze geschnitten und habe gedacht, krass, ich habe ja zwei ganz schöne Geschichten noch vergessen, die ich jetzt noch nachreiche.
Speaker: Und zwar zum einen kennt ihr ja vielleicht auch den Matt, mein Schweizer Freund und Ausbildungskollege der Barfußschule.
Speaker: Der Matt ist ja Musiker und Bandleader.
Speaker: Und der Matt ist barfuß auf der Bühne als Bandleader.
Speaker: Und das hat auch seinen Grund, wir werden hier sicher auch mal einen Podcast mit dem lieben Matt zusammen machen, weil das, was mit ihm macht, weil er nämlich so einfach auch die Musik viel besser spürt und dass er auch so das Orchester viel besser spürt,
Speaker: und so viel geerdeter und stabiler sein Orchester durch das ganze Konzert leiten kann.
Speaker: Das ist eine sehr spannende Erfahrung auch.
Speaker: Was ja auch damit zu tun hat, wir machen einen Job oder gehen einer Arbeit nach,
Speaker: wie es jetzt der Martin als Kameramann macht.
Speaker: Und vielleicht ist ihm das noch gar nicht so richtig bewusst, dass er vielleicht auch diese Stabilität, diese Erdung, diese Sicherheit, dieses Gefühl, dieses Spüren, ich bin safe, ich bin hinter der Kamera quasi verwurzelt auf dem Boden, habe quasi die Szene, alles, was jetzt gerade passieren muss, voll im Griff.
Speaker: Da kann es doch auch helfen, wenn man den Boden spürt und wenn man barfuß ist.
Speaker: Und das Zweite, da erinnere ich mich an ein Museum in Lenzburg, und zwar das Stapferhaus.
Speaker: Das hat, ich glaube, vor zwei Jahren eine Ausstellung gehabt mit dem Titel Natürlich.
Speaker: Was ist Natur?
Speaker: Und das Schöne war, das hat mich natürlich mega gefreut, das war für mich eine extrem schöne Erfahrung, auch für mich eine extrem schöne Erfahrung, weil man wurde beim Einlass, also beim Eingang in das Museum wurde man aufgefordert, doch die Schuhe auszuziehen und dort hat es so Garderobenkästchen gehabt und die dort zu platzieren und die Ausstellung, die es gab, im besten Fall barfuß zu begehen.
Speaker: Finde ich eine mega schöne Idee und es war auch für mich wieder eine extrem schöne und wertvolle Erfahrung, das zu erleben, eine Museumsausstellung barfuß zu erleben.
Speaker: Ich war für mich viel fokussierter.
Speaker: Obwohl der Untergrund der normale Museumsboden war, die haben keinen Barfußpfad gelegt durch das Museum.
Speaker: Der normale Museumsboden macht mal Holz, dann wieder Platten, dann vielleicht einen Teppich.
Speaker: Und trotzdem war für mich das Gefühl da, dass ich viel konzentrierter und fokussierter diese Ausstellung wahrnehmen konnte.
Speaker: und so eigentlich mich extrem auf die Ausstellung auch konzentrieren konnte.
Speaker: Also ich war barfuß in der Ausstellung, wie alle anderen auch, und habe meiner Meinung nach diese Ausstellung ganz neu wahrgenommen, so wie ich noch nie eine Museumsausstellung wahrgenommen habe.
Speaker: Also eine sehr schöne Erfahrung.
Speaker: Und vielleicht auch für dich mal zum Ausprobieren da draussen, mal ein Museum.
Speaker: auch barfuß zu begehen oder ein Schloss, eine Burg, irgendein Museum, sei es Bilder, sei es Skulpturen oder sonst irgendetwas.
Speaker: Mach das doch mal barfuß.
Speaker: Geh mal barfuß in so eine Ausstellung rein und schau mal, was es mit dir macht.
Speaker: ob du dich vielleicht auch fokussierter, sicherer, vielleicht auch einfach geerdeter fühlst und die Ausstellung, das Museum einfach auch besser wahrnehmen oder in dich aufsaugen kannst, nur weil du barfuß bist.
Speaker: Probier das mal aus.
Speaker: Das wollte ich einfach noch nachschieben und jetzt kommt noch der Zusatz von Martin mit seiner Erfahrung, die er heute mit einem Arbeitskollegen gemacht hat.
Speaker: Also jetzt, vielleicht kommt diese Anekdote noch ein, ich werde es mir mal überlegen.
Speaker: Also, erzähl mal, was du zu erzählen hast.
Speaker: Also es war heute bei dem Dreh, ihr hattet ja auch noch Fotoshooting.
Speaker: Und manchmal ist es so, da zieht man seine Schuhe aus in diesen Häusern,
Speaker: weil man den Boden schützen will und so.
Speaker: Und der Fotograf konnte nicht wissen, ob man da die Schuhe ausziehen sollte oder nicht.
Speaker: Und er kam in so Sandalen.
Speaker: Und er schämt sich ein bisschen für seine Füße.
Speaker: Also er hat ein bisschen einen krassen Nagel vorne am Zeh und so.
Speaker: Und darum hat er dann gefragt, hey, du hast doch nicht irgendwie noch Socken oder sowas dabei.
Speaker: Und ich so, ja, ich schau mal, dann habe ich ihm noch Socken gegeben von mir.
Speaker: Also heute, muss ich dazu sagen, hat es geregnet heute Morgen.
Speaker: Ich hatte dann Schuhe an mit Socken.
Speaker: Ich gehe jetzt auch nicht bei jedem Wetter barfuß.
Speaker: Es war heute schon recht kalt.
Speaker: Dann habe ich ihm die Socken gegeben, die ich anhatte.
Speaker: Er hat gesagt, ich habe frisch gewaschene Füße, frisch geduscht und frische Socken.
Speaker: Ich habe die noch ausgeschüttelt und er hat sie dann wirklich angezogen.
Speaker: weil er nicht wusste, ob sie dann alle beim Fotografieren auf die nackten Füße schauen.
Speaker: Und dann hat er aber wirklich die Socken angehabt mit seinen Sandalen auch noch.
Speaker: Und dann hat er mir auch ein bisschen leid getan.
Speaker: Aber ja, ich wollte jetzt auch keine Namen nennen und so.
Speaker: Aber deswegen habe ich jetzt nicht gewusst, ob es gerade...
Speaker: ja bis auch die scham geld manchmal muss man aber auch das füße pflegen das machen so wenige menschen richtig pflegen hat weg fußbäder machen nägel halt angucken ist ja schon gelb oder muss man da mal was machen oder braucht es dann genau mal zum podologen oder fußpflegerin gehen ja macht halt einfach sinn machen wir sonst auch oder dein bad sieht schön gestützt aus
Speaker: Ja, das geht so.
Speaker: Ja, einfach ja, oder?
Speaker: Also wir machen das ja auch.
Speaker: Frauen machen ja so viel, machen die Nägel und alles.
Speaker: Und Füße werden da schon oft vernachlässigt.
Speaker: Ja, die sind halt auch oft versteckt eigentlich.
Speaker: Cool.
Speaker: Danke fürs Teilen.
Speaker: Bitte, bitte.
Speaker: Das lassen wir drin.
Speaker: Das war Barfußschule Podcast.
Speaker: Danke fürs Zuhören, Ausprobieren, Weiterempfehlen und Bewerten auf Apple Podcast und Spotify.
Speaker: Bis nächste Woche.
Speaker: Wir freuen uns auf euch.






