Transcript
Speaker: Du bist bereit?
Speaker: Jetzt geht's los.
Speaker: Jetzt geht's los.
Speaker: Ole, ole, ole, ole.
Speaker: Die Couchfesseln besprechen.
Speaker: Oscar Wilde und Mycroft Holmes.
Speaker: Sonderermittler der Krone.
Speaker: Folge 16.
Speaker: Der Austausch.
Speaker: Eine heikle diplomatische Mission droht zu scheitern.
Speaker: Und nur die besten Agenten der britischen Krone können noch Herren der Lage werden.
Speaker: Doch Oscar Wilde und Mycroft Holmes sind bei ihrem Einsatz in Prag nicht allein.
Speaker: Die blutige Spur führt direkt zur Oper.
Speaker: Und dort kennt sich niemand besser aus als Irene Adler, vertraute von Sherlock Holmes und erklärte Feindin von Oscar Wilde.
Speaker: Ein Verwirrspiel um vertauschte Rollen und tödliche Intrigen beginnt.
Speaker: Und hinter den Kulissen lauert ein skrupelloser Attentäter, der den gesamten Kontinent buchstäblich in Brand setzen will.
Speaker: Das ist mal der Orgwurm, oder?
Speaker: Schon ein bisschen.
Speaker: Ein bisschen das Orgwurm.
Speaker: Hallo und herzlich willkommen bei einer neuen Folge von die Couch-Fesseln besprechen.
Speaker: Oskar, Waldo und Mycroft Homes mit Moritz und mir und, das habe ich jetzt ja unscharmant gesagt, also natürlich mit mir, eurem Gastgeber und Moritz wie immer und einem besonderen Gast wieder, der Franzi.
Speaker: Hallo Franzi, hallo Moritz.
Speaker: Hallo.
Speaker: Guten Tag.
Speaker: Wir rocken gerade wieder so bei der Titelmelodie ab.
Speaker: Ich möchte mal sagen, die wird uns spätestens am 17.
Speaker: Mai ganz schön auf die Füße fallen, wenn ich die beiden Melodien unserer Podcasts im Dauerloop laufen lasse.
Speaker: die Willi Salzmann alle damit beschreien werde.
Speaker: Das tust du nicht.
Speaker: Dann haben wir wirklich ein Problem.
Speaker: Und wir schlafen noch im gleichen Ferienhaus.
Speaker: Das gibt Mord dann.
Speaker: Wenn du das wirklich tun solltest.
Speaker: 24 Stunden lang.
Speaker: Die sind wirklich toll, beide.
Speaker: Aber irgendwann reicht es dann auch.
Speaker: Was ist denn am 17.
Speaker: Mai?
Speaker: Ich meine, die Folge kommt jetzt hier im April raus, also können wir ein bisschen Werbung machen.
Speaker: Müssen wir auch.
Speaker: Wir drei treffen uns am 17.
Speaker: Mai und ihr könnt dabei sein oder uns dabei Gesellschaft leisten, wie wir uns treffen.
Speaker: Können die Leute sich für 1.000 Euro oder so Spezialtickets kaufen, dass wir dann mal kurz mit ihnen reden oder sie anatmen oder so?
Speaker: Na, es wird am Stand eine, also da mache ich dann willkürliche Geräusche, so als Handy-Klingeltöne für einen Fuffi.
Speaker: Oh Gott.
Speaker: Ganz günstig.
Speaker: Ja, Autogramme gibt es natürlich auch für einen Obolus.
Speaker: Ich denke, ein Fünfer ist fair.
Speaker: Was?
Speaker: Für einen Fünfer packe ich keinen Stift aus.
Speaker: Ich habe ja Stempel.
Speaker: Ja.
Speaker: Das passt dann schon.
Speaker: Nein.
Speaker: Ja, wo sind wir denn, Franzi?
Speaker: Klär uns doch mal auf, du weißt es ja auch.
Speaker: Wir sind, wenn nichts dazwischenkommt, in Nidderau auf der Hörspielmesse oder Hörspielcon.
Speaker: Das erste Mal, also zumindest für mich das erste Mal.
Speaker: Ich war noch nie da, weder als Gast noch als Schausteller, wie auch immer.
Speaker: Als Schausteller?
Speaker: Schausteller, Hörsteller, wie auch immer.
Speaker: Ein junger Mann zum Mitreisen gesucht.
Speaker: Das fahrende Volk.
Speaker: Das ist das nächste Mal wieder dran.
Speaker: Die Scheuner sind unterwegs.
Speaker: Franzis Haus kann man auch gewinnen, wenn man da einen Hula-Hoop-Reifen über den Kamin wirft.
Speaker: Dann gehört einem das.
Speaker: Vielleicht haben wir das Pferd Klopper dabei.
Speaker: Mal gucken.
Speaker: Oh, bitte nicht.
Speaker: Ich bin auf jeden Fall das Vorderteil.
Speaker: Also egal, was passiert.
Speaker: Ja, dann gut.
Speaker: Ich reite drauf.
Speaker: Oh Gott, super.
Speaker: Oh Gott.
Speaker: Ich nehme bis dahin aber noch fünf Kilo ab, dann ist das nicht ganz so schlimm.
Speaker: Super.
Speaker: Na, dann geht's ja.
Speaker: So, jetzt werdet mal wieder ernst, das ist ja fürchterlich hier.
Speaker: Die armen Leute, die drei, die sich das anhören.
Speaker: Wir freuen uns.
Speaker: Also ich bin jetzt das zweite Mal da.
Speaker: Letztes Mal war ich so als Gast und da war unser Podcast ja noch nicht ganz geboren.
Speaker: Da gab es schon Namen, aber das Kind hat noch keinen Klaps gekriegt.
Speaker: Ja, und wir haben so einen kleinen eigenen Stand.
Speaker: Unser Tischchen als kleine Base.
Speaker: Da könnt ihr uns treffen.
Speaker: Könnt ihr einen Aufkleber mitnehmen oder einen Button.
Speaker: Es wird auf jeden Fall sehr schön.
Speaker: Ich freue mich drauf und ich hoffe, wir haben gutes Wetter und es regnet nicht vorbei.
Speaker: Dann wäre es auch egal.
Speaker: Also falls ihr noch nichts vorhabt am 17.
Speaker: Mai oder falls ihr was vorhabt am 17.
Speaker: Mai, sagt es ab, kommt nach Niddaau.
Speaker: Es kostet auch nur 9 Euro, den Eintritt.
Speaker: Genau, Eintritt 9 Euro.
Speaker: Wir haben davon gar nichts.
Speaker: Wir sind nach wie vor kostenfrei.
Speaker: Ja, wir freuen uns da sehr, halt auch die anderen Aussteller kennenzulernen.
Speaker: Es wird auf jeden Fall viel geboten.
Speaker: Also ihr könnt euch da mal umschauen.
Speaker: Es gibt eine Seite, ich glaube, wie heißt die?
Speaker: Hörspielcon.de.
Speaker: Ich weiß nicht, ob es Hörspielcon2025.de ist.
Speaker: Es gibt auf jeden Fall auch eine Facebook-Gruppe.
Speaker: Und da gibt es auch so ein Vorstellvideo.
Speaker: Genau, so letzte Woche ging es los mit der Vorstellung.
Speaker: Wir würden uns freuen.
Speaker: Nein, wir freuen uns und wenn ihr uns da auch einen Besuch abstattet, freuen wir uns noch mehr.
Speaker: So.
Speaker: Moritz schüttelt die ganze Zeit mit dem Kopf.
Speaker: Wir hören ihn vor allen Dingen gar nicht.
Speaker: Er sagt auch nichts mehr, er ist verstummt.
Speaker: Da möchte ich nicht drüber reden.
Speaker: Okay.
Speaker: Lasst uns loslegen.
Speaker: Naja, bevor wir loslegen.
Speaker: Ach Gott, schon wieder.
Speaker: Ja, habe ich noch eine Frage.
Speaker: Was hat dich denn gefesselt oder euch?
Speaker: Franzi fesselt du mal zuerst.
Speaker: Mich fesselt gerade ein Buch wieder mal.
Speaker: Buch, erzähl.
Speaker: Das habe ich immer noch am Start.
Speaker: Ich bin noch mittendrin.
Speaker: Und zwar Das Dinner von Emily Rudolph ist im Februar erschienen.
Speaker: Ist ein Thriller, Krimi, eine Mischung jedenfalls.
Speaker: Aber ein eher Psychothriller.
Speaker: Also es geht jetzt hier nicht um irgendwelche Blutschlachten, die dann geführt werden.
Speaker: Nein, es ist dieses auf der psychologischen Ebene.
Speaker: Es geht um fünf Freunde.
Speaker: Äh,
Speaker: Fünf Freunde, die Darf ich die Namen kurz erraten?
Speaker: Ist dann Julian bei Und sind Hunde anwesend?
Speaker: Ja, genau Nee, nee, nee, leider nicht Okay, dann interessiert mich das schon erstmal per se Nicht, tut mir leid Ich mach jetzt, halt mir nur noch die Hände auf die Ohren und mach so La la la la la, während du erzählst
Speaker: Also diese fünf Freunde bzw.
Speaker: die Erwachsenen mittlerweile treffen sich zu einem Krimi-Dinner in einem Hotel, das einem der Fündungen gehört bzw.
Speaker: der arbeitet dort als Küchenchef und dort wird ein Krimi-Dinner veranstaltet.
Speaker: Und ja, es hat einen Grund, warum die fünf sich treffen, denn
Speaker: Vor fünf Jahren, die fünf kommt öfter vor, gab es einen Vorfall auf einem Festival, denn sie waren ursprünglich mal zu sechst und eine davon ist verschwunden.
Speaker: Keiner weiß, warum, was passiert ist und wo die hin ist, ob sie verschwunden ist, ob sie tot ist, ob sie untergetaucht ist, man weiß es nicht.
Speaker: Das versucht jemand herauszufinden und dieses Spiel entwickelt Parallelen, die damals auch eine Rolle gespielt haben.
Speaker: Und es ist sehr, sehr spannend und ich bin mittendrin, ich bin gespannt, wie es weitergeht.
Speaker: Es ist eine schöne Sogwirkung gerade.
Speaker: Emily Rudolph hat letztes Jahr ein Buch geschrieben, Die Auszeit, also ihr Debüt quasi.
Speaker: Habe ich noch nicht gelesen, aber Das Dinner kann ich auf jeden Fall empfehlen.
Speaker: Vor allem das Hörbuch, es wird von Anne Dürr, Oliver Kube und der Autorin selbst gelesen.
Speaker: Kann ich empfehlen.
Speaker: Also ich versuche rauszufinden, was du letzten Sommer getan hast.
Speaker: Ja, ungefähr so, ja.
Speaker: Das Coole ist, ich kann da anschließen, bevor wir gleich Dirk fragen, denn das ist ja ein Roman, der auf eine Art von Spiel beruht oder das einschließt.
Speaker: Und da habe ich tatsächlich auch gerade was.
Speaker: Und ich muss minimal ausholen.
Speaker: Ich war darüber gestoppt, dass es zu der Computerspielreihe The Bard's Tale, eine Rollenspielreihe, die ich Mitte der 80er heiß und innig geliebt habe, Romane gibt, die ich früher schon mal hatte und früher schon mal...
Speaker: Ach, ich auch.
Speaker: Ich hatte und früher total beschissen fand.
Speaker: Und dann dachte ich, come on, da sind gerade einige Leute begeistert.
Speaker: Lies doch den zweiten Teil nochmal.
Speaker: Und das ist Festung aus Feuer und Eis.
Speaker: Hört sich nicht so schlimm an.
Speaker: Aber ich hatte nach 50 Seiten überhaupt keinen Bock mehr, mir den Mist durchzulesen.
Speaker: Das war noch schlechter, als ich das als 15-Jähriger in Erinnerung hatte.
Speaker: Und dann bin ich auf die Idee gekommen, ich bin in letzter Zeit immer mal wieder in diesem Internet, von dem man so viel hört.
Speaker: über eine Buchreihe namens Dungeon Crawler Carl gestolpert und habe mir auf diverse EPUB-Varianten den ersten Roman gekauft, gelesen, 450 Seiten, den zweiten Roman gelesen, 370 Seiten, jeweils an zwei Tagen und jetzt bin ich im dritten Roman, 540 Seiten, glaube ich, und ich bin mittendrin.
Speaker: Dungeon Crawler Carl ist von Matt Dinnaman,
Speaker: Ich glaube, es gibt sieben Teile.
Speaker: Wie gesagt, ich bin mitten im Dritten nach weniger Zeit.
Speaker: Ich habe mich da durchgefräst wie durch lange nichts mehr.
Speaker: Und das ist im Prinzip das Amalgam aus einem Roman und einem Rollenspiel, also Computerrollenspiel, schrägstrich sogar so Online-Computerrollenspiel, also so ein bisschen so World of Warcraft-mäßig.
Speaker: Die Basisgeschichte ist,
Speaker: Ein Typ hüpft nachts seiner Katze hinterher oder der Katze seiner Ex-Freundin, das ist noch schlimmer, hinterher aus dem Fenster, die gerade auf den Baum gesprungen ist, weil sie scharf auf die Nachbarskatze ist.
Speaker: Und das rettet ihm das Leben, denn zu diesem Zeitpunkt sterben alle Menschen, die sich in Gebäuden oder sei es auch nur unter einem Regenschirm befinden, denn alles wird in den Boden gepresst und Außerirdische sagen so,
Speaker: Erde, wir haben euch lang genug Zeit gegeben.
Speaker: Es ist so ein bisschen wie bei Per Anhalter durch die Galaxis.
Speaker: Ihr wusstet genau, was kommt.
Speaker: Ihr habt keinen Einspruch erhoben.
Speaker: Scheiße gelaufen für euch.
Speaker: Wir haben jetzt ein paar Tore auf der Welt geöffnet.
Speaker: Wenn ihr wollt, geht ihr da rein.
Speaker: Dann unterschreibt ihr all das hier, was hier im Kleingedruckten steht.
Speaker: Und wenn nicht, dann seid ihr halt so gut wie tot.
Speaker: Dumm gelaufen.
Speaker: Viel Spaß.
Speaker: Und dieser Karl geht mit der Katze Donut in ein Tor, was bei ihm um die Ecke ist.
Speaker: Und dann ist er praktisch in einer Art Computerspiel.
Speaker: Also das ist so eine Art Gladiatorenkämpfe, die im gesamten Weltall ausgestrahlt werden.
Speaker: Jetzt ist es echt so, der muss irgendwelche komischen Monster besiegen, mit der Katze sich zusammenfinden.
Speaker: Und sie werden immer mächtiger und finden coole Ausrüstungsgegenstände und erfahren, wie ihre Attributswerte für Stärke und alles Mögliche sind.
Speaker: Und das ist...
Speaker: Grandios, es rockt.
Speaker: Ich kann das überhaupt nicht erzählen, wie spektakulär das ist.
Speaker: Vielleicht hätte ich mir da irgendeinen Anfütterungstext vorbereiten sollen.
Speaker: Aber ich finde, es reicht alleine für euch zu wissen, dass ich die ersten 800 Seiten an vier Tagen gelesen habe.
Speaker: Und es waren Tage, an denen ich auch noch andere Sachen machen musste.
Speaker: Jede freie Minute habe ich mich irgendwo hingesetzt und gelesen, wenn ich nicht gearbeitet oder gelaufen bin, habe.
Speaker: Dungeon Troller Karl, tut es euch rein, es ist geil.
Speaker: Das ist also der Grund, warum du die Aufnahmen die letzten Tage absagen musstest?
Speaker: Korrekt, korrekt.
Speaker: Ich habe mich im Klo eingeschlossen und gelesen.
Speaker: Und zwischendurch mal das Tablet aufgeladen.
Speaker: Das ist doch ein guter Grund.
Speaker: Ja, ich finde auch.
Speaker: Das ist ein
Speaker: Ich wüsste keinen besseren.
Speaker: Also nein, kauft es euch.
Speaker: Ich hörte auch, dass die Hörbücher genial seien.
Speaker: Der erste Band kommt, ich glaube, irgendwann demnächst Mitte 26 oder so auf Deutsch raus oder so.
Speaker: Aber auf Englisch gibt es die schon alle.
Speaker: werde ich mir mal auf... Zerr dir das rein.
Speaker: Du wirst auch die nächsten Aufnahmetermine absagen.
Speaker: Mal schauen.
Speaker: Oder im Bus permanent abgelenkt sein, weil du immer auf der einen Seite lesen musst, während du fährst.
Speaker: Ich höre es ja dann.
Speaker: Nein, du solltest es schon lesen.
Speaker: Das macht Spaß.
Speaker: Na gut.
Speaker: Aber Dirk, was fesselte dich, mein Guter?
Speaker: Was fesselte mich?
Speaker: Ja, das hört sich ja schon wieder so poetisch an.
Speaker: Und da schließe ich dann gleich auch mal... Präteritum rockt immer!
Speaker: Ihr wisst ja, ich baue ganz gerne aus so Plastik-Bausteinchen Sachen zusammen.
Speaker: Und ja, ich weiß, es ist voll nerdig.
Speaker: Und da habe ich mir was ganz Tolles geholt.
Speaker: Ist ein ganz tolles Set.
Speaker: Ich rede jetzt ein bisschen um den heißen Brei rum, denn ich habe noch ein bisschen was dazu mitgebracht.
Speaker: Und ich lese davon einfach mal die erste Strophe oder vielleicht noch die zweite Strophe.
Speaker: Du hast die Visitenkarte von den drei Fragezeichen dir gekauft und hast dann vier Monate lang dran gelegoet.
Speaker: Das habe ich ja schon vor zehn Tagen erzählt.
Speaker: Na gut, das dauert auch nur zwei Minuten.
Speaker: Ja, es sind 200 Teile, relativ wiederholend.
Speaker: Und habe mir natürlich, weil ich dann Versandkosten spare, gleich noch ein anderes Set mitbestellt.
Speaker: Ja, da habe ich mich gleich drin verliebt.
Speaker: Ist ein bisschen langweilig zu bauen, hat nicht so viele Farben drin.
Speaker: Liegt halt daran...
Speaker: Ein Schachbrett.
Speaker: Dass es das ist, was es ist?
Speaker: Nein, ganz so bunt ist es nicht.
Speaker: Aber ich lese doch einfach kurz mal vor und dann kannst du ja raten, was es denn ist.
Speaker: Soll ich es auf Englisch oder auf Deutsch rezitieren?
Speaker: Ich hätte es gerne auf Deutsch, damit ich das auch verstehe.
Speaker: Ich auch, ich will es auf Deutsch hören.
Speaker: Da muss ich ein bisschen scrollen.
Speaker: Das hört sich nach Poe oder Lovecraft an.
Speaker: Ja, schon die richtige Richtung.
Speaker: Ja, es ist...
Speaker: Der Rabe.
Speaker: Und genau den habe ich mir auch gekauft.
Speaker: Mhm.
Speaker: Ein schöner Rabe.
Speaker: Ich halte ihn mal in die Kamera.
Speaker: Sehr schön, das ist ein Rabe.
Speaker: Ein Rabe.
Speaker: Jetzt kannst du ihn noch mal bauen.
Speaker: Sehr gut.
Speaker: Leid auf dem Stage zerstört.
Speaker: Ja, das habe ich mir beim Held der Scheine abgeguckt.
Speaker: Seine Lego-Sets auch immer irgendwie zerlegt.
Speaker: Ja, hat Spaß gemacht.
Speaker: Ich habe mir deswegen auch das Gedicht gleich noch mal besorgt.
Speaker: Und jetzt kannst du dir noch von Alan Parsons Project Details of Mystery and Imagination reinpowern, dann hast du noch schöne Mucke dazu.
Speaker: Nein, ich hab's mir viel stilvoller gegeben und hab mir natürlich die Treehouse of Horror-Folge von den Simpsons angeguckt, wo der Rabe... Sagt der Rabe nimmermehr.
Speaker: Genau, einmal im Deutschen, einmal im Englischen, sehr schön.
Speaker: Ist natürlich jetzt nicht so ein abwechslungsreicher Bau, du hast halt schwarze und dunkelblaue Teile, dann hast du so, glaube ich, zehn graue Teile.
Speaker: Ist jetzt nicht so wirklich bunt, aber ein sehr schöner.
Speaker: Und ich dachte mir, habe ich halt auch meinen eigenen Nimmermehr im Haus.
Speaker: Sehr schön.
Speaker: Ja, weil es ja mit Haustieren nicht so funktioniert.
Speaker: Ich glaube, einen Raben möchtest du nicht als Haustier haben.
Speaker: Du bist heute aber auch reimerisch unterwegs, ja?
Speaker: Ja, na ja.
Speaker: Jetzt hat es den hier wirklich zerlegt.
Speaker: Egal.
Speaker: Du kannst ja während der Aufnahme zusammen basteln.
Speaker: Du kannst ja basteln und dann... Das mache ich ja schon.
Speaker: Bei jeder Szene kannst du dann ein neues Teilchen...
Speaker: setzen.
Speaker: Es sind ja nur ein paar große Sachen.
Speaker: Die Flügel, der ist jetzt flügellarm.
Speaker: Egal.
Speaker: Passt vielleicht zu den Vorgra, um meine Überleitung zur Folge zu finden.
Speaker: Ich habe schon im Vorgespräch mit Dirk gehört, dass ihr beide nicht nur semi-informiert worden seid, was Vorgra angeht.
Speaker: Skandalismus.
Speaker: Aber das klären wir gleich.
Speaker: Ich habe gestern noch ein paar tolle Sachen zugelesen, wo es mir echt schlecht wurde.
Speaker: Aber gut.
Speaker: Und du hast jetzt deinen Konsum an Gänse-Stopfleber noch weiter reduziert von Mühe.
Speaker: Ja, ja, ja.
Speaker: Ich habe nicht viel gelesen, aber das hat gereicht.
Speaker: Ja, ich habe das jetzt auf jeden Fall von der Liste der 200 Gerichte, die ich unbedingt noch mal probieren muss, gestrichen.
Speaker: Jetzt ist nur noch Koberind drauf.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: 200 Mal.
Speaker: Das spare ich jetzt auch drauf.
Speaker: Na gut, dann legen wir mal los.
Speaker: Die harten Fakten.
Speaker: 27.07.2018.
Speaker: Wir nähern uns ja langsam dem Realerscheinungsdatum.
Speaker: Du, da war gerade mein Examen rum in der Zeit.
Speaker: Ja, wir haben noch ein bisschen was vor uns.
Speaker: Ja, und 64 Minuten ging das schöne Stück.
Speaker: Ich kann sagen, 27.07.2018, da war mein Knie noch okay, da konnte ich noch Sport machen.
Speaker: Okay, kein Mimimi.
Speaker: Das will keiner hören hier.
Speaker: Ich merke schon.
Speaker: Du, ich höre das den ganzen Tag von Patienten.
Speaker: Ich bin da unbeeindruckt.
Speaker: So, wir haben hier eine Sprecherliste, die, ich möchte fast sagen, die sprengt eigentlich fast alles, was wir bisher hier so hatten.
Speaker: So, ihr dürft es wieder vorlesen.
Speaker: Ich habe sie nicht parat.
Speaker: Moritz, du hast es ausgezählt.
Speaker: Jetzt nicht mehr.
Speaker: Ich hatte ja für uns drei ausgezählt.
Speaker: Jetzt musst du drauf hoffen, dass es hinhaut.
Speaker: Ihr müsst.
Speaker: Sonst kriege ich zum ersten Mal Eva Lutz-Mackenzie.
Speaker: Fang du mal einfach an.
Speaker: Das ist immer gut.
Speaker: Das werde ich zu verhindern wissen.
Speaker: Ja.
Speaker: Denn ich weiß ja, wenn ich anfange, ja.
Speaker: Und wenn du eine Blutgränsche zwischendurch setzen musst.
Speaker: Genau.
Speaker: Ich kann dich ja muten.
Speaker: Also, nicht großartig überraschend spricht Sascha Rotermund Oscar Wilde.
Speaker: Ein gewisser Rent Reins, glaube ich, spricht Mycroft Holmes.
Speaker: Und Überraschung, Überraschung, wir haben eine Sonderermittlerin an Bord.
Speaker: Yvonne Greizke spricht Irene Adler.
Speaker: Und deswegen ist ja Franzi auch da, denn heute... Die hätte ich erwähnen können, ja.
Speaker: Eine von den vielen.
Speaker: Nein, aber heute ist es jetzt mein erstes Mal da.
Speaker: Ich habe die jetzt übrigens bei Instagram gefunden.
Speaker: Ich bin ganz aufgeregt.
Speaker: Echt?
Speaker: Ja, aber zurück zu Jarmila Vesela, von Julia Kasper gesprochen.
Speaker: Milos Schneemetsch wird von Bodo Wolf gesprochen.
Speaker: Ich dachte immer, das wäre so ein Tatortkommissar, aber so kann man sich irren.
Speaker: Thomas Seemann ist aber im Prinzip der Regisseur, ist der wunderbare Jürgen Thormann.
Speaker: Sir Robin Sutherland wird von Till Hagen gesprochen.
Speaker: Diesmal nicht mit einem Tierpflegeroutfit.
Speaker: Wir merken bisher echt mehr als stabil besetzt.
Speaker: Peter Marlow, Konstantin von Westphal.
Speaker: Otto Graf von Reichsberg, Jochen Schröder.
Speaker: Johannes Freiherr zu Raterstal, Jens Wendland.
Speaker: Und Wilhelm Reiter, gesprochen von Martin Sabel.
Speaker: Marek Uccerra von Marius Claren, der vermutlich die meisten Minuten überhaupt spricht, über diese gesamten Reihen hinweg betrachtet.
Speaker: Paspartout halt, ne?
Speaker: Dann als Ober ein gewisser Robert Missler.
Speaker: Ach, jetzt hast du den auch noch.
Speaker: Jetzt habe ich den auch noch, aber wir müssen gleich abwechseln, damit du bei Lutz McKenzie rauskommst.
Speaker: Der Barkeeper wird von Wolfgang Barrow oder auch Jo Gerner, wie wir ihn alle kennen und lieben, gesprochen.
Speaker: Als Bühnenarbeiter im Nebenjob, neben seiner Tätigkeit als Gebrauchtwaren-Center-Leiter, haben wir Rüdiger Schulzki und seinen Kollegen Marc Bremer.
Speaker: Jawohl, dann mache ich die... Mach das doch.
Speaker: Dann mache ich die Sänger und Sängerinnen... Ist doch auch egal, ich mache so diese... Rainer Fritsche und Ulrike Stürzbecher.
Speaker: Und dann machst du die letzten beiden, come on.
Speaker: Und die Wache ist Christian Zeiger und jetzt...
Speaker: Franzi, möchtest du's machen?
Speaker: Nicht superventilieren.
Speaker: Nein, nein, nein, ich lasse ihn dir.
Speaker: Du brauchst die Ehre.
Speaker: Die Ehre.
Speaker: Ich habe die Ehre anzusagen, dass der große und einzigartige Lutz Mackenzie hier die Ansage macht.
Speaker: Aber ein super Cast.
Speaker: Ja.
Speaker: Vor allem Ulrike Sturzbecher in so einer, was hat sie da, einen Satz?
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Also Wahnsinn.
Speaker: Joe Gerner macht ja jetzt auch nicht wirklich viel, außer...
Speaker: Alkohol ausschenken.
Speaker: Außer die grüne Fee zu verteilen.
Speaker: Ja.
Speaker: Fand ich sehr toll.
Speaker: Ja.
Speaker: Ja, unsere Spekulation, weil wir das mal vorwegnehmen, war gar nicht so schlecht eigentlich.
Speaker: Also wir haben die Personen schon mal rausgefunden, die das sein sollen.
Speaker: Ja, recht stabil.
Speaker: Wir haben langsam den Dreh raus.
Speaker: Mal gucken.
Speaker: Wir wissen ja, was die nächste Folge schon wieder bedeutet.
Speaker: Von daher, gut, wir sehen Irene und Wild so verblendet.
Speaker: Nee, das kannst du nicht sagen.
Speaker: Verbandelt.
Speaker: Verbandelt übereinander.
Speaker: Zwangsverbandelt.
Speaker: Ja, das ist vielleicht die Geschichte dieses Hörspiels.
Speaker: Nein, jetzt nur noch mal auf dem Cover.
Speaker: Also wir sehen so ein Opernhaus.
Speaker: Ja, wir haben eigentlich alles genau festgenagelt.
Speaker: Außer, dass es kein Phantom der Oper gab.
Speaker: Immerhin geht es einmal kurz nach unten in die Räume, wo die alten Kulissen stehen.
Speaker: Aber sonst haben wir nicht viel mit Phantom der Oper leider.
Speaker: Hätte ich cooler gefunden für die Folge.
Speaker: Noch cooler?
Speaker: Ich bitte dich.
Speaker: Mhm.
Speaker: Ich höre hier wieder negative Vibes.
Speaker: Da wüsste... Nein, nein, nein.
Speaker: Habe ich Vibes gesagt?
Speaker: Ja, du meintest aber Vibes.
Speaker: Genau.
Speaker: Ich habe nur nichts gesagt.
Speaker: Ich habe sie nur zwei Mal hören können dieses Mal, weil ich wirklich nicht viel Zeit hatte.
Speaker: Ja, aber trotzdem.
Speaker: Spannende, nette Geschichte.
Speaker: Aber gut, dazu kommen wir später.
Speaker: Spoiler-Warnung.
Speaker: Jetzt wird das Hörspiel besprochen.
Speaker: Wer will anfangen?
Speaker: Wenn ich darf, weil da in der ersten Szene so viele Rabbit-Holes waren, wo ich reinstürzen musste, würde ich die machen.
Speaker: Und danach lege ich mich nur noch erschöpft aufs Sofa.
Speaker: Und ihr ergänzt gerne die Dinge, die fehlen.
Speaker: Wir treffen auf jeden Fall...
Speaker: Oscar Wilde beim Schlemmen an, beziehungsweise in einem teuren Restaurant, französisches Restaurant in Prag, beim Versuch, ins Schlemmen zu geraten.
Speaker: Denn, und das ist schon mal direkt sehr schön, der Oberst...
Speaker: stellt ihm ein paar Optionen frei, aber kommt nicht so in die Pötte, wie Wild das gerne hätte.
Speaker: Und deswegen sagt er direkt mal, sie machen meinen Lucullus zum Tantalos.
Speaker: Und da beginnt es, dass in dieser Folge unglaublich viele altgriechische und ein paar römische Anspielungen kommen, gemischt natürlich mit französischen, da es ums Essen geht.
Speaker: Natürlich finde ich dieses Bild ein bisschen ungeil, da wir hier römisch und griechisch gemischt haben.
Speaker: Wir alle wissen aus den drei Fragezeichen, wer Lucullus ist.
Speaker: Lukius, Licinius, Lucullus, 117 vor bis 56 vor Christus.
Speaker: Römische Senator und Feldherr, der anscheinend stabile Mahlzeiten ausgerichtet hat für sich und seine Kollegen.
Speaker: Und deswegen haben wir ja immer noch die lukulischen Genüsse, die auch Justus Jonas kennt.
Speaker: Etwas unbekannter ist Tantalos, wobei auch die Tantalos-Qualen etwas sind, was mir zumindest vom Begriff her etwas sagte.
Speaker: Er ist nämlich der griechische Stammvater der Tantaliden, frevelte gegen die Götter, denn er stahl ihnen ihre Speisen und Getränke Nektar und Ambrosia, wurde danach zu diesen Tantalos-Qualen verurteilt, die darin bestehen, dass er im Hades in einem See steht,
Speaker: aber leider aus diesem See nicht trinken kann, denn der versiegt immer, sobald er auch nur ein bisschen mit dem Kopf nach unten geht.
Speaker: Und über ihm hängen fruchtbare Bäume, er erreicht sie aber nicht und kriegt nichts zu essen, sein ganzes Unleben lang.
Speaker: Und muss die ganze Zeit befürchten, dass ihm der Himmel sozusagen auf den Kopf fällt.
Speaker: Da hast du noch die gallische Variante.
Speaker: Nein, auf jeden Fall finde ich das ganz cool hier, weil dass der Wild dann sagt, sie machen daraus, dass ich gerne was fressen würde aus mir einen, der nichts zu essen kriegt, im Prinzip ist schon ziemlich geschmeidig ausgedrückt.
Speaker: Das hat mir gut gefallen.
Speaker: Der Ober empfiehlt auf jeden Fall Foie Gras und Kalbsbäckchen.
Speaker: Die Kalbsbäckchen sind allerdings nicht so diese Kalbsbäckchen-Scheiße, die ihr überall kriegt, sondern das ist eine ganz moderne Auslegung des Ganzen.
Speaker: Also das ist eine tolle Sache.
Speaker: Und ich habe gehört, ihr beiden...
Speaker: Wollte unbedingt was zur Gänse Stopfleber sagen.
Speaker: Ich war ja als Kind viel in Frankreich, deswegen kenne ich tatsächlich Foie Gras und habe das auch mal probiert.
Speaker: Wusste allerdings zu dem Zeitpunkt nicht, wie äußerst unerfreulich mit den armen Gänsen umgegangen wird.
Speaker: Bevor wir sagen, was es ist, wie schmeckt das?
Speaker: Also wenn du es probiert hast, wie ist das?
Speaker: Du kennst doch sicher so Leberwurst im Prinzip.
Speaker: Ja.
Speaker: Ja, so.
Speaker: Das ist im Prinzip Bonzenleberwurst, wenn man mal ehrlich sagt.
Speaker: Also natürlich gemachte Leberwurst.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Wo mal eine echte Leber auch drin ist, teilweise zumindest.
Speaker: Also ich habe gestern ein bisschen gelesen.
Speaker: Ich will nicht viel zu sagen.
Speaker: Also es ist Stopfleber, das heißt die Gänse oder Enten werden zwangsgefüttert bis zu fünfmal am Tag, werden ihnen, ich glaube Reisbrei und ich glaube Nudeln waren es, in die Mägen gegeben.
Speaker: Also die müssen nicht mehr fressen, das wird ihnen direkt in den Magen abbrechen.
Speaker: Gedrückt, gestopft, du darfst es nur so sagen.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Und dann, ich glaube, die leben auch nicht lange.
Speaker: Ich glaube, da waren Monate die Rede.
Speaker: Und die Leber, das muss man sich mal vorstellen, ihr habt dann ein stolzes Gewicht von 700 Gramm.
Speaker: Bei einer Ente oder einer Gans.
Speaker: Das ist zehnmal so schwer, wie sie eigentlich sein sollte.
Speaker: Da habe ich dann aufgehört, weil ich dann dachte, okay,
Speaker: Na gut, aber sie wird gern gegessen.
Speaker: Es ist auch mittlerweile verboten, aber manche Länder umgehen dieses Verbot.
Speaker: Ungarn, Bulgarien und auch in Frankreich wird es öfter noch gemacht, aber in den meisten Ländern nicht mehr, weil Tierschutz auf der Seite ist.
Speaker: In zivilisierten Ländern ist es verboten.
Speaker: Ja, also die Tierschützer gehen nach Frankreich nicht.
Speaker: Ja, zu Recht sind wir doch mal ehrlich.
Speaker: Es ist das eine, ein Tier zu züchten und dann zu schlachten, aber das andere ist dann auch noch in seiner kurzen Lebenszeit so zu quälen.
Speaker: Nee, bäh, nur für das eigene Plaisir, nee, brauche ich nicht.
Speaker: Es stand doch nicht allzu viel da, da wollte man wahrscheinlich ins Detail gehen.
Speaker: Muss man auch nicht, weil ich finde, das reicht schon.
Speaker: Richtig.
Speaker: Wir haben dann weiterhin Geplänkel zwischen Ober und Wild.
Speaker: Wild lässt sich beim Wein überraschen, aber es soll natürlich nicht sein, was nach 1875 gemacht wurde.
Speaker: Hast du da eine Ahnung, warum?
Speaker: Wahrscheinlich ist das einfach so die Annahme, dass Wein je älter, desto toller ist.
Speaker: Und wir sind ja jetzt 1895.
Speaker: Ich gehe einfach davon aus, dass die gedacht haben, come on, der ist so snobbistisch, dass er nichts möchte, was jünger als 20 Jahre ist.
Speaker: Richtig.
Speaker: Ich glaube, je älter ein Weihnachten, umso besser ist er, glaube ich, auch.
Speaker: Ja, ab einem bestimmten Punkt ist es dann nicht mehr so.
Speaker: Dann hast du Essig, aber im Prinzip ganz grob.
Speaker: Ja, vielleicht waren da auch ein paar gute Jahrgänge vorher.
Speaker: Naja, auf jeden Fall findet Mycroft Holmes ihn dann.
Speaker: Und auch da sind wieder so nette Geplänkel zwischen den beiden.
Speaker: Sie sind verabredet für einen Auftrag.
Speaker: Wild wird jetzt zu Patrick Murphy, was ihn zutiefst erbost, weil Patrick Murphy für ihn der durchschnittlichste aller gewöhnlichen Namen ist und das macht ihn total an.
Speaker: Sie wollen sich hier mit ihrem Kontaktmann, mit einem gewissen Czerny treffen, der in einem Nebenabteil dieses Restaurants schon auf sie wartet.
Speaker: Ja, sie werden dorthin geführt.
Speaker: Und das war meine Lieblingsszene.
Speaker: Dass Wild total beeindruckt ist und meinte, dass der Holmes ja nun einmal endlich mit Profis zusammenarbeiten würde, denn der würde so unglaublich still da sitzen.
Speaker: Er sitzt so still, dass man ihn für einen Teil der Einrichtung halten könnte.
Speaker: Und zwei Sätze später fällt dann schon der Kopf des natürlich toten Czerny in seinen Teller mit einem schönen Klatschlaut.
Speaker: Das ist einfach super, das hat Spaß gemacht.
Speaker: Es ist ein schönes Geräusch.
Speaker: Der beste Spruch von Ryan, warum die immer mit ihrem Kopf im Essen lachen.
Speaker: Aber hier ist der Wild ja sowieso on fire.
Speaker: Denn dann kommt irgendwann der schockierte Ober mit seinen Kalbsbäckchen rein.
Speaker: Und Wild weiß knapp nach reiflicher Überlegung, achte ich heute auf meine schlanke Linie.
Speaker: Die Portionen hier hauen einen um.
Speaker: Also da gibt er wirklich total alles.
Speaker: Was mir eben noch entfallen ist...
Speaker: ein Mini-Kritikpunkt.
Speaker: Denn wir sind ja da in der tollen französischen Küche und dann sagt er, geben Sie mir, was der Maestro empfiehlt.
Speaker: Natürlich würde ich dann den Mettre Cuisine oder irgendwas sagen und ein Maestro hat ja in einer italienischen Küche nichts zu suchen.
Speaker: Vielleicht später
Speaker: An der Oper.
Speaker: Ja, und nach dieser Pointen und Portionen-Pointe kann es mit einer Zwischen- und Intro-Musik loslegen.
Speaker: Und Lutz Mackenzie darf endlich seines Amtes walten.
Speaker: Aber bis zu diesem Zeitpunkt war ich extrem gut unterhalten.
Speaker: Ja, war eine schöne Szene.
Speaker: Ich mochte das Geräusch vor allem, als der Kopf des Cernys ins Essen fällt.
Speaker: Das hat man richtig gehört.
Speaker: Das wird nur noch später von einem Erhänggeräusch getoppt.
Speaker: Oh Gott, ja.
Speaker: Was gleich dreimal in Folge kommt, damit man es auch ja mitgekriegt hat.
Speaker: Ich will noch erwähnen, Wilde hat natürlich die Fogra abgelehnt, als er von Holmes gehört hat, wie schlimm das doch ist.
Speaker: Er war mal dabei, als die vorbereitet wurden.
Speaker: Das wollte er dann doch nicht.
Speaker: Das stimmt, da ist noch ein sehr gewitzter, geistreicher Humor über die Passion und das Leiden.
Speaker: Das war cool.
Speaker: Also die erste Szene bärenstark.
Speaker: Müsst ihr euch unbedingt anhören.
Speaker: Auch so ein schöner Satz, sie werden in ihrer Berechenbarkeit unberechenbar.
Speaker: Nee, andersrum.
Speaker: Andersrum.
Speaker: Aber so rum ist auch schön.
Speaker: Nee, es ist wirklich schön, also toll gemacht.
Speaker: Man muss ein bisschen aufpassen, finde ich, aber andersrum ist es echt toll.
Speaker: Ja, wir gehen auf die Straße.
Speaker: Holmes hat es jetzt eilig und will schnell wieder weg, weil jetzt ist ja jemand gestorben.
Speaker: Es ist Eile geboten und sie gehen in ein Hotel.
Speaker: Zuvor wird noch gesagt, dass er den Kellner bestochen hat, damit er auch ja nichts der Polizei erzählt, was im Restaurant passiert ist.
Speaker: Er wird auch nichts davon sagen.
Speaker: Es war ein Informant und Holmes hat so grob alle Infos schon irgendwie erhalten im Vorfeld.
Speaker: Er weiß so, um was es ungefähr geht.
Speaker: Er hätte halt nur gern mehr Infos noch gehabt von dem Cherny.
Speaker: Natürlich ist wieder mal die Sicherheit des Empires in Gefahr und Europas und die Welt steht.
Speaker: Moment, Moment, es ist noch schlimmer.
Speaker: Es ist die Ehre des Imperiums.
Speaker: Oh nein, jetzt fahren sie ein ganz schwere Geschirr.
Speaker: Die Ehre des Imperiums und die Sicherheit Europas so im Nachrang.
Speaker: Erstmal die Ehre des Imperiums.
Speaker: Genau, also das ist auch das Hotel, wo Wild jetzt ist, wo sie ankommen.
Speaker: Und es wird erstmal zur Bar gegangen, endlich die beste Entscheidung des Abends.
Speaker: Wie Wild feststellt und dort bestellt er sich oder lässt sich eine grüne Fee anrichten.
Speaker: Absinth, ist das wirklich Absinth?
Speaker: Ja.
Speaker: Ich bin kein Alkoholkenner.
Speaker: Das kennen wir ja eigentlich in Nidderau abends.
Speaker: Nee.
Speaker: Ich kenne es auch nur aus der Theorie.
Speaker: Ich trinke keine.
Speaker: Ne, Maus, wir trinken das nicht.
Speaker: Och Mensch, ich wollte schon immer mal so einen richtigen... Du willst mich besoffen sehen, ne?
Speaker: Ich vertrage echt nicht viel, weil ich trinke ja nicht.
Speaker: Ich finde, das sieht einfach cool auch aus.
Speaker: Also das ist jetzt nicht einfach so ein Schnaps eingießen und runterkippen, sondern du musst ja so einen Zucker, den du dann...
Speaker: Und um dieses Griechen-Ding noch durchzuziehen, eben wurde natürlich auch noch zwischendurch das Orakel von Delphi erwähnt, das ist ja klar.
Speaker: Das ist
Speaker: Muss ja immer mal sein.
Speaker: Anscheinend ist bei Ihnen das Orang von Delphi in die Lehre gegangen.
Speaker: Ja, weil er sagt natürlich wieder mal nichts, was eigentlich passiert ist.
Speaker: Überhaupt nicht.
Speaker: Also gar nicht.
Speaker: Weil er weiß auch nicht mehr, warum er hier ist.
Speaker: Was er eigentlich hier soll.
Speaker: Ist ja auch, als sie noch auf der Straße sind, sagt sie, ich werde ihnen jetzt diese ganzen Geheimnisse nicht auf der Straße sagen, wo ich mir denke, das sagst du ihm ja auch nicht, wenn du im Büro sitzt.
Speaker: Genau.
Speaker: Und die grüne Fee kannte ich aber nicht, aber wusste eigentlich dann sofort, was es...
Speaker: Ich wusste das tatsächlich, weil ich mal ein Rollenspiel-Fansyne rezensieren durfte, drei Ausgaben, das hieß Die Grüne Fee und das war halt auch so diese viktorianisch-wilhelminische Zeit in England, schrägstrich Preußen, Deutschland.
Speaker: Doch, Die Grüne Fee, die rockt.
Speaker: Das muss toll sein, habe ich gehört.
Speaker: Ich weiß nur, dass Absinthe recht stark ist, glaube ich.
Speaker: Das, was du heute kaufen kannst, ist nicht mehr so wie früher.
Speaker: Das ist wie das Red Bull, was man heute kriegt.
Speaker: Das ist ja nicht mehr so wie früher.
Speaker: Als das noch mit echten Bullenhoden gestellt wurde.
Speaker: Als das ganz neu war und man das in Deutschland noch nicht kaufen konnte.
Speaker: Und man das nur im Österreich-Urlaub hat man sich dann eine ganze Palette mitgenommen.
Speaker: Da gab es das noch so in Miniflaschen.
Speaker: Du musstest es durch den Zoll schmuggeln.
Speaker: Da konntest du nach zwei Red Bull tatsächlich abends nicht schlafen.
Speaker: Ja, krass.
Speaker: Oder vielleicht ist man da auch jetzt abgestumpft dagegen.
Speaker: So, jetzt aber lass doch mal die Franzi zu diesem nächsten wunderschönen Geplänkel kommen.
Speaker: Ja, ich hab mir da jetzt tatsächlich gar nicht so viel rausgeschrieben, weil du hättest eigentlich jeden Satz aufschreiben können.
Speaker: Ja, das stimmt.
Speaker: Denn jetzt kommt Irene Adler und es wird wirklich hin und her geplänkelt.
Speaker: Die schmeißen sich da Sachen an den Kopf.
Speaker: Sie hält ihn für arrogant.
Speaker: Naja.
Speaker: Jedenfalls sind sie sich schon begegnet und
Speaker: Das fährt Walt zu spät, denn er zieht extrem über den fliegenden Holländer her.
Speaker: Eine furchtbare Aufführung und überhaupt.
Speaker: Und die Schauspielerin Mary war ja eine furchtbare, ich glaube, amerikanische Schnöpfe wird sie genannt.
Speaker: Eine völlig untalentierte amerikanische Schnöpfe, eine Stimme wie eine singende Säge und als Darstellerin völlig überfordert.
Speaker: Und das, nachdem man denkt...
Speaker: Er haut das jetzt wieder so ein bisschen raus, weil er merkt, dass sie empört ist, dass er das Stück schlecht rezensiert hat.
Speaker: Das Stück war gar nicht so schlecht eigentlich, muss ich ja zugeben.
Speaker: Aber diese eine Uschi da, das ist schon einfach sehr schön.
Speaker: Er versucht zurückzuholen, aber reitet sich noch mehr rein.
Speaker: Denn jetzt erfährt er, als Holmes dazukommt, dass er Irene Adler vor sich stehen hat.
Speaker: Und das hätte er, glaube ich, vorher gerne gewusst.
Speaker: Diese untalentierte amerikanische Schnöpfe hat.
Speaker: Ich hätte mich an ihrer Stelle auch so vorgestellt.
Speaker: Das wäre auch klassisch gewesen.
Speaker: Gestatten, Irina Hitler, untalentierte amerikanische Schnöpfe.
Speaker: Ja, super.
Speaker: Aber noch viel lustiger.
Speaker: Holmes sagt ja dann, ja, dann kommen sie.
Speaker: Und dann wird den beiden klar.
Speaker: So relativ synchron, dass sie ja der Partner des anderen sein müssen.
Speaker: Und das war sehr toll.
Speaker: Und dann meinte er nur über meine Leiche.
Speaker: Ja, das sehe ich auch so.
Speaker: Ihre Leiche wäre schon astrein.
Speaker: Aber pass auf, bevor die Franzi rockt, ich habe dann natürlich noch Sachen aufgeschrieben, weil das hat mich heiß gemacht.
Speaker: Bevor sie aufgeklärt haben, wer wer ist,
Speaker: Hat er gesagt, dass er ein Anhänger der Muse der Dichtung, nämlich Calliope sei, wo schon alles klar läuft.
Speaker: Hab dann ein bisschen nachgeguckt, alles klar, es gibt neun Musen, das sind die Schutzgöttinnen der Künste.
Speaker: Und sie sei eine Anhängerin der Muse des Gesangs, Melpomene.
Speaker: Und dann habe ich geguckt, das ist schon leicht schief.
Speaker: Denn Melpomene ist zwar die singende Muse, aber sie ist eigentlich die Muse der Tragödie.
Speaker: Und ich habe mich gefragt, hätte da nicht Polyhymnia besser gepasst?
Speaker: Denn sie ist die hymnenreiche die Muse des Gesangs.
Speaker: Also das ist eigentlich ihr Spezialgebiet.
Speaker: Skandalös.
Speaker: Auf jeden Fall will sie ihn dann aufs Glatteis führen.
Speaker: Und er beschreibt dann, aber Musik greift dort auf, wo Worte versagen.
Speaker: Und da dachte ich...
Speaker: Respekt, da hast du ja doch mal deinen Hintern gerettet.
Speaker: Und dann sagt sie einen Satz dazwischen und dann ergänzt er, ich bedauere die, die singen müssen, weil sie nicht mehr sprechen können.
Speaker: Und dann hat er sich schon wieder reingeritten.
Speaker: Also in dieser Szene, das ist einfach grandios.
Speaker: Das ist super.
Speaker: Also zwei extrem starke Szenen hintereinander, danke.
Speaker: Ja, also die war super, fand ich auch.
Speaker: Ich fand auch Irines Auftritt perfekt.
Speaker: Zum Abschluss dieser Szene, Ordered,
Speaker: Und Mycroft die ganze Flasche absinnt, denn sonst hält er es sonst nicht mehr aus mit den beiden.
Speaker: Und sie gehen in den Salon, die drei.
Speaker: Und das ist wieder sehr, sehr lange, xylophonlastige Zwischenmusik.
Speaker: Das habe ich mir diesmal auch aufgeschrieben.
Speaker: Lang habe ich da stehen.
Speaker: Also ich muss sagen, die ganze Musik ist extrem lang.
Speaker: Ja, das stimmt.
Speaker: Man hätte sie unter eine Stunde bringen können ohne die Mucke.
Speaker: Das hat mich ein bisschen gestört.
Speaker: Naja.
Speaker: Aber gut.
Speaker: Dann erfahren wir jetzt, dass Irene und Oskar nicht wirklich so amused sind, dass sie mit den anderen zusammenarbeiten müssen.
Speaker: Aber man trinkt sich jetzt erstmal Mut an.
Speaker: Das wird schon alles.
Speaker: Und da freut sich dann Wild und sagt so, ach, bestellt habe ich eine grüne Fee und bekommen habe ich eine brünette Furie.
Speaker: Das fand ich auch so super.
Speaker: Und wieder griechisch-römischer Sagenraum.
Speaker: Es ist ein Traum.
Speaker: Es ist wirklich, hier wird alles aufgefahren, was nur geht.
Speaker: Ja, und endlich lässt Holmes jetzt mal die Katze aus dem Sack.
Speaker: Jetzt schon in der dritten Szene.
Speaker: Nach knapp 20 Minuten erfahren auch wieder was los ist.
Speaker: So, und er erzählt, dass also Spione gefangen wurden und zwar auf britischer und deutscher Seite, was nun natürlich ein bisschen peinlich ist für beide.
Speaker: Also tauscht man die dann immer so ein bisschen undercover aus.
Speaker: Das ist irgendwie ein bisschen diskreter.
Speaker: Letztendlich sollen Oscar Wilde und Irene Adler das Ganze überwachen und sicherstellen, dass nichts passiert und niemand davon irgendwie Wind bekommt.
Speaker: Wie gesagt, das ist alles eine sehr delikate und peinliche Situation.
Speaker: Wilde
Speaker: Sagt er, naja, ist ja schon peinlich, wenn wir einen deutschen Spion in der britischen Admiralität haben.
Speaker: Holmes ist gleich so, hä, woher wussten sie das?
Speaker: Und Irene Adler denkt auch so, hä?
Speaker: Und Wilde erklärt das halt relativ schlüssig.
Speaker: Die Deutschen sind ja in der Seemacht da unterlegen und da wäre es dann irgendwie das naheliegendste, dass sie an der Stelle sich irgendwo versuchen anzudocken.
Speaker: Da ist Holmes aber dann schwer beeindruckt, wie Wild das deduzieren könnte.
Speaker: Irene lacht es so ein bisschen weg.
Speaker: Ja, aber sie ist minimal beeindruckt, glaube ich.
Speaker: Genau.
Speaker: Schon.
Speaker: Also ich würde sagen, sie ist schon, also sie ist jetzt nicht total, aber so ein bisschen schon.
Speaker: Sie hätte es ihm vermutlich nicht so dermaßen zugetraut, aber...
Speaker: Vielleicht gönnt sie ihm das einfach auch nicht, dass er das... Das ist ja so ein bisschen... Dieser Machtkampf wird ja später nochmal ein bisschen... Der kommt nochmal vor.
Speaker: Wird nochmal ausgereizt.
Speaker: Und nun erklärt halt Holmes den Plan.
Speaker: Denn damals beim fliegenden Holländer, wo wir wieder zurück sind, da war ja richtig, riesig viel los.
Speaker: Und das möchte man jetzt auch bei der Premiere von der Seemanns-Version irgendwie, habe ich mir nicht.
Speaker: Also auf jeden Fall vom Rigoletto.
Speaker: Ich habe es halt nicht.
Speaker: Ich habe das gegoogelt.
Speaker: Das ist Seemanns-Aufführung von Verdi's Rigoletto am Nationaltheater in Prag und das ist nichts.
Speaker: überhaupt nichts zu irgendwelchen Seemannsaufführungen zu finden.
Speaker: Ich habe keine Ahnung.
Speaker: Vielleicht kommen ja die Schlawiner, die diese Drehbücher schreiben, mal irgendwann zu uns in den Podcast und können uns das erzählen.
Speaker: Aber das hört sich irgendwie einfach so an, als sei das so eine hemsärmeligere Variante.
Speaker: Aber das gibt es nicht irgendwie als festen Opernbegriff.
Speaker: Keine Ahnung.
Speaker: Also so Oper für alle oder wie?
Speaker: Na ja.
Speaker: Aber Rigoletto ist auf jeden Fall gut zeitlich einsortiert.
Speaker: Das wurde erstmals am 11.03.1851 aufgeführt.
Speaker: Also sind wir ja jetzt Ende des 19.
Speaker: Jahrhunderts genau richtig.
Speaker: Das passt.
Speaker: Da wird wahrscheinlich eine Menge los sein bei der Premiere und da kann man sich dann ganz gemütlich in der Loge treffen und das Ganze abwickeln.
Speaker: Der Herr Czerny war nun leider aber...
Speaker: sozusagen der Kontaktmann vor Ort und der wurde verraten und ermordet.
Speaker: Deswegen liegt es jetzt an unseren Sonderermitteln.
Speaker: Sag nicht Wilde irgend so was Dämliches, wie das ein Kontakt ja darauf basieren würde, dass man Informationen weitergibt und das wäre jetzt ja beim Czerny nun definitiv nicht mehr der Fall.
Speaker: Irgend so was habe ich im Hinterkopf.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Der ist wieder permanent frech, der Kerl.
Speaker: Und da das Ganze im Nationaltheater stattfinden soll und man ja mit Irene und Wilde Leute hat, die sich ja in diesem Metier auskennen, hat man das jetzt so organisiert, dass Irene die Zweitbesetzung der Madelena ist und Oscar Wilde sich als Bühnenmanager ausgeben soll.
Speaker: Da kommt dann gleich wieder die nächste Vorlage für Wilde.
Speaker: Zweitbesetzung, super.
Speaker: Endlich mal eine Rolle, die ihnen gerecht wird.
Speaker: Wie er sich dann doch wünscht, dass er sie nicht gesagt hätte später.
Speaker: Ja, da muss noch Abbitte geleistet werden.
Speaker: Richtig.
Speaker: Irene ist Constance Eagle, auch schön.
Speaker: Constance Eagle, genau.
Speaker: Und Patrick Murphy, den kennen wir ja schon.
Speaker: Der Patty Murphy, genau.
Speaker: Und jetzt ist Holmes von den beiden sowas von genervt, dass er sagt, so kommt, ich schnapp mir jetzt die Pulle und geh schlafen.
Speaker: Gib mir den Brandy, ich muss weg.
Speaker: Und morgens um 8 wird sich getroffen.
Speaker: Nicht abends, sondern morgens früh.
Speaker: Treffen es um 8, und zwar morgens.
Speaker: Ja, das muss man bei Wild dazu sagen.
Speaker: Sonst sagt er, oh, seid ihr schon seit 12 Stunden unterwegs?
Speaker: Das ist aber Pech.
Speaker: Also auch wieder eine extrem stabile Szene, muss man sagen.
Speaker: Man weiß in den ersten drei Szenen gleich, was einen hier in dem Hörspiel erwartet.
Speaker: Eine Menge Frotzelein zwischen den beiden.
Speaker: Und genauso geht es weiter in der vierten und auch extrem kurzen Szene, denn die beiden fahren jetzt mit der Kutsche zum Theater.
Speaker: Ein Wort kommt zum anderen und es endet im Prinzip alles so, dass jetzt Irene den Dramaturgen Patrick Murphy darstellt und Oscar die Ersatz-Altsängerin Constance Siegel.
Speaker: Das war's für Szene 4, aber wir wissen, oh je, jetzt kommt eine Gender-Swap-Folge und es wird ein Träumchen.
Speaker: Das hat auf jeden Fall jetzt beim Skriptschreiben sehr viel Spaß gemacht.
Speaker: Das hat ja schon bei Charlies Tante nicht funktioniert.
Speaker: Was soll schon schiefgehen?
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Ach nee.
Speaker: War auch irgendwie voll zu erwarten.
Speaker: Ja, ich weiß nicht, ob ich damit so... Also am Anfang dachte ich mir auch, muss das jetzt sein?
Speaker: Ich meine, ich verstehe, dass es entwicklungstechnisch sein muss für die Figuren, damit sie sich ein bisschen besser verstehen am Ende.
Speaker: Es wäre doch voll langweilig andersrum.
Speaker: Ja, natürlich.
Speaker: Ich verstehe, warum es gemacht wurde, aber am Anfang dachte ich mir noch, muss das wirklich sein?
Speaker: Aber gut, es muss sein und wir sind jetzt im Theater.
Speaker: Jürgen Thormann, alias, wie heißt er?
Speaker: Seemann.
Speaker: Seemann ist total in seinem Element.
Speaker: Ah, deswegen die Seemanns-Aufführung.
Speaker: Ach komm, guck.
Speaker: Mein Gott!
Speaker: Mindblown!
Speaker: Der Augenöffner, ja.
Speaker: Der Seemann.
Speaker: Das ist ja praktisch nur die Aufführung.
Speaker: Gut, alles klar.
Speaker: Also es geht nicht um betrunkene Hafenmusik.
Speaker: Es geht um den Regisseur.
Speaker: Gut.
Speaker: Sehr schön, haben wir aufgeklärt.
Speaker: Danke, Franzi.
Speaker: Du bist die Beste.
Speaker: Der Seemann oder Seemann oder wie man immer Seemann.
Speaker: Der wird halt mit Z geschrieben, also so ein niederländisches Seemann.
Speaker: Genau, er ist jedenfalls sehr gestresst und ein Sklaventreiber, wie gleich gesagt wird.
Speaker: Und die Yamila, die Sängerin, die Erstbesetzung, nehme ich an, oder was ist sie?
Speaker: Erstbesetzung.
Speaker: Taucht auf und hat sie beiden um Schlepptau in ihren vertauschten Rollen.
Speaker: Da auch der Titel der Austausch und nochmal später im richtigen Austausch.
Speaker: Ja, eine Doppeldeutung, ganz toll.
Speaker: Genau, und sie hat sie im Foyer gefunden und der Seemann ist schon zufrieden.
Speaker: Er beordert Milos und Wild als Constance Eagle unter seine Fittiche.
Speaker: Er zeigt ihm gleich alles.
Speaker: Unter was für Fittiche, möchte ich sagen.
Speaker: Er ist total begeistert von ihr.
Speaker: Der wirft sich ja da fast ran.
Speaker: Der sagt, ich bringe sie hoch, kein Problem.
Speaker: Da war gleich klar, dass er so okay ist.
Speaker: Seine private Besetzungscouch läuft.
Speaker: Der hat in so einem Survival-Pack selbst aufblasbar.
Speaker: Da unten im Lager hat er so eine irgendwo in der Ecke versteckt bei den alten Kulissen.
Speaker: Das ist ja zu ranzig.
Speaker: Ja, also er führt ihn auch gleich runter zu den Kulissen und sagt, ja, wenn ihr aufbewahrt, das ist eine Abkürzung, die wir jetzt nehmen.
Speaker: Und dann fängt er auch an, an Constance Igel rumzugraben.
Speaker: Na, er wollte ihr nicht nur die Abkürzung zur Loge zeigen, sondern er wollte auch die Abkürzung in die Karriere zeigen.
Speaker: Auf jeden Fall.
Speaker: Das ist doch erstmal nett.
Speaker: Ja, jedenfalls, ich glaube, er schlägt.
Speaker: Walt verpasst ihm eine, so wie ich es mitbekommen habe, und läuft weg.
Speaker: Zumindest haut er ihm irgendwie so die Hand weg, würde ich sagen.
Speaker: Genau, und dann sagt er wieder, sie werden mich auch kennenlernen und sonst was.
Speaker: Er ist total erbost und damit endet diese Szene tatsächlich auch wieder recht kurz.
Speaker: Sie haben jetzt einen Feind.
Speaker: Ja, dann stellen sie sich hinten an, hatte ich erwartet, aber dann lande ich sehen auch schon zu schnell rum.
Speaker: Ich habe noch gefunden, wir sind ja hier wieder mit diesem ganzen Griechen-Zeugs unterwegs und er erwähnt den Begriff, dass wir ja doch beide Tespien-Schüler sind.
Speaker: Das ist ein Wort für SchauspielerInnen.
Speaker: Und Tespis war nämlich ein griechischer Dramatiker und Künstler, der erstmals 535 v. Chr.
Speaker: aus dem Chor heraus trat und alleine Teile des Textes rezitierte und somit als der erste Schauspieler gezählt werden kann.
Speaker: Ein Traum, oder?
Speaker: Ja.
Speaker: Das wussten wir aber aus Gefahr im Verzug schon.
Speaker: Da kommt es ja auch vor.
Speaker: Drei Fragezeichen bildet.
Speaker: Drei Fragezeichen rocken das Haus, ja.
Speaker: Auf jeden Fall.
Speaker: Und ich habe mich da auch sehr daran erinnert gefühlt.
Speaker: An Gefahr im Verzug von der ganzen Atmosphäre so ein bisschen.
Speaker: Das hat Spaß gemacht.
Speaker: Und es sind ja kurze Szenen.
Speaker: Und dadurch entsteht auch diese Hektik, die da am Theater ist.
Speaker: Das ist so ziemlich getrieben, ja.
Speaker: Also es ist so eine Mischung, finde ich, zwischen Gefahrenverzug und Feuergeist.
Speaker: Also Feuergeist ist ja nicht so eine schöne Folge, finde ich, aber es ist auch eine Opernfolge und ich finde, das kommt da alles so ein bisschen.
Speaker: Und ein bisschen Superpapagei wegen Loculus.
Speaker: Ja, also diese Atmosphäre gefällt mir tatsächlich.
Speaker: Und ich versuche ja immer, das Team bei irgendwelchen historischen Inakuratessen zu erwischen.
Speaker: Deswegen habe ich auch nachgeguckt, die Oper Lucia di Lammemore, wo die Kulissen unten im Keller stehen.
Speaker: Eine Oper von Gaetano Donizetti, leider ist auch die am 26.
Speaker: September 1835 Uhr aufgeführt.
Speaker: Das heißt, sie passt zeitlich rein.
Speaker: Aber ich erwische euch noch, ihr Burschen.
Speaker: Wir haben sie schon einmal erwischt.
Speaker: Ja, aber das war ja nur was Kleines.
Speaker: Das war ja auch was richtig Miesem.
Speaker: Das Seemannsstück haben wir ja auch jetzt wieder entlarvt.
Speaker: Das ist ja auch richtig gewissen.
Speaker: Wo du gerade Seemann sagst, den treffen wir.
Speaker: Wild trifft ihn.
Speaker: Ich hab das jetzt immer anders.
Speaker: Seemann trifft Oscar Wilde, die wieder runtergekommen ist.
Speaker: Ja, so hab ich das auch immer geschrieben.
Speaker: Ich hab geschrieben, Wild und Edler, sie wird singen.
Speaker: Ach so, nein, Quatsch, das kommt später, Entschuldigung.
Speaker: Ich habe die komplette nächste Szene vorweggenommen.
Speaker: Nein!
Speaker: Entschuldigung.
Speaker: Das mache ich schnell.
Speaker: Also Miloš ist jetzt so sauer gewesen, dass er nicht ran durfte, dass er jetzt arrangiert hat, dass Constance Eagle mal ran darf.
Speaker: Denn während der Pause könnte sie ja mal ein bisschen was vorsingen für alle, weil die hat ja sonst nichts zu tun.
Speaker: Da sagt dann Wyatt gleich, ja klar, gerne.
Speaker: Aber müsste ich mich natürlich ein bisschen vorbereiten.
Speaker: Das war es dann schon in der Szene, ne?
Speaker: Genau.
Speaker: Man merkt ihm schon an, es ist ihm eigentlich nicht so ganz recht, dass er jetzt da trillern soll.
Speaker: Er merkt, dass er jetzt alleine aus der Situation nicht mehr rauskommt.
Speaker: Also ich glaube, er geht sogar eher davon aus, dass er aufgeflogen ist und raus muss aus der Nummer, sagt er ja später auch.
Speaker: Richtig.
Speaker: Im Endeffekt hat er ja am Anfang gesagt, naja, selbst wenn das nicht klappt, dann habe ich hier durch den Aufruhr genug Zeit, ganz in Ruhe zu recherchieren, als Ablenkung.
Speaker: Naja, aber das ist für ihn schon jetzt so ein kleiner Rückschlag.
Speaker: Und dann muss er, glaube ich, zu Kreuze kriechen.
Speaker: Also ich habe das jetzt sogar schon als neue Szene irgendwie... Ich habe da dann wirklich nur aufgeschrieben, dass Walt und Adler sich treffen, so ein bisschen Infos austauschen und im Prinzip kommt dabei nur raus, dass sie jetzt gleich für ihn singen muss.
Speaker: Sie hat aber auch schon die Diplomatenloge da gefunden, wo das dann stattfinden soll.
Speaker: Und ja, er soll sich keine Gedanken machen, sie singt jetzt dann und er soll einfach nur spielen.
Speaker: Spielen Sie Wild, sagt sie dann so schön.
Speaker: Und das macht er auch.
Speaker: Er soll ein kleines Stück singen aus dem ersten Akt.
Speaker: Das wird dann von Milos gesagt, nein, nein, gleich die Arie soll gesungen werden.
Speaker: Aber noch nicht so weit.
Speaker: Denn am Anfang fand ich die Einleitung der Szene, wo sie sich treffen, da sagt sie, das ist voll toll als Mann, wenn man so zu mir alle geht.
Speaker: Ich finde das voll cool und ich habe mir das schon gemacht und ich bin voll motiviert.
Speaker: Und er kommt an und so, ja, ich habe Scheiße gebaut.
Speaker: Ich bin auch im Flut.
Speaker: Das fand ich sehr toll.
Speaker: Ja, sie genießt ihre Rolle.
Speaker: Hat ja auch einen Grund dazu.
Speaker: Da fühlt man sich als würde ein Best-Universum gehören.
Speaker: Ja.
Speaker: Die Welt verändert, wenn man Hosen anhat.
Speaker: Das ist toll.
Speaker: Genau, also sie steht hinterm Vorhang und
Speaker: Er bewegt die Lippen und quasi sie sinkt.
Speaker: Und Miloš macht sich dann, das ist ja unsauber und gar nicht schön.
Speaker: Er will sie halt losstellen oder ihn losstellen.
Speaker: Aber alle anderen sind begeistert und Adler sagt dann am Ende, er soll sich feiern lassen.
Speaker: Während sie dann verschwindet und will wieder in ihr Büro zurück.
Speaker: Und sie sieht aber, wie sich die Diplomatenloge öffnet, wo quasi dieser Austausch stattfinden soll.
Speaker: Und Milos kommt raus.
Speaker: Das fand ich ein bisschen seltsam, weil es ist gerade, wir kommen gerade von der Bühne.
Speaker: Jetzt wird Walt gefeiert als neuer Star und Milos war ja auch noch da.
Speaker: Ich glaube, der Milos kann einfach sehr schnell.
Speaker: Der ist sehr schnell.
Speaker: Jedenfalls ist er da drin gewesen und sie guckt dann auch nach.
Speaker: Aber ich finde, bevor sie nachguckt, noch dieses Gespräch großartig, wie er halt so richtig einen auf Mann und haha, ich bin der Luigi Pimperoni, ich weiß, was ihnen allen Spaß macht und so.
Speaker: Und die Irene Adler, die lacht dann immer so männlich mit so.
Speaker: Das ist so ein cooles Gewitz.
Speaker: Ja, das stimmt schon.
Speaker: Also sie quatschen noch so ein bisschen und sie sagt auch, er ist ein Idiot.
Speaker: Naja, aber sie geht da rein und guckt nach und sieht, dass am Samtbezug an einer Ecke, dass der ein bisschen gelöst hat.
Speaker: Und da findet sie eine Sprengvorrichtung, wo sie auch gleich den Zünder entfernt.
Speaker: Das wird dann später noch gesagt.
Speaker: Das ist so das große Erwachen.
Speaker: Also da wird irgendwas passieren bei dem Austausch.
Speaker: Und da möchte ich natürlich, wenn wir jetzt hier eine Bombe haben, ein Lied auf die Playlist tun, der Tobi und das Bo, morgen geht die Bombe hoch.
Speaker: Großartiges Musikvideo mit Augsburger Puppenkistenpuppen.
Speaker: Ganz schön.
Speaker: Ja, aber komisch, wie sie das so schnell findet, die Bombe, ne?
Speaker: Die hat einfach das richtige Gespür.
Speaker: Die sucht da und dann, oh, hier, guck mal, hier ist das Samt ein bisschen nicht mehr befestigt.
Speaker: Da ist was faul.
Speaker: Dann habe ich noch eine andere Frage zu der Szene.
Speaker: Oh Gott.
Speaker: Was denn?
Speaker: Hat Yvonne Kreitzke das jetzt wirklich gesungen?
Speaker: Nein.
Speaker: Nee.
Speaker: Das hört man, dass das reingeschnitten ist.
Speaker: Aber es ist gut gemacht.
Speaker: Aber das wäre cool gewesen, hätte sie.
Speaker: Also da hätte ich jetzt mal einen Hut genommen und gesagt, okay.
Speaker: Also singen kann sie, aber ob sie solche Arien schmettern kann, das weiß ich nicht.
Speaker: Die ist ja, ich glaube, in Die Eiskönigin singt sie zumindest was.
Speaker: Aber wie gut sie das macht, weiß ich nicht.
Speaker: Da habe ich nicht reingehört.
Speaker: Aber das habe ich eben gelesen, dass sie das macht.
Speaker: Noch viel interessanter wäre natürlich zu wissen, ob Sascha Rotermund solche Arien schmettern kann.
Speaker: Vielleicht hat der es ja gesungen.
Speaker: Nächste Szene.
Speaker: Ja, du bist wieder, glaube ich, ne?
Speaker: Ja, also alle lieben Konstanze und er genießt das offensichtlich.
Speaker: Ich habe das genau andersrum.
Speaker: Ich habe aufgeschrieben, Wild erzählt allen, wie geil sie ist.
Speaker: Dann vergleichen wir mal den nächsten Satz.
Speaker: Patty kommt dazu und sie hat ein Telegramm von einem Holmes.
Speaker: Nein, da habe ich was völlig anderes.
Speaker: Und dann ändern sie ja die Stimmen und dann sind wir wieder bei sie.
Speaker: Also sie erzählt, dass sie die Bombe gefunden hat und sie schon entschärft hat.
Speaker: Die Frage ist, wer war das jetzt?
Speaker: Also Milos ist natürlich der Hauptverdächtige.
Speaker: Jetzt sagt Wilde so, ja, aber da muss ich ja wirklich wegen ihrem Detektivgespür sie wirklich loben.
Speaker: Ja, ist das wirklich das Einzige?
Speaker: Und da muss er dann wohl zugeben, dass sie doch gar nicht so schlecht singt jetzt.
Speaker: Also es hat für die Täuschung gereicht.
Speaker: Der hat auf jeden Fall viel Lob dafür gekriegt.
Speaker: Das wollen alle mit ihm zusammen proben.
Speaker: Und er soll demnächst eine Hauptrolle, sie, eine Hauptrolle kriegen.
Speaker: Also das scheint gut angekommen zu sein, definitiv.
Speaker: Genau, also vielleicht hat er sich doch mal geirrt.
Speaker: Und für später wird aber noch wichtig, dass eine Sprengladung in der Oper, da gehen ja alle tot.
Speaker: Aber es ist eine kleine Sprengladung, die gezielt Schrotkartuschen auslöst, die dann in die Loge hineinschießen.
Speaker: Das wird später noch mal spannend.
Speaker: Und nur die Leute in der Loge zerfetzen soll.
Speaker: Da dachte ich wirklich, Irene ist gut informiert.
Speaker: Jetzt nicht falsch verstehen, aber ich finde, das ist schon, dass man das so gleich erkennt, was das dann ist und wie stark das ist.
Speaker: Die hat's drauf.
Speaker: Die hat's drauf, die ist eine gute Mütterin.
Speaker: Ja, und sie einigen sich jetzt darauf, dass man natürlich vielleicht mal dann in Miloschs Garderobe, nennt man das ja, nachgucken sollte, ob da nicht vielleicht irgendwie Pulver oder irgendwas ist.
Speaker: Erst mal nach dem rechten Sehen.
Speaker: Und das macht dann Moritz einfach mal, ne?
Speaker: Die neunte Szene, in der wir erst eine wunderbare kleine Nachtigall-Switchern hören.
Speaker: Es ist Marifel, die zahme Nachtigall, die sich über das Gebäck in der Garderobe von Milos Nemec hermacht.
Speaker: Ja, und auch der schafft es ganz ruhig in einer Ecke auf einem Stuhl zu sitzen.
Speaker: Das ist ja in diesem Fall anscheinend in.
Speaker: Ja, der wurde erstochen.
Speaker: Und zwar sehr, sehr professionell.
Speaker: Direkt ins Herz.
Speaker: Fast kein Blut ausgetreten.
Speaker: Da weiß irgendjemand, was er oder sie tut.
Speaker: Sie beschließen, keine Polizei zu holen.
Speaker: Ihn einfach umzuziehen, sodass er ein schönes Hemd anhat.
Speaker: Und zu sagen, oh, ein Herzschlag.
Speaker: Das ist aber unerfreulich.
Speaker: Oh nein.
Speaker: Und egal, wenn es dann rauskommt, ist es zu spät.
Speaker: Und Wild übernimmt das Umziehen, während sie schon mal auf den Gang rausgeht und monologisiert so vor sich hin und spricht mit dem toten Nemetsch, jetzt reiße ich ja doch noch die Klamotten vom Leib, das hast du dir aber doch anders vorgestellt, oder?
Speaker: Ja.
Speaker: Also der Wild ist in Hochform wieder.
Speaker: Dann kommt ein klassisches Klopf-Signal.
Speaker: Ich weiß nicht mehr genau, es ist wahrscheinlich so ein 3 kurz, ein lang oder irgend sowas.
Speaker: Auf jeden Fall ist eine gewisse Jamila da.
Speaker: Und wir erfahren von ihr, dass sie nicht schrecklich glücklich ist, dass er tot ist.
Speaker: Und dass sie eben noch mit ihm in der Diplomatenloge rumgemacht hat.
Speaker: Das heißt, wir wissen, es waren schon mal zwei in der Diplomatenloge.
Speaker: Das ist ja wie ein Jüngling.
Speaker: Richtig, wie ein Schuljunge.
Speaker: So ganz froh war er, als er an ihr rumgegrabbelt hat.
Speaker: Dann erfahren wir aber, sie wären beinahe erwischt worden, sodass wir jetzt wissen, ach guck mal, drei Leute waren da, denn sie sagt, dass kurz vor ihnen Matthias Nowak von der Bühnentechnik darin war und eine Minute später er raus oder eine Minute früher sie rein und sie wären erwischt worden.
Speaker: Die ganze Oper hätte von dieser wunderbaren Affäre gewusst,
Speaker: Denn sie war natürlich seine einzige Liebe und Wilde kichert schon in sich rein.
Speaker: Er weiß, er hätte zur Not auch zumindest seine zweite Liebe sein können, wenn er gewollt hätte.
Speaker: Ja, er hatte Chancen.
Speaker: Aber dann sieht sie auch, und wir haben es tatsächlich festgestellt, ich habe immer das Nachtigallen gezwitscht im Hintergrund gehört, das war dann plötzlich nicht mehr da.
Speaker: Und sie ruft jetzt auch noch seine geliebte Nachtigall tot, die ganze Musik, das ganze Leben verlässt die Garderobe und die Oper, wenn er tot ist.
Speaker: Und da habe ich mir schon aufgeschrieben, Gift, schon wieder.
Speaker: Denn auch bei diesem ersten Typ da in dem Restaurant, das schien mir Gift gewesen zu sein.
Speaker: Ja, wir haben jetzt einen Verdächtigen weniger, einen neuen Verdächtigen und behalten aber diese Jamila mal im Hinterkopf.
Speaker: Nein, die ist doch voll unschuldig.
Speaker: Nee, nee, nee, ich habe da schon gedacht, Vorsicht, Fräulein, Vorsicht.
Speaker: Ja, also die kamen ja auch schon sehr... Wir wollen nicht sieben Minuten in die Zukunft spoilern.
Speaker: Nein.
Speaker: Jetzt klär uns doch mal auf, was das Ganze hier mit Tim und Struppi zu tun hat.
Speaker: Ah, das stimmt.
Speaker: Ich hatte Dirk im Vorhinein gefragt, ob er den großen Tim und Struppi-Moment gefunden hat.
Speaker: Und ich musste ihn nur fragen, was ist denn da für ein Vogel im Raum?
Speaker: Dann sagte er Nachtigall und dann dämmerte es ihm auch schon.
Speaker: Und ich gebe euch da draußen gerade noch...
Speaker: 2 Sekunden, 31, 32, 33.
Speaker: Es ist natürlich die Mailänder Nachtigall, denn Milosz redet ja auch immer von der Mailänder-Skala und Bianca Castafiore ist die Mailänder Nachtigall.
Speaker: Und ich habe die ganze Zeit noch gehofft, dass irgendwann, oh wie schön dich zu sehen, der alte Smashit jetzt gespielt wird.
Speaker: Aber es kam nicht mehr vor.
Speaker: Es mussten keine Arien mehr testweise vorgesungen werden.
Speaker: Aber ich hatte meinen schönen Bianca Castafiore-Moment.
Speaker: Ich bin ja ohnehin ein Castafiore-Fan.
Speaker: Wir kommen in die nächste Szene und endlich, endlich erfährt Mycroft Holmes davon, was passiert ist.
Speaker: Er erfährt vor allem vom Rollentauschen, ist da überhaupt gar nicht begeistert.
Speaker: Was?
Speaker: Ich fand, der fand das richtig gut.
Speaker: Kann das denn sein?
Speaker: Und er ist furchtbar enttäuscht.
Speaker: Von beiden ist er furchtbar enttäuscht.
Speaker: Warum musste das denn auch sein?
Speaker: Warum mussten sie das gefährden?
Speaker: Das ist so wichtig und überhaupt.
Speaker: Seine pragmatischen Agenten.
Speaker: Aber das führt ein bisschen dazu, dass die beiden wieder ein bisschen gegen den gemeinsamen Feind zusammenwachsen und sich zumindest mal nicht widersprechen kurze Zeit.
Speaker: Genau, sie erzählen ihm jetzt, was passiert ist, denn dass Milos gestorben ist, dass jemand ihn beseitigen wollte.
Speaker: weil er in der Loge gesehen wurde und der Matthias Nowak ist der Tatverdächtige, der Hauptverdächtige, denn der war da und hat eben diese beiden gesehen, wie sie da in der Loge zugange waren.
Speaker: Und jetzt müssen sie wachsam sein, denn...
Speaker: Es könnte ja einen Plan B geben, denn die Schrotladungen sind ja schon entschärft.
Speaker: Da ist er auch sehr dankbar, denn er wird offizieller Teil der Delegation der Krone sein, wie er noch betont.
Speaker: Und wie gesagt, er ist Arinda sehr dankbar, dass sie ihn vor dem Tod bewahrt hat.
Speaker: Aber er ist sehr begeistert von dem Ganzen.
Speaker: Und das war diese kurze Miniszene, wo einfach nur Holmes ins Bild gesetzt wird.
Speaker: Dirk, möchtest du nicht weitermachen?
Speaker: Ja, es geht ja jetzt ganz schnell.
Speaker: Auf jeden Fall ist Jürgen Thurmann wieder genervt, bevor es weitergeht.
Speaker: Der ist mega aufgeregt und gestresst und es geht ja auch gleich los.
Speaker: Und jetzt ist auch noch sein Bariton tot.
Speaker: Am nächsten Tag sind wir übrigens.
Speaker: Also kurz vor der Premiere.
Speaker: Wild als Constance verkleidet, spricht einen der Bühnenarbeiter an, denn der hat eine Aale.
Speaker: Und ich wusste sofort, was das ist.
Speaker: Ja, so ein langer Fisch.
Speaker: Genau, so ein langer wie so eine Schlange.
Speaker: Nein, das ist im Endeffekt wie so ein Schraubenzieher, nur hat halt einen ganz langen Dorm.
Speaker: Einfach nur.
Speaker: Und er erklärt ihr, wofür die Dinger sind.
Speaker: Damit machen sie in die Bühnenleinwände.
Speaker: Kann man damit Löcher stechen und alles.
Speaker: Das brauchen wir irgendwie.
Speaker: Und deswegen hat das auch jeder Arbeiter dabei.
Speaker: Also haben wir gleich wieder viel mehr Verdächtige.
Speaker: Aber auch Nowak hat einen.
Speaker: Genau, das bestärkt natürlich nochmal den Verdacht auf Nowak.
Speaker: Und dann ist schon wieder der nächste Schnitt.
Speaker: Aber das ist tatsächlich dann wirklich nur ganz kurz ein kurzes Treffen, bevor es in die Loge geht von Holmes mit den beiden englischen Leuten Sutherland und Marlow.
Speaker: Und die haben den Wilhelm Reiter dabei, der kein Freund der englischen Gastfreundschaft ist scheinbar.
Speaker: Und dann geht es auch schon weiter.
Speaker: Ja, Walt sucht nach dem Matthias Nowak, fragt den Bühnenarbeiter und erfährt, dass er ja gar nicht da war.
Speaker: Er fragt dann noch einen Dekorateur und der sagt, ja, nö, der kommt erst nächste Woche wieder.
Speaker: Der ist bei den Requisiten im Lager eingeplant und nö, der war auf jeden Fall gestern nicht da.
Speaker: Also wird auch klar, das kann der irgendwie nicht gewesen sein, wenn er nicht im Theater war.
Speaker: Zumindest nicht dort anwesend.
Speaker: Und Wild will gleich mit Jamila sprechen und er sieht sie auch gleich und sie kommt dann auf ihn zu und sagt, ich hab sie gesucht.
Speaker: Naja, es ist irgendwas, was sie ihm sagen muss und sie führt ihn auf den Schnürboden.
Speaker: So, ich hab vergessen, was ein Schnürboden war, nicht geogelt, was ist das?
Speaker: Ich kannte das nicht, aber ich wusste, was es sein muss in einem Theater.
Speaker: Ja, ja.
Speaker: Diese Zwischenetage, wo halt alle Kordeln, Schnüre und sonst was, um Kulissen zu verändern, hochzuziehen, runterzulassen.
Speaker: Genau, das ist ein begehbarer Steg.
Speaker: Genau.
Speaker: Meistens mit einem Geländer, wo du über der Bühne praktisch die Kulissen hoch und runter ziehen kannst, wo du Beleuchtung und alles hast.
Speaker: Und klassisch weiß man das immer, wenn irgendwo in einem krimiähnlichen Film oder Buch Leute auf so eine Etage gehen, stirbt wer.
Speaker: Einer kommt dann nicht wieder raus.
Speaker: Genau, die kommen dann nicht alle lebend runter.
Speaker: Sie kommt da an und sagt, sie muss ihm was sagen, muss ermordet worden sein und sonst was und überhaupt.
Speaker: Ich war voll misstrauisch in dem Moment.
Speaker: Wir gehen nicht mit, gehen nicht mit.
Speaker: Weil man hat ja noch zu ihr gesagt am Vortag, der ist an einem Herzinfarkt oder irgendwas verstorben und jetzt kommt sie mit irgendwelchen Mordtheorien.
Speaker: Da war ich schon sehr skeptisch und ich dachte mir, dass das Wild vielleicht auch ist, denn sie fragt ihn jetzt, ja ist doch wirklich niemand hier und
Speaker: Und hat uns niemand gesehen, dass wir hier sind.
Speaker: Und da dachte ich, jetzt solltest du aufpassen.
Speaker: Und vor allem wartet sie wirklich, bis sie auch bestätigt, dass wirklich niemand da ist.
Speaker: Und dann geht's los.
Speaker: Sie zieht an ihren Haarnadeln.
Speaker: Und ich dachte mir, was sind das bitte für Haarnadeln?
Speaker: Denn sie entpuppen sich als Klingel.
Speaker: Das sind Bilder entstanden.
Speaker: Vor allem nachher die Kampfszene, das hört sich Jack Sparrow-mäßig an, als hätten die Enten-Messer oder Piraten-Säbel oder sonst so.
Speaker: Die hat nicht so zwei Dinger in den Haar so stecken.
Speaker: Also ich gebe ihr höchstens die Länge von so einer Stricknadel, von so einer dicken.
Speaker: Aber auch das ist schon alt, wie sie mit Stricknadel fechten.
Speaker: Ich habe das zwei-, dreimal gehört und die dachten mir, ich habe zurückgespult.
Speaker: Und diese Kampfszene, das klingt, als wenn die ein Schwert in der Hand haben.
Speaker: Also ich weiß nicht, ob das irgendwelche Messer sind, die sich da, die Dame da in ihre Turmfrisur gestopft hat.
Speaker: Ich weiß es nicht.
Speaker: Nein, nein, das sind zwei so Jack Sparrow-Säbel.
Speaker: So, pschschsch.
Speaker: Also ich habe mir notiert, die Kampfszene war mega, mega langweilig.
Speaker: Es ist ja wieder nur Gelaber.
Speaker: Gelaber, Gelaber.
Speaker: Es ist aber hier traditionell, dass die mehr mit der Zunge als mit ihren Waffen kämpfen.
Speaker: Das ist doch üblich.
Speaker: Was man nur sagen muss, sie greift ja an, bevor sie alles erzählt.
Speaker: Da habe ich mir schon mal gedacht, die macht es richtig.
Speaker: Und dann.
Speaker: Scheiße, ich habe ja vergessen, alles zu erzählen.
Speaker: Moment, das machen wir jetzt während wir hier so.
Speaker: Sie beginnt den Kampf übrigens mit, sie sollten besser schweigen.
Speaker: Für immer.
Speaker: Und dann geht es los.
Speaker: Sehr schön.
Speaker: Und sie tänzen da um sich rum und dann erfährt man, dass sie ja für Leute, für ein paar Leute arbeiten.
Speaker: Sie hat sieben gute Gründe, ihn hier zu vernichten.
Speaker: Und dann weiß man, aha, der Zirkel ist auch wieder da.
Speaker: Und ich hatte gedacht...
Speaker: Jetzt würde so eine Szene kommen, denn sie erzählt ihm dann beim Kämpfen, dass Miloš sie beim Platzieren der Bombe erwischt hat und sie ihn dann ablenken musste.
Speaker: Er hört und seht die großen Airquotes und dann berichtet sie, wie ekelhaft fies dieser Typ ist.
Speaker: Und dann dachte ich, die würden sich jetzt verschwestern und gemeinsam über den erstmal noch hetzen, bevor sie sich gegenseitig töten.
Speaker: Aber nein, die gehen direkt mit den Haarnadeln ins brutale Schwertgefecht.
Speaker: Ja.
Speaker: Ja, und der Zirkel, die will das Empire stürzen und vernichten und überhaupt.
Speaker: Wie immer.
Speaker: Ja, wie immer.
Speaker: Es ist halt alles wie immer.
Speaker: Irgendwie schafft es Wilde sich da zu befreien mit einer, was sagt er da?
Speaker: Eine Beinschere.
Speaker: Eine Beinschere, genau.
Speaker: Fußfeger wäre aber viel besser gewesen.
Speaker: Der Mr. Miyagi, Gedächtnisfußfeger.
Speaker: Aber für einen Fußfeger musst du ja greifen.
Speaker: Eine Beinschere kannst du ja einfach nur so, da lässt du dich fallen und setzt die an.
Speaker: Das passt schon.
Speaker: Das ist okay.
Speaker: Jedenfalls hängt sie dann da.
Speaker: Und sie hängt bestimmt, ich weiß nicht wie lange da, man hört die Geräusche und weiß.
Speaker: Genau, sie hängt mindestens dreimal, macht das so dieses Geräusch.
Speaker: Und ich musste echt an den alten 1980er-Filmklassiker Ein Zombie hing am Glockenseil denken.
Speaker: Ein Zombie hing am Glockenseil.
Speaker: Zombie.
Speaker: Und jetzt ist sie tot.
Speaker: Ja, normal.
Speaker: Ich bin sehr irritiert, dass Axel Stein jetzt nicht mehr klein und dick ist.
Speaker: So, weiter.
Speaker: Ich würde noch sagen, jedenfalls ist Wild jetzt auch klar, oh Gott, jetzt muss er Holmes warnen, denn da ist noch mehr als nur diese Schrotkartusche im Busch oder in der Loge.
Speaker: Und es geht wieder los mit einer riesen ewig langen Musik und dann kommen wir zur letzten Saison.
Speaker: Ist ja auch ein weiter Weg.
Speaker: Ja, ja.
Speaker: So, muss er erst mal Backstage und alles.
Speaker: Naja.
Speaker: Ja, und das ist eine mega anstrengende Szene.
Speaker: Die muss man auch zwei- bis dreimal hören oder vorher auswendig lernen, welche Personen in diesem Hörspiel vorkommen.
Speaker: Ja, weil die vorher alle gar nicht vorkamen und plötzlich sind da ganz viele Stimmen.
Speaker: Also, Holmes ist der Moderator dieser ganzen Geschichte.
Speaker: Ja, wie immer.
Speaker: Und sagt auch noch, es ist ja irgendwie auch schon auffällig, so viele Typen hier und keine Frauen, das...
Speaker: Schon verdächtig.
Speaker: Naja, Notiz meinerseits, eine langweilige Prozedur geht los.
Speaker: Also sie tauschen hier Unterschriften aus und labern und labern.
Speaker: Und es ist einem der Männer, ja Marlo ist es, dem ist das zu langweilig.
Speaker: Und der will in Ruhe eine Zigarre rauchen und geht rücksichtsvollerweise in die Ecke, damit die anderen von dem Rauch nicht gestört werden.
Speaker: Und sein deutscher Gegenpart, da habe ich jetzt den Namen nicht, doch Raterstal, der macht schon mal die Champagnergläser bereit, denn man muss ja auf jeden Fall einen ballern, wenn es irgendwie...
Speaker: Wenn es erfolgreich ist.
Speaker: Richtig.
Speaker: Naja, also die Unterschriften werden gemacht.
Speaker: Zu unserer aller Überraschung zieht Mycroft plötzlich eine Wumme und enttarnt Marlow, der gerade nämlich in der Ecke steht und die Lunte der Bombe zünden wollte.
Speaker: Kurz bevor es irgendwie... Und warte, warte, zwischendurch ist es noch definitiv auffällig, wie oft der Rathastal alle dazu bringen will, Champagner zu trinken.
Speaker: Trink, trink, immer durstig, trink, Kinder, trink.
Speaker: Er ist auch wieder seit Achill auf Priamos traf, es braucht das Feinde auf den Frieden trinken.
Speaker: Haben wir wieder dieses Greco-Romanische, das wird einfach knallhart durchgezogen als Leitmotiv.
Speaker: Ja, das ist schon verdächtig.
Speaker: Also permanent.
Speaker: Hier, ich habe noch diesen, ich stelle mir vor, wie der mit so einem kleinen Tablett und Lachskanapés und seinem Champagnergläschen da rumgeht.
Speaker: Ich habe hier noch was vorbereitet.
Speaker: Ja, und dann hören wir, wie die Lunte praktisch abbrennt.
Speaker: Und man erwartet natürlich den Knall, also wir nicht, sondern der Marlow.
Speaker: Und es ist dann nur so ein... Das ist schön gemacht.
Speaker: Wobei ich dachte, das Plopp-Geräusch wäre der Betäubungspfeil, den der Weiß geschossen hat.
Speaker: Genau, und dann kommt so ein... Von Weiß bis Sohne, dann ist es kein Revolver, sondern ein Betäubungspfeil.
Speaker: Ja, der hat so eine Wumme, mit der du Elefanten mit Pfeilen betäuben kannst.
Speaker: Und auch so eiskalt, ohne weiteren Kommentarien.
Speaker: Einfach erst mal abgeschossen.
Speaker: Sonst machen sie da ewig umeinander und dann da nicht.
Speaker: Und jetzt liegt der gerade am Boden.
Speaker: Da kommt der Ratental wieder.
Speaker: Hier, dieser Champagner.
Speaker: Darauf sollten wir anstoßen.
Speaker: Das ist unglaublich.
Speaker: Wo ist der Deiner?
Speaker: Aber Konstanze platzt rein und endlich ist es Männer über Gewicht so ein ganz klein wenig ausgeglichen.
Speaker: Aber dann zu allerlei... Nein, und dann zum großen Erschrecken aller ist es dann doch ein Mann.
Speaker: Und er erzählt, was passiert ist und dass der Jamila erledigt hat.
Speaker: Und dann sagt der Ratestan, der dann lasst uns doch jetzt dann endlich anstoßen.
Speaker: Und Holmes sagt so, nee, das würde ich nicht machen.
Speaker: Nee, warte, warte, das ist noch cooler.
Speaker: Irgendwann kommt nämlich die Irene noch rein und es ist ganz fürchterlich.
Speaker: Und dann sagt der Reichsberg, also jetzt bräuchte ich mal diesen Champagner, von dem man so viel hört.
Speaker: Und dann sagt der Hubsam, nee, vielleicht besser nicht.
Speaker: Naja, und auf jeden Fall hat man dann den Ratterstal überführt.
Speaker: Und der wird auch schnell wieder mit dem nächsten Betäubungswein.
Speaker: Sie haben den Champagner vergiftet, Cerny auch, und den Keks von Nemetsch und
Speaker: Ja, aber der sagt vorher noch, er ist keiner Organisation anhängig.
Speaker: Ich bin nur ein simpler Kriegstreiber, Entschuldigung.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Ich habe hier mit dieser Geheimorganisation nichts zu tun.
Speaker: Ich wollte nur Europa, ich wollte das alles alleine machen.
Speaker: Ja.
Speaker: Ich will nur Europa als Unglück stützen.
Speaker: Und die Ehre des Imperiums ist mir egal.
Speaker: Ihr Loser.
Speaker: Und dann heißt es noch hier, mehr schein als sein, weil Patty ist ja doch eine Frau.
Speaker: Sie sind hier am Theater.
Speaker: Da ist nichts so, wie es zu sein scheint.
Speaker: Abschlusslacher.
Speaker: Nein, das ist ja wohl der allerdümmste Witz.
Speaker: Also erst mal lobt Holmes Irene Adler über den allergrößten... Mittlerweile läuft da was.
Speaker: Mhm.
Speaker: Sie findet ihn auch cool und Wild ist auch okay.
Speaker: Also es ist Friede, Freude, Eierkuchen.
Speaker: Ja.
Speaker: Und dann sagt noch der... Sutherland, glaube ich, sagt das, oder?
Speaker: Genau.
Speaker: Genau, die anderen sind ja alle schon rausgenommen mit dem Fifty-Fifty-Joker.
Speaker: Sagt er noch, naja, ich muss jetzt, ja, darauf muss ich einen trinken.
Speaker: Aber erst zu Hause.
Speaker: Hier vor allem, er sagt, darauf trinke ich.
Speaker: Und dann Homes, halt!
Speaker: Zu Hause.
Speaker: Ja.
Speaker: Und es ist so doof.
Speaker: Sämtliche Abschlusslacher in drei Fragezeichenfolgen sind doof.
Speaker: Der Ren Reins, der gibt ja richtig Gas beim Lachen.
Speaker: Der ist ja, keine Ahnung.
Speaker: Aber das war es dann auch.
Speaker: Naja.
Speaker: Naja, sagst du?
Speaker: Dann will ich mal hier dein... Unser Fazit?
Speaker: Ich fange heute einfach mal an.
Speaker: Du, okay.
Speaker: Ich dachte, du willst, dass ich anfange, weil ich naja gesagt habe.
Speaker: Nee, das war nur der Anlass.
Speaker: Ja, dann fangen wir an.
Speaker: Die Folge war extrem rasant und hat auch durch diese schnellen Schnitte, die ganz kurzen Szenen und auch die hektische Atmosphäre in den Szenen ja wirklich...
Speaker: Diese Dringlichkeit und diese Hektik im Theater, glaube ich, ganz gut transportiert, zumindest wenn es im Theater war.
Speaker: Das fand ich sehr schön.
Speaker: Es ist klar, dass Wilde und Irene Adler als Charaktere, die sich ja eigentlich sehr, sehr ähnlich sind, natürlich erst mal gar nicht.
Speaker: Da ist Platz für Gehabe.
Speaker: Aber das hat mir gefallen.
Speaker: Das hat echt Spaß gemacht.
Speaker: Ja, wie du schon sagtest mit diesen ganzen Anspielungen auf die griechische Mythologie, dadurch, dass das so durchgezogen ist, hat das so einen ganz tollen Faden und ja, ich habe mich halt wirklich, wie wir schon gesagt haben, an die drei Fragezeichenfolgen Gefahr im Verzug zum Beispiel extrem erinnert, also
Speaker: Mir hat die Folge richtig gut gefallen.
Speaker: Ich fand aber dieses Tauschen.
Speaker: Aber darüber reden wir einfach, glaube ich, mal ganz kurz nach dem Fazit.
Speaker: Also ich fand die Folge toll.
Speaker: Hat Spaß gemacht.
Speaker: Und endlich haben wir einen Ankerpunkt zu Irene Adler.
Speaker: Wir wissen, dass es danach mit Irene Adler losgeht.
Speaker: Franzi.
Speaker: Ja, dann mache ich mal weiter.
Speaker: Ich fand die Folge auch gut.
Speaker: Sie hat mir gefallen.
Speaker: Ich habe ja schon gesagt, das Tauschen war so ein bisschen so ein Punkt, wo ich gestolpert bin oder dachte, brauche ich nicht unbedingt.
Speaker: Aber für die Charakterentwicklung oder die Entwicklung der Beziehung der beiden hat es sein müssen.
Speaker: Gerade diese Theaterszenen fand ich ganz toll, fand ich super.
Speaker: Auch dieser, als Milo stirbt, da war ich so ein bisschen an Sherlock Holmes erinnert, ganz kurz.
Speaker: Tolle Folge, tolle Figuren, schöne Szenen, auch ein schöner Wortwechsel zwischen vor allem Walt und Adler.
Speaker: Ja, man könnte sich an die beiden zusammen echt gewöhnen, muss man sagen.
Speaker: Ja, ich fand die Folge super.
Speaker: Fertig.
Speaker: Das Einzige, was irritierend war, war die Schlussszene.
Speaker: Da hätte ich vielleicht irgendwie Personen rausgekürzt oder so.
Speaker: Vielleicht hätten ja die Attachés der beiden Länder direkt die Bösen sein können.
Speaker: Da hätte ich schon mal zwei weniger gehabt.
Speaker: Ja, das wäre ein bisschen klarer gewesen.
Speaker: Das war ein bisschen irritating.
Speaker: Ja, und diese Flucht der Karibik-mäßige Säbelkampf-Szene, wo die sich mit Harnadeln verprügelt haben, war merkwürdig.
Speaker: Aber da dachten sie, wir müssen jetzt Schwertkampf-Sound reinmachen.
Speaker: Come on, das volle Brett.
Speaker: Also ihr Regisseure, wenn ihr irgendwann mal hier seid, wann und wie auch immer, aber das will ich wissen, wie habt ihr das gedacht?
Speaker: Wir treffen uns um drei Uhr hinter der Schule.
Speaker: Ja.
Speaker: Nee, ich hab wirklich so die Vorstellung, wie du so zwei so riesen Dinger aus den Scheiben in den Haaren ziehst und dann geht's los.
Speaker: Ja, das wäre alles einfacher mit Laserschwertern, die kann man leichter irgendwo verstanden.
Speaker: Genau.
Speaker: Jetzt mal eine Frage.
Speaker: Sie hätten den Fall doch aber auch ohne, dass sie tauschen, gelöst, oder?
Speaker: Natürlich, das wäre das Gleiche gewesen.
Speaker: Ich hätte es fast sogar besser gefunden, wenn halt am Theater irgendwas ist.
Speaker: Ja, aber ich glaube, es ging halt wirklich um diese... Ja, aber dann hätten sie sich nicht gebondet.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Es ging A, um dieses Theater und doppelter Boden und Luke und Betrug und Schein und Sein und so.
Speaker: Genau.
Speaker: Und dass die dann so ein bisschen zusammenwachsen konnten durch diesen Unsinn, den sie praktisch gemeinsam da angestellt haben.
Speaker: Ich fand das okay.
Speaker: Ich fand das gut.
Speaker: Aber mir hätte tatsächlich dieser Tod am Theater und dass da irgendwas passiert, da hätte mir eigentlich schon gereicht, wobei es dann eigentlich eher ein Sherlock-Holmes-Fall gewesen wäre.
Speaker: Dann hättest du dieses Diplomaten-Getausche am Ende auch nicht gehabt.
Speaker: Aber ja...
Speaker: Es muss ja immer einen großen Raum haben.
Speaker: Eine große Verbindung muss es ja haben.
Speaker: Hat uns allen sehr großen Spaß gemacht.
Speaker: Ja, es bleibt jetzt tatsächlich nur noch die Frage zu klären, ob Bratastal ein Zweifachmörder mit Czerny und der Nachtigall oder ein Dreifachmörder ist, weil wir ihm einfach den Nemetsch auch noch dazu... Nemetsch, doch.
Speaker: Den hat ja die Jamila.
Speaker: Aber den wollte er auch.
Speaker: Ich finde, das gibt einen halben Kill.
Speaker: Ja, ein Assist.
Speaker: Assist ist okay.
Speaker: Versuch der Mord passt auch.
Speaker: Ist ja in Mode, die Kills zu stehlen.
Speaker: Und jetzt hören wir nicht mehr die Nachtigall-Trapsen.
Speaker: Leider ist es tragisch.
Speaker: Na gut, den hast du jetzt auch noch untergebracht.
Speaker: Mehr Nachtigall-Sprüche habe ich nicht.
Speaker: Außer natürlich, das war die Nachtigall und nicht die Lärche.
Speaker: Bisschen Shakespeare noch für unser Bildungsbürgertumspublikum.
Speaker: Wir hatten heute genug drei Fragezeichen, das bildet genug.
Speaker: Genau.
Speaker: Moritz, du hattest rausgesucht, wie heißt denn die neue Folge?
Speaker: Ich hab sie aufgeschrieben.
Speaker: Der Maharaja der Nacht und auf dem Cover ist eine irgendwie indische Person, Kopf im Zentrum und sonst alles andere konnte ich so schnell nicht erkennen.
Speaker: Ja, ich hoffe, wir gehen auf den wunderbaren Subkontinent Indien.
Speaker: Da haben die Engländer, habe ich gehört, ja auch gewisse Verbindungen hin, gerade auch noch zu Victorias Zeiten.
Speaker: Ja, ein bisschen Indiana Jones 2 Feeling kommt rüber.
Speaker: Das wird schon, aber ich habe noch keine Ahnung, was die Geschichte ist.
Speaker: Vielleicht will der Zirkel der Sieben dort irgendwas machen, um das Empire zu schwächen.
Speaker: Und falls wir das mehr im Auge behalten, kommt Captain Nemo unseren Buddies zu Hilfe und rettet sie mit der Nautilus.
Speaker: Das ist mein Plan für nächste Folge.
Speaker: Ich habe nichts für ihn zuzufügen.
Speaker: Ich meine, Indien fände ich schön.
Speaker: Maharaja, vielleicht geht es ja um den oder da ist irgendwas, der ist in Gefahr oder der Plan von dem ist in Gefahr und das Empire ist wieder... Man müsste tatsächlich mal gucken, ob es da eine, vielleicht in Indien in der Geschichte aus dem viktorianischen Zeitalter, eine Figur gibt, die da, sage ich mal, so ein bisschen wie halt Rasputin, der jetzt...
Speaker: Achso, nee, die Besprechung haben wir noch gar nicht rausgebracht.
Speaker: Oder irgendwen, der sich als Gottheit Kali ausgibt und irgendeine Opferung und so muss schon sein.
Speaker: Es könnte ein Kandidat als neues Mitglied für den Zirkel sein oder vielleicht auch, dass wir da jetzt auch nochmal neue Antagonisten kennenlernen, weil langsam... Vielleicht kommt dieser Zirkel...
Speaker: Wir kennen ja alle.
Speaker: Na, wir kennen noch nicht alle.
Speaker: Da müssen doch noch welche kommen.
Speaker: Echt?
Speaker: Die meisten, die wir kennen, sind ja auch schon tot oder sehen wir dann gar nicht mehr im Moment.
Speaker: Gibt es doch eigentlich nur Grell und Dracula für uns.
Speaker: Ja, wobei, ich will keine neuen.
Speaker: Ich will, dass Grell irgendwie gerade auf Indien Urlaub ist.
Speaker: Vielleicht macht er ein Ritual mit dem... Oh ja, oh ja.
Speaker: Irgendwas Ritualiges, weil Kali, Göttin und Todesgöttin, auch wieder von drei Fragezeichen gelernt.
Speaker: Also heute, ne?
Speaker: Das hat man in um 80 Tagen... In dem Buch in 80 Tagen um die Welt geserbt.
Speaker: Ja, ja, ja, ja.
Speaker: Natürlich, aber ich hab's auch da bei den drei Fragezeichen gehört, um den Bogen zu schließen.
Speaker: Also ich sehe gerade auf dem Cover, dass im Hintergrund sind so ein paar Gebäude angedeutet.
Speaker: Schemenhaft, aber das sieht auch nicht so englisch-viktorianisch aus.
Speaker: Also würde ich eher vielleicht auch nach Indien verfrachten.
Speaker: Ja, komm, wenn wir Maharaja haben.
Speaker: Maharaja, ja.
Speaker: Maharaja.
Speaker: Dann loggen wir das so ein und der Maharaja der Nacht wird in Indien.
Speaker: Von Indien aus versuchen das Empire in seinen Grundfesten zu erschüttern und da muss natürlich Wild dazwischen grätschen.
Speaker: Als Todesgöttin.
Speaker: Genau.
Speaker: Nein, Wild ist der Maharadscha des Tages.
Speaker: Der Maharadscha des, naja.
Speaker: Wobei der auch eher der Maharadscha des Spät ins Bett gehen ist.
Speaker: Apropos Spät ins Get-Bene, ja.
Speaker: Siehst du, wir hören, es ist Zeit, die Spät zu gehen.
Speaker: Ich bin mal gespannt, wann wir endlich mal nehmen.
Speaker: Vielleicht haben wir hier auch mal einen Nemo.
Speaker: Also würde es sich vielleicht anbieten, hier mal das Meer im Auge zu behalten.
Speaker: Das bietet sich immer an.
Speaker: Ich behalte das immer im Auge.
Speaker: Selbst von der Mosel aus behalte ich das mehr im Auge.
Speaker: Ich habe hier nur die Zähne, ein kleines Bächlein, dann behalte ich das doch auch im Auge.
Speaker: Ja, du kannst ja deine Grüße schicken.
Speaker: Irgendwann kommt es ja an.
Speaker: Ja, Flaschenpost vielleicht, ja.
Speaker: Apropos Flaschenpost.
Speaker: Nee, sagen wir mal nix.
Speaker: Wir sagen einfach mal schönen Tag für heute.
Speaker: Schlaft gut.
Speaker: Schlaft gut, genau.
Speaker: Danke fürs Zuhören.
Speaker: Hoffentlich seid ihr noch nicht eingeschlafen.
Speaker: Wenn die uns zum Einschlafen hören, ist auch nicht schlecht.
Speaker: Ich bin dann beleidigt.
Speaker: Dann sind wir einfach mal für heute raus.
Speaker: Ich wünsche euch alles Gute.
Speaker: Wir hören uns in zehn Tagen wieder.
Speaker: Bis bald, euer Dirk.
Speaker: Tschüss.
Speaker: Tschüss.
Speaker: Die Couchfesseln ist ein Hobbyprojekt und steht in keinem Zusammenhang mit dem Label Maritim.
Speaker: Die Links zu unseren Social Media Accounts findet ihr in den Show Notes.
Speaker: Wir freuen uns über jeden Follower und jede gute Bewertung.
Speaker: Wir bedanken uns bei Craft für das tolle Folgencover.
Speaker: Die Couchfesseln sind Franzi, Julia, Bina, Moritz, Stefan und Dirk.
Speaker: Intro, Einsprecher und Abspann gesprochen von Jacqueline Kulaika.
Speaker: Untertitelung des ZDF, 2020
Speaker: Und ich muss jetzt wieder sofort lossporten.
Speaker: Ich kann gar nicht über Gender Swap-Komödien reden, auch wenn ich die alle fürchterlich peinlich finde.
Speaker: Denn ich muss noch bei Tageslicht mit dem Hundopus und der Frau raus.
Speaker: Einst in dunkler Mitteln... Ach, Quatsch.
Speaker: Einst in dunkler...
Speaker: Vielleicht mach doch eine andere Sprache.
Speaker: Ich hatte mich gerade auf Englisch vorbereitet.
Speaker: Komm jetzt, dann mach jetzt auf Deutsch.
Speaker: Ich mach's auf Deutsch.
Speaker: Schaffst du schon.
Speaker: Ich hab sie gesucht.
Speaker: Ich glaub, da ist, da wurde nicht, da ist was, der wurde nicht, naja, es ist irgendwas, was sie ihm sagen muss und
Speaker: Also ich kam, es war jetzt, es kommt mir auch sehr, sie kommt da an und sagt, ich muss ihm was sagen.
Speaker: Wobei doch eigentlich ein Knüppelfechter ist.






