Transcript
Speaker: Ja, du hast Hunger.
Speaker: Also ich weiß nicht, wie es dir geht, aber ich habe am 17.
Speaker: Mai habe ich was vor.
Speaker: Und zwar bin ich da unterwegs in Hessen.
Speaker: Genauer gesagt in Nidderau.
Speaker: Da war ich noch nie.
Speaker: Du, am 17.
Speaker: Mai habe ich schon was vor, da bin ich auf der Hörspiel-Con.
Speaker: Ach, du auch?
Speaker: Ach, das ist es.
Speaker: Ja, ja, ja.
Speaker: Ja, Mensch, wollen wir uns da treffen?
Speaker: Ja, super.
Speaker: Ich habe auch einen Tisch reserviert.
Speaker: Da kommst du einfach mit ran.
Speaker: Da treffen wir uns doch bestimmt.
Speaker: Und dann auch ihr hier.
Speaker: Ich hoffe, ihr müsst mitkommen.
Speaker: Das wäre mega.
Speaker: Ich halte das alleine dem nicht aus.
Speaker: Ihr müsst da dabei sein.
Speaker: Da kann ich ja schon mal Entwarnung geben, denn ich weiß ja zumindest, dass du schon mal eine charmante Begleitung dabei hast.
Speaker: Und ich habe mir deswegen auch Verstärkung mitgebracht, meinen eloquenten, humoristischen Sidekick Moritz.
Speaker: Oh Gott, da muss ich... Den kennst du doch auch.
Speaker: Ja, natürlich.
Speaker: Die ganze Felseninsel-Crew ist dabei.
Speaker: Oh, oh, oh, oh, da muss ich, okay.
Speaker: Dann müsst ihr kommen, weil ich brauche dann noch mehr Verstärkung.
Speaker: Also ihr müsst auf jeden Fall mir helfen.
Speaker: Das halte ich sonst nicht aus mit den beiden.
Speaker: Also bitte, bitte, bitte, kommt am 17.
Speaker: Mai in die WD Salzmannhalle zu unserem Start und lernt uns kennen und mich kennen und helft mir.
Speaker: Ich hoffe, ihr habt Spaß daran.
Speaker: Kurzum, 17.05. kommt nach Niederau, Hörspielcon.
Speaker: Wir sind da.
Speaker: Holt euch bei uns am Stand einen Aufkleber und einen Button ab und einen Handedruck.
Speaker: Genau, einen Handedruck könnt ihr euch auch abholen, aber wer das nicht kennt, kann auch einen Händedruck haben.
Speaker: Da könnt ihr uns persönlich sagen, wie toll oder wie blöd ihr uns findet.
Speaker: Ja.
Speaker: Obzach ihr sprecht uns an, bitte sprecht uns an, bitte.
Speaker: Oh Gott, das wäre so schön.
Speaker: Das ist wirklich so das, worauf ich mich am meisten freue, euch da mal kennenzulernen und natürlich auch die anderen Sprecher und Sprecherinnen und Labels.
Speaker: Sie sind ganz tolle da.
Speaker: Ich bin schon ganz aufgeregt.
Speaker: Wird super.
Speaker: Also Eintritt ist auch sehr günstig.
Speaker: Wie gesagt, 9 Euro, glaube ich.
Speaker: Doch, 9 Euro.
Speaker: Und ist was für einen guten Zweck.
Speaker: Wird noch gespendet.
Speaker: Also da könnt ihr nichts falsch machen.
Speaker: Und wer zeitig da ist, wie gesagt, hier Vogel und Wurm und so.
Speaker: Ich habe eine kleine Anzahl an Tassen bei und anderen Klitzekleinigkeiten, die übrig geblieben sind in dem Rahmen, dass ich uns mit Mega-Merch von den Couchfesseln und von unserem Reif für die Felseninsel Podcast gemacht habe.
Speaker: Also ein bisschen was ist da.
Speaker: Restmengen, also wer da was haben möchte, da kann ich nämlich Neues bestellen.
Speaker: Auf, wie geht's?
Speaker: Jo, ich freue mich, wir freuen uns und jetzt ganz viel Spaß mit der Folge.
Speaker: Genau, Doppelfolge, auch wieder eine Premiere.
Speaker: Die Couchfesseln besprechen die neuen Abenteuer des Phileas Fogg.
Speaker: So, wer jetzt den Klappentext erwartet, den muss ich ganz hart enttäuschen, denn die Couchfesseln haben eine...
Speaker: Neuigkeit im Programm.
Speaker: Wir besprechen zwei Folgen hintereinander auf einmal.
Speaker: Und da macht es ja wenig Sinn, die Klappentexte so aneinander zu reihen.
Speaker: Aber dazu später mehr.
Speaker: Ihr müsst die Lippen nicht zusammenpressen, wir können reden.
Speaker: Ich schneide das aus.
Speaker: Ja, alles gut.
Speaker: Was ist jetzt?
Speaker: Ich weiß nicht, was wir da jetzt, ob ich da nicht noch irgendwas hinzauber.
Speaker: Keine Ahnung.
Speaker: Zum Rott ein bisschen höher.
Speaker: Genau, bam bam bam.
Speaker: Ram bam bam bam.
Speaker: Meine Damen und Herren, willkommen.
Speaker: Ich bin froh, dass wir uns wiederholfen in einem Reise nach dem Ungekommen, nach dem Punkt Blanc von unserer Podcast-Carte.
Speaker: Bitte, mich zu mir kurz vorstellen.
Speaker: Ich bin Doug, und ich habe den tollen Priviljegjie de pouvoir, wieder zu Hause, mit meinen Kollegen von Julia und Stefan.
Speaker: Philia's Fock.
Speaker: Der Gentleman britannische und der Explorator-Entreprin, die wir bereits haben, auf dem Boden und auf dem Nahrung, war für den Wunschwunsch der größten, der größten, der größte und vielleicht der größte und größte und der größte.
Speaker: Es ist die Geschichte, die seine Geschichte hat.
Speaker: Ein Weg nach dem Weltkrieg.
Speaker: Und für uns auch ein Weg nach dem Zeit.
Speaker: Denn wir sind nicht nur den Kapitän Nemo, sondern auch wie die Erwähne-Mens sind wirklich durchgeführt.
Speaker: Herzlich willkommen, ihr beiden.
Speaker: Ich habe keinen Wort verstanden.
Speaker: Schönen guten Tag, ihr zwei.
Speaker: Hallo zusammen.
Speaker: Ich glaube, auch die Franzosen haben nichts verstanden, aber egal.
Speaker: Ich werde das vielleicht noch mal ganz in Ruhe einsprechen, ohne dass ihr dazwischen lacht.
Speaker: Das macht ihr nämlich immer toll und macht mich damit extra nervös.
Speaker: Ja, der Text war sehr, sehr kompliziert.
Speaker: Kurz zusammengefasst, hallo und herzlich willkommen bei die Couch-Fesseln.
Speaker: Und heute geht es um die Origin-Story in unserer Serie.
Speaker: Wir lernen darüber weiter,
Speaker: wie Filias Fogg seine Entourage zusammengesammelt hat, wie er Passepartout kennengelernt hat und seine treue und geliebte Aouda.
Speaker: Aus dem Grund machen wir ein bisschen was Besonderes, denn das ist ein Vierteiler und wir haben uns gesagt, wir wollen das nicht über vier Monate strecken, diese Geschichte.
Speaker: Deswegen machen wir zweimal zwei Folgen, bisschen was anderes und da freuen wir uns drauf.
Speaker: Jetzt nochmal.
Speaker: Hallo Julia, wie geht's dir?
Speaker: Hallo Dirk, hallo ihr Lieben da draußen.
Speaker: Ja, mir geht's gut.
Speaker: Sonne scheint, es wird dann so ein Frühling.
Speaker: Passt.
Speaker: Der Sommer kommt.
Speaker: Stefan, bei euch auch Sommer?
Speaker: Julia und ich sind ja praktisch nur ein paar Kilometer auseinander.
Speaker: Ist bei euch auch schon Sommer?
Speaker: Ja, hier ist voll der Sommer.
Speaker: Ist richtig schön draußen.
Speaker: Keiner Tag.
Speaker: Und wir hocken hier in der Bude drin.
Speaker: Das ist ja.
Speaker: Ja, so ist das nun mal.
Speaker: Das Leben eines Podcasters.
Speaker: Na, was soll man machen?
Speaker: Was gibt's Neues bei euch?
Speaker: Habt ihr mir was Schönes mitgebracht?
Speaker: Was zum Fesseln?
Speaker: Ja.
Speaker: Oder so überhaupt?
Speaker: Das letzte Mal hast du ja nichts zum Fesseln mitgebracht.
Speaker: Deinen Hexenschuss wollte ja keiner haben.
Speaker: Ja, das stimmt.
Speaker: Ich auch nicht.
Speaker: Hast du diesmal was Schönes?
Speaker: Ich meine, ich habe es ja auch in den Shownotes, habe ich ja Informationen über den Hexenschuss.
Speaker: Das könnte ich nicht nochmal machen müssen.
Speaker: Ja, mich hat gefesselt und inzwischen ist es schon dreimal passiert.
Speaker: Die Formel 1 ist wieder da, das Leben hat wieder einen Sinn.
Speaker: Tut mir ja leid, Dirk, wenn du keine Formel 1 magst, aber ich mag das im Kreisfahren.
Speaker: Ja, ich bin Berufskraftfahrer.
Speaker: Bei mir kommen voll die Kindheitserinnerungen.
Speaker: Unser Großvater, immer zu den Uhrzeiten aufgestanden und geguckt.
Speaker: Immer.
Speaker: Ja, aber der mag den Start am liebsten.
Speaker: Er sagt auch immer, den Rest ist dann nicht so.
Speaker: Aber man muss dazu sagen, der ist ja selber Autorennen gefahren.
Speaker: Oh, cool.
Speaker: Unser Opa ist damals, wir wissen ja alle.
Speaker: Bei euch auch der AWO.
Speaker: Richtig, aus der Autoversuchs- und Teststrecke ist er damals Tourenwagen, also Kleintourenwagen gefahren mit einem umgebauten Fiat 500er, wenn ich mich nicht irre.
Speaker: Und er ist sogar noch in der Steilkurve gefahren, die es ja heutzutage nicht mehr gibt.
Speaker: Nein, die gibt es nicht mehr.
Speaker: Und wenn man bei ihm zu Hause guckt, sieht man überall diese Plaketten hier teilgenommen, da teilgenommen.
Speaker: Ja, Pokale und Fotos.
Speaker: Sehr aufregend.
Speaker: Klasse.
Speaker: Und das mit seinem Schwager zusammen.
Speaker: Also der Bruder von meiner Oma war auch, die haben dieses Hobby geteilt.
Speaker: Die hatten aber keinen Rennstall, das war alles privat, sag ich mal, finanziert.
Speaker: Von daher ein sehr geldintensives Hobby gewesen.
Speaker: Ja, aber es ist immer sehr witzig, wenn ich da dann fahre, kommt ja öfters nach der Arbeit, muss ich ja immer dann dran denken.
Speaker: Es ist sehr witzig, wenn man
Speaker: Mit Rennfahrern in der Familie kann ich nicht dienen.
Speaker: Du hast letztens gepostet, ich habe es ganz gebannt gesehen, was wurde denn da bei euch gesprengt?
Speaker: Oh, ja, das eben dünner Kohlekraftwerk ist gesprengt worden.
Speaker: Ganz aktuell, also vorgestern war das.
Speaker: Ich wohne, also wenn ich mich ein bisschen verbiege, dann kann ich den langen Schornstein, der ja im Moment noch steht, den kann ich sehen.
Speaker: Wir sind irgendwie von zu Hause aus hier, keine Ahnung, 500 Meter, 600 Meter in die Richtung gegangen und dann kam irgendwann die Absperrung.
Speaker: Also es wurde großräumig abgesperrt.
Speaker: Ja, dann hatten wir uns einen Platz ausgesucht, wo wir wunderbar zugucken konnten und
Speaker: Ich habe auch beide Momente, wo die Gebäude dann in sich zusammengekracht sind, auf Video festhalten können.
Speaker: Ich muss zugeben, ich habe den Arm ziemlich lange ausstrecken müssen und es war doch ein bisschen anstrengend.
Speaker: Aber es hat sich gelohnt.
Speaker: Also ich als Ebenbühner kenne ja die Silhouette, wenn man nach Ebenbühnen hinkommt, gar nicht anders als mit diesem Türm.
Speaker: Mit dem Kühlturm und dem Schornstein.
Speaker: Das war schon eine aufregende Sache, das Ganze in sich zusammenfallen zu sehen.
Speaker: Nicht, dass du dich jetzt, wenn du nach Hause fährst, dann denkst du auch, ich bin noch gar nicht da und verfährst dich.
Speaker: Ja, man konnte sich immer daran orientieren, aber wie gesagt, der Lange ist noch da und der soll aber irgendwie im Oktober oder so dann auch sein letztes Stündlein haben.
Speaker: Ich habe damals tatsächlich, als das Rheinstadion in Düsseldorf gesprengt wurde, die Veranstaltung, dann haben wir abgebaut und dann mussten wir hinter den Sperrkreis und konnten uns das anhören.
Speaker: Das war sehr beeindruckend.
Speaker: Und ich habe ja auch dein Video gesehen.
Speaker: Ich dachte so im ersten Moment so, oh, oh, oh, da hat einer, aber dann ist es ja doch noch relativ senkrecht umgefallen.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Und nicht so schräg und hat dann einen neuen Wohnraum freigemacht.
Speaker: Das war übrigens insofern ganz interessant, der Kühlturm wurde nicht gesprengt, weil die Gefahr bestand, dass dort Asbest freigesetzt wird.
Speaker: Und deswegen haben sie sich da was Neues einfallen lassen.
Speaker: Und zwar ist mit Stahlseilen quasi zusammengeschnürt worden, bis er dann irgendwann mal nachgegeben hat.
Speaker: Von daher wusste man nicht, also bei einer Sprengung, die war um 11 Uhr, der war um 11 Uhr ein paar Sekunden, ist er zusammengeknackt.
Speaker: Das war klar, aber bei dieser Methode wusste man nicht, wie lange das dauert.
Speaker: Dann hatte man das um 12 Uhr angesetzt und es hat dann fast eine Dreiviertelstunde gedauert, bis das Ding danach gegeben hat.
Speaker: Das war ganz witzig, wir standen da und waren viele Leute dort und dann kamen welche entgegen und brachten dann das Gerücht in die Welt, ja das dauert noch eine halbe Stunde oder mindestens und dann die wollten sich irgendwas zu essen holen oder keine Ahnung.
Speaker: Und eine Freundin von mir hatte einen Livestream dran und da wurde gerade der Hagedorn, das ist der Besitzer des Abbruchunternehmens, interviewt.
Speaker: Und wir haben dann live dieses Interview mitgehört und hat gesagt, ich glaube nicht, dass das noch fünf Minuten dauert.
Speaker: In dem Moment habe ich mein Handy genommen, habe es dann dahin gehalten und es hat dann auch nicht mehr lange gedauert und ich habe also den Moment dann filmen können.
Speaker: Das war ganz witzig.
Speaker: Sehr witzig.
Speaker: Wie muss ich mir denn das vorstellen?
Speaker: Sitzt da dann einer irgendwie so auf der Hälfte des Turms mit so einem Spanngurt und der Radschirm?
Speaker: Ist so per Seil gesichert, sodass, wenn das dann zusammenbringt, das so lang pendeln kann.
Speaker: Ja, keine Ahnung.
Speaker: Ja, auf jeden Fall spannend.
Speaker: Sowas sieht man ja auch nicht alle Tage.
Speaker: Das stimmt.
Speaker: Und vor allen Dingen, wenn du damit groß geworden bist, ja, ist halt ein Wahrzeichen, was eben Bühnen jetzt nicht mehr hat.
Speaker: Ja, ist so ein bisschen so ein bittersüßer Moment.
Speaker: Ja, durchaus.
Speaker: Ich habe ja auch 27 Jahre lang im Steinkohlenbergbau gearbeitet, zwar nicht unter Tage, aber in der IT.
Speaker: Aber gut, das Kraftwerk, was jetzt weggekommen ist, das hat nie zu dem Unternehmen gehört, sondern das war immer RWE, also ein Energieversorger.
Speaker: Und ja, aber trotzdem, es gehört als eben Birner, das gehört so dazu.
Speaker: Das war schon was Besonderes.
Speaker: Unser IT-Girl, Stefan.
Speaker: Nicht zu verwechseln mit dem IT-Girl.
Speaker: Dem IT-Girl-Parisäte.
Speaker: Der musste jetzt sein, ne?
Speaker: Ja, natürlich.
Speaker: Ja, immer.
Speaker: Ja, Julia, was hast du denn Schönes gelesen?
Speaker: Nicht wieder die Villains.
Speaker: Nein, habe ich nicht.
Speaker: Ich habe eine Serie zu Ende gejumped.
Speaker: Ich hatte ja, glaube ich, mal von diesem Yellowstone-Universum erzählt.
Speaker: Mhm, mhm, mhm.
Speaker: was wir geguckt haben.
Speaker: Und da ist jetzt die letzte Staffel von dem Spinner von 1923.
Speaker: Ist am Sonntag die letzte rausgekommen mit Harrison Ford auch.
Speaker: Das fand ich schon mal sehr charmant.
Speaker: Hat der sich auch rot verwandelt und wurde dick und stark und wütend?
Speaker: Nee.
Speaker: Nee?
Speaker: Okay.
Speaker: Nein, war auf jeden Fall sehr aufregend.
Speaker: Ich muss sagen, alle diese Serien, die Sheridan Taylor macht, die sind klasse.
Speaker: Haben wir alle durchgesuchtet.
Speaker: Immer mit ganz bekannten Schauspielern, auch mit Sylvester Stallone, Kevin Costner und so.
Speaker: Also war gut.
Speaker: Hat uns sehr, sehr gut gefallen.
Speaker: Da muss ich mir das auch mal angucken.
Speaker: Ich mag ja Western, wenn sie nicht in Hörspielform sind.
Speaker: Ja, aber da musst du tatsächlich mit den Spin-Off-Serien anfangen, bevor du mit der Hauptserie anfängst, weil da so ein bisschen das alles erzählt wird, wie die zu dem Land kommen und dem ganzen Döns.
Speaker: Okay, gibt's da also auch einen zeitlichen Kanon und der weicht von der Veröffentlichung ab?
Speaker: Ja, 1883, dann 1923 und dann die fünf Staffeln von Yellowstone.
Speaker: Okay.
Speaker: Ja, das haben wir zu Ende gesuchtet.
Speaker: Odo, das hat's jetzt.
Speaker: Ich hab letztens auch einen Film geguckt, von dem ich super skeptisch war.
Speaker: Ich wollte den eigentlich im Kino gucken.
Speaker: Da hab ich mich dagegen entschieden aus der Erfahrung, dass die vorigen beiden Teile aus dem Franchise wirklich gruselig schlecht waren.
Speaker: Und ich muss sagen, mit dem neuen Film hat sich dieses Franchise für mich ein bisschen erholt.
Speaker: Ich sag mal kurz, worum's geht.
Speaker: Ich bin ein riesengroßer Fan der Alien-Reihe.
Speaker: Die sind super klasse.
Speaker: Erinnerst du dich, wie wir die hier gesuchtet haben mit Lasagne alle durch einmal?
Speaker: Ja, also die ersten vier richtigen Alien-Filme, der erste war super, der zweite war eine ganz andere Filmkategorie und danach wurde es ja, naja, es wurde nicht schlechter, aber es wurde halt auch nicht deutlich besser.
Speaker: Der vierte war Hanebüchen ohne Ende.
Speaker: Und dann kam ja diese Prometheus-Geschichte.
Speaker: Und ja, die waren ganz schlimm.
Speaker: Und der neue Alien Romulus, der ist richtig gut.
Speaker: Er hat richtig Spaß gemacht.
Speaker: Orientiert sich auch mehr an dem ersten Teil als an allen anderen Fortsetzungen.
Speaker: Und lässt einem tatsächlich die Hoffnung, dass diese Serie, die mir jetzt angedacht ist,
Speaker: Ich glaube, Alien Earth heißt es.
Speaker: Da kommen die dann auch auf unsere Erde, was ja noch viel spannender wird.
Speaker: Lässt mich da positiv in die Zukunft blicken.
Speaker: Guter Tipp.
Speaker: Um dort von ekligen und gemeinen Aliens wieder so ein bisschen eingefangen zu werden.
Speaker: Kennt ihr die Alien-Hörspiele von Audible?
Speaker: Nein, sollte man die hören.
Speaker: Ja, ich kann mich an einen Teil erinnern.
Speaker: Also wir haben alle drei gehört, so sechs, acht Stunden Hörspiele sind das.
Speaker: Und ein Teil spielt irgendwie zwischen zwei Filmen.
Speaker: Okay.
Speaker: Also Empfehlung, hat uns gut unterhalten.
Speaker: Ja, sehr schön.
Speaker: Was mir jetzt noch einfällt, ich habe mich durchgerungen, Skeleton Crew zu gucken.
Speaker: Star Wars Skeleton Crew.
Speaker: Man ist ja immer ein wenig skeptisch, wenn Star Wars neue Sachen rausbringt.
Speaker: Ich fand die Acolyte gar nicht so schlecht.
Speaker: Da kommt ja nichts mehr.
Speaker: Skeleton Crew ist echt witzig.
Speaker: Spielt halt mit Kindern, die auf einem Planeten sind, wo kein Krieg herrscht und alles.
Speaker: Und die finden ein Raumschiff und werden mit diesem Raumschiff halt ins All transportiert.
Speaker: Aber ja, also... Ich fand's witzig oder unterhaltsam.
Speaker: Ja, das war schon nebenbei okay.
Speaker: Und ich glaube auch tatsächlich, dass mein Kleinster daran Spaß haben könnte.
Speaker: Also das ist okay.
Speaker: Ja, das ist sehr, sehr witzig.
Speaker: Das ist, finde ich, so ein kleiner Geheimtipp, auch wenn das jetzt gar nicht so gut weggam in den Kritiken.
Speaker: Aber gut, wir warten ja, weiß nicht, hat es schon angefangen?
Speaker: Wir warten am 22.
Speaker: April kommt Andor und ich habe meinen Sünden verboten, es zu gucken, weil wir ja immer zusammen gucken.
Speaker: Ich bin noch im Urlaub zu dem Zeitpunkt.
Speaker: Das wird toll.
Speaker: Ich gucke gerade die erste Staffel nochmal, um da wieder reinzukommen.
Speaker: Die fand ich ja auch toll.
Speaker: Das war halt so Star Wars auf.
Speaker: Ist halt das Prequel zu Rogue One.
Speaker: Ja, voll geil.
Speaker: Ist ja meiner Meinung nach der beste Star Wars Film, den es so gibt, weil der halt ein bisschen roher ist als die ganze Geschichte.
Speaker: Also so vom Setting eher wie Mandalorian, was nicht ganz so malerisch ist.
Speaker: Ein bisschen schmutziger die ganze Geschichte.
Speaker: Nein, das ist ganz toll.
Speaker: Lassen wir uns da mal überraschen, bevor dann
Speaker: Kleine Korrektur zu den Alien-Hörspielen, sie sind doch eher fünf Stunden lang, aber das ist ja auch noch... Das ist auch ein Hammer, ja.
Speaker: Ja, da muss ich mal gucken.
Speaker: Sind wirklich gut.
Speaker: Die Audible-Dinger kommst ja meistens nicht ran, wenn du nicht bei Audible direkt dein Abo hast.
Speaker: Naja, das ist ja sozusagen das Konzept von Audible.
Speaker: Ja, ja, du, ich bin ja da auch eine Zeit lang, aber das ist ja echt ein teures Hobby auf Dauer.
Speaker: Naja, finde ich jetzt gar nicht, wenn du mal überlegst.
Speaker: Also ich habe ja jetzt die Drist-Reihe, bin ich am Hören.
Speaker: Ich glaube, ich habe mir sieben Bücher habe ich jetzt schon durchgehört.
Speaker: Die sind mit jeweils elf Stunden und ich finde zehn Euro für elf Stunden Hörbuch gar nicht so teuer.
Speaker: Wenn du überlegst, das kaufst du im Laden, da zahlst du locker 30, 40 Euro für so ein Hörbuch, wenn du es jetzt nicht gebraucht irgendwie kriegst.
Speaker: Du darfst immer nicht vergessen, wenn ich auf Arbeit sitze, junk ich ja die ganze Zeit, dann höre ich ja immer und dann alle zwei Tage ein neues Hörbuch wäre ein bisschen teuer auf Dauer.
Speaker: Ja gut, aber Hörbuch ist ja nochmal was anderes als ein Hörspiel.
Speaker: Ein Hörbuch musst du dich ja ein bisschen mehr konzentrieren.
Speaker: Ich höre die auf Englisch und manchmal muss ich halt dann, weil ich da einpenne oder so, dann nochmal ein bisschen zurückspringen.
Speaker: Dann bist du abgelenkt.
Speaker: Darf ich das so sagen?
Speaker: Ja, im Fernverkehr darf ich das.
Speaker: Ich habe die ja bei der Fahrerei halt im Ohr, viereinhalb Stunden Schicht.
Speaker: Und gegen Ende der Schicht, da ist dann die Aufmerksamkeitsspanne natürlich nicht mehr ganz so groß.
Speaker: Na gut.
Speaker: Dann lass uns starten.
Speaker: Das ist doch mal eine Bandbreite zwischen Gebäudesprägung im Western und Aliens.
Speaker: Cowboys vs. Aliens.
Speaker: Es gibt doch sowas, oder?
Speaker: Ja, ganz schrecklicher Film.
Speaker: Aber nun gut, wollen wir loslegen?
Speaker: Ja.
Speaker: Ja, sicher.
Speaker: Ihr habt die Sprecherliste von mir bekommen.
Speaker: Ich habe die Sprecherliste überarbeitet, denn heute ist es natürlich wieder anders.
Speaker: Wir werden die Sprecherliste von allen vier Teilen in einem durchgehen, weil im nächsten Teil wollen wir direkt loslegen.
Speaker: Von daher legen wir los.
Speaker: Es gibt Kapitelmarken.
Speaker: Wen es nicht interessiert, sich jetzt die lange Liste anzuhören, möge bitte weiter skippen.
Speaker: Die harten Fakten.
Speaker: Wir besprechen heute die neuen Abenteuer des Filias Fock Folgen 17 und 18, Wie alles begann und Hetzjagd durch Asien.
Speaker: Richtig?
Speaker: Ja.
Speaker: Genau.
Speaker: Folge 17 ist erschienen am 23.11.2018 und hat eine Gesamtspiellänge von 58 Minuten 1.
Speaker: Folge 18 ist erschienen am 25.01.2019 mit einer Gesamtspiellänge von 55,19.
Speaker: Folge 19 wäre dann am 29.03.2019 erschienen mit 54,30 Minuten.
Speaker: Und die Folge 20 am 31.05.2019 mit 55,33 Minuten.
Speaker: Sind ganz schön kurz im Vergleich zu dem, was wir sonst immer kriegen hier.
Speaker: Mittlerweile sind wir ja schon bei ein bisschen so immer so an die 70 Minuten.
Speaker: Aber ich finde, in einem Vierteiler passt das schon.
Speaker: Ja.
Speaker: Hätte man jetzt auch gar nicht anders aufteilen können.
Speaker: Ich glaube, das war gut an den Stellen gecuttet.
Speaker: Ja, aber wenn ich mir jetzt vorstelle, dass ich jeweils zwei Monate warten müsste, bis ich weiß, ob er es überhaupt in diesen 80 Tagen um die Welt schafft, das ist natürlich schon ganz schön heftig.
Speaker: Und das wollen wir unserem Publikum nicht antun.
Speaker: Deswegen hauen wir das in zwei Monaten komplett durch, das ganze Ding.
Speaker: Und deswegen habe ich auch die Sprecher so ein bisschen zusammengeführt, weil viele kommen ja in...
Speaker: allen vier Folgen vor, da müssen wir das nicht jedes Mal erzählen.
Speaker: Und es gibt am Ende auch einen tollen Cliffhanger und deswegen wollen wir uns in der nächsten Folge gar nicht groß mit den harten Fakten beschäftigen.
Speaker: Und ganz ehrlich, wer den zweiten Teil ohne den ersten Teil hört, naja, dem können wir hier an der Stelle eigentlich auch gar nicht mehr helfen, oder?
Speaker: Naja, ist doch so.
Speaker: Schamant wie eh und je.
Speaker: Natürlich, ihr kennt mich doch so.
Speaker: Und eins möchte ich ja gleich mal hervorheben.
Speaker: Heute und in der nächsten Besprechung werdet ihr mich sehr, sehr handzahm erleben, weil mir hat das gar nicht so schlecht gefallen diesmal.
Speaker: Das aus vielen Gründen, die werde ich dann im nächsten Monat am Ende der Folge.
Speaker: Ich habe so eine kleine Zeitreise gemacht.
Speaker: Ich fand es toll.
Speaker: Ich bin ja nun mit dieser großartigen Zeichentrick-Serie auch.
Speaker: Die habe ich ja immer gerne gesehen.
Speaker: Willy Fucked.
Speaker: Ja, ich fand das toll.
Speaker: Ich bin so total nochmal da durchgereist.
Speaker: Fand ich super.
Speaker: Möchtest du die mit deinem Kleinen mal gucken, damit er das auch genießen kann?
Speaker: Du wirst lachen.
Speaker: Er hat schon die erste Folge davon gesehen.
Speaker: Ja, dann gebe ich dir die DVD-Box.
Speaker: Ach, hast du?
Speaker: Das ist ja noch besser.
Speaker: Ja.
Speaker: Ich habe sie damals Stefan geschenkt, aber Stefan ist ja jemand, dem kann man sowas ja gar nicht schenken, weil der hat es ja alles schon.
Speaker: Ach, zweimal.
Speaker: Zweimal.
Speaker: Ich hatte sie dann kurze Zeit dreimal.
Speaker: Ja, aber dann wird sich da bestimmt mein Kind freuen.
Speaker: Der findet das bestimmt toll.
Speaker: Weil die sind wirklich toll gemacht.
Speaker: Und ich finde, das ist ein ganz tolles Medium, um Kindern klassische Literatur auch ein bisschen näher zu bringen.
Speaker: Und da eine gewisse Begeisterung zu wecken.
Speaker: Auch vor allem sind es heute keine Retro-Zeichentrickserien mehr.
Speaker: Es ist alles animiert.
Speaker: Aber das ist jetzt auch nur so nebenbei.
Speaker: Finde ich ganz schrecklich.
Speaker: Mein Kind hat auch Biene Maya in altem Format noch geguckt und Schlimmwirt.
Speaker: Wer will es denn auch in 3D sehen?
Speaker: Aber jetzt sind wir wieder abgeschweift.
Speaker: Abgeschweift oder abgeschwiffen, wie auch immer man das dekliniert.
Speaker: Wollen wir die Cover alle auf einmal besprechen?
Speaker: Oder wie sieht das aus?
Speaker: Ich habe es nämlich gerade vor meiner Nase.
Speaker: Na dann, machen wir doch mal.
Speaker: Dann besprechen wir doch mal die Cover.
Speaker: Na, die ersten zwei zumindest.
Speaker: Die ersten zwei, genau.
Speaker: Wir haben hier ein ganz tolles Novum.
Speaker: Oh ja.
Speaker: Denn tatsächlich haben wir jetzt eine Idee, wie Phileas Fogg aussieht.
Speaker: Glaubst du, dass es Phileas Fogg ist?
Speaker: Das macht eigentlich Sinn, oder?
Speaker: Habe ich mir noch gar keine Gedanken drüber gemacht, okay.
Speaker: Also wir sehen auf jeden Fall den Big Ben und die, ist es die London Bridge?
Speaker: Oder wie heißt sie, die da am Big Ben ist?
Speaker: Das ist die London Bridge.
Speaker: Das ist die London Bridge.
Speaker: Das sage ich doch.
Speaker: Falls wir das falsch machen, wir haben ja eine Hörerin, die vor Ort ist, die kann uns verbessern.
Speaker: Unsere London-Korrespondentin.
Speaker: Das ist alles so im, ich würde mal sagen, entweder im Morgengrau.
Speaker: Im Abendlicht.
Speaker: Ja, oder im Sonnenuntergang.
Speaker: Alles so in so einem Orangeton gehalten.
Speaker: Und wir haben im Vordergrund einen Mann, sehr schnittig, mit einem Zylinder.
Speaker: Und ich muss sagen, das könnte auch Leonardo DiCaprio sein, mit so einem Kinnbart.
Speaker: So ein kleiner Spitzbart, Kinnbart, Schnäuze.
Speaker: Also von daher, den stelle ich mir jetzt so als Philias vor.
Speaker: Ja, wieder ein schönes Cover.
Speaker: Ich find's toll.
Speaker: Das find ich super, ja.
Speaker: Gefällt mir.
Speaker: Ja, harmonisch.
Speaker: Ich weiß nicht, ob ich schon mal gesagt hab, ich bin ein Fan von diesen Covern der Serie.
Speaker: Ich mag sie auch.
Speaker: Ich werd jetzt gleich eine Kontroverse aufreißen, wenn wir zum zweiten Cover kommen.
Speaker: Ja.
Speaker: Denn da sehen wir eine, ich würd mal sagen, Dschungelszene.
Speaker: Ja.
Speaker: Oder Waldszene.
Speaker: Wir sehen einen Elefanten, auf dem drei Personen reiten.
Speaker: Eine Frau, ein...
Speaker: Ein Mann mit Zylinder?
Speaker: Ein zylinderter Mann, genau.
Speaker: Einen mit Safari-Helm.
Speaker: Ja, mit so einem Tropenhelmchen, falls einem in den Tropen mal einen Stein auf den Kopf kommt.
Speaker: Genau, da fehlt eine Person...
Speaker: Genau, das ist aber nicht Passepartout, weil Passepartout ist, glaube ich, nicht oberkörperfrei.
Speaker: Das ist ganz toll gezeichnet und ich muss sagen, das wäre für mich ein besseres Cover für den Elefanten aus Stahl gewesen.
Speaker: Aber die sind sich sehr, sehr ähnlich, die beiden Cover, muss man ehrlicherweise sagen.
Speaker: Aber nein, auch das ist sehr, sehr schön, unheimlich stimmungsvoll.
Speaker: Und tatsächlich sind das halt alles Szenen aus dem Hörspiel.
Speaker: Also aus Folge 18, Hetzejagd durch Asien.
Speaker: Das Motiv ist auch bekannt, das wird oft bei Covern von in 80 Tagen um die Welt genutzt oder auch auf Comic-Covern.
Speaker: Also diese Elefantenszene, das ist schon sehr bekannt.
Speaker: Also sehr prägend quasi dafür.
Speaker: Zeichnet das aus, okay.
Speaker: Absolut, ja.
Speaker: Die beiden Cover heben wir uns einfach für die nächste Folge auf?
Speaker: Oder wollen wir das auch gleich?
Speaker: Nö, aber dann haben wir da einen netten Einstieg, denke ich dann.
Speaker: Das war doch nicht ganz so durch die kalte Küche.
Speaker: Aber seid ihr euch wirklich sicher, dass links das eine Frau ist und rechts ein Mann?
Speaker: Moment.
Speaker: Ein Moment, ich stehe mal kurz auf und hole mir die Cover her.
Speaker: Das ist ja einfacher.
Speaker: Ich kann das Bild leider nicht größer machen.
Speaker: Moment.
Speaker: Ja, das sieht mir sehr nach Frau aus.
Speaker: Links?
Speaker: Die linke Person, ja.
Speaker: Okay.
Speaker: Ich hätte vielleicht eher andersrum gedacht.
Speaker: Obwohl.
Speaker: Ist die vorne nicht auch so im Damensitz auf dem Elefanten?
Speaker: Ja, aber ich glaube jetzt nicht, dass Aouda mit freiem Oberkörper darum.
Speaker: Das könnte auch Passepartout sein, ja.
Speaker: Aber wie so freier Oberkörper, das ist ein gelbes Oberteil, oder nicht?
Speaker: Meinst du?
Speaker: Ja, ich glaube schon.
Speaker: Ich kann nicht näher ranzoomen, es ist natürlich wieder... Ich kann auch leider nicht näher, aber du könntest recht haben, weil das ja so aussieht wie so Kinnlanger und ich glaube, Huda wurde doch immer mit langen Haaren, oder was?
Speaker: Naja, ist ja auch.
Speaker: Wer kann denn Elefanten reiten?
Speaker: Die müssen doch da eigentlich jemanden.
Speaker: Wobei sie im Hörspiel ja niemanden haben, der ihnen die Elefanten... Nee, aber eigentlich hast du ja den so Elefantenführer oder hier so eine Sitze drauf.
Speaker: Ist ja auch wurscht.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Es ist sehr schön dargestellt.
Speaker: Und es ist auf das Nötigste reduziert Dschungel, Elefant und eben die Reisenden.
Speaker: Einigen wollen es doch darauf.
Speaker: Wunderbar.
Speaker: Man muss auch nicht immer alles zerreden.
Speaker: Nee.
Speaker: Man kann ja auch tatsächlich einfach mal sowas im Raum stehen lassen.
Speaker: Ist völlig in Ordnung.
Speaker: Das kann sich jetzt jeder selber überlegen, wie er das haben möchte.
Speaker: Genau.
Speaker: Dann gehen wir mal in die Sprecherliste.
Speaker: Ich wollte schon fast sagen, schnell durch die Sprecherliste durch.
Speaker: Haltet euch fest.
Speaker: Kurze Frage, wohin hast du das geschickt?
Speaker: Ich habe das in unseren WhatsApp-Chat geschickt.
Speaker: Aber wo finde ich das?
Speaker: Kann das sein, dass es weg ist?
Speaker: Nee, Moment.
Speaker: Warte, ich packe es nochmal rein.
Speaker: So, ist raus.
Speaker: Ich habe es jetzt nochmal, denn es ist Salzunterst.
Speaker: Es ist ein bisschen weiter oben.
Speaker: Moment, ich hole mal meine Brille.
Speaker: Ach ja, die Brille.
Speaker: Das ist auch ein Zeichen, dass er wesentlich älter ist als ich.
Speaker: Wo ist er denn jetzt?
Speaker: Jetzt fühle ich mich deutlich wohler.
Speaker: Jetzt kann ich das nämlich ja alles auch sehen, was hier passiert.
Speaker: Dann starte mal.
Speaker: Ah, da sind so viele tolle Sprecher bei.
Speaker: Aber wir gehen einfach der Reihe nach durch.
Speaker: Ja.
Speaker: Natürlich spricht Christian Brückner wieder Jules Verne oder unseren Erzähler.
Speaker: Sascha Dreger spricht den Phileas Fock.
Speaker: Anina Braunmüller-Jest, das ist auch Oda Fock.
Speaker: Und Marius Clarent natürlich Passepartout.
Speaker: Oder Tous Passés.
Speaker: Tous Passés.
Speaker: Klaus-Dieter Klebsch alias Kapitän Nemo.
Speaker: Udo Schenk, Jonathan Fix.
Speaker: Und Helmut Kraus, Sir Francis Cromarty.
Speaker: Kasper Eichel spricht Lord Alistair Cromwell.
Speaker: Peter Kirchberger spricht Henry Spencer.
Speaker: Und Oliver Striezel ist Samuel Matthews.
Speaker: Janis Zaurins ist George.
Speaker: Julian Deuster ist Richard.
Speaker: Und Joachim Tenstedt Mr. Jones.
Speaker: Nicht Mrs. Jones.
Speaker: Lutz Riedel, Mr. Seymour.
Speaker: Wolfgang Barrow, der Konsul.
Speaker: Das passt so gut zu ihm.
Speaker: Rainer Fritsche ist unser Schaffner.
Speaker: Jens Wendland ist Verkäufer Nummer 1.
Speaker: Patrick Holtheuer ist Verkäufer Nummer 2.
Speaker: Und Michael Grimm, Priester 1.
Speaker: Der große, einzigartige Volker Brandt ist Priester 2.
Speaker: Tobias Schmitz ist der Hafenarbeiter.
Speaker: Und Tommy Pieper ist der Kapitän der Rangoon.
Speaker: Bodo Wolf ist ein Angestellter im Reform Club.
Speaker: Peter Weiß ist der Dorfälteste.
Speaker: Und nochmal Volker Brand, diesmal ist er der einzelne Priester.
Speaker: Jaron Löwenberg spielt einen Dorfbewohner.
Speaker: Markus Pfeiffer spielt den zweiten Dorfbewohner.
Speaker: Und Robin Brosch ist auch noch ein Dorfbewohner.
Speaker: So wie Rainer Fritsche, der ebenfalls ein Dorfbewohner ist.
Speaker: Holger Löwenberg reiht sich mit ein bei den Dorfbewohnern.
Speaker: Und auch Patrick Holtheuer ist ein Dorfbewohner.
Speaker: Till Hagen als Oberst Stamp Proctor.
Speaker: Super Rolle.
Speaker: Till Hagen, ich mag ihn.
Speaker: Michael Pan ist Andrew Speedy.
Speaker: Und Rüdiger Schulzki ist unser Bill.
Speaker: Wo ein Bill ist, ist auch ein Jim und er wird gesprochen von Daniel Zillmann.
Speaker: Robin Bosch spricht den Indianer.
Speaker: Und Patrick Holtheuer schon wieder ist diesmal der Kartenverkäufer.
Speaker: Julian Deuster als männlicher Sprechchor.
Speaker: Alexander Turek ist auch ein männlicher Sprechchor.
Speaker: Genauso wie Timo Kinzel.
Speaker: Und Rainer Fritzsche.
Speaker: Ilona Otto spricht Prudence McMillan.
Speaker: Bin ich dran?
Speaker: Ja.
Speaker: Melek Erenai ist die Wirtin.
Speaker: Markus Pfeiffer mit drei F spielt einen Häftling.
Speaker: Eins vor dem Ei, zwei hinter dem Ei.
Speaker: Ja.
Speaker: Holger Löwenberg spielt den Kutscher.
Speaker: Das macht er gerne, ja.
Speaker: Und Jaron Löwenberg ist Polizist und, ja, der arme Jaron.
Speaker: Aber da kommen wir in der nächsten Wild-Folge zu.
Speaker: Janis Zaurins ist nochmal dabei als einer von mehreren betrunkenen Matrosen und Reformklabberer.
Speaker: Und...
Speaker: Patrick Holtheuer spielt auch einen betrunkenen Matrosen und einen Reformklabberer.
Speaker: Genau.
Speaker: Ich glaube, Volker Brandt, der Priester, den ich erwähnt habe, war der Priester, der hier auch Priester 1 oder 2 ist.
Speaker: Aber ja, das sind ganz schön viele Rollen.
Speaker: Und wenig Wiederholungen, wie ich finde.
Speaker: Das ist echt cool.
Speaker: Also klar, dass Patrick Holtheuer sich in jeder Folge wie in Alfred Hitchcock mit präsentiert.
Speaker: Daran sind wir ja schon gewöhnt.
Speaker: Aber ansonsten ganz wenig Überschneidungen.
Speaker: Haben sie gut gecastet für einen Vierteiler.
Speaker: Sehr schön gemacht.
Speaker: Ich würde mal sagen, zur Einstimmung lese ich ganz schnell den Klappentext vor und dann gehen wir in die Hörspielbesprechung.
Speaker: Ein trüber Londoner Herbstabend, ein Feuer im Kamin, ein Wiedersehen alter Freunde, eine Zeit in Erinnerungen zu schwelgen.
Speaker: Doch was Phileas Fox seinem Weggefährten Nemo hier anvertraut, ist kein Seemannsgarn.
Speaker: Es ist der wahre, ungeschönte Bericht seiner legendären Reise um die Welt in 80 Tagen.
Speaker: Und die entpuppt sich als weit gefahrvoller, als die Öffentlichkeit bislang wusste.
Speaker: Spoilerwarnung!
Speaker: Jetzt wird das Hörspiel besprochen.
Speaker: Übrigens, wo ich gerade die CD vor der Nase habe, die haben uns ja hart behumst hier.
Speaker: Wir haben ja gerade drüber geredet.
Speaker: Spielzeit 5801.
Speaker: Ja.
Speaker: Und wenn ich hier hinten auf den CD gucke, steht hier circa 78 Minuten Spielzeit.
Speaker: Ja.
Speaker: Maritim, was ist hier los?
Speaker: Seid ihr so wenig von euren Produkten überzeugt, dass ihr uns jetzt hier mit der Spielzeit noch irgendwie hinters Licht führen müsst?
Speaker: Künstlerische Freiheit.
Speaker: Nee, das ist Falschwerbung.
Speaker: Das ist hier hinters Licht fühlen.
Speaker: Aber gut.
Speaker: Ach Gott.
Speaker: Wer es nötig hat.
Speaker: Ach Dirk.
Speaker: Ach Dirk, brauchst jetzt nicht schon wieder so anfangen wie in der letzten Folge.
Speaker: Das ist mir gerade eben erst aufgefallen.
Speaker: Ich finde, das Hörspiel hat es nicht nötig, dass man da irgendwie falsche Tatsachen...
Speaker: Ganz kurz mal zwischendurch.
Speaker: Habt ihr auch ab und zu Störgeräusche?
Speaker: Julia hat wahrscheinlich ihr Handy wieder daneben.
Speaker: Nein, mein Handy liegt hier nicht.
Speaker: Hier ist so ein kurzes Dödödöp, wie es früher war.
Speaker: Irgendwie als ob das Mikro ein bisschen kratzt oder so.
Speaker: Gut, jetzt sind alle Handys weit weg.
Speaker: Meins habe ich weit weg gesegnet jetzt gerade nochmal.
Speaker: Warte, ich klicke es noch weiter weg so.
Speaker: Noch viel weiter.
Speaker: Okay, gut.
Speaker: Ja, nicht, dass das nachher irgendwie eine Aufnahme stört oder so.
Speaker: Naja.
Speaker: Liebe ZuhörerInnen, wenn es gestört hat, bitte einfach mal Bescheid sagen.
Speaker: Nutzt die Gelegenheit, um uns einen Kommentar und 5-Sterne-Bewertung auf der Podcast-Plattform eurer Wahl zu hinterlassen.
Speaker: Oder gebt uns mal eine Nachricht auf Instagram.
Speaker: Wollen wir loslegen?
Speaker: Darf ich mit ein paar harten Fakten beginnen?
Speaker: So zum Roman.
Speaker: Also der Roman Die Reise um die Erde in 80 Tagen oder auch in 80 Tagen um die Welt ist 1873 erschienen.
Speaker: Ich habe ein paar Links rausgesucht, die wir dann in die Shownotes packen zum Buch und zur Story.
Speaker: Ich habe mindestens zehn Verfilmungen gezählt.
Speaker: Ich habe...
Speaker: Mindestens 25 Hörspiele und Lesungen aufgezählt und mindestens 22 Comic-Versionen.
Speaker: Also das ist die Geschichte vielleicht zusammen mit 20.000 Meilen unter den Meeren, die am meisten ja adaptiert wurde auf den verschiedensten oder in die verschiedensten Medien.
Speaker: Ist ja auch die Prominente irgendwie, ne?
Speaker: Ja.
Speaker: Mit 20.000 Meilen unter dem Meer.
Speaker: Hast du die auch alle gelesen und gehört?
Speaker: Ich?
Speaker: Ja.
Speaker: Selbstverständlich.
Speaker: Was denkst du denn?
Speaker: Ich muss ja nur mal fragen, ich bin ja mal neugierig zwischendurch.
Speaker: Doch, ich bin übrigens auch gerade durch mit meinem, ich weiß nicht, ich habe dir das letzte Mal schon erzählt, dass ich...
Speaker: das Gesamtwerk jetzt endlich komplett durchgelesen habe und auch früher habe ich begonnen mit verkürzten oder mit gekürzten Büchern und die habe ich dann irgendwann mal alle ungekürzt nachgelesen und damit bin ich irgendwie Ende letzten Jahres einmal durchgekommen.
Speaker: Und last but not least die Reiseroute, die werde ich ebenfalls noch dir als Link schicken, Dirk, damit du sie verlinken kannst.
Speaker: Hast du das schön dann, dass man da draufklickt und man das dann so visuell hat, ja?
Speaker: Ja, da gibt es mehrere.
Speaker: Also das ist jetzt ein Standbild quasi, aber es gibt auch animierte Sachen.
Speaker: Ach, okay.
Speaker: Ist ja super, wer so viel Zeit hat, sich diese Dings in Echtzeit anzugucken.
Speaker: Ich habe da übrigens letztens drüber nachgedacht, heute geht das ja locker in 80 Stunden, ne?
Speaker: Ja.
Speaker: Einmal um die Welt, so ganz easy.
Speaker: Also der Roman war raus, da haben ja die ersten Wettreisen begonnen.
Speaker: Eine der spektakulärsten Geschichten war ja, dass die Amerikanerin Nellie Bly das Ganze dann nachgespielt hat und es dann tatsächlich in 72 Tagen geschafft hat.
Speaker: Und als das bekannt wurde, hat eine, sie war irgendwie Reporterin bei einer Zeitung, eine Konkurrenzzeitung, hat dann eine andere Frau auf die Reise geschickt, aber in entgegengesetzter Richtung.
Speaker: Und es sah lange so aus, als ob Nelly Bly nicht gewinnen würde.
Speaker: Aber dann ist Elizabeth Bislint, so hieß die andere Frau, hat irgendwie Stress gehabt auf der Reise, keine Ahnung.
Speaker: Und sie ist dann eher angekommen.
Speaker: Nein, keinen Stress, nicht so einen Stress, Dirk.
Speaker: Anderen Stress.
Speaker: Irgendwie, Schiff ging nicht oder zu viel Gegenwind.
Speaker: Ich meine, das war ja immerhin auch noch vor dem Jahr 1900.
Speaker: Interessant.
Speaker: Ja, und danach wurde es ja immer schneller.
Speaker: Es gibt ja auch noch diese bekannte Weltreise von Michael Pellin, einer von Monty Python.
Speaker: Der hat die Reise auch nochmal nachgespielt.
Speaker: spielt oder hat sie wirklich erlebt und hat das Ganze auch dokumentiert.
Speaker: Also es gibt einen vierteiligen Dokumentarfilm darüber.
Speaker: Also auch sehr interessant.
Speaker: Stimmt auch sehr witzig, wenn das eine vor... Ich glaube, die von Monty Python können nicht anders als witzig, oder?
Speaker: Na, es war schon ernsthaft, ja.
Speaker: Sehr gut.
Speaker: Vielleicht noch nebenbei bemerkt, was mich da sehr bestürzt gemacht hat, war der Tal der Reise, der dann durch, ich sag mal, heute gefährliches Gebiet durchgegangen ist.
Speaker: Also im Iran, Irak, das hieß ja früher alles anders.
Speaker: Und da wurde mir irgendwie so bewusst, also das, was die Leute früher unbeschwert durchbreisen konnten, können wir heute gar nicht mehr machen.
Speaker: Es war ja alles England, das war ja alles in englischer Hand oder britischer Hand.
Speaker: Dass man diese schönen, ich weiß nicht, ob es alle Orte noch so gibt, ich meine, vieles ist ja auch kaputt und zerbombt und keine Ahnung was.
Speaker: Aber die Möglichkeit haben wir gar nicht mehr, so unbeschwert solche Reisen zu unternehmen.
Speaker: Macht einen nachdenklich.
Speaker: Das heißt unbeschwert.
Speaker: Also so unbeschwert finde ich das jetzt ja gar nicht, wie das so beschrieben wurde, wenn du da plötzlich, naja gut, da kommen wir in Indien dann dazu.
Speaker: Jetzt sollten sie sich keine Gedanken darüber machen, entführt zu werden oder geköpft oder sonstige Dinge von irgendwelchen Extremisten.
Speaker: Definitiv.
Speaker: Gut, so.
Speaker: Jetzt fangen wir an.
Speaker: Das Hörspiel fängt an und eigentlich haben wir das gar nicht so erwartet, denn es geht ja hier um Phileas Fock und seine Reise.
Speaker: Aber wir sind mit Kapitän Nemo unterwegs.
Speaker: Also Phileas Fock ist mit Kapitän Nemo unterwegs, die sich in London bei Phileas Fock getroffen haben.
Speaker: Wahrscheinlich nachdem Nemo ihn nach diesem Abenteuer, über das ich nicht weiter reden möchte, nach Hause gebracht hat.
Speaker: Ja, sie plaudern erst mal ein bisschen über das schlechte britische Wetter, worauf Nemo sagt, na ja, ich hab davon ja nicht so viel, weil viele sagen, sie kennen sich ja wahrscheinlich mit Raumwetter aus, sagt Nemo, na ja, ich fahr unter dem Wetter lang, bei mir ist immer eigentlich alles relativ cool.
Speaker: Ja, und dann kommt Phileas auf die Ereignisse der Vergangenheit zu sprechen.
Speaker: Ja, eigentlich den Grund, warum Phileas eigentlich so eine berühmte Person ist.
Speaker: Denn das haben wir ja auch festgestellt, egal wo Phileas hinkommt, die sagen immer, du bist doch der Typ, der ist so schnell um die Welt gereist.
Speaker: Das sagen ja alle, wenn der irgendwo auftaucht.
Speaker: Also er ist ja wirklich eine Person des öffentlichen Lebens.
Speaker: Der hätte wahrscheinlich von vornherein einen blauen Haken bei Insta bekommen, der Phileas.
Speaker: Da musste ich auch gerade dran denken.
Speaker: Naja, und während die beiden so plaudern, kommt Passepartout dazu und kredenzt Gewürzwein und bekommt dabei mit, dass Phileas Fock natürlich die Geschichte von Anfang an erzählt und sagt, ach, können wir nicht einfach mit der Reise anfangen?
Speaker: Voll peinlich berührt.
Speaker: Ja, das war ihm mega peinlich, das findet er gar nicht witzig und Filias sagt nein.
Speaker: Das ist ihr Captain Nemo, Captain Nemo, ja, Kapitän Nemo, unser Best Bud.
Speaker: Egal wo wir ins Wasser fallen, fischt er uns raus und boxt uns raus, solange wir das Meer im Auge behalten haben.
Speaker: Von daher darf der auch wissen, wie wir beide aneinandergekommen sind.
Speaker: Ja.
Speaker: Genau.
Speaker: Bitte sehr.
Speaker: Ja, wir befinden uns im Jahr 1872.
Speaker: Phileas Fogg ist auf dem Weg zum Reformclub.
Speaker: Und Passepartout spricht ihnen an, ob er ihnen mal die Uhrzeit sagen kann.
Speaker: Und Phileas holt seine Uhr raus, betont auch, dass die pünktlichste, die sie finden können... Das ist eine dicke Taluhr.
Speaker: Ne, eine dünne Berchuhr.
Speaker: Wer den Witz kennt.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Ich gucke mal, ob ich den Sketch irgendwo finde und ich verlinke den in den Shownotes.
Speaker: Das ist einfach ein ganz toller Sketch von... Von wem ist der denn?
Speaker: Karl Dall und Mike Krüger, ne?
Speaker: Keine Ahnung.
Speaker: Egal.
Speaker: Okay.
Speaker: Ja, Passepartout stellt dann fest, dass Phileas an seinem Hemd oder Jackett war, das, glaube ich, einen Faden dran hat und will ihm den abmachen und verabschiedet sich dann auch und geht.
Speaker: Und Phileas fällt dann auf, dass seine Uhr weg ist und stellt dann auch fest, wie blöd er ist, dass er sich von so einem Taschenspielertrick halt...
Speaker: linken lässt, sieht dann noch, wie Passepartout verschwindet und geht ihm hinterher.
Speaker: Ich denke, das war eine kleine Gasse.
Speaker: Mit dem ganz kurz, mit einem Zitat von Peter Schor, den schnapp ich mir.
Speaker: Aber diesmal hat er Erfolg, tatsächlich.
Speaker: Ja, und Phileas wird dann aber langsamer, weil er dann Stimmen hört von Passepartout und anderen Menschen.
Speaker: Darf ich dich nochmal kurz unterbrechen?
Speaker: Wir reden hier aber von tout passé.
Speaker: Genau.
Speaker: Denn so stellt er sich nämlich Phileas gegenüber vor.
Speaker: Tous passé.
Speaker: Ja, tous passé.
Speaker: Sie frotzeln noch ein bisschen über Mode und so.
Speaker: Und Phileas denkt so, hä, bin ich nicht modisch angesungen?
Speaker: Nein, sie sind auf dem höchsten Stand der Mode.
Speaker: Also die sind eigentlich echt cool miteinander schon.
Speaker: Ja, und erst denkt Fock, dass das Tous-Passés-Kumpanen sind.
Speaker: Aber es wird relativ schnell klar, dass Passepartout in Schwierigkeiten steckt.
Speaker: Wie hieß der Herr, der ihn da aufgegabelt hat?
Speaker: Das ist Henry Spencer.
Speaker: Henry Spencer.
Speaker: Da scheint sich Passepartout Geld geborgt zu haben und heute wäre Zeitag gewesen.
Speaker: Das kann er jedenfalls nicht begleichen und versucht dann mit der Taschenuhr zu kommen.
Speaker: Aber der Spencer ist davon gar nicht begeistert und sagt, naja, ein Mann hat nur sein Wort und er hätte es auch nicht nötig.
Speaker: Und die Schlägermann hört dann, dass die eben auf.
Speaker: Passepartout einschlagen, er verprügelt wird und dass sie ihn doch bitte in der Themse entsorgen sollen, wortwörtlich.
Speaker: Mit den Worten, Henry Spencer nimmt keine Anzahlung an.
Speaker: Und Phileas kommt ihm dann zur Rettung.
Speaker: Mit seinem Spazierstock als Justitias Schwert und der Kampfschrei ist Victoria!
Speaker: Das ist ganz toll gemacht.
Speaker: Es ist tatsächlich, finde ich, eigentlich schon fast... Ein Tarzan-Moment.
Speaker: Ich habe mir extra Tarzan aufgeschrieben.
Speaker: Er darf jemanden vermöbeln.
Speaker: Während diese Männer noch reden, sagt der Spencer noch was von wegen, ja hier, pack das irgendwo weg.
Speaker: Also wir hören, dass es noch um irgendwas anderes geht, aber das wird nicht weiter erklärt.
Speaker: Noch nicht.
Speaker: Muss ja auch nicht.
Speaker: Naja.
Speaker: Ja, Stefan, magst du fortführen, wenn Julia... Ihr Süchtigen.
Speaker: Also, nachdem Passepartout oder Tous Passe verprügelt wurde, kommt er dann wieder zu sich und sagt dann zu Phileas Fogg, ich stehe tief in ihrer Schuld.
Speaker: Allerdings merkt Phileas Fogg natürlich, Passepartout ist ein Taschendieb.
Speaker: Und dann erzählt Passepartout von der Geschichte, nämlich dass Spencer angeblich ein vertrauenswürdiger Kreditgeber sei.
Speaker: Aber das stellte sich dann als Fehlinformation raus.
Speaker: Passepartout ist dann so ehrlich und will sich der Polizei stellen, aber aus irgendeinem Grund möchte Phileas Fogg das nicht.
Speaker: Er sagt zu Passepartout, Spencer hat ja den Befehl erteilt, dich in der Temse zu entsorgen.
Speaker: Er hält sich also für tot oder hält sie eigentlich für tot, also ist er frei.
Speaker: Und das beschließt erstmal diesen ersten Ausflug.
Speaker: Finde ich aber eigentlich unlogisch, denn die beiden Typen, die werden doch jetzt nicht zu Spencer gehen und sagen, ja, ja, alles erledigt.
Speaker: Die werden sagen, ey, der hat uns einen Typ mit einem Regenschirm vermöbelt und wir konnten den nicht versenken.
Speaker: Also das ist eine klitzekleine Logiklücke, wie ich finde.
Speaker: Vielleicht hat er irgendwen abgestellt, der die beiden kontrollieren sollte, hat es gesehen und ist zriegengerannt.
Speaker: Irgendwie so.
Speaker: Wer weiß.
Speaker: Wirklich die einzige Logiklücke, die ich so richtig gefunden habe, was mir aufgefallen ist.
Speaker: Aber man verlässt sich jetzt drauf.
Speaker: Ja, oder man könnte es vielleicht auch so erklären, die beiden haben Schiss vor ihrem Boss und würden niemals zugestehen, dass sie diesen Auftrag nicht erledigt haben.
Speaker: Das kann natürlich auch sein.
Speaker: Also wie auch immer.
Speaker: Jedenfalls sind wir jetzt wieder bei Phileas Fogg beim Kamin.
Speaker: Kapitän Nemo lacht laut auf.
Speaker: Weil, naja, Passepartout als Taschendieb, das konnte er sich nicht so recht vorstellen.
Speaker: Passepartout schämt sich natürlich in seiner nicht stolzesten Stunde.
Speaker: Ja, man trinkt dann weiter noch ein bisschen Gewürzwein und Phileas Fogg macht dann zum ersten Mal Andeutung, dass die Geschichte, wie sie in den Zeitungen zu lesen war, möglicherweise an der einen oder anderen Stelle anders abgelaufen ist.
Speaker: Und das ist ja jetzt hier genau schon so passiert.
Speaker: Genau, richtig.
Speaker: Klär uns doch mal auf.
Speaker: Wie soll ich euch aufklären?
Speaker: Also eigentlich braucht ihr mich gar nicht, weil jedes Mal, wenn die Geschichte abweicht von dem, sagt er uns das, genau.
Speaker: Ja, aber er sagt uns nicht die Version, wie man sie kennt.
Speaker: Okay, dann kläre ich euch auf.
Speaker: Phileas Fogg ist ja ein sehr pedantischer Gentleman in dem Buch.
Speaker: Und hat seinen bisherigen Diener rausgeschmissen, weil das Badewasser ein Grad zu kalt oder zu warm gewesen ist.
Speaker: Ehrlich?
Speaker: Ja, deswegen machte er sich dann auf die Suche nach einem neuen Diener und das war dann Passepartout.
Speaker: Der hat sich dann ganz normal vorgestellt und war dann der neue Diener.
Speaker: Also alles ein bisschen steifer quasi.
Speaker: Das Bewerbungsgespräch ist ja auch sehr, sehr knapp.
Speaker: Wie so ein typischer englischer Gentleman eben, so wie ich mir das eigentlich vorstelle.
Speaker: Das ist so zwischen Tür und Angel.
Speaker: Ja, super, dann sind Sie jetzt hier eingestellt.
Speaker: Sie finden ja alles.
Speaker: Ich muss jetzt in Reform Club zum Whist spielen, sonst komme ich da zu spät.
Speaker: Er spielt Whist und das kommt die ganze Zeit vor.
Speaker: Das ist aber auch im Buch so.
Speaker: Das ist richtig.
Speaker: Ich habe nämlich so ein bisschen das Gefühl, der ist ein ganz schöner Zocker, ganz schön spielsüchtig.
Speaker: Aber er zeigt es nicht.
Speaker: Oder sagen wir mal so, der äußerst leidenschaftslose Phileas Fogg im Buch hat eine einzige Leidenschaft, nämlich das Whist-Spiel.
Speaker: Hat jemand von euch schon mal Whist gespielt?
Speaker: Ja.
Speaker: Nee, aber du hast wahrscheinlich schon mal Bridge gespielt oder Romy.
Speaker: Das ist ähnlich.
Speaker: Ist das ähnlich?
Speaker: Ja, du spielst immer mit Partnern.
Speaker: Das ist zwei gegen zwei.
Speaker: Ich hab mir die Regeln durchgelesen, aber es nicht verstanden.
Speaker: Es ist immer so, Kartenspiele musst du spielen, bevor du die Regeln verstehst.
Speaker: Ja gut, ich wollt nur einfach mal so...
Speaker: Es wird auch die Savile Row angemerkt.
Speaker: Stimmt auch aus dem Roman.
Speaker: Das stimmt auch richtig.
Speaker: Savile Row 7 ist eine ganz berühmte Straße in London.
Speaker: Hier gibt es einen Hinweis auf Lord Byron, der da wohl auch mal gehaust hat.
Speaker: Genau, der ist in der Savile Row 17 oder 14, glaube ich, gestorben.
Speaker: Files Fock hat in der 7 gelebt.
Speaker: Und in der Savile Row, da sind ganz viele Schneider.
Speaker: Also ganz viele, ganz prominente Schneider sozusagen.
Speaker: Ist in Mayfair eine, sag ich mal, wirklich exklusive Straße.
Speaker: Da kannst du dich einkleiden lassen, aber nach wirklich... Allem, was das Herz begehrt.
Speaker: Also wenn du 4.000 Pfund hast, kannst du dir so einen schönen Anzug schneidern lassen.
Speaker: Wie bei den Kingsmen.
Speaker: Und das dauert auch mehrere Monate, bis dann das Ding fertig ist.
Speaker: Ja, okay.
Speaker: Warte, hier, Goldene Meile des Schneiderns, König Charles III., Winston Churchill, Charlie Watts, Nord Nelson, Napoleon III.
Speaker: Und Ian Fleming kaufte seine Anzüge dort und hat natürlich auch James Bond dort ausstatten lassen.
Speaker: Na, selbstverständlich.
Speaker: Fiktiverweise.
Speaker: Also nur so als kleiner, ja, um das nur mal so zu streifen.
Speaker: Wirklich beeindruckend.
Speaker: Gut, die Szene ist dann vorbei.
Speaker: Es wechselt wieder.
Speaker: Wir gehen jetzt in den Reformclub und dort spricht man über den Bankraub bei der Bank von England oder Bank of England.
Speaker: Lord Alistair Cromwell berichtet von diesem Bankraub und unterhält sich mit dem Mr. Jones und Mr. Seymour.
Speaker: Die Welt sei viel zu groß, aber von wegen, das war einmal, Filias Fock kommt rein und sagt, ja, die Welt ist gar nicht mehr so groß, die Welt wird immer kleiner.
Speaker: Man reist nämlich doppelt so schnell wie noch vor 100 Jahren.
Speaker: Die Welt ist in 80 Tagen zu bereisen.
Speaker: Und da haben wir dann auch den Titelgeber unseres Vierteilers und des Romans.
Speaker: Ja, der Morning Chronicle hat das vorgeschlagen.
Speaker: Der hat nämlich auch eine Reiseroute veröffentlicht.
Speaker: Diese Reiseroute ist übrigens auch im Buch.
Speaker: Und wenn die Daten im Hörspiel in den vier Teilen das ein oder andere Mal erwähnt werden, ich habe dann immer drauf geguckt auf die Liste, das stimmt also überein, da hat man sich dran gehalten in der Hörspiel-Vertrung.
Speaker: Sehr schön.
Speaker: Ja, dann geht's los.
Speaker: Mr. Jones wettet nämlich 4.000 Pfund, dass so eine Reise unmöglich ist und Phileas Fogg als Gentleman hält natürlich dagegen und will die Reise sogar selbst antreten und wettet satte 20.000 Pfund dagegen.
Speaker: Was bedeutet, wenn er verliert, ist er arm.
Speaker: Ich habe das mal umgerechnet.
Speaker: Das sind heutzutage 20.000 Pfund im Jahr 1872, wären 1,8 Millionen Pfund.
Speaker: Das ist schon eine Menge Holz.
Speaker: Hier möchte ich einmal kurz den Bogen in die Folge zurückspannen, denn wir redeten ja von der Insel der Milliardäre.
Speaker: Ja.
Speaker: Eine Milliarde damals, eine Milliarde Pfund.
Speaker: Ich kann mir nicht vorstellen, dass es irgendjemanden gab, der damals so viel Geld hatte.
Speaker: Umgerechnet sind das 800 Milliarden.
Speaker: Also wer besitzt 800 Milliarden und selbst wenn, also welche zwei Personen besitzen 800 Milliarden?
Speaker: Wer weiß.
Speaker: Deswegen war die Insel so klein, weil es einfach auch niemanden gab, der so viel Kohle hatte.
Speaker: Vielleicht wurde das die ganzen Landschaften und Schlösser und was weiß ich mit eingerechnet.
Speaker: Ja, aber 800 Milliarden, ich bitte dich.
Speaker: Kann ja sein.
Speaker: Habe ich euch das nicht in den Chat geschickt?
Speaker: Ja, ich glaube, ich hatte da einen Link in den Chat, aber egal.
Speaker: Es sollte wahrscheinlich heißen, dass man scheiße reich sein muss, um da mitzumachen.
Speaker: Naja, und es geht auch sofort los.
Speaker: Wetter abgeschlossen, Handschlag und bam, Uhr läuft.
Speaker: Wir haben wieder einen Schnitt zurück und Kapitän Nemo ist halt einfach mega geschockt von der Höhe dieser Summe und dass Phileas so viel Geld aufs Spiel setzen möchte.
Speaker: In der nächsten Szene erleben wir, wie Phileas nach Hause kommt und vor der Tür wartet unser Passepartout.
Speaker: Der möchte sich nämlich nochmal dafür entschuldigen, dass er Phileas bestohlen hat und natürlich nochmal bedanken, dass er ihm das Leben gerettet hat.
Speaker: Ja, Phileas denkt sich so, ach naja, das ist doch die Chance.
Speaker: Dann biete ich dem jungen Mann...
Speaker: der ja so ehrlich und recht schaffen ist, einen kleinen Job an.
Speaker: Und der denkt sich so, ach cool, so ein Job als Diener ist ja eine echt ruhige Sache.
Speaker: Dann nimmt er den Job an und sagt so, naja, was machen wir denn?
Speaker: Dann sagt Philas, ja, wir reisen jetzt um die Welt, was Passepartout jetzt nicht so cool findet, weil er ja eigentlich doch ein gemütliches Leben sich vorgestellt hat, so als Diener von so einem extravaganten Gentleman.
Speaker: Trotz alledem haben wir jetzt unser Duo vereint.
Speaker: Ja, aber stell dir das mal vor, da kommt jemand zu dir und sagt, na, pass mal auf, eine Stunde, zack, alle zusammen und dann sind wir erst mal auf Weltreise.
Speaker: Da würde doch jeder erst mal ganz schön aus der Wäsche gucken.
Speaker: Boah, ich würde mich freuen, dass ich mal 80 Tage lang was anderes sehe.
Speaker: Das wäre doch super.
Speaker: Also heutzutage natürlich nicht, wenn ich durch diese ganzen Länder reisen müsste, wo man mir den Kopf abschlagen kann.
Speaker: Aber damals war das doch bestimmt ein tolles Abenteuer.
Speaker: Ich meine, damals ist man doch in der Regel nicht weiter als in die nächste Stadt gekommen.
Speaker: Wenn man das mal so sagen darf.
Speaker: Also wenn du jetzt nicht bei der Armee warst oder für die Krone irgendwas gemacht hast, bist du doch nicht aus England großartig rausgekommen.
Speaker: Und ganz ehrlich, in so einer Kutsche, ich glaube, ich hätte laufend gekotzt.
Speaker: Das wackelt doch ohne Ende, oder?
Speaker: Das ist auch nicht sehr bequem, glaube ich, und kalt auf Dauer.
Speaker: Die wenigste Zeit verbringen sie ja auf der Kutsche.
Speaker: Das meiste ist ja irgendwo auf irgendwelchen Schiffen.
Speaker: Ja, die.
Speaker: Okay, aber jetzt in der Zeit zurück, meine ich.
Speaker: Ja, grundsätzlich.
Speaker: Hätte ich jetzt übergeben sagen müssen.
Speaker: Übergeben?
Speaker: Nö, kannst du ruhig so sagen.
Speaker: Ich glaube, jeder versteht, dass das das Gleiche ist.
Speaker: Erbrechen.
Speaker: Naja, auf jeden Fall machen sich die beiden jetzt Richtung Dover auf.
Speaker: Und wir erfahren noch, dass es einige Parteien gibt, die diese Reise sabotieren möchten.
Speaker: Unter anderem Lord Cromwell, denn der plant, die Reise mit Stolpersteinen zu garnieren, um es ein wenig interessanter für Phileas zu gestalten.
Speaker: Allerdings, wenn ich 20.000 Pfund da drin stecken hätte, würde ich das auch versuchen.
Speaker: Tja, ich habe mich übrigens sehr gefreut, unter diesen Gentlemen den Helmut Kraus mal wieder zu hören.
Speaker: Da habe ich sehr gerne die Stimme.
Speaker: Helmut Kraus war großartig, ja.
Speaker: Ja, und dann haben wir einen echt langen Zeitschnitt zur nächsten Szene, denn wir erfahren, sie sind schon eingeschifft Richtung Suez, ne?
Speaker: Ja.
Speaker: War es Suez?
Speaker: Also, sie sind ja noch im Speisewagen und die Route ist London, Paris, Turin, Brindisi.
Speaker: Ja, Passepartout kommt in das Abteil.
Speaker: Er hat sich versichert, dass sie pünktlich in Brindisi ankommen werden.
Speaker: Währenddessen führt Phileas seine Notizen in seinem Buch, wo er feinsäuberlich die Ankünfte...
Speaker: auflistet, damit ihm gar nichts entgeht.
Speaker: Und Passepartout fällt dann aus dem Nichts ein, dass er vergessen hat, sein Licht in seiner Kammer zu löschen.
Speaker: Und dass das Gas natürlich ganz schön ins Geld gehen wird.
Speaker: Und Phileas bemerkt dann nur sehr trocken.
Speaker: Naja, also das, was es hier kostet, die Reise, da könnten sie das Licht noch dreimal brennen lassen.
Speaker: Aber ich werde es ihnen vom Lohn abziehen.
Speaker: Passepartout tat mir dann ein bisschen leid.
Speaker: Heutzutage schickst du eine WhatsApp an deinen Nachbarn, der geht schnell rüber, macht Licht aus.
Speaker: Ganz genau.
Speaker: Filias sagt aber noch, keine Sorge, die Lampe hält es aus.
Speaker: Das britische Wertharbeit, da müssen sie sich keine Sorgen machen.
Speaker: Und das mit dem Geld, das ziehe ich ihnen einfach vom Lohn ab.
Speaker: Genau.
Speaker: Ist auch Kanon übrigens.
Speaker: Ja, ja, kommt im Roman vor.
Speaker: Und eigentlich sind wir dann auf dem Schiff weiter, durch den Suezkanal und Richtung Indien.
Speaker: In Brindisi wollen sie auf die Mongolia umsteigen.
Speaker: Ja.
Speaker: Die nach Suez fährt.
Speaker: Ihr beiden, die sind vorher in einem Speisewagen.
Speaker: Das war eine Zugfahrt von London, Paris.
Speaker: Dann sind die im Speisewagen.
Speaker: Gut.
Speaker: Jetzt sind sie erst auf dem Schiff.
Speaker: Also von Brindisi nach Suez.
Speaker: Ich bin leider nicht so gut, dass ich den Unterschied zwischen Dampfschiff und Dampflok irgendwie raushören kann.
Speaker: Ach so, ja.
Speaker: Okay.
Speaker: Auf jeden Fall bewegen wir uns Richtung Indien und wir machen auch einen relativ großen Zeitsprung in der Reise tatsächlich.
Speaker: Und Passepartout sagt noch, naja, wenn ich so gut wäre wie sie im Kartenspielen, würde mich das ja nicht so richtig jucken mit dem Gas.
Speaker: Aber sie scheinen ja da ordentlich die Reisekasse aufzubessern, denn egal wo Philias ist, er findet irgendjemanden, mit dem er da Whist spielen kann.
Speaker: Das scheint damals wirklich, wirklich bekanntes und berühmtes Spiel gewesen zu sein.
Speaker: In meinen Recherchen bei der Vorbereitung, das gibt ja wirklich auch noch lokal, also es gibt französisches Whist, englisches Whist.
Speaker: Okay.
Speaker: Es gibt Solo Whist und deutsches Whist und ich glaube, jeder hatte irgendein eigenes Whist.
Speaker: Okay.
Speaker: Ja, und dann kommt auch schon der nächste Zeitsprung.
Speaker: Wir sind in Suez gelandet und dort treffen wir einen adrett angezogenen Joe Gerner, der jetzt englischer Konsul ist in Suez.
Speaker: Bevor Filias und Passepartout dazukommen, erleben wir noch das Gespräch mit einem Mr. Fix.
Speaker: Der ist Scotland Yard Angestellter und Phileas Fogg und Passepartout auf den Fersen, denn er vermutet, dass diese beiden die ominösen Täter sind, die die Bank of England überfallen und beraubt haben.
Speaker: Auf den Phantombildern sehen sie genauso aus wie die beiden.
Speaker: Aber leider ist der von ihm bestellte Haftbefehl nicht in Suez angekommen.
Speaker: Da sagt dann auch hier der Konsul, ja, tut mir leid, aber ich kenne...
Speaker: kann und darf die beiden jetzt auch gar nicht aufhalten, so ohne triftigen Grund.
Speaker: Von daher ist das erst mal ihr Problem.
Speaker: Übrigens apropos ihr Problem, ich war letztens mit dem Zug unterwegs.
Speaker: Bei jedem Halt mussten wir auf den anderen Zug warten.
Speaker: Wir hatten also übelste Verspätung, dann schon so um die sieben, acht Minuten.
Speaker: Und als wir dann zu meiner Station, so vor meiner Station kamen, zeig dir, bevor...
Speaker: habe ich mir den Schaffner herangerufen und meinte, wie sieht denn das mit meiner Verbindung aus?
Speaker: Da guckt er so, ja, das wird wohl nichts.
Speaker: Da sage ich, was mache ich jetzt?
Speaker: Ja, das ist doch nicht mein Problem.
Speaker: Wo ich mir dachte, wow.
Speaker: Ich habe mich auch beschwert über den, aber gut.
Speaker: Ja, Kundebrot mit Auftrag.
Speaker: Das sagten die mir auch so, das darf der so gar nicht sagen, sage ich.
Speaker: Das ist ja schön und gut, dass der das nicht darf, aber gemacht hat das trotzdem.
Speaker: Ich hätte dann genau eine Minute Zeit gehabt, um, ich glaube, sechs Gleise zu überbrücken mit Treppe runter, Treppe hoch.
Speaker: Schaffst du?
Speaker: Nee, schaffst du nicht.
Speaker: Nicht mit meinem Holzbein.
Speaker: Ach so, okay.
Speaker: So viel zu dem Exkurs.
Speaker: Ja, und dann kommen Passepartout und Phileas Fogg schon an und möchten vom Konsul einen Stempel im Ausweis haben, um nämlich einfach auch zu belegen, dass Phileas sich jetzt nicht nur 79 Tage lang bei sich in der Civil Road versteckt hat.
Speaker: Naja, er sagt noch, das müssen sie ja nicht, sie sind ja hier im Empire.
Speaker: Und er sagt, nee, ich will aber die Stempel haben, ich brauche das als Beweis.
Speaker: Und dann soll es direkt nach Bombay weitergehen.
Speaker: Nach Bombay, genau.
Speaker: Fix ist verständlicherweise ganz schön angefressen und bleibt da jetzt erstmal stehen.
Speaker: Die anderen verschwinden im Konsulat, werden dort versorgt.
Speaker: Fix sagt dann noch, Na warten Sie nur, Philias Fock.
Speaker: Das Grinsen wird Ihnen schon bald vergehen.
Speaker: Früher oder später werde ich Ihnen Handschellen anlegen und wenn nicht dafür selbst einmal um die Erde reisen muss.
Speaker: Ja, das wirst du.
Speaker: So viel dazu.
Speaker: Übrigens eine Abweichung zum Roman.
Speaker: Im Roman hat Jonathan Fix keinen Vornamen.
Speaker: Ach okay, nur Fix also.
Speaker: Einfach Fix, genau.
Speaker: Inspektor Fix, oder?
Speaker: Inspektor Fix, irgendwie nennt man ihn da die ganze Zeit.
Speaker: Nee, Inspektor wird er eigentlich auch nicht.
Speaker: Mr. Fix.
Speaker: Einfach als Fix.
Speaker: Jetzt frage ich mich aber die ganze Zeit, wo ist jetzt Foxy?
Speaker: Ich habe den Roman nochmal quer gelesen, habe auch nochmal diverser Literatur nachgesehen, weil ich mir selbst nicht sicher war, aber mir kam der Name Jonathan so komisch vor und habe dann eben festgestellt, nee, er hat keinen Vornamen im Roman.
Speaker: Ja, finde ich aber gut, dass er nicht nur so einer mit einem Nachnamen ist.
Speaker: Ich muss ja eine Daseinsberechtigung haben und muss ein bisschen klug scheißen.
Speaker: Richtig, das ist ja... Wer weiß, vielleicht ist das auch so ein Alibi-Name von ihm, wenn er da verdeckt ermittelt, weißt du, dass das vielleicht... Vielleicht heißt er ja Foxy, wer weiß.
Speaker: Kann ja sein.
Speaker: Da würde ich dann von Jimi Hendrix Foxy Lady mit auf die Playlist tun.
Speaker: Jeder, der Wayne's World gesehen hat, vielleicht bringe ich auch noch das Video mit in die Playlist, das berühmte Foxy Lady Video von Garth.
Speaker: Und wer war denn das?
Speaker: Wer ist sie denn?
Speaker: Das war doch hier.
Speaker: Ach, helft mir mal.
Speaker: Wer spielt denn die Angebetete von Garth in Wayne's World?
Speaker: Oh, keine Ahnung.
Speaker: Wie hieß sie denn?
Speaker: Kim Bessinger?
Speaker: Ja, Kim Bessinger ist das.
Speaker: Egal.
Speaker: Ich notiere das.
Speaker: Ich werde das Video raussuchen.
Speaker: Eine ikonische Szene.
Speaker: Die Karawane zieht weiter und Philias spielt schon wieder Whist oder ist dafür verabredet.
Speaker: Genau, und Passepartout lernt Mr. Fix kennen.
Speaker: Die beiden stellen fest, dass sie Reisegefährten nach Calcutta sind und da halten sich auch oberflächlich nett.
Speaker: Und ich hatte auch so ein bisschen das Gefühl, dass Mr. Fix...
Speaker: naja, sich so ganz vorsichtig rantaste, dass er Fock verdächtigen könnte und dass dieser Zufall sehr komisch ist, dass die auf Weltreise sind und die Bank da ausgeraubt wurde.
Speaker: Ja, weil gute Kartenspieler sind ja auch gute Täuscher.
Speaker: Ja, Passepartout ist aber absolut loyal und bedeutet auch, dass es ihm eigentlich völlig egal ist, was sein Herr tut.
Speaker: Und Fix, der steuert dann auch ein Stück zurück und die beiden gehen.
Speaker: Whisky trinken.
Speaker: Naja, er beleidigt ihn ja erstmal.
Speaker: Ja.
Speaker: Und dann sagt er, naja, okay, sorry, darf ich sie zur Wiedergutmachung auf den Whisky einladen?
Speaker: Zu einem guten Whisky.
Speaker: Wir kennen ja Passepartout, jetzt schon mittlerweile seit 16 Folgen.
Speaker: Und mit Whisky oder überhaupt irgendwelchem Suff kann man Passepartout natürlich glücklich machen.
Speaker: Definitiv.
Speaker: Appeasen.
Speaker: Und er wird auch noch eine weitere Leidenschaft für sich entdecken.
Speaker: Ein weiteres Suchtmittel kennenlernen.
Speaker: Ja, klar.
Speaker: Aber natürlich ist das dadurch, dass Fix ihn einlegt, für Passepartout auch der Zugang zu teurem Alkohol.
Speaker: Ja, das stimmt.
Speaker: Also nicht den billigen Fusel aus dem Unterdeck.
Speaker: Er darf jetzt oben im Hellen mittrinken.
Speaker: Also er muss nicht mit Jack da unten mit den ganzen Iren im Maschinenraum da seine Feiern machen.
Speaker: Ich sehe doch, wie dir das schmeckt, deine Fastensuppe, so schnell wie die weg ist.
Speaker: Schmeckt prima, lecker.
Speaker: Wollen wir einen kurzen Werbeblock machen, was für eine Fastensuppe ist es denn?
Speaker: Nach Hildegard von Bingen.
Speaker: Wenn man Fastensuppe und Bingen eingibt, dann kommt man zu dem Anbieter.
Speaker: Das ist übrigens das günstigste Angebot, was ich so im Abnehmbereich gefunden habe.
Speaker: Okay, liebe Firma, bitte die Royalties direkt an die Couch fesseln.
Speaker: Jetzt, wo alle unsere HörerInnen natürlich zu dieser Fastensuppe greifen.
Speaker: Schmeckt prima.
Speaker: Ja, und wir erfahren jetzt, dass natürlich Fix und Passepartout sich jetzt eigentlich kontinuierlich auf der Fahrt betrinken.
Speaker: Jetzt musste ich gerade Fix und Foxy denken.
Speaker: Und sich dabei natürlich auch anfreunden.
Speaker: Allerdings hat Phileas eine extreme Pechsträhne beim Whist.
Speaker: Der ist wahrscheinlich genauso gut gelaunt, als ob er eine Fastenkur machen würde.
Speaker: Genau.
Speaker: Ja, ich weiß nicht.
Speaker: Also, Herr Wischof, wird ja jetzt hier nicht so gesagt, ob er da jetzt sauer drüber ist.
Speaker: Ich meine, bislang kommt er uns ja doch als emotionsloser Typ vor.
Speaker: Von daher ist ihm das wahrscheinlich Wumpe, ob er jetzt da...
Speaker: Auf jeden Fall kommen wir am Steamer Point an.
Speaker: Dort werden Proviant und Vorräte aufgefrischt und Passepartout soll den Stempel für Phileas Fogg in seinen Ausweis stempeln lassen.
Speaker: Wir haben einen wirklich guten Wind und deswegen haben wir zwei Tage Verfrühung bei der Ankunft in Bombay.
Speaker: Mhm.
Speaker: Und da sagt Fix noch so, ey, das ist doch super, dann könnt ihr euch doch die Stadt hier angucken, ganz in Ruhe.
Speaker: Und Filias sagt, nee, wir machen weiter, weil, falls irgendwas passiert, haben wir halt zwei Tage Vorsprung.
Speaker: Also auf Gepäck in den Zug laden lassen.
Speaker: Und Fix sagt, oh, das ist ja alles super, denn wir haben ja das gleiche Ziel.
Speaker: Das ist ja richtig toll.
Speaker: Und die sagen so, hä, wir wollten doch jetzt echt nur hier bis Calcutta mitkommen.
Speaker: Und jetzt, nee, nach Bombay.
Speaker: Und die wollen nach Calcutta, ne?
Speaker: Genau.
Speaker: Passepartout und Fix gehen halt zum Konsulat.
Speaker: Passepartout, um den Stempel einstempeln zu lassen.
Speaker: Und Fix möchte etwas klären.
Speaker: Er hat denen irgendwie erzählt, er ist irgendwie Beamter der Krone und ist da auf einer Reise.
Speaker: Ich glaube aber, dass es Phileas Fogg ist.
Speaker: Denn Passepartout macht jetzt eine kleine Sightseeing-Tour durch die Stadt und stellt aber fest, oh Mann, Bombay ist ganz schön voll.
Speaker: Das ist eine ganz schön überlaufende Stadt, die
Speaker: Er unterhält sich mit einem Händler und der sagt, naja, dann geh doch hier lang, da ist es nicht so voll wie hier auf dem Marktplatz.
Speaker: Und Baspardot, der ja die Vorräte komplett dabei hat, folgt diesem Weg, aber dummerweise kommt ihm eine Prozession entgegen.
Speaker: Übrigens mal am Rande, der Markt ist sehr schön dargestellt, wie das so mit den Gewürzen und das ist ganz toll dargestellt.
Speaker: Hatte ich auch schon das Glück tatsächlich in Asien und so und das konnte ich mir bildlich mit vorstellen.
Speaker: Ja, und da die ihm aber nun entgegenkommen und er jetzt irgendwie das Gefühl hat, da nicht durchzukommen, schleicht er sich in eine nahestehende Pagode, um diesem Menschenauflauf zu entkommen.
Speaker: Und da wird er plötzlich von mehreren Männern überfallen, die ihm auch noch gleich die Schuhe klauen und ihn irgendwie bedrängen, denn...
Speaker: Jeder weiß das.
Speaker: In so einer Pagode, die ist ja für die Gläubigen und nicht für ungläubige Hunde.
Speaker: Vor allen Dingen nicht für ungläubige Hunde, die Schuhe tragen.
Speaker: Passepartout kann sich aber freimachen und Flied wird von denen kurz verfolgt, aber schafft es.
Speaker: Obwohl, nee, wir erfahren gar nicht, was mit ihm ist.
Speaker: Bis wir dann in der nächsten Szene mit Phileas Fogg und Fix im Zug sitzen.
Speaker: Zwei Minuten vor der Abfahrt.
Speaker: Genau.
Speaker: Fock wartet sehr ungeduldig und wundert sich, wo Passepartout abgeblieben ist und stellt auch noch fest, dass der Zug ja gleich abfährt.
Speaker: Fick stößt dann währenddessen auf Fock und Fock fragt, ach, da sind sie ja wieder und haben sie alles bekommen.
Speaker: Fick meinte, nein, er hatte gehofft, Papiere zu bekommen, die die Reise verkürzen, aber er wird dann wohl weiterreisen müssen.
Speaker: Und Passepartout kommt in dem Moment relativ abgehetzt am Zug an und Fock wundert sich noch, wo die Einkäufe sind.
Speaker: Die hat aber Passepartout leider bei der Verfolgungsjagd verloren.
Speaker: Und wo seine Schuhe sind, da wundert er sich auch.
Speaker: Warum sind sie barfuß?
Speaker: Barfuß, tut mir.
Speaker: Als Phileas beim Konsul war, musste er an einem Dinner teilnehmen und das Fleisch war wohl sowas von ekelhaft, auch wohl nicht wirklich das, was der Koch gesagt hat, was es wäre.
Speaker: Versprochen.
Speaker: Ja, wir erfahren, dass das Betreten der Pagode ein Verbrechen ist und man ihn eigentlich dafür, da sagt noch fix, das würde ja sogar für ein Haftbefehl reichen.
Speaker: Naja, aber glücklicherweise ist der Zug schon losgefahren oder fährt gerade los, legt, wie sagt man das, legt ab, kann man ja nicht sagen, aber er verlässt gerade den Bahnhof, gewinnt Geschwindigkeit und wir sehen noch einen Mann,
Speaker: der angerannt kommt und es wirklich in letzter Sekunde schafft, diesen Zug zu betreten.
Speaker: Natürlich gesellt er sich zu unserer Gruppe.
Speaker: Ja, alle stellen sich vor und wir hören, dass es ihm so ein bisschen aufstößt, als der Name Passepartout fällt.
Speaker: Und er selber heißt Samuel Matthews.
Speaker: Und dann passiert das, was...
Speaker: auch im Roman passiert, nämlich der Zug hält unvermittelt an.
Speaker: Alle Passagiere müssen aussteigen.
Speaker: Aber es ist nicht das erhoffte Kalkutta, sondern es gibt ein Problem.
Speaker: Die Eisenbahnstrecke ist an der Stelle noch gar nicht fertiggestellt.
Speaker: Von hier aus, so erfahren die Mitreisenden, dass man sich normalerweise Reittiere besorgt.
Speaker: Aber die anderen Passagiere wussten das anscheinend schon und waren schneller.
Speaker: Und jetzt gibt es keine Reittiere mehr.
Speaker: Unsere Gruppe sind die Letzten.
Speaker: Passepartout berichtet, dass er nach einiger Zeit doch noch etwas gefunden hat, nämlich so ein bisschen Rum, kostet 2000 Pfund.
Speaker: Ja, was ist es denn?
Speaker: Ein Elefant.
Speaker: Okay, der ist einverstanden, hat natürlich auch die Knete.
Speaker: Das ist dann also das nächste Fortbewegungsmittel.
Speaker: Können wir kurz mal über Passepartouts Schuhe reden, die er jetzt bekommen hat?
Speaker: Hat er welche bekommen?
Speaker: Ja, der Händler hat ihm Schuhe angedreht mit Goldbesatz und Glöckchen und so.
Speaker: Wie so eine Pantoffel.
Speaker: Das kann ich mir so richtig gut bei Marius Clarence verstehen.
Speaker: Ein Großvisier oder sowas.
Speaker: Ein Mann seines Standes müsse halt so eine Schuhe tragen, sagte ihm der Händler.
Speaker: Wahrscheinlich völlig überteuert.
Speaker: Und dann gibt es
Speaker: noch eine ganz merkwürdige Begebenheit, nämlich der Passagier, der es in der letzten Minute noch geschafft hat, Samuel Matthews, überreicht Passepartout ein ganz, ganz leckeres Curry.
Speaker: Ganz besonders.
Speaker: Ganz besonders und nur er soll das essen, dieses ganz besondere Curry.
Speaker: Merkwürdig, ganz merkwürdig.
Speaker: Was ist denn das jetzt?
Speaker: Also ich meine, ist das halt so ein Chicken Curry oder wie muss ich mir das vorstellen?
Speaker: Oder ist es nur Currypulver?
Speaker: Nee, ich denke, dass es irgendwie was mit Chicken ist und dann... Nee, das ist so ein richtig gekochtes Curry.
Speaker: Was heißt denn das?
Speaker: Du als... Genau, du bist doch Asien erfahren.
Speaker: Bitte, Julia, klär uns auf.
Speaker: Ich habe keine Ahnung.
Speaker: Ich bin Essensmägler.
Speaker: Ja, Curry ist auch nicht meins.
Speaker: Asiens-Expertin ist auch falsch.
Speaker: Ich bin da einmal gewesen.
Speaker: Ja, dann bist du aber praktisch hundertmal... Oder, Stefan, warst du schon mal in Asien?
Speaker: Auf gar keinen Fall.
Speaker: Ja, Curry ist ja im Prinzip, das sind ja diese Pasten, entweder in Grün oder in Rot ist ja nach diesen Schärfe geraten.
Speaker: Und oft wird ja so ein ganz normales Curry mit, naja, irgendwelchem Fleisch halt und Reis und es wird dann wie zu so einem großen Breiz, also alles in eine Pfanne und eben mit dieser Paste verfeinert.
Speaker: Okay.
Speaker: Aber es ist schon noch was anderes dabei.
Speaker: Es ist schon noch Fleisch oder sowas dabei.
Speaker: Ja, ja, ja.
Speaker: Oder wenn du eben ein vegetarisches hast, das ist eben auch noch mit ganz viel Gemüse.
Speaker: Ja.
Speaker: Das ist aber was sehr Leckeres.
Speaker: Also wer scharf gerne isst, diese Pasten, die sind wirklich super zum Würzen.
Speaker: Jetzt gibt er dem ein fertiges Gericht und Passepartout schleppt es durch den Dschungel in der Hitze von Indien mit.
Speaker: Kein Wunder, dass das passiert, was passiert.
Speaker: Also das wäre wahrscheinlich auch so passiert.
Speaker: Du hast tatsächlich oft, dass das in große Bananenblätter alles eingewickelt wird.
Speaker: Du hast das oft auf diesen Märkten in Asien, dass du das in großen, diesen Bananenblättern und Sachen eingewickelt bekommst.
Speaker: Also Blätter, nicht Schalen.
Speaker: Nee, richtig, die Blätter von der Palme.
Speaker: Das ist ja blöd, weil wenn man Schalen nehmen würde, könnte man sich daraus ein tolles veganes Dönerfleisch... Egal.
Speaker: Ja, oder wir könnten Mario Kart auf der Strecke spielen, natürlich.
Speaker: Ach so, ja, das ist natürlich auch.
Speaker: Wenn Donkey Kong um die Ecke kommt, weißt du, ja.
Speaker: Genau.
Speaker: It's me.
Speaker: Nee, nee, das haben wir letztens, das heißt Itzami.
Speaker: Itzami.
Speaker: Weil es heißt nicht Ich bin Mario, sondern Itzami heißt Super Mario, das ist japanisch.
Speaker: Ich habe Julia dafür als Kind immer aufgezogen, weil sie saß vorm Fernseher, wenn sie gespielt hat und dann hat sie das Itzami gesagt.
Speaker: Ich so, Julia, das heißt Itzmi.
Speaker: Heute muss ich mich dafür entschuldigen, wo ich ein bisschen klüger bin und auch Internet habe, um das rauszufinden.
Speaker: Aber damals dachte man natürlich, er sagt Itzmi, Mario.
Speaker: Du hättest meinem kindlichen Leichtsinn mal ruhig Glauben schenken können, siehst du?
Speaker: Nee, sorry.
Speaker: Naja.
Speaker: Ich möchte das bitte hervorheben, dass ich mich mal bei dir entschuldigt habe für irgendwas.
Speaker: Ja, ist angenommen.
Speaker: Ich möchte das jetzt positiv auch mal, auch dass das, lieber Herr Mallmann, ich bin nicht immer nur gemein zu meiner Schwester.
Speaker: Also mal kein offizielles Mobbing heute, okay.
Speaker: An die Zuhörer, die jetzt gerade ausgestiegen sind, das ist ein ganz normaler Streit unter Geschwistern.
Speaker: Ja.
Speaker: So, wir lernen jetzt Sir Cromity kennen.
Speaker: Mit einem Mühe an den Kosten beteiligt und reist mit den dreien mit.
Speaker: Wir sind dann auch relativ schnell im Dschungel, hören auch Dschungelgeräusche, hören ein Tiger brüllen.
Speaker: Und den erlegt er ja auch einfach mal so nebenbei.
Speaker: Das ist der Jäger.
Speaker: Er sagt dann auch, er wird dann auf jeden Fall sehr, sehr leckeres...
Speaker: Tigerfleisch zu bereiten, damit sie was zu essen haben.
Speaker: Und Phileas ist alles andere als begeistert und lehnt es total ab.
Speaker: Und dann denke ich mal, sitzen die da ums Lagerfeuer.
Speaker: Passepartout und die anderen essen ihr Fleisch.
Speaker: Und Phileas sitzt so mit dem Rücken dazu voll beleidigt.
Speaker: So, nein, ich esse meinen Tiger nicht.
Speaker: Weil einen Tiger esse ich nicht.
Speaker: Ja, kann ich voll verstehen.
Speaker: Würdest du einen Tiger essen?
Speaker: Also das ist einfach so, boah.
Speaker: Viel zu schöne Tiere.
Speaker: Richtig.
Speaker: Ja, aber in der Not frisst der Teufel fliegen.
Speaker: Nee, Tiger.
Speaker: Also man muss ja eben mal anders denken, ne?
Speaker: Ja, keine Ahnung.
Speaker: Passepartout macht auf jeden Fall Phileas das Curry ein bisschen warm und gibt ihm das zu essen.
Speaker: Dann Phileas ist darüber auch sehr dankbar.
Speaker: Und dann hören wir nur, als er den ersten bisschen genommen hat, ein Husten und vor sich hinten krepeln.
Speaker: Und alle stellen dann fest, dass er anscheinend erstickt und er soll mal noch was trinken.
Speaker: Er fällt um und fix fühlt dann den Puls und sagt, er hat keinen Puls mehr.
Speaker: und ist tot.
Speaker: Ende des ersten Teils.
Speaker: Was für ein Gefänger.
Speaker: Ja.
Speaker: Ja, Jules Verne hat dann ja noch Abschlussworte für diesen ersten Teil und fragt, wie soll das eigentlich gehen?
Speaker: Man weiß doch, dass Phileas Fogg die Reise überstanden hat und in 80 Tagen um die Welt gereist ist.
Speaker: Und bauscht das noch so ein bisschen auf und sagt aber, naja, das wird in der nächsten Folge aufgelöst.
Speaker: Die Antwort kennt nur der Wind.
Speaker: Genau.
Speaker: Was sagtest du vorhin?
Speaker: Zwei Monate warten oder drei Monate?
Speaker: Genau, zwei Monate, ey, da würde ich ja durchdrehen.
Speaker: Das haben sie bei Sinclair auch gemacht.
Speaker: Bring vom Dreiteiler die ersten zwei Teile raus, weil ja immer zwei Hörspiele damals rauskamen.
Speaker: Und dann sitzt sie da so, ey, seid ihr bescheuert?
Speaker: Ich geh doch nicht hier...
Speaker: Das war die erste Folge oder der erste Teil.
Speaker: Völlig überraschend.
Speaker: Ich meine, man kennt ja, jeder, der die Geschichte vorher kennt oder die Originalgeschichte kennt, ist jetzt auch so ein bisschen überrascht, weil das kommt ja auch nicht vor.
Speaker: Ja, man rechnet auch absolut nicht damit.
Speaker: Wieso sollte man tot sein?
Speaker: Das ist, ja.
Speaker: In der nächsten Folge.
Speaker: Soll ich da kurz mal den Klappentext einlesen, damit wir da wieder eingestimmt werden hier?
Speaker: Moment, Hetzag durch Indien.
Speaker: Phileas Fogg enthüllt seinem alten Freund Kapitän Nemo die Wahrheit über einen weiteren Abschnitt seiner berühmten Reise um die Welt in 80 Tagen.
Speaker: Buchstäblich von den Toten auferstanden jagt er mit den gewitzten Passepartout und der mutigen Aouda weiter nach Kalkutta, ohne zu ahnen, dass ihn nicht nur ein Agent der Krone, sondern auch ein tödlicher Widersacher auf den Fersen ist.
Speaker: Nimmt jetzt schon ganz schön viel vorweg.
Speaker: Das heißt, du kriegst die CD und weißt, ein Glück ist er nicht tot.
Speaker: Aber die hast du erst nach zwei Monaten bekommen, diese CD.
Speaker: Ja genau, du hast zwei Monate und dann wirst du beim Kauf schon gespoilert.
Speaker: Ja.
Speaker: Das ist ja auch irgendwie doof.
Speaker: Alles gar nicht so schlimm, er lebt ja.
Speaker: Genau, oh ja, da bräuchte ich ja gar nicht mehr die CD.
Speaker: Jules Verne führt uns wieder schön ein in die bisherigen Ereignisse und dann geht es eigentlich gleich weiter mit der Handlung.
Speaker: Wir sind aber erstmal noch in London.
Speaker: Filias Passepartout und Kapitän Nemo diskutieren den angeblichen Tod von Fogg.
Speaker: Und der sagt, naja, wir können dann von meiner Totenzeremonie erzählen.
Speaker: Und damit sind wir praktisch nahtlos an der Stelle, wo uns das Hörspiel entlassen hat.
Speaker: Genau.
Speaker: Passepartout macht sich mega große Vorwürfe und ihm wird ja auch vorgeworfen, so von wegen, ja, du hast ja deinen Herrn hier vergiftet und Passepartout sagt, das würde ich niemals machen.
Speaker: So, ich habe doch nur das Curry an denen gegeben und das Curry hat mir dieser Matthews gegeben.
Speaker: Und da kombiniert dann Fix so ein bisschen, okay, naja, dann will wohl einer ihre Reise hier sabotieren.
Speaker: Und da wird er fast enttarnt.
Speaker: Also es war so ein Moment, wo man sagt, naja, wieso...
Speaker: Sind sie denn jetzt hier so ein Kombinierer und Detuzierer?
Speaker: Kann sich aber ganz gut rausreden.
Speaker: Und Passepartout sagt noch, naja, das kann ja dann aber nur Henry Spencer sein.
Speaker: Das ist ja der Einzige, mit dem ich irgendeinen Beef habe.
Speaker: Kann ich jetzt aber nicht beweisen.
Speaker: Und dann beschließen sie, sie reiten ins nächste Dorf.
Speaker: Und da soll dann diese Zeremonie stattfinden.
Speaker: Einen Hinweis gab es da noch, dass Curry hatte einen Duft nach Lavendel.
Speaker: Genau.
Speaker: Das wird gleich nochmal spannend.
Speaker: Erläutert.
Speaker: Genau.
Speaker: Totenfeier für Phileas Fogg nach alter Tradition mit dem ganzen Dorf.
Speaker: Der Trauerzug beginnt und nach Sitte der Väter soll Phileas Fogg geehrt werden, so zumindest der Dorfälteste.
Speaker: Kali, die Göttin der Liebe und des Todes, sieht man eine Statue, führt den ganzen Zug an.
Speaker: Am Dorfplatz dann angekommen, steht man vor einem Scheiterhaufen, denn der Leichnam soll verbrannt werden.
Speaker: Die Ehre des Anzündens, es ist wirklich eine Ehre, gebührt Passepartout.
Speaker: Denn Philias hat ja keine Angehörigen.
Speaker: Kurz bevor Passepartout den Scheiterhaufen anzünden kann, ertönt ein Schuss und eine weibliche Stimme verbietet, den Scheiterhaufen zu entzünden.
Speaker: Wie heißt sie nochmal?
Speaker: Die Lara Croft?
Speaker: Ja, so ein bisschen.
Speaker: ein alter, schlechter indischer Brauch, der da immer noch vollzogen wird.
Speaker: Aber... Wie heißt denn dieses Ritual?
Speaker: Sati.
Speaker: Sati, genau.
Speaker: Okay.
Speaker: SATI kennen wir doch.
Speaker: Das ist doch dieses Projekt, wo alle Leute praktisch ihren Bildschirmschoner zur Verfügung gegeben haben, um die Daten auszuwerten, als sie mit den Teleskopen im Weltraum gesucht haben.
Speaker: Das ist doch das große SATI-Projekt gewesen.
Speaker: Oder ist es nicht?
Speaker: Die Suche nach außerirdischer... Okay, gut, ja.
Speaker: Nein, das heißt SETI-Programm.
Speaker: Da konnte man damals...
Speaker: Du hast auch bei allem mitgemacht.
Speaker: Nee, das war wirklich so.
Speaker: Da hast du dir von der NASA so einen Bildschirmschoner runtergeladen und während dein Bildschirmschoner lief, hat der praktisch deine Rechenkapazität genutzt, um Daten zu... Aber überleg dir mal, diese Sitte wurde noch bis 1987.
Speaker: Ich bin mir gar nicht so sicher, dass sie nicht heute auch noch
Speaker: Ja, aber das ist wohl ein ganz, ganz bekannter Fall gewesen, der durch die Medien gegangen ist.
Speaker: Ich finde das doch wirklich... Ja, das ist unglaublich.
Speaker: Es ist halt ein Zeichen von Loyalität.
Speaker: Ganz einfach.
Speaker: Das ist doch aber nicht immer ganz freiwillig gewesen.
Speaker: Das war nie freiwillig.
Speaker: Man muss den Leuten halt auch manchmal zur Loyalität helfen.
Speaker: Ach so, du meinst zum Glück, deswegen, ja, alles klar, gut.
Speaker: Wenn das ein jahrhundertealtes Ritual ist, da können wir doch aus unserer heutigen Sicht gar nicht, nein, natürlich ist das schlecht, ich versuche jetzt nur.
Speaker: Gut, du kriegst nicht mehr die Kurve, gut.
Speaker: Stefan, knüpfe doch bitte wieder an.
Speaker: Also Aouda denkt, es gibt eine noch nicht verstorbene Witwe, aber Phileas Fogg hat ja keine Witwe und sie glaubt das alles nicht und klettert dann selbst den Scheiterhaufen hoch und Passepartout hinterher.
Speaker: Ja, oben angelangt, ja, ist doch so.
Speaker: Oben angelangt.
Speaker: unterhalten sich die beiden darüber, dass Phileas Fogg vergiftet wurde und Passepartout erwähnt, dass es eben nach Lavendel gerochen hat.
Speaker: Nebenbei, es brennt jetzt schon, ne?
Speaker: Ja, stimmt, genau.
Speaker: Sie müssen sich also sputen.
Speaker: Und dann sagt Aouda Lavendel, das rocht nach Lavendel?
Speaker: Und dann fällt ihr ein, ihr Heer ist gar nicht tot.
Speaker: Das Gift verlangsamt nur den Herzschlag und...
Speaker: Natürlich hat Lara Kraft auch Riechsalz dabei und das wendet sie sofort an bei Philias Fogg und es gelingt ihr.
Speaker: Phileas Fogg macht einen Atemzug und ist wieder da.
Speaker: Wo bin ich?
Speaker: Hurra, er lebt.
Speaker: Ja, die drei müssen dann schnell, hustend, den Scheiterhaufen verlassen, weil, wie du ja eben schon sagtest, es brennt.
Speaker: Es wird immer brenzliger.
Speaker: Oh, jetzt mal habe ich auch schon so einen... Du hast heute schon drei Flachwitze von dir gegeben.
Speaker: Okay, es wird immer brenzliger.
Speaker: Okay.
Speaker: verlassen die Scheiterhaufen, alle sind mir als erstaunt.
Speaker: Denn das Dorf denkt auf einmal, boah, das ist eine Hexe.
Speaker: Schwarze Magie, der Tote ist wieder am Leben.
Speaker: Die Hexe muss sterben.
Speaker: Ding Dong, die Hexe ist tot.
Speaker: Das Dorf gerät außer Rand und Band.
Speaker: Da gibt es ein ganz tolles Lied von Feuerschwanz über eine Hexe.
Speaker: Das kommt auch in die Playlist.
Speaker: Ding Dong, die Hexe ist tot.
Speaker: Das ist doch auch aus einem der Kanone-Filme.
Speaker: Ding Dong, die Hexe ist tot.
Speaker: Ich komme jetzt nicht drauf, aber ich verlinke auch das Musikvideo, das ist mit Stop Motion aus Lego-Figuren gemacht.
Speaker: Das ist ein richtig toll gemachtes Musikvideo.
Speaker: Aber das Problem ist ja in der ganzen Situation, dass Phileas sagt vor allen anderen, sie haben mich von den Toten zurückgeholt.
Speaker: Und da steht natürlich für alle fest, wenn der das sagt, ist sie eine Hexe.
Speaker: Muss es sein, ja.
Speaker: Richtig.
Speaker: Übrigens, der Ursprung liegt in dem Film The Wizard of Oz, wo also die Hexe und Judy Garland als, wie heißt sie in dem Film?
Speaker: Kennt ihr nicht das Musical?
Speaker: Das zauberhafte Land oder im Original The Wizard of Oz?
Speaker: Da kommen ja auch Hexen vor und die... Ach, in einem Land, so Oz, du meinst richtig, den zauberhaften Oz.
Speaker: Ja, natürlich.
Speaker: Da kommt Ding Dong, die Hexe ist tot her.
Speaker: Nein, aber darauf ist die Parodie von Nackte Kanone.
Speaker: Ah, okay.
Speaker: Ah, alles klar.
Speaker: Das ist mir nicht bewusst gewesen.
Speaker: Gut.
Speaker: Nee, das wusste ich auch nicht.
Speaker: Habe ich euch jetzt erschlagen.
Speaker: Macht ihr doch mal weiter.
Speaker: Nein, die Dörfler jedenfalls sind total aufgebracht und wollen Aouda auf den Scheiterhaufen werfen.
Speaker: Und die drei nehmen sehr, sehr schnell ihre Beine in die Hand und fliehen zum Elefanten.
Speaker: Mit dem Turbo-Elefanten.
Speaker: Ja, wahrscheinlich.
Speaker: Ja, weil die haben den Elefanten da so vorm Dorf am Parkdorf trinken.
Speaker: Naja, auf jeden Fall sind sie dann irgendwann im Dschungel wieder drin und die Dörfler haben dann auch aufgegeben, sie zu verfolgen.
Speaker: Gepäck scheint auch verloren gegangen zu sein und Phileas sagt dann auch, die ganze Reisekasse ist weg, aber Passepartout.
Speaker: Der hat seinem Herrn gut zugeschaut und hat die Reisekasse an sich genommen und hat sie komplett auf den Cent gerettet und mitgenommen.
Speaker: So in so einem Brustbeutel, 20.000 Pfund.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Schulkinder.
Speaker: Moment, Aouda erklärt noch, dass sie und ihre Mitstreiterin sich zur Aufgabe gemacht haben, das zu verhindern.
Speaker: Also die tingeln so durch die Dörfer und gucken, wo gerade jemand verbrennt wird und deswegen hat sie dieses Reichsalz auch dabei, weil die ja oft nur betäubt oder ohnmächtig sind.
Speaker: Eine grausige Tradition, genau.
Speaker: Sie kämpft gegen Witwenverbrennung.
Speaker: Wir sind dann wieder zurück in London im Wohnzimmer oder Kaminzimmer.
Speaker: Und Nemo ist wirklich amüsiert.
Speaker: Du hörst so richtig das Lachen, wie es sein kann, dass Aouda Fogg gerettet hat und nicht umgekehrt, wie es in der Zeitung stand.
Speaker: Und Fogg erklärt dann noch, dass sie das genau aus dem Grund gemacht haben.
Speaker: Weil Aouda ja, die war doch mit einem, mit wem war sie verheiratet?
Speaker: Mit so einem Adligen.
Speaker: Mit so einem Maharaja.
Speaker: Genau.
Speaker: Irgend so was, ja.
Speaker: Und da dann geflohen ist eben und sich das zur Aufgabe gemacht hat.
Speaker: Und damit sie eben nicht verfolgt wird oder eben geglaubt wird, dass sie noch tot ist, dass es eben so dargestellt bleibt und damit sie auch nicht verfolgt wird.
Speaker: Weil das Empire findet es nicht so gut, wenn Leute bewaffnet durch die Dörfer ziehen.
Speaker: Und wir erfahren halt, dass die Originalversion, also die, die im Jules Verne Buch steht, die offizielle Version der Presse gegenüber ist.
Speaker: So Stefan, erzähl uns doch mal kurz die Originalversion, geh da mal ganz schnell durch.
Speaker: Du hast es gerade schon gesagt, was möchtest du noch hören?
Speaker: Naja, wir haben ja diese Geschichte, wo Phileas und Passepartout und der Colonel, die sehen das ja, dieses Visual.
Speaker: Ja, verstanden.
Speaker: Also im Buch ist es so, dass eben Aouda mit ihrem verstorbenen Mann auf diesem Scheiterhaufen liegt.
Speaker: und dass sie eben verbrannt werden soll.
Speaker: Und es ist kein Dorf, sondern es ist eine Gemeinde, die diesen Verbrennungszug begleitet.
Speaker: Die sind irgendwie am Beten oder ganz, ganz tief verinnerlicht.
Speaker: Und irgendwann bemerken die Protagonisten, dass Passepartout verschwunden ist.
Speaker: Und man schaut dann auf den Schalterhaufen und plötzlich sieht man, wie der tote Maharaja sich auf einmal erhebt.
Speaker: Und das ist dann so zu erklären, dass in Wirklichkeit Passepartout sich auf den Scheiterhaufen begeben hat und dem Maratscha quasi spielt und er nimmt Aouda mit und alle Leute sind verblüfft, dass es ja gar nicht sein kann.
Speaker: Und dann ist es eben so, dass die Begleiter so verblüfft sind, dass sie eben halt nichts dagegen machen und es gelingt Passepartout, Phileas Fogg und den Begleitern zusammen mit Aouda zu fliehen.
Speaker: komischerweise ist das so ein Teil, der mir in der Originalgeschichte so ein bisschen aufgestoßen ist, weil Passepartout rettet Aouda und nicht Phileas Fock.
Speaker: Ja.
Speaker: Und sie, normalerweise, wenn wir das aus der Literatur kennen, du rettest eine Frau, sie verliebt sich in dich, alles easy.
Speaker: Du bist der Held, ja.
Speaker: Aber so schickst du deinen, so macht das dein Diener und du bist nur der, du kannst dann, du bist dann der Nutznießer.
Speaker: Das fand ich schon damals doof.
Speaker: Okay.
Speaker: Am Ende hat Phileas ja nur
Speaker: Na pass, Barton, das wurde doch immer, der war der geschicktere und wendigere.
Speaker: Deswegen hat der sich ja quasi da wie so Tarzan mit dem Seil geschwungen, wo heißt, und hat sie da vom Scheiter aufgeholt.
Speaker: Und Phileas hat da mit dem Cromartie die Mippengewehr abgelehnt.
Speaker: Ja, aber die Regel, diese Dämpsel in Distress Regel ist doch, du rettest sie, du kriegst sie.
Speaker: So ganz einfach.
Speaker: Bei Dornröschen, der klettert, der hat doch auch nicht seine, der ist doch auch selber rein und hat sie gerettet.
Speaker: Bei Schneewittchen, der hat sie wach geküsst und nicht, weißt du, was ich meine?
Speaker: Wer sie rettet, kriegt sie.
Speaker: Offizielle Version, der Sarg ist umgefallen und sie hat den Apfel ausgespuckt.
Speaker: Ach so, weil der Prinz betrunken war und beim Weg dahin gegen den Sarg gestoßen ist.
Speaker: Ja.
Speaker: So, so viel dazu, aber egal.
Speaker: Aber nein, du weißt, was ich meine, oder?
Speaker: Ja, lass uns weitergehen, bevor du wieder zu abstrus wirst und abstrakt.
Speaker: Oh, sie haben mir ihren Diener, ihr Diener hat mich gerettet, ich bin so verliebt in sie.
Speaker: Hä?
Speaker: Naja, man muss ja sagen, die beiden sind erst ganz am Ende etwas vertrauter miteinander im Roman, also Fogg und Aouda.
Speaker: Ja.
Speaker: Im Roman ist Phileas Fogg ein ganz zurückhaltender britischer Gentleman.
Speaker: Sag doch gleich, ist ein Ehrenmann.
Speaker: Ja, auch das.
Speaker: Auch wie es damals wahrscheinlich die Sitte war und der Anstand geboten hat.
Speaker: Ja, tatsächlich gefällt mir diese Version viel, viel besser.
Speaker: Aber weißt du was?
Speaker: Die war ja betäubt.
Speaker: Die hat ja gar nicht gemerkt, wer sie gerettet hat.
Speaker: Ja, deswegen.
Speaker: Das kann natürlich auch sein.
Speaker: Dann ist es ja umso übergriffiger.
Speaker: Na gut.
Speaker: Ja, es geht nach Allahabad mit dem Speedophanten.
Speaker: Kaum kommen sie da an, verschenken sie den Elefanten, der nebenbei ein Zehntel des Wetteinsatzes wert ist.
Speaker: Also 1,8 Millionen.
Speaker: Das heißt, die schenken diesem Elefanten, Heini, einen Elefanten, für den sie 180.000 Pfund bezahlt haben, nach heutiger Rechnung.
Speaker: Aber gut, was wollen sie mit dem Elefanten?
Speaker: Wie steht das Pfund eigentlich?
Speaker: Jetzt?
Speaker: Heute?
Speaker: Das weiß ich nicht.
Speaker: Also wenn ich mich nicht irre, müsste das so 1 zu 1,5 immer sein.
Speaker: Damals war das ja dreifach zur D-Mark.
Speaker: Ja, aber seitdem ist der Fund ja auch ein bisschen abgewertet worden.
Speaker: Aber der war schon mal wesentlich stärker als unsere Währung.
Speaker: Und da Benjamin Blümchen halt ja auch zu breit ist, um mal durch die Zugtüren zu kommen, lassen sie den halt dann in Allahabad.
Speaker: Und auf nach Kalkutta.
Speaker: Und das Blöde ist, die zwei Tage Vorsprung sind jetzt wutschig.
Speaker: Deswegen umso besser, dass Phileas so vorsehend war, sonst wäre er jetzt schon vorbei.
Speaker: Ja, der Cromarty verabschiedet sich und eigentlich hat ja fix jetzt sein Ziel erreicht, also in Kalkutta.
Speaker: Und...
Speaker: Zögernd verabschiedet er sich.
Speaker: Passepartout sagt noch so, ja, tschüssi, ich freue mich, wir sehen uns ja bestimmt irgendwo wieder und dann lade ich sie ein und alles wird toll.
Speaker: Und da sagt Fix so, naja, ich glaube, wenn wir uns das nächste Mal wiedersehen, dann werden sie nicht so begeistert sein, mich zu sehen.
Speaker: Aber gut.
Speaker: Da Aouda in Hongkong Verwandte hat, die auch jetzt ordentlich Kohle haben, möchte sie da bis Hongkong mitfahren und dann da bleiben.
Speaker: Sie wollen zum Hafen vom Bahnhof und laufen durch eine üble Gegend und treffen dort auf unseren Matthews, der mit einigen Handlangern ihn aufgelauert hat.
Speaker: Passepartout ist natürlich mega sauer, denn durch Matthews Zutun hätte er fast seinen Herrn getötet.
Speaker: Und wir erfahren von Matthews, dass es tatsächlich Spencer war, der geschickt wurde, um Passepartout zu erledigen.
Speaker: Phileas feilscht dann noch ein bisschen und sagt, egal was die ihn bieten, ich biete ihnen das Doppelte.
Speaker: Und natürlich sagt Matthews als gewiefter Gauner,
Speaker: Das ist ein tolles Angebot, aber das mache ich nicht, weil das ist halt geschäftsschädigend für mich.
Speaker: Spricht sich das rum, dann kann ich ja niemanden mehr hier mit Curry vergiften.
Speaker: Und nebenbei werde ich sie alle töten, denn Zeugen sind jetzt auch nicht so gut fürs Geschäft.
Speaker: Ja, Phileas Fock greift ihn dann kurzerhand an, sie fliehen, die Männer schießen, können die Gruppe nicht einholen und jetzt wiederholen sich die Ereignisse wieder, denn es kommt wieder eine Prozession hier des Weges, allerdings verstecken sich unsere Abenteurer jetzt in dieser Prozession, ganz gemütlich laufen damit und verstecken sich dann in einer Pagode.
Speaker: Diesmal werden sie natürlich wieder erwischt, schon wieder von Volker Brandt, der scheint hier seinen Spirituellen zu haben in den Hörspielen und sagt, dann hole ich halt die Polizei.
Speaker: Ja, dann holen sie doch die Polizei, alles super, machen sie.
Speaker: Diese ganze Szene endet dann darin, dass wir dahin kommen, wo man hinkommt, wenn man als Ungläubiger mit Schuhen in eine Pagode läuft, nämlich im Gefängnis.
Speaker: Volker Brandt spricht ja auch dem Pater Braun übrigens.
Speaker: Ja, dann passt das doch.
Speaker: Ja, absolut.
Speaker: Fand ich mega sympathisch.
Speaker: Und hier spricht er halt in der Folge von die Straßen von Kalkutta.
Speaker: Sehr schön.
Speaker: Ganz großes Kino.
Speaker: Ja, wir sind im Gefängnis, wo ich aber auch tatsächlich mal glaube, das hat wahrscheinlich Phileas auch mit Absicht drauf angelegt, damit sie dem Matthews entfliehen.
Speaker: Das war also eigentlich ein schlauer Schachzug.
Speaker: Auf jeden Fall unterhalten sich Passepartout, Aouda und Fock, dass das ja eigentlich jetzt total doof ist, dass sie im Gefängnis sind und sie ja weiter Richtung Hongkong müssen.
Speaker: Aber eigentlich empfindet das, glaube ich, Phileas als gar nicht so schlimm.
Speaker: Wir werden schon gegen Kaution rauskommen aus dem Gefängnis.
Speaker: Nämlich gegen 2000 Pfund.
Speaker: Er sagt, das, was er jetzt hier als Kaution bezahlt, ist ja viel mehr als die Strafe wäre dafür.
Speaker: Von daher, obwohl sie jetzt nicht aus Bombay raus dürfen, ist es ihm halt völlig Wurst.
Speaker: Da werden die dann wohl nichts machen.
Speaker: Sie haben noch 40 Minuten, glaube ich, bis zur Abfahrt und sind dann eigentlich Richtung Hafen unterwegs.
Speaker: Der Matthews sagt noch was, was man weiß nicht, dürfte man das heute sagen?
Speaker: Franzmann?
Speaker: Ich glaube schon, ja.
Speaker: Ist das okay?
Speaker: Weil andere Sachen, das ist ja auch wieder so eine Verunglimpfung.
Speaker: Der benutzt nämlich dieses Wort und darauf schließt Fock, dass er ein deutscher Söldner zu sein scheint.
Speaker: Weil nur die Deutschen sagen Franzmann zu den Franzosen.
Speaker: Wir sind ja auch die Crowds.
Speaker: Also das wäre dann ja genauso...
Speaker: anzusehen.
Speaker: Ich habe noch nicht gehört, dass sowas verboten ist.
Speaker: Ob man in jeder Gegend solche Bemerkungen machen sollte, das steht auf dem anderen Blatt, aber... Während die noch im Knast sitzen, haben wir noch eine kleine Zwischenszene.
Speaker: Szene.
Speaker: Den Fix und der Kapitän der Rangoon, mit der sie nach Bombay, nee, nach Hongkong
Speaker: Hongkong.
Speaker: Also wir wollen mit der Rangoon nach Hongkong und Mr. Fix trifft den Kapitän der Rangoon und kann ihn überzeugen, dass er mitfahren darf.
Speaker: Es wird zwar teuer, fix bezahlt aber, ohne irgendwie zu zucken und darf sich auf dem Schiff verstecken, denn er möchte natürlich nicht gesehen werden.
Speaker: Und damit beginnt dann für alle die Reise nach Hongkong.
Speaker: Kennt ihr noch Hongkong-Pfui, den Hund?
Speaker: Ja, der super, super, duper Held.
Speaker: Ja, habe ich gern gesehen als Kind.
Speaker: Ja, ich habe das so gefeiert.
Speaker: Ja, das war gut.
Speaker: War das nicht der, der immer so komisch gelacht hat?
Speaker: Das weiß ich nicht mehr.
Speaker: Es war auch irgendein Hund.
Speaker: Okay, das ist nicht meinem Alter entsprechend.
Speaker: Wenn das jemand weiß, bitte kommentieren.
Speaker: Da bin ich zu jung für.
Speaker: Ja, wie gesagt, wir sind ja auch ein generationenübergreifender Podcast.
Speaker: Ja, ist doch schön.
Speaker: Ja, und ganz blöd in Hongkong angekommen, stellt man fest, das Anschlussschiff nach Japan wurde verpasst.
Speaker: Genau.
Speaker: Genau.
Speaker: Wegen einem Sturm.
Speaker: 24 Stunden Verspätung.
Speaker: Und jetzt ist man auf der Suche nach einem neuen Schiff nach Yokohama.
Speaker: Aber Passepartout findet die Carnatic, die man ja schon als verloren geglaubt hätte, die nämlich aufgrund eines Schadens noch nicht abfahren konnte.
Speaker: Was für ein glücklicher Umstand.
Speaker: Jetzt hat man tatsächlich einen Tag Zeit in Hongkong.
Speaker: Nebenbei erfahren wir, dass der Verwandte von Aouda nicht mehr in Hongkong lebt, sondern jetzt in den Niederlanden.
Speaker: Oder Holland wird gesagt.
Speaker: So kann Aouda die Gruppe weiter nach Europa begleiten.
Speaker: Fidesfok besteht da drauf.
Speaker: Besteht da drauf, auf jeden Fall.
Speaker: Ja, wieder Jules Verne übernimmt das Erzählen, man quartiert sich in einem Hotel ein.
Speaker: Passepartout soll drei Tickets für die Carnetic kaufen.
Speaker: Auf dem Weg dahin begegnet er Jonathan Fix.
Speaker: Dieser wartet noch immer auf seine Dokumente, hat sie immer noch nicht bekommen.
Speaker: Filias Fogg fragt er, hat er es denn immer noch so eilig?
Speaker: Ist er auch auf der Flucht?
Speaker: Die Kinetic soll auf einmal bereits in drei Stunden und nicht in einem Tag erst ablegen.
Speaker: Und das erfährt Passepartout.
Speaker: Und Fix lenkt Passepartout aber ab und sagt, naja, fünf Stunden ist ja noch ein bisschen was.
Speaker: Er lädt ihn erneut zu einem Drink ein, damit hat er ihn wieder erwischt.
Speaker: Und sie fliegen zusammen in eine Opiumhöhle.
Speaker: Passepartout nimmt die ihm dargebotene Pfeife an, nimmt einen Zug und es wirkt sofort, sofort berauscht.
Speaker: Und jetzt in diesem Zustand erzählt Jonathan Fix seine wahre Geschichte, nämlich, dass er für Scotland Yard arbeitet, dass er auf der Jagd nach den beiden Bankräubern und dass er Phileas Fogg und Passepartout als diese Bankräuber hält.
Speaker: Passepartout aber in seinem Rausch hält ihn für einen Spion des Reformclubs, was ja auch gar nicht so abwegig ist.
Speaker: Absolut.
Speaker: Genau.
Speaker: Passepartout glaubt das nicht, dass Phileas Fogg ein Bankräuber sein soll und er selbst ist ja auch sicher, dass er nicht der Komplize eines Bankräubers gewesen ist.
Speaker: Lacht Fix sogar voll aus, ne?
Speaker: Sie sind ja lustig.
Speaker: Ja, er wird immer berauschter.
Speaker: Fix gibt ihm natürlich noch eine Pfeife und noch eine Pfeife und noch eine Pfeife.
Speaker: Solange bis Passepartout das Bewusstsein verliert.
Speaker: Ich habe über Opium ein bisschen recherchiert.
Speaker: Ach, ja.
Speaker: Allerdings muss ich jetzt sagen, müssen sich unsere ZuhörerInnen zehn Tage gedulden, denn ich erzähle das in der Wild 17 Folge, da kommt nämlich auch eine Opiumhöhle vor.
Speaker: Und da habe ich das so ein bisschen, da erwähne ich auch, dass wir jetzt diese Besprechung machen.
Speaker: Okay.
Speaker: Du hast also persönliche Erfahrungen gesammelt?
Speaker: Nee, eben nicht.
Speaker: Das habe ich ja auch erzählt, dass ich das eben nicht habe.
Speaker: Das muss schon ein ganz schön übles Zeug sein.
Speaker: Ist ja auch aus dem Mohn und alles.
Speaker: Also es ist halt heroinähnlich.
Speaker: Ich kenne mich nicht so aus.
Speaker: Das ist was anderes als Hush.
Speaker: Ja, ja.
Speaker: Ist das stärker?
Speaker: Das hat mit Heroin zu tun.
Speaker: Oh, okay.
Speaker: Das wird dann in so eine Pfeife gepackt.
Speaker: Das ist schon Königsliga, wenn du dich jetzt richtig abschießen willst.
Speaker: Okay.
Speaker: Ja, ich bin in Wild 17, gehe ich auch ein bisschen auf die Opiumhöhlen in London ein.
Speaker: Das war ja, so Chinatown war ja da ganz gang und gäbe.
Speaker: Und dann lassen wir das einfach mal.
Speaker: Aber ich finde, Passepartout hat dieses Zugedröhnte richtig gut gespielt.
Speaker: Also er ist halt, auch wenn er so schon... Richtig weggeschlummert.
Speaker: Ja, ja, der ist richtig abgeschossen.
Speaker: Und während Passepartout sich der einen, wie soll man das sagen, so ein bisschen was für die Seele gönnt, machen das Aouda und Phileas genauso, aber in Gesellschaft.
Speaker: Denn da bonden sie, glaube ich, so ein bisschen.
Speaker: Die machen sich einen schönen Abend, so habe ich das notiert.
Speaker: Ja.
Speaker: Obwohl sich Phileas ein wenig sorgt, dass Passepartout nicht im Hotel anwesend oder nicht im Hotel wieder auftaucht.
Speaker: Naja, aber eigentlich so richtig macht er sich ja erst am nächsten Tag Gedanken an.
Speaker: als er nicht beim Frühstück auftaucht und auch nicht reagiert, als man an die Tür klopft.
Speaker: Ich denke, Aouda hat ihn da ganz gut abgelenkt von.
Speaker: Aha, womit denn?
Speaker: Naja, wenn die ein schönes Abendessen vielleicht hatten, Candlelight-Dinner.
Speaker: Ich meine mal, die beiden bandeln ja die ganze Zeit da schon so ein bisschen rum.
Speaker: Ja.
Speaker: Komplimenten und so.
Speaker: Sie sind mein Rettner-Engel und weiß ich nicht.
Speaker: Also auf jeden Fall brechen Phileas und Aouda zum Hafen auf.
Speaker: Fix stößt zu den beiden und teilt den beiden mit, dass die Kerne fix schon abgefahren ist.
Speaker: Ja, und keine Spur vom Passepartout.
Speaker: Ganz genau.
Speaker: Phileas ist da ein bisschen verwundert drüber, weil für ihn kommt es auch gar nicht in Frage, dass sie erstmal ein paar Tage, bis ein neues Schiff nach Japan fährt, warten müssen, sondern dass sie auf jeden Fall jetzt hier im Hafen erstmal zusehen, dass sie ein Schiff finden.
Speaker: Naja, vor allen Dingen macht das ja jetzt irgendwie, wenn man sich mal Hongkong so anguckt, auch damals schon, macht das ja jetzt wenig Sinn, eine Person in Hongkong zu suchen.
Speaker: Bisschen sinnlos.
Speaker: Aber er hinterlegt bei der Polizei einen Geldbetrag, dass Passepartout im Notfall wieder nach Hause kommt.
Speaker: Er ein Mann, definitiv.
Speaker: Könnte ihm ja jetzt eigentlich völlig Wurst sein, denn Passepartout hat ihn ja jetzt aus seiner Sicht hängen lassen.
Speaker: Ja.
Speaker: Er weiß ja nicht, was los ist.
Speaker: Und da könnte man ja sagen, das ist mir eigentlich ziemlich Wumpe, was du jetzt hier machst.
Speaker: Ich muss hier meine 20.000 Pfund verdienen.
Speaker: Geht ja jetzt dem Ende zu.
Speaker: Richtig, viel haben wir nicht mehr.
Speaker: Philias Fogg will ein Schiff chartern.
Speaker: Man vermutet einfach, dass Passfartou sich an Bord der Carnetic befindet.
Speaker: Man will ihn nicht aufgeben, aber es bleibt im Moment auch nichts anderes übrig, als eine Lösung zu finden.
Speaker: Aber im Hafen liegt kein hochseetüchtiges Schiff.
Speaker: Da treibt Phileas Fogg ein Lotsenboot auf, mit dem man das japanische Meer befahren will, was aber im Prinzip heller Wahnsinn ist.
Speaker: Weil es so wahnsinnig ist, darf Jonathan Fix mitfahren.
Speaker: Ja.
Speaker: Sehr nett.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Und jetzt in diesem Moment wird Philias Fock ein bisschen misstrauisch gegenüber Fix.
Speaker: Das wird ihm doch alles ein bisschen zu komisch.
Speaker: Und man befindet sich am Hafen dort und da findet man auf einmal ein Geräusch.
Speaker: Und um die Ecke kommt Matthews.
Speaker: Die sind übrigens alleine auf dem Schiff.
Speaker: Die Mannschaft geht schnell Proviant kaufen und Fock und Auda sind schon an Bord.
Speaker: Alleine an Bord.
Speaker: Ja, Matthews wird dabei erwischt, wie er Dynamit am Boot befestigt hat.
Speaker: Das kann Phileas Fogg natürlich nicht geschehen lassen und kämpft mit Matthews.
Speaker: Er bekommt dann Hilfe von Aouda, denn Aouda schlägt ihn erst und schmeißt ihn dann einfach ins Wasser.
Speaker: Das Dynamit ist aber schon angezündet, die Lunte brennt.
Speaker: Geistesgegenwärtig schnappt sich Phileas Fogg das Dynamit und wirft es auf Matthews in der Hoffnung, dass das Wasser die Lunte löscht.
Speaker: Aber schade eigentlich, das Ding geht Feuer hoch.
Speaker: Es gibt eine Explosion und ich habe mir nur aufgeschrieben, das war es mit Matthews.
Speaker: Matthews ist Fischfutter, genau.
Speaker: Genau.
Speaker: Er ist jetzt portioniert.
Speaker: Richtig.
Speaker: Ja, dann wird noch eine hanebüchene Geschichte erzählt, von wegen wir haben eine Signalpistole gefunden, damit rumgespielt, daher kommt der Knall.
Speaker: Und das war es dann.
Speaker: Ja, ja, auch da nicht irgendwie ein bisschen was von dem wahrscheinlich im Wasser noch rumschwimmt, aber gut, egal.
Speaker: Stefan, du bist doch mit der Seefahrerei richtig dicke.
Speaker: Was ist ein Windenholz?
Speaker: Denn das schnappt sich nämlich Filias, um irgendwie bewaffnet zu sein.
Speaker: Ich habe keine Ahnung.
Speaker: Ich habe es gegoogelt.
Speaker: Unter Windenholz habe ich nichts gefunden.
Speaker: Ich weiß aber, was ein Taillenblock ist.
Speaker: Das sind praktisch diese Teile, die in der Takelage hängen, um sozusagen Seilzüge und um Zugkraft zu optimieren.
Speaker: Wie heißt es?
Speaker: Wind?
Speaker: Windenholz.
Speaker: Du brauchst nicht googeln, ich hab's schon gegoogelt.
Speaker: Nee, ich weiß, wenn ich fragen kann.
Speaker: Ich mach den Telefonjoker.
Speaker: Okay, Telefonjoker.
Speaker: Ja, warte.
Speaker: Dann schalt mich mal rüber, bevor du nämlich sprichst, muss ich ja anmoderieren, so wie bei Wer wird Millionär?
Speaker: Also ich weiß nicht, ob er gerade online ist.
Speaker: Wir liefern das in der nächsten Folge nach.
Speaker: Wollen wir es einfach mal so sagen.
Speaker: Aber ich frage gerade den Kapitän des Jules Verne-Clubs.
Speaker: Der ist nämlich Kapitän zur See gewesen, ist jetzt Lotse.
Speaker: Und wenn es einer weiß, dann er.
Speaker: Okay, super.
Speaker: Vielleicht bis zum nächsten Mal dann die Antwort, was ein Windenholz ist.
Speaker: Super, das wäre nämlich schön.
Speaker: Also ich vermute Talienblock und bei der Gelegenheit kommt dann von Mr. Hurley und die Pulveraffen das Lied, was Bhakti singt, die Geschichte von ihm und seinem Talienblock.
Speaker: Windenholz findest du, also du findest zumindest ein Bild davon.
Speaker: Okay.
Speaker: Google kann er auch nicht.
Speaker: Also ich denke fast, dass irgendwas, wo du so ein Seil mit auf...
Speaker: Naja, das hast du halt in der Takelage, damit du, wenn du ziehst, nicht so viel Zugkraft brauchst.
Speaker: Also wäre ein Paddel vielleicht besser gewesen oder so.
Speaker: Ja, ein Paddel wäre natürlich auch viel praktischer gewesen.
Speaker: Wobei so ein Taillenblock, wenn du den gegen den Kopf kriegst, brauchst du ihn halt auch nicht mehr mit Dynamik.
Speaker: Das ist ein richtig schweres Teil.
Speaker: Hört euch mal das Lied an, dann wisst ihr, was man mit so einem Taillenblock alles machen kann.
Speaker: Genau.
Speaker: Und weil ja nichts passiert ist und man von Matthews halt auch nichts mehr findet, kann man ablegen und die Fahrt geht weiter.
Speaker: Ins Unbekannte.
Speaker: Und dann sind wir schon nochmal im Reformclub, in einem Gespräch zwischen Cromwell und Jones.
Speaker: Und Cromwell sagt nur, er wird Phileas Fogg in Japan einen Empfang bereiten.
Speaker: Einen gebürtigen Empfang, genau.
Speaker: Ende des zweiten Teils.
Speaker: Vielleicht noch eine kurze Aufklärung.
Speaker: Im Roman ist der Reformclub natürlich nicht gegen Phileas Fogg.
Speaker: Natürlich nicht.
Speaker: Also sie unternehmen nichts gegen ihn.
Speaker: Sie sind natürlich dagegen, dass er gewinnt, weil sie haben ja die gleiche Summe dagegen gesetzt.
Speaker: Sie sind genauso pleite wie er, wenn er verliert wird.
Speaker: Ja, nur zur Anführung.
Speaker: Obwohl, es ist ja eine Gesammelte.
Speaker: Es sind ja mehrere Leute, die das zusammenlegen.
Speaker: Im Roman legt jeder irgendwie 5.000 Pfund, glaube ich, zusammen.
Speaker: Und nicht so wie hier in der Geschichte gesagt wird, dass einer 20.000 Pfund dagegen wettet.
Speaker: Ja, sehr schön.
Speaker: Und wieder zwei Monate warten oder wie?
Speaker: Nee.
Speaker: Nee.
Speaker: In ungefähr, was ist, der Mai hat 31, in 31 Tagen.
Speaker: Ja.
Speaker: Also Hälfte der Zeit.
Speaker: Ich meine 10.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Ja gut, so eine Fahrt nach Japan, wie lange dauert.
Speaker: Nee, kann ja nicht.
Speaker: Die Fahrt nach Japan kann ja nicht so lange dauern, weil wenn der jetzt zwei Monate dauern würde, dann wäre ja die Hälfte der Reise schon, oder mehr als die Hälfte der Reise um.
Speaker: Okay.
Speaker: Sehr gut.
Speaker: Dann haben wir das für heute.
Speaker: Sehr schön.
Speaker: Wir haben es nicht ganz geschafft in der uns gesetzten Zeit, aber...
Speaker: Ja, es gab ein paar technische Probleme.
Speaker: Kriegen wir hin.
Speaker: Heute mal eine XXL-Folge, aber muss ja auch mal sein.
Speaker: Richtig.
Speaker: In dem Sinne.
Speaker: Spekulationen und so fallen ja diesmal aus.
Speaker: Genau.
Speaker: Ich spekuliere, dass sie jetzt nach Japan fahren, von da aus nach Amerika und von Amerika wieder Richtung Europa.
Speaker: Verdammt, wirklich.
Speaker: Und das mit Schiffen wahrscheinlich.
Speaker: Mann, Dirk.
Speaker: Und es werden Pferde vorkommen.
Speaker: Wow.
Speaker: Und weil wir in Amerika sind, bestimmt Indianer und Cowboys.
Speaker: Okay.
Speaker: Sehr gut.
Speaker: Entschuldigung, was ich jetzt so... Amerikanische U-Einwohner und Cowboys.
Speaker: In dem Sinne?
Speaker: Oder wie auch immer mal ein See.
Speaker: In dem Sinne.
Speaker: Vielen Dank euch beiden.
Speaker: Vielen Dank für eure Geduld.
Speaker: Wir sprechen uns bald wieder für die beiden Abschlussfolgen.
Speaker: Richtig.
Speaker: Dann werden wir sehen, ob sie es wirklich geschafft haben.
Speaker: Wir können gespannt bleiben.
Speaker: In dem Sinne.
Speaker: Macht's gut.
Speaker: Bis bald.
Speaker: Tschüss.
Speaker: Die Couchfesseln ist ein Hobbyprojekt und steht in keinem Zusammenhang mit dem Label Maritim.
Speaker: Die Links zu unseren Social Media Accounts findet ihr in den Shownotes.
Speaker: Wir freuen uns über jeden Follower und jede gute Bewertung.
Speaker: Wir bedanken uns bei Craft für das tolle Folgencover.
Speaker: Die Couchfesseln sind Franzi, Julia, Bina, Moritz, Stefan und Dirk.
Speaker: Intro, Einsprecher und Abspann gesprochen von Petra.
Speaker: Das hast du ja richtig gut gemacht hier mit dem Ortswechsel.
Speaker: Vielleicht muss man kurz eine rauchen.
Speaker: Ja, ja, die Fluppe sehen wir doch schon.
Speaker: Genau.
Speaker: Und wir erfahren da vielleicht als kleine Notiz, das habe ich mir noch.
Speaker: Jetzt hör doch dich nicht, Julia, was ist los?
Speaker: Nee, du musst noch mal.
Speaker: Julia, sag das bitte noch mal.
Speaker: Wir haben Lacks drin.
Speaker: Ich habe mir noch dazu notiert, dass ja Phileas fein pinglichst in einem Büchlein Zeit führt, damit er das auch... Julia, wir hören dich nicht.
Speaker: Ja, wir hören dich nicht.
Speaker: So, jetzt nochmal.
Speaker: Aber wir sehen dich auch nicht.
Speaker: Du hast Internet-Hiccup.
Speaker: Okay.
Speaker: Jetzt bitte, nochmal.
Speaker: Du hast leider Aussetzer.
Speaker: Na, super.
Speaker: Ja.
Speaker: Ja, das ist scheiße.
Speaker: Ja.
Speaker: Du bist immer weg.
Speaker: Ich weiß nicht, was wir machen sollen.
Speaker: Dann redet beide mal.
Speaker: Ich gucke mal, ob ich ein Kabel finde.
Speaker: Redet mal weiter.
Speaker: Hängst du zum Beispiel auch?
Speaker: Stammbild?
Speaker: Bewege ich mich?
Speaker: Ja, ich sehe es.
Speaker: Julia hat die Augen zu.
Speaker: Wir sind in Konsul, genau.
Speaker: Das ist, wenn man während des Sprechen liest.
Speaker: Julia, mach uns keine Angst, du warst gerade kurz weg.
Speaker: Ich mache nichts.
Speaker: Die Fenster haben getauscht.
Speaker: Jetzt sitzt du wieder an der richtigen Stelle, Dirk.
Speaker: Ich habe nichts gemacht.
Speaker: Ja, ich weiß auch nicht.
Speaker: Dann speicher halt zwischen...
Speaker: Speicher zwischen.
Speaker: Ich mache doch jetzt nicht alle 20 Minuten hier eine neue Aufnahme.
Speaker: Mir ist dabei aber auch was hier.
Speaker: Zack, Szene.
Speaker: Wir sind ja fast durch.
Speaker: Diskutieren über diesen Diskutieren, genau.
Speaker: Es hängt schon wieder.
Speaker: Ja.
Speaker: Julia, machst du gerade am Internet was?
Speaker: Nein.
Speaker: Ich habe nur nach dieser Witwerverbrennung mal gerade geschaut.
Speaker: Aber nein, ich habe nichts am Internet gemacht.
Speaker: Ich habe mir das nur aufgemacht.
Speaker: Nee, aber ich... Ja.
Speaker: Ja.
Speaker: Ja, ich bin ein paar Mal ein bisschen unterbrochen worden, weil sich im Hintergrund hier diverse Familienereignisse abspielen.
Speaker: Entschuldigung.
Speaker: Alles gut.
Speaker: Die kommen alle nach Hause und sagen alle der Mama gut.
Speaker: Ganz genau.
Speaker: Uns wurden Herzchen und Küsschen zugeworfen.
Speaker: Stimmt.
Speaker: Ja, alles gut, aber wir sind ja ganz gut.
Speaker: Ganz gut im... Genau.
Speaker: Irgendwer hat hier wieder Handy-Störungen bei uns.
Speaker: Ja.
Speaker: Ja, ich bin eigentlich ziemlich weit weg.
Speaker: Ich wollte...
Speaker: Dinger von den Ohren wegnehmen hier.






