Transcript
Speaker: Herzlich willkommen beim Higher Health Podcast.
Speaker: Wir verraten Mr. Brokkoli und spannende Gäste Informationen jenseits des Mainstreams.
Speaker: Verabschiede dich von schlechter Laune und chronischen Beschwerden und komm in deine beste Figur und dein Bestes selbst.
Speaker: Stärke deinen Geist und optimiere deine Gesundheit mit Mr. Brokkoli.
Speaker: Viel Spaß bei der Folge.
Speaker: Das ist ein Riesenproblem und das ist ja auch eben, so wie wir angefangen haben, was hat sich durch die Pandemie verändert, was hat sich durch die Zeit verändert?
Speaker: Auch ein Unterschied zwischen Menschen, die künstlich Spike vielleicht immer noch in sich haben, von denen, die Corona hatten, die Fertilität.
Speaker: vielleicht ein Stück weit schlechter geworden ist, dass es mehr Zyklusstörungen gibt, SIBO, IMO, SIFO, da gibt es ja zwischenzeitlich x Untervarianten, ganz stark vergessen wird, wie unsere Körper funktionieren.
Speaker: Die Basismaßnahmen werden nicht mehr angewandt.
Speaker: Das ist das erste, was ich den Patienten, wenn sie bei mir sind, erzähle, ist, jedes Wesen ist ein zyklisches Wesen, aber Frauen sind im Vergleich zu Männern sehr viel zyklischer.
Speaker: Bakterien töten im Darm.
Speaker: Die müssen weg, die müssen aus diesem Dünndarm raus.
Speaker: Das hat die Natur noch nicht verstanden, dass wir Frauen, wenn es hochkommt, zweimal im Leben überhaupt nur schwanger sind.
Speaker: Deshalb haben wir jeden Zyklus eine Phase, wo der sammeln will, der will aufbauen.
Speaker: Und dann ist es unfassbar schwierig, dem Essen vorzuenthalten, weil er wird grüllen.
Speaker: Wo würdest du jemandem jetzt sagen, okay, schau mal da und dahin, mach mal die und die drei, vier Dinge, da kommst du zumindest mal wieder in so ein einigermaßen gutes Fahrwasser.
Speaker: Unfassbar Wichtiges und das ist auch was, was Menschen, die mit diesen ganzen Spike-assoziierten Erkrankungen zu tun haben, auch wieder lernen müssen, weil der Körper ja zusätzlich noch Stress obendrauf bekommen hat und er hat eigentlich eh schon genug, die Basismaßnahmen nicht treffen kann,
Speaker: dann werden die Leute nicht heilen.
Speaker: Spike-Protein eine große Affinität zur Darmschleinhaut hat, sich da ablagert, auch zu den Geschlechtsorganen, bei den Frauen die Eierstöcke hat man auch nachgewiesen.
Speaker: The next big shit.
Speaker: Dieses Video wird dir präsentiert von deinem Mr. Broccoli und ist für Menschen gedacht, die sich abseits der Massenmedien ihr eigenes Bild machen wollen.
Speaker: Tatsächlich hat sich generell in meinem Empfinden verändert, dass die Leute, nennen es mal, dünnhäutiger geworden sind.
Speaker: Dass sie die Stressresilienz abgenommen hat.
Speaker: Dass generell auch Menschen, die gut dastehen, weil sie schon lange was für ihre Gesundheit tun, Probleme haben, das manchmal zu halten.
Speaker: Dass Themen wie Darmdysbiosen, Leaky Gut, Darmdysbiosen,
Speaker: manchmal schwerer zu behandeln sind, sieht man ganz klar.
Speaker: Und da sieht man aus meinem Empfinden auch einen Unterschied zwischen Menschen, die künstlich Spike vielleicht immer noch in sich haben, von Menschen oder denen, die Corona hatten.
Speaker: Und bei Frauen sieht man einfach auch, dass sie auf Stress anders reagieren wie Männer, dass die Fertilität vielleicht ein Stück weit schlechter geworden ist, dass es mehr Zyklusstörungen gibt.
Speaker: Das gab es schon immer, aber dass auch die Verarbeitung dessen, was sozial passiert ist in den Pandemiejahren, den Leuten zu schaffen macht.
Speaker: Und das unterstützt natürlich nicht gerade die Gesundheit, nicht das Immunsystem,
Speaker: Es saugt Energie, deshalb sind die Leute erschöpfter.
Speaker: Ja, es ist einfach definitiv nicht besser geworden.
Speaker: Ja, wir sind ja in Zeiten, in denen wir quasi alles mitbekommen durch die Medien und durch die allumfassende Verbundenheit auch über das Internet und so bekommen wir grundsätzlich mit, wenn ein Sack Reis irgendwo umfällt und leider wird ja sehr häufig über viele schlimme Themen mehr kommuniziert und berichtet wie über positive Themen und
Speaker: Es gibt so viele Dinge, über die wir uns aufregen können.
Speaker: Und was ich so vermute, ist, dass viele Menschen in eine Art Resignation gehen.
Speaker: Also sie regen sich nicht mehr auf über Missstände, wie es früher war, vielleicht mehr Demos, mehr auch Leidenschaft, sondern dadurch, dass gefühlt täglich oder vielleicht sogar stündlich einfach irgendwas reinprasselt,
Speaker: dann sind wir überfordert mit dessen Aufarbeitung und Bearbeitung,
Speaker: Aber unser Unterbewusstsein und dann vielleicht auch unser intelligentes Bewusstsein reagiert natürlich immer noch darauf, also Stichwort Vagusnerv.
Speaker: Also wir sind dann quasi innerlich immer angespannt und das tut sich dann natürlich auch in Symptomen wie zum Beispiel den Darm, wie zum Beispiel der Zyklusbeschwerden oder bei anderen auf die Haut, auch chronische Kostschmerzen und so weiter niedersprasseln.
Speaker: Also lange Rede, kurzer Sinn.
Speaker: Wir kommen in so einem Zeitalter über diese Massenmedien, dass wir in eine Resignation gehen, weil die Sau, die gestern durchs Dorf getrieben wurde, ist heute schon wieder fast vergessen, obwohl wir gestern gedacht haben, die Welt geht unter, oder?
Speaker: Absolut, absolut.
Speaker: Also natürlich kann man sich nicht mehr vorstellen, ohne Internet, soziale Medien, vielleicht auch künstliche Intelligenz zu leben.
Speaker: Das hilft ja uns wirklich auch richtig gut.
Speaker: Aber was ich auch merke, ist, die Leute sind dadurch unfassbar verunsichert.
Speaker: Was soll ich essen?
Speaker: Was für einen Sport soll ich treiben?
Speaker: Wie soll ich schlafen?
Speaker: Welche Nahrungsergänzung soll ich nehmen?
Speaker: Und das führt letztlich auch dazu, dass ganz...
Speaker: ganz stark vergessen wird, wie unsere Körper funktionieren.
Speaker: Die Basismaßnahmen werden nicht mehr angewandt.
Speaker: Das Erste, was ich den Patienten, wenn sie bei mir sind, erzähle, ist, wie sie den Tagesrhythmus erst mal wieder in Gang bringen.
Speaker: Was überhaupt geschehen muss, damit unsere Zellen wissen, zu welcher Zeit sie was zu tun haben.
Speaker: Das ist ganz grundlegend.
Speaker: Die Zelle muss wissen, wann sie Hormone zu produzieren hat, wann sie Cortisol zu produzieren hat.
Speaker: Auch so eine Sau, die gerade durchs Dorf getrieben wird, wo ganz viel Verwirrung herrscht.
Speaker: Jeder hat jetzt plötzlich eine Cortisonerkrankung, haben sie vielleicht auch.
Speaker: Also sowas zum Beispiel wie, ich sehe gleich zum Aufwachen frühes Sonnenlicht.
Speaker: Das wäre ja zum Beispiel was, um den hormonellen Biorhythmus in Gang zu bringen, was heute ja fast gar keiner mehr macht.
Speaker: Genau.
Speaker: Genau.
Speaker: Also wenn ich meinen Patienten sage ich immer, deine Zelle ist wie ein Chemiebaukasten.
Speaker: Ja, das ist ein Räumchen und da stehen an der Wand ganz viele Regale und da stehen tausende von Chemikalien drin.
Speaker: Was passiert, wenn du relativ unkoordiniert irgendwann irgendwas zusammenschüttest?
Speaker: Im besten Fall macht es Flop, im schlechtesten Fall explodiert deine Zelle.
Speaker: Also es funktioniert nicht.
Speaker: Das heißt, woher weiß die Zelle überhaupt, wann sie was zu tun hat?
Speaker: Denn nachts tut sie ja offensichtlich andere Dinge, wie sie tagsüber tut.
Speaker: Und das tut sie in jedem Organsystem.
Speaker: Sei es die Fortpflanzungsorgane, sei es der Daumen, der hat nachts was anderes zu tun wie tagsüber.
Speaker: Und die Zellen wissen daher, was sie wann zu tun haben, dass sie eine Uhr haben.
Speaker: Jede
Speaker: Zelle hat eine Uhr und die Hauptuhr, die Master Clock, die sitzt hier oben, die sitzt auf der Kreuzung der beiden Sehnervenkerne und das zeigt uns schon, worauf die reagiert, diese Meister Uhr, nämlich auf Licht.
Speaker: Und die stellt sich über die Frequenzen ein und dann sagt die Meister Clock,
Speaker: Zu den Slave-Blocks, ja, die heißen tatsächlich Skladenuhren, die kleinen Uhrchen in den Zellen, was sie zu tun haben.
Speaker: Und wenn ich schon diesen Input nicht habe, weil ich, wie in der modernen Welt üblich, morgens, wenn ich aufstehe, auf den Lichtschalter drücke, was kommt raus aus modernen Lampen?
Speaker: Blaues Licht.
Speaker: Blaulicht, ja.
Speaker: Ja, abends gehe ich ins Bett.
Speaker: Das Letzte, was ich tue, ist auf den Lichtschalter drücken.
Speaker: Was mache ich?
Speaker: Ich mache das blaue Licht aus.
Speaker: Und evolutionär ist blaues Licht eben, geh raus und jag den Maut.
Speaker: Ja, und da kann man es schon verstehen, wenn ich mich um sowas nicht kümmere, wenn ich morgens rausgehe, wie du gesagt hast.
Speaker: vielleicht den Übergang von der Dunkelheit zu roter Frequenz, zu gelber Frequenz mitkriege, dann weiß mein Körper, ah, dunkel, rot, gelb, das ist morgen.
Speaker: Ich muss also die Cortisolproduktion hochfahren.
Speaker: Wie brauche ich morgens?
Speaker: Das ist nicht immer böse Cortisol.
Speaker: Manchmal brauche ich das.
Speaker: Und abends geht es genau andersrum.
Speaker: Wenn ich aber von blau zu blau gehe, denkt mein Körper die ganze Zeit, ach du je, verschlafen, ich soll schon den Mammut jagen.
Speaker: Gerade war ich noch im Tiefschlaf.
Speaker: Abends denkt er,
Speaker: Was ist denn jetzt los?
Speaker: Okay, Regenerationsphase übersprungen.
Speaker: Melatoninproduktion geht erst Stunden später los.
Speaker: Dasselbe fürs Essen.
Speaker: Wann esse ich?
Speaker: Es geht immer darum, was esse ich?
Speaker: Zu welcher Gruppe von Ernährung fühle ich mich zuständig oder passend?
Speaker: Keiner redet darüber, was für eine Info ich meinem Körper gebe, was ich esse, wann ich esse.
Speaker: Und das ist was unfassbar Wichtiges.
Speaker: Und das ist auch was, was Menschen, die mit diesen ganzen Spike-assoziierten Erkrankungen zu tun haben, auch wieder lernen müssen.
Speaker: Weil der Körper ja zusätzlich noch Stress obendrauf bekommen hat.
Speaker: Und er hat eigentlich eh schon genug.
Speaker: Und wenn er die Basismaßnahmen nicht treffen kann,
Speaker: dann werden die Leute mich heilen.
Speaker: Und das ist, so finde ich, das Hauptproblem und das, was ich eigentlich versuche zu tun und den Leuten auch zu erklären.
Speaker: Wie funktioniert dein Körper?
Speaker: Der ist nämlich auf Steinzeitniveau.
Speaker: Das ist leider so.
Speaker: Beziehungsweise Gott sei Dank.
Speaker: Ja, grundsätzlich sagst du, dass wir überhaupt unseren normalen Lebensrhythmus und Fluss verloren haben durch die ganzen modernen Technologien und dass wir hinten und vorne nicht mehr wissen, wie überhaupt ein artgerechtes Leben funktioniert.
Speaker: Du hast Steinzeit angesprochen, gut, da will wahrscheinlich keiner mehr zurück, allerdings ist es eben wichtig,
Speaker: zu verstehen, wie der Körper so tickt.
Speaker: Und du bist eben eine Verfechterin und ein großer Fan davon, dass wir in diesen ursprünglichen Biorhythmus wieder zurückkommen.
Speaker: Also mal ein paar konkrete Beispiele.
Speaker: Wir sehen Sonnenlicht direkt früh nach dem Aufstehen.
Speaker: Und egal, ob dann auch Wolken da sind, gehen wir trotzdem raus und schauen durch die Wolken.
Speaker: Einfach, dass unsere Zellen informiert werden.
Speaker: Jetzt ist Tag.
Speaker: Und abends dunkeln wir eben unser Zimmer ab, dass wir eben merken, okay, jetzt wird es Nacht.
Speaker: Wir sollten nicht ein bis zwei Stunden vor dem Zu-Bett-Gehen essen.
Speaker: Also auch das bringt ja unsere ganze Insulin-Produktion wieder nach oben.
Speaker: Das heißt, wir können viel weniger in den Tiefschlaf gehen.
Speaker: Besser wäre drei bis vier Stunden quasi Minimum vor dem Schlafen gehen zu essen.
Speaker: Dann hast du das ganze Thema Licht angesprochen, weniger Blaulicht, zumindest abends vielleicht solche Blaulicht-Blockerbrille
Speaker: benutzen.
Speaker: Also gerade auch, wenn ich auf Handy schaue, also am besten wäre natürlich ein bis zwei Stunden vor dem Schlafengehen das Handy komplett zu vernichten oder in Flugmodus zu setzen.
Speaker: Aber ansonsten schaue ich mit Blaulicht drauf.
Speaker: Und du hast das ganz große Thema Essen angesprochen.
Speaker: Auch da scheinen wir ja komplett irgendwie so eine Art Struktur verloren zu haben.
Speaker: Jeder isst, wann er will.
Speaker: Es wird zwar oft über Fasten gesprochen, aber dann heißt es ja auch, Frauen sollten nicht so lange fasten, maximal 12 Stunden, 14 Stunden.
Speaker: Aber da ist ja dann, viele Menschen essen dann 5, 6 Mal am Tag.
Speaker: Das heißt, auch da kommt ja wahrscheinlich dieser ganze Rhythmus durcheinander, oder?
Speaker: Vielleicht magst du dazu ein bisschen noch was sagen.
Speaker: Also das Thema...
Speaker: Essen ist ja riesig.
Speaker: Ich meine, das weißt du.
Speaker: Darauf passiert ja ganz viel von dem, was du glücklicherweise an die Menschheit rausgibst.
Speaker: Und ich merke einfach, dass die Menschen sich mehr mit dem beschäftigen, was esse ich?
Speaker: Bin ich Veganer?
Speaker: Bin ich Carnivore?
Speaker: Bin ich irgendwas anderes?
Speaker: Weiß ich nicht.
Speaker: Wahrscheinlich kann man ja seitenweise zwischenzeitliche Ernährungssysteme auflisten.
Speaker: Und eben dann wird vergessen, dass es viel wichtiger ist, mal darüber nachzudenken, dass man mal nicht isst.
Speaker: Tatsächlich, ja.
Speaker: Also wenn ich Frauen berate, wie sie sich ernähren sollen, dann ist der erste Punkt, wir brauchen Fastenzeiten, auch als Frauen.
Speaker: Aber es stimmt ganz klar, dass Frauen anders fasten müssen wie Männern und das hängt einfach mit unseren Zyklen zusammen.
Speaker: Jedes Wesen ist ein zyklisches Wesen, aber Frauen sind im Vergleich zu Männern sehr viel zyklischer.
Speaker: Wenn ich den Frauen erkläre, wie sie im Vergleich zu Männern sind, dann bin ich immer ein bisschen männerfeindlich, muss ich zugeben.
Speaker: Ich bin überhaupt nicht männerfeindlich, das weißt du, glaube ich.
Speaker: Aber letztlich, wenn man sich einen Monat anguckt, Zeitachse, Hormonverlauf von Männern, das macht so.
Speaker: Und bei Frauen macht so einen Monat so.
Speaker: Ja, deshalb sind Frauen ja auch nie quasi gleich in ihren Emotionen.
Speaker: Es kann durchaus nur sein, dass die von heute auf morgen oder von einer Sekunde auf die andere brutal explodieren.
Speaker: Und damit müssen wir Männer natürlich auch klarkommen.
Speaker: Dann sind sie nicht in ihrer Mitte tatsächlich.
Speaker: Aber ja, das stimmt.
Speaker: Denn wir sind natürlich dafür gemacht, Kinder zu kriegen.
Speaker: Und das ist eine, kann man sich ja vorstellen, eine hochkomplexe Geschichte.
Speaker: Und das hängt aber auch dann mit der Ernährung zusammen.
Speaker: Denn zum Beispiel während unserer Menstruationsphase sind wir Männern relativ ähnlich.
Speaker: Ja, also vom ersten Tag der Blutung an bis so circa vier, fünf Tage in den Zyklus rein, sind unsere Hormonlevel relativ niedrig, gleich bleiben.
Speaker: Da haben wir Testosteron, wir haben so ein kleines bisschen Östrogen.
Speaker: Und nicht sehr viel mehr.
Speaker: Das heißt, wenn man über Fasten redet, dann befinden wir uns in den ersten...
Speaker: Vielleicht will man, wenn man gerade frisch seine Tage hat, wollen die meisten vielleicht nicht fasten.
Speaker: Aber so die ersten zehn Tage sind für eine Frau eigentlich ganz gut verträglich, weil wir dann auch besser insulinsensitiv sind, wenn wir Östrogen haben, weil wir eben im Verhältnis viel mehr Testosteron haben, was auch den Fettstoffwechsel natürlich positiv beeinflusst, die Energieverarbeitung positiv beeinflusst.
Speaker: Und dann fängt das Östrogen an zu steigen und
Speaker: Wenn dann ein Ei gesprungen ist, produzieren wir Progesteron.
Speaker: Und Progesteron ist eigentlich das Hormon, das uns darauf vorbereitet, schwanger zu werden.
Speaker: Und in der Steinzeit haben wir ja eigentlich ganz selten als Frauen menstruiert, weil wir keine Verhütung hatten.
Speaker: Das heißt, entweder wir waren schwanger oder haben gestillt oder hatten mal kurze Phasen, in denen wir eben nicht eins von beiden waren.
Speaker: Das heißt, wir waren abgestimmt.
Speaker: eigentlich immer in einem Zustand, wo Wachstum gewollt war.
Speaker: Da war das dann vielleicht auch gar nicht so wichtig.
Speaker: Da war es einfach wichtig, überhaupt zu essen.
Speaker: Und heute ist es aber so, dass in dieser zweiten Phase, wenn wir Progesteron hoch haben, das sinkt unsere Insulinsensitivität.
Speaker: Unser Körper schreit nach Nahrung, weil wir sollen ja Fettreserven aufbauen, weil ja dieses Kind kommt.
Speaker: Das hat die Natur noch nicht verstanden, dass wir Frauen eben, wenn es hochkommt, zweimal im Leben überhaupt nur schwanger sind.
Speaker: Deshalb haben wir jeden Zyklus eine Phase, wo der sammeln will, der will aufbauen.
Speaker: Und dann ist es unfassbar schwierig, dem Essen vorzuenthalten, weil er wird brüllen.
Speaker: Deshalb hat man Heißhungerattacken tendenziell eher in der zweiten Zyklusphase oder kurz vor der Menstruation, weil das Progesteron hoch ist und das denkt, hey, da kommt gleich ein Kind, ich brauche meine Reserven.
Speaker: Also ist Fastenkontraproduktiv.
Speaker: Und das bringt uns in Stress.
Speaker: Und Frauen verarbeiten Stress wieder anders.
Speaker: Was macht Stress?
Speaker: Das bringt es Cortisol hoch.
Speaker: Cortisol ist wiederum Kontra zur Insulinsensitivität, macht Glyconeogenese.
Speaker: Und wenn man das nicht verstanden hat, und das ist natürlich sehr komplex, weil die meisten Kollegen, die ich kenne, selbst teilweise Gynäkologen, haben den Zyklus nicht verstanden,
Speaker: Wenn man das versteht, dieses Konzept, dann können auch Frauen fasten und zwar so fasten, dass es für sie Sinn macht und dass sie auch davon profitieren.
Speaker: Und Fasten, ich meine, das wissen du und ich, ich esse einfach ganz oft fast.
Speaker: mal 14 Stunden oder auch mal 18 Stunden nichts, nicht weil ich bewusst faste, sondern weil ich das einfach tue und dann kann man das auch.
Speaker: Aber viele Menschen essen ja, also die essen vielleicht mal, wenn sie kurz schlafen, sechs Stunden nichts.
Speaker: Das sind diese Zyklen verkehrt.
Speaker: Und wir reden ja nicht drüber, dass man irgendwie 72 Stunden Fasts machen muss als Frau.
Speaker: Das kann man auch machen, aber dann besser eben in dieser ersten Hälfte.
Speaker: Dann fällt es einem auch leichter.
Speaker: Und das sind die Dinge, die wir verstehen müssen.
Speaker: Wir müssen verstehen, was der Intake von Nahrung mit uns macht, was er zu welcher Zeit damit macht.
Speaker: Und bei Frauen müssen wir eben verstehen, in welchem Zyklusbereich sind wir.
Speaker: Und auch wenn wir dann vielleicht keinen Zyklus mehr haben als Frauen nach der Menopause, postmenopausal,
Speaker: Ich persönlich denke eh, wir sollten ein Leben lang diese Hormone haben und die ersetzen.
Speaker: Das ist der Longevity-Hack überhaupt für Frauen, meiner Meinung nach.
Speaker: Aber auch dann können wir diese Zyklen beibehalten, weil es unseren Körpern einfach gut tut.
Speaker: Und das ist wichtig.
Speaker: Und was ich dann esse, ist natürlich wichtig.
Speaker: Aber es ist nicht ganz so wichtig, wie wann ich esse und wie ich es eben betreibe, auch mit den Hungerphasen.
Speaker: Ja, vielen lieben Dank für den Longevity-Hack für Frauen schlechthin.
Speaker: Also gut, dass du den nochmal angesprochen hast.
Speaker: Du meinst wahrscheinlich bioidentische Hormone.
Speaker: Genau, meine bioidentische Hormontherapie, denn
Speaker: Das ist auch wieder sowas.
Speaker: Warum schaltet uns der Körper die Hormone als Frau ab?
Speaker: Bei Männern ist das ja auch eher wieder, es macht irgendwie so, das geht schon runter.
Speaker: Aber bei Frauen macht es halt Menopause.
Speaker: Definitionsmäßig ist das die letzte Blutung, nach der man ein Jahr nicht geblutet hat.
Speaker: Da ist auch immer Verwirrung.
Speaker: Aber dann macht es halt flach.
Speaker: Also das ist nicht so.
Speaker: Das macht...
Speaker: Und weg ist es.
Speaker: Und danach werden Frauen krank, kriegen Osteoporose, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Insulinresistenz und so weiter, weil eben diese Hormone fehlen.
Speaker: Und in der Steinzeit haben wir diese Zeit wahrscheinlich gar nicht lange erlebt.
Speaker: Wir können uns nicht mehr reproduzieren.
Speaker: Das heißt, wir sind gestorben.
Speaker: Das ist getan und wir sind gestorben.
Speaker: Wir haben nicht 40 Jahre ohne Hormone gelebt.
Speaker: Männer können sich deshalb ja auch bis ins hohe Alter fortpflanzen.
Speaker: Deshalb ist es da vielleicht auch anders.
Speaker: Also wenn du mal, wenn du mit 13 dein erstes Kind hattest oder mit 15 und dauerhaft schwanger warst oder gestillt hast, dann bist du einfach fertig mit 40.
Speaker: Na, da ist nicht mehr viel.
Speaker: Du hast ja auch keine Nahrungsergänzung eingenommen oder wie auch immer, die dich vielleicht wieder ein bisschen aufgebaut hat.
Speaker: Du warst einfach leer, hast 15 Nachkommen produziert vielleicht und dann war es Zeit zu gehen.
Speaker: Und dann hattest du diese Zeit zwischen 60 und 90 gar nicht.
Speaker: Und ohne Hormone geht es bergab.
Speaker: Deshalb, ja, für mich der größte Longevity-Hack alleine reicht es natürlich auch nicht, aber ja.
Speaker: Ja, also das scheint ja jetzt in der aktuellen Zeit nicht mal noch ein Longevity-Hack zu sein, sondern überhaupt vielleicht auch einer der Hacks, dass ich überhaupt noch ein gesundes Leben führen kann, jetzt gerade im
Speaker: Nach der C-Zeit und nach der Pandemie und einigen Injektionen später bei manchen Leuten scheint ja alles komplett durcheinander zu sein.
Speaker: Und was siehst du denn da in der Praxis, was würdest du den Menschen denn empfehlen, auch gerne auch Männern,
Speaker: außer den bioidentischen Hormonen.
Speaker: Du hast gesagt, wir sollten an der Basis wieder beginnen, aber die Basis ist ja dann auch komplett dereguliert.
Speaker: Also wahrscheinlich spielt der Darm verrückt, wahrscheinlich haben wir entweder gar keinen Hunger mehr oder wir müssen den ganzen Tag essen.
Speaker: Also da ist ja bei jedem alles komplett verschoben.
Speaker: Wo würdest du jemandem jetzt sagen, okay, schau mal da und da hin, mach mal die und die drei, vier Dinge, da kommst du zumindest mal wieder in so ein einigermaßen gutes Fahrwasser.
Speaker: Tatsächlich, das was du ja wahrscheinlich auch in fast jedem zweiten Podcasts sagst.
Speaker: Schaut nach eurer Ernährung, schaut nach eurem Fasten.
Speaker: Also das, wie gesagt, zur Ernährung gehört für mich auch das Nicht-Essen.
Speaker: Schaut nach eurer Bewegung.
Speaker: Schaut nach artgerechtem Leben, schaut nach eurer Lichthygiene, pflegt eure Rhythmen, schaut nach Entstressung, Riesenthema, weil gerade Darmerkrankungen sind, glaube ich, schon die letzten 50 Jahre ganz weit oben gestanden, aber die sind auch eben hochwertig.
Speaker: nach der Pandemie explodiert.
Speaker: Sieht man auch, habe ich ja glaube ich am Anfang schon gesagt, dass es echt schwieriger geworden ist, auch Därme zu behandeln.
Speaker: Wir haben ganz viele Dünndarmfehlbesiedelungen.
Speaker: Das ist so ein Thema, das auch irgendwie SIBO, genau SIBO, IMO, SIFO.
Speaker: Ja, da gibt es ja zwischenzeitlich x Untervarianten.
Speaker: Und das zeigt ja eben, dass unsere Organe,
Speaker: nicht mehr ordentlich arbeiten.
Speaker: Es wurde ja auch nachgewiesen, dass zum Beispiel Spike-Protein eine große Affinität zur Darmschleinhaut hat, sich da ablagert, auch zu den Geschlechtsorganen bei den Frauen.
Speaker: Die Eierstöcke hat man auch nachgewiesen, dass man da eine erhöhte Akkumulation von Spike-Proteinen findet.
Speaker: Und dann müssen wir eben, dann funktionieren die nicht mehr.
Speaker: Anhand vom Darm kann man ganz klar sagen, warum haben wir
Speaker: SIBO, also Dünndarmfehlbesiedelung, das heißt viel zu viele Bakterien im Dünndarmabschnitt, wo sie eigentlich nur in geringen Mengen hingehören.
Speaker: Die gehören in Dickdarm, weil die Motilität des Darms nicht mehr funktioniert, weil die Abwehrmechanismen nicht mehr funktionieren, weil die Leute ein Leaky Gut haben, damit das Immunsystem komplett am Durchdrehen ist.
Speaker: Deshalb steigt ja auch die Rate an Unverträglichkeiten, die Rate an Autoimmunerkrankungen.
Speaker: weil 80% unseres Immunsystems hinter unserer Darmschleimhaut sitzen.
Speaker: Das ist ja wahrscheinlich so individuell und so schwierig zu behandeln, wie der einzelne Mensch individuell selbst ist.
Speaker: Es gibt dafür zwei, drei grundsätzliche Sachen.
Speaker: Also wenn ich ein Leaky Gut hätte, würde ich wahrscheinlich erst mal zwei, drei, vier Tage fasten, sofern das möglich ist.
Speaker: Und dann, wie es unser gemeinsamer Mentor Dr. Kai Bredorst eben auch sagt,
Speaker: dann relativ darmfreundliche Lebensmittel essen, die wenig Ballaststoffe enthalten oder wenig sekundäre Pflanzenstoffe, die dann den Darm reizen würden, einfach um zu sehen, dass wir diese Mucosa, diese Darmschleimhaut wieder so ein bisschen regenerieren können und dann langsam aufbauen.
Speaker: Würdest du auch zusätzlich irgendwelche Präbiotika oder Probiotika und so weiter geben?
Speaker: Tatsächlich muss man Darm immer sehr individuell behandeln und in einem Stufenschema.
Speaker: Also wenn ich eine Dünndarmfehlbesiedelung habe und das mache, was erstmal eigentlich gut wäre für meinen Darm, nämlich einen bunten Strauß an sekundären Pflanzenstoffen und Ballaststoffen zu essen.
Speaker: Das wäre super, wenn wir einen gesunden Darm haben.
Speaker: Dann explodieren die Leute, denn dann fressen die Bakterien im Dünndarm schon diese Ballaststoffe, produzieren Gas und die sehen aus wie neunter im Monat schwanger, weil einfach die Bakterien an der falschen Stelle sitzen.
Speaker: Das heißt, in so einem Fall muss ich dann als erstes Mal was tun, was ich sonst nicht so gern täte, nämlich Bakterien töten im Darm.
Speaker: Die müssen weg, die müssen aus diesem Dünndarm raus.
Speaker: Und dann muss ich, wie du sagst, ihn vorsichtig aufbauen.
Speaker: Dann ist es eben auch nicht so clever, gleich mit einer hohen ballaststoffhaltigen Diät anzufangen.
Speaker: Ich muss vielleicht nach Lektinen schauen.
Speaker: Ich muss gucken, dass die Darmschleimhaut überhaupt Energie hat.
Speaker: Das heißt, wir müssen die Mitochondrien behandeln.
Speaker: Man kann zum Beispiel ganz gut mit Butyrat dann ersetzen.
Speaker: Butyrat ist ja so, ich habe vor kurzem einen Podcast gehört, der nannte das The Next Big Shit.
Speaker: Das ist so ein Stoff, kurzkettige Fettsäuren, die einfach extrem gut sind für unseren Körper.
Speaker: Das heißt, ich muss erst mal wieder die Energie in die Darmzellen zurückkriegen, dass die überhaupt wieder dicht halten.
Speaker: Ich muss mein Immunsystem beruhigen.
Speaker: Das heißt, ich muss Unverträglichkeiten behandeln.
Speaker: Es ist unfassbar komplex und ich sehe eben auch viele Patienten, die vielleicht schon über mehrere Jahre im Eigenregie versucht haben, ihren Daumen hinzukriegen.
Speaker: Und es ist ganz arg schwierig, weil man wirklich, man kommt nicht weiter, wenn man wirklich ein Problem hat, ohne Diagnostik manchmal oder jemanden, der zumindest allein schon durch die Anamnese weiß, dahin geht es.
Speaker: Und dann ein Stufenschema aufzubauen und in der täglichen Praxis funktioniert selbst mit viel Erfahrung kein Schema F.
Speaker: Und ich würde jedem, der wirklich ein ernsthaftes Problem hat, raten, sich mal jemanden zu suchen.
Speaker: Das ist aber auch nicht so einfach.
Speaker: So viele gibt es ja gar nicht.
Speaker: Das merke ich auch.
Speaker: Die Anfragen sind enorm hoch.
Speaker: Und wenn ich einen, sage ich mal, einigermaßen gesunden Darm habe, Leaky Gut reduziert euren Stress.
Speaker: Das ist einer der Haupttipps.
Speaker: Denn was passiert, wenn wir Stress haben?
Speaker: Unser Körper denkt, wir müssen alle Kraft in Muskeln und Hirn und Herz packen.
Speaker: Die Durchblutung wird aus dem Darm komplett abgezogen, weil Verdauen ist halt nun mal jetzt gerade nicht so wichtig, wenn ich vor dem Säbelzahntiger fliehe.
Speaker: Und dadurch wird der Darm massiv geschwächt.
Speaker: Und wenn ihr das den ganzen Tag tut, über Wochen, über Monate, über Jahre, dann habt ihr hundertprozentigen Probleme im Darm, weil die Durchblutung reduziert wurde.
Speaker: Und dasselbe gilt dann eben eigentlich auch für die Fortpflanzungsorgane.
Speaker: Denn Fortpflanzung ist im Stress halt eigentlich auch nicht angesagt.
Speaker: Und ja, so muss man verstehen, warum sind die Dinge, wie sie sind.
Speaker: Das heißt für den Darm Stress reduzieren, artgerecht essen.
Speaker: Wenn artgerecht essen nicht funktioniert,
Speaker: Dann habt ihr tatsächlich vermutlich eine Dysbiose, sprich die falschen Bakterien, die aus dem guten Zeug, was ihr esst, ungute Stoffe produzieren.
Speaker: Fehlbesiedelung im Dickdarm, zu viele Proteine macht zum Beispiel Ammoniak.
Speaker: Nicht so toll, Nervengift, Mitochondrien toxisch.
Speaker: Das heißt, wenn ihr merkt, das funktioniert nicht nach dem Schema, wo man vielleicht gemeinhin denkt, das ist gesund,
Speaker: dann müsst ihr nachgucken lassen, weil dann stimmt irgendwas nicht.
Speaker: Und das muss man dann viel gezielter angehen, da hilft es dann halt leider nicht mehr, das zu tun, was bei zehn Freunden geholfen hat, wenn es bei einem selber nicht funktioniert.
Speaker: Also wer da einen entsprechenden Therapeuten möchte, kann gerne mal den Link in der Beschreibung anklicken, da gibt es natürlich eben auch sehr viele Hilfestellen.
Speaker: Du selber bist ja eben auch schon ganz gut gebucht.
Speaker: Ja.
Speaker: Also das wissen wir, dass gute Ärzte natürlich eben auch sehr fragmentiert werden.
Speaker: Jetzt hast du Stress angesprochen, du hast den typischen Säbelstantiker angesprochen.
Speaker: Ich meine, der ist ja von unserer heutigen Welt so weit weg, wie der Mond von der Erde gefühlt.
Speaker: Aber was...
Speaker: Wir haben ja ständig Dauerstress, den wir gar nicht wahrnehmen.
Speaker: Also den Säbelzahntikern haben wir ja zumindest noch gesehen und wenn er dann weg war, konnten wir uns beruhigen.
Speaker: Aber heute schlagen ja ständig Dinge auf uns zu.
Speaker: Wir haben die Medien angesprochen.
Speaker: Wir haben aber auch solche Unwürdigkeiten.
Speaker: unsichtbaren Quellen wie Elektrosmog um uns herum.
Speaker: Wir haben natürlich Streit zwischenmenschliche Beziehungen, die vielleicht uns dauerhaft belasten, ohne dass wir jetzt im Moment gar nicht im Streit sind.
Speaker: Dann haben wir ja die ganze Thematik Umweltvergiftung oder auch, du hast angesprochen, was wir essen.
Speaker: Dort ist ja eben auch ganz viel Pestizide, Herbizide, aber auch Mikroplastik, Schwermetalle und so weiter mittlerweile drin.
Speaker: Also auch da dürfen wir darauf achten.
Speaker: Also dementsprechend, es gibt sehr viel, was uns quasi unbewusst
Speaker: dem sind wir gar nicht bewusst, aber trotzdem in Stress versetzt.
Speaker: Und dann kamen natürlich eben auch die letzten Jahre noch dazu, wo uns extrem krass viel Angst gemacht wurde während der Pandemie, plus uns dann noch quasi gegebenenfalls Mittelchen verabreicht, die quasi alles in unserem Körper in Stress versetzen.
Speaker: Und dementsprechend ist wahrscheinlich auch dein Tipp, du arbeitest ja sehr holistisch, da eben auch mal sich einfach nur hinzusetzen,
Speaker: sich das bewusst zu machen und dann zum Beispiel über Yoga, Meditation, Atemtechniken, Affirmationen, was es nicht alles gibt, dort eben auch überhaupt erstmal ständig runterzukommen.
Speaker: Und das ist nicht nur einmal der Fall, dass ich das machen muss, sondern ich glaube, das ist eine tägliche Routine, die du auch in deiner Biohacking-Praxis mehr oder weniger wahrscheinlich eben auch jedem empfehlen würdest, oder?
Speaker: Definitiv.
Speaker: Denn tatsächlich gibt es ja auch klassische Untersuchungen, die zeigen, dass Stress zwischenzeitlich zu einem der Haupttodesursachen gehört.
Speaker: Da denkt man ja immer Stress, warum sollte ich jetzt an Stress sterben?
Speaker: Aber natürlich die Folgen daraus, denn das ist eben das Problem, dass diese Stressreaktion,
Speaker: Das ist immer noch die Säbelzahntiger-Reaktion.
Speaker: Und Säbelzahntiger hat halt maximal zehn Minuten gedauert, denn entweder du warst auf dem Baum oder er hatte dich gefressen.
Speaker: Dann war es gerade egal, ob du noch Stress hattest oder nicht.
Speaker: Und heute laufen diese Prozesse eben über Jahre.
Speaker: Und wenn man daran nicht ansetzt, deshalb, es ist so unglaublich anstrengend, gesund zu bleiben.
Speaker: Das muss man ganz klar sagen.
Speaker: Ich meine, wir zwar wissen das, wir tun schon seit langer Zeit sehr viel, aber
Speaker: Man muss es in den Tagesrhythmus einbauen.
Speaker: Ich kann kurz vielleicht sagen, was ich mache.
Speaker: Das zeigt vielleicht, was man so alles tun kann.
Speaker: Also A, wenn ich abends anfange, ich persönlich trage ab Sonnenuntergangszeit eine Blaulichtblockerbrille.
Speaker: Ich habe versucht, vielleicht zum Sonnenuntergang rauszugehen.
Speaker: Schaffe ich nicht immer.
Speaker: Ich habe ja auch einen Job, ich habe ein Kind, ich habe einen Mann, ich habe einen Haushalt.
Speaker: Aber das versuche ich.
Speaker: Dann habe ich die auf, bis ich ins Bett gehe.
Speaker: Da kommt auch kein helles Licht mehr in meine Augen.
Speaker: Ich habe so kleine rote Lämpchen überall und putze mehr oder weniger in der Dunkelheit meine Zähne.
Speaker: Ich habe eine ganz klare Rhythmik, wann ich schlafen gehe.
Speaker: Das wird natürlich mal unterbrochen, wenn ich am Wochenende wo eingeladen bin oder wie auch immer.
Speaker: Aber ich gehe immer ungefähr zur gleichen Zeit ins Bett und stehe ungefähr zur gleichen Zeit auf.
Speaker: Ja, ganz einfach.
Speaker: Ich gehe morgens zumindest fünf bis zehn Minuten auf den Balkon und heute Morgen habe ich zum Beispiel meine Hochbeete gesäubert, fünf Minuten lang um fünf nach sechs und habe Tageslicht in die Augen gekriegt.
Speaker: Ich faste, zyklusangepasst und ich versuche mich vollwertig und so natürlich wie möglich zu ernähren.
Speaker: Das heißt, ich versuche Giftstoffe so gut es geht zu umgehen.
Speaker: Ich versuche die Dinge so bio wie möglich zu kaufen, so wenig verarbeitet wie möglich, selbst zu kochen etc.
Speaker: Ich nehme das eine oder andere Supplement, um einfach Bedarf, der höher ist, zu ersetzen.
Speaker: Ich glaube, es ist sehr schwer, ohne Nahrungsergänzung komplett durchzukommen.
Speaker: Aber ich nehme auch nicht 120 Pillen am Tag.
Speaker: Ich versuche, diese Pillen so einzunehmen, dass sie meine Rhythmen unterstützen.
Speaker: Lass mal kurz einen Exkurs machen.
Speaker: Was genau nimmst du jetzt?
Speaker: Oder was sind so Top 3, die du heutzutage fast jedem empfehlen würdest?
Speaker: Also ich würde sagen, es sind Top 4 bis 4,5.
Speaker: Vitamin D aber in Maßen nicht übertreiben.
Speaker: Vitamin D Haushalt ist ein ganz komplexes Thema.
Speaker: Da ist nicht mehr ist besser.
Speaker: Im Sommer auch anders wie im Winter.
Speaker: Vitamin D hängt mit Melatonin zusammen.
Speaker: Omega-3 kriegen wir alle nicht genug, überhaupt Fette.
Speaker: Ich nehme ein Omega-3-Öl, ich nehme ein hervorragendes Leinöl, ich nehme Olivenöl, ich nehme Phospholipide.
Speaker: Aber sagen wir mal Öle, also Omega-3, Vitamin D, Omega-3, Magnesium.
Speaker: Magnesium haben fast alle ein Problem, einen Mangel damit, auch wegen Stress etc.,
Speaker: Und Selen.
Speaker: Selen ist was, was einfach durch, selbst wenn man sich versucht, gesund zu ernähren und seine frisch zu kaufen, die Böden sind selenarm, kriegt man nicht.
Speaker: Und dann brauchen manche noch Zink.
Speaker: B-Vitamine.
Speaker: Ja, das wäre so.
Speaker: Aber auch da nicht einfach blind kiloweise schlucken, sondern bedarfsorientiert.
Speaker: Also vorher mal einen Test machen?
Speaker: Genau, mal einen Test machen oder auch mal überlegen, wo sind denn meine Schwachstellen?
Speaker: Wenn ich zum Beispiel Veganer bin, habe ich wahrscheinlich ein B12-Problem.
Speaker: Frauen haben generell fast immer ein Eisenproblem.
Speaker: Ja, solche Sachen muss man sich dann halt angucken.
Speaker: Und dann, was brauche ich?
Speaker: Heute Morgen habe ich zum Beispiel, ich habe schlecht geschlafen gehabt heute Nacht.
Speaker: Ich weiß nicht warum, Gott sei Dank tue ich das selten.
Speaker: Habe ich ein paar exogene Ketone mit Kreatin gemischt und habe es getrunken.
Speaker: Aber das mache ich halt, wenn ich ein bisschen mehr Wumms brauche.
Speaker: Oder wenn ich sehr gestresst bin, dann tue ich abends was gegen mein hohes Cortisol.
Speaker: Dann nehme ich zum Beispiel Phosphatidylserin ein oder vielleicht auch mal Ashwagandha oder eine besondere Magnesiumform.
Speaker: Und all das muss man machen.
Speaker: Und bewegen muss ich mich.
Speaker: Und irgendwie sind 24 Stunden immer zu kurz.
Speaker: Also fangt langsam an.
Speaker: Das ist, glaube ich, auch was, was ich auch oft sehe, dass die Leute ihren Stresslevel steigern dadurch, dass sie versuchen, alles richtig zu machen.
Speaker: Das ist auch schwierig.
Speaker: Also ihr müsst auch nicht zu 100 Prozent der Zeit alles richtig machen, aber fangt mal an.
Speaker: Ich habe auch noch vergessen, ich dusche morgens kalt, so kalt es geht.
Speaker: Oder versuche irgendwie ein bisschen Kältetherapie zu machen.
Speaker: Versuche immer wieder Atemübungen einzubauen, vor allem wenn ich im Stress bin.
Speaker: Ich nutze dazu auch Geräte.
Speaker: Man kann das Ganze ja auch irgendwie so noch ein Stück weit in die Vorteile des 21.
Speaker: Jahrhunderts bringen.
Speaker: Es ist ja nicht so, dass alles Mist ist, was es jetzt gibt.
Speaker: Das kann man ja auch nutzen.
Speaker: Aber es ist einfach unfassbar schwierig.
Speaker: Deshalb
Speaker: schaut, dass er einigermaßen die Ernährung in ein Zeitfenster packt, in der er Zeit Dinge esst, die so natürlich wie möglich sind, priorisiert Schlaf und Licht, das gehört zusammen,
Speaker: Ach ja, und soziale Kontakte ist natürlich auch wichtig.
Speaker: Ja, absolut.
Speaker: Und schon sind wir 24-7 beschäftigt.
Speaker: Also die guten alten langweiligen Sachen aus den Blue Zones oder der langweiligen Opa und Oma, die es damals schon wussten und auch nicht anders konnten.
Speaker: Du bist ja genauso wie ich noch in einer Zeit groß geworden und viele unserer Zuschauer hier auch, die
Speaker: komplett ohne Computer und iPhone und Laptop und Co.
Speaker: auskamen.
Speaker: Das heißt, da waren wir automatisch draußen.
Speaker: Also ich kann mich erinnern, in meiner Kindheit, wir sind jeden Tag in den Wald gegangen, wir waren Fahrradfahren, wir haben da unten auf die Straße Sachen aufgemalt und sind da im Kreis gehüpft und so.
Speaker: Das ist ja total krass.
Speaker: Und ich glaube, diese Basis, wenn wir die wiederherstellen, ich meine, wir müssen jetzt nicht da Ringel hüpfen auf der Straße, aber ich meine,
Speaker: Es gehört trotzdem dazu, Spaß zu haben, im Regen zu tanzen, in den Wald zu gehen, all diese Dinge.
Speaker: Da denken wir als Erwachsene, ja, wir kommen das doch mal als Kinder gemacht, warum heute nicht mehr?
Speaker: Aber ja klar, das gehört doch.
Speaker: Deshalb haben doch, ich finde jetzt auch, so viele ein Haustier heute, oder?
Speaker: Weil der Hund eigentlich der beste Therapeut mittlerweile geworden ist, weil die soziale Integration komplett gescheitert ist bei total vielen Menschen.
Speaker: Ja, natürlich.
Speaker: Das ist ein Riesenproblem.
Speaker: Und das ist ja auch eben, so wie wir angefangen haben, was hat sich durch die Pandemie verändert?
Speaker: Was hat sich durch die Zeit verändert?
Speaker: Ich habe jetzt keinen Teenager als Kind.
Speaker: Gott sei Dank noch nicht vielleicht.
Speaker: Aber wenn ich das so mitbekomme,
Speaker: Die kommunizieren ja eigentlich nur noch über soziale Medien oder online und die kommen nicht raus.
Speaker: Das ist auch die Eltern.
Speaker: Wir haben meine Tochter geht in die Schule, da ist mit dem Park ein bisschen schwierig.
Speaker: Die Leute, die sind vollkommen irre morgens schon.
Speaker: Die fahren die Kinder wirklich, die halten auf dem Gehweg.
Speaker: Das ist, da steht dreimal Halteverbot und dann steigen Kinder aus, die
Speaker: mindestens 50 Kilo Übergewicht haben und damit sie ja nicht zu weit laufen müssen.
Speaker: Und das ist alles so, das fängt bei den Kindern an und wir können also tatsächlich auch da, neben Frauen liegen mir Kinder auch sehr am Herzen, guckt, dass die einfach so artgerecht wie möglich aufwachsen, so gut ihr es könnt.
Speaker: Ja, und tatsächlich kann man sich einfach zurückerinnern, wie es eben vielleicht, das ist ja nicht lange her, wie es vor 30, 40 Jahren vielleicht war, also
Speaker: Die Kinder damals haben übrigens, denke ich mal, viel mehr, ich nenne es jetzt mal, von der Natur sich ernährt, weil es gab jetzt auch nicht so krass viele Süßigkeiten.
Speaker: Also klar habe ich auch in meiner Jugend, ich bin jetzt Anfang 40, das eine oder andere Süßigkeit bekommen.
Speaker: Aber in der Masse, in der Varietät, die es heute gibt und quasi wenn ich jetzt nochmal eine Generation zurückgehe, da war es ja klar, die Süßigkeiten, die du hattest, waren geile Früchte.
Speaker: waren Bären und all diese Dinge.
Speaker: Und heute sagst du es richtig, wenn wir jetzt mal vor 60, 70, 80 Jahren schauen, wie schlank die meisten Menschen waren.
Speaker: Da war eigentlich dieses übergewichtige Kind, was du sagst, der Einzige in der Klasse, wenn überhaupt.
Speaker: Und heute ist es die Norm,
Speaker: Was würdest du denn da, wir haben natürlich auch heute veränderte Umweltbedingungen, also die Kinder werden ja auch heute schon verängstigt, die kriegen ja Injektionen im ersten halben Jahr ihres Lebens, die haben andere Menschen früher nicht ihr ganzes Leben bekommen.
Speaker: Also das gehört ja natürlich eben auch nochmal dazu.
Speaker: Dann zusätzlich die Nahrung ist degradiert und viele essen dann auch noch Süßigkeiten und Pommes und ich will dem Kind ja mal was gönnen, da gibt es die Semmel und die Pizza und so weiter.
Speaker: dir liegen Kinder am Herzen, was sind so auch da gerne Sachen, wo du sagst, da sind die meisten Kinder heute im Mangel, jetzt rein körperlich gesehen, von sozialer und von Liebe und Zuneigung und so weiter mal abgesehen, was Standard sein sollte, aber auch häufig nicht ist, aber
Speaker: Auf körperliche Ebene.
Speaker: Also Kinder sind definitiv ganz viele im Mangel an Bewegung.
Speaker: Das, was du schon gesagt hast, weil, und meine Tochter ist acht, das sehe ich jetzt auch, Grundschule bedeutet heute eigentlich den ganzen Vormittag sitzen, vielleicht noch Mittagsschule sitzen und dann noch zu Hause noch mal sitzen.
Speaker: Das heißt, da ist gar keine Zeit mehr.
Speaker: Also ich kann mich nicht erinnern, dass ich, oder meine Mutter sagt auch, sie weiß gar nicht, dass wir nachmittags so viele Hausaufgaben gemacht hätten.
Speaker: Also da ist schon denen fehlt Bewegung.
Speaker: Die wollen raus, dann warten sie zappel, Philippe.
Speaker: Ja klar, irgendwoher muss es ja kommen.
Speaker: Dann fehlt ihnen natürlich gesunde Nahrung.
Speaker: Die Eltern haben ja auch keine Zeit.
Speaker: Es ist ja auch schwierig.
Speaker: Ich merke das selber.
Speaker: Natürlich ist es viel einfacher, irgendwas aus der Tiefkühle zu ziehen und das zu geben.
Speaker: Aber gebt ihnen zumindest, lasst sie Rohkost knabbern.
Speaker: Das ist etwas, was einfach hergestellt ist.
Speaker: Gurke, Karotte, Äpfel,
Speaker: Kohlrabi, weiß ich nicht.
Speaker: Brokkoli, ja, also gekochtes mögen sie vielleicht nicht so.
Speaker: Also meine Tochter, sobald ich Brokkoli koche, sagt sie, aber ich mache den Strunk, also den Stamm unten roh, dann knabber die, dann hat sie Brokkoli gegessen.
Speaker: Und wenn es dann danach vielleicht die selbstgekochte Pasta mit Tomatensauce, die vielleicht selbstgekocht wenigstens ist, gibt, dann ist es nicht so schlimm.
Speaker: Ja, aber natürlich so wenig verarbeitet wie möglich.
Speaker: Alles, was bunt verpackt ist, ist meistens unbekannte.
Speaker: Wenn ihr ganz kleine Kinder habt oder erst welche bekommt, liebe Mütter, stillt eure Kinder.
Speaker: Gebärt sie natürlich, wenn es irgendwie geht und stillt sie.
Speaker: Da fängt es an, da läuft es schon in die falsche Richtung.
Speaker: Das fehlt Kindern.
Speaker: Und ich versuche auch meiner Tochter zumindest das eine oder andere Nahrungsergänzungsmittel zu geben.
Speaker: Die kriegt von mir auch Omega-3-Titel.
Speaker: Je nachdem welches Produkt man verwendet, schluckt die sogar das Öl.
Speaker: Ja, tatsächlich.
Speaker: Gibt ja aber auch andere Varianten.
Speaker: Dann kriegt sie zumindest im Winter Vitamin D und ich versuche ab und zu so ein bisschen Multivitamin noch in sie reinzukriegen.
Speaker: Ja, aber...
Speaker: in Maßen.
Speaker: Also mir wurde was geschickt, unbezahlte Kooperationen vom Med heißen, die sind ja auch sehr bekannte medizinische Produkte und die haben so kleine Kinderherzen und da ist fast alles drin, was du brauchst und schmecken auch gut nach so Multibitamien und so, aber ohne halt diesen ganzen Mist, wie da auch wieder ein Haufen Glucose drin und so weiter, das ist alles nicht drin und trotzdem schmecken sie gut und
Speaker: Sowas finde ich ganz okay, weißt du?
Speaker: Weil die Kinder und auch die Erwachsenen machen es nicht lange, wenn du es immer wieder zwingen musst.
Speaker: Also ich merke das für mich als Papa, wenn ich denen jeden Tag wirklich mit sehr viel Leidenschaft...
Speaker: gesunde Sachen zubereite oder man Saftpresse und so weiter und die würgen sich da einen ab und das bedeutet ja auch für mich dann auch wieder Stress.
Speaker: Also für mich macht das dann extrem Stress und das bringt dann beiden nichts und da muss man halt dann, wie gesagt, wie immer mal diesen schmalen Grat finden zwischen, okay, ich kann jetzt nicht alles perfekt machen, so wie es, ich nenne es jetzt mal, früher war, weil die
Speaker: Versuchung nach den ganzen leckeren Sachen für die Kids ist natürlich da, die war früher nicht da, deshalb kann ich nicht mit gleichem Maß agieren.
Speaker: Und ich versuche halt jeden Tag mit denen irgendwas zu machen, sei es jetzt draußen Tischtennis zu spielen, sei es denen Schauspielunterricht oder Tanzunterricht zu fahren.
Speaker: Ich lasse immer zur Schule gehen, auch wenn sie öfter sagen, fahr mich doch bitte und so weiter.
Speaker: Nee, also du kannst mal zehn Minuten laufen und auch wenn es regnet.
Speaker: Davon geht die Welt nicht unter.
Speaker: Und ich finde, das ganz große Thema ist natürlich auch mit den Handys.
Speaker: Ich meine, ich verstehe da natürlich auch die Angst der Eltern.
Speaker: Da muss ich sagen, es sind Frauen vielleicht nochmal ein bisschen extremer, dass sie sagen, okay, mein Kind geht jetzt von einer weiterführenden Schule, das ist weiter weg, mit elf muss ich dir schon ein Handy geben, weil wenn mal was ist, muss die natürlich erreichbar sein.
Speaker: Aber klar, heute gibt es nur noch Smartphones, das heißt, die hat automatisch Google, die hat automatisch Chat-GPD, die hat automatisch irgendwas mit drauf.
Speaker: Und ich finde, das ist wirklich interessant.
Speaker: Krass kacke.
Speaker: Also ich als Vater finde das so.
Speaker: Ich meine, du kannst dich gerne anders sehen.
Speaker: Ich meine, ich und du, du und ich, wir sind ja auch noch ohne Handy groß geworden und sind weiter weggefahren, oder?
Speaker: Ich meine, wir haben es irgendwie überlegt.
Speaker: Das scheint heute überhaupt gar nicht mehr...
Speaker: Ich war mit 13 drei Wochen in England auf Sprachferien.
Speaker: Also ich weiß gar nicht mehr.
Speaker: Ich weiß, dass man immer in diese Telefonzellen ist und irgendwie angerufen hat und das Geld weg.
Speaker: Und ich finde auch, also ich persönlich empfinde es als Last,
Speaker: dass ich diese Kontrolle haben kann, weil man sich ja dann auch unwohl fühlt.
Speaker: Ich glaube, das war für unsere Eltern einfacher, weil sie konnten es ja gar nicht kontrollieren.
Speaker: Aber es ist wirklich auch, das zeigt einfach, es ist so unfassbar aufwendig und anstrengend, die Dinge so zu machen, dass es uns gut tut.
Speaker: Und eigentlich müssten wir alle einen Riesenschritt zurückgehen, zurückschrauben an unseren Ansprüchen, an dem, was wir wollen, was wir sollen vor allem.
Speaker: Und das wird uns aber natürlich in der Gesellschaft nicht einfach gemacht.
Speaker: Aber letztlich ist weniger oft mehr.
Speaker: Und
Speaker: Wir kommen nicht umhin, wenn wir gesund altern wollen, es zu tun und wir müssen das einfach priorisieren.
Speaker: Und wenn man das nicht möchte, dann ist man eben darauf angewiesen, ab einem gewissen Punkt Symptome zu bekämpfen, Pillen zu nehmen, sich, weiß ich nicht, in ein System zu begeben, das eben darauf ausgelegt ist, dass es ab 40 Grad abgeht.
Speaker: Ja, klar.
Speaker: Ja, ich denke, wir beide sehen das anders.
Speaker: Ja, also wir haben ja quasi einen gewissen Progress gemacht und es ist nicht immer einfach sozusagen und ich finde das trotzdem auch, obwohl es nicht einfach ist, als Eltern da aufzuklären, denn
Speaker: Ich weiß ja selber, wie es bei mir war als Kind.
Speaker: Du fühlst dich so ein bisschen unbesiegbar, unschlagbar, weil dein kindlicher Körper kommt mit so vielen, ich nenne es jetzt mal Vorteilen auf die Welt und dann baust du halt irgendwann mal ab, biologisch gesehen.
Speaker: Ab 20 schon gehen gewisse Prozesse wieder rückwärts
Speaker: Und das Kind, aber wenn ich jetzt von meinen Kindern spreche, mit 7 und 13, die können ja fast immer noch machen, was sie wollen und sie haben keine ultimative oder unmittelbare Auswirkung.
Speaker: Also wenn die heute jahrelang Süßigkeiten futtern, dann werden die nicht gleich dick oder haben irgendwelche Probleme.
Speaker: Aber ich finde es als Eltern sehr verantwortungsvoll aufzuklären, zu sagen, hey, du hast jetzt hier einen Körper, der kommt mit sehr vielen Vorteilen auf die Welt, die du gerade noch hast, aber nimm das bitte nicht als
Speaker: Gott gegeben, dass es dein ganzes Leben so sein wird und je besser du dich jetzt schon quasi ernährst, bewegst, vorbereitest, auch Hygiene machst.
Speaker: Bei mir haben die Kinder zum Beispiel einen Tag in der Woche komplett digital, Handy, Computer, alles frei.
Speaker: Das ist die erste Stunde wirklich anstrengend, weil dann natürlich auch dieser Mechanismus in Kraft tritt des Entzugs.
Speaker: Und dann... Kamilentzug, könnte man Stunden drüber reden.
Speaker: Aber dann werden diese Kinder ganz andere Menschen.
Speaker: Das ist völlig unglaublich, wie die ohne digitale Medien da aufblühen, wie der Spielen in die Natur gehen.
Speaker: Also unglaublich.
Speaker: Ja, das geht.
Speaker: Aber man muss ihnen auch die Chance dazu geben, ganz klar.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Ja, ein schöner Talk mit dir.
Speaker: Wenn jemand dich finden möchte, du bist ja online ganz gut verdreht mit einer wunderschönen Homepage.
Speaker: Allerdings hast du ja auch schon im Vorfeld gesagt, du bist ja schon relativ ausgebucht.
Speaker: Wir haben ja trotzdem einige Alternativen auch an Ärzten hier unten drunter verlinkt.
Speaker: Würdest du trotzdem sagen, hey, wenn mich jemand kontaktieren möchte oder wo kann er sich hinwenden?
Speaker: Vielleicht hast du ja auch ein Programm oder ein Podcast oder was auch immer.
Speaker: Also man kann sich an mich wenden.
Speaker: Ich bin, wie gesagt, sehr voll.
Speaker: Ich habe relativ lange Wartezeiten.
Speaker: Ich habe eine klassische Arztpraxis.
Speaker: Ich habe aber auch für Menschen, die zum Beispiel sowieso Selbstzahler sind, weil gesetzlich versichert die Option, sie zu beraten im Sinne von, also wie gesagt, meine Spezialität, sage ich mal, ist Longevity und Biohacking für Frauen, auch bioidentische Hormone.
Speaker: Meine Praxis heißt Holy Sama und ganz bald ist auch noch das Schwesterunternehmen Holy You am Start, wo es mehr um die Beratung geht.
Speaker: Und man darf mir eine E-Mail schreiben und ich kann nicht jedem versprechen, dass ich einen Platz habe, aber manchmal habe ich noch ein paar Plätze für spezielle Themen.
Speaker: Es ist geplant, bald eine Webinar-Reihe zu machen für dieses Thema Biohacking und Longevity für Frauen und mal schauen, was dann da so geht im nächsten Jahr, sage ich mal.
Speaker: Da wird einiges kommen.
Speaker: Ja, so machen wir das und wir beide haben ja auch ein großes Netzwerk, das heißt, wer Hilfe benötigt, da kümmern wir uns drum.
Speaker: Also wie gesagt, Link in der Beschreibung.
Speaker: Danke für deine Zeit, liebe Julia.
Speaker: Wir beide gehen jetzt gleich in den nächsten Call.
Speaker: Wir entwickeln und bilden uns natürlich eben auch jederzeit weiter und somit haben wir da unseren Mentor, der schon auf uns wartet.
Speaker: Ich sage in diesem Sinne auch heute wieder, stay healthy, stay vegan, eat your broccoli.
Speaker: Du hast ihn erwähnt, selbst deine Tochter knappet den Stil zumindest.
Speaker: Sie muss.
Speaker: Dann sage ich bis bald.
Speaker: Bis bald.
Speaker: Tschüss.
Speaker: Ciao.
Speaker: Wie schön, dass du bei dieser Folge dabei warst.
Speaker: Alle zu geringen Links findest du in den Shownotes.
Speaker: Lass gerne eine Bewertung für den Podcast da.
Speaker: Jeden Donnerstag und Sonntag wartet eine neue Folge auf dich.
Speaker: Teile den Podcast auch gerne mit deinen Liebsten, damit auch sie ihrer Gesundheit zukünftig wieder mehr Beachtung schenken.
Speaker: Du findest Mr. Brokkoli auch auf YouTube, Instagram, auf seinem Blog und bei School.
Speaker: Wenn du Fragen oder Anregungen für künftige Podcast-Episoden hast, melde dich gerne bei uns.
Speaker: Wir freuen uns auf dich.
Speaker: Vielen Dank und einen wunderschönen Tag wünscht dir das ganze Mr. Brokkoli-Team.






