Transcript
Speaker: Herzlich willkommen beim Higher Health Podcast.
Speaker: Wir verraten Mr. Brokkoli und spannende Gäste Informationen jenseits des Mainstreams.
Speaker: Verabschiede dich von schlechter Laune und chronischen Beschwerden und komm in deine beste Figur und dein Bestes selbst.
Speaker: Stärke deinen Geist und optimiere deine Gesundheit mit Mr. Brokkoli.
Speaker: Viel Spaß bei der Folge.
Speaker: Was wir dann in der Schulmedizin lernen, ist Symptombehandlung, also Kortisonspritzen oder ein Medikament geben, welches die Entzündung reduziert.
Speaker: Und das kann natürlich das Symptom mildern, aber es hilft nicht, das eigentliche Problem zu lösen.
Speaker: Im Gegenteil, es wird dazu führen, dass dieser Heilungsmechanismus aufhört.
Speaker: Er kommt ursprünglich aus der Unfallchirurgie und ist jetzt einer der angesagtesten Ärzte, wenn es darum geht, Schmerzen und vor allem Verletzungen zu eliminieren.
Speaker: Normalerweise ist es so, dass es nicht nur ein Symptom gibt.
Speaker: Die allermeisten Patienten, die zugekommen haben, haben irgendwo noch was anderes.
Speaker: Das war in vielen Fällen unbefriedigend, weil die Leute mit dem gleichen Problem die Notaufnahme wieder verlassen haben, mit dem sie gekommen sind.
Speaker: Also ist ein Tennis-Ellenbogen nichts anderes, als ein Versuch des Nervensystems, ein Problem an der Stelle, wo der Nerv heraustritt, der zum Ellenbogen führt, zu kompensieren.
Speaker: Manchmal ein Röntgenbild der Wirbelsäule.
Speaker: der ganzen Wirbelsäule, weil es ja auch eine ganzheitliche Behandlung sein soll.
Speaker: Plus minus 80 zu 20 Prozent Sympathikus versus Parasympathikus.
Speaker: Sympathikus, wie auf der Autobahn fahren und keine Bremse haben.
Speaker: Immer Gasverbraucher, immer Benzinverbraucher.
Speaker: Das heißt, dieser
Speaker: System ist es wie so ein Fass, was dann mit einem Tropfen überläuft und das dann nachher zu einem Organversagen führt.
Speaker: Es ist auch die einzige Säule, die man nicht an sich selbst irgendwie verändern kann.
Speaker: Wenn man so mehr als 13 Stunden etwa fastet, fangen an diese Stammzellen frei zu werden.
Speaker: Eines dieser Pflaster ist dafür gemacht, um Stammzellen zu aktivieren.
Speaker: Dann habe ich eine Wahrscheinlichkeit von weit über 95 Prozent, dass das gut beeinflussbar ist.
Speaker: Dieses Video wird dir präsentiert von deinem Mr. Broccoli und ist für Menschen gedacht, die sich abseits der Massenmedien und Gleichschaltung in Verbindung von Naturwissenschaft und Geisteswissenschaften ihr eigenes Bild machen wollen.
Speaker: Heute habe ich den faszinierenden Dr. Matthias Mayer zu Gast.
Speaker: Und dieser Mensch ist nicht nur einer der Ärzte des Jahres 2024, sondern er ist ein ganz besonderer Arzt, denn er kommt ursprünglich aus der Unfallchirurgie und ist jetzt einer der angesagtesten Ärzte, wenn es darum geht, Schmerzen und vor allem Verletzungen zu erlangen.
Speaker: Und das macht er mit einer ganz besonderen Methode, nämlich indem er deine Wirbelsäule, ganz vereinfacht gesagt, wieder einringt.
Speaker: Hast du also unklare Beschwerden, du weißt nicht, woher sie kommen, hast du vielleicht mal einen Auffahrunfall gehabt, hast du Sportverletzungen gehabt,
Speaker: Hast du Schmerzen in deinem Bewegungsapparat oder auch Kinder, die Bauchschmerzen haben, Asthma, Gelenkschmerzen, Kopfschmerzen, Zähne, Knirchen und viele häufige Ursachen mehr, dann ist diese Episode genau richtig für dich, denn
Speaker: Er geht dem Schmerz wirklich auf den Grund und wenn du bisher alles versucht hast mit Ernährung, mit Bewegung, einen Ärzte-Marathon hinter dir hast, dann ist dieser Mann genau der Richtige.
Speaker: In über 95% der Fälle kann er Erfolge vorweisen, wenn er die richtigen Einrenkmechanismen wieder an den Tag legt und du erfährst jetzt genau, wie das geht.
Speaker: Freu dich auf eine spannungsgeladene Interview-Episode mit Dr. Matthias Mayer.
Speaker: Hallihallo und herzlich willkommen hier bei Higher Health.
Speaker: Higher Health, das steht nicht nur für Ernährung und Bewegung, welches meine Lieblingsthemen sind, nein, es steht natürlich für die ganzheitliche Kronensthema.
Speaker: großartige Gesundheit eines jeden Menschen.
Speaker: Und bei manchen Menschen, da helfen die Standards, nenne ich es jetzt mal, gesunde Ernährung, viel Bewegung, natürliche Lebensweise, guter Schlaf, wenig Stress, familiäre Lebensweise.
Speaker: gute soziale Bedingungen und Beziehungen, da helfen die einfach nicht.
Speaker: Und ich habe auf einem wunderbaren Treffen bei QS24 den lieben Dr. Matthias Mayer kennengelernt.
Speaker: Und der hat mir Storys erzählt, die haben mich wirklich fasziniert und mich dazu bewogen, ihn heute einzuladen.
Speaker: Und ich bin froh, stolz und dankbar, dass er nun hier ist.
Speaker: Lieber Matthias, erst mal meine obligatorische Frage,
Speaker: hoffentlich, wie gut geht es dir heute?
Speaker: Mir geht es gut, Dankeschön.
Speaker: Natürlich, das habe ich mir gedacht.
Speaker: Du hast ja eine ganz besondere Spezialität, lieber Matthias, und zwar das sogenannte autonome Nervensystem.
Speaker: Du weißt ganz genau, wie es funktioniert und wie es natürlich eben auch den Menschen befähigt, wieder in die Heilung zu kommen, selbst bei Menschen, bei denen vieles andere gar nicht so gut funktioniert.
Speaker: Und da bin ich sehr gespannt auf ein paar
Speaker: tolle Storys von dir.
Speaker: Erstmal erklär uns doch, das autonome Nervensystem ist in meinem Verständnis, wird glaube ich auch das vegetative Nervensystem genannt und ist das, was wir nicht steuern können.
Speaker: Also was zum Glück autonom funktioniert, wie zum Beispiel unser Herzschlag.
Speaker: Denn wenn wir eingreifen würden, hätten wir ein paar ernsthafte Probleme, oder?
Speaker: Ich glaube, es wäre schwer, das alles bewusst zu kontrollieren, wenn man all das, was unser Nervensystem automatisch steuert,
Speaker: bewusst steuern müssten.
Speaker: Von daher ist es ganz gut, dass wir ein autonomes Nervensystem haben.
Speaker: Und vielleicht zu meinem Hintergrund, ich bin ursprünglich Unfallchirurg gewesen, habe da sieben Jahre in der Klinik gearbeitet, hauptsächlich in der Notaufnahme im OP und auf Intensivstationen und
Speaker: Was man da immer wieder sieht, ist, dass Leute mit irgendwelchen Symptomen kommen, in der Notaufnahme wie Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Ausstrahlungserscheinungen.
Speaker: Aber als Unfallchirurg lernt man normalerweise nur, Dinge zu operieren oder eben Spritzen zu geben oder ein Medikament- und Physiotherapierezept den Leuten mitzugeben.
Speaker: Und irgendwie war es das dann.
Speaker: Und das war in vielen Fällen unbefriedigend, weil die Leute mit dem gleichen Problem die Notaufnahme wieder verlassen haben, mit dem sie gekommen sind.
Speaker: Und dann überlasse ich jemand anderem, sich damit zu befassen.
Speaker: Und es war relativ frustrierend zum Schluss, sodass ich dann den Weg zur Reha-Medizin gemacht habe, einen zweiten Facharzt, dann absolviert habe.
Speaker: Und in der Zeit mich vor allen Dingen mit den manualmedizinischen Methoden beschäftigt habe, wie zum Beispiel manuelle Medizin, Chirotherapie, Osteopathie und dann zum Schluss auch Chiropraxis.
Speaker: Und das hat mich auf den Weg dann gebracht, mich sehr viel mit diesen autonom gestaltenen Prozessen zu beschäftigen.
Speaker: Über einen kleinen Umweg habe ich dann herausgefunden, dass man auch die Struktur der Wirbelsäule verändern kann und dementsprechend das darin enthaltene Nervensystem von Druck entlasten kann, sodass es besser funktioniert.
Speaker: Und ein Teil dieses Gesamtsystems bildet das Autonomer-Nervensystem, welches alles andere steuert und adaptieren lässt.
Speaker: Wenn ich jetzt Sportler bin, wenn du jetzt gerne mit Bewegung beschäftigst, beispielsweise ein Hochspringer, der wird im Laufe der Zeit dann immer stärkere Achillessehne entwickeln müssen oder eine stärkere Wadenmuskulatur.
Speaker: Nicht, weil man das will, sondern weil das autonome Nervesystem dann registriert, okay, ich brauche für das, was der oder diejenige gerade macht, eine andere Struktur, um diese Leistung zu erbringen.
Speaker: Also adaptiert das Gewebe an die Umgebungsfaktoren.
Speaker: Genauso für Radfahrer und alle anderen Sportler, wenn das Herz größer wird oder die Lunge größer wird, die Bronchialleistung sich verbessert, die Muskulatur, die Mitochondrien, die Sehnen, die Gelenke, alles Mögliche, auch die Atemwege selbst, die Oberfläche wird besser Sauerstoff aufnehmen können, neue Bronchiolen gehen auf und Gasaustausch wird besser.
Speaker: Aber das sind ja Dinge, wenn man sich überlegt, was es für chronische Erkrankungen gibt, beispielsweise Sehnenprobleme oder Gelenkprobleme, Herz- und Lungen- und Bronchienprobleme, beispielsweise Asthma- und Herzrhythmusstörungen, Arthrose und so weiter.
Speaker: Das sind ja alles Dinge, die dann in die andere Richtung sich adaptieren.
Speaker: Also nicht in Richtung Gesundheit, sondern in Richtung Funktionseinschränkung, was wir nachher als Symptom oder dann nachher als Diagnose abstempeln.
Speaker: Und dann Therapie 1, 2, 3, 4 kennen aus der Schulmedizin, um dieses Symptom zu therapieren.
Speaker: Aber stattdessen könnte man ja auch versuchen, diese autonome Adaptation wieder umzudrehen, in die andere Richtung und Neuadaptation herzustellen.
Speaker: Und das ist sozusagen mein Spezialgebiet über eine Strukturverbesserung der Wirbelsäule mittels Chirotherapie,
Speaker: tatsächlich dann auch die Funktion des autonomen Nervensystems in Richtung verbesserte autonome Strukturveränderungen zu bewegen und damit das, was der Patient als Symptom empfindet, wieder rückgängig zu machen.
Speaker: Also, um das vereinfacht zu sagen, viele gehen zum Arzt, haben ein Symptom sozusagen, bekommen, wie du es gesagt hast, Spritzen, Medikamente, irgendwelche Dinge, die das quasi Symptom kurzfristig vielleicht entlasten, aber die Ursache nicht kennen und du gehst einen ganz, ganz anderen revolutionären Weg, gehst über dieses autonome System und die Wirbelsäule ran,
Speaker: Kannst du uns gleich mal erklären, was du da genau machst, sodass diese Ursache dieses Problems darüber behoben wird, richtig?
Speaker: Also ich kann das technisch grob mal erklären.
Speaker: Wenn man sich überlegt, dass wir ein Gehirn haben oder eine Rückenmark, was ja vom Knochen umhüllt ist, Schädel und Wirbelsäule und Becken, das sind ja alles feste knöchelnde Strukturen.
Speaker: Und von jedem Segment in der Wirbelsäule kommen Nervenwurzeln raus, die ein Zielgebiet haben.
Speaker: Also das ist diese zentrale Steuerung vom Nervensystem zum Rest des Körpers, überall hin.
Speaker: Es ist egal, ob es jetzt das Auge, das Ohr, das Kiefergelenk oder eine kleine Finger ist, alles wird ja irgendwie gesteuert.
Speaker: Und muss auch gesteuert werden, sodass Regeneration ständig normalerweise passiert.
Speaker: Sonst, wenn jetzt zum Beispiel mein Knochen als heller ein Jahr normalerweise lebt, dann muss es wieder ersetzt werden.
Speaker: Also muss ständig überall Gewebe neu gebildet werden.
Speaker: Sonst wäre ich innerhalb von ein, zwei Jahren gar nicht mehr lebensfähig.
Speaker: Das heißt, normalerweise über 100 oder 120 Jahre sollte der Mensch eigentlich insgesamt gesund bleiben und immer regenerationsfähig sein.
Speaker: Nur unser Lebensstil
Speaker: oder auch Unfälle können dazu führen, dass an der Struktur der Wirbelsäule Fehlstellungen sich bilden und tatsächlich diese Druck- und Spannungsverhältnisse sich ändern, nicht nur vom Gelenk, sondern von den darin enthaltenen Nervenwurzeln und Nervenfasern, wie beispielsweise zum Herz gehen oder zur Schultern.
Speaker: Und wenn das passiert, dann habe ich ein Problem an diesem Segment und dann ist diese Weiterleitung zu dem jeweiligen Endgebiet irgendwie nicht mehr perfekt.
Speaker: Und das über Jahre hinweg kann irgendwann zu einer verlangsamten Regeneration vom Ellenbogen oder vom Handgelenk führen.
Speaker: Dann habe ich vielleicht irgendwann eine Entzündungsreaktion als Hilfemechanismus, um mehr Blut irgendwo hinzupumpen.
Speaker: Weil jede Entzündungsreaktion ist ja eine vermehrte Durchblutung.
Speaker: Es wird rot, es schwillt an, es tut weh und es funktioniert ein bisschen schlechter.
Speaker: Das sind ja die vier Zeichen an Entzündung.
Speaker: Es ist aber letztendlich ein Ausdruck dessen, dass der Körper versucht, mehr Blut dorthin zu pumpen und damit mehr Nährstoff dorthin zu bringen und einen Gewebereparaturprozess in Gang zu bringen.
Speaker: Das ist autonom kontrolliert.
Speaker: Also ist ein Tennisellenbogen nichts anderes als ein Versuch des Nervensystems, ein Problem an der Stelle, wo der Nerv heraustritt, der zum Ellenbogen führt, zu kompensieren, indem es irgendwo mehr Blut hinschickt.
Speaker: Und das
Speaker: Es kann unangenehm sein.
Speaker: Und was wir dann in der Schulmedizin lernen, ist Symptombehandlung, also Kortisonspritzen oder ein Medikament geben, welches die Entzündung reduziert.
Speaker: Und das kann natürlich das Symptom mildern, aber es hilft nicht, dieses eigentliche Problem zu lösen.
Speaker: Im Gegenteil, es wird dazu führen, dass dieser Heilungsmechanismus aufhört.
Speaker: Und dementsprechend keine Heilung stattfinden wird.
Speaker: Deswegen sehen wir auch nie, dass chronische Entzündungen eigentlich heilen.
Speaker: Man kann sie unterdrücken, aber es wird nicht zu einer echten Heilung führen.
Speaker: Das ist symptomorientierte Therapie.
Speaker: Und deswegen haben wir Spezialisten für Wirbelsäule, für Ellenbogen, für Schulter, für Herz, für urologische Probleme.
Speaker: Und das sind diese Fachärzte, die sich manchmal auch noch in Subspezialitäten beschäftigen.
Speaker: noch einteilen lassen.
Speaker: Es gibt dann Leute, die sind nur für bestimmte Herzrhythmusstörungen oder nur für Kinder an bestimmten Herzrhythmusstörungen oder nur für ganz spezielle Sachen da.
Speaker: Und in der Akutmedizin beispielsweise ist es bestimmt sinnvoll, einen Unfallchirurgen zu haben, der besonders gut Wirbelsäulenbrüche operieren kann.
Speaker: Oder jemand, der besonders gut Sprunggelenke, jemand, der das nur noch macht.
Speaker: Weil nämlich, wenn etwas gebrochen ist,
Speaker: Oder wenn jemand einen Herzinfarkt hat, dann möchte man natürlich schon jemanden haben, der genau dieses Problem sehr oft schon behandelt hat.
Speaker: Aber wenn es um chronische Probleme geht und etwas, was ohne jetzt akute Einwirkung entstanden ist, das lässt sich normalerweise durch ein Zurückdrehen der Zeit praktisch rückgängig machen.
Speaker: Und das ist das, was man machen kann, wenn man die Segmente, die fehlgestellt sind, wieder aufrichtet.
Speaker: Mit Chirotherapie.
Speaker: Das heißt, ich taste und ich untersuche und ich kann da auch ein Röntgenbild und eine Messung des autonomen Nervensystems machen, dass ich die Struktur der Wirbelsäulung des Beckens und die Funktion der darin enthaltenen Nerven darstellen kann, bildlich.
Speaker: Und mit diesem Bild kann ich den Patienten konfrontieren und sagen, guck, hier hast du das, da hast du das, da hast du das und da kommt der Nerv raus, der dahin geht, der kommt ein Nerv raus, der dahin geht und genau da hast du zufälligerweise deine Probleme.
Speaker: Und wenn wir es schaffen, das aufzurichten, den Druck rauszunehmen, weil du ja selbst heil- und selbst regulierend bist als Mensch, so wie alle lebenden Organismen, man könnte sogar sagen, dass alle komplexen Systeme selbst regulierend sind, dazu zählt
Speaker: Der Planet selbst, dazu zählt das ganze Universum, dazu zählt auch ein Atom.
Speaker: Also diese komplexen Systeme können groß oder klein sein, aber die Fähigkeit, Selbstregulation zu betreiben, ist überall in der Natur zu finden.
Speaker: Das ist bei Menschen genauso.
Speaker: Und dieses Prinzip kann man nutzen.
Speaker: Und da gibt es bestimmte Säulen, die man aufbauen kann, um eine Selbstregulation und Selbstheilung zu verstärken.
Speaker: Und die Behandlung der Wirbelsäule über das autonome Nervensystem ist eine davon.
Speaker: Die Ernährung ist zum Beispiel eine zweite Säule und Sport und Bewegung ist die dritte.
Speaker: Tiefschlaf verbessern ist die vierte und diese ganze emotionale Welt zu verbessern ist die fünfte.
Speaker: Und wenn man alle diese fünf Säulen berücksichtigt im Leben, da kann eigentlich nicht mehr viel passieren.
Speaker: Ja, finde ich spannend.
Speaker: Dementsprechend gehören auch hier wieder alle Säulen zusammen.
Speaker: Also du hast ja von Entzündungsreaktionen oder Entzündungen im Körper gesprochen, die dann auch eine Ursache dafür sind.
Speaker: Sprich, ich bräuchte jetzt zum Beispiel eine anti-entzündliche Lebensweise.
Speaker: Da gehört zum Beispiel eben auch viel frische Luft dazu, wenig Elektrosmog.
Speaker: Ernährung, die anti-entzündlich ist.
Speaker: Wir kennen ja solche Geschichten wie Omega-3, Weihrauch, Kukuma, Basen, basische Ernährung, all das, was anti-entzündlich ist.
Speaker: Aber auch, und das widerspricht sich nicht, die Behandlung, die du beispielsweise machst, dass du wieder quasi diese Selbstregulation herstellst über die Wirbelsäule.
Speaker: Also am besten kombiniere ich alles.
Speaker: Genau, also ganzheitliche Möglichkeiten, an jemanden heranzutreten, sind synergistisch.
Speaker: Das heißt, wenn ich Sport und Bewegung habe, ist das synergistisch mit meiner Behandlung.
Speaker: Oder wenn jemand sich sehr gesund ernährt, ist das synergistisch mit Schlaf.
Speaker: Wenn jemand viel Lacht im Leben und viel Freude hat, ist das synergistisch mit einer guten Ernährung zum Beispiel.
Speaker: Und so kann man diese Säulen, soll man ja auch, vermischen.
Speaker: Was nicht funktioniert und da ist ein Unterschied.
Speaker: Das, was du genannt hast, diese antientzündliche Ernährung ist genau genommen gar nicht antientzündlich, sondern würde eine Entzündung fördern, viel effektiver zu sein, weil es mehr Nährstoffe dorthin bringt, wo es benötigt wird und die Entzündung dann nicht mehr notwendig wird und deswegen abflaut.
Speaker: Eine antientzündliche Medikation ist etwas, was das chemisch unterbindet und den Prozess gar nicht mehr ablaufen lässt.
Speaker: Und das sind beides Dinge, die Entzündung reduzieren, die einen auf natürliche und vernünftige Weise und das andere chemisch unterbinden, was diesen Selbsthaltungsprozess unterbindet.
Speaker: Bleiben wir bei dem Beispiel mit demjenigen, der den Tennis-Ellbogen hat.
Speaker: Jetzt kommt so jemand zu dir in die Praxis, der hat diesen Tennis-Ellbogen und was würdest du dann mit ihm da anstellen?
Speaker: Normalerweise ist es so, dass es nicht nur ein Symptom gibt.
Speaker: Die allermeisten Patienten, die zu mir kommen, haben irgendwo noch was anderes.
Speaker: Entweder Nackenverspannungen oder Kieferprobleme oder Knirschung, Tinnitus, Schwindel, Kopfschmerzen oder schlechter Schlaf, schlechter Verdauung.
Speaker: Irgendwas ist da noch, meistens jedenfalls.
Speaker: Und dann besprechen wir Patienten erstmal all das, was denn ein Problem für ihn darstellt.
Speaker: Und dann mache ich ein Röntgenbild der Wirbelsäule.
Speaker: der ganzen Wirbelsäule, weil es ja auch eine ganzheitliche Behandlung sein soll, also auch als Prophylaxe möglich.
Speaker: Und dann würde ich einen Scan des autonomen Nervensystems machen.
Speaker: Das sind drei verschiedene Untersuchungen.
Speaker: Das eine ist eine Herzfrequenzvariabilitätsmessung, die mir nachher Aufschluss darüber gibt, ob jemand in Ruhe-Situationen schon in einem sympathischen oder einem parasympathischen Stress ist und wie aktiv das Nervensystem gerade funktioniert.
Speaker: Das sagt mir ein bisschen was über den Energiezustand des Patienten aus, ob die Batterie sozusagen langsam an Energie verliert, ob der Akku geladen ist oder nicht.
Speaker: Und das sagt mir auch etwas über die Selbstheilungsgeschwindigkeit und Effektivität.
Speaker: Wenn jemand sehr oben ist und das super funktioniert, dann brauche ich vielleicht nur ein oder zwei Behandlungen, wenn der Schlüssel der Problematik die Wirbelsäule ist, weil dann Selbstheilung schnell funktioniert.
Speaker: Wenn es jemand ist, der ganz tief ist oder sehr weit in einem sympathischen oder phasympathischen Stress, dann sind das manchmal ganz langjährige, chronische Probleme, die den Patienten schon energetisch ausgelaugt haben.
Speaker: Und die müssen wir erstmal wieder hochbekommen in diesen energetischen Status, damit die Selbsthörungen wieder anfangen, so richtig anzukurbeln.
Speaker: Und die Wirbelsäule ist zumindest ein Teil von dem, was man da anbieten kann.
Speaker: wie merkt jemand, dass er da einen Sympathikus, Parasympathikus Stress hat, weil das eine regelt ja quasi oder aktiviert den Flight-or-Fight-Modus, also versetzt mich in Stress, was ich ja dann eben auch in manchen Situationen brauche und der andere regelt ja quasi das wieder runter und verursacht Ruhe.
Speaker: Jetzt sind wir ja meistens in unserer heutigen Gesellschaft sehr oft in diesem Fight-or-Flight-Modus und
Speaker: Ist es das, woran jemand merkt, ich bin ständig unter Strom, ständig im Stress, ich kann nicht mehr richtig runterkommen, dann hat er da wahrscheinlich Probleme.
Speaker: Und je länger die angelaufen sind, desto stärker werden die Probleme, oder?
Speaker: Wahrscheinlich ungefähr so.
Speaker: Also ich habe hier in der Praxis, die Erfahrung ist in etwa plus minus 80 zu 20 Prozent Sympathikus versus Parasympathikus.
Speaker: Was auch passieren kann, ist, wenn jemand diesen inneren Stress oder innere Unruhe fühlt.
Speaker: Bildlich gesprochen ist er sympathisch, muss wie auf der Autobahn fahren und keine Bremse haben.
Speaker: Immer Gas verbrauchen, immer Benzin verbrauchen.
Speaker: Man kommt irgendwie überhaupt nicht zu Ruhe und es geht immer schneller und schneller und weiter und weiter und es verbraucht irgendwann.
Speaker: Die Leute können manchmal so runterfahren von der Energie und dann langsam in den tiefen Parasympathikus rüberrutschen.
Speaker: Und das sind die Leute, da gab es mal eine Studie von der LMU in München zu der Fußball-Weltweißverschaft, das erzähle ich immer wieder ganz gerne, weil es so anschaulich ist.
Speaker: Die haben untersucht, zu welchen Spielen, zu welchen Zeitpunkten die meisten Deutschen Männer einen Herzinfarkt hatten.
Speaker: Und das war natürlich immer zu den spannenden Spielen, wenn jetzt Deutschland gegen Italien spielt und dann geht es in die Verlängerung, dann kommt die erste Elfmeterrunde und immer noch unentschieden, zweite Elfmeterrunde und dann Lackenschuss und es wird immer furchtbar spannend.
Speaker: Und dann hat irgendwer einen Herzinfarkt.
Speaker: Das heißt, dieser emotionale Stress eines spannenden Fußballspiels ist zu viel für das autonome Nervensystem.
Speaker: Das ist wie so ein Fass, was dann mit einem Tropfen überläuft und das dann nachher zu einem Organversagen führt.
Speaker: Und das sind die Leute, die in einer tiefen Parasympathikusaktivität sind.
Speaker: Das sind die, die nicht mehr in der Lage sind, physiologisch an einen Stress zu adaptieren.
Speaker: In diesem Fall ein Fußballspiel.
Speaker: Das heißt, das hat schon echte Relevanz, was wir hier messen für die Lebensqualität, aber auch für die Qualität der Gesundheit von den Menschen.
Speaker: Und ich stelle mir das ein bisschen vor wie das Tennisspiel des Lebens.
Speaker: Wenn man sich vorstellt, dass man nicht weiß, wo der Gegner den Ball hinspielt, dann wird man versuchen, sich in die Mitte zu orientieren, dass man möglichst schnell in Rückhand und Vorhand hineinkommt, um das Spiel gut zu spielen.
Speaker: Und im Leben weiß man auch nicht, ob jetzt vielleicht ein Tiger hier reinkommt oder ob ich gleich schlafen muss oder ob ich verdauen muss oder was als nächstes passiert in meinem Leben.
Speaker: Und ich adaptiere am besten, wenn ich in der Mitte bin.
Speaker: Das heißt, ich brauche eine autonome Balance.
Speaker: Ich soll weder in einem Sympathikostress verharren, noch in einem Parasympathikostress.
Speaker: Das Bild nicht so gesprochen ist, dass man auf der Autobahn fährt, aber die Handbremse immer angezogen hält.
Speaker: Das heißt, ich komme nicht so richtig in meine Energie.
Speaker: Ich fühle mich träge.
Speaker: Ich schlafe vielleicht zehn Stunden, aber ausgeschläft bin ich immer noch nicht.
Speaker: Und das sind so die beiden Möglichkeiten.
Speaker: Und ich gucke, inwiefern die Wirbelsäulenfehlstellung etwas mit der autonomen Dysbalance zu tun hat.
Speaker: Ich kann ja auch messen, inwieweit muskuläre Spannung rechts und links gleich ist.
Speaker: Oder ob auf der einen Seite mehr Spannung ist als auf der anderen.
Speaker: Das kann ich auch mit der Durchblutung sehen.
Speaker: Ob auf der einen Seite mehr Temperaturabgabe ist als auf der anderen.
Speaker: Und das spricht dafür, dass irgendwas mit der Wirbelsäule nicht im Lot ist.
Speaker: Das müsste man ja annehmen, dass auf beiden Seiten die gleiche Spannung und die gleiche Durchblutung ist.
Speaker: Aber das ist sie eigentlich nie.
Speaker: Und dann kann ich sehen, passen diese Stellen zu den strukturellen Fehlstellungen überein, dann habe ich den Beweis erbracht, dass die Mechanik für einen Funktionsverlust da ist.
Speaker: Und dann mache ich die Mechanik, verbessere ich und bekomme eine verbesserte Autonfunktion.
Speaker: Energie, die ich für Muskelspannung brauche,
Speaker: brauche ich dann plötzlich nicht mehr, weil durch eine verbesserte Struktur weniger Muskelspannung notwendig ist.
Speaker: Die Muskelspannung hält ja nur dieses fehlgestellte Segment.
Speaker: Deswegen ist auch eine direkte Muskelentspannung meines Erachtens häufig nicht sinnvoll, weil ich damit den Halt der Fehlstellung verringere und damit die Fehlstellung verschlechtere.
Speaker: Also Dehnen und muskelentspannende Medikamente oder Massage oder Triggerpunkttherapie fühlt sich häufig gut an, weil dann der Muskel locker lässt.
Speaker: Das Problem ist, er ist ja selbst reguliert durch das Nervensystem und versucht ja etwas zu tun.
Speaker: Was zwar nicht angenehm ist, aber er ist aber noch besser, als wenn er das nicht tut.
Speaker: Und so kann man aber durch eine Strukturverbesserung das Nervensignal verändern und die Notwendigkeit einer Spannung reduzieren.
Speaker: Und dann nimmt der Druck innerhalb der Wirbelsäule und innerhalb des Nervensystems ab und die Dinge funktionieren besser.
Speaker: Und das ist das, was ich tue.
Speaker: Lass uns das ein bisschen praktisch machen.
Speaker: Das heißt, dieser Patient kommt jetzt nach wie vor in deine Praxis.
Speaker: Du hast diese ganzen Messungen gemacht.
Speaker: Du hast ja gesagt, du machst ein Röntgenbild von der ganzen Wirbelsäule.
Speaker: Du machst eine HRV-Messung.
Speaker: Dann gab es dann noch eine dritte Messung, wenn ich das richtig in Erinnerung habe.
Speaker: Und dann legst du ihn auf die Liege.
Speaker: Und was machst du dann?
Speaker: Also gehst du dann wie eine Massage der Wirbelsäule?
Speaker: Renkst du da was ein?
Speaker: Wie kann ich mir das vorstellen?
Speaker: Also im Prinzip ist das wie einrenken.
Speaker: Bei jemandem mit dem Tennisellenbogen weiß ich schon, dass der unteren Halswirbelsäule ein fehlgestelltes Segment hat.
Speaker: Denn da kommt der Nerv her, der zum Ellenbogen führt.
Speaker: Und da ist eines der Hauptfokus sozusagen, dass ich da versuche, den Druck rauszunehmen.
Speaker: Aber man muss immer die Gesamtstruktur berücksichtigen.
Speaker: Weil wenn da ein Problem an der unteren Halswirbelsäule ist, dann hat er auch ein Problem an der oberen Halswirbelsäule und an der oberen Wurstwirbelsäule, weil die Segmentik drumherum das ja kompensieren müssen.
Speaker: Wenn ich jetzt zum Beispiel über eine A-Class-Therapie nur ein Segment löse und den Patienten gehen lasse, dann habe ich den Rest ja irgendwie nicht beeinflusst oder zumindest nicht berücksichtigt.
Speaker: Und manchmal hat man Glück, dass man nur ein Segment deblockiert.
Speaker: So habe ich es auch in der Manuellen Medizin gelernt und lasse den Patienten gehen.
Speaker: Aber das ist kein ganzheitliches Konzept, weil ich damit nur ganz lokal eine Sache mache.
Speaker: Aber wenn der Rest nicht mitbehandelt wird, dann geht es wieder zurück in die Fehlschirm und aller Wahrscheinlichkeit nach habe ich damit nicht den großen Erfolg.
Speaker: Aber ich gehe dann von Schädel bis zum Becken und deblockiere alle Wirbel, die ich finde, die unter Druck stehen.
Speaker: Und das anhand von dem Röntgenbild, was ich ja dann vor mir habe.
Speaker: Ich sehe ja, wie die Struktur aussieht und wo dann eben das nicht im Lot ist.
Speaker: Und anhand dessen, kombiniert mit dem Tastbefund, richte ich den gesamten Menschen einmal auf und löse den Druck.
Speaker: Sehr spannend.
Speaker: Was sind denn, lieber Matthias, viele weitere Symptome, die typischerweise zu dir kommen, also Menschen mit folgenden Symptomen, die zu dir kommen und wo du schon aus deiner Erfahrung heraus weißt, okay, da wirkt deine Behandlung ganz, ganz besonders.
Speaker: Du hast den Tennisarm angewendet, aber da gibt es ja noch viele andere.
Speaker: Ich kann nicht anhand der Diagnose sagen, ob ich Erfolg haben werde oder nicht.
Speaker: Ich habe jetzt ein Paper geschrieben und veröffentlicht von über 120 Erkrankungen oder Diagnosen, die ich damit behandelt habe, erfolgreich.
Speaker: Aber nicht jeder, der einen Parkinson hat, wird gleich viel Erfolg haben bei mir.
Speaker: Und nicht jeder, der einen Tennisarm hat, wird den gleichen Erfolg oder Misserfolg.
Speaker: Es ist so, dass wenn ich in der Lage bin, diese Segmente zu lösen, und das kann ich meistens, dann habe ich eine Wahrscheinlichkeit von weit über 95 Prozent, dass das gut beeinflussbar ist und dass das gut auch wird.
Speaker: Allerdings kann ich das eben nicht garantieren.
Speaker: Und
Speaker: Können wir ganz kurz unterbrechen.
Speaker: Meine Frau steht draußen.
Speaker: Wenn ich in der Lage bin, so ein Segment zu lösen oder die Struktur zu deblockieren, und das funktioniert in den allermeisten Fällen, ist die Wahrscheinlichkeit, dass ich da auch positiv Einfluss nehmen kann, sehr hoch.
Speaker: Also auch weit über 95 Prozent.
Speaker: Und dementsprechend kann ich dem Patienten auch einen positiven Ausblick geben, auch wenn ich natürlich keine Garantien geben kann.
Speaker: Aber es ist höchst, höchst selten, dass das nicht funktioniert.
Speaker: Von daher ist das eigentlich immer ein sehr befriedigender Ansatz.
Speaker: Es ist auch die einzige Säule, die man nicht an sich selbst irgendwie verändern kann.
Speaker: Also man kann sich zur Ernährung natürlich viel Gedanken machen und zu Schlafthemen und zu emotionalen Themen, aber selbst die Wirbelsäule begradigen, ich wüsste zumindest nicht, wie ich das an mir hinkriegen könnte.
Speaker: Schön wäre es, aber deswegen habe ich mich für diesen Ansatz verantwortet.
Speaker: Super spannend.
Speaker: Matthias, du behandelst ja die Leute sehr holistisch.
Speaker: Du hast ja fünf Säulen genannt.
Speaker: Wenn du jetzt mal jemandem irgendwelche Tipps geben könntest, jemand hat irgendwelche Probleme, bekommt die über diese fünf Säulen nicht hin, egal was er schon macht, kann er irgendwie im Außen erkennen, wie zum Beispiel jemand steht schräg oder irgendwas, sind so typische
Speaker: Dinge, die man vielleicht, du kennst vielleicht die Antlichtsdiagnostik, du siehst dann sofort in den Augen von jemandem, der hat das und das.
Speaker: Gibt es bei dir auch solche Dinge, die man kennt vom Aus?
Speaker: Also was viele Leute haben oder viele Leute an sich selbst auch schon merken, ist, dass sie hier am Übergang zwischen Hals- und Brustwirbelsäule einen wie so einen Buckel haben.
Speaker: Da gibt es den siebten Halswibbel, der ist sowieso ein bisschen größer und prominenter, aber wenn der Kopf so nach vorne geht, was bei vielen Menschen der Fall ist, dann sieht man das noch mehr.
Speaker: Manche sprechen dann von einem Deierhals oder von der Vogelschau-Haltung oder bei Triathlon und Mountainbiken, da hat man ja auch diese Haltung auf dem Fahrrad.
Speaker: Das haben viele und das ist nicht selten, dass das auch unfallbedingt verschuldet ist, weil durch einen Aufstrahl von hinten oder einen Auffahrunfall kann hier eine kleine Verletzung des Bandes passieren, weswegen dann der Kopf ein bisschen nach vorne geht, das Band verletzt wird und dann nicht mehr ganz stabil ist, sondern im Laufe der Zeit immer weiter nach vorne geht.
Speaker: Das ist recht häufig.
Speaker: Das Problem dabei ist, dass dann der Druck auf die Halsflüssen-Bandscheiben mit jedem nach vorne Rutschen des Kopfes immer größer wird.
Speaker: Und dann die unteren Halswirbelsäulen, Bandscheiben dann degenerieren, also kleiner werden.
Speaker: Und das sind die Bandscheiben, zum Beispiel die Schilddrüse und die Stimme und die Ellenbogen und die Hände und so weiter.
Speaker: Und die Schultern.
Speaker: Deswegen haben auch wahnsinnig viele Leute Schulterprobleme, weil die untere Halswirbelsäule ganz häufig so eine biomechanische Belastungszone ist, nach Verletzungen oder bei vielem Sitzen oder bei Handygebrauch zum Beispiel.
Speaker: Das ist ja auch ein Problem, dass die ganzen Kinder jetzt immer nur runterkommen auf dem Handy.
Speaker: und ihre Halswirbelsäule, ohne es zu wissen, dabei eine sehr große Last aussetzen, die wahrscheinlich in den nächsten Jahren und Jahrzehnten zu relativ großen gesundheitlichen Problemen führen wird.
Speaker: Was noch vielleicht interessant ist, jeder kennt es von sich selbst, wenn man sitzt und die Beine überkreuzt, hat man meistens lieber ein Bein über das andere und nicht umgekehrt.
Speaker: Oder dass man bestimmte Sitz- oder bestimmte Stehpositionen bevorzugt.
Speaker: Man bevorzugt es wahrscheinlich deswegen,
Speaker: weil die Mechanik der eigenen Struktur diese Ausrichtung der Gelenke als angenehm empfindet.
Speaker: Und dann ist schon wahrscheinlich irgendwas nicht ganz symmetrisch.
Speaker: Und das ist schon ein erster Hinweis, dass irgendwie eine kleinere Geschichte vielleicht schon da ist.
Speaker: Oder wenn man schon sieht, dass die Schultern nicht gleich oben auf der gleichen Höhe sind zum Beispiel,
Speaker: Oder wenn man eine Beinlängendifferenz hat, dann ist wahrscheinlich nicht wirklich ein Bein länger als das andere, sondern das Becken ist wahrscheinlich ein bisschen verdreht und das sieht dann nachher so aus, als ob ein Bein länger wäre.
Speaker: Aber wenn man dann das Becken wieder begradigt, dann hat man auf einmal wieder gleich lange Beine und dann erübrigt sich dann auch eine Beinlängendifferenzausgleich oder eine Einlage oder sowas ähnliches.
Speaker: Super spannend.
Speaker: Ich habe so eine der letzten Fragen, lieber Matthias.
Speaker: Du selber siehst ja auch total jung aus und du schreibst auf deiner Homepage, die ich jedem empfehlen kann, die sind hier verlinkt in der Beschreibung, dass du Stammzellenaktivierung empfehlen kannst.
Speaker: Jetzt denkt vielleicht jeder an eine Stammzellentransplantation.
Speaker: Das meinst du aber gar nicht, sondern es geht ja darum,
Speaker: Stammzellen freizusetzen und du sprichst ja Möglichkeiten an wie Fasten, wie Sport und Tiefschlafphasen.
Speaker: Kannst du uns ein bisschen dazu was noch sagen, weil ich glaube, dass es für die meisten ja auch sehr interessant ist, weil sie das hier eben auch zu Hause selber machen.
Speaker: Also ich bin mir nicht zu sehen, wie weit das eigentlich alles schon so erforscht ist.
Speaker: Deswegen, das, was ich jetzt sage, das ist mehr so ein Gedankenkonstrukt von mir selbst und auch Erfahrung.
Speaker: Aber es ist nicht wirklich wissenschaftsbasiert.
Speaker: Allerdings passt es schon mit dem, was ich bisher erfahren habe.
Speaker: Und zwar haben wir alle Stammzellen.
Speaker: Und diese Stammzellen, denke ich, sind dazu da, wenn irgendwo ein Gewebe gestelligt ist, aktiviert zu werden, damit sie dorthin wandern und es schnell reparieren können.
Speaker: Und diese Stammzellen unterliegen normalerweise einer gewissen Ruhe und werden nur peu à peu aktiviert für eben diese Szenarien.
Speaker: Man kann sie auch ein bisschen aktiver angehen.
Speaker: Das berühmteste Beispiel ist wahrscheinlich das Fasten.
Speaker: Wenn man so mehr als 13 Stunden etwa fastet, fangen an, diese Stammzellen frei zu werden.
Speaker: Und über vor allen Dingen den zweiten und dritten Tag gibt es einen relativ großen Schub von Stammzellaktivität und damit auch eine
Speaker: gefüllte Entzündungsreduktionen, eine Entschlackung und eine Entgiftung.
Speaker: Und diese ganzen Entzündungsreaktionen nehmen dann ab.
Speaker: Da gibt es Fastenkliniken, die dann die Leute vier Wochen teilweise fasten lassen.
Speaker: Und fast alle chronischen Erkrankungen lassen sich dadurch deutlich verbessern.
Speaker: Was natürlich schon ziemlich erstaunlich ist, dass das nicht Mainstream-Medizin ist.
Speaker: Das wäre das Erste, dass man
Speaker: praktisch Geld damit spart, nichts zu essen und vielleicht nur Wasser zu trinken und keine Giftstoffe mehr aufzunehmen.
Speaker: Damit gibt es viele gute Erfahrungen und ich glaube zumindest, dass auch meine Therapie Stammzellenaktivität erhöht.
Speaker: Denn das würde erklären, warum Dinge schneller heilen auf, warum das Nervensystem vielleicht besseren Zugriff auf Stammzellen hat, um dementsprechend auch mehr Stammzellen freizusetzen und beispielsweise ein
Speaker: wenn der Anriss, was normalerweise vielleicht sechs Wochen braucht, zur Hand von Müllis Sport machen kann.
Speaker: Haben wir ja schon Leute gehabt, die nach zwei, drei Wochen wieder Sport gemacht haben.
Speaker: Das heißt, wenn Gewebe geheilt werden soll, brauche ich ja irgendwie eine neue Zelle, die irgendwie entstehen muss.
Speaker: Und ich denke, dass sowohl die Regeneration durch neuen Zellennahfuchs, aber auch Stammzellen, die dann das geschädigte Gewebe ersetzen, beides eine Rolle spielt.
Speaker: Wir haben auch die Möglichkeit durch Pflaster.
Speaker: Es gibt so Pflaster, die man auf die Haut legen kann.
Speaker: Und die beinhalten eine Aminosäure-Mischung, die in der Lage ist, Infrarotlicht zu reflektieren.
Speaker: Und weil wir alle als Menschen Infrarotlicht ausstrahlen, und wenn ich dieses Pflaster an einer Stelle hinklebe, kann es eine bestimmte Wellenlänge des Infrarotlichts zurück in die Haut reflektieren.
Speaker: Und je nach Wellenlänge kann es unterschiedliche biochemische Prozesse in der Haut in Gang bringen.
Speaker: Eines dieser Pflaster ist dafür gemacht, um Stammzellen zu aktivieren.
Speaker: Es ist also ohne Chemie, es ist einfach nur eine Lichttherapie letzten Endes.
Speaker: Und wir haben da die Erfahrung gemacht, dass da, ich will nicht falsch sagen, aber ich glaube, es sind etwa 60, 65 Prozent der Patienten konnten mir eine positive Rückmeldung geben.
Speaker: Das ist jetzt nicht
Speaker: 100 Prozent, aber zumindest nach den ersten ein, zwei Monaten haben etwa zwei Drittel gesagt, dass es ihnen dadurch besser geht oder dass sie was gemerkt haben.
Speaker: Ich selbst habe sie mal probiert und ich habe in den ersten zwei Wochen sehr viel und sehr tief geschlafen.
Speaker: Also deutlich mehr als sonst, teilweise auch zwölf, dreizehn, vierzehn Stunden, was ich seit Kindeszeiten eigentlich nicht mehr gemacht habe.
Speaker: Und nachdem diese Phase vorbei war, habe ich dann nichts mehr gemerkt.
Speaker: Und da muss irgendwas passiert sein.
Speaker: Und deswegen glaube ich, weil man dieses Schlafbedürfnis dann hat, das ist ja auch das, was Fasten teilweise mitmacht, dass der Schlaf auch damit stärker wird.
Speaker: Man wird auch müde.
Speaker: Und ich denke, dass das auch mit Stammzellfreisetzung was zu tun hat.
Speaker: Und nach meiner Therapie werden auch einige Leute müde und müssen sich hinlegen und schlafen.
Speaker: Und das ist so ein ähnlicher Mechanismus.
Speaker: Und das wird durch eine Stärkung des parasympathischen Nervensystems gewährleistet.
Speaker: Und ich kann das durch verschiedene Dinge stärken.
Speaker: Und da kommen wir wieder auf die fünf Säulen.
Speaker: Wenn ich das parasympathische Nervsystem direkt mechanisch stimuliere, durch eine Webelsäulenbehandlung kann ich das machen.
Speaker: Ich kann das aktivieren, indem ich faste und dann langsam dieser Sympathikostress nachlässt.
Speaker: Dann kann ich das durch Sport und Bewegung, das ist erstmal ein Sympathikostress, wird aber durch eine parasympathische Antwort begleitet, die wiederum gewebe reiht, weil es ein Gewebeschaden ist, der überhaupt Sport ist.
Speaker: Und dann haben wir diese Tiefschlafphasen und die emotionale Welt.
Speaker: Und ich glaube, sogar Lachen wird bestimmt Stammzellen freisetzen.
Speaker: Also ich glaube, dass das ein Mechanismus ist, warum diese Femmesäulen funktionieren, ist nachher über erhöhte Stammzellaktivität.
Speaker: Total cool.
Speaker: Die Pflaster musst du uns natürlich verraten, da werden bestimmt wieder einige Fragen kommen, die würde ich natürlich dann gerne verlinken oder eben dann zu dir in die Praxis schicken bzw.
Speaker: auf deine Webseite.
Speaker: Du selber bist ja total, ja, habe ich selber von dir erfahren, ausgebucht.
Speaker: Was gibt es denn überhaupt für Möglichkeiten, mit dir in Kontakt zu kommen?
Speaker: wenn ich jetzt nicht gleich einen ganzen Vortrag mit dir buchen möchte, aber auf jeden Fall, wenn jetzt hier jemand ist, der Hilfe benötigt.
Speaker: Also wenn es um Patienten geht, wir sind natürlich telefonisch noch per E-Mail erreichbar.
Speaker: Die Kontaktdaten sind über unsere Webseite www.impulse-hm.de.
Speaker: Wenn es um Kollegen geht, was mir auch recht wäre, die sich dafür interessieren oder die vielleicht sogar selber so arbeiten möchten, ich biete ja auch an und das ist meine große Hoffnung, ist, dass Kollegen sich angesprochen fühlen, über diesen Weg sich weiterzubilden und sich selbst eine Praxis nach diesem Prinzip aufzubauen und dass wir dann so ein Netzwerk bilden,
Speaker: von Menschen, die nach diesem Prinzip die Patienten behandeln.
Speaker: Denn wie du richtig sagst, im Moment sind wir relativ überlaufen und ich kann auch nur begrenzt eben Menschen aufnehmen und sehen.
Speaker: Das heißt, dass ich dann häufig auch Leute ablehnen muss, was mir natürlich leid tut und das ist nicht Sinn der Sache.
Speaker: Also wenn ich da Kollegen finde, wäre ich mehr als bereit, dieses Konzept weiter zu vermitteln und dementsprechend das Angebot auch zu vergrößern.
Speaker: Sehr spannend.
Speaker: Vielen Dank für deinen Einsatz, auch dass du dir heute hier Zeit genommen hast.
Speaker: Du bist eine der faszinierendsten Personen, die ich kenne mit deinem tollen Behandlungskonzept und wir können dazu auf jeden Fall einen Beitrag leisten, dass noch viel mehr Menschen, ja mehr oder weniger auch deine Ausbildung durchlaufen.
Speaker: Wer sich jetzt da angesprochen fühlt als Arzt und Therapeut, du findest die Kontaktmöglichkeiten hier unten.
Speaker: Und dir, lieber Matthias, wünsche ich weiterhin viel, viel Energie und Geduld und alles, was du brauchst, um deinen Job weiterhin gut zu machen.
Speaker: Du bist wirklich ein tolles Geschenk auf der Welt.
Speaker: Danke, dass ich dich interviewen durfte heute.
Speaker: Und die liebe Zuschauerinnen und Zuschauer, sage ich euch heute wieder, stay healthy, stay vegan, eat you broccoli.
Speaker: Der Broccoli, der kann nie schaden, auch bei allen möglichen Belastungen.
Speaker: Und sage in diesem Sinne, dass es dir gut geht.
Speaker: Bis ganz bald.
Speaker: Wie schön, dass du bei dieser Folge dabei warst.
Speaker: Alle zu geringen Links findest du in den Shownotes.
Speaker: Lass gerne eine Bewertung für den Podcast da.
Speaker: Jeden Donnerstag und Sonntag wartet eine neue Folge auf dich.
Speaker: Teile den Podcast auch gerne mit deinen Liebsten, damit auch sie ihrer Gesundheit zukünftig wieder mehr Beachtung schenken.
Speaker: Du findest Mr. Broccoli auch auf YouTube, Instagram, auf seinem Blog und bei School.
Speaker: Wenn du Fragen oder Anregungen für künftige Podcast-Episoden hast, melde dich gerne bei uns.
Speaker: Wir freuen uns auf dich.
Speaker: Vielen Dank und einen wunderschönen Tag wünscht dir das ganze Mr. Broccoli-Team.






