Transcript
Speaker: Aloha und herzlich willkommen bei Atemfrequenz, dein Podcast, wenn es um Human Intelligence geht.
Speaker: Ich bin Karin von Atem und gemeinsam mit euch begrüße ich jede Woche einen Gast zu dem Thema Human Intelligence.
Speaker: Der Podcast soll euch Inspiration und Motivation geben, vor allem in Zeiten von künstlicher Intelligenz und Digitalisierung.
Speaker: Wir gehen gemeinsam mit der Frage auf den Grund, wo wir Menschen in der Welt noch Platz haben und welche Kompetenzen wir dafür brauchen.
Speaker: Es geht los.
Speaker: Viel Spaß mit der heutigen Folge.
Speaker: Es war einmal ein Werbetexter, der keinen Bock mehr auf langweiliges Marketing- und KI-Shop hatte.
Speaker: Und in diesem Sinne begrüße ich dich herzlich willkommen, Jürgen.
Speaker: Dankeschön.
Speaker: Hi.
Speaker: Schön, dass du da bist.
Speaker: Ja, ich freue mich auch.
Speaker: Ja, ich hoffe, es geht gut.
Speaker: Ja, soweit.
Speaker: Ja, schön, schön.
Speaker: Wir starten in dem Podcast immer, dass sich die Gäste kurz vorstellen.
Speaker: Einfach mal erzählen, wer sie sind, was sie so machen, was sie auszeichnet.
Speaker: Und dann starte ich eigentlich schon mit meinen Fragen, die ich habe.
Speaker: Boah, ja, schwierig.
Speaker: Ich weiß gar nicht, wo ich da anfangen soll.
Speaker: Ich bin so vieles, unter anderem Werbetexter.
Speaker: Bin jetzt wieder auch selbstständig als Werbetexter.
Speaker: War vorher aber auch im Marketing.
Speaker: Hab ganz viel in einem kleinen Unternehmen, was Digitalmarketing angeht, gemacht.
Speaker: Also von SEO über Content Management über Video über Foto.
Speaker: Also alles, was da irgendwie halt relevant ist.
Speaker: Ich mach auch mal InDesign auf, wenn es sein muss.
Speaker: Aber im Herzen bin ich ein Werbetexter.
Speaker: Und eine zweite Leidenschaft von mir ist Podcast.
Speaker: Also von daher auch ganz cool, dass ich hier sein darf.
Speaker: Ich bin immer gerne...
Speaker: Ich habe damit auch schon vor über 15 Jahren angefangen.
Speaker: Also ich bin schon ein bisschen dabei, habe auch so eine Live-Podcast-Veranstaltungsreihe, auf die ich ein bisschen stolz bin, weil es irgendwie total Spaß macht, so regionale kleine Podcasts auf Bühnen zu stellen und denen ein Publikum zu geben.
Speaker: Also Podcast ist so ein Herzensthema von mir, wo ich natürlich auch beruflich immer wieder Brücken hinbaue und dann gibt es noch so eine dritte Säule, das ist der chronische Schmerz.
Speaker: Das ist auch so ein bisschen mein Thema, mit dem ich auch, hast du sicherlich auf LinkedIn gesehen, mit dem ich auch ein bisschen hausieren gehe, weil ich da einfach...
Speaker: Also A, bin ich natürlich selber betroffen und muss das irgendwie verarbeiten für mich und habe gemerkt, wenn ich das so in die Öffentlichkeit trage, dann fällt mir das leichter.
Speaker: Also tatsächlich kann ich leichter in ein Mikrofon über meine Schmerzen sprechen, als manchmal meinen Familienmitgliedern gegenüber.
Speaker: Und B habe ich aber auch gemerkt, dass ich damit natürlich anderen eine Ansprechstation sein kann und das ist wahnsinnig befriedigend, also aus meinem Nachteil, aus meinem Leid sozusagen was Positives zu machen, ansprechbar zu sein, sichtbar zu sein, hörbar zu sein und anderen so ein ich-bin-nicht-alleing-gefühl zu geben.
Speaker: Das ist auch was, das immer wieder in mein Arbeitsleben natürlich mit rein spielt.
Speaker: Genau, das sind so die wesentlichen Punkte aus meinem Leben.
Speaker: Ja, sehr, sehr spannend.
Speaker: Ich gehe mal einfach gleich mal so chronologisch vor, wie du es mir auch aufgezählt hast, beruflich.
Speaker: Wie können wir uns deinen Alltag vorstellen?
Speaker: Du bist jetzt wieder selbstständig.
Speaker: Du warst davor eben in einem kleinen Unternehmen, hast da sehr, sehr viel gemacht.
Speaker: Und jetzt, wo du selbstständig bist, wie sieht dein Alltag aus?
Speaker: Was machst du?
Speaker: Was ist so das, wo du sagst, das ist so meine Hauptbeschäftigung in dem Feld?
Speaker: Oder das möchte ich auch?
Speaker: Ja, cool.
Speaker: Das sind zwei unterschiedliche Themen.
Speaker: Von daher ist das eine ganz schöne Frage.
Speaker: Was mache ich?
Speaker: Also ich versuche es hauptsächlich mal ein bisschen langsam anzugehen.
Speaker: Das war auch der Grund, warum ich jetzt wieder in die Selbstständigkeit bin.
Speaker: Ich war schon mal selbstständig.
Speaker: Also ich weiß, worauf ich mich einlasse.
Speaker: Und ich weiß, dass man sich das sehr schnell verheizen kann, körperlich, gesundheitlich.
Speaker: Und mit dem Wissen versuche ich es jetzt aktiv ein bisschen vorsichtiger, ein bisschen langsamer anzugehen.
Speaker: Und was sich jetzt total cool ergeben hat, ist, dass meine Frau sich auch zeitgleich selbstständig gemacht hat.
Speaker: Also wir haben jetzt so ein bisschen so ein
Speaker: So ein kleines Startup zu Hause, so einen kleinen Coworking-Space.
Speaker: Ist bei uns auch so.
Speaker: Also wir haben zwar noch eine Location, also wir haben es nicht ganz zu Hause, aber das ist bei uns auch so.
Speaker: Aber das erfordert schon auch.
Speaker: Es ist mega, weil du bist flexibler irgendwie.
Speaker: Also es hat schon super viele Vorteile in der Taggestaltung einfach und auch in der Terminabschlache.
Speaker: Und beide sind so im gleichen Mindset irgendwie unterwegs.
Speaker: Ja.
Speaker: Du hast da auch sehr viel Verständnis dafür, wenn jemand abends nochmal schnell den Laptop anschmeißt und der andere vorm Fernseher sitzt oder jemand am Wochenende was macht.
Speaker: Oder so dieses Leben, Arbeiten, das verschwimmt total.
Speaker: Jetzt haben wir noch eine kleine Tochter, ich weiß nicht, ob ihr da auch gesegnet seid, von dem Spaß.
Speaker: Aber das bringt uns zum Beispiel auch total viel Flexibilität in der ganzen Betreuung.
Speaker: Und hat aber natürlich auch, worauf ich gerade hinaus wollte, auch Nachteile.
Speaker: Weil es erfordert, glaube ich, schon auch sehr viel Mut.
Speaker: Du weißt ja nie, wie es läuft.
Speaker: Und du weißt ja nie, was kommt so rein.
Speaker: Und vielleicht habt ihr ein paar Rücklagen.
Speaker: Ja, hatten wir auch.
Speaker: Hatten.
Speaker: Aber es erfordert schon auch einen gewissen Mut, zu sagen, wir machen das jetzt beide.
Speaker: Oder wie siehst du das?
Speaker: Ja.
Speaker: Ja, würde ich schon sagen.
Speaker: Also bei mir trägt ganz viel mehr als Mut, ist bei mir eigentlich der Dickkopf, der da eine Rolle spielt.
Speaker: Also ich sehe einfach nicht ein, dass das nicht funktionieren kann.
Speaker: Das ist vielleicht auch gut.
Speaker: Das ist so ein Ding.
Speaker: Aber ja, die Vorteile wiegen die Risiken für mich auf.
Speaker: Wir haben aber auch mit kleinem Risiko jetzt das Ganze gestartet.
Speaker: Also wir arbeiten von zu Hause aus, wir haben keinen Risiko.
Speaker: keinen Space, den wir irgendwie organisieren und bezahlen müssen.
Speaker: Wir arbeiten mit der Gründerförderung.
Speaker: Also jeder von uns kriegt individuell Gründerförderung, was natürlich jetzt auch für das erste halbe Jahr phänomenal ist, weil wir wirklich ganz solide die Grundlagen aufbauen können und jetzt nicht uns groß stressen müssen.
Speaker: Und das läuft gut.
Speaker: Aber
Speaker: Also verglichen mit 2018 habe ich mich, glaube ich, schon mal selbstständig gemacht.
Speaker: Da war die wirtschaftliche Lage eine ganz andere.
Speaker: Und das merke ich jetzt schon.
Speaker: Ich habe zwar immer argumentiert, naja, gerade so menschliche Inhalte für einen Werbetexter wie mich, das wird jetzt relevanter, wenn man das richtig und gut macht und so.
Speaker: Aber es ist natürlich trotzdem insgesamt die wirtschaftliche Lage jetzt ein bisschen schwieriger als vor fünf, sechs, sieben Jahren.
Speaker: Das merken wir schon auch.
Speaker: Aber ich bin da total zuversichtlich.
Speaker: Also ich sehe nicht, dass das nicht funktionieren kann.
Speaker: Ja, ich glaube, das muss man auch.
Speaker: Ich sage immer, wenn ich gewusst hätte, was das Selbstständigmachen alles bedeutet, dann hätte ich es wahrscheinlich nicht gemacht.
Speaker: Deswegen ist es ganz gut, wenn man so eine gewisse Naivität auch hat.
Speaker: Ja, für manche Themen braucht man das.
Speaker: Gar nicht negativ gemeint, aber diese Naivität, die lässt sich das dann auch einfach machen.
Speaker: Und ohne, dass du sagst, ich war auch wirklich, alle haben gesagt, ja, du musst ja so mindestens drei Jahre.
Speaker: Nach drei Jahren kannst du sagen, ob du es weitermachst oder nicht.
Speaker: Und wenn du nach drei Jahren mal positives Ergebnis hast, dann kannst du froh sein.
Speaker: Und ich so, nee, nee, nee, das habe ich schon so nach ein, zwei Jahren, easy.
Speaker: Und ja, kleiner Spoiler, wir kommen jetzt ins dritte Jahr.
Speaker: Es hat leider schon gestimmt, aber ja, die Naivität, das glaube ich, hilft einem da.
Speaker: Ja, also Naivität ist schon auch wichtig, weil wir sind tendenziell, glaube ich, auch hierzulande eher so Grübler und Sorgenträger und Bedenkenträger und haben so die German Angst, dass wir, was könnte alles schief gehen und brauche ich eine Versicherung.
Speaker: Das haben wir natürlich auch alles und mit meiner Situation, mit meiner gesundheitlichen Situation ist das nochmal eine weitere Dimension in der ganzen Überlegung.
Speaker: Das werden ja auch von außen alle gesagt haben, mach es nicht.
Speaker: Ja, die, die ich um ihre Meinung gefragt habe, aber ich habe nicht viele um ihre Meinung gefragt.
Speaker: Ich habe es den Leuten als gegeben verkauft, weil ich genau wusste, was passiert.
Speaker: Und ich bin ja selber auch, natürlich habe ich irgendwo diesen Gedanken, vielleicht ist es auch eine dumme Idee.
Speaker: Ich habe für mich im Arbeitsleben zuletzt zwei Wege gesehen.
Speaker: Also entweder ich schlitter in eine Langzeitkrankheit und bin wirklich irgendwie ein halbes Jahr, ein Jahr oder länger, falle ich aus und bin zu Hause und dann habe ich gesagt, also das ist so das Schlimmste, was ich mir vorstellen kann.
Speaker: Oder ich ändere was an meinem Arbeitsleben, an meinem Berufsleben, schaue, dass das so flexibel wie möglich ist, schaue, dass ich so frei und unbelastet wie möglich da irgendwie rangehen kann.
Speaker: Und das ist für mich die deutlich attraktivere Variante.
Speaker: Aber natürlich gibt es dazwischen auch ganz viele Sorgen und ganz viele, ja, das könnte jetzt vielleicht auch schwierig werden.
Speaker: Und wenn ich mal einen Tag irgendwie wirklich unfähig bin zu arbeiten und ausfalle,
Speaker: ratter ich natürlich auch in so Gedankenspiralen.
Speaker: Also davon bin ich auch nicht frei.
Speaker: Aber ich habe das, glaube ich, ganz gut im Griff.
Speaker: Wir sind von der Frage abgekommen.
Speaker: Ich glaube auch.
Speaker: Aber meine Frage war, was du gerne machen wollen würdest in der Selbstständigkeit.
Speaker: Wir sind über das Thema Selbstständigkeit weggekommen von der inhaltlichen Frage.
Speaker: Du hast recht.
Speaker: Also was ich heute mache, ist ganz viel natürlich im Bereich Text und auch Podcast.
Speaker: Also gerade in den Projekten, in denen ich jetzt bin, schreibe ich für junge Unternehmen...
Speaker: Textleitfäden, Texte für ihre Webseiten, also wirklich so ein Textkonzept.
Speaker: Also ich mache gerne nicht nur den letztendlichen Text, sondern eigentlich schaue ich aufs große Ganze und versuche zu verstehen, was wollen die überhaupt?
Speaker: Ist das, was sie bei mir beauftragen, überhaupt das Richtige?
Speaker: Können wir was besser machen?
Speaker: Also ich verstehe mich schon da ein bisschen als
Speaker: mit den jahren erfahrung die ich da jetzt mitbringen so ein bisschen als als partner als berater so das ist das eine und das andere ich begleite jetzt gerade auch kunden zu podcasts also ich entwickle mit denen zusammen podcast schaue dass die technischen setup haben das funktioniert schaue dass die workflows haben die funktionieren schaue dass die in podcast haben der irgendwie spaß macht der funktioniert das sind jetzt so zwei dinge in denen ich aktiv gerade gerade viel arbeite
Speaker: Und was ich aber mache parallel dazu, ich pitche gerade Buchkonzepte und Exposés an Verlage, weil das was ist, was ich eigentlich schon sehr, sehr lange vorhabe.
Speaker: Wohlwissend.
Speaker: dass man darauf keine Selbstständigkeit bauen sollte.
Speaker: Ja, alle, die Bücher schreiben oder irgendwie sagen, das ist eigentlich ein herzenes Thema.
Speaker: Kann man als Ehrenamt bezeichnen.
Speaker: Genau.
Speaker: Ja, wobei ich, also ich bin jetzt gerade noch im Bereich Fachbuch unterwegs, also ich sehe es schon als Teil.
Speaker: Also schon im Bereich deines Jobs.
Speaker: Genau, also ich sehe es schon als Teil von dem, was ich dann eben auch beruflich mache, dass ich damit wieder Türen aufstoße, dass ich damit auch mal einen Vortrag irgendwo bei einer Konferenz vielleicht irgendwie einreichen kann und so.
Speaker: Also
Speaker: Ich verstehe das schon als Teil des Ganzen und nicht als völlig parallel dazu.
Speaker: Aber wer weiß, irgendwann könnte ich mir auch vorstellen, wirklich mehr auch dann weg vom Fachbuch, vielleicht auch mal in einen Roman oder in einen.
Speaker: Aber das ist jetzt so ein bisschen weiter weg.
Speaker: Ja, spannend, spannende Sache.
Speaker: Aber ich kenne jetzt einige, die auch Bücher oder auch in ihrem Themengebiet Bücher veröffentlicht haben, die sagen genau das Gleiche.
Speaker: Das ist eigentlich mehr so eine Leidenschaft, wo man schon sagt, es soll irgendwann auch mal irgendwie mir was bringen, aber es ist eher...
Speaker: Erstmal zumindest das erste Buch ist viel, viel Ehrenamt und viel Klinkenputzen und hoffen, dass jemand sagt, ja okay, wir probieren es mal aus mit dir.
Speaker: Genau, das erste Buch ist so, du klopfst überall und dann sagen die, wer bist du denn eigentlich?
Speaker: Ja, leider.
Speaker: Dann kommst du in Erklärungsnot.
Speaker: Dann kommst du in Erklärungsnot.
Speaker: Ja, wir hatten noch das Thema Podcast und Podcast-Live-Events.
Speaker: Ich sehe schon, du verbindest das auch so ein bisschen mit dem Beruflichen, was ja eigentlich perfekt passt.
Speaker: Und wir sind aber auch schon in unserer Erzählung sehr auf das Thema Painfluencer, wie du es auch bezeichnest, gekommen.
Speaker: Und vielleicht magst du uns da nochmal so ein bisschen mehr mitnehmen, was du da genau machst.
Speaker: Und du hast es ja jetzt auch schon erwähnt, dass es für dich ein Grund auch mit war, dich jetzt selbstständig zu machen, weil du dann deine privaten oder gesundheitlichen Themen besser vereinen kannst.
Speaker: Aber vielleicht magst du uns da nochmal so ein bisschen deine Intention dahinter sagen und was du da genau machst.
Speaker: Ja, also dem Painfluencer bin ich jetzt geworden, mehr oder weniger auch über einen Podcast.
Speaker: Also ich habe die Schmerzenssache gestartet vor, ich glaube 2019, also auch schon vor acht Jahren, zusammen damals mit einer Leidensgenossin, die ähnliche Probleme hatte.
Speaker: Und wir haben gesagt, also wir ziehen jetzt mal los und versuchen unseren Schmerz besser zu verstehen.
Speaker: Also das war eigentlich unser initialer Gedanke, war hauptsächlich so Neugier.
Speaker: Also wir sind mit unserer Situation nicht zufrieden.
Speaker: Was können wir denn tun?
Speaker: Und schauen wir mal, ob wir irgendwas dabei lernen.
Speaker: Und wenn wir dabei jemanden mitnehmen können, umso besser.
Speaker: Und über die Zeit haben wir aber gemerkt, hey, dieser Gedanke, ja, das Schmerzverstehen ist wichtig.
Speaker: Das ist mir auch heute noch wichtig.
Speaker: Versuche ich auch heute noch dran zu bleiben.
Speaker: Aber der wichtigere Aspekt ist eigentlich, den Dialog tatsächlich in der Öffentlichkeit zu führen.
Speaker: Also wirklich da zu sein und das Thema chronische Schmerzen in die Öffentlichkeit zu bringen.
Speaker: Ich weiß jetzt die genauen Zahlen leider gerade nicht, aber wir sind glaube ich bei irgendwo zwischen 10 und 20 Millionen Leuten in Deutschland, die regelmäßig Schmerzen haben.
Speaker: Also das ist super viel.
Speaker: Ich habe auch in der Vorbereitung auf unserem Podcast mal so ein bisschen recherchiert, wie so Krankheitstage und Zahlen sind.
Speaker: Aber können wir auch gleich nochmal drauf kommen.
Speaker: Genau.
Speaker: Und da habe ich einfach gemerkt, es passt nicht zu dem, wie Schmerzen in der öffentlichen Diskussion stattfinden.
Speaker: Also da reden ganz wenige drüber und da hängt natürlich einmal das Körperliche dran, aber vielmehr ist bei chronischen Schmerzen eigentlich das Mentale ein Problem.
Speaker: Und das ist ja so ein Thema unserer Zeit.
Speaker: Also Mental Health, gerade im Arbeitsleben,
Speaker: Und da habe ich gemerkt, oh, da ist ein Thema.
Speaker: Da habe ich für mich schon sehr viele Schritte irgendwie durchgemacht in den letzten Jahren.
Speaker: Also da kann ich tatsächlich ein bisschen aus dem Nähkästchen plaudern, ohne dass ich jetzt Leuten Ratschlägen geben will, weil ich kann nur über meine Situation reden und nicht über die von anderen Schmerzleidenden.
Speaker: Aber allein das hilft anderen schon.
Speaker: Die können sich dann nämlich rauspicken, was vielleicht für sie interessant ist.
Speaker: Die sehen aber auch einfach, hey, ich bin nicht alleine in der Situation.
Speaker: Weil was ein chronisch Schmerzleidender oft hat, ist so ein gewisses Unverständnis im Umfeld.
Speaker: Also die Schmerzen sieht man nicht.
Speaker: Du sitzt nicht im Rollstuhl, du hast keine Krücken, du hast noch alle Gliedmaßen und dass du wirklich leidest mit Migräne, mit...
Speaker: Also es gibt so ganz viele Krankheitsbilder, wo man einfach nichts sieht und das macht Leute einsam.
Speaker: Und da habe ich wirklich gemerkt, okay, da habe ich ein Format, das da so ein bisschen dazu beitragen kann, dass die Welt ein bisschen besser ist.
Speaker: Es ist zwar ein super kleiner, super mini Ding, aber ich ziehe ganz viel Energie aus diesem Wissen.
Speaker: Und naja, und jetzt habe ich auch versucht, diesen Podcast so ein bisschen mit in die Selbstständigkeit zu nehmen.
Speaker: Also ich habe jetzt eine Steady-Kampagne gestartet dazu.
Speaker: Man kann mich jetzt auch über diesen Podcast finanzieren, damit ich eben weiter diesen Podcast machen kann, dass ich weiter dieses Gesprächsangebot machen kann.
Speaker: Und genau, das läuft jetzt gerade so an.
Speaker: Sehr cool.
Speaker: Du hast jetzt vieles erklärt.
Speaker: Ich wollte dich gerade eben fragen, was können wir uns unter chronischen Schmerzpatienten vorstellen?
Speaker: Also sind alles Menschen, die betroffen sind, denen man es eigentlich nicht ansieht von außen in der Regel?
Speaker: Und eben Krankheiten, die du gerade beschrieben hast, unter anderem.
Speaker: Es gibt wahrscheinlich sehr, sehr viel unter viele Facetten.
Speaker: Es gibt auch das chronische Schmerzsyndrom.
Speaker: Das ist jetzt so meine Diagnose.
Speaker: Das ist super diffus.
Speaker: Wo man jetzt auch nicht wirklich...
Speaker: Genau, sagt jetzt wenig, aber heißt halt, okay, da ist irgendwie ein Schmerz, wo man an der biologischen Ursache jetzt nicht mehr viel rüttelt.
Speaker: Und du hast es ja jetzt auch beschrieben im Arbeitsleben und du hast ja auch gesagt, es sind unfassbar viele Leute auch davon betroffen und es gibt wahrscheinlich in diesem Fall eine Dunkelziffer, sage ich jetzt mal, weil ja nicht jeder damit hausierend geht zu sagen, ja, mir geht es dann irgendwie mal nicht gut, sondern...
Speaker: Viele, glaube ich, arbeiten auch, obwohl sie Schmerzen haben.
Speaker: Zumindest bei dem Thema Endometriose, glaube ich, kenne ich einige, die dann halt trotzdem versuchen zu arbeiten und auch da zu sein, weil natürlich man mit der Krankheit vielleicht auch nicht nach draußen geht oder auch sich verabschiedet.
Speaker: Ich weiß nicht, ob man sich schämt oder ob man sagt, ich möchte nicht als schwach gelten oder wie auch immer die Gründe sind.
Speaker: Das ist, glaube ich, auch bei vielen sogar noch undiagnostiziert, weil das noch ein relativ, ich will nicht sagen, ein neues Krankheitsbild ist, aber es gibt schon auch so Trends in Krankheitsbildern, wie sie in die Wahrnehmung kommen.
Speaker: Migräne, habe ich das Gefühl, ist mittlerweile was, wo die Gesellschaft weiß, okay, das existiert, damit können wir jetzt so ein bisschen, das können wir ein bisschen einschätzen.
Speaker: Oder auch Fibromyalgie.
Speaker: Das habe ich glaube noch nie gehört.
Speaker: Genau, das sind keine neuen Krankheiten, aber das kommt jetzt erst so langsam in die Wahrnehmung.
Speaker: Ja, und ich habe mal in der Vorbereitung, wie ich gerade gesagt habe, schon ein bisschen so dieses Thema Krankheitstage angeguckt.
Speaker: Also wir haben einen starken Anstieg der Krankheitstage so nach der oder während der Pandemie.
Speaker: Also man merkt so 2021 ist es schon erstmal so diese Krankheitstage nach oben gegangen.
Speaker: Und du hast es auch schon vorhin kurz erwähnt.
Speaker: Vor allem auch das Thema mentale Gesundheit oder mentale Krankheiten nimmt deutlich zu.
Speaker: Wir haben auch einen Freund, der arbeitet in der Jugendhilfe beziehungsweise in der Schule mit Jugendlichen.
Speaker: Und da stellen die schon auch fest, dass es massive psychische Erkrankungen auch bei Kindern und Jugendlichen gibt, was sich...
Speaker: Schockierend finde.
Speaker: Und das ist ja auch ein Thema, was du mit ansprichst, das Thema mentale Gesundheit.
Speaker: Wie wichtig siehst du die Thematik im Arbeitskontext oder welchen Stellenwert hat es und sollte es wahrscheinlich haben?
Speaker: Das ist Dreh- und Angelpunkt eigentlich eines gesunden Angestelltenverhältnisses, würde ich sagen, dass du dich mental an deinem Arbeitsplatz wohlfühlst, weil sonst kommst du wohl oder übel auf eine Abwärtsspirale und ob die so schlimm wird, dass du dann vielleicht irgendwie ausfällst oder kündigen musst oder krank wirst, das ist mal dahingestellt.
Speaker: Aber wenn du dich auf der Arbeit nicht wohlfühlst, dann fängst du an, dich zu verstellen und fängst an, dich von deinem eigentlichen Ich so ein bisschen abzuspalten.
Speaker: Und das kann eigentlich keine gute Entwicklung sein.
Speaker: Also ich bin der Meinung, wir müssen da viel mehr und viel offener damit umgehen und viel offener darüber reden, auch im Arbeitsverhältnis.
Speaker: Offen reden über …
Speaker: Also über die Bedürfnisse, die jeder Einzelne hat.
Speaker: Es muss jetzt gar nicht heißen, dass ich zu meinem Arbeitgeber gehe und dem meine Krankheitsbiografie hinlege und sage so, hier schau mal, das bin ich.
Speaker: Aber ich muss mir arg darüber klar werden, wenn ich so eine Diagnose habe, so eine Krankheit habe, was brauche ich, um gut arbeiten zu können?
Speaker: Und dann muss ich das einfordern.
Speaker: Anders geht es nicht.
Speaker: Und ja, da rede ich mich natürlich jetzt aus einer luxuriösen Situation raus.
Speaker: Also ich habe ein abgeschlossenes Studium und ich bin so im White-Collar-Bereich und wir reden ganz viel über modernes Arbeiten und New Work und
Speaker: Ja, die Chance hat nicht jeder, da so offen irgendwie ranzugehen und drüber zu reden, aber irgendwo müssen wir ja anfangen, darüber zu reden.
Speaker: Und also das ist für mich essentiell.
Speaker: Ja, ich glaube, wir sind da in unserem, wie du sagst, in unserem Arbeitsfeld auch privilegiert.
Speaker: Wir sprechen dann über New Work und wie soll mein Arbeitsplatz aussehen und wie möchte ich arbeiten und dann arbeite ich mal zu Hause und dann arbeite ich mal vielleicht im Urlaub und
Speaker: Mach so Work and Travel und ich kann so ein bisschen machen, was ich will.
Speaker: Aber wir haben natürlich in Deutschland auch ganz, ganz viele Berufe, wo das eben nicht geht und wo es, ich sage mal, knallharte Öffnungszeiten gibt oder lass uns den Gesundheitssektor entnehmen.
Speaker: Da kann ich nicht einfach sagen, Chef, heute geht es mir nicht so gut.
Speaker: Ich komme dann morgen zur Schicht, sondern ich habe eine ganz andere Verantwortung, wo es schwieriger ist.
Speaker: Trotzdem
Speaker: Sollte es auch dort Möglichkeiten geben zu sagen, ich kann mich individueller einbringen oder kann meinen Arbeitsalltag individueller gestalten oder kann auch offen darüber reden, was ich für Schwierigkeiten habe.
Speaker: Und diese Thematik mentale Gesundheit, wie du es jetzt auch gesagt hast, wir wissen ja auch, wenn jemand eine psychische Krankheit hat und sei es irgendwie eine Depression oder sei es einfach auch wie du jetzt sagst, ich habe jetzt eine Krankheit und bin Schmerzpatient,
Speaker: Aber es gibt ja auch noch unsichtbarere Krankheiten, wo du sagst, du hast psychische Erkrankungen.
Speaker: Diese Menschen fallen tatsächlich in der Regel drei bis vier Wochen am Stück aus oder noch länger, wenn es noch schlimmer wird.
Speaker: Und dass wir da...
Speaker: Zu wenig machen als Arbeitgeber ist eigentlich unerklärlich, weil die fallen ja nicht einfach mal nur eine Woche aus, weil sie eine Grippe haben, sondern es ist ja wochenlang, dass du auf einen Menschen in dem Arbeitskontext verzichten musst.
Speaker: Aber irgendwie habe ich nicht das Gefühl, dass das Menschen alarmiert, zu sagen, ja okay, wie schaffe ich denn ein Arbeitsumfeld, das für Menschen gesund ist?
Speaker: Also wir müssen ja nur mal in die Politik schauen.
Speaker: Ich empfinde es tatsächlich als einen Schlag ins Gesicht, wenn dann ein welcher Politiker auch immer sich hinstellt und sagt, die Leute dürfen nicht so viel krank sein und müssen mehr arbeiten, statt zu fragen, was ist denn eigentlich der Grund, warum die krank sind?
Speaker: Können wir da vielleicht was dran machen?
Speaker: Und nicht ein, wir müssen jetzt irgendwie schauen, dass die Leute sich krank zur Arbeit schleppen.
Speaker: Also das kann doch nicht wirklich die Diskussion sein.
Speaker: Ja, es ist bei der Diskussion, politisch gesehen, glaube ich, muss man auch, da gucke ich gar nicht mehr so richtig drauf.
Speaker: Das kann man nicht ernst nehmen.
Speaker: Das kann man nicht ernst nehmen, weil ich oft das Gefühl habe, dass die wollen einfach nur irgendwie provozieren oder irgendwie Leute an ihre Seite ziehen, um dann irgendwie, ich will jetzt nicht das Wort Propaganda in den Mund zu nehmen, aber irgendwie ist es manchmal schon so, dass es vielleicht einfach den Fokus hat, nur zu provozieren.
Speaker: Aber das, was du in deiner Aussage ja auch beschreibst, ist, wir gehen nicht an die Ursache ran.
Speaker: Wir fragen nicht, warum bist du denn krank oder was kann ich denn tun, damit du dich an deinem Arbeitsplatz wohlfühlst?
Speaker: Wie kann ich dich unterstützen, dass du morgen gerne hierher kommst?
Speaker: Können wir irgendwie Themen ändern?
Speaker: Das ist eine ganz simple Frage.
Speaker: Hat mir jetzt so noch nicht oft jemand gestellt im Arbeitskontext.
Speaker: Also mir jetzt vielleicht schon tatsächlich, weil ich super offen damit umgehe.
Speaker: Aber du hast das.
Speaker: Du hast ja tatsächlich auch ein Arbeitsumfeld in deinem Angestelltenverhältnis gefunden, wo dir diese Fragen gestellt wurden.
Speaker: Das ist vielleicht auch eine privilegierte Situation.
Speaker: Vielleicht Glück oder du hast genau hingeguckt.
Speaker: Kann man jetzt vielleicht keinen Grund dafür finden?
Speaker: Ich würde schon dazu noch sagen, ich habe die Debatte aber auch angestoßen.
Speaker: Ich bin tatsächlich in Bewerbungsgespräche gegangen, ins erste Bewerbungsgespräch und habe gesagt, Leute, ich habe Rücken und wenn ich nicht mindestens einen Stehschreibtisch habe,
Speaker: dann können wir das hier beenden.
Speaker: Dann wird das nichts.
Speaker: Ich habe das schon auch aktiv mit eingebracht und bin damit sehr gut gefahren in einem privilegierten Umfeld.
Speaker: Das ist mir klar.
Speaker: Aber vielleicht manchmal geben wir den Arbeitgebern auch die Chance gar nicht.
Speaker: Das muss immer ein Dialog sein.
Speaker: Da spielen schon beide Seiten auch eine Rolle.
Speaker: Über meine Bedürfnisse muss ich mir klar werden, damit ich sie kommunizieren kann.
Speaker: Dann hat der andere eine Chance, darauf zu reagieren.
Speaker: Dann sind wir eigentlich schon tief im Thema drin.
Speaker: Wie kriegen wir das jetzt hin?
Speaker: Zum einen natürlich selber für seine Themen einzustehen.
Speaker: Das ist vielleicht auch, das ist eine Seite zu sagen, ich stehe für meine Themen ein, ich stehe für meine Bedürfnisse ein, ich stehe für mich selbst ein, das zu lernen.
Speaker: Jetzt wissen wir aber, dass viele Arbeitssituationen
Speaker: Und viele Unternehmen keine Kultur haben, wo ich als, vielleicht kann ich das als Führungskraft oder als jemand, der karrieretechnisch schon ein bisschen aufgestiegen ist.
Speaker: Aber wenn ich jetzt ein junger Mensch bin, der vielleicht gerade erst anfängt, mit jung meine ich jetzt nicht alterstechnisch jung, sondern jung, was die Berufserfahrung auch angeht.
Speaker: Da traue ich mich ja vielleicht auch nicht zu sagen, hey pass auf übrigens, wenn ich hier anfangen soll bei dir in einem Laden, dann brauche ich das, das, das.
Speaker: So und weil natürlich meine Angst mitschwingt zu sagen, ja gut sagt der Gegenüber, dann suche ich mir jemand anderen.
Speaker: Du bist jetzt nicht Einstein, ich brauche dich auch nicht.
Speaker: Von dir gibt es vielleicht noch zehn weitere draußen am Markt, die jetzt gerade irgendwie von der Uni kommen oder die gerade ihre Ausbildung abgeschlossen haben.
Speaker: Da nehme ich halt einen anderen, der macht, was ich sage.
Speaker: Was braucht es deiner Meinung nach, um da für möglichst viele Menschen ein sicheres Arbeitsumfeld zu schaffen?
Speaker: Das ist eine super schwierige Frage, weil gerade, also da habe ich zwei Beobachtungen dazu, weiß ich aber nicht, ob ich eine Antwort darauf habe.
Speaker: Vielleicht finden wir sie.
Speaker: Zum einen wird es natürlich gerade bei Juniorstellen jetzt mit KI immer schwieriger.
Speaker: Also wir lesen ganz oft, dass gerade die Stellen von unerfahrenen Arbeitenden weniger werden, weil man die leichter mit KI ersetzen kann, als Stellen, wo man viel Erfahrung voraussetzt.
Speaker: Also das ist das eine.
Speaker: Und zum anderen nehme ich aber wahr, dass so die Generation, und jetzt beantworte ich das, was du vorhin so zwischen die Zeilen gefragt hast, ich habe zwei Kinder,
Speaker: Und ich beobachte, dass die Generationen, die nach uns kommen, gerade so in dem Alter meiner Kinder, dass die viel reflektierter sind, als wir das damals waren.
Speaker: Also dass die von Haus auf schon deutlich besser wissen, was sie brauchen und was sie wollen, als ich das in Erinnerung habe, wie ich in dem Alter war.
Speaker: Und das ist natürlich das, das werfen wir der Generation oft vor.
Speaker: Und ich glaube, da würde ich mal anfangen.
Speaker: Vielleicht ist das meine Antwort.
Speaker: Also wir dürfen nicht
Speaker: Wir dürfen nicht auf die junge Generation schauen und sagen, was die für Ansprüche stellen ans Arbeitsleben und so.
Speaker: Das ist ja völlig absurd.
Speaker: Die müssen jetzt auch erst mal buckeln und sich krummarbeiten und sie müssen in die Mine und unter Tage.
Speaker: Ich übertreibe jetzt, aber so ein bisschen ist ja die Haltung.
Speaker: Ja, absolut, die ist so.
Speaker: In der Breite.
Speaker: Und eigentlich finde ich das aber total beneidenswert, wie reflektiert die nachkommende Generation jetzt schon ist.
Speaker: Natürlich, weil wir auch jetzt irgendwie reflektierter werden und das weitergeben, das rede ich mir zumindest ein, dass das unser positiver Einfluss ist.
Speaker: Ich denke, wir haben da schon einiges auch dazu beigetragen.
Speaker: Genau, ich glaube, unser Beitrag jetzt so in unserer Generation muss sein, dass wir den Leuten nicht ein schlechtes Gewissen machen dafür, dass sie wissen, was sie wollen.
Speaker: Ich habe das auch noch nie verstanden, dass Leute immer gesagt haben, das kennt man aus Unternehmen oder ich kenne das auch aus meiner Erfahrung im Unternehmen, die dann immer gesagt haben, naja,
Speaker: Als ich Auszubildender war, wurde ich noch geschlagen.
Speaker: Ja, schön.
Speaker: Und deswegen machen wir das jetzt weiter?
Speaker: Oder du fandest es doch damals auch blöd?
Speaker: Genau.
Speaker: Und auch so ganz viele Aussagen, wo ich mir so gedacht habe, aber das ist doch schön, du hast es doch erkannt, dass das falsch war, dann können wir das doch jetzt ändern, dann dürfen die doch jetzt auch sagen, sie wollen das nicht.
Speaker: Aber irgendwie gehen wir so gar nicht damit um, das ist doch irgendwie schräg.
Speaker: Und das Gleiche beobachten wir aber ja jetzt, wie du auch beschreibst, mit der nächsten Generation, wo wir dann, wir kämpfen alle dafür, ja, unsere Bedürfnisse sind wichtig und die müssen im Unternehmen gesehen werden und wir wollen gut behandelt werden und wir wollen eine gewisse Sicherheit und wir wollen uns wohlfühlen.
Speaker: Und die nächste Generation, die kommt, die sagt, hä, wenn ich mich nicht wohlfühle, mache ich es nicht, aber dann werfen wir denen vor.
Speaker: Aber denen gönnen wir das dann irgendwie nicht mehr so.
Speaker: Die müssen erstmal richtig, richtig hart arbeiten.
Speaker: Das ist merkwürdig.
Speaker: Die müssen durch den Dreck kriechen, damit sie was erreichen.
Speaker: Es ist doch eigentlich sehr, sehr schön, dass sie schon klare Grenzen setzen können.
Speaker: Finde ich auch.
Speaker: Und es ist ja auch immer ein Spiegel dann für uns, in dem Fall als vielleicht Führungskräfte oder Arbeitgeber, dass die Generation kommt und sagt,
Speaker: du brauchst mir nicht helfen, Grenzen zu setzen, weil ich kann es schon.
Speaker: Wir können ja eigentlich jetzt woanders ansetzen.
Speaker: Die wissen schon, was Grenzen sind.
Speaker: Und das zeigt uns dann auch, dass wir unsere Rahmenbedingungen ändern müssen, damit sie ihre Grenzen wahren können.
Speaker: Also...
Speaker: Ich glaube, unsere Herausforderung in der Zukunft als Arbeitgeber ist jetzt eine andere, weil sie können schon Grenzen setzen.
Speaker: Und jetzt, wir sagen immer allen, ja gut, oder was ich sehr oft feststelle ist, wenn ich jetzt Führungskräfte habe, die dann zu sagen, hey, du musst Grenzen setzen, du musst doch sagen, was sind deine Bedürfnisse und sie kämpfen noch an dieser Front und die können das jetzt schon.
Speaker: Das heißt, bei denen müssen wir dann halt vielleicht, vielleicht ist es ja wirklich ein Thema mit der jüngeren Generation zu sagen, ja, ihr könnt Grenzen setzen und euch müssen wir jetzt wahrscheinlich ein bisschen mehr beibringen, wie wir wieder als Gesellschaft produktiv werden.
Speaker: Wie schaffen wir trotzdem Ziele zu erreichen, auch wenn du Grenzen setzt.
Speaker: Du darfst ja sagen, du willst um 17 Uhr zum Arbeiten aufhören.
Speaker: Ist ja völlig fein, weil du sagst, du hast eine Freizeit.
Speaker: Aber trotzdem müssen wir ihnen ein Outcome schaffen.
Speaker: Und dann müssen wir halt mit ihnen gemeinsam Wege finden, um einen Outcome weiterhin zu schaffen, aber halt in einem anderen Weg.
Speaker: Und das ist auch, glaube ich, so eine Grundhaltungsding.
Speaker: Also bei denen stimmt ja die Grundhaltung, glaube ich.
Speaker: Also die wollen ja in der Regel auch arbeiten und die wollen produktiv sein.
Speaker: Und das werfen wir ihnen, glaube ich, insgeheim vor, dass die das nicht wollen.
Speaker: Und das ist aber, glaube ich, falsch.
Speaker: Ich glaube schon, dass die das wollen.
Speaker: Und
Speaker: Irgendwo liegt die Wahrheit wahrscheinlich auch dazwischen.
Speaker: Ich glaube, ein bisschen durch den Dreck gehen musst du, wenn du wirklich was in deinem Themengebiet erreichen willst, musst du auch die dreckigen Ecken deines Themengebiets irgendwie lernen und mal durchmachen.
Speaker: Und du musst wahrscheinlich mal Überstunden machen.
Speaker: Also das ist alles fein.
Speaker: Aber ich muss schon aufpassen, dass ich nicht das erwarte als Norm.
Speaker: Und ich glaube, dass wir die Führungskräfte, dass wir denen eben auch beibringen müssen, okay, das mit den Grenzen ist jetzt ein Ding.
Speaker: Die haben es halt anders gelernt, die sind irgendwie anders aufgewachsen.
Speaker: Deren Führungskräfte haben das anders gemacht.
Speaker: Und die haben jetzt auch eine neue Situation.
Speaker: Also das ist das, was wir wahrscheinlich leichter beeinflussen können oder sollten, als den Nachrückenden auszutreiben, dass sie sagen, was sie brauchen und was sie wollen.
Speaker: Ja, das ist auch, ich glaube, das sind diese Schubladen, die wir haben, in denen wir dann denken, auch mit den nachkommenden Generationen, wie sie sind.
Speaker: Und das ist sehr, sehr individuell, wie sie sind.
Speaker: Und zum Arbeiten und zum Arbeitsleben gehört definitiv dazu, dass man Aufgaben macht, auf die man keinen Bock hat.
Speaker: Und das ist was, was jeder lernen muss, wenn er in die Arbeitswelt eintritt.
Speaker: Man hat nicht nur Aufgaben, die man cool findet.
Speaker: Nie, auch nicht, wenn man selbstständig ist.
Speaker: Dann muss man auch Dinge machen, auf die man keinen Bock hat.
Speaker: Richtig.
Speaker: Und das gehört, glaube ich, dazu.
Speaker: Jetzt ist nur die Frage, die ich mir stelle.
Speaker: Wir waren ja bei dem Thema Gesundheit auch oder mentale Gesundheit oder ein Arbeitsplatz, der für alle so ist, dass man sich wohlfühlt.
Speaker: Was sind deiner Meinung nach Bedingungen oder wie schaffen wir das?
Speaker: Was verändert sich auch gerade in der Arbeitswelt?
Speaker: Also ich glaube, ein offener Dialog ist so die Grundbedingung.
Speaker: Und das ist tatsächlich, wenn ich so an vergangene Bewerbungen und so weiter denke, da hat es oft schon daran gekrankt, dass der Dialog einfach auch nicht auf Augenhöhe stattfindet.
Speaker: Und das haben wir natürlich im Arbeitsleben oft.
Speaker: Wenn ich mich bewerbe,
Speaker: Je dringender ich den Job will, desto mehr bin ich in der Bittsteller-Rolle.
Speaker: Das wechselt aber auch immer mal, je nachdem wie gerade der Markt draußen ist.
Speaker: Eine Weile waren jetzt die Jahre so, dass du als Softwareentwickler, da haben sich die Unternehmen bei dir beworben.
Speaker: Wenn wir uns da einfach irgendwie wie Menschen begegnen in der Mitte und uns auf Augenhöhe austauschen und einfach normale Gespräche führen, dann ist glaube ich schon viel gewonnen.
Speaker: Und das habe ich jetzt so ein bisschen vom Rand mitbekommen.
Speaker: Ich habe zuletzt, wir haben es im Vorgespräch darüber geredet, ich habe zuletzt in einem Team mit HR an Recruiting-Themen gearbeitet.
Speaker: Von daher war ich da so ein bisschen nah dran, ohne wirklich jetzt im Bewerbungsprozess involviert zu sein.
Speaker: Aber da habe ich schon gemerkt, es gibt so eine neue Art, damit umzugehen und die ist einfach, den Leuten wirklich zu begegnen und zu sagen, hey, was bist du für ein Mensch, was hast du für Hobbys, was hast du für Bedürfnisse und nicht um die auszuräuchen und nach roten Flaggen zu suchen, sondern um wirklich mit denen in Kontakt zu kommen und festzustellen, hey, passen wir zusammen?
Speaker: Und dann zu schauen, wie müssen wir jetzt die ganzen Rahmenbedingungen abstecken.
Speaker: Aber wenn wir nicht zusammenpassen, dann bringen auch die Rahmenbedingungen nichts.
Speaker: Und früher war das mehr so ein Abchecken, ein okay, das hat er schon mal gemacht, das hat er schon mal gemacht, das hat er schon mal gemacht, das kann er, da gibt es eine Referenz und das steht im Lebenslauf.
Speaker: Und heute ist es mehr ein, ja, jetzt lass uns mal den Lebenslauf ein bisschen zur Seite schieben, vielleicht noch nicht ganz vom Tisch, ja, aber zur Seite.
Speaker: Und jetzt begegnen wir uns mal und reden und schauen mal, was willst du, was wollen wir jetzt unternehmen, bringen wir das irgendwie zusammen und wie können wir voneinander profitieren.
Speaker: Und das sollte, glaube ich, der Standard sein.
Speaker: Ja, es ist der erste Start im Endeffekt, ob willst du dort irgendwo arbeiten oder kannst du es dir vorstellen.
Speaker: Und ich habe auch lange ja im HR gearbeitet, auch im Recruiting oder ich habe dann am Ende nicht mehr im Recruiting gearbeitet, aber als sich auch noch Leute eingestellt habe.
Speaker: Das ist das, was meine Chefin mir auch beigebracht hat.
Speaker: Das ist kein Bewerbungsgespräch, wo jemand kommt, der sich bei uns bewirbt und wir sind eine Jury, sondern wir wollen den auch für uns begeistern.
Speaker: Und das ist schon so eine Haltung, die uns auf Augenhöhe bringt, wenn wir uns gegenseitig voneinander begeistern wollen oder wenn wir sagen, wir wollen uns auch von einer guten Seite zeigen und
Speaker: mir auch immer gesagt, auch wenn du schon nach fünf Minuten merkst, das passt irgendwie nicht, wir führen trotzdem circa mindestens 20 Minuten bis eine halbe Stunde ein Gespräch und erzählen noch was über das Unternehmen, weil es sehr, sehr wichtig ist, dass jemand auch mit einem guten Gefühl rausgeht, auch wenn er die Stelle vielleicht danach nicht bekommt.
Speaker: Aber es ist wichtig, dass wir
Speaker: wir begegnen uns da auf Augenhöhe.
Speaker: Der hat sich für uns Zeit genommen oder die und wir haben uns für die Person Zeit genommen.
Speaker: Und unser Mindestanspruch ist, dass der mit einem guten Gefühl rausgeht und sagt, hey, das war ein gutes Gespräch.
Speaker: Es hat uns dann oft leider auch so ein bisschen schlecht in die Karten gespielt, weil die Leute natürlich auf Basis des guten Gesprächs, weil sie es vielleicht nicht gewohnt waren, immer gedacht haben, ja, die Chancen stehen gut.
Speaker: Sie kriegen den Job und sie konnten nicht so richtig rauslesen, ja oder nein.
Speaker: Aber ich persönlich habe das nie als schlecht empfunden, weil ich gedacht habe, es war trotzdem halt ein gutes Gespräch und ich hatte mit dem eine gute halbe Stunde.
Speaker: Und ich verstehe schon, dass der vielleicht rausgeht und sich denkt, wow, das war gut und ich kriege den Job.
Speaker: Aber ich würde es auch nicht anders machen, weil es hat ja auch was mit Respekt und Wertschätzung gegenüber, dass der sich eine halbe Stunde Zeit nimmt.
Speaker: Und das muss auch keine Abbruchkante sein.
Speaker: Also das Ende von so einem Gespräch muss nicht das Ende einer Beziehung sein.
Speaker: Sondern man kann mit den Leuten ja auch
Speaker: in Zukunft nochmal reden, wenn es irgendwie menschlich gematcht hat oder fachlich oder irgendwas halt gefehlt hat und es ändert sich, die Voraussetzungen ändern sich im Laufe der nächsten Jahre, dann warum nicht nochmal miteinander reden?
Speaker: Und oft ist es so ein, okay, der Bewerbungsprozess, ja, und dann habe ich das Gefühl, kommen die Bewerbungen irgendwo in eine Schublade und werden nie mehr angeschaut, aber man kann mit den Leuten auch in Kontakt bleiben.
Speaker: Also ich bin tatsächlich mit zwei Leuten, die sich mal bei uns beworben haben, heute noch in Kontakt, mit denen spiele ich zusammen Rocket League.
Speaker: Das ist
Speaker: Das ist absolut nicht normal.
Speaker: Aber warum nicht?
Speaker: Warum ist das nicht normal?
Speaker: Warum kann man sich nicht menschlich begegnen und schauen, hey, wir haben gemeinsame Interessen.
Speaker: Lass uns doch mal in Kontakt bleiben.
Speaker: Ja, und was ich auch gemacht habe, ist Bewerbungen auch aufzuheben, wenn ich gemerkt habe, okay, die Person passt nicht auf die und die Stelle, dann habe ich den aufgeschrieben.
Speaker: Einfach kurz fragen, darf ich die Bewerbung aufheben?
Speaker: Und ich bin auch wieder auf, ich war da auch erfolgreich, ich meine, es ist nochmal eine Zusatzarbeit, die du natürlich hast, weil du musstest es merken und ich konnte mir das zum Glück immer auch ein bisschen merken, dass ich dann sage, da hatte ich doch jemanden, der würde doch da gut passen und die dann wieder angeschrieben und gesagt, hey, jetzt wäre in dem und dem Bereich was frei und
Speaker: Warum ich das auch so wichtig finde oder weil das ist ein erster Schritt, um so als Unternehmen auch vielleicht nahbarer zu sein oder menschlicher zu sein, indem du wirklich den Menschen anders begegnest, weil sie dann auch anders über dich als Unternehmen sprechen.
Speaker: Ja, und wenn du denen noch Tipps gibst, was sie dann, hey, bei uns klappt es jetzt nicht, aber ich habe ein Feedback für dich.
Speaker: Ja.
Speaker: Willst du es haben?
Speaker: Das kannst du ja mit in den nächsten, also wie gehen denn die da raus?
Speaker: Mit was für einem Gefühl von deinem Unternehmen?
Speaker: Ja.
Speaker: Auch wenn du sagst, ja, es klappt jetzt nicht, aber trotzdem, ich habe ganz oft dann auch auf einer Plattform, wo man dann Unternehmen bewerten kann, zum Bewerbungsprozess sehr, sehr gutes Feedback bekommen.
Speaker: Da stand dann drin, es war ein unfassbar tolles Gespräch, schnell, wertschätzend.
Speaker: Ich habe die Stelle nicht bekommen, aber es war ein ganz toller Bewerbungsprozess.
Speaker: Und das ist doch das beste Aushängeschild, was du als Unternehmen hast.
Speaker: Genau, das muss doch unser Ziel sein.
Speaker: Auch wenn ich es nur wirklich an solchen Dingen festmachen will, ein KPI, okay, dann ist das mein KPI.
Speaker: Und dann auch, dass der Bewerber raus und sagt, ja, da kannst du dich bewerben.
Speaker: Genau.
Speaker: Das passt.
Speaker: Was ist so, wir haben jetzt über viele Themen gesprochen, aber unser Kernthema glaube ich ganz nicht verlassen.
Speaker: Wenn wir jetzt so an die Zukunft denken, wo sagst du, was ist so dein Tipp oder was ist dein Appell?
Speaker: an die Leute?
Speaker: Also ich glaube, wir haben jetzt schon ganz viele Appelle hier irgendwie zusammengetragen.
Speaker: Ja, was ist der wichtigste?
Speaker: Also, was ist jetzt der wichtigste Appell?
Speaker: Das ist eine ganz wertvolle Frage, die will ich jetzt nicht vergeuden.
Speaker: Ja.
Speaker: Ich glaube, man darf sich nicht zu sehr von der Vergangenheit beeinflussen lassen.
Speaker: Die Vergangenheit ist super wichtig, weil wir schon so viele Erfahrungen in unserem Leben, aber auch als Gesellschaft gesammelt haben.
Speaker: Und wir müssen nicht alle Fehler nochmal machen.
Speaker: Von daher ist Vergangenheit immer super relevant.
Speaker: Aber was wir oft machen ist, wir verstecken uns ein bisschen hinter der Vergangenheit und sagen, hey, so hat es doch funktioniert.
Speaker: Wir müssen das heute immer noch so machen.
Speaker: Und da fängt meiner Meinung nach der Fehler an.
Speaker: So davon müssen wir uns lösen.
Speaker: Also wir müssen uns eigentlich echt immer fragen, hey, kann ich jetzt...
Speaker: das Projekt, den Prozess, die Aufgabe, die ich gerade vor mir habe, kann ich die vielleicht auch noch ein bisschen besser machen, als von mir gerade erwartet wird.
Speaker: Gar nicht, weil ich irgendwie ein Streber sein will, gar nicht, weil ich irgendwie damit mich jetzt besonders wertvoll profilieren will, sondern einfach, weil das doch dann auch einem selber viel mehr Spaß macht.
Speaker: Also ich ziehe null Befriedigung aus den immer gleichen Tätigkeiten.
Speaker: Und wenn ich was habe, wo immer eine ähnliche Tätigkeit habe, dann setze ich mich hin und überlege mir,
Speaker: so, jetzt habe ich das irgendwie dreimal so gemacht, aber irgendwie, man könnte doch vielleicht noch hier noch ein bisschen was und da noch ein bisschen Feenstaub und hier noch ein bisschen Glitzer.
Speaker: Und also das ist so eine Grundhaltung, glaube ich.
Speaker: Und mir sind schon viele Leute begegnet, die in diesem, ah ja, das war doch bisher alles cool so und lass uns doch so weitermachen.
Speaker: Und ich glaube, da und da, wenn alle so wären, hätten wir heute ein Problem.
Speaker: Das war vielleicht...
Speaker: War das lange Jahre okay.
Speaker: Ich glaube, da haben sich auch die Uhren ein bisschen langsamer gedreht in den letzten Generationen.
Speaker: Aber ich glaube, heutzutage reicht es einfach nicht mehr.
Speaker: Die Herausforderungen, die wir haben, da müssen wir wirklich echt uns immer sehr, sehr ernst in die Augen schauen und schauen, funktioniert das noch so?
Speaker: Können wir was besser machen?
Speaker: Müssen wir was besser machen?
Speaker: Und ja, das möchte ich gerne, dass jeder so ein bisschen das im Hinterkopf hat.
Speaker: Wenn er so eine Aufgabe hat, ja, okay, das wird von mir erwartet, aber was wäre denn, wenn wir jetzt da noch dran denken und hier noch dran denken?
Speaker: Und so, das finde ich, glaube ich, einen guten… Das ist ein schöner Appell.
Speaker: Den kann man auch sehr gut zusammenfassen.
Speaker: Ich will den Ort schöner verlassen, als ich ihn vorgekunden habe.
Speaker: Ja, darauf kann man es runterbrechen.
Speaker: Ja, wenn das dein Anspruch ist, dann, glaube ich, kann es nur erfolgreich werden.
Speaker: Ja, wenn alle das machen, dann, glaube ich, haben wir viele Probleme nicht, die wir aktuell haben.
Speaker: Ja, ja.
Speaker: Ja, ich danke dir.
Speaker: Gerne.
Speaker: Es war eine schöne Folge mit viel, viel Inhalt.
Speaker: Und genau.
Speaker: Bis bald.
Speaker: Ja, bis bald.
Speaker: Ciao.
Speaker: Wie stehst du zu diesem Thema?
Speaker: Schreib es uns gerne in die Kommentare.
Speaker: Ich hoffe, du konntest was für dich mitnehmen und vielleicht sehen wir uns ja mal bei einem unserer Workshops.
Speaker: Bis zum nächsten Mal.
Speaker: Deine Karin.






