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KI ist mein fleißiger Werkstudent

ATHEMfrequenz
ATHEMfrequenz

65 plays · Jul 23, 2026

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Speaker: Aloha und herzlich willkommen bei Atemfrequenz, dein Podcast, wenn es um Human Intelligence geht.

Speaker: Ich bin Karin von Atem und gemeinsam mit euch begrüße ich jede Woche einen Gast zu dem Thema Human Intelligence.

Speaker: Der Podcast soll euch Inspiration und Motivation geben, vor allem in Zeiten von künstlicher Intelligenz und Digitalisierung.

Speaker: Wir gehen gemeinsam mit der Frage auf den Grund, wo wir Menschen in der Welt noch Platz haben und welche Kompetenzen wir dafür brauchen.

Speaker: Es geht los.

Speaker: Viel Spaß mit der heutigen Folge.

Speaker: Starke Texte für starke Marken, weil Worte mit Persönlichkeit mehr sagen als leere Worthülsen.

Speaker: Und damit herzlich willkommen, Inga.

Speaker: Dankeschön.

Speaker: Ja, wie geht's?

Speaker: Ja, super, super.

Speaker: Ich muss gerade lachen, weil ich den Text kenne, den du da gerade vorgegeben hast.

Speaker: Ja.

Speaker: Den habe ich gefunden.

Speaker: Ja, wo hast du den gefunden?

Speaker: Ja, auf deiner Homepage mit ganz klaren und starken Worten.

Speaker: Also fand deine Homepage auch super, weil ich habe da einen Tipp gesehen, aber da kommen wir gleich nochmal drauf, den ich auf letzte Woche mitgenommen habe.

Speaker: Und den hast du direkt umgesetzt.

Speaker: Aber ich glaube, wir kommen dann später noch mal dazu.

Speaker: Stell dich doch einfach mal ganz kurz vor.

Speaker: Wer bist du?

Speaker: Was machst du?

Speaker: Und ich stelle dann ganz bestimmt ein paar Fragen dazu.

Speaker: Alles klar.

Speaker: Ja, also ich bin Inga Kollmer.

Speaker: Und die Seite, von der die Karin gerade gesprochen hat, da geht es um Call-Marketing.

Speaker: Ich habe mich vor eineinhalb Jahren selbstständig gemacht, aber ich fange jetzt mal von vorne an, weil eigentlich habe ich einen ganz langweiligen, stringenten Lebenslauf tatsächlich, außer meinem BWL-Studium, das war nicht geplant.

Speaker: Hat mich aber immer dahin geführt, wo ich wollte.

Speaker: Also es war durch Zufall gut, sage ich jetzt mal.

Speaker: Und genau, also ich habe BWL studiert und war dann eigentlich immer, immer im Marketing.

Speaker: Ich habe auch meine Diplomarbeit im Marketing gemacht, war dann fünf Jahre in der Schweiz.

Speaker: Habe dort eben das durchgesetzt oder umgesetzt, meine Diplomarbeit, weil der Chef meinte, du hast da angefangen, jetzt bleibst du auch hier.

Speaker: Das fand ich ganz schön.

Speaker: Ja, gibt ja...

Speaker: ein schlimmere Schicksal als in der Schweiz zu leben.

Speaker: Ja, ich habe es auch gesehen, als ich mal so durch dein Profil geguckt habe und habe mir so gedacht, aha, spannend, da bin ich gespannt, was du erzählst.

Speaker: Ja, das war schon spannend.

Speaker: Obwohl spannender war tatsächlich, da muss ich aber nochmal ins Studium gehen.

Speaker: Das war ja an der FH, das war bewusst gewählt, weil ich diese Praktika so gerne mochte.

Speaker: Und da habe ich ein halbes Jahr auch in Indien im Marketing gearbeitet.

Speaker: Das habe ich mir auch aufgeschrieben.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Sollen wir da direkt drauf eingehen oder wollen wir da später drauf eingehen?

Speaker: Ja, erzähl mal.

Speaker: Ich finde es total spannend, dass du deine Marketingkarriere eigentlich in Indien gestartet hast.

Speaker: Was war das für ein Unternehmen?

Speaker: Ist es ein deutsches, europäisches?

Speaker: Nee, das war total indisch alles.

Speaker: Also das war in Rajasthan, also in Jaipur.

Speaker: Und das war die Rajasthan Patrika, so hieß es.

Speaker: Das war eine sehr große Zeitung, ein Zeitungsunternehmen.

Speaker: Ah, cool.

Speaker: Und das war super spannend, weil da war alles auf Hindu, außer es gab eine einzige kleine Abteilung, Turning Point hieß die, da haben die auch auf Englisch geschrieben.

Speaker: Und dann habe ich dort angefangen sozusagen, um mich mal so ein bisschen reinzugrooven und da musste ich über Schloss Neuschwanstein schreiben, über den ICE und es gab den Weltfrauentag zu dem Zeitpunkt, als ich drüben war und dann sollte ich einen Artikel darüber schreiben, also da fing ich schon an mit Artikel schreiben, hatte ich noch gar nichts mit Berührung bis dahin, aber das hat sich gleich irgendwie so eingegroovt.

Speaker: Also es

Speaker: Zieht sich stringent durch mein Leben.

Speaker: Ja, stimmt.

Speaker: Marketing ist wirklich etwas, was bei dir im Lebenslauf nie aufgehört hat.

Speaker: In unterschiedlichsten Facetten.

Speaker: Und das finde ich schon sehr spannend, weil ich glaube, du bist gut vorbereitet auf die Selbstständigkeit, wenn man so in unterschiedlichsten Unternehmen alle möglichen Facetten einfach gemacht hat.

Speaker: Ja, ja.

Speaker: Man hat schon, also das fühlt sich einfach auch sicher und gut an.

Speaker: Man kann ein Gefühl zu allem was sagen, weil ich schon alles durchgemacht habe sozusagen.

Speaker: Und ja, Indien war spannend.

Speaker: Also was man da auch erlebt hat, irgendwie wie die Geschäftsprozesse dort in Indien ablaufen.

Speaker: Also wirklich komplett anders.

Speaker: Und eins der prägendsten Dinge war, dass ich am Ende meines Praktikums natürlich gefragt worden bin, ja, was hat dir am meisten gefallen oder was hat dir gar nicht gefallen oder was ist der größte Unterschied?

Speaker: Und das muss ich kurz erzählen, das war so ein kleiner Schwank.

Speaker: Ich habe dort mich mit einem Kollegen getroffen, weil wir ein Zeitungsfeature verkaufen wollten an Versicherungen.

Speaker: Und dann sollten wir uns um 9 Uhr treffen.

Speaker: Das war damals schon ziemlich früh.

Speaker: Also wir haben eigentlich immer später angefangen in Indien.

Speaker: Wir sind entspannter.

Speaker: Und dann war ich die einzige um 9, die da war und keiner kam.

Speaker: Und irgendwann kam dann mein Kollege nach

Speaker: dass eben alle anderen schon da waren.

Speaker: Und dann dachte ich, der war vielleicht schon alleine da.

Speaker: Nö, war er nicht.

Speaker: Und dann ist der irgendwie entspannt quasi mit mir und mit dem Roller dahin gefahren.

Speaker: Und dann haben wir uns da mit dem Kunden getroffen, haben über seine Frau gesprochen, Tee, Tcheik natürlich getrunken, über Gott und die Welt geredet und sind dann einfach wieder gefahren.

Speaker: Und dann habe ich den Kollegen gefragt, wollten wir nicht eigentlich das Feature verkaufen?

Speaker: Ja, da war jetzt gerade nicht der richtige Vibe da und das passte nicht.

Speaker: Also da hat er irgendwie so das gespürt, er braucht das Thema jetzt nicht ansprechen, weil er würde es jetzt eh nicht verkaufen.

Speaker: Und das würde in Deutschland ja niemals passieren.

Speaker: Also bei uns geht es wirklich nur immer um Leistung und Vorrang und Verkaufen.

Speaker: Und ich war, seit ich selbstständig bin, jetzt auch ein paar so Sales-Fortbildungen, weil Sales mir nicht so liegt, sage ich jetzt mal.

Speaker: Ist ja immer so...

Speaker: Ja, und da geht es auch immer darum, wie verkaufe ich am allerbesten.

Speaker: Und ich merke immer so, das ist einfach nicht meins.

Speaker: Und ich fand diesen Vibe eigentlich ganz schön, weil wenn ich merke, ich kann dem jetzt gar nichts verkaufen und es würde verkäuferisch rüberkommen, dann lasse ich es.

Speaker: Finde ich eigentlich ganz schön.

Speaker: Das finde ich eigentlich auch ganz schön.

Speaker: Da kann man sich sicherlich ein bisschen was...

Speaker: abschneiden davon.

Speaker: Ich glaube, dass ich das schon so ein bisschen ähnlich mache, weil ich, wenn Leute fragen, ja, was machst du, was macht ihr bei Atem, so in dem Sinne, dann bringe ich das auf jeden Fall schon an, aber ich mache das auch nicht so zwanghaft dann, weil ich mir so denke, oder auch wenn jemand fragt, was machst du, dann baut man so ein Gespräch ja auch auf und guckt, wie weit hat jemand Interesse oder ist es was für jemanden und wenn man schon merkt, okay, jemand hat an dem Produkt, an der Dienstleistung

Speaker: dann kann man ja auch tiefer einsteigen.

Speaker: Ja, auf jeden Fall.

Speaker: Ich glaube, da kann man schon viel davon lernen, glaube ich.

Speaker: Ich habe mal einen ganz schönen Spruch gehört, den finde ich so treffend, das ist Verkaufen ohne laut zu sein.

Speaker: Ja, steht auch auf deiner Homepage.

Speaker: Ach, ehrlich?

Speaker: Ja.

Speaker: Oh.

Speaker: Finde ich gut.

Speaker: Aber jetzt nochmal zu deiner Selbstständigkeit, dass wir es abrunden.

Speaker: Wie kam es dann dazu, dass du gesagt hast, so, das mache ich jetzt einfach alleine und selber?

Speaker: Also es kam tatsächlich dazu, ich war immer im Marketing, also wenn man das auch anschaut, das war glaube ich immer, hieß sogar immer Marketing Manager.

Speaker: Weil ich ganz häufig auch in KMUs tätig war, wo ich alleine oder vielleicht zwei, drei maximal Marketingmenschen war.

Speaker: Also ich war auch immer so ein bisschen der Allrounder.

Speaker: Und daher hatte ich auch wirklich so diesen Rundumblick und habe alles mal gesehen.

Speaker: Ich habe mal Agenturseitig, B2B-seitig, B2C-seitig, Industrie-seitig, E-Commerce auf der Shop-Seite, auf der Hersteller-Seite.

Speaker: Also wirklich, das war aber Zufall.

Speaker: Also total gut, dass ich aber das alles ansehen konnte.

Speaker: Ja, und dann hatte ich tatsächlich das Thema, dass ich quasi mit meinen Kindern, ich habe mich dann getrennt und war alleinerziehend und hatte wirklich das Thema, keinen Teilzeitjob mehr, meinen Qualifikationen entsprechend zu finden.

Speaker: Also ich musste ganz oft mir den Satz anhören, du bist leider überqualifiziert für Teilzeit.

Speaker: Oh, spannend.

Speaker: Ja, es war wirklich, wo ich...

Speaker: Oder auch gerne andersrum.

Speaker: Also bei deinen Qualifikationen müssten wir dich aber leider als Teamleitung einstellen und das geht nur Vollzeit.

Speaker: Habe ich auch gehört.

Speaker: Also es war immer der gleiche Konsens.

Speaker: Ich kenne auch diese Begriffigkeit immer Führung geht nur in Vollzeit.

Speaker: Da muss ich sagen, also wenn ich das höre von Unternehmen, denke ich mir so, ihr habt, glaube ich, gar nichts verstanden.

Speaker: Ja, ist schwierig.

Speaker: Weil natürlich eine gewisse Stundenanzahl braucht man auch in der Führung, klar, natürlich.

Speaker: Es ist nicht, wenn du irgendwie 15 Stunden die Woche machst, dann wird es wahrscheinlich schwierig, wenn du ein Team leitest.

Speaker: Wobei ich auch sage, wenn du nur zwei oder drei Leute, das hast du ja auch jetzt gerade beschrieben, im kleineren oder mittelständischen Unternehmen, ist das Team im Marketing ja auch nicht mit 20 Leuten besetzt, sondern hast du vielleicht zwei, vielleicht drei und dann kannst du auch mit ein paar Stunden ein Team führen und auch die strategische Weiterentwicklung machen.

Speaker: Absolut.

Speaker: Und da muss ich wirklich sagen, da müssen viele Unternehmen noch ganz, ganz viel lernen.

Speaker: Und das sind auch die Unternehmen, die oft wegen Fachkräftemangel schreien.

Speaker: Wirklich?

Speaker: Also es gab Stellen, die habe ich über ein Dreivierteljahr beobachtet, die sind nicht besetzt gewesen.

Speaker: Und dann bin ich mal mit der Personalerin wieder in Kontakt gekommen, die so, ja, ich würde dich super gerne einstellen, aber mir sind die Hände gebunden, ich muss die Stelle in Vollzeit besetzen.

Speaker: Und sie hätte mich sehr gerne genommen, auch in Teilzeit.

Speaker: Natürlich, moderne Personaler und ich glaube in der Personalabteilung, da haben das fast alle eigentlich schon verstanden, aber...

Speaker: Das ist immer das Problem.

Speaker: Du kannst den Führungskräften in den Abteilungen ja nichts aufdrücken.

Speaker: Die machen das ja trotzdem.

Speaker: Die sagen ja dann trotzdem nein.

Speaker: Ja, richtig.

Speaker: Wir wollen das nicht so, weil das war schon immer gut und das lassen wir so.

Speaker: Aber ich muss sagen, diese eigentlich nicht schöne Entwicklung, die mir natürlich auch viel Zeit nerven und auch ein bisschen Frustration mitgegeben hat, hat daraus gemacht, dass ich mich selbstständig mache.

Speaker: Das war für mich die einzig logische Konsequenz, weil ich mir gesagt habe,

Speaker: Eigentlich kriege ich hier nur super positives Feedback auf meinen Lebenslauf, auf mein Know-how, auf mein Wissen, auf meine Kompetenzen.

Speaker: Ja, dann mache ich es halt alleine.

Speaker: Und es war die beste Entscheidung.

Speaker: Ich lieb es.

Speaker: Ich wollte dich gerade fragen, wie geht es dir damit?

Speaker: Du hast jetzt gesagt, du bist alleinerziehend, oder?

Speaker: Ja.

Speaker: Und es ist ja, glaube ich, trotzdem nochmal Selbstständigkeit und alleinerziehend ja nicht so einfach.

Speaker: Und deine Kinder sind ja jetzt auch noch nicht so groß, dass man sagt, die können alles alleine machen.

Speaker: Ja, ja.

Speaker: Ja.

Speaker: Ja, das ist aber alles managebar.

Speaker: Also man sagt immer so schön, man wächst an seinen Herausforderungen und das ist einfach so.

Speaker: Das war mein ganzes Leben schon so.

Speaker: Und man kriegt das alles unter einen Hut und das ist ja auch dadurch, dass ich jetzt quasi mir selber auch einfach mal, wenn mein Sohn sich hier, hat er sich die Backbleche auf den dicken Zeh geworfen.

Speaker: Dann kann ich mir selber mal spontan freigeben, irgendwie drei Stunden mit ihm auf die Notaufnahme fahren und gucken, ob der zählgebrochen ist.

Speaker: Also es ist wirklich flexibler, es ist entspannter und ich habe trotzdem meine Kundenprojekte im Blick.

Speaker: Und ich habe auch gemerkt für mich selber, wenn man angestellt ist und so bedingt gefordert wird oder wenn es dann heißt, ja nee, das musst du gar nicht machen, das macht ja der Kollege,

Speaker: Ich würde es aber vielleicht gerne machen.

Speaker: Es ist ja so ein bisschen so, dass man dann auch, unterdrückt hört sich jetzt total falsch an, das ist jetzt der falsche Begriff, aber in der Kompetenz, in dem Kompetenzwunsch, diese Kompetenz zu erweitern, auch eingeschränkt wird.

Speaker: Obwohl es ja eigentlich gegen das ist, was jeder Arbeitgeber wollen sollte.

Speaker: Es wäre ja eigentlich schön, wenn sich die Mitarbeiter weiterentwickeln und weiterbilden und dann wird das so eingeschränkt.

Speaker: Also ich habe dann richtig gemerkt, dass man dann auch irgendwie so...

Speaker: fast passiv wird.

Speaker: Und ich bin kein passiver Mensch, das mag ich gar nicht.

Speaker: Und ja, manche gehen dann da drin kaputt oder lassen sich halt da drin darauf ein, auf diese Passivität als Arbeitnehmer.

Speaker: Und mein Ding war das einfach nie.

Speaker: Und deshalb ist das eigentlich wirklich die beste Entscheidung, die ich je treffen konnte.

Speaker: Ja, das ist schön.

Speaker: Ich glaube, das ist auch so, ich bin ja eben auch selbstständig und ich merke das schon auch, du bist zwar immer irgendwie, also du bist immer am Ball, du kannst gar nicht so richtig abschalten, aber du bist natürlich auch flexibel, wenn abends die Kinder im Bett sein, kannst du auch noch eine Stunde was machen.

Speaker: Vielleicht nicht mehr das, was du super, super, super konzentriert sein musst.

Speaker: Aber Rechnungen, Buchhaltung oder Mails kann man auch abends um neun nochmal schnell machen.

Speaker: Oder dann eben morgens oder auch am Wochenende.

Speaker: Also ich glaube, da hat man auch viel Flexibilität, aber es verschwimmt natürlich noch viel, viel mehr dieses Leben, Arbeiten, Familie.

Speaker: Da ist oft nicht so ein richtiger Punkt eben drinnen.

Speaker: Aber das finde ich gar nicht so schnell.

Speaker: Ja doch.

Speaker: Also den Punkt, finde ich, muss man sich einfach nehmen.

Speaker: Ja.

Speaker: Und doch, das finde ich, das kann man schon irgendwie auch auseinanderhalten.

Speaker: Und klar, wenn jetzt meine Kinder nachmittags keine Schulaufgaben oder irgendwas groß lernen müssen, also ich freue mich ja dann mit meinen Kindern, ach, die haben keine Hausaufgaben, auch super, dann kann ich ja jetzt noch arbeiten.

Speaker: Und das mache ich, also ich mache halt meinen Job einfach gerne.

Speaker: Also ich habe zum Beispiel auch schon mal mit Kollegen darüber gesprochen oder mit Gleichgesinnten, sage ich mal.

Speaker: dass man sein Business skalieren kann und viel automatisieren und dann sollte man sich auf eine Branche konzentrieren.

Speaker: Das ist aber auch gar nicht, also gerade bin ich nicht an dem Punkt.

Speaker: Ich möchte das gar nicht.

Speaker: Also erstens arbeite ich, ich mache meinen Job viel zu gerne, als dass ich alles automatisieren möchte.

Speaker: Zweitens habe ich da auch noch so ein bisschen so einen Anspruch, dass ich sage, also wenn ich jetzt fünf Leute in der Scheuerbranche habe, dann kriegen die ja von mir alle das Gleiche.

Speaker: Das fühlt sich für mich auch nicht korrekt an.

Speaker: Also deshalb, ich mache das noch gerne.

Speaker: Ja, und man ist vielleicht auch, wenn man jetzt eineinhalb Jahre selbstständig ist, auch noch nicht an dem Punkt, dass man sagt, ja, ich suche mir das aus.

Speaker: Ich glaube, man ist ja auch froh über jeden Auftrag, den man dann am Ende bekommt.

Speaker: Und egal, wie groß der ist, oder was heißt froh, das klingt so in der Haltung, dass man am Limit krebst.

Speaker: Aber ich glaube, man ist ja einfach froh, erst mal unterschiedlichste Erfahrungen auch einfach zu machen.

Speaker: Weil jedes Unternehmen ja anders ist.

Speaker: Und das heißt auch, wenn jetzt die einen Steuerberatung theoretisch machen und die anderen,

Speaker: Auch da wird es wieder komplett unterschiedlich sein.

Speaker: Und wenn man anfängt, muss man ja auch erstmal irgendwie gewisse Felder aufbauen und schauen, was liegt einem auch am allermeisten.

Speaker: Und da kommen wir jetzt auch schon mal so ein bisschen zu unserem Teil, du hast es vorhin schon gesagt, okay, Sales, wo du sagst, ach, es ist irgendwie nicht so mein Ding.

Speaker: Ich vermute mal, du meinst das Thema Kaltakquise.

Speaker: Das hasse ich auch.

Speaker: Das ist sowas Unangenehmes.

Speaker: Aber wie kommst du so klassisch an deine Kunden?

Speaker: Und, zweite Frage vielleicht auch gleich, was sind so Themen?

Speaker: Was begleitest du so?

Speaker: Weil wenn wir uns ja jetzt auch die KI anschauen, dann ist ja auch die Frage, ja,

Speaker: Wie unterscheidet sich das?

Speaker: Was tut sich da bei euch im Marketingbereich?

Speaker: Weil ich glaube, das ist schon auch ein Feld, wo alle sehr aufgeregt sind gerade.

Speaker: Absolut.

Speaker: Jetzt sind da drei Fragen im Raum.

Speaker: Genau, wir starten mal mit, wie kommst du an deine Kunden?

Speaker: Also wie ergibt sich das?

Speaker: Also ich habe mich tatsächlich auf zwei Akquisewege einfach beschränkt, weil irgendwann muss ich ja auch mal wieder meine Jobs machen.

Speaker: Und das eine ist tatsächlich Kaltakquise, also entweder per E-Mail oder

Speaker: Da habe ich wirklich auch schon einige Kunden bekommen oder ganz viel Empfehlung oder Networking ist wirklich ganz viel, weil es ist auch ganz lustig, ein ehemaliger Chef von mir ist schon ein paar Jahre her, der ist inzwischen ein Hardcore-Vertriebler, den habe ich dann mal angerufen und gesagt, du gib mir mal einen Tipp.

Speaker: Und dann hat er sich schlappgelacht und hat gesagt, dich sehe ich nicht in der telefonischen Kaltakquise.

Speaker: Du bist einfach als Person eine Erscheinung.

Speaker: Die Leute müssen dich kennenlernen und wissen, was du für ein Typus bist und was du für eine Energie hast.

Speaker: Das kann man am Telefon gar nicht so richtig rüberbringen.

Speaker: Und das fand ich eigentlich ganz beruhigend, dass er mir das quasi gesagt hat, dass ich das gar nicht tun muss.

Speaker: Es muss ja auch an der Stelle authentisch sein.

Speaker: Wenn du Leute anrufst und dich total unwohl fühlst und dich dazu zwingen musst, die anzurufen, um denen irgendwie was zu verkaufen, dann wird es wahrscheinlich auch nichts werden.

Speaker: Ich glaube, das spürt man auf der anderen Seite.

Speaker: Aber jetzt habe ich gerade selber ein wichtiges Stichwort gesagt, weil er gesagt hat, die Leute spüren deine Energie, wenn du halt präsent bist.

Speaker: Das geht telefonisch schon auch.

Speaker: Also alles hat was mit Energie zu tun.

Speaker: Und wenn ich irgendwie am Telefon hänge, so wie du es jetzt gerade gesagt hast, dann wird das natürlich nichts.

Speaker: Aber wenn man dann mal jemanden anruft, muss man halt auch...

Speaker: Und ich habe das mal gemerkt.

Speaker: Ich habe mal jemanden angerufen und habe sofort gemerkt, der macht eigentlich dicht.

Speaker: Und dann habe ich umgeswitcht und habe ihn gefragt, sie wollen mich jetzt eigentlich am liebsten abwimmeln, oder?

Speaker: Und dann musste er schon lachen und wupp war die Energie getauscht.

Speaker: Und dann haben wir ein gutes Gespräch geführt.

Speaker: Also es ist leider kein Kunde geworden.

Speaker: Das wollte ich jetzt sagen.

Speaker: Aber trotzdem, ich glaube, dann gehst du aber auch raus.

Speaker: Beide Seiten gehen raus und fühlen sich gut.

Speaker: Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber wir jetzt bei Atem kriegen unfassbar viele Werbeanrufe, Kaltakquise-Anrufe.

Speaker: Ich kriege die auf LinkedIn.

Speaker: Und ich habe jetzt erst letztens wieder jemandem geschrieben, weil irgendwie habe ich dann trotzdem ein schlechtes Gewissen, weil ich mir so denke, ja, nicht antworten, ghosten, auch unprofessionell und schreibt dann oft nur so einen Satz, nee, gerade nicht interessant oder mh.

Speaker: Und dann kam da wieder was zurück auf dieses Thema, ja, ist gerade nicht interessant und so, gerade nicht oder das Thema nicht oder blöd, ne.

Speaker: Und irgendwann habe ich dann echt gesagt so, sorry, aber ich glaube, du hast gar keine Ahnung von meiner Branche.

Speaker: gar keine Ahnung, wie wir Kunden gewinnen in dieser Branche.

Speaker: Und dann war Ruhe.

Speaker: Und dann denke ich, irgendwie ist es dann auch so, ich fühle mich dann manchmal schlechter, aber andererseits denke ich mir auch so, die Leute sind so krass selbst überzeugt, aber mit so wenig Input auch.

Speaker: Die sagen so, ich war auf deiner Homepage, kann ich denen ein Video schicken, was ich da optimieren kann.

Speaker: Das macht mich so aggressiv.

Speaker: Das wird mir auch immer empfohlen, das würde ich nie tun.

Speaker: Das ist für mich, das würde ich mir never ever angucken.

Speaker: Das ist Übergriffe, ja, richtig.

Speaker: Ich würde es mir nicht angucken.

Speaker: Also ich gucke mir doch kein Video von irgendjemandem an, den ich noch nie gesehen habe, der über meine Homepage spricht.

Speaker: Und dann kriege ich aus dem ersten Satz schon heraus, dass du gar keine Ahnung hast, wie man in der...

Speaker: Dienstleistungsbranche in der Personalentwicklung Kunden gewinnt.

Speaker: Nämlich nur über Beziehungen.

Speaker: Keiner, niemand in dieser Branche beschäftigt jemanden, der Führungskräftetraining macht, ohne die Person vorher gesehen zu haben.

Speaker: Die helfen keine Google-Rankings.

Speaker: Das funktioniert nicht, weil

Speaker: Die Leute brauchen eine Beziehung zu dir.

Speaker: Die müssen wissen, okay, was macht die, wie ist die, was hat die für ein Mindset, lasse ich die mit meinen Mitarbeitenden und Führungskräften arbeiten.

Speaker: Das hat ja Einfluss auf unsere Kultur, das hat Einfluss auf den Führungsstil.

Speaker: Das funktioniert nicht über Google.

Speaker: Also das funktioniert nur über Empfehlungen.

Speaker: Eine Kugel kann bestärken, wenn ja als positive Empfehlungen drin sind, natürlich.

Speaker: Es kann natürlich sein, dass jemand sagt, hey, ja, schau mal zu Artem, die machen das.

Speaker: Und dann geht er auf unsere Homepage und dann sieht er, okay, die ist professionell aufbereitet.

Speaker: Du gehst vielleicht nur auf LinkedIn, dann siehst du, okay, da gibt es noch einen Podcast.

Speaker: Also das wirkt dann natürlich professionell so.

Speaker: Das kann natürlich helfen.

Speaker: Aber dass man über das...

Speaker: Da brauchst du schon, glaube ich, eine sehr, sehr große Reichweite, dass man über einen Podcast oder über LinkedIn oder über die Homepage einen wildfremden Kalt sagt, okay, jetzt verkaufe ich den Führungskräftetraining.

Speaker: Aber wir sind abgekommen eigentlich vom Thema.

Speaker: Was sagst du, wie verändert sich eure Branche?

Speaker: Also was passiert da gerade mit der KI und welchen Einfluss hat es vielleicht auch auf deine Arbeit?

Speaker: Also als allererstes vorweg, ganz viele haben ja wirklich Angst oder diese Lieblingsfrage von mir, ja dein Job braucht es ja bald gar nicht mehr, weil das macht ja alles die KI, da kann ich dann immer nur lachen oder lächeln, ich lache niemanden aus deshalb, weil das ist genau der Punkt.

Speaker: Jemand, der sowas sagt, der weiß A, nicht so genau wie

Speaker: wie man KI richtig nutzt oder einsetzt, sondern man klatscht prompt irgendwo rein und dann kommt was raus und das hört sich beim ersten Mal lesen auch so wow, ganz toll an und fachmännisch und viele nehmen das dann, aber es kommen wirklich dann auch wieder viele zurück, weil sie halt lang, wir sind ja gerade so mitten in dieser Hype-Phase von der KI und jetzt fällt es langsam wieder runter, weil man merkt, ach KI kann doch nicht alles und dann bildet sich ja so ein Plateau, wo man dann eigentlich wirklich arbeiten kann mit der KI und wir sind ja noch lange nicht

Speaker: auf diesem Plateau.

Speaker: Und da sind natürlich noch viele Frustrationen oder Hype-Phasen mit drin.

Speaker: Und jeder stellt für sich individuell fest, so wenn ich einen Prompt reinwerfe, zum Beispiel irgendwie erstelle ich mal ein Bild von einer alten Frau.

Speaker: Ja, definiere alte Frau.

Speaker: Hat die jetzt Falten?

Speaker: Hat die weiße Haare?

Speaker: Was ist denn alt?

Speaker: 40 oder 90?

Speaker: Also mein Kind würde schon sagen, du bist alt.

Speaker: Ja, siehst du.

Speaker: Genau.

Speaker: Aber du hast ja auch nicht mal weiße Haare.

Speaker: Die KI würde irgendwas mit weißen Haaren rausschmeißen.

Speaker: Also und das ist eben der Punkt.

Speaker: KI ist, ich sage immer KI ist mein fleißiger Werkstudent.

Speaker: Ein Werkstudent, weil er mir natürlich viel abnimmt.

Speaker: Also ich kann keine Texte so schnell produzieren wie die KI.

Speaker: Aber ich...

Speaker: Das ist auch so ein Credo von mir.

Speaker: Ich werde nie einen Blankotext von KI erstellen lassen, sondern ich erstelle immer erstmal meine Texte und die Texte sind bei mir auch schon der zweite Schritt, weil der erste Schritt ist immer, und das vergessen tatsächlich richtig viele leider immer noch, die genaue Zielgruppenanalyse.

Speaker: Weil ich muss ja erstmal wissen, für wen schreibe ich denn diese Texte überhaupt?

Speaker: Und da gibt es super viele Ansatzpunkte, wie ich mir das anschaue, für wen ich einen Text schreibe.

Speaker: Da gibt es zum Beispiel dieses Farbschema, es ist jetzt ein roter Typ, ein grüner Typ, ein gelber Typ, ein blauer Typ.

Speaker: Und es hört sich manchmal so ein bisschen lächerlich an, so esoterisch.

Speaker: Das hat damit aber überhaupt nichts zu tun.

Speaker: Wenn jetzt du ein grüner Typ bist und familiär, esoterisch, gemeint, wenn dir das alles wichtig ist,

Speaker: Und ich schreibe den Text aber für einen blauen Typ, der eigentlich total gerne Zahlen, Daten, Fakten liest.

Speaker: Ja, und dann liest du diesen Text und da stehen ganz viele Zahlen, Daten, Fakten.

Speaker: Dann bist du schon weg.

Speaker: Dann habe ich dich verloren.

Speaker: Und wenn ich weiß, wer meine Zielgruppe ist und wie die Zielgruppe funktioniert, kann ich die Texte einfach aufgrund von anderer Worte, anderer Adjektive, anderer Stimmungen, Emotionen besser dort abholen, wo der Schmerz der Zielgruppe auch ist.

Speaker: Und das ist quasi absolut die Grundlage für alle meine Texte.

Speaker: Ob es jetzt wirklich nur ein Aufsteller an einem Kaffeeladen ist oder ob es ein Social-Media-Post ist oder ob es eine komplette Webseite, ein Blogpost oder sogar manchmal Pressemitteilungen.

Speaker: Wobei, die muss man natürlich immer ein bisschen unemotional halten.

Speaker: Ja, die sind auch immer ein bisschen spezieller.

Speaker: Die sind auch ein bisschen nüchtern oft.

Speaker: Aber das ist halt super wichtig.

Speaker: Und dann weiß ich, wer ist meine Zielgruppe.

Speaker: Und dann erstelle ich einen Text.

Speaker: Ich erstelle den Text.

Speaker: Das heißt, du schreibst alle Texte, alles, was du machst selber.

Speaker: Ja.

Speaker: Ich habe das mal probiert, natürlich.

Speaker: Klar, man muss sich ja mal ausprobieren.

Speaker: Und habe meine Prompts schon gut gefüttert.

Speaker: Und alles, was da rauskommt, ist so unfassbar generisch.

Speaker: Und das ist nicht nur dahingesagt.

Speaker: Das liest und hört man ja überall.

Speaker: Aber es ist wirklich so.

Speaker: Ich glaube, es ist auch, oder was ich denke, es fehlt dann oft so...

Speaker: Der rote Faden habe ich das Gefühl bei dem Text.

Speaker: Also wenn ich das manchmal so meine Idee habe und dann gebe ich das rein oder ich schreibe ja einfach so, wie ich es mir denke, schreibe ich ja einen Blogpost oder Newsletter, die schreibe ich ja einfach.

Speaker: Und dann, wenn ich das dann in die KI reingebe und sage, ja, okay, jetzt mach das nochmal irgendwie ein bisschen schöner oder verbessere das oder schau, dass die Sätze irgendwie passen, also so, dass man das da reinhaut, dann kürzt der Sachen raus, dass der Kontext überhaupt nicht mehr passt.

Speaker: Also der Kontext ist dann komplett anders, es fehlen Dinge, es baut nicht aufeinander auf.

Speaker: Vielleicht ist es mittlerweile schon besser, ich habe es einfach aufgehört auch nach einer Zeit, weil ich gedacht habe, das macht mir eigentlich mehr Arbeit.

Speaker: Da sage ich lieber irgendwie zur Da, da liest du drüber.

Speaker: Und dann sagt sie, an der Stelle würde ich noch was ändern und da versteht man es vielleicht nicht und verbessert meine Rechtschreibfehler.

Speaker: Und

Speaker: dann kommt was viel Besseres raus, als wenn wir es da irgendwie durch die KI jagen.

Speaker: Aber wo man es natürlich gut nutzen kann, ich finde das auch so, wenn ich Themen habe oder auch mal einen Workshop, dann frage ich den so, ja, wie würdest du das machen?

Speaker: Und dann gibt er mir irgendwie Punkte vor und ich nutze das halt dann als Punkte, als Brainstorming, als so Sparingspartner.

Speaker: Und das finde ich es eigentlich echt super, weil es mich so anstößt, nochmal...

Speaker: neue Ideen auszuarbeiten.

Speaker: Genau.

Speaker: Und da finde ich es echt super.

Speaker: Das heißt, wenn du jetzt deine Branche anguckst, sagst du trotzdem, ja, du nimmst ihn so als Werkstudent oder als Helferlein, aber das Brain dahinter bleibst immer noch du.

Speaker: Ja.

Speaker: Ja.

Speaker: Das ist auch so.

Speaker: Und das würde ich auch weiterhin jedem tatsächlich empfehlen.

Speaker: Ich glaube, die Leute merken es auch selber.

Speaker: Auch wenn KI wirklich inzwischen in eine Richtung geht, die eigentlich richtig cool ist, dass man seine eigene Tonalität, seine eigene Stimme da mit reinbringen kann.

Speaker: Man kann ja auch so einer KI oder so einem Agenten inzwischen sagen, also solche Wörter verwende ich zum Beispiel nie, mach bitte nie diesen blöden Dreisatz und lass den Bindestrich weg.

Speaker: So diese Klassiker, ja.

Speaker: Das geht ja alles inzwischen und da kommt tatsächlich schon auch ganz guter Content raus.

Speaker: Aber um das zu tun, muss man auch wirklich richtig Ahnung haben, so einen Agenten zu programmieren und man muss ihn immer nachjustieren, weil ja die Parameter von so Large Language Models sich auch tatsächlich irgendwie immer weiter so ein bisschen entwickeln.

Speaker: Also es ist ja auch so, wenn man irgendwie sagt, um eine gute Website zu erstellen, die von der KI empfohlen wird, gibt es die drei Parameter, dann ist das jetzt so, aber vielleicht ist das in einem Jahr auch wieder anders, weil die Parameter, äh, Entschuldigung, die KI entwickelt sich weiter, die lernt weiter und stellt fest, ach ne, das eine ist ja doch gar nicht so wichtig.

Speaker: Dann kommen wir zu dem Punkt, was ich vorher gesagt habe.

Speaker: Das passt jetzt perfekt.

Speaker: Ich habe nämlich letzte Woche gelernt sozusagen, wie muss eine Homepage auch aufgebaut sein, dass die KI sie auch findet.

Speaker: Und das fand ich an deiner Homepage sehr spannend.

Speaker: Du hast ganz lange so FAQs.

Speaker: Also du beantwortest so alle möglichen Fragen, die man dir stellen könnte von kann ich einfach unverbindlichen Angebot anfragen?

Speaker: Und das ist ja etwas, was die KI im Moment auch sehr, sehr gut findet.

Speaker: Die Leute, glaube ich, googeln trotzdem noch oder andere Suchmaschine, geben trotzdem noch etwas ein.

Speaker: Und wenn man dann so Punkte hat, die so ganz klar in kurzen Sätzen deine Fragen beantworten, dann ist das auch etwas, was die KI zum Beispiel gerade eben sehr, sehr gerne mag, weil die Informationen so klar und so einfach sind.

Speaker: Da habe ich mich so ein bisschen durch deine... Absolut.

Speaker: FAQs durchgeklickt und genauso machst du es auch, weil du hast genau, das ist jetzt auch keine lange Antwort, das sind kurze Fragen, kurze Antworten und ich finde eigentlich alles, was ich so wissen möchte zu deiner Arbeit, auch zu organisatorischen Dingen, wie funktioniert sowas und das fand ich eigentlich sehr, sehr spannend, das hast du auf jeden Fall schon direkt umgesetzt, das habe ich letzte Woche erst gelernt und dachte, ich muss ja cool, das finde ich hier und das ist einfach super jetzt im Moment für die KI.

Speaker: Was du auch machst, was wir noch gar nicht so richtig besprochen haben, ist Copywriting, Storytelling.

Speaker: Und du hast mir in unserem Vorgespräch erzählt, dass die Leute gar nicht wissen, was Copywriting ist.

Speaker: Ja, also viele wissen es nicht.

Speaker: Dann habe ich mich ertappt gefühlt.

Speaker: Ich habe das gegoogelt natürlich, was es ist.

Speaker: Warte mal ganz kurz.

Speaker: Wo habe ich es aufgeschrieben?

Speaker: Das ist jetzt eine gute Frage.

Speaker: Die Kunst, Texte zu schreiben,

Speaker: Die verkaufen, also die dann die Produkte verkaufen.

Speaker: So hat sie es übersetzt.

Speaker: Würdest du sagen, das stimmt?

Speaker: Wer hat es so übersetzt?

Speaker: Google.

Speaker: Ah, Google.

Speaker: Vielleicht auch die KI von Google.

Speaker: Die KI von Google.

Speaker: Platt oder generisch ausgedrückt, ja.

Speaker: Ist das schon richtig?

Speaker: Aber bei mir ploppen da natürlich gleich ganz andere Dinge auf als bei dir vielleicht oder bei jemand anders, weil Texte, die verkaufen, ist jetzt total weit gefasst.

Speaker: Also ein Text, der verkauft, sagt auch, kaufe mein Produkt für 7000 Euro.

Speaker: Ja.

Speaker: Das ist auch ein Text, der versucht zu verkaufen, aber wahrscheinlich schlechter als ein Text, der zum Beispiel ins Thema Storytelling eingebettet ist.

Speaker: Da geht es nämlich genau darum, dass dieser Text, der verkaufen soll, so hat es die KI wahrscheinlich auch gemeint, eben einen Text oder eine Kommunikationsweise wählt, die nicht zu verkäuferisch klingt, sondern eben das Ganze in eine Story packt, dass der Leser sich identifizieren kann.

Speaker: mit dem Antagonisten der Story und denkt, oh ja, so geht es mir eigentlich auch.

Speaker: Ach, der hat eine Lösung dafür gefunden.

Speaker: Ach, der hat es so und so gemacht.

Speaker: Ah ja, das probiere ich auch mal aus.

Speaker: Also das hat viel mit Marketingpsychologie zu tun tatsächlich.

Speaker: Das ist auch der eigentliche Kernpunkt, der den Copywriting von einem normalen Werbetexter unterscheidet.

Speaker: Also Werbetexter sind...

Speaker: Menschen, die Texte für Werbung schreiben und Copywriting macht das natürlich auch.

Speaker: Copywriting ist so ein Dreiklang aus Texten, Marketingpsychologie und Zielgruppenanalyse.

Speaker: Weil ich habe früher auch schon als Marketingmanager immer Werbetexte geschrieben, habe mir natürlich auch Marketing- oder Salespersonas angeguckt

Speaker: Aber Marketing-psychologisch hatte ich keine Ahnung, muss ich ganz ehrlich sagen.

Speaker: Und deshalb war so diese Weiterbildung zum Copywriter, bevor ich mich selbstständig gemacht habe, so eigentlich so das Sahnehäubchen auf meiner persönlichen Karriere, weil es mich schon immer super interessiert hat, ähm,

Speaker: wie man jetzt Texte oder wie man jetzt kommuniziert, ohne zu verkäuferisch zu wirken.

Speaker: Und wenn man jetzt eine Sales-Story in eine Geschichte verpackt, dann gibt es da gleich so, so, so viele Vorteile.

Speaker: Klar, viele sagen, oh Gott, ich will aber jetzt ja gar nicht so eine lange Story lesen, wenn ich ein paar Sneaker kaufen will.

Speaker: Ja, gut.

Speaker: Es gibt natürlich Produkte, die muss man auch gar nicht in so Storys packen.

Speaker: Wenn es aber in eine Story gepackt ist, fühlt es sich auch schon mal cooler an.

Speaker: Ja, und ich,

Speaker: Das ist ja jetzt okay, auf der Homepage sage ich, verstehe ich, dass man da nicht so eine Story vielleicht erzählen will, aber es eignet sich ja dann sehr, sehr gut für Social Media oder für Content.

Speaker: Newsletter.

Speaker: Newsletter.

Speaker: Und gibt es ja auch ein berühmtes Beispiel gerade, oder was jetzt gerade auch so vielleicht modern ist, ist ja auf Social Media so kurze Memes oder auch so kurze...

Speaker: Ja, Romane in Anführungszeichen oder so richtige Geschichten, wie jetzt zum Beispiel ganz berühmt die Deutsche Bahn das ja gemacht hat mit Anke Engelke, wo man sagt, okay, das ist eigentlich sehr smart verpackt.

Speaker: Natürlich auch da negatives Feedback kam natürlich wie immer, aber trotzdem ist es ja sehr smart, weil jeder spricht auch darüber.

Speaker: Also es hat schon auch eine gewisse Funktion dahinter und die Leute haben das auch verstanden und konnten sich mit den Geschichten aus dem Zug

Speaker: auch sehr, sehr gut verbinden.

Speaker: Jeder hat so gedacht, oh ja, das habe ich auch schon mal erlebt und konnte vielleicht auch drüber lachen.

Speaker: Und da, glaube ich, Social Media ist dieses Thema Storytelling und eine Geschichte, um das Produkt zu erzählen, ja schon sehr, sehr groß.

Speaker: Und das ist, glaube ich, auch das, was Influencer

Speaker: versuchen immer zu machen.

Speaker: Eine Story, um dieses Produkt zu erzählen, wie verwende ich das Ding im Alltag.

Speaker: Also bestes Beispiel, ich darf jetzt keinen Namen nennen, aber ich bin Fan von einem Outdoor-Artikelhersteller, sag ich mal.

Speaker: Und der vergeigt jedes Mal seine Newsletter.

Speaker: Und ich denke mir jedes Mal, oh,

Speaker: Bitte, das kann man so viel schöner machen.

Speaker: Zum Beispiel ging es irgendwie um das Thema so ein Zelt, was man oben aufs Auto packen kann.

Speaker: Und dann war da ein Bild mit Sonnenuntergang, so ein Canyon und eben dieses Zelt.

Speaker: Und ich habe nur das Bild gesehen und war gefühlt schon im Abenteuer drin.

Speaker: Und dann kam da so ein super trockener Text, ja hier können Sie kaufen auf ProduktX oder Link so.

Speaker: Also total aus den Emotionen wieder rausgeholt, also so richtig falsch gemacht.

Speaker: Und wenn man dann in so ein Newsletter eine Story reinbaut und sagt, stell dir vor, du bist gerade eben an diesem Grand Canyon und dann wirst du nicht von Fliegen zerfressen oder musst nicht zurück ins Hotel fahren, sondern kannst einfach da bleiben.

Speaker: Da, wo andere Leute hinfahren, um ihre Aussichtsfotos zu machen, da übernachtest du einfach.

Speaker: Und das ist ja der Kern einer Story.

Speaker: Er eröffnet Bilder im Kopf,

Speaker: wo man in Emotionen gerät und sich positiv dort hineinversetzt.

Speaker: Und das ist das Ganze an Storytelling.

Speaker: Das verpackt etwas in Emotionen und Geschichten und dann kann sich dein Gehirn auch gar nicht mehr wehren.

Speaker: Das ist ja wie, wenn man einen Film schaut.

Speaker: Ich weiß jetzt genau, dass der Vater des kleinen Jungs da gerade nicht in echt stirbt, weil es ist einfach nur ein Schauspieler, trotzdem weine ich.

Speaker: Ja.

Speaker: Ja.

Speaker: Und weil das Gehirn möchte unterhalten werden.

Speaker: Das Gehirn will dann gar nicht mehr die Rationalität hinterfragen.

Speaker: Also ich würde es jetzt kaufen, das Zelt.

Speaker: Siehst du?

Speaker: Ich habe es schon.

Speaker: Also ich sehe mich schon in diesem Dachzelt.

Speaker: Genau.

Speaker: Also manchmal ist es so simpel.

Speaker: Ja.

Speaker: Die haben so ein schönes Foto und müssen eigentlich nur noch beschreiben und dann kommt so ein blöder Sachtext.

Speaker: Und ich denke, oh nein, kaputt gemacht.

Speaker: Ja.

Speaker: Ja, das heißt, wenn wir uns mal noch zurückdenken, das, was du jetzt alles beschreibst, das sehe ich die KI noch lange nicht.

Speaker: Und viele, glaube ich, finden ja diese Marketing- und Social-Media-Welt, auch viele junge Leute, sehr, sehr spannend.

Speaker: Es hat ja auch einen super...

Speaker: Reiz auch, weil Social Media, wenn du das siehst und diesen Job siehst, denkst du dir so, ja, das will ich auf jeden Fall oder könnte ich mir vorstellen, das zu machen.

Speaker: Jetzt kommt da die KI und auch so ein bisschen so, ja, euch braucht es eigentlich nicht mehr.

Speaker: Wir brauchen die Leute nicht mehr und wir brauchen auch gar keine Models mehr.

Speaker: Wir erstellen jetzt von allen digitale Zwillinge.

Speaker: Was würdest du jungen Leuten raten, die trotzdem sagen, ich finde diese Branche spannend?

Speaker: Also es wird diese Branche weitergeben, natürlich anders.

Speaker: Sie entwickelt sich weiter und deshalb ist es ganz, ganz wichtig, das würde ich auch den jungen Leuten raten, dass man sich immer weiterentwickelt, dass man sich, wenn es jetzt was Neues gibt, sich daran auch weiterentwickelt, sich damit selber enabelt und ausprobiert, immer Neues ausprobieren.

Speaker: Also gerade jetzt diese Weiterentwicklung von KI, LLMs hin zu den Agenten, das ist ja jetzt auch schon wieder ein neuer Schritt, wo wir jetzt gerade mittendrin stecken.

Speaker: Und viele sind aber noch vor der KI überhaupt und sagen immer nur, ja, KI und haben dann ein bisschen Angst.

Speaker: Also Angst vor Entwicklung ist immer die größte Bremse.

Speaker: Das ist so, würde ich sagen, mein Hauptrat an junge Leute.

Speaker: Aber ich sehe das bei, obwohl weiß ich jetzt gar nicht, ich glaube es gibt auch junge Leute, die richtig Angst davor haben.

Speaker: Ich glaube schon auch.

Speaker: Ich glaube schon, dass man schon irgendwie Sorge hat.

Speaker: Es gibt jetzt auch immer mal wieder, höre ich von Leuten, dass vor allem Leute, die eben gerade ihr Studium abgeschlossen haben, dass diese Juniorstellen alle nicht mehr besetzt werden, weil das kann man einfach easy mit der KI irgendwie machen.

Speaker: Und dann hört es ja auf, dass du lernen kannst.

Speaker: Also du musst ja irgendwann im Berufsleben eine Juniorstelle besetzen oder irgendwann mal einsteigen oder ein Praktikum machen können.

Speaker: Und wenn das alles aufhört, weil wir sagen, das bringt uns ja irgendwie nichts mehr, dann haben schon viele Angst, überhaupt den Einstieg irgendwie zu schaffen.

Speaker: Ja, das verstehe ich.

Speaker: Aber das ist eben der Punkt, wo man sagen muss, man muss sich weiter, also mit der KI, da sind wir wieder bei dem Punkt, mit den Herausforderungen wachsen.

Speaker: Und wenn sich die KI jetzt weiterentwickelt, dann muss ich mich eben mitentwickeln.

Speaker: Und immer gucken, was passiert da gerade, was kann ich jetzt rausziehen.

Speaker: Zum Beispiel, weil das hattest du vorhin auch schon mal angesprochen, was braucht denn eine Webseite, um überhaupt noch in KI irgendwie sichtbar zu sein.

Speaker: Jetzt sag mal, das sind drei Haupthebel.

Speaker: Das ist einmal die Struktur, so die technische Seite, da bin ich jetzt auch nicht der beste Ansprechpartner.

Speaker: Aber die anderen beiden Punkte, das sind Emotionen und Content.

Speaker: Oder Kontext eigentlich.

Speaker: Und das kommt immer wieder zurück auf, also Emotionen ist tatsächlich die Texte selber.

Speaker: Wie schreibe ich die Texte?

Speaker: Positiv, positive Adjektive.

Speaker: Das ist total spannend.

Speaker: Und wenn ich das weiß, also wenn ich mich mit der KI mitentwickele und weiß, was passiert da gerade, dann kann ich mich auch weiterhin als Experte positionieren.

Speaker: Oder vielleicht bin ich ja sogar so kreativ, dass ich daraus etwas weiteres entwickeln kann.

Speaker: Ich denke, das ist das Wichtigste für junge Leute, keine Angst davor zu haben, sondern immer am Zahn der Zeit zu bleiben, sich mitzuentwickeln.

Speaker: Was ist also das Future Skill?

Speaker: Für junge Leute, oder eigentlich für alle.

Speaker: Neugier.

Speaker: Ja.

Speaker: Das passt gut zu dem, was du auch vorher gerade jetzt uns da erzählt hast, dieses Thema Neugier, immer am Ball bleiben und nicht aufzugeben.

Speaker: Ja.

Speaker: Ich hatte schon immer auch gesagt, ich hatte irgendwie nie Angst, dass ich keinen Job finde.

Speaker: Weil ich immer gesagt habe, naja, wer motiviert ist, engagiert ist und sich irgendwie einbringen will, der findet immer was.

Speaker: Und man darf nicht zu hohe Ansprüche haben.

Speaker: Ich glaube, das ist auch so ein Thema, was einem ja auch heutzutage viel suggeriert wird, wenn man studiert hat und dann warten die Leute auf einen Anspruch.

Speaker: Aber wenn man nicht zu hohe Ansprüche hat, neugierig ist und Bock hat, irgendwie was mitzugestalten, dann wird es wahrscheinlich auch was werden.

Speaker: Ja, das denke ich auch.

Speaker: Was ist so dein Abschlusstipp?

Speaker: War der schon dabei?

Speaker: Da haben wir eigentlich gerade drüber schon geredet, richtig.

Speaker: Das ist immer neugierig bleiben, sich weiterentwickeln.

Speaker: Der war eigentlich jetzt schon dabei.

Speaker: Ja.

Speaker: Da war mein Abschluss quasi schon dabei.

Speaker: Wenn du so an dich und deine Selbstständigkeit denkst und so in die Zukunft blickst, wo siehst du dich da?

Speaker: Hast du da schon drüber nachgedacht?

Speaker: Ja, eigentlich so da, wo ich jetzt bin.

Speaker: Weil ich habe das Gefühl, ich habe jetzt das, was ich möchte.

Speaker: Ich bin selbstständig, ich kann mir meine eigenen Projekte aussuchen, meine Kunden aussuchen.

Speaker: Das ist auch wirklich nochmal was ganz Tolles für mich persönlich auch gewesen, dass ich auch sagen kann, nee, personell passt das mit dem nicht zusammen, mit dem arbeite ich auch nicht zusammen, weil ich finde das ganz wichtig,

Speaker: dass man sich nicht verkleidet, verstellt, verbiegt, bloß weil er einem vielleicht nochmal ein bisschen Geld bezahlt, weil es dann auch wieder nicht authentisch ist.

Speaker: Und diese Authentizität, es ist gar nicht gefallen heute, das Wort.

Speaker: Hey, das stimmt.

Speaker: Vielleicht ist das noch mein Abschluss.

Speaker: Zu wissen, wer man ist.

Speaker: Ja, und auch dazu zu stehen und auch einfach stolz darauf zu sein.

Speaker: Und zu wissen, was man nicht kann und das auch einfach ganz offen zu sagen.

Speaker: Ja, und was man nicht mag.

Speaker: Ja, auch was man nicht mag, darf man auch sagen.

Speaker: Weil man damit sich selber verbiegt und nicht mehr authentisch ist.

Speaker: Und dann würde es auch einfach nicht funktionieren.

Speaker: Dann kommt auch nichts Gutes raus.

Speaker: Also da hätte ich auch kein gutes Gefühl für jemanden was zu schreiben, wo ich merke, ich bin überhaupt gar nicht auf einer Wellenlänge.

Speaker: Weil ich soll ja auch für den Kunden schreiben und ich schreibe, also das würde einfach nicht funktionieren.

Speaker: Ja, das funktioniert.

Speaker: Funktioniert auch nicht.

Speaker: Das ist bei mir genauso.

Speaker: Ich sage auch immer ganz offen und ehrlich, was ich jetzt für Schritte gehen würde mit dem Kunden oder mit den Mitarbeitenden.

Speaker: Und wenn dann jemand sagt, nee, das ist nicht meins, dann ist das auch völlig okay.

Speaker: Weil dann kann man denen auch nichts mehr beibringen oder nicht irgendwie das beibringen, was jetzt meine Expertise ist.

Speaker: Es gibt für jedes Unternehmen, es gibt für alles immer die richtige Person.

Speaker: Man muss sie halt nur finden.

Speaker: Ja, so ist es.

Speaker: Ja, vielen Dank für deine Zeit.

Speaker: Danke dir.

Speaker: Und ja, das war's schon.

Speaker: Wie stehst du zu diesem Thema?

Speaker: Schreib es uns gerne in die Kommentare.

Speaker: Ich hoffe, du konntest was für dich mitnehmen und vielleicht sehen wir uns ja mal bei einem unserer Workshops.

Speaker: Bis zum nächsten Mal, deine Karin.

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