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Stop Changewashing, Start Mindsetting

ATHEMfrequenz
ATHEMfrequenz

58 plays · Jun 25, 2026

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Speaker: Aloha und herzlich willkommen bei Atemfrequenz, dein Podcast, wenn es um Human Intelligence geht.

Speaker: Ich bin Karin von Atem und gemeinsam mit euch begrüße ich jede Woche einen Gast zu dem Thema Human Intelligence.

Speaker: Der Podcast soll euch Inspiration und Motivation geben, vor allem in Zeiten von künstlicher Intelligenz und Digitalisierung.

Speaker: Wir gehen gemeinsam mit der Frage auf den Grund, wo wir Menschen in der Welt noch Platz haben und welche Kompetenzen wir dafür brauchen.

Speaker: Es geht los.

Speaker: Viel Spaß mit der heutigen Folge.

Speaker: Stop Changewashing, Start Mindsetting.

Speaker: Und damit herzlich willkommen, Robert.

Speaker: Vielen, vielen herzlichen Dank.

Speaker: Hast du es erkannt?

Speaker: Ich habe es erkannt, ja.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Ich weiß nicht, woher du das hast, aber ich weiß auch nicht.

Speaker: Irgendwo war aber zu.

Speaker: Ich habe ganz, ganz hart recherchieren müssen.

Speaker: Für alle, die dich noch nicht kennen und es gibt viele, die dich wahrscheinlich schon kennen, aber erzähl doch mal, wer du bist und was du machst.

Speaker: Ja, Robert Puhalla, mein Name, ich bin einer der Managing Director bei AS Medium, einer großen inhabergeführten Kommunikationsagentur und ich bin für die Bereiche Consulting und Business Development verantwortlich, bin in der Zwischenzeit seit elf Jahren dabei und ja, macht Spaß.

Speaker: Ja, ich habe auch natürlich in der Vorbereitung ein bisschen recherchiert, was du noch alles so machst und wie du da hingekommen bist.

Speaker: Das heißt, du warst davor, dieses Marketingthema, Brand Communication, das zieht sich ja so ein bisschen durch.

Speaker: Das war so von Anfang an auch ein bisschen dein Ding.

Speaker: Ja, sogar schon als Kind.

Speaker: Also meine Geschichte beginnt, also natürlich davor, aber mit 13 Jahren.

Speaker: Ja.

Speaker: In Polen aufgewachsen, als meine Eltern beschlossen haben nach Deutschland zu ziehen 1989.

Speaker: Das heißt mit 13 Jahren der große Change.

Speaker: In Polen im tiefsten Industriegebiet mehr oder weniger eingeschlafen und in einem kleinen Kuhkauf namens Seg im Allgäu aufgewacht.

Speaker: Der erste Schock waren die Kühe auf der Straße.

Speaker: Also es war für mich so, wow, okay, wo bin ich hier gelandet?

Speaker: Und das erste Mal durch den Supermarkt durchgelaufen und dort die ganzen Marken gesehen.

Speaker: Also hatten wir in Polen nicht, also gab es einfach nicht.

Speaker: Es gab nur super wenig.

Speaker: Und ich wie ein Verrückter alles in den Einkaufswagen reingepackt, meine Eltern dahinter alles wieder rausgeladen.

Speaker: Einfach weil ich so geflasht war von der Fülle und von der Menge und seitdem großer Fan von Werbung.

Speaker: Also jeder ist bei Werbung weggegangen, hat sich was zu essen geholt, ich habe sie aufgesaugt, weil ich es super spannend fand, wie Unternehmen kommunizieren, also wie sie versuchen, Menschen für sich zu aktivieren.

Speaker: Und ja, das hat sich so durchgezogen.

Speaker: Ich habe dann irgendwann gesagt, ich will irgendwas mit Werbung machen.

Speaker: Habe es versucht als Designer, kläglich gescheitert.

Speaker: Dann habe ich gesagt, okay, was machst du?

Speaker: Dann studierst du Marketing.

Speaker: Und dann bin ich nach Coburg nach meinem Abi gegangen, habe dort angefangen Marketing zu studieren an der TH Coburg.

Speaker: Und bin dann hier in Nürnberg gelandet durch ein Praktikum bei Brandtrust, wo ich mich mit dem Thema Marke beschäftigen konnte.

Speaker: War eine super spannende Zeit und habe dort auch meine Diplomarbeit geschrieben zum Thema virales Marketing.

Speaker: Gab es damals noch nicht, das heißt, da kam das Thema Digitalisierung noch dazu.

Speaker: Ja, und seitdem sind es so, ich bezeichne das in der Zwischenzeit als Custom Experience.

Speaker: Das ist so das Thema, eines der Themen, es gibt zwei, das mich umtreibt und vorantreibt.

Speaker: Bin dazu auch Lehrbeauftragter an der TH Nürnberg, hängen geblieben seit 2007, darf eben das Thema Custom Experience lernen.

Speaker: Und ja, hat sich komplett durchgezogen bis heute.

Speaker: Ja, sieht man.

Speaker: Das ist auf jeden Fall ein Thema, was deinen ganzen Lebenslauf begleitet und dich auch begeistert.

Speaker: Bis hin, dass du dieses, nee, es war schon letztes Jahr, mein Gott, die wollte ich sagen, dieses Jahr, letztes Jahr beim TEDxTalk auch natürlich auch über das Thema oder zum Beispiel Teile davon gesprochen hast.

Speaker: Ja.

Speaker: Das war gar nicht das Thema.

Speaker: Das ist das zweite Thema, was mich so begleitet.

Speaker: Und da kommt der Spruch auch her.

Speaker: Das Thema Wandel.

Speaker: Also Wandel war schon immer ein Teil meines Lebens, kontinuierlich.

Speaker: Ist bei jedem so übrigens.

Speaker: Wird auch nie weggehen.

Speaker: Und ich habe mich irgendwann mal bei einem riesigen Projekt in meiner ersten Selbstständigkeit gefragt, warum verbrennen Unternehmen so viel Geld für Projekte, die eigentlich relativ schnell abgeschlossen werden können.

Speaker: Und bin dann...

Speaker: Sorry.

Speaker: Bin dann relativ schnell irgendwann zu der Erkenntnis gekommen, dass es an der Unternehmenskultur liegt.

Speaker: Also an den Strukturen, Hierarchien, wer gibt was frei, also wie viele Freiheiten haben die Leute, Sachen zu entscheiden, auch Sachen zu entwickeln.

Speaker: Und habe mich dann sehr stark mit dem Thema beschäftigt.

Speaker: Also welche Wirkung hat die Unternehmenskultur auf den Erfolg des Unternehmens.

Speaker: Und daher kommt dieser Spruch, zu dem ich eben auch den Tätigstock gehalten habe, dieses Stop Changewashing, Start Mindsetting.

Speaker: Und wenn du jetzt euren Arbeitsalltag auch mal oder deinen beschreibst, ich meine, du hast gesagt, ja, ihr seid eigentlich eine nicht klassische Agentur und wir kennen uns jetzt schon ein bisschen, ich weiß, ihr geht Projekte auch so ein bisschen anders an oder so, wie du sie eingehst, ist vielleicht nicht so klassisch, wie man sich das vorstellt.

Speaker: Wie sieht der Alltag aus bei euch im Unternehmen?

Speaker: Wenn ich jetzt als Kunde zu euch komme, wie startet ihr mit mir?

Speaker: Und muss ich mich da mehr öffnen als woanders oder wie läuft es bei euch?

Speaker: Also idealerweise ja.

Speaker: Fängt erstmal so an, dass wir extrem viele Fragen stellen.

Speaker: Das ist wirklich dieses Verständnis von Marke und auch von den Herausforderungen, von denen Unternehmen stehen, ist extrem wichtig für die weitere Zusammenarbeit.

Speaker: Dabei ist es egal, ob es um das Thema Customer Experience geht oder um das Thema Change oder Unterstützung bei Transformationsprojekten.

Speaker: Denn jedes Unternehmen ist super individuell.

Speaker: Das ist so, was mir meine Erfahrung gezeigt hat.

Speaker: Da bringen halt keine Schemas F, also bringen halt gar nichts, beziehungsweise Schablonen.

Speaker: Ich hasse auch so Beispiele wie, wir wollen wie Amazon werden.

Speaker: Meine erste Antwort ist, ihr seid nicht Amazon, lebt damit.

Speaker: Aber das ist das Erste, dass wir extrem viele Fragen stellen.

Speaker: Das heißt, wir müssen das Unternehmen verstehen.

Speaker: Wir müssen ihre Herausforderungen verstehen und wir müssen natürlich auch verstehen, wie sie dicken.

Speaker: Also wie ist denn die Kultur?

Speaker: Also wie sind so die Freigabeprozesse?

Speaker: Wer entscheidet was wann?

Speaker: Mit wem sprechen wir?

Speaker: Und über diese Fragen machen wir sowas wie eine Challenge Session.

Speaker: Das heißt, wir gehen rein und sprechen über die Herausforderungen mit den Unternehmen und machen so ein bisschen, mein Kollege bezeichnet das immer als so professionelles Impro-Theater,

Speaker: Wo wir unsere Expertise durch die Antworten halt einfach geben.

Speaker: Also wo wir den Unternehmen schon mal so kleine Quick Wins mitgeben können, damit sie ein Gefühl dafür bekommen, wie wir arbeiten, wie wir ticken, wie wir an die Sachen reingehen, was unser Mindset als Unternehmen ist.

Speaker: Ist natürlich super aufwendig.

Speaker: Ist nicht einfach so, dass wir einfach sagen, so jetzt einfach hast du ein Angebot und dann gut ist.

Speaker: Weil wir eben nicht nach diesem Schema F arbeiten.

Speaker: Und das ist nicht einfach, aber zeigt am Ende des Tages den wichtigen Erfolg.

Speaker: Ja, weil du wahrscheinlich auch eher eine nachhaltige Lösung am Ende lieferst.

Speaker: Also ich meine, du kannst ja zu dir kommen und sagen, hey, meine Homepage ist irgendwie uncool.

Speaker: Dann könntest du sagen, ja, dreh hier an dem Schräubchen oder dreh hier an dem Schräubchen und am Ende sieht es vielleicht ein bisschen besser aus.

Speaker: Aber es erreicht trotzdem den Kunden oder die Kundin nicht oder das, was ich damit machen möchte.

Speaker: Genau.

Speaker: Und wenn ich mir dann so einen richtig langen Prozess gebe, mich das Ganze schaffe zu analysieren, dann kommen wir eigentlich auch dahin, dass wir eine Wirkung haben und eine Nachhaltigkeit und dann vielleicht auch ein organisches Wachstum am Ende.

Speaker: Und das ist auch so ein bisschen das, wie wir oder wie ich auch arbeite.

Speaker: Stelle aber auch fest, das ist nicht so einfach.

Speaker: Weil natürlich ist es bei Kommunikation oder Marketing genau das Gleiche wie jetzt mit dem zum Beispiel Führungsthema oder was ich ja auch mache, Organisationsentwicklung und Kulturentwicklung.

Speaker: Da ist natürlich auch immer dieses Thema am Anfang, wer seid ihr eigentlich und wer wollt ihr sein?

Speaker: Ich meine, natürlich können wir einen Workshop zum Thema Führung machen, das ist gar kein Problem, aber wie willst du eigentlich führen?

Speaker: Also wie verstehst du Führung überhaupt?

Speaker: Und was ich in den letzten Jahren feststelle, ich denke, dir geht es da wahrscheinlich genauso,

Speaker: Unternehmen sind viel komplexer geworden.

Speaker: Früher, als wir eine hierarchische Führung hatten oder eine hierarchische Struktur, war das viel einfacher.

Speaker: Es war auch viel einfacher für die Mitarbeiter, weil es war halt einer, der hat gesagt, naja, du läufst halt jetzt geradeaus.

Speaker: Und wenn du gesagt hast, aber links wäre doch auch eine Option.

Speaker: Naja, die Wahrscheinlichkeit war gering, dass wir links laufen, sondern wir laufen geradeaus, weil einer gesagt hat, wir laufen geradeaus.

Speaker: Und heutzutage ist es auch für die Mitarbeitenden, habe ich das Gefühl, super schwierig, weil es heißt, bitte sei eigenverantwortlich, bring deine Ideen ein, aber in der Führung sind wir ganz oft noch sehr hierarchisch und die Führungskraft sagt dann, nee, mach mal nicht so.

Speaker: Ich würde so machen, so machen wir es.

Speaker: Ja.

Speaker: Das heißt, ich habe das Gefühl, viele Unternehmen sind so verwirrt.

Speaker: Es gibt keine klaren Regeln, es gibt keine Strukturen.

Speaker: Es gibt so ein Bild, wie man eigentlich sein möchte, weil alle Unternehmen müssen ja irgendwie modern sein und New Work machen.

Speaker: Und deswegen schreibe ich mir hin, ich mache New Work.

Speaker: Aber eigentlich sind wir es nicht.

Speaker: Deswegen ist auch eins meiner ersten Dinge, wo ich sage,

Speaker: Wenn ihr ein hierarchisches Unternehmen sein wollt, dann seid es doch einfach.

Speaker: Und dann sagt, dass ihr es seid.

Speaker: Es gibt ganz viele Leute, die können damit viel anfangen.

Speaker: Und die wollen bestimmt gerne bei euch arbeiten, weil nicht jeder möchte kreativ sein und alles mitgestalten.

Speaker: Und das finde ich eigentlich so witzig, wenn man heute mit Unternehmen arbeitet, dass das Elementare oft nicht funktioniert, weil sie nicht wissen, wer sie sind und wer sie sein wollen.

Speaker: Plus natürlich dieses lange daran gehalten, sich überhaupt nicht verändern zu wollen oder zu können, wie auch immer und das beschreibt, alles was du beschrieben hast, ist genau dieses Changewashing, was ich ja sage.

Speaker: Am Ende des Tages eine Transformation ausrufen, idealerweise begleitet mit 250 PowerPoint-Charts.

Speaker: Einmal ausgerufen.

Speaker: Und sauteuren Beratern.

Speaker: Genau, sauteuren Beratern, um dann zu sagen, so und jetzt macht halt einfach mal.

Speaker: Das ist Changewashing.

Speaker: Das ist einmal rausgeschrien und dann, naja, werden sie schon alle irgendwie machen.

Speaker: Und das zweite ist, dass sie vergessen, also dass die Welt komplexer wird.

Speaker: Ich meine, deswegen versuchen sie sich auch anzupassen.

Speaker: Dass sie der Komplexität nicht Herr werden und da sprichst du ein sehr wichtiges Thema an, das ist das Thema Leadership.

Speaker: Also dass jeder Transformationsprozess steht und fällt mit der Führungskultur.

Speaker: Und ihr habt ja eigentlich so ein Thema, an dem ihr meistens mit, also die meisten Themen kommen ja mit einem, ich sag mal Marketing-Thema wahrscheinlich zu euch.

Speaker: Zum Teil.

Speaker: Also wie gesagt, wir haben uns ja auf beides, also auf beide Standbeine haben wir uns jetzt aufgestellt.

Speaker: Einerseits ist es alles, was mit dem Thema Marketing oder Customer Experience zu tun hat.

Speaker: Und das zweite Thema ist eben dieser Beratungsansatz-Kontext, wo wir uns eben das gesamte Unternehmen als Individuum anschauen und gucken, an was liegt denn das eigentlich, dass ihr euch nicht transformiert habt.

Speaker: Aber das heißt, bei dem zweiten sind das ja eher Kunden, die schon länger wahrscheinlich mit euch arbeiten, oder?

Speaker: Oder kommen die auch so zu euch und sagen, hey ja, das ist spannend, was ihr da macht, wir würden da gerne mal mehr erfahren.

Speaker: Genau, meistens mit einem Need, also meistens Transformationsprozesse angestoßen, kläglich gescheitert und wissen einfach nicht weiter und auf der anderen Seite wissen sie, dass sie weiterkommen sollen.

Speaker: Dann schauen wir uns das einfach mal an und gucken, an welchem Schräubchen drehen wir eigentlich, ausgehend von eurer jetzigen Herausforderung.

Speaker: Und oft kommt ihr ja wahrscheinlich auch bei dem Thema Führung raus.

Speaker: Und ich weiß nicht, wie es dir geht.

Speaker: Mir geht es oft so, dass wir in den Führungspositionen Menschen haben, die da eigentlich nicht hingehören.

Speaker: Das wird ja von außen wahrscheinlich auch ein Thema sein, was du relativ schnell merkst.

Speaker: Wir haben da in Schlüsselpositionen Personen,

Speaker: Die müssen sich entwickeln.

Speaker: Was ist da so deine Erfahrung?

Speaker: Wie gehen die Unternehmen vor?

Speaker: Sind die bereit, da auch wirklich was zu machen?

Speaker: Oder ist es auch oft so, dass man was macht, aber am Ende verändert sich ja da auch wenig in dieser Position?

Speaker: Heißt nicht, dass man die Leute immer gleich austauschen muss.

Speaker: Ich habe schon das Gefühl, dass viele Leute gar nicht wissen, was Führung bedeutet und wie man es macht.

Speaker: Aber ich habe auch das Gefühl, dass viele Leute in dieser Position sind, die eigentlich das gar nicht machen wollen.

Speaker: Die ganz froh wären, wenn sie wieder rauskommen würden, weil sie sich das gar nicht so vorgestellt haben.

Speaker: Ja, unterschreibe ich.

Speaker: Also wir haben ja das Problem oder die Herausforderung, dass wir in Deutschland nach dem Peterchen im Prinzip ja befördern.

Speaker: Also die Leute sind gut, fachlich sind sie sehr gut.

Speaker: Also wir wollen sie irgendwie halten und sie können fachlich den anderen Leuten was beibringen.

Speaker: Also befördern wir sie.

Speaker: Ohne tatsächlich die Führungsqualitäten zu überprüfen.

Speaker: Also können sie mit Menschen?

Speaker: Wollen sie überhaupt führen?

Speaker: Was du eben gesagt hast, wissen sie, was Führung bedeutet?

Speaker: Also was es bedeutet, Menschen zu führen, mit Menschen zu arbeiten, Menschen auch bewerten zu müssen, weil am Ende des Tages kommt es ja auf sie drauf an, ob Leute da bleiben, ob sie gute Arbeit leisten oder eben nicht.

Speaker: Wie geht man damit um?

Speaker: Das heißt, die meisten Führungskräfte, vor allem bei dem Mitmanagement, also im mittleren Management,

Speaker: sind eben so Leute, die fachlich phänomenal sind, aber die keine Ahnung von Führung haben.

Speaker: Die wissen nicht, wie man Teams führt, wie man sie zusammenhält, wie man mit Menschen arbeitet.

Speaker: Und das ist eine super große Herausforderung.

Speaker: Top-Management sieht da meistens ein bisschen anders aus.

Speaker: Aber zumindest die Erfahrung, die wir mit den Unternehmen haben.

Speaker: Das nehme ich mir auch mit, ja.

Speaker: Die wollen, die sind auch, nicht alle, aber viele veränderungsbereit.

Speaker: Und das ist ja das Spannende, wenn man so einen Transformationsprozess durchläuft, dann muss man immer bei sich selbst anfangen.

Speaker: Also das ist Top-Management, egal wo.

Speaker: Also egal wo, eben vor allem bei dem Thema Führung, musst du immer bei dir selbst anfangen.

Speaker: Wir haben zum Beispiel so eine Leadership-Persona entwickelt mit ein paar Fragen, die jeder Führungskraft für sich selbst dann auch beantworten muss.

Speaker: Jetzt einmal um das Thema Werte und Stärken.

Speaker: Also was zeichnet mich aus?

Speaker: Das sind aber so spannende Fragen wie zum Beispiel, warum mag man mich?

Speaker: Oder auch, warum mag man mich nicht?

Speaker: Ja, spannende Frage.

Speaker: Also sich mal mit den Schwächen und mit der Wirkung, und das ist ja das Wichtigste, wir als Führungskräfte haben immer eine Wirkung auf Menschen, also auf die Mitarbeiter.

Speaker: Das Spannende ist ja, ob wir das wollen oder nicht.

Speaker: Die Menschen orientieren sich immer an uns, an unserem Verhalten.

Speaker: Das ist das erste Mal, wo die Führungskräfte sich mit sich selbst beschäftigen müssen.

Speaker: Und da stellt sich relativ schnell heraus, wer ist bereit dazu und wer nicht.

Speaker: Das ist ja eigentlich schon ein Ansatz, oder da arbeiten wir ja auch jetzt ähnlich mit Kunden.

Speaker: Hat sich das bei euch entwickelt?

Speaker: War das einfach etwas, wo ihr gemerkt habt, okay, unsere, ich meine, früher kannte man ja, wie du auch gesagt hast, so über das klassische Brand Communication, wir haben eine Marke, wir schauen, wie kommunizieren wir das, wie kommen wir bei den Kunden an, so dieses, ich sag mal, das Marketingportfolio.

Speaker: Und

Speaker: Jetzt kenne ich ganz, ganz viele Leute, die eben in dem Bereich Marketing oder auch in der Beratung da tätig sind, wo sich das Geschäftsmodell ja auch weiterentwickelt, so wie bei euch auch.

Speaker: Hat sich das aus dem Need entwickelt oder wie kam es dazu, dass ihr gesagt habt, wir müssen uns da glaube ich oder wir stellen uns da anders auf?

Speaker: Also dazu muss man sagen, das kommt alles aus der Marke heraus.

Speaker: Denn Marke definiert, wer wir sind.

Speaker: Also was die Werte, was unsere Werte angeht, was unsere Vision, was unser Purpose ist.

Speaker: Das kommt alles aus der Marke heraus.

Speaker: Am Ende des Tages geht es darum, diese Werte richtig zu implementieren.

Speaker: Und die schlagen auf alles durch, auf unsere Kommunikation, auf unseren Führungsstil, auf unsere Kultur extrem wichtig.

Speaker: Das heißt, es ist naheliegend zu sagen, wenn wir die Marke richtig implementieren, dass wir uns eben mit diesen Themen dann auch befassen, weil die Marke strahlt ja immer von innen nach außen.

Speaker: Also ich kann da draußen nicht irgendwie erzählen, wie geil wir sind, was für ein tolles Unternehmen wir sind, wenn wir es gar nicht sind.

Speaker: Es hat früher funktioniert, weil diese Transparenz war ja nicht da.

Speaker: Aber jetzt kann jeder nachlesen, wie das Unternehmen tickt und funktioniert.

Speaker: Vor allem, sie merken es relativ schnell.

Speaker: Also viele Unternehmen, glaube ich, halten schon ihr Image noch nach außen hin relativ hoch, witzigerweise.

Speaker: Aber spätestens, wenn man ja mal angefangen hat,

Speaker: dann ist es schnell vorbei.

Speaker: Und früher, glaube ich, haben viele nicht in der Probezeit gekündigt oder so, ohne vielleicht was Neues zu haben.

Speaker: Aber das machen schon viele mittlerweile, wenn dieser Fit nicht da ist von außen und innen.

Speaker: Weil viele stellen ja nach außen hin Dinge da, wo du dir so denkst, bei euch muss es ja echt schön sein.

Speaker: Und dann kommst du rein und denkst dir so, hm,

Speaker: Ja, der Obstkorb steht da, aber der Rest ist irgendwie schwierig.

Speaker: Ja, das ist ja das Spannende.

Speaker: Spätestens da kommt es zu einer Diskrepanz und das schlägt natürlich auch auf die Kunden nieder, weil auch die Kunden können sich über das Unternehmen informieren.

Speaker: Und viele machen es, also vor allem die jüngeren Generationen, die wollen schon wissen, mit wem sie es dann eigentlich als Unternehmen zu tun haben, selbst wenn sie einfach nur Kunden sind.

Speaker: Und wenn du dann nur negative Bewertungen dann auch hast oder du hörst irgendwas,

Speaker: Dann schlägt das schon auf deine Entscheidung nieder.

Speaker: Vor allem, weil du die Wahl hast.

Speaker: 99,9% der Produkte der Unternehmen sind austauschbar.

Speaker: Das heißt, ich muss mir clever überlegen, wie positioniere ich mich.

Speaker: Und das kommt alles aus der Marke heraus.

Speaker: Was sind meine Werte?

Speaker: Wie trete ich nach außen, aber auch nach innen auf?

Speaker: Wo ist da der Match?

Speaker: Überlappt sich das?

Speaker: Werden wir auf allen Ebenen, auch bei Partnern, auch bei allen Leuten, die da draußen über uns hören und uns erleben, schaffen wir ein konsistentes Erlebnis nach innen und außen.

Speaker: Und da schließt sich der Kreis und da siehst du mal das Thema Customer Experience und das andere bezeichne ich immer sehr gerne als Employee Experience.

Speaker: Also welche Erlebnisse erleben mehr oder weniger die Mitarbeiterinnen denn?

Speaker: Und wie kann ich mir jetzt vorstellen, also wie muss ein Unternehmen sein, eurer Meinung nach?

Speaker: Also wo sagt ihr, okay, wenn du jetzt, gibt es so Tipps, die ihr Unternehmen gebt, zu sagen, hey, du musst auf jeden Fall das und das machen, damit du noch Mitarbeitende findest.

Speaker: Weil ich meine, es meckern ja alle über Fachkräftemangel.

Speaker: Also es gibt ja, glaube ich, kein Unternehmen, das nicht sagt, naja, es ist schwierig, jemanden zu finden.

Speaker: Und es ist ja auch gar nicht mal so schwer, finde ich, einen

Speaker: guten Arbeitsplatz zu bieten.

Speaker: Es gibt so ein paar Dinge, die du machen kannst.

Speaker: Gibt es sowas, wo ihr sagt, das empfehlen wir eigentlich immer allen oder vielen, was sie machen, damit die Mitarbeitendenzufriedenheit auch steigt?

Speaker: Also das Wichtigste ist wertekonform zu sein.

Speaker: Also nicht nur die Markenwerte nicht nur an die Wand irgendwie hingeschrieben haben, sondern sich tatsächlich damit zu befassen, was bedeuten diese Werte für mich und wie übersetze ich sie in mein tägliches Doing.

Speaker: Also was heißt das Übersetzen?

Speaker: Da kommt es auch auf die Führungskräfte drauf an.

Speaker: Das Zweite ist ehrlich und authentisch.

Speaker: Das ist das A und O. Also diese Werte ehrlich und authentisch implementieren.

Speaker: Da fängt es an, sich mit sich selbst dann auch zu beschäftigen und zu sagen, wer sind wir eigentlich?

Speaker: Und es gibt nicht die richtige Kultur.

Speaker: Es gibt nur die passende Kultur zu dem, wer ich bin als Unternehmen.

Speaker: Und das ist der erste Schritt, sich wirklich damit zu befassen, wer bin ich als Marke?

Speaker: Und sind die Werte einfach nur dahingeschrieben oder leben wir sie tatsächlich und vor allem leben wir sie vor?

Speaker: Und das kannst du natürlich auch in die gesamte Kommunikation, Kundenaktivierung und so weiter entsprechend noch übersetzen, aber nach innen auch zu implementieren.

Speaker: Leben die Führungskräfte diese Werte vor?

Speaker: Wie leben sie diese vor?

Speaker: Das sind so die ersten Aspekte, die wir uns als erstes anschauen haben.

Speaker: Und jetzt seid ihr ja mit As Medium gerade eben, hast du mir vorher auch schon gesagt, fast 100 Mitarbeitende.

Speaker: Was ja schon richtig viel ist für eine, ich sag mal Agentur, bezeichnet ihr euch gar nicht mehr, oder?

Speaker: Doch, doch, doch.

Speaker: Für eine Agentur.

Speaker: Das ist schon echt viel.

Speaker: Wie schafft ihr das, dass ihr da eine schöne Kultur habt?

Speaker: Also wie geht ihr an diese Themen ran?

Speaker: Man würde ja jetzt immer denken, bei euch müsste es ja echt schön sein, auch dann zu arbeiten, weil ihr beschäftigt euch ja auch viel mit den Kunden damit.

Speaker: Wie sieht es mit euch selber auf?

Speaker: Habt ihr die Zeit, euch da auch mit euch und euren Werten eurer Kultur zu beschäftigen?

Speaker: Und wie seid ihr als Arbeitgeber?

Speaker: Ja.

Speaker: Ja, das ist halt immer eine Herausforderung, sich tiefgehend damit zu beschäftigen, wenn du da draußen kontinuierlich unterwegs bist.

Speaker: Und alle Leute sind natürlich auch damit beschäftigt.

Speaker: Da kommt es vor allem auf unsere Führungskräfte drauf an.

Speaker: Also, dass wir uns kontinuierlich challengen.

Speaker: Wir haben Leitsätze definiert, an denen wir uns messen lassen wollen.

Speaker: Das heißt, alle unsere Mitarbeiter dürfen und können und sollen uns auch daran messen.

Speaker: Eine super flache Hierarchie, sodass uns jeder auf uns darauf ansprechen kann und sagen kann, ey Robert, das ist jetzt nicht so profilkonform, was du da machst.

Speaker: Also möglichst flache Hierarchien, sodass wir mit unseren Mitarbeitern über alles sprechen können.

Speaker: Ansonsten die Nähe zu den Mitarbeitern, das ist das A und O.

Speaker: Das weiß, wer ist denn in deinem Team, wie funktioniert denn das Team, muss ich da irgendwas umstellen.

Speaker: Wir müssen uns auch als Agentur auch kontinuierlich anpassen, was da draußen passiert.

Speaker: Das heißt, wir sind kontinuierlich in einer Transformation, diese Angst und diese Sorge davor dann auch wegzunehmen.

Speaker: Meistens liegt es vor allem an diesem Menschlichen.

Speaker: Also Obstkorb haben wir ja auch.

Speaker: Alles fein.

Speaker: Wir haben eine ziemlich coole Terrasse, wo wir Leute immer wieder anhalten.

Speaker: Da steht ein Grill, da mal mit zu grillen.

Speaker: Wir haben unser Sommerfest.

Speaker: Das Wichtigste ist die Nähe zu den Leuten, zwischen den Führungskräften, also dem Topmanagement, dem Mitmanagement und den Mitarbeitenden.

Speaker: Das ist das A und O.

Speaker: Und du hast es schon gesagt, ja, diese Nähe, wie stellt ihr die her?

Speaker: Also ihr seid ja in Nürnberg und ein paar Mitarbeiter, hast du mir verraten, sind in München.

Speaker: Habt ihr Office-Regeln?

Speaker: Also das ist ja schon etwas, was viele mittlerweile wieder einführen wollen, weil sie, glaube ich, feststellen, oh, das zu viele Homeoffice tut uns in der Verbindung zueinander nicht gut.

Speaker: Habt ihr da Regeln geschaffen dafür oder kommen die Leute einfach gerne von selber?

Speaker: Ja.

Speaker: Also ich hoffe, dass die Leute gerne von selber kommen.

Speaker: Allerdings musst du das schon Strukturen zumindest dafür schaffen.

Speaker: Also wir haben keine klaren Regeln im Sinne von drei Tage Homeoffice und zwei Tage Office.

Speaker: Das macht bei uns einfach keinen Sinn, sondern eher über Projekte zu sagen, wenn es einen Kick-Off gibt zu einem großen Projekt, dann bitte alle ins Büro kommen.

Speaker: Da kommen auch die Münchner Kollegen auch nach Nürnberg.

Speaker: Wir machen solche Kickoffs auch in München.

Speaker: Wir machen Kundentermine auch in München, wo die Münchner Kollegen damit eingebunden werden.

Speaker: Aber vor allem über das Thema Veranstaltungen.

Speaker: Also zu motivieren, weil einfach nur zu sagen, ihr müsst das jetzt machen, das ist eher demotivierend.

Speaker: Das kann man in großen Unternehmen dann auch machen.

Speaker: Wie gesagt, alles fein, aber da kommt es auf die Art und Weise der Kommunikation drauf an.

Speaker: Und die meisten Unternehmen kommunizieren das falsch.

Speaker: Aber bei uns ist es wirklich eher durch die Motivation im Sinne, komm, lass uns mal zusammensetzen an diesem Projekt.

Speaker: Wir haben jetzt gerade eben ein großes Projekt laufen, wo zum Beispiel das gesamte Team Dailies hat.

Speaker: Die finden noch digital statt.

Speaker: Aber wir haben einmal in der Woche ein großes Meeting, wo wir uns den Status Quo anschauen.

Speaker: Der wird vor Ort stattfinden, sodass wir projektbezogen immer wieder die Leute ins Office einladen.

Speaker: Und die Leute merken selbst, wie viel das bringt.

Speaker: So dieser Austausch, keine Ahnung, in der Küche, an der Kaffeemaschine, mal kurz schnacken, sich mit dem austauschen.

Speaker: Die Menschen merken relativ schnell, dass es einfach einen Mehrwert bringt.

Speaker: Also wir werden es nie abschaffen.

Speaker: Wir wollen im Endeffekt die Symbiose dann auch schaffen, dass die Leute schon selbst entscheiden, wenn sie im Homeoffice bleiben, aber eher mehr Bock drauf kriegen, von alleine dann auch zu kommen.

Speaker: Aber ansonsten keine Regeln.

Speaker: Ich finde, es ist ein richtiger Weg, zu versuchen, es über das eigene Verständnis auch zu machen, weil ich stelle das auch fest, bei euch ist es vielleicht noch ganz gut, weil viele auch aus Nürnberg oder München kommen, das ist vom Weg her okay, aber

Speaker: Es gibt natürlich andere Unternehmen, die schon auch, sag mal jetzt deutschlandweit oder vielleicht sogar international rekrutiert haben, wo du dann schon feststellst, okay, das zigmal irgendwo zu treffen ist total schwierig oder es gibt eigentlich gar kein richtiges Office.

Speaker: So jeder hat so seinen Homeoffice-Platz und wenn man sich dann trifft, muss man irgendwie auch eine Location anmieten.

Speaker: Aber wenn man zusammen ist, ist es einfach nochmal ein ganz anderer Vibe.

Speaker: Ja, zum einen zum Arbeiten, zum anderen aber auch, was es mit dir in der Verbindung mit den Menschen macht.

Speaker: Es stellt eine ganz andere Verbindung her.

Speaker: Und damals, als ja dieses ganze Homeoffice so richtig, ja, ich sag mal, modern wurde, das kam ja mit Corona, was ja auch so ein Zwang irgendwie auch war.

Speaker: Ich war damals schwanger und musste ins Home Office.

Speaker: Ich fand es fürchterlich.

Speaker: Aber ich durfte das Büro gefühlt nicht mehr betreten.

Speaker: Also ich durfte auch keine Unterlagen.

Speaker: Ich durfte eigentlich gar nicht mehr hin.

Speaker: Ich musste immer jemanden, jemand musste das bei mir zu Hause abholen.

Speaker: Und dann, also es war schon so.

Speaker: Und da war ich eben auch Führungskraft.

Speaker: Und ich fand es ganz fürchterlich, weil ich gar kein Gefühl mehr hatte für die Mitarbeitenden.

Speaker: Ich hatte ganz junge, also Auszubildende, Studenten, Werkstudenten.

Speaker: Und die waren irgendwie alle bei mir.

Speaker: Und da war es echt super schwierig, eine Verbindung zu denen aufzubauen.

Speaker: Die haben dich einfach nicht angerufen, wenn die ein Problem hatten.

Speaker: Da kam dann eine Kollegin und hat gesagt, hast du von deinem Auszubildenden das und das gehört?

Speaker: Ich so, nein, der meldet sich natürlich nicht bei mir.

Speaker: Der teilt mir das Problem natürlich nicht mit.

Speaker: Und du bist so weit weg gewesen.

Speaker: Ich hatte überhaupt...

Speaker: Ich hatte die Fäden nicht mehr in der Hand und habe sie nicht zurückbekommen, weil ich ja auch wirklich nicht mehr reingehen durfte.

Speaker: Und deswegen glaube ich, insbesondere für Führungskräfte und Führungskräfte, die es noch nicht so lange sind, ist es super wichtig, auch wieder so ein Face-to-Face zu bekommen, nicht in der Kamera nur.

Speaker: Ja, ja.

Speaker: Diese menschliche Beziehung, von der ich vorhin gesprochen habe, die musst du halt auch aufbauen.

Speaker: Also klar, stell das ja vor Herausforderungen, wenn dein komplettes Team irgendwie deutschlandweit oder weltweit verteilt ist.

Speaker: Die Frage ist, wie gehst du damit um?

Speaker: Also welche Alternativen hast du?

Speaker: Eine Möglichkeit kann sein und das ist das.

Speaker: Was ich an Homeoffice, vor allem an Mobile Office so schlimm finde ist, einerseits macht das unglaublich effizient, weil du halt kontinuierlich abarbeiten kannst und abtakten kannst.

Speaker: Das heißt, du kannst dir den ganzen Tag auch mit irgendwelchen Meetings zuballern.

Speaker: Was die Leute vergessen ist, dass vielleicht auch Meetings reinzustellen, die reine Spaßmeetings sind.

Speaker: Mhm.

Speaker: Also einfach mal zu sagen, hey Leute, einmal am Freitag um diese Uhrzeit haben wir einfach ein Meeting weltweit, keine Ahnung, wo wir einfach quatschen und ich erzähle euch meine neueste Geschichte oder ich habe mir einen Grill gekauft oder was weiß ich was.

Speaker: Aber einfach nur so ein bisschen diese Nähe dann auch zu finden, diese Gespräche, die normalerweise an der Kaffeemaschine und in der Küche und so weiter stattfinden.

Speaker: irgendwie aufzufangen, sodass sich das Team einfach über Belanglosigkeiten vielleicht mal austauschen kann.

Speaker: Aber du musst es halt sehr gut moderieren können als Führungskraft.

Speaker: Also dass da Leute nicht untergehen oder gar nicht zu Wort kommen.

Speaker: Das heißt, das ist schon herausfordernd.

Speaker: Aber dieses menschlich-empathische, das muss man viel, viel bewusster in der Zwischenzeit auf den Tisch bringen, beziehungsweise damit arbeiten, als das davor irgendwie war, wenn man sich persönlich jeden Tag im Office gesehen hat.

Speaker: Habt ihr also dann gar nicht so die Probleme?

Speaker: Mir schildern oft Unternehmen auch ein Problem, dass die Leute sich so ein bisschen weigern, also so weigern reinzukommen.

Speaker: Oder auch wenn man zum Beispiel ein Nürnberger Unternehmen hat und es gibt Mitarbeitende, die halt so im Umkreis wohnen und dann gibt es halt welche, die sind in Hamburg.

Speaker: Und dann heißt es ja, jetzt müssen alle irgendwie kommen.

Speaker: Dann sagt derjenige aus Hamburg zum Beispiel, ja ich kann jetzt nicht kommen.

Speaker: Geht jetzt irgendwie gerade nicht, weil, weiß ich nicht, meine Frau ist auf Dienstreise und jetzt kann ich nicht aus Hamburg weg und so.

Speaker: Und so, dann sagt man, ja, okay, man schaltet dich remote dazu, ist ja gar kein Problem.

Speaker: Hauptsache, du bist dann irgendwie dabei.

Speaker: Also man macht so eine Ausnahme.

Speaker: Und dann habe ich, kam so oft von Nürnberger, ja, aber warum muss ich dann rein?

Speaker: Ich brauche ja auch irgendwie eine Stunde von was weiß ich wo nach Nürnberg rein.

Speaker: Und ja, wenn der aus Hamburg nicht kommen muss, dann komme ich irgendwie auch nicht.

Speaker: So, ja.

Speaker: Begleiten euch solche Diskussionen auch oder ist es einfach, weil ihr jetzt eh schon in der Kultur einfach vorgebaut habt, dass die Leute schon viel, viel weiter im eigenen Verständnis sind?

Speaker: Ich glaube, die Leute sind weiter eben dadurch, wie wir das führen.

Speaker: Seit Jahren eigentlich schon.

Speaker: Und am Ende des Tages geht es ja darum, die Sinnhaftigkeit zu vermitteln.

Speaker: Also warum ist es sinnvoll, dass du reinkommst?

Speaker: Da kannst du mit den Motiven.

Speaker: Ist es FOMO?

Speaker: Also vielleicht die Angst, etwas zu verpassen.

Speaker: Das ist auch gut.

Speaker: Du kannst aber auch damit arbeiten, was du für was geiles verpasst, weil das ganze Team ist ja zusammen und du fehlst.

Speaker: So echt schade, also ich glaube du wirst da echt was verpassen.

Speaker: Vielleicht kannst du ja auch so ein bisschen Rumors scheuen, dir steck ich schon mal das und das planen wir und das willst du verpassen.

Speaker: Also es gibt Kommunikationstechniken, wie du die Leute echt dazu bewegen kannst.

Speaker: Im schwierigsten ist es natürlich, wenn du sie dazu zwingst und dann sagen, ja ist mir egal, du musst halt kommen.

Speaker: Dann wird es schwierig.

Speaker: Aber mit der Kommunikation, mit der Art und Weise, wie du mit den Leuten umgehst, kann man sie schon motivieren und vor allem die Sinnhaftigkeit des Ganzen dann auch zu vermitteln.

Speaker: Wir sind heute gar nicht so richtig auf das Thema KI eingegangen.

Speaker: Ist auch gar nicht so schlimm.

Speaker: Aber was mich interessieren würde, ist, was braucht man als Unternehmen so für Future Skills?

Speaker: Früher waren halt, wie wir es vorhin schon hatten, hierarchische Unternehmen und etwas.

Speaker: was brauchst du als Unternehmen?

Speaker: Ganz, ganz was anderes, als was wir jetzt als Unternehmen brauchen oder auch als Arbeitgeber.

Speaker: Wo würdest du sagen, was sind so Skills und Dinge, die wir uns als Unternehmen aneignen müssen, um in der Zukunft noch erfolgreich zu sein, eben mit diesem KI-Gedüns?

Speaker: Invasion.

Speaker: Ich breche das immer gerne auf die einzelnen, also auf Menschen dann auch runter, weil am Ende des Tages geht es ja darum, dass, ich hasse das Wort Human Resources, aber wir sehen die ja immer noch als Ressource bei den meisten Unternehmen.

Speaker: Am Ende des Tages sind Menschen das Wichtigste, was wir haben.

Speaker: Es wird noch lange dauern, bis die KI alle unsere Arbeit und so weiter auch ersetzt.

Speaker: Das heißt, man muss sich darauf konzentrieren, dass die Menschen Fähigkeiten und Skills entwickeln, mit der KI umgehen zu können, auch zu wollen.

Speaker: Das heißt, wenn wir jetzt über Agenten oder Multiagenten sprechen, dass ich ihnen natürlich einerseits diese Tools zur Verfügung stelle, sie aber anleite, sie dann auch begleite, wie sie diese sinnvoll nutzen können.

Speaker: Das ist das eine.

Speaker: Das ist ein großer Umbruch.

Speaker: Und das zweite ist das kritische Denken und Hinterfragen.

Speaker: Also ich sehe gar nicht so diese Future Skills, dass man irgendwie programmieren muss oder sonst irgendwas, sondern tatsächlich zu verstehen, dass KI ein Wahrscheinlichkeitsmodell am Ende des Tages ist, sodass ich das, was die KI dann rausspuckt,

Speaker: ich mich damit kritisch auseinandersetzen muss und nicht für gegeben nehme, sondern tatsächlich noch meine Erfahrung, mein Wissen damit reinbringe und das Ganze zu hinterfragen.

Speaker: Und das tatsächlich eher als Helfer zu sehen, der mich halt einfach schneller und effizienter macht und ich dann vielleicht mehr Aufgaben dann auch machen kann oder vielleicht mich auch neuen Aufgaben auch widmen kann.

Speaker: Das ist tatsächlich ein Sparingspartner dann auch zu sehen.

Speaker: Das ist gar kein Hexenwerk, wo

Speaker: Womit sich die Unternehmen beschäftigen müssen, ist natürlich, was sind die echten Use Cases, wo mir die KI tatsächlich irgendwas bringt.

Speaker: Das habe ich auch auf der HMI gesehen, also vor allem im Industrie und beispielsweise im B2B-Bereich, dass sich die Unternehmen, also die konnten jetzt ewig lang rumspielen, sich jetzt befassen müssen, wo ist tatsächlich KI sinnvoll und wo nicht.

Speaker: Es ist umgefallen.

Speaker: Es ist umgefallen.

Speaker: Schock.

Speaker: Kurzer Schock.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Wo können wir die KI nutzen?

Speaker: Du hast jetzt ganz am Anfang auch gesagt, ich muss meinen Mitarbeitenden schon die Möglichkeit geben, die KI zum einen zu nutzen, also Tools zur Verfügung zu stellen, okay, und auch dann mit ihnen gemeinsam diesen Umgang zu, ich sag mal, Schulen oder sie zu coachen.

Speaker: Wie macht ihr das bei euch?

Speaker: Also habt ihr

Speaker: ihr extra jemanden oder macht ihr dann Workshops oder habt ihr Profis im Bereich KI, die dann eben die Mitarbeitenden unterstützen, wie nutze ich die KI richtig?

Speaker: Also wir haben ein Team, ein KI-Team und das ist jetzt neu aufgestellt, noch enger, weil natürlich wir durch die unterschiedlichen Bereiche ja eine Flut an KI-Tools haben, allein aus dem Design-Bereich, was da so alles aufpoppt.

Speaker: Das heißt, wir haben ein Team, die testen die Tools, alle Mitarbeiter können die Tools da reindroppen, wir können uns die mal anschauen und da geht es darum, tatsächlich die Leute an die Hand zu nehmen.

Speaker: Das Spannende bei den Agenten ist, dass sich am Ende des Tages jeder von uns, der die Agenten nutzt, ein bisschen als eine Führungskraft sehen muss.

Speaker: Also wie kommunizierst du mit dem Agenten?

Speaker: Wie führst du den Agenten oder die Agenten, wenn du mehrere hast?

Speaker: Wie kommunizierst du mit ihnen?

Speaker: Wie sprichst du mit ihnen?

Speaker: Welche Fragen stellst du?

Speaker: Wie gehst du mit Feedback um?

Speaker: Am Ende des Tages muss fast jeder Mitarbeiter lernen, so ein bisschen zu führen.

Speaker: Und das ist das Spannende dabei.

Speaker: Du meinst eine weitere Kompetenz eigentlich?

Speaker: Absolut.

Speaker: Kritisches Denken und auch führen können, also steuern können.

Speaker: Jetzt habe ich eine fast letzte Frage.

Speaker: Und du arbeitest ja auch mit jungen Studierenden, das sind meistens ja junge Menschen.

Speaker: Und das ja auch schon sehr lange.

Speaker: Stellst du da eine Veränderung fest?

Speaker: Also haben die mehr Ängste jetzt aufgrund der KI oder dieser ganzen...

Speaker: Diese Veränderung, ich glaube, die ist ja gerade schon sehr, sehr präsent.

Speaker: Also viele, glaube ich, haben schon auch Angst, was zu verpassen.

Speaker: Oder in der Uni ist das vielleicht nochmal was anderes.

Speaker: Du hast die Möglichkeit, viele Kurse wahrscheinlich zu besuchen.

Speaker: Aber haben die Angst, in die Berufswelt einzutreten?

Speaker: Oder stellst du fest...

Speaker: So viel Veränderung sehen wir da gar nicht, weil von den Generationen wird ja auch immer gesprochen, ja, Gen Z, Gen Alpha, wer auch immer jetzt da nachkommt und wir haben ja auch ganz, ganz viele Schubladen zu sagen, die sind so und die sind so und du begleitest ja jetzt schon sehr lange junge Menschen.

Speaker: Stellst du da eine Veränderung fest bei denen?

Speaker: Ja, das ist eine Veränderung da.

Speaker: Ich würde gar nicht sagen, diese Angst auf den Arbeitsmarkt zu treten, sondern sie nutzen diese Tools.

Speaker: Also auch durch die Hochschule werden sie natürlich angeleitet, diese Tools dann auch zu nutzen.

Speaker: Ich glaube, eine Veränderung sehe ich dahin, dass sie viel zu sehr darauf vertrauen, was die KI ausspuckt.

Speaker: Das ist eher das Problem.

Speaker: Dass sie einfach rausgehen und sagen, hat mir die KI gesagt?

Speaker: Und dann zu sagen, hast du das mal kritisch hinterfragt?

Speaker: Das sehen wir auch in den Prüfungen dann auch.

Speaker: Also vor allem in praktischen Prüfungen, Präsentationen.

Speaker: Also wo sie halt eins zu eins copy-paste und wenn ich mich dann, keine Ahnung, mal zwei Minuten mit dieser Aussage dann beschäftige und sage einfach, das stimmt nicht, es tut mir leid, aber das ist einfach falsch, was jeder behauptet.

Speaker: Und genau dieses kritische Denken wird den meisten Studentinnen und Studenten auf die Füße fallen.

Speaker: Also das eben nicht zu können und vor allem eigene Skills dann tatsächlich auch zu entwickeln, zu sagen, worin bin ich richtig, richtig gut?

Speaker: Das fehlt so ein bisschen.

Speaker: Nicht bei allen.

Speaker: Also ich habe immer pro Semester habe ich immer so vier, fünf Highflyer in den Vorlesungen.

Speaker: Meistens Frauen.

Speaker: Sehr, sehr spannend.

Speaker: Also wirklich spannend.

Speaker: Und der Rest ist so Mittelmaß.

Speaker: Also auch alles gut.

Speaker: Also super, super gute Studentinnen und Studenten, die sich aber zu sehr darauf verlassen, einfach so, was wird ihnen vorgegeben und was ist die Struktur.

Speaker: So wenig

Speaker: Eigenständiges Denken und Hinterfragen.

Speaker: Und das ist das, was mir immer mehr auffällt.

Speaker: Das muss man versuchen, wieder in die Gesellschaft, also auch in die jungen Leute reinzukriegen.

Speaker: Das ist vielleicht auch eine Aufgabe von uns Arbeitgebern zu sagen, hey, denkt mal kritisch darüber nach und so.

Speaker: Und wenn ich jetzt was auch, es ist ja auch, wenn jetzt ich als Führungskraft was sage, dass sie nicht gleich sagen, ja okay, mache ich so, sondern auch da, weil ich meine, das ist ja dann das Nächste.

Speaker: Einmal sagt die KI, ja mach das so.

Speaker: Und dann sagst du, ja okay, nehme ich an, mache ich so.

Speaker: Dann ist es ja in der Führung vielleicht auch so.

Speaker: Dann sagt meine Führungskraft, ja, vielleicht machst du es mal so und so und ich hinterfrage es gar nicht mehr.

Speaker: Ich glaube, das ist vielleicht auch dann für uns als Arbeitgeber, als Führungskräfte etwas, was wir viel, viel mehr für siehen müssen.

Speaker: Sie viel, viel mehr challengen müssen zu sagen, hey,

Speaker: denk mal kritisch darüber nach, mach mal einen Vorschlag, wie ich es vielleicht anders machen könnte.

Speaker: Vielleicht gehen wir das Projekt mal anders an, denk du dir doch mal irgendwie was aus.

Speaker: Ja, gib doch sowas mit, wie wenn sie neue Projekte angehen, vielleicht mit neuen Skills, die ich so bei den Mitarbeitern noch gar nicht gesehen habe, und zu sagen, versuch so hart zu versagen, wie es halt nur geht.

Speaker: Also wirklich, weil ich meine, also setz dich kritisch damit auseinander, sei kreativ, überleg dir halt irgendwas.

Speaker: Ich hasse nichts mehr, als wenn die Leute sagen, ja ging nicht, ich habe keine Lösung.

Speaker: Dann sage ich, okay, wenn du mir mit keine Lösung kommst, dann geh wieder.

Speaker: Also überleg dir eine eigene Lösung, hinterfrag das Ganze mal kritisch.

Speaker: Und selbst wenn die Lösung Mist sein sollte, also aufgrund von Nicht-Erfahrung oder was auch immer, aber du hast dir Gedanken dazu gemacht.

Speaker: Und ich mache das in den Vorlesungen tatsächlich so, dass ich falsche Aussagen dann auch treffe.

Speaker: in der Vorlesung.

Speaker: Die sind hart mit mir überfordert, die Studentinnen und Studenten, weil sie kontinuierlich challengen.

Speaker: Ich stelle Fragen.

Speaker: Das sind sie überhaupt nicht gewohnt.

Speaker: Aber tatsächlich falsche Aussagen, wo ich sage, und stimmt das?

Speaker: Und alle so, ja, ja, ja, das stimmt.

Speaker: Okay, geht nochmal in euch.

Speaker: Lest es euch nochmal durch und so weiter.

Speaker: Bis dann irgendjemand kommt und sagt, ja, nee, das stimmt nicht.

Speaker: Ich sage, ja, genau darum geht es ja.

Speaker: Also nehmt das auch nicht für bare Münze, was euch Leute sagen, sondern hinterfragt das Ganze auch mal.

Speaker: Ja, sehr schön.

Speaker: Wir sind schon am Ende angekommen.

Speaker: Hast du noch einen Abschluss?

Speaker: Wir sind jetzt schon eigentlich tief eingestiegen in die Tipps und Motivationen und was wir alles können sollten in der Zukunft.

Speaker: Aber hast du noch irgendwas Abschließendes für uns, was du uns mitgeben möchtest?

Speaker: Ja, sehr gerne.

Speaker: Das sind die drei Fragen, die ich beim TaticSoc dann auch gehalten habe.

Speaker: Ich habe es ja vorhin gesagt, dass jede Veränderung und der Umgang mit der Veränderung fängt bei uns selbst an, bei jedem Einzelnen von uns.

Speaker: Das heißt, wir müssen uns erstmal darüber im Klaren werden, wie gehen wir mit diesem Thema um?

Speaker: Da gibt es drei einfache Fragen.

Speaker: Die erste Frage ist, was, wenn ich mich nicht verändere?

Speaker: Also was passiert dann?

Speaker: Zeigt mir so ein bisschen meine Grenzen auf.

Speaker: Wo fühle ich mich begrenzt?

Speaker: Die zweite Frage, und die soll Optionen öffnen, ist, was, wenn ich tun könnte, was ich will?

Speaker: Also einfach wirklich so meine Skills anwenden und so weiter.

Speaker: Ja, da kommen wieder die Deutschen, wir und da sind da aber eingeschränkt, das dürfen wir nicht, weil die Prozesse, Strukturen, scheiß drauf, ganz ehrlich.

Speaker: Also einfach nur mal, wir sind in unseren Gedanken frei fließen lassen.

Speaker: Mal gucken, was dabei rauskommt.

Speaker: Und die dritte Frage soll die pure Eigenmotivation sein, was, wenn es richtig geil wird?

Speaker: Diese drei Fragen, sich bei jeder Transformation, bei jedem Wandel, bei jedem Projekt einfach mal für sich selbst zu stellen,

Speaker: Gerne auch als Führungskraft mit dem Team sich die zu stellen und auszuarbeiten, das hilft schon ungemein.

Speaker: Ja, vielen Dank.

Speaker: Also wenn ihr euch motiviert fühlt, beantwortet euch mal die Fragen, vielleicht mal euch als Unternehmen, aber vielleicht auch dir als Führungskraft und schau mal, was dabei rauskommt, weil ich meine, im Endeffekt hast du dann schon einen Fahrplan für die Zukunft.

Speaker: Voll, also zumindest mal den ersten Stein.

Speaker: Vielen Dank für deine Zeit.

Speaker: Hat super Spaß gemacht.

Speaker: Vielen letzten Dank.

Speaker: Danke dir.

Speaker: Wie stehst du zu diesem Thema?

Speaker: Schreib es uns gerne in die Kommentare.

Speaker: Ich hoffe, du konntest was für dich mitnehmen und vielleicht sehen wir uns ja mal bei einem unserer Workshops.

Speaker: Bis zum nächsten Mal, deine Karin.

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