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Führung ist keine Frage des Alters

ATHEMfrequenz
ATHEMfrequenz

93 plays · May 21, 2026

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Speaker: Aloha und herzlich willkommen bei Atemfrequenz, dein Podcast, wenn es um Human Intelligence geht.

Speaker: Ich bin Karin von Atem und gemeinsam mit euch begrüße ich jede Woche einen Gast zu dem Thema Human Intelligence.

Speaker: Der Podcast soll euch Inspiration und Motivation geben, vor allem in Zeiten von künstlicher Intelligenz und Digitalisierung.

Speaker: Wir gehen gemeinsam mit der Frage auf den Grund, wo wir Menschen in der Welt noch Platz haben und welche Kompetenzen wir dafür brauchen.

Speaker: Es geht los.

Speaker: Viel Spaß mit der heutigen Folge.

Speaker: 26 Jahre jung und 6 Jahre Führungserfahrung.

Speaker: Da fragen wir uns doch, wie geht es eigentlich?

Speaker: Herzlich willkommen, liebe Hannah, im Podcast.

Speaker: Vielen Dank für die Einladung, liebe Karin.

Speaker: Ja, und heute, finde ich, erfahren wir etwas...

Speaker: Ja, schon Besonderes von dir und deinem Leben.

Speaker: Wir starten in die Folge immer so rein, dass sich meine Gäste kurz vorstellen, sagen, wer bin ich und was mache ich eigentlich?

Speaker: Und ich habe ganz viele Fragen dann.

Speaker: Ja, ich freue mich.

Speaker: Vielen lieben Dank.

Speaker: Dann würde ich einmal kurz starten.

Speaker: Ich bin Hannah Kronberger.

Speaker: Ich bin 26 Jahre alt, wie du schon angeteasert hast und bin seit meinem 20.

Speaker: Lebensjahr eigentlich in der Führung schon tätig.

Speaker: Und habe tatsächlich ganz klassisch eine Ausbildung angefangen als Einzelhandelskauffrau in einem Premium-Kaufhaus hier in Nürnberg.

Speaker: Ich werde keinen Namen droppen, das lasse ich jetzt immer so, dass ich erstmal keinen Namen droppe, aber kann man ja alles nachschauen.

Speaker: Und habe da relativ schnell gemerkt, hey, Verkauf macht mir Spaß, aber ich habe gemerkt, es muss sich was ändern und ich würde gerne Führung übernehmen und vielleicht auch was anders machen.

Speaker: Und dann habe ich im zweiten Lehrjahr die Chance bekommen, weil das relativ früh erkannt wurde auch.

Speaker: Dass ich gesagt habe, okay, ich probiere das aus und mir wurde quasi das auch übergeben, dass ich das machen darf und durfte dann schon ab dem zweiten Lehrjahr mitführen.

Speaker: Stellvertretung, Urlaubsvertretung, kleine Projekte mit übernehmen, Personal Shopping mitmachen, solche Sachen.

Speaker: Und bin dann nach der Ausbildung direkt gestartet.

Speaker: Also bin dann direkt wirklich Führungskraft geworden und seitdem auch als Führungskraft tätig.

Speaker: Genau.

Speaker: In unterschiedlichsten Unternehmen.

Speaker: Und es ist ja schon ziemlich beeindruckend.

Speaker: Du bist ja auch in der klassischen Gen Z. Wir kommen da auch noch mal ein bisschen zurück.

Speaker: Und wir haben in mehreren Folgen auch schon so junge Menschen im Arbeitsleben angesprochen.

Speaker: Aber jetzt haben wir mal jemanden da, der wirklich zu dieser jungen Generation noch zählt.

Speaker: Aber das ganz anders macht.

Speaker: Wie lief der Alltag so ab?

Speaker: Wie können wir uns das vorstellen?

Speaker: Weil ich meine, jeder weiß, wie Führen abläuft oder was es bedeutet zu führen.

Speaker: Und das ist ja schon mit viel Leistung.

Speaker: Nee, mit Leistung verbunden, mit viel Arbeitszeit.

Speaker: Erzähl uns mal so ein paar Einblicke in den Alltag als Führungskraft, wenn man auch so jung ist.

Speaker: Also ich glaube, Handel ist grundsätzlich immer noch mal anders zu betrachten als vielleicht andere Unternehmen oder Branchen vor allem.

Speaker: Im Handel arbeitest du natürlich grundsätzlich ganz anders.

Speaker: Du arbeitest samstags, du arbeitest bis 20 Uhr.

Speaker: Und ich glaube, wenn du keine Leidenschaft dafür hättest, dann bist du falsch.

Speaker: Und ich habe von vornherein gesagt, ich habe Lust darauf, mir macht das nichts aus, Samstag zu arbeiten.

Speaker: Ich arbeite auch gerne mal zehn Stunden.

Speaker: Für mich ist das nicht das Problem.

Speaker: Ich tue das, weil ich habe ein Ziel.

Speaker: Ich hatte das Ziel ab dem ersten Lehrjahr, ich möchte in die Führung und wusste, ich muss dafür was machen.

Speaker: Und das habe ich relativ schnell gemerkt und daraufhin habe ich gesagt, okay, das mache ich jetzt anders und

Speaker: Ja, was war denn so, was habe ich denn so gemacht?

Speaker: Aber wie kam der Wunsch auf, dass du schon so früh gemerkt hast, ich möchte in die Führung?

Speaker: Ich möchte was anderes machen.

Speaker: Ich möchte was anderes machen, als ich die Leute sehe, die vielleicht schon führen.

Speaker: Ich glaube, wir haben ja so eine Generation, die führt und da sind viele Weichen gelegt worden, aber es ändert sich was.

Speaker: Und Generation Z oder die Generation, die jetzt nach uns kommen, die sind anders.

Speaker: Die wollen anders arbeiten, die brauchen was anderes und

Speaker: Und das ist mir sehr schnell klar geworden.

Speaker: Und nichtsdestotrotz weiß ich, man muss alle Generationen mit einbinden, auch in die Führung.

Speaker: Weil du hast ja nicht nur 20-Jährige und du hast nicht nur 30-Jährige, du hast auch 50- und 60-Jährige als Mitarbeiter.

Speaker: Und dementsprechend ist es wichtig, da eine Weiche zu stellen und vor allem

Speaker: so eine Art mit dem Team so zu kommunizieren, dass jeder sich gesehen fühlt.

Speaker: Und das habe ich hinbekommen, auch schon in den jungen Jahren tatsächlich.

Speaker: Also, dass sich alle gesehen gefühlt haben.

Speaker: Und da war ich auch sehr glücklich, weil das mich nochmal bestärkt hat, ich mache irgendwas richtig.

Speaker: Und wie hast du gemerkt, dass du es hinbekommen hast?

Speaker: Indem ich gemerkt habe, dass ich gewertschätzt wurde, dass auf mich gehört wurde und dass ich auch mal was sagen konnte mit 20, wenn ich 50-, 60-jährige Mitarbeiter hatte, ist natürlich nicht so leicht, weil du musst ja leider erst den Respekt verdienen, was ich immer ein bisschen schwierig finde.

Speaker: Aber ich wurde gewertschätzt und man hat meine Arbeit anerkannt und das Alter war egal.

Speaker: Und das hat mir gezeigt, ah, okay, also vielleicht ist dieser Wandel gar nicht mal so schlecht und da muss man sich drauf einlassen, auch als Mitarbeiter logischerweise, wenn da eine junge Führungskraft ist.

Speaker: Ich sage immer, ich war ein junges Bienchen, ich war das Azubienchen, was auf einmal irgendwie was zu sagen hatte und dann natürlich auch im weiteren Weg und trotzdem...

Speaker: wurde ich, ich glaube einfach auch, weil ich zugehört habe.

Speaker: Ich habe ganz viel zugehört am Anfang.

Speaker: Ich habe nicht drauf losgesagt, du musst das und das machen.

Speaker: Ich habe mich mit jedem immer erst hingesetzt und habe geguckt, was braucht diese Person?

Speaker: Und vor allem, was möchte sie?

Speaker: Also hat sie auch Ziele?

Speaker: Hat sie auch Wünsche?

Speaker: Und was kann ich vielleicht auch möglich machen?

Speaker: Oder wie kann man zusammenarbeiten?

Speaker: Und das ist der große Punkt, den ich ganz oft kritisiere in anderen Führungsdielen, dass immer von oben herab

Speaker: geführt wird und nicht miteinander.

Speaker: Und genau.

Speaker: Da haben wir uns ja auch schon vorab auch mal unterhalten, dass du für dich, klar, in den jungen Jahren auch einen Führungsstil irgendwie so finden musstest.

Speaker: Und du hast den ja jetzt auch ganz schön beschrieben, zu sagen, ich höre zu, ich gehe auf die Leute ein.

Speaker: Ich gucke mal, was sind die Bedürfnisse, wo wollen die Leute vielleicht auch hin?

Speaker: Wie kann ich dich vielleicht fördern, aber vielleicht auch ein bisschen fordern, dass du so über deine Grenzen hinausgehst?

Speaker: Aber der Führungsstil, der dir ja im Handel dann begegnet ist, ist ja nochmal ein anderer.

Speaker: Du hast es schon kurz angedeutet, im Handel ist natürlich auch, ja, du bist auf einer Fläche, du hast Öffnungszeiten, du hast Kundenkontakt, du hast Samstag als Tag zum Arbeiten.

Speaker: Und das ist, glaube ich, vergleichbar so ein bisschen wie in der Gastronomie.

Speaker: Der Ton ist vielleicht auch so ein bisschen rauer, vielleicht auch von der Führung, die du erlebt hast.

Speaker: Wie hast du es trotzdem geschafft zu sagen, ich mache es anders?

Speaker: Weil vorgelebt wurde es dir ja nicht so, wie du dich dann entwickelt hast.

Speaker: Ich glaube genau deswegen.

Speaker: Also ich habe gemerkt, dass ich nicht möchte, dass meine Mitarbeiter, sobald eine Führungskraft kommt, Angst zu haben, miteinander zu reden und auseinander gehen sofort.

Speaker: Oder das Gefühl haben, sie müssen, sie werden nur auf Leistung getrimmt.

Speaker: Klar, wir sind in einem

Speaker: In der Branche, da geht es viel um Zahlen und da geht es natürlich auch um Wettbewerb und alles drum und dran.

Speaker: Das ist wichtig, aber wenn der Mensch nicht performt, weil da eben nicht die Möglichkeiten sind, dann bringt ja das alles nichts.

Speaker: Und ich glaube, im Handel ist mir extrem aufgefallen, wie schnell Leute ausgetauscht werden.

Speaker: Also wie schnell du, sobald du nicht mehr Leistung bringst als Mitarbeiter, du eigentlich nichts mehr wert bist.

Speaker: Und das hat mich so geschockt und das fand ich schlimm, weil im Grunde ist es eine tolle Branche, aber keiner will mehr arbeiten da.

Speaker: Warum?

Speaker: Was sind die Gründe?

Speaker: Naja, schau, Samstagsarbeit.

Speaker: Wer möchte Samstag bis 20 Uhr sehen?

Speaker: Du hast kein Leben mehr.

Speaker: Und ich glaube auch, als junge Frau ist es natürlich eine Entscheidung, okay, arbeite ich bis 20 Uhr?

Speaker: Ich gehe danach nicht mehr weg.

Speaker: Also ich war danach wirklich...

Speaker: Vielleicht abends mal so ein Stündchen, aber du kannst eigentlich nicht wirklich weggehen.

Speaker: Und ich glaube, dafür sich bewusst zu entscheiden, zu sagen, okay, ich mache das jetzt, weil ich eine Vision habe, dass Führung anders gelebt werden muss, weil ich finde, der Handel ist toll und der hat viel, viel Potenzial, was aber leider teilweise wirklich nicht so wahrgenommen wird, weil eben...

Speaker: wirklich der Mitarbeiter ein Mitarbeiter ist.

Speaker: Das ist halt so.

Speaker: Und der wird halt sehr schnell ausgetauscht.

Speaker: Und ja, und dementsprechend habe ich da für mich relativ schnell erkannt, okay, das bedeutet zwar für mich auch, sehr viel einzustecken.

Speaker: Natürlich, ich habe dann kein Wochenende mehr.

Speaker: Ich habe teilweise sehr, sehr viele Samstage gearbeitet, als ich dann mein erstes Team hatte, weil ich gesagt habe, ich gebe lieber meinem Team die Samstage.

Speaker: Das war auch so ein Ding.

Speaker: Habe ich gesagt, okay, ich habe kein Wochenende mehr, ich mache das, weil ich finde, ein Team sollte mehr Wochenende haben.

Speaker: Und das ist diese Wertschätzung, die ich meine.

Speaker: Das kommt dann zurück.

Speaker: Es ist so ein Geben und Nehmen.

Speaker: Wenn sie merken, okay, die Führungskraft, die sieht wirklich auch, ich brauche ein Wochenende und ich brauche jetzt nicht zwingend ein Wochenende, dann ist es schön.

Speaker: Und das habe ich ganz, ganz schnell realisiert.

Speaker: Und dadurch habe ich auch gemerkt, da passiert was.

Speaker: Das heißt ja eigentlich für den Handel und das wissen wir ja auch alle, für den Handel, sowohl auch Gastronomie, das sind ja alles Dienstleister.

Speaker: Ja, auch die Pflege, sage ich jetzt mal, Krankenhaus, sind ja alles Branchen.

Speaker: Die schwer Leute finden und ganz oft sind ja die Gründe, ja einmal ist es das Thema Bezahlung, ich würde es mal außen vor lassen, das ist halt ein Thema, das kann man sicherlich auch anders machen, aber das würde ich jetzt gar nicht so aufgreifen wollen, sondern das andere Thema sind so ein bisschen die Arbeitsbedingungen.

Speaker: Ja.

Speaker: Wo du ja auch sagst, naja, du hast halt kein Wochenende.

Speaker: Samstag ist im Handel wahrscheinlich der stärkste Tag, wo du natürlich auch deine Top-Leute auf der Fläche haben möchtest.

Speaker: Weil du sagst, ja, damit wir gut verkaufen, damit die Zahlen stimmen, müssen wir am Samstag gut aufgestellt sein.

Speaker: Und Freitag vielleicht auch noch Freitagnachmittag.

Speaker: Aber wie können wir denn an den Bedingungen schrauben?

Speaker: Weil es sind ja schon die Bedingungen, wo du sagst, ja, da brauchen wir.

Speaker: Oder geht es gar nicht so richtig um die Rahmenbedingungen, sondern um das Wie?

Speaker: Ich glaube, es sind schon die Rahmenbedingungen.

Speaker: Ich glaube, das liegt ganz oft an oben.

Speaker: Es liegt daran, wie Unternehmen sich strukturieren und es liegt natürlich auch daran, wie Mitarbeiter gefördert werden.

Speaker: Es liegt ganz viel an Feedback-Kultur und es liegt auch ganz viel daran, wie man miteinander umgeht.

Speaker: Und ich glaube, wenn man gerne in die Arbeit kommt, arbeitet man auch Samstag gerne.

Speaker: Und ich glaube, wenn man, so wie ich, gerne im Handel ist und es auch Spaß macht, der Verkauf an sich, weil du tolle Menschen kennenlernst, weil du Beziehungsverhältnisse

Speaker: Beziehungen dadurch aufbaust, natürlich auch, kriegst du einen Mehrwert zurück.

Speaker: Und ich glaube aber, dass ganz, ganz viel daran liegt, wie von oben einfach teilweise diese Bedingungen gar nicht geschaffen werden.

Speaker: Da wird einfach jemand auf die Fläche gestellt, der soll jetzt verkaufen und alles andere ist aber egal.

Speaker: Hauptsache, der Umsatz ist drinnen.

Speaker: Und das ist für mich aber keine Wertschätzung.

Speaker: Und ich möchte, ich wünsche mir, dass man auch mal ein Danke sagen kann.

Speaker: Hey, hast du super gemacht?

Speaker: Oder ich

Speaker: Hey, darin können wir arbeiten oder was wünschst du dir?

Speaker: Wo möchtest du hin?

Speaker: Solche Sachen.

Speaker: Und das kommt viel zu kurz, weil der Handeln wahnsinnig Druck hat.

Speaker: Weil natürlich, wir wissen alle, die wirtschaftliche Situation, es läuft gerade nirgendwo richtig gut.

Speaker: Aber ich glaube, genau deswegen ist es umso wichtiger, Mitarbeiter zu binden, die wirklich auch Lust haben, was zu verändern.

Speaker: Und siehe mich, ich habe auch immer was in Unternehmen irgendwie in die Hand genommen und hatte Lust, was zu verändern und was zu machen.

Speaker: Und ich habe einfach gemacht,

Speaker: Ich glaube, das ist auch ein Punkt, sich zu trauen, auch mal was anders zu machen und man stößt auf Kritik, definitiv.

Speaker: Also es ist nicht immer leicht und man muss sich sehr oft auch behaupten, aber wenn dabei rumkommt, dass ein Mitarbeiter besser performt oder dass die Umsätze besser sind, dann do it.

Speaker: Dann do it.

Speaker: Ja, ja.

Speaker: Ist super spannend, das auch zu hören.

Speaker: Ich glaube, du hast da auch einen ganz anderen Fokus gesetzt oder andere Ziele und eine höhere Motivation reingesteckt und vieles hat auch funktioniert.

Speaker: Aber ich glaube, bei vielen Themen, ohne da zu tief einzusteigen, bist du auch über deine eigenen Grenzen gegangen.

Speaker: Ich glaube, das ist aber auch wichtig, wenn man sich was aufbauen möchte.

Speaker: Das gehört sicherlich auch dazu.

Speaker: Wie erlebst du diese, sagen wir mal Gen Z oder vielleicht auch jetzt Gen Alpha, die jetzt danach kommt?

Speaker: Wie wollen die das?

Speaker: Du hast es schon angedeutet.

Speaker: Die wollen halt andere Bedingungen zum Arbeiten.

Speaker: Die wissen, wir haben schon ein paar Mal im Podcast auch besprochen, die kennen ihre Grenzen auch oft sehr genau.

Speaker: Vielleicht sozusagen, ja nö, Samstag will ich nicht.

Speaker: Und eigentlich, nee, ich habe noch ein Privatleben.

Speaker: Und wenn es heißt, ich gehe um 17 Uhr, da ist meine Schicht zu Ende, dann gehe ich um 17 Uhr.

Speaker: Wie erlebst du es?

Speaker: Und wie schaffen wir diese Generation auch mitzunehmen?

Speaker: Ja.

Speaker: Ich glaube, Generation Z hat oft das Problem, dass es so hingestellt wird, die wollen gar nicht arbeiten.

Speaker: Ich erlebe das sehr oft.

Speaker: Das ist die Generation, die eigentlich keine Lust hat zu arbeiten.

Speaker: Die schauen halt, was so wird.

Speaker: Und ich glaube, da ist ganz wichtig, dass wir darüber reden, dass es nicht nur so ist.

Speaker: Es gibt sicherlich diese Jugendlichen, die sagen, ich werde TikTok-Star und mache ein Instagram und fertig.

Speaker: So ist es.

Speaker: Also es geht von heute auf morgen.

Speaker: Ich glaube, das ist auch ganz wichtig zu wissen.

Speaker: Es gibt diese Beispiele und natürlich...

Speaker: träumen manche Jugendlichen davon, zu sagen, es geht schnell.

Speaker: Ja, und es geht schnell.

Speaker: Das kannst du vom Kinderzimmer aus machen.

Speaker: Also du brauchst dafür nicht viel.

Speaker: Du brauchst kein Unternehmen.

Speaker: Du brauchst nicht auch Leute, die dich supporten und pushen.

Speaker: Und

Speaker: Das wirkt sehr greifbar, glaube ich.

Speaker: Ja, es wirkt greifbar, weil du Beispiele hast.

Speaker: Und wenn du das dir anschaust, dann siehst du ja, wie schnelllebig das ist und wie schnell ein Video viral gehen kann.

Speaker: Und dann denken die, ja gut, ich mache jetzt ein Video und da wird schon eins dabei sein.

Speaker: Und das darf man nicht vergessen.

Speaker: Wir haben diesen Social-Media-Konsum, der ganz viel dazu beiträgt, dass Jugendliche einfach, glaube ich,

Speaker: denken, es ist leicht in der Arbeitswelt zu funktionieren oder es ist teilweise leichter einfach mit den sozialen Medien.

Speaker: Und dann kommen die in eine 40-Stunden-Woche und sehen, was das heißt.

Speaker: Oder auch in einem Studium.

Speaker: Viele wissen das nicht, die jobben nebenbei, aber wissen nicht, was heißt denn das jetzt, 40-plus-Stunden zu arbeiten?

Speaker: Nehmen wir mal die Führung raus, nur als Mitarbeiter.

Speaker: Ich hatte dann auch noch zwei Handys und dann bist du ja auch immer permanent erreichbar.

Speaker: Das musst du mögen.

Speaker: Dann bist du jetzt in der 40-Stunden-Woche, sind wir mal, wir sind Anfang 20, sind in der 40-Stunden-Woche und wir merken, boah, ich muss was leisten.

Speaker: Und ich glaube, da kommt die Führung ins Spiel.

Speaker: Wenn du eine Führungskraft hast, die sagt, mach, mach, mach und diktiert, hätte ich auch keine Lust.

Speaker: Also ich glaube, das ist der große Punkt.

Speaker: Und wenn du da erstmal noch gar nicht weißt, was ist in deine Richtung?

Speaker: Viele Jugendliche wissen gar nicht.

Speaker: Die gehen in einen Beruf und sagen, ich probiere das mal aus.

Speaker: Muss ja nicht zwingend sein, dass das jetzt was ist.

Speaker: Und da ist ganz viel, wie gehst du mit der Mitarbeiter um?

Speaker: Ich glaube, dieses Wie ist wichtig und die Rahmenbedingungen zu schaffen, wie du schon sagst.

Speaker: Und das ist Generation Z und auch Generation Alpha und wie sie alle heißen, die brauchen viel mehr

Speaker: Unterstützung.

Speaker: Die brauchen viel mehr Unterstützung zu wissen, okay, was sind Ziele, wo kann ich hin?

Speaker: Und die Ziele wissen die nicht.

Speaker: Woher sollen sie die denn auch wissen?

Speaker: Da brauchen die Leute, erfahrene Leute, die in diese Richtung weisen und die keine Vorurteile haben.

Speaker: Ich glaube, das ist auch ein ganz großer Punkt.

Speaker: Ich erlebe es ja auch mit den Vorurteilen sehr, sehr, sehr oft.

Speaker: 26, sechs Jahre in der Führung, okay, wie hast du das gemacht und jenes.

Speaker: Eher eine Skepsis, auch ob du nicht gerade auch Blödsinn erzählst, ne?

Speaker: Ja, und junge Frau noch dazu und das hast du ja auch noch, also da ist noch diesen Female Leadership Impact da drinnen.

Speaker: Ich glaube, das ist alles ganz, ganz, ganz wichtig, darüber aufzuklären und zu reden.

Speaker: Reden, reden, reden und mit Jugendlichen ins Gespräch zu gehen und zu sagen, hey, das sind Chancen, die ihr haben könnt und dafür... Perspektiven auch in der realen, ich sag mal, reale Arbeitswelt klingt jetzt irgendwie so abwertend dem Social Media Thema gegenüber, das würde ich gar nicht abwerten und

Speaker: Nee, es ist auch ein harter Job, glaube ich.

Speaker: Früher hat man festgestellt, dass ganz viele Kinder, die auf dem Gymnasium waren, LehrerInnen geworden sind.

Speaker: Und jetzt ist es aber so, immer noch viele, weil es ist so der Beruf, an dem man sehr nah dran ist.

Speaker: Aber jetzt kommt so ein zweiter Beruf, an dem man sehr nah dran ist, nämlich irgendwie Social Media, TikTok, YouTube oder was auch immer, in die Richtung entweder Influencer oder Social Media Marketing.

Speaker: Das ist ja auch ein Thema, wo viele merken, okay, das könnte ja auch irgendwie was für mich sein.

Speaker: Nicht vor der Kamera,

Speaker: sondern vielleicht hinter der Kamera zu supporten.

Speaker: Aber dann gibt es ja auch noch eine zweite Welt.

Speaker: Da ist ja nicht Platz für alle.

Speaker: Also es können ja nicht alle das Gleiche machen, wäre auch langweilig.

Speaker: Und das ist, glaube ich, auch für viele dann so nahbar zu sagen, ja okay, das klingt für mich, ah, da könnte ich jetzt mal reingehen.

Speaker: Und was du beschrieben hast, finde ich sehr, sehr spannend.

Speaker: Ich habe ja in einem Unternehmen gearbeitet und war auch für ganz viele Auszubildende verantwortlich und

Speaker: Es war so spannend, das zu beobachten, wenn die ihre erste Woche hatten.

Speaker: Die waren fix und fertig.

Speaker: Ja, ich war auch fix und fertig.

Speaker: Und ich habe immer zu denen gesagt, nehmt euch nicht so viel vor.

Speaker: Ihr werdet total fertig sein.

Speaker: Und auch versucht, anderen Führungskräften zu sagen, hey, die machen das das erste Mal.

Speaker: Für die ist es unfassbar anstrengend, in ein Arbeitsleben einzutauchen mit 40 Stunden.

Speaker: Voll.

Speaker: Wenn du schon im Arbeitsleben bist, vergisst du das immer, wie aufregend der 1.9. ist für dich.

Speaker: Du kommst da jeden Tag, ganz normal komme ich da am 1.9. rein und begrüße da 100 Auszuwürden und denke mir so, ja, okay, alles fein.

Speaker: Und du vergisst ja dann, wie schwierig das für dich eigentlich gerade ist, wie lebensverändernd und wie krass diese 1.

Speaker: Woche eigentlich für dich ist.

Speaker: Nämlich, dass sie lernen, wie muss ich mich eigentlich verhalten?

Speaker: Das ist ja das Erste.

Speaker: Wie verhalte ich mich eigentlich in einem Unternehmen?

Speaker: sag ich da einfach Hallo.

Speaker: Also was wir am allerersten Tag es erstmal gemacht haben, ist eine Schulung, was darf man anhaben und was nicht.

Speaker: Dass eine kurze Hose im Büro nicht ganz so passend ist.

Speaker: Und dass wir vielleicht darauf achten, saubere Schuhe etc.

Speaker: Ja.

Speaker: Und da musst du tatsächlich denen so wirklich alles am Anfang beibringen.

Speaker: Und viele machen das so, wie du sagst, von oben herab.

Speaker: Wie kannst du das nicht wissen?

Speaker: Und hast du keine Eltern, die dir das sagen?

Speaker: Ja, vielleicht halt nicht.

Speaker: Sonst wäre der wahrscheinlich nicht in der kurzen Hose gekommen.

Speaker: Das hat ihm halt anscheinend niemand gesagt.

Speaker: Ja, und das sind junge Menschen.

Speaker: Und das ist die Generation, die ja irgendwann auch mal in die Führung vielleicht geht.

Speaker: Oder nicht nur das, aber das sind irgendwann die Leute, die die Rente zahlen von anderen.

Speaker: Ich glaube, das ist ganz, ganz, ganz wichtig zu wissen, okay, wir müssen die wirklich auch gut fördern.

Speaker: Und abholen.

Speaker: Ja.

Speaker: Und das vielleicht auch nicht immer so tun, so, ja, die haben ja von gar nichts eine Ahnung.

Speaker: Ja, wir wissen schon alles.

Speaker: Die wissen ja, also woher sollen sie es denn auch wissen?

Speaker: In der Schule lernst du nicht, wie du, also in der Schule lernst du vielleicht, wie du einen Lebenslauf erstellst und das war's.

Speaker: Dann gehst du dann ein erstes Bewerbungsgespräch rein und dann let's go.

Speaker: Und ich glaube, das ist voll wichtig und die Leute sind aufgeregt, das sind junge Menschen.

Speaker: Ja.

Speaker: Und das finde ich einen ganz wichtigen Punkt, sich von seinem hohen Ross mal runterzuholen und zu sagen, ich begegne denen mit einer gewissen Demut und Wertschätzung und versuche mich einfach mal in deren Perspektive hineinzuversetzen, mich da reinzuversetzen, dass der gerade eben bei mir im Unternehmen ankommt und unfassbar aufgeregt ist, sei es ein Bewerbungsgespräch oder der erste Tag,

Speaker: Und keine Ahnung hat, was er eigentlich oder was sie eigentlich da machen soll.

Speaker: Also der erste Step, den du sagst, ist Augenhöhe, Wertschätzung und einen gewissen Respekt zu haben.

Speaker: Ja.

Speaker: Das macht, glaube ich, sehr viel aus, macht sehr viel mit jungen Menschen, wenn man ihnen offen begegnet und tolerant und dann auch vielleicht mal ehrliches, konstruktives Feedback gibt.

Speaker: Feedbackkultur ganz wichtig und vor allem auch Fehlerkultur.

Speaker: Ich glaube, Fehlerkultur ist etwas, was wir ganz oft vergessen.

Speaker: Ich durfte Fehler machen.

Speaker: Also ich habe die Chance bekommen, Fehler machen zu dürfen, weil Leute gesagt haben, Führungskräfte haben mir vertraut und gesagt, probier.

Speaker: Und das ist in Ordnung.

Speaker: Ich stehe hinter dir, probiere das und dann schauen wir, was dabei rumkommt.

Speaker: Und das hat mir so viel in meiner Entwicklung geholfen, weil ich machen konnte.

Speaker: Ich wusste immer, okay, ich bin noch hier...

Speaker: hatte noch so einen Welpenschutz, sage ich jetzt mal, und durfte aber trotzdem probieren.

Speaker: Und das hat mir so viel Kraft gegeben, dass ich auch gemerkt habe, was funktioniert, was funktioniert vielleicht nicht so.

Speaker: Und das macht für mich eine sehr gute Führungskraft aus.

Speaker: Egal welches Alter, Fehler zuzulassen und auch zu vertrauen und zu sagen, mach mal.

Speaker: Was kann schlimmstenfalls passieren?

Speaker: Und ich bin ja immer da und ich gucke natürlich immer, dass es im Rahmen ist, dass jetzt nicht irgendwas abbrennt natürlich.

Speaker: Aber dass letztendlich

Speaker: auch mal was ausprobiert werden darf, um zu gucken, wo möchte ich hin?

Speaker: Was sind meine Grenzen?

Speaker: Wo sehe ich mich vielleicht?

Speaker: Weil ich glaube, Mitarbeiter unterschätzen total oft, was sie vielleicht für ein Potenzial haben oder was vielleicht auch eine Alternative wäre.

Speaker: Es muss ja nicht zum Beispiel zwingender Handel sein, aber vielleicht entdeckt man bei dem einen oder anderen irgendein Potenzial und

Speaker: So wie ich das erlebt habe, dass ich teilweise, nicht immer, aber auch Leute hatte, die gesagt haben, hey, okay, probier und ich stehe hinter dir, wünsche ich mir das auch, dass junge Leute das erleben von ihren Führungskräften.

Speaker: Ja, das ist mir ganz, ganz, ganz wichtig.

Speaker: absolut, absolut wichtig.

Speaker: Und wenn mich Leute fragen, ja, wie soll ich denn führen oder was kann ich machen?

Speaker: Ich mache ja ganz viele Workshops auch mit jungen Führungskräften, sage ich auch immer, man kann eigentlich nicht so viel falsch machen, wenn man

Speaker: sich einen Satz sagt.

Speaker: Und das ist so ein Leitsatz, den ich immer allen mitgebe.

Speaker: Behandle die Leute einfach so, wie du dir eine Situation vorstellst, dass jemand auf dich reagiert.

Speaker: Also wenn du kommst und sagst, ich habe da und da ein Problem, dann stell dir doch vor, was du dir wünschen würdest, was die Antwort ist.

Speaker: Und dann versuch danach zu handeln und trotzdem vielleicht noch die Interessen des Unternehmens im Blick zu haben.

Speaker: Das wäre vielleicht nicht schlecht, das ist dann die Herausforderung.

Speaker: Aber wenn du einfach nur daran denken würdest, was die Antwort wäre, die du dir als Betroffener wünschen würdest, dann hast du eigentlich, kannst du eigentlich nichts mehr falsch machen.

Speaker: Weil jeder möchte gut behandelt werden.

Speaker: Jeder möchte Respekt.

Speaker: Jeder möchte eine gewisse Wertschätzung und eine gewisse Dankbarkeit.

Speaker: Und jeder möchte in einer Situation, wo mal was schiefläuft, Verständnis und ein offenes Ohr.

Speaker: Und wenn du das einhältst, kannst du als Führungskraft nicht mehr so viel falsch machen.

Speaker: Mhm.

Speaker: Weil dann werden auch die Mitarbeitenden offener.

Speaker: Und dann kommen die auf dich zu.

Speaker: Vertrauen dir immer mehr an.

Speaker: Dann wollen sie sich vielleicht auch einbringen.

Speaker: Und nehmen dir dann wieder Arbeit ab, weil sie merken, du bist dann vielleicht überlastet, weil du jeden Samstag im Laden stehst.

Speaker: Und sagen dann, hey, pass auf, ich könnte doch jetzt mal dir was abnehmen.

Speaker: Total.

Speaker: Da musst du als Führungskraft aber in so eine gewisse Vorleistung gehen.

Speaker: Weil man ist nicht gewohnt, dass jemand sagt, hey...

Speaker: Ja, ist okay, du kannst mir alles sagen.

Speaker: Ja, nee, in der Führung ist es halt leider oft nicht so.

Speaker: Du kannst einfach nicht alles sagen.

Speaker: Du kriegst halt einer auf den Deckel, wenn du sagst, was du wirklich denkst.

Speaker: Deswegen müssen Führungskräfte in Vorleistung gehen.

Speaker: Sie müssen einfordern, sie müssen auch Feedback zu sich selbst einfordern.

Speaker: Auch aushalten können, dass jemand sagt, hey, wie du jetzt gerade reagiert hast, fand ich nicht gut.

Speaker: Und das ist etwas, was von beiden Seiten kommen muss.

Speaker: Wenn du zurückblickst auf deine sechs Jahre Führung, würdest du es wieder so machen?

Speaker: Also würdest du wieder sagen, ja...

Speaker: Ich mache Führung gleich so früh.

Speaker: Ja, definitiv, weil es mich extrem reifer gemacht hat.

Speaker: Ich sage gleich, es ist nichts für jeden.

Speaker: Man muss sich dem entsprechend bewusst sein, was das auch bedeutet.

Speaker: Es geht ein bisschen Jugend verloren, wenn man so früh in eine Führungsposition geht.

Speaker: Man hat sehr einen hohen Leistungsdruck von vornherein.

Speaker: Und man weiß, okay, also ein Privatleben gibt es jetzt erst mal weniger.

Speaker: Ich habe es geschafft.

Speaker: Ich habe auch ein Privatleben gehabt tatsächlich.

Speaker: Aber diese Balance zu halten, ist super, super anstrengend.

Speaker: Und ich glaube, das ist bei jungen Leuten ganz oft der Fall, dass sie das gar nicht so wissen, wie sie das balancieren sollen.

Speaker: Und ich würde es aber trotzdem genauso wieder machen.

Speaker: Vielleicht natürlich manches aus der jetzigen Perspektive anders betrachtet.

Speaker: Einfach...

Speaker: anders angehen, klar, vielleicht noch mal ein bisschen mehr nachdenken oder solche Sachen, aber letztendlich, nee, ich würde es genauso wieder machen und auch meinen Führungsstil würde ich genauso wieder machen, weil ich merke, dass dieser Führungsstil kommen wird.

Speaker: Der hat sich auch entwickelt.

Speaker: Ja, und der wird kommen und ich glaube, das ist der Punkt, den wir alle merken müssen, da passiert was, da wandelt sich was,

Speaker: Nimmt's an und arbeitet damit und redet mit Jungführungskräften oder lasst Leute, die Lust haben, was zu bewegen, auch mal machen.

Speaker: Das ist super, super wichtig und das hat mir so viel geholfen in meiner persönlichen Entwicklung, aber auch mir gezeigt, okay, es funktioniert.

Speaker: Es ist schwierig in Unternehmen, das ist, glaube ich, ganz, ganz klar.

Speaker: Ich glaube, man muss sich dem bewusst sein, man kann nicht die Welt verändern und man kann auch Unternehmensstrukturen nicht verändern.

Speaker: Aber wenn man Kleinigkeiten ändern kann und glückliche Mitarbeiter hat oder kleine Erfolge feiern kann, ich glaube, dann ist das ein ganz großer Punkt, den man für sich ein bisschen mitnehmen kann.

Speaker: Was hättest du dir gewünscht in deinen Anfangszeiten der Führung?

Speaker: Weniger Vorurteile.

Speaker: Also diese Vorurteiligkeit, die erlebe ich ja bis heute noch.

Speaker: Ich glaube, die ist ganz...

Speaker: prägend und ich glaube, dass das ganz viel ausmacht, wenn jemand immer wieder dich so ein bisschen anschaut und sagt, okay, Führungskraft, ja, und ich kann auch was sagen und ich kann auch auf den Putz hauen und ich kann auch kündigen.

Speaker: Also ich glaube, sowas ist

Speaker: Super, super entscheidend, dass man da irgendwie, ja, das Gefühl hat, man wird akzeptiert, obwohl man jung ist, weil man wird es ja nicht einfach so, man hat ja anscheinend ein bisschen was im Köpfchen, dass man auch, dass Leute einem das zutrauen.

Speaker: Ja, das ist auf jeden Fall ein ganz großer Punkt.

Speaker: Ja.

Speaker: Finde ich auch sehr wichtig und ich sage auch immer allen Leuten und das habe ich auch ein bisschen von Toni gelernt, der sagt das auch oft, es ist einfach den Titel Führungskraft zu bekommen.

Speaker: Du unterschreibst ein Papier und da steht dann drauf, du bist Führungskraft.

Speaker: Aber dass du sie wirst und dass du deine Rolle wirklich lebst, das passiert nicht.

Speaker: Und alle denken irgendwie immer, ja, jetzt habe ich ja den Titel bekommen, jetzt bin ich es.

Speaker: Jetzt bin ich es, ja.

Speaker: Aber bist du nicht.

Speaker: Nur weil du den Titel hast, bist du es nicht.

Speaker: Und das kommt mit deiner Entwicklung.

Speaker: Es kommt, wenn du führst, wenn du Erfahrungen machst, wenn du selber Fehler machst.

Speaker: Ja.

Speaker: Viele denken, sie kriegen mit diesem Titel Führungskraft auch.

Speaker: Da entsteht bei ganz, ganz vielen Menschen so eine gewisse Arroganz.

Speaker: Finde ich ganz schlimm.

Speaker: Ja, die meinen auch dann, jetzt kann ich Dinge entscheiden.

Speaker: Aber mit dieser Arroganz geht auch ein ganz entscheidender Punkt einher.

Speaker: Nämlich, dass sie auf einmal denken, sie dürfen keine Fehler mehr machen.

Speaker: Und dann alle Entscheidungen versuchen zu rechtfertigen.

Speaker: Nee, ich glaube, Fehler sind genau das Wichtigste.

Speaker: Und das ist auch so ein Thema für Führungskräfte, was ich vielen an die Hand geben möchte.

Speaker: Ihr werdet Fehler machen.

Speaker: Und geht nicht in die Rolle rein, auch wenn man einen neuen Job hat.

Speaker: Muss jetzt ja nicht unbedingt Führungskraft sein.

Speaker: Kann ja auch einfach ein neuer Job sein.

Speaker: Kann sein, dass man sich selbstständig macht.

Speaker: Egal.

Speaker: Geh rein und rechne damit, dass du Fehler machst.

Speaker: Aber versuch dann aus den Fehlern zu lernen.

Speaker: Sag dann, oh, du kannst auch zu jedem Mitarbeitenden hingehen und sagen, boah, ja, also da habe ich was entschieden.

Speaker: Ich weiß, du hast gesagt, wir machen es anders.

Speaker: Ich habe nicht auf dich gehört.

Speaker: Ja, es tut mir leid.

Speaker: Ich habe gedacht, ich weiß es besser.

Speaker: Ich habe gedacht, das wäre die richtige Entscheidung, was auch immer.

Speaker: Und dann entsteht Beziehung.

Speaker: Beziehung zwischen Menschen.

Speaker: Und Verantwortung übernehmen.

Speaker: Ja, Verantwortung zu übernehmen.

Speaker: Zu sagen, okay, ich gehe jetzt das Risiko ein, dass es vielleicht auch nicht klappt.

Speaker: Oder dass ich auf den Deckel bekomme.

Speaker: Aber dafür probiere ich es.

Speaker: Und manchmal kommt was super Tolles dabei rum.

Speaker: Und sich manchmal einfach auch dieses...

Speaker: dass Unternehmen Strukturnahmen ist völlig legitim und klar.

Speaker: Aber dass man auch manchmal aus diesen Strukturen ein bisschen ausbricht und sagt, ich mache es anders.

Speaker: Weil sonst bleiben wir in diesem Schema.

Speaker: Sonst bleiben wir auch in diesem Generationskonflikt, dass es heißt, ja, okay, wir führen wie vor 50 Jahren.

Speaker: Nein, tun wir nicht mehr oder sollen wir nicht mehr.

Speaker: Will ich gar nicht mehr.

Speaker: Weil die Generation sich auch verändert.

Speaker: Und das muss auch mal älteren Führungskräften klar werden.

Speaker: Die Generation verändert sich.

Speaker: Wir sind in einer so schnelllebigen Welt.

Speaker: Wir haben Social Media.

Speaker: Wir haben alles ist möglich gefühlt.

Speaker: Jetzt haben wir noch KI dazu bekommen.

Speaker: Es ist alles so schnelllebig.

Speaker: Jetzt ist ganz wichtig, Mitarbeiter zu halten und auch zu erkennen, was brauchen Mitarbeiter.

Speaker: Und ich habe das immer ganz, ganz gerne so gemacht, dass ich auch immer geguckt habe,

Speaker: Was braucht der Mitarbeiter gerade?

Speaker: Und wenn ich gemerkt habe, die Person hatte einen schlechten Tag, bin ich auf sie zugekommen und habe gesagt, willst du was anderes machen?

Speaker: Wollen wir nochmal gucken, was ist vielleicht gerade in dem Moment wichtig?

Speaker: Und jeder hatte auch ein Vertrauen zu mir hinzugehen und zu sagen, hey, mir geht es heute nicht gut.

Speaker: Und das fand ich so schön, weil das musst du erst mal haben, Vertrauen zu haben, dass du deiner Führungskraft sagen kannst, ey, ich habe heute echt einen doofen Tag.

Speaker: Das erlebe ich, dass ich das nicht hatte.

Speaker: Ich habe nicht zu meiner Führungskraft hingehen können und sagen können, mir geht es nicht gut, weil das irgendwie so, stelle ich nicht so an.

Speaker: Aber wir haben alle ein Privatleben und es ist super wichtig, dass man da immer auf Mitarbeiter eingeht.

Speaker: Und dann kommt das zurück, wie du sagst.

Speaker: Es ist ein Geben und Nehmen.

Speaker: Und was ich natürlich auch jungen Führungskräften immer mehr sagen kann, sich Unterstützung zu holen, das habe ich nicht gemacht.

Speaker: Und ich glaube, dass...

Speaker: Aber finde ich wichtig, dass man weiß, es gibt Leute, dafür stehe ich ja auch, dass ich sage, hey, wenn eine junge Führungskraft irgendwas braucht, kann sie zu mir kommen, weil ich finde das so wichtig, dass man sich austauschen kann, weil ich hatte das nicht.

Speaker: Und da muss man auch nicht irgendwie groß...

Speaker: Klar, man kann in Coaches investieren.

Speaker: Ich coache ja auch Führungskräfte.

Speaker: Aber wenn ich jetzt so jung anfange wie du, dann ist ja auch nicht mein finanzieller Puffer so hoch, dass ich sage, ja gut, da zahle ich einfach mal 200 Euro die Stunde für ein Coaching.

Speaker: Aber es gibt auch ganz tolle Mentoring-Programme oder auch Frauenprogramme, wo Frauen...

Speaker: Frauen unterstützen.

Speaker: Mentoring machen für junge Führungskräfte, was oftmals sogar kostenlos ist.

Speaker: Und da kann man schon viel rausziehen oder man fragt in seinem Netzwerk rum.

Speaker: Ganz oft stelle ich fest, wenn man auch im Netzwerk rumfragt und sagt, hey, ich suche jemanden, der mich so ein bisschen in dieser Führungsrolle unterstützt, supportet.

Speaker: Ich habe da zwei, drei, vier Fragen, dass die allermeisten Menschen, so wie du auch, sagst, ja, natürlich nehme ich mir da auch Zeit.

Speaker: Auch bei mir

Speaker: Wenn jetzt jemand zu mir kommen würde und ich eigentlich mein Geld damit verdiene, natürlich Coaching zu verkaufen, würde ich es auch machen und sagen, hey, gar kein Problem.

Speaker: Warum nicht die Erfahrung weitergeben?

Speaker: Warum nicht für jemanden da sein, der mal eine Frage hat?

Speaker: Die Offenheit haben ganz, ganz viele Menschen.

Speaker: Ich glaube, man muss sich nur trauen zu fragen, hey, hättest du Bock, mir da mal irgendwie zur Seite zu stehen?

Speaker: Genau.

Speaker: Und mich mal vielleicht ein halbes Jahr zu begleiten in der Rolle, weil du dann auch die Möglichkeit hast, deine Methoden, wie du führst, nach außen hin einzuchecken und zu sagen, was hältst du denn davon?

Speaker: Ich würde jetzt die Situation so oder so lösen und du kriegst eine gewisse Sicherheit.

Speaker: Den Weg muss jeder selber gehen.

Speaker: Die Erfahrung muss auch jeder selber machen.

Speaker: Ich kann niemandem die Entscheidung abnehmen.

Speaker: Das würde ich auch nie machen.

Speaker: Aber wichtig ist, du probierst es mal.

Speaker: Und du kannst ja vorher mal austesten.

Speaker: Wir können ja mal kurz drüber sprechen.

Speaker: Aber die Lösung und den Weg, ob du rechts oder links gehst, das musst du selber mal ausprobieren.

Speaker: Dafür bist du Führungskraft auch.

Speaker: Ja, und dafür hast du dich ja auch entschieden.

Speaker: Weil mein Weg, den ich jetzt machen würde, der passt vielleicht ja gar nicht zu dir.

Speaker: Das ist vielleicht auch gar nicht dein Stil.

Speaker: Mach lieber deinen Weg.

Speaker: Ich glaube, einfach so einen Puffer zu haben.

Speaker: Zu sagen, ich habe Leute in meinem Netzwerk, wie du schon sagst, die einfach mich in der Situation oder in der Situation so ein bisschen unterstützen können.

Speaker: Ja.

Speaker: Das würde ich Jungführungskräften extrem wünschen, dass sie sich das auch trauen zu machen.

Speaker: Ich hatte das damals nicht und ich habe viel alleine gemacht.

Speaker: Und ich glaube, ich hätte mir viel erspart, einfach auch...

Speaker: und so weiter.

Speaker: Wie gehe ich jetzt damit um?

Speaker: Meine erste Kündigung.

Speaker: Ich habe meinen ersten Mitarbeiter gekündigt, da war ich... Den musstest du kündigen?

Speaker: Ja, 21 oder 22.

Speaker: Ein hartes Gespräch.

Speaker: Also wie gehst du damit um?

Speaker: Und dann hast du da Leute, die weinen.

Speaker: Und dann wie gehst du mit den Situationen um?

Speaker: Und du bist selber noch jung.

Speaker: Also du bist selber jung und die Personen sind ja teilweise älter als du.

Speaker: Und denen geht es dann in dem Moment nicht gut.

Speaker: Und wie gehst du damit um?

Speaker: Und sachlich bleiben?

Speaker: Ja.

Speaker: Solche Sachen.

Speaker: Und da einen Mentor zu haben, der dich da unterstützt, ist so viel wert.

Speaker: Das hätte ich vielleicht anders gemacht.

Speaker: Das ist auch ein sehr, sehr guter Tipp für alle, die sagen, sie wollen sich irgendwie weiterentwickeln oder wollen den Schritt in die Führung gehen.

Speaker: Hast du noch einen Tipp?

Speaker: Vielleicht nicht nur für junge Führungskräfte, aber auch für Leute, die jetzt in der Gen Z sind oder Gen Alpha sind, so in das Berufsleben starten.

Speaker: Ich habe das Gefühl, viele sind sehr lost.

Speaker: Ja, total.

Speaker: Was soll ich machen?

Speaker: Was kann ich machen?

Speaker: Was liegt mir eigentlich?

Speaker: 40 Stunden habe ich ja gar keinen Bock drauf.

Speaker: Ich habe ja gar kein Privatleben mehr.

Speaker: Wie würdest du die jetzt so ein bisschen motivieren?

Speaker: Also mit dem Umfeld immer reden, mir Meinungen einholen, über Berufe mir einfach Gedanken zu machen, mich informieren.

Speaker: Es gibt ja wirklich alles, wo man sich informieren kann und dann probieren.

Speaker: Aus dem Nähkistchen geplaudert, ich habe auch eine Ausbildung abgebrochen.

Speaker: Also nach einem Jahr und habe gemerkt, das ist gar nicht meins.

Speaker: Und dann habe ich erst das gemacht, worauf ich Lust hatte.

Speaker: Und ich glaube, das ist der Punkt.

Speaker: Probieren.

Speaker: Einfach mal reinspringen ins kalte Wasser.

Speaker: Das macht Sinn.

Speaker: so viel aus und du lernst automatisch, was möchtest du?

Speaker: Möchtest du 40 Stunden arbeiten?

Speaker: Ist das überhaupt was für dich?

Speaker: Oder sagst du, mir reichen 30 Stunden, dann ist das doch auch völlig fein.

Speaker: Da muss jeder für sich so ein bisschen seine Strategie auch rausfinden.

Speaker: Und junge Menschen haben halt einfach auch viele Einflüsse von außen.

Speaker: Klar, der eine sagt das, der andere sagt das, der eine sagt, mach dein Abi, der andere sagt, mach das.

Speaker: Ich habe auch kein Abi und trotzdem habe ich es geschafft, relativ schnell Fuß zu fassen,

Speaker: Mut zu machen, zu reden, immer wieder zu reden und das ist unsere Aufgabe auch.

Speaker: Unsere Aufgabe ist, mit jungen Menschen zu reden und ins Gespräch zu gehen.

Speaker: Und wenn wir das machen, glaube ich, sind junge Menschen auch viel entspannter und trauen sich, um diese Vorurteile abzulegen.

Speaker: Das ist auch unsere Aufgabe und dann

Speaker: tun junge Menschen sich auch leichter.

Speaker: Ich merke es ja selber.

Speaker: Du tust dir leichter, wenn du das Gefühl hast, okay, du wirst da jetzt so wahrgenommen, wie du bist.

Speaker: Und dann kann daraus auch was richtig Geiles werden, sage ich jetzt mal so derb.

Speaker: Weil die Leute einfach das Gefühl haben, sie kriegen den Input und werden nicht nur belächelt, Generation Z, die machen ja nichts.

Speaker: Doch, die machen schon.

Speaker: Vertraut denen doch mal.

Speaker: Die werden irgendwann machen.

Speaker: Ja.

Speaker: Aber es ist eine ganz andere Generation.

Speaker: Wir dürfen das nicht unterschätzen.

Speaker: Wir sind in dieser Generation nicht groß geworden.

Speaker: Selbst ich nicht.

Speaker: Obwohl ich ja noch mittendrin bin.

Speaker: Und ich sage auch immer, die, die sich jetzt darüber beschweren, haben die Generation wahrscheinlich ins Leben gesetzt und erzogen.

Speaker: Also dürft ihr eigentlich, seid ihr auch dafür,

Speaker: verantwortlich, dass die so sind, wie sie jetzt sind.

Speaker: Weil ihr seid ja offensichtlich die Eltern oder die Großeltern von dieser Generation oder wie auch immer.

Speaker: Deswegen trägt ihr ja auch einen großen Teil daran, dass sie so sind, wie sie sind.

Speaker: Und ihr habt sie ja auch erzogen dazu, dass sie Grenzen setzen und wissen vielleicht, was sie nicht wollen.

Speaker: Vielleicht noch nicht, was sie wollen.

Speaker: Aber zumindest wissen sie vielleicht, was sie nicht wollen.

Speaker: Und was du gesagt hast, ist auch mein Appell,

Speaker: an junge Leute einfach mal was auszuprobieren.

Speaker: Sucht euch auch vielleicht schon frühzeitig irgendeinen Nebenjob im Handel, in der Gastro, egal wo.

Speaker: Und probiert einfach mal aus, wie fühlt sich eigentlich diese Arbeitswelt an.

Speaker: Weil dann fällt es dir auch leichter, wenn du dann vielleicht eine Ausbildung machst und 40 Stunden arbeitest.

Speaker: Oder es gibt so viele Minijobs, sage ich jetzt mal, die du machen kannst.

Speaker: Um einfach mal zu spüren, wie fühlt sich das an, auch wenn du nicht das Geld brauchst, aber alleine zu erfahren, was ist ein Berufsalltag.

Speaker: Die Erfahrung, die ist es auf jeden Fall schon wert.

Speaker: Ich empfehle jedem nach der Schule eine Ausbildung zu machen.

Speaker: auch.

Speaker: Jedem.

Speaker: Egal, ob Abi oder nicht.

Speaker: Egal.

Speaker: Wir lassen es so stehen.

Speaker: Nein, aber es ist super, super wichtig.

Speaker: Oder ein so ein geiles Jahr.

Speaker: Oder so ein Freiwilligendienst.

Speaker: Absolut.

Speaker: Ich sehe das auch, weil, oder ich habe immer gearbeitet, habe mit 16 angefangen in der Gastronomie zu arbeiten, habe eigentlich immer relativ viel, sobald ich durfte, gearbeitet, weil das einfach dir so viel bringt.

Speaker: Auch wenn ich in den Jobs nicht mehr, also nicht mehr wirklich arbeite, aber

Speaker: Das bringt dir was.

Speaker: Ich habe auch in meiner, als ich in der Schule war, auch ein FSSJ gemacht.

Speaker: Also während der Schule noch nachmittags wohin gegangen.

Speaker: Und das bereichert dich.

Speaker: Es ist super anstrengend.

Speaker: Ich will das gar nicht sagen.

Speaker: Und Arbeiten ist anstrengend.

Speaker: Wir wollen uns gar nichts vormachen.

Speaker: Natürlich nicht.

Speaker: Aber das zu priorisieren und zu sagen, okay,

Speaker: Do it.

Speaker: Und nicht jeder kann TikTokster werden.

Speaker: Und das ist auch wichtig zu wissen.

Speaker: Und ihr müsst irgendwann arbeiten.

Speaker: Aber wir probieren das jetzt mal auf eine Art, ich nehme dich an die Hand und wir gucken zusammen, was daraus werden kann.

Speaker: Und das ist das Umfeld und natürlich auch der Appell auch an die Jugendlichen, traut euch.

Speaker: Geht auf Leute zu, fragt ganz viel, informiert euch und probiert aus.

Speaker: Ja, probiert aus.

Speaker: Probiert aus und macht.

Speaker: Das ist unser Appell.

Speaker: Total.

Speaker: Wir sind schon am Ende angekommen.

Speaker: Ich danke dir für die Folge.

Speaker: Ich fand es sehr schön, mal zu erfahren, wie dein Start ins Berufsleben war.

Speaker: Es passiert ganz viel Neues.

Speaker: Du bist in der Umorientierung und wir sind sehr gespannt.

Speaker: Vielleicht nehmen wir ja irgendwann nochmal eine Folge auf, wenn du dich quasi umorientiert hast oder irgendwo angekommen bist.

Speaker: Ich freue mich auf jeden Fall drauf.

Speaker: Dankeschön.

Speaker: Und danke dir.

Speaker: Danke dir, liebe Karin.

Speaker: Wie stehst du zu diesem Thema?

Speaker: Schreib es uns gerne in die Kommentare.

Speaker: Ich hoffe, du konntest was für dich mitnehmen und vielleicht sehen wir uns ja mal bei einem unserer Workshops.

Speaker: Bis zum nächsten Mal, deine Karin.

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