Transcript
Speaker: Herzlich willkommen beim Higher Health Podcast.
Speaker: Wir verraten Mr. Brokkoli und spannende Gäste Informationen jenseits des Mainstreams.
Speaker: Verabschiede dich von schlechter Laune und chronischen Beschwerden und komm in deine beste Figur und dein Bestes selbst.
Speaker: Stärke deinen Geist und optimiere deine Gesundheit mit Mr. Brokkoli.
Speaker: Viel Spaß bei der Folge.
Speaker: Das ist wie eine künstliche Schilddrüsenblockade, also wie eine Schilddrüsenkastration, wenn man das so sagen darf.
Speaker: Das ist echt unfassbar.
Speaker: Und dann ist sowieso für den Hausarzt komplett, der ist blind dafür.
Speaker: Ja, nur L-Tyroxin zu geben, kann auch quasi das Problem nicht lösen.
Speaker: Und jetzt kommt noch der Oberknaller, weil diese Aktivierungsenzyme im Umkehrschluss haben wir eine schlechte Leber, einen schlechten Darm.
Speaker: Dann können wir die verrücktesten Symptome entwickeln und die
Speaker: chronischsten Krankheiten.
Speaker: Spätestens wenn es wirklich zum Ergebnis kommt, weil es jetzt eine Untersuchung ergeben hat, dann wäre das mal die erste und wichtigste Sofortmaßnahme.
Speaker: Du hast angesprochen, jodreiche Lebensmittel sind heutzutage wirklich sehr knapp, mit Mikroplastik, Nanoplastik und so weiter.
Speaker: Und wir stehen ja ganz oben in der Nahrungskette, das heißt, wir bekommen das ganze Zeug ab.
Speaker: Auch das ist jetzt eine
Speaker: oder eine Falschaussage, das unheilbar ist.
Speaker: Das enthält brutal viel Tyrosin auch.
Speaker: Das ist absolut geil, toll.
Speaker: Wenn du als konstitutionellen Schwachpunkt die Schildhuse hast und dir fehlt Selen und oder Jod und oder vielleicht sogar nach Eisen, dann wirst du ja sowieso langsam von deinem Gesamtstoffwechsel runterkommen.
Speaker: Und dann einfach nur L-Tyroxin zu nehmen.
Speaker: Das sind einfach mal ganz krass daran vorbeitherapiert.
Speaker: Genau, bei Frauen könnte es kontraproduktiv sein, dass die quasi, wenn die zu viel fasten, das in das Hormonsystem durcheinander kommt.
Speaker: Und das hat dann die Folge, dass der Körper am schnellsten den Zuckerspiegel wieder ausgleicht, indem er Stresshormone freisitzt.
Speaker: Frauen wissen nicht, dass sie mit einem Eisenmangel automatisch, früher oder später, in die Komponente,
Speaker: Dieses Video wird dir präsentiert von deinem Mr. Broccoli und richtet sich an alle, die sich abseits der Massenmedien in Verbindung von Natur- und Geisteswissenschaften ihr eigenes Bild machen wollen.
Speaker: Beachte jedoch, was du hier siehst, ist niemals die eine und vollständige Wahrheit.
Speaker: Sie ist viel zu komplex und individuell, um sie in einem Video zu fassen.
Speaker: Du wachst morgens auf und du bist schon wieder müde.
Speaker: Du kämpfst dich gerade so durch den Tag, Kaffee ist dein bester Freund und funktionierst einfach nur.
Speaker: Aber so richtige Lebensfreude, die kam schon lange nicht mehr auf.
Speaker: Genau das behandeln wir heute im Interview.
Speaker: Das sagt ja heute unser Star-Heilpraktiker Enrico Thiele.
Speaker: Erstmal, wie gut geht es dir an diesem schönen Abend, mein Lieber?
Speaker: Ja, mir geht es sehr gut.
Speaker: Dankeschön.
Speaker: Es ist heute schon spät.
Speaker: Und schon den ganzen Tag gearbeitet, aber ich habe mich trotzdem gefreut, dass wir uns heute mal wieder verabreden, weil es macht immer richtig Spaß mit dir auch im Austausch zu sein, aber auch Themen mal zu vertiefen und jede Frage ist ja dann auch wieder so ein kleines Learning.
Speaker: wieder mal zu konkretisieren, Fakten zusammenzubringen, Netzwerke zu schließen und so weiter.
Speaker: Du hast angesprochen, jodreiche Lebensmittel sind heutzutage wirklich sehr knapp.
Speaker: Das heißt ja eben auch, Fische sind sehr stark belastet mit Schlemmetallen, aber auch mit Mikroplastik, Nanoplastik und so weiter.
Speaker: Und wir stehen ja ganz oben in der Nahrungskette.
Speaker: Das heißt, wir bekommen das ganze Zeug ab.
Speaker: Also für mich, das wissen ja auch deine Zuschauer, steht für die letzten zwölf Jahre keine tierischsten Lebensmittel auf dem Speiseplan.
Speaker: Hurra, ich lebe immer noch, sage ich da immer gerne und sehe noch ganz gut aus.
Speaker: Aber Algen nehme ich natürlich schon öfter mal rein.
Speaker: Ich war eine Zeit lang in Japan, da habe ich fast nur Algen gegessen.
Speaker: Mori, Wakame, Dulce.
Speaker: Natürlich muss man ein bisschen aufpassen.
Speaker: Auch die können belastet sein.
Speaker: Also ich würde es jetzt auch nicht übertreiben mit Algen.
Speaker: Aber was finde ich sehr wichtig ist, was das Jod angeht, ich nehme ab und zu mal die Lugolische Lösung.
Speaker: Und da habe ich natürlich einfach mein Jod super im Griff und habe damit auch kein Problem, wenn ich jetzt weiß, hey, ich kann aus ethischen oder eben auch aus Gründen der steigenden Umweltverschmutzung keine tierischen Nahrungsmittel mehr aufnehmen, wo jetzt vor allem viel Jod drin ist und ich wohne auch nicht mehr und kann keine Algen essen, hey, dann nehme ich halt das naheliegendste Supplement.
Speaker: Das mal zum einen.
Speaker: Und dann hast du nach Tyrosin gefragt.
Speaker: Das wird ja häufig mit Eiern in Verbindung gebracht.
Speaker: Also Eier sind tyrosinreich, auch Fische und Geflügel.
Speaker: Aber wir finden das auf jeden Fall sehr oft auch in veganen Produkten.
Speaker: Vor allem natürlich ist da Soja sehr wichtig.
Speaker: Also meine drei Hauptnahrungsmittel neben Brokkoli sind fermentiertes Soja, also Tempeh und Sojajoghurt und Spirulina und Chlorella.
Speaker: Und das enthält brutal viel Tyrosin auch.
Speaker: Wenn du öfter Kerne isst, dann greift du Sonnenblumenkerne, Mandeln, Kürbiskerne enthalten Tyrosin.
Speaker: Und auch Haferflocken und Quinoa auch ein bisschen.
Speaker: Aber ich denke, du kannst schon sehr viel eben auch hier mit der normalen Ernährung erreichen.
Speaker: Aber wie du es eben sagst, um das Kapitel Mikronährstoffe abzuschließen, Tyrosin braucht...
Speaker: vor allem das von dir angesprochene Vitamin C und auch Eisen, aber auch Kupfer, soweit ich weiß, um optimal verwertet zu werden.
Speaker: Also hier würde ich schon dann entweder musst du deinen Ernährungsplan richtig krass im Griff haben oder ich würde halt auf zum Beispiel einen Schilddrüsenkomplex setzen, der diese ganzen Nährstoffe in einer tollen Matrix eingebettet hat.
Speaker: Ja, ganz genau.
Speaker: Also, sag mal, abschließen.
Speaker: Bevor wir es abschließen, wäre nochmal vielleicht wichtig, zusammenzufassen.
Speaker: Also, was brauchen wir für die Schilddrüsengesundheit?
Speaker: Wir brauchen genügend Eisen.
Speaker: Wir brauchen genügend Jod natürlich.
Speaker: Wir brauchen Tyrosin.
Speaker: Wir brauchen aber auch Vitamin D als Kofaktor.
Speaker: Wir brauchen Selen als Kofaktor.
Speaker: Wir brauchen Zink als Kofaktor.
Speaker: Also, Zink ist auch wichtig, gerade auch für die TSH-Produktion, auch für die Hypophyse.
Speaker: Was haben wir noch in unserem Test?
Speaker: Ich glaube, das war mal die Omega-3 noch für die Membran.
Speaker: Das ist mal das Wichtigste.
Speaker: Und das ist nämlich die Krux, wenn du als konstitutionellen Schwachpunkt die Schildhuse hast und dir fehlt Selen und oder Jod und oder vielleicht sogar nach Eisen, dann wirst du ja sowieso langsam von deinem Gesamtstoffwechsel runterkommen.
Speaker: Und auch von der Schilddrüsenfunktion her weiter runtersacken.
Speaker: Und dann einfach nur L-Tyroxin zu nehmen.
Speaker: Es sind einfach mal ganz krass dran vorbeitherapiert.
Speaker: Warum?
Speaker: Was macht L-Tyroxin?
Speaker: L-Tyroxin übernimmt sozusagen die Produktion von T4 und sagt damit zur Schilddrüse, okay, du brauchst es nicht mehr machen.
Speaker: halt du die Klappe, jetzt übernehme ich das.
Speaker: So, dann kann es aber trotzdem sein, wenn es nicht aktiviert wird, dass du trotzdem müde und schlapp bist.
Speaker: Aber was du auch hast, du hast den Mangel, den du hast, zum Beispiel an Jod und oder Eisen und oder vielleicht Omega-3 und oder Vitamin D und oder vielleicht Selen, hast du ja dann trotzdem und du verlagerst einfach nur das Krankheitsbild, das pathologische Bild immer weiter in eine andere Richtung und irgendwann weißt du gar nicht mehr,
Speaker: warum du vielleicht L-Tyroxin nimmst, weil du das halt dann schon ein paar Jahre hast und die Schilddrüse hat dann einfach aufgehört zu funktionieren.
Speaker: Das ist krass, wenn man sich das überlegt.
Speaker: Das ist wie eine künstliche Schilddrüsenblockade, also wie eine Schilddrüsenkastration, wenn man das so sagen darf.
Speaker: Das ist echt unfassbar.
Speaker: Es gibt natürlich Menschen, die können froh sein, dass wir diese Medikamente haben, gar keine Frage.
Speaker: Aber es gibt sehr, sehr viele Menschen, die sind nach meiner Meinung übermedikamentiert und mal krass an der Realität der Ursache vorbeitherapiert.
Speaker: Ja, du hast es angesprochen, Schilddrüsenkastration, hartes Wort, aber so ist es.
Speaker: Wenn quasi von außen das zugefügt wird, stellt es der Körper vielleicht ein.
Speaker: Und wie viele Frauen laufen da unbedarft draußen rum, nehmen ständig diese Tabletten.
Speaker: So in der Art, weil der Arzt hat ja gesagt, hey, das musst du jetzt immer nehmen.
Speaker: Und da hast du jetzt sehr gute Aufklärung geleistet und sag mal vielleicht noch abschließend, was zu dem Thema Hashimoto, da werden ja auch immer total viele Menschen, vor allem Frauen, quasi sehr verunsichert und es wird gesagt, dass es nicht heilbar wäre.
Speaker: Also wir wollen jetzt hier kein Heilversprechen machen, aber wenn jemand auch sagt, das Gegenteil, es ist nicht heilbar, du wirst daran immer dein ganzes Leben leiden, das ist doch auch ein Killer.
Speaker: Ja, das stimmt.
Speaker: Auch das ist eine Falschaussage, das unheilbar ist.
Speaker: Erstens nochmal, Hashimoto ist ja eine Autoimmunerkrankung, wo das Immunsystem gegen das Enzym TPO geht, Theroperoxidase, dadurch wird das Schildkrösenhormon nicht richtig aufgebaut, es gibt Entzündungen und so weiter.
Speaker: Dann haben wir meistens in der TPO-Antikörpermessung, sehen wir Werte, ich sage jetzt mal, alles über 300, 400, 1000, 2000, was auch immer.
Speaker: Je höher der Wert, je akuter die Entzündung.
Speaker: Da ist es wirklich hilfreich, auch mal zum Beispiel mit L-Tyroxin reinzukretschen, um die Schilddrüse mal zu beruhigen, dass es zur Ruhe kommt.
Speaker: Das ist aber aus meiner Sicht ein
Speaker: Wichtig, dass wir nicht nur zugucken, was die Schilddrüse macht, sondern dass wir dann auch mit unseren natürlichen Mitteln sagen, okay, was braucht denn die Schilddrüse als Kofaktor?
Speaker: Und sie braucht Selen, weil Selen ist ein natürlicher Senker von diesen Antikörpern.
Speaker: Was ein wichtiger Kofaktor ist, ist Lutein sehr, sehr häufig.
Speaker: haben die Menschen, die eine Hashimoto-Erkrankung haben, auch eine Gluten-Sensitivität.
Speaker: Das heißt nicht, dass sie eine Gluten-Intoleranz haben, dass sie auch kleinste Mengen mit stärksten Beschwerden reagieren, sondern das Gluten hat von einer Molekülstruktur eine ähnliche
Speaker: ein ähnliches Aussehen wie das TPO.
Speaker: Deshalb haben wir schon ein paar Mal erlebt, je mehr Gluten die Menschen essen, je mehr steigen die TPO-Antikörper.
Speaker: Also stärker wird die Hashimoto vorangetrieben.
Speaker: Und wenn die sich dann anfangen, glutenfrei zu ernähren, dann ist es schon mal ein krasser Sturz der TPO-Antikörper.
Speaker: Also da wird immer ganz krass die Entzündung runtergeschraubt.
Speaker: Omega-3 schraubt die Entzündung runter.
Speaker: Vitamin D schraubt die Autoimmunsituation runter.
Speaker: Selen habe ich genannt, Zink vielleicht noch wichtig.
Speaker: Und das ist mal wichtig, um erstmal die Entzündung zu flankieren, gesunde Ernährung, Stress runter und so weiter.
Speaker: Das nächste ist dann,
Speaker: sich zu schauen, wie sieht es denn jetzt überhaupt mit der Situation aus?
Speaker: Wie sieht Eisen, Selen und so weiter, Jod aus?
Speaker: Ist das das Thema, dass wir da eine Mangelsituation haben?
Speaker: Wie hoch ist der oxidative Stress?
Speaker: Können wir alles ja im Blut messen.
Speaker: Ist das die Situation?
Speaker: Dann ist es natürlich wichtig, wie sieht es im Darm aus?
Speaker: Haben wir parallel einen Leaky Gut?
Speaker: beispielsweise einen durchlässigen Darm, dann kann der Körper auf alle möglichen Nahrungsmittel mit Entzündungsreizen, mit Immunreizen reagieren, die dann auch wieder eine Entzündung an der Schilddrüse verstärken können.
Speaker: Also muss man erstmal auch den Darm behandeln.
Speaker: Wie sieht es in der Leber aus?
Speaker: Und so weiter.
Speaker: Und dann ist es sogar hilfreich,
Speaker: Das ist jetzt nicht, was man zu Hause für sich ein bisschen rum experimentieren sollte, sondern das ist mir lieber immer unter Sicht mit einem Therapeuten, der sich das genau anschaut.
Speaker: Vielleicht sogar über einen Ultraschall, um zu gucken, wie stark ist jetzt noch eine Entzündung da?
Speaker: Ja, nein, kann man genau sehen.
Speaker: Zweitens, wenn wir zum Beispiel die Antikörper schon über 1000 haben, da würde ich vielleicht auch mit Jod ein bisschen vorsichtig sein.
Speaker: Aber würde erstmal flankieren, wenn die Antikörper runtergehen, dann versuche ich mit Jod-Minidosen zu gucken, wie reagiert der Körper darauf.
Speaker: Vielleicht sogar ein bisschen noch mehr Meersalz morgens als Ritual.
Speaker: Eine Prise Meersalz mit Zitronenwasser ist manchmal hilfreich.
Speaker: Oder ein bisschen Sohle trinken, um die Natrium-Jod-Symporter wieder zu aktivieren.
Speaker: Das ist einfach die ganz physiologische Funktion der Schilddrüse wieder aufgewertet wird, wieder hochgefahren wird.
Speaker: Ja, sehr gute Tipps hier.
Speaker: Und was würdest du jetzt mal in Bezug auf Ernährung noch sagen?
Speaker: Du hast jetzt angesprochen, dass wir jetzt schon eine antientzündliche Lebensweise führen sollten.
Speaker: Du hast ja einige Nahrungsergänzungen da reingebracht.
Speaker: Natürlich wird das Thema Stress natürlich dann auch immer genannt und assoziiert.
Speaker: Aber das hat ja vielfältige Gründe.
Speaker: Wir alle wissen, dass Stress eigentlich der größte Killer für unser Immunsystem ist.
Speaker: Das betrifft dann nicht nur die Schilddrüse.
Speaker: Das Thema Bewegung ist, denke ich mal, eben auch irgendwo auch da assoziiert.
Speaker: Vielleicht kannst du dazu nochmal was sagen.
Speaker: Aber gibt es in der Ernährung außerdem, was wir jetzt schon gesagt haben, Jo, Zelen, Eisen, Zink, Vitamin C, gibt es da was, wo du sagst zumindest, da achte mal drauf, das solltest du während einer Schilddrüsenunterfunktion oder generell, wenn es dir nicht gut geht, absolut meiden.
Speaker: Absolut meiden.
Speaker: Ja, ja, genau.
Speaker: Also, weil da, wenn du sagst, die und die Dinge kannst du meiden, dann hat jeder immer noch so ein bisschen Gestaltungsspielraum, was er dann auch tun kann oder essen kann.
Speaker: Ja, aber erst mal hast du nochmal Stress angesprochen.
Speaker: Das ist nämlich auch ein ganz wichtiger Punkt, weil oft wird ja angenommen, hohes TSH, also über 2,5 ist automatisch eine schüttelösen Unterfunktion und auch das ist ein Irrglauben.
Speaker: Deshalb ist es so wichtig, auch sich da immer auch das FT3 und FT4 anzuschauen, weil oft ist,
Speaker: FT3, FT4 in der Norm, optimal sogar.
Speaker: Und TSH ist hoch.
Speaker: Warum?
Speaker: Weil wir unter Stress mehr Stresshormone ausschütten.
Speaker: Mehr Stresshormone schütten wir aber nur aus, wenn die Hypophyse sagt zur Nebengiere, ich brauche mehr Stresshormone.
Speaker: Das macht sie mit ACTH, also mit Nebengieren, Rinden stimulierenden Hormonen.
Speaker: Und das Gleiche, dass sie dann automatisch auch mehr TSH ausschütten.
Speaker: Also ganz oft auch ein hoher TSH wird erstmal auch ein Zeichen für Stress im System.
Speaker: Aber jetzt nochmal zu deiner jetzigen Frage zur Ernährung.
Speaker: Also ich würde immer eine pflanzenbetonte Ernährung bevorzugen, weil das pflanzenbetonte Ernährung heißt antientzündlich ernährt.
Speaker: Mit gesunden und guten Ölen, mit guten Olivenölen, Leinöl, Omega-3-Ölen, Algenöl, das wäre natürlich super.
Speaker: Was man unbedingt meiden sollte, ist natürlich alles, was Richtung Fast Food mit künstlichen Salzen, künstlichen Geschmacksverstärkern, künstlich, künstlich, künstlich, also im Prinzip Zucker, Alkohol, Gluten, das sind alles die Punkte, die zusätzlich die Schilddrüse stressen.
Speaker: Und spätestens, wenn es wirklich zum Hashimoto kommt,
Speaker: Ergebnis kommt, weil das jetzt eine Untersuchung ergeben hat, dann wäre das mal die erste und wichtigste Sofortmaßnahme, seine Ernährung nochmal zu überprüfen.
Speaker: Wie viele Pflanzen habe ich am Start, wie viele veränderte oder auch abgepackte Lebensmittel habe ich da im Vergleich dazu.
Speaker: Generell natürlich eine gute Idee.
Speaker: Und wenn wir über ja eben auch solche mikronährstoffreichen Ernährungstipps sprechen, dann hast du das grüne Gemüse ja absolut erwähnt.
Speaker: Also gerade das grüne und die ganzen farbigen Gemüse- und Beeren-Sorten sind eben so ein Knaller, weil sie eben unter anderem nicht nur Nährstoffe enthalten,
Speaker: ganz, ganz viele Mineralstoffe, Spurnelemente, teilweise Enzyme, wenn wir sie roh essen, sondern natürlich eben auch enthalten sie neben viel Protein, aber auch ziemlich viele aktive Pflanzenstoffe.
Speaker: Und die wissen wir ja mittlerweile in der neuesten Langlebigkeitsforschung eben auch, dass sie dort sehr positive Einflussfaktoren sind, zum Beispiel auf die Regeneration.
Speaker: Also das heißt, wenn quasi unsere Siert-Gene beispielsweise angestaltet werden durch diese Pflanzenstoffe,
Speaker: Dann kann der Körper reparieren und wenn er repariert, wird auch die Schilddrüse davon profitieren.
Speaker: Und dementsprechend bin ich neben den Sachen, wo du angesprochen hast, Gluten, Weizen, Zucker, Alkohol, natürlich diese ganzen Drogen, das weiß mittlerweile Hans und Kunz, dass das nicht gerade sehr positiv ist.
Speaker: Aber es ist eben auch sehr wichtig, jetzt nicht nur irgendwie einen zu tot gekochten Brokkoli zu essen neben seinem Steg und dann zu sagen, ja, okay, ich habe doch meine Portion Gemüse gegessen, sondern ich sage immer so schön, rohe Kreuzblutle Gemüse in Übermengen sich reinknallen und grünes Gemüse und dann eben auch, finde ich, gerade fermentiertes Soja, was die Antinährstoffe noch mal
Speaker: killt für guten Eiweiß und eben auch angesprochen für Isoflavone und so weiter, können da sehr hilfreich sein.
Speaker: Und wenn man das einfach mal zwei, drei Wochen durchzieht, morgens Zitronenwasser mit Sohlewasser und auch immer reines Wasser trinkt, also nicht eben diese Blörre aus dem Leitungswasser oder gemixt mit ein bisschen Cola Light, sondern wirklich gutes, energetisiertes, aktiviertes Wasser,
Speaker: dann glaube ich, sind wir dem schon ganz gut auf einer guten Spur.
Speaker: Aber ich sage dir nochmal ganz kurz, wie machst du das denn mit diesen drohen Kreuzblütern?
Speaker: Sind es denn eher Brokkolisprossen oder ist es Brokkolisamen?
Speaker: Jetzt klär mich mal so auf, wie du das praktizierst.
Speaker: Also Mr. Broccoli hat ja sowieso einen Brokkolischaden.
Speaker: Der erfordert Brokkoli in allen möglichen Variationen.
Speaker: Also heute waren sie jetzt gerade so ein bisschen angedünstet.
Speaker: Dann esse ich die aber meistens roh, also Brokkoli roh.
Speaker: Und ich züchte auch Brokkolisprossen tatsächlich.
Speaker: Und dann habe ich noch so Brokkoli-Keime, die du getrocknet kaufen kannst.
Speaker: Die habe ich auch noch ab und zu mal drin.
Speaker: Aber ich meine, wenn jemand eine Sache davon schon nimmt, ist es ja schon sehr wertvoll.
Speaker: Wenn jemand Spinat isst, wenn er gut Bio isst, ohne einen Haufen Pestiziden dran, weil Spinat ist eines der Gemüse, die halt sehr stark gespritzt werden.
Speaker: habe ich ja sehr viel dieser angesprochenen Pflanzenstoffe drin.
Speaker: Jetzt im Herbst, Winter ist ja der deutsche Grünkohl eigentlich der Klassiker.
Speaker: Die Weißen mögen ihn nicht, aber kauf ihn doch einfach mal und dann bereite ihn mal richtig gut zu.
Speaker: Dann schmeckt er auch geil.
Speaker: Rosenkohl ist absolut geil.
Speaker: Tolles Gemüse.
Speaker: Schmeckt den meisten auch.
Speaker: So vielleicht mit gedünsteten Zwiebeln drin, schönen Gewürzen drin.
Speaker: Und eine Kürpissuppe dazu.
Speaker: Das sind alles Dinge, die kannst du doch super easy anwenden.
Speaker: Ich würde jetzt keinem raten, abends einen rohen Salat zu essen.
Speaker: Also da ist schon wichtig, dass das Verdauungsfeuer aktiv ist, also das eher mittags machen.
Speaker: Vor allem Menschen, die dünn und lang sind, wie du und ich, die kühlen dann sehr, sehr schnell aus oder kriegen dann abends wirklich Darmprobleme.
Speaker: Also da musst du schon natürlich ein bisschen aufpassen.
Speaker: Aber grundsätzlich ist meine Ernährung, ich esse in der Regel zweimal am Tag und dann mache ich mir meistens Bowls.
Speaker: Und die Grundlage sind dann eben so eine Smoothie Bowl aus zum Beispiel Spinat, Kokosmilch, Avocado, bisschen Sojajoghurt rein, dann...
Speaker: Ein Haufen solcher zum Beispiel Weizenkleier für gute Ballaststoffe oder eben auch gekeimte Braunhirse.
Speaker: Das nimmt fast keiner, weil es extrem viele Mikronährstoffe enthält.
Speaker: Auch Eisen zum Beispiel.
Speaker: Genau, genau.
Speaker: Und dann mache ich Süßes meistens mit Stevia, also ich mache da auch kein Obst rein.
Speaker: Also ich will diesen Mix nicht zwischen Gemüse und Obst, weil sehr viel Zucker auch drin ist und Zucker dann wiederum andere.
Speaker: Viele haben auch Darmprobleme, wenn sie Zucker mit anderen Lebensmitteln kombinieren.
Speaker: Es fängt dann an zu gären und so weiter.
Speaker: Ja, und dann mache ich mir über diese Bowl, die ich mit, wie gesagt, Stevia süße zum Beispiel, oder ich mache ein paar Beeren rein.
Speaker: Dann mache ich mir zum Beispiel Kokosflakes drauf, mache mir rohe Kakaonips drauf.
Speaker: Ich mache mir so mein Crunchy selber aus gekeimten Haferflocken zum Beispiel.
Speaker: Und dann mache ich da Kakao rein, Nussmuse rein und Kokosflakes rein.
Speaker: Und dann vermische ich das so und dann hast du ein richtig geiles Crunchy-Müsli.
Speaker: Ja.
Speaker: Und dann abends, gerade im Winter, essen Suppen und schnippeln da ein bisschen Tempe rein, all solche Dinge.
Speaker: Also es gibt einen geilen Ernährungsplan, den könnt ihr gerne kostenlos runterladen.
Speaker: Es sind ein paar coole Rezepte drin.
Speaker: Also Ernährung muss nicht kompliziert sein.
Speaker: Aber es ist halt wichtig, dass wir heutzutage darauf achten, dass sie hohe Qualität hat, weil sonst esse ich nur Pestizide.
Speaker: Selbst wenn ich einen Salat esse, kann ich mir eigentlich eine Pestizidschleuder reinziehen, anstatt irgendwie Nährstoffe.
Speaker: Sondern da muss ich schon darauf achten, dass ich im Frühjahr, Sommer habe ich dann Wildkräuter da eben auch mit drin und ich entsafte regelmäßig Gerstengras.
Speaker: Das baue ich mir zu Hause an, dann entsafte ich mir das frisch, dann hast du die ganzen Enzyme drin, du hast die ganzen freien Aminosäuren drin, du hast die ganzen Ziert-Aktivatoren in Form von Pflanzenstoffen drin.
Speaker: Und ja, das wird zum Beispiel angereichert mit Gurke und Sellerie, dass es eben schön dann noch viel Saft ergibt.
Speaker: Und das ist so ein bisschen mein Ernährungs-Stack.
Speaker: Spannend, spannend, spannend.
Speaker: Du kannst ja nur gesund bleiben.
Speaker: Ja, Chlorella und Spirulina habe ich nicht erwähnt.
Speaker: Gehört dazu, grüner Tee natürlich auch.
Speaker: Und für mich ist es einfach bis 13 Uhr ungefähr zu fasten.
Speaker: Da trinke ich dann quasi nur grünen Tee, Wasser und halt so meine Energie auch oben.
Speaker: Und dann habe ich so im höchsten Verdauungsfeuer so zwischen 12 und 14 Uhr esse ich dann die erste Mahlzeit.
Speaker: Und das funktioniert für mich gut, heißt aber nicht, dass es für jeden gut funktioniert.
Speaker: Gerade bei Schilddrüse ist es natürlich schon auch wichtig, dass wir da beruhigen.
Speaker: Und gerade bei Frauen muss jetzt das Fastenfenster nicht so lange sein.
Speaker: Ja, ganz genau.
Speaker: Ich meine, da kannst du vielleicht abschließend ein bisschen was dazu sagen, nochmal zu den Themen Stress, Lifestyle und auch gerne zum Fastenfenster, weil das könnte bei Frauen ja tatsächlich auch kontraproduktiv sein.
Speaker: Genau, bei Frauen könnte es kontraproduktiv sein, dass die quasi, wenn die zu viel fasten, das in das Hormonsystem durcheinander kommt.
Speaker: Aber was trotzdem für eine Frau auch gut ist, wenn sie jetzt nicht fastet, sondern dass sie einfach zum Beispiel mindestens einmal am Tag eine kohlenhydratfreie Mahlzeit zu sich nimmt und eher darauf achtet, den Zucker flach zu halten.
Speaker: Weil das Problem ist nämlich auch,
Speaker: Was viele Menschen nicht wissen, dass wenn sie zu viele Zuckerspitzen haben, weil sie Cola trinken oder Sprite oder Fanta oder irgendwelche Saftschorle auf der einen Seite oder auch Sachen essen wie Gummibärchen oder sonst was, was den Zuckerspiegel schnell ansteigen lässt, ist vielen gar nicht klar, dass in dem Moment, wo der Zuckerspiegel schnell hochsteigt,
Speaker: hat er dann automatisch durch den hohen Insulinauswurf einen starken Abfall, meistens sogar viel weiter unter dem, wo der Zuckerspiegel vorher war.
Speaker: Und das hat dann die Folge, dass der Körper am schnellsten den Zuckerspiegel wieder ausgleicht, indem er Stresshormone freisitzt.
Speaker: Und dann steigt nämlich unser Stresshormon ein und Stresshormon stresst aber auch wieder die Schilddrüse.
Speaker: So können wir sozusagen auch mit starken Zuckerschwankungen, die wir tagsüber haben, können wir auch sowohl unsere Nebenniere als auch unsere Schilddrüse stressen.
Speaker: Also von dem her, wenn Frau aber trotzdem ein Fastenfenster haben möchte, ohne zu fasten, wäre das zum Beispiel gerade beim Frühstück,
Speaker: Ein eiweißreiches Frühstück.
Speaker: Also ich wäre jetzt wieder eher so der Omelette-Fan.
Speaker: Omelette und ein bisschen Rohgemüse, ob jetzt Brokkoli oder Paprika, Tomate, Karotte, was auch immer, was gut dazu passt.
Speaker: Dann ist es quasi auf der einen Seite ein Zuckerfasten, aber trotzdem bekommt der Körper Fette und Eiweiße für den Wärmehaushalt und für den Hormonhaushalt.
Speaker: Dann finde ich noch wichtig, natürlich regelmäßig Sport zu treiben.
Speaker: Du bist ja auch ein Sportler, weil das einfach wichtig ist, um Stresshormone abzubauen.
Speaker: aber auch B, um auch unser Stoffwechselorgan Muskel zu nutzen, weil unser Muskel kann ja so viele tolle Muskelbotenstoffe produzieren, die sogenannten Myokine.
Speaker: Und diese Myokine, die regen ja nicht nur den Stoffwechsel an und unser Gehirn, sondern auch unsere Methus-Fondering für die Energiegewinnung.
Speaker: Und diese Energiegewinnung brauchen wir überall in allen Organen, auch in der Schilddrüse.
Speaker: Also wenn wir da quasi einen gesunden Mix haben von Bewegung, von Sport, von genügend Schlaf,
Speaker: dann bleiben wir in unserer Kraft, bleiben wir in unserer Energie, können den ganzen Tag Vollgas geben und haben abends noch ein bisschen Energie übrig, um sich zum Interview zu treffen oder sich noch mit Freunden zu treffen oder noch Spaß zu Hause zu haben.
Speaker: Sehr, sehr schön.
Speaker: Also ich denke, das ist immer ein Komplomerat von vielen Dingen und leider bei sehr vielen Mangels auch sehr oft an solchen Dingen.
Speaker: Und bitte hänge dich jetzt nicht an einer Sache aus, wie zum Beispiel Mr. Bockel, der hat gesagt, ich soll viel rohes Gemüse essen.
Speaker: Ja, die enthalten auch ein paar Stoffe, Goldrogene heißen die tatsächlich, die so ein bisschen die Jodaufnahme hemmen.
Speaker: Aber die werden deaktiviert, wenn du sie dünstest oder eben auch kochst.
Speaker: Wir Menschen tendieren immer dazu, wenn es quasi schwierig wird, unsere Lifestyle-Angewohnheiten zu verändern, dass wir dann irgendwelche Kleinigkeiten suchen, an denen wir uns aufhängen, nur dass wir es nicht machen müssen.
Speaker: Also bitte torpediere dich nicht selber, sondern du hast jetzt diese ganz vielen tollen Tipps kostenfrei erhalten, dann nutze sie doch einfach oder nutze ein paar davon.
Speaker: Und wenn nicht, kannst du natürlich eben auch den lieben Enrico und sein Team vielleicht nochmal kontaktieren.
Speaker: Ich weiß, du bist super krass beschäftigt, Enrico, aber dürfen wir trotzdem deine Webseite hier unten drunter verlinken, jetzt bei mir im Kanal.
Speaker: Bei dir ist es ja sowieso drin.
Speaker: Auf jeden Fall, weil wir sind ja, ich schaffe die Anzahl der Patienten schon längst nicht mehr allein.
Speaker: Wir sind aber ein Team aus vier Therapeuten, sodass wir auch versuchen, bestmöglich Termine zu finden für jeden, der natürlich was für seine Gesundheit, für seine Langlebigkeit, für seine Leistungsfähigkeit, für seine Schilddrüsengesundheit tun möchte.
Speaker: Gar keine Frage.
Speaker: Okay, wenn dir das Thema gefallen hat, leite gerne weiter an Menschen, die es vielleicht brauchen könnten und schreib uns in die Kommentare ein Thema, was dich am meisten interessiert und was du vielleicht von Enrico mal noch hören möchtest.
Speaker: Er hat auch einen ganz, ganz tollen YouTube-Kanal.
Speaker: Wenn du jetzt hier bei mir im Kanal bist, klicke gerne in der Beschreibung und du siehst seinen YouTube-Kanal dort verlinkt.
Speaker: Innerhalb von einem Jahr mächtiges Wachstum an Menschen, die sich für deine Inhalte interessieren.
Speaker: scheint es dir auch ein bisschen gutes was da abzuliefern und ich glaube nicht nur Spitzensportler, du hast ja auch sehr bekannte Persönlichkeiten in deiner Betreuung sozusagen, sondern auch immer mehr, ich sage jetzt mal, normale Menschen vertrauen dir.
Speaker: Ja natürlich, natürlich normale Menschen und die kommen teilweise von Norddeutschland oder aus der Schweiz, also aus dem ganzen Großraum mittlerweile.
Speaker: Ja, sehr spannend.
Speaker: Ja, also von daher, ich sage auch heute wieder, stay healthy, stay vegan, eat you broccoli, gekochtet, gedünst, fermentiert, unfermentiert, wie auch immer, Hauptsache du kriegst ihn rein.
Speaker: Und bis ganz bald.
Speaker: Bis ganz bald.
Speaker: Und der Christian, bis dann.
Speaker: Ciao.
Speaker: Wie schön, dass du bei dieser Folge dabei warst.
Speaker: Alle zu geringen Links findest du in den Shownotes.
Speaker: Lass gerne eine Bewertung für den Podcast da.
Speaker: Jeden Donnerstag und Sonntag wartet eine neue Folge auf dich.
Speaker: Teile den Podcast auch gerne mit deinen Liebsten, damit auch sie ihrer Gesundheit zukünftig wieder mehr Beachtung schenken.
Speaker: Du findest Mr. Brokkoli auch auf YouTube, Instagram, auf seinem Blog und bei School.
Speaker: Wenn du Fragen oder Anregungen für künftige Podcast-Episoden hast, melde dich gerne bei uns.
Speaker: Wir freuen uns auf dich.
Speaker: Vielen Dank und einen wunderschönen Tag wünsche dir das ganze Mr. Brokkoli-Team.






