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17 | Hören mit Hertz: Wie Christian und Jessica ihre eigene Marke aufgebaut haben

S1 E17 · Akustik Impulse
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37 Plays8 months ago

In dieser Folge von geht es um Mut, Her(t)zblut und den Aufbau eines eigenen Hörakustik-Fachgeschäfts inmitten der Corona-Zeit. Christian Pfeifer berichtet, wie er gemeinsam mit seiner Frau Jessica den Schritt in die Selbstständigkeit wagte und welche Entscheidungen bis heute den Unterschied machen.

Das erwartet dich in dieser Folge:

  • Warum die persönliche Marke bei „Hören mit Hertz“ im Fokus steht, nicht die Hörgeräte
  • Wie sich klare CI, authentisches Auftreten und gute Lage auszahlen
  • Was der erste Kunde fragte (Spoiler: es ging nicht um Technik)
  • Warum Christian begeisterter Akustik Pionier ist
  • Wie ungewöhnliche Ideen wie gravierte Kochlöffel den Unterschied machen

Christian zeigt, wie man auch als Quereinsteiger mit klarem Konzept, echtem Kundenverständnis und einem bisschen Mut eine unverwechselbare Marke aufbauen kann.

Wichtige Links:

hoeren-mit-hertz.de
agentur-tielesch.de
akustik-pioniere.de

---

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Transcript

Einführung in den Podcast

00:00:02
Speaker
Herzlich willkommen zu einer neuen Folge der Akustikimpulse, dem Podcast mit dem Rundumblick in die Branche, damit du am Zahn der Zeit bist, wenn es darum geht, dein Geschäft erfolgreich und sorgenfrei zu führen.
00:00:16
Speaker
Und hier mindestens einer deiner Hosts, Gabor Kartei und Klaus Thielisch.
00:00:22
Speaker
Hallo Gabor, hallo, Gruß in die Runde.

Vorstellung von Christian Pfeiffer

00:00:46
Speaker
Genau, in die Runde, die ist heute mit drei Personen besetzt, inklusive mir.
00:00:51
Speaker
Der Christian ist nämlich noch mit dabei.
00:00:53
Speaker
Ja, der muss.
00:00:55
Speaker
Ja, genau, hat er sich schon mal kurz gemeldet aus dem Off.
00:01:01
Speaker
Er ist auch Akustikpionier.
00:01:04
Speaker
ist mit dabei.
00:01:05
Speaker
Wir hatten kurz im Vorgespräch, dass Social Media bisher noch nicht ganz so im Fokus war.
00:01:11
Speaker
Da haben wir ihn so quasi ein bisschen mit reingebracht jetzt.
00:01:14
Speaker
Und bevor ich aber zu viel erzähle, was dann auch am Ende gar nicht stimmt, möchte ich dich mal ganz kurz vorstellen, Christian, für die Zuhörer und Zuhörerinnen.

Übergang in die Akustikbranche

00:01:23
Speaker
Wer bist du, was machst du und was machst du jetzt hier bei uns?
00:01:25
Speaker
Ja, also Christian, der Nachname Pfeiffer.
00:01:31
Speaker
Ich bin, ja,
00:01:34
Speaker
Mitarbeiter, Quereinsteiger bei Hören mit Herz, unter kleines Unternehmen, gegründet von mir und meiner Frau, so in der Corona-Zeit 2019 oder vor der Corona-Zeit.
00:01:47
Speaker
Und wir haben uns einfach selbstständig gemacht, weil sie ist seit Ewigkeiten schon Akustikerin, schon über 20 Jahre Berufserfahrung.
00:01:56
Speaker
hatte aber immer den Wunsch, etwas Eigenes aufzubauen und ihre eigenen Ideen quasi durchzusetzen, ihre eigenen Wünsche, die Art von Kunden umzugehen und diese Regeln, diese Grenzen, die einem schon mal eine Kette oder andere Unternehmen da setzen, die wirklich außen vor zu lassen und mit dem Kunden so umzugehen, wie es sie für richtig hielt.
00:02:17
Speaker
Da haben wir uns dann damals gesagt, komm, wir gehen den Schritt,
00:02:23
Speaker
machen uns selbstständig und bis jetzt hat es gut funktioniert.
00:02:27
Speaker
Okay, okay.
00:02:29
Speaker
Klingt erstmal zweigeteilt, du hast gesagt, also 2019, vielleicht nicht direkt in Corona, aber zur rechten Zeit quasi gestartet, dass man da sehr stark reingefallen ist, auch in der Gründungsphase.
00:02:43
Speaker
Genau, wir haben drei Monate vorher gegründet.
00:02:46
Speaker
Oh ja, spannend.
00:02:48
Speaker
Immerhin ein systemrelevanter Beruf, hat man damals gesagt.
00:02:52
Speaker
Genau.
00:02:53
Speaker
Durchaus sehr, sehr spannend.
00:02:54
Speaker
Man öffnet quasi einen neuen Betrieb und ein paar Monate später wird das dann erstmal wieder, also nicht direkt geschlossen, weil ja systemrelevant, aber es gab ja doch große, große Veränderungen.
00:03:07
Speaker
Wie war das denn für euch, direkt zu Beginn sowas mitzumachen?
00:03:14
Speaker
Das war, ja,
00:03:17
Speaker
Erstmal erschreckend.
00:03:20
Speaker
Wir haben halt, wie gesagt, drei Monate vor Lockdown den Laden aufgemacht und haben da viel Herzblut und Geld und so weiter, auch Hoffnungen reingesteckt.
00:03:31
Speaker
Und der große Vorteil war halt, dass wir durch das Gesundheitshandwerk und so weiter offen lassen konnten.
00:03:41
Speaker
Und ich bei meinem damaligen Arbeitgeber auf Kurzarbeit gehen konnte und so zu Hause das Homeschooling und die Kinderbetreuung übernehmen konnte.
00:03:49
Speaker
Ja, stimmt.
00:03:51
Speaker
Das bleibt dann auch als systemrelevant nicht aus.
00:03:54
Speaker
Nee, nee, richtig.
00:03:55
Speaker
Und ich sage mal, jetzt sind die Schulen dicht und irgendeiner muss auf die Kinder aufpassen.
00:04:00
Speaker
Und so haben wir uns dann damals da durchgeboxt, meine Frau den Laden aufgehalten und ich das Homeschooling gemacht.
00:04:08
Speaker
Okay.
00:04:09
Speaker
Bis dann irgendwann...
00:04:10
Speaker
ich sage mal, alles vorbei war und dann haben wir, also Lockdowns wieder aufgehoben waren, dann haben wir gesagt, okay, jetzt steige ich mit ein, jetzt mache ich den Quereinsteiger, verschiedene Kurse und seitdem bin ich jetzt auch dann mit in der Hörankustik.
00:04:26
Speaker
Total spannend, weil ich habe gerade auch mal mich so erinnert.
00:04:29
Speaker
Ich habe ja meine Agentur im Oktober 2019 gegründet, also dann kurz vor euch und bin dann ja auch in dieselbe Falle reingetappt und ich habe gerade auch mal nachgeschaut.
00:04:38
Speaker
Ich war tatsächlich dann auch im Januar 2020 bei euch vor Ort und habe da Promotion in der Abottege gemacht.
00:04:44
Speaker
Das war meine Rechnung Nummer 11, also noch ganz, ganz am Anfang meiner Agentur.
00:04:48
Speaker
Von daher haben wir da tatsächlich eine kleine gemeinsame Vergangenheit auch schon vor, den Akustikpionieren, die jetzt ja relativ frisch erst bei euch dazugekommen sind.
00:04:59
Speaker
Die war auch sehr erfolgreich damals, die Promotion-Aktion.
00:05:01
Speaker
Die hat also ein halbes Jahr später noch Kunden während der Corona-Zeit hier reingeströmt.

Bedeutung von Marketingstrategien

00:05:06
Speaker
Ja, das geht runter wie Öl.
00:05:08
Speaker
Aber das ist auch genau, man muss natürlich auch speziell, wenn man Gründe natürlich auch sich Aufmerksam machen, aber ich predige ja auch immer in Anführungsstrichen natürlich auch in der laufenden Geschäftszeit, wenn man auch schon länger dabei ist, ja, wer wirbt, ist einfach länger in aller Munde und wenn man dann noch ein bisschen außergewöhnliche Dinge tut, die eben so vielleicht über den Tellerrand rausschauen, dann bleibt man schon nachhaltig in Erinnerung.
00:05:29
Speaker
Und es freut mich natürlich auch, wenn ich da einen kleinen Beitrag dazu leisten konnte, dass der Start dann auch trotz der Pandemie vielleicht noch halbwegs charmant gelaufen
00:05:36
Speaker
Doch, hat funktioniert und das ist auch der Grund, weshalb wir dann wieder zusammengekommen sind bei den Pionieren.
00:05:42
Speaker
Sehr schön, man sieht sich im Leben immer zweimal.
00:05:45
Speaker
Genau, du bist langfristig in Erinnerung geblieben.
00:05:48
Speaker
Ja, scheinbar einigermaßen positiv.
00:05:52
Speaker
Also gerade Thema Marketing behandeln wir hier ja dann doch recht viel und
00:06:02
Speaker
Ja, also Gesundheitsberuf, man durfte offen bleiben und alles drum und dran, aber wenn man halt drei Monate Vorlauf hat, da hat man sich noch keine Stammkundschaft aufgebaut, die regelmäßig wiederkommt.
00:06:14
Speaker
Also ja, einige sind dann in der ersten Versorgung dann gerade mal angelangt.
00:06:20
Speaker
Vielleicht möchtet ihr mal erzählen, was ihr so in den ersten drei Monaten vor der Pandemie quasi alles gemacht habt, um an Kunden zu kommen, weil
00:06:31
Speaker
Die fallen ja nicht vom Himmel.
00:06:35
Speaker
Nein, das Schlimme ist ja gerade bei uns in der Branche, die müssen ja auch immer noch von einem HNO generiert werden.
00:06:40
Speaker
Ja.
00:06:41
Speaker
Du brauchst ja halt einen Kundenproduzenten.
00:06:46
Speaker
Nein, wir sind eigentlich relativ harmlos gestartet.
00:06:52
Speaker
Wir haben den Laden aufgemacht, haben ein kleines Eröffnungsevent gemacht mit Currywurst und
00:07:02
Speaker
Einladungskarten und so weiter verteilt, verschickt und überall in Geschäften ausgelegt.
00:07:08
Speaker
Und dann haben wir, wie gesagt, den Klaus mal engagiert, um hier im Kaufland, war es damals, eine Promotion-Aktion zu machen.
00:07:17
Speaker
Wir haben halt den einen Vorteil, wir sind direkt gegenüber von dem Kaufland, wir teilen uns quasi auch den Parkplatz, von daher ist die Kundenfrequenz hier bei uns relativ gut.
00:07:26
Speaker
Das ist auch immer eine schöne Anekdote.
00:07:28
Speaker
Wir haben damals aufgemacht und unser allererster Anrufer, der fragte nicht, wann habt ihr auf oder was kosten bei euch die Hörgeräte oder irgendwas.
00:07:37
Speaker
Er fragte, habt ihr Parkplätze?
00:07:38
Speaker
Das war ganz interessant damals.
00:07:43
Speaker
Und wir haben gesagt, ja, wir haben Parkplätze ohne Ende.
00:07:45
Speaker
Sie können sogar fast in den Laden reinfahren und dann hatten wir unseren ersten Kunden damit.
00:07:50
Speaker
Das ist schon eine interessante Frage.
00:07:55
Speaker
Scheinbar gibt es einige, die keine Parkpilze haben.
00:07:58
Speaker
Barrierefreiheit ist wichtig in dem Job, in der Branche auch.
00:08:04
Speaker
Groß viel andere Aktionen haben wir eigentlich gar nicht wirklich gemacht.
00:08:09
Speaker
Wir waren halt noch, wie gesagt, in der Planung auch.
00:08:11
Speaker
Wir haben ein bisschen Zeitungswerbung gemacht.
00:08:13
Speaker
Wir hatten unsere drei lokalen Zeitungen, die hatten wir eingeladen und die Bürgermeister.
00:08:19
Speaker
ich sag mal so, den Standard, den man eigentlich macht, um ein bisschen Öffentlichkeit zu haben und das hat erstmal ausgereicht.
00:08:28
Speaker
Ja, das ist ja erstmal eine schöne Geschichte.
00:08:31
Speaker
War das denn von Anfang an geplant, dass du mit ins Unternehmen gehst?
00:08:36
Speaker
Ja, irgendwann später auf jeden Fall.
00:08:39
Speaker
So schnell war es noch nicht geplant.
00:08:41
Speaker
Ja.
00:08:42
Speaker
Weil wir hatten eigentlich, also eigentlich war ja so geplant, okay, wir haben einen Standbein, einen mit einem festen Job, der ein festes Einkommen hat und wir haben dann den Laden nebenbei, den wir ganz sporadisch, ganz gemütlich aufbauen, bis der ordentlich rund läuft und ja, das Ganze trägt und dann, dass man dann mit reinkommt.
00:09:03
Speaker
So sind wir ein bisschen ins kalte Wasser geworfen worden, mussten ein wenig improvisieren, aber es hat uns ganz gut da durchgetragen.
00:09:11
Speaker
Ja,
00:09:13
Speaker
Also was mir damals schon aufgefallen ist, und zwar sehr positiv aufgefallen ist, dass ihr von Beginn an versucht habt, eine eigene Marke auch zu kreieren, die sowohl mit einem kreativen Namen ist, weil das Herz mit TZ geschrieben wird, also so eine Anlehnung an die Akustik, und eben auch sehr, sehr viel mit Bildern von Jessica und Corporate Design aufgebaut habt.
00:09:36
Speaker
Gab es da von Anfang an eine Strategie oder hattet ihr da irgendeine Beratung von außerhalb, die euch da ein bisschen mit an die Hand genommen hat?
00:09:43
Speaker
Beratung hatten wir gar keine.
00:09:45
Speaker
Ich bin in meiner früheren Berufslaufbahn mal im Autohaus gewesen, war da fürs Marketing auch zuständig.
00:09:54
Speaker
Und da ist halt sehr viel durchgeplant, was das Marketing angeht, wo gar keine Eigenständigkeit bei ist für den jeweiligen Händler, sondern man kriegt das oben konzernmäßig, CI-mäßig übergestülpt und kann vielleicht noch sein Logo dabei knallen.
00:10:12
Speaker
aber in der Zeit hatte ich mich schon viel mit Marketing auseinandergesetzt und habe dann gesagt, okay, wenn wir das machen, dann machen wir unsere eigene CI.
00:10:23
Speaker
Dann gehen wir an die ganze Sache dran wie ein großer Konzern.
00:10:28
Speaker
Wir haben unsere eigene CI, wir haben immer die Farben, wir haben eine eigene Schriftart, die wir in jedem Dokument, in jeder Visitenkarte, jeder Werbung mitbenutzen.
00:10:39
Speaker
Wir weichen von diesen Farben nicht ab und wir gehen den

Beitritt zur Akustikpioniere Gemeinschaft

00:10:45
Speaker
eigenen Weg.
00:10:45
Speaker
Wir machen Werbung für uns.
00:10:47
Speaker
Also wir bewerben uns als Jesse oder als mich und wir bewerben keine Hörgeräte.
00:10:57
Speaker
Weil wenn ich jetzt hergehe und mir Hersteller X raussuche und da Hörgerät Y...
00:11:05
Speaker
Diese Werbung, die finde ich von oben in Hamburg bis unten in München, in ganz Deutschland, überall.
00:11:14
Speaker
Da habe ich dann eine Herstellerwerbung, wo ich Werbung für den Hersteller mache und habe vielleicht irgendwo unten mein Logo drin, aber die ist austauschbar.
00:11:21
Speaker
Das kann jeder Akustiker, das macht jede Kette irgendwo.
00:11:24
Speaker
Aber ich habe gesagt, wir wollen dann unser eigenes Ding aufbauen und wir machen, ja...
00:11:29
Speaker
Gerade jetzt auch, wir machen nicht die Werbung für die Hörgeräte, sondern wir machen die Werbung für uns als Person, für uns als Handwerker, für unsere Arbeit in dem Moment.
00:11:39
Speaker
Und das ist dann dieses Alleinstellen, ich sag mal, das hervorheben, was kein anderer macht.
00:11:46
Speaker
Hörgeräte verkaufen macht jeder Hörakustiker in Deutschland, aber die Arbeit, die Anpassung, die Freundlichkeit, die wir machen, die finden sie halt wirklich nur hier und das wollten wir rausbringen.
00:12:00
Speaker
Okay, ja, das macht ja absolut Sinn.
00:12:02
Speaker
Also gerade, wenn man sich ein bisschen auskennt mit den Themen, das Wort Austauschbarkeit, das ist auch etwas, was uns immer wieder begleitet und was uns ja dann auch gerade, was die Pioniere angeht, sehr motiviert.
00:12:19
Speaker
dass sich halt der jeweilige Akustiker, der dann quasi auch diesen Gebietsschutz hat, da gibt es halt keinen nebenan, der die gleiche Werbung nochmal hat.
00:12:27
Speaker
Und auch mit den Materialien, die wir ja zur Verfügung stellen, auch damit kann ja jeder nochmal selbst entscheiden, was genau er oder sie dann damit tut.
00:12:37
Speaker
Und
00:12:38
Speaker
Und ja, was hat euch denn dann dazu bewegt und auch überzeugt?
00:12:43
Speaker
Also ich meine, anhand dessen, was du erzählt hast, kann man das sicher schon ein bisschen zusammenreimen.
00:12:47
Speaker
Aber magst du mal erzählen, wie so das erste Gefühl war, als ihr von den Akustikpionieren dann auch von Klaus gehört habt?
00:12:57
Speaker
Ja, wie sind wir zu den Akustikpionieren gekommen?
00:13:00
Speaker
Wir haben eine E-Mail gekriegt.
00:13:01
Speaker
Das ist schon mal gut.
00:13:02
Speaker
Marketing.
00:13:04
Speaker
Genau.
00:13:04
Speaker
Der Klaus hatte uns damals, was ist das?
00:13:08
Speaker
drei Monate, vier Monate her, hatte uns eine E-Mail geschickt, weil wir haben uns damals auch mit dem Radarhörtest, den hatten wir uns als Differenzierungsmerkmal hier ins Haus geholt und haben gesagt, zum einen der Name ist gut, die Idee dahinter, die ist toll, mit einem Radar, das kriege ich jedem Kunden erklärt und wenn ich dann sage Verkehrshörtest mit Plakette und so weiter, da kann jeder Kunde was mit anfangen.
00:13:35
Speaker
Und das hatte uns halt
00:13:37
Speaker
damals, bevor den Akustikpionieren, ganz gut gefallen.
00:13:40
Speaker
Das haben wir uns hier ins Haus geholt.
00:13:41
Speaker
Das ist auch ganz gut angenommen worden.
00:13:44
Speaker
Und zwar auch angenommen worden, obwohl wir da gar nicht groß mit in die Werbung gegangen sind.
00:13:49
Speaker
Also wir haben, wenn ein Kunde hier hingekommen ist zum Hörtest, haben wir ihm das mit angeboten und gesagt, wir können mal gucken, wie sind sie so im Verkehr unterwegs.
00:13:57
Speaker
Haben das aber gar nicht groß in die Werbung mit aufgenommen.
00:14:00
Speaker
Das ist von den Kunden, bei denen wir dann diesen normalen Hörtest gemacht hatten und dann im Anschluss den Radar-Hörtest,
00:14:07
Speaker
unheimlich gut aufgenommen worden.
00:14:08
Speaker
Und das ist auch einer unserer großen Vorteile.
00:14:12
Speaker
Unsere Kunden reden ganz gerne über uns.
00:14:15
Speaker
Die empfehlen unheimlich gerne weiter.
00:14:18
Speaker
Und dann halt auch mit diesem Radarhörtest, das ist ganz gut rückgegangen.
00:14:23
Speaker
Ja, und ich glaube, aufgrund dessen waren wir beim Klaus in der Datenbank.
00:14:29
Speaker
Dann haben wir irgendwann die E-Mail bekommen, hier, wir haben die Akustikpioniere, ist ganz neu, guckt mal rein.
00:14:35
Speaker
Und dann hatte ich mich beim Klaus gemeldet und gesagt, lass mal reingucken, ich will mal kurz schnuppern, was ihr da so habt.
00:14:42
Speaker
Und es hat auf Anhieb mir persönlich ganz gut gefallen.
00:14:46
Speaker
Es waren tolle Ansätze drin.
00:14:48
Speaker
Ihr habt eine Themenwelt gehabt mit hörbaren
00:14:53
Speaker
ich weiß gerade nicht mehr, wie sie hieß, das war mit den ganzen Rezepten.
00:14:55
Speaker
Hörbar lecker.
00:14:58
Speaker
Hörbar lecker, genau.
00:14:59
Speaker
Also das hat mir persönlich unheimlich gut gefallen, weil wir auch sowas ähnliches mal gemacht haben.
00:15:03
Speaker
Wir haben zum Beispiel Kochlöffel mal gravieren lassen und auf dem Stabfest verteilt und haben das Ganze so vermischt.
00:15:13
Speaker
Jeder Akustiker hat so sein eigenes Rezept, um mit dem Klang umzugehen.
00:15:17
Speaker
Jeder Hersteller mischt so seinen eigenen Klang zusammen und geht mit den Geräuschen ein bisschen anders um.
00:15:22
Speaker
Und daraus machen wir dann so das Rezept des Hörens.
00:15:25
Speaker
Und wie ich dann von euch diese Hörbar lecker gesehen habe, das hat direkt gefunkt.
00:15:31
Speaker
Direkt auch mit den Rezepten zum Ausdrucken, um in den Kundenbereich zu legen.
00:15:35
Speaker
Und es sah halt hochprofessionell aus.
00:15:39
Speaker
Und trotzdem war es halt, passte es in unser Konzept, wir machen Werbung für uns, die kein anderer irgendwo macht.
00:15:45
Speaker
Und wir bewerben nicht die Hörgeräte mit so einer großen Herstellerwerbung, die austauschbar in ganz Deutschland ist.
00:15:51
Speaker
Mhm.
00:15:52
Speaker
Das war so dieser erste Ansatzpunkt.
00:15:55
Speaker
Und dann kam über kurze Zeit später ja der Hinweis oder diese Weiterentwicklung in Richtung Social Media.
00:16:04
Speaker
Und das war für uns bis jetzt Brachland.
00:16:08
Speaker
Da haben wir uns komplett daraus von weggehalten.
00:16:13
Speaker
Also wir hatten bis jetzt zwar mal einen Facebook-Account,
00:16:17
Speaker
weil er halt da sein musste, so als Visitenkarte, aber da seit vier, fünf Jahren nichts drin gemacht oder mal ausprobiert.
00:16:24
Speaker
Und wir machen diese coole Werbung, diese vor allem hochprofessionell ausdehnende Werbung in dem Social-Media-Bereich und haben gesagt, gut, da steigen wir mit ein.

Integrierter Marketingansatz

00:16:35
Speaker
Das können wir mit uns auch vereinbaren und eventuell auch mal irgendwo mit, ich sag mal, unsere Bilder vielleicht mit reinbringen, dass wir da ein bisschen mit in die Hand nehmen.
00:16:44
Speaker
Das passt aber ganz gut ins Konzept.
00:16:46
Speaker
Und es sieht hoch professionell aus und es ist einfach zu handeln.
00:16:51
Speaker
Auch für jemanden, der Social Media keine Ahnung hat.
00:16:54
Speaker
Ja, genau.
00:16:55
Speaker
Die Schwierigkeit ist ja häufig, selbst wenn, das haben wir ja so als Erfahrung gemacht im letzten Jahr.
00:17:02
Speaker
Die Sachen sehen ja schon seit Beginn professionell aus, nur die Zeit fehlt halt so ein bisschen, das dann noch weiter herzurichten, dann vielleicht gegebenenfalls nochmal sein Logo draufzupacken und das dann auch zu posten, das dann regelmäßig zu machen vor allem.
00:17:16
Speaker
Und ihr habt ja normalerweise andere Sachen zu tun.
00:17:20
Speaker
Genau.
00:17:21
Speaker
Und da versuchen wir halt immer so Lösungen zu finden und das haben wir eben dieses Jahr eingeführt, dass wir den Akustikern eben die Möglichkeit bieten, quasi mit einer einmaligen Verknüpfung,
00:17:33
Speaker
zu einer Plattform, dass sie mal grundsätzlich sichtbar sind auf Social Media.
00:17:38
Speaker
Das ersetzt nicht alles, aber es ist schon mal so ein Grundrauschen und dann kann man ja darauf noch aufbauen.
00:17:47
Speaker
Genau.
00:17:47
Speaker
Das ist ja auch der Ansatz, den wir haben.
00:17:49
Speaker
Also wir wollen halt eine Rundum-Sichtbarkeit.
00:17:51
Speaker
Ich sage immer 360 Grad Sichtbarkeit haben.
00:17:54
Speaker
Da gehört halt heute Social Media definitiv dazu, weil wir uns einfach nicht versperren können und dürfen, weil es wirklich ein wichtiger Kanal ist.
00:18:01
Speaker
Und wir haben es jetzt eben automatisiert in unserem Programm mit drin.
00:18:04
Speaker
Und wie ich es schon mal angedeutet habe, jetzt haben wir ja auch immer mehr, die eben dann diese Kampagnen dann auch mit passenden Flyern, Anzeigen eventuell oder eben Auslagen im Fachgeschäft bis hin zum Basantenstopper und den ein oder anderen Bildern im Fachgeschäft dann immer wieder neu gestalten.
00:18:19
Speaker
Und dann wird natürlich ein Schuh draus.
00:18:21
Speaker
Es ist aber trotz allem so, und das ist mir auch immer ganz wichtig, man muss das Ganze eben so wie so ein Baukasten sehen.
00:18:25
Speaker
Man kann sich da rauspicken, was einem gefällt.
00:18:28
Speaker
Und wenn einem etwas nicht gefällt, dann muss man das nicht tun.
00:18:30
Speaker
Es gibt keine Live-Aufpflichtungen.
00:18:32
Speaker
Wir haben Angebote, die unglaublich vielfältig sind.
00:18:35
Speaker
Was ist bei dem Bereich Marketing?
00:18:36
Speaker
Ich glaube, da haben wir eigentlich keine Lücke mehr mit drin.
00:18:38
Speaker
Und dazu kommen eben noch Fortbildungen, die wir anbieten.
00:18:41
Speaker
Also es ist wirklich ein spannendes Projekt, was jetzt auch nach der Anfangszeit, weil wir bewusst ein Jahr auch nicht in die Offensive gegangen sind, jetzt wirklich aus meiner Sicht keine Ecken und Kanten mehr hat, sondern alles schön rund geschliffen ist, dass man wirklich sagt, so, jetzt kann man mit ein bisschen Stolz, aber auch mit viel Vorfreude die Sichtbarkeit auch ein bisschen so von anderen Akustikern dann mitsehen.
00:19:02
Speaker
Ja, deswegen haben wir ja auch unter anderem jetzt Leute aus den Pionieren hier im Podcast.
00:19:09
Speaker
Ja, und mich freut es natürlich ganz besonders, weil, wie gesagt, wir haben uns da ja zu Beginn der Gründung ja schon mal kennengelernt, dann ein bisschen aus den Augen verloren, aber jetzt nicht im negativen Sinne, sondern jeder war eben so in seinem Dunstkreis tätig.
00:19:20
Speaker
Dann über diese E-Mail, weil eben es vor den Akustikpionieren auch die Radarlizenz auch noch einzeln gab, die jetzt künftig nur noch in der Mitgliedschaft mit integriert ist.
00:19:29
Speaker
Und da habe ich dann mal Kontakt aufgenommen.
00:19:31
Speaker
Und dann zu wissen, okay, da ist die Firma Hören mit Herz, da sind Leute, die machen das auch mit Herz, ja, und die haben damals schon tolle Ideen gehabt und haben sich weiterentwickelt.
00:19:40
Speaker
Da war ich natürlich sehr neugierig, ob unsere Konzeption da ankommt.
00:19:44
Speaker
Und umso mehr habe ich mich gefreut, dass jemand, der so auf Individualität
00:19:47
Speaker
Wert legt, trotzdem erkannt hat, dass wir halt sehr individuelles Marketing durch den Gebiet zu uns machen und anders sind als die anderen.
00:19:53
Speaker
Und das ist immer das Wichtige.
00:19:55
Speaker
Seid angenehm anders als alle anderen.
00:19:57
Speaker
Diese bekannten 5 As, wenn man die sich mal vor Augen führt und wenn man dann mit offenen Augen durch die Stadt X oder Y läuft und mal die Akustiker vergleicht, ja, dann schlägt man die Hände vom Kopf zusammen, weil da halt manchmal, zumindest mal von außen betrachtet, keine Differenzierung betrieben wird.
00:20:14
Speaker
Intern kann ich es schwer beurteilen, weil ich glaube schon, dass jeder sein eigenes Konzept hat und da auch viel Herzblut reinbringt.
00:20:21
Speaker
Aber es sollte nach außen auch transportiert werden, denn der Endkunde, nach was kann er sich denn richten?
00:20:26
Speaker
Der kann sich nach einer ersten Beratung vielleicht sagen, oh, hier ist es besser oder da gefällt es mir gut.
00:20:31
Speaker
Aber dazu müssen wir ihn ja erstmal bewegen.
00:20:33
Speaker
Ja.
00:20:36
Speaker
Das ist ja auch, ich sage mal, das finde ich oder...
00:20:39
Speaker
sage ich immer, ist mein großer Vorteil, den ich habe, dass ich branchenfremd bin und da reingekommen bin.
00:20:48
Speaker
Das sage ich auch immer.
00:20:49
Speaker
Anfangs, als wir den Laden hier geöffnet haben, ich bin hier reingekommen und habe gesagt, Hersteller XY, noch nie von gehört.
00:20:57
Speaker
Und das wird, ich sage mal, 90 Prozent der Kunden, die hier bei uns in den Laden reinkommen,
00:21:03
Speaker
so sein, für die ist ein Hörgerät, ja, ich brauche das jetzt, hat mein Arzt gesagt, ist mir verschrieben worden, aber ich kenne mich mit den Marken, die es da gibt, nicht aus.
00:21:15
Speaker
Das ist da jetzt eine Firma Oticon, eine Firma Audioservice, eine Firma Phonak, wie auch immer sie alle heißen, das sind Namen, die kennen unsere Kunden erstmal nicht, wenn die den Laden hier betreten.
00:21:25
Speaker
Andersrum, ich kann jedem, den ich auf der Straße sehe, kann ich fragen, Mercedes, Opel, Audi, kennen die alle.
00:21:31
Speaker
Ja.
00:21:32
Speaker
Von daher, das sind so Marken, die sind allen bekannt, aber Hörgerätefirmen sind nicht jedem bekannt.
00:21:38
Speaker
Und wenn ich dann noch kleiner werde, was für Modelle bringen die Hersteller denn raus oder wie differenzieren die sich?
00:21:45
Speaker
Da ist dann der Kunde völlig aufgeschmissen.

Herausforderungen in der Hörbranche

00:21:49
Speaker
Und das ist ja das, wo ich ihn unterstützen muss.
00:21:52
Speaker
So, und das kann ich aber nicht von außen.
00:21:54
Speaker
Ich muss ihn von außen irgendwo, wie Klaus ja gerade schon sagte,
00:21:58
Speaker
in den Laden reinbringen und ihn da ansprechen und motivieren.
00:22:03
Speaker
Und dann kann ich ihm hier drin diese ganze Welt näher bringen.
00:22:07
Speaker
Aber das muss ich irgendwie von außen schaffen, ihn da anzulocken.
00:22:11
Speaker
Absolut.
00:22:12
Speaker
Das ist auch, was Andreas, unser Mitbegründer, der Akustik-Pionier, auch immer sagt, er spricht immer von Lenkungsmarketing.
00:22:18
Speaker
Wir müssen die Leute einfach in unseren Laden lenken, damit wir unsere Stärken dann auch ausleben können.
00:22:23
Speaker
Und da geht es eben um die Schlagwort der Differenzierung anderer Auftritt nach außen, sympathischer Auftritt.
00:22:28
Speaker
Und eben nicht die klassische Hörgerätewerbung, wo ein Hörgerät drauf ist und am besten noch irgendwelche technischen Funktionen mit einem englischen Begriff, mit dem keiner was anfangen kann.
00:22:38
Speaker
Und das ist etwas, wo eben bei mir mit über 30 Jahren in der Branche, ja, da gab es zwischendurch auch mal Highlights, was die Werbung der Hersteller anging.
00:22:45
Speaker
Da waren schon auch mal coole Sachen dabei, aber im Regelfall, irgendwie hat es sich 30 Jahre nicht verändert.
00:22:50
Speaker
Und dann haben wir gesagt, komm, da greifen wir mal an, weil es mir einfach darum geht, dass die kleinen inhabergeführten Betriebe einfach weiterhin in der Sichtbarkeit da sind und eben die Möglichkeit haben.
00:23:01
Speaker
Und das ist ja unser gemeinsames Projekt mit der Akustik Pionieren,
00:23:04
Speaker
einfach als Gemeinschaft Dinge umsetzen können, die man als Einzelner niemals schaffen würde.
00:23:09
Speaker
Weil, Christian, du weißt, wenn du selber mit im Marketing auch schon mal gearbeitet hast, was wirklich hochprofessionell erstellter Content kostet und das könnte sich kein einzelnes Mitglied leisten, was wir hier rausgeben.
00:23:22
Speaker
Es geht auch nur über die Gemeinschaft.
00:23:24
Speaker
Wir brauchten auch diese knapp 50 Mitglieder, die wir da zu Beginn auch schon fast waren, nur um überhaupt mal kostendeckend zu arbeiten.
00:23:32
Speaker
Ja, und jetzt sind wir an dem Punkt, wo wir sagen, so, jetzt müssen wir kümmern und dürfen wir wachsen.
00:23:37
Speaker
Und ja, das ist immer noch die große, große Vision, einfach euch Akustikpionieren Dinge an der Hand geben zu können, die alleine nicht meinem Ansatz in der Lage wären, umzusetzen.
00:23:48
Speaker
Sowohl von der Zeit als auch vom Budget her.
00:23:50
Speaker
Ja, der Ansatz passt.
00:23:53
Speaker
Das ist schon mal gut.
00:23:54
Speaker
Du bist einverstanden, dass wir da noch weitermachen.
00:23:58
Speaker
Ja, auf jeden Fall.
00:24:00
Speaker
Ich bin gespannt auf neue Ideen.
00:24:01
Speaker
Also die Ideen, die ihr bis jetzt hattet, waren gut.
00:24:05
Speaker
Vor allem waren sie sehr schön umgesetzt, sehr professionell, mit einer tollen, klaren Sprache.
00:24:11
Speaker
Und eine Sprache, die den normalen Menschen auf der Straße anspricht, die er verstehen kann und nicht dieses hochtechnisierte Akustiker-Kauder-Welt.
00:24:21
Speaker
Danke dafür.
00:24:23
Speaker
Ja, das ist wirklich auch der Blick und deswegen bin ich mir auch dankbar.
00:24:26
Speaker
Also ob jetzt Quereinsteiger oder auch Gabor, der ja mit der Branche, bevor er mit mir in Kontakt kam, noch gar nichts zu tun hatte, die haben meistens den besten Blick drauf, weil es einfach wirklich so ist, weil man ja teilweise in seiner eigenen Technikwelt verstrickt ist.
00:24:40
Speaker
Und wir hatten ja einen Podcast-Gast, den lieben Harald, nochmal Grüße an dieser Stelle,
00:24:45
Speaker
der dann ein bisschen aus der Vergangenheit erzählt hat.
00:24:48
Speaker
Und Gabor hat halt dann irgendwie gefühlt 20, 30 Prozent nur verstanden.
00:24:51
Speaker
Ja, weil da halt dann Fachbegriffe dabei waren, die natürlich jeder Akustiker abnickt.
00:24:55
Speaker
Aber genau das ist es.
00:24:56
Speaker
Diese Brille setzen wir uns immer wieder auf.
00:24:58
Speaker
Es muss zugänglich sein für den Endkunden.
00:25:00
Speaker
Und dem muss die ganze Sache dann schmecken letztendlich.
00:25:04
Speaker
Und das ist das Schöne, dass wir da den Impulse haben.
00:25:06
Speaker
Und ja, an Ideen mangelt es uns nicht.
00:25:09
Speaker
Aber das ist ja auch das Schöne.
00:25:10
Speaker
Und da bin ich auch mal gespannt, was vielleicht von eurer Seite auch noch kommt.
00:25:13
Speaker
Weil wir ja natürlich immer sehr stark auf die Mitglieder auch hören, was die sich wünschen an Themenwelten oder Videowelten, wie man es dann nennen mag.
00:25:20
Speaker
Weil wir da natürlich auch gemeinschaftlich dann wie so ein Schwarmwissen haben und coole Ideen entwickeln können.
00:25:26
Speaker
Ja, es gibt ja demnächst dann auch wieder ein Treffen vor der nächsten Euha.
00:25:30
Speaker
Da wird es auch sehr viel Brainstorming geben, voraussichtlich.
00:25:34
Speaker
Zumindest war das letztes Mal so.
00:25:36
Speaker
Und ihr zwei habt gerade beide so diese Brille des Menschen,
00:25:44
Speaker
mal angesprochen von demjenigen, der eigentlich einen Bedarf hat.
00:25:48
Speaker
Und das darf man sich in jeglicher Hinsicht immer wieder mal diese Brille aufsetzen.
00:25:56
Speaker
Im Marketing sowohl, aber auch im Service.
00:26:01
Speaker
Also was erwartet denn ein Kunde, wenn er die Tür reingeht?
00:26:05
Speaker
Wie fühlt sich diese Person?
00:26:07
Speaker
Fühlt sich diese Person sicher und hat jetzt Bock auf ein Hörgerät?
00:26:11
Speaker
Oder ist eher so, naja, mein Arzt hat halt eben gesagt,
00:26:14
Speaker
Ich brauche da wohl was.
00:26:16
Speaker
Der hat da auch so einen Hörtest gemacht und hat mal gesagt, ich soll mir mal einen Akustiker suchen und das steht jetzt da.
00:26:21
Speaker
Diese Person ist, nehme ich mal an, eher verunsichert.
00:26:25
Speaker
Den muss man abholen und zuerst mal in den Laden lenken.
00:26:29
Speaker
Da fängt es an und da geht es dann aber auch weiter.
00:26:34
Speaker
Wie ist das denn aus deiner Sicht, Christian, oder wie hast du das denn für dich erlebt?
00:26:39
Speaker
Also du bist ja von Anfang an zwar irgendwie mit im Laden drin, aber in der Beratung und so weiter und so fort.

Einzigartige Kundeninteraktionen

00:26:46
Speaker
Seit wann spielst du da so quasi mit, dass du auch wirklich sehr aktiv mit den Kunden interagierst?
00:26:55
Speaker
Also interagieren schon, seit ich quasi im Laden hier mit drin bin, was jetzt Termine angeht, Telefon annehmen und so weiter und dann relativ schnell den Service übernehmen.
00:27:08
Speaker
Ich sage mal, Kunde kommt rein, ich habe Problem X, mein Hörgerät macht nichts mehr, das wird durchgecheckt, wird gereinigt.
00:27:14
Speaker
Also halt diesen Standardservice, den habe ich relativ schnell übernommen, um meiner Frau halt den Rücken freizuhalten, dass sie Termine machen konnte, Beratung anpassen, also die Sachen quasi die Geld bringen.
00:27:25
Speaker
dass wir uns das so aufgeteilt haben.
00:27:28
Speaker
Und seit, lasst mich jetzt nicht lügen, seit knapp einem Jahr bin ich jetzt auch in Beratung, Anpassung und so weiter mit tätig.
00:27:41
Speaker
Ich habe da in Lübeck, die hatten ein paar coole Kurse in der Richtung, sodass ich auch mal die Schule in Lübeck kennenlernt durfte, wie quasi jeder Akustiker.
00:27:49
Speaker
Von denen, die alle erzählen.
00:27:51
Speaker
Ja, ja, genau.
00:27:51
Speaker
Ja,
00:27:54
Speaker
Und seitdem habe ich mich dann auch an Beratung, Anpassung und so weiter mit herangetraut.
00:27:59
Speaker
Und das ist schon mal ein echt tolles Erlebnis, je nachdem, was man für einen Kunden vor sich hat, wie die darauf reagieren, mit welchen Vorstellungen oder Wünschen oder auch Vorängsten man hier reinkommt.
00:28:15
Speaker
Mein Hörgerät und damals mein Opa, so ein riesengroßes Teil.
00:28:19
Speaker
Und dann kann man die abholen und beruhigen und so Sachen.
00:28:22
Speaker
Das ist schon mal ganz interessant.
00:28:25
Speaker
Gerade wenn man aus einer ganz anderen Ecke kommt und gar keinen Kundenkontakt vorher so hatte.
00:28:29
Speaker
Ja, sehr spannend.
00:28:30
Speaker
Du hattest vorhin auch erzählt, dass du ja in der Konzeption von Beginn an natürlich auch schon mit drin warst und da eben auch dein Vorwissen aus der anderen Branche eingebracht hast.
00:28:40
Speaker
Habt ihr euch im Vorfeld auch ein bisschen unterhalten?
00:28:43
Speaker
Wie wollt ihr euch differenzieren?
00:28:44
Speaker
Wir hatten jetzt ja schon mal den Radarhörtest.
00:28:47
Speaker
Wir hatten so ein bisschen das persönliche CI und diese
00:28:51
Speaker
eben auch Personenmarke, die ihr da von Beginn an aufgebaut habt, mit kreativen Namen.
00:28:56
Speaker
Fallen dir jetzt so im Nachgang noch weitere Dinge ein, die ihr damals besprochen habt, umgesetzt habt oder Dinge, die ihr vielleicht noch in Zukunft einführt?
00:29:04
Speaker
Wir sind immer auf der Suche nach zum Beispiel Werbemitteln, die nicht jeder hat.
00:29:16
Speaker
Das ist immer so, ich habe eben schon von diesem Kochlöffel gesprochen, den kann man total cool mit einem ordentlichen Flyer verknüpfen und auf dem Stadtfest rausgeben.
00:29:26
Speaker
Man hat direkt, ja zum einen, ich habe ein Geschenk übergeben, was jeder jeden Tag unter Umständen in der Hand hat.
00:29:33
Speaker
Also diesen Gebrauchsgegenstand, der irgendwo einen Sinn ergibt, der gut verknüpft wird und den ich aber auch in ein Gespräch dann mit einbinden kann.
00:29:40
Speaker
Kochlöffel, warum kriege ich das?
00:29:41
Speaker
Kochlöffel, ja so und so aus dem und dem Grund.
00:29:45
Speaker
das haben wir uns dabei gedacht.
00:29:46
Speaker
Und das Stadtfest, wo wir das damals verteilt haben, das hat einen unheimlich positiven Effekt gehabt.
00:29:54
Speaker
Ganz viele Leute haben das angenommen, haben sich gefreut, ich kriege was geschenkt und haben aber auch diesen Effekt dahinter, dieses Warum denn jetzt Rezept oder Kochen und so weiter mitgenommen.
00:30:05
Speaker
Da werden wir auch immer noch drauf angesprochen.
00:30:07
Speaker
Das ist jetzt gut, anderthalb, zwei Jahre auch her.
00:30:10
Speaker
Okay.
00:30:12
Speaker
Das heißt also, diese Langfristigkeit da drin, die ist ganz interessant, wenn man mal auf solche Werbeartikel geht, die ja kein Standard sind.
00:30:21
Speaker
Kugelschreiber, Feuerzeuge, Flaschenöffner, das kann ich überall kriegen.
00:30:26
Speaker
Aber ich muss ein bisschen was anderes machen und das vielleicht auch mit einer Geschichte verknüpfen.
00:30:31
Speaker
Absolut, absolut.
00:30:32
Speaker
Und dem Kunden da einen tollen Nutzen und vielleicht auch in dem Moment ein tolles Erlebnis mitbringen.
00:30:38
Speaker
Was wir auch damals mal gemacht haben, das war halt auch im Rahmen dieses Stadtfestes hier bei uns.
00:30:43
Speaker
Wir sind hergegangen, gerade auch um unsere eigene Marke aufzubauen.
00:30:47
Speaker
Wir haben uns ein Waffeleisen besorgt, ein eigenes, wo wir Logowaffeln im Stiel mitdecken können.
00:30:53
Speaker
Also du kriegst quasi dann von uns eine Waffel am Stiel und diese Waffel besteht aus unserem Logo.
00:31:00
Speaker
Okay.
00:31:01
Speaker
Kommt total cool an.
00:31:03
Speaker
Du stehst auf dem Stadtfest.
00:31:05
Speaker
Ihr kennt das selber, wenn ihr da drüber geht.
00:31:06
Speaker
Da kommt von irgendwo dieser leckere Waffelduft.
00:31:08
Speaker
Man kriegt direkt Hunger.
00:31:10
Speaker
Und dann habe ich eine Waffel, die ich am Stiel essen kann, wo ich mir die Finger nicht mehr dreckig mache.
00:31:16
Speaker
Und die dann auch noch ein Logo hat, die also wirklich speziell und anders aussieht.
00:31:20
Speaker
Und auch das führt wieder zu einem Gespräch,
00:31:25
Speaker
wo kommt die denn her und tolle Idee und so weiter.
00:31:27
Speaker
Aber man hat irgendwo mal ein Gespräch und auch wenn jetzt kein Kundenkontakt da rausgeht, weil es ist eine junge Familie, da ist noch kein Hörgerät in Sicht, aber trotzdem war man im Gespräch, es ist rund gegangen, es ist vielleicht bei Omas und Opas angekommen.
00:31:45
Speaker
Dieser Sprinkler-Effekt, sage ich mal, der ist damit ganz gut vorhanden.
00:31:51
Speaker
Auf jeden Fall.
00:31:53
Speaker
Super cool.
00:31:53
Speaker
Also sowohl der Kochlöffel als auch die Waffel mit Logo, da werden wir uns sicherlich nochmal im Nachgang unterhalten, weil das echt eine spannende Idee ist.
00:32:01
Speaker
Und genau darum geht es, um ein paar Dinge zu tun, die man halt vielleicht so nicht hat.
00:32:05
Speaker
Und das bleibt bei den Leuten wirklich nachhaltig in Erinnerung mit diesen Dingen.
00:32:09
Speaker
Ja, und du sagtest ja, so Feuerzeuge und sowas gibt es ja überall.
00:32:13
Speaker
Aber auch da eine kleine Anekdote, weil ich bei meinem Bruder ja viele, viele Jahre gearbeitet habe.
00:32:17
Speaker
Und der hat dann irgendwann mal angeführt an Weihnachten auch seine Geschenke, wie macht er immer.
00:32:21
Speaker
Und da gab es so Stabfeuerzeuge, mit denen man halt so Teelichte und solche Dinge gut einzüchten kann.
00:32:26
Speaker
Und hat da sein Logo draufgepackt.
00:32:28
Speaker
Und da fragen die Leute heute noch nach.
00:32:30
Speaker
Und auch da, es ist zwar ein Feuerzeug, was vielleicht woanders gibt, aber durch eine besondere Form und eine besondere Funktion davon auch im Kopf geblieben.
00:32:40
Speaker
Und ich bin nachhaltig begeistert von dem Kochlöffel Ihr Rezept für gutes Hören.
00:32:44
Speaker
Das ist echt ein spannendes Thema, was man vielleicht auch innerhalb der Akustikpioniere mal aufgreifen kann.
00:32:52
Speaker
Es ist einfach, es ist schnell gemacht.
00:32:54
Speaker
Man kriegt es auch, wenn man sich ein bisschen damit beschäftigt, bei vielen Werbemittelanbietern.
00:32:58
Speaker
Aber man muss es halt in dem Moment gut mit einer Geschichte verknüpfen.
00:33:02
Speaker
Ja, das ist immer wichtig.
00:33:03
Speaker
Ja, bei meinen Werbemitteln wundere ich mich schon immer wieder mal, okay, warum gibt es das?
00:33:10
Speaker
Aber wenn die Geschichte dazu passt, das ist...
00:33:12
Speaker
Daraus besteht ja Marketing letztendlich, dass die Kommunikation und die Kommunikation einfach plump hinschmeißen, hier das beste Hörgerät oder sonst irgendwas, das interessiert ja gar keinen.
00:33:22
Speaker
Also es ist nicht mal ein Bezug zum Alltag mit drin.
00:33:25
Speaker
Und wenn ich aber so etwas mache und dann natürlich auch, um die eigene Marke mit aufzubauen, ja,
00:33:33
Speaker
einfach mal losbrechen

Zukunftstrends in der Akustikindustrie

00:33:35
Speaker
damit, warum nicht?
00:33:35
Speaker
Und du sagst ja selbst, dass Aktionen, die ihr eineinhalb Jahre vorher gemacht habt, sogar heute noch irgendeinen Effekt haben.
00:33:43
Speaker
Und ja, ich sage immer wieder, bei vielen Werbegeschichten, häufig ist es eben so, dass du nicht...
00:33:55
Speaker
sehr direkt ein Ergebnis davon trägst und erzielst.
00:34:01
Speaker
Häufig ist eben das Langfristige, was du damit machst.
00:34:03
Speaker
Und das versuche ich halt auch letztendlich mit den Videos, die ja mein Part sind, mit aufzunehmen, dass die Sachen nicht nur heute
00:34:15
Speaker
sinnvoll sind und mit ins Thema passen, sondern langfristig.
00:34:18
Speaker
Dass man diese eben immer wieder mal auch einspielen kann.
00:34:21
Speaker
Unsere, also die Themenwelten, die von Steffi kommen,
00:34:27
Speaker
Das sind ja Qualitätssachen, die kannst du ausdrucken, du kannst da ein ganzes Haus voll plakatieren.
00:34:35
Speaker
Der eine macht es halt so, der andere möchte es so machen, der eine startet seinen Laden aus, der nächste seinen Messestand und diese Vielfalt, die wollen wir eben auch bieten und es kommen immer wieder ganz, ganz tolle Ideen aus der Community, aus den Pionieren selbst und
00:34:53
Speaker
die wir dann nach und nach wieder einführen.
00:34:54
Speaker
Wir haben demnächst wieder eine Neuerung, da können wir jetzt noch nicht so viel drüber sprechen.
00:35:00
Speaker
Aber darum geht es eben.
00:35:01
Speaker
Was braucht ihr und wie können wir das wieder gestalten, sodass es für die meisten in dem Moment direkt auch anwendbar ist, so wie sie es brauchen.
00:35:10
Speaker
Ja.
00:35:17
Speaker
Ja, was haben wir denn noch für Fragen?
00:35:19
Speaker
Hast du, Klaus, dir denn ein bisschen was aufgeschrieben im Voraus?
00:35:22
Speaker
Weil ihr habt natürlich schon mehr Kontakt gehabt, mehr auch schon miteinander gesprochen.
00:35:27
Speaker
Ich glaube, Christian, wir hatten nur ein, zwei Mal am Telefon erstmal das Vergnügen.
00:35:31
Speaker
Da ging es um irgendwelche Zugänge oder sonst irgendwas.
00:35:33
Speaker
Ja.
00:35:36
Speaker
Ja, also wir haben es im Vorfeld, ich fand einfach die Geschichte spannend, also was ja eben so ein bisschen, ja, auch mich eben mit betroffen hat, eben weil wir relativ zeitgleich gegründet haben, in die Pandemie reingeschlittert sind, dass eben dann hier auch Christian dann als Quereinsteiger mit reingegangen ist und weil sie echt besonders sind.
00:35:53
Speaker
Und das ist auch etwas, wo ich immer sage, ja, bei den Akustikpionieren wollen wir natürlich auch Visionäre haben, die auch eine eigene Idee mit einbringen und die auch teilen.
00:36:02
Speaker
Und das war in allen Gesprächen immer sehr, sehr angenehm.
00:36:05
Speaker
weil wir uns da auch jetzt schon wieder während des Podcasts einfach schon wieder neue Ideen gegenseitig zugespielt haben und wollen eben halt auch gemeinsam solche Dinge wie eigene Advice und sowas, wo eine Anfrage da war, vielleicht dann auch mal umsetzen.
00:36:17
Speaker
Aber es ist immer ein bisschen ein dickeres Brett.
00:36:19
Speaker
Ja, man muss erst mal den passenden Anbieter finden, weil es muss ja auch im Preis-Leistungs-Verhältnis passen.
00:36:23
Speaker
Aber auch hier kommt dann eben wieder die Macht der Gemeinschaft zusammen, dass man da halt vielleicht einfach mit einem Hersteller mal doch anders verhandeln kann, wenn man dann sagt, man braucht eben
00:36:31
Speaker
Für unser Mitglied A, B, C dann eben von mir aus jeweils 100 Etiketten, sage ich schon, Etwies.
00:36:38
Speaker
Ja, dann kann man vielleicht einen anderen Preis rausverhandeln.
00:36:40
Speaker
Aber das ist auch wieder etwas, was in Zukunft auf uns zukommen wird.
00:36:42
Speaker
Ja, aber dann können wir ja auf das Thema Zukunft ein bisschen eingehen.
00:36:47
Speaker
Wie siehst du denn, Christian, so die Entwicklungen, die es da so am Markt gibt?
00:36:52
Speaker
Ich weiß auch nicht, wie sehr du drin bist in den ganzen Themen oder ob du dich immer noch so als Außenstehender fühlst, aber eben Thema Krankenkassen und nicht Zusatzbeiträge, sondern Zuschüsse.
00:37:07
Speaker
Solche Dinge, wie sich das so gerade entwickelt.
00:37:10
Speaker
Hast du in den letzten Jahren auch schon in der Entwicklung gesehen, dass sich der Markt verändert hat und so weiter?
00:37:17
Speaker
Das ist ein schwieriges Thema.
00:37:18
Speaker
Sagen wir es mal so, es ist momentan halt, was die Augustik angeht, schwierig.
00:37:31
Speaker
da ja immer mehr die Technik Einzug erhält.
00:37:34
Speaker
Und ich bei der Hörgeräteanpassung im Grunde genommen ganz viel sagen kann, Software schlagt mir was vor, was jetzt gerade zu dem Problem des Kunden passt, so eigene Stimme rauf, runter, ist zu laut, zu dumpf, zu splechern irgendwie, wo ich von der Software schon unheimlich tolle Rückmeldungen kriege, wo ich kein wirkliches Know-how mehr für brauche.
00:37:56
Speaker
Das, muss ich sagen, macht mir so ein kleines bisschen Angst auch in die Zukunft.
00:38:00
Speaker
weil die Ideen, die die Software hat, sind teilweise echt gut.
00:38:06
Speaker
Dafür ist sie ja auch da.
00:38:08
Speaker
Genau, aber wenn man wirklich die Ahnung hat und seine 20, 30 Jahre Erfahrung, die nimmt einem so schnell noch keiner weg.
00:38:20
Speaker
Trotzdem kann ich es heute schaffen, einen Kunden erstmal normal glücklich zu machen, ohne großartig Ahnung zu haben.
00:38:29
Speaker
Das sehe ich ein bisschen kritisch.
00:38:31
Speaker
Das sehe ich ein bisschen gefährlich, gerade auch für den Beruf, gerade wenn dann in Richtung, ja, Quatsch, Earpods werden zu Hörgeräten umdeklariert, wie bei Apple und können leichte mittlere Hörverluste schon ausgleichen und ich kann mir als Kunde dann mit meiner Software auf dem Handy das Ganze selber irgendwo einstellen, sodass es brauchbar ist.
00:38:53
Speaker
Das sehe ich ein bisschen gefährlich.
00:38:56
Speaker
Bin ich komplett beide, Christian.
00:38:57
Speaker
Wir können Dinge natürlich im Markt nicht mehr verändern.
00:39:00
Speaker
Und von allem können wir eben dann die Windrichtung nicht bestimmen, aber das Segel richtig setzen.
00:39:05
Speaker
Und das kann natürlich auch zu unserem Vorteil werden, wenn einfach die Barriere zum Hörgerät vielleicht über einen AirPod oder ähnliche Produkte die Einstiegshürde dann genommen wird.
00:39:14
Speaker
Weil letzten Endes, wie du es schon sagtest, die Qualität im Fachgeschäft, inklusive Ohrstück und solchen Dingen, die man da eben alles dann anwenden kann, die wird immer besser sein.
00:39:23
Speaker
Und das wird sich dann auch dann irgendwann mal
00:39:26
Speaker
auszahlen.
00:39:27
Speaker
Letzten Endes, und das ist genau der Punkt, dass wir wieder beim Eingangsthema auch, ist es umso wichtiger, eben sich als Marke, als Dienstleister, als Mensch mit Herz zu positionieren, damit man eben genau die Leute, die eben über die Stange hinaus etwas brauchen, eben glücklich machen kann.
00:39:42
Speaker
Ich glaube, das ist etwas, was für uns
00:39:44
Speaker
allen jeden Tag immer wieder fragen müssen, sind wir da auf dem richtigen Weg, treten wir nach außen hin so auf, dass man uns wirklich wahrnimmt.
00:39:51
Speaker
Und dann, glaube ich, steht unserer Branche natürlich immer noch eine Riesen-Zukunft bevor, denn allein die Zahlen, was an uns an Menschen zukommen wird, die einfach mal ein Hörgerät brauchen werden, sind gerade aktuell undenkbar, dass wir die abarbeiten können, wenn da mal diese Welle losgetreten wird.
00:40:06
Speaker
Und trotz allem, wenn man auch da noch mitspielen will als Player gegen die großen Ketten Online-Handel und alles, was sich eben so entwickelt, dann geht es eben wirklich nur über Qualität, über Weiterempfehlungen, was ihr ja super generiert und einfach eine andere Art der Ansprache.
00:40:21
Speaker
Das eben heißt, ja, Hörgerät gehe ich zu hören mit Herz in der Region, weil ich X oder Y gehört habe oder gesehen habe.
00:40:29
Speaker
Und das ist, glaube ich, das Entscheidende.
00:40:30
Speaker
Ich bin aber komplett bei dir.
00:40:32
Speaker
Man muss natürlich immer gucken, wie kann man den Berufsstand auch hochhalten und wie können wir auch vor allen Dingen den Endkunden dann wiederum klar machen, wo der Unterschied zwischen einer Online-Anpassung im Internet ist und einer wirklich hochqualitativen Fachberatung im Fachgeschäft.
00:40:46
Speaker
Genau.
00:40:47
Speaker
Ja, da bin ich auch bei euch.
00:40:50
Speaker
Aber das ist ja eben das Ding, also ihr macht schon sehr viel richtig, um eben auch gegen solche Marktbewegungen gut gewappnet zu sein.
00:41:00
Speaker
Wenn man selbst
00:41:02
Speaker
keinen Markenaufbau betreibt, kein aktives Marketing.
00:41:06
Speaker
Ich sage jetzt auch nicht, dass jeder alles machen muss, aber zumindest mal sich mit diesen Themen beschäftigen.
00:41:11
Speaker
Ihr seid jetzt erst auf Social Media aufgesprungen und werdet da dann auch feststellen, so, ah, okay, mit diesen Aktionen kann ich vielleicht das wiederum bewirken.
00:41:22
Speaker
Und auf jeden Fall immer mit am Ball zu bleiben, einfach mal, was so Neuerungen angeht, Marktbewegungen,
00:41:29
Speaker
Und dass ich im Zweifel auch reagieren kann und zwar rechtzeitig und nicht dann, wenn es schon durch ist alles.
00:41:36
Speaker
Und ich finde, ihr macht da schon sehr viel richtig.
00:41:42
Speaker
Ja, also Christian, das ist wirklich so.
00:41:46
Speaker
Wir haben ja bewusst auch dich oder euch als Firma jetzt auf den Podcast gewählt, weil ihr habt jetzt dann euer sechsjähriges Jubiläum vor der Nase, wenn ich mich nicht total verrechnet habe.
00:41:57
Speaker
Und habt damit eigentlich auch schon die erste große Hürde eines Existenzgründers genommen.
00:42:04
Speaker
Weil wenn dann die ersten Nachversorgungen auch aus der eigenen
00:42:08
Speaker
Ja, aus deinem eigenen Kundenstamm kommen, dann ist man meistens über den Damm.
00:42:13
Speaker
Ja, weil man einfach sagen kann, okay, jetzt passiert hier schlicht und einfach was, dass wir neue Kunden generieren, aber auch schon aus dem eigenen Kundenbestand was haben.
00:42:20
Speaker
Und deswegen habe ich auch zu Garbo gesagt, würde mich mal einfach interessieren, weil ihr wirklich viele, viele Dinge richtig gemacht habt und immer am Puls der Zeit geblieben seid, wie wir so schön sagen,
00:42:30
Speaker
Was würdest du im Nachgang vielleicht Existenzgründern oder vielleicht auch Firmen, die schon eine Weile da sind, aber sich neu ausrichten wollen, so ein paar Schlagworten mitgeben, die du schon genannt hast, so wie Differenzierung und ähnliches?
00:42:43
Speaker
Fällt dir da spontan etwas ein?
00:42:46
Speaker
Die Differenzierung ist halt wirklich wichtig.
00:42:50
Speaker
Und dieses Verkauf keine Hörgeräte, bewerbt keine Hörgeräte, bewerbt euch selbst.
00:42:56
Speaker
Also euch und eure Arbeit, das, was euch persönlich ausmacht, verkauft euch als Person.
00:43:03
Speaker
Euer Handwerk, eure Beratung.
00:43:06
Speaker
Ihr seid derjenige, der vorm Kunden steht, dem der Kunde zuhört, mit dem der Kunde spricht, mit dem der Kunde Vertrauen aufbaut, dem der auch seine Lebensgeschichte irgendwo erzählt, seinen Lebensalltag.
00:43:21
Speaker
Und das Hörgerät ist in dem Moment nur Beiwerk.
00:43:25
Speaker
Und wie ein Hörgerät aussieht, das kann sich jeder Kunde im Internet ansehen.
00:43:31
Speaker
Das ist auch nicht unbedingt ansehnlich, das jetzt auf ein Werbeplakat zu bringen.
00:43:34
Speaker
Das macht mal Spaß, aber macht was anderes als alle anderen.
00:43:40
Speaker
Ich sage mal, ein Hörgerät in die Hand zu nehmen oder zwischen zwei Finger zu klemmen, das macht jeder Akustiker.
00:43:46
Speaker
Das ist total langweilig und die Bilder sind austauschbar.
00:43:50
Speaker
Die kann ich heute auch per KI generieren lassen.
00:43:54
Speaker
Verkauft euch mit einem Lächeln im Gesicht, dass der Kunde sich wohlfühlt.
00:43:59
Speaker
Sehr wichtiger Punkt.
00:44:00
Speaker
Danke.
00:44:01
Speaker
Danke dafür.
00:44:02
Speaker
Ganz, ganz wichtiger Punkt, weil wir haben eines der intensivsten Mensch-zu-Mensch-Geschäfte überhaupt, weil wir wirklich mit dem Sinnesorgan zu tun haben, weil wir oft auch ein bisschen abgedroschen, aber es ist tatsächlich so, eben wieder Lebensqualität zurückgeben und ich immer noch sage, die emotionalsten Momente in meiner akustiker Zeit oder auch heute noch mit dem Blick von außen ist, wenn man einfach sieht, wie sich ein Mensch zum Positiven wieder verändert, dass er wieder Lebensmut, mehr Energie zurückbekommt, wieder eine aktive Teilnahme hat.
00:44:30
Speaker
Und dazu ist das Hörgerät wirklich nur ein Transportmittel.
00:44:33
Speaker
Wir müssen es mit der Menschlichkeit füllen, wir müssen es aber auch mit unserem technischen Know-how füllen.
00:44:38
Speaker
Wir müssen immer, und das ist die große Herausforderung, eben Tag für Tag einen Zugang zu den Menschen finden durch ein authentisches Auftreten.
00:44:46
Speaker
Und deswegen kann ich auch nur empfehlen, wenn ihr den Werbekontent, wie ihr ihn habt, weiter nutzt und das Ganze dann eben noch ergänzt mit euren persönlichen Materialien,

Dynamik des Familienunternehmens

00:44:55
Speaker
dann habt ihr in allen Kanälen wirklich einen rundum gelungenen Auftritt, der weiterhin auch
00:45:00
Speaker
für Aufsehen erregen wird.
00:45:03
Speaker
Gehe ich von außen.
00:45:05
Speaker
Da gehen wir alle mal von außen.
00:45:06
Speaker
Also das ist auch absolut der richtige Ansatz.
00:45:08
Speaker
Und ich finde es sehr interessant, wie die Spanne so auseinander geht.
00:45:14
Speaker
Also es gibt halt einige, jetzt bleiben wir mal bei der Akustik in der Branche, es gibt einige, die sich selbstständig machen und halt einfach mal starten, so wie alle anderen.
00:45:23
Speaker
Es gibt ja einige Konzepte, auch mit Herstellern in Zusammenarbeit.
00:45:27
Speaker
Und da gibt es halt etwas, das wird ihnen an die Hand gegeben.
00:45:30
Speaker
Und grundsätzlich funktioniert das ja alles irgendwie.
00:45:35
Speaker
Um jetzt aber den nächsten Schritt zu gehen und sich wirklich zu differenzieren, das ist so irgendwie das Hauptwort von heute, da muss dann einfach doch noch mehr geschehen.
00:45:45
Speaker
Und selbstverständlich haben Hersteller ein Interesse daran, ihre eigenen Produkte dann auch im Marketing zu platzieren.
00:45:52
Speaker
Und da ist auch grundsätzlich erstmal nichts Falsches daran.
00:45:55
Speaker
Nur wenn ich das eben zumindest mal noch kombinieren kann mit Marketing,
00:45:59
Speaker
eigenen Werten.
00:46:01
Speaker
Also, weil warum sollte man wirklich zu euch gehen, zu hören mit Herz und nicht zu hören mit Kopf?
00:46:09
Speaker
Also, man braucht ja irgendwelche Gründe, weil ein Ohrenarzt, so hast du es anfangs erwähnt, der darf ja gar keinen Akustiker empfehlen direkt.
00:46:21
Speaker
Wird mal unter der Hand vielleicht getan, aber
00:46:26
Speaker
Die Menschen, die dann einen Hörverlust haben, denen wird dann die Aufgabe auferlegt, okay, hier, du hast hier quasi ein Rezept, du hast die Bestätigung von mir, du brauchst etwas, such dir ein.
00:46:40
Speaker
Und in dem Moment muss man eben schauen, wie wirke ich beim Kunden.
00:46:47
Speaker
Und da haben wir wieder die Brille vom Kunden,
00:46:50
Speaker
Welchen Kunden möchte ich anziehen?
00:46:51
Speaker
Wie sieht er aus?
00:46:52
Speaker
Was denkt er?
00:46:53
Speaker
Was fühlt er?
00:46:53
Speaker
Wo ist er unterwegs?
00:46:54
Speaker
Und wie kann ich das mit meinen eigenen Werten matchen?
00:46:58
Speaker
Also falsch ist natürlich, sich so anzupassen, dass man nicht mehr sich selbst sein ist letztendlich, sich selbst ist.
00:47:08
Speaker
Aber ja, diese Überlegung, das sollten viel mehr Menschen machen, egal wo sie unterwegs sind und auch in der Akustik.
00:47:16
Speaker
Was habt ihr denn für Werte damit reingebracht?
00:47:19
Speaker
Also früher habe ich immer gedacht, man hört mit den Ohren, aber ich habe jetzt gelernt, man macht das mit dem Herz.
00:47:23
Speaker
Ja, man kann die Kunden halt auch dafür begeistern.
00:47:28
Speaker
Es gibt immer mal Kunden, meine Frau sagt so schön, die werden mit der Sackkarre in den Laden geschoben von der Verwandtschaft.
00:47:37
Speaker
Die wissen, dass sie ein Problem haben, aber die wollen nichts dran ändern.
00:47:41
Speaker
Die hat man immer, die kriegt man auch nicht wirklich erreicht, aber so den Standardkunden oder den meisten Kunden, Standardkunde ist doof, die kann man geistern.
00:47:55
Speaker
Und
00:47:57
Speaker
Das kann man schon mal, das ist mir jetzt persönlich aufgefallen, indem man sich einfach Zeit nimmt und den Kunden jemanden nimmt, so wie ich jetzt hier dran gegangen bin, ich habe erstmal keine Ahnung von der Hörakustik.
00:48:12
Speaker
Und so sehe ich jeden Kunden, der erstmal hier reinkommt.
00:48:16
Speaker
Der kommt mit einer Verordnung hier rein und in meinen Ohren hat es gesagt, ich höre schlecht, toll, ich brauche ein Hörgerät, ganz super, jetzt muss ich viel Geld ausgeben und ich weiß noch nicht mal warum.
00:48:28
Speaker
Und das Erste, was ich persönlich immer mit ihm mache, ist, wir setzen uns hin, wir machen den Hörtest nochmal und ich erkläre ihm eine halbe Stunde lang, was da der Hörtest überhaupt aussagt.
00:48:39
Speaker
Und in dem Moment fängt dieses Verstehen halt auch an und zu sagen, ja, Moment, da habe ich wirklich ein Problem und da, ja genau, in der Richtung und da beim Gespräch.
00:48:47
Speaker
Und schon hat man ein Gesprächsauftakt.
00:48:51
Speaker
Der Kunde fängt an zu verstehen, wo liegt denn mein Problem und er nimmt es anders an.
00:48:56
Speaker
Und diese Zeit, die man da erst mal investiert hat, das ist dann auch eine Differenzierung, die ich gegenüber einer großen Kette auf jeden Fall habe, die sonst unheimlich straff gestrickt sind und sagen sollen, du musst in einer Dreiviertelstunde mit dem Kunden so durch sein, mit der Erstberatung oder wie auch immer.
00:49:14
Speaker
Und ich kann dann hier sagen, okay, ich nehme mir jetzt mal eine andere, und wenn es zwei Stunden werden, und wenn es zweieinhalb Stunden, ich nehme mir jetzt die Zeit, wenn ich jetzt mit dem nächsten Kunden da stehen habe,
00:49:25
Speaker
Und dann erkläre ich das alles ausführlich und dann nehme ich mir die Zeit dafür.
00:49:29
Speaker
Das ist natürlich auch eine Differenzierung.
00:49:32
Speaker
Auf jeden Fall.
00:49:33
Speaker
Und nehme ihn von daher mit auf eine Reise.
00:49:36
Speaker
Man kriegt das ja halt auch so in der Schule quasi, dem Kunden seine Angst nehmen und hier die Psyche und sowas anpacken.
00:49:45
Speaker
Aber es ist halt wirklich ganz viel mit zuhören und erstmal erklären, wo liegt das Problem, was gibt es für Lösungen und
00:49:52
Speaker
Da kann man schon viel auch mit gut machen.
00:49:54
Speaker
Und das ist das, wo ich von vielen Kunden auch eine Rückmeldung bekomme.
00:49:59
Speaker
Auch von Kunden, die schon Hörgeräteträger waren, die hier von der Zweitversorgung oder der Drittversorgung sogar hinkommen, die dann sagen, so eine Beratung hatte ich noch nie so ausführlich, das hat mir noch keiner so erklärt.
00:50:11
Speaker
Und das ist von daher schon ein wichtiger Punkt, finde ich.
00:50:16
Speaker
Sich da auf die Zeit zu nehmen, einfach Sachen zu erklären.
00:50:19
Speaker
Ja, ich kann es wirklich nur unterstreichen, was ja wirklich so ist.
00:50:23
Speaker
Es sind ja so ein paar Begriffe schon gefallen.
00:50:25
Speaker
Also ich denke immer, wir müssen Vertrauen aufbauen.
00:50:27
Speaker
Vertrauen baue ich am ehesten dadurch auf, wenn ich mir wirklich Zeit für die Menschen nehme, weil es heutzutage eben auch in den meisten Branchen oder auch beim einen oder anderen Kollegen oder Kollegin vielleicht gar nicht mehr so der Fall ist.
00:50:37
Speaker
Das ist schon mal etwas, was beim Kunden sehr, sehr positiv ankommt.
00:50:40
Speaker
Und wenn ich es dann schaffe, über eine Aufklärungsarbeit, über eine Herzlichkeit, über eine Erfolgsgeschichte, über Menschlichkeit beim Kunden eine gewisse Begeisterung zu wecken und vielleicht eine Vorfreude zu wecken, was er wieder erleben kann, dann muss ich es eigentlich nur noch schaffen, unterm Strich transparente Erlebnisse abzubilden, was der Kunde nachvollziehen kann und unterm Strich dann das, was Gabor so oft in seinen Videos hört, dann vom Kunden kommt, ich hätte es doch schon viel früher machen sollen und das muss unser Ziel sein.
00:51:09
Speaker
Genau.
00:51:10
Speaker
Also ich finde, man merkt wirklich, wie du nicht aus dieser Branche kommst und das meine ich sehr positiv.
00:51:20
Speaker
Weil einfach die Gedanken, die dahinter stecken, auch in der Beratung, du verstehst, dass jemand da reinkommt und keine Ahnung hat von dem, was ihr da erzählt.
00:51:29
Speaker
Ja, ganz genau.
00:51:32
Speaker
Ich ja genauso.
00:51:33
Speaker
Ich habe auch die ganzen Fragen gestellt.
00:51:35
Speaker
Wie, wozu?
00:51:36
Speaker
Achso, andere Frequenzen.
00:51:37
Speaker
Ja, aber was bedeutet das denn?
00:51:39
Speaker
Und dann ist dem auf einmal klar, warum er bestimmte Sachen nicht hört, warum bestimmte Richtungen nicht gehen, warum in manchen Situationen das dann so ist, wo er sich denkt, normalerweise höre ich doch meine Frau, wenn sie mir was erzählt, aber jetzt im Restaurant...
00:51:53
Speaker
auf einmal geht das nicht und beim nächsten Besuch im Restaurant geht es.
00:51:57
Speaker
Was ist denn da anders?
00:51:59
Speaker
Ja, es ist halt die Art der Geräuschkulisse vielleicht.
00:52:02
Speaker
Und du gehst halt dann auch mit einem anderen Ansatz da mit rein und kannst es natürlich entsprechend besser erklären.
00:52:10
Speaker
Und ich nehme mal an, ihr redet viel miteinander.
00:52:17
Speaker
auch wenn man häufig dann bei der Arbeit vielleicht mehr Zeit miteinander verbringt als tatsächlich zu Hause.
00:52:24
Speaker
Nee, überhaupt nicht.
00:52:26
Speaker
Tatsächlich sehen wir uns auf der Arbeit so gut wie nie.
00:52:28
Speaker
Okay, Schichtwechsel sozusagen, ne?
00:52:31
Speaker
Nee, der eine hat immer einen Kunden, der andere ist immer vorne in der Werkstatt.
00:52:36
Speaker
Wir rennen quasi an uns vorbei.
00:52:38
Speaker
Von daher, wir sehen uns doch nun eher zu Hause dann.
00:52:43
Speaker
Ja, aber es ist doch cool.
00:52:44
Speaker
Aber worauf Gabor hinaus wollte, das sind ja auch, was ich cool finde, die verschiedenen Blickwinkel.
00:52:49
Speaker
Also wir haben auf der einen Seite mit einer Frau, mit der Jessica, eine sehr erfahrene, herausragend ausgebildete Akustikerin.
00:52:58
Speaker
Und mit dir jetzt jemanden mit dem Quereinstiegsblick auf die Branche und dann werden doch bestimmt daheim auch mal so die ein oder anderen Ideen mal aufkommen oder dass man so mal ein bisschen konträr diskutiert, weil es ja doch zwei verschiedene Welten sind und wenn man die zusammenbringt, ich glaube, dann hat man es vor Ort geschafft.
00:53:15
Speaker
Das macht viel aus, ja.
00:53:19
Speaker
Ja, das bringt mich mal noch zu meiner wahrscheinlich demnächst letzten Frage.
00:53:25
Speaker
Es sind ja auch schon 55 Minuten knapp dabei.
00:53:30
Speaker
Gemeinsam so ein Geschäft zu führen.
00:53:33
Speaker
Das gibt es ja in verschiedenen Konstellationen.
00:53:36
Speaker
Wie ist das denn bei euch?
00:53:38
Speaker
Wie funktioniert das?
00:53:40
Speaker
Wie ist die Kommunikation miteinander?
00:53:42
Speaker
Gibt es dann zu Hause dann doch mal irgendwie...
00:53:45
Speaker
Wie handhabt ihr das?
00:53:46
Speaker
Ist es zu Hause zu Hause oder ist da auch noch Arbeit?
00:53:49
Speaker
Erzähl da gerne mal ein bisschen.
00:53:53
Speaker
Grundsätzlich arbeiten wir da relativ Hand in Hand und zu Hause haben wir, wir versuchen es eigentlich immer zu Hause zu Hause zu lassen, außer wenn mal gerade wieder eine Werbeaktion oder Stadtfest oder irgendwas Besonderes ansteht oder ein von uns beiden ein Fall,
00:54:13
Speaker
gerade nicht in Ruhe lässt.
00:54:16
Speaker
Wo wirklich irgendwo die Gedanken einfach mal kreisen, dann nimmt man sich da die Zeit für, dann setzt man sich gerade zusammen und unterhält sich darüber und tauscht sich mal aus.
00:54:27
Speaker
Meistens geht das dann von mir aus, wo ich dann die Unterstützung oder die Erfahrung benötige.
00:54:36
Speaker
Wie würdest du an den Fall rangehen oder sowas.
00:54:40
Speaker
Wobei ich dann andersrum
00:54:42
Speaker
setzen wir uns da raus schon mal hin und sagen, ich habe die und die Werbeidee, was hältst du davon?
00:54:47
Speaker
Und dann entwickeln wir uns das schon mal so weiter.
00:54:49
Speaker
So sind dann auch schon mal Zeitungsanzeigen von uns entstanden oder auf der Flyer, dass wir uns da wirklich zwei, drei Stunden abends mal noch hingesetzt haben und jeder hat dann eine Idee gehabt und dann hier wird man noch ein bisschen umgesetzt und das Logo lieber dahin oder was größer.
00:55:03
Speaker
Und der Rest ist dann zu Hause eigentlich eher wirklich Familie.
00:55:07
Speaker
Ja, ich glaube, das ist auch sehr wichtig.
00:55:09
Speaker
Also man muss natürlich schon gucken, dass man dann eben nicht irgendwie dann 24-7 dann hier sich nur noch die Sachen ums Geschäft drehen.
00:55:16
Speaker
Ja, dann freut der Kopf irgendwann.
00:55:18
Speaker
Ja, dann verliert man auch den Spaß.
00:55:20
Speaker
Und ich glaube, das ist auch so mein Letztes, was ich auch mit einbringen will, weil es mir halt auch persönlich wirklich darum geht, dass eben Dinge, die man auch beruflich macht, jetzt nicht nach Pflicht unbedingt immer nur aussehen, sondern die dürfen gerne auch Spaß machen.
00:55:33
Speaker
indem man seiner Berufung folgt.
00:55:35
Speaker
Und jetzt habt ihr gemeinsam hier das Projekt mit diesem Laden.
00:55:39
Speaker
Und was sind so vielleicht deine ein, zwei Highlights, was am meisten Freude ausgelöst hat, Spaß gemacht hat?
00:55:46
Speaker
In der Zeit gab es irgendwelche wirklichen Erfolgserlebnisse, Durchbrüche, die du unbedingt gerne noch teilen möchtest?
00:55:51
Speaker
Da gibt es einige, aber ich habe jetzt gerade was wirklich rauszuholen.
00:56:02
Speaker
Ich muss sagen, dass man Kunden hat, die wirklich begeistert einfach immer wieder kommen.
00:56:08
Speaker
Und sei es nur für eine Kontrolle oder die sich vielleicht zwei Jahre nicht mehr blicken lassen und dann plötzlich hier reinkommen, da war doch was, aber da haben wir einfach ein Lächeln im Gesicht, das ist toll.
00:56:20
Speaker
Oder ein spezielles, wir haben mal einen speziellen Kunden gehabt, der kam wirklich hier rein und war dingsauer.
00:56:28
Speaker
Er war Erstkunde, er war noch nie bei uns und er kam hier rein und erzählte uns, was bei einem anderen Akustiker alles schlecht gelaufen war und was ihm überhaupt alles nicht gefiel und er wollte doch eigentlich nicht im Ohrgerät haben und man hat ihn dann hinter dem Ohrgerät angedreht und er war stinksauer und ja, ich habe ihn erstmal erzählen lassen und dann haben wir eine Beratung mit ihm gemacht und zwei Wochen später, ne, nach zwei Wochen hatten wir dann das Gerät hier, sein Erstgerät,
00:56:58
Speaker
Wir haben ihm ein Immo-Gerät produzieren lassen und nach vier Wochen hatte er sein Gerät überglücklich, weil man ihm zugehört hatte, weil er das bekommen hatte, was er haben wollte.
00:57:10
Speaker
Er konnte sich einfach auch mal abreagieren oder einfach rauslassen.
00:57:15
Speaker
Mir hat das da und da alles nicht gefallen und wir haben zugehört.
00:57:19
Speaker
Das war total toller Kundenkontakt in dem Moment.
00:57:23
Speaker
Ich glaube, viel schöner kann man auch den Abschluss fast nicht machen.
00:57:25
Speaker
Es geht wirklich darum, dieses Erlebnis zu schaffen und den Kunden dann wirklich zuzuhören, was sie sich wünschen, wo sie Verbesserung haben wollen und das einfach versuchen, bestmöglich zu lösen und dann ist man auf einem richtig guten Weg.
00:57:36
Speaker
Also ich sage schon mal vielen Dank.
00:57:38
Speaker
Ja, danke.
00:57:39
Speaker
Danke, er kommt auch von mir.
00:57:45
Speaker
Ja, einige interessante Sachen gehört und ich denke, da können sich die Zuhörer, Zuhörerinnen einiges auch rausziehen von...
00:57:55
Speaker
Ja, also hat mir sehr, sehr gut gefallen, so die Insights und auch im Endeffekt, wie spontan locker du jetzt auch quasi auf alles antworten konntest und ich wünsche euch auf jeden Fall weiterhin viel, viel Erfolg.
00:58:09
Speaker
Ihr dürft noch gespannt sein, was von den Akustikpionieren kommt.
00:58:11
Speaker
Auch dieses Jahr gibt es noch ein paar Sachen.
00:58:14
Speaker
Wir haben ja noch ein Quartal übrig.
00:58:16
Speaker
Ja, ich bin gespannt.
00:58:19
Speaker
Ja, genau.
00:58:20
Speaker
Ich glaube, wir sehen uns auch in Nürnberg, oder?
00:58:23
Speaker
Ja.
00:58:24
Speaker
Wahrscheinlich.
00:58:26
Speaker
Also ich werde wahrscheinlich da sein.
00:58:30
Speaker
Mein Traum kommt danach zu vorher, aber ich werde wahrscheinlich da sein.
00:58:34
Speaker
Sehr cool.
00:58:35
Speaker
Dann live und in Farbe nochmal vielen Dank an alle Zuhörenden und ich bin echt schon gespannt, was so die Zukunft für uns alle noch bringen wird.
00:58:43
Speaker
Ja, das sind wir alle.
00:58:46
Speaker
In dem Sinne, danke nochmal und bis zum nächsten Mal.
00:58:49
Speaker
Macht's gut.
00:58:50
Speaker
Ciao, ciao.
00:58:52
Speaker
Wir hoffen, du konntest aus dieser Folge etwas für dich mitnehmen.
00:58:56
Speaker
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