Einführung in den Podcast 'Akustikimpulse'
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Speaker
Herzlich willkommen zu einer neuen Folge der Akustikimpulse, dem Podcast mit dem Rundumblick in die Branche, damit du am Zahn der Zeit bist, wenn es darum geht, dein Geschäft erfolgreich und sorgenfrei zu führen.
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Speaker
Und hier mindestens einer deiner Hosts, Gabor Kartei und Klaus Thielisch.
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Speaker
wieder einmal ein herzliches Willkommen bei den Akustikimpulsen.
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Speaker
Und ja, ich glaube, in den letzten Folgen hatten wir immer wieder mal einen Gast mit dabei und so auch heute.
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Speaker
Und mit Gast meine ich nicht den Klaus, der sicherlich auch sich hier wieder mit rumtümmelt.
Vorstellung von Harald Schaub
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Speaker
Stell dich doch mal ganz kurz vor, damit die Leute da draußen wissen, wen haben wir da vor uns, wie lange bist du schon dabei in der Akustik und was machst du so aktuell?
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Speaker
Ja, ich bin Harald Schaub.
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Speaker
Ich bin seit 1991 in der Akustik tätig.
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Speaker
Ich arbeite in Rathenow bei Obsidian, bin mittlerweile Abteilungsleiter bei uns für die Hörakustik zuständig.
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Speaker
Wir haben, ich betreue 15 Fachgeschäfte.
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Speaker
Ich führe selber ein Fachgeschäft, passe also regelmäßig für Geräte an.
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Speaker
Und denke mal, ich kenne mich ein bisschen in der Akustik aus.
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Speaker
Hört sich dann daran.
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Speaker
Dann haben wir den richtigen Gast eingeladen.
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Speaker
Seit 91 mit dabei.
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Speaker
Ich bin 88 geboren.
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Speaker
Okay, also als du quasi eine Ausbildung gemacht hast oder dann auch schon fertig warst, habe ich so angefangen, was macht man da so mit drei bis sechs Jahren?
Übergang von Telekommunikation zu Akustik
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Speaker
Ja gut, ich muss dazu sagen, ich bin ein bisschen Quereinsteiger.
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Speaker
Vor meiner Tätigkeit als Akustiker hatte ich studiert, Nachrichtentechnik studiert und dann im Rahmen der Wende bei uns, also musste ich mich ja neu orientieren und so bin ich zum Hörgeräteakustiker gekommen.
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Speaker
Okay, aber dann frage ich doch direkt mal, also wie ist es dann zum Hörgeräteakustiker letztendlich wirklich geworden, weil es gibt ja auch andere Berufe, auch damals schon.
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Speaker
Ja, mehr oder weniger Zufall.
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Speaker
Also die Firma hat, die Obsidian wurde 1991 gegründet.
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Speaker
Die hatte sich zuerst auf den Augenoptik-Großhandel konzentriert und wollten parallel dazu die Akustikschiene fahren.
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Speaker
Und ja, die Leute haben halt jemanden gesucht, der sich zum Hörgerätakustiker ausbilden lassen möchte.
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Speaker
Den Gruberuf kannte ich nicht, dann habe ich mich beworben, ein Vorstellungsgespräch geführt und dann ging es eigentlich schon los.
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Speaker
Und ja, als Seiteneinsteiger, damals noch Friedrich Heinert, wird vielen sicherlich noch bekannt sein, die schon etwas länger in der Akustik tätig sind.
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Speaker
Der hat sozusagen das Rundum-Sorglos-Paket angeboten, also für die Firmen, also für die Optiker, die ganze technische Ausstattung, Audiometer, Hörgeräte,
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Speaker
alles was man braucht und parallel dazu als Geschäftszüchter Mann die Ausbildung.
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Speaker
Und so bin ich zum Hörgerätakustiker gekommen.
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Speaker
Das war sozusagen etwas ein Einstiegskurs, der dafür als Vorbereitung für die Sach- und Fachkundeprüfung war, die er dann auch organisiert hatte, sodass
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Speaker
wir hier im Osten loslegen konnten, weil es ja den Beruf Eureta Kussnicker gab es nicht, Meister schon gar nicht und das wurden ja Meister beziehungsweise mit einer gleichen Qualifikation heute gesucht.
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Speaker
Das ist natürlich spannend, auch nochmal eine ganz neue Perspektive, weil das ist für mich jetzt auch neu, dass es den Beruf davor so in der Form gar nicht gab.
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Speaker
Und dann bist du jetzt quasi ja auch dann ja wirklich das Urgestein und das meine ich wie gerade immer nicht despektierlich, sondern wirklich jemand, der das von der Pike auf dann neu gelernt hat und eben da auch im Prinzip dann in dem Osten der Republik einer der Vorreiter war, der das überhaupt begonnen hat.
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Speaker
Naja gut, andere haben da, sag ich mal, Vorreiter in dem Sinn nicht, aber die anderen, wie beispielsweise Herr Mückel oder Frau Krumke, die ja schon zu DDR-Zeiten mit Höherinnen zu tun haben, die haben ja das im Prinzip auch, sag ich mal, mit groß aufgebaut.
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Speaker
Also da würde ich mir jetzt nicht den Mut aufsetzen als Vorreiter.
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Speaker
Ja, da passt doch das Wort Pionier ganz gut auf.
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Speaker
Aber ist doch schön zu sehen, in dem Fall zu hören, dass es sich damals letztendlich dann doch auch schon gecatcht hat.
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Speaker
Du hast ja gesagt, du kanntest den Beruf vorher nicht.
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Speaker
Du hast dann so ein bisschen reingeschnuppert.
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Speaker
Aus welchen Gründen hast du es dann letztendlich wirklich gemacht?
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Speaker
durchgezogen gemacht und so wie es für mich anhört, bist du seither, also seit 1991 auch bei Obsidian, das ist ja auch nicht sehr häufig, dass jemand gerade in dieser Branche bei demselben Arbeitgeber bleibt, auch wenn sie natürlich Strukturen in dieser Zeit sicherlich angepasst haben.
Leidenschaft für Akustik
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Speaker
Aber magst du mal kurz erzählen, was dich damals gepackt hat und was dich heute quasi nach wie vor dabei hält?
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Speaker
Ja, was hat mich gepackt?
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Speaker
Die ganze Technik, Technikschiene in Kombination mit dem Arbeit am Kunden, Menschen weiterhelfen zu können, Erfolge zu sehen, was man ja mit Hörgeräten erreichen kann.
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Speaker
Das ist schon ein großes Plus und das inspiriert mich heute auch noch, sag ich mal immer noch,
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Speaker
gute oder bestmöglichste Lösung für unsere Kunden zu suchen.
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Speaker
Und man hat ja auch einen schnellen Erfolg, wenn man Hörgeräte anpasst.
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Speaker
Man sieht ja gleich, funktioniert es oder funktioniert es nicht.
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Speaker
Und die Leute merken ja oder die Menschen merken ja, wie der Unterschied ist zwischen der Stille und dem Hören wieder.
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Speaker
Und das ist schon immer wieder interessant.
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Speaker
Und interessant ist, ja, mein Arbeitgeber hat mir viele Möglichkeiten erlaubt, dass ich relativ frei arbeiten kann.
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Speaker
Ich habe auch selber in der Firma Kollegen ausgebildet, die ich dann zur Sache Fachkundeprüfung geführt habe.
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Speaker
Ja, neue Techniken einführen in der Firma und den Einkauf regeln.
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Speaker
Das ist halt spannend.
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Speaker
Und die Freiheiten habe ich und die genieße ich auch.
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Speaker
Deshalb bin ich sicherlich so lange bei Obsidian.
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Speaker
Es ist ja wirklich so.
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Speaker
Also das ist ja auch etwas, was mich an unserer Branche so fasziniert.
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Speaker
Du hast jetzt noch ein paar Jahre mehr als ich da Einblick, aber a die permanente Weiterentwicklung und eben, dass man wirklich rechts und links am Tellerrand schauen kann und natürlich immer auch das Ziel vor Augen, Menschen wieder Lebensqualität zurückzugeben.
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Speaker
Das ist schon spannend.
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Speaker
Mich würde mal interessieren, weil ich glaube, wir haben sicherlich auch mal wieder jüngere Zuhörer und Hörerinnen dabei, die da vielleicht eben noch nicht so wissen.
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Speaker
Wie hat sich denn so Anfang der 90er Jahre eine Hörgeräteanpassung, wie ist die abgelaufen?
Entwicklung der Hörgeräte-Technologie
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Speaker
Welche technischen Möglichkeiten hatten wir?
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Speaker
Weil das ist ja schon manchmal so, dass man echt, wenn man zurückdenkt, manchmal das Gefühl hat, Wahnsinn.
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Speaker
Wir dachten damals schon, wir haben tolle Geräte und tolle Möglichkeiten und hat damit heute nichts mehr zu tun.
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Speaker
Vielleicht kannst du mal ein bisschen aus den Nähkästen plaudern, so wie das damals denn so war.
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Speaker
Ja, schon gegen heute ist das schon im Prinzip Steinzeit, wenn man es ganz genau betrachtet.
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Speaker
Gut, bei der Onimetrie hat es ja nicht groß was verändert.
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Speaker
Nach wie vor, wir haben Ton-Sprach-Onimetrie gemacht.
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Speaker
Was heute dazu gekommen ist, was ich auch nutze, ist die ganze Sache Perzentilanalyse, dass man halt vorm Trommelfell schauen kann, wie die Geräte funktionieren.
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Speaker
In SITO gab es 1991 auch schon, aber das hat für mich noch keinen Sinn gemacht, hat sich für mich nicht so richtig erschlossen, der Sinn aber heute durch die ganze Perzentilanalyse.
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Speaker
ist es wesentlich einfacher zu handhaben und man sieht halt auch gute Ergebnisse.
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Speaker
Ja, von den Hörgeräten, das kann man im Prinzip nicht mehr vergleichen.
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Speaker
Wir hatten damals Stellergeräte, also der Schraubenzieher war unser Werkzeug, unser Anpasswerkzeug.
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Speaker
Am Gerät, was hatten wir?
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Speaker
Dann hatten wir in der Regelung meistens eine AGC oder eine PC.
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Speaker
Wenn man Glück hatte, gab es denn Geräte schon mit vier Stellern, dass man halt
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Speaker
Ja, wenn man eine Tief- und Hochtonblende hatte, ja, eine AGC oder eine PC, ich hatte mal ein Gerät gesehen, das hatte sogar acht Einstellmöglichkeiten.
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Speaker
Ich weiß auch nicht mehr, welcher Typ das war.
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Speaker
Das waren dann schon die Sachen, mit denen man sich beschäftigt hat.
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Speaker
Ja, wir haben eine klassische Frequenzanpassung gemacht mit der Tonblende.
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Speaker
Wir haben eine Dynamikanpassung gemacht mit der PC, mit der AGC an der Messbox, also noch Messbox-Arbeit in dem Sinn.
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Speaker
Ja, was waren so die Highlights?
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Speaker
Man war dann, sag ich mal, im Ohrgeräte waren schon auf dem Marsch, den Markt zu erobern.
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Speaker
Da hatten wir schon Geräte am Markt, aber halt die Einstellmöglichkeiten waren begrenzt gewesen.
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Speaker
Man muss hier halt wesentlich mehr überlegen, welche Geräte in Frage kommen.
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Speaker
Von der Verstärkung her mit Reserve hat man Hochgraden Hörverlust, braucht man stärker Geräte.
00:09:33
Speaker
wenn man ein programmierbares Gerät hat.
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Speaker
Die haben eine große Bandbreite.
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Speaker
Da kann man Hörverluste von 30 dB bis 80, 90 dB mit einem Gerät anpassen.
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Speaker
Für hochgrade Schwierigkeiten braucht man dann halt noch eine andere Kategorie.
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Speaker
Aber bei den meisten Ringgeräten klappt das ja auch, hochgradig zu versorgen, wenn man einen anderen Hörer, einen UP oder einen HP-Hörer nimmt.
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Speaker
Das ist schon einfacher geworden.
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Speaker
Aber wie gesagt, mit den ganzen Einstellmöglichkeiten, die wir heute haben, hätten wir uns vor 30 Jahren, 34 Jahren nicht träumen lassen, was da möglich ist.
00:10:08
Speaker
Dann kamen irgendwann die ersten Automaten auf den Markt, wie beispielsweise von Otecon das Multifokus, was ein Renner war.
00:10:21
Speaker
Oder der K-Amp, der auch automatisches Gerät aufmacht.
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Speaker
Und das war schon ein Wandel in der Akustik, dass man automatische Geräte hatte.
00:10:31
Speaker
Und die Kunden, die sind so angekommen bei den Kunden.
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Speaker
Die hat man letztendlich wie geschnitten Brot verkauft.
00:10:39
Speaker
Ja, nach der Ära Schraums hier, dann gab es die digital programmierbaren Geräte.
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Speaker
War dahingehend schon ein Fortschritt, dass man reproduzierbare Geräte
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Speaker
Parameter sich speichern konnte und wenn man ein Gerät ausgetauscht hat, dass man genau dieselbe Einstellung wieder zurückprogrammieren konnte.
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Speaker
Man hatte dadurch andere Flankensteilheiten bei den Tonblenden, beim Frequenzgang.
00:11:02
Speaker
Kleiner Nachteil bei den ersten programmierbaren Geräten war, die waren etwas stärker im Eigenrauschen, sodass für leichte Hörverluste das so nicht in Frage kamen.
00:11:13
Speaker
Ja, dann kamen irgendwann die ersten voll digitalen Geräte, wie von Mikrotechnik damals der Sensor oder von Oticon das Digifocus.
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Speaker
Das war dann schon auch eine ganz andere Kategorie Technik.
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Speaker
Da gab es erstens Geräte mit einer Rückkopplungsunterdrückung, mit einer Trennung zwischen Sprache und Lärm.
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Speaker
Das waren dann schon Möglichkeiten, die...
00:11:38
Speaker
bei den Kunden auch gut ankamen.
00:11:39
Speaker
Ja, und von den Möglichkeiten heute, da brauche ich gar nicht sprechen, was da möglich ist.
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Speaker
Ja, aber es ist ein schöner Überblick gewesen.
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Speaker
Also ich habe tatsächlich auch noch ein Senso-Handtuch.
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Speaker
Da ist man manchmal ganz schön nostalgisch, wenn man sich an diese Zeiten zurückerinnert.
00:11:55
Speaker
Aber es waren auch schöne Zeiten und trotzdem bin ich dankbar, dass es sich weiterentwickelt hat.
00:12:00
Speaker
So, Gabor, jetzt mal deine Brille, weil du ja mal so den Blick von außen drauf hast.
00:12:03
Speaker
Jetzt hast du wirklich mal einen schönen Querschnitt bekommen, wie so die letzten 30 Jahre sich so im Zeitraffer verändert haben.
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Speaker
Ja, also von dem Querschnitt habe ich die Hälfte so verstanden.
00:12:14
Speaker
Der andere war so ein paar Begriffe und natürlich technische Details, von denen ich natürlich nichts wissen kann.
00:12:21
Speaker
Aber das reicht mir trotzdem, um einfach ein ganz gutes Bild dafür zu bekommen, wie rasant sich das letztendlich dann doch auch entwickelt hat.
00:12:29
Speaker
Und natürlich ganz klar, so wie überall von dem halt,
00:12:33
Speaker
Mehr zum Mechanischen, mehr zum Digitalen und dann auch innerhalb dieser digitalen Welt nochmal eine Unterteilung, vollautomatisch und jetzt auch, ich kann mir gar nicht vorstellen, wie das gewesen sein muss, dass man…
00:12:50
Speaker
Geräusch und Stimme nicht trennen konnte.
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Speaker
Das, äh, dann ging ja früher wirklich mehr oder weniger, ganz am Anfang nur lauter und leiser.
00:13:01
Speaker
Dann hat man eben, okay, mal ein bisschen Frequenzen anpassen können, aber das war es dann auch.
00:13:06
Speaker
Und entsprechend sind natürlich auch die Ergebnisse ganz, ganz anders, ähm, die man heute auch erzielen kann.
00:13:15
Speaker
Gibt es denn irgendwie Geschichten, Harald, von denen du irgendwie noch erzählen kannst, so ja, du hattest halt mal einen Kunden und du konntest ihm halt zum gegebenen Zeitpunkt vielleicht noch nicht helfen oder zumindest nicht so gut und dann gab es eine Neuerung und da gab es dann wirklich mal einen Durchbruch, wo du sagst, so wow, der Kunde war ab dem Moment wirklich glücklich darüber, über die Veränderung?
00:13:40
Speaker
Das ist eine gute Frage.
00:13:41
Speaker
Da muss ich erst mal drei Minuten drüber nachdenken.
00:13:45
Speaker
Wir können auch kurz Pause machen.
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Speaker
Ja, beispielsweise, was ich vergessen habe, ja, Fonag hat ja damals doch mit der Richtmikrofonie und mit dem Mikrofon gespielt.
00:13:55
Speaker
und waren ja davon überzeugt und dass dann beispielsweise Kunden auch die Mikrofon, wo die wechseln könnten von omnidirektional auf Richtcharakteristik, das hat viele schon einen Sprung gemacht.
00:14:08
Speaker
Meine Richtmikrofone ist ja nichts Neues, die gab es auch schon 1991, die haben auch funktioniert, aber halt Phonak hat das auch nochmal mit dem, ich weiß gar nicht mehr, Multizoom, keine Ahnung, Zoom war jedenfalls das Thema.
00:14:21
Speaker
was da auf der Tagesordnung war und das hat auch schon entsprechend weiter geholfen, dass der Kunde wählen konnte, aus welcher Richtung er hören möchte oder darauf gezielt Einfluss nehmen kann.
00:14:34
Speaker
ob man nun von hinten oder von vorne hören möchte.
00:14:36
Speaker
Das sind dann schon so Highlights, die man dann hat.
00:14:40
Speaker
Oder wenn beispielsweise, ja gut, mal zurückgehen, sag ich mal, früher war alles linear, aber letzten Endes, die Linearität in der Höhereteversorgung ist ja noch nicht Geschichte.
00:14:50
Speaker
Also ich passe auch relativ linear an.
00:14:53
Speaker
Rotykon hat ja auch lange in seiner Anpassphilosophie auch die Sprache linear verarbeitet.
00:14:58
Speaker
Also so weit weg sind wir von vor 91 nicht.
00:15:01
Speaker
Ja, muss man ganz einfach sagen.
00:15:03
Speaker
Man kommt wieder zurück.
00:15:04
Speaker
Ja, gut, die Basics sind geblieben und trotzdem haben wir natürlich viele Weiterentwicklungen, die da sind.
00:15:09
Speaker
Was mich jetzt interessieren würde, du hast es ein bisschen erzählt, wie die Technik sich verändert hat und das kann jeder, der zumindest ein paar Jahre in der Akustik ist, nachvollziehen, weil die Technologiesprünge ja immer schneller werden.
00:15:20
Speaker
Was mich aber interessieren würde so ein bisschen auch und vielleicht auch den einen oder anderen, der uns heute zuhört,
00:15:25
Speaker
Hat sich auch die Art der Beratung verändert?
00:15:27
Speaker
Sind die Leute aus deiner Sicht heute mit anderen Argumenten zu greifen, als es vielleicht damals 1991 der Fall war?
00:15:33
Speaker
Oder siehst du da eher noch eine ziemliche Ähnlichkeit des Ablaufs?
00:15:40
Speaker
Also ich denke mal schon grundlegend was geändert.
00:15:43
Speaker
1991 denke ich mal haben wir die Geräte über Größe verkauft.
00:15:46
Speaker
Die wollten alle kleine Geräte haben, waren auch kleine Geräte da.
00:15:50
Speaker
Audiologisch haben Sie sicher nicht groß voneinander unterschieden und bei uns war der Nachaudiobedarf relativ groß.
00:15:59
Speaker
Das ging um kleine Geräte, ging um Umohrgeräte.
00:16:03
Speaker
Heute ist die Beratung dahingehend schon anders, dass man gezielt auf Bedürfnisse, noch speziell auf die Bedürfnisse der Kunden eingeht.
00:16:13
Speaker
Zwischenzeitlich hat man mal mehr auf Technik beraten, aber wir kommen glaube ich wieder dazu, dass wir mehr den Nutzen der Hörgeräteversorgung verkaufen oder beraten und da die Beratung
Verkauf von Lebensqualität durch Hörgeräte
00:16:25
Speaker
Weil das Hörgerät ist ja letzten Endes bloß Mittel zum Zweck.
00:16:28
Speaker
Wir verkaufen ja nicht das Hörgerät, wir verkaufen ja letzten Endes die Lebensqualität, die
00:16:34
Speaker
Und den Nutzen der Hörgeräteversorgung, also leichtes Verstehen, weniger Höranstrengung, mehr Hörkomfort, Teilnahme am Leben, gut Fernsehen, gut Telefonieren, das sind so die Punkte, die heute im Vordergrund stehen.
00:16:51
Speaker
Also wir sollten viel, viel mehr den Fokus auf das Ergebnis legen und die Hörgeräteanpassung und die Hörgerätetechnik als Mittel zum Zweck sehen.
00:16:58
Speaker
Weil letzten Endes möchte der Kunde wieder am Leben teilnehmen, wieder mehr Lebensqualität haben.
00:17:03
Speaker
Du hast Stichworte wie Höranstrengung und Co.
00:17:05
Speaker
gebracht und ich glaube, das muss man in den Fokus rücken.
00:17:09
Speaker
Ja, auf jeden Fall.
00:17:09
Speaker
Und das merken die Kunden ja auch.
00:17:11
Speaker
Man kann es ja auch nachweisen, es gibt ja bestimmte Messverfahren, wo man die beispielsweise Höranstrengung messen kann, ohne Hörgeräteversorgung, nachher mit Hörgeräteversorgung.
00:17:19
Speaker
Und das ist ja für den Kunden auch sichtbar und merken die Kunden ja auch, dass es weniger anstrengend ist mit Hörgeräten, als wenn man so mit dem Mittelgrad und Hörverlust durchs Leben geht, wenn man zu sich ehrlich ist.
00:17:32
Speaker
Und die meisten sind ja da, naja, so semi-ehrlich zu sehen.
00:17:35
Speaker
Ein bisschen drögerlich vor allem, ne?
00:17:37
Speaker
Das ist ja auch das.
00:17:38
Speaker
Aber wie ist das mal generell?
00:17:41
Speaker
Hat sich das Publikum oder die Kundschaft, das Klientel verändert?
00:17:44
Speaker
Einmal was die Demografie anbelangt, also so Alter etc.
00:17:47
Speaker
Du hast gemeint, die Gründe sind in der Regel immer noch ähnlich, aber ich kann mir vorstellen, dass sich da etwas getan hat.
00:17:55
Speaker
Wie ist das denn aus deiner Sicht?
00:17:57
Speaker
Ja, die Leute sind schon jünger geworden, sind durchschnittsalter schwer zu sagen, aber ich denke mal zwischen 64 und 65, je nachdem wie der Leihensdruck ist, die Hörgerichte sind ja auch aller Munde durch Werbung, die im Fernsehen läuft, in allen Medien.
00:18:15
Speaker
sind die Menschen heute anders sensibilisiert und auch die Aufklärungskampagnen, die wir in Erwerbung fahren, das ruchte denn schon, dass das schon ein ganz anderes Thema ist, als vor 20, 25 Jahren.
00:18:28
Speaker
Vor 20, 25 Jahren, da haben wirklich die sich mit dem Hörgerät beschäftigt, wo es gar nicht anders ging.
00:18:34
Speaker
Und heute ist man ja da weiter, dass es ja auch zur geistigen Fitness beiträgt.
00:18:40
Speaker
Thema Demenz ist ja
00:18:42
Speaker
Auch in aller Munde, das sind ja so Punkte, wo die Leute heute ja sensibler sind und schon auf ihre Gesundheit achten.
00:18:50
Speaker
Ja, also durchaus positiv.
00:18:52
Speaker
Ja, ich kann das auch nur unterstreichen.
00:18:55
Speaker
Also es ist wirklich so, dass wir früher eher in den Hinterhöfen verkauft haben, wenn man es mal übertrieben mit einem Bild zeichnen möchte.
00:19:00
Speaker
Ja, also und heute sind es wirklich offene Läden.
00:19:03
Speaker
Man hat auch keine Scheu mehr.
00:19:05
Speaker
Ich war jetzt gerade erst diese Woche wieder mit der Deutschen Verkehrswacht unter anderem und da haben wir dann Radarhörtests durchgeführt, normale Hörtests durchgeführt.
00:19:12
Speaker
Da war auch die Polizei mit an den Ständen und der ADAC und Co.
00:19:15
Speaker
war so eine tolle Veranstaltung.
00:19:17
Speaker
Und das Schöne ist, früher musste man die Leute wirklich aktiv ansprechen, dass sie überhaupt mal zu einem Stand rankommen.
Öffentliche Wahrnehmung von Hörgeräten
00:19:23
Speaker
Und heute sind viele aus purer Neugierde hin und haben dann ihre Geschichten erzählt.
00:19:27
Speaker
Und das Tollste für mich war in diesem Moment, dass eben auch der Leiter der Frankfurter Verkehrswacht auch selber Hörgeräteträger ist, auch Rentner.
00:19:36
Speaker
Und der hat dann den Leuten einfach so unfassbar gut erklärt, warum es wichtig ist, sich frühzeitig um Hörgeräte zu kümmern und welche Lebensqualität er hat.
00:19:44
Speaker
wo ich gesagt habe, den müsste man eigentlich sofort einstellen, weil es war so glaubwürdig und transparent, dass wirklich die Leute dann auch gesagt haben, ach Mensch, wenn der so tolle Erfahrungen gemacht hat, dann kann ich die doch auch machen.
00:19:54
Speaker
Also da hat sich was verändert und trotz allem sind wir noch nicht ganz so bei der Akzeptanz, wie es eine Brille oder sowas auch ist, aber auf dem Wege dahin.
00:20:01
Speaker
Wir sind auf einem guten Weg, würde ich auch sagen, weil viele merken ja auch, dass das ja leichter geht und viele sagen ja auch, hätte ich es bloß mal früher gemacht.
00:20:07
Speaker
Ja, die meisten nehme ich an.
00:20:09
Speaker
Also selbst wenn ich da unterwegs bin, die Leute eben interviewen, das sagt so gut wie jeder irgendwas in diese Richtung.
00:20:15
Speaker
Also ich habe es nie bereut, hätte ich es früher gemacht, es hat nicht wehgetan.
00:20:19
Speaker
Ich empfehle es jedem, einfach mal wenigstens vorsorglich einfach mal zu testen.
00:20:23
Speaker
Man kann immer noch Nein sagen, aber dann weiß man wenigstens mal Bescheid.
00:20:28
Speaker
Liegt es an mir, weil ich nicht zuhören will oder kann ich nicht?
00:20:31
Speaker
Ja, das ist ja auch richtig.
00:20:32
Speaker
Es kommt ja mal auf den Linesdruck an.
00:20:34
Speaker
Da haben wir auch ab und zu mal Kunden, wo wir versucht haben und
00:20:37
Speaker
Wo man denkt als Akustiker, das sagt man ja klar und sagt mal, die haben einen Hörverlust, wie kommen die durchs Leben, aber wenn sie für sich noch nicht bereit sind und noch nicht den Vorteil sehen, ist ja in Ordnung, bevor nachher die Geräte irgendwo rumliegen, dafür ist alles so viel Arbeit und kostet so viel Geld, dann lieber noch ein Jahr warten und dann, das wirkt manchmal Wunder.
00:20:57
Speaker
Also das kann ich auch aus meiner aktiven Zeit, aber auch heute noch aus der Sicht auf die Branche sehen, dass der Zeitpunkt schon auch entscheidend ist.
00:21:04
Speaker
Also wir haben schon viele noch, die von Angehörigen erstmal reingeschoben werden und eigentlich denken, ah, jetzt beweise ich nur, dass es doch nicht so ist und dann erst mal mit der Situation zurechtkommen müssen.
00:21:13
Speaker
Aber die Eigenmotivation ist schon eine große, wichtige Rolle, weil wir können viel tun.
00:21:17
Speaker
Und die Hörgeräte heute fantastisch einstellen, wenn die Eigenmotivation, das Trageverhalten nicht dementsprechend ist, dann wird es nicht helfen.
00:21:23
Speaker
Denn dazu hast du bestimmt auch noch eine Geschichte.
00:21:25
Speaker
Also Hörgeräte funktionieren in meiner Welt nur so, wenn sie wirklich konsequent täglich über viele Stunden getragen werden, weil das, ich mache es mal rein, wenn der Nachbar zu Besuch kommt, hat noch nie zum Erfolg geführt.
00:21:36
Speaker
Kannst du da vielleicht ein bisschen aus deiner Sicht was dazu sagen?
00:21:39
Speaker
Die Kunden merken das auch selber.
00:21:40
Speaker
Man hat da nur ein, zwei Kunden, wo man darüber spricht.
00:21:44
Speaker
Man kann ja heute, gibt es ja das interessante Tool Data Logging, wo man ja sieht, wie lange die Geräte getragen werden.
00:21:51
Speaker
Und so kommen wir ins Gespräch.
00:21:53
Speaker
Aber ich habe schon ein, zwei Kunden, die dann auch selber für sich gemerkt haben, wenn man nochmal eine Aufklärung macht, wenn die Hörtherapie anschlagen sollte, sollten sie mindestens zwölf Stunden am Tag tragen.
00:22:04
Speaker
Und dann nach ein, zwei Monaten, wenn sie es mal wirklich konsequent durchgezogen haben, sagen sie, ja klar, ist besser.
00:22:08
Speaker
Und es geht leichter von der Hand.
00:22:11
Speaker
Aber den Erkenntnisprozess machen die meisten durch oder viele.
00:22:15
Speaker
Also ich denke, bei mir im Geschäft ist die Tragendauer schon sehr hoch und die Akzeptanz
00:22:20
Speaker
Also dass die Rettung schon acht Stunden plus getragen werden zu 90, 95 Prozent meiner Kunden.
00:22:27
Speaker
Da bin ich eigentlich schon recht zufrieden und die Ergebnisse zeigen das auch.
00:22:31
Speaker
Ja, das glaube ich dir.
00:22:33
Speaker
Das glaube ich auf jeden Fall.
00:22:34
Speaker
Also darum machst du das Ganze seit vielen, vielen Jahren.
00:22:38
Speaker
dann einfach auch zu sehen, auch anhand von wirklichen Daten, dass es genutzt wird.
00:22:44
Speaker
Das ist, glaube ich, eine starke Genugtuung sozusagen und etwas, was einem wirklich dann zurückgegeben wird.
00:22:50
Speaker
Und da kommen sicherlich auch ganz tolle Geschichten zustande.
00:22:54
Speaker
Wir hier im Podcast behandeln ja so verschiedene Themen.
00:22:59
Speaker
die aber meistens darauf abzielen, den Akustikern wirklich zu helfen, etwas besser zu machen.
00:23:06
Speaker
So nach und nach immer wieder etwas besser zu machen.
00:23:09
Speaker
Und ich denke, man konnte da schon einiges raushören, dass man natürlich die Beratung entsprechend anhand der wirklichen Bedürfnisse auch ausrichtet.
00:23:20
Speaker
Und da hat auch Klaus schon ganz, ganz viel erzählt und auch von anderen Gästen,
00:23:25
Speaker
Jetzt haben wir hier das Thema und das haben viele neue Fachgeschäfte, also gerade wenn sie sich frisch selbstständig gemacht haben, aber es gibt auch natürlich einige, die schon lange am Markt sind und dann doch etwas suchen, womit sie einfach mal ein bisschen anders Werbung machen können, ein bisschen anders auf sich aufmerksam machen können, weg von dem Einheitsbrei, was es sonst so gibt und
00:23:52
Speaker
Da wollte ich direkt einfach mal mit einsteigen, weil du bist nicht nur Pionier generell, so was den Beruf angeht, dich dann auch umschulen zu lassen, sondern du bist auch Pionier der Akustik-Pioniere.
Akustik-Pioniere-Initiative
00:24:08
Speaker
Und möchtest du mal erzählen, wie es für dich...
00:24:14
Speaker
vor, ich glaube, ja doch schon länger als eineinhalb Jahre mittlerweile war, das Ganze überhaupt erst mal kennenzulernen.
00:24:24
Speaker
Ja, Klaus hatte ja seinen Plan vorgestellt, was er mit den Akustikpionieren vorhatte.
00:24:29
Speaker
Und das klang für mich spannend, weil halt die Akustikpioniere schöne Marketingvorlagen haben, die ja mal nicht auf Hörgerätetechnik abzielen und besser hören und wie auch immer.
00:24:42
Speaker
dass man ganz einfach mal einen Ansatzpunkt macht, wie beispielsweise einen Radarhörtest oder Geschmack und Hören, dass man mal auf ein anderes Thema denkt, gerade über Instagram und Facebook werden kann, dass man sich da mal ein bisschen abhebt.
00:24:55
Speaker
Was ich auch ganz spannend finde, sind die
00:24:58
Speaker
Erfahrungsberichte, die als Reels vorliegen, die man schön einsetzen kann für Marketing.
00:25:07
Speaker
Normalerweise könnte man sich auch seine eigenen Kunden nehmen, die aufnehmen und stellen aber so schön vorbereitet.
00:25:14
Speaker
Das finde ich spannend.
00:25:15
Speaker
Dann so die Aufklärungsfilme, also die Marketingmerkmaterialien, die die Akustik-Kirche anbieten, finde ich schon sehr gut gemacht.
00:25:25
Speaker
Und da kann man sich gut daraus bedienen und dann halt auch mal wieder eine andere Community kennenlernen, mit anderen Akustikern austauschen.
00:25:32
Speaker
Man muss ja nicht immer die gleichen Fehler machen wie die anderen und das inspiriert mich auch immer.
00:25:37
Speaker
Deshalb bin ich auch relativ viel unterwegs auf Veranstaltungen, dass man ganz einfach andere Leute mal trifft und sich darüber austauschen kann.
00:25:46
Speaker
Du hast ein paar wichtige Dinge genannt und was mir an dir persönlich wirklich imponiert, ist auch diese Neugier, die du nach wie vor hast, über den Tellerrand hinaus zu schauen, andere Akustiker kennenzulernen, zuzuhören, was machen die, voneinander zu lernen.
00:26:01
Speaker
Und das ist wirklich etwas, was ich bei dir außergewöhnlich finde.
00:26:05
Speaker
Was treibt dich an, dass du so stark an Neuerungen interessiert bist, dass du dir doch mal verschiedene Hörtrainings anschaust oder
00:26:13
Speaker
Ja, du hast vorhin schon mal das Thema Höheranstrengung, also damit verbinde ich Akales und so weiter.
00:26:18
Speaker
Und da bist du in meiner Welt, ja, weil ich ja auch so ein Fortbildungsjunkie bin, ja, deswegen tausche ich mich sehr gerne mit dir aus, wenn man immer wieder neue Impulse bekommt.
00:26:26
Speaker
Aber was treibt dich da an und was ist so das, was du vielleicht in den letzten Wochen, Monaten als ein Highlight für dich entdecken konntest?
00:26:35
Speaker
Also was treibt mich an?
00:26:36
Speaker
Ich finde es schon spannend.
00:26:38
Speaker
Wir haben Hightech-Geräte, die alles Mögliche können, verschiedene Sprecher erkennen können, Sprecher nachverfolgen können.
00:26:46
Speaker
Wir haben Künstliche Intelligenz in den Hörgeräten.
00:26:48
Speaker
Und was mich eigentlich boomt und ärgert, dass manche Akustiker die Geräte wie vor 30 Jahren anpassen, wo wir bloß drei Steller haben und die Geräte werden genauso angepasst oder kontrolliert und dem Kunden so ein Erlebnis geführt, wie mit Hightech-Geräten für Hightech-Geräte.
00:27:04
Speaker
3.000 Euro pro Seite am Ohr.
00:27:06
Speaker
Das wumpt mich eigentlich.
00:27:08
Speaker
Es gibt so viele spannende Möglichkeiten, dass man dem Kunden auch ein Erlebnis bietet mit verschiedenen
Neue Technologien in Hörgeräten
00:27:13
Speaker
Messverfahren, mit Akales beispielsweise, dass man über die Höranstrengungen sprechen kann oder was seit Anfang des Jahres aus Ollen bekommt, das Rivo-Laut, dass man ganz einfach eine einfache Bestandsaufnahme machen kann, dass man dem Kunden zeigt, wie er bestimmte Geräusche empfindet,
00:27:31
Speaker
und dadurch ganz einfach auch die Höhegeräteeinstellung noch optimieren kann, dem Kunden zeigen kann, wo fehlt eventuell was, wo ist man überversorgt, dass man da die Geräte besser einstellen kann.
00:27:47
Speaker
Oder das ganze Thema Lautheitsskalierung, was ich sehr spannend finde, ist vor 25 Jahren, ne, innerhalb von 20 Jahren aufgekommen,
00:27:58
Speaker
Wurde durch die Industrie nicht weiterverfolgt.
00:27:59
Speaker
Die Einzelnen, die es konsequent machen, ist Akustikon mit der AAKAM, auch mit dem Freifeldkopfhörer.
00:28:07
Speaker
Dann ist Audio auf den Markt gekommen, die halt die Lautheitsskalierung praktisch runtergebrochen hat, dass man sie schön einfach mit dem Kunden durchführen kann, dass man den Kunden in den ganzen Prozess mit einstellt.
00:28:21
Speaker
mit einbeziehen kann, dass er merkt, okay, das sind meine Ohren, ich kann Einfluss drauf nehmen.
00:28:28
Speaker
Das spornt mich halt an, um mich auch vom Wettbewerber abzuheben.
00:28:32
Speaker
Ganz einfach auch dem Kunden bestmöglichst Therapie gedeihen zu lassen, dass man halt mit der aktuellen Hörgeräte-Technik, die sehr gute Technik ist und die sich noch weiter verbessern wird, dass man da das Maximale rausholt.
00:28:45
Speaker
Und die sind ja immer neue Erkenntnisse, die nach und nach kommen.
00:28:49
Speaker
Und wie gesagt, das ist so spannend, da am Ball zu bleiben.
00:28:55
Speaker
Deshalb ist das für mich eigentlich wichtig.
00:28:57
Speaker
Das verstehe ich anderen Kollegen nicht, die
00:28:59
Speaker
bloß die ganze Woche in ihrem Anpassraum verbleiben.
00:29:04
Speaker
Ja, also da möchte ich direkt auch nochmal reingehen.
00:29:06
Speaker
Wir bieten bei den Akustik-Unitern ja auch Fortbildungen an in verschiedensten Bereichen.
00:29:10
Speaker
Und da hoffe ich mal, dass da noch ein bisschen mehr Dynamik reinkommt, weil ich halt auch sage, Mensch, wir müssen rechts und links schauen, wir müssen uns weiterentwickeln, weil wir haben die Grundlagen und Basics sind alle da.
00:29:20
Speaker
Aber du hast so viele Tools genannt, die man einfach in Betracht ziehen kann,
00:29:25
Speaker
Ist ja nicht ein Muss, immer alles zu tun, aber wir sollten eben trotzdem schauen, dass wir eben da nicht stehen bleiben und immer noch so anpassen wie vor etlichen Jahren, nur mit neuer Technik.
00:29:34
Speaker
In dem Zusammenhang hast du gesagt, Differenzierung, auch das spielt natürlich genau in diese Trumpfkarte aus, aber mich interessiert auch deine Meinung zu Otoplastik, weil das ist für mich auch immer noch so ein Thema, wo ich immer am Kämpfen bin und Gabor weiß, wie sehr ich dafür kämpfe und von daher würde ich mir auch mal deine Meinung dazu gerne interessieren.
00:29:52
Speaker
Also bei mir gibt es nur Versorgung mit Otoplastik.
00:29:54
Speaker
Sicherlich hat man hier und da, aber das ist, denke ich mal, vielleicht ein, zwei Mal im Jahr, dass man halt um Schirmchen nicht drum herum kommt, weil halt die Gehörgänge so schmal sind.
00:30:02
Speaker
Aber bei mir ist eine Anpassung, ein Ohrstück, ein Otoplastik Standard.
00:30:08
Speaker
Und wenn sich der Kunde danach dagegen entscheidet, okay, ist jetzt seine Entscheidung.
00:30:12
Speaker
Aber standardmäßig gehen alle Kunden bei mir erstmal mit einer Otoplastik aus dem Haus.
00:30:18
Speaker
Und die Argumente brauche ich hier nicht zu wiederholen.
00:30:21
Speaker
Die sind alle bekannt.
00:30:23
Speaker
Und ich denke mal, dass es für manche Akustiker bloß Faulheit und Trägheit ist, sich nicht mit dem Thema zu beschäftigen.
00:30:30
Speaker
Ja, also da muss ich jetzt auch dazu sagen, ich sehe es genauso.
00:30:33
Speaker
Also es ist wirklich so, also ich habe neulich mal mit auch einem Branchenkenner gesprochen, der hat das unter vier Augen sehr drastisch formuliert, aber eigentlich trifft es den Nagel auf den Kopf.
00:30:43
Speaker
Der hat gesagt, wenn man heute ein High-End-Gerät mit dem offenen Schirmchen anpasst, dann ist es eigentlich Betrug am Kunden, weil er die Funktionen, die das Gerät eigentlich kann, gar nicht nutzen kann.
00:30:53
Speaker
Ja, also so würde ich jetzt nicht zwingend nach außen kommunizieren, aber es ist schon was dran.
00:30:58
Speaker
Also wir wissen definitiv, dass ein Hörsystem, was mit einer passenden Autoplastik und der richtigen Zusatzbohrung und so weiter eingepasst ist, natürlich deutlich mehr dem Kunden einen Mehrwert bringt.
00:31:07
Speaker
Und da sprechen wir nicht nur vom Halt des Hörgeräts und dem Sitz, sondern einfach auch von den technischen Funktionen.
00:31:13
Speaker
Aber der Klaus, da hatte ich letztens auch die Diskussion mit dem Kunden und da habe ich ihm nur ganz ehrlich gesagt, beispielsweise, dass der Punkt ist, dass man sich viel Geld ausgibt und ohne Plastik, dass man dann bloß
00:31:26
Speaker
dass viel investiert ist.
00:31:28
Speaker
Also da bin ich auch dem Kunden ganz ehrlich gegenüber.
00:31:31
Speaker
Da verstecke ich mich auch nicht.
00:31:33
Speaker
Aber letzten Endes sind das bloß die Argumente, die man hat, aber der Kunde muss letztendlich entscheiden.
00:31:39
Speaker
Ich habe da auch mal so ein Schusserlebnis als Oticon, mal ein neues Gerät vorgestellt, wo sie gesagt haben, bis 10 Kilo hat es Übertragung.
00:31:48
Speaker
Und da war noch die Frage an Utikon, ja, mit dem Slim Tube 12-Kirche, 10-Kirche zu übertragen, ist schon entsportlich.
00:31:54
Speaker
Naja, die waren derselben Meinung, aber halt der Markt ist halt manchmal ein bisschen anders, ja.
00:32:02
Speaker
Gut, aber als Differenzierungsmerkmal ist es natürlich schon was, was unsere Handwerkskunst unterstreicht und die Ergebnisse auch dann für einsprechen.
00:32:08
Speaker
Also ich kenne viele Akustiker in Deutschland, die das ähnlich wie du halten, dass eine Utoplastik wirklich eine grundsätzliche Geschichte ist.
00:32:13
Speaker
Ausnahmen gibt es immer und die werden wir auch alle akzeptieren.
00:32:16
Speaker
Und dann aber auch von vielen, vielen unzufriedenen Kunden vom Wettbewerber dann plötzlich besucht werden und die Weiterempfehlungsrate auch deutlich größer ist, weil die Erfolge da sind.
00:32:27
Speaker
Ja, weil es gar nicht nach AHA-Effekte sind.
00:32:30
Speaker
Da hatte ich im letzten Jahr zwei Kunden von Wettbewerbern von mir,
00:32:35
Speaker
Die hatten sehr starken Schallleitungsanteil und große Operationshöhlen und die waren mit dem Schirmchen versorgt.
00:32:41
Speaker
Und dann ganz einfach mal auf normale Otoplastiken umgestellt und die waren schon erstaunt gewesen, dass man doch mit Hörgeräten hören kann.
00:32:51
Speaker
Ja, so eine Verte gibt es auch.
00:32:56
Speaker
Ja, das ist halt immer das Ding.
00:32:58
Speaker
Also ich glaube, das ist ganz schwierig.
00:33:00
Speaker
Ich habe letztens auch eine Teilnehmerin von einem Seminar, das ich begleitet habe, kennengelernt und sie ist so unzufrieden mit ihren Hörgeräten und sogar ich habe dann...
00:33:11
Speaker
Quasi mit zwei Fragen rausbekommen, dass sie letztendlich Schirmchen hat und dann direkt nach einem Akustiker gefragt bei Klaus in der Nähe und müsste mal nachfragen, ob sie da jetzt ein bisschen hinterher ist, hinterhergegangen ist, aber...
00:33:27
Speaker
Das ist ja etwas, das ich, das mag sicherlich daran liegen, dass ich nur unter Akustikpionieren unterwegs bin und ein Merkmal, dass so gut wie alle, wenn nicht sogar alle, die ich zumindest kennengelernt habe, ja, dass sie alle teilen, ist eben, wir machen Orthoplastik, wir machen ein passendes Ohrpassstück als Basis.
00:33:50
Speaker
Und das ist ja auch so.
00:33:53
Speaker
Ja, für mich... Ja, manchmal ist es noch ein bisschen im Zwiespalt.
00:33:56
Speaker
Manchmal, wenn man ein Schwimchen hat oder ein Schwimchen hat, kosmetisch gesehen ist es manchmal schon gar nicht, ist es schon unsichtbar, wenn man es so bezeichnet.
00:34:05
Speaker
Wenn man es einfach mal tiefer machen kann, weil man ein paar Platzprobleme weniger hat, was halt mit Ohrstücken manchmal vielleicht nicht ganz so optimal von der Kosmetik her gelöst ist, weil halt die Größe
00:34:16
Speaker
vom Gehörgang nicht ganz so mitspielt, dass man Hörer ein bisschen ausladen muss.
00:34:19
Speaker
Aber ich denke mal, wenn man das ehrlich mit seinem Kunden kommuniziert, akzeptiert er das auch.
00:34:23
Speaker
Man kann ja die Dritte auch ein bisschen biegen.
00:34:26
Speaker
Manchmal sind die Haare ein bisschen länger, dass es ja da nicht so rein spielt.
00:34:29
Speaker
Aber da muss man halt zu seinem Kunden auch ehrlich sein.
00:34:33
Speaker
Ja, also dieses Ehrliche, aber dieses zumindest drüber aufklären, finde ich super wichtig.
00:34:38
Speaker
Hast du noch gerade eine Frage parat, weil ich habe mir schon die nächste überlegt.
00:34:44
Speaker
Du, hau raus, ich finde es super interessant, da auch mal so ein bisschen als Dritter einfach zuzuhören.
00:34:52
Speaker
Ich schalte mich dann wieder ein, wenn es Richtung Marketing geht.
00:34:56
Speaker
Also wir haben jetzt ein bisschen über die Vergangenheit, über den Zustand heute gesprochen.
00:35:01
Speaker
Mich würde interessieren, wenn du jetzt ein bisschen deine Glaskugel auspackst, lieber Harald, welche Themen siehst du denn auf uns als Branche zukommen, so in Richtung Krankenkassen, Filialisierung, Onlinehandel oder was auch immer?
00:35:12
Speaker
Und natürlich geht es hier nicht um eine Gewehr, aber ich tausche mich auch mit dir da immer wieder ganz gerne mal auszusägen.
00:35:17
Speaker
Mensch, das könnte sein und wie kann man sich vorbereiten?
00:35:19
Speaker
Denn ich bin immer ein großer Freund, einen Plan B in der Tasche zu haben, weil wir sind einfach in einer so wandelbaren Zeit, dass wir nicht davon ausgehen können, dass wir dem Status quo von heute die nächsten 20, 30 Jahre noch durchstehen werden.
00:35:33
Speaker
Das sicherlich nicht.
00:35:34
Speaker
Ja, wird interessant werden.
00:35:35
Speaker
Gerade, dass, sagen wir mal, die letzte Übernahme war ja spektatulär, als Demand Kind übernommen hat.
00:35:42
Speaker
Ich sehe ein bisschen die Gefahr, dass halt, wenn mehr Konzentration ist, was wir ja schon vor Jahren mal hatten, dass halt die großen Führerlisten wie Gers, Vielmann, Demand jetzt, also mit Kind, eigene Verträge mit den Kassen aushandeln, dadurch die Preise, die Festbeträge ein bisschen reduzieren.
00:36:02
Speaker
Das hatten wir ja schon damals mit Kind, als die ersten V4-Verträge auf den Markt kamen.
00:36:07
Speaker
Die waren ja nicht ganz so günstig geschrieben, aber gut, muss man auch mitnehmen.
00:36:11
Speaker
Ja, sag ich mal, zur generellen Kostenübernahme.
00:36:13
Speaker
Ich denke mal, dass ich es in meinem Berufsleben vielleicht noch erleben werde, dass das Festbetragssystem, so wie wir es heute kennen, nicht mehr existieren wird.
00:36:23
Speaker
Weil wenn man sich so den Ausgabendruck der gesetzlichen Krankenversicherung anguckt,
00:36:28
Speaker
Da kann ihn schon schummrig vor Augen werden.
00:36:30
Speaker
Und ja, ich finde es jetzt schon ein bisschen später, 2013.
00:36:36
Speaker
Bis 2013 hatten wir ja glaube ich noch 340 oder 400 Euro Festbetrag.
00:36:42
Speaker
Hätte man den damals gecancelt, wäre glaube ich das nicht ganz so stark gewesen, als wenn man beispielsweise...
00:36:47
Speaker
Leute 680 Euro pro Seite streicht.
00:36:52
Speaker
Das wird schon wehtun, weil sich ja die Branche auch an andere Preise gewöhnt hat, an eine Marge gewöhnt hat.
00:36:57
Speaker
Das würde dann schon mal einen Ruck geben.
00:37:00
Speaker
Ja, was muss man machen?
00:37:02
Speaker
Ja, und als einzelne unabhängiger Akustiker muss man sehen, dass man vor Ort stark ist, dass man versucht, durch gezieltes Marketing die Leute zuerst sich ins Fachgeschäft zieht und nicht halt
00:37:14
Speaker
den herkömmlichen Weg nimmt über Ohrenarzt und Senderakustiker, so wie es ja heute meistens läuft, dass man halt das System versucht umzustellen.
00:37:21
Speaker
Das ist natürlich ein langwieriger Prozess und schwierig.
00:37:24
Speaker
Und da muss man halt sehen, dass man halt verschiedene Marketingmaßnahmen ergreifen kann, sollte, muss, was ja auch die Akustik-Pioniere anbieten, dass man so der Ansprechpartner vor Ort wird mit einer guten, mit gut zufriedenen Kunden, mit Leistungen, die
00:37:42
Speaker
der FIALIST beispielsweise nicht anbieten kann.
00:37:45
Speaker
Und was man sich halt überlegen muss, was ich bei uns gerade einführe, ist im Prinzip ein Abosystem.
Einführung des Abonnementmodells für Hörgeräte
00:37:52
Speaker
Dass man halt ein Gerät nicht mehr kauft, sondern dass man halt über geringen monatlichen Beitrag dem Kunden eine Leistung anbietet.
00:38:01
Speaker
Und wenn denn mal der Festbetrag wegfallen sollte, dann kann es einfach so weitergehen mit dem Prinzip mit dem Abo.
00:38:11
Speaker
Also da hast du wirklich ein paar wichtige Stichpunkte gemacht und auch da sind wir natürlich immer am Ball.
00:38:15
Speaker
Wir werden uns demnächst auch mit Jürgen Becker unterhalten, der schon ein Pro-Abo-System auch hat, was wirklich der ausgeklügelt ist.
00:38:21
Speaker
Wir hatten jetzt Kai Stahmer auch zu Gast als Podcast-Gast, der eben auch mit seiner...
00:38:25
Speaker
Brillenbonusversicherung auch etwas dazu beitragen kann, um dagegen zu steuern.
00:38:30
Speaker
Also wir müssen einfach und deswegen auch vielen Dank für deine Ausführungen, Harald, uns einfach Gedanken machen, was kann in der Zukunft kommen, wie richten wir uns aus und was kann man vielleicht heute schon einleiten, was vielleicht in den ein, zwei Jahren oder vielleicht auch in den drei Jahren dann richtig greifen kann und wird.
00:38:45
Speaker
Aber ich bin komplett deiner Meinung, so wie es heute ist, kann es auf Dauer nicht sein, weil das Kostensystem einfach nicht mehr tragbar ist.
00:38:54
Speaker
Wird spannend, wann es sein wird.
00:38:55
Speaker
Ja, und sicherlich wird es nicht lange angekündigt werden.
00:38:58
Speaker
Es wird relativ kurzfristig kommen.
00:39:01
Speaker
Und ja, da muss man vorbereitet sein.
00:39:03
Speaker
Deshalb führen wir, wie gesagt, so ein Abo-Modell ein, dass man schon sieht, dass die Mitarbeiter sich schon langsam mit dem ganzen Thema beschäftigen können.
00:39:11
Speaker
Ist ja kein Muss, entscheidet der Grund der letzten Endes.
00:39:14
Speaker
Aber dass halt die Abläufe schon in den Fachgeschäften da sind und routiniert sind.
00:39:20
Speaker
Das ist der Punkt.
00:39:21
Speaker
Genau, das ist das Entscheidende.
00:39:22
Speaker
Heute auf die Zukunft vorbereiten, damit dann, wenn der Fall X eintritt, eben sowohl das Team vom Wording, von der Handhabung da ist und man schon erste Erfahrungen gesammelt hat.
00:39:32
Speaker
Denn ich bin überzeugt, dass auch zum jetzigen Zeitpunkt schon genügend Leute mit einem gut platzierten Abo-Modell sehr, sehr zufriedenzustellen sind.
00:39:40
Speaker
Ja, man muss halt entsprechend das Leistungspaket bündeln.
00:39:43
Speaker
Okay, manche sagen ja, es ist eine höhere Finanzierung, wissen es ja nicht.
00:39:48
Speaker
Höhere Finanzierung, wenn ein Kunde Ratenzahlungen machen möchte, machen wir, ist gar kein Thema.
00:39:54
Speaker
Aber halt das Abo-System ist ja im Prinzip nur wie eine Art Flatrate, dass man halt Versicherungsleistungen mit einbindet, Hörtraining mit einbindet, dass der Kunde halt ein Komplettpaket bekommt und ich denke mal zum moderaten Preis.
00:40:09
Speaker
Und halt mit der Aussicht, da ja die Techniken, die Innovationen so schnelllebig sind, wenn wir überlegen, wenn im Tragezeitraum von sechs Jahren, was halt das durchschnittliche höhere Lebensalter ist,
00:40:23
Speaker
Es sind drei Hörgeräte-Generationen heute, wenn nicht sogar vier Hörgeräte-Generationen.
00:40:30
Speaker
Und so ein Abo-Modell hat den Vorteil, dass man nach drei Jahren sagt, wir können dir ein neues Gerät anbieten, zum gleichen Preis, bist aktuell versorgt.
00:40:42
Speaker
Oder Resound hat ja ein ähnliches Konzept, wenn man da das Premium-Modell wählt, dass man ja beispielsweise innerhalb der sechs Jahre neue Technik zum höheren Rabatt bekommt, sind ja auch schon so die Modelle, die in die Richtung gehen, dass man dem Kunden schon die Teilhabe lässt, früher an neue Technik heranzuführen.
00:41:06
Speaker
Und die Kunden fragen ja auch nach, was gibt es Neues und wie lange habe ich Geräte schon genutzt?
00:41:10
Speaker
Sicherlich findet man jetzt auch Lösungen nach drei Jahren, aber was macht man mit den alten Geräten und wie finanziert man, findet man sicher immer eine Lösung.
00:41:17
Speaker
Aber somit zum Abo-Modell hat man halt ein sauberes Modell, was halt funktioniert und alle sind glücklich.
00:41:24
Speaker
Ja, also es sind wieder zwei wichtige Dinge.
00:41:26
Speaker
Wir haben wieder eine Differenzierung, weil das wird nicht jeder anbieten und gleichzeitig haben wir ein Kundenbindungsinstrument.
00:41:32
Speaker
Und das ist etwas, wo ich nur begrüßen kann, sich zumindest mit solchen Themen zu beschäftigen.
00:41:36
Speaker
Es wird sicherlich auch Gründe geben, dass einer sagt, nee, das passt nicht zu mir und meiner Philosophie, aber für ganz viele könnte es wirklich eine Lösung für die Zukunft sein.
00:41:44
Speaker
Ja, und so muss man halt weiter gucken, was am Markt ist und der entwickelt sich ja weiter.
00:41:51
Speaker
Ja, das auf jeden Fall.
00:41:53
Speaker
Was würdest du denn neuen Fachgeschäften empfehlen oder den Inhabern, den Inhaberinnen, worauf sie vielleicht zu Beginn ihren Fokus setzen sollten?
00:42:07
Speaker
Dass man ganz einfach erst mal technisch innovativ ist, dass man Messverfahren oder Anpassverfahren anbietet, die sein direkter Mitwettbewerber vor Ort nicht anbietet.
00:42:15
Speaker
Und mit solchen Sachen kann man ja auch gegenüber beispielsweise One-Arts Punkten oder Marketing mit Punkten, dass man halt anders arbeitet als das Gros der Masse.
00:42:28
Speaker
Wäre meine Empfehlung.
00:42:29
Speaker
Und die Investitionen sind ja überschaubar.
00:42:32
Speaker
So ein Revolut, klar, sind 600 Euro Lizenzkosten im Jahr, aber denke mal, wenn man das pro Hörgerät umlegt, aber den Nutzen, den man hat, dass man den Kunden zeigt, wie seine Hörgeräte, sein Hören funktioniert und die Optimierung dadurch schon kann, ist das gut investiertes Geld.
00:42:50
Speaker
Wie beispielsweise ein Hörtraining, dass man sich, wenn man eine Investition tätigt, dass man sich damit auch beschäftigt, dass man seinen Kunden auch
00:43:01
Speaker
die die Komplettlösung anbietet.
00:43:03
Speaker
Weil wir wissen ja alle, die Eingewöhnung ist für jeden nicht leicht und mit dem Art Hörtraining, dass man halt da den Kunden schon auch wieder mit einbezieht, konditioniert, fit macht für das Kommende.
00:43:20
Speaker
Also durchaus dann innovativ sein, sich ein bisschen abhebt von den Standardgeschichten, einfach ein bisschen weiter das Ganze geht und das Ganze dann natürlich auch nach außen zu kommunizieren.
00:43:31
Speaker
Und in der Kommunikation bist du sehr stark, was auch die Frequenz anbelangt etc.
00:43:37
Speaker
Wie hast du denn für dich entdeckt, dass das Ganze durchaus Sinn macht, einfach mal präsent zu sein, so auch auf Social Media und so weiter?
00:43:46
Speaker
Für mich ist eigentlich der Punkt, dass man ja eine hohe Reichweite erzielen kann.
00:43:51
Speaker
Wenn man über Instagram oder Facebook wirbt, erreicht man für einen Betrag, meinetwegen 200-300 Euro, eine Reichweite von 10.000 Follower oder Sichtkontakte.
00:44:04
Speaker
Und um das mit einer beispielsweise klassischen Printanzeige zu gewährleisten, die muss man schon eine halbe Seite haben, dann ist man auch schnell bei 1000 Euro pro Anzeige.
00:44:14
Speaker
Und die ist halt nicht so wirksam.
00:44:16
Speaker
Und da bin ich eigentlich der Auffassung, dass man da mehr erreicht, auch wenn sich der noch nicht mal Betroffenen sich damit beschäftigen, aber dass es aufploppt.
00:44:28
Speaker
dass man, wenn man Werbung schaltet, dass es auch bei noch nicht Betroffenen auffluckt, aber dass man ganz einfach seine Marke schon in den Vordergrund stellt, nicht den Hersteller XY, sondern dass man seine Marke vor Ort stärkt, wie es mit allen Marken ist.
00:44:44
Speaker
Man muss halt, ja, sag ich mal so, in den Köpfen präsent sein, dass man sich woanders hingeht, dass man halt so eine Art Markenpräsenz aufbaut.
00:44:52
Speaker
Und die kann man dann mal mit
00:44:54
Speaker
mit den heutigen Möglichkeiten wie Instagram, Facebook sehr gut machen.
00:44:59
Speaker
Bin ich auch da bei dir.
00:45:00
Speaker
Vor allen Dingen ist es wirklich so, wir müssen gar nicht immer unseren potenziellen Endkunden erreichen.
00:45:05
Speaker
Das reicht ganz häufig, wenn wir die Angehörigen erreichen, weil die Angehörigen ja nach wie vor auch ein Teil unserer Anpassung eigentlich sind, weil die ja dann auch von profitieren und so weiter.
00:45:14
Speaker
Und oft ist es ja so, dass dann vielleicht eben der Anstoß bei einem Familienfest dann so ist, dass eben wieder heißt, Mensch, du hörst nicht so gut.
00:45:21
Speaker
Und dann ein Angehöriger sagt, ja, dann geh doch mal zu Obsidian.
00:45:24
Speaker
Ja, weil wir eben dann da präsent sind.
00:45:27
Speaker
Also das ist wirklich so, da bin ich auch bei dir.
00:45:29
Speaker
Wir dürfen das eine absolut nicht vernachlässigen, weil das ist die Zukunft, Social Media.
00:45:35
Speaker
Und auch wenn wir vor ein paar Jahren hieß es noch, ja, keiner hat ein Smartphone, das stimmt ja alles nicht mehr.
00:45:41
Speaker
Weil da würde mich auch mal so dein Gefühl dafür interessieren.
00:45:44
Speaker
Ja, eigentlich hat doch heute fast jeder, auch der älteren Menschen, ein Smartphone und kann zumindest mal mit den Basics damit umgehen.
00:45:51
Speaker
Oder sehe ich das so falsch?
00:45:54
Speaker
Das ist eher wirklich die Ausnahme, dass die Kunden kein Smartphone haben.
00:45:59
Speaker
Das ist eher die Ausnahme.
00:46:01
Speaker
Ja, muss man dazu sagen, gerade der Präsenz- und Markenbewusstsein.
00:46:05
Speaker
Wir wissen ja alle, der Wettbewerbsdruck hat zugenommen.
00:46:08
Speaker
Wenn wir uns in kleinen Orten angucken, wo wir früher gesagt haben, ein Akustiker kann gut leben.
00:46:13
Speaker
Heute sind da drei, vier Akustiker.
00:46:15
Speaker
Und da muss man dann schon gucken, dass man sehr bekannt ist und halt eine bestimmte Marke, seine Marke im Vordergrund stellt.
00:46:22
Speaker
Das ist schon in den letzten Jahren auffällig.
00:46:24
Speaker
Wie gesagt, unsere Facherstattung sind relativ kleine Orten, wo man früher nicht gedacht hätte, einer reicht aus, aber heute haben wir drei, vier Mittelwerber für die gleiche Einwohnerzahl, ja.
00:46:37
Speaker
Ja, da muss man sich natürlich, muss man gucken, wie man sich wirklich abhebt und die eigene Marke zu stärken ist sicherlich von Vorteil, das immer.
00:46:47
Speaker
Jetzt über die Pioniere haben wir auch ein paar exklusive Marken, mit denen man dann auch werben kann und das gibt es dann eben nur bei einem.
00:46:54
Speaker
Ich nehme jetzt mal den Radarhörtest als Beispiel oder dann auch verschiedene Kooperationen.
00:47:00
Speaker
die es sonst halt da draußen nicht gibt.
00:47:02
Speaker
Und da helfen wir auch den Mitgliedern, da eine Exklusivität mit aufzubauen.
00:47:08
Speaker
Auch wenn dann mal zum Beispiel nach einer bestimmten Marke gesucht wird, dann kommt halt eben nur dieses Fachgeschäft oder halt die Fachgeschäfte, die letztendlich dann auch Pioniere sind, Akustikpioniere, dann in Frage.
00:47:22
Speaker
Das finde ich gut, dass der Klaus da so mit der Verkehrswacht so aktiv ist und er hat ja letztens gesagt, dass er da auf dem Bundeskongress war und sozusagen jetzt offizieller Partner ist und dass man ja davon dann auch partizipieren kann, dass man ganz einfach auch weiter in die Breite gehen kann.
00:47:36
Speaker
Und der Radar-Hörtest finde ich schon sehr interessant, weil er ganz unverfänglich ist, weil es ganz einfach Alltag ist, was die Menschen tagtäglich erleben.
00:47:44
Speaker
Das ist ja schwierig, ob der Fahrradfahrer von rechts oder von links kommt.
00:47:49
Speaker
Lebensentscheidend.
00:47:51
Speaker
Und es ist auch der Einstieg in den anderen.
00:47:53
Speaker
Wir hatten ja diese Veranstaltung, von der ich vorhin schon kurz erzählt habe.
00:47:56
Speaker
In Frankfurt hatten wir einen normalen Hörtest und den Radarhörtest mit der Hörplakette und die Leute sind erstmal aktiv zur Hörplakette hin.
00:48:03
Speaker
Ja, weil es eine andere Art der Ansprache war, weil das Thema Sicherheit im Vordergrund steht etc.
00:48:08
Speaker
Und wenn die eben nicht alle Fahrradklingeln gehört haben, konnten wir dann eben mit einem normalen Hörtest dann sichtbar machen, warum er sie nicht gehört hat, weil eben mit hohen Tönen ein Defizit ist.
00:48:17
Speaker
Also es ist wirklich ein Marketing-Tool und auch mit der deutschen Verkehrswacht macht richtig Spaß.
00:48:21
Speaker
Auch mit den lokalen Verkehrswachten werden wir immer mehr kooperieren.
00:48:25
Speaker
Und von daher geht es mir darum, man weiß es ja, der Club der Akustikpioniere ist mein herzliches Projekt und wir wollen diese Betriebe unterstützen mit Alleinstellungsmerkmalen und deswegen ist auch ein Kernelement einfach nach wie vor der Gebietsschutz, dass da wirklich dann eben im Auftritt nach außen nicht der Nachbar wieder dieselbe Werbung nach außen strahlt, wie es heute gerade häufig der Fall ist, wenn man auf die klassische Herstellerwerbung, die jetzt auch nicht unverzichtbar ist, um Gottes Willen, eben dann eben einzahlt.
00:48:50
Speaker
Ja, da sind ja schon nette Sachen dabei und Signia ist ja auch recht aktiv.
00:48:54
Speaker
Die haben ja da ein eigenes Portal, wo man halt Serbung schalten kann.
00:48:58
Speaker
So nebenbei kann man mitmachen, dass man ja auch über Technik informiert.
00:49:03
Speaker
Das ist ja auch wichtig.
00:49:04
Speaker
Da sind ja die Kunden auch interessiert.
00:49:06
Speaker
Manche sind ja auch, der Großteil ist ja schon sehr technikinteressiert und fragen ja immer was Neues und wie die Geräte funktionieren.
00:49:14
Speaker
Und es gibt ja bestimmte Sachen, die halt interessant sind, wo man ja die Kunden auch greifen kann, wie beispielsweise mit Konjunktivität oder wie auch immer.
00:49:23
Speaker
Das ist halt ein Punkt.
00:49:25
Speaker
Mir geht es halt bloß darum, weil ich neulich auch wieder in einer ähnlichen Situation hatte, wie du sie beschrieben hast, ein relativ überschaubarer Ort.
00:49:33
Speaker
Mit vier Hörakustikern und wenn ich da irgendwo unterwegs bin, dann bin ich mit dem Fahrrad mal alle vier abgefahren und habe mal in die Schaufenster reingeschaut.
00:49:40
Speaker
Ja, letzten Endes war für mich jetzt mal als Außenstehender kein Unterschied zwischen A, B, C oder D zu erkennen, weil es einfach den Auftritt nach außen, alle zumindest mal, was das Fachgeschäft im Schaufenster und Co.
00:49:52
Speaker
dargestellt hat, sich null unterschieden haben.
00:49:54
Speaker
Und da wollen wir eben ein bisschen angreifen.
00:49:56
Speaker
Deswegen das eine tun und das andere nicht lassen.
00:49:58
Speaker
Da bin ich komplett bei dir.
00:49:59
Speaker
Weil, wie gesagt, ich würde auch niemals sagen, dass Hersteller keine gute Werbung machen.
00:50:03
Speaker
Sie machen halt nur etwas, was halt jeder irgendwo ähnlich macht.
00:50:06
Speaker
Und wir versuchen uns halt da zu differenzieren.
00:50:09
Speaker
Also ich habe schon wieder richtig Spaß gehabt mit dem Gespräch.
00:50:12
Speaker
Gabor, hast du noch irgendwelche wichtigen Themen?
00:50:15
Speaker
Also ich habe auch Spaß gehabt, das ist wichtig.
00:50:19
Speaker
War ein sehr, sehr, sehr flüssiges Gespräch auch und ich habe viele, viele neue Sachen gelernt.
00:50:26
Speaker
Mich würde es mal noch interessieren von dir, Harald, wem würdest du denn empfehlen, sich zumindest mal anzuhören, was die Akustikpioniere so bieten können?
00:50:38
Speaker
Ich denke mal, Inhaber geführte Fachgeschäfte, die viele Ketten um sich haben, weißerum.
00:50:45
Speaker
Gears kennt, wie sie alle heißen, dass man da ganz einfach für sich seine eigene Marketingstrategie entwickeln kann und mal auch andere Werbematerialien nutzen kann.
00:51:00
Speaker
Wie beispielsweise die ganzen Themenwelten, die ihr habt.
00:51:03
Speaker
Die sind ja sehr interessant, die haben wir ausweitet und daraus kann man schöne
00:51:08
Speaker
Social Media Werbung machen, auch nach außen Werbung machen.
00:51:11
Speaker
Ich überlege auch gerade mit ein paar Bildmotiven mal ein Großplakat zu gestalten.
00:51:18
Speaker
Wenn ich jetzt Zeitungsanzeigen mache ab und zu mal, dann nehme ich auch Motive daraus, ganz einfach mal den Blick aufs Thema hören, mal aus einem anderen Blickwinkel zu nehmen.
00:51:28
Speaker
Ja, also auch vielen Dank dafür.
00:51:31
Speaker
Es ist wirklich so, es kann für jeden interessant sein, der sich differenzieren möchte, wenn das Gebiet noch frei ist.
00:51:35
Speaker
Und da es ja so multifunktional ist, wir haben ja Videos, wir haben Themenwelten, die du genannt hast.
00:51:40
Speaker
Also es sind einfach Bilder mit Texten, ohne Texte, die zur freien Verfügung, wo wir die Rechte daran haben.
00:51:46
Speaker
Man kann das multifunktional einsetzen vom Bushaltestellenplakat, Großplakat,
00:51:50
Speaker
Bis hin zu Social Media.
00:51:51
Speaker
Also da haben wir wirklich, glaube ich, ein Gesamtpaket geschnürt, wo man wirklich das rauspicken kann, was einem passt.
00:51:56
Speaker
Und immer mehr unsere Mitglieder machen jetzt eine 360-Grad-Geschichte daraus, dass sie das, was online bespielt wird, auch im Laden wieder spielen, sich einen passenden Passantstopper machen, mal einen Stoffbanner dazu.
00:52:07
Speaker
Ja, also wir werden natürlich in Zukunft noch einiges berichten können und auch mit Bildern dann untermauern, was da Schönes bei rauskommt.
00:52:13
Speaker
Ja, dann träum ich dich.
00:52:16
Speaker
Ja, da ist einiges noch in Planung.
00:52:21
Speaker
So Harald, dann sind wir auch schon fast am Ende bei diesem wunderbaren Podcast.
00:52:26
Speaker
Jetzt kriegst du natürlich die Möglichkeit, noch mal gerne zum Schluss, wenn dir etwas ganz wichtig ist, noch mal was loszuwerden, dass du vielleicht noch, wie gesagt, entweder in Richtung einen Tipp oder irgendwas einfach.
00:52:37
Speaker
Was wolltest du der Höheakustikwelt schon immer mal sagen?
00:52:40
Speaker
Ich möchte der Akustik immer schon sagen, beschäftigt euch mit den modernen Anpasstechniken,
00:52:46
Speaker
Seid neugierig, interessiert an den neuen Sachen, die tagtäglich in der Branche passieren, sowohl technisch wie medizinisch in der Wissenschaft.
00:52:55
Speaker
Wenn es um Implantate geht, seid Ansprechpartner für eure Kunden, zeigt den Wege auf, um dem Kunden zu helfen.
00:53:06
Speaker
Ja, das macht doch die Branche insgesamt aus und wenn man den Fokus darauf setzt, wenn man den Menschen hilft, glaube ich, hat man dann auch auf jeden Fall langfristig dann auch Erfolg.
00:53:17
Speaker
Und das Ganze kann man natürlich mit vielen, vielen anderen Sachen, indem man darüber redet, indem man das Ganze teilt.
00:53:25
Speaker
Und ja, ich lade jeden, der das Ganze hier hört und noch nichts mit uns zu tun hat, dazu ein, einfach mal Kontakt mit uns aufzunehmen und wir finden schon irgendetwas, wo wir unterstützen können.
00:53:42
Speaker
Also ich sage vielen Dank, Harald.
00:53:44
Speaker
Es hat mir Spaß gemacht.
00:53:45
Speaker
Es war mir eine Freude.
00:53:47
Speaker
Und wir bleiben einfach auch außerhalb des Podcasts weiterhin wie gewohnt in Kontakt.
00:53:51
Speaker
Ja, dann auch vielen Dank, dass ich es reinnehmen durfte.
00:53:53
Speaker
Hat man ja auch nicht jeden Tag.
00:53:58
Speaker
Wir momentan schon.
00:54:00
Speaker
Es sind einige Sachen in Planung und auch schon aufgenommen und da wird es noch einiges geben.
00:54:06
Speaker
Ihr dürft auf jeden Fall gespannt sein.
00:54:08
Speaker
Ja, ich wünsche euch eine schöne Restwoche oder einen schönen Wochenbeginn, je nachdem wann ihr das Ganze hier hört und bis zum nächsten Mal.
00:54:23
Speaker
Wir hoffen, du konntest aus dieser Folge etwas für dich mitnehmen.
00:54:27
Speaker
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