Become a Creator today!Start creating today - Share your story with the world!
Start for free
00:00:00
00:00:01
25 | Quereinstieg & Prozessdenken in der Hörakustik (Mit Branchenumfrage) – mit Simon Eichenlaub image

25 | Quereinstieg & Prozessdenken in der Hörakustik (Mit Branchenumfrage) – mit Simon Eichenlaub

S1 E25 · Akustik Impulse
Avatar
51 Plays6 months ago

In dieser Folge sprechen wir mit Simon Eichenlaub – einer der wenigen Quereinsteiger in der Branche. Als ehemaliger Unternehmensberater hat er einen anderen Blick auf die Herausforderungen und Chancen inhabergeführter Akustikbetriebe.

Simon gibt nicht nur spannende Einblicke in die Umstrukturierung seiner eigenen Fachgeschäfte, sondern stellt auch eine brandaktuelle anonyme Branchenumfrage vor. Ziel ist es, herauszufinden, wie Kolleginnen und Kollegen ihre Arbeit gestalten – von Anpassmethoden über Beratungsprozesse bis hin zu Servicepaketen, Abo-Modellen und Mitarbeiter-Boni:

https://forms.gle/7vZ6czEdTPwZmmeA7

Die Umfrage läuft noch bis zum 7. Januar! Wer möchte, kann am Ende seine E-Mail-Adresse angeben und die Ergebnisse der Auswertung (bis spätestens 15. Januar) direkt erhalten.

Weitere Themen der Folge:

  • Wie Google Ads & Bewertungen strategisch für Hörakustiker funktionieren
  • Warum redaktionelle Zeitungsanzeigen wieder im Kommen sind
  • Mit welchen KPI Simon seine Standorte analysiert

Wichtige Links:

https://forms.gle/7vZ6czEdTPwZmmeA7
hoerstudio-eichenlaub.de
agentur-tielesch.de
akustik-pioniere.de

---

Du möchtest einen kostenlose Vertriebs- und Marketinganalyse von Profis aus der Branche erhalten?

Trage dich jetzt ein unter akustik-impulse.de/analyse.

Recommended
Transcript

Einleitung des Podcasts durch Gabor und Klaus

00:00:02
Speaker
Herzlich willkommen zu einer neuen Folge der Akustikimpulse, dem Podcast mit dem Rundumblick in die Branche, damit du am Zahn der Zeit bist, wenn es darum geht, dein Geschäft erfolgreich und sorgenfrei zu führen.
00:00:16
Speaker
Und hier mindestens einer deiner Hosts, Gabor Kartei und Klaus Thielisch.

Vorstellung des Gastes Simon Eichenlaub

00:00:22
Speaker
erneut ein herzliches willkommen an alle die zuhörerinnen und haben heute wieder einen gast mit gemeinsam mit klaus sitze ich hier am virtuellen tisch und den simon haben wir eingeladen grüß dich
00:00:37
Speaker
Hallo, danke für die Einladung.

Simons Hintergrund und Familiengeschichte

00:00:40
Speaker
Klaus, dich hört man auch, hoffe ich.
00:00:42
Speaker
Ja, ich bin auch da.
00:00:43
Speaker
Guten Morgen, hallo.
00:00:45
Speaker
Wunderbar.
00:00:45
Speaker
Man muss ja hier sicher gehen, nicht dass hier einer schläft oder so bei dem langen Intro.
00:00:51
Speaker
Ja, wen haben wir hier zu Gast?
00:00:54
Speaker
Ganz ehrlich, ihr kennt es ja bereits, ich bereite mich ja immer so wenig wie möglich auf die Gäste vor.
00:01:00
Speaker
Bisschen haben wir schon im Vorgespräch natürlich miteinander gesprochen.
00:01:03
Speaker
Und ein wenig habe ich auch schon mitbekommen, auch über den Klaus.
00:01:07
Speaker
Aber das Beste ist ja letztendlich, wenn ich genauso wie ihr als Zuhörer erfahre, von der Person selbst, wer sie denn eigentlich ist.
00:01:16
Speaker
Deswegen, Simon, stell dich nochmal ganz kurz vor.
00:01:18
Speaker
Wer bist du, was machst du aktuell und wie bist du dazu gekommen, dass du das jetzt tust, was du aktuell tust?
00:01:25
Speaker
Ja, Gabor.
00:01:25
Speaker
Also erstmal nochmal vielen lieben Dank für die Einladung.
00:01:28
Speaker
Mein Name ist Simon Eichenlaub, mittlerweile stolze 26 Jahre alt.
00:01:33
Speaker
Und ich komme aus dem schönen Schwarzwald.
00:01:35
Speaker
Villingen-Schwenningen ist die Stadt.
00:01:37
Speaker
Dergärr Freiburg-Stuttgart so dazwischen, genau, also im Süden.
00:01:41
Speaker
Und ja, aktuell tätig im Fachgeschäft.
00:01:47
Speaker
Wir haben einen Familienbetrieb, drei Standorte.
00:01:49
Speaker
Ich habe die Filialleitung und habe jetzt seit auch ganz frisch gebacken, ich glaube seit zehn Tagen, meinen Meister.
00:01:57
Speaker
Von daher genau auch in der Höherakustik.
00:02:00
Speaker
Und ja, habe aber eigentlich einen Quereinstiegsweg gewählt, was denke ich auch heute ganz interessant sein wird.
00:02:06
Speaker
Aber erstmal so angeschnitten wäre das so mein Intro.

Übergang von der Beratung zum Familienbetrieb

00:02:10
Speaker
Okay, wunderbar.
00:02:11
Speaker
Das ist schön.
00:02:12
Speaker
Frischgebackener Meister.
00:02:13
Speaker
Das haben wir nicht ganz so häufig.
00:02:17
Speaker
Die meisten haben dann nämlich auch null Zeit für irgendwas anderes.
00:02:22
Speaker
Ja gut, dadurch, dass du das quasi nicht selbst gestartet hast, das Geschäft, dir mal gesagt hast, okay, ich mache das Ganze jetzt mal neu auf, ist die Gestaltung natürlich mal ganz anders.
00:02:34
Speaker
Darf ich kurz fragen, was du vorher gemacht hast oder waren das fünf Jahre Ausland in Australien?
00:02:40
Speaker
Ne, nicht ganz.
00:02:41
Speaker
Das war ein halbes Jahr Ausland, aber das war ein Auslandssemester.
00:02:44
Speaker
Also ich habe insgesamt International Finance and Controlling, nennt sich der Studiengang, also Betriebswirtschaft mit Fokus auf Finanzen in den Niederlanden studiert, in Venlo.
00:02:56
Speaker
Das ging vier Jahre, Auslandssemester eben in Hongkong dann gemacht und war dann danach auch schon in der Wirtschaft tätig.
00:03:03
Speaker
in der Unternehmensberatung.
00:03:05
Speaker
Ich habe Prozessoptimierungen gemacht, also Prozesse, meist Finanzprozesse, optimiert und auch verlagert ins Ausland.
00:03:13
Speaker
Und genau, das habe ich dann eineinhalb Jahre gemacht nach meinem Studium.
00:03:16
Speaker
Und dann kam so ein bisschen die Frage,
00:03:20
Speaker
ist es das, soll es das für immer sein?
00:03:22
Speaker
Also ich war grundsätzlich schon sehr glücklich, aber es gab eben Punkte, die mir noch nicht so gut gepasst haben und ja, dann kam sozusagen die Idee, sich doch nochmal umzuschauen und es war natürlich immer naheliegend, als Sohn eines Familienbetriebs ist es immer im Kopf und ich war auch von Anfang an immer dabei zu sagen, ich lasse den Sack dann niemals, mach den Sack niemals zu, sage ich mal, sondern lass es immer irgendwie offen und dann hat man nochmal drüber gesprochen und so
00:03:50
Speaker
hat man dann gemerkt, dass das jetzt vielleicht doch der richtige Zeitpunkt ist.
00:03:53
Speaker
Und ja, genau jetzt seit 16 Monaten bin ich dann in die Akustik eingestiegen sozusagen.

Entscheidung für das Familienunternehmen

00:04:01
Speaker
Okay, okay.
00:04:03
Speaker
Interessant.
00:04:03
Speaker
Kam der Impuls von dir aus, als du gesagt hast, ich will das jetzt machen?
00:04:09
Speaker
Und da kam so die Frage auf, ja, hey, liebe Eltern, liebe Familie, ich weiß gar nicht, was ich machen soll.
00:04:16
Speaker
Habt ihr einen Tipp?
00:04:17
Speaker
Nee, nee, nee, nee.
00:04:18
Speaker
Also bei mir war schon immer, ich wollte erst mal mein eigenes Ding machen, deswegen habe ich auch Betriebswirtschaft studiert und bin erst mal weggezogen aus dem Schwarzheil.
00:04:26
Speaker
Und für mich war im Hinterkopf doch immer die Selbstständigkeit.
00:04:32
Speaker
Ich war es nicht anders gewöhnt und es war immer so die Frage, ja auch in der Unternehmensberatung, wann finde ich das eine Ding, um mich selbstständig zu machen.
00:04:41
Speaker
Und manchmal muss man das Rad aber auch nicht neu erfinden.
00:04:43
Speaker
Und die Akustik fand ich schon immer grundsätzlich interessant, aber ehrlich gesagt habe ich mich nie tiefergehend beschäftigt, außer dass man das mal so, wenn man im Geschäft ist, nebenbei mitkriegt.
00:04:54
Speaker
Wir haben auch einen Mischbetrieb mit Optik und Schmuck.
00:04:57
Speaker
Also da hatte ich auch schon immer so ein bisschen Kontakt zu und dann habe ich es bei meinem Vater einmal angesprochen und uns mal in Ruhe zusammengesetzt und doch, dann kamen wir da doch recht schnell auf eine Ebene, aber es war glaube ich auch sehr gut, dass ich erstmal, ich sag mal, meine eigene Erfahrung gesammelt habe, auch mein Profil in der Richtung Betriebswirtschaft entwickelt habe, genau.
00:05:20
Speaker
Ja, ich denke, da hast du natürlich auch nochmal einen ganz anderen Blick drauf.
00:05:26
Speaker
Auch dadurch, dass es nicht ein reiner Akustikbetrieb ist.
00:05:31
Speaker
Ich mutmaße jetzt mal, einfach mal relativ allgemein, in einem Mischbetrieb sind halt, wie schon der Name letztendlich aussagt, sind auch von den Mitarbeitern her
00:05:43
Speaker
Niemand oder ich denke mal, niemand stimmt nicht, aber nicht alle haben natürlich jegliche Qualifikation für Thema Schmuck, Thema Optik, Thema Akustik und es ist eher so, dass man natürlich die einzelnen Fachbereiche zusammenbringt und auch Mitarbeiter entsprechend.
00:06:01
Speaker
Mitarbeiter A hat entsprechende Qualifikationen, B und C dann wieder andere und du kommst dann quasi mit hinzu, ich mutmaße jetzt auch mal hier, dass nicht unbedingt alle anderen auch ein BWL-Studium haben in dem Bereich.

Lernen und Integration in das Familiengeschäft

00:06:17
Speaker
Und dann kommst du von außen mit hinzu und wirfst da erstmal einen Blick drauf.
00:06:25
Speaker
Wie hast du das so wahrgenommen?
00:06:27
Speaker
Also wahrscheinlich hast du dich vorher auch noch nicht wirklich mit den Zahlen des Betriebs irgendwie beschäftigt, großartig.
00:06:34
Speaker
Warum denn auch?
00:06:36
Speaker
Magst du da mal ein bisschen reingehen?
00:06:39
Speaker
Ja, also man muss auch nochmal so im Hinterkopf behalten, ich war davor bei einer sehr, sehr großen Unternehmensberatung, also big corporate Welt, alles wirklich schon durchentwickelt, was Prozesse angeht und es ist jetzt nur so ein Beispiel aus der Nische gesprochen, aber ich kam an und wir hatten halt den Kalender noch auf Papier.
00:07:00
Speaker
Das ist mittlerweile auch digitalisiert worden von mir.
00:07:04
Speaker
Aber das sind so Kleinigkeiten, wo man dann auf einmal da sitzt und das ist eine ganz andere Welt.
00:07:10
Speaker
Ich sage immer, davor war ich im Riesenteich, ein ganz kleiner Fisch als kleiner Consultant und jetzt hatte ich aber viel mehr Gestaltungsspielraum, aber natürlich ein bisschen kleinerer Teich in dem Fall, aber das hat mir sehr gut gefallen und ja, auch da vom Betriebswirtschaftlichen war auch die Frage, ob es am Anfang reicht, wenn ich sozusagen nur mit meinem BWL-Background-
00:07:35
Speaker
Und das, was mir auch sehr gut liegt, führe.
00:07:39
Speaker
Bei drei Betrieben, ich kenne mittlerweile Betriebe, die schaffen es mit einem tatsächlich auch, aber dann sehr premiumorientiert großer Betrieb, da auch nur eine Person Management macht.
00:07:52
Speaker
und nicht an der Front sitzt, sage ich mal.
00:07:54
Speaker
Aber für uns war klar, so oder so, ich bin auch der Meinung, wenn man Richtung Selbstständigkeit, Unternehmen geht, dann muss man schon fachlich das auf jeden Fall drauf haben.
00:08:07
Speaker
Wie viel man dann später wirklich noch operativ das macht, ist das andere.
00:08:12
Speaker
Und so haben wir dann beide entschlossen, mein Vater und ich.
00:08:15
Speaker
Erst mal die Frage, mache ich nochmal Lübeck drei Jahre?
00:08:18
Speaker
Aber Gott sei Dank gab es da ja eine andere Option.
00:08:21
Speaker
Und ich bin dann mit so einem Einsteiger, Einsteigerfachkraft, der Hörkurs, nennt sich der Kurs, eingestiegen, um halt da auch Fachwissen mir anzueignen.
00:08:31
Speaker
Genau, und habe mich dann auch nebenbei, aber auch erstmal aus meiner BWL-Sicht in diese neue Welt des Kleinunternehmertums, sage ich mal, reinzufassen, ja.
00:08:43
Speaker
Okay, ja auf jeden Fall sehr, sehr spannend und ich finde es toll, dass es ganz viele verschiedene Wege gibt in die Akustik rein.
00:08:49
Speaker
Das zeichnet das Ganze auch so ein bisschen aus und kommt natürlich auch irgendwo her, dass es da einen ganz, ganz großen Bedarf gibt.
00:08:58
Speaker
Und man muss halt irgendwie so als, ist das ein Verband, der da drüber steht, Klaus, weißt du das?
00:09:04
Speaker
Oder wie ist das geregelt?
00:09:07
Speaker
Du meinst wegen diesem, wie kann man Quereinsteiger werden oder was auch immer?
00:09:11
Speaker
Richtig, ja.
00:09:12
Speaker
Also das ist ein Handwerk und so weiter, also wird ja irgendwie geregelt und da muss man halt so diesen Spagat schaffen zwischen, ich kann möglichst viele irgendwie mit aufnehmen, auch über verschiedene Wege, aber muss natürlich gewährleisten, dass die fachliche Kompetenz darunter nicht leidet.
00:09:32
Speaker
Und das ist natürlich gar nicht so einfach und man merkt aber, je mehr Möglichkeiten es gibt, desto höher ist der Bedarf letztendlich an Akustikern.
00:09:43
Speaker
Und deswegen ist es schön, dass es Möglichkeiten gibt für Menschen, die halt schon eine Ausbildung oder ein Studium quasi auch schon genossen haben, dann durch einen Quereinstieg da mit reinzukommen.
00:09:55
Speaker
Also die Frage würde ich ganz gerne direkt an Simon weitergeben.
00:09:58
Speaker
Ich denke, dass da im Vorfeld natürlich verschiedene Pläne geschmiedet

Praktische Erfahrungen und Branchenwissen

00:10:02
Speaker
wurden, weil es hätte den klassischen Weg gegeben, dass du einfach eine Ausbildung machst, klassisch mit Berufsschule in Lübeck.
00:10:07
Speaker
Und dann hat man sicherlich eben auch die anderen Wege beleuchtet und du hast dich ja dann für einen anderen Weg entschieden.
00:10:11
Speaker
Deswegen erzähl doch mal vielleicht ganz kurz, was gab es denn für Optionen für dich und warum hast du dann den kürzeren und für dich mit Sicherheit auch besseren Weg gewählt?
00:10:21
Speaker
Ja, also tatsächlich, ich bin kompletter Hörakustik-Familie.
00:10:26
Speaker
Meine Mutter ist auch Hörakustikerin, nicht bei uns im Unternehmen.
00:10:30
Speaker
Aber sie hat mich darauf gebracht, dass es eben diesen Fachkraft der Hörakustik gibt, von der Audiomet Akademie.
00:10:36
Speaker
Ehemalig Steinmeier, kennen bestimmt viele Hörakustiker, in Braunschweig sitzen die.
00:10:42
Speaker
Und das ist ein vierwöchiger Kurs, also viermal eine Woche Block, jeweils immer in Braunschweig.
00:10:49
Speaker
jeweils einmal im Monat sozusagen, also auf vier Monate verteilt.
00:10:53
Speaker
Und das war erstmal, ist erstmal ohne, also da ist eine kleine Abschlussprüfung, aber intern, also ohne echtes Zertifikat.
00:11:01
Speaker
Ja, und als ich dann da die erste Woche hin bin, ist mir aufgefallen oder haben sie einem erklärt, dass man danach dann den Fachassistenten, hat sich ein bisschen niedriger Anleitsfachkraft, ist aber dann höher gestellt macht und der geht dann nochmal fünfmal jeweils eine Woche Block und endet dann aber mit einer Prüfung tatsächlich vor der Handwerkskammer in Braunschweig und ist dann auch juridisch.
00:11:21
Speaker
juristisch gesehen Geselle.
00:11:24
Speaker
Das sozusagen machbar in neunmal einer Woche.
00:11:28
Speaker
Ist natürlich, müssen wir so sagen, nicht dasselbe wie jetzt drei Jahre Lübeck.
00:11:33
Speaker
Aber ich muss sagen, aus meiner Erfahrung,
00:11:36
Speaker
Gerade was einfach pragmatisch das Lernen des Berufs Hörakustiker angeht, ich habe zwar keinen direkten Vergleich, weil ich ja nicht in Lübeck war, aber ich kriege viel mit, auch eine Auszubildende dort etc., ist es schon einfach sehr, sehr praxisorientiert, genau das Wissen, was man benötigt.
00:11:53
Speaker
Ich denke, in Lübeck geht man viel, ich kenne es ja auch vom Studium, da ist man auch manchmal in Themenblöcke rein,
00:11:58
Speaker
Einfach, dass man es gemacht hat und weil es auch sich gut anhört im Curriculum, sage ich mal, aber am Ende braucht man es dann doch nicht in der Tiefe in der Praxis und da setzt eben die Audiometer Akademie genau an und hat einem wirklich nur das beigebracht, was man braucht, um aber auch sehr schnell in der Praxis starten zu können.
00:12:17
Speaker
Also es war auch sehr praxisorientierter Unterricht, genau das, was ich eigentlich gesucht habe.
00:12:23
Speaker
Okay, und wie sieht dann der Meister aus letztendlich, den du jetzt auch erfolgreich abgeschlossen hast?
00:12:29
Speaker
Genau, also der Meister, wie gesagt, ich habe diesen Kurs also vor 16 Monaten angefangen mit den beiden Kursen und dann habe ich juristisch einen Gesellen und darf dann eben mich auch zur Meisterprüfung anmelden und habe dann im August direkt bündig dran angefangen mit dem Meistervorbewerbungskurs.
00:12:45
Speaker
Und da saß ich dann auf einmal wieder mit vielen Gesellen aus Lübeck zusammen.
00:12:49
Speaker
Also ich war auch der Einzige, der den Kurs auf dem Weg so gemacht hat.
00:12:53
Speaker
Auch alle, die davor die Kurse mit mir gemacht haben, die haben sich meistens immer nochmal einfach in der Phase mehr Zeit gelassen, was ja auch in Ordnung ist.
00:13:02
Speaker
Das muss auch vom Betrieb aus, muss man da die Unterstützung haben, die ich hatte, um das so schnell hinzukommen.
00:13:08
Speaker
hinzukriegen.
00:13:09
Speaker
Unfairerweise muss man auch sagen, der Meisterteil 3, also der betriebswirtschaftliche Teil, der doch auch nicht klein ist, der wurde mir komplett angerechnet von der Kammer in Braunschweig wegen meinem Betriebswirtschaftsstudium.
00:13:21
Speaker
Macht auch nicht jede Kammer so.
00:13:22
Speaker
Ich habe da ein paar angefragt, weil Braunschweig war natürlich aus dem Schwarzer immer ein ziemlich langer Weg.
00:13:27
Speaker
Aber genau, und so hat das dann eben geklappt und ja, der Vorbereitungskurs ging ganz normal.
00:13:33
Speaker
bis jetzt eben Dezember 25 und dann war eben die Prüfung, ja.
00:13:39
Speaker
Okay, aber das spricht da letztendlich tatsächlich auch wirklich für deinen Weg.
00:13:43
Speaker
Also ich kann mir vorstellen, der eine oder andere, der das jetzt hört, so irgendwie so, ich habe drei Jahre gemacht und das kann man doch nicht in neun Wochen lernen.
00:13:50
Speaker
Du sagst ja auch, ja, natürlich habe ich nicht komplett das Wissen, zumindest aus der Theorie dann,
00:13:59
Speaker
dass vielleicht jemand anders hat, weil das funktioniert halt wirklich nicht, das so zu komprimieren.
00:14:05
Speaker
Allerdings hast du ja auch schon gesagt, naja, das, was ich halt wirklich für die Praxis brauche und scheinbar auch für den Meisterkurs dann als Vorbereitung, das hat ja wohl ausgereicht, sodass du jetzt den Meistertitel auch in der Hand hast.
00:14:19
Speaker
Das ist auch...
00:14:22
Speaker
Ja, wie gesagt, deswegen finde ich es richtig, richtig spannend und schön, dass es einfach mehrere Wege gibt und man wählen kann zwischen dem einen und dem anderen, je nachdem, was man für Vorkenntnisse hat.
00:14:32
Speaker
Und auch, dass dir das BWL-Studium angerechnet wurde, halte ich zwar auch für sinnvoll, aber ist einfach wirklich nicht

Schnelle Integration und Einsatz von Business-Fähigkeiten

00:14:38
Speaker
selbstverständlich.
00:14:38
Speaker
Ja, das stimmt.
00:14:41
Speaker
Hast du parallel dann quasi in dem Betrieb gearbeitet auch?
00:14:45
Speaker
Ja, komplett.
00:14:46
Speaker
Okay, ja, also da denke ich wirklich, wenn man das nicht macht, ich weiß noch nicht, ob das Pflicht ist in diesem Lehrgang.
00:14:54
Speaker
Nein.
00:14:54
Speaker
Okay, aber wenn man das nicht macht.
00:14:56
Speaker
Obwohl, ich will nicht, also doch, man braucht einen Betrieb, also man muss in dem Betrieb angestellt sein, das glaube ich, meine ich schon, obwohl dieser ganze Kurs, der ist halt eben dadurch, dass das mehr so eine private Schulung
00:15:08
Speaker
ist, ist ein bisschen losgelöster von Regularien, in Anführungsstrichen, aber am Ende hat man natürlich schon die richtige Prüfung in der Kammer in Braunschweig und da muss man halt abliefern und wenn man das halt dann nicht richtig macht, weil einem die Erfahrung vielleicht in der Praxis fehlt, also ich würde es keinem empfehlen, es einfach mal so erstmal zu machen und dabei nicht in der Praxis.
00:15:27
Speaker
Ja, das darauf wollte ich hinaus, genau, das ist einfach egal, was man macht, die Praxis braucht man einfach, auch wenn etwas praxisorientiert ist, letztendlich am Kunden, die
00:15:38
Speaker
die die sachen auch wirklich anzuwenden darum geht es dann letztendlich probleme zu beheben die so erst mal nicht offensichtlich sind man hat kollegen die man fragen kann und so weiter und so fort also deswegen genau da habe ich auch ich muss auch sagen da habe ich auch wirklich ein schnellstart hingelegt was auch das beraten angeht ich habe wirklich aber auch extrem viel mit meinem vater geübt er kann auch sehr gut erklären und
00:16:04
Speaker
Auch wieder so eine Sache.
00:16:05
Speaker
Und dann, ja, ich glaube auch einfach durch meinen Background in der Beratung habe ich auch einfach was, ich sage mal Kundenauftreten etc.
00:16:14
Speaker
schon einfach sehr viel mitgehabt am Start und konnte dadurch dann auch eben durch diese schnelle, auch praxisorientierte Lernen im Kurs, immer wieder auch eine Woche Block, drei Wochen vor Ort, Unterstützung mit meinem Vater am Wochenende immer noch.
00:16:28
Speaker
Also ich bin sehr, sehr schnell eingestiegen, natürlich am Anfang nur Audimetrien, dann noch mit meinem Vater im Nacken beraten, aber ich bin, glaube ich, auch überdurchschnittlich schnell ins Beraten eingestiegen, weil ich aber auch mal einschätzen konnte, okay, wo fehlt mir jetzt wieder was, dann habe ich mir die Hilfe wieder geholt und das war natürlich dann auch hilfreich einfach, dass man ins Beraten reinkommt.
00:16:51
Speaker
Und wenn ich das vergleiche mit Azubis, die ich so sehe, was ja auch in Ordnung ist, ist ja auch, in meinem BWL-Studium ging es auch nicht von 0 auf 100, dann ist das eben auch ein Teufelsgeist im positiven Sinne jetzt, dass wenn man eben früh anfängt zu beraten, man schnell reinkommt und dann auch eine steile Lernkurve hat.
00:17:07
Speaker
Und eben, ich sage mal, das war einfach wie so ein Fast-Track-Programm, was ich da die letzten 16 Monate gemacht habe.
00:17:13
Speaker
Und genau.
00:17:15
Speaker
Ich kenne das noch aus meiner Ausbildung als Tanzlehrer damals.
00:17:21
Speaker
Ist jetzt auch schon 19 Jahre her.
00:17:28
Speaker
Und ich fühle mich immer noch

Reflexion über den Wechsel von der Beratung zur Akustik

00:17:29
Speaker
jung.
00:17:29
Speaker
Dann kommt jemand seit 26 und dann merke ich doch wieder, naja, okay.
00:17:34
Speaker
Das ist echt spannend.
00:17:36
Speaker
Also ich habe in Kalf gelernt.
00:17:38
Speaker
Ah ja, okay, das ist ja auch ein Sieben.
00:17:44
Speaker
Ja, genau.
00:17:57
Speaker
Oder vielleicht nicht ab der ersten, zweiten Woche.
00:17:59
Speaker
Also assistiert definitiv.
00:18:01
Speaker
Aber dann ab der vierten, fünften Woche, als die neuen Kurse von der Jugend losgingen, da ging es halt los.
00:18:07
Speaker
Und in den Ausbildungsregularien und in den Vorschlägen, wie man so eine Ausbildung angeht, steht halt drin, im ersten Jahr, dass du halt assistierst.
00:18:18
Speaker
Im zweiten Jahr kriegst du mal den ersten Kurs.
00:18:21
Speaker
Ende meines ersten Jahres hatte ich schon meine, keine Ahnung,
00:18:24
Speaker
Zwölf Kurse parallel.
00:18:26
Speaker
Und habe das auch gesehen anhand meiner Mit-Azubis.
00:18:31
Speaker
Also die wenigsten haben komplett ein Jahr gewartet von dem Betrieb her, dass sie Leute in die Kurse gebracht haben.
00:18:36
Speaker
Aber ich war mit einer der Schnellsten.
00:18:38
Speaker
Und dadurch habe ich so viel Vorsprung gehabt, allen anderen gegenüber irgendwie, gefühlt zumindest.
00:18:44
Speaker
Und auch ich war mit einer der wenigen, die halt vorher ein bisschen getanzt haben, dann, ja,
00:18:52
Speaker
auf einmal die Ausbildung gemacht haben.
00:18:54
Speaker
Und viele, viele andere waren halt schon irgendwie jahrelang dabei, haben hier mal schon assistiert und da schon mal irgendwie den Lehrgang mitgemacht und haben dann die Ausbildung angefangen.
00:19:03
Speaker
Und ich muss ganz ehrlich sagen, am Anfang war das natürlich sehr viel und ja, kaltes Wasser ins Gesicht und reinspringen und alles.
00:19:11
Speaker
Aber im Endeffekt war es genau das, das Beste für mich, was mir je in der Ausbildung hätte passieren können.
00:19:17
Speaker
Weil im Grunde war ich nach dem ersten Lehrjahr
00:19:20
Speaker
durch was die Praxis anging, weil ich alle Figuren, alle Unterrichtstheorien und so weiter in der Praxis schon alle kannte.
00:19:28
Speaker
Die weiteren zwei Jahre waren für mich dann letztendlich Standard, klar geht das so.
00:19:34
Speaker
Und das ist ja eben auch das, was ich hier quasi als Punkt machen möchte.
00:19:40
Speaker
Also
00:19:42
Speaker
Je mehr man selbst dann auch irgendwie einerseits Initiative zeigt und sagt, okay, hier habe ich ein Thema, wie kriege ich es gelöst?
00:19:49
Speaker
Und so hast du zumindest bei mir den Eindruck erweckt, bist du an die Sache mit rangegangen.
00:19:55
Speaker
Du bist sofort natürlich dann auch in den Beratungen gesessen.
00:20:00
Speaker
Dein Vater im Nacken, wie du es so schön gesagt hast.
00:20:03
Speaker
Kann angenehm sein, aber auch manchmal unangenehm, aber hat bei euch geklappt?
00:20:06
Speaker
Ja.
00:20:07
Speaker
Ja, hat geklappt.
00:20:24
Speaker
Und ich konnte auch dort, also es war ja dann doch jetzt recht spannend, auch vorm August habe ich mir dann überlegt, okay, wie würde es jetzt sein für mich?
00:20:32
Speaker
Ich bin jetzt eben nicht mehr in diesem heiligen Audiomed-Kosmos, wo ich aufgewachsen bin die ersten zehn Monate sozusagen, sondern da kommen jetzt wirklich Externe dazu.
00:20:42
Speaker
Und man muss sagen, viele haben natürlich auch, da war der Geselle teilweise vier, fünf, manchmal auch sieben, acht Jahre her, manchmal noch länger, bei manchen ganz frisch.
00:20:51
Speaker
Aber ich hatte halt wirklich den Vorteil, dadurch, dass ich auch die Kurse bündig hintereinander gemacht habe und sich auch, ich sage mal, eben Fachkraft und Fachassistenten sind.
00:21:02
Speaker
die Basis eigentlich auch schon ähnlich war wie im Meister.
00:21:04
Speaker
Es ging halt nur nicht in die Tiefe und nur nicht auf diesem Level an Perfektion.
00:21:10
Speaker
Aber ich hatte sozusagen die Theorie zum dritten Mal innerhalb 16 Monate gehört.
00:21:16
Speaker
Ich meine, die Einleitungssätze waren dann doch mal dieselben Dozenten, konnte ich mir beim dritten Mal schon gar nicht mehr richtig anhören.
00:21:21
Speaker
Das war schon zu langweilig.
00:21:22
Speaker
Aber so gesehen habe ich gemerkt, okay, theoretisch,
00:21:26
Speaker
bin ich nicht viel weiter hinten.
00:21:28
Speaker
Manchmal, das muss man offen sagen, sind es einfach Themen, wo es ein bisschen an Tiefe fehlt, einfach auch an Erfahrung.
00:21:36
Speaker
Aber das wurde mir auch dann final bei der Prüfung gesagt.
00:21:40
Speaker
Aber die Theorie an sich sitzt aktuell sehr, sehr gut bei mir, weil sie eben noch extrem frisch ist.
00:21:46
Speaker
und praxis gesehen ich war noch mal bei einem extra fräskurs sowas das ist halt übung habe da noch mal intensiv ein bisschen was nachgearbeitet aber ansonsten auch anpassungen dadurch dass ich wirklich so schnell rein bin und ich aber mir liegt auch einfach anpassung und beratung ich sag mal so vom typ mensch auch vom fachlichen deswegen hat es auch eigentlich ganz gut geklappt und
00:22:09
Speaker
Und ja, war für mich dann der Beweis, dass eben diese Audiomed mich dann doch wirklich auch gut vorbereitet hat mit diesem Quereinsteiger-Kurs.
00:22:18
Speaker
Genau.
00:22:19
Speaker
Okay.
00:22:20
Speaker
Ja, also.
00:22:22
Speaker
Respekt, einmal, dass man das in so einer kurzen Zeit packt und einfach sich dafür entscheidet.
00:22:28
Speaker
Auch Respekt dafür, quasi etwas, was man schon gelernt hat, natürlich nicht über Bord zu werfen, du verlernst es ja nicht dadurch.
00:22:38
Speaker
Ich sage mal, die Berufsaussichten in dem Bereich sind ja auch nicht gerade schlecht, was die Unternehmensberatung angeht etc.,
00:22:44
Speaker
Ja, auch in der Selbstständigkeit und deswegen aber hier auch nochmal zusätzlicher Respekt dafür, dass man sagt, alles klar, ich mache nochmal eine Art Umschulung und ja, ich möchte das Vermächtnis der Familie quasi mit fortführen.
00:23:02
Speaker
Also finde ich sehr schön.
00:23:04
Speaker
Klaus, du hast schon eingeatmet.
00:23:06
Speaker
Ja, es ist total spannend, weil man sieht einfach, wie viele verschiedene Wege da einfach zum Ziel führen können.
00:23:11
Speaker
Und natürlich kann man so einen Weg, der jetzt glaube ich 16 Monate, wenn ich es noch richtig auf dem Schirm habe, gedauert hat, nur dann machen, wenn man schon eine gewisse Lebenserfahrung mitbringt.
00:23:21
Speaker
Also wenn ich mir vorstelle, es würde jetzt jemand mit 18 direkt nach dem Abitur versuchen, so einen Weg zu starten, der würde wahrscheinlich nicht funktionieren.
00:23:28
Speaker
Ja.
00:23:29
Speaker
Schön zu sehen ist aber, dass es funktioniert und vor allen Dingen habe ich mir jetzt zweimal hier unterstrichen, das Wort praxisorientiert, das ist schon ein paar Mal gefallen und ich glaube, das ist das Entscheidende.
00:23:38
Speaker
Auf der einen Seite sollte eben so ein Quereinsteigerkurs wirklich sehr praxisorientiert sein, denn es geht darum, einfach sofort im Fachgeschäft auch funktionieren zu können.
00:23:47
Speaker
Und ich glaube, das ist gegeben, weil da hat sich die Audiomed-Akademie sicherlich sehr, sehr viele Gedanken gemacht.
00:23:52
Speaker
Was ist denn wirklich zwingend notwendig und was ist einfach theoretisches Wissen, was man in der Berufsschule lernt, aber in der Praxis eigentlich nie anwendet.
00:24:00
Speaker
Total spannend.
00:24:01
Speaker
Dann kommt man in den Meisterkurs und da hat man es dann eben mit Leuten zu tun, die hauptsächlich den klassischen Weg gewählt haben.
00:24:08
Speaker
Und wenn man das dann auch noch besteht, also ich habe da einen riesen Respekt davor, vor jedem, der den Quereinstiegsweg dann gewählt hat und auch wirklich erfolgreich abschließt.
00:24:16
Speaker
Weil es natürlich schon, ja, da muss man sich auf den Hosenboden setzen und wirklich dranbleiben.
00:24:21
Speaker
Und der Praxisteil zwischendurch in der Firma ist halt nicht zu unterschätzen.
00:24:25
Speaker
Weil das ist auch das, was mir eben die Prüfer in Lübeck immer wieder erzählen.
00:24:28
Speaker
Wenn es dann nach der klassischen Ausbildung dann in die Prüfung geht, dann haben die halt trotzdem eine Wahnsinnsbandbreite an dem, was die Auszubildenden mitbringen.
00:24:37
Speaker
Die einen waren von Tag 1 ins Tagesgeschäft eingebunden, ähnlich wie Gabor es vorhin mit seiner Tanzschule erzählt hat.
00:24:43
Speaker
Und andere haben dann im dritten Lehrjahr noch keine Anpassung gemacht.
00:24:45
Speaker
Also da hängt es immer sehr, sehr viel auch von dem ausbildenden Betrieb ab.
00:24:49
Speaker
Und von daher würde ich Hut ab.
00:24:51
Speaker
Und das Spannende ist jetzt für mich, du hast es bestanden und wir haben uns ja kurz vor deiner Prüfung auch tatsächlich erst kennengelernt über ein Online-Seminar.
00:25:00
Speaker
Und das finde ich super genial.
00:25:01
Speaker
Es ist da, man hat gemerkt, dir ist eine Last abgefallen, weil es wirklich natürlich dann auch sehr intensive Zeit dann letztendlich war.
00:25:08
Speaker
Und jetzt hast du neue Zuständigkeiten.
00:25:10
Speaker
Das heißt, du hast gesagt, du bist Filialeitung, aber auch darüber hinaus für Marketing, die betriebswirtschaftliche Sicht aus Unternehmensberater-Augen heraus.
00:25:19
Speaker
Und da würde ich jetzt gerne mal kurz einen Schwenk machen, denn eines ist klar, ein guter Meister oder auch ein guter Geselle wird es letztendlich nur durch Berufserfahrung.
00:25:28
Speaker
Das eine ist, man hat den Titel, das andere ist, man muss es sich aneignen.
00:25:31
Speaker
Da sehe ich jetzt nicht die Schwierigkeit bei dir, weil du da sicherlich auch engagiert genug bist und selber ja auch schon gesagt hast, dass das vielleicht auch gar nicht mehr dein dauerhafter Part sein wird, den du innerhalb der Firma übernimmst.
00:25:44
Speaker
Deswegen starte ich mit der konkreten Frage.
00:25:45
Speaker
Erstens mal, wie alt ist denn die Firma?
00:25:47
Speaker
Weil es ja ein Traditionsbetrieb.
00:25:48
Speaker
Und was sind denn jetzt deine Zuständigkeiten auch über die Biblianleitung hinaus?
00:25:53
Speaker
Ja, gerne.
00:25:54
Speaker
Also einmal, ich muss einmal noch eins ausholen, dass man die Familienhistorie versteht und auch den Mischbetrieb.
00:26:00
Speaker
Also mein Opa hat tatsächlich damals ein schon Familienunternehmen übernommen als Optiker und Uhrmachermeister und hat dann eben in St.
00:26:09
Speaker
Georgen im Schwarzwald das erste Geschäft gegründet.
00:26:12
Speaker
Dann ist mein Vater ja auch auf dem Weg zum Job gekommen und meinte natürlich so wie ich auch, ich muss erst mal was anderes machen und hat eine Lehre in der Akustik gemacht.
00:26:23
Speaker
hat dann dort auch den Meister gemacht und eben sich selbstständig gemacht mit dem ersten Geschäft, wo ich jetzt hier 4-Jahrleiter bin, also in Villingen.
00:26:32
Speaker
zwei Jahre später dann in, oder eineinhalb Jahre später dann schon in Bad Dürrheim das zweite Geschäft eröffnet, also es ist in der Nebenstadt und irgendwann meinte dann mein Großvater so, Sohnemann, jetzt wird es auch Zeit für mich in Richtung Rente oder mal nach hinten fahren, übernimmst du auch noch in St.
00:26:49
Speaker
Georgen und dann hat er da noch den Optikmeister gemacht und auch Akustik mit reingebracht.
00:26:55
Speaker
Und so ist jetzt sozusagen unser Unternehmen aufgebaut, das heißt, wir haben eigentlich auch
00:27:00
Speaker
zwei Corporate Identities, einmal Optik, Uhrenschmuck, Hörakustik, Eichenlaub in St.
00:27:04
Speaker
Georgen, auch oder Juwelier-Eichenlaub, je nachdem, wie man es bewirbt oder wie man es nennt und eben das Hörstudio Eichenlaub, wo sozusagen drei Filialen bestehen, eine, die sich sozusagen in Misch
00:27:22
Speaker
Jetzt sozusagen Filialeitung, habe ich so ein bisschen als erstes kleines Baby bekommen und genau, ich war von Anfang an, ich sage mal, der Begriff ist zu hoch begriffen, aber Assistenz der Geschäftsführung hätte man es in der Unternehmensberatung genannt, also sozusagen übergreifend alles, wie es nur möglich ist, meinem Vater sozusagen unter die Hände zu greifen.
00:27:43
Speaker
Und das ging eigentlich los mit Marketing.
00:27:46
Speaker
Ich habe mich relativ schnell mit einer Marketingfirma zusammengesetzt für eine komplett neue Corporate Identity, die super interessant geworden ist.
00:27:54
Speaker
Dann ging es los mit Google Ads, die ich übernommen habe, aber jetzt mittlerweile auch Einkäufspreise berechnen.
00:28:04
Speaker
Ich mache eigentlich alles mit den Vertrieblern.
00:28:07
Speaker
wo mein Vater sagt, da habe ich nicht die Zeit und muss vielleicht auch dafür.
00:28:11
Speaker
Und das ist genau das, wo ich sage, doch, das ist spannend für mich.
00:28:14
Speaker
Da kann ich natürlich auch wieder, da sitzt ja an der Quelle, da kriege ich natürlich auch immer direkt mit, was gibt es Neues und auch wieder fachlich hilft es mir brutal.
00:28:23
Speaker
Aber eben auch da kann man natürlich auch wieder Effizienzen hebeln, wenn man mit Vertrieblern gut zusammenarbeitet, sage ich mal.
00:28:31
Speaker
Und ansonsten,
00:28:33
Speaker
Eigentlich alles Urlaubsplanungen etc.
00:28:36
Speaker
Eben auch viel Digitalisierung bin ich dran und eigentlich sonst was alles so runterfällt.
00:28:43
Speaker
Da versuche ich eigentlich meinen Vater so zu unterstützen.
00:28:48
Speaker
Hoch spannend, weil es ist wirklich so und da bin ich wieder, der Blick von außen, also ausgebildeter mit Studium Hintergrund Unternehmensberater, der jetzt auf die Akustik trifft.
00:29:02
Speaker
Und da hast du gerade drei Stichpunkte einfach mir gegeben, die wir unbedingt noch beleuchten müssen.
00:29:07
Speaker
Das eine ist das Thema Effizienz.
00:29:09
Speaker
Weil da sehe ich natürlich in vielen Betrieben, die ich kenne, dass da ein bisschen hapert, weil man eben vielleicht auch ein bisschen betriebsblind im Laufe der Zeit geworden ist oder Impulse von außen fehlen, dann eben neue Prozesse aussetzen und Digitalisierung.
00:29:23
Speaker
Und das sind so drei Schlagworte, die da immer wieder im Raum stehen, die sicherlich jeder Inhaber und jede Inhaberin sich irgendwo auch mal auf die Fahnen schreibt.
00:29:30
Speaker
Aber dann so im Alltagsgeschäft ist es manchmal schwierig, sich um Dinge zu kümmern, weil da fällt ja oft schon Marketing hinten runter.
00:29:35
Speaker
Ja, deswegen.
00:29:37
Speaker
Was war denn so jetzt nach dem Kalender, was ja schon Wahnsinn ist, dass der noch auf Papierform war?
00:29:42
Speaker
Und das meine ich jetzt nicht mal despektierlich, sondern einfach, es hat ja funktioniert.
00:29:46
Speaker
Aber es ist eigentlich fast schon undenkbar, weil da reden wir halt von, ja, vor zwei Jahren war das noch ein Papierkalender.
00:29:51
Speaker
Ja, und so.
00:29:53
Speaker
Deswegen, was ist dir denn so spontan außerhalb des Kalenders aufgefallen und was waren so die ersten Dinge, die du einfach mit dem Blick von außen und dem Wissen, das du dir in der Akustik natürlich angeeignet hast, aufgefallen ist, wo du sagst, oh Mensch, da sollte man mal rangehen und ja, das Brett vielleicht mal bohren.
00:30:09
Speaker
Ja, also das mit dem Betriebsblind ist wirklich ein gutes Thema und ehrlich gesagt habe ich mich jetzt im Laufe der letzten Monate auch schon selber erwischt, wie ich schon innerhalb dieser kurzen Zeit bei manchen Teilen zumindest in Anführungsstichen betriebsblind geworden bin.
00:30:23
Speaker
Du hast dich aklimatisiert.
00:30:25
Speaker
Ja, genau.
00:30:26
Speaker
War ein Prostiger.
00:30:28
Speaker
Genau.
00:30:28
Speaker
Nee, also es waren einfach...
00:30:31
Speaker
Also für mich ist ein großes Ding einfach doch, ich komme aus der Prozessoptimierung, bedeutet auch Standardisierung, Qualitätsmanagement und da, aber da nehme ich uns auf jeden Fall nicht mit raus, aber ich nehme mal alle anderen Akustiker, die ich jetzt so durch den Kurs etc., ich versuche mir auch ein Netzwerk aufzubauen, mitbekommen habe.
00:30:50
Speaker
Es ist bei vielen, glaube ich, wirklich das Thema,
00:30:53
Speaker
dass jeder doch sehr individuell berät, was ja erstmal eine gute Sache ist.
00:30:57
Speaker
Also ich möchte da auch keinen Standard wie in Ketten, in Anführungsstrichen mit harten Vorgaben, aber ich doch auch gemerkt habe, ja, ich saß ja am Anfang dann bei jedem Akustiker bei uns mal dabei und jeder macht es anders und ein paar Dinge gut, ein paar Dinge, wo ich mir auch vielleicht nachdenken, könnte man nochmal rangehen, effizienter werden oder ja, solche Sachen und da dann, ich sag mal, diesen Grad zu finden zwischen man Standard
00:31:25
Speaker
übergreifend über alle Akustiker und Fachgeschäfte zu haben, aber eben auch lässt dann doch wieder die Freiheit und den individuellen Grad, dass es halt doch eine sehr persönliche Beratung ist.
00:31:36
Speaker
Und Akustik, das war eigentlich mein größtes Learning jetzt fachlich gesehen, ist so individuell, darauf musste ich auch erstmal klarkommen, weil das doch in der Wirtschaft dann rationaler lief.
00:31:45
Speaker
Und jeder Kunde ist so anders und jeder Hörverlust und es gibt nicht immer den geraden Weg.
00:31:51
Speaker
Und da bin ich jetzt gerade eigentlich dran,
00:31:54
Speaker
ich sage mal nach dem Meister mir in Ruhe Gedanken zu machen, was für Optionen gibt es, um da so ein bisschen den schmalen Grat aber richtig zu laufen und da ein bisschen Qualitätsstandard in Anführungsstrichen mit reinzubringen.
00:32:09
Speaker
Okay, ja, damit es einfach eine Art Prozess gibt und die Schwierigkeit ist ja immer, den Prozess zu
00:32:19
Speaker
So effizient zu gestalten, dass jeder mitarbeiten kann und trotzdem halt auch hier die Individualität erhalten bleibt, damit die Beratung halt auch noch flexibel genug ist, damit auch jedem Kunden auch gut geholfen werden kann.
00:32:33
Speaker
Da kann Klaus ja einiges auch dazu erzählen.
00:32:37
Speaker
Habt ihr auch von einem Produkt gehört?
00:32:39
Speaker
Ja.
00:32:41
Speaker
In der Beratung, was einem dabei hilft.
00:32:44
Speaker
Ja, aber das sind gute Punkte, die du da ansprichst, so angesprochen hast.
00:32:49
Speaker
Und ja, ich finde es einfach mega spannend.
00:32:55
Speaker
Bei mir geht es ja ähnlich.
00:32:57
Speaker
Ich habe ja auch den Blick, ich möchte gar nicht mehr sagen komplett von außen,
00:33:03
Speaker
Aber dadurch, dass ich eben im Alltag nicht gefangen bin in Beratungen, in Krankenkassen darüber zu informieren, was jetzt wieder Neues gibt und Abrechnungen und so weiter und so fort.
00:33:17
Speaker
Und ich bin auch in dem einen oder anderen Betrieb dann immer wieder als Außenstehender.
00:33:22
Speaker
Und da sehe ich natürlich auch, wie die Sachen einfach komplett unterschiedlich organisiert sind.
00:33:27
Speaker
Und manchmal stelle ich mir auch die Frage, warum ist das so?
00:33:32
Speaker
Und ja, diese Betriebsblindheit, ich kenne es ja auch bei mir dann letztendlich, das hat jeder.
00:33:40
Speaker
wenn man einfach innerhalb der Branche schon ist und dann macht man das halt so, ohne es zu hinterfragen.
00:33:46
Speaker
Und ich wollte jetzt ein bisschen auf das Thema Marketing auch noch ein bisschen eingehen.
00:33:53
Speaker
Du hattest eben mal ganz kurz Google Ads erwähnt.
00:33:58
Speaker
Mein erstes Unternehmen habe ich damals alleine mit Google Ads groß gemacht, weil es im Umkreis, also ich hatte in Stuttgart eine Parcours-Schule und niemand hat darauf überhaupt irgendwas geworben.
00:34:09
Speaker
Das heißt, ich habe für meine 10 Cent, habe ich hier meine Kunden bekommen.
00:34:15
Speaker
Ganz so ist es in der Akustik nicht.
00:34:17
Speaker
Die großen Ketten machen ja auch Google Ads und ich fände jetzt mal interessant, aus deiner Sicht, vielleicht kurz vorab, hast du vorher in der Unternehmensberatung auch Google Ads selbst schon geschaltet für Kunden oder hast du einfach nur gewusst, das ist ein Tool, das Sinn macht?
00:34:34
Speaker
Ne, ich habe nur gewusst, dass es ein Tool, das Sinn macht.
00:34:36
Speaker
Mein Vater hat da auch schon sehr, sehr früh mit gestartet.
00:34:40
Speaker
Er ist auch technikaffin und neue Themen, neue Dinge.
00:34:45
Speaker
Und als ich mich dem Thema gewidmet habe, muss man ja sagen, es sind eigentlich zwei Themen, die da so zusammenkommen.
00:34:51
Speaker
Einmal eben die bezahlte Google Werbung, also Google Ads und das andere ist ja Search Engine Optimization, also sogar SEO-Werbung.
00:35:00
Speaker
wo man sozusagen aufgrund, ja zum Beispiel Blogartikel etc., also aufgrund des Algorithmus schon auf natürlichem Wege nach oben kommt in der Google-Anzeige, wenn man zum Beispiel hörgerichte Fillingen eingibt und beide Themen bin ich angegangen.
00:35:18
Speaker
Es ist immer noch ein...
00:35:21
Speaker
Ich teste mich immer noch aus.
00:35:23
Speaker
Mittlerweile habe ich auch so einen Google-Berater.
00:35:25
Speaker
Den stellt ein Google umsonst daher und habe alle vier bis sechs Wochen mit ihm einen Call.
00:35:30
Speaker
Und wir adjustieren immer wieder und mal stoppe ich und probiere Sachen aus.
00:35:36
Speaker
Aber ich glaube, es ist schon recht wichtig, dass man einfach bei Google relativ weit
00:35:41
Speaker
oben kommt, jetzt gerade auch Generation Babyboomer, die ja jetzt immer mehr so unsere Kunden werden und eben aber auch an sich einfach das Google-Profil sauber und ordentlich da ist, Google-Bewertungen lege ich sehr viel Wert drauf, genau, solche Themen.
00:35:56
Speaker
Ja, das ist ein Zusammenspiel, was absolut Sinn macht.
00:36:00
Speaker
Also ich habe vor vielen, vielen Jahren habe ich schon gesagt, wer auf Google nicht präsent ist, ist quasi nicht existent für die Leute.
00:36:09
Speaker
Das gilt natürlich, je nach Branche ist das unterschiedlich.
00:36:13
Speaker
Und gerade in der Hörkustik,
00:36:15
Speaker
Da ist einfach immer noch das Privileg sozusagen, gerade auch Familienbetriebe, die eine Tradition darstellen in dem Ort und so weiter, die sind natürlich grundsätzlich schon mal bekannt, aber es wird eben, du hast es auch gerade angesprochen, es wird immer wichtiger, die Generationen, die nachrücken.
00:36:30
Speaker
die die Augen nicht mehr auf die Geschäfte oder auf die Straße blicken, sondern nur aufs Handy, wenn sie unterwegs sind, nur noch per Uber unterwegs sind und was weiß ich.
00:36:42
Speaker
Also übertreibe ich das mal ein bisschen.
00:36:44
Speaker
Aber die wissen teilweise gar nicht, dass hier neben dem Bäcker noch ein Akustikfachgeschäft ist.
00:36:49
Speaker
Und die holt man dann eben nur damit ab, dass man sie dort erreicht, wo sie eben unterwegs sind.
00:36:54
Speaker
Und das ist das Handy und die,
00:36:58
Speaker
90%, 95% alle anfragen, wissen wir, alle finden auf Google statt.
00:37:02
Speaker
Und dann ist es ein Zusammenspiel mit den Bewertungen, weil auch diese Leute, die sind es gewohnt, auf Amazon auf Bewertungen zu schauen.
00:37:09
Speaker
Alles unter vier Sternen wird gar nicht erst angeklickt.
00:37:12
Speaker
Ja, das stimmt.
00:37:14
Speaker
Und so ist es mittlerweile zum Teil halt auch bei Standortbewertungen.
00:37:20
Speaker
5,0 Sterne und 150 Bewertungen ist halt sehr unrealistisch.
00:37:26
Speaker
Aber dennoch, man kann ja zum Beispiel darauf antworten und so weiter und so fort auf diese ganzen Themen.
00:37:31
Speaker
Und wir könnten so viele Sachen abwarten,
00:37:37
Speaker
abfrühstücken hier.
00:37:38
Speaker
Das ist immer bei Google-Bewertungen.
00:37:40
Speaker
Also bei Google-Bewertungen nur, vielleicht doch nochmal, wenn der Hörer sich jetzt denkt, oh, was kann ich da mitnehmen?
00:37:45
Speaker
Also diese Beratungsleute, die einem da von Google bereitgestellt werden, finde ich sehr hilfreich, weil die Google-Ads
00:37:54
Speaker
Surface, also wie man was auswählt, wie man da Kampagnen gestaltet, extrem unübersichtlich ist.
00:38:02
Speaker
Ja, es ist komplex geworden.
00:38:03
Speaker
Sehr, sehr komplex, genau.
00:38:04
Speaker
Also da gibt es ja wirklich viele Unternehmen, die alleine nur das als Service anwenden.
00:38:09
Speaker
bieten.
00:38:09
Speaker
Ich glaube schon, dass man, wenn man sich da ein bisschen reinfuchst, eben mit diesem Berater, also holt euch diesen Berater da zur Seite, der wird immer oben rechts steht, der irgendwo und dann einen Termin vereinbaren und dann mit dem regelmäßige Termine machen, die sind wie gesagt umsonst und so denke ich, kann man da gut auch den Fuß in die Tür reinkriegen für Google Ads, genau.
00:38:31
Speaker
Ja, auf jeden Fall.
00:38:32
Speaker
Also eben durch Hilfe, die ihr bekommen könnt, testet es aus und vor allem dann auch trackt die Ergebnisse.
00:38:39
Speaker
Das ist sehr, sehr wichtig, sonst weiß man nicht, aber das gilt für alles.
00:38:43
Speaker
Aber deswegen mag ich halt Online-Werbung besonders, weil du da halt wirklich feststellen kannst, was hat etwas gebracht und was ist im Sande verlaufen.
00:38:52
Speaker
Es geht auch
00:38:54
Speaker
bei anderen Aktionen, ja, auch bei Postbriefsendungen und so weiter und so fort, nur achtet darauf, dass ihr irgendwie feststellen könnt, woher kommt das wirklich.
00:39:03
Speaker
Im Zweifel fragt natürlich die Leute, die können sich aber auch nicht immer an alles erinnern und sagen euch dann vielleicht etwas anderes, weil sie das gerade glauben, was sie auf dem Schirm haben.
00:39:12
Speaker
Ja.
00:39:15
Speaker
Du hattest Google Ads angesprochen, die Bewertungen.
00:39:19
Speaker
Wir hatten vor kurzem auch in einem Podcast das Thema Bewertungen mal mit drin.
00:39:25
Speaker
Was machst du oder was macht ihr dort in euren Fachgeschäften, um möglichst
00:39:32
Speaker
Ehrliche und aktuelle Bewertungen, ich möchte es nicht sagen viele, weil viel bringt nicht immer unbedingt mehr, sondern vielleicht ein bisschen ausführlichere, aber mal generell eure Kunden dazu zu bewegen, auch tatsächlich eine Bewertung abzugeben auf Google, was ja für manche gar nicht so einfach ist.
00:39:50
Speaker
Ne, und es ist gerade in unserer Branche mit unserer aktuellen Zielgruppe auch super schwer.
00:39:57
Speaker
Also es ging los damit, dass ich ganz simpel QR-Codes gestaltet habe mit ScanMe drunter oder ScanMe auf Deutsch und die dann mal im Geschäft ein bisschen ausgestellt habe.
00:40:07
Speaker
Aber ehrlich gesagt, da ist dann die Call-to-Action doch noch zu niedrig.
00:40:12
Speaker
Das hilft nicht.
00:40:14
Speaker
Was hilft, ist tatsächlich diesen QR-Code dann aktiv im Geschäft anzupreisen.
00:40:18
Speaker
Also bedeutet, wenn
00:40:20
Speaker
Es ist bei uns ja dann doch so, dass häufig der Kunde überrascht ist.
00:40:25
Speaker
Am Anfang ist immer das Thema, oh, das kostet das Hörgerät oder Hörsystem.
00:40:30
Speaker
Aber später ist dann sechs Jahre der Service umsonst.
00:40:32
Speaker
Und dann war das jetzt wieder umsonst.
00:40:35
Speaker
Und genau in den Momenten habe ich gesagt, Leute, da könnt ihr jetzt sagen, hier, ich habe so Visitenkarten ausgedruckt.
00:40:44
Speaker
mit einer Anleitung, mit einem QR-Code und dann gibt man die mit und auch im Notfall soll halt mal der Sohnemann für den Vater eine Bewertung schreiben.
00:40:54
Speaker
Ich sag mal, ja, genau, man braucht halt einen Google-Account, die meisten Leute haben es.
00:40:59
Speaker
Genau, also man muss es dann schon erklären, man muss da schon hinterher sein und ich sag mal, man muss schon sehr, sehr viel investieren, um da Bewertung zu kriegen.
00:41:08
Speaker
Das andere, was wir haben, eröffnet noch so eine neue Sparte des Marketings.
00:41:12
Speaker
Wir haben
00:41:14
Speaker
von Symfona, also so ein automatisiertes Mailing, eine Mailing-Reihe innerhalb der sechs Jahre Wiederversorgungsrate, kriegen sozusagen immer zu verschiedenen Abschnitten Kunden ein Mailing, also ein
00:41:28
Speaker
Ein Brief nach Hause und da ist eben auch im ersten Mailing, ich glaube nach drei Monaten das, vielen Dank, dass Sie Kunde geworden sind etc.
00:41:37
Speaker
und auch, dass die Kunden uns bewerten können aus einer Karte, die wird dann per Post wieder an uns zurückgeschickt und auch da ist wieder zum Beispiel der QR-Code drauf, um uns sozusagen online zu bewerten.
00:41:48
Speaker
Okay, ja, weil die, ich meine, bei Google ist es ja so, es gelten tatsächlich nur persönlich ausgefüllte Bewertungen.
00:41:57
Speaker
Es gibt ja andere Tools, da kannst du sagen, okay, hier unterschreibt das einfach manuell und auf Papier und ich schicke das dann letztendlich ein und das Bewertungsportal übernimmt das dann, was ich sehr gut finde, aber das haben wir nun mal bei Google nicht, ne?
00:42:12
Speaker
Das stimmt.
00:42:33
Speaker
dann sind sie natürlich in dem Moment auch noch mehr in der Bereitschaft, euch etwas zurückzugeben.
00:42:40
Speaker
Jetzt natürlich nicht versuchen, das irgendwie entsprechend böse auszunutzen, aber wenn du sie direkt am Anfang irgendwie auslust,
00:42:51
Speaker
überforderst, du sagst, okay, hier ist ein neues Hörgerät, so und so funktioniert das, dann bitte machen Sie noch das Hörtraining ganz sicher und ja, ganz wichtig, so musst du es reinigen und hier die Bewertung abgeben und dann noch jenes und das, dann wird das nichts.
00:43:05
Speaker
Sie sind überfordert und denken sich, Hilfe.
00:43:08
Speaker
Und das ist ja generell auch für die Beratung interessant.
00:43:11
Speaker
Okay, wir machen das Step by Step, die Leute ein bisschen besänftigen, ein bisschen beruhigen und wenn sie dann wieder ins Geschäft kommen und ihr denen etwas Gutes tut, dann könnt ihr ja fragen, nein, das ist inklusive für sie, haben sie uns dann schon bewertet.
00:43:26
Speaker
Genau.
00:43:47
Speaker
Weil es eben genau auch darum geht, solche Momente zu verstehen.
00:43:50
Speaker
Und da ist die Offenheit riesengroß.
00:43:52
Speaker
Und wenn ich gerade das Handy gekoppelt habe, warum dann auch nicht gleich dann direkt die Bewertung einholen?
00:43:56
Speaker
Weil die Leute machen es dann schon.
00:43:58
Speaker
Also ich merke es halt immer wieder, aber das ist, glaube ich, auch was, was eben uns allen so geht.
00:44:02
Speaker
Ja, man war irgendwo lecker essen und wenn man dann nicht direkt, weil man den Impuls hat, eine gute Bewertung abzugeben, es nicht direkt macht, dann ist es wieder vergessen.
00:44:09
Speaker
Dann kommt man nach Hause und dann erzählt man irgendwie ein Vierteljahr später im Gespräch, ach Mensch, da war ich lecker essen, wollte ich noch erzählen davon.
00:44:15
Speaker
Und dann fällt dann wieder ein, dass man eigentlich die Bewertung abgeben wollte, weil man eben außergewöhnlich gut vom Service bis zum Essen behandelt wurde.
00:44:22
Speaker
Das heißt, es geht auch immer um den Moment.
00:44:24
Speaker
Davon haben wir viele im Fachgeschäft und dann den Moment eben auch dann den Deckel drauf zu machen.
00:44:29
Speaker
Ich finde es toll, dass es eine Visitenkarte mit einer Anleitung gibt, weil nicht jeder macht das dann direkt vor Ort.
00:44:35
Speaker
Aber alles, was wir gleich einsacken können, haben wir halt schon.
00:44:37
Speaker
Und Bewertungen sind eben nun mal das neue Gold.
00:44:40
Speaker
Und das ist ein Standard, den wir uns einfach erarbeiten müssen.
00:44:43
Speaker
Denn die meisten Kaufentscheidungen heute werden sicherlich noch eher so auf Empfehlung und auf diese Sichtbarkeit vor Ort sein.
00:44:52
Speaker
Aber künftig wird es viel, viel mehr noch darum gehen, einfach den Vergleich im Internet zu bestehen.
00:44:57
Speaker
Ja, definitiv, auf jeden Fall.
00:45:01
Speaker
Du hast ja jetzt mittlerweile auch einen ganz guten Einblick, woher die Leute quasi kommen.
00:45:06
Speaker
Also ich spreche jetzt mal hauptsächlich an Neuversorgungen, weil die bestehenden, die hat man sowieso irgendwie.
00:45:13
Speaker
Natürlich darf man dort auch, auch ein Fachthema von Klaus, darf man da auch nachfassen und daran erinnern und einfach mal fragen, sind sie nach wie vor zufrieden, haben sie diese...
00:45:26
Speaker
ja, sie haben demnächst wieder Anspruch auf ein Hörgerät, kommen sie doch vorbei.
00:45:30
Speaker
Wir haben verschiedene Aktionstage und so weiter und so fort.
00:45:36
Speaker
Ich denke, viele interessiert es allerdings, was gibt es für Wege quasi Neukunden zu bekommen.
00:45:42
Speaker
Magst du vielleicht erst mal erzählen, was ist aus deiner Sicht der größte Hebel, den ihr momentan so habt, um Neukunden zu gewinnen?
00:45:52
Speaker
Ja, also damit habe ich mich im letzten Jahr sehr viel befasst und auch schon viel ausprobiert.
00:46:01
Speaker
Ich fange mal an mit, was nicht so gut geklappt hat, aber das ist auch immer mit Vorsicht zu genießen.
00:46:05
Speaker
Also zum Beispiel in der Out of, also ich fange mal an, wir haben die Corporate Identity gemacht mit einer Marketingfirma zusammen, wo sozusagen Logo überarbeitet wurde.
00:46:13
Speaker
Wir haben uns ein Claim überlegt und wir haben auch eine neue Figur, also ein Symbol bekommen,
00:46:19
Speaker
Das ist eine Frau, also eine AI-generierte Frau, die eine Eichenfeder am Ohr trägt, so ein bisschen wie so ein Ruhmesblatt, also anstatt dem Hörsystem und Eichenfeder natürlich von Eichenlaub.
00:46:30
Speaker
Und sie trägt das so mit Stolze und sieht wirklich sehr gut aus.
00:46:34
Speaker
Und da ging es dann auch einher mit, okay, jetzt müssen wir das so ein bisschen auf die Straße bringen, den Leuten zeigen und dann haben wir auch mal zum Beispiel in der Autoform, also so ein
00:46:44
Speaker
neben der Aral so eine riesen Plakatwerbung gemacht.
00:46:49
Speaker
Und das ist nicht ganz ohne Kosten, sage ich mal.
00:46:52
Speaker
Und der Effekt war, es hat sich einer nicht mal reagiert drauf.
00:46:56
Speaker
Also nicht mal, ah, habe ich gesehen.
00:46:59
Speaker
Aber sowas geht natürlich wieder unter Kategorie Grundrauschen mit rein.
00:47:04
Speaker
Und sowas kann nachheilen.
00:47:06
Speaker
Und das ist, denke ich, eine Sache, die
00:47:10
Speaker
Eine Basis, also das Grundrauschen, das muss man erzeugen.
00:47:12
Speaker
Das ist ziemlich hart zu erzeugen.
00:47:14
Speaker
Viel Arbeit und man hat eben nicht diese direkte Response und nicht die direkten Abschlüsse, die dahinterstehen.
00:47:21
Speaker
Aber ich denke schon, dass im Laufe des Jahres, gerade jetzt bei uns hier in Villingen, ich das schon gut hinbekommen habe, da das Grundrauschen deutlich zu erhöhen.
00:47:31
Speaker
Direkt spezifische Kampagnen liefen tatsächlich ganz oldschool bei uns Zeitungsanzeigen.
00:47:38
Speaker
Also wir haben einen großen Zeitungsanbieter hier und da haben wir dieses Jahr auch eine Aktion genutzt und dann aber, ich sage mal, nicht die Plakativen, hier mal wieder ein Angebot, sondern eben Informationen geliefert.
00:47:53
Speaker
Da habe ich noch mit einer anderen Marketingfirma zusammengearbeitet und eher auf redaktionärer Textbasis.
00:48:00
Speaker
Und auch wenn ich an mich selber denke, also diese klassischen hier mal 10% oder da kriegst du das Geschenk, ist zwar schön und gut, aber so richtig Mehrwert gibt es dem Leser nicht.
00:48:12
Speaker
Und gerade da haben wir dann schon investiert und auch große Flächen uns gebucht und da eben zum Beispiel über den Zusammenhang mit der Wahrscheinlichkeit, die sich erhöht, Demenz zu kriegen,
00:48:26
Speaker
gibt es ja eine Studie von Oticon, die mal so ein bisschen dargestellt und einfach wirklich Wissen geliefert und dann natürlich am Ende auch immer mit der Call-to-Action jetzt gerne auch einfach mal bei uns Gehör testen oder mal hier Testwoche etc.
00:48:39
Speaker
Und das erstaunlicherweise lief wirklich gut.
00:48:44
Speaker
Also Zeitung ist noch so ein Thema, was ich doch sehr aktuell finde.
00:48:48
Speaker
Jetzt nächstes Jahr habe ich auf jeden Fall auch so Themen im Kopf wie Hörtesttag zu machen mit einer Apotheke zusammen zum Beispiel.
00:48:59
Speaker
Da gibt es ja auch hier diesen von Klaus, das habe ich auch auf jeden Fall im Hinterkopf, die Gondel, um auch nochmal eben so ein bisschen Präsenz dann auch aufzuhalten.
00:49:07
Speaker
ich sag mal, auf der Straße wirklich zu haben.
00:49:10
Speaker
Und ja, es ist dann doch eben die Kombination, aber ja, also was jetzt so meinen Standort angeht und eben die letzten 16 Monate, muss ich sagen, liefen diese redaktionellen Texte mit viel Mehrwert dahinter eigentlich recht gut.
00:49:27
Speaker
Ja, du hast auch hier wieder zwei oder mehrere Sachen angesprochen, aber zwei Hauptthemen möchte ich da auch nochmal rausnehmen.
00:49:34
Speaker
Definitiv in der aktuellen Zielgruppe, solange es Zeitungen gibt, solange Zeitungen auch noch gelesen werden.
00:49:40
Speaker
Ich finde es toll, dass ihr da ein bisschen out of the box denkt und sagt, okay, nicht nur das Klassische, hier Angebot x Prozent gibt es da drauf, weil Prozente kann jeder geben.
00:49:50
Speaker
Und man wird einfach nicht interessant dadurch.
00:49:52
Speaker
Also man holt auch dann nur die Leute ab, die das Thema schon irgendwie vor Augen haben.
00:49:57
Speaker
Wenn dann allerdings mal ein Artikel durchgelesen wird, um auf das Thema überhaupt aufmerksam zu machen, Aufklärung zu betreiben.
00:50:05
Speaker
Und dann holt man auch Menschen ab, die sich vielleicht noch nicht gar nicht intensiv mit dem Thema beschäftigt haben, aber vielleicht Verknüpfung jetzt einfach mal als Beispiel mit Demenz.
00:50:15
Speaker
Oh ja, mein Papa ist oder war dement oder Kollegen und so weiter und so fort und da möchte ich eigentlich nicht hinkommen.
00:50:23
Speaker
Ja.
00:50:24
Speaker
Okay, und das hat damit einiges zu tun.
00:50:26
Speaker
Ja, komm, dann beschäftige ich mich mal damit.
00:50:28
Speaker
Und so schafft man es, außerhalb der Konkurrenz auch zu sein.
00:50:34
Speaker
Weil wenn schon danach gesucht wird, das sind wir wieder bei Google zum Beispiel, dann konkurriert man ja natürlich direkt mit allen anderen, die dort auch präsent sind.
00:50:42
Speaker
Ja.
00:50:44
Speaker
Wenn man es allerdings schafft, die Leute davor, kurz davor abzuholen, hast du im Grunde keine Konkurrenz, weil derjenige, der sich diesen Artikel jetzt durchliest,
00:50:54
Speaker
der guckt ja dann nicht, ja, oh, wo könnte es denn sowas geben in meiner Nähe, sondern der sieht ja schon direkt, wo ich hingehen kann.
00:51:00
Speaker
Und du hast schon einen kleinen Vertrauensvorschuss gegeben.
00:51:05
Speaker
Also, warum sollte ich woanders hin?
00:51:08
Speaker
Das ist dann nur so, wenn das vielleicht fünf Ortschaften weiter ist, okay, und trotzdem hast du etwas für die Allgemeinheit getan, du hast die Person darüber aufgeklärt, dann gehst du halt zum anderen Akustiker, ist doch egal.
00:51:21
Speaker
Also, ne, weil...
00:51:23
Speaker
gesellschaftlich gesehen.
00:51:25
Speaker
Und ja, das andere, was du angesprochen hast, da muss ich gerade überlegen, was das war.
00:51:32
Speaker
Achso, doch, genau.
00:51:33
Speaker
Diese allgemeine Markenbildung, das ist das Grundrauschen.
00:51:37
Speaker
Das ist, wenn eine große Cola-Marke ein Plakat bucht, die werden dadurch auch nicht reicher.
00:51:48
Speaker
Sozusagen.
00:51:49
Speaker
Die sehen dann auch nicht, ah, okay, guck mal,
00:51:52
Speaker
Das Plakat neben der ESSO in dem Fall, das hat uns zehn Verkäufe gebracht in derselben ESSO-Filiale.
00:51:58
Speaker
So läuft das eben nicht und ist für kleinere Unternehmen ein bisschen schwieriger, das auch kontinuierlich zu machen, weil du hast es gesagt, es ist halt nicht so direkt messbar.
00:52:12
Speaker
Das wird irgendwann messbar sein bzw.
00:52:15
Speaker
merkbar sein, messbar vielleicht immer noch nicht, wenn die Leute sagen, ja, stimmt, da seid ihr ja auch neben der Aral mit eurem Plakat.
00:52:22
Speaker
Habe ich schon mal gesehen vor einem halben Jahr oder so.
00:52:26
Speaker
Und deswegen, ich empfehle immer so ein Grundbudget einfach frei laufen zu lassen, mal hier etwas, mal dort etwas zu machen, ein bisschen durchzuwechseln, zum Beispiel auch von Sachen von Akustikpionieren,
00:52:40
Speaker
Da haben wir auch immer schön neutrale Werbung, die man dann schalten kann, mit den eigenen Logos dann natürlich drauf, mit verschiedenen Botschaften und wenn da mal irgendwie ein bisschen was durchgewechselt wird,
00:52:51
Speaker
Da fällt man auch auf Dauer auf jeden Fall auf und dann darf man eben spezifische Sachen machen, wie bestimmte Zeitungswerbung, wie Google Ads, wo man auch wirklich sehen kann, aha, okay, das funktioniert, das mache ich weiter, das vielleicht nicht, da teste ich wieder was anderes aus.
00:53:06
Speaker
Aber wer eben nichts testet, naja, der weiß nie, was funktionieren wird.
00:53:11
Speaker
Es geht immer um den Mix und man muss immer ganz klar die lokalen und regionalen Eigenheiten natürlich auch mal im Blick halten, weil das weiß ich einfach von vielen, die machen die gleiche Anzeige in der Zeitung, der eine ein bisschen städtischer, der andere ein bisschen mehr auf dem Dorf, der eine sagt, er kann sich vor Leuten nicht retten und der andere hat null Response.
00:53:29
Speaker
Also da muss man dann schon auch eben, und das meine ich eben mit diesem Marketing-Mix, mit verschiedenen Dingen, einfach auch, wie kann ich meine Marke einfach nur bei den Leuten auch unterbewusst platzieren, dass einfach irgendwann mal das Thema ist, Hörgerät in der Region Villingen-Schwenningen, dann geht es ab zu Eichenlaub zum Beispiel.
00:53:45
Speaker
Und deswegen muss man da wirklich auch ein bisschen spielen und wirklich auch lernen, wie tickt denn mein Markt vor Ort.
00:53:50
Speaker
Aber das Entscheidende ist immer, man braucht Sichtbarkeit und man muss sich differenzieren vom Wettbewerb.
00:53:55
Speaker
Und das ist wieder eben der nächste Schritt, dass man auch da genau hinschaut.
00:53:58
Speaker
Und deswegen bin ich so dankbar, Simon, dass wir da heute drüber quatschen, weil du eben da mit dem Blick von außen und deinem Studium natürlich nochmal einen ganz anderen Blick drauf hast.
00:54:07
Speaker
Ja, auf jeden Fall.
00:54:09
Speaker
Wie viel bist du im Betrieb jetzt momentan eingespannt und wie viel kannst du für Marketingaktivitäten überhaupt aufwenden?
00:54:17
Speaker
Oh, jetzt gerade ist es wieder gut, weil die Meistervorbereitung jetzt die letzten zwei, drei Monate war sehr intensiv.
00:54:25
Speaker
Deswegen habe ich überhaupt wenig Kunden annehmen können zu der Zeit, weil ich die ja dann doch sonst durchbetreuen möchte.
00:54:33
Speaker
Und jetzt, ich kam ja jetzt letzte Woche erst wieder, jetzt vor Weihnachten geht auch nicht mehr so viel, es fädet langsam aus.
00:54:41
Speaker
Von daher habe ich jetzt gerade auf jeden Fall jetzt auch zwischen den Jahren gut Zeit, so ein bisschen Planning für 2026 zu machen.
00:54:49
Speaker
Und an sich nehme ich mir eigentlich auch immer gerne die Zeit für Marketing.
00:54:52
Speaker
Es ist ein Schleckenfeld von mir, es macht mir viel Spaß.
00:54:55
Speaker
Ein Thema noch, wo ich auch immer überlegt hatte, wie komme ich nochmal ein bisschen mehr an Sichtweite.
00:55:01
Speaker
Und ich habe beim Golfplatz, der tatsächlich zwischen zwei unserer Standorte liegt, also auch geografisch sehr gut,
00:55:08
Speaker
so einen Divider gemacht, also das wurde auch angeboten und da auch einen flotten Spruch, habe ich mir auch selber überlegt, ich bin auch ein faszinierter Golfer und da habe ich dann aber auch, um das messbar zu machen, dann noch Flyer auslegen dürfen und jeder, der die Clubmitgliedschaftskarte zeigt, kriegt sozusagen 10% Rabatt.
00:55:31
Speaker
einfach um es messbar zu machen ehrlich gesagt so super viel response aktiv jetzt auch dass sie gesagt haben ja ich bin hier also so drei vier leute waren es ich habe das jetzt seit einem halben jahr aber da hoffe ich halt auch wieder grundsätzlich auf das grundrauschen die leute sehen es durch den spruch vielleicht verändern die verändert man es noch mal mehr und wenn man dann anfängt zu googeln und man erinnert sich wieder an den namen dass man dann eher darauf klickt
00:55:58
Speaker
Finde ich sehr, sehr cool.
00:56:01
Speaker
Also generell, egal für jeden, egal für welche Branche, wenn ihr Golfer dazu bekommt, bei euch Kunde zu werden, das sind in der Regel Menschen, die nicht unbedingt komplett knauserig sind.
00:56:13
Speaker
Nee, aber auch die, die den Wert verstehen.
00:56:15
Speaker
Also das eine ist immer, man muss es sich leisten können, aber ich habe lieber Kunden, die sich vor allem leisten wollen, weil sie den Wert hinter dem Produkt verstehen.
00:56:23
Speaker
Und da kann man auf jeden Fall in so einer Area...
00:56:29
Speaker
kriegt man da viel Gehör.
00:56:30
Speaker
Ja, genau.
00:56:33
Speaker
Pun intended.
00:56:37
Speaker
Magst du kurz noch mir erklären, was genau kann ich mir unter einem Divider vorstellen?
00:56:42
Speaker
Die war jetzt so eine Trennwand, also auf der Driving Range, wo die Abschläge gemacht werden.
00:56:46
Speaker
Ah ja, okay, verstehe.
00:56:48
Speaker
Genau, und da sozusagen haben die Trennwände aufgestellt, um eben, ja, dass nicht der Ball mal eben zum Nachbarn nach rechts geht, aber vor allem auch aus Werbezwecken, ne?
00:56:59
Speaker
Ja, klar.
00:57:02
Speaker
Ja, ist aber spannend.
00:57:03
Speaker
Man muss sich wirklich umschauen.
00:57:04
Speaker
Was gibt es denn für Möglichkeiten?
00:57:05
Speaker
Du hast von dem Großflächenplakat bis zu diesem Divider jetzt schon verschiedene Sachen.
00:57:10
Speaker
Wenn da Print noch wunderbar funktioniert, dann ist es aber halt auch wichtig, in dem Inhalt andere Dinge zu bespielen, als es in einer klassischen Weise ist.
00:57:18
Speaker
Von daher ein richtig cooler Weg.
00:57:20
Speaker
Wow, wir nähern uns schon wieder der einen Stundenmarke und man merkt das immer gar nicht.
00:57:24
Speaker
Ich wollte aber noch einmal so kurz zumindest mal noch einmal einen Schritt zurückgehen und zwar geht es mir nochmal auf das Thema Unternehmensberatung von dir, weil das ja auch eine Sache ist, die mich sehr interessiert und die mich in der Zeit, als ich noch als Außendienst unterwegs war, aber auch jetzt,
00:57:38
Speaker
in der Selbstständigkeit ja immer wieder überrascht ist, dass viele Akustiker und Akustikerinnen ihre Zahlen so nicht wirklich kennen.
00:57:44
Speaker
Das heißt so ein bisschen, wie ist denn der ASP, also der Durchschnittspreis, welche Durchlaufzeiten habe ich denn, wann habe ich denn zuletzt mal meine Einkaufspreise mal auf den Prüfstand gestellt und solche Dinge.
00:57:56
Speaker
Bist du da auch rangegangen und das einfach mal wirklich analytisch anzugehen, um zu gucken, wo steht denn jetzt die Firma Eichenlaub?
00:58:02
Speaker
Ja, also letztes Jahr, da war ich schon so vier Monate dabei zum Jahresende, da fing ich mal an, mit den Daten, die wir hatten, Analysen zu betreiben.
00:58:13
Speaker
Da sind auch auf jeden Fall ein paar Gaps aufgefallen, die wir dann schließen konnten.
00:58:19
Speaker
Aber ich sage mal, um richtig gute Analysen fahren zu können, so wie ich das gewohnt bin, braucht es eine andere Datenbasis.
00:58:25
Speaker
Und ich habe hier mit meinem Geschäft in Villingen, ich sage mal, das ist so ein bisschen das Testpferd bei uns,
00:58:32
Speaker
Also alle neuen Sachen werden erstmal hier angetestet, bevor man das dann auf die anderen beiden Geschäfte und gerade mit Mischbetrieb in St.
00:58:38
Speaker
Georgen, sowas wie Online-Kalender, ist dann nicht ganz einfach.
00:58:40
Speaker
Da braucht es nämlich ja nochmal eine extra Lizenz etc.
00:58:44
Speaker
Und so bin ich jetzt gerade auch dran und habe eine Excel, ganz Unternehmensberater typisch, aufgebaut, wo einfach alle Kunden, die aktuell sozusagen im Bestand sind, eingepflegt werden.
00:58:56
Speaker
Einmal, um so eine Art Dashboard zu haben, wo steht welcher Kunde.
00:59:01
Speaker
oder haben wir das auch noch physisch in Karteikarten etc.
00:59:05
Speaker
und man kann sich ja auch Aufgaben stellen in seinem ERP-System, bei uns Akkuwin, aber um wirklich eine sehr gute Übersicht zu haben, wo steht welcher Kunde mit Ampelsystem etc.
00:59:13
Speaker
habe ich diese Excel gebaut und schlussendlich dann auch
00:59:18
Speaker
wird immer wieder der Eintrittsdatum des Kunden und zum Beispiel auch das Abschlussdatum festgelegt und die fährt jetzt erst seit zwei Monaten, aber schon jetzt kann ich sozusagen Rückschlüsse ziehen, hey, wie lange braucht eigentlich ein Schnitt ein Kunde bei uns in der Beratung, kann natürlich auch mit dem Modell, was abgeschlossen wird, Rückschlüsse ziehen oder mit dem Mitarbeiter, der diesen Kunden abgeschlossen hat,
00:59:40
Speaker
Und so möchte ich das ausweiten.
00:59:43
Speaker
Genau.
00:59:43
Speaker
Und ansonsten, also das sind so Sachen, an denen ich dran bin, denke ich, ist sehr interessant.
00:59:51
Speaker
Aber ja, so super einfach wie ein anderer, also da ist die Hörakustik schon auch wieder sehr speziell.
00:59:58
Speaker
Und so super einfach wie in anderen Betrieben ist es dann doch nicht, da klare Zahlen zu kriegen.
01:00:05
Speaker
So empfand ich es jetzt zumindest, ja.
01:00:07
Speaker
Da gebe ich dir recht.
01:00:08
Speaker
Da haben wir leider, was heißt leider, das Schöne ist ja, wir haben einen sehr individuellen Prozess ja auch.
01:00:13
Speaker
Es geht ja auch darum, du hast gesagt, es geht darum, auf der einen Seite einen Mix aus Prozessen zu etablieren und trotzdem die individuelle Beratung nicht zu kurz kommen zu lassen.
01:00:20
Speaker
Und natürlich ist es so, wenn jetzt jemand tatsächlich mit dem Wunsch und auch dem Budget eines Kassengeräts reinkommt, der hat natürlich andere Durchlaufzeiten als jemand, der sich wirklich um Premiumgeräte kümmert.
01:00:30
Speaker
Das ist vollkommen klar.
01:00:31
Speaker
Trotzdem lohnt es sich da einen Blick drauf zu werfen.
01:00:34
Speaker
Denn da kann man unglaublich große Dinge verändern, wenn man da einfach mal erkennt, wo hakt es denn vielleicht, wo macht es denn vielleicht durchaus Sinn, nochmal einen Prozess einzuführen, der vielleicht einfach dann zwar standardisiert ist, aber die Sache beschleunigt und trotzdem die Individualität nicht zu kurz kommen lässt.
01:00:51
Speaker
Also da möchte ich mich mit dir auf jeden Fall auch nochmal austauschen, weil das ist auch so eine Sache, wo ich einfach sehe, weil mein Steckenpferd sind ja die kleinen, mittleren, inhabergeführten Betriebe und da ist noch viel Luft nach oben, um da einfach bei bestehenden Personalengpässen, die ja nun mal da sind, vielleicht das eine oder andere ein bisschen zu optimieren und plötzlich geht es ein bisschen fluffiger von der Hand und man kann entweder mehr Kunden annehmen oder hat einfach mal Freiräume, sich auch um andere Dinge zu kümmern, weil das ist immer das
01:01:20
Speaker
oberste Priorität bei mir, das habe ich schon oft genug auch in den Podcast gesagt, wenn ich es irgendwie schaffen kann, dass die Akustiker und Akustikerinnen Zeit einsparen können, die sie anderweitig sinnvoll nutzen können, ja, dann ist es einfach so ein bisschen die Mission, die bei mir auch dahinter steht.
01:01:33
Speaker
Ja, ja.
01:01:33
Speaker
Und auch aus diesen Gründen,
01:01:37
Speaker
kam ich jetzt auch so zum Ende des Jahres dazu, also ich wollte mir zwischen den Jahren mal Gedanken machen, was könnte man als nächstes sozusagen 2026 neu angehen, digitalisieren, umstellen und ich habe auch jetzt im Kurs immer wieder mit sehr vielen Leuten mich unterhalten, auch viele, die zum Teil schon selbstständig sind, auf dem Weg dahin jetzt für Jahrleitungsrollen übernehmen.
01:01:58
Speaker
Und ich habe doch gemerkt, wie unterschiedlich alle Betriebe sind, aber auch wie unterschiedlich Themen angegangen werden.
01:02:04
Speaker
Also sei es Anpassmethode oder Digitalisierung, Beratung und ja, habe jetzt auch mal so eine kleine, ich nenne sie mal Branchenumfalt.
01:02:14
Speaker
Frage gestaltet, die jetzt gerade offen ist, wo sozusagen viele dieser Themen einfach mal abgearbeitet werden und habt ihr jetzt, ich sag mal, erst im engeren Umfeld an Akustikkollegen geteilt, kam jetzt sehr, sehr gut an und jetzt auch in meinem weiteren Netzwerk die verteilt.
01:02:32
Speaker
Also das, denke ich, könnte auch eine sehr interessante Sache sein und auch alleine die ersten Auswertungen sind schon so unterschiedlich und so ein
01:02:38
Speaker
haben so einen großen Mehrwert meines Erachtens.
01:02:41
Speaker
Das denke ich, könnte auch eine spannende Sache sein.
01:02:43
Speaker
Super, gut, dass du es ansprichst, weil das war jetzt bei mir mein letzter Punkt, den ich auf dem Zettel hatte, weil diese Umfrage, die würde ich ganz gerne auch in der Branche verteilen.
01:02:51
Speaker
Das heißt, wir werden die auf jeden Fall in die Shownotes packen und wir werden dann auch bei der Ankündigung des Podcasts auch darauf hinweisen, dass eben so eine anonyme Branchenumfrage gerade läuft, von der wir alle profitieren können.
01:03:01
Speaker
Weil letzten Endes, und das ist jetzt auch meine Abschlussworte, ist es wirklich so, wir haben eine sehr individuelle Geschichte innerhalb der Akustik, die sich dann auch wiederum aber je Standort und je Region auch nochmal unterscheidet.
01:03:14
Speaker
Und letzten Endes, du hast eine tolle CI aufgebaut, die jetzt komplett neu ist, ist da der nächste Baustein.
01:03:22
Speaker
eine individuelle Lösung und können trotzdem einfach von anderen Leuten lernen und uns gerne auch mal was abgucken, denn unterm Strich haben wir unsere eigene DNA, die müssen wir leben, denn das ist alles, was die Kunden auch reinbringt, weil die wissen ganz genau irgendwann mal, für was welche Firma steht und deswegen vielen Dank für das Gespräch, Simon, hat mir wirklich viel Spaß gemacht und da könnten wir noch Stunden weitersprechen.
01:03:45
Speaker
Ja, ich danke mich auch auf jeden Fall.
01:03:48
Speaker
Hat sehr viel Spaß gemacht.
01:03:49
Speaker
Dann ist es eine gute Idee, das in die Show Notes zu packen und wer da Lust hat, anonym teilzunehmen, am Ende dann bitte nicht vergessen, eure E-Mail einzuschreiben, wenn ihr dann das Ergebnis geschickt bekommen möchtet, weil der Rest ist ja anonym und ich denke, das kann für viele sehr interessant sein, mal zu schauen, hey, was machen andere inhabergeführte Unternehmen so und vielleicht packe ich da doch vielleicht auch mal einen neuen Input rein.
01:04:11
Speaker
Ja, so zum Jahresende oder 2026 Opening, denke ich, eine interessante Sache.
01:04:16
Speaker
Macht auf jeden Fall Sinn.
01:04:17
Speaker
Möchtest du vielleicht nur kurz nochmal darauf eingehen, vielleicht ganz grob, also worauf genau zielt diese Umfrage ab und was kann man dann vielleicht wirklich daraus ziehen?
01:04:27
Speaker
Und auch wenn wir quasi einen Link und so weiter in die Shownotes packen, vielleicht kannst du trotzdem erzählen, wie man grundsätzlich daran teilnimmt.
01:04:35
Speaker
Genau, also einfach auf den Link beitreten und dann geht es los.
01:04:38
Speaker
Man kann natürlich sehr gerne angeben, Name oder Unternehmen, das ist aber freiwillig und dann geht es eigentlich erstmal um den Anpassprozess, also in situ Audiometrie wird es so durchgeführt, wie hoch wird der USP, also der Mehrwert im Vergleich zu anderen Mitbewerbern eingeschätzt.
01:04:54
Speaker
Sowas finde ich zum Beispiel super spannend, weil ja, da kann mal jeder sagen, wie wichtig er ist doch fände.
01:04:59
Speaker
Viele machen es glaube ich nicht, manche machen es teilweise.
01:05:03
Speaker
Genau, also das Anpassprozess.
01:05:05
Speaker
Dann geht es aber auch um das Thema Otoplastik.
01:05:07
Speaker
Fertigt man die selber an?
01:05:08
Speaker
Bei wem fertigt man die an?
01:05:09
Speaker
Bei wem hat man gute Erfahrungen gemacht?
01:05:11
Speaker
Wie viel Anteil ist denn Otoplastik und wie viel sind Doms?
01:05:15
Speaker
Dann rüber in die Beratung.
01:05:17
Speaker
Gibt es da standardisierte Vorlagen oder wird da mit iPads gearbeitet oder doch mit den ganzen individuellen, ja, Projekten?
01:05:26
Speaker
von Oticon, Phonak etc., von den Herstellern, also die Prospekte, genau, und auch bis über Customer Experience, also was wird angeboten dem Kunden, was macht das Erlebnis bei dem jeweiligen
01:05:39
Speaker
Hörakustiker aus, aber auch natürlich, welche Hersteller, was sind gerade aktuelle Modelle, die man sich vielleicht mal anschauen sollte.
01:05:45
Speaker
Auch da ist man ja schnell wieder in seinem Teich bis hin, und das ist für mich ein ganz interessantes Thema, Servicepakete, Hörgeräteversicherung und Abo-Modelle.
01:05:54
Speaker
Ich denke, das ist für viele neu oder für viele, die da auch so am
01:05:58
Speaker
am überlegen sind und gerade daher hoffe ich mir großen Mehrwert und abschließend dann Mitarbeiterschulung, Bonussysteme für Mitarbeiter.
01:06:07
Speaker
Ja, genau, also das sind also die Punkte, die da aufgegriffen werden.
01:06:10
Speaker
Mal ein bisschen tiefer, mal weniger tief, alles anonym und ja.
01:06:14
Speaker
Was schätzt du, wie lange braucht man, um das auszufüllen?
01:06:17
Speaker
Ja, ich habe mir Mühe gegeben, es viel mit Multiple Joys zu machen.
01:06:20
Speaker
Ich denke aber eine Viertelstunde schon.
01:06:23
Speaker
Je nachdem, wie tief man es machen möchte.
01:06:25
Speaker
Aber umso, ich hatte sie erst kürzer, aber dann ist halt auch der Mehrwert am Ende nicht so hoch.
01:06:30
Speaker
Und wenn man das jetzt so
01:06:31
Speaker
breit streut, dann möchte ich da auch einen guten Output haben und genau.
01:06:36
Speaker
Okay, dann versuche ich das nochmal noch zu pushen mit meinen letzten Worten dann.
01:06:40
Speaker
Du hast dann das allerletzte Wort.
01:06:43
Speaker
Also ihr habt jetzt in dieser Folge, habt ihr einen Einblick bekommen oder einen Einstieg von außerhalb quasi und wie das auch vielleicht mal jemand angeht, der nicht den ganz klassischen Weg angeht,
01:06:56
Speaker
Und für mich würde ich als Betrieb auf jeden Fall mitnehmen, hätte ich einen Akustikbetrieb, ich würde mir Gedanken darüber machen, was habe ich denn vielleicht in meinem Ort, in der Umgebung für Sportvereine zum Beispiel, wo denn vielleicht meine Zielgruppe auch wirklich tätig ist, denn
01:07:14
Speaker
Wenn ihr mal nur kurz überlegt, diese Menschen, die wollen am Leben teilhaben, die wollen in der Gesellschaft sein, die sind aktiv da draußen und wie ihr alle wisst, jeder ab einem gewissen Alter beschäftigt sich zumindest mal direkt oder indirekt dann mit diesem Thema, mit diesem Hören, mit dem wir da alle so beschäftigt sind.
01:07:37
Speaker
Und
01:07:39
Speaker
Also für mich war das einfach gerade wieder so für dich wahrscheinlich offensichtlich, Simon, oder einfach so völlig normal, so klar Golfplatz und hier und da, aber wir machen uns ja auch immer wieder Gedanken, was können wir als Akustikpioniere quasi ins Leben rufen an Ideen, an Kampagnen und so weiter und ich habe mir da auf jeden Fall Notizen dazu gemacht.
01:07:59
Speaker
Einfach mal zu überlegen, okay, was gibt es denn für Aktivitäten, die die Hauptzielgruppe eben durchführt, wo einfach einige Fliegen sozusagen mit einer Klappe geschlagen werden und dieses Golfen, das trifft das eben auf den Punkt.
01:08:16
Speaker
Ich habe die Zielgruppe dort, ich habe Leute, ich möchte natürlich alle anderen nicht ausschließen, aber wer sich das Golfen leisten kann, der kann sich auch ein Hörgerät leisten, das ein bisschen mehr kostet.
01:08:28
Speaker
Möchte das dann auch sehr gerne.
01:08:30
Speaker
Und
01:08:32
Speaker
Ja, absolut perfekt.
01:08:34
Speaker
So, diesen Tipp habt ihr jetzt erhalten, kostenlos oder mit einer Stunde Zeit investiert, in die man das hier anhört.
01:08:41
Speaker
Vielleicht noch eine halbe, wenn ihr es auf doppelte Geschwindigkeit anhört.
01:08:45
Speaker
Und jetzt könnt ihr auch 15 bis 20 Minuten Zeit investieren in der Mittagspause oder am Abend, um daraus quasi wirklich Erkenntnisse zu gewinnen.
01:08:53
Speaker
Wie gesagt, den Link, den gibt es dann in den Shownotes und wirklich bitte, bitte, bitte teilt das Ganze, teilt diese Folge, teilt den Link auch zur Umfrage.
01:09:03
Speaker
Wir werden es dieses Jahr noch rausgeben, weil ich glaube, die Umfrage hat auch ein Enddatum.
01:09:10
Speaker
Ja, statt jetzt 7.1., sozusagen zwischen den Jahren hat man Zeit, dann auch noch am Anfang des Jahres und dann gibt es die Auswertung bis zum 15.1.
01:09:18
Speaker
Ja, einfach beim Weihnachtsessen ist noch Zeit.
01:09:23
Speaker
Genau.
01:09:25
Speaker
Da steht man auf jeden Fall nicht im Betrieb.
01:09:27
Speaker
Ja, füllt das Ganze aus.
01:09:29
Speaker
Ich bedanke mich auch bei Klaus natürlich, auch für deine Fragen, für deinen Input, dann aber vor allem auch bei Simon.
01:09:38
Speaker
Sehr erfrischend, einfach mal jemanden auch mit dabei zu haben, der auch von außerhalb kommt.
01:09:42
Speaker
Und Klaus, hast du noch etwas zum Abschluss?
01:09:47
Speaker
Ich denke, nichts ist beständiger als der Wandel und da muss man am Zahn der Zeit bleiben.
01:09:51
Speaker
Man muss am Ball bleiben, man muss rechts und links schauen und dann seinen eigenen Weg gehen.
01:09:55
Speaker
Und dann steht unserer Branche weiterhin eine richtig tolle Zukunft bevor.
01:09:59
Speaker
Auf jeden Fall.
01:10:00
Speaker
Ja, dann waren das deine Worte zum Abschluss.
01:10:03
Speaker
Meine habt ihr eben schon gehört.
01:10:04
Speaker
Dann übergebe ich noch das Mikrofon an Simon.
01:10:07
Speaker
Vielen, vielen Dank, dass du da warst.
01:10:08
Speaker
Was hast du noch mitzuteilen?
01:10:10
Speaker
Ja, vielen Dank, hat Spaß gemacht.
01:10:12
Speaker
Ich habe tolle Erfahrungen gemacht, dass wir echt eine nette Community sind in der Hörakustik und so möchte ich auch abschließend nochmal meine Hilfe anbieten, wenn jemand nochmal Fragen hat bezüglich diesem Quereinstiegskurs oder auch dieser Umfrage, darf er sich auch gerne bei mir melden, Hörstudio Eichendorp, einfach anrufen zum
01:10:29
Speaker
Junior bitten.
01:10:31
Speaker
Aber dann helfe ich da gerne, weil ich denke, für viele Unternehmen könnte das eine interessante Sache sein.
01:10:36
Speaker
Wir haben jetzt auch direkt einen neuen Mitarbeiter, der auch diesen Weg jetzt erstmal gehen wird.
01:10:40
Speaker
Und ich bin davon überzeugt und denke, das könnte für viele gerade an Betracht dieser Personalsituation eine interessante Sache sein.
01:10:49
Speaker
Ansonsten, ich bedanke mich, hat Spaß gemacht und das wären meine Abschlussworte.
01:10:54
Speaker
Macht's gut.
01:10:54
Speaker
Tschau, tschau.
01:10:56
Speaker
Tschüss.
01:10:57
Speaker
Wir hoffen, du konntest aus dieser Folge etwas für dich mitnehmen.
01:11:01
Speaker
Wenn du weitere Impulse zu Marketing, Vertrieb und Mitarbeitergewinnung individuell für dein Geschäft erhalten möchtest, besuche jetzt www.akustikimpulse.de und fülle das Formular zur kostenlosen Marketing- und Vertriebsanalyse aus.