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30 | Otoplastik zwischen Handwerk & Digitalisierung mit Thorsten Feser

S1 E30 · Akustik Impulse
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60 Plays3 months ago

In dieser Folge sprechen wir mit Thorsten Feser, Inhaber eines spezialisierten Otoplastik-Labors. Thorsten ist selbst gelernter Hörakustiker, seit 2004 in der Branche und seit 2012 selbstständig. Seine besondere Stärke: Er kennt sowohl den Anpassraum als auch die Werkbank – und genau das prägt seine Arbeitsweise bis heute.

Themen der Folge:

  • Wie läuft der digitale Workflow im Otoplastik-Labor wirklich ab?
  • Was hat sich bei Otoplastiken in den Jahren verändert?
  • Wie  eine Zusammenarbeit persönlich und individuell funktionieren kann
  • Weshalb Otoplastiken auch heute noch essentiell sind
  • Wie man Otoplastik im Online-Shop bestellen kann

„Es ist verrückt, wie unterschiedlich die Anpassungen laufen in verschiedenen Betrieben – und alle haben trotzdem irgendwie Erfolg. Das muss man aber erstmal aus dem Kunden rausbekommen.“

Wichtige Links:

otoplastik-feser.de
agentur-tielesch.de
akustik-pioniere.de

---

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Transcript

Einführung in den Podcast 'Akustikimpulse'

00:00:02
Speaker
Herzlich willkommen zu einer neuen Folge der Akustikimpulse, dem Podcast mit dem Rundumblick in die Branche, damit du am Zahn der Zeit bist, wenn es darum geht, dein Geschäft erfolgreich und sorgenfrei zu führen.
00:00:16
Speaker
Und hier mindestens einer deiner Hosts, Gabor Kartei und Klaus Thielisch.
00:00:22
Speaker
Herzlich willkommen zur nächsten Folge der Akustik Impulse.
00:00:26
Speaker
Wir hatten jetzt bisher kaum eine Folge.
00:00:28
Speaker
Hatten wir überhaupt schon eine Folge, bei der wir nur zu zweit waren?
00:00:32
Speaker
Ja, das schon.
00:00:32
Speaker
Aber ich glaube, Klaus, du warst bisher immer auch mit dabei.
00:00:34
Speaker
Also erst einmal auch Hallo an dich.
00:00:36
Speaker
Ja, Hallo in die Runde.

Einführung von Thorsten Feser und sein Werdegang

00:00:38
Speaker
Ja, wir haben auch wieder einen Gast mit dabei, den Thorsten, Thorsten Feser.
00:00:43
Speaker
Sag auch mal kurz Hallo, ob wir dich hören.
00:00:45
Speaker
Ja, Hallo.
00:00:47
Speaker
Grüß dich.
00:00:49
Speaker
Ja, am Anfang ist immer so eine gewisse Vorstellung.
00:00:54
Speaker
Uns kennen die Leute schon, dich noch nicht so ganz.
00:00:57
Speaker
Und stell dich doch einmal kurz vor, wer du bist, was du machst und daraufhin stellen wir dann dir letztendlich ein paar Fragen.
00:01:06
Speaker
Ja, also mein Name ist Thorsten Faeser.
00:01:10
Speaker
Ich leite das Otoplastik-Labor Thorsten Faeser.
00:01:12
Speaker
Ich freue mich, dass ihr mich heute eingeladen habt.
00:01:15
Speaker
Bin gespannt, was für Themen wir heute anschneiden werden im Bereich Otoplastik.
00:01:20
Speaker
Ich bin seit 2004 in der Akustik tätig und habe mich 2012 selbstständig gemacht.
00:01:29
Speaker
weil ich gemerkt habe, dass da ganz viel Bedarf im Bereich Utoplastik ist.
00:01:35
Speaker
Und das Schöne ist, dass ich halt selber als Akustiker im Laden stand und gearbeitet habe.
00:01:41
Speaker
Und da sieht man halt viel, was Leute, die halt in anderen Laboren einfach angelernt werden, nicht sehen können.
00:01:49
Speaker
Ja, das kann ich mir vorstellen.
00:01:51
Speaker
das Handwerk von Grund auf kennenzulernen.

Digitalisierung und 3D-Druck in der Akustik

00:01:55
Speaker
Im Moment ist es halt so, mit der Digitalisierung, dass viel in der Branche jetzt gerade ist, was mit dem normalen Akustikhandwerk nicht mehr zu tun hat.
00:02:07
Speaker
Im Moment mit den 3D-Druckern, ich hatte es heute wieder über Streulichtmessungen und das lernt man halt in der Ausbildung gar nicht.
00:02:15
Speaker
Und deswegen ist das halt im Moment für mich als Akustiker sehr spannend, weil jeden Tag neue Themen auf mich zukommen.
00:02:21
Speaker
Das kann ich mir sehr gut vorstellen.
00:02:24
Speaker
Vielleicht mal für mich zum Verständnis.
00:02:27
Speaker
Also das, was du jetzt machst, quasi die Orthoplastik und so weiter und so fort, gibt es in dieser Hinsicht auch Ausbildungen, Fortbildungen oder sonst irgendwas, was einen dann letztendlich darauf auch nochmal mit vorbereitet?
00:02:41
Speaker
Also wir kommen natürlich auch gleich nochmal dazu, wie du darauf gekommen bist, aber das wäre jetzt mal so das Grundding.
00:02:49
Speaker
Ja, also es gibt natürlich Schulungen und Fortbildungen und die Berufsschule in Lübeck, die bildet auch sehr gut aus, aber das ist halt ein handwerkliches Fräsen.
00:03:02
Speaker
Im Moment braucht man eigentlich schon fast so ein bisschen IT-Wissen.
00:03:07
Speaker
Okay.
00:03:08
Speaker
Ja.
00:03:09
Speaker
Das war das, was du meintest quasi, dass im Grunde das, was momentan gefordert wird in dem Beruf, wahrscheinlich einfach auch, um effizienter arbeiten zu können und so weiter und so fort, genauer arbeiten zu können, das lernt man erstmal gar nicht so in dem Handwerk als Akustiker.
00:03:27
Speaker
Genau.
00:03:29
Speaker
Aber es ist natürlich grundlegend wichtig, das Handwerk erstmal zu erlernen, zu wissen, wie muss ich die Odoplastik richtig bauen, wo sind die Haltezonen,
00:03:39
Speaker
Viel ist natürlich dann auch theoretisches Wissen.
00:03:43
Speaker
Viel lernt man dann auch erst mal in der Praxis.
00:03:46
Speaker
Ja, aber klar, es ist natürlich wichtig zu wissen, welche Veränderung in der Orthoplastik bewirkt dann natürlich im Endeffekt welche Veränderung in der Akustik dann.
00:03:57
Speaker
Genau.
00:03:58
Speaker
Das ist ja das Grundding.
00:04:01
Speaker
Okay, also wir gehen sicherlich auf jede Sache, was da jetzt quasi schon mal gesagt wurde, noch detaillierter ein.
00:04:10
Speaker
Mich würde jetzt erst mal interessieren, also wie bist du denn generell zur Akustik gekommen?
00:04:17
Speaker
Also das frage ich so gut wie jeden, weil so ganz präsent ist dieses Thema, generell Hörproblematik und Schwerhörigkeit etc.,
00:04:29
Speaker
Das wird irgendwann mal präsent, aber erst sehr spät, sage ich mal.

Von Orthopädiemechanik zu Akustik

00:04:35
Speaker
Und so innerhalb der Familien, innerhalb der Gesellschaft ist das eher gar nicht mal so sehr präsent.
00:04:39
Speaker
Dann auch den Berufszweig, den für sich zu wählen.
00:04:44
Speaker
Wie ist das denn bei dir gewesen?
00:04:46
Speaker
Ja, ich habe auch nicht einfach hingestellt und habe gesagt, ich will jetzt Akustiker werden.
00:04:51
Speaker
Ich wollte auf jeden Fall was Medizinisches machen und selber noch handwerklich arbeiten können, weil handwerklich arbeiten hat mir schon immer Spaß gemacht.
00:05:01
Speaker
Mhm.
00:05:01
Speaker
Eigentlich wollte ich Orthopädie-Mechaniker werden.
00:05:05
Speaker
Aber da gab es damals eine Gesundheitsreform in dem Jahr, als ich mit der Schule fertig war und überall gab es nur Absagen.
00:05:12
Speaker
Also die Zeiten waren definitiv anders als heute.
00:05:14
Speaker
Das kann man sich eigentlich jetzt nicht mehr vorstellen, dass die Leute einfach Voss weitergemacht haben oder weiter studiert haben, weil sie keine Ausbildung bekommen haben.
00:05:25
Speaker
Und da gab es dann wirklich reichlich Absagen aufgrund dieser Gesundheitsreform.
00:05:30
Speaker
Und über einen Sportkollegen, einen Sportfreund von der Familie, bin ich dann zur Akustik gekommen.
00:05:39
Speaker
Das war damals der Karl-Huth.
00:05:43
Speaker
Grüße geht raus.
00:05:43
Speaker
Ja.
00:05:47
Speaker
Und dadurch bin ich dann eigentlich erst mal auf das Thema Hörgeräteakustik gekommen.
00:05:52
Speaker
Ich habe dort mein Praktikum gemacht und die konnten mich sofort dafür begeistern.
00:05:59
Speaker
Mir hat es halt trotzdem irgendwie mehr Spaß gemacht, handwerklich zu arbeiten.
00:06:03
Speaker
Deswegen habe ich mich dann auch in die Richtung spezialisiert.
00:06:07
Speaker
Okay, also von Anfang an hast du gemerkt, so ja klar, also alles, das Grundwessen macht natürlich auch Sinn und macht auch generell irgendwie Spaß, aber das Handwerkliche ist dann das, wo du wirklich aufgehst.
00:06:18
Speaker
Genau.
00:06:19
Speaker
Und das Grundwissen ist wichtig.
00:06:20
Speaker
Es war auch wichtig, dass ich im Laden Anpassungen gemacht habe, weil wenn jetzt jemand ein Problem hat und bei mir anruft, ich bin mit in der Materie mit drin.
00:06:30
Speaker
Ich weiß, wie am Kunden gearbeitet wird und habe auch die einen oder anderen Fälle gehabt in den Anpassungen, wo ich selber nicht weitergekommen bin nach der Ausbildung.
00:06:40
Speaker
Und ja, das bringt einen halt dann weiter.
00:06:45
Speaker
Ja, also kann ich mir alles sehr gut vorstellen, dass du natürlich ineinander greift und auch so einfach im Alltag, wenn du dann natürlich mit den Akustikern zu tun hast.

Unabhängigkeit und Leidenschaft für Handarbeit

00:06:56
Speaker
Wie darf ich mir das vorstellen?
00:06:58
Speaker
Also das wissen alle, die hier zuhören, wissen, ich habe im Grunde erstmal keine Ahnung von Akustik, weil ich branchenfremd bin.
00:07:06
Speaker
mittlerweile kenne ich natürlich einige Dinge.
00:07:09
Speaker
Ich weiß, warum das Ganze alles, wie wichtig das ist und wie es den Leuten hilft und was auch grundsätzlich gemacht wird.
00:07:16
Speaker
Aber gerade jetzt, Orthoplastik ist natürlich nochmal ein Spezialgebiet.
00:07:22
Speaker
Und du hast ja irgendwann dann entschieden, okay, ich mache jetzt mitunter mein eigenes Ding.
00:07:28
Speaker
Ich mache selbst quasi Orthoplastik und unterstütze dort.
00:07:33
Speaker
Kam das aus
00:07:36
Speaker
Also ich sage mal, es gibt ja meistens so zwei, drei Gründe, warum man sich selbstständig macht oder generell etwas vielleicht neu macht auch.
00:07:45
Speaker
Was war denn genau der Grund bei dir?
00:07:47
Speaker
Einfach dieser Drang nach dem Handwerklichen oder weil du gemerkt hast, da fehlt irgendwas, was ich anders kann?
00:07:53
Speaker
Gute Frage.
00:07:57
Speaker
Manchmal kommt das aus mir raus.
00:07:58
Speaker
Ja.
00:08:01
Speaker
Ja, ich habe eigentlich schon immer selber gern meinen Tag geplant und war auch immer bereit, mehr zu leisten als jetzt im normalen Angestelltenverhältnis.
00:08:13
Speaker
Ich habe einfach Spaß daran, mich selber zu verwirklichen und wenn ich was sehe, wo eine Problematik ist, selber Entscheidungen zu treffen, wie ich die lösen möchte.
00:08:23
Speaker
Ja.
00:08:24
Speaker
Genau.
00:08:25
Speaker
Genau.
00:08:27
Speaker
Und war das dann schon so, als du quasi auch in einem Geschäft tätig warst, auch die Anpassung gemacht hast, dass du mehr angepasst hast als deine Kollegen?
00:08:37
Speaker
Das nicht.
00:08:39
Speaker
Ich bin nach der Ausbildung eigentlich auch relativ schnell dazu gekommen und habe in meinem Ausbildungsbetrieb ein Otoplastiklabor aufgebaut.
00:08:47
Speaker
Ja, okay.
00:08:48
Speaker
Und war teils im Labor und teils am Kunden.
00:08:53
Speaker
Das haben wir erst mal ganz klein aufgezogen, sodass ich noch am Kunden arbeiten kann, aber mit der Zeit ist es immer mehr geworden und die Leute haben gesagt, die Orpa-Stücke sind so super, bleibt komplett im Labor, wir schicken gar nichts mehr weg.
00:09:09
Speaker
Okay, das ist ja schon mal ein ganz gutes Zeichen.
00:09:11
Speaker
Ich habe mich eben auch falsch ausgedrückt.
00:09:14
Speaker
Ich meinte nicht, dass du mehr Anpassungen im Sinne von mehr Kunden bedienen hast, sondern Anpassungen letztendlich an den Geräten selbst, beziehungsweise an die Orpassstücke.
00:09:23
Speaker
Also ich habe mich da falsch ausgedrückt und hast das quasi bestätigt, indem du dein eigenes Labor damit aufgebaut hast.
00:09:30
Speaker
Genau, aber das war natürlich für die Anfangszeit wirklich super.
00:09:34
Speaker
Ich habe die Ohrstücke selber gefräst, vorher den Abdruck genommen.
00:09:38
Speaker
Ich bin bei Kollegen mit reingegangen in die Anpasstermine, habe mir den Sitz vor den Otoplastiken anschauen können, wenn eine Problematik war, dass die Stimme geheilt hat.
00:09:49
Speaker
Wir haben dann Versuche gemacht mit Folien oder Abstufungen und das war natürlich sehr interessant, da immer am Kunden mit dabei zu sein.

Klaus' Einstieg in die Akustik

00:09:58
Speaker
Ja.
00:09:59
Speaker
Und genau hier möchte ich zum ersten Mal eingrätschen, weil genau das ist eine Parallele, die ich auch schon im kurzen Vorgespräch hatte.
00:10:06
Speaker
Also mein Einstieg in die Akustik war ja eigentlich auch ein Oderplastiklabor.
00:10:09
Speaker
Und zwar habe ich bei meinem Bruder angefangen zu arbeiten und habe da in den ersten Jahren auch das eigene Oderplastiklabor geleitet und gemacht.
00:10:16
Speaker
Habe da vom Immo-Gerätbau bis natürlich eben sämtliche klassischen Oderplastiken.
00:10:20
Speaker
Und der größte Vorteil war natürlich eben a, dass man sehr individuell arbeiten konnte und vor allen Dingen das Ergebnis am Kundenohr gesehen hat.
00:10:27
Speaker
Das waren so zwei große Game Changer, würde ich es mal nennen.
00:10:30
Speaker
Einmal einfach, wenn was nicht gepasst hat, direkt die Kundenrückmeldung und den Sitz im Ohr überprüfen zu können und natürlich auch ein Zeitfaktor.
00:10:37
Speaker
Also wir hatten wirklich die Möglichkeit, wenn es darauf ankam, vormittags eine Abformung zu nehmen und dann am Abend schon wieder ein Immo-Gerät oder eben Plastik abzugeben.
00:10:45
Speaker
Was natürlich nicht Standard war, aber es war natürlich trotzdem großartig, weil es eine sehr, sehr individuelle Geschichte ist.
00:10:51
Speaker
Und seitdem bin ich ein großer Verfechter von Otoplastiken, weil auch dann eben in den Jahren darauf natürlich mir immer klarer wurde, wie wichtig auch diese Ankopplung ist.
00:10:59
Speaker
Deswegen sprechen wir heute ja auch von Hörsystemen und nicht nur von Hörgeräten, weil eine gute Ankopplung ans Ohr ist halt nun mal das A und O.
00:11:07
Speaker
Genau.
00:11:07
Speaker
Thorsten, kannst du das so bestätigen, dass es auch deinen Weg sehr begleitet hat, dass du einfach auch sehr schnell kennengelernt hast, dass das eine natürlich die handwerkliche Ausrichtung ist, die dir Spaß gemacht hat, aber auch die Sinnhaftigkeit dahinter?
00:11:20
Speaker
Ja, auf jeden Fall.
00:11:21
Speaker
Da stimme ich dir komplett zu.
00:11:25
Speaker
Ein Akustiker nimmt ja auch nicht einfach eine First-Fit-Einstellung ins Gerät und gibt es den Kunden so mit.
00:11:31
Speaker
Und so sehe ich das auch so mit Standardschirmchen.
00:11:35
Speaker
Ich bin da überhaupt kein Freund von, weil die akustischen Eigenschaften von Autoplastik dann natürlich maßgebend sind.
00:11:44
Speaker
Und das ist das Feintuning am Ohr.
00:11:46
Speaker
Und ich sage auch, das ist das, was der Kunde noch als Handwerk sieht.
00:11:51
Speaker
Sonst sieht man vor seinem PC, macht natürlich eine Beratung, aber wirklich das, was handwerklich hergestellt wird, sieht der Kunde halt hauptsächlich über die Otoplastik.
00:12:02
Speaker
Ja, das ist das Offensichtliche, was man dann letztendlich wirklich sehen kann.
00:12:06
Speaker
Also auch eine, wenn ich am Computer eine Datei bearbeite, in der Videografie oder sonst irgendwas, das sieht der Kunde natürlich auch irgendwie, aber es ist gefühlt etwas komplett anderes.
00:12:19
Speaker
Und ja, so ist es ja in der Akustik selbst auch.
00:12:22
Speaker
Ich kann da natürlich ein paar Kurven hin und her schieben und bei der einen Frequenz lauter stellen, bei der anderen leiser und so weiter.
00:12:30
Speaker
Aber im Endeffekt, ja, der Kunde weiß dann, aha, hier ist ein Handwerker, weiß auch mal aus dem Anpassraum oder nicht Anpassraum, sondern im Werkstattbereich, da die Fräse mal läuft.
00:12:43
Speaker
Genau.
00:12:48
Speaker
Hast du das quasi mit angestoßen dann in dem Betrieb, dass dann da auch ein Labor quasi mit eröffnet wird oder war das sowieso im Kommen und du hast einfach starkes Interesse gezeigt und das dann mit aufgebaut?
00:13:01
Speaker
Ja, das Interesse von mir damals war sehr stark und ich habe auch in der Ausbildung gute Ergebnisse erzielt beim Fräsen.
00:13:10
Speaker
In der Zeit haben wir öfters das Labor wechseln müssen aus verschiedenen Gründen und dann haben wir einfach zusammen gesagt, wir machen das jetzt mal selber, dann bin ich zur Firma Egger ins Allgäu, habe eine Schulung gemacht, habe mir die Geräte zeigen lassen, die haben wir dann auch alles über die bezogen und haben das Labor dann
00:13:30
Speaker
im Laden selber hochgezogen.
00:13:32
Speaker
Das hat am Anfang ganz klein angefangen.
00:13:35
Speaker
Oh Gott, auf sechs Quadratmetern haben wir angefangen.
00:13:40
Speaker
Aber es ist stetig gewachsen und dann haben wir auch mehr Räume gebraucht, haben das Ganze ausgebaut.
00:13:48
Speaker
Ja, und irgendwann denkt man sich halt, hm,
00:13:52
Speaker
hast du ja eigentlich schon mal gemacht.
00:13:56
Speaker
Und ich wollte auch noch mal irgendwie was anderes sehen, nicht immer im Ausbildungsbetrieb bleiben.
00:14:03
Speaker
Also ich habe eine sehr gute

Wachstum und neue Methoden im Labor

00:14:05
Speaker
Ausbildung genossen, da bin ich wirklich dankbar für.
00:14:09
Speaker
Aber es gibt nicht immer nur die Lösung.
00:14:14
Speaker
Es gibt viele Wege.
00:14:16
Speaker
Der eine arbeitet gern mit einer Stufe, der andere mit einer Folie.
00:14:21
Speaker
Und ich wollte einfach mal was anderes sehen.
00:14:23
Speaker
Und das ist halt das Spannende gerade als Selbstständiger aus ganz Deutschland oder mittlerweile Europa.
00:14:29
Speaker
Wir haben jetzt auch schon im Ausland Kunden.
00:14:33
Speaker
Sich auszutauschen und die Lösungswege von denen zu hören und das dann auch umzusetzen.
00:14:40
Speaker
Okay, jetzt habe ich gerade im Kopf nicht mehr, ich habe 2004 noch bei mir abgespeichert.
00:14:47
Speaker
Seit wann hast du das eigene Labor jetzt quasi?
00:14:49
Speaker
Seit 2012.
00:14:52
Speaker
12, okay.
00:14:53
Speaker
Okay, das sind ja auch schon, wir sind in 26 angelangt.
00:14:57
Speaker
Ja.
00:14:57
Speaker
Das sind 14 Jahre, okay.
00:15:02
Speaker
Von Beginn an, vielleicht nicht ganz bis heute, wieso aber nicht.
00:15:08
Speaker
Was hat sich denn so
00:15:11
Speaker
in der Orthoplastik verändert?
00:15:14
Speaker
Du hast jetzt eben natürlich das Digitale irgendwie mit angesprochen.
00:15:17
Speaker
Klammern wir das mal aus.
00:15:19
Speaker
Gab es da irgendwie bahnbrechende neue Entdeckungen, sagen wir mal so?
00:15:27
Speaker
Von den Materialien her hat sich auch einiges getan.
00:15:30
Speaker
Die Materialien haben sich auch verändert von der Verarbeitung und von der Gesundheitsverträglichkeit.
00:15:37
Speaker
Wurden einige Stoffe auch rausgenommen.
00:15:43
Speaker
Vom grundlegenden Arbeiten her, ich soll es zwar nicht ansprechen, wir klammern das Digitale raus, aber ist es natürlich das Digitale.
00:15:54
Speaker
Am Anfang haben wir natürlich viel mit Hörwinkeln und Schlauch gearbeitet.
00:16:00
Speaker
Dann plötzlich kamen immer mehr Ex-Hörergeräte.
00:16:03
Speaker
Die Leute wollten alle einen Ex-Hörer haben.
00:16:05
Speaker
Ja, ja.
00:16:07
Speaker
Das haben wir natürlich dann umsetzen können über Hörerhalterungen.
00:16:11
Speaker
Mittlerweile lösen wir das hauptsächlich über Thermoplaste.
00:16:17
Speaker
Ist halt das Schöne durch das Digitalisieren.
00:16:19
Speaker
Man kann jetzt auch eckige Halterungen anbringen.
00:16:23
Speaker
Vorher konnten wir, als wir per Hand gearbeitet haben, nur rund fräsen.
00:16:28
Speaker
Und man kann schöne Unirig-Otoplastiken bauen über einen 3D-Drucker.
00:16:35
Speaker
in Thermoplasten und kann da auch dann von verschiedenen Herstellern mehrere Lautsprecher testen.
00:16:41
Speaker
Früher hat der Akustiker halt jedes Mal in einer harten Otoplastik, weil das Hauptmaterial war das Acrylmaterial, die Buchse ausbohren müssen, neu verkleben für einen anderen Hersteller und das hat er jetzt alles gar nicht.
00:16:55
Speaker
Er macht das Material einfach über der ventilierte Warmen
00:16:58
Speaker
und kann den Hörer austauschen.
00:17:00
Speaker
Also ist auf jeden Fall für den Akustiker bequemer und für den Kunden auch ein viel höherer Tragekomfort.
00:17:07
Speaker
Also man merkt es vor allem die letzten Jahre, extremst rutschen die Leute von Acrylmaterialien zu Thermoplasten.
00:17:16
Speaker
Mhm.
00:17:17
Speaker
Also bis hier wieder aus dem Leimverständnis.
00:17:23
Speaker
Ihr könnt also quasi heutzutage Orthoplastiken erstellen.
00:17:28
Speaker
Die müssen ja auch verbunden werden dann letztendlich mit den Hörgeräten selbst, mit dem, was zum System, Klaus, quasi noch mit hinzugehört.
00:17:37
Speaker
Und vorher war es immer so, dass man da richtig viel quasi wieder anpassen musste, bevor man...
00:17:43
Speaker
einen anderen Hersteller zum Beispiel nimmt, weil eben dieses Passstück zwischendrin quasi nicht kompatibel war.
00:17:48
Speaker
Ist das korrekt?
00:17:49
Speaker
Genau.
00:17:50
Speaker
Okay, und jetzt mit der Thermoplastik?
00:17:57
Speaker
Okay, ist es so, dass es quasi über die Temperatur entsprechend dann quasi mit verbunden wird oder bin ich da komplett falsch?

Thermoplastische Vorteile und moderne Methoden

00:18:07
Speaker
Ja, das ist ein Material, das ist auf Raumtemperatur hart und wird dann, wenn es auf Körpertemperatur kommt, weich.
00:18:16
Speaker
Und wenn man das ganz stark erhitzt, kann man dann auch verschiedene Lautsprecher einsetzen.
00:18:21
Speaker
Und wenn es erkaltet oder auf Körpertemperatur kommt, dann sitzt der Lautsprecher fest im Oppersstück drin und man braucht keine Verankerung.
00:18:31
Speaker
Also, okay, verstehe sogar ich.
00:18:35
Speaker
Wird das Schlag für dich tosten.
00:18:37
Speaker
Wenn man Gabor was erklären kann, dass er versteht, dann ist man richtig bei uns.
00:18:42
Speaker
Ja, danke, Klaus.
00:18:46
Speaker
Ja, aber macht auf jeden Fall Sinn.
00:18:48
Speaker
Okay.
00:18:49
Speaker
Also für mich wäre es so ein guter Ansatzpunkt, weil du hast ja gesagt, die Digitalisierung, 3D-Druck und so ist natürlich die größte Veränderung.
00:18:56
Speaker
Aber vielleicht kannst du mal auch alle Zuhörenden ein bisschen auf die Reise mitnehmen, weil wie war denn der Herstellungsprozess vielleicht noch zu Beginn deiner Zeit?
00:19:05
Speaker
Ja, ich denke da so an Gipsformen, Silikonformen und Co.
00:19:08
Speaker
Und wie ist denn heute das mit dem 3D-Druck?
00:19:10
Speaker
Und wenn ich es glaube ich richtig weiß, machst du ja heute noch sehr, sehr viel auch individuell, wenn es gewünscht wird.
00:19:15
Speaker
Also du bist ja im Prinzip jetzt der Profi, der eigentlich heute alles bespielen kann.
00:19:19
Speaker
Deswegen nimm doch mal so die Leute, die vielleicht noch nicht so in dem Thema Autoplastik drin sind, mal so ein bisschen mit auf die Reise.
00:19:26
Speaker
Wie ist denn überhaupt so der Ablauf von ich bekomme eine Abformung oder eben heute einen Scan ins Haus und wie wird daraus dann irgendwann eine Autoplastik?
00:19:36
Speaker
Ja, also wenn man jetzt noch in Handarbeit fertigt und da sind wir auch immer noch dabei, trotz Digitalisierung, es gibt halt Kunden, die immer noch ihre Altmateriale möchten, die sich auch sehr gut verarbeiten lassen.
00:19:51
Speaker
Es gibt Leute, die arbeiten noch gern am Ohrpassstück nach, machen das Feintuning, da bietet sich das auch sehr gut an.
00:19:57
Speaker
Da kriegen wir klassisch den Abdruck vom Ohr,
00:20:00
Speaker
Der wird vorgewachst, kleine Unebenheiten ausgeglichen, dann kommt eine kleine Backschicht drüber, dann kommt es in eine Küvette, das ist eine Metallhalterung und das Ganze wird dann mit Gips übergossen.
00:20:15
Speaker
Wenn der Gips ausgehärtet ist, werden die Abdrücke wieder rausgenommen.
00:20:21
Speaker
aus der Követte, das Wachs mit heißem Wasser ausgebrüht, kommt kurz in die Mikrowelle, dass das Wasser aus dem Gips rauskommt, dass der später nicht reißt und dann wird ein Isolat drüber gegossen, dass sich das Material nicht mit dem Gips verbindet.
00:20:41
Speaker
und dann muss man das alles kurz abkühlen lassen und dann kann man das Material einfüllen und dann wird es unter 7 Watt Druck in die Mikrowelle gegeben.
00:20:51
Speaker
Wenn die Teile ausgehärtet sind, zerschlägt man die Gipsform, hat eine Gipszange und hat dann den Rohling, eigentlich den Abdruck nochmal in dem Material, wo man haben möchte.
00:21:04
Speaker
Also das klassische Positiv-Negativ-Positiv-System.
00:21:11
Speaker
Genau.
00:21:11
Speaker
Also ich hoffe, das können die anderen nachvollziehen.
00:21:13
Speaker
Also man hat erst mal das Positiv quasi, also den Originalabdruck.
00:21:16
Speaker
Daraus wird dann eine Negativform hergestellt, in dem Fall aus Gips.
00:21:19
Speaker
Und dann später der Rohling ist dann wieder die 1 zu 1 Nachbildung des ursprünglichen Abdrucks.
00:21:25
Speaker
Ist das so richtig?
00:21:26
Speaker
Genau.
00:21:27
Speaker
Ein PNP-Verfahren, wie du sagst.
00:21:29
Speaker
Ja, sehr schön.
00:21:31
Speaker
Okay, super.
00:21:32
Speaker
Das ist der klassische Weg.
00:21:33
Speaker
Und den kenne ich auch noch und habe mich da gerade sehr stark hier an meine Vergangenheit erinnert gefühlt, weil das war natürlich tagtäglich der Job.
00:21:41
Speaker
Und früher musste man noch so ein bisschen auf den Materialschrumpf aufpassen.
00:21:45
Speaker
Ist das auch heute noch so oder hat sich dann bei den Materialien einiges verändert?
00:21:49
Speaker
Ja, der Schrumpf war natürlich bei Kaltpolymerisaten viel höher als jetzt das Material, was wir bei uns im Labor verwenden, Heißpolymerisat.
00:21:59
Speaker
Da nimmt man auch Silikonform beim Kaltpolymerisat und da ist der Schwund viel größer und der Restmonomeregehalt im Material viel höher.
00:22:08
Speaker
Das kann auch zu Hautreizungen führen.
00:22:09
Speaker
Deswegen
00:22:11
Speaker
Auch schon von Anfang an habe ich nur Heißpolymerisate verwendet.
00:22:16
Speaker
Man kann mit mehr Druck arbeiten, dass dieser Schwund auch geringer wird.
00:22:19
Speaker
Und der Gips ist halt auch stabiler als eine Silikonform, dass die Form auch noch erhalten bleibt.
00:22:24
Speaker
Ja, absolut.
00:22:27
Speaker
Okay, und wie ist es dann letztendlich heute?
00:22:31
Speaker
Also der Ablauf von dem Abdruck bis hin zur tatsächlichen Orthoplastik?
00:22:37
Speaker
Ja, also man kann ja jetzt ja auch heutzutage schon über Ohrscanner, das Ohr scannen, aber die meisten Leute nehmen noch einen klassischen Abdruck und digitalisieren die dann über einen 3D-Scanner.

3D-Scannen und Online-Shop

00:22:51
Speaker
Dann hat man die Datei.
00:22:54
Speaker
Es gibt Kunden, die sich keinen 3D-Scanner anschaffen möchten, weil sie vielleicht noch zu klein sind, das Gerät zu teuer ist.
00:23:02
Speaker
Die können uns auch den Abdruck schicken und wir digitalisieren den dann für die.
00:23:07
Speaker
Ab übernächster Woche haben wir auch einen Online-Shop, wo man auch die Scans direkt hochladen kann und sich Bestellschritt für Bestellschritt durchklicken kann.
00:23:21
Speaker
Okay.
00:23:22
Speaker
Ja, im Moment bekommen wir es halt zum Großteil alles über E-Mail.
00:23:26
Speaker
wo der Auftrag drin ist und die Scans.
00:23:30
Speaker
Aber es soll natürlich für den Akustiker alles vereinfacht werden.
00:23:36
Speaker
Und oft ist es auch so, wir müssen hinterher telefonieren, da ist dann eine genaue Angabe vergessen worden anzugeben.
00:23:43
Speaker
Und das schließt man halt über solche Online-Shops aus, weil man durch den Bestellprozess direkt durchgeleitet wird.
00:23:52
Speaker
Ist halt auch für einen Akustiker ein schöner Vorteil.
00:23:55
Speaker
Er klickt das Material an und wir kriegen ganz oft Anrufe, habt ihr die Farbe, habt ihr die Farbe oder kann man diesen Glitzer mit einarbeiten.
00:24:04
Speaker
Und wenn man das Material anwählt, werden sofort alle Farben sichtbar.
00:24:08
Speaker
Man kann sozusagen auch den Endkunden in den Bestellprozess mit reinnehmen und sagen, hier, das kannst du jetzt alles haben mit dem, was wir besprochen haben.
00:24:19
Speaker
Und ja, ich glaube, so ein Online-Shop bereichert auch die Beratung und die Anpassung.
00:24:26
Speaker
Auf jeden Fall.
00:24:26
Speaker
Also gerade wenn das Leute sind, die sehr viel Wert darauf legen, irgendwie mitgenommen zu werden, wo man merkt, in der Beratung, die interessiert es auch wirklich.
00:24:37
Speaker
Das ist jetzt niemand, der sagt, ich muss noch besser hören, mir ist egal, wie es aussieht, mir ist egal, was es für ein Material ist, mir ist egal, was es kostet.
00:24:45
Speaker
Es gibt viele Leute, denen ist halt bewusst, das wird die ab diesem Moment wohl sehr, sehr lange in ihrem Leben begleiten.
00:24:55
Speaker
Und
00:24:56
Speaker
Je mehr man sie eben mitnehmen kann, auch im Entscheidungsprozess, ja, desto, glaube ich, besser ist es für die Kundenbeziehung letztendlich.
00:25:07
Speaker
Genau.

Kundenengagement und Personalisierung

00:25:09
Speaker
Oder man hat zum Beispiel auch ein Kind, das freut sich, seine Lieblingsfarbe auswählen zu dürfen.
00:25:18
Speaker
Ja, auch wenn natürlich das Ohrpassstück im Ohr verschwindet irgendwie, es ist trotzdem nicht unwichtig, auch wie es aussieht.
00:25:25
Speaker
Es ist trotzdem etwas Persönliches.
00:25:27
Speaker
Genau.
00:25:28
Speaker
Und da sind wir leider noch nicht so weit wie bei einer Brille, die zum Motorartikel geworden ist.
00:25:34
Speaker
Die Brille zeigt man gerne, aber das Hörgerät oder die Odoplastik oft nicht.
00:25:40
Speaker
Aber vielleicht ändert sich das noch in ein paar Jahren.
00:25:43
Speaker
Da hoffen wir mal alle drauf.
00:25:45
Speaker
Aber ich habe damals auch schon relativ viele Schmuck oder Plastiken auch gebaut.
00:25:49
Speaker
Also es war dann doch immer wieder auch ein Kundenwunsch da.
00:25:52
Speaker
Und es hat natürlich auch dann im Handwerk Spaß gemacht, wenn man da ein bisschen kreativ werden konnte.
00:25:56
Speaker
Aber was du jetzt noch gerne kurz zu Ende erzählen kannst, okay, jetzt haben wir den digitalen Prozess, bis das der Scan bei euch ist.
00:26:01
Speaker
So und jetzt geht es ja dann bei euch ja auch weiter.
00:26:04
Speaker
Dann ist ja da auch in der eigentlichen Rohlingherstellung ja sicherlich auch nochmal eine Veränderung da.
00:26:10
Speaker
Ja, eigentlich macht der 3D-Drucker dann eigentlich unseren Rohling.
00:26:15
Speaker
Wir müssen natürlich dann erst über unsere Modelliersoftware das Ohrstück modellieren.
00:26:21
Speaker
Da hat man eine 3D-Maus und eine normale Maus.
00:26:23
Speaker
Und es ist eigentlich wie beim klassischen Fräsen auch mit der Maus, die hat man in der rechten, fräst man alle Teile aus und mit der linken dreht man das Ohrpassstück in der Hand.
00:26:35
Speaker
Eigentlich machen wir das Gleiche wie vorher auch nur am PC-Maus.
00:26:40
Speaker
Genau, man modelliert das Ohrstück, dann wird es auf den Drucker geschickt.
00:26:46
Speaker
Vorher hat man aber, bevor man das Ohrstück auf den Drucker schicken kann, noch eine Software für den Drucker, muss die Teile alle auf die Bauplattform positionieren.
00:26:58
Speaker
Und dann beginnt der Druckprozess.
00:27:01
Speaker
Und es ist leider nicht so, wie es viele denken.
00:27:04
Speaker
Die Teile fallen dann raus und sind fertig.
00:27:09
Speaker
Die ganze Nachbearbeitung hat man dann eigentlich trotzdem.
00:27:12
Speaker
Das klassische Sanden.
00:27:14
Speaker
Wir haben jetzt aber auf Sandstrahlen umgestellt.
00:27:17
Speaker
Da kommt man dann doch noch viel genauer in kleine Ecken rein, wo man mit dem Sandpapier früher nicht reingekommen ist.
00:27:24
Speaker
Man hat einen Hilfskegel, dass der Drucker die Teile richtig bauen kann.
00:27:27
Speaker
Die werden daran ausgerichtet, weil es sonst Abrisse geben kann beim Druckprozess.
00:27:33
Speaker
Ja, und werden die Teile gesandstrahlt, poliert, lackiert, sind alles die Arbeiten, die man vorher auch hatte.
00:27:40
Speaker
Also ich würde auch sagen, das Digitalisieren erspart gar nicht so viel Zeit bei der Herstellung einer Autoplastik, aber man kann verschiedene Arbeitsprozesse am Stück erledigen oder von woanders aus.
00:27:55
Speaker
Also ich arbeite im Moment auch gern vom Homeoffice aus,
00:28:00
Speaker
Wenn jetzt abends nichts Gutes im Fernsehen läuft, kann man sich auch hinsetzen, modellieren, wo man früher halt gesagt hat, der Weg zur Arbeit ist mir jetzt zu weit.
00:28:10
Speaker
Es entzerrt den ganzen Prozess.
00:28:14
Speaker
Das ist eigentlich das Schöne, dass man freier arbeiten kann als vorher.
00:28:20
Speaker
Ja, also so einer bist du also, der geht dann nach Hause und denkt sich, Kino oder ein bisschen Fräsen jetzt, digital Fräsen.
00:28:29
Speaker
Genau, oder dann, früher mussten die Teile fertig produziert werden, jetzt kann man dann nachmittags doch nochmal mit den Kindern raus und wenn die im Bett sind, halt abends nochmal anfangen.
00:28:41
Speaker
Das war halt vorher so nicht möglich.
00:28:44
Speaker
Das finde ich cool.
00:28:46
Speaker
Ja, das ist ja das Schöne.
00:28:47
Speaker
Ich bin jetzt immer ein großer Freund, wenn man irgendwelche Prozesse digitalisieren kann.
00:28:51
Speaker
Deswegen habe ich auch bei dem Online-Shop große Ohren und Augen gemacht, weil das natürlich ein absoluter Vorteil ist, wenn ich da auch dann wirklich gezielt durch einen Prozess durchgeführt werde, die Fehlerquellen kleiner werden.
00:29:03
Speaker
Weil das kenne ich ja auch noch zu Genüge.
00:29:05
Speaker
Dann haben halt Angaben gefehlt, dann telefoniert man nach.
00:29:08
Speaker
Oder ist dann doch vielleicht der Kundenwunsch nicht so erfüllt, wie man es sich machen will.
00:29:12
Speaker
Und das ist über so einen Online-Shop natürlich super abzudecken.
00:29:15
Speaker
Und natürlich auch, was du gesagt hast, Thorsten, kann ich auch nur bestätigen, auch wenn ich das noch nie so erlebt habe, aber das durch ein großes Stück in Richtung Freiheit auch, da einfach auch die Arbeit dann auch mal zu einem anderen Zeitpunkt machen zu können.
00:29:28
Speaker
Was mich jetzt immer so ein bisschen überrascht hat, das war jetzt mir nicht ganz so klar, dass im Prinzip, wie Sir Gabor gerade sagt, eigentlich digitales Fräsen ist.
00:29:35
Speaker
Also dass das dieselben handwerklichen Schritte sind, nur eben mit einer Maus in der Hand.
00:29:41
Speaker
Also sehr, sehr spannend.
00:29:43
Speaker
Klar, so kurze Zwischenfrage.
00:29:46
Speaker
Es ist ja immer auch so, was das Thema Autoplastik angeht.
00:29:48
Speaker
Wie gesagt, ich hatte schon gesagt, ich bin ein großer Verfechter davon.
00:29:51
Speaker
Da gibt es aber heute noch immer viele Mythen da draußen.
00:29:54
Speaker
Allerdings ist eines, glaube ich, nicht zu bestreiten.
00:29:58
Speaker
Wenn ein Hörsystem eine technische Ausstattung hat, kannst du die nur auf die Strecke bringen, wenn die akustische Ankopplung passt.
00:30:05
Speaker
Aber immer wieder heißt es, ja, Okklusion ist ein Thema,
00:30:09
Speaker
Hast du das noch öfter, dass das Thema Okklusion aufkommt oder hast du da irgendeine spezielle Herangehensweise, wie du das verhindern kannst?
00:30:18
Speaker
Das kann man natürlich über eine Folie verhindern, aber wir arbeiten gerne über Gehörgangsstufen.
00:30:24
Speaker
Also wir lassen den Gehörgang gerne massiv und man kann den Gehörgang ja auch abtreppen, dass das Restvolumen im Ohr größer wird und dann über die entsprechende Bohrung noch zusätzlich erweitern.
00:30:35
Speaker
Wenn man eine Folie hat, kann man natürlich keine Stufe einarbeiten, weil das Material ja schon dünn ist.
00:30:41
Speaker
Da ist man eigentlich darauf gefangen und so kann man natürlich auch die Abstufung bei einer Stufe kundengenau anpassen, je nachdem, wie viel ich wegnehme.
00:30:55
Speaker
Von daher bin ich ein Verfechter von Stufen, möglichst offen zu arbeiten, dass wirklich dieser Okklusionseffekt komplett weg ist.
00:31:06
Speaker
Irgendeine Frage, die hatte ich gerade noch im Kopf.
00:31:08
Speaker
Was war das denn?
00:31:09
Speaker
Klaus, hilf mir.
00:31:10
Speaker
Welche Frage hatte ich im Kopf?
00:31:13
Speaker
Das wirst du gleich kommen, aber ansonsten steige ich jetzt nochmal ein mit der nächsten Frage.
00:31:17
Speaker
Ich würde jetzt ganz gerne mal aus Kundensicht mal eine Frage stellen.
00:31:20
Speaker
Also wenn ich jetzt ein Fachgeschäft hätte und das ist ja wirklich so, was ich ja über mein Netzwerk in Deutschland ganz häufig höre, da gibt es eben dann immer wieder mal auch einen Laborwechsel, weil es dann doch mal nicht mehr so läuft oder eben auch große Labore dann, je nachdem, wer modelliert, wer ist mein Ansprechpartner.
00:31:37
Speaker
Und ihr seid ja, glaube ich, ein relativ kleines Team oder erzählt doch erstmal so ein bisschen über die Struktur.
00:31:42
Speaker
Wer ist denn bei euch in dem Prozess alles mit drin?
00:31:45
Speaker
Und was ist es für mich als Kunde, mein großer Vorteil in Sachen Individualisierung, Lieferzeiten, solche Dinge?

Teamstruktur und Qualität im Labor

00:31:54
Speaker
Ja, also ich habe vier Mitarbeiter.
00:31:59
Speaker
Und zu Anfang wollte ich immer, dass jeder alles kann.
00:32:06
Speaker
Und dass halt jemand, der gerade seinen Arbeitsprozess macht, sich auch in den nächsten Arbeitsprozess mit reinverdenken kann.
00:32:15
Speaker
In großen Firmen ist es ja auch so.
00:32:18
Speaker
Bei uns wird von Grund auf erstmal alles gelernt, aber wir kommen mittlerweile auch nicht drum rum, dass sich einzelne Personen spezialisieren müssen, weil die Arbeitsabläufe dann einfach rascher durchgehen.
00:32:33
Speaker
Aber mir ist es trotzdem wichtig, dass der eine, der jetzt diesen Arbeitsablauf macht,
00:32:39
Speaker
sich in seinen Kollegen reinversetzen kann und weiß, okay, wenn ich das jetzt so mache, dann hat er es schwieriger oder dann kommt die Problematik auf, dass halt jemand alles mal gesehen hat.
00:32:51
Speaker
Genau.
00:32:52
Speaker
Ja, dadurch kann man dann auch vernünftig miteinander sprechen und hat ein Verständnis für eine andere Meinung.
00:33:00
Speaker
Sonst wüssten wir ja gar nicht, okay, das, was du sagst, das wird jetzt schon so stimmen, weil ich weiß nicht Bescheid.
00:33:05
Speaker
Und eben dieses Mitdenken in dem Prozess vorher und nachher ist halt ganz, ganz wichtig, damit man versteht, warum so etwas gemacht wird, wie es gemacht wird oder gemacht werden sollte.
00:33:15
Speaker
Auf jeden Fall.
00:33:16
Speaker
Genau.
00:33:18
Speaker
Macht Sinn.
00:33:20
Speaker
Und von daher, wenn jemand zu uns ins Labor kommt, neu anfängt, durchlebt er alle Arbeitsschritte, aber man sieht dann halt auch in einem Feld zum Beispiel das Ausarbeiten von den Ohrstücken leichter.
00:33:34
Speaker
Der andere nimmt und wäscht die Teile von 3D-Drucker lieber.
00:33:39
Speaker
Das merkt man dann halt auch im Alltag, wo die Leute dann besser aufgehoben sind.
00:33:46
Speaker
Genau.
00:33:49
Speaker
Bei uns macht vor allem eine Frau die Kinderohrstücke, die hat halt sehr viel gefallen, den Glitzer und die Farbe mit reinzunehmen.
00:33:59
Speaker
Ja, muss man halt alles individuell sehen.
00:34:03
Speaker
Ja, und mein Vorteil, um da nochmal drauf zurückzukommen, wenn ich jetzt mit euch zusammenarbeiten will, dann habe ich mehr oder weniger feste Ansprechpartner und ihr könntet euch relativ schnell auf mich einstellen, wenn ich sage, so ist so mein Wunsch.
00:34:14
Speaker
Das ist so ein bisschen die Herangehensweise, wie ich ganz gerne meine Otoplastiken hätte, damit einfach auch eine gleichbleibende gute Qualität bei mir ankommt.
00:34:24
Speaker
Die Anrufe, die gehen eigentlich alle noch über mich.
00:34:27
Speaker
Also ich kriege es noch gemanagt, immer ans Telefon zu gehen, dass man mich immer persönlich am Telefon hat.
00:34:34
Speaker
Und zwischendrin, wenn man schon länger zusammenarbeitet, braucht man diese Anrufe gar nicht.
00:34:40
Speaker
Die sind vor allem in der ersten Zeit wichtig.
00:34:43
Speaker
um das Ganze aufeinander abzustimmen und ich gebe das dann alles weiter.
00:34:48
Speaker
Das ist auch alles dann vermerkt, wie die besonderen Vorlieben sind, wie man seine Rotoplastik speziell ausgearbeitet haben möchte.
00:34:57
Speaker
Was gibt es denn da für Unterschiede?
00:34:59
Speaker
Das würde mich jetzt mal wieder interessieren, weil ich kann mir das nicht vorstellen, dass es da so riesige Unterschiede gibt zwischen den tatsächlichen Wünschen.
00:35:08
Speaker
Ich meine klar, wie sowas aussieht, welche Farbe, Material vielleicht, aber was gibt es denn dann zum Beispiel gerade am Anfang für große Abstimmungen?
00:35:20
Speaker
Je nachdem, ob der Kunde lieber Originalhülsen verbaut haben möchte oder es gibt auch Verfechter von Schlauchanpassungen beim Ex-Hörer, weil man dadurch viel flexibler den Hörer im Ohrpaßstück positionieren kann.
00:35:36
Speaker
Manche Leute wollen lieber einen ganz kurzen Zapfen haben.
00:35:40
Speaker
Manche wollen lieber einen ganz langen Zapfen und skelettiert haben.
00:35:44
Speaker
Es ist verrückt, wie unterschiedlich die Anpassungen laufen in verschiedenen Betrieben und alle haben trotzdem irgendwie Erfolg.
00:35:54
Speaker
Das muss man aber erstmal aus den Kunden rausbekommen.
00:35:57
Speaker
Oder manche wissen ganz genau, was sie wollen.
00:36:03
Speaker
Und es hat trotzdem irgendwo jeder seinen Weg, der zum Erfolg führt.
00:36:09
Speaker
Also das ist wirklich so.
00:36:10
Speaker
Also das kann ich auch jetzt nur bestätigen.
00:36:11
Speaker
Also das liegt auch so ein bisschen an einem dann selber, was für eine Idee man davon hat.
00:36:16
Speaker
Und das ist schon manchmal wie filigran ist sowas ausgearbeitet.
00:36:19
Speaker
Oder will jemand da vielleicht doch ein bisschen rustikaler, weil er einfach sagt, ja, dann ist einfach die Robustheit ein Stück weit eine andere.
00:36:26
Speaker
Also ich glaube, man hat immer schon so eine Vorstellung, wenn ich jetzt hier als Beispiel, nämlich will ich so einen klassischen Ring gefräst haben oder sowas, dann habe ich eine Vorstellung, wie der aussieht.
00:36:34
Speaker
Das ist bei jedem ein bisschen Geschmackssache, ein bisschen unterschiedlich.
00:36:36
Speaker
Und deswegen finde ich es ja gerade so toll, dass man das eben mit dir speziell in der Absprache, im Onboarding zu Beginn, einfach irgendwie mal festlegt und wir dann einfach wissen, was passiert.
00:36:46
Speaker
Weil das ist einfach bei anderen Laboren nicht der Fall.
00:36:49
Speaker
Die haben zwar schon auch eine einheitliche Linie, aber es kann halt trotzdem sein.
00:36:52
Speaker
Und das ist das, was ich rückgespiegelt bekomme.
00:36:55
Speaker
Es ist halt auch immer wieder mal ein Qualitätsunterschied da.
00:36:58
Speaker
Mal sieht es so aus, mal sieht es so aus.
00:37:00
Speaker
Und das sehe ich einen großen, großen Vorteil, warum man sich mit dem Thorsten mal auseinandersetzen sollte.
00:37:05
Speaker
Und wie ist es jetzt, ohne dass ich festnageln will, wie sind denn so im Schnitt die Lieferzeiten bei dir?
00:37:10
Speaker
Ja, zwei bis drei Tage liegen wir.
00:37:14
Speaker
Wow.
00:37:15
Speaker
Ansonsten gibt es Überstunden wie morgen.
00:37:20
Speaker
Ja, wow, aber das ist ja natürlich wirklich, das ist ja wahnsinnig gut.
00:37:24
Speaker
Und wenn ihr das über weite Strecken halten könnt, das ist natürlich auch nochmal ein großer Vorteil, weil
00:37:28
Speaker
Da sehe ich halt auch ganz häufig, wenn halt die Lieferzeiten länger werden, das verzögert natürlich alles.
00:37:34
Speaker
Und wenn ich weiß, ich habe da ein Labor, wo ich mich auf die Qualität verlassen kann und wo man sich sauber abgesprochen hat und weiß dann Lieferzeiten zwei bis drei Tage, dann habe ich eine ganz andere Planungsmöglichkeit innerhalb meines Betriebes.
00:37:45
Speaker
Das ist super cool.
00:37:47
Speaker
Und da sehe ich auch, weil du sagst, wenn es nicht in Haut werden Überstunden gemacht.
00:37:51
Speaker
Ja, das ist schon für euch auch so eine Art Versprechen ein Stück weit, auch wenn man es nicht immer einhalten können wird.
00:37:56
Speaker
Aber im Regelfall, das ist echt eine tolle Leistung.
00:37:58
Speaker
Dankeschön.
00:38:01
Speaker
Ja klar, wenn jetzt dann ganz, ganz plötzlich der Podcast kommt raus, alle kommen zu dir, dann dauert es halt mal vier Tage.
00:38:06
Speaker
Oh ja, dann.
00:38:07
Speaker
Ja, aber das, also ich finde das richtig interessant, einfach.
00:38:15
Speaker
Ich bin jetzt schon in viele...
00:38:17
Speaker
Nischenbereiche quasi mal mit eingetaucht.
00:38:20
Speaker
Weiß, wie das eine gemacht wird, weiß, wie das andere gemacht wird.
00:38:23
Speaker
Natürlich habe ich auch schon gesehen, wie jemand was gefräst hat, habe ich auch schon mehrfach quasi per Video aufgenommen.
00:38:29
Speaker
Aber ja, dass es so diese Abstimmung gibt untereinander dann auch.
00:38:33
Speaker
Manche machen das eben selbst, haben die Kapazität in der Werkstatt, dass sie das immer wieder mal machen können.
00:38:38
Speaker
Aber hast du natürlich mit deinem Team da mittlerweile weitaus mehr Erfahrung als wahrscheinlich jeder einzelne Akustiker da draußen, weil er einfach nur das macht oder ja, also zum größten Teil.
00:38:52
Speaker
Ich habe gesehen, Gehörschutz ist ja quasi auch noch mit, ja, mit aufgeführt auf der Webseite.
00:38:59
Speaker
Da können wir auch gerne gleich nochmal drauf eingehen, was da dann quasi noch gemacht wird.
00:39:03
Speaker
Ja, aber das ist eben das Ding.
00:39:06
Speaker
Also so wie ich das sehe, haben die meisten Akustiker sowieso kaum Zeit für irgendwas.
00:39:11
Speaker
Und da ist es natürlich ein Vorteil, diesen Part outzusourcen.
00:39:19
Speaker
Wenn dann das Ganze noch besser gemacht wird, wahrscheinlich, als ich es selbst machen könnte, genau so wird, wie ich es eben haben möchte, als meine Vorgabe und dann eben noch recht schnell bei mir ankommt, sodass ich das wirklich gut in den Prozess mit einplanen kann, sehe ich da tatsächlich nur Vorteile.
00:39:41
Speaker
Also wie gesagt, Nachteil wäre halt, okay, es dauert halt vielleicht zwei Tage länger als sonst, aber dann würden halt andere Sachen auf der Strecke bleiben.
00:39:49
Speaker
Genau.
00:39:50
Speaker
Und unser Ziel ist es ja, die Arbeit vom Akustiker zu vereinfachen.
00:39:54
Speaker
Ja.
00:39:55
Speaker
Und ein Autobauer baut auch nicht jedes Teil selber.
00:39:59
Speaker
Der lässt auch zuliefern, weil er weiß, er kann das dann kostengünstiger und auch in einer anderen Qualität eventuell bekommen.
00:40:08
Speaker
Ja.
00:40:09
Speaker
Von daher ist das bei uns in der Bursche auch.
00:40:14
Speaker
Mega cool.
00:40:14
Speaker
Also ich bin ein großer Freund davon.
00:40:16
Speaker
Ich kenne zwar jetzt auch immer mehr Akustiker, die langsam ihr eigene Sachen wieder aufbauen.
00:40:20
Speaker
Und dagegen will ich auch nicht sagen, aber das ist sicherlich nicht ein Weg, den jeder gehen kann und will.
00:40:24
Speaker
Und dann einfach einen Zulieferer zu haben, der verlässlich gute Qualität bringt in einer echt rasanten Zeit, das ist schon klasse.
00:40:31
Speaker
Du sagtest vorhin, ihr seid jetzt vier Mitarbeiter.
00:40:34
Speaker
Woher kommen die?
00:40:34
Speaker
Und ich meine das nicht räumlich, sondern sind das auch Leute aus der Akustik oder wie es eben auch häufig der Fall ist, aus der Zahntechnik oder sind das Leute, die auch vielleicht mal quer einsteigen?
00:40:44
Speaker
Erzähl da noch mal ein bisschen was darüber.
00:40:46
Speaker
Ja, meine Mitarbeiter sind ausschließlich Zahntechniker.
00:40:51
Speaker
Komischerweise bewirbt sich kein Akustiker.
00:40:54
Speaker
Es ist halt auch nur ein kleines Feld von der Ausbildung, die Autoplastik.
00:40:59
Speaker
Ja, und die Leute bleiben eigentlich hauptsächlich im Laden.
00:41:02
Speaker
Ein Zahntechniker hat sich fürs Labor entschieden, als er die Ausbildung gemacht hat, kennt die Materialien, sind eigentlich identische Materialien, die Werkzeuge.
00:41:14
Speaker
und haben sich von Anfang an auch darauf spezialisiert.
00:41:18
Speaker
Das Grundwissen vom Ohr bringe ich dann bei.
00:41:23
Speaker
Ja, eigentlich ist unser Problem auch ein bisschen in der Branche.
00:41:29
Speaker
Man müsste vielleicht auch einen zweiten Beruf oder wie ein Zerspannungsmechaniker Fachrichtung fräsen und drehen.
00:41:36
Speaker
Fachrichtung Anpassung, Fachrichtung Utoplastik, dass man da vielleicht noch was machen könnte.
00:41:41
Speaker
Weil als Labor, man darf selber nicht ausbilden, wir können zu wenig Teile unterrichten, kann man nur entweder einen Akustiker holen, den wir nicht bekommen, oder einen Zahntechniker.
00:41:54
Speaker
Komischerweise, Zahntechniker bekommt man dann doch irgendwie...
00:41:59
Speaker
Das muss ja auch gar kein Nachteil sein, weil Zahntechniker haben natürlich eine herausragend gute Ausbildung.
00:42:03
Speaker
Also eine meiner besten Freundinnen ist auch Zahntechnikerin und da haben wir uns damals auch schon viel ausgetauscht.
00:42:08
Speaker
Also es ist schon sehr verwandt, also wie die dann manchmal auch mit der Fräse zaubern konnten, da musste ich noch eine Weile üben.
00:42:14
Speaker
Und wie gesagt, die restlichen Dinge sind dann halt dann strukturelle Sachen, die dann du mit deinem
00:42:19
Speaker
deiner Frau dann eben, wenn du die Leute weiterbringst.
00:42:20
Speaker
Aber wie gesagt, also ich finde es großartig, ja, und ich hätte jetzt auch gar kein Problem, wenn da jetzt jemand Quereinsteiger wäre, weil wenn jemand da sich wirklich reinfuchsen will, weil ich bin im Prinzip damals wie so ein Quereinsteiger ins Labor gekommen, aber hatte da halt auch einen wahnsinnigen Spaß dran, ja, weil es eben
00:42:35
Speaker
Man sieht einfach, was man geschaffen hat und wenn dann die Kundenzufriedenheit groß ist, dann ist es einfach super.
00:42:40
Speaker
Und es gibt heute tatsächlich noch so den einen oder anderen, der so sagt, früher als die Hörsysteme, bis natürlich die Immoergeräte noch selber gebaut wurden in Ulm, da waren sie halt einfach kleiner und individueller.
00:42:49
Speaker
Aber das ist Schnee von gestern.
00:42:51
Speaker
Super, das heißt, wirklich top ausgebildete Leute, sehr, sehr viele Individualisierungsmöglichkeiten, kurze Lieferzeiten.
00:42:58
Speaker
Also ich bin schon mal ziemlich begeistert bis hierhin.
00:43:00
Speaker
Ja, also ich auch.
00:43:05
Speaker
Ja, dann raten wir mal euren Podcast ab, weil wir haben bisher noch nie irgendwie Werbung geschalten, bei uns ging halt alles Mund-zu-Mund-Propaganda, wir sind halt langsam gewachsen und konnten das dann Stück für Stück die Leute anlernen und die Qualität halten.
00:43:20
Speaker
Ja, das auch immer.
00:43:22
Speaker
Also lieber, dass ihr irgendwann sagt, wir können momentan keine neuen annehmen und dafür aber gerade diejenigen, die geholfen haben, euch mit aufzubauen, dass die quasi nicht auf der Strecke bleiben.
00:43:33
Speaker
Dass die Qualität beibehalten wird, das definitiv.
00:43:37
Speaker
Und Mund zu Mund ist eh immer das Beste.
00:43:40
Speaker
Immer, immer, immer.
00:43:41
Speaker
Es gibt nichts Besseres.
00:43:43
Speaker
Ja, Fakt ist natürlich, wenn man manchmal ein Wachstum hinlegt, und das sieht man ja auch bei anderen Otoplastiklaboren, die jetzt größer aufgestellt sind, dann kommen neue Mitarbeiter ins Team, dann sind wieder die Prozesse anders und so weiter.
00:43:53
Speaker
Das kann natürlich schon da auch mal zu Schwankungen kommen.
00:43:55
Speaker
Deswegen ist ja das, was ich vorhin sagte, da wird dann auch mal ein Labor gewechselt, weil irgendwas hat sich verändert, dass einfach die Qualität, die Lieferzeit, was auch immer nicht mehr so ist, immer wahr ist.
00:44:04
Speaker
Deswegen war ich auch so dankbar, dass der Dominik Sommer, der jetzt auch Akustikpionier-Mitglied wurde, dich mal vorgeschlagen hat, dass ich mal Kontakt aufnehmen soll, weil genau das fehlt mir eigentlich, weil ich kannte dich bis dahin nicht, also sorry dafür.
00:44:18
Speaker
Aber das Entscheidende ist halt für mich, ja, einfach auch wieder mein...
00:44:22
Speaker
Kunden meinem Netzwerk auch mal einen Tipp geben zu können und sagen, Mensch, wenn du gerade aktuell nicht so zufrieden bist oder mal was Individuelles willst, nimm doch mal Kontakt auf, weil das ist schon eine Sache, die mich halt wirklich selber umtreibt, zu wissen, Mensch, da steckt Qualität dahinter und
00:44:38
Speaker
Und ja, Gabor weiß es ja auch, dass wir auch bei den Akustikpionieren echt darauf gucken, dass die Leute da eben gerade auch diese Handwerkskunst, auch wenn sie nicht selber mehr ausgeführt wird, trotzdem an den Kunden transportieren, was ein riesen Differenzierungsmerkmal ist, was halt einfach draußen immer noch genügend Akustiker und Akustikerinnen gibt, die halt vielleicht dann doch eher auch mal schnell ein Schirmchen ins Ohr machen.
00:44:59
Speaker
Und das, ja.
00:45:02
Speaker
Ist einfach ein Grund, auch Online-Handel, wie man sich damit abgrenzen kann.
00:45:05
Speaker
Also ich sehe da so viele Vorteile, sowohl für den Akustiker als auch vor allen Dingen für den Endkunden, weil das Ergebnis bei ihm mit seinem Hörsystem wird einfach ein anderes sein.
00:45:16
Speaker
Ja, darum geht es einem dann im Endeffekt für den Endkunden, definitiv.

Dienstleistungen und Zukunftspläne

00:45:21
Speaker
Ich hatte es eben kurz schon angesprochen, vielleicht ist die Antwort auch ganz, ganz einfach, aber ich frage es dennoch, bezogen auf Gehörschutz.
00:45:31
Speaker
Was genau macht ihr dann beim Gehörschutz, also den kompletten oder auch nur Teil davon oder wie war es so, wie ist da der Ablauf, ganz gleich wie bei den Orthoplastiken?
00:45:41
Speaker
Der Produktionsablauf ist eigentlich gleich wie bei den Otoplastiken.
00:45:45
Speaker
Die Ausarbeitung ist halt anders.
00:45:48
Speaker
Wir bieten bei uns im Labor nur filterfreie Hörsysteme an.
00:45:52
Speaker
Hat mit einer Zertifizierung zu tun.
00:45:54
Speaker
Dafür sind wir halt im Moment noch zu klein.
00:45:56
Speaker
Okay.
00:45:57
Speaker
Also wir bieten Schlafschützer, Dämmplastiken, Spritzwasserschutz an.
00:46:02
Speaker
Genau.
00:46:03
Speaker
Ah, okay.
00:46:03
Speaker
Und Zertifizierungen wäre quasi wegen Arbeitsschutz und so weiter?
00:46:07
Speaker
Genau.
00:46:08
Speaker
Ah, ja.
00:46:10
Speaker
In Ordnung, ja.
00:46:12
Speaker
Und ja, wir hatten heute zum Beispiel auch einen Fall, ein super sitzender Schlafschutz, der Kunde ruft an, es sitzt super los, der Kunde kann ihn nicht ein- und aussetzen.
00:46:22
Speaker
Und dann haben wir halt am Telefon für seinen Kunden eine individuelle Lösung gefunden.
00:46:28
Speaker
Und dann haben wir eine extra Abstützung mit hingemacht.
00:46:35
Speaker
dass er das auch dann von seiner Motorik her besser greifen kann, weil eigentlich soll ja ein Schlafschutz möglichst klein sein, möglichst wenig Auflagefläche.
00:46:43
Speaker
Er hat gesessen, war dicht, aber der Kunde konnte ihn motorisch nicht bedienen.
00:46:47
Speaker
Dann bringt halt auch nichts dann.
00:46:48
Speaker
Genau.
00:46:49
Speaker
Macht dann auch keinen Sinn.
00:46:51
Speaker
Und wenn er dann immer seine Frau rufen muss, um ihn eine auszusetzen, wollte er dann auch nicht.
00:46:55
Speaker
Und dann haben wir heute zum Beispiel jetzt besprochen, wie können wir das direkt für seinen Kunden abändern.
00:47:03
Speaker
Und das ist halt wirklich der Vorteil bei uns noch als kleines Labor, dass wir in der Produktion noch direkt am Telefon sind.
00:47:10
Speaker
Ja, ja.
00:47:12
Speaker
Ja, nicht per E-Mail dann zwei Tage später, was kommt und muss darauf wieder antworten.
00:47:16
Speaker
Ich hatte heute auch einen Support-Fall, ganz anderes Thema.
00:47:20
Speaker
Und ja, dann wollten die ein ganz bestimmtes Format haben, wie ich das denen zuschicke.
00:47:25
Speaker
Die können keine externen Links öffnen und so weiter und so fort.
00:47:28
Speaker
Und das hat sich über vier Tage gezogen.
00:47:31
Speaker
Anrufen kann man da nirgends.
00:47:34
Speaker
Funktioniert nicht.
00:47:36
Speaker
Ja, deswegen schätze ich sowas auch, auch wenn ich ein Freund von KI bin und so weiter und so fort, mal ganz grundsätzlich.
00:47:44
Speaker
Aber wenn die KI halt nicht gut ist und mir nicht helfen kann, dann bevorzuge ich definitiv den Menschen, den ich anrufen kann.
00:47:50
Speaker
Ja.
00:47:51
Speaker
Okay.
00:47:57
Speaker
Ja, wir haben jetzt quasi so ein bisschen deinen Werdegang.
00:48:02
Speaker
Seit 2004 bist du da in die Branche eingestiegen, hast dann quasi ein eigenes Labor in dem Betrieb mitunter aufgebaut.
00:48:10
Speaker
Das wurde immer größer und seit 2012 dann quasi in die Selbstständigkeit.
00:48:14
Speaker
Und hast du irgendwelche Pläne, wohin es gehen soll?
00:48:23
Speaker
Weiter gute Beziehungen zu den Mitarbeitern, gute Qualität liefern, aber es kommt sowieso, wie es kommt.
00:48:32
Speaker
Also wir wollen weiter unsere Arbeit abliefern.
00:48:36
Speaker
Es ist natürlich auch mittlerweile etwas Konkurrenzdruck da, weil halt einige große Labore mit am Markt sind.
00:48:45
Speaker
Das merkt man auch, aber wir sind halt jetzt noch in einer Größe, wo man das nicht merkt.
00:48:52
Speaker
Ich habe natürlich jetzt auch von einigen mittelständischen Betrieben das mitbekommen, zum Beispiel Heber-Otoplastik hat aufgehört, Pal-Otoplastik hat letztes Jahr aufgehört.
00:49:01
Speaker
So mittelgroße Betriebe, die haben natürlich im Moment auch Probleme am Markt.
00:49:06
Speaker
Ja.
00:49:09
Speaker
Wir als kleines Labor, wo auf individuelle Wünsche eingehen, merken das zum Glück nicht so, diesen Konkurrenzdruck.
00:49:18
Speaker
Dann geht es auch nicht ausschließlich über den Preis, bei euch sicherlich, wo dann der Nächste sagt, hey, der ist 5 Cent günstiger, ich wechsle jetzt zum anderen Labor, weil es einfach auch um die persönliche Beziehung und eben mit der Individualisierung kommt das natürlich automatisch mit einher und entsprechend dann auch eine hohe Zufriedenheit und
00:49:38
Speaker
Ich glaube, also ohne zu wissen, was du für Preise hast, auch im Vergleich zu anderen, ich glaube, das ist nicht der Hauptpunkt, worum es den Akustikern letztendlich dann auch geht.
00:49:48
Speaker
Ob die da die paar mehr Euro sparen oder nicht.
00:49:54
Speaker
Genau, aber von den Preisen sind wir gar nicht so weit von den ganz Großen entfernt.
00:49:58
Speaker
Klar können wir die Preise nicht halten, aber dafür haben die Leute eine individuelle Beratung, eine hohe Qualität und super Lieferzeiten.
00:50:08
Speaker
Und das ist es genau, aber man muss eben das Gesamtkonstrukt sehen.
00:50:11
Speaker
Wenn ich nachher x Nacharbeitungen habe, immer wieder mal einen Reklamationsfall hier, da mit dem Support nicht zufrieden bin, das muss man ja in Summe dann auch hochrechnen, was einem das an Zeit kostet.
00:50:23
Speaker
Aber ich weiß es einfach.
00:50:25
Speaker
Es sind natürlich, klar wird es ein riesengroßes Labor, wird manchmal hier ein Euro günstiger sein, aber darum geht es nicht.
00:50:30
Speaker
Ich glaube, der Akustiker, so wie du es gesagt hast, der will einfach, wenn er mit dem Thorsten zusammenarbeitet,
00:50:36
Speaker
dann möchte der hier wirklich eine Zusammenarbeit im wahrsten Sinne des Wortes haben, dass da einfach ein verlässlicher Partner ist, der sich an sein Wort hält, dessen Qualität stimmt.
00:50:45
Speaker
Und das ist, glaube ich, der Augenmerk.
00:50:46
Speaker
Und deswegen auch da Gott sei Dank, lieber Thorsten, dass ihr das nicht spürt, den Konkurrenzdruck in der Form.
00:50:52
Speaker
Aber das ist halt, wie gesagt, auch größenbedingt.
00:50:54
Speaker
Deswegen sind eben diese mittelständischen Betriebe natürlich da auch manchmal schwieriger, weil die halt in so einer, ja,
00:50:59
Speaker
Zwischenzone sich bewegen, wo es dann halt echt auch kritisch wird.
00:51:03
Speaker
Und ich denke mal, wenn wir da jetzt auch ein bisschen die Werbetrommel rühren, dann wird das hoffentlich stabil bleiben.
00:51:09
Speaker
Und ja, ich drücke dir die Daumen, weil ich bin wirklich begeistert von der ganzen Geschichte und werde das auf jeden Fall mal dem einen oder anderen machen.
00:51:15
Speaker
Wie ist denn jetzt so nochmal ganz kurz der konkrete Ablauf?
00:51:18
Speaker
Wenn ich jetzt mit dem Gedanken spielen sollte, ach Mensch, das ist spannend hier, ich würde ganz gern mal mit dem Torsten mal den ersten Testlauf machen.
00:51:27
Speaker
Wie wäre jetzt die Kontaktaufnahme zu dir?
00:51:29
Speaker
Und kann ich da einfach auch mal sagen, komm, Mensch, lass uns doch mal hier die ersten 1, 2, 3 oder Plastiken machen.
00:51:36
Speaker
Oder gibt es da irgendwelche Vorschritte, die unbedingt notwendig sind, dass man überhaupt erst mal in Zusammenarbeit kommen kann?
00:51:44
Speaker
Man kann gerne einfach über unsere Internetseite einen Bestellzettel ausdrucken und losschicken, aber mir wäre lieber natürlich im Vorfeld bestimmte Themen abzusprechen, wie die Odoplastiken dann ausschauen sollen.
00:51:57
Speaker
Deswegen freue ich mich eigentlich immer gern über einen persönlichen Anruf, um alles im Vorfeld abzuklären, dass man natürlich auch auf die individuellen Wünsche eingehen kann.
00:52:10
Speaker
Das geht natürlich nicht, wenn ich einfach nur online was losschicke oder einen Bestellzettel ausdruck und ja, dann kommt die Sache an.
00:52:19
Speaker
Ein Ring ist, wie du gesagt hast, nicht gleich ein Ring.
00:52:22
Speaker
Jemand hat eine Vorstellung davon, ne?
00:52:24
Speaker
Ja.
00:52:26
Speaker
Ja, aber super.
00:52:26
Speaker
Aber das unterstreicht genau auch deinen Qualitätsgedanken.
00:52:29
Speaker
Weil das ist eben, ich glaube, wenn man da jetzt ohne jetzt irgendwelche, ja, es ist eine Mutmaßung.
00:52:35
Speaker
Ich denke, größere Laboren, die sind froh, wenn sie weniger Kontakte erst mal haben, sondern wirklich ihre Prozesse durchsteuern können.
00:52:42
Speaker
Und bei dir sieht man halt, du willst halt von Beginn an den Kunden auch für dich begeistern.
00:52:46
Speaker
Weil letzten Endes ist eine Größenordnung von dem Labor über dir, da müssen Kunden zu Fans gemacht werden.
00:52:51
Speaker
Klingt immer ein bisschen albern, aber ihr wisst, glaube ich, was ich meine.
00:52:54
Speaker
Dass man einfach wirklich sagt, hey, das ist eine Zusammenarbeit, die Spaß macht.
00:52:57
Speaker
Das ist verlässlich.
00:52:58
Speaker
Und das geht halt schon mal mit einem ersten Gespräch los.
00:53:02
Speaker
Weil wenn jetzt hier irgendwelche Wünsche da wären, die ihr nicht realisieren könntet, dann würden beide Seiten Zeit und Geld investieren, was keinen Sinn ergibt.
00:53:10
Speaker
Wenn man aber im Vorgespräch sagt, das sind die Wünsche, das sind die Vorstellungen und wenn man dann mit Qualität und Lieferzeit überzeugen kann, dann steht einer weiteren Zusammenarbeit halt nichts mehr im Wege.
00:53:19
Speaker
Das denke ich auch.
00:53:20
Speaker
Also das heißt auf www.ottoplastik-feser.de, füllen wir die Kontaktdaten, E-Mail schreiben oder anrufen darf man auch.
00:53:27
Speaker
Und du hast ja gesagt, in den meisten der Fälle spricht man dann auch direkt mit dir bzw.
00:53:33
Speaker
gibt dann einen Rückruf.
00:53:35
Speaker
Und ja, zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Podcasts dürfte der Online-Shop dann auch schon live sein und wenn nicht, dann eben kurz darauf.
00:53:46
Speaker
Und dann bleibt das aber natürlich, dass zuerst einmal Kontakt aufgenommen wird und ja, dann kommt man quasi zusammen, man vereinbart das eine oder andere und dann kann man auch über den Shop quasi dann letztendlich wirklich bestellen, ne?
00:54:01
Speaker
Genau, man muss sich erst registrieren lassen, über einen Shop bestellen zu können.
00:54:06
Speaker
Man muss die E-Mails einpflegen, weil wenn da eine Bestellung kommt und wir nehmen die in Bearbeitung, dann geht gleich eine E-Mail an die gewünschte E-Mail-Adresse raus, dass das Ausstück in Bearbeitung ist.
00:54:17
Speaker
Wenn es in Versand geht, kriegt man eine Versandbenachrichtigung.
00:54:22
Speaker
Das muss halt erst alles eingepflegt werden.
00:54:26
Speaker
Ja, Datenschutzbestimmungen müssen auch noch alle zugestimmt werden.
00:54:29
Speaker
Ja, genau.
00:54:31
Speaker
Naja, es ist ja so, also gerade auch in dem Bereich, das werden ja Daten letztendlich, auch wenn sie, wie anonym sind die Daten von den Kunden, wenn die zu euch kommen, weil es ist zwar nur ein Orpaststück, aber wahrscheinlich ist da doch auch ein Name mit dran, damit man erkennt, zu wem gehört das.
00:54:49
Speaker
Ja, als das mit diesen Datenschutzbestimmungen rausgekommen ist, haben alle Nummerierungen gemacht und dann war das der Kunde 308 562.
00:54:57
Speaker
Es gibt auch Leute, die immer noch so arbeiten.
00:55:02
Speaker
Die meisten holen sich direkt beim Endkunden die Datenschutzerklärung und dass sie das rausgeben dürfen.
00:55:09
Speaker
Es macht es natürlich auch, wenn man Sachen bespricht, viel einfacher, zu sagen, die Frau Müller, Mustermann, da haben wir die und die Problematik, als jetzt irgendeine Zifferierung, wo der Akustiker dann auch erstmal selber gucken muss, welcher Kunde ist das jetzt von mir.
00:55:30
Speaker
Aber als das neu rauskam, das Gesetz, haben das erstmal alle gemacht, bis man dann wirklich diese Datenschutzbestimmung unterschreiben lassen hat.
00:55:40
Speaker
Ja, das ist ja, irgendwann hat man gemerkt, ja okay, also klar, Datenschutz ist wichtig, ist uns persönlich ja auch wichtig, wenn wir unterwegs sind, auch als Unternehmen ist das wichtig.
00:55:51
Speaker
Nur, naja, also manche Dinge kann man übertreiben.
00:55:55
Speaker
Ja.
00:55:57
Speaker
Und das ist so wie im Internet jeder die Cookies einfach sofort wegklickt.
00:56:00
Speaker
Also ich habe mir noch nie da irgendwas wirklich durchgelesen und ich glaube, ich bin nicht der Einzige.
00:56:07
Speaker
Ja, genau.
00:56:08
Speaker
Weil man möchte ja, dass die Webseite funktionsfähig ist, funktionstüchtig und eine Datenschutzbestimmung.
00:56:15
Speaker
Also wie gesagt, finde ich natürlich wichtig, dass da nicht irgendwie ganz salopp mit umgegangen wird und vor allem dann nicht irgendwie in Richtung Verkauf oder sonst irgendwas geht von Daten.
00:56:26
Speaker
Und ja, vielleicht ist es im Gesundheitsbereich vielleicht noch wichtiger, nur ebenso wichtig ist es eben, dass man vernünftig miteinander arbeiten kann und das Ganze dann entsprechend auch verwerten kann.
00:56:36
Speaker
Okay, gut.
00:56:37
Speaker
Ja, wir sammeln natürlich Daten, weil der Kunde kann anrufen und sagen, der Kunde hat das Opa-Stück verloren, dann können wir die Daten raussuchen und wieder sofort auf den Drucker laden.
00:56:48
Speaker
Ich wüsste jetzt aber nicht, was ich mit den Daten von einem Opa-Stück anstellen könnte.
00:56:55
Speaker
So kreativ war ich bis jetzt noch nicht.
00:56:57
Speaker
Sehr schön.
00:57:00
Speaker
Da wollen wir auch gar nicht drüber nachdenken, ob wir da noch irgendwelche Dinge haben.
00:57:04
Speaker
Entscheidend ist für mich, es macht total Spaß.
00:57:06
Speaker
Was wir sonst eine Tradition haben bei unserem Podcast, ist, dass am Ende unser Gast einen weiteren Gast vorschlagen darf.
00:57:14
Speaker
Also du kannst dir schon mal Gedanken machen, ob dir jemand einfällt.
00:57:16
Speaker
Aber ich mache heute mal ein anderes Angebot.
00:57:19
Speaker
Also mir hat das jetzt so viel Spaß gemacht.
00:57:20
Speaker
Das war so interessant für mich, dass ich dich gerne mal zu einem Webinar einladen würde, wo du dann einfach mal den Mitgliedern der Akustik pionieren und das kann man auch öffnen für andere.
00:57:29
Speaker
Einfach auch mal so ein bisschen Frage und Antwort stehst, mal vorstellst, wie du das so machst,
00:57:33
Speaker
Vielleicht dann auch schon deinen Online-Shop dann mal zeigen kannst, wie schnell und reibungslos sowas funktioniert.
00:57:39
Speaker
Ja, deswegen steht diese Einladung, auf die du dann gerne zurückkommen kannst.
00:57:43
Speaker
Und ja, bevor dann die letzten finalen Fragen kommen, ja, am Ende komme ich nochmal darauf zurück, ob du uns jemanden vorschlagen möchtest.
00:57:52
Speaker
Ist kein Muss.
00:57:57
Speaker
Manchmal kommt aber eine spontane Geschichte und dann ist es gut.
00:58:00
Speaker
Gabo, hast denn du noch irgendwelche letzten Fragen?
00:58:02
Speaker
Weil wir knacken gleich wieder die Stundenmarke und du weißt, ich bin immer der Mahner, der immer die Uhr im Blick hat.
00:58:08
Speaker
Ja, ich muss die heute auch im Blick halten.
00:58:11
Speaker
Ich werde heute noch ein Tischtennisspiel haben, deswegen muss ich auch pünktlich rauchen.
00:58:16
Speaker
Ja, also, Dorsten, darfst du auch noch nachliefern, Namen.
00:58:23
Speaker
Aber auch du wurdest uns ja quasi mit vorgeschlagen und ich fand es auch bis hierhin sehr, sehr angenehm und
00:58:29
Speaker
Ja, wirkliche Fragen.
00:58:30
Speaker
Also das eine oder andere hätte ich schon noch irgendwo, aber ich denke, das kann man sich dann entweder aufheben, ja, auf vielleicht ein andermal oder dann auch ein anderes Format oder dann auch für ein Webinar.
00:58:41
Speaker
Vielleicht mal generell, wir haben ja nicht nur Leute, die Akustikpioniere schon sind, ja, da einfach nochmal den Hinweis, also,
00:58:51
Speaker
Solche Themen, wie ihr quasi in eurem Betrieb, ganz egal, ob ihr jetzt in Anführungszeichen nur Mitarbeiter oder sogar Azubi seid, noch in den Lehrjahren oder natürlich dann Inhaber, Geschäftsführung etc., ganz egal, wer ihr seid, bei den Akustikpionieren bekommt ihr wirklich viele, viele Inhalte, die euch quasi dann auch im Alltag
00:59:15
Speaker
Zeit sparen, Arbeit abnehmen oder vielleicht mal Abläufe quasi optimieren.
00:59:21
Speaker
Das ein oder andere Webinar haben wir da auch dieses Jahr natürlich wieder in petto und geplant und manche Sachen davon sind, ich sage mal, öffentlich sichtbar, dass die stattfinden.
00:59:34
Speaker
Aber einige Sachen finden dann auch komplett intern statt, weil wir natürlich auch nicht wollen, dass das dann alle mitbekommen aus der Branche.
00:59:43
Speaker
Weil wir einfach doch auch hier einige Vorteile für die Akustik-Pioniere quasi bereithalten.
00:59:47
Speaker
Und deswegen mache ich an der Stelle kurz auch einen Pitch auf die Akustik-Pioniere, wer da Interesse hat.
00:59:54
Speaker
sich das Ganze mal anzuhören.
00:59:57
Speaker
Einmal, wir haben hier auch einen ausführlichen Podcast schon mal gemacht.
01:00:00
Speaker
Einfach mal in dem Podcast hier suchen nach Akustikpionieren.
01:00:04
Speaker
Ansonsten sehr, sehr gerne einen Termin mit dem Klaus vereinbaren.
01:00:08
Speaker
Der erzählt euch da gerne mehr davon.
01:00:10
Speaker
So, jetzt haben wir auch den Werbeblock hinter uns.
01:00:13
Speaker
So, lieber Thorsten, dann würde ich an dich tatsächlich die letzten Worte übergeben, was du jetzt noch so gerne loswerden willst, ob noch irgendwas ist, wo du sagst, was du unbedingt der Akustikwelt mitteilen willst und ansonsten können wir uns dann zeitnah ein schönes Wochenende verabschieden.
01:00:30
Speaker
Ja, also ich würde das Webinar vorschlagen, dass wir da nochmal auf gewisse Themen eingehen, weil mir fällt jetzt spontan auch nichts ein.
01:00:44
Speaker
Ja, das kann man ja ein bisschen entsprechend planen natürlich noch.
01:00:47
Speaker
Das ist ganz klar.
01:00:49
Speaker
Und wir können auch vielleicht sogar im Voraus dann nochmal Fragen sammeln von den Akustikern.
01:00:53
Speaker
A, ist die Vorbereitung natürlich noch leichter und B, es ist dann noch stärker darauf abgestimmt, was die Leute auch wirklich interessiert.
01:01:02
Speaker
Genau.
01:01:03
Speaker
Super, dann freue ich mich, dass das jetzt so ein, ja, kurz, also für alle, die jetzt zuhören, die wissen ja nicht, wann wir aufzeichnen, aber wir haben jetzt Freitag, 18.08 Uhr und wir können uns jetzt in den wohlverdienten Feierabend verabschieden.
01:01:17
Speaker
Gabor, viel Erfolg beim Tischtennis.
01:01:19
Speaker
Danke.
01:01:20
Speaker
Kosten dir morgen, trotz Überstunden, ein schönes Wochenende und bye-bye in die Runde und dann alle da draußen.
01:01:26
Speaker
Danke euch für die Einladung.
01:01:29
Speaker
Sehr, sehr gerne.
01:01:30
Speaker
Danke für die Teilnahme und ja, an alle, die eben hier bis hierhin zugehört haben.
01:01:35
Speaker
Ganz egal, ob es jetzt Wochenende ist oder Start in die neue Woche oder sonst irgendwann.
01:01:40
Speaker
Ja, habt noch eine schöne Zeit und bis zum nächsten Mal.
01:01:44
Speaker
Macht's gut.
01:01:47
Speaker
Wir hoffen, du konntest aus dieser Folge etwas für dich mitnehmen.
01:01:52
Speaker
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