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27 | Cochlea(r) mit Marina Papenhoff

S1 E27 · Akustik Impulse
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76 Plays5 months ago

Wir haben Marina Papenhoff zu Gast. Sie ist bei Cochlear mit verantwortlich für das Marketing und verbindet die Hörakustik, Kliniken und HNO-Praxen miteinander. Ein zentrales Thema: Wie kann ein Hörakustiker langfristig profitieren, obwohl der direkte wirtschaftliche Nutzen im CI-Bereich nicht sofort sichtbar ist? Marina liefert konkrete Antworten – inklusive Denkimpulsen zur Positionierung, Mitarbeiterentwicklung und Kundenbindung.

Weitere Themen in dieser Folge:

  • die Welt der Cochlea-Implantate (CI),
  • Herausforderungen und Chancen für Hörakustiker in diesem Bereich
  • den Aufbau funktionierender Netzwerke zwischen Akustikern, Kliniken und Ärzten
  • ihre Erfahrungen mit Aktionstagen, Beratungstagen und Patientenaufklärung
  • ihre ganz persönliche Haltung zur Weiterentwicklung und Differenzierung in der Branche.

Wichtige Links:

cochlear.com
agentur-tielesch.de
akustik-pioniere.de

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Transcript

Einführung und Gastgebervorstellung

00:00:02
Speaker
Herzlich willkommen zu einer neuen Folge der Akustikimpulse, dem Podcast mit dem Rundumblick in die Branche, damit du am Zahn der Zeit bist, wenn es darum geht, dein Geschäft erfolgreich und sorgenfrei zu führen.
00:00:16
Speaker
Und hier mindestens einer deiner Hosts, Gabor Kartei und Klaus Thielisch.

Marina Papenhoff: Einstieg und Karriereweg in der Hörgerätebranche

00:00:23
Speaker
Ja, ein herzliches Hallo an alle jenen, die heute auch wieder mit dabei sind.
00:00:28
Speaker
Einmal als Zuhörer und natürlich auch alle an diesem virtuellen Tisch.
00:00:33
Speaker
Wir sind wieder zu dritt.
00:00:35
Speaker
Klaus ist mit dabei.
00:00:36
Speaker
Guten Tag.
00:00:37
Speaker
Hallo, guten Morgen.
00:00:39
Speaker
Und die Marina ist mit dabei, die auch von Kai Stahmer vor einigen Folgen, vor einigen Wochen empfohlen wurde.
00:00:46
Speaker
Und darüber freuen wir uns natürlich auch.
00:00:48
Speaker
Hallo Marina.
00:00:49
Speaker
Ja, einen wunderschönen guten Morgen.
00:00:51
Speaker
Ja, vielen Dank.
00:00:53
Speaker
Damit die Leute wissen, mit wem wir es so zu tun haben, stell dich doch mal ganz kurz vor, was du momentan machst und so Werdegang und so, da kommen wir dann gleich noch drauf.
00:01:03
Speaker
Ja, sehr gerne.
00:01:04
Speaker
Ja, Marina Papenhoff ist mein Name.
00:01:06
Speaker
Ich bin Marketingdirektorin bei der Kochlehr Deutschland.
00:01:12
Speaker
Lange Jahre schon in der Hörgeräteindustrie tätig und freue mich, in diesem Beruf aktiv im Marketing arbeiten zu dürfen.
00:01:24
Speaker
Ja, also das ist ja immer ziemlich spannend.
00:01:30
Speaker
Ich gehe es mal von aus oder auch so mit den Menschen, mit denen ich jetzt in der Branche auch zu tun habe und hatte.
00:01:36
Speaker
Die meisten sind halt irgendwie dazu gekommen, ich sage mal direkt zur Hörakustik und dann letztendlich auch direkt mit den Menschen, die dann entweder betroffen sind, entweder halt dann selbst als Hörakustiker dann auch tätig wurden.
00:01:51
Speaker
und dann vielleicht in den technischen Beruf sind, vielleicht dann auch mal zu einem Hersteller.
00:01:56
Speaker
Du hast ja auch einige Stationen hinter dir, aber du hast einen anderen Werdegang.
00:02:00
Speaker
Also du bist nicht direkt zur Akustik gekommen, sondern das war über Umwege.
00:02:05
Speaker
Erzähl doch da gerne mal.
00:02:07
Speaker
Ja, also ich bin keine Hörgeräteakustikerin, das ist richtig.
00:02:10
Speaker
Ich bin Quereinsteigerin, kann man so sagen.
00:02:13
Speaker
Also ich bin über Bürokauffrau und dann halt
00:02:18
Speaker
bei einem Logistikunternehmen im Marketingbereich quasi einfach in die Hörgeräteindustrie gewechselt mit 24 Jahren.
00:02:26
Speaker
Und erst auf der Retail-Seite, also die Firma hieß Outek mit 50 Filialen im Münsterland.
00:02:35
Speaker
Und ja, und dann habe ich mich quasi über diesen Retail-Bereich dann auch auf die Herstellerseite begeben und jetzt seit zweieinhalb Jahren dann auch in dem Hörimplantat-Bereich.
00:02:48
Speaker
Ja.
00:02:49
Speaker
Okay, also ja, dann dennoch einige Stationen quasi durchgemacht.
00:02:57
Speaker
Ja, wie ist es denn dann dazu gekommen?
00:02:59
Speaker
Also du hättest ja jetzt auch sagen können, okay, ja, den Arbeitgeber gibt es in dem Sinne sozusagen nicht mehr oder wurde halt verkauft, dann gehe ich halt wieder in eine andere Branche.
00:03:08
Speaker
Aber irgendwas hat dich ja dazu bewogen, dann in der Branche zumindest zu bleiben.
00:03:13
Speaker
Wieso?
00:03:13
Speaker
Ja.
00:03:14
Speaker
Ja, also es war bei mir so, bei der Firma Autic war es halt so, dass die verkauft wurden, genau, an Heilinvestment, beziehungsweise das ist jetzt alles auch Gers.
00:03:25
Speaker
Und dann habe ich, da war ich ein halbes Jahr dann in Krefeld, da in der Zentrale, und dann habe ich irgendwie gedacht, dann gehst du wieder zurück ins Münsterland.
00:03:33
Speaker
Dann bin ich auch wirklich nochmal zu meinem ursprünglichen Arbeitgeber Fiege zurückgegangen.
00:03:37
Speaker
Und dann habe ich irgendwann gedacht, naja, irgendwie ist dieser Bereich Hörgeräte doch sehr sinnvoll, auch von Marketingseite spannend.

Übergang zu Herstellern: Erfahrungen bei Starkey und GN

00:03:47
Speaker
Und dann wurde ich angesprochen von einem damaligen Akustiker, der auch verkauft hatte an Hall Investment.
00:03:53
Speaker
Also es waren mehrere Inhaber, die verkauft hatten zu der Zeit.
00:03:56
Speaker
Und das war der Mozart, Hans-Heiner Kurz war das.
00:04:00
Speaker
Und der hat mir gesagt, du, es gibt eine Firma in Hamburg, Starkey, die haben super Produkte, vom Marketing geht so.
00:04:08
Speaker
Wäre das nicht was für dich?
00:04:10
Speaker
Ja, und dann habe ich mich da beworben und dann hat das geklappt.
00:04:14
Speaker
Und daher kenne ich halt auch den Klaus.
00:04:16
Speaker
Wir haben uns bei Starkey kennengelernt.
00:04:18
Speaker
Und da sieht man wieder, wie klein die Welt ist in der Hörgebiete-Branche.
00:04:22
Speaker
Ja, das auf jeden Fall.
00:04:23
Speaker
Das habe ich auch schon festgestellt.
00:04:25
Speaker
Wann hast du bei Starkey angefangen, Marina?
00:04:29
Speaker
2013 war das.
00:04:30
Speaker
Also von mir war es auch immer ein Traum, nach Hamburg zu gehen, muss ich sagen, weil ich die Stadt so toll finde.
00:04:35
Speaker
Und ja, dann war ich, ich glaube, dreieinhalb Jahre bei Starkey und dann wurde ich abgeworben von GN.
00:04:43
Speaker
Und da GN ja in Münster sitzt, wo ja auch meine Heimat oder mein Geburtsort ist, bin ich dann halt nach dreieinhalb Jahren wieder zurück in die Heimat.
00:04:52
Speaker
Und bei GN war ich sechs Jahre, acht Monate oder so, also fast sieben Jahre.
00:04:57
Speaker
War auch sehr spannend, waren mehrere Geschäftsführerwechsel, sage ich mal, also sehr viel Bewegung.
00:05:04
Speaker
Und dann irgendwann bin ich halt auch über GN auf Cochlea aufmerksam geworden, weil wir ja da eine Allianz haben, eine strategische Partnerschaft.
00:05:12
Speaker
Und ja, dann hat sich das halt mit Cochlea ergeben.
00:05:15
Speaker
Und jetzt bin ich zweieinhalb Jahre bei Cochlea.
00:05:17
Speaker
Das ist sehr spannend, weil es einfach nochmal ein komplett anderer Bereich ist.
00:05:22
Speaker
Ja, und man weiß halt jeden Morgen, wenn man aufsteht, wofür man arbeitet.
00:05:28
Speaker
Das ist halt irgendwie schön.
00:05:30
Speaker
Absolut und deswegen auch spannend, weil ich hatte es nicht mehr ganz so auf dem Schirm, weil ich habe ja auch 2013 bei Starkey damals angefangen.
00:05:36
Speaker
Das heißt, wir kamen eigentlich mehr oder weniger zeitgleich ins Unternehmen und haben da, wie ich finde, eine superschöne Zusammenarbeit gehabt, haben auch eine schöne Erfolgsstory da irgendwie stricken können.
00:05:46
Speaker
Und danach haben wir uns nie aus den Augen verloren.
00:05:48
Speaker
Natürlich ist der Kontakt dann weniger geworden.
00:05:50
Speaker
Aber ich habe dich auch mal in Münster besucht bei GN und jetzt auch erst wieder auf der Euha besucht.
00:05:54
Speaker
Also wir haben da immer Kontakt.
00:05:56
Speaker
Deswegen freue ich mich total, weil es war immer so diese Wertschätzung, die wir auch so gegenseitig, glaube ich, haben.
00:06:03
Speaker
Und ja, ich umgebe mich halt gern mit Menschen, die für ihren Job brennen.
00:06:06
Speaker
Und du bist genauso mit Herzblut auf der Seite der Marketingakustik, wie auch immer man das nennen mag.
00:06:13
Speaker
Und das finde ich einfach großartig.
00:06:15
Speaker
Und ja, deswegen wird das bestimmt ein spannendes Gespräch, weil wir da viele, viele Anknüpfungspunkte haben, weil ja Marketing ja auch eins unserer Themen ist.
00:06:22
Speaker
Und du hast vorhin so schön gesagt, ja, du bist da an den

Innovative Marketingstrategien in der Hörgeräteindustrie

00:06:25
Speaker
Hersteller quasi empfohlen worden.
00:06:27
Speaker
Tolle Produkte im Marketing, so lala.
00:06:29
Speaker
Und das sehe ich heute noch so ein bisschen.
00:06:31
Speaker
Und da bist du einfach schon, stichst du ein Stück weit raus.
00:06:34
Speaker
Und da könnte man natürlich nachher auch drüber unterhalten, ja, was könnte man denn für andere Ansätze wählen?
00:06:39
Speaker
Und warum ist es so wichtig, dass wir halt auch viel Aufklärungsarbeit machen, ohne da Druck auszuüben?
00:06:44
Speaker
Also ich freue mich.
00:06:45
Speaker
Ja, ich freue mich auch, Klaus.
00:06:46
Speaker
Also ich habe auch noch schöne Erinnerungen an unsere gemeinsame Zeit.
00:06:50
Speaker
Also ich erinnere mich noch an eine gemeinsame Tour, wo wir Kunden besucht haben, obwohl ich noch weiß, wo du dich irgendwie als Weihnachtsmann verkleidet hast und dann...
00:06:59
Speaker
zu Weihnachten da die Geschenke zu verteilen.
00:07:02
Speaker
Das fand ich sehr kreativ.
00:07:04
Speaker
Also daran erinnere ich mich noch und natürlich an diese ganzen Aktionstage, die wir da von Starkey auch ins Leben gerufen hatten.
00:07:11
Speaker
Also dieses Hörerlebnistag und Servicetage und so weiter.
00:07:15
Speaker
Also war schon eine coole Zeit.
00:07:18
Speaker
Absolut.
00:07:19
Speaker
Davon profitiere ich heute noch, weil mit meiner Agentur habe ich ja einige Dinge dann daraus übernommen, verfeinert und weiterentwickelt.
00:07:25
Speaker
Und das ist nach wie vor etwas, was extrem gut ankommt auf dem Markt.
00:07:28
Speaker
Ja, das kannst du mir vorstellen.
00:07:29
Speaker
Dass du als Weihnachtsmann unterwegs bist, das kann ich mir vorstellen.
00:07:31
Speaker
Ist ja bald auch wieder die Zeit.
00:07:34
Speaker
Das Kostüm ist tatsächlich immer noch im Keller und ich habe auch neulich daran gedacht und gesagt, Mensch, das wäre vielleicht auch doch nochmal etwas, weil da haben wirklich alle gestaunt.
00:07:42
Speaker
Ja, das kann ich mir vorstellen, weil das dann halt auch schon mal so eine neue Kreativität ist, wo jetzt vielleicht nicht jeder so drauf kommt, aber fand ich auch witzig.
00:07:49
Speaker
Ach, der typische Vertreter von irgendwelchen Produkten, der da im Außenblick tätig ist.
00:07:54
Speaker
Ja.
00:07:55
Speaker
Okay.
00:07:57
Speaker
Interessant.
00:07:59
Speaker
Ich lerne jedes Mal was Neues, auch über den Klaus.
00:08:04
Speaker
Mich würde jetzt dann mal wirklich interessieren, es hat ja irgendwie einen Grund,
00:08:10
Speaker
Grund.
00:08:11
Speaker
Also ich denke, alles hat irgendwo einen Grund, auch dass du jetzt dort gelandet bist, wo du jetzt bist.
00:08:19
Speaker
Was mich jetzt irgendwie interessieren würde, ich weiß auch nicht, ob du das selbst beantworten kannst oder vielleicht Klaus sogar besser, aber wir starten mal mit dir, Marina.
00:08:28
Speaker
Du wurdest angesprochen von einem Akustiker, der auch verkauft hat, dass du bei einem Hersteller vielleicht nicht mal zum Marketing bewerben solltest.
00:08:38
Speaker
Aber welchen Grund kann es denn dafür geben?
00:08:41
Speaker
Deswegen sage ich, es ist vielleicht schwierig für dich selbst, das zu beantworten, aber du scheinst irgendwie hervorzustechen,
00:08:49
Speaker
Und etwas ausgestrahlt zu haben oder vielleicht auch besondere Ergebnisse geliefert zu haben, weshalb du angesprochen wurdest.
00:08:58
Speaker
Was glaubst du denn war der Grund?
00:09:00
Speaker
Oh Gott, das ist eine schwierige Frage.
00:09:02
Speaker
Also ich glaube, der Mozart, der war ja sehr kreativ.
00:09:08
Speaker
Das war auch jemand, der viele...
00:09:10
Speaker
kreative Wege probiert hat.
00:09:12
Speaker
Ich glaube, er hat sogar einer Katzenimplantat irgendwie regiert.
00:09:15
Speaker
Also der hat ja auch viele in der Zeit, wo er gelebt hat, viele crazy Sachen auch irgendwo gemacht.
00:09:21
Speaker
Ja, und über diese Verbindung, glaube ich, hat er sich vielleicht gedacht, das könnte vielleicht passen.
00:09:26
Speaker
Weiß ich gar nicht.
00:09:27
Speaker
Kann ich ihn jetzt nicht mehr fragen, weil er leider verstorben ist.
00:09:31
Speaker
Aber ich habe halt gedacht, ja gut, Starkey gucke ich mir mal an.
00:09:36
Speaker
Ja, und so ist das dann passiert.
00:09:38
Speaker
Dann hast du aber auch bei Starkey gesehen, okay, da habe ich einige Ideen, da möchte ich gerne unterstützen und da möchte ich was tun.
00:09:46
Speaker
Vielleicht aus der Schiene, was hast du denn für ein Potenzial erkannt und wo du sagst, okay, hier kann man vielleicht noch etwas besser machen, damit man vielleicht eben nochmal hervorsticht?
00:09:59
Speaker
Also Starkey jetzt als Brand oder als Hörerwerkehersteller ist schon, finde ich, schon ein sehr kundenorientiertes Unternehmen und geht auch neue kreative Wege, weil es halt nicht vielleicht der Marktführer ist in der Branche, um auch zu gucken, was können wir noch tun, um uns irgendwie abzuheben.
00:10:19
Speaker
Und da konnte man sich schon auch kreativ ausleben, gemeinsam mit dem Thorsten Quaas.
00:10:23
Speaker
Also Ideen wurden auch angenommen, dann wurde auch oft gesagt, wir probieren das mal.
00:10:28
Speaker
Und das war halt eigentlich das Coole.
00:10:30
Speaker
Also man konnte Ideen einbringen und dann hat man die einfach ausprobiert, geguckt, wie das funktioniert und dann weiter ausgerollt.
00:10:38
Speaker
Also es war eine gewisse Agilität und eine sehr, sehr nahe Kundenorientierung.
00:10:44
Speaker
Das hat mir gefallen.
00:10:45
Speaker
Und da waren halt auch wirklich, der Akustiker stand da auf dem Mittelpunkt.
00:10:49
Speaker
Das war nicht nur ein Wort, sondern das wurde wirklich so gelebt.
00:10:52
Speaker
Und das war eigentlich eine sehr interessante Zeit und natürlich klar mit dem American Spirit noch verbunden,
00:10:58
Speaker
Ja, wurden dann auch gerne mal neue Sachen ausprobiert.
00:11:02
Speaker
Und ja, das hat mich auch auf jeden Fall geprägt, weil das waren dann auch die ersten Erlebnisse, wie ein Produkt zum Beispiel gelauncht wird.
00:11:12
Speaker
Das kannte ich ja vorher dann von Out-Tec nicht, weil da ging es ja wirklich nur um die Vermarktung der Hörgeräte.
00:11:18
Speaker
Also ich hatte quasi über Outek mehr die Sicht auf, was denkt der Hörgeräteträger oder jemand, der sich damit beschäftigt, wie muss man den ansprechen, damit der ins Geschäft kommt, weil da war immer oft eine Hürde.
00:11:30
Speaker
Also die sind damals als Beispiel auf Frühlingsfeste oder Messen gegangen mit einem Schnellhörtester, mit diesem Piephörtest, mit diesem Kopfhöreramt.
00:11:40
Speaker
Und die Leute sind weggerannt.
00:11:41
Speaker
Also die wurden angesprochen, darf ich sie zum Hörtest einladen?
00:11:44
Speaker
Dann alle so, nee, danke, wir hören auch gut.
00:11:46
Speaker
Und dann habe ich halt damals schon gesagt, irgendwie, ich glaube, das Konzept, das ist nicht erfolgreich.
00:11:52
Speaker
Und die Leute sind ja auch nicht ins Geschäft gekommen.
00:11:54
Speaker
Das war das Problem.
00:11:54
Speaker
Also sie haben dann vielleicht nach dem dritten Ansprechen vielleicht doch einen Hörtest gemacht.
00:11:59
Speaker
So in der Ecke, dass es bloß keiner sieht.
00:12:02
Speaker
Aber dann ist auch keiner mehr ins Geschäft gekommen.
00:12:03
Speaker
Und dann haben die halt gesagt, nee, wir gehen da nicht mehr auf die Messen.
00:12:06
Speaker
Und dann habe ich damals gesagt, vielleicht müssen wir was anderes machen.
00:12:09
Speaker
Und habe
00:12:10
Speaker
eine Hörerlebniswelt aufgebaut.
00:12:12
Speaker
Das war so ein Tunnel mit drei Stationen, wo man dann Alltagsgeräusche voneinander unterscheiden musste.
00:12:18
Speaker
Was weiß ich, Meeresrauschen zum Staubsauger, Ne, Meeresrauschen zum Waldesrauschen, was habe ich jetzt gehört, oder Staubsauger oder Flugzeug etc.
00:12:26
Speaker
Und dann hat man halt so eine Eintrittskarte bekommen, ist da durchgegangen, hat angekreuzt und am Ende hat man halt eine Empfehlung bekommen für einen professionellen Hörtest im Geschäft.
00:12:37
Speaker
Und wenn man halt ins Geschäft gegangen ist, dann hat man noch so ein paar Gehörschutzstöpsel bekommen.
00:12:42
Speaker
Ja, und dann haben die halt Exit-Tabellen geführt, die Filialen, haben gesehen, von den zwei Tragen auf der Messe sind 400 Leute da durchgekommen und 200 sind hinterher ins Geschäft.
00:12:52
Speaker
Und so und so viele haben einen Test gemacht.
00:12:53
Speaker
Und dann auf einmal haben alle anderen 50 Filialen gesagt, wir wollen das jetzt auch haben.
00:12:58
Speaker
Und das waren so Beispiele, wo ich gesagt habe, ja, das ist eine andere Ansprache.
00:13:02
Speaker
Das Thema Stigmata war damals ja halt auch noch deutlich stärker als heute, würde ich mal sagen.
00:13:07
Speaker
Absolut.
00:13:08
Speaker
Und das hat sich dann entwickelt.
00:13:10
Speaker
Und ja, da war das dann halt, mein Erfolg als Marketing war abhängig von dem Erfolg des Umsatzes der Fiale.
00:13:18
Speaker
Daran wurde ich gemessen.
00:13:20
Speaker
Und da war ich noch sehr jung, da wurde ich auch erst nicht so ernst genommen.
00:13:23
Speaker
Ich meine 24, 25.
00:13:24
Speaker
Und das hat ein Jahr gedauert, das war wirklich kaltes Wasser.
00:13:29
Speaker
Aber zum Beispiel diese Hörerlebniswelt, dieser Stand, war ein Part, wo die gesehen haben, oh ja, das funktioniert ja.
00:13:35
Speaker
Und da ging es halt weiter.
00:13:37
Speaker
Also was ich auch total makaber fand damals, muss ich einmal hier erzählen.
00:13:41
Speaker
Ich hoffe, er schlägt mich dafür nicht, der Reinhard Hund.
00:13:48
Speaker
Die haben halt Anzeigen geschaltet auf der Todesanzeigenseite.
00:13:53
Speaker
Also es war dann wirklich so ein schwarzes Rechteck.
00:13:56
Speaker
Und in der Überschrift stand immer Siemens Hörgeräte zu Nulltarif zwischen den ganzen Todesanzeigen.
00:14:03
Speaker
Und er hat immer gesagt, ja, das lesen die Leute.
00:14:05
Speaker
Das lesen die Leute, Marina, und deswegen platzieren wir uns da.
00:14:08
Speaker
Und ich habe immer gedacht, wie makaber.
00:14:10
Speaker
Und das war halt quasi damals die Werbung.
00:14:13
Speaker
Ja, und dann hat man halt darauf ein bisschen aufgesetzt mit diesen Messen.
00:14:18
Speaker
Also es kamen immer mehr und mehr Sachen dann dazu.
00:14:21
Speaker
Und das hat halt auch mega Spaß gemacht, muss ich sagen.
00:14:25
Speaker
Ja, und die Herstellerseite ist natürlich, wenn du dann bei, nicht gerade dem Marktführer bist, musst du dich halt differenzieren mit Themen, wo der Wettbewerb das nicht so schnell umsetzen kann oder da halt nicht so kundenorientiert ist.
00:14:39
Speaker
Und das war halt, würde ich mal sagen, auch ein Erfolgsrezept von Starkey.
00:14:45
Speaker
Ja, also sehr interessant, komplett anderer Bereich und sehr interessant.
00:14:50
Speaker
Ja, nach dreieinhalb Jahren ist dann halt die Firma GN auf mich zugekommen.
00:14:54
Speaker
Das war damals Joachim Gast.
00:14:57
Speaker
Und ja, dann war ich fast sieben Jahre noch bei GN.
00:15:00
Speaker
Und da gab es dann nochmal die dänische Mentalität, die auch komplett wieder anders ist als die amerikanische.
00:15:07
Speaker
Ja, und in der Zeit viel gelernt.
00:15:10
Speaker
Und über GN bin ich dann auch auf Cochlea aufmerksam geworden, weil wir diese Allianz mit Cochlea hatten und haben da auch schon mehrere Jahre zusammengearbeitet.
00:15:21
Speaker
Ja, und irgendwann gab es den Moment, wo ich die Chance bekommen habe, dort zu starten.
00:15:27
Speaker
Und seitdem bin ich jetzt in diesem Hörimplantat-Bereich, der auch nochmal komplett anders ist als der Hörgeräte-Bereich.
00:15:34
Speaker
Und das macht das dann halt immer noch spannend, weil man halt wieder komplett eine neue Zielgruppe dann hat.
00:15:40
Speaker
In dem Sinne sind das dann halt zu den Akustikern noch die Kliniken, die Chirurgen, die Audiologen.
00:15:46
Speaker
Das ist halt nochmal was ganz anderes.
00:15:48
Speaker
Und so lernt man halt in dem Bereich immer noch neue Erkenntnisse kennen.
00:15:53
Speaker
Also es ist halt spannend.
00:15:54
Speaker
Ja, das glaube ich.
00:15:55
Speaker
Das ist sehr, sehr vielfältig und unterschiedlich.
00:15:58
Speaker
Einige Gemeinsamkeiten gibt es natürlich auch branchenübergreifend.
00:16:02
Speaker
Einfach mal so die Grunddenke, dass man sich anschaut, okay, wen habe ich als Zielgruppe?
00:16:09
Speaker
Was haben wir überhaupt für ein Ziel?
00:16:11
Speaker
Wie ist die Ausgangslage?
00:16:13
Speaker
Natürlich ein bisschen so eine Marktrecherche, was überhaupt möglich vielleicht ist.
00:16:17
Speaker
Und dann aber...
00:16:18
Speaker
ganz individuell, wer sind wir eigentlich, was sind unsere Werte, was sind die Werte der Wunschzielgruppe und so weiter und so fort.

Einfluss von Marinas Kreativität auf Klaus' Karriere

00:16:25
Speaker
Und ja, da kann ich mir schon vorstellen, auch wenn es natürlich, ich sage mal, die gleiche oder zumindest übergreifende Branche ist, ja, hat ja jedes einzelne Unternehmen und jeder Bereich natürlich seine, seine,
00:16:40
Speaker
Ja, fachlichen Eigenarten, nennen wir es mal so.
00:16:45
Speaker
Und ja, dann hast du jetzt eben genannt, einmal amerikanische Mentalität, hatte ich mir auch direkt gedacht, wo zum Beispiel Starkey dann eben wirklich so sagt, okay, ja, wir haben dich jetzt hier, dann mach mal, mach mal irgendwas.
00:17:00
Speaker
Und dass du dich ja austoben durftest.
00:17:02
Speaker
Dann mit der Dänischen, diese Mentalität kenne ich jetzt persönlich nicht, soll aber vielleicht auch nicht gar nicht so zentral jetzt in dem Podcast hier sein.
00:17:11
Speaker
Mich würde einmal kurz interessieren von Seiten von Klaus, damit ich das auch mal ein bisschen von, ich sage mal mehr oder weniger von außen nochmal mitbekomme.
00:17:19
Speaker
Wie hast du denn Klaus Marina wahrgenommen?
00:17:21
Speaker
Weil du hast ja gesagt, ihr seid spannend.
00:17:23
Speaker
Ja, ihr seid ja auch mehr oder weniger zeitgleich dann ins Unternehmen gekommen, also zumindest eine sehr, sehr überstreitende Zeit und ja, wie hast du denn sie wahrgenommen damals?
00:17:36
Speaker
Also ich kann da ganz klar sagen, das war von Beginn an etwas, wo ich gesagt habe, Mensch, mit der Frau freue ich mich, zusammenarbeiten zu dürfen, weil es gab drei Dinge, die sich für mich relativ schnell rauskristallisiert haben, die wir beide einfach, glaube ich, teilen.
00:17:51
Speaker
Nämlich das eine ist eine Kommunikationsstärke.
00:17:54
Speaker
die uns beide, glaube ich, auszeichnet, weil wir das wirklich lieben, auch mit Menschen umzugehen.
00:17:59
Speaker
Wir sind extrem kundenorientiert, dass wir so immer die Brille aufhaben und sagen, ja, jetzt guck uns mal aus der Kundenperspektive an, weil letzten Endes Erfolg ist dann da, wenn unsere Kunden erfolgreich sind, sind wir automatisch mit erfolgreich.
00:18:11
Speaker
Und was uns wirklich vereint, ist die Kreativität.
00:18:14
Speaker
Also diese Höherlebenswelt oder auch diese Anzeige innerhalb der Todesanzeigen, das ist schon krass.
00:18:20
Speaker
Aber man muss neue Wege gehen.
00:18:22
Speaker
Man muss eben auffällig anders als alle anderen sein, diese bekannten 5 As.
00:18:26
Speaker
Und da habe ich dann wirklich viel von Marina auch gelernt.
00:18:28
Speaker
Wir haben ganz häufig auch zwischendurch telefoniert.
00:18:31
Speaker
Also wenn ich dann von Kundentermin A zu B gefahren bin, habe ich gesagt, Mensch, jetzt hier so eine Kreativspritze, ruf mal in Hamburg an.
00:18:37
Speaker
Und dann haben wir da wirklich an diesen Aktionstagen und Co.
00:18:41
Speaker
auch gefeilt und es war eine richtige Erfolgsstory.
00:18:44
Speaker
Und ich glaube jetzt so in der Retro-Perspektive, dass Marina mit Sicherheit mir auch irgendwo ein Stück weit den Weg jetzt eigentlich indirekt in meine Selbstständigkeit geebnet hat, weil ich einfach gesehen habe, hey, wenn wir da Dinge haben, die anders sind, ja, jetzt auch das Hörgondel-Konzept und solche Sachen,
00:18:58
Speaker
Ja, das funktioniert.
00:18:59
Speaker
Man fällt auf, man hat wieder was, wo die Leute drüber sprechen.
00:19:02
Speaker
Und letzten Endes ist halt der Antrieb da.
00:19:04
Speaker
Und das habe ich bei Marina auch gespürt.
00:19:06
Speaker
Ja, das eine ist, Marketing zu machen.
00:19:09
Speaker
Das andere ist aber auch, das Ganze mit Herzblut zu füllen, weil wir in einer sinnstiftenden Branche sind.
00:19:14
Speaker
Das wiederholt sich in den Podcasts ja immer wieder.
00:19:16
Speaker
Aber so habe ich Marina kennengelernt und fand es dann super schade, als sie dann wirklich in die Heimat zurück ist und zu GN kam.
00:19:23
Speaker
Aber so ist es halt manchmal im Leben.
00:19:26
Speaker
Sie hat da schon eine Lücke hinterlassen.
00:19:28
Speaker
Und ich glaube aber, ja, aber ich glaube natürlich, weißt du Marina, so aus meiner Sicht ist natürlich auch so, du hast da in Münsterland ein tolles Jobangebot gehabt, wo du auch mehr Verantwortung und auch sogar noch mehr deine Kreativität ausleben konntest.
00:19:41
Speaker
Weil bei Starkey muss man eines sagen, auf der einen Seite konntest du kreativ sein, mit Aktionstagen entwickeln, auf der anderen Seite war man auch sehr eingeschränkt, weil halt viel Marketing auch aus den USA vorgegeben wird.
00:19:51
Speaker
Und ich glaube, das war einfach ein Schritt vom Herzen.
00:19:55
Speaker
Hattest du ja mit Starkey nie ein Problem, sondern du hast ja heute noch einen guten Draht auch zu den Leuten da.
00:20:00
Speaker
Starkey ist eine wertschätzende, kommunikative Firma.
00:20:03
Speaker
Aber manchmal muss man halt einen Schritt in eine andere Richtung gehen.
00:20:06
Speaker
Und du hast ja da dann, wenn ich es richtig weiß, ja auch so einen kleinen Karrieresprung gemacht, weil du ja da auch ein größeres Team dann zu verantworten hast.
00:20:12
Speaker
Vielleicht kannst du da mal ein bisschen erzählen.
00:20:13
Speaker
Aber so habe ich dich wahrgenommen und ich freue mich da auch heute noch, dass wir uns damals kennengelernt haben.
00:20:18
Speaker
Weil manche Leute begleiten einen vielleicht dann eben noch ein paar Jahre länger.
00:20:22
Speaker
Ja, das stimmt.
00:20:22
Speaker
Ja, also erst mal vielen Dank.
00:20:24
Speaker
Man selber, ja, man hat ja, ich sage jetzt mal Selbstreflexion, dass man sagt, ja, das habe ich jetzt irgendwie gut gemacht, dann war ich kreativ.
00:20:33
Speaker
sieht ja jeder irgendwie anders, was auf jeden Fall ist, es macht auf jeden Fall Spaß, in dieser Branche tätig zu sein und mehr Menschen wirklich da ein bisschen die Barriere und das Stigma zu nehmen zum Thema Hören, weil es ist einfach blöd, wenn man nicht gut hört oder falsch versteht.
00:20:47
Speaker
Das ist schlimmer als ein Hörgerät zu tragen oder ein Implantat und diese Aufgabe, die müssen wir auch weiterführen, weil die Brille hat schon das geschafft, was wir noch nicht geschafft haben.
00:20:57
Speaker
Die Brille ist akzeptiert.
00:20:59
Speaker
Die ist ein Accessoire, da sagen die Leute ja, je auffälliger, desto besser.
00:21:04
Speaker
Es geht bei uns aber in eine ähnliche Richtung.
00:21:05
Speaker
Es dauert nur einfach ein bisschen länger, würde ich jetzt mal sagen.
00:21:08
Speaker
Aber über die AirPods und über diese ganzen Translations, Functions und Features, AuraCast und so weiter, entwickelt sich da ja auch einiges und das ist halt auch wirklich spannend.
00:21:20
Speaker
Also,
00:21:22
Speaker
Ja, also ich kann jetzt von Starkey und GN, sind zwar unterschiedliche Firmen, das eine ist ja wirklich Inhaber geführt, mit Bill Austin bei Starkey, das war halt sicherlich nochmal so das Herzstück.
00:21:34
Speaker
Also ich finde, Bill Austin ist einer der interessantesten Persönlichkeiten der Hörgeräteindustrie.
00:21:38
Speaker
Ja.
00:21:39
Speaker
Also GN ist halt ein Konzern.
00:21:41
Speaker
Das ist börsennotiert wieder was komplett anderes.
00:21:44
Speaker
Das kann man nicht direkt vergleichen.
00:21:46
Speaker
Was bei GN sehr spannend war, war einfach, ich fand halt einfach das Design sehr toll.
00:21:51
Speaker
Also von Marketing-Sicht, die Produkte und das Design und das Marketing fand ich sehr, sehr hochwertig, näher am deutschen Markt von meinem Geschmack her.
00:22:01
Speaker
Und was die Dänen natürlich auch sind, sehr smart.
00:22:04
Speaker
Sehr smart.
00:22:05
Speaker
Und das waren zwei unterschiedliche Firmen.
00:22:08
Speaker
Da hatte ich ja mit dem Kai Stahmer auch fünf Jahre Zusammenarbeit gearbeitet insgesamt.
00:22:13
Speaker
War auch eine interessante Zeit.
00:22:16
Speaker
Der Hörimplantatsbereich ist dann nochmal wirklich was komplett anderes.
00:22:20
Speaker
Und da habe ich dann wirklich gedacht, aha, ich habe immer gesagt, ein Hörimplantat trägt jemand, der wirklich taub ist und gar nichts mehr hören kann.
00:22:27
Speaker
Und jetzt mit den zwei Jahren Erfahrung oder auch mit diesen Studien, die man da mitbekommt, wo ein CI deutlich besser abschneidet als ein Hörgerät, habe ich meine Meinung halt auch nochmal komplett geändert, die ich aber vorher gar nicht wusste.
00:22:40
Speaker
Also mir war das gar nicht so bewusst,
00:22:42
Speaker
was eigentlich ein Implantat an Lebensqualität geben kann im Verhältnis zum Hörgerät, was einfach irgendwann an die Grenzen stößt.
00:22:49
Speaker
Und da, das ist auch so ein, ich sage jetzt mal, Aufklärungsarbeit oder noch ein Bewusstsein dafür zu schaffen, was teilweise noch nicht so krass ausgeprägt ist in der Branche.
00:23:00
Speaker
Weil die beste Hörlösung ist manchmal kein Hörgerät und das muss noch mehr in die Köpfe rein, weil es einfach ein komplett anderer Hörverlust ist.
00:23:08
Speaker
Und da weiß ich auch nicht, inwiefern das jetzt in Lübeck auch dann wirklich gelernt wurde, sage ich mal.
00:23:15
Speaker
Also da ist auch noch ein weiter Weg, weil die Menschen denken halt, ich brauche ein stärkeres Hörgerät und nochmal ein stärkeres Hörgerät und nochmal, aber eigentlich verstehen sie gar nicht mehr.
00:23:25
Speaker
Und da kommt das Hörimplantat ins Spiel.
00:23:28
Speaker
Und ich glaube, da ist auch noch viel Aufklärungsarbeit.
00:23:32
Speaker
Ich kann mir aber auch vorstellen, also so wie ich das jetzt momentan mitbekommen habe, ich kenne wenige Akustiker, die auch dann quasi mit Kochlea irgendwie dann zusammenarbeiten oder dahin weiterempfehlen, weil das eine ist ja natürlich, jeder Akustiker hat das Ziel, Menschen zu helfen.
00:23:52
Speaker
Das mal als Basis.
00:23:55
Speaker
Aber auf der anderen Seite natürlich ist auch das wirtschaftliche Interesse da.
00:24:01
Speaker
Natürlich.
00:24:01
Speaker
Muss auch gegeben sein, sonst funktioniert das nicht, sonst kann man keinem helfen.
00:24:06
Speaker
Jetzt würde mich dabei mal interessieren, ich weiß auch nicht, ob du selbst das weißt oder vielleicht Klaus, wie ist das denn, wenn man zum Beispiel mit euch irgendwie zusammenarbeitet?
00:24:18
Speaker
Mal rein wirtschaftlich gesehen, was hat der Akustiker davon?
00:24:21
Speaker
Also es gibt unterschiedliche Modelle von Klaus.
00:24:25
Speaker
Ich sage jetzt mal ganz banal, ich will mich eigentlich gar nicht um CI so richtig kümmern.
00:24:30
Speaker
Da gibt es ein Lead-Sharing-Modell als Beispiel mit der ProAuris.
00:24:34
Speaker
Das heißt, der Akustiker muss einen Vertrag mit ProAuris haben, kriegt von uns zwei Hörgeräte, Leads, also dass er direkt zwei Hörgeräte verkaufen kann, ganz banal gesprochen.
00:24:45
Speaker
Und dafür kriegen wir einen CI-Patienten nach CI-Indikation zurück.
00:24:49
Speaker
Das ist ein Modell, wenn er sagt, ich habe hier keine Mitarbeiter, ich kann das Thema nicht so ausrollen, ist schwierig, dann bieten wir halt dieses ProAurus-Modell an.
00:24:57
Speaker
Also sprich, damit ich das richtig verstehe, das heißt, es gibt einen Lead-Tausch sozusagen.
00:25:02
Speaker
Genau.
00:25:02
Speaker
Also wir haben in Kooperation mit ProAurus, ihr habt jemanden, der ein Hörgerät benötigt, einfach weil die Indikationen oder die Voraussetzungen für ein Kochlea-Implantat nicht gegeben sind.
00:25:14
Speaker
Und andersrum dann, okay, dafür tauschen wir quasi.
00:25:19
Speaker
Genau.
00:25:20
Speaker
Ja, und die Akustiker, die jetzt einen Vertrag mit ProAus haben, die bezahlen ja einen bestimmten Preis dann für den Online-Hörgeräte-Lead, sage ich jetzt mal.
00:25:28
Speaker
Und dann haben sie auch den direkten Benefit von uns.
00:25:30
Speaker
Ah ja, okay, im Wert von XY habe ich jetzt zwei Geräte.
00:25:33
Speaker
Dann gebe ich einen ab, den ich auch wirklich in Anführungsstrichen nicht mehr weiterhelfen kann.
00:25:37
Speaker
Oder wo ich einfach sehe, die Person ist vielleicht auch in regelmäßigen Abständen hier und ist eigentlich nicht zufrieden.
00:25:43
Speaker
Deswegen, also das ist sozusagen der Start bei Akustikern, die sagen, ich habe da jetzt nicht so den Fokus drauf, kann ich auch nicht, weil mein Hauptgeschäft sind Hörgeräte und da habe ich genug Kunden, damit bin ich ausgelastet.
00:25:56
Speaker
Und dann gibt es natürlich noch die Kooperationsmöglichkeit in Form von Verträgen.
00:26:01
Speaker
Da braucht man natürlich dann aber auch einmal einen Kooperationsvertrag mit der Klinik.
00:26:05
Speaker
Also da muss ich wirklich sagen, ich will hier lokal in dem Netzwerk mit HNO, mit Klinik zusammenarbeiten und das Aftercare machen sozusagen, also die Nachsorge.
00:26:15
Speaker
So, und da ist es so, ich weiß, die Akustiker sind es gewohnt, wenn sie jetzt irgendwie Hörgeräte einkaufen, dass sie direkt einen Discount kriegen oder direkt profitieren.
00:26:24
Speaker
Bei dem Konzept ist es wirklich strategisch langfristig gedacht.
00:26:27
Speaker
Das heißt, ich profitiere in fünf Jahren von einem Upgrade,
00:26:31
Speaker
Und nicht direkt und unmittelbar.
00:26:33
Speaker
Ich kann aber dann in dem ersten Jahr auch Beratungsdienstleistungen etc.
00:26:37
Speaker
abrechnen.
00:26:38
Speaker
Also das ist dann aber schon für die Akustiker, die wirklich in das Business CI auch einsteigen wollen und sich dann näher mit beschäftigen wollen.
00:26:47
Speaker
Und davon haben wir in Deutschland 500 Akustiker, die das so betreiben und die da ernsthaft stärker rein wollen.
00:26:54
Speaker
Immerhin.
00:26:55
Speaker
Es ist ja halt auch eine Differenzierung.
00:26:57
Speaker
Also es ist halt auch ein Thema, was vielleicht nicht unbedingt die großen Ketten in der Form so
00:27:01
Speaker
machen können und das ist vielleicht auch noch form um sich da irgendwie abzuheben dass man halt von start des hörverlustes starken hörverlust quasi alles abdecken kann braucht es da weitere ausbildung oder oder sehr nahe oder sonst ja ja es gibt es aus nur grob ja also wenn jetzt jemand sagt er möchte mit uns zusammenarbeiten ist natürlich eine ci schulung dann auch über über unser
00:27:28
Speaker
System oder über unsere Themen abdecken, sage ich mal.
00:27:33
Speaker
Ich weiß, es gibt den CI-Akustiker auch in Lübeck.
00:27:36
Speaker
Ich bin ja jetzt nicht in der Tiefe drin, also es gibt da schon Weiterbildungsmöglichkeiten.
00:27:41
Speaker
Es ist aber halt wirklich, ja, also was man dann mitbekommt, es ist halt wirklich nicht bei jedem so tief verankert, wie es vielleicht sein sollte, weil wenn ich dem Patienten nicht die richtige Hörlosung gebe,
00:27:54
Speaker
das ist ja auch nicht gut für mich als Akustiker.
00:27:56
Speaker
Wenn jemand jetzt sagt, er ist nicht zufrieden, hat jetzt ein teures Gerät bezahlt, aber eigentlich versteht er nicht und erzählt das drei Leuten weiter, ist das ja halt auch keine gute Reputation für den Akustiker.
00:28:07
Speaker
Und da glaube ich, ist es wichtig, wirklich da im Netzwerk zu arbeiten und auch wirklich sich da die Kompetenz anzueignen, weil es einfach nochmal ein anderer Schritt ist.
00:28:17
Speaker
Natürlich ist es nicht wie beim Hörgerät, ich teste das aus und dann entscheide ich mich, sondern es ist wirklich eine Operation, es ist ein Eingriff.
00:28:24
Speaker
Wo dann viele auch erst mal zurückschränken und sagen, oh, ich möchte jetzt nicht was Falsches empfehlen.
00:28:29
Speaker
Also da sich schlau zu machen, die Aufklärung, Entschuldigung, kann ich auf jeden Fall empfehlen, weil es einfach nochmal den Horizont erweitert.
00:28:36
Speaker
Aber da muss man natürlich zu bereit sein.
00:28:39
Speaker
Das liegt an der Strategie des Akustikers.
00:28:41
Speaker
Aber das will.
00:28:42
Speaker
Ja, aber das ist ja, ich sag mal, auch übergreifend.
00:28:45
Speaker
Also ja.
00:28:45
Speaker
Es ist ja ganz egal, in welcher Branche.
00:28:47
Speaker
Du hast eine gewisse Ausbildung und du bist auf diesem Stand.
00:28:50
Speaker
Und dann gibt es aber viele Fachbereiche, viele Fachthemen innerhalb dessen, was aber nicht die Grundausbildung einfach beinhaltet.
00:29:00
Speaker
Deswegen gibt es ja auch zum Beispiel den Meister, wo da einfach noch mehr drin ist.
00:29:04
Speaker
Oder weitere Module, die man dann optional dann eben auch noch sich weiterbilden kann.
00:29:10
Speaker
Ob es auch im Ausland ist.
00:29:11
Speaker
Wir hatten ja auch jemanden zu Gast, der dann im Ausland studiert hat, in den USA.
00:29:14
Speaker
Ja.
00:29:15
Speaker
Ja.
00:29:35
Speaker
wo man sich wirklich intensiv mit beschäftigen kann und zu einem gewissen Maß dann auch sollte, meiner Meinung nach, dass man wirklich, ja, wie du auch schon gesagt hast, den Kunden auch wirklich individuell so gut es geht auch beraten kann und dieser Person helfen kann aufgrund der Thematik, die halt gerade besteht und nicht, ähm,
00:30:02
Speaker
Ich nenne gern so das Beispiel aus der generellen Ärztebranche.
00:30:07
Speaker
Wenn du halt zu einem Chirurgen gehst, der wird dir keine Nahrungsergänzung empfehlen, um das Problem zu beheben.
00:30:16
Speaker
Der überlegt sich in seinem Werkzeugkasten, was kann er dir anbieten.
00:30:21
Speaker
Und ein Allgemeinarzt hat dann halt Allgemeinwissen, aber schickt einen dann halt weiter zum Spezialisten.
00:30:26
Speaker
Und das ist ja dann quasi auch...
00:30:30
Speaker
Ähnlich, würde ich es mal behaupten.
00:30:35
Speaker
Tinnitus ist, finde ich, ein sehr spezielles Thema.
00:30:40
Speaker
Das ist ein schwieriges Thema, weil viele was versuchen.
00:30:43
Speaker
Dann geht es vom Akustiker teilweise zur Tinnitus-Klinik, teilweise zum Psychologen, teilweise Akupunktur etc.
00:30:51
Speaker
Es ist nicht so einfach.
00:30:54
Speaker
Bei den CI ist es so, wenn die CI-Indikation vorliegt, dann weiß man,
00:30:59
Speaker
dass ein CI helfen kann.

Vorteile von Cochlea-Implantaten vs. Hörgeräten

00:31:01
Speaker
Und die CI-Indikation ist auch in vielen Köpfen noch falsch.
00:31:03
Speaker
Die meisten sagen immer WHO4.
00:31:06
Speaker
Es ist aber gar nicht WHO4.
00:31:07
Speaker
WHO4 wird dann gesagt, ja, ja, da habe ich aber nur ein, zwei in meiner Datei.
00:31:11
Speaker
Nein, die CI-Indikation, da geht es um das Einsilberverstehen in Ruhe bei 65 dB im Freifeld.
00:31:19
Speaker
Und das Sprachverstehen ist damit, ich sage jetzt mal, ist das wichtigste Indikator.
00:31:27
Speaker
und nach diesem Freiburger.
00:31:30
Speaker
Und das haben viele gar nicht so drauf.
00:31:33
Speaker
Also wenn man dann auf der Euha fragt, wie ist nochmal die CI-Indikation, da war ich teilweise erschrocken, weil die meisten das nicht wussten, wie man das feststellt.
00:31:43
Speaker
Und da, ja, da glaube ich, ist auf jeden Fall wichtig, dieses Wissen sich in Erinnerung wieder zu rufen, weil der Patient mit dem Hörgerät einfach nicht weiterkommt.
00:31:57
Speaker
Genau das habe ich mir aufgeschrieben, Marina, also jetzt gerade während des Gesprächs, weil es ist wirklich so, ich denke, bei CI gibt es zwei Dinge, die halt, glaube ich, übergeordnet stehen.
00:32:05
Speaker
Einmal die Aufklärungsarbeit und wirklich in beide Richtungen, und zwar Richtung Endkunde, aber auch Richtung Akustiker, weil was du sagst, das kann ich nur bestätigen.
00:32:13
Speaker
Also ich bin Akustiker und mein Wissen zu CI ist wirklich sehr rudimentär und es ist wirklich so, dass ich vor zehn Jahren gesagt hätte, Operation, würde ich mir überlegen,
00:32:25
Speaker
Heute habe ich über sehr, sehr viele CI-Träger auch kennengelernt.
00:32:28
Speaker
Ich war im letzten Jahr bei einer Veranstaltung von Fabian Böhm, der sein Jubiläum gefeiert hat und der ist ja auch sehr starker CI-Akustiker.
00:32:36
Speaker
Übrigens gründlich jemand, der auch über sehr kreative Wege geht und da waren halt auch unglaublich viele CI-Träger da.
00:32:42
Speaker
Und dann kommt man halt in so einem Tag mal ins Gespräch und durchweg positiv.
00:32:47
Speaker
Und das sind einfach so Dinge, wo man eben wirklich auch Wissen braucht, weil ich argumentiere mittlerweile so, wenn ich jetzt einen Aktionstag habe und da vielleicht dann mal Kunden mich auch ansprechen auf das Thema CI, bin ich überlegen.
00:33:01
Speaker
Ich kann nur aus meiner Sicht sagen, dass es ein hochspannendes Thema ist, wo ich sehr, sehr viele zufriedene Menschen jetzt kennengelernt habe.
00:33:08
Speaker
Und dass es eben dann sinnvoll ist, zu einem dieser 500 spezialisierten Akustikern in Deutschland zum Beispiel zu gehen und sich da dann intensiv beraten zu lassen.
00:33:16
Speaker
Weil mir persönlich auch viele Infos fehlen.
00:33:18
Speaker
Und ganz ehrlich, ich hätte es nur mich jetzt die Frage gestellt, was ist CI-Indikation?
00:33:22
Speaker
Ich hätte es nicht beantworten können.
00:33:25
Speaker
Das ist das eine.
00:33:26
Speaker
Und das zweite ist, wir müssen auch Ängste abbauen, weil du es ja vorhin gesagt hast, das ist ein operativer Eingriff.
00:33:31
Speaker
Das ist natürlich schon auch ein Schritt, den man sich sicherlich dann sehr intensiv überlegt.
00:33:37
Speaker
Aber wenn man, wie du sagst, eigentlich nahezu eine Garantie hat, weil man weiß, man kann damit helfen im Vergleich zu anderen Dingen, ist es durchaus etwas, wo wirklich noch mehr Aufklärungsarbeit, um mich da zu wiederholen, notwendig ist.
00:33:50
Speaker
Also was wirklich total spannend war, ich war jetzt, ich glaube, bei vier oder fünf OPs einfach mal dabei und habe mir das mal angeguckt, weil ich das wissen wollte.
00:34:01
Speaker
Und ich meine, das ist eine Routine-OP, die geht ungefähr eine Stunde und ich finde es einfach auch krass, also als Wunder, dass es das so gibt.
00:34:13
Speaker
Dass man dann halt, also diese Cochlea ist ja so, ich glaube den 19.
00:34:19
Speaker
Monat, ich hoffe, ich habe es jetzt richtig gesagt, oder 16. oder 19.
00:34:22
Speaker
Monat komplett ausgebildet und die wächst dann ja nicht mehr.
00:34:26
Speaker
Und dass dann quasi in diese Hörschnecke eine Elektrode eingeführt wird und man dann danach durch diese elektrische Stimulation wieder hören kann, das finde ich schon echt cool.
00:34:37
Speaker
Also so und ja,
00:34:40
Speaker
Mit dem Hörgerät, du kannst dann zwar die stärkste, also wir wollen jetzt bewusst diese Power-Hörgerätträger angehen, also wirklich die mit der höchsten Verstärkung.
00:34:49
Speaker
Weil die haben meistens, dass sie strugglen beim Thema Sprachverstehen.
00:34:55
Speaker
Und da kommt ein Hörgerät dann nicht mehr weiter, es kommt an die Grenzen.
00:34:59
Speaker
Und da hat man jetzt bei den CI-Trägern, mit denen man sich dann unterhält, die sagen auch, ja, das Hörgerät konnte mir das nicht mehr geben.
00:35:06
Speaker
Ich habe Jahre damit rumgehampelt, in Anführungsstrichen.
00:35:09
Speaker
Und ich bin froh, dass ich jetzt dieses CI habe, weil jetzt ist es klar, der Aufwand mit der Reha ist aufwendiger und man muss es wieder in Ruhe lernen und Geduld haben.
00:35:18
Speaker
Aber ich verstehe jetzt deutlich besser.
00:35:21
Speaker
Und das finde ich sehr interessant, weil die gesamte Hörgerätebranche geht auf gutes Sprachverstehen in anspruchsvollen Hörumgebungen.
00:35:29
Speaker
Und da denke ich mir, naja, also wenn es wirklich diese Power-Kategorie ist, da sind viele, wo das dann einfach nicht erfüllt wird mit einem Hörgerät.
00:35:37
Speaker
Ja, also sehr interessant.
00:35:39
Speaker
Das habe ich aber vorher auch gar nicht so gesehen, Klaus.
00:35:42
Speaker
Wenn man dann in dieser Hörgeräte-Welt ist, das kriegt man gar nicht mit.
00:35:45
Speaker
Da denkt man auch wirklich, das ist wirklich nur für Schwersthörige.
00:35:47
Speaker
Und ja, und jetzt, wo ich mich damit beschäftigt habe, wir haben ja einen Research-Bereich und dann habe ich mich mit den Kollegen in der Gruppe an einen Tisch gesetzt und habe gesagt, okay, es gibt so und so viele Studien, jetzt sagt mir doch mal, wo ist das CI denn, performt das denn besser als ein Hörgerät?
00:36:03
Speaker
Was sind denn da die Evidenzen, die Grundlagen?
00:36:07
Speaker
Und
00:36:08
Speaker
Ja, daraufhin haben wir halt jetzt eine Kampagne entwickelt, die heißt, das beste Hörgerät ist manchmal keins oder manchmal kein Hörgerät.
00:36:15
Speaker
Und die gehen genau auf diese Evidenzen ein.
00:36:18
Speaker
Und das ist total interessant, weil das war mir vorher nicht so bewusst.
00:36:23
Speaker
Und deswegen ist das auch so eine, ich sage es jetzt mal so, es ist so eine Art Mission, da auch Akustiker drüber aufzuklären.
00:36:31
Speaker
Ja, definitiv.
00:36:32
Speaker
Finde ich geworden.
00:36:33
Speaker
Weißt du, was mir jetzt gerade passiert,
00:36:37
Speaker
ja, einfach immer mehr bewusst wird.
00:36:40
Speaker
Also ich habe ja eingangs irgendwann so bei fünf oder zehn Minuten gefragt, warum du vielleicht empfohlen wurdest, in die Richtung und ich tue mich auch schwer, das für mich selbst dann zu beantworten.
00:36:51
Speaker
Aber wenn ich das jetzt mal, ja, so ein bisschen die letzten Minuten vor allem auch rückblicke, du beschäftigst dich wirklich mit dem Thema, wofür du Marketing betreiben sollst und
00:37:07
Speaker
auch wenn es eigentlich selbstverständlich sein sollte, jetzt gehen wir mal, also gehen wir mal, ich möchte langsam mal in den Switch Richtung Marketing auch gehen, aber wenn jetzt zum Beispiel ein Akustiker oder auch eine Firma, ist ja ganz egal wo, aber wir bleiben mal in der Branche, ein Akustiker eine Firma beauftragt, Marketing für einen
00:37:25
Speaker
Ja.
00:37:47
Speaker
mehr oder weniger, ich würde sagen sogar weniger zwangsweise damit beschäftigt.
00:37:51
Speaker
Du bist mit Klaus auf Touren gegangen.
00:37:55
Speaker
Du hast dich jetzt in den OP-Saal mitgestellt, hast es begleitet.
00:37:58
Speaker
Das finde ich wirklich klasse.
00:38:00
Speaker
Dadurch kannst du natürlich im Marketing viel genauer kommunizieren.
00:38:06
Speaker
Du hast jetzt ein Gefühl dafür entwickelt, wie schwierig ist so eine Operation.
00:38:11
Speaker
Ja gut, es ist Routine.
00:38:13
Speaker
Es ist nichts Schlimmes.
00:38:14
Speaker
Und du kannst es jetzt viel besser transportieren.
00:38:17
Speaker
Und ich glaube, das ist etwas, was dich dann auch entsprechend ausmacht, dass du dich
00:38:24
Speaker
nicht zwangsweise damit auseinandersetzt, sondern wirklich aus purem Interesse.
00:38:29
Speaker
Und das dient natürlich dann auch letztendlich dem Marketing und auch den Kampagnen, die du dann mitentwickeln kannst.
00:38:37
Speaker
Und ich glaube, dann so geschieht halt ein viel, viel größeres Miteinander.
00:38:41
Speaker
Ja, also es ist, ja, also
00:38:47
Speaker
Es ist halt spannend, sich damit zu beschäftigen, weil man eigentlich denkt, wenn man dann schon mehrere Jahre in der Branche ist, man kennt eigentlich schon alles.
00:38:54
Speaker
Da merkt man halt in dem Moment, das ist ja gar nicht so.
00:38:59
Speaker
Wir haben jetzt in Deutschland 5.500 von diesen CI-OPs im Jahr und es sind 100 Kliniken, die sich auf CI spezialisiert haben.
00:39:09
Speaker
Das Potenzial ist aber eine Million.
00:39:11
Speaker
Das Potenzial in dieser CI-Indikation ist deutlich höher und
00:39:16
Speaker
die Mehrheit ist falsch versorgt, die eigentlich schon dafür in Frage kommen.
00:39:20
Speaker
Und das ist halt irgendwie echt interessant.
00:39:22
Speaker
Also wir gehen jetzt zum Beispiel vor Marketing in zwei Wochen auch in Welt der Wunder, wo wir einmal mit der Universitätsklinik Marburg mit einem Versorgten die Geschichte erzählen, wie der von Hörgerätern zu dem CI gekommen ist.
00:39:41
Speaker
um da nochmal aufzuklären auch.
00:39:42
Speaker
Und auch, dass die Krankenkassen bei dieser CI-Indikation das komplett übernehmen, das wissen viele gar nicht.
00:39:49
Speaker
Also es sind noch so viele Themen, wo ich mir denke, ja, da muss man halt, das kannst du auch nicht in 30 Sekunden erklären.
00:39:56
Speaker
Deswegen hatte ich am Anfang gesagt, dieses Thema kannst du nicht kurz erklären.
00:40:00
Speaker
Ja, das ist eine Aufklärung auf voller Linie.
00:40:05
Speaker
Und wir haben in Deutschland 60 ehrenamtliche, wir nennen das Hörparten,
00:40:10
Speaker
die anderen Menschen auch darüber informieren, weil ich kann nicht sagen, wie es ist mit dem CI, weil ich das nicht habe.
00:40:15
Speaker
Aber die, und das ist unterschiedlichste Altersgruppen.
00:40:21
Speaker
Vor einem Jahr haben wir 40 Jahre CI-Therapie in Deutschland gefeiert.
00:40:25
Speaker
Und das war eigentlich auch sehr schön, weil wir immer im Schnitt, da waren wir in vier Städten, 150 bis 200 Versorgte dabei hatten.
00:40:33
Speaker
Und das war sehr interessant zu sehen, weil dann auch die Hörgeräteträger mal direkt zu den Personen gegangen sind und gefragt haben.
00:40:38
Speaker
Klar, wir sind der Hersteller, wir wollen ja in Anführungsstrichen kaufen.
00:40:41
Speaker
Ja, aber wenn du dich selbst lobst, ist immer schwieriger.
00:40:44
Speaker
Genau.
00:40:44
Speaker
Und das ist auch sehr, sehr wertvoll, weil wir auch anbieten, dass man sich direkt vernäpfen kann mit diesen Hörpaten, weil die die Situation nachvollziehen können.
00:40:54
Speaker
Okay.
00:40:54
Speaker
Und das ist halt authentisch.
00:40:56
Speaker
Ich hatte ja eingangs auch im Vorgespräch kurz angesprochen, dass mir die Storys sehr gut gefallen, die ihr auf eurer Webseite habt.
00:41:02
Speaker
Also wirklich die Videos von Menschen, die halt entsprechend auch
00:41:08
Speaker
Koch, Lea, Träger und Trägerinnen sind.
00:41:11
Speaker
Und das ist viel wirkungsvoller, so etwas, als sich dann hinzustellen als Marketingchefin, um zu sagen, wir sind die Besten.
00:41:20
Speaker
Ja.
00:41:22
Speaker
Finde ich toll.
00:41:23
Speaker
Auch ich arbeite sehr, sehr gerne mit Rezensionen, Testimonials, Empfehlungen, sowas auf die Art und Weise.
00:41:30
Speaker
Und das beste Marketing ist sowieso eine persönliche, mündliche Empfehlung.
00:41:34
Speaker
Zu sagen, hier, mach das, das ist das Beste, was ich gemacht habe, wird auch dir helfen.
00:41:39
Speaker
Und das hilft auch dann häufig, gerade wenn es dann halt, ja, es ist eine Operation und auch wenn sie so wie mir scheint, ja, also sehr wenig, ich sag mal, invasiv ist und vom Risiko recht gering, es ist was anderes, eine Herz-OP oder das, wobei auch Herz-Operationen heutzutage Routine sind, ja, ja.
00:42:01
Speaker
Ja, also die hätte ich mir nicht angeguckt, wenn es zu blutig wird.
00:42:06
Speaker
Aber das ist wirklich jetzt, das ist einigermaßen, also ich hatte da auch Respekt vor mir das anzugucken.
00:42:11
Speaker
Aber es war jetzt nicht so schlimm.
00:42:14
Speaker
Also es war eher interessant, weil das war dann, ich war in Erlangen als Beispiel und dann hatte man so eine 3D-Brille auf mit einem Bildschirm und dann hat der Chirurg dann erklärt,
00:42:24
Speaker
die OP.
00:42:25
Speaker
Das fand ich total interessant.
00:42:27
Speaker
Also man konnte dabei sogar dann quasi zuschauen.
00:42:29
Speaker
Ja, genau.
00:42:30
Speaker
Man konnte zuschauen über den Bildschirm und dann, ich meine, okay, wo ist jetzt der Knochen und das runde Fenster und das ovale Fenster etc.
00:42:36
Speaker
Ich bin ja jetzt da anatomisch, ich habe da nichts groß gesehen, wenn man keine Ahnung hat.
00:42:43
Speaker
Aber es war halt sehr interessant.
00:42:45
Speaker
Und dann halt diese Elektrode, die dann da eingesetzt wird.
00:42:48
Speaker
Also
00:42:49
Speaker
Ja, Wahnsinn.
00:42:51
Speaker
Also ein Hörgerät anzupassen ist auch spannend, aber das war jetzt nochmal eine Dimension, die definitiv spannender war, fand ich nochmal.
00:43:00
Speaker
Und die unzureichende Verstärkung der Hörgeräte, das kann man sich ja vorstellen, wenn man irgendwann immer noch mehr reinpackt, immer noch mehr packt, die verstehen halt nichts mehr.
00:43:11
Speaker
Also es kommt an die Grenze.
00:43:12
Speaker
Und das ist halt irgendwie so, eigentlich ist das logisch, aber...
00:43:16
Speaker
Richtig mit beschäftigt hatte ich mich da vorher natürlich auch nicht.
00:43:19
Speaker
Okay.
00:43:20
Speaker
Dann, ja, mich würde es mal interessieren, aus marketingtechnischer Sicht oder generell sowieso, was das angeht.
00:43:27
Speaker
Also du bist dann zu Kochlea gekommen und auch hier wieder im Endeffekt die Frage,
00:43:33
Speaker
Also ich selbst, wenn ich sage, ich bin so kleine Video- und Website-Marketing-Agentur, ich gucke mir dann natürlich immer den Stand jetzt an und überlege mir, kann ich da überhaupt etwas verbessern?
00:43:44
Speaker
Kann ich da helfen?
00:43:45
Speaker
Habe ich da Ideen?
00:43:46
Speaker
Und es kommt auch vor, dass ich sage, hey, das ist auf so einem guten Stand.
00:43:50
Speaker
Ich glaube, mich braucht ihr nicht.
00:43:51
Speaker
Macht mal lieber das, geht woanders hin.
00:43:54
Speaker
Und mit dem gleichen Blick bist du ja wahrscheinlich auch irgendwie so an die Sache gegangen.
00:43:58
Speaker
Hast gesagt, okay, hier kocht der.
00:44:00
Speaker
Damals, ich
00:44:01
Speaker
ich gehe jetzt mal von aus, auch damals schon Marktführer?
00:44:03
Speaker
Ja.
00:44:05
Speaker
Okay.
00:44:05
Speaker
Also wir haben über 60 Prozent Marktanteil in Deutschland und weltweit sind wir Marktführer.
00:44:11
Speaker
Ja, siehst du.
00:44:12
Speaker
Machen wir zu wenig drauf aufmerksam, wenn ich ehrlich bin.
00:44:16
Speaker
Ja, also hier an dieser Stelle.
00:44:19
Speaker
Aber eben, also dann hast du dir sicherlich auch die Frage gestellt, was kann ich denn da noch mit reinbringen?
00:44:26
Speaker
Und erzähl mal, wie war da der Stand und was hast du direkt gesagt hier?
00:44:29
Speaker
Das, das, das.
00:44:30
Speaker
Also ich glaube, die Grundlage von allem ist definitiv die CI-Indikation.
00:44:36
Speaker
Die CI-Indikation nochmal aufzuzeigen, aufzumalen und zu sagen, daran erkennst du, das ist ein CI-Kandidat.
00:44:41
Speaker
Und das ist nicht WHO4.
00:44:43
Speaker
Ich glaube, das ist erstmal was, wo ich denke, das müssen wir immer wiederholen.
00:44:46
Speaker
Und das ist nicht nur bei dem Akustiker, das ist ehrlicherweise auch bei dem HNO-Arzt.
00:44:50
Speaker
Weil der HNO-Arzt hat ja auch nur fünf Minuten, um seine Patienten durchzuschleusen und muss das auch erkennen.
00:44:55
Speaker
Also auch da sind wir aktiv.
00:44:58
Speaker
Dann
00:45:00
Speaker
ist es eine Zusammenarbeit im Netzwerk.
00:45:02
Speaker
Das heißt, wenn der Akustiker nicht mit der Klinik spricht, die Klinik nicht mit dem Akustiker und nicht mit dem HNO, also die hängen einfach alle zusammen, weil der Patient wird zwischen diesen Parteien hin und her geschoben.
00:45:12
Speaker
Ich sage jetzt mal ganz banal.
00:45:13
Speaker
Das heißt, je besser die informiert sind und Bescheid wissen, umso besser auch für den Patienten, dass er die richtige Lösung bekommt.
00:45:21
Speaker
Und das ist echt eine große Aufgabe, weil wir als Hersteller natürlich auch dazwischen hin und her
00:45:26
Speaker
rotieren, weil es dann oft ist, was weiß ich, die Klinik sagt, der Akustiker kann nicht nach meinen Standards hier messen und so weiter.
00:45:35
Speaker
Und ich sage ja, haben Sie sich denn mal mit dem Akustiker unterhalten?
00:45:37
Speaker
Haben Sie sich denn mal an einem Tisch gesetzt und gesagt, was Sie da, wie Sie sich das vorstellen?
00:45:41
Speaker
Weil ja, also da findet dann das Gespräch zwischen dem Hersteller statt und nicht zwischen den Parteien.
00:45:48
Speaker
Und diese Hörmesse, die wir da letztes Jahr hatten, wir waren in Hamburg auf der Rennbahn,
00:45:54
Speaker
Da waren wir in München, in Siegburg und in Hamburg, München, Berlin, ach ja, Berlin noch in der VW-Location.
00:46:04
Speaker
Und da war das Netzwerk zusammen in einem Raum.
00:46:06
Speaker
Und dann hat man dann mitbekommen, dass der Akustiker mit seinen Patienten, also mit den Hörgeräteträgern, zur Klinik rübergegangen ist.
00:46:12
Speaker
Und da gab es dann auf einmal diesen Austausch.
00:46:15
Speaker
den es normalerweise in der Praxis ja nicht gibt.
00:46:17
Speaker
Alle Parteien haben Stress, ein Kunden oder einen Patienten nach dem nächsten.
00:46:22
Speaker
Man kriegt teilweise auch gar nicht mit, woher kommt denn der Patient überhaupt?
00:46:25
Speaker
Und da hat man es dann auch live auf diesem Event, konnte man sich dann austauschen.
00:46:29
Speaker
Ich glaube, dieser Austausch ist wichtig, dass dieses Netzwerk das wirklich versteht und dass das aufgeklärt wird.
00:46:40
Speaker
Und natürlich hat der Akustiker natürlich auch ein Interesse daran, dass der HNO
00:46:46
Speaker
neue Hörgeräte Kunden schickt.
00:46:47
Speaker
Das heißt, es ist ja auch irgendwo, profitiert ja jeder in diesem Netzwerk.
00:46:51
Speaker
Das ist halt wichtig.
00:46:53
Speaker
Und das ist halt wirklich herausfordernd.
00:46:54
Speaker
Also es ist keine einfache Aufgabe, es ist eine große Aufgabe.
00:46:57
Speaker
Ja, sicher.
00:46:58
Speaker
Dann kommt ja noch das Thema Zeit ganz, ganz groß in der Branche mit ins Spiel, auch übergreifend.
00:47:03
Speaker
Also Kliniken haben keine Zeit, Künstler haben keine Zeit, Ärzte haben keine Zeit und dann willst du die alle drei auch noch zusammenbringen.
00:47:11
Speaker
Ja, genau.
00:47:12
Speaker
Und da ist es genau das Gleiche auch beim HNO.
00:47:14
Speaker
Der muss natürlich auch Abrechnungsmöglichkeiten haben, wenn es um das Thema CI geht, weil wenn er mit der, ganz spannend, mit Nase, mit Hals mehr verdient, ein bisschen überspitzt, auch da ist viel Aufklärungsarbeit nötig und das ist
00:47:27
Speaker
Aber das macht das ehrlich gesagt auch sehr, sehr attraktiv und interessant.
00:47:31
Speaker
Weil es halt nicht so einfach ist, das zu lösen.
00:47:34
Speaker
Das Hörnetzwerk aus HNO, Akustiker und Kliniken weiter zu stärken und auszubauen.
00:47:42
Speaker
Die CI-Indikation erstmal in die Köpfe.
00:47:44
Speaker
Also die Klinik weiß es, würde ich mal sagen, aber der HNO und der Akustiker nicht jeder, sage ich mal ganz vorsichtig.
00:47:53
Speaker
Das waren so die zwei Hauptaufgaben, wo ich gedacht habe, das ist schon...
00:47:56
Speaker
Wenn wir da besser werden und da uns verbessern, ist das schon mal viel wert.
00:48:02
Speaker
Und dann wirklich diese Aufklärung direkt an die Zielgruppe.
00:48:05
Speaker
Du bist Hörgeräteträger, du hast das zweite, das dritte, das vierte Hörgerät, aber eigentlich verstehst du gar nicht besser, geh doch mal los, informier dich doch mal.
00:48:16
Speaker
Weil das wurde bisher auch noch nicht gemacht.
00:48:19
Speaker
Ja, und das ist halt immer so dieses Brücke schlagen zwischen, du bist ja versorgt und grundsätzlich möchte dein Akustiker dir helfen.
00:48:31
Speaker
Ja.
00:48:32
Speaker
Wenn dieser aber null interessiert daran ist, mit CI quasi auch zu arbeiten oder zusammenzuarbeiten oder eben dann zum Beispiel mit euch, dann
00:48:42
Speaker
Man möchte ja auch niemanden in die Pfanne hauen.
00:48:45
Speaker
Also ich sage mal, wie geht ihr das denn vielleicht an, genau dieses Thema Aufklärung beim Verbraucher, wo ihr wisst, ihr arbeitet ja sehr gerne mit den Akustikern zusammen und möchtet die nicht vergraulen, indem ihr sagt, dein Hörgerät ist nicht kacke.
00:49:01
Speaker
Ist richtig?
00:49:03
Speaker
Wie geht das denn sowieso an?
00:49:04
Speaker
Also das ist schon, wir sagen auch viel über Direct-to-Consumer, also Facebook, Instagram, dieses, manchmal ist das beste Hörgerät kein Hörgerät oder keins.
00:49:16
Speaker
Es ist ja so, vielleicht war der vor zwei Jahren noch mit dem Hörgerät richtig.
00:49:21
Speaker
Aber vielleicht hat sich innerhalb der zwei Jahre das dann nochmal so verschlechtert, dass das Hörgerät nicht mehr das ist.
00:49:26
Speaker
So und so würden wir das auch dem Akustiker gegenüber kommunizieren, dass er dann einfach seine Datei als Beispiel durchforstet, nochmal guckt, wer war da jetzt wirklich mit welchem Hörverlust und nach CI-Indikationen und lass uns doch mal einen Beratertag machen in der Filiale, wo die Kunden dann eingeladen werden.
00:49:42
Speaker
Dann nimmt man die Klinik dazu, die Ärztin oder Audiologen, der dazu informiert und klärt einfach auf über die Möglichkeit.
00:49:53
Speaker
Das heißt,
00:49:54
Speaker
Das Hörgerät war sicherlich die richtige Lösung bis zu einem bestimmten Zeitpunkt, aber jetzt vielleicht nicht mehr.
00:49:59
Speaker
Und die Akustiker, die einen Vertrag mit uns haben und das ernsthaft betreiben, ich würde mal sagen,

Warum richtige Hörlösungen entscheidend sind

00:50:04
Speaker
die wissen das.
00:50:04
Speaker
Also die würden sich jetzt, manchmal ist das beste Hörgerät kein Hörgerät oder keins, nicht angegriffen fühlen, weil sie einfach wissen, ja, wir haben es verstanden, wir praktizieren das.
00:50:14
Speaker
Es gibt aber vielleicht in der Branche noch Akustiker, die es vielleicht noch nicht so auf dem Schirm haben.
00:50:19
Speaker
Und da wollen wir auch bewusst ein bisschen aufrütteln, weil wenn wir nur
00:50:23
Speaker
ich sage es mal ganz banal, lieb und nett sagen, dann bleibt ja alles wie bisher.
00:50:27
Speaker
Das ist halt auch nicht richtig.
00:50:28
Speaker
Also wir wollen schon in den Dialog gehen mit den Akustikern und da auch aufklären, weil der Patient in unseren Augen die richtige Hörlosung braucht.
00:50:39
Speaker
Und wenn der Patient mit Hörgeräten noch gut versorgt ist und die CIN-Dikation nicht passt, ist das ja auch okay, ist ja auch gut.
00:50:47
Speaker
Also ihr habt ja auch das Ziel, genauso wie der Akustiker, den Menschen bestmöglich zu helfen.
00:50:52
Speaker
Und wenn ihr merkt, ja gut, die ist nicht da oder noch nicht vorhanden, die Indikation, dann werdet ihr jetzt auch nicht sagen, hier, Operation Pflicht, los geht's.
00:51:00
Speaker
Ja, genau, richtig.
00:51:01
Speaker
Also es ist ja nicht so, dass man jetzt jeden unter einen OP-Tisch legt und sagt, ja, dann machen wir jetzt eine OP.
00:51:06
Speaker
Sondern diese Indikation muss halt vorliegen.
00:51:08
Speaker
Ja gut, sonst wird auch nichts von der Krankenkasse übernommen.
00:51:10
Speaker
Ja, die sagt dann auch, also langsam ist ja ein bisschen gut.
00:51:14
Speaker
Und dieses jetzt mit Welther Wunder als Beispiel, wo wir reingehen, das ist jetzt irgendwie, ich glaube, 11 Minuten Beitrag, der jetzt in zwei Wochen läuft, da wird ja auch dieser ganze Ablauf nochmal erklärt.
00:51:24
Speaker
Da fängt man auch ganz normal an mit dem Hörverlust an.
00:51:27
Speaker
Und wann man an die Grenzen kommt.
00:51:29
Speaker
Und das ist erklärungsbedürftig, es ist nicht kurz erklärt.
00:51:34
Speaker
Und deswegen ist, glaube ich, gerade Social Media Videos,
00:51:39
Speaker
YouTube, das sind Blogs, wir haben auch einen eigenen Podcast von Kochlea, und da haben wir auch verschiedene Parteien, dann, was weiß ich, vom Arzt über Bereich Reha, über Versorgte, auch, ich glaube jetzt irgendwie knapp an die 20 Folgen, wo man auch zu dem Thema aufklärt, wo man sich einfach informieren kann.
00:51:59
Speaker
Also es muss halt mehr in die Gesellschaft rein, weil die Gesellschaft wird älter und das Thema Hören wird auch wichtiger.
00:52:08
Speaker
Und
00:52:09
Speaker
Ja, viele sagen dann, bin ich nicht zu alt dafür.
00:52:12
Speaker
Nee, bist du nicht.
00:52:13
Speaker
Wenn du die letzten Jahre, wenn du drei, vier, fünf Jahre noch mehr Lebensqualität hast, weil du wieder verstehst und wieder teilhaben kannst an der Gesellschaft, dann ist das...
00:52:24
Speaker
dann ist das für dich natürlich Lebensqualität.
00:52:27
Speaker
Ja, das spielt keine Rolle, das Alter.
00:52:29
Speaker
Wenn du jung bist und das benötigst, dann hast du das restliche Leben vor dir.
00:52:33
Speaker
Wenn du älter bist, dann hast du auch das restliche Leben vor dir.
00:52:36
Speaker
Und wenn man das besser gestalten kann, natürlich umso besser.
00:52:40
Speaker
Ja.
00:52:42
Speaker
Wenn ich jetzt Akustiker bin, ich höre hier zu und habe mich mit dem Thema jetzt vielleicht noch nicht so sehr beschäftigt, was wären denn so die ersten Wege, die du mir empfehlen würdest, damit ich für mich abklopfen kann, macht das für mich Sinn, mich weiter zu informieren oder dann sogar sozusagen mit einzusteigen auf die ein oder andere Art und Weise?
00:53:02
Speaker
Ja, also ich würde erst mal mich mit dem Vertriebsmitarbeiter, Außendienstmitarbeiter für meine Region austauschen.
00:53:11
Speaker
Das wäre sicherlich das Erste.
00:53:12
Speaker
Man kann sich natürlich auch die Informationen zu CI holen.
00:53:16
Speaker
Da geht man dann vielleicht über den Kundendienst oder Servicebereich oder Marketing, dass man sich einfach mal die Infos holt.
00:53:25
Speaker
oder auch auf der Webseite sich informiert.
00:53:27
Speaker
Das wären jetzt so die ersten Schritte, die ich machen würde.
00:53:30
Speaker
Also bestenfalls kenne ich jemanden, der bei Kochlea arbeitet und spreche den einfach mal an.
00:53:36
Speaker
Ja, okay.
00:53:37
Speaker
Also so würde ich es machen.
00:53:39
Speaker
Und wenn man Glück hat, dann kommt ein Weihnachtsmann zu einem Besuch.
00:53:45
Speaker
Ja, so eine Klaus-Mache haben wir jetzt nicht.
00:53:48
Speaker
Weiß ich auch nicht.
00:53:49
Speaker
Noch nicht.
00:53:49
Speaker
Ich habe es noch nicht mitbekommen.
00:53:51
Speaker
Jetzt wirst du es auf dem Schirm.
00:53:54
Speaker
Und was natürlich auch immer geht, ich meine, wenn ich jetzt in der Region bin, da ist eine Klinik, die sich auf CI spezialisiert, kann man sich da ja auch mal erkundigen.
00:54:04
Speaker
Und mal sagen, ja, wie viel CI ist
00:54:06
Speaker
Werden die eigentlich im Jahr mal operiert oder kann man sich das mal angucken?
00:54:09
Speaker
Oder vielleicht hat man auch schon ein, zwei Kunden in seiner Datei, die auch CI haben.
00:54:16
Speaker
Das finde ich auch immer eine sehr gute Idee.
00:54:18
Speaker
Es gibt ja auch Akustiker, die sagen, ich habe hier meine Kunden und mit denen werbe ich hier auch oder die lade ich auch ein zu Infotagen, die dann halt meine Hörgerätekunden auch informieren können.
00:54:29
Speaker
Weil ich kann es nicht, weil ich auch kein CIE habe.
00:54:31
Speaker
Also solche Sachen.
00:54:33
Speaker
Aber es ist halt, natürlich ist es mit Aufwand verbunden.
00:54:35
Speaker
Also ich würde lügen, wenn ich jetzt sagen würde, ja, das ist alles ganz einfach.
00:54:42
Speaker
Man muss schon bereit sein, sich damit beschäftigen zu wollen.
00:54:44
Speaker
Das ist, glaube ich, eine gute Grundlage.
00:54:46
Speaker
Ja, das auf jeden Fall.
00:54:47
Speaker
Du hast es jetzt zwei-, dreimal erwähnt, Beratetage, Infotage und so weiter.
00:54:50
Speaker
Und ich weiß auch, dass Klaus das Ganze ebenfalls dann auch als Dienstleistung anbietet.
00:54:55
Speaker
Und ihr habt das ja quasi gemeinsam im Endeffekt dann auch bei Starkey, nehme ich mal an, auch mal so zumindest in die Richtung geschoben.
00:55:03
Speaker
Und vielleicht können wir da oder könnt ihr beide da nochmal drauf eingehen, weil ich habe so einen Beratetag jetzt weder durchgeführt noch mitgemacht.
00:55:10
Speaker
Ich kann mir nur vorstellen, wie sowas abläuft.
00:55:12
Speaker
Aber im Endeffekt mal wirklich so, ich sage mal, den Kosten, was den Aufwand angeht, auch dann das Netzwerk zu aktivieren und so weiter und so fort und dann aber auch den Nutzen daraus.
00:55:23
Speaker
Einmal natürlich für die Kunden, aber dann im Endeffekt auch wirtschaftlich.
00:55:26
Speaker
Vielleicht, Klaus, möchtest du mal kurz damit einsteigen?
00:55:30
Speaker
Überhaupt die Grundidee von so einem Tag, warum man sowas macht und wie aus deiner Sicht so der Aufwand wirklich ist im Vergleich dann auch zum Nutzen?
00:55:39
Speaker
Ja, ist ein bisschen schwierig jetzt, weil ich glaube, der Beratertag, den die Firma Kochlea mit Marina gemeinsam anbietet, geht in eine ganz andere Richtung als die Dinge, die ich so anbiete.
00:55:48
Speaker
Was ich aber definitiv eben sagen kann, dass Endkunden es lieben, wenn sie einfach mit externen Experten auf deren Gebiet sich austauschen können.
00:55:57
Speaker
Weil eben dann eine neutralere Meinung oder eben auch vielleicht in manchen Bereichen ein tieferes Hintergrundwissen da ist.
00:56:03
Speaker
Und deswegen sollte vielleicht Marina mal ganz kurz erklären, wie denn so ein Beratertag abläuft.
00:56:07
Speaker
Denn ich kann das erstmal für mich so zusammenfassen.
00:56:10
Speaker
Es ist sehr komplex das Thema CI.
00:56:13
Speaker
Es geht natürlich jedem Akustiker und jeder Akustikerin draußen, die bestmögliche Lösung für ihre Kunden zu finden.
00:56:17
Speaker
Und davon gehe ich wirklich aus.
00:56:19
Speaker
Aber die kann eben auch über ein Hörgerät hinausgehen.
00:56:22
Speaker
Und da ist dann wieder der zweite Punkt, den wir heute oft thematisiert haben, Aufklärungsarbeit, die einfach extrem wichtig ist, damit man überhaupt das machen kann.
00:56:29
Speaker
Und jetzt wird es halt spannend für mich, weil ich habe mich da auch drüber informiert und habe da mit Jens Fendrick, auch ein gemeinsamer Bekannter von uns in der ARINA, ja auch lange drüber unterhalten.
00:56:40
Speaker
der auch ein Wegbegleiter von dir bei der Firma war.
00:56:43
Speaker
Und man muss da schon einfach sagen, es ist nicht nur ein erklärungsbedürftiges Produkt, sondern es ist eben auch ein sehr erklärungsbedürftiger Ablauf, um sich das Netzwerk aufzubauen, um da eben das Alleinstellungsmerkmal zu haben.
00:56:54
Speaker
Also man kann das wirklich nur durchziehen, wenn man wirklich sagt, jawohl, das ist meine Zielsetzung, was Differenzierung angeht, das ist mein Steckenpferd.
00:57:03
Speaker
Und dann muss man auch da wirklich einige Steinchen ins Rollen bringen.
00:57:06
Speaker
Nur dann, wenn man es geschafft hat,
00:57:08
Speaker
dann hat man wirklich eine zusätzliche Einnahmequelle, eine zusätzliche Außendarstellung.
00:57:14
Speaker
Weil wenn es halt aktuell gerade 500 Akustiker in Deutschland gibt und ich bin halt in meiner Region da gut aufgestellt, ja, dann kommen die Leute auch weitere Strecken gefahren.
00:57:21
Speaker
Das erst mal so vorab.
00:57:22
Speaker
Aber jetzt würde ich mich von dir noch kurz interessieren, wie läuft denn so ein Beratertag ab?
00:57:26
Speaker
Weil ich glaube, das geht in eine ganz andere Richtung und ich kenne den Tagesablauf jetzt auch nicht.
00:57:30
Speaker
Also es ist wirklich so, dass man...
00:57:33
Speaker
wie bei jedem anderen Aktionstag, wenn es jetzt um Bestandskunden geht, dass man erstmal ein Anschreiben rausschickt an den Kunden.
00:57:38
Speaker
So, und da steht dann drin, wir haben jetzt hier vielleicht eine neue Lösung, ich sage es jetzt ein bisschen leidenhaft, wir haben jetzt hier vielleicht eine neue Lösung, Sie sind schon lange mit Ihrem Hörgerät,
00:57:48
Speaker
unterwegs und vielleicht haben sie an der 100.
00:57:51
Speaker
Stelle Probleme mit dem Sprachverstehen, wir haben was Neues, können sich einfach informieren, wir haben einen Aktionstag, dann und dann.
00:57:57
Speaker
Da geht man jetzt noch gar nicht so tief auf Cochlea ein, weil was passiert, wenn man Cochlea direkt da reinschreibt, dann fangen die Leute an zu googeln, dann sehen die OPs, dann kriegen die alle Angst und denken so, oh Gott, oh Gott, oh Gott.
00:58:07
Speaker
Also man lädt die erstmal ein.
00:58:09
Speaker
Klar muss man gucken, nach der Indikation vorher selektieren, wer ist wirklich, also wer ist
00:58:16
Speaker
schon Power-Hörgeräteträger, wer kann dafür in Frage kommen?
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Speaker
Das ist das Erste.
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Speaker
Und dann spricht man natürlich die Klinik an oder die Professionals, sagen wir immer, die Klinik-Professionals, dass die halt mit dazukommen.
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Speaker
Und es ist jetzt nicht so, dass die da irgendwie einen halben Stundentakt durchgeschleust werden, wie jetzt vielleicht beim Hörgerät, weil da muss man sich ein bisschen mehr Zeit nehmen.
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Speaker
Also so, sag ich jetzt mal, vielleicht maximal sieben bis acht Personen am Tag,
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Speaker
man dann wirklich acht Stunden da erzählt, weil da halt viele Fragen sind.
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Speaker
Dann kommt von unserer Seite auch jemand aus dem Hörbegleiter-Team, so heißt das.
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Speaker
Das sind die Telefonistinnen und Telefonisten, die halt wirklich in der Beratung den ganzen Ablauf erklären und so weiter, auch teilweise über mehrere Monate auch mit Endkunden im Gespräch sind.
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Speaker
Die kommen mit dazu, weil sie dann halt auch Fragen gestellt bekommen, wie das Ganze abläuft.
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Speaker
Und bestenfalls natürlich jemand, der auch versorgt ist und selber auch
00:59:12
Speaker
Feedback geben kann.
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Speaker
Und so ist dieser Tag dann natürlich nach Rücksprache mit dem jeweiligen Akustiker wird er dann gestaltet.
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Speaker
Aber es ist halt jetzt nicht wie beim Hörmobil, wo man halt sehr schnell viele Leute durchschleißt, sondern das ist einfach erklärungsbedürftiger.
00:59:29
Speaker
Man muss sich ein bisschen mehr Zeit nehmen.
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Speaker
So würde ich jetzt mal sagen.
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Speaker
Das ist der Unterschied.
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Speaker
Ja, es ist halt, wenn man halt nochmal den Eingriff vor Augen hat, der ist nun mal größer als sich etwas von außen an das Ohr zu stecken, was ein bisschen reinragt oder dann halt eine Operation und dann muss man sich natürlich…
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Speaker
mehr individuell auch die Zeit nehmen und noch mehr beraten in der Hinsicht.
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Speaker
Ja, und da ist es klar, das muss man sich so vorstellen, das ist ja auch eine Entscheidung fürs Leben.
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Speaker
Ein Hörgerät kann ich wechseln.
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Speaker
Das kann ich nach ein paar Jahren wieder auspauschen.
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Speaker
Beim CI, das bleibt mein Leben lang im Kopf.
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Speaker
Ja, das ist ein Unterschied.
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Speaker
Da müsste man sich schon überlegen, nehme ich jetzt, das ist mal als Beispiel jetzt ein Apple, was etabliert ist, Marktführer in dem Bereich, oder nehme ich jetzt ein Xiaomi aus China.
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Speaker
Also ein bisschen überspritzt jetzt gerade von mir.
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Speaker
Aber da muss ich mir auch überlegen und Gedanken machen, welchen Hersteller wähle ich denn da, weil ich habe den mein Leben lang im Kopf.
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Speaker
Ich kann den nicht einfach wechseln.
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Speaker
Und wie ist denn das damit?
01:00:32
Speaker
Also das sind alles Fragen, die natürlich ein bisschen länger beschäftigen, als mal eben zwei Wochen ein Hörgerät zu testen und dann zu sagen, ja, das nehme ich jetzt mal und wenn es dann nicht geht, dann tausche ich es wieder nach fünf Jahren.
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Speaker
Das ist halt was ganz anderes.
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Speaker
Das ist so.
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Speaker
Ja, das ist natürlich schon eine langfristige Entscheidung, wie du gesagt hast.
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Speaker
Also man entscheidet da quasi für den Rest seines Lebens.
01:00:50
Speaker
Und zwar ein Stück weit einmal für den Hersteller das Implantat, aber auch ein Stück weit für den Akustiker.
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Speaker
Weil auch da muss ein riesen Vertrauen da sein, weil, wie gesagt, es ist halt nicht an jeder Ecken CI-Akustiker und das ist auch wahrscheinlich gar nicht sinnvoll.
01:01:04
Speaker
Also wir werden da auch niemals so eine Marktlandschaft haben, dass es einfach in einem Ort dann fünf CI-Akustiker geben wird.
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Speaker
Also davon bin ich überzeugt.
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Speaker
Dass es da eher dann eben spezialisierte Spots gibt und da kann man durchaus noch mehr in Deutschland vertragen, aber das ist schon eine sehr, sehr langfristige Entscheidung, die da auch der Endkunde dann zu treffen hat und da muss man Überzeugungsarbeit machen und deswegen hat der Podcast, glaube ich, jetzt vielen Leuten die Augen geöffnet, beschäftigt euch mit dem Thema ein bisschen mehr Sponsum.
01:01:31
Speaker
Sprecht mit Leuten, die entweder CI-Akustiker sind oder nehmt eben mit Marina oder Kollegen und Kolleginnen Kontakt auf und lasst euch mal über dieses echt spannende Thema aufklären.
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Speaker
Man muss aber eines sagen, wenn jemand von Haus aus keine Netzwerke liebt zu pflegen und aufzubauen, dann ist er wahrscheinlich fast chancenlos.
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Speaker
Oder sehe ich das falsch?
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Speaker
Ja, nee, das würde ich richtig sagen, genau.
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Speaker
Aber auch für diese Kunden oder für diese Akustiker gibt es halt immer noch dieses Lead-Sharing-Modell, was dann, ich sage es mal ganz banal, einfach ist, vielleicht eine Möglichkeit, um den Kunden, wo man wirklich sagt, die kommen mit dem Hörgerät hier nicht mehr klar oder an die Grenzen, dann auch abgeben zu können und selbst dann auch zwei Geräte in Anführungsstrichen zu bekommen.
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Speaker
Also das finde ich mit diesem Lead-Sharing eigentlich eine gute Anwendung.

Lead-Sharing-Modell mit ProAuris

01:02:14
Speaker
Gute Gelegenheit, wo man einfach sagt, das ist eine einfache Sache, das kann ich machen.
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Speaker
Aber diesen ganzen Aufwand, der dahinter steckt, den bin ich jetzt vielleicht noch nicht bereit zu gehen.
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Speaker
Da ist halt für jeden Bedarf auch eine Lösung da.
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Speaker
Also das ist für mich jetzt auch der Hauptpunkt, den ich mitnehme.
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Speaker
weil das mit dem Lead-Sharing kannte ich nicht.
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Speaker
Und ich muss immer sagen, okay, ich habe Verständnis, wenn einer sagt, oh, ich kann mir und will mir aus verschiedensten Gründen jetzt CI nicht noch zutellig ans Bein binden, und zwar im positiven Sinne, also weil ich einfach die Zeit, die Mitarbeiter, die Kapazitäten und sowas nicht habe.
01:02:48
Speaker
Aber das Lead-Sharing ist doch eigentlich großartig, weil wenn wir uns nochmal vor Augen führen, dass wir die bestmögliche Lösung suchen,
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Speaker
dann ist die eben oft ein CI.
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Speaker
Und wenn ich dann über dieses Sharing gehe, dann verliere ich ja nichts, sondern ich gewinne ja.
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Speaker
Ich gewinne in den Kundenzufriedenheit bei denjenigen, der vielleicht mit dem CI versorgt ist und bekomme einen neuen Kunden in den Laden gespült, den ich dann wiederum eben mit Hörsystemen wirklich glücklich machen kann.
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Speaker
Also das war mir komplett neu und allein deswegen lohnt es sich.
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Speaker
Ja, das ist auch neu.
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Speaker
Also es wurde jetzt auf der Euha vorgestellt, Klaus, und das ist auch wirklich neu.
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Speaker
Wir haben auch lange daran gefeilt, weil es einfach, es ist ja Medizinprodukt Klasse 3 und das ist deutlich nochmal von der Werbung
01:03:25
Speaker
Da darf man viel, viel weniger als jetzt mit dem Hörgerät und das muss alles compliant sein und keine Ahnung.
01:03:31
Speaker
Das hat halt lange gedauert, um das aufzubauen, aber ich habe gesagt, wir brauchen sowas Einfaches, weil sonst wird es viele Akustiker gehen, die es abschreckt oder die sagen, dann mache ich das nicht.
01:03:39
Speaker
Das war der Gedanke dahinter.
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Speaker
Ja, wow.
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Speaker
Also das spricht wieder für deine Kreativität, für deine Lösungsorientiertheit.
01:03:45
Speaker
Also vielen Dank, weil das kann ich jetzt auch in meinem Netzwerk teilen und kann sagen, hey, hört euch das mal an.
01:03:52
Speaker
Vielleicht kann man da auch mal ein Webinar dazu veranstalten, um auch diese Informationen zu transportieren, weil es ja ganz neue Möglichkeiten eröffnet.
01:03:58
Speaker
Weil bisher war es ja nicht so einfach.
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Speaker
Das ist richtig.
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Speaker
Also das hat das...
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Speaker
Ja, also man hat halt, man musste halt länger warten, um davon zu profitieren.
01:04:09
Speaker
Natürlich kann man sich, wenn man so, wenn man das Netzwerk ernsthaft betreiben will und diesen Aktionstag macht als Beispiel und man hat seine acht Kunden als Ziel da pro Tag, das kann man sich schon hochrechnen, ne, wenn man sagt,
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Speaker
Zwar in fünf Jahren, aber diese acht Patienten kommen zu mir wieder zurück.
01:04:25
Speaker
Dann kann ich ein Upgrade verkaufen und dann kann man das auch einfach mal vom Vertrieb hochrechnen lassen.
01:04:29
Speaker
Nur das ist halt ein anderes Konstrukt, weil man nicht direkt profitiert.
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Speaker
Und das ist aber das, was der Akustiker gewohnt ist.
01:04:35
Speaker
Ja, ich glaube, dieses direkt profitieren ist natürlich etwas, wo man gewohnt ist, aber auf der anderen Seite, es ist ja auszurechnen und ich glaube, die Akustiker haben ja auch Pläne, fünf Jahre und länger noch am Markt zu bleiben.
01:04:47
Speaker
Von daher in Ordnung.
01:04:48
Speaker
Nur die Hürde halt allgemein, sämtliche Schulungen zu machen, das Netzwerk aufzubauen, kann ich mir jetzt ja, weil die Zugangshürde, wenn ich jetzt Akustik-Tielesch hätte und würde jetzt sagen, oh Mensch, dieses neue Sharing-Modell interessiert mich,
01:05:03
Speaker
Welche Hürden habe ich da zu nehmen?
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Speaker
Gibt es da nur eine Vereinbarung, die wir halt machen oder muss ich da auch noch Weiterbildungen dann machen?
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Speaker
Nee, das ist, dass ich einmal einen Vertrag mit ProAugus haben muss.
01:05:15
Speaker
Weil das über die ProAugus läuft.
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Speaker
Das geht halt nicht direkt über uns.
01:05:19
Speaker
Das ist die Voraussetzung.
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Speaker
Für den Aufwand.
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Speaker
Es gibt ja auch, also ich weiß ja, dass es Mitarbeiter- oder Fachkräftemangel in der Höheakustik auch gibt.
01:05:29
Speaker
Aber vielleicht habe ich ja einen Mitarbeiter bei mir drin, der jetzt mal was anderes machen will oder irgendwie sich entwickeln will, wo man auch sagen kann, vielleicht wäre das der CI-Akustiker was für dich.
01:05:39
Speaker
Oder...
01:05:40
Speaker
in dem Bereich sich weiterzubilden.
01:05:41
Speaker
Ja, weil da kann man sich dann ja auch die Weiterbildung von allen Herstellern angucken und den Mitarbeiter darüber dann vielleicht auch entwickeln.
01:05:50
Speaker
Ja, oder ob das jetzt Tinnitus ist oder andere Themen.
01:05:52
Speaker
Also das würde ich zum Beispiel auch, wenn es um wissbegierige Akustiker geht, die irgendwie sich weiterentwickeln wollen, wäre das vielleicht auch eine Sache, wo man sagen kann, sowas kann man anbieten.
01:06:03
Speaker
Ja, und das ist halt der eine Spezialist in meinem Geschäft, der das Thema betreut.
01:06:08
Speaker
Ja, also
01:06:09
Speaker
Ja, da gibt es viele Möglichkeiten.
01:06:12
Speaker
Klar muss die Wirtschaftlichkeit da auch, steht natürlich auch mit dem Fokus.
01:06:16
Speaker
Das verstehe ich auch, dass der Akustiker so denkt.
01:06:18
Speaker
Wow, vielen, vielen Dank.
01:06:21
Speaker
Ja, also danke für diese Einblicke.
01:06:26
Speaker
Ich habe, ich stelle immer wieder fest, dass ich sehr begeisterungsfähig bin, nach wie vor, was diese Branche angeht und immer wieder was Neues hinzulerne.
01:06:35
Speaker
Und
01:06:37
Speaker
Ja, wie gesagt, ich kann mir vorstellen jetzt, warum du auch weiter empfohlen wurdest.
01:06:44
Speaker
Und ja, auch das, was Klaus letztendlich gesagt hat, auch dann über dich sozusagen, auch im Vorgespräch und so weiter.
01:06:52
Speaker
Die Sympathie ist auch da und ich kann mir einfach vorstellen, dass du in deiner Arbeit auch wirklich
01:06:57
Speaker
gut aufgehst und einfach Spaß an der Sache hast.
01:07:00
Speaker
Und ja, das eine oder andere kann ich auch marketingtechnisch nochmal mitnehmen.
01:07:06
Speaker
Und ja, also auch hier, Klaus, wir haben so viele Gäste hier schon gehabt, wo wir sagen, lass uns nochmal ein Gespräch machen und irgendwie gehört auch das hier dazu.
01:07:17
Speaker
Das ist schön, können wir gerne machen.
01:07:20
Speaker
Also ich glaube, unsere Branche hat so viele verschiedene Facetten zu bieten und die wollen wir auch ein bisschen abdecken.
01:07:25
Speaker
Und wenn man da wirklich dann einige Jahre in der Branche verbracht hat, dann kann man eben auch immer wieder Einblicke aus verschiedenen Blickwinkeln mit einbringen.
01:07:33
Speaker
Ich sage vielen Dank, Marina.
01:07:35
Speaker
War ein tolles Gespräch, hat mir wirklich viel Spaß gemacht.

Abschluss und Kontaktinformationen

01:07:38
Speaker
Und ja, ich sage nochmal, wie gesagt, danke, danke, danke.
01:07:42
Speaker
Ja, danke auch an dich, Klaus, und an Gabor und natürlich an Kai Stahmer, der mich empfohlen hat.
01:07:47
Speaker
Genau, hier auch nochmal Grüße gehen da auch nochmal raus.
01:07:51
Speaker
Ja, also auch ich möchte euch zwei danken für das tolle Gespräch, für die Insights auch und die
01:07:58
Speaker
Vielleicht das eine oder andere Nähkäste, was ausgeplaudert wurde.
01:08:02
Speaker
Und wünsche euch beiden auf jeden Fall einen weiteren schönen Tagesablauf und eine schöne Restwoche oder in dem Fall auch dann Wochenende.
01:08:11
Speaker
Und an alle Zuhörer und Zuhörerinnen auch hier vielen, vielen Dank.
01:08:18
Speaker
Wenn Sie noch mehr erfahren wollen über dich oder über Kochlea, wie macht man das, wie stellt man das an?
01:08:24
Speaker
Ja, ich würde einfach sagen, Kontakt aufnehmen einmal entweder direkt zu mir oder halt über den Außendienst, über den Vertrieb.
01:08:32
Speaker
Oder Kundendienst, das wären jetzt die drei
01:08:37
Speaker
Stellen, würde ich sagen, an die man sich wenden kann.
01:08:39
Speaker
Ich meine, so kann man auch immer eine E-Mail schreiben, das geht auch an Info-Ad zum Beispiel, also irgendwo landet der Kontakt und dann wird sich jemand melden.
01:08:48
Speaker
Aber ich bin auch mir nicht zu schade, dass man mich direkt ansprechen kann.
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Speaker
Okay, dich direkt ansprechen dann über LinkedIn oder E-Mail?
01:08:54
Speaker
LinkedIn oder E-Mail oder ja, also...
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Speaker
Da bin ich flexibel.
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Speaker
Es ist vielleicht nicht, dass man immer sofort innerhalb der ersten Sekunde antworten kann, aber ich... Die zweite dann.
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Speaker
Dann packen wir da noch ein paar Sachen in die Shownotes.
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Speaker
Wie gesagt, sehr viel Spaß gemacht und ja, bis zum nächsten Mal an alle und macht's gut, eine schöne Zeit.
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Speaker
Ciao, ciao.
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Speaker
Bye, bye.
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Speaker
Tschüss.
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Speaker
Wir hoffen, du konntest aus dieser Folge etwas für dich mitnehmen.
01:09:25
Speaker
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