Transcript
Speaker: Hallo und herzlich willkommen bei Alles Buchmarkt Folge 3, die seit der ersten Idee davon bei Alex und mir den Arbeitstitel muss ich das jetzt eigentlich auch noch machen trägt.
Speaker: Wieder dabei sind Alexander Schulz, Andreas Hänisch und meinerseits Tina Schwabe und
Speaker: Wer bei uns bisher regelmäßig zugehört hat, wird feststellen, dass normalerweise Alexander Schulz das Intro in der Folge übernimmt.
Speaker: Doch heute ist alles ein bisschen anders, denn wir verlassen den Buchmarkt im engeren Sinne und tauschen intern somit auch die Rollen.
Speaker: Denn heute sind Alex und ich diejenigen, die sich in die berufliche Welt von Andi begeben.
Speaker: Es geht ums Social Web.
Speaker: Die Branchenpresse informiert regelmäßig über digitale Neuerungen und auch intern in unseren Verlagen werden Alex und ich immer wieder mit Fragen und Anforderungen konfrontiert, ob und wie man im Social Web aktiver mitwirken kann.
Speaker: Aber ist das alles immer so einfach mal nebenbei umzusetzen?
Speaker: Denn oft sieht vieles leichtfertig und unaufwendig aus.
Speaker: Aber dies wollen wir heute besprechen.
Speaker: Dies wollen wir heute am Beispiel von TikTok bzw.
Speaker: BookTok diskutieren.
Speaker: Und dazu überlasse ich erst mal Andi das Wort, denn er wird uns ein kleines Review geben.
Speaker: Was heißt das eigentlich?
Speaker: Wie Tina schon erwähnt hat, heute werden wir die Rollen tauschen, denn ich arbeite tatsächlich bei TikTok.
Speaker: Ehrlicherweise habe ich mit BookTok nicht viel zu tun, kenne mich aber trotzdem mit der Plattform aus und kann ein bisschen was erzählen und freue mich dann auch mit der Gästin darüber zu sprechen heute.
Speaker: Ja, was ist TikTok überhaupt?
Speaker: Kurz gesagt, es ist eine Entertainment-Plattform, auf der man sich kurze Videos zu allen möglichen Themen anschauen kann und vor allen Dingen auch selber kreieren kann.
Speaker: Und mittlerweile findet man da auch ein breites Spektrum an verschiedensten Themen.
Speaker: Und im Ursprung von TikTok war das gar nicht so vorauszusehen, dieses breite Spektrum.
Speaker: Also der Ursprung liegt eigentlich in einer Plattform, die hieß Musical.ly.
Speaker: Die wurde dann aufgekauft und dann 2018 offiziell als TikTok gelauncht.
Speaker: Und Musical.ly fing eigentlich an als eine Lip-Sync- und Tanzplattform.
Speaker: Also da haben junge Menschen vor allem Lip-Sync-Videos gemacht.
Speaker: Das heißt, sie haben zu Musik...
Speaker: selber getan, als ob sie die selber singen würden und auch immer Tänze dazu kreiert und dazu Videos hochgeladen.
Speaker: Also am Anfang stand Musik im Vordergrund, mittlerweile mit TikTok und über die Jahre hat sich das gewandelt.
Speaker: Es ist sozusagen der große Unterschied jetzt ist, dass TikTok einfach, wie gesagt, so ein ganz breites Themenspektrum abdeckt.
Speaker: Also das geht dann wirklich von Kochvideos über Tiervideos bis hin zu wirklich auch Lerninhalten, was dann sozusagen auch das Spannende ist.
Speaker: Aber Andi, was ist jetzt der Unterschied zu Facebook, zu Instagram, zu X und den ganzen anderen?
Speaker: Der große Unterschied ist, bei den anderen Social-Media-Plattformen geht es ja immer darum, sich auch erstmal zu vernetzen.
Speaker: Also man baut sich ein Netzwerk auf, Freunde, FollowerInnen, zeigt denen dann so, das war ja so ursprünglicher Gedanke, hey, das mache ich gerade, das esse ich gerade, hier bin ich im Urlaub.
Speaker: Und je mehr FollowerInnen man hat, desto mehr Reichweite hat man bekommen oder bekommt man.
Speaker: Und auf TikTok spielt die Community auch eine große Rolle, da kommen wir später auch noch dazu, aber das ist jetzt sozusagen nicht das primäre Element, sondern bei TikTok geht es erstmal darum, um den Inhalt.
Speaker: Also sozusagen die Videoinhalte müssen erstmal stimmen, das ist auch das, worauf man sich im ersten Moment fokussiert.
Speaker: Und schönes Beispiel, es gab immer wieder Beispiele, wo Menschen mit vielleicht ganz wenigen Followern, 100 FollowerInnen oder noch weniger ein Video kreiert haben und dann plötzlich viral gegangen sind.
Speaker: Dann ging da ein Video um die ganze Welt, Millionen Menschen haben das gesehen.
Speaker: Dafür braucht man aber im ersten Moment nicht so die Community.
Speaker: Das ist, glaube ich, so der große Unterschied.
Speaker: Also da steckt ein anderer Algorithmus dann dahin.
Speaker: Genau, also der Algorithmus ist tatsächlich das Besondere.
Speaker: Natürlich haben andere Plattformen auch einen Algorithmus und spielen dementsprechend Inhalte aus.
Speaker: Bei TikTok ist aber tatsächlich, funktioniert der Algorithmus meiner Meinung nach mit am besten.
Speaker: Weil auch, wer die Plattform schon mal genutzt hat, der Algorithmus lernt quasi, was man selber mag und was man sich anschaut, wie man damit interagiert, ob man da Likes vergibt, das kommentiert und spielt dementsprechend auch wieder Videos aus, die dazu passen, was man mag oder guckt auch, okay, andere, die das mögen.
Speaker: haben sich das Video angeguckt, dann wird das ausgespielt und so hat man dann am Ende so einen sogenannten Feed, wo man dann auch dran bleibt und wirklich ganz, ganz viele, also vor allen Dingen die Themen abgedeckt werden, die man selber mag.
Speaker: Und so kriegen wir nämlich auch den Bogen zu Booktalk, worüber wir ja sprechen wollen.
Speaker: Booktalk hat eigentlich als so eine Art Nische angefangen.
Speaker: Man hat dann den Hashtag genutzt, Booktalk.
Speaker: Und das ist ja quasi eine kleine Community.
Speaker: Und man kommt dann in so eine Nische rein.
Speaker: Aber plötzlich wird das dann eben, je mehr Leute da reinkommen, vernetzen sich.
Speaker: Es entsteht eine Community und dann wird das eben immer größer, immer größer.
Speaker: Und mittlerweile ist halt Booktalk zu einem globalen Phänomen geworden.
Speaker: Ich muss das mal ganz kurz, ich bin heute wirklich der Doofe, ich stelle die ganz dummen Fragen an euch.
Speaker: Also, was ich schon für mich ja gelernt habe, man arbeitet mit Videos, nicht mit Fotos, erst recht nicht mit Text, sondern es sind immer Videos, die wenige Sekunden auch lang sind.
Speaker: Ja, kommt drauf an.
Speaker: Also, normalerweise, die meisten Videos sind tatsächlich unter einer Minute lang.
Speaker: Es gibt aber auch längere Formate, teilweise kann man sogar bis zu 10 Minuten Videos hochladen, aber die meisten konzentrieren sich tatsächlich auf eher eine kürzere Spanne und man sagt ja auch, man sollte die Videos auch nicht zu lang machen, aber auch nicht zu kurz.
Speaker: Das ist dann halt auch immer abhängig davon, was man da präsentieren möchte.
Speaker: Und man arbeitet natürlich auch, das kennt man von anderen Plattformen, mit Hashtags, sodass man da thematisch auch ein bisschen bündeln kann.
Speaker: Vielleicht eine Ergänzung noch von uns.
Speaker: Andi arbeitet bei TikTok.
Speaker: Das haben wir uns im Vorfeld wirklich sehr genau überlegt, wie wir mit diesem Thema umgehen.
Speaker: Denn es soll natürlich, das ist uns ganz wichtig, keine Lobhudelei werden.
Speaker: Wir wollen uns kritisch
Speaker: damit beschäftigen.
Speaker: Wir wollen auch herausfinden, was können Buchhandlungen machen, was können Verlage machen, wie viel Aufwand ist das.
Speaker: Aber das sei nochmal betont, das ist ja heute keine bezahlte Veranstaltung.
Speaker: Gehen wir vielleicht trotzdem jetzt einmal in diese Blase Booktalk hinein.
Speaker: Das war ein Phänomen eigentlich, denn
Speaker: Was wir gerade gehört haben, es sind Videos von, ich sag's mal überspitzt tanzenden Menschen, die aber auf einmal ein...
Speaker: Hype entwickeln oder diese App, die einen Hype entwickelt hat rund ums Lesen.
Speaker: Dieses ganz alte, analoge mit einer der modernsten Apps oder Social Media Apps, die es momentan gibt und die Verlage waren auf Twitter früher, sie sind auf Facebook, sie sind auf Instagram und jeder Verlag hat da seinen Auftritt und bemüht sich und versucht Reichweite zu generieren, aber einen wirklichen Lese-Hype, muss man sagen, der ist mit TikTok gelungen,
Speaker: Buchhandlungen, die mittlerweile sogar Bestsellerlisten, Booktalk-Bestsellerlisten veröffentlichen.
Speaker: Das Ganze ist wirklich für Tina und mich ein großes schwarzes Loch.
Speaker: Und ich freue mich sehr, dass wir wirklich einen ganz besonders tollen Gast heute bekommen haben.
Speaker: Denn, also ich sag mal so, wenn ich meinen Adventskalender aufmache,
Speaker: Dann guckt mir dabei höchstens mein Hund zu, um auch nur dann die Schokolade zu klauen.
Speaker: Wenn Tabea, die heute zu Gast ist, ihren Adventskalender öffnet, dann sehen das, ich habe heute nochmal geguckt, stand heute 140.000 Menschen.
Speaker: Tabea Grunert ist heute zu Gast und im echten Leben studiert sie Kulturwissenschaft in Hamburg, wobei man sich bei ihr fragen muss, was überhaupt das echte Leben ist, denn vielleicht ist es ja auch ihr Auftritt in Social Media.
Speaker: Nahezu täglich postet at Tabea Joanna Videos auf TikTok, in denen sie singt, tanzt und vor allem über Bücher redet.
Speaker: Und das wollen viele Menschen sehen.
Speaker: Mehr als 200.000 folgen ihr auf TikTok.
Speaker: Und mehr als 5 Millionen Likes hat sie mittlerweile eingesammelt.
Speaker: Im Oktober wurde ihr dann auf der Frankfurter Buchmesse der erste deutsche TikTok-Award als bester Creator verliehen.
Speaker: Ich würde gerne aus der Jurybegründung zitieren, aber die gibt es nicht, denn alle PreisträgerInnen wurden von der Community bestimmt.
Speaker: Also es ist ein echter Publikumspreis gewesen.
Speaker: Daneben ist sie auf Instagram, YouTube und mit ihrer Freundin Vanessa in ihrem eigenen Podcast unterwegs.
Speaker: Der heißt Kaffee Klatsch, der Bücher Podcast to go.
Speaker: Auch auf den wollen wir hier verweisen.
Speaker: Und man fragt sich, wann diese Frau überhaupt mal schläft.
Speaker: Mittlerweile kann sie das tun, wovon die allermeisten in der Buchbranche träumen.
Speaker: Sie wird fürs Bücherlesen bezahlt.
Speaker: Ob das aber wirklich immer so ein Spaß ist und wo sie die Energie und die Leidenschaft für all das hernimmt und auch was der Buchhandel und die Verlage von ihr lernen können, das klären wir heute.
Speaker: Ganz herzlich willkommen, Tabea.
Speaker: Hallo.
Speaker: Hi, ich freue mich dabei sein zu dürfen.
Speaker: Wie schön, dass du da bist.
Speaker: Also ich muss sagen, ich habe mich in dieser Vorbereitung dieser Folge und das klingt wahnsinnig blöd, aber ich habe mich wirklich selten so alt gefühlt wie jetzt in der Vorbereitung.
Speaker: Das war eine völlig neue Welt, die sich mir aufgetan hat und ich muss sagen, TikTok war glaube ich die erste App, wo ich dann auch gesagt habe, nee, jetzt bin ich raus, ich möchte nicht wieder irgendwie mir was aufbauen und irgendwie neue Follower aufbauen und sonst was alles.
Speaker: Aber
Speaker: Und hab mich jetzt erstmal so ein bisschen reingefuchst und das ist wirklich absolut schräg.
Speaker: Diese Zahlen, die du erreichst, davon träumen viele Fernsehsendungen, dass sie so viele Zuschauer bekommen könnten.
Speaker: Und
Speaker: Wie hat das bei dir angefangen?
Speaker: Also man wird ja nicht von heute auf morgen, auch wenn Andi eben sagte, man kann irgendwie erfolgreich sein.
Speaker: Wie ging das bei dir los?
Speaker: Bei mir ging es tatsächlich so los, dass ich erstmal in einer ganz anderen Nische angefangen habe.
Speaker: Und zwar hat meine beste Freundin davor schon TikTok gemacht, aber im Comedy-Bereich.
Speaker: Und dann hat sie zu mir gesagt, Tabea, das ist gut für dich, fang du damit auch an.
Speaker: Und dann dachte ich, okay, wenn du das sagst, dann mache ich das jetzt.
Speaker: Und ich habe ganz schnell Spaß daran gefunden und habe mir damit dann schon so ein bisschen Reichweite aufgebaut.
Speaker: Und dann hatte ich meine Harry Potter Phase und habe angefangen, da auch Fanfiction zu lesen.
Speaker: Also so Geschichten von Fans, die das noch weiter spinnen, was halt nicht im Harry Potter selbst vorgekommen ist.
Speaker: Und da habe ich dann gemerkt, dass Lesen irgendwie Spaß macht, denn vorher konnte ich Lesen gar nicht ab.
Speaker: Also ich habe Lesen wirklich gehasst.
Speaker: Also das typische Deutsch-Stunden-Phänomen.
Speaker: Man hat das Gefühl, man liest da irgendwie etwas für den Lehrer, aber nicht für sich.
Speaker: Und du hast sozusagen das Lesen eigentlich über Reddit etc.
Speaker: entdeckt.
Speaker: Genau das.
Speaker: Also wirklich genau das.
Speaker: Ich hatte halt immer diese Klassiker und diese dicken deutschen Schinken im Kopf, wenn ich ans Lesen gedacht habe.
Speaker: Und das war einfach nicht meins.
Speaker: Und dann durch diese Fan-Fictions habe ich so gemerkt, dass es ja Spaß machen kann.
Speaker: Und dann wurden mir tatsächlich die ersten Videos auf meine For You-Page, also bei TikTok, irgendwie in meinen Feed gespürt.
Speaker: Und dann dachte ich schon so, okay, Leute, was wird das?
Speaker: Ich lese doch eigentlich gar nicht.
Speaker: Also was habe ich damit jetzt zu tun?
Speaker: Und es waren aber nur amerikanische Videos oder englische, also englischsprachig.
Speaker: Und dann habe ich angefangen, das erste Buch, was mir da so vorgeschlagen wurde, dann doch mal zu lesen.
Speaker: Ich habe mal so reingeguckt.
Speaker: Und ja, 500 Bücher später sind wir hier.
Speaker: Absolut irre.
Speaker: Jetzt habe ich mal angeguckt, was du so liest.
Speaker: Das hat ja auch viel so von Seriencharakter ganz oft.
Speaker: Also du bingst ja die regelrecht weg.
Speaker: Und empfindest du das auch so?
Speaker: Also dass das wie so eine Serie in deinem Kopf ist und du malst dir deine Bilder dazu aus und hast dann so eine Vorstellung davon und zieht dich dann rein?
Speaker: Oder ist Seriegucken für dich nochmal so was ganz anderes?
Speaker: Also...
Speaker: Mich würde jetzt vor allen Dingen mal interessieren, was für Literatur das dann auch ist.
Speaker: Ja, also es ist auf jeden Fall, dass ich auch einen Film dazu im Kopf habe.
Speaker: Generell haben Filme auch und Serien einen riesigen Part in meinem Leben.
Speaker: Das fand ich schon immer toll.
Speaker: Ich bin auch ein Fan von Kamerafahrten und darauf achten, wie die Perspektiven sind und was hat der Director sich dabei gedacht.
Speaker: Deswegen...
Speaker: ist das auf jeden Fall auch ein Bestandteil.
Speaker: Das ist nochmal ein bisschen anders als Lesen selbst, weil man beim Filme gucken und Serien gucken halt wie gesagt auch auf die Kamerafahrten und so achten kann.
Speaker: Aber trotzdem läuft da sowas wie ein Film in meinem Kopf ab oder eine Serie dann, wie du meintest.
Speaker: Und ich persönlich lese tatsächlich vor allem Romance und zwischendurch auch Fantasy, aber dann meistens trotzdem auch mit dem Einschlag von Romance.
Speaker: Also Romantasy sagt man dazu auch.
Speaker: Ja, ich weiß n icht, ich brauche das immer, meine Romanzen.
Speaker: Aber das ist so gefühlt bei TikTok oder bei BookTok das vorwiegende Genre?
Speaker: Zumindest war das mein Eindruck jetzt beim Reingucken.
Speaker: Ja, auf jeden Fall.
Speaker: Ja.
Speaker: Ich würde noch so Young Adult kann man ja auch noch, glaube ich, so dazuzählen.
Speaker: Da habe ich, Tabea, ich dachte auch, dass es bei dir tatsächlich in die Richtung geht.
Speaker: Dann habe ich ein Video gesehen, wo du gesagt hast, eigentlich lese ich gar keinen Young Adult, sondern eben andere Bücher.
Speaker: Aber ja.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Aber jetzt mal, weil wie gesagt, Alex hat es ja schon betont, wir sind die...
Speaker: Die Nachfolgegeneration des Social Media, also wir haben mit TikTok nicht viel am Hut, werden aber natürlich immer wieder darauf angesprochen.
Speaker: Meine Frage ist jetzt dahingehend, weil du es ja auch gerade gesagt hast, es wird viel Romans gelesen, aber...
Speaker: Dieses Booktalk, unterscheidet sich das dann nochmal durch zusätzliche Hashtags oder Verschlagwortungen in den einzelnen Geschichten?
Speaker: Weil ich kann mir vorstellen, dass Crime und sowas auch eine große Community hat.
Speaker: Wie weiß der Algorithmus das?
Speaker: Also weiß er das, weil du dann Romans mitverschlagwortest oder weil er weiß, dass du viel zu Romans machst?
Speaker: Oder wird dir auch mal Crime reingespielt, auch wenn du es nicht liest, sag ich jetzt mal?
Speaker: Also bei mir persönlich ist es tatsächlich, dass mir vor allem Romance-Titel vorgeschlagen werden.
Speaker: Ich spezifiziere das in meinen eigenen Videos auch mit Hashtags.
Speaker: Aber es gibt auch, wie du schon meintest, mittlerweile Communities in dieser Buchbubble, in denen halt andere Dinge gelesen werden, also andere Genre.
Speaker: Mittlerweile gibt es immer mehr Sachbücher, die empfohlen werden.
Speaker: Crime, Thriller, Horror...
Speaker: Wirklich, es wird immer mehr.
Speaker: Und ich denke, noch ist Romans schon das größte Genre.
Speaker: Aber es ist schon im Wandel.
Speaker: Also es kommt da immer mehr.
Speaker: Okay.
Speaker: Weil die Leser Neues entdecken oder weil neue User dazukommen?
Speaker: Ich denke beides.
Speaker: Ich denke, das ist so ein Mischmasch daraus.
Speaker: Zum einen kommen neue User dazu, die dann halt mehr vorschlagen.
Speaker: Und ich habe es persönlich an mir auch schon gemerkt, umso häufiger man ein Buch vorgeschlagen bekommt, umso mehr denkt man sich, okay, vielleicht soll ich da doch mal reingucken, auch wenn es normalerweise nichts für mich ist.
Speaker: Einfach auch mal über den Tellerrand hinauszuschauen.
Speaker: Also ich habe mittlerweile auch Biografien bei mir stehen, was ich vor zwei Jahren niemals gedacht hätte.
Speaker: Generell ist es ja oft bei solchen Plattformen auch so, es gibt immer die Early Adopter, die sind halt auch immer meistens eben die jungen, jugendlichen Menschen, die damit anfangen.
Speaker: Und dadurch, dass auch ältere Zielgruppen jetzt dazukommen zur Plattform, die greifen das dann eben auch auf.
Speaker: Dadurch wird dann eben auch das thematische Spektrum weiter.
Speaker: Es kommen viel mehr Sachen dazu.
Speaker: Aber hier muss man wieder sagen, die Jugend hat hier auf alle Fälle uns was voraus.
Speaker: Wir sind, Tabea, das habe ich in deinem Podcast gelernt, mit um die 40 rum, ist man Profi-Erwachsener, hast du, glaube ich, gesagt.
Speaker: Ja, das habe ich gelernt.
Speaker: Das wollte ich mir merken, das fand ich sehr schön.
Speaker: Gehen wir vielleicht nochmal auf deinen Kanal.
Speaker: Du hast viel Buch-Content, aber eben nicht nur.
Speaker: Und ich habe mich gefragt, ist das aus...
Speaker: Gründen des Entertainments, wie Andi eben sagte, dass man trotzdem immer noch ein bisschen noch mehr bieten muss, weil deine Follower nicht nur was zu Büchern hören wollen oder ist es ganz pragmatisch?
Speaker: So viel kannst du gar nicht an Büchern konsumieren.
Speaker: Ich meine, du scheinst eh irre schnell und irre viel zu lesen, aber jeden Tag ein Buch ist wahrscheinlich eh nicht realistisch.
Speaker: Wie kommt das, dass du so einen Mischmasch hast?
Speaker: Ich glaube, um ganz ehrlich zu sein, liegt es einfach daran, dass ich meine eigenen Interessen mit reinbringen möchte.
Speaker: Also ich habe ja auch generell mit dem Account angefangen gehabt.
Speaker: Ich habe nicht gedacht, okay, ich möchte mit Geld verdienen.
Speaker: Das war nicht meine Intention.
Speaker: Ich wollte einfach mit Menschen über meine Interessen sprechen, über Bücher, weil ich in meinem Umfeld auch damals niemanden hatte.
Speaker: Also meine Freunde haben alle nicht gelesen.
Speaker: Und dann dachte ich, gut, dann nerve ich halt jetzt das Internet damit.
Speaker: 140.000 Follower.
Speaker: Und da ich, wie gesagt, auch mittlerweile ein Interesse für Filme habe beispielsweise, rede ich dann auch ganz gerne darüber, wenn ich einen Film gesehen habe oder wenn mir irgendwas passiert ist in meinem Alltag, dann erzähle ich das auch eher seltener, aber...
Speaker: Ja, das auch.
Speaker: Also einfach, ich möchte halt den Spaß daran behalten.
Speaker: Und deswegen mache ich das, worauf ich Lust habe.
Speaker: Und wenn ich mal einen Tag habe, wo ich sage, okay, heute habe ich tatsächlich keine Lust, über Bücher zu sprechen oder heute habe ich nichts zu Büchern, dann ist das so und dann mache ich halt was anderes.
Speaker: Mir geht das sowieso auch so, dass ich das Gefühl hatte, jetzt auch in der Vorbereitung, ich kenne dich total gut.
Speaker: Durch den Podcast, ich kenne deine Mutter, ich weiß, wie es bei dir zu Hause aussieht, ich kenne den Blick aus deinem Fenster raus und was du so das ganze Jahr über so gemacht hast.
Speaker: Wie...
Speaker: Wie kalkuliert ist das?
Speaker: Also wie, ich meine, du hast ja trotzdem mittlerweile eine gewisse Verantwortung auch dir selber gegenüber mit so einer hohen Follower-Schaft.
Speaker: Wie sehr musst du trotzdem im Kopf behalten, okay, das kann ich jetzt preisgeben und das nicht?
Speaker: Oder hier spiele ich vielleicht sogar ein bisschen, bespiele ich diese Figur, aber will gar nicht so wirklich von mir was zeigen, weil das geht die Leute einfach schlicht nichts an.
Speaker: Das ist dann die Privat-Tabea.
Speaker: Ja, ja.
Speaker: Da muss ich auf jeden Fall drauf achten.
Speaker: Und das ist mir die Zeit lang auch ein bisschen schwer gefallen, weil ich halt am Anfang, wie gesagt, nur aus Spaß hochgeladen habe.
Speaker: Und da war ich auch noch ein bisschen jünger und habe gar nicht so darüber nachgedacht, dass es halt einen digitalen Fußabdruck gibt.
Speaker: Und habe halt einfach alles da rausgehauen.
Speaker: Und mittlerweile versuche ich halt schon darauf zu achten, dass ich beispielsweise auch nicht vor meiner Haustür filme oder sowas.
Speaker: Also ganz klar, ich versuche darauf zu achten.
Speaker: Ich hoffe, es klappt auch meistens.
Speaker: Aber trotzdem gehört es halt auch irgendwo dazu und zu mir und zu meiner Authentizität, dass ich halt versuche, mich nicht selbst zu verstellen.
Speaker: Also ich mache es auch häufig, selbst wenn ich einen schlechten Tag habe, dass sie dann trotzdem aufnehmen und dann vielleicht nicht so mega happy bin wie sonst in den Videos.
Speaker: Aber ich finde, das ist trotzdem okay, das dann hochzuladen, weil das halt authentisch bleiben soll.
Speaker: Und ich hoffe, dass die Menschen, die mir zuschauen, wissen, dass es halt normal ist, dass man auch mal einen schlechten Tag hat.
Speaker: Und ja...
Speaker: Aber machst du das dann, also das Authentische nimmt man dir dann ab, aber machst du es dann auch, um sozusagen dein Algorithmus oder dein, ich weiß jetzt gar nicht, wie ich es nennen soll, also um im Algorithmus drin zu bleiben, dass du sagst, ich muss aber heute noch ein Video hochladen und dann habe ich halt schlechte Laune oder sagst du, nee, eigentlich ist es mir schon wichtig, dass die Community weiß, ich habe heute einfach einen schlechten Tag und das gehört dazu.
Speaker: Also wo ist da für dich die Grenze, dass du sagst, nee, egal ob der Algorithmus jetzt mich abstraft oder nicht,
Speaker: An der Stelle möchte ich heute kein Video hochladen.
Speaker: Ich glaube, das kommt darauf an, wie stark mein Tag nicht so gut war.
Speaker: Also ich habe Tage, wo ich einfach per se keine Lust habe.
Speaker: Da versuche ich mich dann trotzdem ein bisschen zu zwingen, um ehrlich zu sein.
Speaker: Und lade halt trotzdem ein Video hoch.
Speaker: Genau.
Speaker: Also der Algorithmus zwingt dich im Grunde genommen schon irgendwie alle zwei, drei Tage oder jeden Tag was zu machen?
Speaker: Ich glaube nicht, dass es der Algorithmus ist.
Speaker: Ich glaube, das bin ich selbst, weil ich jetzt schon sehr, sehr häufig gehört habe, dass der Algorithmus einen nicht abstrafen wird, wenn man mal zwei, drei Tage nicht hochlädt.
Speaker: Aber das ist ein bisschen so ein internalisierter Druck, würde ich einfach mal sagen.
Speaker: Okay.
Speaker: Genau, um da einzuspringen.
Speaker: Also es ist schon wichtig, eine Regelmäßigkeit zu haben, regelmäßig zu posten.
Speaker: Man muss jetzt aber nicht jeden Tag Content posten.
Speaker: Wir sagen immer so, als kann man sich ganz gut merken, so Faustregel, zwei bis dreimal die Woche, dann ist das schon ganz gut.
Speaker: Alles drüber ist natürlich auch super.
Speaker: Aber wie Tabea schon gesagt hat, der Algorithmus straft einen jetzt nicht ab.
Speaker: Also wenn man es jetzt längere Zeit gar nicht postet, dann
Speaker: kann das durchaus passieren, dass man wieder ein bisschen reinkommen muss.
Speaker: Aber wenn man jetzt regelmäßig postet, dann kann man da auch ruhig mal ein paar Tage aussetzen.
Speaker: Also unterscheidet sich nicht von anderen Social-Media-Plattformen im Grunde genommen.
Speaker: Also kriegen wir einfach so deine schlechte Laune.
Speaker: Aber das ist ja auch das, Tabea, wie du schon richtig gesagt hast, diese Authentizität, die halt unglaublich wichtig ist auf der Plattform und ich erlebe es ja auch immer wieder, je mehr Hochglanz oder je mehr gespielter das ist, beziehungsweise die NutzerInnen und die FollowerInnen, die merken sofort, wenn irgendwie was passiert.
Speaker: gespielt ist, wenn man da irgendwie nicht ganz die Person ist, die man eigentlich ist, sowas wird dann auch immer abgestraft und dann diese Videos funktionieren meistens auch nicht.
Speaker: Also gerade eben auch so ein bisschen, natürlich kann es auch gefährlich sein, aber so ein bisschen Einblick geben in das persönliche Befinden, auch mal eben zu sagen, hey Leute, heute geht es nicht so gut, aber ich glaube, das ist tatsächlich wichtig und ein Schlüssel auch, um erfolgreich zu sein.
Speaker: Sag mal, wie viel Zeit kostet das?
Speaker: Ich habe das alles so gesehen und dachte, das ist, ja wirklich, du schläfst nicht.
Speaker: Du musst Bücher lesen, dann machst du darüber Videos.
Speaker: Müssen die geschnitten werden?
Speaker: Ich habe da keine Vorstellung davon.
Speaker: Du hast ja trotzdem Effekte da drin.
Speaker: Du lässt es ja nicht einfach dann laufen.
Speaker: Wie machst du das?
Speaker: Ähm, das klingt jetzt vielleicht verrückt, aber eigentlich ist es gar nicht so zeitaufwendig.
Speaker: Also, vielleicht, weil ich mittlerweile Übungen darin habe.
Speaker: Also, genau, es muss geschnitten werden.
Speaker: Ähm, aber tatsächlich bin ich relativ, also ziemlich schnell im Schneiden geworden.
Speaker: Für so ein Video, was dann drei Minuten geht, brauche ich mittlerweile zum Schneiden so 20 Minuten.
Speaker: Was halt schon relativ schnell ist dann.
Speaker: Ähm, so das.
Speaker: Und Podcast-
Speaker: bringen wir beispielsweise nur alle zwei Wochen raus.
Speaker: Da haben wir also auch noch relativ Zeit.
Speaker: Und das Lesen zähle ich gar nicht so unbedingt in meine Arbeitszeit rein, weil ich halt auch sehr viele Bücher lese, die ich vielleicht gar nicht vorstelle oder die ich so oder so gelesen hätte, also die ich nicht hätte lesen müssen.
Speaker: Aber das meine ich, du liest ja auch noch die Bücher, dann habe ich es vorhin kurz gesagt, du studierst auch noch, ich möchte fast sagen nebenher.
Speaker: Ja.
Speaker: Wie füllst du diesen Tag?
Speaker: Das ist mir wirklich beeindruckend.
Speaker: Ja, ich weiß es nicht.
Speaker: Ich tue es einfach.
Speaker: Ich glaube, dadurch, dass ich auch wirklich riesen Spaß dran habe, ist es nicht so schwer.
Speaker: Und
Speaker: Ich lese beispielsweise auch gerne abends und ich lese mittlerweile auch relativ schnell.
Speaker: Also ich brauche so für 100 Seiten eine Stunde und dadurch bin ich halt auch in so vier Stunden mit so einem typischen Buch dann durch.
Speaker: Also dadurch, ich weiß nicht, es funktioniert irgendwie alles.
Speaker: Vielleicht auch zum Thema authentisch bleiben ist mir was aufgefallen.
Speaker: Ich habe am Anfang, um ehrlich zu sein, gedacht, naja, das ist alles so ein bisschen, da ist ganz viel inszeniert.
Speaker: Nicht nur bei dir, sondern als ich mich mit dieser ganzen Booktalk-Blase beschäftigt habe und...
Speaker: Dann habe ich deinen Podcast gehört oder euren Podcast, die neueste Folge, wo ihr gegenseitig Bücher erraten wollt anhand des Klappentextes.
Speaker: Und da kamen Sätze...
Speaker: Und es gab eine Passage, da hat Vanessa das Buch erkannt und sagt, ja, ja, das habe ich 2019 gelesen.
Speaker: Und da hat man dann gemerkt, das ist ja tatsächlich alles echt.
Speaker: Ihr lest das alles und ihr habt da irgendeine Leidenschaft und ihr brennt dafür, was total schön ist zu hören und was ansteckend ist und großen Mut für die Zukunft der ganzen Branche macht.
Speaker: Das freut mich sehr zu hören.
Speaker: Aber das ist ein gutes Stichwort.
Speaker: Ich glaube auch, das Besondere an Booktalk ist ja auch die Community.
Speaker: Also nicht nur, dass, Tabea, du Videos hochlädst, sondern du interagierst ja auch mit den FollowerInnen, mit deinen Fans.
Speaker: Vielleicht kannst du mal ein bisschen Einblick geben, wie das funktioniert oder wie euch auch CreatorInnen untereinander, ob ihr auch vernetzt seid.
Speaker: Also was meine ZuschauerInnen betrifft, versuche ich einfach so viele Kommentare zu beantworten, wie es geht.
Speaker: Da entstehen ja auch manchmal lustige Gespräche, man hat immer das Gefühl, sich gegenseitig besser zu kennen.
Speaker: Ich habe Menschen, die von meiner Anfangszeit noch dabei sind, also wo ich noch Comedy-Videos gemacht habe, was jetzt halt was ganz anderes ist.
Speaker: Und da hat man halt das Gefühl, dass man die wirklich schon kennt.
Speaker: Und die haben wahrscheinlich auch das Gefühl, dass sie mich kennen.
Speaker: Und das ist einfach mega schön.
Speaker: Also das hat so ein Gefühl von Verbundenheit.
Speaker: Und was andere CreatorInnen betrifft,
Speaker: Das ist extrem schön, weil ich, wie du schon gesagt hattest, auch Vanessa dort kennengelernt habe, mit der ich jetzt den Podcast habe.
Speaker: Und wir sind wirklich beste Freunde, könnte man sagen, obwohl sie am Bodensee wohnt und ich in Hamburg.
Speaker: Und ich habe auch sonst andere wirklich gute Bekanntschaften oder auch Freunde gefunden.
Speaker: Einfach...
Speaker: dass man dann dabei bei jemandem kommentiert hat und dann hat man irgendeine Nummern ausgetauscht und man trifft sich bei Release-Partys von Büchern oder auf der Buchmesse.
Speaker: Und das ist jedes Mal dann schön bei solchen Events, wenn man sich wieder sieht und es ist so, als wäre es erst gestern gewesen.
Speaker: Ist das vergleichbar ein bisschen mit der Buchbranche offenbar?
Speaker: Denn das beobachte ich immer, wenn Verlage oder AutorInnen verdientermaßen Preise bekommt, dann freuen sich Kollegen auch aus anderen Verlagen mit.
Speaker: Und ich finde das immer ganz, ganz besonders.
Speaker: Weil ich mir aber auch immer denke, wir haben ja unterschiedliche Produkte, die man anbietet.
Speaker: Also man macht sich nicht im ganz klassischen Sinne Konkurrenz, wie wenn jetzt zwei Menschen nebeneinander stehen, die beide Handyhüllen herstellen.
Speaker: Aber gibt es bei dir nicht ab und zu so ein bisschen den Moment, wo du dich dabei ertappst, dass du andere TikToker anguckst und denkst, ja, die...
Speaker: doofe Kuh, was die da wieder gemacht hat.
Speaker: Und das ist doch gemein, dass die da gerade so viele Likes dafür bekommt.
Speaker: Die sollen doch meine Sachen lieber liken.
Speaker: Ähm, so tatsächlich noch nie.
Speaker: Also ich hatte natürlich schon Momente, dass ich mich gefragt habe, wieso es bei mir im Moment nicht so gut läuft, also wieso meine Views irgendwie low sind, niedrig.
Speaker: Ähm, aber jedes Mal, wenn ich daran denke und dann halt bei jemand anderem sehe, dass es gerade gut läuft, dann versuche ich mich sofort daran zu erinnern, dass ich mich aber auf mich selbst konzentrieren muss.
Speaker: Und wie gesagt, vor allem sind es Mädels, aber auch die Jungs und alle sind so lieb.
Speaker: Also ich finde diese Buchbarbe wirklich so toll.
Speaker: Das ist extrem harmonisch und ich gönne wirklich jedem, wenn es gut läuft.
Speaker: Also, weil alle auch so kreativ sind und mit so viel Spaß und Elan dabei.
Speaker: Also, ja, ich mag die Bubble sehr gerne.
Speaker: Aber ist das auch mit deinen, du hast jetzt von ZuschauerInnen gesprochen, das Lesen oder die Meinung von Büchern ist ja nun extrem subjektiv.
Speaker: Und ich könnte mir vorstellen, dass nicht jeder dir einfach immer dich mit Lob überschüttet in den Kommentaren.
Speaker: Und du hast ja jetzt trotzdem gesagt, du liest die Dinger.
Speaker: Wie sehr kann sowas runterziehen?
Speaker: Oder wie gehst du überhaupt damit um, wenn da irgendwelche geschmacklosen Sachen stehen?
Speaker: Ähm, also ich muss sagen, ich hatte bisher erst ein, zwei Mal Probleme mit irgendwie Hate und das war dann auch irgendwie, also ich konnte darüber eher lachen, weil die Kommentare dann eher lächerlich waren als wirklich schmerzhaft.
Speaker: Ähm, weil ich halt in dieser Buchbubble bin und das extrem harmonisch.
Speaker: Ich hab's ganz häufig erlebt, dass ich dann zwei Kommentare bekomme, die sagen, ja, seh ich jetzt nicht so oder ich find das Buch gut, obwohl ich meinte, also obwohl ich Tabea gesagt hab, dass ich's nicht gut fand.
Speaker: Aber dann ist es ganz schnell, okay, dann let's agree to disagree.
Speaker: Also dann sind wir uns gerade einfach nicht einig und fertig.
Speaker: Und wenn ich mir da manchmal andere Communities angucke, die wirklich fies zueinander sind, da bin ich schon sehr glücklich, in der Bubble zu sein.
Speaker: Gibt es eigentlich einen Unterschied im Erfolg deiner Videos zwischen Verrissen und Lobhudeleien von Büchern?
Speaker: Ja, ich habe das Gefühl, da wo ich sage, dass ich es nicht so gut fand, die gehen besser, weil dann halt mehr Menschen kommentieren und das den Algorithmus besser fit hat.
Speaker: Okay.
Speaker: Mich würde interessieren, inwiefern holst, also du hast ja schon gesagt, du holst dir Buchtipps unter anderem auch über Booktalk, über den...
Speaker: Hashtag nenne ich es jetzt einfach mal.
Speaker: Hast du noch andere Inspirationsquellen?
Speaker: Also gehst du auch wirklich einfach mal in die Buchhandlung und lässt dich da inspirieren?
Speaker: Oder gibt es irgendwie andere Kanäle, die du dann anzapst für dich selbst, Blogs oder so weiter, wo du sagst, da hole ich mir jetzt noch weiteres Futter, weil bei Booktalk wird mir sowieso seit zwei Wochen nur noch dieselben zehn Bücher angezeigt.
Speaker: Und irgendwie, die habe ich jetzt schon gelesen und ich will noch mehr und noch neuere Sachen.
Speaker: Ähm...
Speaker: Tatsächlich gehe ich mittlerweile sehr viel einfach in die Buchhandlung und gehe stöbern.
Speaker: Ich muss mich dann immer ein bisschen daran ermahnen, also ich muss mich selbst ermahnen, dass ich nicht nur nach Büchern ausschaue heute, die ich schon kenne von Booktalk, denn das macht man irgendwie ganz schnell, dass man guckt, okay, kenne ich nicht, kenne ich nicht, kenne ich nicht, oh, das kenne ich, das nehme ich jetzt in die Hand.
Speaker: Ähm, und jedes Mal, wenn ich merke, dass das gerade passiert, dann versuche ich halt auch Bücher in die Hand zu nehmen, die ich nicht kenne.
Speaker: Ähm, das habe ich anfangs so 2020, 2021 nicht gemacht, da habe ich wirklich nur BookTok-Bücher gekauft, ähm,
Speaker: Aber wie du gerade schon meintest, langsam kennt man die meisten und man möchte halt auch was Neues finden und man möchte sie auch mal neu ausprobieren, mal Biografien lesen oder sowas.
Speaker: Deswegen versuche ich da mittlerweile auch schon mal meinen eigenen Kopf zu haben und mich nicht nur von BookTok manipulieren zu lassen.
Speaker: Noch ganz kurz als Ergänzungsfrage, melden sich auch Verlage und sagen, hey, da kommen jetzt die und die und die Bücher.
Speaker: Du hast ja schon die Vorgängerbände von dem Autor vorgestellt.
Speaker: Möchtest du jetzt auch exklusiv dieses Buch haben?
Speaker: Und würdest du uns das rezensieren?
Speaker: Und wie gehst du mit solchen Rezensionen um, wenn die dir so gar nicht zusagen?
Speaker: Bleibst du dann authentisch und sagst,
Speaker: ja gut, ich würde schon gerne auch zukünftig von dem Verlag Bücher bekommen, muss ich da jetzt nett sein oder nicht?
Speaker: Oder sagst du, ich habe eine so gute Ebene oder eine Kommunikation zu dem Verlag, dass die damit auch d'accord gehen oder einverstanden sind, wenn ich einfach vielleicht das Buch auch nicht gut finde und das entsprechend auch kommuniziere?
Speaker: Auf jeden Fall.
Speaker: Also es kommen Verlage auf mich zu und ich bekomme dann aber meistens auch, nicht nur meistens, ich bekomme immer den Klappentext vorher zugeschickt und das Cover und so ein bisschen was zum Autor, der Autorin und anhand dessen sage ich dann zu oder ab.
Speaker: Und mittlerweile kenne ich mich selbst ganz gut und habe mittlerweile genug Erfahrung, dass ich wirklich anhand des Klappentexts meistens schon raushören kann, okay, das ist was für mich oder das ist nichts für mich.
Speaker: Und sollte es dann so sein, dass es mir trotzdem nicht gefallen sollte, was ich bisher, glaube ich, wirklich nur einmal hatte, dann sage ich das dem Verlag und sage dann, okay, wollt ihr trotzdem eine Review dazu machen oder lieber nicht?
Speaker: Denn ich werde halt ehrlich bleiben.
Speaker: Aber ich bleibe auf jeden Fall authentisch.
Speaker: Also ich würde niemandem was empfehlen wollen, wo ich nicht hinterstehe.
Speaker: Okay.
Speaker: Was ich noch spannend finde, ihr bzw.
Speaker: Booktalk und du, Tabea, habt ja auch beeinflusst, was in den Buchhandlungen steht.
Speaker: Weil wenn ich früher in die Buchhandlungen gegangen bin, dann standen die Bücher, die du besprichst, tatsächlich die in der Nische irgendwo hinten.
Speaker: Und mittlerweile ist es nach vorne gerückt.
Speaker: Es steht im Schaufenster, da steht richtig drin von Booktalk,
Speaker: Genau die Themen, die Bücher, die du besprichst und andere tauchen jetzt sozusagen vermehrt auf.
Speaker: Also da sieht man ja, dass es auch tatsächlich einen kulturellen Impact hat.
Speaker: Also durch Booktalk verändert sich eben auch die Buchbranche.
Speaker: Definitiv.
Speaker: Also ich weiß noch damals, als ich angefangen habe, so viel zu lesen, bin ich ständig in die Buchhandlung gegangen und habe gefragt, haben sie das und das Buch da?
Speaker: Weil es mir halt bei Booktop vorgeschlagen wurde und ich habe immer ein Nein bekommen.
Speaker: Und mittlerweile stehen sämtliche Booktop-Bücher da, also wirklich so viele.
Speaker: Allein schon die New Adult-Abteilung ist ja mittlerweile mindestens doppelt so groß geworden.
Speaker: Also da war ein Riesenwandel und ich merke das sogar an Regalen.
Speaker: Also die Regale, die ich auch hinter mir stehen habe, diese ganz typischen, die sind ausverkauft häufig, weil da Booktalk wirklich einfach so den Impact hatte.
Speaker: Das ist wirklich schon überwältigend mit anzusehen.
Speaker: Wir wollen ja auch ein bisschen schauen, wie BookTok nicht nur die Buchbranche beeinflusst, sondern wie auch die Buchhandlungen und Verlage mitmachen können.
Speaker: Deswegen eine Frage noch, was brauchst du technisch?
Speaker: Also in meiner Vorstellung, man fängt mit einem Handy an, aber hast du mittlerweile ultra...
Speaker: Professionelles Kamera-Equipment und ein Kameramann dahinter stehen oder wie läuft das ab mittlerweile?
Speaker: Genau, ich habe mit dem Handy angefangen und ich möchte mir eine Kamera zulegen, weil ich noch eine schönere Qualität gerne hätte.
Speaker: Also das ist so die nächste Investition von mir.
Speaker: Aber tatsächlich mache ich es im Moment immer noch mit der Handykamera, weil meine Handykamera auch eigentlich erst mal ganz gut ist.
Speaker: Also damit kann man mega gut anfangen.
Speaker: Und genau, dann habe ich zwei Ringlichter, ein größeres, was dahinter steht und ein kleineres.
Speaker: Und genau, das war es eigentlich schon.
Speaker: Das ist ultraspannend und ich könnte mir vorstellen, dass doch vielleicht die eine oder andere Buchhandlung jetzt sagt, Mensch, wir probieren es doch vielleicht mal aus.
Speaker: Das muss vielleicht gar nicht ja die Chefin selber sein, die das macht, gerade weil es so eine junge Plattform ist.
Speaker: Andi, du hattest, glaube ich, im Vorgespräch auch gesagt, das ist eine ideale Plattform, um vielleicht mal die Azubis ranzulassen und die sich ein bisschen austoben zu lassen und dadurch ein bisschen Farbe auch von Seiten der Buchhandlungen in diese Plattform zu bringen.
Speaker: Und Tabea, für dich ist ja vielleicht natürlich auch, du verdienst mittlerweile Geld, vielleicht langt das ja dann auch demnächst für eine neue Kamera.
Speaker: Ich würde sagen, ich kann damit ganz gut davon leben.
Speaker: Ist das dein Ziel, vielleicht abschließend, ist das dein Ziel, das hauptberuflich zu machen?
Speaker: Ja, auf jeden Fall.
Speaker: Also ich habe mega Spaß an dem ganzen Social-Media-Ding.
Speaker: Videos schneiden, Videos drehen.
Speaker: Also ich möchte das auf jeden Fall in Zukunft weiterhin machen.
Speaker: Ich würde noch einen Punkt noch mal kurz aufgreifen, Alex, was du gerade eben gesagt hast.
Speaker: Chancen für die Buchbranche, Azubis ranlassen, beziehungsweise wie Tabea schon gesagt hat, man fängt ja nicht an, um berühmt zu werden, sondern man fängt an, weil man irgendwie Spaß hat, sich auszudrücken.
Speaker: Und deswegen sollte man es auch einfach mal ausprobieren, ohne den Druck zu verspüren, ich muss jetzt irgendwie eine riesen Community erreichen oder es muss ein riesen Kanal werden.
Speaker: Sondern ich glaube, das gerade einfach als Chance sehen,
Speaker: TikTok einfach mal benutzen, ausprobieren und einfach mal schauen, wo es hingeht.
Speaker: Tabea, jetzt wollen wir dich aber nicht einfach entlassen, ohne dass du uns ein Buch empfiehlst, was dir, glaube ich, einfach aus dem Ärmel flutscht.
Speaker: Gerne.
Speaker: Ich dachte, ich nehme da mein Lieblingsbuch, denn ich habe für mein Lieblingsbuch mir sogar ein Tattoo stecken lassen, weil es mir so wichtig war.
Speaker: Und zwar ist das Terms and Conditions von Lauren Asher.
Speaker: Das ist eine amerikanische Autorin und das ist ein zweiter Teil.
Speaker: Man kann die aber unabhängig voneinander lesen.
Speaker: Das ist eine Trilogie insgesamt.
Speaker: Und in dem Buch, okay, immer wenn ich das erzähle, klingt es erstmal ein bisschen lächerlich, aber es ist wirklich gut.
Speaker: In dem Buch geht es darum, dass drei Erben...
Speaker: von so einem ganz großen Unternehmen, was man heutzutage vielleicht mit Disney oder sowas vergleichen könnte, eben ein Erbe bekommen.
Speaker: Aber ihr Opa, der gestorben ist, hat gesagt, ihr bekommt das nur, wenn ihr Sachen erfüllt.
Speaker: Und jetzt aus diesem Teil der Bruder, der soll endlich eine Frau finden und Kinder bekommen, weil der halt extrem kalt ist und sehr zurückgezogen lebt und nur auf den Job irgendwie aus ist.
Speaker: Und dann sagt seine Sekretärin, okay, weißt du was, ich mach das.
Speaker: So ein bisschen Fake-Dating, wir tun so.
Speaker: Ich krieg Geld dafür und dann hat sich das.
Speaker: Und es ist sehr gut.
Speaker: Und vor allem ist die Protagonistin in dem Buch auch schwarz.
Speaker: Und das ist einfach leider noch nicht so häufig so ein Ding.
Speaker: Und sie trägt auch Braids, so wie ich, also die Zöpfe.
Speaker: Und ich weiß nicht, ich konnte mich so sehr gut darin wiederfinden und es war extrem lustig.
Speaker: Und die beiden sagen sich auch immer wieder Wörter, die es nur auf einer Sprache gibt, die man nicht perfekt übersetzen kann.
Speaker: Und das war auch mega schön.
Speaker: Und ja, also ich bin ein sehr großer Fan.
Speaker: Und wir nehmen an, es gibt ein Happy End.
Speaker: Das wollen wir natürlich nicht verraten.
Speaker: Aber das verlinken wir euch.
Speaker: Das heißt nicht umsonst Romance.
Speaker: Kann auch leider tragisch endende Romanze sein.
Speaker: Vielen Dank, Tabea, für diesen kleinen Einblick.
Speaker: Es gibt auch im Januar im Buchmarkt-Magazin, dem gedruckten Heft, dann auch nochmal ein Porträt über dich, in dem du dann aber auch noch einmal zahlreiche Tipps gegeben hast, was Buchhandlungen machen können, wie sie den Einstieg am besten hinbekommen.
Speaker: Das empfehlen wir jetzt auch schon mal.
Speaker: Und ich würde die Überleitung jetzt ganz unscharmant machen.
Speaker: Tina, wo wir bei Buchtipp sind, hast du auch noch einen?
Speaker: Also der heutige Buchtipp ist tatsächlich für die Festtage leichte Unterhaltung.
Speaker: Der Titel des Buches ist Wie sind Sie hier reingekommen von Tilman Böhr und das Ganze ist im Herbst bei Satyr erschienen.
Speaker: Tim Manbill ist vor allen Dingen im Frankfurter Raum als Kabarettist und Liedermacher bekannt.
Speaker: Das ist sein zweiter Roman und es geht um Wolfgang, der aus einem kleinen Ort in Westfalen kommt und nach Berlin zum Soziologiestudium zieht und natürlich sich da...
Speaker: Und er will natürlich dieser Kleinbürgerlichkeit entfliehen und das Ganze spielt Anfang der 2000er und immer wieder gerät er in Situationen hinein, in die er wirklich nicht reingehören will und da kann man von Will reden.
Speaker: Da ist der Kommunist-Studierendenvereinigung Sack und Klitt die Shakespeare-Theatergruppe, bei der er eigentlich den Einlass machen wollte und plötzlich auf der Bühne steht.
Speaker: Da kommen Kunst-Performances rein, in denen er nackt sich bemalt und gegen Wände rennt.
Speaker: Fernsehinterviews in der Abendschau über studentische Besetzungen.
Speaker: Und er begegnet halt Menschen, die sehr stilistisch und dadurch einzigartig sind.
Speaker: Und Radio 1 hat es, glaube ich, in einem Interview mal als Berliner Panoptikum bezeichnet.
Speaker: Und etwas ganz Entscheidendes ist im Buch und das verrät auch schon ein kleiner Mops auf dem Cover und das wird Alex ganz, ganz besonders freuen.
Speaker: Denn Wolfo, wie er sich selbst in Berlin nennt, verbindet eine Freundschaft mit Vico von Bülow, also sprich L'Oreal, denen er in Berlin durch einen Zufall begegnet.
Speaker: Und diese kleine Hommage seitens des Autors,
Speaker: der seine Figuren und seinen Roman auch immer wieder mit der Frage konfrontiert, muss ich Leute ernst nehmen, die ernst tun?
Speaker: Die schwebt durch diesen ganzen Roman hindurch.
Speaker: Und genau, alles sehr skurril, im wörtlichen Sinne teilweise sehr fantastisch, also mit Elementen, wo man sich denkt...
Speaker: Ist das noch real oder auch nicht?
Speaker: Es ist aber kein zu viel und es ist eine Coming-of-Age-Geschichte für, ich sag jetzt mal, unsere Generation, für Millennials, die an Weihnachten mit L'Oreal groß geworden sind.
Speaker: Mit Weihnachten bei Hoppenstedt sozusagen.
Speaker: Genauso absurd ist dieses Buch und in dem Sinne meine Buchempfehlung für diese Folge.
Speaker: Und ich glaube, das möchte ich diesmal wirklich lesen.
Speaker: Ich weiß auch nicht, wie es an mir vorbeigekommen ist.
Speaker: Es ist der fantastische Volker Surmann, der diesen Verlag unglaublich toll leitet und ein fabelhaftes Programm macht.
Speaker: Auch das eine ganz dicke Empfehlung.
Speaker: Und das Buch klingt großartig.
Speaker: Es ist das perfekte Buch für dich, Alex.
Speaker: Erinnert an Herr Lehmann bzw.
Speaker: Sven Regner.
Speaker: Ich habe auch ganz oft tatsächlich daran denken müssen, bloß ist halt Herr Lehmann 15 Jahre früher.
Speaker: Und das ist jetzt sozusagen das Berlin 2003.
Speaker: Ich muss auch ganz oft an dich denken, Andi.
Speaker: Du bist ja auch ungefähr in diesem Dunstkreis nach Berlin gezogen.
Speaker: Ob das für dich dann auch nochmal so eine Review ist?
Speaker: wie es damals für dich war, dass man so skurrilen Menschen begegnet.
Speaker: Denn irgendwie sucht man Freunde und findet keine, weil alles so locker, leger daher blubbelt.
Speaker: Ich fand ihn sehr fantastisch.
Speaker: Also nur eine sehr schöne Unterhaltung.
Speaker: Side-Note, skurrile Menschen sehe ich jeden Morgen in der S-Bahn in Berlin.
Speaker: Super.
Speaker: Vielen Dank, Tina.
Speaker: Sabir, wenn du das so hörst, wäre das, was du lesen möchtest?
Speaker: Wahrscheinlich eher nicht, um ehrlich zu sein.
Speaker: Ich habe lange mit mir gehadert, eine Liebesgeschichte rauszusuchen und dachte mir dann, nee, das ist zu plakativ.
Speaker: Das mach mal ein andern Mal und dann werde ich einfach sagen, und der Buchtipp war jetzt für Tabea.
Speaker: Vielen Dank, Tina.
Speaker: Vielen Dank, Tabea, dass du heute dabei gewesen bist und uns einen kleinen Einblick gegeben hast.
Speaker: Guckt alle auf den TikTok-Kanal at Tabea Joanna, auf Instagram genauso.
Speaker: Hört den Podcast Kaffee Klatsch, der Bücher-Podcast to go, auch auf allen möglichen Plattformen.
Speaker: Schickt uns gerne weiterhin Themenvorschläge und Fragen an alles.buchmarkt.de oder besucht uns auch auf unserer Instagram-Seite at alles.buchmarkt und in den Shownotes verlinken wir die beiden Buchtipps, aber auch die Accounts noch einmal.
Speaker: Und wir befinden uns am Ende des Jahres.
Speaker: Die ersten drei Folgen sind aufgenommen.
Speaker: Und wir haben wirklich schon viele tolle Rückmeldungen bekommen.
Speaker: Auch von Menschen, die gerne in unserem Podcast zu Gast sein möchten.
Speaker: Und wir schauen gerade, dass wir uns organisiert kriegen für das neue Jahr.
Speaker: Also sprich, es wird 2024 auch weitergehen.
Speaker: Und an dieser Stelle möchten wir einfach auch mal Danke sagen.
Speaker: Und zwar danke dem Buchmarkt-Magazin und Jörn Mayer, der diesen Podcast die ganze Zeit begleitet.
Speaker: Auch Kirsten Peters vom Buchmarkt, die von Anfang an unsere Idee geklaut hat.
Speaker: Und wir danken Ben Kurax für das musikalische Intro, Ali Mohammadi Kafri für Ton und Schnitt, sowie Burkhard Fingen von Fingen & Bumille, der für uns a. das Fotoshooting gemacht hat und auch uns immer gestalterisch supportet bei den ganzen Anzeigen.
Speaker: Und wir hören uns dann im Januar wieder.
Speaker: Kommt gut durch die Festtage und bis ganz bald.
Speaker: Tschüss.

