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I Swear (Verflucht Normal)

Muss Man Gesehen Haben!?
Muss Man Gesehen Haben!?

81 plays · Jun 27, 2026

Stellt euch vor ihr seid zwölf Jahre alt, der beste Torwart eurer Schule, ein Talentscout kommt zum nächsten Spiel — und genau in diesem Moment fängt euer Körper an, Dinge zu tun, die ihr nicht kontrollieren könnt. Tics. Laute. Flüche, die einfach so rausplatzen. Und alle — sogar die eigene Mutter — sind sich einig: Das ist eine Frechheit. Hör einfach auf damit. I Swear, auf Deutsch leider etwas sperrig Verflucht normal betitelt, erzählt die wahre Geschichte von John Davidson (gespielt vom fantastischen Robert Aramayo) aus Schottland — einem Mann, der Jahrzehnte sozial ausgegrenzt wurde, bevor er verstand, dass er für sein Tourette-Syndrom nicht die geringste Schuld trägt. Und der heute mit dem Order of the British Empire ausgezeichnet ist. Aber muss man ihn gesehen haben? Hört rein und findet es heraus. Hinterlasst uns eine Sprachnachricht und werdet Teil der nächsten Episode: www.mussmangesehenhaben.de ___ REGIE Kirk Jones DREHBUCH Kirk Jones DARSTELLER*INNEN Robert Aramayo - John Davidson Maxine Peake - Dottie Achenbach Shirley Henderson - Heather Davidson Peter Mullan - Tommy Trotter KAMERA James Blann MUSIK Stephen Rennicks --- SHOW NOTES The Fast And The Furious [https://www.imdb.com/de/title/tt0232500/] City Kinos München [https://www.city-kinos.de/] Muss Man Gesehen Haben!?: The Holdovers [https://www.mussmangesehenhaben.de/Imprint-1/] BAFTA [https://www.bafta.org/] Juilliard [https://www.juilliard.edu/] Die Ringe der Macht [https://www.imdb.com/de/title/tt7631058/?ref_=fn_t_4] Ein Tick anders [https://www.imdb.com/de/title/tt1605735/?ref_=fn_t_1] Hot Ones [https://www.youtube.com/@FirstWeFeast] Jetzt auch die ganze Folge auf YouTube sehen: https://youtu.be/DX8DCzhTEE4 [https://youtu.be/b9IIA6SoBZM] Abonniert den Newsletter: https://mussmangesehenhaben.substack.com [https://mussmangesehenhaben.substack.com/] Und hinterlasst uns gerne eine positive Bewertung auf der Podcast-Plattform Eurer Wahl, um uns zu unterstützen. Danke Euch!

Transcript

Speaker: Willkommen zu einer neuen Ausgabe Muss man gesehen haben.

Speaker: Ihr sind eure Gastgeber Emilia und Bastian.

Speaker: Hallo lieber Basti.

Speaker: Hallo liebe Emilia und hallo alle Zuhörenden.

Speaker: Schön, dass ihr wieder eingeschaltet habt heute zu einer neuen Folge Muss man gesehen haben.

Speaker: Es ist heiß.

Speaker: Sehr, sehr gut.

Speaker: Es ist heiß.

Speaker: Und dazu wollte ich einfach nochmal anmerken, wenn man der Hitze ausweichen will, geht ins Kino.

Speaker: Kino ist dunkel, Kino ist kühl.

Speaker: Man bekommt auch gekühlte Getränke.

Speaker: Man kann da wirklich sehr gut der Hitze für ein, zwei, drei Stündchen entfliehen.

Speaker: Findest du nicht auch?

Speaker: Absolut richtig, das habe ich auch tatsächlich genau gestern gemacht.

Speaker: Also in Vorbereitung auf heute habe ich mir gestern den Film erst angeschaut, ich versuche es ja immer frisch zu machen.

Speaker: Und da war ich auch im Kino und es war wirklich sehr angenehm kühl, es waren schöne zwei Stunden und dann bin ich rausgekommen, es hat einen wie so eine Wand, in die man gelaufen ist.

Speaker: Einmal erschlagisch.

Speaker: Ich habe übrigens einmal Fast and the Furious, den allerersten, nur deshalb gesehen, weil ich war in New York zu dem Zeitpunkt.

Speaker: Es war so heiß, dass ich nicht wusste, wie ich mich anders retten soll.

Speaker: Da habe ich Tickets für den erstbesten Film gekauft und das war, da lief gerade Fast and the Furious.

Speaker: Ich glaube, ich hätte ihn wahrscheinlich immer noch nicht gesehen, wenn es nicht die Hitze in New York gegeben hätte.

Speaker: Würdest du sagen, es ist ein Film, den man gesehen haben muss, Fast and the Furious 1?

Speaker: Ähm...

Speaker: Wenn du mich jetzt so direkt fragst, würde ich sagen nein.

Speaker: Aber die Kühlung an dem Tag, die war absolut weltklasse.

Speaker: Ja.

Speaker: Muss ich ganz ehrlich sagen.

Speaker: Und in den USA ist ja alles nochmal ein bisschen kühler als bei uns.

Speaker: Ich wollte gerade sagen, das Einzige, was man den USA zugute lassen kann, ist, sie haben Klimaanlagen.

Speaker: Überall.

Speaker: Ja, absolut.

Speaker: Aber manchmal sind die dann sogar fast zu kalt.

Speaker: Also man hat das Gefühl, man kommt von draußen 40 Grad.

Speaker: Das ist für den Europäer.

Speaker: Ja, etwas.

Speaker: Absolut.

Speaker: Dazu eine süße Anekdote.

Speaker: Als ich in der Zeit in New York war, habe ich mal den Move gemacht, dieses Gepiffen und die Hand hochgehoben, das Haxi hat gehalten.

Speaker: So Sex in the City mäßig?

Speaker: Ich glaube überall.

Speaker: Taxi Driver, überall machen die das.

Speaker: Aber da gibt es auch immer zu Anfang, also in der Einladung gibt es auch immer, wie sie immer das Taxi dann ruft.

Speaker: So, das dachte ich, da muss ich gerade dran denken und das dann durch die Pfütze fährt und wie auch immer.

Speaker: Also, Entschuldigung, ich wollte deine Geschichte nicht hijacken.

Speaker: Dann setze ich mich da rein und es war so kalt.

Speaker: Also es war wirklich Hochsommer, sagen wir Juni.

Speaker: Und in diesem Auto war es so kalt und dann habe ich ihn gefragt, ob wir die Fenster runter machen können.

Speaker: Dann hat er sich umgedreht und gefragt, ob ich Europäer bin.

Speaker: Total klar.

Speaker: Ja, wir mögen die frische Luft.

Speaker: Wir kommen mit eurer Klimaanlage nicht so gut zurecht.

Speaker: Alles gut, so kippt man sich gleich zu ergeben, gerade in der Hitze.

Speaker: In welchem Kino warst du denn?

Speaker: Ich war im City-Kino in München.

Speaker: Ist ja so ein sehr schönes Arthouse-Programmkino, da bin ich ja eigentlich auch häufig.

Speaker: Und das war sehr schön.

Speaker: Ich hatte ein großes Popcorn, hab mich total in der Größe vertan.

Speaker: Also ich habe gelernt, gestern, wenn man so diese Tüten nur so an der Vorderfront so hingeklebt hat, ohne Inhalt, dann kann man sich leicht mit der Größe verschätzen.

Speaker: Und ich hab mir die große Packung genommen und hab dann sehr schnell festgestellt, wow, der Film müsste fünf Stunden dauern und ich wäre immer noch nicht durch.

Speaker: Dann hättest du wahrscheinlich lieber den Fast and the Furious geguckt, weil der ist lang.

Speaker: Irgendwas mit Überlänge auf jeden Fall.

Speaker: Also ich habe auch noch jede Menge Popcorn mit nach Hause gebracht.

Speaker: Ich muss wahrscheinlich heute Abend und morgen vielleicht noch eine Filmnacht einbauen, um das dann auch aufzuessen.

Speaker: Oh nein.

Speaker: Ja, da war ich.

Speaker: Ja, nein, ganz furchtbar.

Speaker: Ganz, ganz schlimm.

Speaker: Genau, und du?

Speaker: Wo hast du, so angeschaut?

Speaker: Ich war im Rollbergkino.

Speaker: Da waren wir ja tatsächlich auch mal zusammen, um die Holdovers zu schauen.

Speaker: Natürlich.

Speaker: Weiß ich doch noch.

Speaker: Und wir können ja kurz aus dem Nähkästchen plaudern.

Speaker: Wir hatten eben gerade noch mal kurz Vorbesprechungen, aber die Vorbesprechung endete tatsächlich mehr um die Besprechung der jetzt laufenden Fußball-BM.

Speaker: Man kommt dem Thema nicht ganz aus.

Speaker: Ja, wir haben beide das...

Speaker: sich etwas ziehende Deutschland-Ecuador-Spiel.

Speaker: Schon wieder zusammen, aber doch alleine geschaut.

Speaker: Zusammen, aber getrennt, voneinander gesehen, genau.

Speaker: Und ja, es war jetzt nicht so toll.

Speaker: Also eigentlich ist es nicht so viel der Rede wert, eigentlich muss man sagen.

Speaker: Es lief nicht so ausgesprochen gut gestern.

Speaker: Aber das ist eine gute Überleitung zu dem Film, denn der lief ganz fantastisch in Farbe in dem Kino unserer Wahl.

Speaker: Ich hoffe, in deinem auch, ja, oder?

Speaker: Sonst wären wir wahrscheinlich nicht hier.

Speaker: Ja, in Farbe und in lustigen Akzenten.

Speaker: Absolut, ja.

Speaker: Dann schieß doch gleich mal los.

Speaker: Du bist heute dran mit dem Intro.

Speaker: Was haben wir denn geschaut?

Speaker: Wir haben geschaut Icewear, in dem es um am Anfang einen sehr gut aussehenden Jungen geht, der klug ist, talentiert ist, sehr fußballinteressiert und mit einem allerfeinsten stottischen Akzent.

Speaker: Dann wird er 13.

Speaker: Reit.

Speaker: Reit.

Speaker: Und unkontrollierbare Zuckungen passieren.

Speaker: Er vermasselt ein Fußballspiel, er beginnt zu fluchen, er beginnt zu spucken.

Speaker: Dann verlässt sein Vater auch noch die Familie, was dann so ein traumatisches Erlebnis wird, dass er sich das Leben nehmen will.

Speaker: Im Krankenhaus dann die Diagnose Tourette-Syndrom.

Speaker: Schon bekannt, aber unheilbar.

Speaker: Es gibt keine Therapie.

Speaker: Er wird also unter Medikamente gestellt und fängt an, ein sehr tristloses Leben zu leben, bis er einen alten Schulfreund trifft, der seine Zeit in Australien verbracht hat, aber wieder zurück in die schottische Einöde gekommen ist, da dessen Mutter eine Krebsdiagnose bekommen hat.

Speaker: Der Junge und die Mutter lernen sich dann kennen.

Speaker: Die Mutter war dann auch zufällig eine Krankenschwester für psychisch kranke Menschen und zieht dann bei ihr ein.

Speaker: Dort wird er das erste Mal als Mensch so wahrgenommen.

Speaker: Ihm werden die Medikamente entzogen.

Speaker: Er darf eben sein Leben so leben mit dieser Krankheit und bekommt da die große Unterstützung.

Speaker: Findet dann endlich auch einen richtigen Job, was er sich sowieso schon erträumt hat in der Jünger Kirche.

Speaker: Und da beginnt dann die Geschichte erst so richtig.

Speaker: Denn überall im Land, in Schottland und in England, also in Großbritannien, schicken die Eltern, also Eltern mit ähnlicher Diagnose, Kinder mit ähnlicher Diagnose, die zu ihm hin.

Speaker: Und dann fungiert er als Aufklärer für die Eltern, für die Kinder und auch für die Polizei.

Speaker: Und dann ist es so, dass er sich in der Schule

Speaker: Damit beginnt der Film und endet der Film.

Speaker: Er wird geehrt von der Königin.

Speaker: Von der Königin.

Speaker: Von dem König wahrscheinlich nicht mehr.

Speaker: Da warten die Königin noch da.

Speaker: Aber genau.

Speaker: So ist die Geschichte des John Davidson.

Speaker: John Davidson wird gespielt, als er noch jung war, von Scott Ellis Watson und von Robert Armagio dann von Mitte 20 bis heute.

Speaker: Ja, also fängt ja an die Geschichte 1989 und dann 2000, nee 1983 und dann 2019.

Speaker: Also ein großer Sprung.

Speaker: Und gerade diese Geschichte eben als Kind, da die ersten sind so 20, 25 Minuten.

Speaker: Wichtig ist zu sagen, es ist auf einer wahren Geschichte beruht der Film.

Speaker: Die Geschichte von John Davidson gibt es wirklich.

Speaker: Und ich habe auch viele Interviews mit ihm gesehen in Vorbereitung auf heute und er hatte auch maßgeblich mitgewirkt, die Geschichte zu schreiben.

Speaker: Also diese Geschichte ist auch aufgrund dessen schon wahnsinnig wichtig, weil sie eine sehr große aufklärerische Komponente hat.

Speaker: Gleich zunächst mal zu sagen, es gibt sehr, sehr viele Missverständnisse um das Tourette-Syndrom.

Speaker: Also Tourette-Syndrom an sich ist keine Behinderung, sondern es ist eine angeborene Erkrankung des Nervensystems.

Speaker: So steht das auf Wikipedia.

Speaker: Und um auch mal zu schauen, wie viel gesellschaftliche Relevanz das tatsächlich hat, ist eins von hundert Kindern hat Tourette.

Speaker: Also das ist, es gibt es auch sehr, sehr unterschiedliche Ausprägungen.

Speaker: Manche haben mehr, manche weniger Tics.

Speaker: Diese Tics sind sozusagen ein begleitendes Muster und die, und das muss man auch gleich zu Anfang ganz, ganz wichtigerweise sagen, sind vollkommen unkontrollierbar.

Speaker: Und die Menschen, die Tourette-Syndrom haben, haben darauf keinen Einfluss.

Speaker: Und darauf kommen wir später noch zu sprechen, weil das sehr, sehr häufig, und das zeigt der Film eben auch, zu ganz, ganz fatalen Missverständnissen führt und auch zu Gewalt und auch zu unglaublicher sozialer Ausgrenzung der Menschen, die Tourette-Syndrom haben.

Speaker: Genau.

Speaker: Das ist so viel zum Anfang.

Speaker: Du hast ja schon gesagt, es fängt ja an, der Film eigentlich mit ihm in Uniform so und kurz vor dieser Preisübergabe von der Queen, wo er eben ganz, ganz aufgeregt und uns das Ganze erstmal hinschmeißt und möchte sagen, ich kann das nicht machen, da sind so viele offizielle Menschen, das ist denen so wichtig, ich kann mich da nicht reinsetzen.

Speaker: weil ich kann ja nicht kontrollieren, was ich sage.

Speaker: Und sonst rufe ich irgendwas rein in den Saal und darüber werden sich dann Leute echauffieren und werden sich verletzt fühlen.

Speaker: Das möchte ich nicht.

Speaker: Bis ihn dann Dottie, die Mutter seines Freundes, die dann ihre Fittiche nimmt, wie du so schön gesagt hast, eben davon überzeugt, es ist sein Moment.

Speaker: Er kann sich nicht immer nur an die Seitenlinien begeben.

Speaker: Er kann sich nicht immer nur zurückziehen.

Speaker: Er hat diesen Moment sich verdient und deswegen muss er da auch dabei sein und ein Teil des Ganzen sein.

Speaker: Und dann geht er da rein und das erste Mal sagt,

Speaker: Fuck the Queen!

Speaker: Und setzt sich daneben hin.

Speaker: Und so fängt es an und dann kommt der Rückblick eben, fängt der Rückblick an auf seine Jugend so mit 14 Jahren, was du eben schon gesagt hast.

Speaker: Genau.

Speaker: Ja, und ich weiß nicht, wie du das in deinem Umfeld erlebt hast, ob du da schon mal Überschneidungen mit jemandem hattest, der Tourette-Syndrom hat.

Speaker: Ich gar nicht.

Speaker: Und ich finde, was der Film wirklich erstklassig zeigt, ist wie...

Speaker: das sozusagen sehr gut zu porträtieren und zu zeigen, wie das Innenleben und wie ein Mensch sein Leben damit lebt.

Speaker: Und nicht nur jetzt, weil ich glaube, jetzt ist es bestimmt noch nicht ganz einfach, aber einfacher.

Speaker: Aber als es dann passiert ist, sieht man eben auch im Film, dass ihm vorgeworfen wird, dass er das...

Speaker: erfindet.

Speaker: Dass er sich zusammenreißen soll.

Speaker: Und ich glaube, man kann dazu ja auch sagen, dass Großbritannien da...

Speaker: noch mal konservativer ist als Deutschland, vor allem was die Schulen angeht, vor allem, dass die ja auch oft Internate haben, dass die geschlechtergetrennte Schulen haben.

Speaker: Und da sieht man dann eben auch noch, wie die Bestrafung in Schulen einfach etwas war, wo das ganz klar und okay auch war, dass dann der Schuldirektor sich den angenommen hat, um die Jungen in die Schranken zu weisen.

Speaker: Darf ich da ganz kurz ein kurzes Beispiel dazu geben?

Speaker: Weil das ist, glaub ich, auch so ein ganz wichtiger Punkt in dem Film, wo er ja am Anfang noch gezeigt wird als Junge, der auch gut im Fußball ist.

Speaker: Das ist eine Szene, wo er am Anfang einen Elfmeter hält und alle feiern ihn.

Speaker: Also er ist ein Junge, der gerade dabei ist, sein volles Potenzial zu entwickeln.

Speaker: Und dann fängt es eben an mit diesen Ticks, dass er eben diese unkontrollierten Bewegungen und dass er eben auch Dinge sagt, die er eben auf einmal irgendwelche unflätigen Dinge sagt, Leute beschimpft, dass das so aus ihm herausbricht.

Speaker: Und das sorgt dann zum Beispiel in der Schule dafür, der Direktor setzt sich in seiner neuen Schule neben ihn an den Tisch mit, ich glaube, zwei oder drei anderen MitschülerInnen und fragt, wie es ihm so geht.

Speaker: Und in dem Moment sagt er, fuck you, Headmaster, mehr oder weniger, und spuckt seine Erbsen ins Gesicht.

Speaker: Genau.

Speaker: Und natürlich hat dieser Direktor dafür keinerlei Verständnis, zitiert ihn dann zu sich ins Direktorat und auch Prügelstrafe gab es damals noch, fragt ihn eben, mit welcher Hand er schreibt und eben die Nichtschreiber nimmt er dann und da schlägt er ihm mit dem flachen Gürtel mehrere Male auf die Hand.

Speaker: Und am nächsten Tag hat er dann eben diese Sichtung für die Burbank Rangers, großes schottisches Team und er hofft sich da eben irgendwie einen Durchbruch, dass sie ihn und ihre Fittiche nehmen eben auch und er hofft sich eine Fußballkarriere, kann dann aber eben nicht spielen, weil seine Hand so stark verletzt ist.

Speaker: Er es aber auch niemandem sagen kann und möchte, weil es natürlich auch hieße, er hat Probleme in der Schule und er wurde von seinem Direktor geschlagen, was natürlich auf Fehlverhalten seinerseits hinweist.

Speaker: Das heißt, das ist so der Moment, in dem man merkt, dieser talentierte, mit viel Potenzial ausgestattete Junge, für den bricht gerade in diesem Moment seine Welt zusammen und die Dinge, die sich vorgenommen hat, werden so nicht eintreffen.

Speaker: Und alles ist unerklärbar und auch in seiner Familie.

Speaker: Er hat zwei Schwestern und hat dann eben auch das Gefühl, dass wegen ihm diese Familie auseinanderbricht.

Speaker: Sein Vater verlässt die Familie dann, genau.

Speaker: Und man hat eben dann auch diese Szene, dass die Mutter total überfordert ist und ihn einfach vor den Kamin hinsetzt, damit er, wenn er spucken muss, in den Kamin spuckt.

Speaker: Und man sieht einfach, dass da auch keine...

Speaker: Dass da kein Gespräch ist, dass kein, nicht irgendwie versucht wird, das irgendwie zu verstehen, sondern es wird davon ausgegangen, dass er sich das alles ausdenkt, dass er das kontrolliert und dass es eine Dreistigkeit ist.

Speaker: Und dann genau nach diesem Suizid.

Speaker: versucht wird, gibt es dann wenigstens eine Diagnose.

Speaker: Es wird aber auch nichts getan, außer zu sagen, hier gibt es Medikamente, die stellen ihn irgendwie ruhig.

Speaker: Sie grenzen aber das alles nicht ein.

Speaker: Er hat weiterhin die Tics, er hat weiterhin das Gefluche und das ist ja eben...

Speaker: total unkontrolliert und auch völlig, es ist entweder sexistisch oder rassistisch oder, also es ist ja auch total negativ.

Speaker: Er fängt ja nicht an zu fluchen und macht dann plötzlich den Menschen Komplimente.

Speaker: Ja.

Speaker: Und wo, also genau, da weiß ich nicht, wie viel Recherche du gemacht hast.

Speaker: Ich habe da jetzt leider wenig Recherche betrieben oder betreiben können.

Speaker: Aber dann zu sagen, wo kommt denn das her?

Speaker: Weißt du das?

Speaker: Ja.

Speaker: Wo das herkommt?

Speaker: Du meinst jetzt medizinisch gesehen?

Speaker: Genau, diese Negativität, also warum das da so verankert ist und dann so Ausbrüche hat.

Speaker: Also ich glaube so ganz genau, also jetzt im Detail ist es tatsächlich auch nicht so ganz klar, warum es gerade ist.

Speaker: Aber es scheint sich wohl laut meiner Recherche und ich lade jeden ein und das werde ich auch noch ein paar Mal betonen, glaube ich, in diesem Film, eigene Recherchen dazu anzustellen, sich mit dem Thema wirklich zu befassen.

Speaker: Weil dieser Film dazu eine Einladung ist.

Speaker: Und das ist das Wunderschöne an dem Film.

Speaker: Er leistet genau das.

Speaker: Er lädt uns ein, uns mit dem Thema zu beschäftigen.

Speaker: Also es geht aber tatsächlich um gesellschaftliche Tabus.

Speaker: Es geht um Tabubrüche, aber nicht im Sinne von ich möchte die, sondern einfach, ich glaube, psychologisch gesehen Dinge, die man nicht tun darf.

Speaker: dass die im Hirn eben dadurch genau als etwas eingestuft werden, dieses Tabu genau den Reiz ausmachen, es zu tun.

Speaker: Aber nicht aus willentlichen, aus freiem Willensurgen, ich mach das jetzt mal, sondern wirklich aus einer kompulsiven Verpflichtung heraus eigentlich.

Speaker: Und das kann man einfach nicht kontrollieren.

Speaker: Und das ist das Wichtige dabei.

Speaker: Und ich glaube, dass da wirklich auch gesellschaftliche Normen durchaus eine sehr, sehr große Rolle spielen.

Speaker: Deswegen ist es ja auch so, gerade wenn Stille herrscht, kommen wir auch noch drauf zu sprechen, wenn Leute nicht sprechen, ist dieser Impuls noch viel größer, als wenn Leute sprechen.

Speaker: Es gibt auch eine Szene in dem Film, wo er sagt, er kann sich in seinem Leben niemals in eine Bibliothek hineinbegeben, weil dort ist es still.

Speaker: Dort spricht niemand und das heißt für ihn ist deshalb, sind seine Tics, die sind eh nicht kontrollierbar, aber brechen noch viel wahrscheinlich aus ihm heraus und deswegen macht er eine Bibliothek in dem Moment dann einfach für die anderen Leute fast unbewohnbar, wenn du so möchtest.

Speaker: Und das weiß er auch.

Speaker: Ja.

Speaker: Genau.

Speaker: Also wir sehen schon, was eben ganz wichtig ist in dem Film und er fährt eine ganz brutale soziale Ausgrenzung.

Speaker: Ja, schon bei seiner eigenen Familie angefangen.

Speaker: Und sein Verhalten führt auch immer wieder zu Gewaltausbrüchen gegen ihn.

Speaker: Das fängt an mit dem Direktor.

Speaker: Es fängt dann später an, in der Schule sieht man das, er geht dann abends einmal weg mit einem Freund von sich und seine Tics heißen auch, er schlägt manchmal unkontrolliert um sich, also sein Arm fährt auf einmal aus, dann schlägt da jemandem das Getränk aus der Hand, dann entspinnt sich daraus eben eine Schlägerei, er wird eingesperrt, weil er natürlich auch die PolizistInnen noch beleidigt, kommt dann auch noch dazu, die natürlich auch kein Verständnis dazu haben.

Speaker: Er schreit einmal auf der Straße einer Frau Schlampe hinterher, was er natürlich auch nicht meint.

Speaker: Das weiß jemand nicht.

Speaker: Er sagt ihrem Freund Bescheid.

Speaker: Und dann lauern ihm die Freunde oder Freund und ein Freund von ihr auf und schlagen ihn krankenhausreif.

Speaker: Also diese Thematik zieht sich durch den ganzen Film.

Speaker: Und man sieht diese Ausgrenzung.

Speaker: Und das ist alles tatsächlich auch so passiert, wie ist der Film.

Speaker: Aber die...

Speaker: Jetzt genauso, weiß nicht, ob es die Brücke war natürlich, also mit der nötigen poetischen Freiheit, aber ist diese Geschichte auch so passiert, damals und jetzt auch noch, genau.

Speaker: Und genau, man sieht eben auch, wie er und wie beide Figuren eben das annehmen und sagen, ich werde eh niemals einen Job finden, ich werde eh niemals eine Freundin finden, ich werde eh niemals ein normales, soziales Leben aufbauen.

Speaker: Und dann gibt es dann eben diese Dottie, also gespielt von Maxine Pieck, das kann man ja kurz auch nochmal erwähnen.

Speaker: Ganz toll gespielt auch, genauso wie Robert Arameo.

Speaker: Ganz tolles Schauspiel.

Speaker: Ja, die...

Speaker: als Einzige und Gott sei Dank auch in dieser Kleinstadt, in dieser Einöde, da gewisse Erfahrungen schon gemacht hat, um ihn zu leiten, um ihm immer wieder diesen Versuch zu geben.

Speaker: Beispielsweise sie versucht ihm in eine...

Speaker: Er ist ja erwachsen, in eine Wohnung unterzubringen.

Speaker: Das geht schief.

Speaker: Und dann ist sie im Gespräch mit sehr vielen anderen Menschen und dann bekommt er eben in dieser Community endlich einen eigenen Job.

Speaker: Und alle sind so...

Speaker: eigentlich sehr begeistert von wie er seine Arbeit macht und lernt dann einfach das auch zu ignorieren, Gott sei Dank, diese Tics.

Speaker: Und das Schönste ist ja, und es gibt dann weiter später eben nochmal diese Anhörung,

Speaker: Wegen des... Wegen der Barfight, wegen der Schlägerei der Bar.

Speaker: Genau.

Speaker: Wird er vor Gericht gezerrt, weil einer von denen, mit denen er sich da geschlägert hat, der Vater von dem ist Anwalt und der möchte das höchstgerichtlich verfolgt sehen.

Speaker: Genau, dann zieht er sich da wieder.

Speaker: Und dann kann er schon den Eid nicht...

Speaker: Weil natürlich ist er nervös, natürlich kommen dann seine Tics raus, er fängt an zu fluchen.

Speaker: Und er hat dann eben diese Unterstützung nicht nur von Dottie, sondern eben auch von diesem Community-Leiter, von dem Tommy.

Speaker: Tommy?

Speaker: Trotter?

Speaker: Genau.

Speaker: Trotter, gespielt von Peter Mullen, der für ihn einsteht.

Speaker: Der das einmal versucht zu erklären, was er kontrollieren kann und was er nicht kontrollieren kann.

Speaker: Und damit kommt es, das allererste Mal gibt es dann eben auch eine mediale Aufmerksamkeit.

Speaker: Und er fühlt sich eben das erste Mal wahrscheinlich relativ sicher mit seinem Job, mit seiner Aufgabe.

Speaker: Er hat ja eben auch eine Aufgabe und seinem sozialen Umfeld und Leben.

Speaker: Und das ist sehr beschränkt, dass er bekommt dann auch einen Hund.

Speaker: das ihm hilft.

Speaker: Und der Tommy sagt ihm dann eben auch, hey, was hältst du denn davon, wenn...

Speaker: Du für Aufklärung sorgst, wenn du dich da hinstellst, um Leuten zu erklären, weil dann kommt hoffentlich ein gewisses Verständnis auf und über die Jahre kommt dann eben ein Verständnis auf.

Speaker: Und er darf irgendwie bei Forschungen teilnehmen und ist dann auch Ansprechpartner für Eltern und für die Kinder und macht es normaler und erträglicher für Menschen, die eben...

Speaker: die damit Probleme haben, sondern auch, es ist ja, nicht einfach für niemanden.

Speaker: Und das hat er, glaube ich, auch bei seiner Mutter auch nie als Vorwurf irgendwie, Gott sei Dank, auch gemacht.

Speaker: Das ist ja auch eine gewisse Stärke, wovon der Film tatsächlich lebt.

Speaker: Also es ist eine tragische Geschichte auf eine Art und Weise, aber sie erlauben es trotzdem auch witzig zu sein.

Speaker: Da ist viel Humor dabei.

Speaker: Die Figur als

Speaker: wie er gespielt wird, wo er selber ja auch sagt, das stimmt.

Speaker: Man darf sich auch über ihn ein bisschen lustig machen, weil er das selber akzeptieren kann und gemacht hat.

Speaker: Man lacht auch mit ihm.

Speaker: Und man kann sich so gut... Das ist ganz wichtig.

Speaker: Ja, nicht über ihn, sondern mit ihm.

Speaker: Den ganzen Film, der ganze Humor ist sehr inklusiv.

Speaker: Man lacht nicht über jemanden, sondern mit jemandem.

Speaker: Und das ist wichtig.

Speaker: Und da wirklich so eine feine Linie nicht zu überschreiten, wo man das Gefühl hat, oh,

Speaker: Ich werde hier gerade belehrt oder das wirklich in diese absolute Tragik reinzubringen, wo man dann irgendwie nur schluchzend im Kinositz sitzt und denkt, oh Gott, die Welt ist so furchtbar, warum gibt es solche Krankheiten oder Krankheitsbilder?

Speaker: Sondern es gibt...

Speaker: viel Verständnis plötzlich.

Speaker: Und es ist so, also ich muss von der schauspielerischen Seite sagen, beide haben mich umgehauen.

Speaker: Wie die diesen Charakter verkörpert haben.

Speaker: Und sie hatten eben, Fun Fact voraus, sie hatten einen Body-Move-Trainer.

Speaker: Und der John Davidson war eben auch viel am Set und sie haben eben viel Zeit mit dem auch verbringen können, um das einfach zu verstehen.

Speaker: Aber sich das so anzugucken, es ist eine unfassbar herausragende schauspielerische Leistung.

Speaker: Robert Rameo hat auch den BAFTA Award dafür gewonnen.

Speaker: Zwei.

Speaker: Kann man gleich sagen.

Speaker: Zwei sogar.

Speaker: Und das passiert eigentlich auch nie.

Speaker: Ja.

Speaker: Dass man überhaupt eigentlich, ja, gibt es halt immer ein besser Hauptdarsteller oder nicht besser Hauptdarsteller, aber er hat auch den Rising Star Award gegönnt.

Speaker: War sehr bescheiden auch, er ist aufgetreten, Ethan Hawke saß auch in der Menge, war an der Juliatschule, hat dann von dem Auftreff von Ethan Hawke dort erzählt, wie ihn das nachhaltig beeindruckt hat und auch so viel für seine Zukunft bedeutet hat, hat sich dann da arg bedankt, konnte gar nicht glauben, dass er den gewonnen hat.

Speaker: Kann man sich auch mal anschauen, ist wirklich schön zu sehen, wirklich unglaublich demütig und bescheiden, wer den Preis entgegen nimmt.

Speaker: Das ist wirklich schön.

Speaker: Ich glaube, was du gerade gesagt hast, ist fast alles so wunderbar zusammen eigentlich.

Speaker: Also ich...

Speaker: Ich glaube, was der Film eben zum einen zeigt, also zum einen, wie du schon gesagt hast, Tommy ist so ein bisschen auch diese Vaterfigur, die er setzt wird, also die er dann nicht hatte, nachdem sein Vater die Familie verlässt, ist Tommy derjenige, der ihm endlich diesen Halter wiedergibt und sich auch für ihn einsetzt.

Speaker: Und diese Aufklärung, die er dann betreibt, diese Arbeit, die er aufnimmt, von der du gesprochen hast, wo dann Leute auch zu ihm kommen, ihre Kinder zu ihm schicken, weil sie nicht wissen, wie sie mit ihm umgehen sollen.

Speaker: Da findet er so ein bisschen seine Bestimmung und es zeigt eines für mich und das ist unheimlich wichtig, dass wir immer die betroffenen Perspektive einnehmen sollten.

Speaker: Weil alle, die zu ihm kommen, ihm sagen, du weißt wirklich, worum es geht, du weißt, wovon du sprichst, du verstehst uns, weil du bist einer von uns, mehr oder weniger.

Speaker: Und davor war das Problem, dass sie immer mit Leuten zu tun hatten, die zwar die

Speaker: Den Zustand, den das Tyterett-Syndrom wissenschaftlich untersucht haben, aber nie betroffen haben.

Speaker: Und deshalb sehr klinisch kalt natürlich immer dann betrachtet haben.

Speaker: Und er war der Erste, der ihn tatsächlich auch diesen Halt und auch mit einer emotionalen Wärme darauf reagiert hat.

Speaker: Das heißt, Betroffenenperspektive aus meiner Sicht schlägt alles andere.

Speaker: Sie sollte immer die Richtung vorgeben, wie wir mit Dingen umgehen, wie wir sie bewerten.

Speaker: Das ist ganz wichtig.

Speaker: Und es zeigt auch, finde ich, dass man seine Bestimmung im Leben vor allem dann findet, wenn man von seinem Umfeld unterstützt wird.

Speaker: Wenn man das Umfeld auch mal pusht.

Speaker: Und das geht nur dann, wenn man auch die Bedürfnisse der betroffenen Personen versteht.

Speaker: Und dieser Austausch ist unheimlich wichtig.

Speaker: Und ich glaube aber nicht mal das Verstehen des Bedürfnisses, sondern einfach davon ausgehen, dass ja Menschen...

Speaker: ziemlich gleiche Grundbedürfnisse haben.

Speaker: Und davon eben auszugehen.

Speaker: Um dann zu sehen, dem Menschen, dem fehlt es an gewissen Grundbedürfnissen.

Speaker: Wie kann man das ändern?

Speaker: Und wie kann man den besser aufnehmen, um eben eben eine Unterstützung und auch irgendwie was gesellschaftlich Anerkennbares zu geben.

Speaker: Wie er wollte unbedingt arbeiten.

Speaker: Der hat etwas gefunden, das einen Wert hat, was ihm Freude macht, das ihn beschäftigt.

Speaker: Anstatt

Speaker: in seiner Jogginghose da Tag und Nacht im Dorf herumzulaufen und eben nicht zu wissen, wo er hingehört.

Speaker: Und das war ja seine Frage, bis er alt schon war, zu sagen, er wusste einfach nie, wo er hingehört, weil seine Mutter hat ihn zwar...

Speaker: wahrgenommen.

Speaker: Burnout quasi.

Speaker: Ja, aber ich meine, das finde ich auch, was der Film sehr gut macht, ist eben den Vorwurf nicht gegen die Mutter zu richten.

Speaker: Ja, richtig, absolut.

Speaker: Sondern sie auch gut gespielt, die Heather.

Speaker: Hast du die übrigens erkannt?

Speaker: Kennst du die?

Speaker: Ja, weiter.

Speaker: Woher?

Speaker: Da wollte ich nämlich noch fragen, genau jetzt, wo du es sagst gerade.

Speaker: Ich habe nämlich erst, dass ich im Kino gedacht habe, wer ist die Schauspielerin?

Speaker: Wer ist Shirley Henderson?

Speaker: Woher kennst du die?

Speaker: Und da musste ich sofort dann an dich denken, als ich drauf gekommen bin.

Speaker: Du als großer Harry Potter Fan.

Speaker: Ja.

Speaker: Weißt du, wer?

Speaker: Moaning Myrtle.

Speaker: Aus dem Badezimmer.

Speaker: Der Geist im Badezimmer, den Harry dann aussucht.

Speaker: Ja, genau, ja.

Speaker: Die war das, ja.

Speaker: Oh mein Gott.

Speaker: Wie war das?

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Ich grüße meinen Familienmitglied.

Speaker: Wie auch immer.

Speaker: Wir schweifen ab, aber das fand ich ganz witzig.

Speaker: Da wollte ich dich nämlich unbedingt noch fragen.

Speaker: Gut, dass du mich nochmal drauf gebracht hast.

Speaker: Zurück zur Mutterfigur.

Speaker: Ja, Entschuldige.

Speaker: Ja, eben auch eine Frau war, verlassen wurde, eine Mutter von drei Kindern und Krankenschwester eben auch.

Speaker: Und ihr fehlt eben, was du vorher gesagt hast, total diese Empathie und diese Wärme, die dann andersrum diese Dottie ihm gibt und dieses Zuhausegefühl, um zu sagen, es gibt dann eben dieses Zitat auch, dass die Dottie sagt, in diesem Haushalt musst du eine Sache verstehen.

Speaker: Wenn du etwas tust, wofür du nichts kannst, dann

Speaker: dann hast du dich dafür, dich zu entschuldigen.

Speaker: Weil natürlich nach jedem Tick, weil er das gewohnt ist, sich permanent entschuldigen zu müssen, weil es kein Verständnis für gibt.

Speaker: Genau.

Speaker: Aber eben jede Figur, und das sind ja jetzt nicht so wahnsinnig viele Schauspieler, und das ist auch überschaubar, wer da miteinander agiert.

Speaker: Aber alle Figuren haben so... Also bei niemandem...

Speaker: hatte man das Gefühl, ihr habt irgendwie versagt, weil man alles nachvollziehen konnte.

Speaker: Und eben das auch so in so einem super feinen Beziehungsstrang gespielt wurde und erzählt wurde.

Speaker: Und ich habe das Gefühl, dass der Regisseur, Coric Jones, der auch das Drehbuch dazu geschrieben hat, eben zusammen mit John, da so darauf geachtet hat, um zu sagen, wir wollen hier eine...

Speaker: ein Leben zeigen und sagen, dass das so ist und dass es mehreren Menschen so geht, um da in den Diskurs zu kommen, um da ein Verständnis für zu haben, um zu sagen, wie können wir die in die Gesellschaft mit eingliedern und denen eben gewisse Chancen geben und denen gewisse Empathie zu geben, um dann eben zu sagen, dreht halt nicht den Rücken zu jemandem, nur weil er ein bisschen komisch ist.

Speaker: Ja, ich finde das ja sowieso, das zeigt ja der Film auch, finde ich, wie schnell wir Leute abstempeln, wie schnell wir Leute in die soziale Abgrenzung abschieben, weil wir uns nicht die Mühe machen, die Geschichte dahinter zu verstehen.

Speaker: Ich meine, man muss sich immer vor Augen führen, meistens wenn wir auf Menschen treffen, es sei denn, es ist natürlich das Freunde oder Familie oder so, aber wir haben einen kurzen Moment.

Speaker: Wir wissen nicht die unendlichen Momente, die diese Person genau dort in unsere Gegenwart gebracht haben,

Speaker: Und werden auch nicht die unendlichen Momente, die noch folgen, mitverfolgen.

Speaker: Und das heißt, unser Ausschnitt dieses Lebens, dieses Menschen ist unglaublich begrenzt.

Speaker: Und ich glaube, das muss man sich immer wieder vor Augen führen.

Speaker: Und das ist ja auch das Schöne an der Filmkunst, dass sie etwas leistet, was uns das eigentliche, wirkliche Leben sehr oft verwehrt.

Speaker: Nämlich diesen langen Blick, diese Perspektive, die Menschen folgt.

Speaker: Und dadurch auch unsere Empathie schult.

Speaker: Und dieser Film, finde ich, ist ein Paradebeispiel dafür, wie man die Empathie schulen kann, indem man genau solche Geschichten erzählt, die eben sich langfristig hinziehen und nicht nur in einem kurzen Moment, wo man jemanden auf der Straße sieht, der laut vor sich her schimpft und man sofort den in eine gewisse Schublade steckt, sich von ihm abwendet, ihn sozial auskennt und sagt, was ist denn das für einer, mit dem möchte ich nichts zu tun haben.

Speaker: Ja.

Speaker: Und dieser Film bringt das in unser Bewusstsein und leistet dadurch einen sehr, sehr großen Dienst, finde ich.

Speaker: Und was er noch tut, und das sind meine letzten Gedanken, glaube ich, jetzt erstmal so für die generellen Notizen ist, er zeigt halt auch noch eins, was ganz, ganz wichtig ist, er zeigt, wie wichtig

Speaker: Gemeinschaft ist.

Speaker: Ja.

Speaker: Gemeinschaft.

Speaker: Er zeigt, als er dann anfängt, die Aufklärung zu betreiben, als er dann in die Gruppen einlädt, als die dann alle auch in dieses Community-Center kommen, findet er seine Bestimmung und er ist glücklich.

Speaker: Und es zeigt dir auch, wenn du nicht mehr weißt, wohin im Leben, wenn du keine klaren Ziele in Verorgung hast und du dir überlegst, wo wird das enden,

Speaker: Man kann immer Menschen helfen und ich bin davon überzeugt, wenn man Menschen hilft, wenn man das zu seiner Aufgabe macht, wird man dadurch glücklich und entwickelt eine Richtung, die einem zuträglich oder die einem hilft.

Speaker: Und das zeigt der Film eben auch und wie gesagt, er betont einfach, wie wichtig Gemeinschaft ist und wie viel stärker wir sind, wenn wir uns nicht im Individualismus verlieren, sondern wenn wir aufeinander achten und wenn wir die Gemeinschaft auch aktiv suchen.

Speaker: So, bevor wir zu den Funfacts gehen, mache ich kurz ein bisschen Werbung für Basti.

Speaker: Denn was Hilfe angeht, hat Basti eine großartige Leistung an die Menschheit geleustet mit einem fantastischen Film.

Speaker: Der heißt The March of Hope.

Speaker: Ich hoffe, Basti zeigt euch den und verlinkt den irgendwo.

Speaker: Denn...

Speaker: Ich glaube, mit diesem Film kann man auch nochmal sehen, was das bedeutet, für Leute da zu sein.

Speaker: Tatsächlich auch im größeren Stil als Menschen im Community Center als Land.

Speaker: Aber da möchte ich wirklich jeden nochmal, der das hier hört.

Speaker: Dazu einladen.

Speaker: Darf ich nur ganz kurz sagen, erstmal ist das total lief von der Liebe, liebe Emile.

Speaker: Das weiß ich unglaublich zu schätzen.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Ich fühle mich gerade tatsächlich ein wenig geplättet, weil die eigentlichen Helden dieses Films sind ganz andere Menschen.

Speaker: Die sind, bin ganz sicher nicht ich, sondern es sind ganz andere Menschen.

Speaker: Alles, was ich gemacht habe, ich habe meine Kamera manchmal, ab und zu mal, vielleicht in die richtige Richtung gehalten.

Speaker: So wie Kork Jones ein Drehbuch über einen Menschen geschrieben hat, um da eine Aufmerksamkeit zu

Speaker: draufzulenken, hast du eine Kamera auf Sachen aufgehalten, um da Aufmerksamkeit draufzulenken.

Speaker: Den Unterschied verstehe ich jetzt nicht.

Speaker: Okay, ich lasse das jetzt mal so stehen.

Speaker: Ich möchte nur noch einmal betonen, die eigentlich wahren Helden sind die Leute vor der Kamera gewesen.

Speaker: Aber vielen, vielen Dank.

Speaker: Ich fühle mich sehr geschmeichelt.

Speaker: Und auch gleichzeitig sollte dieses Lob an andere Leute gehen.

Speaker: Aber trotzdem vielen, vielen Dank.

Speaker: Jetzt kommen wir zu den Fun Facts.

Speaker: Okay, dann leg doch du gleich mal los.

Speaker: Fun Facts.

Speaker: Super, Jünter, danke.

Speaker: Also, der Regisseur hat zu diesem Film noch dazu gesagt, dass ihm das sehr wichtig war und er wollte es eben unbedingt machen, weil er das Gefühl hat, es wird einfach, nicht das Gefühl hat, einfach herausgefunden hat, dass sehr viel Geld in die Studien zu Autismus geht und einfach viel zu wenig zu der Forschung, zu dem Tourette-Syndrom und wollte sich dann eben dafür stark machen.

Speaker: Okay.

Speaker: Ich habe...

Speaker: Ich habe jetzt, also jetzt nicht viel, aber ich habe zum Beispiel herausgefunden oder recherchiert, dass sich bei jungen Tourette drei bis viermal häufiger entwickelt als bei Mädchen zum Beispiel.

Speaker: Und das ist tatsächlich nicht bekannt, warum.

Speaker: Also es zeigt auch, es ist noch unglaublich viel unbekannt, was das Tourette-Syndrom betrifft.

Speaker: Es wurde auch erst, ich glaube, Ende der 1880er Jahre von einem Menschen namens Tourette festgestellt.

Speaker: Deswegen heißt es auch so.

Speaker: Also da ist noch ganz viel Wegstrecke vor uns.

Speaker: Aber es scheint wohl genetisch zu sein.

Speaker: So viel vermutet man zumindest schon mal.

Speaker: Wer hätte das gedacht?

Speaker: Der echte John hat in einem Interview mal gesagt, wie sehr er sich wünschen würde, dass der echte Tommy diesen Film sehen kann.

Speaker: Genau, dass ich das gewünscht hätte und wünschen würde, dass der echte Tommy das alles sieht.

Speaker: Und so stolz darauf ist, dass es diesen Film gibt, weil Tommy sich das eben auch gewünscht hat.

Speaker: Und Tommy ist ja vor allem auch wirklich ein, wirklich auch ganz toller, muss man auch an der Stelle nochmal sagen, ich finde, der ist so wahnsinnig schön auch gespielt von Peter Marlin.

Speaker: Also, muss ich auch an der Stelle einfach nochmal sagen, der macht den so herzensfroh, ist so ein toller Charakter, wollte ich an der Stelle auch nochmal sagen.

Speaker: Maxine Pieck, die ja Dotti spielt, ähm,

Speaker: Die hat davor schon mal in der Serie Shameless mitgespielt.

Speaker: Und da hat ihr Charakter einen Bruder, der auch Tourette-Syndrom hat.

Speaker: Also nur so.

Speaker: Dachte, ich wäre vielleicht ganz interessant.

Speaker: Sie hatte damit also schon Erfahrungen und Berührungspunkte.

Speaker: Oh.

Speaker: Oh.

Speaker: Ein etwas unerfreulicher Fun-Fakt ist, dass bei den BAFTAs, das haben wir jetzt schon mal gesagt, was die BAFTAs sind.

Speaker: Das ist quasi der Oscar der Großbritannien, wenn du so möchtest.

Speaker: Also ganz doof, amerikanisch, kulturschowinistisch auszudrücken, würde ich sagen.

Speaker: Ja, aber mit den Oscars können Leute halt was anfangen.

Speaker: Genau, es ist eben der große Filmpreis und der Film war nominiert und John Davidson war da.

Speaker: Natürlich war er da und er

Speaker: als dann Michael B. Jordan auf der Bühne stand, ist ihm da eben ein Tick passiert.

Speaker: Er hat etwas sehr Verletzendes gesagt.

Speaker: Er hat etwas sehr Verletzendes gesagt, genau.

Speaker: Und ja, sowohl die BBC als auch...

Speaker: Wer noch?

Speaker: Beide, beide, beide, beide TV-Übertragungen haben sich im Nachhinein nochmal an das Publikum gewandt und sich dafür entschuldigt.

Speaker: Ähm...

Speaker: dass es auch eben nicht herausgeschnitten wurde.

Speaker: Und es ist einfach ein nicht erfreulicher Funfact, weil Thema verfehlt, Freude.

Speaker: Absolutes Thema verfehlt.

Speaker: Wir könnten diesen Film gesehen haben, nominieren und dann in einer Stellungnahme sich an das Publikum nochmal dafür entschuldigen, dass etwas Unkontrolliertes passiert ist.

Speaker: Ich würde sagen, dass man der BBC vielleicht, dass man darüber reden kann, ob man das vielleicht, indem man das vielleicht ein bisschen versetzt ausstrahlt und das dann überblendet, den Einwurf von John Davidson, der eben dort vor Ort war, eingeladen war natürlich auch.

Speaker: Gott sei Dank war er eingeladen.

Speaker: Ich meine, bitte, das ist ein Film über sein Leben.

Speaker: Der muss dorthin.

Speaker: Darüber kann man natürlich sprechen, ob man das vielleicht technisch irgendwie hätte machen können.

Speaker: Aber tatsächlich, und ich habe das auch bei mir stehen hier, tatsächlich ist die Geschichte unglaublich erschütternd für mich.

Speaker: Weil es haben sich nämlich danach auch sehr, sehr viele dazu geäußert, haben Tourette als Begründung vollkommen ausgeschlossen.

Speaker: Menschen, die sich mit der Thematik überhaupt nicht befasst haben.

Speaker: Selbst Wochen danach noch, auch SchauspielerInnen, Jamie Foxx hat dazu gepostet, hat gesagt, von wegen Tourette, das ist ein Rassist.

Speaker: Ganz viele Menschen haben sich dazu geäußert, auch Wochen später.

Speaker: Und da muss ich dann tatsächlich sagen, ich verstehe natürlich, also wie gesagt, ich habe jetzt deswegen gesagt N-Wort, weil es ging tatsächlich um zwei schwarze Schauspieler auf der Bühne.

Speaker: Ich verstehe, dass das ein sehr sensibles Thema ist.

Speaker: Natürlich, gar keine Frage.

Speaker: Und dass man da sensibilisiert ist.

Speaker: Aber wenn ich Schauspieler bin oder Schauspielerin und ich mir dann Wochen später noch nicht mal die Mühe mache, den Film anzusehen, um den es eigentlich geht und nicht mit meinen Beschimpfungen weitermache, dann habe ich wohl offensichtlich mein Metier nicht ganz verstanden.

Speaker: Im Internet, ja.

Speaker: Ja, dann habe ich mein Metier auch nicht irgendwie verstanden.

Speaker: Und das ist wirklich, John Davidson musste dann nach der Hälfte der Preisverleihung in ein Privatzimmer gehen und hat es sich dort angeschaut, weil er das den Leuten nicht mehr zumuten wollte.

Speaker: Und dann sind wir wieder bei der sozialen Ausgrenzung, die der Film ja eigentlich genau schon zeigt.

Speaker: Und von wegen, wir sind weiter.

Speaker: Nein, wir sind immer noch genau an so einer Stelle, wo ich mir denke, das ist echt erschütternd, als ich das gesehen habe.

Speaker: Ich habe echt ein paar Tränen verdrückt, weil es so furchtbar ist.

Speaker: Und gerade von Leuten, wo man eigentlich Besseres erwarten müsste.

Speaker: Ja.

Speaker: Die wirklich die Filme machen, um dann den Lebensunterhalt zu verdienen.

Speaker: Dann noch nicht mal diesen Film anzuschauen und weiter darauf einzukloppen,

Speaker: Dafür verfehlt mir wirklich jedes Verständnis.

Speaker: Egal was der Tick war, egal was das Wort war, das ist zu wenig.

Speaker: Und da haben sie ihre Hausaufgaben nicht gemacht und haben sich einfach nur auf die Empörungswelle drauf geschwungen.

Speaker: Und das ist nicht gut genug.

Speaker: Sorry.

Speaker: Also deswegen hat das einfach gezeigt, wo wir dort noch stehen und dass da noch sehr, sehr viel Arbeit ist.

Speaker: Und deswegen ist dieser Film so unglaublich wichtig.

Speaker: Ja.

Speaker: Unglaublich wichtig und ein Meilenstein, finde ich, was unser Verständnis betrifft.

Speaker: Dazu kann man ja aber auch sagen, die Queen...

Speaker: hat sich nicht dazu geäußert und hat das auch einfach hingenommen.

Speaker: Ich habe noch einen letzten Funfact für die Nerds unter uns.

Speaker: Ich mag tatsächlich der Herr der Ringe nicht so gerne.

Speaker: Vielleicht kann man das ja irgendwann nochmal besprechen, ob es Filme sind, die man gesehen haben muss oder nicht.

Speaker: Jedenfalls haben Peter Mullen und Robert Aramayo, sowohl der John und der Tommy, die haben zusammengearbeitet und zwar bei The Lord of the Rings, The Rings of Power, der Film von 2022.

Speaker: Also wer eventuell Lust hat, die beiden in einer anderen Konstellation zu sehen, echter, mit wenigen Zwerkköniginnen.

Speaker: Und Königin... Wir verlinken, wir verlinken darauf, ja.

Speaker: Shownotes.

Speaker: Kann man auch sich mit This Web beschäftigen.

Speaker: Sehr gut, sehr gut.

Speaker: Dann sind wir ja eigentlich bei den Zitaten angekommen, oder?

Speaker: Oder beim Filmzitat.

Speaker: Exactly, ja.

Speaker: Exactly.

Speaker: Jünter, lass das mal rollen, bitte.

Speaker: Das Filmzitat.

Speaker: So, was hast du denn?

Speaker: Mein Filmzitat ist...

Speaker: Und das nochmal abschließend zu unserem unerfreulichen Funfact, das John Davidson gesagt hat, The problem is not Tourettes.

Speaker: The problem is that people don't know enough about Tourettes.

Speaker: Sehr gut.

Speaker: Er fasst den Punkt sehr, sehr gut.

Speaker: Auch den Film und das, was er leistet, finde ich gut.

Speaker: Ich habe ein anderes Zitat, das ist auch eine Szene, als er anfängt, diese Leute und die Menschen, die Betroffenen mit Tourette auch einzuladen, zu sich ins Community-Center.

Speaker: Und das ist schön, die kommen dann wirklich aus, ich glaube, aus allen Ecken Großbritanniens angereist oder zumindest Schottlands, keine Ahnung wie groß.

Speaker: Auf jeden Fall siehst du dann diesen Saal mit 50, 60 Leuten gefüllt und natürlich ist es ein riesen Durcheinander.

Speaker: 50, 60 Leute mit Tourette-Syndrom.

Speaker: Davon die, ja.

Speaker: Mit einigen Ticks.

Speaker: Man lacht dann aber mit der Situation, nicht über sie.

Speaker: Man kann auch gar nicht über sie lachen, weil der Film davor ja schon den Weg bereitet hat, um das richtig auch einzuschätzen.

Speaker: Und das ist das Schöne.

Speaker: Und er steht dann vor ihnen.

Speaker: Dotti sitzt auch im Publikum und sagt dann immer zum Spaß zu ihm, weil's alle grade so um sich rumschreien und mit den Schimpfwörtern grade so um sich werfen, sagt sie, and you really think that was a good idea, John?

Speaker: Und dann...

Speaker: Wendet sich aber Jordan mit einem Lächeln eben an die Menge und dann sagt er, you know, today you're not a minority, today you are the majority.

Speaker: Also heute seid ihr nicht die Minderheit, heute seid ihr die Mehrheit.

Speaker: Und ich finde dieser Satz ist so wichtig, weil es zeigt, inwiefern Normen in einer Gesellschaft sich immer natürlich an Mehrheiten orientieren.

Speaker: Und genau deshalb ist es so wichtig, sich gesellschaftlich nicht an den Mehrheiten, sondern an den Minderheiten zu orientieren, weil umso mehr wir sie einbeziehen, sie nicht ausgrenzen, sondern ihnen Teilhabe gewährleisten, umso mehr sagt das über die Qualität unserer Gesellschaft auch aus.

Speaker: Und dieser Punkt wird in dieser Szene, in diesem Zitat, finde ich, unglaublich auf den Punkt gebracht und deswegen ist das mein Zitat des Films.

Speaker: Dann kommen wir zum Fazit.

Speaker: Nee, erst noch die Szene des Films, oder?

Speaker: Die Lieblingsszene.

Speaker: Oh, die Lieblingsszene.

Speaker: Ja.

Speaker: Ja.

Speaker: Die Lieblingsszene.

Speaker: Sag mal, was hast du?

Speaker: Eine hast du eigentlich schon genommen.

Speaker: Ich hatte eine draufstehen.

Speaker: Dann würde ich aber noch eine andere nehmen.

Speaker: Jetzt fang aber du erst mal an.

Speaker: Meine Lieblingsszene ist, wenn...

Speaker: wenn John mit seinem ersten Hund zum Grab läuft von Tommy und die Blumen austauscht und Tommy davon erzählt, was in seinem Leben gerade so passiert und wie sehr er ihn vermisst und wie dankbar er dafür ist, diese Chance bekommen zu haben.

Speaker: Ganz ruhig, ganz einfach und ganz ruhig und so normal, weil Tourette hin oder her, ich glaube, Leute, die wichtige Menschen verloren haben, die machen das.

Speaker: Das ist etwas sehr Menschliches und etwas sehr, was nochmal irgendwie für diese Beziehung eben steht.

Speaker: Ja, absolut.

Speaker: Finde ich sehr, sehr schön.

Speaker: Ich hatte die Szene in der Küche tatsächlich, die du vorhin schon erzählt hast, wo eben er gerade beim Abwaschen steht und Tics hat und schimpft und auch einen, oder schimpft, aber halt Schimpfwörter gerade so raushaut, unkontrolliert und dann auch einen Teller zerbricht und sich dann wieder entschuldigt bei ihr.

Speaker: Und Dotti, sich dann irgendwann umdrehen, sagt, sie sagt nur eine Sache zu ihm.

Speaker: Sie sagt eben erstmal, if you want to come more often to this house, which I hope that you do, we have to talk about your language.

Speaker: Und dann siehst du schon, wie John darauf reagiert und denkt, jetzt kriegt er dieselbe alte Leier, ja, ich muss aufhören Schimpfwörter zu benutzen, aber was soll ich denn machen?

Speaker: Aber dann überrascht Dottie eben mit dem Satz, we have only one rule in this house, if you do anything that you cannot help, you never ever have to apologize for it.

Speaker: Und das ist deshalb so groß, weil es genau dieser Punkt ist, wo John zum ersten Mal gesehen wird.

Speaker: Und ich glaube, die Szene ist auch deshalb wichtig, und das sieht man auch tatsächlich im realen Bezug zu dem Eklat bei den BAFTA Awards, dass viele danach John Davidson vorgeworfen hätten, er hat sich ja nicht entschuldigt und es ging ihm nur um ihn oder Sonstiges.

Speaker: Aber der Grund, warum er sich jetzt, er hat sich dann schon auch noch entschuldigt, das ist mal unabhängig davon, aber weil er gelernt hat, er hat sich sein Leben lang entschuldigt bei den Leuten, immer und immer wieder.

Speaker: Also ich meine, der kann keine Unterhaltung führen, ohne sich zu entschuldigen, aber da liegt das begraben, warum er es eigentlich nicht machen möchte unbedingt, weil er kann nichts dafür.

Speaker: Es ist nicht seine Schuld, es ist kein Verfehlen seinerseits und umso mehr er sich entschuldigt, umso mehr entsteht aber der Eindruck, als ob er etwas dafür könnte.

Speaker: Und das ist genau das falsche Signal, das er senden würde und deshalb ist es so schwierig, sich dafür zu entschuldigen.

Speaker: Und das sollte man auch begreifen, wenn man dann darüber urteilt, als führender Schauspieler bei einer solchen Preisverleihung.

Speaker: Und um ganz kurz nochmal auf das Schauspiel einzugehen, was mir in dem Film aufgefallen ist, was auch in einer ganz kleinen Nuance verschieden ist, ist die Stimmlage.

Speaker: Er redet viel tiefer als...

Speaker: Also ohne die Tics und immer wenn er die Tics hat, passieren dann eben diese Beschimpfungen in einer höheren Stimmlage.

Speaker: Ja.

Speaker: Das ist fein nuanciert und erst mal sehr gut gesehen und wahrgenommen von dir auch.

Speaker: Das stimmt, habe ich auch so wahrgenommen.

Speaker: Und ja, genau, es zeigt eben einfach, wie viel auch sich auf die Rolle vorbereitet hat und wie gut das Schauspiel einfach gelungen ist.

Speaker: War super.

Speaker: Sehr schön.

Speaker: Gut.

Speaker: Dann kommen wir zum Urteil, oder?

Speaker: Ja.

Speaker: Sind wir soweit?

Speaker: Okay, Jünter, start mal den Countdown, bitte.

Speaker: 4, 3, 2, 1.

Speaker: Ja.

Speaker: Unbedingt.

Speaker: Un-fucking-bedingt.

Speaker: Entschuldigung, das musste ich jetzt einfach mal so raushauen.

Speaker: Ich leg heute mal los, wenn ich darf.

Speaker: Ja.

Speaker: Ich weiß nicht, ich glaube, viele von den Punkten, warum, habe ich ja eigentlich auch schon angedeutet.

Speaker: Wahrscheinlich war es auch einigen schon klar.

Speaker: Auch wenn ich so Pokerface ist nicht so meins, stelle ich immer wieder fest.

Speaker: Aber ich weiß wirklich nicht mehr, wann ich das letzte Mal in einem Film so viel geheult habe.

Speaker: Ich saß gestern in dem Film wirklich, ich konnte, ich habe die ganze Zeit vor mich hingeheult.

Speaker: Irgendwann war das eine Taschentuch, das ich dabei hatte, war vollkommen durchgerotzt.

Speaker: Ähm,

Speaker: Der Film zeichnet sich dadurch einfach aus, weil er geht diese Abwechslung zwischen Höhen und Tiefen, die sich gegenseitig verstärken, die Frequenz davon, der Wechsel zwischen denen.

Speaker: Das ist wirklich ganz hohe Filmkunst und hat schon fast was Symphonisches, finde ich.

Speaker: Und der Film leistet so viel, weil er aufklärt.

Speaker: Er zeigt auch, und die BAFTA Awards zeigen eben, wie viel Aufklärungsarbeit noch nötig ist, an welchem Punkt wir noch immer stehen.

Speaker: Und da leistet der Film wirklich ganz, ganz Großes.

Speaker: Und was mir aber auch wirklich tatsächlich noch das Herz gebrochen hat, ist auch, und da muss ich jetzt tatsächlich durchaus auch eine Parallele zu unserer aktuellen politischen Lage ziehen, ist, dass wir gerade in einer Welt leben, in einem Land, wo wir gerade davon sprechen, Jugend- und Behindertenhilfe massiv abzubauen.

Speaker: Und das ist genau der Punkt, den der Film eigentlich macht.

Speaker: Wir brauchen davon eigentlich mehr.

Speaker: Und wenn wir das so tun, wie das jetzt im Moment geplant ist, heißt das nichts anderes, als dass es eigentlich viel mehr wieder von den Geschichten John Davidsons geben wird und nicht weniger davon.

Speaker: Und das bricht mir wirklich das Herz.

Speaker: Weil ich weiß, wie wichtig es wäre und da könnte ich gleich wieder anfangen zu heulen, weil ich einfach weiß, dass das passieren wird und ich auch davon jetzt schon so viel gehört habe.

Speaker: Deswegen kann ich wirklich nur appellieren, jeder, der irgendwo dort Einfluss nehmen kann, das nicht geschehen zu lassen, weil das ist das Potenzial unserer Gesellschaft.

Speaker: Wir können es uns nicht erlauben, aus Werten heraus schon und auch tatsächlich aus allein Teilnahme, Teilhabegründen Menschen auszugrenzen.

Speaker: Dagegen müssen wir vorgehen, dagegen müssen wir alles tun, weil wie gesagt vorher schon, eine Gesellschaft ist nur so gut, wie sie ihre Minderheiten behandelt.

Speaker: Und wenn wir das zulassen, leben wir nicht in einer unserer bestmöglichen Gesellschaften, sondern in einer sehr, sehr schlechten Gesellschaft.

Speaker: Und das wollte ich dir gleich zusammen einfach nochmal sagen.

Speaker: Danke.

Speaker: Das war mir noch wichtig.

Speaker: Ja, das anzuschließen finde ich eben auch, dass man durch so einen Film immer wieder erkennt, auch was...

Speaker: was für fantastische Menschen dahinter stecken und wie liebevoll die sind und was die auch für eine ganz andere Wahrnehmung und Auffassungsgabe haben und dadurch so viel zu geben, um so glücklich zu sein, einfach die richtige Tasse Tee zu machen oder mit dem Hund eben diesen...

Speaker: nehmt das nochmal kurz an mich, aber es gibt da eben auch die Originalaufnahmen, wie er eben mit diesem Tix in der Straße steht und immer sagt, go forward, not you Tilly.

Speaker: Und das aber hintereinander so oft passiert, weil immer wieder, genau, Tilly heißt der Hund, immer wieder Autos kommen und dann immer noch dieses, let's go, not you Tilly.

Speaker: Und es gibt eben diese Originalaufnahme, gibt es bestimmt auch auf YouTube.

Speaker: Das ist total entzückend.

Speaker: Ich bin total deiner Meinung.

Speaker: Ich habe herzlich gelacht.

Speaker: Es habe mich abgeholt gefühlt.

Speaker: Ich habe auch viel heulen müssen.

Speaker: Waren auch Freudentrennen.

Speaker: Einfach vor Vorrührung, einfach auch ein bisschen vor...

Speaker: Ja, dieser Machtlosigkeit, das so zu sehen und dieses Gefühl zu sagen, wie kann denn nicht ein Mensch einmal ihn fragen, wie es ihm dabei geht oder was da bei ihm passiert und dass das nicht erklärbar ist.

Speaker: Ich möchte trotzdem einen Punkt abziehen.

Speaker: Und zwar war ich ab und an ein bisschen genervt von dem Soundtrack, weil ich gedacht habe, das war ein bisschen doll und das war ein bisschen viel und das hätte dieser Film gar nicht gebraucht, da einen nochmal auf die Tränendrüse geigen und alles runter zu machen.

Speaker: Weil ich glaube, was eben an diesem Film auch Spaß macht, ist tatsächlich dieses...

Speaker: urschottische Dorf mit diesen Akzenten.

Speaker: Das macht einfach Spaß, um dem auch zu sehen.

Speaker: Zur Überleitung, das ist mein zweiter Film, den ich gesehen habe über Tourette und der andere Film ist ein deutscher Film, da die Frage hast du, ich glaube der heißt Ein Tick Anders mit Jasna Fritzi Bauer und Heike Magac.

Speaker: Damals

Speaker: Fand ich den ganz, ganz toll und ich finde den, glaube ich, immer noch ganz toll, aber eben im Vergleich ist Icewear ein so wichtiger Film.

Speaker: Und ich habe auch irgendwie mir die Kommentare bei IMDb durchgelesen und es gibt einfach Leute, die gesagt haben, sie haben noch nie in ihrem Leben einen so guten Film gesehen.

Speaker: Und genau, damit können wir das ja stehen lassen.

Speaker: Ganz entzückend.

Speaker: Lassen wir so stehen.

Speaker: Mir ist es gar nicht aufgefallen, aber ja, aber trotzdem, ja, wunderbar.

Speaker: Also das ist trotzdem, wie gesagt, ich kann nur sagen, geht ins Kino, schaut euch den an.

Speaker: Es ist eine Schulung in Empathie.

Speaker: Davon brauchen wir auf jeden Fall mehr, nicht weniger.

Speaker: Und ich kann ihn nur empfehlen.

Speaker: Und nachdem wir das jetzt gesagt haben, ich habe noch einmal kurz Housekeeping von letzter Woche, von vor zwei Wochen tatsächlich, muss ich noch kurz sagen, also ganz kurzer Sprung, weil ich muss noch was korrigieren.

Speaker: Ich habe nämlich letzte Woche gesagt, vor zwei Wochen,

Speaker: Steven Spielberg wäre jemand der Aliens tatsächlich, der davon ausgeht und ein Believer.

Speaker: Das stimmt gar nicht.

Speaker: Ich habe noch mal zu einem Interview auch verlinkt vor zwei Wochen.

Speaker: Der sieht das schon mit der nötigen Skepsis, aber auch der nötigen Euphorie.

Speaker: Also nur da habe ich ihn zu etwas gemacht, was er gar nicht ist.

Speaker: Ich bitte um Entschuldigung, aber ich habe dann in der Folge auch noch zum richtigen Video verlinkt.

Speaker: Nur so viel an dieser Stelle.

Speaker: Die Szene der Woche.

Speaker: Kommen wir noch zu der Lieblingsrubrik.

Speaker: Meine absolute Lieblingsfubrik.

Speaker: Ich mache es tatsächlich kurz, weil ich bin zum Kino gelaufen, da das Wetter ja schön ist und mir Berlin gerade sehr gut gefällt mit diesem Wetter.

Speaker: Und hatte dann noch 15 Minuten und habe da einen kurzen Biergartenstopp eingelegt oder bin eben durch diesen Biergarten gelaufen.

Speaker: Und da hat Argentinien gegen Österreich gespielt.

Speaker: Und die waren eben so, haben...

Speaker: auf die Halbzeit drauf hingewartet, weiß ich nicht, gespielt, ja, haben drauf hingespielt und...

Speaker: Ich habe mich so köstlich darüber amüsiert, weil es waren dann plötzlich noch sieben Minuten Verlängerung.

Speaker: Und die Argentinier haben einfach gesagt, wieso, wir führen ja 1-0.

Speaker: Wir spielen jetzt genau so, wie ich glaube ich Fußball mit meinen Freunden spielen würde.

Speaker: Wir schießen uns den einfach hin und her.

Speaker: Österreicher haben nicht attackiert und so wurde das fünf Minuten ein Hin- und Hergekicke bei den Argentiniern, bis da tatsächlich der Abpfiff auch kam, weil alle gemerkt haben, die wollen jetzt auch Pause haben.

Speaker: Da kommen nicht mehr viel.

Speaker: Und ich saß da und ich fand das irgendwie, ich fand das wahnsinnig amüsant.

Speaker: Ich fand das total, also so, ja, so kann man es auch machen.

Speaker: Wieso, wir sind ja in Führung, wir sowas riskieren, wenn das irgendwie jetzt in trockenen Tüchern ist und dann erstmal Pause.

Speaker: Ja, fand ich total nett.

Speaker: Ihr seht doch, wir sind hier bei, muss man gesehen haben, mit einem absoluten WM-Fieber.

Speaker: Jawohl, absoluten WM-Fieber ist ein bisschen übertrieben.

Speaker: Die FIFA macht es einem sehr schwer, da so euphorisch zu sein.

Speaker: Aber es ist wieder ein anderes Thema.

Speaker: Sehr schön, vielen Dank.

Speaker: Bei mir war es tatsächlich, also ich muss tatsächlich sagen, ich fand die Szene auf der Bühne von den BAFTA Awards, die hat mich jetzt auch, wenn es jetzt auch nochmal zurückgeht, wo eben Delroy Lindo und Michael B. Jordan auf der Bühne stehen und dann eben der Zwischenruf von John Davidson passiert ist.

Speaker: Wie den beiden, und das kann ich auch verstehen, das will ich auch gar nicht schlecht machen, in dem Moment natürlich, wo zwei schwarze Schauspieler auf der Bühne stehen und dann eben das Wort ertönt, wie dieser Gesichtsausdruck, vor allem von Delroy Lindo.

Speaker: Das hat mich tatsächlich diese Woche, das war die Szene, die fand ich ziemlich gut, die

Speaker: Und ah, warte, eigentlich noch eine, eine ganz kurz.

Speaker: Ich schaue mir nämlich noch Hot Ones an, kennst du das, hast du schon mal gesehen?

Speaker: Das ist so eine Serie, so ein YouTube-Format eigentlich, wo prominente zehn heiße, also zehn scharfe Hot Wings essen und die steigern sich immer von einer Schärfe zur höchsten Schärfe und am Ende brennt denen der Mund quasi und das ist ein

Speaker: Interview-Formaten, das ist eigentlich sehr, sehr witzig und sehr, sehr gut, sehr gelungen, verlinke ich dazu.

Speaker: Und da gibt es eins mit Shaquille O'Neal und der kommt so bei dem achten Wing an, der wohl so wirklich die Soße auf Doom ist und die heißt auch Da Bomb und noch so sagt, was, die kommt aus Kansas?

Speaker: Kansas, die können ja nichts, was soll da schon aus Kansas kommen?

Speaker: Und in dem Moment, in dem er das sagt, er schaut doch noch so in die Kamera und

Speaker: fängt es wohl richtig an, Feuer zu fangen und deine Augen gehen wirklich so poppen, so auf, so oh oh.

Speaker: Das ist tatsächlich sehr, sehr lustig.

Speaker: Ich werde dazu verlinken.

Speaker: Gibt es auch eine vegetarische Variante?

Speaker: Ja, es war auch schon zum Beispiel, ich glaube es war jeder schon da, der Rang und Namen hat, gibt es jetzt schon 20 Seasons, 20 Staffeln.

Speaker: Es waren schon einige VegetarierInnen auch da und dann gibt es glaube ich so vegetarische Chicken Nuggets oder sowas.

Speaker: Sehr lustig, sehr empfehlenswert.

Speaker: Das war's dann.

Speaker: Das war's dann.

Speaker: Wir können sagen, die nächste Folge hat Basti ein bisschen Luft und wieder einmal eine Pause verdient.

Speaker: Basti hört ihr wieder in vier Wochen.

Speaker: Ja, das Alter und so.

Speaker: Das Alter und so.

Speaker: Naja, man muss ja eben sich auch um die Familie kümmern.

Speaker: Ja, absolut.

Speaker: Genau.

Speaker: Ja, damit... Aber du machst das so super, deswegen ist das ja eher qualitative vielleicht sogar Verbesserung eher als jetzt ein Downgrade.

Speaker: Von daher, dafür wünsche ich dir ganz viel Spaß.

Speaker: Vielen Dank, vielen Dank, vielen Dank.

Speaker: Ich freue mich auf meine nächste Folge.

Speaker: Und ich freue mich auf dich.

Speaker: Und ich freue mich auch auf dich und danke euch allen fürs Zuhören.

Speaker: Danke, dass ihr eingeschaltet habt.

Speaker: Wer in München ist, genießt das Filmfest.

Speaker: Das kann man ja auch kurz Werbung für machen.

Speaker: Oh, absolut, ja.

Speaker: Das Filmfest geht, genießt, geht zur Isar, trinkt genug und habt einfach richtig viel Spaß.

Speaker: Genau, ich bin am Sonntag da.

Speaker: Ich habe Tickets für zwei Filme.

Speaker: Vielleicht sehen wir uns ja da.

Speaker: Ich würde mich freuen.

Speaker: Und deswegen ein schönes Wochenende.

Speaker: Dir in zwei Wochen eine schöne Aufzeichnung und dann hören wir uns in vier.

Speaker: Ich freue mich drauf.

Speaker: Bis dahin.

Speaker: Tschüss.

Speaker: Tschüss.

Speaker: Das war Muss man gesehen haben mit Emilia Bernsdorf und Bastian Fischer.

Speaker: So, das Urteil ist gefallen.

Speaker: Wie Forrest Gump sagen würde, das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen.

Speaker: Man weiß nie, was man kriegt.

Speaker: Genau wie bei Filmen.

Speaker: Manchmal ein Treffer und manchmal reden wir lieber nicht drüber.

Speaker: Und jetzt kommt der Teil, wo wir euch brauchen.

Speaker: Wenn euch die Folge gefallen hat, lasst uns eine Bewertung da.

Speaker: Kommentiert, schreibt uns, sagt uns eure Meinung.

Speaker: Wir lesen wirklich alles.

Speaker: Auf Instagram findet ihr uns auch.

Speaker: Hinter den Kulissen, mit Kino-News und gelegentlich auch Fotos von uns.

Speaker: Wie Schwarzenegger schon sagte, I'll be back.

Speaker: In unserem Fall, we'll be back.

Speaker: Bis in zwei Wochen mit dem nächsten Film.

Speaker: Tschüss!

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

Speaker

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