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22 Bahnen

Muss Man Gesehen Haben!?
Muss Man Gesehen Haben!?

165 plays · Oct 25, 2025

Emilia und Basti waren wieder im Kino und haben dabei eine Entdeckung gemacht: Luna Wendler. Die junge Schauspielerin spielt in Mia Maariel Meyers Film 22 Bahnen nämlich Tilda, die Protagonistin der Geschichte, die auf Caroline Links gleichnamigen Roman beruht. Sie sei eine Naturgewalt, meint Basti sogar ziemlich vollmundig. Emilia scheint dagegen zumindest keine Einwände zu haben. Tildas Tage sind streng durchgetaktet: studieren, an der Supermarktkasse sitzen, schwimmen, sich um ihre kleine Schwester Ida (Zoë Baier) kümmern – und an schlechten Tagen auch um ihre Mutter (Laura Tonke). Zu dritt wohnen sie im traurigsten Haus der Fröhlichstraße in einer Kleinstadt, die Tilda hasst. Ihre Freunde sind längst weg, leben in Amsterdam oder Berlin, nur Tilda ist geblieben. Denn irgendjemand muss für Ida da sein, Geld verdienen, die Verantwortung tragen. Nennenswerte Väter gibt es keine, die Mutter ist alkoholabhängig. Eines Tages aber geraten die Dinge in Bewegung: Tilda bekommt eine Promotion in Berlin in Aussicht gestellt, und es blitzt eine Zukunft auf, die Freiheit verspricht. Und Viktor (Jannis Niewöhner) taucht auf, der große Bruder von Ivan, den Tilda fünf Jahre zuvor verloren hat. Viktor, der – genau wie sie – immer 22 Bahnen schwimmt. Doch als Tilda schon beinahe glaubt, es könnte alles gut werden, gerät die Situation zu Hause vollends außer Kontrolle … Aber muss man ihn gesehen haben? Hört rein und findet es heraus. Hinterlasst uns eine Sprachnachricht und werdet Teil der nächsten Episode: www.mussmangesehenhaben.de ___ REGIE Mia Maariel Meyer DREHBUCH Elena Hall & Caroline Link DARSTELLER*INNEN Tilda - Luna Wendler Viktor - Jannis Niewöhner Mutter - Laura Tonke Ida - Zoe Baier KAMERA Tim Kuhn MUSIK Dascha Dauenhauer --- SHOW NOTES Fast & Furious [https://www.imdb.com/de/title/tt0232500/] Glück ist was für Weicheier [https://www.amazon.de/gp/video/detail/amzn1.dv.gti.64b44a3b-b803-3f2b-48ce-663537a87dea?tag=wwwwerstreamt-21&ascsubtag=Web] Das Logbuch der Mittelmässigkeit [https://logbuchdermittelmaessigkeit.substack.com/] Better Man [https://www.imdb.com/de/title/tt14260836/?ref_=fn_all_ttl_1] Emilia Pérez [https://www.imdb.com/de/video/vi897435161/?ref_=vp_nv_sr_srsg_2_tt_2_nm_6_in_0_q_emilia%2520p%25c3%25a9rez] Zoe Saldaña [https://www.imdb.com/de/name/nm0757855/?ref_=fn_all_nme_1] Jetzt auch die ganze Folge auf YouTube sehen: https://youtu.be/b9IIA6SoBZM Abonniert den Newsletter: https://mussmangesehenhaben.substack.com [https://mussmangesehenhaben.substack.com/] Und hinterlasst uns gerne eine positive Bewertung auf der Podcast-Plattform Eurer Wahl, um uns zu unterstützen. Danke Euch!

Transcript

Speaker: Willkommen zu einer neuen Ausgabe, muss man gesehen haben.

Speaker: Hier sind eure Gastgeber Emilia und Bastian.

Speaker: Einen wunderschönen guten Tag, liebe Emilia.

Speaker: Hi, na Basti?

Speaker: Wie geht es dir?

Speaker: Mir geht es sehr gut, wie geht es dir?

Speaker: Auch sehr gut, vielen Dank.

Speaker: Auch ein herzliches Willkommen, alle, die sich heute wieder eingeschaltet haben an diesem wundervollen 25.

Speaker: Oktober, obwohl wir das einen Tag vorher aufzeichnen.

Speaker: Wir sind heute spät dran.

Speaker: Wir haben es nicht früher geschafft.

Speaker: Das heißt eigentlich eine hochaktuelle Folge, wenn du so möchtest.

Speaker: Ja, und trotzdem irgendwie auch nicht.

Speaker: Wir waren im Kino, aber wir waren beide schon vor längerer Zeit im Kino, denn wir haben ja unsere Spezialfolge noch dazwischen.

Speaker: Genau.

Speaker: Geh...

Speaker: Geschoben.

Speaker: Geschoben.

Speaker: Und waren tatsächlich davor im Kino und haben beide jetzt viel um die Ohren gehabt, weshalb wir jetzt nicht ganz aktuell das Kino-Geschehen besprechen.

Speaker: Aber es ist trotzdem ein Film, den man durchaus besprechen sollte.

Speaker: Und ich glaube, er läuft auch immer noch im Kino.

Speaker: Also ich habe auch gesehen, bei uns läuft er noch im Kino.

Speaker: Also von daher ist es jetzt nicht so, dass wir über olle Kamellen sprechen.

Speaker: Man könnte theoretisch noch ins Kino gehen, wenn er sich anschaut.

Speaker: Das ist korrekt.

Speaker: Dazu habe ich mich ein bisschen darüber amüsiert, weil es ist auch schon wieder ein Skandalfilm.

Speaker: Uh, da hast du ein Händchen für in letzter Zeit, habe ich den Eindruck, oder?

Speaker: Ja, ich mag das.

Speaker: Oder ist es bewusst?

Speaker: Oder ist es ganz bewusst so ausgewählt?

Speaker: Das glaube ich nicht.

Speaker: Ich glaube, ich lese einfach irgendwie Bücher gerade, die dazu einladen, verfilmt zu werden.

Speaker: Nicht so wie du, weil es muss man ja sagen, Basti liest immer wahnsinnig viel und dazu auch so Bücher, die dann mal locker flockig 1500 Seiten haben.

Speaker: Und sich dann irgendwie, komm, stopp, stopp, das kann man schon sagen.

Speaker: Und bei mir sollten es nicht über 400 Seiten hinausgehen.

Speaker: Also ich lese viel, aber immer noch nicht genug, bleibt festzustellen.

Speaker: Aber dennoch, du hast dieses Buch gelesen, das ist eigentlich genau der gute Übergang.

Speaker: Ich habe es nicht gelesen, ich habe nur den Film gesehen, aber tatsächlich ist das Buch ja das, war schon sehr bekannt, bevor der Film überhaupt gemacht wurde.

Speaker: Also es geht ja um 22 Bahnen.

Speaker: Caroline Wahl, ein Shootingstar in der Literaturbelt sozusagen, könnte man festhalten.

Speaker: Du warst 30 Jahre geworden, ein Youngstar.

Speaker: Ja, und schon zwei Jahre.

Speaker: Zwei Romane oder drei?

Speaker: Drei Romane geschrieben.

Speaker: Relativ bemerkenswert, muss ich schon sagen.

Speaker: Also egal, was man jetzt über die Bücher zu sagen hat.

Speaker: Ich nicht, ich habe sie noch nicht gelesen, ich habe nur den Film gesehen, aber alleine mit 30 Jahren schon drei Bücher geschrieben zu haben, finde ich, da kann man schon mal den Hut vorziehen.

Speaker: Sollen wir ganz kurz sagen, worum es geht?

Speaker: Ja, bitte.

Speaker: Du bist heute dran.

Speaker: Du bist heute dran mit dem Intro.

Speaker: Deshalb lehne ich mich jetzt zurück, nehme einen Schluck meines heißen Marte-Tees und höre und lausche dir.

Speaker: Wunderbar.

Speaker: Also, Tildas Tage sind streng durchgetaktet.

Speaker: Tilda wird gespielt von der tollen Luna Wedler.

Speaker: Studieren, an der Supermarktkasse sitzen, schwimmen, sich um ihre kleine Schwester Ida, gespielt von Zoe Bayer, kümmern.

Speaker: Und an schlechten Tagen auch um ihre Mutter, gespielt von Laura Tonke.

Speaker: Zu dritt wohnen sie im traurigsten Haus der Fröhlichstraße in einer Kleinstadt, die Tilda hasst.

Speaker: Ihre Freunde sind längst weg, leben in Amsterdam oder Berlin.

Speaker: Nur Tilda ist geblieben, denn irgendjemand muss für Ida da sein, Geld verdienen, die Verantwortung tragen.

Speaker: Nennenswerte Väter gibt es keine, die Mutter ist alkoholabhängig.

Speaker: Eines Tages aber geraten die Dinge in Bewegung.

Speaker: Tilda bekommt eine Promotion in Berlin in Aussicht gestellt und es blitzt eine Zukunft auf, die Freiheit verspricht.

Speaker: Und Viktor, gespielt von Jannis Niewühner, taucht auf.

Speaker: Der große Bruder von Ivan, den Tilda fünf Jahre zuvor verloren hat.

Speaker: Viktor, genau wie sie, immer 22 Bahnen schwimmt.

Speaker: Doch als Tilda schon beinahe glaubt, es könnte alles gut werden, gerät die Situation zu Hause vollends außer Kontrolle.

Speaker: Dann kommen wir dazu noch zu der einen Frage, die sich jetzt gestellt wurde nach dem Film und der...

Speaker: Ja, irgendwie kommt es mir so vor, dass man ihr den Ruhm einfach nicht gönnt und deshalb dann diese Frage stellt und die dadurch ganz doll diskutiert wurde.

Speaker: Und zwar, darf eine Person, die nicht selbst in extremer Armut oder mit Sucht konfrontiert war, eine Geschichte darüber schreiben?

Speaker: Wie glaubwürdig beziehungsweise verantwortlich ist denn diese Darstellung?

Speaker: Was sagst du dazu, Basti?

Speaker: Ja.

Speaker: Dein Gesichtsausdruck, ganz großartig tatsächlich.

Speaker: Hast du diese Stimmen, hast du die auch so gelesen?

Speaker: Also so mit dieser, wie soll ich sagen, mit dieser doch moralischen, leicht moralischen Überheblichkeit gegenüber Menschen, die zu einem Thema was sagen, zu dem sie besser nichts sagen sollten.

Speaker: Es kam so ein bisschen so rüber zumindest.

Speaker: Also ich...

Speaker: Ich würde jetzt mal sagen, natürlich darf sie das.

Speaker: Klar, also darum geht es ja gar nicht.

Speaker: Natürlich, jeder darf eigentlich alles.

Speaker: Ich halte es ja da mit dem Freiheitsbegriff.

Speaker: Meine Freiheit hört erst da auf, wo sie die anderer berührt.

Speaker: Also sie berührt damit niemanden, die Freiheit von niemandem.

Speaker: Natürlich darf sie das.

Speaker: Die Frage, die sich natürlich stellt, ist, gelingt es ihr,

Speaker: Trotz dieser Ferne zu dem Milieu, das sie beschreibt, eine solche Authentizität aufzubauen, dass es durchaus etwas ist, was für Menschen eine Relevanz entwickeln kann und daran wird es gemessen.

Speaker: Also es geht ja nicht ums Dürfen und die Frage würde ich jetzt mal an dich zurückspielen dann tatsächlich.

Speaker: Ist dir denn das gelungen, meinst du?

Speaker: Ich muss sagen, dass ich dieses Buch gelesen habe und unterhalten war, mir jetzt aber nicht groß die Frage gestellt habe, ob sie durch die Tiefe, die sie beschreibt, auch das durchlebt hat oder Berührungspunkte damit hatte.

Speaker: Ich fand...

Speaker: Sie hat eine Geschichte geschrieben über etwas, das es gibt und wahrscheinlich häufig gibt.

Speaker: Und ich finde das auch total in Ordnung, dass sie persönlich, also sie, Caroline Wahl, vielleicht auch gar nichts damit zu tun hatte.

Speaker: Was mich, glaube ich, eben an diesem Diskurs stört, ist, dass ich das Gefühl habe, dass Leute da plötzlich...

Speaker: Eben einer sehr jungen Frau, wie sagt man, die Buddha aufs Brot nicht gönnen.

Speaker: Und ja, das weiß ich nicht, ob man nicht einfach auch sagen kann, okay, eine junge Frau hat eine Geschichte geschrieben, die sie sich ausgedacht hat und daraus wurde ein Film gemacht.

Speaker: Mhm.

Speaker: Ja, also ich glaube, da hast du vollkommen recht.

Speaker: Ich glaube, es sieht man ja oft auch diese Muster, dass junge Frauen noch ganz oft so Kompetenz abgesprochen werden, weil sie jung sind.

Speaker: Auch weil sie Frauen sind, sehr häufig kommt ja auch noch dazu.

Speaker: Und das könnte ich mir durchaus vorstellen, dass es dort auch eine Rolle spielt.

Speaker: Wie gesagt, ich habe den Diskurs nicht so verfolgt wie du.

Speaker: Aber es sind ja doch sehr, sehr häufig sehr ähnliche Muster und ich könnte mir durchaus vorstellen, dass es da eben auch hineinfällt.

Speaker: Um da auch noch die Parallele kurz zu ziehen.

Speaker: Ich glaube, was da eben auch noch, sie hat ja nicht irgendwo geschrieben, basiert auf einer wahren Begebenheit oder so.

Speaker: Und dazu hat sie sich ja auch nicht selber zu Bestsellerautorin gekrönt, sondern das war dann eben der Spiegel oder alle anderen.

Speaker: Und ich finde...

Speaker: Ja, ich habe mich da tatsächlich auch ein bisschen eingefuchst und da Sachen gelesen und stehe hinter der Meinung, ach komm, lass sie doch.

Speaker: War die auch in dem Ton, das war ja eigentlich meine Frage, die ich da nicht weiter ausgeführt habe, war die auch in dem Ton geschrieben, oft so diese...

Speaker: Diese Einwände, die du gerade formuliert hast, also so ein bisschen aus so einer moralisch überlegenen Position.

Speaker: Fand ich schon.

Speaker: Also das, was ich gelesen habe, fand ich schon.

Speaker: So, sei es drum, kommen wir vom Buch zum Film.

Speaker: Ja, wir sind ja ein Filmpodcast.

Speaker: Gut, dass du es erwähnst.

Speaker: Genau.

Speaker: Deswegen, die Fragen zum Buch und zum Film, die müsstest ja du dann eigentlich beantworten.

Speaker: Aber vielleicht ist ja auch ganz gut, es ist eine gute Dynamik, dass ich tatsächlich nur den Film so kenne und ihn an sich messe.

Speaker: Dann kommen wir doch zu unserer Lieblingsfrage.

Speaker: Wo hast du ihn dann gesehen?

Speaker: Den habe ich tatsächlich wieder bei mir um die Ecke ganz langweilig gesehen im großen Cineplex-Kino.

Speaker: Aber ich war mit meiner Freundin Anne dort und das war ein schöner Abend, hat viel Spaß gemacht und liebe Grüße an dieser Stelle.

Speaker: Und von daher bin ich da immer wirklich ganz gerne unterwegs.

Speaker: Es ist einfach, ich bin schnell da.

Speaker: Manchmal darf das auch sein.

Speaker: Das Gute an diesem Film ist, dass man nicht extra nochmal gucken muss, ob er im Original kommt.

Speaker: Genau.

Speaker: Das ist der Vorteil.

Speaker: Das Original verstehe ich relativ gut.

Speaker: Ich glaube, dir geht es ähnlich.

Speaker: Wo hast du ihn denn geschaut?

Speaker: Ich habe ihn im York-Kino in Kreuzberg gesehen.

Speaker: Und zwar um 4 Uhr nachmittags.

Speaker: Und ich finde, 4 Uhr nachmittags in Kino zu gehen, das ist eine tolle Kino-Uhrzeit.

Speaker: Wow.

Speaker: Ich war schon lange nicht mehr um vier im Kino.

Speaker: Das letzte Mal, dass ich um vier im Kino war, da war ich, das ist ganz lange her, da war ich in New York, da war es so heiß, dass wir ins Kino gehen mussten, weil wir draußen zerflossen sind vor Hitze.

Speaker: Und ich glaube, ich habe mir damals den ersten Fast and the Furious Film angeschaut.

Speaker: So lange ist das schon her.

Speaker: Jetzt gibt es 13 oder was?

Speaker: Das gibt mir ganz andere Vermissungsgefühle.

Speaker: Da kommen wir jetzt ganz schnell wieder bei, denn wir sind in einer Kleinstadt.

Speaker: Wir sind mit Tilda zusammen.

Speaker: Und wie gesagt, ihrer kleinen Schwester, die so ihren Alltag meistern, Tilda studiert Mathematik, ist sehr getaktet und ich finde, dass diesen Rhythmus nimmt dieser Film sehr gut auf.

Speaker: um eben aufzuzeigen, wie sie den Alltag meistert, wie sie eben versucht, durch die sich selbst gesetzten Mathematikaufgaben im Bus, die sie dann meistert, um irgendwie pünktlich in der Uni zu sein, was sie selten schafft.

Speaker: Und vorher sitzt sie eben an der Supermarktkasse, um das Geld für die Familie heranzuschaffen.

Speaker: Und spielt dann eben, und das finde ich, das ist im Buch tatsächlich auch so, ein Spiel für sich selber, denn sie schaut die Menschen nicht an, sondern versucht den Menschen zu erraten aufgrund der Dinge, die gekauft werden.

Speaker: Und liegt damit größtenteils sehr daneben.

Speaker: Manchmal auch dann doch ziemlich nah dran.

Speaker: Ich kenne dieses Spiel, ich habe auch mal in der Kasse gearbeitet, längere Zeit und das ist tatsächlich ein Spiel, das kommt mir sehr bekannt vor, das habe ich ähnlich gemacht, genauso wie den Weltrekord im Abkassieren aufzustellen.

Speaker: Das klingt jetzt tatsächlich eher so nach Abzocke, aber ich meinte jetzt eher die Geschwindigkeit.

Speaker: Natürlich.

Speaker: Also das macht man so, bei so eintönigen Arbeiten macht man sowas, um sich damit selber zu beschäftigen.

Speaker: Von daher finde ich, das kann ich nur wiedergeben, ich finde das auch relativ realistisch, weil ich habe das auch so gemacht.

Speaker: Aber das ist sehr spannend, weil ich finde, Tilda baut so auch eine Beziehung zu ihrer Außenwelt auf, die zeigt, dass sie da aber auch ein bisschen entfremdet ist, finde ich.

Speaker: Weil dadurch, dass sie sich andauernd um ihre Mutter und ihre Schwester Ida kümmern muss,

Speaker: hat sie halt die Routine, von der du gerade gesprochen hast.

Speaker: Muss sie sich darum kümmern?

Speaker: Das, finde ich, wirft der Film ja eben auch auf, um zu sagen, sie setzt sich eine Verantwortung aus, die sie ja aber im Prinzip selber gewählt hat.

Speaker: Und der Konflikt dieses Films ist ja dann das Angebot mit der Promotionsstelle in Berlin, das Ausbrechen sozusagen aus dem selbstgebauten Käfig.

Speaker: bedeuten könnte.

Speaker: Und dann sagt sie ja die ganze Zeit sich selber, dass eben die kleine Schwester es eben nicht alleine schaffen würde.

Speaker: Und dann kommt da eben auch der Victor, der dann einfach die Frage stellt und sagt, bist du dir da sicher?

Speaker: Trau ihr doch mal was zu.

Speaker: Ja.

Speaker: Das ist tatsächlich eine gute Frage, eine sehr berechtige Frage.

Speaker: Ich meine, der Mensch muss nicht müssen, sagt Lessing in nahtander Weise und das stimmt.

Speaker: Aber der Mensch muss ja müssen im Sinne von, was er sich selber auferlegt.

Speaker: Und das ist das, was du ja gerade gesagt hast.

Speaker: Ich glaube, für Tilda, aufgrund dessen, wie sie zu ihrer Schwester steht,

Speaker: und sich in dem Familiengefüge wahrnimmt, ist es sicherlich eine Form von Müssen, aus der sie sich dann eben versucht zu lösen, indem sie Ida zum einen zu Selbstverantwortung erzieht, in der Zeit, die sie hat, in der sie dann ihren Professorstuhl übernehmen könnte an der Uni, der ihr da angeboten wird.

Speaker: Und sie möchte sie darauf vorbereiten, eben unabhängiger von ihr zu werden.

Speaker: Aber dieser Impetus, den sie empfindet, ich glaube, das ist auf jeden Fall eine Form von Müssen, ein selbst auferlegtes Müssen.

Speaker: Ich glaube, das ist jetzt eine gute Synergie aus dem, was du und ich gesagt haben und es stimmt.

Speaker: Und es stellt eben diese Frage generell auch nach persönlicher Verantwortung in dem Sinne.

Speaker: Und das ist eine sehr wichtige Frage.

Speaker: Und Janis ist, oder ich sage Janis, Viktor ist tatsächlich ein sehr wichtiger Charakter in dem Sinne, um sie eben aus dieser...

Speaker: aus diesem Käfig, wie du gesagt hast, eben zu befreien, den Blick über den Tellerrand hinaus zu wagen, er offenbart ihr eine Welt, vor der sie davor vielleicht, er zieht sie langsam wieder eine Welt hinein, die sie eigentlich eher, der sie nicht mehr so zugänglich ist.

Speaker: Sieht man immer, wenn ihre Freundinnen kommen, die eine Freundin ganz zu Anfang kommt, die will mit ihr weggehen, sie war schon lange nicht mehr weg, aber du merkst erst so einen Bruch in der Beziehung, in ihrer Freundschaft, weil die sind alle weggegangen, die sind in die Welt gezogen, studieren, machen und sie ist halt immer noch am selben Punkt, wo alles angefangen hat.

Speaker: Stillgestanden sozusagen.

Speaker: Genau, ja, absolut.

Speaker: Und das ist jetzt ihre große Chance.

Speaker: Wenn sich die Welt nicht weiter dreht, steht ihre Welt still, denn sie hat diesen sehr monotonen Rhythmus aus Ich.

Speaker: Und deshalb heißt es 22 Bahn.

Speaker: Was sie aber eben braucht und wo sie sich in ihre eigene Welt verliert, ist eben das Schwimmen.

Speaker: Und das kann man sagen, und da können wir ein großes Kompliment an Tim Kuhn, wie ich finde, aussprechen, der ja tatsächlich auch die Serie Luden verfilmt hat als Kameramann.

Speaker: Ja, Tim Kuhn Kameramann, genau.

Speaker: Genau, die Mia Meyer.

Speaker: Das haben die toll inszeniert.

Speaker: Also farblich gehalten fand ich das schon...

Speaker: Ja, ich glaube, Wasser und Wasserszenen zu drehen, hat ja immer irgendwas wie in einer anderen Welt.

Speaker: Also plötzlich isst man unter Wasser mit den Darstellern oder guckt von unten den anderen Schwimmenden zu.

Speaker: Und das haben die sehr schön eingefangen.

Speaker: Ja, absolut.

Speaker: Hat mich dann aber tatsächlich auch erinnert und da werde ich jetzt vielleicht ein wenig Werbung für mich sagen.

Speaker: Aber ich habe einmal in einem Film mitgespielt, der heißt Glück ist was für Weicheier und da war das ganz ähnlich eingefangen.

Speaker: Da hatte Wasser nämlich auch einen Zufluchtsort und wurde eben auch ganz viel in Szene gesetzt und da wurde ich sehr häufig daran erinnert, denn da ging es auch um eine jüngere

Speaker: ein jüngeres Geschwisterkind, das tatsächlich anders als die Ida sehr selbstständig schon sein musste, weil sich eben keiner so wirklich darum gekümmert hat und die war dann eben auch ganz viel im Schwimmbad und hat dann, also von den Bildern her ziehe ich da jetzt einfach meine persönliche Parallele.

Speaker: Ja, sehr schön.

Speaker: Wir verlinken zu den Filmen.

Speaker: Gibt es den zu verlinken?

Speaker: Kann man den verlinken?

Speaker: Ja, ich glaube, man kann den verlinken.

Speaker: Ja, in den Mediatheken, oder?

Speaker: Wo liefer?

Speaker: Ich glaube, das letzte Züge irgendwo war der mal wieder im ZDF.

Speaker: Dann schauen wir da in der Mediathek und dann verlinke ich dazu.

Speaker: Martin Wuttke ist der Film, glaube ich, oder?

Speaker: Sophie Reus und Martin Wuttke, ja.

Speaker: Große Theaterschaftspieler.

Speaker: Ganz großartig besetzt mit dir natürlich auch und von daher verlinken wir dazu.

Speaker: Sehr, sehr spannend.

Speaker: Aber das, was du gerade gesagt hast, ist ja genau das.

Speaker: Dieser Ausbruch aus der Welt, in der man so ein bisschen gefangen ist, so ein bisschen Eskapismus ist ja dieses Schwimmen, das sie dort betreibt auch, oder?

Speaker: Ja.

Speaker: Und das unterstützt ihre Routine zwar auch, aber es erlaubt ihr halt, glaube ich, sie selber zu sein.

Speaker: Und dann wird plötzlich gestört, denn der Victor taucht auf und das ist eben die tragische Geschichte, denn Victors jüngerer Bruder Igor ist leider bei einem Autorunfahrer ums Leben gekommen und das trinkt sie so in sich und wird damit plötzlich wieder konfrontiert und mit diesem Verlust eben auch und

Speaker: Also die Rolle, Tilda möchte glaube ich auch wahnsinnig viel verantwortlich sein für all die schrecklichen Dinge dieser Welt, um eben dann ihre kleine Schwester genau vor diesen Dingen zu beschützen.

Speaker: Ich finde das mit Viktor auch ganz spannend, weil er sie ja auch, also dieser Eskapismus ist ja das, was ich gerade gesagt habe, diese Welt, die eigentlich nur ihr gehört unter Wasser.

Speaker: Deswegen macht sie das ja auch.

Speaker: Also aus dieser Verantwortung, die sie empfindet gegenüber ihrer Mutter und gegenüber ihrer Schwester, ist ja auch ein bisschen so ein Ausbruch daraus.

Speaker: Und dass genau in dieser Welt sie dann aber wieder auf Viktor trifft, der sie an eine vergangene Zeit erinnert, wo sie Verlust erlitten hat,

Speaker: Und sie dann aber eigentlich auch genau darüber, über den Rückblick in dieser aktuellen, diesem Ausbruch aus der Welt, dann wieder zurück in die Welt holt.

Speaker: Das finde ich auch einen ganz spannenden Aspekt in dem Film.

Speaker: Und deswegen ist das Wasser so wichtig.

Speaker: Und der Film bedient sich unter anderem auch noch viel an Flashbacks.

Speaker: Ja, absolut.

Speaker: Eine Erinnerung an eine Zeit.

Speaker: Ja.

Speaker: An die Vergangenheit.

Speaker: Und ja, da können wir ja... Was sagst du denn zu dieser Art des Filmemachens, wenn man Geschichten so erzählt?

Speaker: Meinst du mit Flashback?

Speaker: Ja, mit...

Speaker: Ich finde es sehr spannend.

Speaker: Wir haben es ja mit Chabos ja gerade auch erst gehabt letzte Woche.

Speaker: Irgendwo ist das gerade so ein bisschen so ein roter Faden, der sich da zumindest jetzt zwischen der letzten und der heutigen Folge zieht.

Speaker: Ich finde es spannend.

Speaker: Ich finde ja so eine Art konfrontative... Und auch da davor, wir sind jetzt gerade sehr viel im deutschen Genre.

Speaker: Ja, aber ich finde es auch mal ganz schön.

Speaker: Ich finde den Ansatz ganz gut, weil ich finde generell auch das Konfrontative im Leben wichtig.

Speaker: Und konfrontativ heißt auch, dass man sich mit den Versionen seiner selbst vor längerer Zeit auch mal auseinandersetzt.

Speaker: Was habe ich dort gesagt?

Speaker: Was habe ich dort gedacht?

Speaker: Ist denn für mich da auch eine Evolution zu sehen?

Speaker: Habe ich dieselben Meinungen heute, die ich vor zehn Jahren hatte?

Speaker: Diese Form der Konfrontation gelingt natürlich in so einem Film, wo man das so verdichten kann, natürlich ganz fantastisch.

Speaker: Und so kann man natürlich auch...

Speaker: Evolutionen und auch Charakterentwicklungen fantastisch aufzeigen.

Speaker: Also deswegen generell finde ich es spannend, mit Flashbacks umzugehen und ich finde es auch generell spannend, mit Flashbacks im Leben umzugehen, auch wenn die etwas anders ausgeprägt sind natürlich.

Speaker: Und du?

Speaker: Ich finde das auch gut.

Speaker: Ich finde es aber in dem Fall auch sehr vorhersehbar und keine große Überraschung.

Speaker: Zum Beispiel?

Speaker: Einfach auch von der Entwicklung dieses Charakters.

Speaker: Immer wenn etwas Positives passieren hätte können, ist sie ja und erinnert sich zurück an das, was eben passiert ist, um sich die Schuld zu geben und dann...

Speaker: ja, ob es nur die Mutter sei, wo ich einmal kurz sagen möchte, Laura Tonke ist eine wahnsinnig tolle Schauspielerin und ich fand, dass...

Speaker: Ich hätte mir, glaube ich, gewünscht, ihr ein bisschen mehr Farbe zu geben als Mutter, die eben die Frage zu stellen und zu sagen, warum ist sie denn eine solche Alkoholikerin geworden und was ist denn ihr Konflikt?

Speaker: Denn ich fand irgendwie, es hat schon sehr den Charakter Tilda unterstützt, um zu sagen, warum Tilda eben wie...

Speaker: eine Glucke auf Ida ist und alles vor Ida beschützen oder Ida vor allem beschützen möchte.

Speaker: Aber dann fand ich, ich fand es sehr klischeehaft und eben so wie es angefangen hat, ist es dann eben auch geendet und ich fand da wenig Entwicklung von der Mutter, vom Muttercharakter drin, leider.

Speaker: Obwohl ich da von der Besetzung sehr begeistert bin.

Speaker: Und dazu können wir beide, glaube ich, uns darauf einigen, dass Yannis Niewüder und Luna Wedler zusammen einfach ein unfassbar starkes Schauspiel-Duo abgeben.

Speaker: Ja, total.

Speaker: Also Luna Wendler ist fantastisch.

Speaker: Ist eine Naturgewalt, finde ich, in dem Film.

Speaker: Ja, nein, wirklich.

Speaker: Es ist so gut gespielt.

Speaker: Es ist wirklich so gut gespielt, so echt, so authentisch.

Speaker: Also ich würde jetzt mal sagen, und Janis Niewöhner auch, die möchte ich jetzt gar nicht unter den Teppich kehren.

Speaker: Müsste eh ein großer Teppich sein.

Speaker: Aber ich finde, Luna Wendler ist einfach, die ist ganz großartig in dem Film.

Speaker: Es ist für mich wirklich eine der Entdeckungen des deutschen Films seit langer Zeit.

Speaker: Ja, ich finde auch, wenn man Luna Wendler irgendwo liest, sollte man auf jeden Fall in Erwägung ziehen, einen diesen Film zu schauen.

Speaker: Ja, also das, nur mal hier, große Shoutout, genau, dass das klar ist.

Speaker: Also Luna Wendler, ganz große Entdeckung für mich, toller Film und toll gespielt.

Speaker: Allein dafür würde ich sogar sagen, lohnt es sich schon ins Kino zu gehen, um jetzt mal sogar den vorwegzugreifen ein bisschen.

Speaker: Ja, Nuancen gespielt mit einer wahnsinnigen Verletzlichkeit und eben diesen Einblick in dein Innenleben, das ja glaube ich auch nicht so einfach ist zu spielen, im Sinne zu sagen, denn der Film lebt jetzt nicht wirklich von den großen Dialogen.

Speaker: Nein, es sind ja auch viele innere Monologe oder Monologe, die sie führt, genau, die innere Stimme, die oft spricht.

Speaker: Ist das im Buch auch so übrigens?

Speaker: Ja, ich glaube, das ist ja auch so ein sehr stark innerer Monologe.

Speaker: Findest du, dass es gut gelungen, diesen inneren Monologe aus dem Buch in den Film zu überführen?

Speaker: Ja.

Speaker: Ja, okay, gut, schön.

Speaker: Manchmal sind ja so ganz einfache binäre Antworten auch das Schönste.

Speaker: Aber die Frage nach der Mutter, die finde ich spannend, die du gestellt hast.

Speaker: Das stimmt, es gibt wenig Hintergrund zu ihr.

Speaker: Warum ist sie so dem Alkoholismus verfallen?

Speaker: Was ist ihre Geschichte?

Speaker: Genau, der Film betätigt sich da eben an dem Buch.

Speaker: Also im Buch wird es eben auch nicht erwähnt, aber ich habe nur gedacht, dass ich das spannend gefunden hätte, da wenigstens eine Idee von zu haben.

Speaker: Ich vermute jetzt mal, das ist jetzt nur eine Mutmaßung, ich denke, dass es wahrscheinlich nicht gemacht worden ist, auch deshalb, weil der Film, glaube ich, genau diese Antwort nach der Fürsorge schuldig bleibt.

Speaker: Und das meine ich, dass größer gedacht der Film,

Speaker: Also in dem Film, die Situation, die er beschreibt, vor allem von Ida und von eben Tilda und von ihrer Mutter, ist ja eine, die sich wirklich fernab jeglicher staatlicher Fürsorge auch bewegt.

Speaker: Der Film zeigt ja diese doch durchaus wirklich sehr belastete Familiensituation aufgrund der Alkoholkrankheit der Mutter.

Speaker: Aber es gibt nichts außerhalb der Familie, was irgendwie...

Speaker: helfen würde, die Situation zu verbessern.

Speaker: Also das heißt, da wo wir überlegen, wir sind in einem Wohlfahrtsstaat, sondern in einem Sozialstaat leben wir, wo es eigentlich auch gewisse Mechanismen geben sollte, um genau solchen Familien zu helfen, das fällt in dem Film komplett weg.

Speaker: Aber es wird so ein bisschen, also die beste Freundin, es gibt ja dieses eine Flashback, wo die beste Freundin ja vorschlägt, da dann doch mal jemanden einzuschalten und ich glaube dann die große Scham von Till da

Speaker: überhand gewinnt und sie sich dann eben da vorstellt und sagt, ich schaffe das schon, ich schaffe das, als die Jugendliche, die sie da eben noch war.

Speaker: Genau, das stimmt.

Speaker: Aber ich glaube, genau aus diesem Verständnis heraus ist wahrscheinlich auch die Geschichte der Mutter relativ kurz gehalten.

Speaker: Oder zumindest die Geschichte, die sie eben in die Alkoholkrankheit getrieben hat.

Speaker: Nämlich wird deshalb kurz erzählt, um diese Leerstelle, dieses Vakuum auch noch bewusster zu zeigen.

Speaker: Weil ich finde schon, dass der Film durchaus zeigt, zum einen zeigt der Film Armut.

Speaker: Und

Speaker: Und ich finde, das ist tatsächlich, macht den Film für mich wichtig, weil es gibt ganz wenig deutsche Filme, die sich mit der Thematik Armut beschäftigen, gesellschaftlicher Armut.

Speaker: Wenn ich mir all die Filme anschaue, die in Deutschland meistens Förderung erhalten, sind das selten Themen wie dieses.

Speaker: Und Armut ist in Deutschland ein großes Thema eigentlich.

Speaker: Wir haben wirklich sehr, sehr viele Leute, die am Existenzminimum leben, mehr als wir uns eingestehen wollen.

Speaker: Und auf der anderen Seite...

Speaker: Also, ich überlege gerade, aber ich würde, das weiß ich gar nicht, ob ich das so unterschreiben würde, dass es da wenig Filme verarbeitet.

Speaker: Was genau?

Speaker: Also, die deutschen Filme.

Speaker: Also, ich meine, es gibt ja auch genug Tatorte, die das irgendwie oft...

Speaker: thematisieren.

Speaker: Ja, aber Tatort ist was anderes als ein Kinofilm.

Speaker: Ja gut, aber du hast deutsches Film gesagt.

Speaker: Also Entschuldigung, aber okay, deutsches Kino.

Speaker: Aber Tatort folgt ja auch immer einem ganz bestimmten Muster.

Speaker: Also okay, ich lasse jetzt mal Tatorte so stehen.

Speaker: Let's agree to disagree.

Speaker: Das weiß ich nicht, da gucke ich glaube ich zu viel.

Speaker: Du meinst, dass der deutsche Kinofilm sich dann doch mehr an Matthias Schweighöfer und Til Schweiger

Speaker: Ja, häufig.

Speaker: Also da geht halt viel Förderung hin.

Speaker: Kann man jetzt gut finden oder schlecht finden?

Speaker: Ich will das gar nicht qualitativ oder qualitativ beurteilen.

Speaker: Ich will nur feststellen, also aus meiner Perspektive sind gerade solche sozialkritischen Themen vielleicht sogar mehr, aber gerade Armut, finde ich, findet im deutschen Film relativ wenig statt.

Speaker: Und dabei ist Armut eigentlich ein wichtiges gesellschaftliches Thema.

Speaker: Und das macht der Film und deshalb finde ich den Film wichtig und deswegen finde ich ihn gut, dass er sich dieser Thematik annimmt.

Speaker: Und sie auch nicht schönt und auch durchaus zeigt, auch von staatlicher Seite gibt es da jetzt nicht die große Erlösungsgeschichte, sondern am Ende des Tages sind die Menschen auf sich alleine gestellt.

Speaker: Das ist natürlich auch nicht ganz richtig.

Speaker: Wir haben den Sozialstaat, der funktioniert in Teilen und es gibt auch Mechanismen, aber sehr häufig eben auch nicht.

Speaker: Und gerade auch vor dem Hintergrund jetzt leben wir in einer Zeit, in der eigentlich Leute sich für wenig oder dafür rechtfertigen müssen, kein Geld zu haben, anstatt dass sie sich dafür rechtfertigen, dass sie so viel haben.

Speaker: Und deswegen finde ich, ist so ein Film wichtig, um das auch mal wieder in die richtige Relation zu setzen.

Speaker: Und ich glaube, um das abschließend zu sagen, ich glaube, das ist auch mit einer der Gründe, warum...

Speaker: die Geschichte der Mutter nicht wesentlich weiter vorangetragen wird oder die Geschichte, wie sie in die Alkoholkrankheit getrieben wurde, weil es eben das in dem Film erstmal komplett ausblenden soll, so staatliche und eben auch mütterliche Fürsorge in dem Sinne.

Speaker: um dann den Hauptpunkt dadurch noch besser in den Mittelpunkt zu rücken.

Speaker: Ist meine Einschätzung, meine Vermutung.

Speaker: Und dann wiederum die Leute zu provozieren, die dann irgendwie ganz entrüstet sagen, wie kann man sowas überhaupt schreiben, weil man sich damit überhaupt nicht auskennt.

Speaker: So wie ich auch.

Speaker: Ich rede auch darüber und habe keine Ahnung davon.

Speaker: Aber er war stets bemüht.

Speaker: Immerhin das.

Speaker: Genau.

Speaker: Es gibt ein paar Sachen, die mich tatsächlich gestört haben, aber die mir irgendwie aufgefallen sind.

Speaker: Ich finde zum Beispiel, man hätte sich mehr Mühe geben können bei dem Soundtrack.

Speaker: Ich fand den Soundtrack ein bisschen 0815 und finde zum Spiel von beiden, die ich da nochmal wirklich herausragend finde, da beide sehr sensibel und ganz klein gespielt haben, um aber großen Eindruck zu hinterlassen, hätte man das irgendwie anders untermalen können.

Speaker: Und ich fand es ein bisschen sehr klischeehaft und dann eben doch auch

Speaker: Und da eben zu meinem Film, wo ich einmal sagen muss, dass ich diesen Soundtrack, den die da geschrieben haben, der war sehr unterstützend und sehr eben auch klein gehalten.

Speaker: Und ich finde für eine solche Geschichte, die ja emotional doll beladen ist, also einerseits ist da irgendwie ein Grundschulkind, das keine Mutter hat und nur eine große Schwester, die sich dann aber voll lädt mit aller Verantwortung, um

Speaker: Und dann hat die kleine Schwester eben keine Freunde und die große Schwester hat auch keine Freunde und das Sozialleben gibt es nicht.

Speaker: Und das Einzige ist eben, sie gehen zusammen ins Schwimmbad, aber auch nur, wenn es regnet.

Speaker: Und ansonsten sitzt die kleine Schwester zu Hause und malt.

Speaker: Und ich finde, das ist mir tatsächlich aufgefallen.

Speaker: Aber ansonsten...

Speaker: Ja, würde ich jetzt wahrscheinlich vielleicht zu den Fun Facts gehen, oder?

Speaker: Ja, gerne.

Speaker: Ja, komm, das machen wir jetzt mal.

Speaker: Jünter!

Speaker: Jünter ist wieder zurück übrigens.

Speaker: Er war bei der letzten Sendung nicht da, aber jetzt hat er es wieder geschafft zu uns.

Speaker: Fun Facts!

Speaker: So, was hast du denn für uns, Emilia?

Speaker: Ah, haha, haha, haha, ich war gerade irgendwie, Entschuldigung, ich bin in meinen Notizen verrutscht und habe mich gerade gewundert, dass da eine ganz andere Handschrift drin war.

Speaker: Aha.

Speaker: Das kann durchaus mal passieren.

Speaker: Hast du deine Notizen handschriftlich vor dir?

Speaker: Nein.

Speaker: Ähm.

Speaker: Ich habe... Genau.

Speaker: Einer der Funfacts, den ich jetzt habe, der ist zum Beispiel, dass die Dreharbeiten vom 16.

Speaker: September bis zum 4.

Speaker: November stattfanden.

Speaker: Also es war keine Riesenproduktion.

Speaker: Ich glaube, man kann sagen, das war so was für fünf Wochen.

Speaker: Ja, so entstehen die meisten deutschen Filme.

Speaker: Also kommt man von... Also verglichen mit, was weiß ich, wie heißen die denn?

Speaker: Die ganzen Schnurzen.

Speaker: Wie heißt der nicht schnurzen?

Speaker: Also Tatort wird in fünf Wochen gedreht, die schwedischen Schnurzen werden gedreht und für einen Kinofilm sind fünf Wochen definitiv nicht viel.

Speaker: Und er hatte am Filmfest in München Premiere dieses Jahr.

Speaker: Und da warst du natürlich.

Speaker: Ja, selbstverständlich.

Speaker: Geladener Gast.

Speaker: Celebrities abgelegt.

Speaker: Den ganzen Abend nur Hummer und Kaviar in mich reingestopft und generell mich auf dem ganz großen Parkett bewegt.

Speaker: Selbstverständlich.

Speaker: Was meinst du denn?

Speaker: Also gut, du kennst mich ja jetzt ein bisschen.

Speaker: Habe ich mir nicht entgehen lassen.

Speaker: Spannend finde ich ja auch, dass es in München, Berlin und in Brandenburg gedreht wurde, weil ich konnte die ganze Zeit nicht, man hatte in dem Film eigentlich kein Gefühl dafür, wo spielt es denn eigentlich.

Speaker: Und das ist eigentlich auch gut so.

Speaker: Es ist dadurch nämlich etwas, also ich will jetzt nicht sagen generisch, aber es könnte überall in jeder deutschen Kleinstadt spielen, mehr oder weniger.

Speaker: Also es ist überhaupt nicht wiedererkennbar in dem Sinne, oder?

Speaker: Ging dir das auch so?

Speaker: Ja, so ging mir das auch so.

Speaker: Ja, aber das ist gut.

Speaker: Berlin und München war es auf jeden Fall nicht.

Speaker: Mhm.

Speaker: Fahm jetzt auch bei mir nicht so rüber und trotzdem zeigt es wieder einmal, in München und Berlin kann man Filme drehen und die funktionieren trotzdem, ja?

Speaker: Ist nicht zu fassen.

Speaker: Also, Wahnsinn.

Speaker: Ja, sehr schön.

Speaker: Sehr, sehr schön.

Speaker: Die Menge freut sich.

Speaker: Und dann als Bestsellerautorin, die gerade eine ganz junge Bestsellerautorin, ich finde das kann man nochmal, ich werde nicht müde das zu erwähnen, die dann bei dem Castingprozess dabei ist, der sich ziehen kann.

Speaker: Es geht dann um Förderung und um Mitagentur und ich weiß gar nicht, ob das, aber ich kann mir jetzt auch vorstellen, dass es jetzt kein,

Speaker: kein großer Kinofilm war, wo alle irgendwie großartig reich geworden sind.

Speaker: Finde ich gut, dass die da ihr Baby selber mit besetzen durfte.

Speaker: Ja, finde ich auch.

Speaker: Aber es zeigt ja auch die Wertschätzung, die ihr gegenübergebracht wurde von den Filmemachern, von der ganzen Crew.

Speaker: Also vor allem auch, ich habe ein Interview mit Mia Marielle Meyer gesehen, der Regisseurin, und die hat eben auch gesagt, sie hat das Buch gelesen.

Speaker: Und während sie das Buch gelesen hat, war ihr schon klar, dass das ihr nächstes Filmprojekt sein sollte.

Speaker: weil sie so in dieses Buch eingestiegen ist und dementsprechend das merkt man dem Film aber auch an, finde ich, dass da schon auch viel Leidenschaft reingeflossen ist und von allen Seiten, von allen Gewerken des Films her ist da schon viel an Herzblut wiederzufinden, würde ich jetzt mal behaupten.

Speaker: Ja, und darf ich kurz noch, ich würde gerne noch was hinzufügen und zwar

Speaker: wurde der Caroline Wahl zu ihrem Geburtstag der Trailer-Lounge übergeben.

Speaker: Also

Speaker: Man hat extra darauf gewartet, um dann zu sagen, der Trailer ist fertig.

Speaker: Happy Birthday.

Speaker: Das finde ich eine schöne Geschichte.

Speaker: Anekdote.

Speaker: Das ist eine sehr schöne Anekdote.

Speaker: Auch wieder sehr wertschätzend.

Speaker: So soll es sein.

Speaker: Und da hat sie sich bestimmt gefreut.

Speaker: Also der Trailer, der offizielle Filmtrailer dann auch rausging, an die ganzen Verwertungsgesellschaften, der wurde ihr quasi gegeben.

Speaker: Und sie durfte den als allererste auf ihrem Instagram-Profil posten.

Speaker: Und dann ging es los.

Speaker: Ja, sehr cool.

Speaker: Okay.

Speaker: Ich muss kurz schauen, was habe ich denn eigentlich so... Du hast ja auch schon Premiere in München, hast ja schon erzählt.

Speaker: Ja, dann gab es noch... Also, Jannis Niewöhner, der Viktor, übrigens an dieser Stelle auch nochmal sagen, die Beziehung, die sich aufbaut in dem Film von Hilda und von Viktor, ist auch wirklich eine sehr schöne...

Speaker: Weil die sich sehr langsam aufbaut.

Speaker: Und man weiß auch gar nicht genau, wo es hinführt, wo es hingeht.

Speaker: Das, was in vielen anderen Filmen sehr häufig der Fall ist, nämlich das Boy Meets Girl oder Girl Meets Boy.

Speaker: Und dann weiß man eigentlich schon, wo die Reise hingeht.

Speaker: Sie werden dann irgendwann in den Sonnenuntergang reiten.

Speaker: ähm, ist halt in diesem Film gar nicht so.

Speaker: Und das macht die tatsächlich zu was sehr Authentischem auch, die Beziehung, die sie zueinander aufbauen und auch wie sie sich in ihren Welten, äh, dann finden und sie dann so ein bisschen auch ineinander fließen lassen.

Speaker: Das ist sehr, sehr schön gemacht in dem Film, finde ich, wollte ich an der Stelle nur kurz sagen.

Speaker: Aber, ähm,

Speaker: Jannis Niewöhner, der Schauspieler von Viktor, der musste ein spezielles Schwimmtraining absolvieren, tatsächlich.

Speaker: Damit er eine Bahn gut und wohl so beeindruckend schwimmen konnte, dass man den Eindruck gewinnen konnte, er würde das öfter machen.

Speaker: Und es gab dennoch noch einen, ich würde jetzt nicht sagen Stunt-Double, aber es gab dann noch einen weiteren Schwimmer, der dann für eben manche Schüsse eingesprungen ist, um dann dort durchs Wasser zu pflügen.

Speaker: Genau.

Speaker: Das war ein Funfact.

Speaker: Das war's.

Speaker: Hast du noch was oder willst du gleich zu den Zitaten?

Speaker: Ach, lass ich mal kurz in mich gehen, aber nö, ich glaube, wir können zu den Zitaten gehen.

Speaker: Okay.

Speaker: Das Filmzitat.

Speaker: Ja, schieß mal los.

Speaker: Was hast du denn?

Speaker: Bin gespannt.

Speaker: Ich glaube und ich möchte mich da jetzt nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, denn der Alkoholismus ist ja in Deutschland wahnsinnig verbreitet.

Speaker: Mhm.

Speaker: Und wird ja auch irgendwie als sehr normal angesehen.

Speaker: Und ich glaube, die Form des Alkoholismus ist dann eben dieses Fingerzeig und Mutter trinkt alleine und geht nicht mal mehr in die Kneipe, sondern haut sich irgendwie den Sekt und den Wodka im Wohnzimmer rein.

Speaker: Was...

Speaker: Weiß ich nicht, aber ich glaube, das passiert doch schon in, also egal, Alkoholismus und Deutschland geht auf jeden Fall Hand in Hand und es gibt dann dieses Zitat der Mutter, die einen Unfall hat, beziehungsweise Tabletten und Alkohol vermischt und dann im Krankenhaus ist und ihr wird sehr nah ans Herz gelegt, dann eventuell doch eine

Speaker: wie sagt man, eine Therapie, eine Entziehungskur.

Speaker: Ihr wird die Entziehungskur ans Herz gelegt und die beiden Töchter holen sie ab aus dem Krankenhaus.

Speaker: Die Mutter ist aber ganz stolz und guckt die Töchter an und sagt, ich freue mich auf euch zu Hause.

Speaker: Und beide Töchter wechseln einen Blick und dann sagt die Mutter, ihr tut ja so, als wäre ich Alkoholikerin.

Speaker: Mensch, genau dasselbe Zitat habe ich auch aufgeschrieben.

Speaker: Der sitzt, oder?

Speaker: Ist ja ungeheuerlich.

Speaker: Das ist ja nicht zu fassen.

Speaker: Ja, aber weil, ich meine, es gibt natürlich auch andere Zitate in den Film, aber ich finde, dass dieses Zitat den Film so gut auf den Punkt bringt.

Speaker: Nämlich

Speaker: die Alkoholkrankheit, die in Deutschland sehr, sehr häufig immer noch unterschätzt wird.

Speaker: Ich meine, ein Land, in dem man hochprozentigen Alkohol an der Tankstelle kaufen kann.

Speaker: Ich finde, das gibt ja schon ein ziemlich eindeutiges Bild wieder.

Speaker: Nicht, dass ich jetzt sage, das sollte man per se verbieten, will ich jetzt auch nicht sagen.

Speaker: Aber ich meine, jemand, der fahren, Auto fährt, sollte nicht unbedingt mit hochprozentigem Alkohol kommen.

Speaker: Ist jetzt so meine generelle Einstellung.

Speaker: Ähm...

Speaker: Und von daher wird das sehr, sehr häufig unterschätzt.

Speaker: Alkohol ist etwas, was weit verbreitet ist, was sozial angesehen ist.

Speaker: Man muss sich ja eher dafür rechtfertigen, kein Alkohol zu trinken, als Alkohol zu trinken.

Speaker: Da sind wir wieder bei dieser Umkehrung, wie ich vorhin schon gesagt hatte.

Speaker: Für kein Geld haben muss man sich rechtfertigen, aber für ganz viel zu haben nicht.

Speaker: Das ist manchmal komisch, dass es da eben so diese gegenteiligen Entwicklungen gibt.

Speaker: Und deshalb fasst der Satz das sehr, sehr gut zusammen.

Speaker: Nämlich auch diese...

Speaker: diese Unmöglichkeit der Selbstdiagnose, in dem Fall würde ich jetzt einfach mal sagen.

Speaker: Selber sich dann auch zu sagen, ich bin alkoholkrank, eben weil Alkohol in der Gesellschaft so weit verbreitet ist, dass es eigentlich kaum auffällt, wenn man mehr trinkt, als man eigentlich sollte.

Speaker: Und deswegen ist dieser Ausspruch wahnsinnig gut und bringt das sehr, sehr gut auf den Punkt.

Speaker: Und deswegen habe ich den auch ausgewählt als mein Zitat des Films.

Speaker: Mensch,

Speaker: Wahnsinn, wir zwei, du langsam, du, also wenn es so weitergeht, dann werden sich, ja, dann werden wir voll synchronisiert.

Speaker: Ja, da brauchen wir eigentlich, da brauchen wir immer nur noch einen, der über einen Film erzählt, weil im Prinzip der andere nur noch sagen würde, würde ich genau so sagen.

Speaker: Ja, genau, oder die eine nickt dann nur noch dazu.

Speaker: Also, fantastisch, okay, das war das Zitat des Films, für uns beide offensichtlich.

Speaker: Ja.

Speaker: Was war denn dann deine Szene des Films?

Speaker: Ich glaube, die Szene des Films ist, wenn...

Speaker: Ja, also Tilda.

Speaker: Irgendwann nicht mehr kann und anfängt zu rennen.

Speaker: Und dann rennt und dann auf die Wiese ist und das alles losschreit.

Speaker: Weil einmal, denke ich, manchmal versetzt man sich ja dann auch selber in die Situation, wie das ist, sowas zu drehen.

Speaker: Mhm.

Speaker: Also ich tue das manchmal und ich habe das Gefühl, das wäre für mich die schwierigste Szene gewesen, weil man macht das ja immer und immer und immer wieder und das muss so am Punkt sein und eben emotional, aber nicht zu doll und ja, irgendwie ein Mittelmaß zu finden und ich fand, das hat Frau Wälder ganz toll gemacht und das hat mich auch echt berührt.

Speaker: Ja.

Speaker: Generell hat sie ja auch sehr viele emotionale Ausbrüche, doch auch in dem Film, gerade ihrer Mutter gegenüber.

Speaker: Ja.

Speaker: Aber das ist eine gute Szene, genau, da ist sie dann abends auf so einem Feld, gell, die meinst du?

Speaker: Ich glaube, da ist Ida auch gerade weggelaufen, weil Ida läuft irgendwann auch weg, verschwindet, ihre Mutter findet sie da im, ja...

Speaker: Voll suff, sage ich jetzt mal so nonchalant.

Speaker: Auf der Couch ist kaum bei Bewusstsein und Ida fehlt und da kommt dann einiges zusammen mit Victor und sie läuft raus und schreit sich das alles von der Seele auf einem einsamen Feld in der deutschen Provinz.

Speaker: Zwischen Berlin und München.

Speaker: Ja, genau, irgendwo da auf dem Land.

Speaker: Also bei mir ist es tatsächlich, ich fand es schwierig.

Speaker: Ich finde aber...

Speaker: Ich fand, ich habe wirklich lange darüber nachgedacht.

Speaker: Ich finde tatsächlich der Film, und das ist selten der Fall, aber ich finde gleich die Anfangsszene tatsächlich wahnsinnig schön.

Speaker: Weil die Anfangsszene spielt gleich unter Wasser.

Speaker: Und sie zeigt, wie Hilda eben im Regen schwimmt mit ihrer Schwester.

Speaker: Sie sich auch unter Wasser treffen und diese Schwerelosigkeit gleich zu Beginn.

Speaker: Ähm.

Speaker: Die ist sehr, sehr schön, diese blaue Farbe, auch wie der Titel dann eingeblendet wird dort.

Speaker: Es ist einfach wahnsinnig schön.

Speaker: Ich bin ja ein großer Fan von Filmanfängen generell.

Speaker: Und den fand ich sehr, sehr gelungen.

Speaker: Auch weil ich finde, dass sich das immer wieder durch den Film auch zieht.

Speaker: Und gerade die Szenen, wo sie im Regen schwimmt,

Speaker: sind für mich eine unglaublich schöne Metapher für das Leben selbst.

Speaker: Schwimmen im Regen ist, ich finde, poetischer kann man das eigentlich kaum ausdrücken.

Speaker: Und das gelingt dem Film immer wieder.

Speaker: Und deswegen habe ich, obwohl wenig Handlung, mir diese Szene ausgesucht als Szene des Films.

Speaker: Okay.

Speaker: Ja.

Speaker: So.

Speaker: Dann sind wir ja schon bei unserem...

Speaker: Bei unserem Countdown, oder?

Speaker: Let's do it.

Speaker: Jünter, einmal Countdown, bitte.

Speaker: T-minus.

Speaker: 6, 5, 4, 3, 2, 1.

Speaker: Ja.

Speaker: Ja, dann fang du doch an.

Speaker: Fang ich mal an.

Speaker: Ja.

Speaker: Ähm.

Speaker: Also ich habe ein Interview mit Carolin Wahl gesehen, zum einen, in dem sie sagt, was das Buch aussagt, ist ja, dass die Welt scheiße und ungerecht ist, aber trotzdem schön.

Speaker: Ich finde das fasst den Film auch sehr, sehr gut zusammen.

Speaker: Das Buch musst du beurteilen, aber ich nehme mal an, dass es wohl auch stimmt.

Speaker: Sie spricht ja um ihr eigenes Buch, warum sollte es nicht stimmen?

Speaker: Wie anmaßend von mir.

Speaker: Und ich finde, der Film bringt das schon zum Ausdruck.

Speaker: Und er hat diese ganz großen poetischen Momente, wie ich ja gerade schon angedeutet habe, auch unter Wasser.

Speaker: Zum Beispiel diese Form des Ausbruchs, des Eskapismus.

Speaker: Ich muss auch sagen, ich finde die Bilder von Tim Kuhn wirklich sehr, sehr schön.

Speaker: Und um vielleicht, es ist ja manchmal gut, sowas auf den Punkt zu bringen, gleich nachdem man den Film gesehen hat.

Speaker: Ich habe nämlich an dem Tag was geschrieben zu dem Film.

Speaker: Das lese ich nur kurz vor.

Speaker: Ist es nicht lang, keine Angst.

Speaker: Du darfst ja ganz kurz nochmal sagen, wo du es geschrieben hast.

Speaker: Vielleicht sind die Leute interessiert, um dir da weiterhin auch zu folgen.

Speaker: Also das ist sehr nett von dir.

Speaker: Ich mache so ein Logbuch jeden Tag, schreibe ich dazu was.

Speaker: Und generell Gedanken, viel Politik tatsächlich.

Speaker: Also alle, die sich für Politik nicht so interessieren, die sind da wahrscheinlich nicht so gut aufgehoben.

Speaker: Aber auch trotzdem auch zur Kultur und so.

Speaker: Und da habe ich eben das auch aufgeschrieben, gleich nachdem ich aus dem Kino gekommen bin.

Speaker: Und deswegen war es auch noch richtig frisch.

Speaker: Und da habe ich geschrieben, Luna Wendler ist eine Naturgewalt und für mich die schönste Entdeckung im deutschen Film seit langer Zeit.

Speaker: Als sehen man sie durch ein dünnes Seidentuch und nicht auf eine Leinwand projiziert.

Speaker: Die Bilder von Tim Kuhn sind weich und einfühlsam.

Speaker: Sie atmen bei dem Rhythmus ihrer Figuren.

Speaker: Die Blautöne haben den perfekten Sättigungsgrad und die Sonne, wenn sie scheint, die Wärme eines verschwenderischen Sommertages.

Speaker: Gleich mit der Anfangsszene verspürte ich die große Lust, im Regen zu schwimmen.

Speaker: Und seit der Schlussszene weiß ich, dass mir der Film damit vielleicht die schönste Metapher für das Leben geschenkt hat.

Speaker: Und für dieses Geschenk bin ich heute dankbar.

Speaker: Und genau aufgrund dieser Dankbarkeit würde ich einfach sagen, dass man den Film gesehen haben muss, weil er wirklich für mich eine der schönsten Metaphern fürs Leben generell zur Verfügung stellt.

Speaker: Und das kann nicht schaden.

Speaker: So, jetzt bist du dran.

Speaker: Ich würde das gerne so stehen lassen, weil ich finde, dass ich muss den Film nicht... Er ist kein schlechter Film.

Speaker: Ich glaube, ich bin einfach kein großer...

Speaker: Kein absolut Riesenfan vom deutschen Kino.

Speaker: Ich finde... Wie bitte?

Speaker: Das ist noch gar nicht aufgefallen.

Speaker: Was?

Speaker: Es tut mir so leid.

Speaker: Aber es ist eben auch Geschmackssache.

Speaker: Ich habe das Buch gelesen.

Speaker: Ich fand das Buch...

Speaker: Gut, ich fand aber auch das Buch nicht wahnsinnig weltbewegend und es war dann nicht noch viel in meinem Kopf.

Speaker: Ich fand es toll, dass gleich danach der Film verfilmt wurde und ich finde die Besetzung toll.

Speaker: Und wie gesagt, ich finde das auch toll, einer so jungen Autorin so viel Bühne zu geben und ich hoffe, dass sie da weitermacht.

Speaker: Und ich wünsche ihr auch, dass alle weiteren Bücher verfilmt werden,

Speaker: Er hat mich aber nicht weiter groß beeindruckt.

Speaker: Ja, kann man so stehen lassen.

Speaker: Vollkommen legitim.

Speaker: Also dann haben wir heute, kommen wir nicht zum selben Schluss.

Speaker: Alle, die das heute hören und die uns vielleicht schreiben wollen, warum sie ihn denn sehen müssen oder warum sie meinen, man muss ihn gesehen haben oder nicht, können das gerne machen und uns eine Nachricht schreiben.

Speaker: Ja, bitte.

Speaker: Erzählt uns doch von eurem Popcorn-Erlebnis, wo ihr ihn im Kino gesehen habt, warum ihr ihn gesehen habt.

Speaker: Ob ihr das Buch gelesen habt, ja oder nein.

Speaker: Ob ihr das Buch eventuell danach noch lesen wollt.

Speaker: Genau.

Speaker: Würdet...

Speaker: Lasst uns die Kontroverse nutzen.

Speaker: Genau.

Speaker: Das ist heute der Aufruf.

Speaker: Ja, wunderbar.

Speaker: Dann kommen wir zu deiner absoluten Lieblingsrubrik.

Speaker: Natürlich.

Speaker: Ich habe heute... Da freut mich ganz toll drauf.

Speaker: Du hattest heute schon mal angedeutet, dass du da etwas vorbereitet hättest.

Speaker: Also, bitteschön.

Speaker: Die Szene der Woche.

Speaker: Die Szene der Woche kommt aus dem Film Better Man.

Speaker: Leute, die nicht wissen, was Better Man ist, es ist der Film über Robbie Williams, aus der Sicht von Robbie Williams.

Speaker: Das ist der mit dem Affen.

Speaker: Weil den habe ich noch nicht gesehen.

Speaker: Ich habe ihn gesehen.

Speaker: Ich bin wahnsinnig begeistert.

Speaker: Gestern habe ich wirklich kurz gedacht, ich glaube, das ist der beste Film, den ich 2025 gesehen habe.

Speaker: Das Tolle ist, ich habe zu Hause einen Beamer und kann tatsächlich ein kleines Kino-Event zaubern.

Speaker: Und da möchte ich unbedingt die Szene herausfinden.

Speaker: ohne viel zu spoilern, aber den Song She's the One kennt man.

Speaker: Das muss ich sagen, ich habe mich noch nie wirklich mit Robbys Lebenswerk beschäftigt.

Speaker: Das werde ich an diesem Wochenende nachholen.

Speaker: Und da tanzt

Speaker: Da tanzen beide, ich lasse es außen vor, wer es ist, am Yachtdeck zusammen und haben auch Flashbacks, beziehungsweise was sind Zukunfts, wenn so Sachen vorweggenommen werden.

Speaker: Egal, es ist unfassbar rührend.

Speaker: Dieser Film ist ein Musical seinesgleichen.

Speaker: Es ist ganz

Speaker: Toll gefilmt, die Kostüme sind fantastisch.

Speaker: Ich finde, es ist nicht zu viel und nicht zu wenig.

Speaker: Ich mag unbedingt auch absolut der Beef zwischen Oasis und Robbie Williams.

Speaker: Ah, der kommt auch davor, okay.

Speaker: Da darf ich das kurz noch zentieren.

Speaker: Ja, selbstverständlich, natürlich.

Speaker: Liam Gallagher hat einmal über Robbie Williams gesagt, Isn't that the fat dancer from Texas?

Speaker: Ja.

Speaker: Klingt nach Liam Gallagher, ja.

Speaker: Das klingt nach Liam Gallagher.

Speaker: Klingt sehr stark nach ihm.

Speaker: Genau.

Speaker: Also ich habe ihn, ja.

Speaker: Also die Tanzszene.

Speaker: Sehr genossen.

Speaker: Ich werde ihn mir anschauen.

Speaker: Die Tanzszene zu, oder beziehungsweise die ganze Szene zu dem Song She's the One from Batman.

Speaker: Tolles Lied, liebe ich sehr.

Speaker: Mag ich wirklich sehr gerne.

Speaker: Ist total...

Speaker: Total kitschig, aber auch auf sowas stehe ich durchaus.

Speaker: Ich auch.

Speaker: Ja, schön.

Speaker: Es wäre hilfreich auch, wenn du die Szene so gut findest und dir nicht die ganze Zeit denkst, aber die Musik ist halt echt scheiße.

Speaker: Alles andere ist gut.

Speaker: Okay.

Speaker: Ich habe mir seit jetzt endlich mal, habe ich mir Emilia Perez angeschaut.

Speaker: Ach, zu spät.

Speaker: Viel zu spät.

Speaker: Crazy.

Speaker: I'm a late bloomer, was kann ich sagen.

Speaker: Und ich fand ihn großartig.

Speaker: Ich fand die Perspektive, auch die perspektivische Vielfalt in dem Film fand ich fantastisch.

Speaker: Und ich fand auch die Musik...

Speaker: würde ich jetzt sagen.

Speaker: Ich weiß nicht, weil ich finde, es ist kein Musical.

Speaker: Man könnte sagen, es ist ein Musical, aber es fühlt sich nicht an.

Speaker: Aber es ist, okay, natürlich sagst du das, ist mir schon klar.

Speaker: Eine andere Art von Musical.

Speaker: Genau, dann ist es eine Genreüberholung des Musicals.

Speaker: Lass es mich vielleicht so sagen, weil es hat viele Komponenten von Musicals, nämlich eben so dieses, immer dieses Verbinden und auf einmal tanzen alle zusammen.

Speaker: Das ist wesentlich feingliedriger.

Speaker: der Film als das.

Speaker: Aber meine Lieblingsszenen in dem Film ist tatsächlich, als sie diese Spendengala halten, um eben die verschwundenen Menschen, also es geht, die den Film nicht gesehen haben, es geht darum, dass

Speaker: Also nur ein ganz kleiner Teil des Ganzen, aber es geht darum, verschwundene Menschen in Mexiko-Stadt aufzuspüren und den Menschen, den Familienangehörigen dadurch Sicherheit zu geben, was aus ihnen geworden ist, natürlich.

Speaker: Auch zu wissen, ob sie denn überhaupt noch leben oder tot sind.

Speaker: Dafür wird Geld gesammelt und da sitzen dann aber jede Menge von denen, die viel Geld haben, die für dieses Schwinden tatsächlich verschwinden, auch tatsächlich mit unter anderem verantwortlich sind und auch mit ihrer Politik und so weiter und so fort.

Speaker: Und das wird ihnen dieser Szene so wahnsinnig gut auf den Punkt gebracht, weil...

Speaker: der Tanz, die Musik dazu, sie läuft durch diesen Spendensaal.

Speaker: Das ist, darf ich ganz kurz den Song nennen, das ist L-Mall.

Speaker: El Mal, danke.

Speaker: Die Gingelsgesung von Zoe Saldana.

Speaker: Ja, die ganz großartig spielt.

Speaker: Und auch diesen Song so gut vorträgt, weil sie in dem halt, sie sagt immer Ja, Pagat, ja, Pagat.

Speaker: Also so diese Zahlen, die sollen jetzt Geld geben, diese Verbrecher.

Speaker: Und sie macht das mit so einer Aggressivität und sie tanzt dann auch auf den Tischen.

Speaker: Und es hat dann diesen Rhythmus und dieser Beat, der da drin steckt, der hat so was Konfrontatives.

Speaker: Es ist eine ganz fantastische Szene, finde ich.

Speaker: Und das ist deshalb meine Szene der Woche.

Speaker: Auch ein ganz fantastischer Film.

Speaker: Den haben wir bei unserem Jahresabschluss 2024 auch gesprochen.

Speaker: Stimmt.

Speaker: Haben wir, genau.

Speaker: Sehr gut.

Speaker: Guter Verweis.

Speaker: Und dazu werden wir auch verlinken.

Speaker: Du hast vorhin drüber gesprochen, weil ich hatte ihn ja nicht gesehen.

Speaker: In der Regel versuche ich über Dinge zu sprechen, von denen ich zumindest schon mal was gehört habe.

Speaker: Meistens gelingt mir das.

Speaker: In diesem Fall habe ich ihn jetzt auch gesehen.

Speaker: Und ich fand ihn ganz großartig.

Speaker: Wie toll, dass wir beide mit einem Musical enden.

Speaker: Oder einem Musikfilm.

Speaker: Ja, wir können jetzt auch ein Musical, wir können es beibehalten, das ist schon okay.

Speaker: Aber wie gesagt, ich möchte das einfach nur deshalb sagen, weil es ist kein Musical in dem Sinne.

Speaker: Also man kann jetzt nicht Wicked mit Emilia Perez vergleichen.

Speaker: Also das ist schwierig, finde ich.

Speaker: Nichts gegen Wicked, also gar nicht.

Speaker: Um Gottes Willen, ich weiß nicht, mit wem ich spreche.

Speaker: Aber das ist einfach was ganz anderes.

Speaker: Genau.

Speaker: Dann freut uns nur zu sagen, es war mir schon wieder ein inneres Blumenfrögen, wie toll, dass wir diesen Film geschaut haben und besprochen haben.

Speaker: Wir werden dann wieder ins Kino gehen.

Speaker: Wir verweisen nochmal auf unsere Accounts, die da einmal wären.

Speaker: Wir haben eine Webseite, wir haben einen Instagram-Account, wir sind auf Spotify, YouTube und da haben wir Podcasts, wie sonst...

Speaker: wünschen.

Speaker: Alles Gute, alles Gute, alles Tolle, alles Beste euch.

Speaker: Eine gute Zeit geht ins Kino.

Speaker: Jetzt ist die fantastische Zeit dafür.

Speaker: Es wird kalt, es ist grau und ein bisschen ech draußen.

Speaker: Da kann man auch schon mal um 4 Uhr nachmittags ins Kino gehen und es ist fast schon dunkel.

Speaker: Es ist eine fantastische Zeit, um 4 Uhr im Kino zu sein.

Speaker: Ja, finde ich auch.

Speaker: Sollte ich auch mal ausprobieren.

Speaker: Demnächst dann vielleicht auch ich.

Speaker: 4 Uhr nachmittags ist jetzt mein nächstes Ziel.

Speaker: Gehe ich ins Kino und wir hören uns wieder am 8.11.2025.

Speaker: Natürlich, dieses Jahr.

Speaker: Und wir freuen uns auf euch und schön, dass ihr heute auch mit dabei wart.

Speaker: Und danke, dass du am Start warst, liebe Emilia.

Speaker: Auch mir war es ein anderes Blumenpflücken.

Speaker: Und wir sehen uns wieder in zwei Wochen.

Speaker: Tschüss.

Speaker: Bis dahin.

Speaker: Tschüss.

Speaker: Das war Muss man gesehen haben mit Emilia Bernsdorf und Bastian Fischer.

Speaker: Hey Basti.

Speaker: Was denn, liebe Emilia?

Speaker: Warte mal, von wem dieses Zitat kommt.

Speaker: Es kommt im Leben nicht darauf an, wie viel du austeilst, sondern darauf, wie viel du einstecken kannst.

Speaker: Das kommt natürlich vom einzig wahren Rocky Balboa.

Speaker: Ja, es kommt vom einzig wahren Rocky.

Speaker: Und das?

Speaker: Yes!

Speaker: Entschuldigung.

Speaker: Wenn du gut in etwas bist, mach es nie umsonst.

Speaker: Das war Heath Ledger in The Batman.

Speaker: Boom!

Speaker: Als The Joker.

Speaker: Nein, Heath Ledger in Batman als The Joker.

Speaker: So rum.

Speaker: Ich glaube, jetzt müsste es stimmen, oder?

Speaker: Ja, total korrekt.

Speaker: Du bist richtig gut heute.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Danke fürs Kompliment.

Speaker: Meinst du, wir sollten... Ja, vielleicht also gleich, aber ich habe noch eins.

Speaker: Eins habe ich noch.

Speaker: Dann hau mal raus.

Speaker: Okay, also ready?

Speaker: Ready.

Speaker: Von dem Geld, das wir nicht haben, kaufen wir Dinge, die wir nicht brauchen, um Leuten zu imponieren, die wir nicht mögen.

Speaker: Das ist natürlich aus Fight Club.

Speaker: Natürlich ist es aus Fight Club.

Speaker: Ja, wirklich.

Speaker: Und deswegen, liebe Leute, wollen wir von dem Geld, das wir noch nicht haben, Dinge kaufen, die wir für diesen Podcast brauchen, um Leuten zu imponieren, die wir definitiv mögen, nämlich euch Filmbegeisterte.

Speaker: Also, wenn euch dieser Podcast gefällt, supportet, liked und donatet, was das Zeug hält.

Speaker: Die Links dazu findet ihr wo, liebe Emilia?

Speaker: Unten in den Show Notes.

Speaker: Und damit verabschieden wir uns.

Speaker: Bis zum nächsten Mal.

Speaker: Ciao.

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