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Bridget Jones - Mad About The Boy

Muss Man Gesehen Haben!?
Muss Man Gesehen Haben!?

99 plays · Apr 5, 2025

Wer kennt sie nicht? Die Frau, die Schokolade zum Frühstück isst? Bridget Jones kehrt vierundzwanzig Jahre nach dem ersten Teil wieder in die Kinos zurück. Dazwischen ist natürlich viel passiert, unter anderem gab es mit Am Rande des Wahnsinns und Bridget Jones' Baby zwei weitere Filme in der Reihe. Emilia hat sie alle gesehen, Basti nur den ersten. Beide starten also mit einem sehr unterschiedlichen Wissenstand. Im vierten Teil, erleben wir Bridget jetzt in einer komplett neuen Rolle – als alleinerziehende Mutter von zwei Kindern. Als sie sich ins Online-Dating stürzt, trifft sie auf einen charmanten, aber deutlich jüngeren Mann. So wird Bridget Jones Mad About The Boy zu einer Geschichte über Neuanfänge, zweite Chancen und die zeitlose Wahrheit, dass es nie zu spät ist, sich neu zu verlieben - selbst wenn man dabei in typischer Bridget-Manier von einem Fettnäpfchen ins nächste stolpert. Aber muss man ihn gesehen haben? Hört rein und findet es heraus. Hinterlasst uns eine Sprachnachricht und werdet Teil der nächsten Episode: www.mussmangesehenhaben.de ___ REGIE Michael Morris DREHBUCH Helen Fielding DARSTELLER*INNEN Bridget Jones - Renée Zellweger Daniel Cleaver - Hugh Grant Mark Darcey - Collin Firth Scott Walliker - Chiwetel Ejiofor Dr. Rawlings - Emma Thompson Roxster - Leo Woodall KAMERA Suzie Lavelle MUSIK Dustin O'Halloran --- LINKS ZUR FOLGE Tom Hanks Teaches Acting [https://www.youtube.com/watch?v=gWnMgMEVABM] Dahomey [https://www.imdb.com/de/title/tt31015216/] Mati Diop [https://www.imdb.com/de/name/nm2841936/?ref_=tt_ov_dr_1] --- JETZT AUCH DIE GANZE FOLGE AUF YOUTUBE: https://youtu.be/IrcV3kpuAuU Abonniert den Newsletter: https://mussmangesehenhaben.substack.com [https://mussmangesehenhaben.substack.com/] Und hinterlasst uns gerne eine positive Bewertung auf der Podcast-Plattform Eurer Wahl, um uns zu unterstützen. Danke Euch!

Transcript

Speaker: Willkommen zu einer neuen Ausgabe Muss man gesehen haben.

Speaker: Hier sind eure Gastgeber Emilia und Bastian.

Speaker: Hallo.

Speaker: Wow, das habe ich noch nie gehört, gleich zum Einstieg.

Speaker: Fast schon wie mit Gleisen in Colz.

Speaker: Aber wir sprechen heute kein Western.

Speaker: Ja.

Speaker: Das kann man schon mal festhalten.

Speaker: Das stimmt.

Speaker: Ist leider kein Angebot im Kino.

Speaker: Kein Colt für zwei.

Speaker: In der Welt ja, im Kino weniger.

Speaker: Hallo, liebe Emilia.

Speaker: Hallo, lieber Basti.

Speaker: Einen wunderschönen guten Tag alle ZuhörerInnen.

Speaker: Alle ZuhörerInnen, genau.

Speaker: Wir freuen uns, dass ihr dabei seid.

Speaker: Und wir freuen uns, dass wir heute zusammen sind.

Speaker: Heute mal eine Aufzeichnung, während wir Tageslicht haben.

Speaker: Ganz anders wie das letzte Mal.

Speaker: Ey, Basti, das ist es nicht fantastisch, dass auch Tageslicht langsam wirklich da ist?

Speaker: Was ist bis 18.55 Uhr?

Speaker: Frühlingsanfang.

Speaker: Es ist so fantastisch.

Speaker: Es ist sehr schön.

Speaker: Und es ist sehr, sehr schön bei uns und sogar bei euch.

Speaker: Ich glaube, ganz Deutschland blüht im Moment Sonne, die sich über das gesamte Land ausbreitet.

Speaker: Ist doch mal schön, oder?

Speaker: Da zeichnen wir doch gerne auch einen Podcast auf.

Speaker: Im Haus, drinnen.

Speaker: Ja, wir sind ja gleich...

Speaker: Ich wollte noch kurz sagen, du hast dich auch heute sehr, sehr passend zum Podcast gekleidet.

Speaker: Da möchte ich jetzt mal gerne auf den Video-Podcast nochmal verweisen, weil du hast dich wirklich ins Zeug gelegt, das heute wirklich komplett abzubilden.

Speaker: Möchtest du deinen Kommentar von vorhin nochmal wiederholen eigentlich?

Speaker: Ich weiß gar nicht mehr genau, was ich gesagt habe, es interessiert mich nur ein Geschwätz von vorher.

Speaker: Aber ich finde es sehr schön, weil wir besprechen heute... Bridget Jones.

Speaker: Ganz genau.

Speaker: Und wofür ist Bridget Jones vor allem bekannt?

Speaker: Pinguin-Pyjama.

Speaker: Ganz genau.

Speaker: Das ist jetzt kein Pinguin auf deinem Pyjama, aber ich finde farblich und so passt das wahnsinnig gut.

Speaker: Ihr könntet euch in der freien Wildbahn wahnsinnig gut blicken lassen zusammen.

Speaker: Ja, wissen wir beide auch.

Speaker: Das Gute ist, also ich werde jetzt deinen Kommentar trotzdem wiederholen, denn ich habe mich jetzt an diesen Schreibtisch gesetzt mit dem Kaffee in der Hand und war natürlich guter Dinger und dann kam was hier und meinte, weil du musst dich für mich gar nicht so rausputzen.

Speaker: Ja.

Speaker: Und da habe ich wirklich kurz gedacht, zu sagen, weißt du was, alles klar, zieh mich nochmal um, nicht, dass sich hier irgendjemand nicht wohlfühlt, aber dann habe ich auch gedacht, wisst ihr was, für mich ist jetzt Wochenende und da kann ich so lange im Pyjama bleiben, wie ich möchte.

Speaker: Nein, nein, du hast das doch extra für den Podcast, extra für den Film so angezogen.

Speaker: Natürlich.

Speaker: Natürlich.

Speaker: Also das war mir dann ja klar, als ich dann gemerkt habe, was ich gerade für einen großen Unfug von mir gegeben hatte, weil du ja eigentlich dem Film entsprechend perfekt angezogen bist, habe ich das natürlich auch zurückgenommen und ich möchte mich nochmal in aller Form bei dir jetzt entschuldigen, dass ich tatsächlich diese Brücke nicht gebaut habe in dem Moment.

Speaker: Ja, eigentlich so müsstest du jetzt auch mal aufstehen und dir dein Pyjama anziehen.

Speaker: Ja, stimmt.

Speaker: Ich habe tatsächlich nichts im Schrank, was dem Pyjama von Bridget Jones auch nur annähernd gleich kommen würde.

Speaker: Ich schlafe meistens im T-Shirt.

Speaker: Ja.

Speaker: So, ist auf dem Weg.

Speaker: Amazon-Bestellung geht raus.

Speaker: Mit T-Shirt oder halt Nacht.

Speaker: Also Winter meistens mit T-Shirt.

Speaker: Ja, zumindest.

Speaker: Genau.

Speaker: Gut, dass wir diese intime Details jetzt auch preisgegeben haben.

Speaker: Mit jeder Folge wird etwas Neues, Triviales über uns bekannt.

Speaker: Das ist schön.

Speaker: Liebe Emile, du bist ja heute, glaube ich, dran mit deinem Intro zum Film.

Speaker: Möchtest du damit losgehen?

Speaker: Oder willst du nur kurz sagen, wo du den Film gesehen hast?

Speaker: Oh mein Gott, ich habe den Film gesehen am Potsdamer Platz.

Speaker: Was ist das?

Speaker: Cineplex?

Speaker: Glaube ich.

Speaker: Das stellst du mir Fragen, keine Ahnung.

Speaker: Lange nicht mehr in so einem großen, großen, großen Kino gewesen.

Speaker: Ist mir ja auch immer ein bisschen zu suspekt und vor allem ist es teuer, Freunde.

Speaker: Meine Fresse.

Speaker: Was hast du bezahlt?

Speaker: Ich habe tatsächlich für die Kinotickets war ich überrascht.

Speaker: Für die Snacks war es dann aber trotzdem so ein bisschen.

Speaker: Ja, ich habe 3,90 Euro für ein Wasser bezahlt, das ich mir angeschaut habe.

Speaker: 3,90 Euro.

Speaker: Warst du dann auch in so einem Cineplex?

Speaker: Ich war auch in einem Cineplex.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Ich glaube, die haben da einheitliche Preise wahrscheinlich.

Speaker: Ja, es ist so teuer.

Speaker: Es ist einfach frech.

Speaker: Und dann haben wir aber, ich wollte Nachos.

Speaker: Wir haben uns dann aber auch noch Nachos und Popcorn geteilt und ein Glas Wein gehabt und ein Wasser.

Speaker: Und ich glaube, wir waren irgendwie locker easy bei einem Fufi mit dabei.

Speaker: Wow.

Speaker: Also wow.

Speaker: Okay.

Speaker: Habt ihr dann zumindest auch ein Silbertablett bekommen, auf dem ihr das Ganze ins Kino tragen durftet?

Speaker: Nee, aber ganz süße Plastikkaps für den Wein.

Speaker: Okay.

Speaker: Die haben wir aber auch mit nach Hause genommen.

Speaker: So.

Speaker: Aber recycelbar, glaube ich.

Speaker: Also in meinem Cineplex ist mittlerweile alles, was die dort haben, recycelbar.

Speaker: Kannst du die ganzen Becher und so, kannst du da abgeben und die nehmen die wieder her.

Speaker: Okay.

Speaker: Also, wenn deinem nicht... Ja, ich finde die Becher ganz schick gewesen.

Speaker: Die nehme ich jetzt mit, wenn der Frühling anfängt.

Speaker: Sehr schön.

Speaker: Ich habe den mit Freunden zusammen gesehen.

Speaker: Das war lang geplant.

Speaker: Das war ein fantastischer Sonntag.

Speaker: Da war nämlich auch Sonne und Sonnt.

Speaker: Dann sind wir mit dem

Speaker: Fahrrad von Kreuzberg nach zum Potsdamer Platz gefahren, um uns den Film da anzugucken.

Speaker: Sehr schön.

Speaker: Du warst in Munich City.

Speaker: Nee, ich war auch wieder bei mir um die Ecke.

Speaker: Zeitlich gesehen war ich auch im Cineplex deswegen.

Speaker: Der ist nicht weit weg von mir.

Speaker: Da habe ich mir den angeschaut.

Speaker: Genau, also wenig spektakulär.

Speaker: Alleine im Kino, nicht mit Freunden.

Speaker: Wieder mal.

Speaker: Das sagt viel über mich aus wahrscheinlich.

Speaker: Es liegt meistens daran, dass ich halt die Filme gerne im Original sehe und die meisten, die ich kenne, das halt eher nicht wollen.

Speaker: Deswegen bin ich dann oft auch alleine.

Speaker: Ich sage ja immer wieder, komm zu uns nach Berlin.

Speaker: Ja, vor allem gibt es auch eine viel größere Auswahl natürlich an englischen Filmen.

Speaker: Ich merke auch mittlerweile, dass es sehr, sehr schwierig ist tatsächlich.

Speaker: In München viel schwieriger als in München englischsprachige Filme zu sehen.

Speaker: Da muss man in der Auswahl dann sehr genau und zielsicher sein und das auch ein bisschen länger planen.

Speaker: Leider Gottes hat Basti jetzt diesen Film auf Deutsch geguckt.

Speaker: Ja, ich wollte es eigentlich gar nicht sagen, aber ja, ich habe ihn auf Deutsch gesehen und es war ein Grund, mir wieder mal zu sagen...

Speaker: Nee.

Speaker: Nee.

Speaker: Nee.

Speaker: Einfach nee.

Speaker: Also, ich nochmal ganz kurz auch an dich.

Speaker: Hast du eigentlich alle, ich glaube drei Filme sind es davor, oder?

Speaker: Hast du die alle gesehen?

Speaker: Tatsächlich würde ich erst mein Intro kurz vorlesen und dann können wir darauf zurückkommen, wie wir eigentlich zu Bridget Jones gekommen sind.

Speaker: Okay?

Speaker: Absolut.

Speaker: So machen wir das.

Speaker: Okay.

Speaker: Liebe Emilia, los geht's.

Speaker: Also, heute tauchen wir ein in die neuesten Eskapaden der charmant-chaotischen Bridget Jones.

Speaker: Bridget Jones 4 ist da.

Speaker: Renee Selbega, wieder als liebenswert unbeholfete Bridget.

Speaker: An ihrer Seite natürlich Colin Firth als Mark Darcy und Hugh Grant.

Speaker: Au.

Speaker: Als Daniel Kleber.

Speaker: Die Regie übernimmt diesmal Michael Morris, bekannt unter anderem für seine Arbeit an Better Call Saul.

Speaker: Bevor wir auf den vierten Teil eingehen, ein kurzer Rückblick.

Speaker: Im ersten Film stolpert Bridget Jones mit Tagebuch und Zigaretten bewaffnet zwischen Peinlichkeiten, Liebesdreieck und Selbstfindung hin und her.

Speaker: Teil 2, Bridget Jones am Rande des Wahnsinns, überlebt sie einen Gefängnisaufenthalt in Thailand und

Speaker: Und entscheidet sich am Schluss für die wahre Liebe.

Speaker: Im dritten Teil Bridget Jones Baby wird es überraschen.

Speaker: Bridget ist schwanger, aber von wem?

Speaker: Und jetzt im vierten Teil erleben wir Bridget in einer neuen Lebensphase.

Speaker: Ada, eine alleinerziehende Mutter von zwei Kindern.

Speaker: Nach dem Tod von Mark Darcy und dem ihres Vaters Colin Jones, gespielt von Jim Broadbent, verliert Bridget ein wenig ihren Kurs.

Speaker: Sie arbeitet nicht mehr, bringt ihre Kinder im Pyjama zur Schule.

Speaker: Alles scheint seinen Lauf zu nehmen, nur ihre Welt steht still.

Speaker: Also will sie an die moderne Welt anknüpfen und versucht sich im Online-Dating anzusehen.

Speaker: Ein neuer Partner namens Rockstar, gespielt von Leon Woodell, mit nur einem Haken.

Speaker: Er ist 20 Jahre jünger, ist Bridget in der Midlife-Krisis, braucht man einen vierten Teil der allseits beliebten Bridget-Jones-Reihe eigentlich, die man, wie ich finde, am besten kurz vor Weihnachten guckt.

Speaker: Also, Basti, ich kann es kaum abwarten mit dir, über diesen Film zu sprechen.

Speaker: So.

Speaker: So, ja dann machen wir das doch.

Speaker: Sofort.

Speaker: Ohne Umschweife.

Speaker: Weihnachten natürlich, weil es immer wieder bei Bridget Jones die Szenen gibt, wo sie im Schneesturm stehen.

Speaker: Muss man auch mal so sagen.

Speaker: Ich glaube, das ist tatsächlich ein wiederkehrendes Thema immer wieder, dass Bridget irgendwann mal im Schneetreiben steht mit dem Mann ihrer Träume.

Speaker: Oder?

Speaker: Den Mann ihrer Träume, den Mann des Films, um den es geht, ja.

Speaker: Ja, vielleicht sollte man es so sagen.

Speaker: Ja, vielleicht.

Speaker: Aber in dem Moment, man hat ja viele Träume.

Speaker: In dem Moment ist es dann doch der Mann ihrer Träume.

Speaker: So, genau.

Speaker: Deine Frage war, wie ich da rangekommen bin.

Speaker: Ich habe das allererste Mal, und natürlich ist Bridget Jones immer schon ein Thema gewesen, würde ich sagen, seit ich aufgewachsen bin.

Speaker: Es gibt viele Leute, die...

Speaker: große Fans waren, war mir nie geläufig.

Speaker: Aus irgendwelchen Gründen habe ich mich nie dafür entschieden.

Speaker: Wobei, stimmt auch nicht, ich wollte mich immer dafür entscheiden.

Speaker: Und dann gab es aber die Filme immer nur auf Deutsch.

Speaker: Egal wo, gab es die dann immer nur auf Deutsch.

Speaker: Und dann habe ich immer gesagt, nee, mach ich nicht.

Speaker: Und dann letztes, also jetzt 2024, wurden mir die Filme gezeigt, kurz vor Weihnachten.

Speaker: Ach, da hast du die erst gesehen.

Speaker: Ganz, ganz frisch.

Speaker: Zum ersten Mal.

Speaker: Also für mich, genau, habe ich alle Filme gesehen.

Speaker: Deshalb habe ich mich natürlich dann auch gefreut, als dann der vierte rauskam.

Speaker: Weil bei mir ist das natürlich alles jetzt eins.

Speaker: Und ich, ja, wie war denn das bei dir?

Speaker: Ja.

Speaker: Ich muss gestehen, den ersten habe ich gesehen, den fand ich auch sehr unterhaltsam.

Speaker: Die anderen habe ich nicht gesehen.

Speaker: Ich habe deswegen jetzt schnell da nochmal die Zwischenstrecke irgendwo mir so ein bisschen erschließen müssen.

Speaker: Ich glaube aber, man kann sagen, man...

Speaker: man muss die anderen Filme nicht gesehen haben.

Speaker: Der Film ist dennoch unterhaltsam.

Speaker: Aber man kann auch sagen, dass der Film natürlich auf den anderen aufbaut.

Speaker: Und es sind auch sehr, sehr viele Ostereier in dem Film versteckt, die tatsächlich auf die älteren, die vorherigen Filme anspielen.

Speaker: Darf ich deine Formulierung noch mal umformulieren?

Speaker: Man muss die anderen nicht gesehen haben, um den vierten zu sehen.

Speaker: Ja, so hatte ich das gemeint.

Speaker: Genau, danke.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Ich wollte jetzt nicht sagen, ihr müsst euch die anderen nicht anschauen lassen.

Speaker: Das muss jeder selber wissen.

Speaker: Ich möchte jetzt gar nicht über die anderen urteilen.

Speaker: Nachdem ich sie auch gar nicht gesehen habe, ist auch extrem schwer an dieser Stelle.

Speaker: Sondern einfach nur, dass man den Film trotz alledem auch sehen kann, weil er alle Informationen eigentlich enthält, damit der Film in sich auch schlüssig ist, ohne die anderen.

Speaker: Natürlich hat er trotzdem noch einen höheren Unterhaltungsfaktor, wenn man die anderen kennt, weil die Oster-Eier darin und die Anspielungen und so.

Speaker: Deswegen würde ich jetzt aber auch einfach mal, ich würde heute diesen Film, weil du ja da so tief auch drinnen steckst und so frisch das alles ist, ich würde heute tatsächlich mich auch so ein bisschen den Rand begeben, dir sehr gerne ein bisschen zuhören, mal ab und zu dann so meine... Wirklich?

Speaker: Ja, total, ja.

Speaker: Okay.

Speaker: Das klingt jetzt so großmütig, so großmeisterlich.

Speaker: Nein, nein, gar nicht.

Speaker: Aber ich weiß, dass du dir den Film auch deshalb sehr gewünscht hast.

Speaker: Und deswegen habe ich mich auch darauf gefreut.

Speaker: Sehr gefreut.

Speaker: Also nochmal, wir befinden uns in London.

Speaker: Bridget Jones ist wieder da.

Speaker: Und es gibt halt diese ganz berühmten Szenen, zum Beispiel, wie sie über die Brücke läuft.

Speaker: In jedem Teil läuft sie über die Brücke.

Speaker: Ist das London Gate Bridge, würde ich das tatsächlich behaupten?

Speaker: Ich bin mir gar nicht sicher.

Speaker: Ich war leider noch nie in London.

Speaker: Ich habe ja in London gelebt, eigentlich sollte ich es wissen.

Speaker: Vielleicht ist es London Bridge, könnte London Bridge sein, ich bin mir nicht ganz sicher.

Speaker: Auf jeden Fall ist es London Bridge.

Speaker: Eine ganz berühmte Szene und die ist jetzt älter geworden, die Dame.

Speaker: Ich meine, die ersten Teile waren so in ihren Anfang, sie ist 30, da war Rauchen eben noch cool.

Speaker: 2001 war Rauchen irgendwie was und man saß dann in Weißwein.

Speaker: Total unvorstellbar jetzt, gell?

Speaker: Ja, ist so.

Speaker: Ja.

Speaker: Und es ist halt schon ein Sprung.

Speaker: Ich finde, man sieht es in ihrem Gesicht auch an.

Speaker: Mein Mann befindet sich jetzt halt in den Mit-40ern.

Speaker: Sie hat zwei Kinder.

Speaker: Und natürlich ist es der erste, die erste emotionale Reaktion ist dann, wenn klar wird, dass Mark Darcy gestorben ist.

Speaker: Und dann auch noch so tragisch.

Speaker: Findest du dich auch?

Speaker: Ja.

Speaker: Ja, finde ich auch.

Speaker: Ich meine, erstmal mag ich Colin Firth total gerne.

Speaker: Colin Firth ist ein toller Schauspieler.

Speaker: Einzige geworden alle, oder?

Speaker: Plötzlich tauchen sie alle am Anfang auf und man denkt so, oh wow.

Speaker: Also für mich natürlich, ich habe die Filme jetzt vor Weihnachten gesehen.

Speaker: Also sie sind halt sehr, in meinen Augen eben noch ganz jung und 20 tauchen sie dann da auf.

Speaker: Und dann denke ich, oh wow.

Speaker: Dann fällt das natürlich auch sofort auf, ist natürlich auch sehr undankbar.

Speaker: Und das ist so ein Punkt, übrigens Jünter hat mir gerade gesagt, die laufen über die Tower Bridge, Bridget Jones.

Speaker: Das ist die Tower Bridge, über die sie läuft.

Speaker: Das bringt mich zu einem Thema, das mir tatsächlich aber aufgefallen ist, was ich so schade fand.

Speaker: Und das ist, ich möchte sagen, an dieser Stelle unbedingt auch, das geht mir aber auch bei Männern so, Sylvester Stallone oder auch, wie heißt der Carsten Marshmallow hier,

Speaker: Ich finde es tatsächlich, wenn du, weil am Ende des Films, nehme ich jetzt nichts vorweg, kommen nochmal so Bilder aus den alten Filmen und so ein paar Sequenzen auch aus den alten Filmen.

Speaker: Und ich finde leider, dass Renee Selviger so viel von ihrer Mimik tatsächlich eingebüßt hat mittlerweile in dem Film.

Speaker: Das ist mir tatsächlich aufgefallen.

Speaker: Und das fand ich wahnsinnig schade, weil sie das immer ausgezeichnet hat.

Speaker: Und ich finde gerade im ersten Bridget Jones Film fand ich sie wirklich super.

Speaker: Und das ist leider mittlerweile...

Speaker: Ja.

Speaker: Und wie gesagt, das soll auch kein Urteil sein.

Speaker: Das soll auch nichts genderspezifisches sein.

Speaker: Männer machen das auch.

Speaker: Und da finde ich es auch problematisch.

Speaker: Wenn ich mir Sylvester Stallone anschaue, teilweise ist das auch.

Speaker: Da ist auch wenig Mimik.

Speaker: Und ich verstehe auch den Druck, der auf SchauspielerInnen lastet.

Speaker: Weil du ja auch gerade gesagt hast, boah, sind die alt geworden.

Speaker: Das ist natürlich ein vernichtendes Urteil.

Speaker: Findest du?

Speaker: Aber das meinte ich gar nicht.

Speaker: Weil das Schöne ist doch zu sagen, geil, die sind halt, weißt du, die sind mit dem...

Speaker: die sind gealtert und das passt zu diesem Film und das zeigt das auch.

Speaker: Also die tun jetzt nicht so, als müssten sie jetzt am dritten sofort anknüpfen und einfach zwei Jahre später erzählen.

Speaker: Nö, sie erzählen halt acht bis zwölf Jahre später, das erzählen sich super durch die Kids.

Speaker: Und dann zu sagen, die sind halt, und das ist auch das Thema.

Speaker: Und das finde ich total schön zu sagen, also ich meine bei ihr eben jetzt, ja, kann man, könnte man jetzt eben darüber streiten, um zu sagen, okay,

Speaker: Warum datet sie jetzt plötzlich einen 20 Jahre Jüngeren?

Speaker: Und das ist dann eben, also das ist einer der Handlungsstränge.

Speaker: Sie lernt jemanden kennen im Park, findet ihn dann eben auf dem Tinder-Kanal.

Speaker: Ja, wo man halt potenzielle PartnerInnen heutzutage findet.

Speaker: Genau, Online-Dating, Bumble, wie auch immer.

Speaker: Wahrscheinlich benutzt man in London auch nochmal was ganz.

Speaker: Hinge gibt es auch noch, Bumble gibt es auch noch.

Speaker: Genau, also für alle, die noch nach Dating-Plattformen suchen, es gibt genügend diese drei, die sind durchaus prominent vertreten.

Speaker: Und hat dann sozusagen nochmal den Sommer ihres Lebens in der Art und Weise ist es...

Speaker: irgendwie super süß erzählt, finde ich.

Speaker: Auch macht sie da keinen Fehler rum, um den Kind das vorzustellen.

Speaker: Und natürlich gibt es eine Reaktion von den Kindern auf den neuen Freund der Mama.

Speaker: Und dann kommt eben dieses Thema nochmal auf, dass er, es wird das Wort Ghosting nochmal ganz schön erklärt und erzählt.

Speaker: Für alle, die aus anderen

Speaker: Für alle Boomer, kann man das so sagen?

Speaker: Du meinst, sie kennen den Begriff nicht?

Speaker: Ja, vielleicht.

Speaker: Du nennst mich ja auch immer Boomer, wobei ich dir dann immer sagen muss, dass ich tatsächlich, dass mein Geburtsjahr noch weit hinter dem zurückliegt.

Speaker: Ja, das hat ja für mich, die Definition ist ja für mich eigentlich nur, ich definiere das selber.

Speaker: Sehr wissenschaftlich fundiert.

Speaker: Und von daher, ja, ich glaube, der Begriff hat sich aber mittlerweile doch durchaus schon in die Köpfe der meisten eingenistet.

Speaker: Also Ghosting ist jetzt nichts, was mir als fremd wäre.

Speaker: Ich glaube, den meisten auch nicht.

Speaker: Aber in diesem Film kommt es tatsächlich zum Ausdruck, was es genau bedeutet.

Speaker: Heartbreaking-Scene.

Speaker: Auf jeden Fall super.

Speaker: Ja, ich fand das auch, wie sie da immer so daneben im Telefon sitzt und du siehst, wie sie ihm halt ein paar Nachrichten schreibt.

Speaker: Also sie hat ihm schon Nachrichten geschrieben und die Nachrichten bleiben unbeantwortet und dann sitzt sie halt irgendwann da, nachdem nichts gekommen ist und kämpft halt mit sich, dass sie...

Speaker: nichts schreiben soll, dann liegt das Telefon immer so neben mir, wie so eine dunkle Bedrohung.

Speaker: Und sie nimmt es immer wieder in die Hand und dann legt es wieder weg und dann schüttelt sie den Kopf und dann leert sie noch eine Flasche Wein und dann hat sie es wieder an und dann legt sie es wieder weg.

Speaker: Also dieser innere Kampf, der wird da ganz gut ausgedrückt und ich glaube, wir alle waren schon mal in einer Situation, wo wir wussten, vielleicht ist es jetzt nicht so gut, darauf zu antworten, aber der innere Prang besteht doch oder überhaupt zu schreiben.

Speaker: und das Telefon ist halt immer da und man kann es so schnell und unkompliziert tun.

Speaker: Deswegen ist das eine sehr große Herausforderung und erfordert sehr viel Selbstdisziplin manchmal, dann eben, obwohl man es besser weiß, eben nicht zu antworten.

Speaker: Schätze, archivieren, das hilft.

Speaker: Ja, das stimmt.

Speaker: Gute Idee.

Speaker: Ja.

Speaker: Es gab auch in meinem Leben schon durchaus Momente, wo das vielleicht eine ganz gute Funktion gewesen wäre.

Speaker: Oh, oh.

Speaker: Okay, ich meine.

Speaker: Genau, also das fand ich auch eine sehr gute Szene.

Speaker: Und das hat sie auch sehr, sehr gut gespielt.

Speaker: In dem Moment.

Speaker: Genau.

Speaker: Wie haben sie sich denn kennengelernt?

Speaker: Ich finde, das war ja auch eine schöne Szene.

Speaker: Die ist ja auch im Trailer mit drin.

Speaker: Genau.

Speaker: Und René, also Bridget hat sich, glaube ich, nach dem Tod dafür entschieden, eben alleinerziehende Mutter zu sein.

Speaker: Also sie kämpft mit den Alltagsaufgaben.

Speaker: Und das ist ja erstmal genug, bis dann eben diese Freundin kommt und sagt, hier übrigens, ich date online, mach du das doch auch und vielleicht, weißt du was, geh doch zurück zu deinem Job.

Speaker: Und dann sind sie zusammen im Park, Mama und beide Kinder und die Kinder klettern und sie richtet sich ihr Online-Profil ein und plötzlich kommen die Kinder nicht mehr runter vom Baum.

Speaker: Und plötzlich muss Mutti Heldin spielen und plötzlich kommt Mutti aber auch nicht mehr runter vom Baum.

Speaker: Und dann lernt sie eben den Rockstar kennen.

Speaker: Super Name.

Speaker: Ich liebe das.

Speaker: Ich finde einfach, das hat so eine Humor-Basis durch diesen ganzen Filmmen.

Speaker: Dass man nicht nur denkt, okay, er ist ja jetzt nicht nur 20 Jahre jünger, nein, er heißt auch Rockstar.

Speaker: Also wirklich ein X auch.

Speaker: Fantastisch.

Speaker: Gefällt mir.

Speaker: Und sie sagt immer, nein, nein, alles vollkommen unter Kontrolle hier, überhaupt gar kein Problem und lässt ihn da so ein bisschen stehen und warten und dann kommt eben Rockstar dazu.

Speaker: Das Lustige an der Szene ist, dass dieses Profil, dieses Dating-Profil hat sie sich gar nicht selber angerichtet, sondern ihre Freundin und da steht drauf, tragische Witwe sucht nach sexueller Erweckung.

Speaker: So mehr oder weniger.

Speaker: Und das fällt ihr aus der Tasche und das sieht dann eben Rockstar auf dem Boden liegen, als es ihr wieder zurückgibt.

Speaker: Und das ist dann so der erste Kontakt quasi.

Speaker: Und das auch nachdem ihr, und das ist glaube ich auch noch relativ wichtig in dem Film, sie kriegt nachdem ihr Mann Mark Darcy gestorben ist, von ihren ganzen Freundinnen aus dem Umfeld ganz unterschiedliche, die abweichendsten Vorschläge und Ratschläge, wie sie denn jetzt mit ihrem Leben umgehen soll.

Speaker: Aber von Leuten, die halt überhaupt gar keine Ahnung haben, was es eigentlich bedeutet.

Speaker: Hab keinen Sex.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Die Szene ist auch wahnsinnig gut gemacht, wo sie da im Wohnzimmer rumgeht und auch technisch interessant, wo die Kamera mit ihr mitgeht und immer sitzen dann andere am Tisch und sie geben ja Ratschläge, die komplett diametral voneinander abweichen.

Speaker: Und das ist, glaube ich, auch ein Grund dafür, dass sie eben vielleicht gar nicht sich bewusst dazu entscheidet, die Kinder alleine groß zu ziehen, sondern dass sie erstmal mit der tragischen Existenz klarkommen muss, das verarbeiten muss, um zu sehen, wie es weitergeht.

Speaker: Und dann auf der anderen Seite immer so laut im Hintergrund von allen hat,

Speaker: ähm, tu das, tu das nicht, tu das auf jeden Fall.

Speaker: Und deswegen ist diese Szene, wo sie ihn dann auf dem Baum eben kennenlernt, diese, ein bisschen diese Erweckung erstmal, genau.

Speaker: Ja.

Speaker: Ja.

Speaker: Ja.

Speaker: Voll gut.

Speaker: Ja, voll gut.

Speaker: Und dann?

Speaker: Ja, und dann findet Rockstar sie eben, äh, auf dieser Plattform und dann fangt die an zu daten und nebenbei, äh, nimmt sie halt wieder die Züge in die Hand.

Speaker: Ja.

Speaker: Und fängt ihren alten Job wieder an und wird da sehr empfangen und findet da irgendwie auch wieder ihre...

Speaker: ja, den Grund und eine Existenz und natürlich ist das irgendwie alles erstmal, geht das alles sehr bergauf und sie lässt den Pyjama zu Hause.

Speaker: Ja, stimmt, genau.

Speaker: Sie zieht sich tatsächlich wieder was anderes als Pyjamas an.

Speaker: Genau.

Speaker: Und ich finde über den Film, das finde ich halt total schön erzählt, weil ich glaube über das menschliche Dasein hinweg,

Speaker: wird man halt immer weiter konfrontiert mit zum Beispiel, ja, mit Trauer.

Speaker: Und Trauer ist ja ganz unterschiedlich und kann sich in ganz vielen Situationen halt widerspiegeln.

Speaker: Sehr persönlich.

Speaker: Aber dann eben dieses...

Speaker: Thema zu sagen, ja, wie geht man eigentlich damit um, wenn jemand, den man sehr, sehr liebt und mit dem man sehr viel Zeit verbracht hat, eben von einem geht.

Speaker: Und dann nimmt dieser Film eben jegliche Perspektive ein.

Speaker: Also einmal von den Kindern, wie ich finde.

Speaker: Und dann eben aber auch noch, wie sie damit umgeht.

Speaker: Und das fand ich so toll gemacht, dass...

Speaker: Also Nummer eins, wenn man mit den drei Filmen irgendwie diese Verbindung hat, also einmal sowohl, dass Colin, plötzlich taucht Colin weiterhin auf und er ist halt eigentlich gar nicht da.

Speaker: Aber diese Verbindung, dass sie ihn permanent sieht und dass er immer noch mit dabei ist, wenn sie die Kinder ins Bett bringt.

Speaker: Ist das nicht so rührend und so schön erzählt, Basti?

Speaker: Nein.

Speaker: Ja, das ist sehr schön erzählt.

Speaker: Finde ich auch.

Speaker: Und dann sieht man ja auch Colin Firth, wie gesagt, ich sehe ihn ja total gerne.

Speaker: Toller Schauspieler.

Speaker: Ich finde auch, das, was du gerade gesagt hast, finde ich einen ganz wichtigen Aspekt und der kommt in dem Film auch zum Tragen.

Speaker: Und zwar ist es ja oft so, dass wenn jemand trauert, wenn jemand einen Verlust erleidet in seinem Leben, jemandem, der einem nahesteht,

Speaker: wird sehr oft gehört oder wird den Leuten sehr oft mit auf den Weg gegeben von außen, you have to move on.

Speaker: Das ist auch in diesem Film der Fall.

Speaker: Und da gibt es auch tatsächlich eine Szene, wo sie dann näher drauf eingeht.

Speaker: Und ich finde, das ist tatsächlich eine ganz schwierige Haltung, weil moving on heißt, dass man irgendetwas zurücklassen muss, um sich wieder nicht nach vorne zu orientieren.

Speaker: Und ich glaube, gerade im Moment der Trauer, sowas zu sagen, ist tatsächlich sehr...

Speaker: realitätsfremd und außerdem nimmt es ja auch den Wert, den jemand in dem Leben einer Person hatte, tatsächlich weg.

Speaker: Also ich glaube nicht, dass man move on heißt, das zurücklassen, sondern man muss versuchen, diese Person anders in seinem Leben weiter zu behalten, zu integrieren.

Speaker: Wie man das macht, ist eine sehr persönliche Aufgabe.

Speaker: Aber dieses moving on, dieses wieder nach vorne schauen, dass man dann so oft einfach so ein bisschen unüberlegt in so einen Raum wirft,

Speaker: finde ich sehr problematisch und das bringt der Film auch sehr gut auf den Punkt, finde ich.

Speaker: Macht sie auch, Bridget, dann irgendwann, nachdem sich mit all diesen Ratschlägen auseinandergesetzt hat im Film, sagt sie das auf eine viel schönere Art und Weise, als ich das jetzt gerade getan habe.

Speaker: Weiß ich nicht, das hast du auch sehr gut gesagt.

Speaker: Ach Mensch, liebe Media, vielen Dank.

Speaker: Wir haben einmal das Thema Trauer und dann eben nochmal dieses Thema.

Speaker: Ich weiß gar nicht, ob man es Midlife-Crisis nennen kann, weil ich finde das irgendwie sowieso problematisch, weil wen geht denn das was an?

Speaker: Wer sich in wen verliebt und wieso?

Speaker: Aber einmal haben wir natürlich die Geschichte des... Ach, wir lieben ihn doch alle so sehr.

Speaker: Das Hugh...

Speaker: Daniel Kieler?

Speaker: Daniel, genau.

Speaker: Plötzlich irgendwie vorbeikommt und alle seine Ex-Freundinnen sind jetzt auch 20 Jahre jünger und alles irgendwie Models.

Speaker: Und er bedient halt total das Klischee und grinst dann da in die Kamera mit seinen schönen blauen Augen und seinem wunderbaren britischen Dialekt.

Speaker: Und dann kommt aber eben auch noch die Babysitterin,

Speaker: Wobei, da, Chloe, und das, hm, weiß ich nicht, warum das gebraucht hat, so ein bisschen.

Speaker: Die Nanny, oder die... Genau, diese Nanny da reinzubringen, um zu sagen, oh, da ist diese junge, tolle, wunderschöne Frau, die irgendwie schafft, Bridges Leben...

Speaker: so wieder in die Gänge zu bringen und alles irgendwie, alles ist einsortiert und sauber und eingepackt und auch schon für morgen.

Speaker: Und Bridget kommt sozusagen nach Hause und hat ja nur ihren Daily Job gemacht und ohne irgendwie jetzt mit den, also die Sachen für die Kids vorbereitet.

Speaker: Und ich weiß nicht, ob es dieser Vergleich da war, um dann zu sagen, dass sie irgendwie dann so drauf guckt und denkt, ich weiß nicht,

Speaker: Also sie, Chloe, als sie sich bei Bridget vorstellt, sagt sie erstmal, sie hat, wie hat sie gesagt?

Speaker: Sie hat Superstar, Moviestar-Hair.

Speaker: So sagt sie, das ist das erste, was ihr auffällt.

Speaker: Und sie sieht halt, sag ich mal, den...

Speaker: Sie empfindet natürlich eine gewisse Eifersucht, weil für sie sie das alles so perfekt macht.

Speaker: Chloe ist eigentlich das, was man sich wünscht.

Speaker: Also von jeder Babysitterin, die richtet alles her, weiß genau, was ihren Kindern gefällt.

Speaker: Also genau das, was man sich eigentlich wünscht, dass sie für die Kinder da ist, ihre Vorlieben kennt und alles so vorbereitet, dass es einen reibungslosen Ablauf gibt.

Speaker: Also besser kann es ja gar nicht gehen.

Speaker: Aber dennoch empfindet sie, weil sie natürlich ihr eigenes Leben als imperfekt empfindet,

Speaker: als von vielen Baustellen belastet, ist sie natürlich für sie auch dann eine Art Konkurrenz, die sie sich selber schafft natürlich, weil sie immer daran erinnert, was denn in ihrem Leben alles gerade nicht so gut läuft.

Speaker: Chloe geht auch immer zum, was war das, zum...

Speaker: ich glaube nicht zum Pilates, aber irgendwas mit ihrem Freund oder geht sie mal donnerstags hin.

Speaker: Also es läuft alles.

Speaker: Sie hat einen Freund, die gehen dann auch noch ins Yoga oder was es ist.

Speaker: Ich weiß es gerade nicht.

Speaker: Und sie fühlt sich dadurch halt auch den Kindern gegenüber bedroht.

Speaker: Nicht Tennis, sondern das, was ich auch so gerne jetzt wieder machen will, was ich letztes Jahr Sommer anfangen wollte.

Speaker: Das mit den Bänden.

Speaker: Also wie Tennis, nur cooler.

Speaker: Ach, Paddleball.

Speaker: War das nicht das?

Speaker: Nevermind.

Speaker: Ja, ich glaube schon.

Speaker: Paddle heißt das.

Speaker: Ich habe es noch nicht gespielt.

Speaker: Ich habe hier einen Platz gleich um die Ecke.

Speaker: Ich will es schon mal ausprobieren.

Speaker: Geil, Spaß.

Speaker: Auf jeden Fall.

Speaker: Ja, okay.

Speaker: Ja, das ist aber auch egal.

Speaker: Auf jeden Fall haben die irgendwo so eine gemeinsame Aktivität und da geht es immer donnerstags hin.

Speaker: Und natürlich fühlt sie da in ihrem eigenen Selbstverständnis, boah, nicht, dass die Kinder die Chloe besser finden als mich oder so.

Speaker: Ja, aber das meine ich damit, dass so dieses, das finde ich halt dieses Klischee, weil alles andere finde ich irgendwie okay, das passiert im Leben, das finde ich okay, dass man sich dann irgendwie auch in

Speaker: jemand Jüngeren verliebt und da irgendwie durchgeht und die Fragen stellt, um zu sagen, ja komm, wo bin ich eigentlich gerade im Leben?

Speaker: Schafft der das, da mitzukommen?

Speaker: Und kann man sich eine Zukunft aufbauen?

Speaker: Aber dann fand ich das, also das finde ich, glaube ich, das Einzige an diesem Film, was irgendwie für mich Klischee war.

Speaker: In einer Art und Weise, um zu sagen, natürlich braucht man jetzt irgendwie, sie wäre ja jetzt...

Speaker: keine gute Mutter, wenn sie jetzt die Kinder auch alleine lässt, um dann irgendwie mit jemandem zu daten.

Speaker: Also natürlich brauchst du eine Babysitterin, aber ich fand so diesen Handlungsstrand, glaube ich, ein bisschen sowas, weiß ich nicht, ob es das für mich gebraucht hätte.

Speaker: Also natürlich ist es toll erzählt, auch gut gespielt, alles wunderschön und natürlich kommt die Babysitterin dann auch von der so perfekten Familie aus der Schule.

Speaker: Also da gibt es eben auch, die Mütter treffen sich dann morgens immer und Bridget steht dann immer im Pyjama ein bisschen daneben.

Speaker: Und er sagt tschüss zu ihren Kindern und geht halt wieder.

Speaker: Und die fahren vor in dem SUV Porsche und haben dann irgendwie die perfekten Zwillinge.

Speaker: Und Mama immer total krass gestylt.

Speaker: Ihr Mann ist die ganze Zeit nur am Handy, um internationale Calls zu haben.

Speaker: Und dann kommt eben die perfekt gestylte Mama zu Bridget und sagt, ich schicke dir mal jemanden vorbei.

Speaker: So ungefragt.

Speaker: Und dann plötzlich taucht da diese Babysitterin auf.

Speaker: Und genau.

Speaker: Ja, und das hat auch einen Grund, tatsächlich diese Rollenbilder, die dort eben weitergegeben werden.

Speaker: Das ist zum einen eben die Mutter, die perfekt gestylte mit ihren Zwillingen, die immer diesen Gegenentwurf zu Bridget Jones ja auch ist.

Speaker: Und dann kommen natürlich auch die Babysitterin Chloe, die ja irgendwie dann so eine Verlängerung erstmal von ihr ist.

Speaker: Und dadurch entsteht dann diese Konkurrenz.

Speaker: Und tatsächlich sehen wir ja im Moment auch nur ganz kurze Brücke.

Speaker: Wir sehen es ja auch im Moment wieder, wie da umgekehrt,

Speaker: auch über Frauen immer unterschiedlich gesprochen wird.

Speaker: Das kommt ja auch noch dazu, also über Männer.

Speaker: An Frauen werden ganz andere Erwartungen gestellt als an Männer.

Speaker: Sehen wir gerade wieder in der Debatte um Annalena Baerbock, ob die Präsidentin der UNO-Generalversammlung wird.

Speaker: Da wird darüber auf einmal geredet, ob sie denn dann genug Zeit für ihre Kinder hat.

Speaker: Welcher Mann wird denn gefragt, ob er genug Zeit mit seinen Kindern verbringt?

Speaker: Ich kann mich an keinen Politiker in Deutschland erinnern, dem diese Frage schon mal gestellt wurde, wo das öffentlich debattiert wurde.

Speaker: Also das heißt...

Speaker: Diese Erwartungshaltung an Frauen in unserer Gesellschaft ist immer noch eine sehr, sehr hohe und viel höher als die von Männern und das, glaube ich, kommt in dieser Konkurrenz auch raus, die sie dann zu Chloe entwickelt und eben auch zu der perfekten Mutter, der vermeintlich perfekten Mutter, die aber durchaus auch sehr viele persönliche Schwächen, menschliche Schwächen dann offenbart, die Bridget eben nicht hat.

Speaker: Und das ist ein spannendes, ein interessantes Spannungsverhältnis, finde ich, in dem Film.

Speaker: Ja, aber ich finde auch, und da kommt Emma Thompson ins Spiel und die lieben Frau.

Speaker: Ach, großartig.

Speaker: Lebe sie.

Speaker: Ja, super.

Speaker: Ja, und die kennen wir ja nicht als die Frauenärztin, die im Prinzip Therapeutin, Frauenärztin, Kinderärztin.

Speaker: Dr. Rawlings.

Speaker: Dr. Rawlings.

Speaker: dabei ist.

Speaker: Und ich finde, das macht sie ja auch toll.

Speaker: Also die Rolle dann schon wieder so, um dann zu sagen, hä, Frauen in egal welchem Alter dürfen doch selber entscheiden und ich mache hier überhaupt keine Ratschläge und ich sage jetzt einfach das, was Sache ist.

Speaker: Und zu sagen, finde es selber heraus, aber bla bla bla, kümmere dich um deine Kinder.

Speaker: Und was war das, gibt den schon mal Flyer für Sex vor Allkrankheiten?

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Für Syphilis und so, genau.

Speaker: Das ist auch eine lustige Szene, die trägt dann vor allem ihre kleine Mabel, ihre kleine Tochter mit sich rum.

Speaker: Die liest da drin und findet es total spannend.

Speaker: Und dann ist sie auf dem Pausenhof, bringt sie gerade die Kinder.

Speaker: Syphilis.

Speaker: Syphilis.

Speaker: Und dann sind sie auf dem Pausenhof und sie liefert die Kinder gerade morgens ab und Mr. Wallica, der durchaus eine richtig wichtige Rolle spielt, der neue Naturkunde, Naturwissenschaftenlehrer ihrer Kinder, der sagt gerade Hallo und dann stolpert sie und aus der Tasche fallen dann eben diese ganzen Aufklärungsflyer zu Syphilis und Gonorrhea und wie sie alle heißen.

Speaker: Also vor allem Sexualkrankheiten, Geschlechtskrankheiten.

Speaker: Und so nimmt aber Mr. Walliker, den müssen wir auch ein bisschen in die Erzählung mit aufnehmen, weil der wird ja sehr, sehr wichtig, auch im Verlauf des Films.

Speaker: Lernt sie aber immer nur in solchen Situationen irgendwo kennen.

Speaker: Er ist dann auch einmal an der Kasse hinterher, wo sie sich auf das erste Date mit Lockstab form bereitet.

Speaker: Und sie die ganze Auswahl an Kondomen gesehen hat, kurz zuvor in den Regalen und nicht weiß, was soll ich jetzt nehmen, geschmacksecht.

Speaker: Gefühlsneutral.

Speaker: Welche Größe.

Speaker: Welche Farbe, welche Größe.

Speaker: Dann nimmt sie doch einfach mal eine repräsentative Selektion an mit.

Speaker: Und die werden dann immer an der Kasse eingescannt.

Speaker: Und die Kassiererin liest sie auch noch laut vor.

Speaker: Und hinter ihr steht dann Mr. Walliker.

Speaker: Schaut sich das Ganze sehr amüsiert an.

Speaker: Und wünscht ihr dann noch ein schönes Wochenende.

Speaker: Genau.

Speaker: Aber das ist doch... Also das ist ja...

Speaker: sozusagen der Ton von Bridget Jones.

Speaker: Das passiert ja permanent.

Speaker: Ja, absolut.

Speaker: Fettnäpfchen lässt sie generell immer nicht ausschauen, sondern sie läuft mit Anlauf darauf zu, kann man sagen.

Speaker: Hat dann aber eben auch den speziellen Bridget Jones Blick.

Speaker: Auch mit Blutalks.

Speaker: Ja, absolut, genau.

Speaker: Gibt es ja auch noch eine Szene mit diesem Lippenbalsam oder was das sein sollte.

Speaker: Wo sie dann eine allergische Reaktion darauf hat und dann auch wirklich so mit sehr vollen Lippen, lass ich mich so sagen, die sie kaum noch zum Sprechen befähigen, sich dann in Öffentlichkeit zeigen muss.

Speaker: Wie war das dann, die Frage, wie war das, auf Deutsch zu gucken?

Speaker: Wurde das irgendwie...

Speaker: Es ist...

Speaker: Es geht halt so vieles unter.

Speaker: Das Problem ist, und das habe ich gesehen, gab es vor allem eine Szene auch, wo sie dann zum Elternabend geht.

Speaker: Vor allem, weil es halt, es funktionieren ja manche Dinge nicht in der Übersetzung.

Speaker: Ich will jetzt auch nicht sagen, dass ich, ich spreche ja nicht alle Sprachen der Welt, ja, das heißt, ich kann die Feinheiten natürlich nicht verstehen, wenn es jetzt eine andere Sprache als Englisch ist, zumeist.

Speaker: Aber es fällt einem halt auf und deswegen bin ich auch immer jemand eher für Untertitel, weil zum Beispiel, als der Elternabend ist mit Mr. Walliker, sagt sie halt im Deutschen,

Speaker: ich weiß nicht, warum es Elternabend heißt, weil das impliziert ja schon, es müssten immer zwei sein.

Speaker: Im Deutschen impliziert es das ja überhaupt gar nicht, weil es gibt doch den einen Elternteil.

Speaker: Das heißt, du bist dann so ein bisschen Fragen im Kino, wie, warum heißt es das?

Speaker: Aber wenn du es auf Englisch machst, ist es natürlich Parents-Til.

Speaker: Teacher Gathering, Parents Teacher Night, dann macht es Sinn, weil da ist natürlich Parents das Plural und Parent ist die Einzahl.

Speaker: Und das habe ich da eben gemerkt, da funktioniert das halt einfach nicht und manchmal kann man das auch nicht übersetzen.

Speaker: Und jetzt gehen wir gar nicht erst in die Originalstimmen, die ich natürlich auch von René Selveger und Hugh Grant kenne und wie befremdlich das dann immer ist, auch das zu hören.

Speaker: Genau, das kommt noch dazu.

Speaker: Also deswegen war es natürlich nicht so wahnsinnig

Speaker: Schön.

Speaker: Aber es ist trotzdem ein unterhaltsamer Film.

Speaker: Okay.

Speaker: Genau.

Speaker: Sollen wir uns die Funfacts mal gucken?

Speaker: Ja.

Speaker: Oh Gott.

Speaker: Gab es zu plötzlich?

Speaker: Ich habe einen heißen Kräutertee getrunken.

Speaker: Das war keine gute Idee.

Speaker: Fun Facts, ja?

Speaker: Was sagt da Jünter dazu?

Speaker: Der nickt, okay.

Speaker: Dann... Fun Facts.

Speaker: Fang doch mal an.

Speaker: Fang doch mal an, liebe Emilia.

Speaker: Was hast du denn vorbereitet?

Speaker: Also, äh... Bridget, ähm...

Speaker: Hat ein erstes Date, finde ich auch eine super süße Szene.

Speaker: Und kommt dann irgendwie, also ihre Freundin ist mit dabei.

Speaker: Und natürlich braucht man dann den großen Outfit-Check.

Speaker: Und die Freundin sagt natürlich zu dem ersten Oberteil zu durchsichtig.

Speaker: Und das zu durchsichtige Oberteil, dass Bridget von der Baldes Outfit für ihr erstes Date mit Rockstar verwendet.

Speaker: wie gesagt, ich liebe diesen Namen, ich finde ihn so genial, trägt es das gleiche Oberteil, dass sie zu Beginn von Bridget Jones, also zum 1.

Speaker: 2001 übrigens, weiß ich gar nicht, ob ich es erwähnt habe, aber auf jeden Fall ist der schon alt, der Film.

Speaker: Ja, 24 Jahre, laut meiner Arithmetik.

Speaker: Warte, 25 minus 24 ist, ja, nee, hast du recht.

Speaker: 25 minus 24 hast du denn das jetzt gerecht?

Speaker: Ist egal, solange du beim selben Resultat ankommst.

Speaker: Ist auf jeden Fall, also das gleiche Outfit ist das, was sie dann auch das erste Mal im Büro trägt, um dann Daniel, Daniel, zu gefallen.

Speaker: Ja.

Speaker: Ja, davon sind ja einige, das sind ja diese Ostereier, von denen ich gesprochen habe, auch zu Anfang, da sind ja so einige versteckt.

Speaker: Am Ende des Films, ohne da zu viel zu verraten auch, ist sie natürlich, sagt sie dann auch mit ihren Freunden, stößt sie dann noch an, kurz vor Weihnachten und sagt eben, über 30 Jahre machen sie das jetzt schon und es war doch eine wahnsinnig spannende und interessante Zeit und

Speaker: Prosten sich zu.

Speaker: Und tatsächlich ist genau vor 30 Jahren auch das erste Helen Fielding-Buch, die Schriftstellerin, die das Buch, die Bridget Jones ja erschaffen hat und auch dieses Mal wieder Drehbuch geschrieben hat übrigens.

Speaker: Ist ja auch nicht immer so, dass die gleichen Leute, die das einmal angefangen haben, das dann auch weiterführen, aber in diesem Fall auch.

Speaker: Also genau vor 30 Jahren ist auch das erste Bridget Jones-Buch erschienen.

Speaker: Ist auch daran eine Referenz.

Speaker: Ja.

Speaker: Es ist ja...

Speaker: Der einzige Film aus der Reihe, wo ein Mann Regie führte, alle anderen drei wurden von einer Frau.

Speaker: Also im dritten Teil, Bridget Jones' Baby, der kommt nicht aus der Bücherreihe.

Speaker: Also der basiert eben nicht auf eines der Bücher und Hugh Grant fand das Drehbuch nicht gut und hat dann gesagt, dass er da nicht mitspielen will und deshalb wird ja das so ein bisschen mystisch erzählt, dass er plötzlich bei einem Flugzeugunglück ums Leben kommt.

Speaker: Und dann am Schluss, das war ja natürlich auch ganz trak, plötzlich fängt der dritte an und man denkt, Hugh Grant ist tot und man denkt, nein, was, das geht nicht.

Speaker: Aber auf jeden Fall wurde das dann so ein bisschen vage und offen gehalten, was ich dann eben am Schluss des dritten Teils eben ganz cool finde, dass da so ein Wink dabei ist und man denkt, aha, okay, er wird wahrscheinlich wiederkommen.

Speaker: Und das war ihm tatsächlich sehr wichtig, dass er gesagt hat, nö, den dritten mache ich nicht, das finde ich blöd, aber haltet mir das bitte offen, falls da noch was kommt, weil wenn das Buch dann gut ist, dann spiele ich wieder mit.

Speaker: Und tada, im vierten Teil taucht er wieder auf.

Speaker: Ja, er ist einfach ein, ich mag ihn einfach.

Speaker: Jeder mag ihn.

Speaker: Ja, ich mag ihn einfach.

Speaker: Ja, und auch vor allem in dieser Rolle als Daniel Kliefer finde ich auch gut.

Speaker: Also die erste Szene, in der er auftaucht, sitzt er gerade bei so einem Poetry Slam und halt wieder mit diesem geöffneten Hemd und halt gut angezogen, aber immer noch so der Casanova Playboy, der ja auch in den anderen Filmen schon war.

Speaker: Ich glaube, irgendwann in dem

Speaker: bezeichnet ihn dann auch Bridget als schwanzgesteuerten Soziopathen, dass er diese Rolle immer sehr gut ausgefüllt hat, als er dann nämlich einmal irgendwie einen Herzinfarkt hat, da wird nicht so drauf eingegangen, sie besucht ihn nur im Krankenhaus und er lässt dann mal so sein Leben Revue passieren und merkt, er hat irgendwie gar keine Angehörigen, was ihn dann dazu bringt, auch nochmal seinen Sohn zu kontaktieren, das ist eher so ein Nebenschauplatz, aber es ist auch ganz lustig dann am Ende, dass

Speaker: Und ja, die Figur von ihm ist einfach in sich schlüssig, weil sie tatsächlich sich wandelt ein wenig.

Speaker: Es ist eine Evolution festzustellen, aber sie bleibt sich in ihren Grundfesten immer gleich.

Speaker: Und das finde ich so schön an der Figur von ihm.

Speaker: Also bei allem, was passiert, bleibt er sich doch immer irgendwie treu auch.

Speaker: Und das finde ich fantastisch, deswegen mag ich ihn sehr gerne.

Speaker: Ja, ja.

Speaker: Ja.

Speaker: Was hast du noch?

Speaker: Ja, ich würde, glaube ich, den Rest dann einfach in den Newsletter packen.

Speaker: Ja, okay, gut, dann machst du das so.

Speaker: Genau.

Speaker: Und einfach aufgrund dessen, dass Bastille ja diesen Film leider nicht auf Englisch geguckt hat, lassen wir auch heute die Zitate ausfallen.

Speaker: Ich hätte schon eins.

Speaker: Wirklich?

Speaker: Ja, natürlich.

Speaker: Ich hab's übersetzt.

Speaker: Nein, ich hab auch natürlich gesucht und gefunden.

Speaker: Also können wir schon machen.

Speaker: Doch, das machen wir schon.

Speaker: Komm, das ist jetzt kein Grund.

Speaker: Das Filmzitat.

Speaker: Okay.

Speaker: Also, sag mal, was hast du denn?

Speaker: Soll ich anfangen?

Speaker: Habe ich dich jetzt ein bisschen überfallen, oder?

Speaker: Ja, passt so.

Speaker: Ich war jetzt anders, aber gut.

Speaker: Gut, dass wir drüber reden.

Speaker: Passt nicht so häufig, aber schön, dass es mir heute mal gelogen ist.

Speaker: Also ich fand, weil wir davor auch schon drüber gesprochen haben, über dieses Moving On, ich fand das ein schönes Zitat, als sie eben zum ersten Mal, ganz zu Anfang gibt es eine Szene,

Speaker: Die finden sich immer, ich glaube, zum Geburtstag von Mark Darcy ein.

Speaker: Freunde, nicht zu seinem Todestag.

Speaker: Ja, zu seinem Todestag setzen die Freunde zusammen, zu seinem Geburtstag gehen die auf den Hügel und lassen Luftballons steigen.

Speaker: Und am Anfang ist es aber eben der Todestag und da finden sich dann alle bei Freunden ein und dann wird dort gegessen.

Speaker: Und auf dem Weg dorthin sagt ihm Bridget Jones, Und ja, das ist richtig, so ist das.

Speaker: Und das lasse ich so stehen.

Speaker: Aber dann, also einfach, weil ich gedacht habe, dass wir das überspringen, dann ist das dein und mein Lieblingszitat für den Film.

Speaker: Okay, ich hätte noch eins vielleicht.

Speaker: Dann ist das nur mein Lieblingszitat und was sie... Okay, dann machen wir noch eins und das ist nämlich lustiger, weil ich dachte, das ist ja auch ein lustiger Film.

Speaker: Es ist ja auch tatsächlich ein lustiger Film, Bridget Jones eben.

Speaker: Und das habe ich aber vorhin irgendwie schon ein bisschen angehört.

Speaker: Drama, Romanze, Komödie.

Speaker: Ja.

Speaker: Ah, so wird das betitelt.

Speaker: Wunderbar.

Speaker: So wird das eingeordnet.

Speaker: Großartig.

Speaker: Da weiß man ja genau, was man bekommt.

Speaker: Also, dann habe ich ja schon gesagt, die Szene in dem Quick Market oder wie auch immer das heißt, im Supermarkt, wo sie die Kondome kauft, da sagt sie dann, Späti.

Speaker: Als sie im Londoner Späti steht, sagt sie, A condom is meant to be colored, is hypersensitive, good, large, small,

Speaker: maybe just purchase a representative selection.

Speaker: Und das ist dann eben, wo sie in Mr. Wallica reinläuft.

Speaker: Wie gesagt, auch ein sehr wichtiger Charakter, auf den man achten sollte, mit dem sie dann auch noch auf einen Ausflug geht in die Natur.

Speaker: Wie sollte es auch anders sein für einen Naturwissenschaftler?

Speaker: Und da bahnt sich dann auch so einiges an.

Speaker: Und genau, also das ist da, wo sie vorhin mit einer Schlange steht und die ganzen Kondome kauft.

Speaker: Fand ich auch sehr nett.

Speaker: Ja.

Speaker: Genau.

Speaker: Und was ist die Szene deines Films?

Speaker: Die Szene des Films?

Speaker: Für dich, Moment, ganz kurz.

Speaker: Die Szene der Woche.

Speaker: Das war die Szene der Woche.

Speaker: Die habe ich mich tatsächlich auch vorbereitet, aber gut.

Speaker: Hattest du?

Speaker: Nein, hör auf.

Speaker: Mensch.

Speaker: Die Lieblingsszene.

Speaker: Ich glaube tatsächlich, wenn...

Speaker: wenn sie diesen Geburtstag feiern zusammen und abends noch zusammensitzen und die Kinder malen eben die perfekte Familie und Colin steht dann noch und bringt noch die Kinder mit ins Bett und dann morgens stehen sie zusammen auf und lassen die Luftballons steigen.

Speaker: Weil ich finde das einfach als Symbol so schön und ich finde, dass man

Speaker: weil es so diese Leichtigkeit da mit reinbringt, obwohl eben diese tiefe, schwere da mit dabei ist, um zu sagen, er ist halt nicht mehr da.

Speaker: Ich weiß, wie du gesagt hast, man muss halt irgendwie seinen Weg finden, um damit umzugehen und weiterzumachen.

Speaker: Ja, das zu integrieren und nicht einfach außen vor zu lassen.

Speaker: Genau.

Speaker: Es ist auch ein sehr schönes Bild, muss ich sagen, an der Stelle.

Speaker: Das ist jetzt nicht eine Szene, aber es ist ein sehr schönes Bild, wo sie die Luftballons steigen lassen.

Speaker: Wobei ich bei Luftballons steigen immer so ein bisschen Bauchweh habe, weil diese Luftballons tatsächlich im Meer landen können und dann dort Schaden anrichten.

Speaker: Es wurden schon Schildkröten mit Luftballons gelegt.

Speaker: in ihren Mägen gefunden, die daran gestorben sind.

Speaker: Nur an all diejenigen, die gerne Luftballons fliegen lassen.

Speaker: Ich will den Spaß jetzt nicht tatsächlich kaputt machen, aber da sollte man drüber nachdenken, weil es hat durchaus auch Konsequenzen.

Speaker: Wie dem auch sei, ist das Bild trotzdem ein wahnsinnig schönes, wo wir es fliegen lassen.

Speaker: Und

Speaker: Und vor allem der Weitwinkelschuss am Ende, wo sie dann ganz außen am rechten Rand stehen und du siehst links oben am Bildrand fliegen die Luftballons aus dem Bild und wie die dann so auseinander gehen.

Speaker: Es ist wahnsinnig gut getimt und es ist ein wahnsinnig schönes Bild, finde ich, weil es so viel sagt.

Speaker: Und vor allem auch eine schöne Metapher für das mit diesem Moving On, weil eigentlich diese Ballons an ihnen, die gehen nach vorne und sie gehen nach hinten weg,

Speaker: entkräftet das auch ein kleines wenig metaphorisch in dem Moment und das finde ich total schön.

Speaker: Sehr schönes Bild.

Speaker: Bei mir war es tatsächlich, weil es ist ein Brittle-Jones-Film, war es die Szene am Ende vor der Bar.

Speaker: Wenn sie rausrennt.

Speaker: Ganz angezogen.

Speaker: Also sie hat eine Hose an.

Speaker: Das ist schon mal großartig.

Speaker: Für sie, meine ich, in der Kälte.

Speaker: Aber das ist eine sehr schöne Szene.

Speaker: Und wie gesagt, kommt ja auch immer wieder bei Bridget Jones.

Speaker: Genau.

Speaker: So, dann schreiten wir zur Tat.

Speaker: Was meinst du?

Speaker: Bist du soweit?

Speaker: Ja.

Speaker: T-minus 6, 5, 4, 3, 4,

Speaker: Nein.

Speaker: I know.

Speaker: Ich wusste das bei dir.

Speaker: Ich glaube, ich wusste das.

Speaker: Entschuldigung, ich muss jetzt ganz kurz hier...

Speaker: Ich fang an.

Speaker: Richard Jones ist einfach ein Klassiker und ich finde das so toll, dass es einfach mehr oder minder in einer gewissen Art und Weise zeitlos ist, weil es eben über die Zeit geht und die Zeit erzählt.

Speaker: Also der erste Teil ist eben von 2001, man sieht das und man kann das auch nicht verneinen.

Speaker: Ich finde, Richard Jones 1 ist natürlich, es ist ein Klassiker und den muss man absolut unbedingt gesehen haben.

Speaker: So.

Speaker: Dann kann man sich über die weiteren Teile streiten.

Speaker: Also ich finde zum Beispiel den dritten Teil muss man gar nicht.

Speaker: Also der war so ein Fehltritt in die Richtung, wo man gedacht hat, warum?

Speaker: Aber, und jetzt kommen wir, der vierte Teil ist einfach der allerbeste Rich-Jones-Film.

Speaker: Und man muss ihn mit dem ersten irgendwie in Kombination haben, auf jeden Fall.

Speaker: Aber er hat einfach alles und er ist erwachsen und er ist eine fantastische Fortsetzung.

Speaker: Und so, ich meine, ich habe so geheult im Kino.

Speaker: Aus verschiedenen emotionalen, also einfach wegen der Trauer und wegen, man hat irgendwie, ja doch, doch, ja.

Speaker: Basti sagt nur nein, weil er ihn auf Deutsch geguckt hat.

Speaker: Ja, genau, nein.

Speaker: Ja, ich meine, die Frage ist berechtigt, aber ich glaube, es geht auch ein bisschen darüber hinaus.

Speaker: Also der Film ist unterhaltsam, British Jones ist unterhaltsam.

Speaker: Ja, also das möchte ich ja gar nicht anzweifeln, aber wenn es dann darum geht, muss man ihn gesehen haben, dann muss ich halt sagen, es gibt auch andere unterhaltsame Filme, es gibt viele unterhaltsame Filme.

Speaker: Aber nicht so als Kleid.

Speaker: Klassiker.

Speaker: Wenn man jetzt schon in das große, in das Bridget Jones Franchise, sag ich jetzt mal, investiert hat, dann muss man den wahrscheinlich schon gesehen haben, weil du auch gesagt hast, dass der qualitative Sprung vom dritten zum vierten auch nochmal gut ist.

Speaker: Also wenn man Bridget Jones möchte und vielleicht beim dritten ein bisschen enttäuscht war, sollte man sich den vierten auf jeden Fall anschauen.

Speaker: Aber es ist kein, den muss man gesehen haben.

Speaker: Für mich.

Speaker: Weiß ich nicht.

Speaker: Da gibt es andere Filme.

Speaker: Ja, okay.

Speaker: Für mich nicht.

Speaker: Aber für dich offensichtlich schon.

Speaker: Das ist ja auch das Schöne, dass es so viele vielseitige und vielschichtige Meinungen gibt, auch zum Thema Film.

Speaker: Also von meiner Seite muss man ihn nicht gesehen haben.

Speaker: Ich habe ihn gerne gesehen, sogar auf Deutsch, muss man auch sagen, weil es ja noch erschwerend hinzukam.

Speaker: Aber es ist nichts, was man gesehen haben muss, meiner Meinung nach.

Speaker: So, dann.

Speaker: Das ist wieder eine sehr reife Reaktion auf die Unterhaltung, die wir gerade geführt haben.

Speaker: Dafür bin ich da.

Speaker: Dafür liebe ich dich.

Speaker: Muss ja auch mal jemand diesen ganzen Bierernst, den ich hier ständig verbreite, auch mal wieder ein bisschen auf ein entspannteres Niveau bringen.

Speaker: Also von daher vielen, vielen Dank dafür.

Speaker: Sehr gerne.

Speaker: Dann haben wir noch das, worauf du dich scheinbar heute auch wieder mal vorbereitet hast.

Speaker: Und das finde ich einfach großartig.

Speaker: Die Szene der Woche.

Speaker: Ich kann ja die Fans nicht enttäuschen.

Speaker: Nee, natürlich.

Speaker: Und die warten ja jede Woche darauf, dass du eine Szene der Woche für sie hast.

Speaker: Es ist für mich ein Video der Woche, was ihr mehr oder minder auch seht.

Speaker: Und zwar heißt das Tom Hanks teaches Acting.

Speaker: Uh, okay, cool.

Speaker: Und er befindet sich in England und hat, und ich finde, also irgendwie geht es glaube ich 20 Minuten, aber es fühlt sich an wie zwei Minuten, weil es ist einfach so eine Energie mit dabei und so lustig, weil ich finde, er erklärt halt nochmal, also ich habe natürlich diesen großartigen Bezug dazu und ich finde,

Speaker: Was er dann sagt und sagt, das Schwierige am Schauspielen ist halt etwas zu sagen, was jemand anderes geschrieben hat und dabei ehrlich zu sein.

Speaker: Und dann gibt er eben, also er hat eigentlich nur zwei Sätze und gibt das irgendwie ins Auditorium weiter und sagt, sag das jetzt mal so und so und so.

Speaker: Man merkt, wie die Atmosphäre sich ändert.

Speaker: Obwohl irgendwie, sagen wir, 200 Leute da irgendwie sitzen.

Speaker: Und die aber mit einer anderen.

Speaker: Und das fand ich, das hat mich irgendwie prägt.

Speaker: Diese Woche fand ich cool.

Speaker: Da habe ich mich sehr darüber gefreut, dieses Video gefunden zu haben.

Speaker: Und du?

Speaker: Sehr schön.

Speaker: Ich tue mir ein bisschen schwer, weil ich habe tatsächlich zwei sehr gute Filme diese Woche auch gesehen.

Speaker: Etwa Filme, die man gesehen haben muss?

Speaker: Meiner Meinung nach schon, ja, tatsächlich.

Speaker: Also der eine ist ein Dokumentarfilm, die laufen ja selber selten im Kino, leider.

Speaker: Das ist der Film Dahomey von Mati Diop.

Speaker: Das ist ein Film, da geht es um die Rückgabe von Benin-Skulpturen.

Speaker: Also es gibt ja gerade aus dem Benin, haben wir auch im Humboldt-Museum hier in Berlin, da gab es ja schon eine große Debatte, sehr viel geraubte Afrikakunst.

Speaker: Ich sage jetzt Afrikakunst, das ist scheiße, weil wir reden immer als Europäer, aber Afrika, als ob das alles ein Land wäre, ist es nicht.

Speaker: So wie die Amerikaner über Europa reden.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Also das ist wirklich nur eine ganz, ganz grobe geografische Richtung, die man damit vorgibt und der afrikanische Kontinent ist so reichhaltig an unterschiedlichsten Kulturen, dass wir das sehr, sehr häufig verkürzt vorgeben.

Speaker: Deswegen möchte ich nochmal sagen, also es geht um Benin-Skulpturen, die sind im ehemaligen Königreich von Dahomey entstanden.

Speaker: Die wurden geraubt, damals vor ungefähr 120 Jahren.

Speaker: wie so viele kunstafrikanische und jetzt sage ich afrikanische kunst im großen weil der ganze kontinent ja unter diesem kolonialismus sehr ähnlicher art und weise gelitten hat sind gestohlen worden geraubt worden und da von diesen 7000 exponaten die damals die franzosen geklaut haben geraubt haben sind jetzt 26 an den benin zurückgegeben worden und der film handelt von diesen sechs skulpturen und wie die dann die reise von ihnen

Speaker: Und die Fragen, die das eben auch fürs koloniale Erbe aufwirft natürlich.

Speaker: Und der Film zeigt einfach, dass wir EuropäerInnen sehr schnell dabei sind, das immer noch zu relativieren, dass Kolonialismus immer noch etwas ist, was in unseren Köpfen sehr, sehr stark existiert.

Speaker: Ist aber auf der anderen Seite auch ein Film, der durchaus positiv zeigt, dass zumindest ein Anfang gemacht wurde.

Speaker: Und deswegen die schönsten Szenen in dem Film sind tatsächlich, wenn man sieht, wie der Kurator in Benin diese Skulpturen in Empfang nimmt.

Speaker: Und die Leute, die dann daran mitarbeiten, sie in dem neu gebauten Museum in Benin City tatsächlich zu positionieren.

Speaker: Die Freude, die diese Menschen dabei empfinden, jetzt wieder in Verbindung treten zu können mit ihrer kulturellen Identität, die ihnen geraubt wurde,

Speaker: von der man gar nicht genau wusste, welche kulturelle Leistung man eigentlich verbracht hatte, weil sie von den Franzosen einfach geraubt wurde und deshalb diese Erinnerung ausgelöscht wurde.

Speaker: Die ist großartig.

Speaker: Und deswegen ist es ein toller Film.

Speaker: Liebe Damen und Herren, heute haben Sie nicht nur den Bridget Jones Podcast, sondern...

Speaker: Genau.

Speaker: Was, der hat jetzt auch einen zweiten Film mit eingeschwinkt.

Speaker: Die Szene der Woche bedeutet jetzt einfach auch den Film der Woche.

Speaker: Stimmt, ich entschuldige mich in aller Form.

Speaker: Aber ich muss ein bisschen weit ausholen, weil wenn ich jetzt nur gesagt hätte, dieser Ausdruck in den Augen, dieses Funkeln in den Augen der Menschen, die an dieser... Hatte keiner was damit anfangen können.

Speaker: Hätte niemand was damit anfangen können.

Speaker: Deswegen musste ich Kontext liefern, der war jetzt ein bisschen weit ausgeholt.

Speaker: Ich entschuldige mich in aller Form, aber das hat mich sehr berührt, tatsächlich, weil es eben zeigt, inwiefern das so wichtig ist und dass der Kolonialismus tatsächlich erst dann zu Ende ist, wenn wir alle diese Kunstwerke auch zurückgegeben haben, da, wo sie hingehören, nämlich an den Ursprung.

Speaker: Das war's von meiner Seite.

Speaker: Das hab ich aber fast ein bisschen überzogen hier.

Speaker: Ich weiß.

Speaker: Nächstes Mal wieder kürzer.

Speaker: Versprochen.

Speaker: Okay?

Speaker: Wunderbar.

Speaker: Und damit verabschieden wir uns wieder.

Speaker: Ich verabschiede mich von dir.

Speaker: Ich verabschiede mich auch von dir.

Speaker: Und von euch natürlich auch.

Speaker: Danke, dass ihr dabei wart.

Speaker: Geht ins Kino.

Speaker: Ja, geht ins Kino.

Speaker: Ich auch.

Speaker: Ich schicke euch auch ins Kino.

Speaker: Und wirklich, wenn ihr könnt, schaut euch die Filme im Original an.

Speaker: Echt, muss ich wirklich sagen.

Speaker: Auch die SchauspielerInnen haben es verdient.

Speaker: Und untertitelte Filme gibt es doch relativ häufig.

Speaker: Vor allem in Berlin.

Speaker: Mehr als in München.

Speaker: Damit wünsche ich euch alles Gute.

Speaker: Danke, liebe Emilia.

Speaker: War ein Fest, wie immer.

Speaker: Ein inneres Blumenpflücken.

Speaker: Und damit alles Liebe und bis zum nächsten Mal.

Speaker: Tschüss.

Speaker: Tschüss.

Speaker: Tschüss.

Speaker: Das war Muss man gesehen haben mit Emilia Bernsdorf und Bastian Fischer.

Speaker: Hey Basti.

Speaker: Was denn, liebe Emilia?

Speaker: Rate mal, von wem dieses Zitat kommt.

Speaker: Es kommt im Leben nicht darauf an, wie viel du austeilst, sondern darauf, wie viel du einstecken kannst.

Speaker: Das kommt natürlich vom einzig wahren Rocky Balboa.

Speaker: Ja, es kommt vom einzigen wahren Rocky.

Speaker: Und das...

Speaker: Adrian!

Speaker: Wenn du gut in etwas bist, mach es nie umsonst.

Speaker: Das war Heath Ledger in The Batman.

Speaker: Boom!

Speaker: Als The Joker.

Speaker: Nein, Heath Ledger in Batman als The Joker.

Speaker: So rum.

Speaker: Ich glaube, jetzt müsste es stimmen, oder?

Speaker: Ja, total korrekt.

Speaker: Du bist richtig gut heute.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Danke fürs Kompliment.

Speaker: Meinst du, wir sollten... Ja, vielleicht also gleich, aber ich habe noch eins.

Speaker: Eins habe ich noch.

Speaker: Dann hau mal raus.

Speaker: Okay, also ready?

Speaker: Ready.

Speaker: Von dem Geld, das wir nicht haben, kaufen wir Dinge, die wir nicht brauchen, um Leuten zu imponieren, die wir nicht mögen.

Speaker: Das ist natürlich aus Fight Club.

Speaker: Natürlich ist es aus Fight Club.

Speaker: Ja, very good.

Speaker: Und deswegen, liebe Leute, wollen wir von dem Geld, das wir noch nicht haben, Dinge kaufen, die wir für diesen Podcast brauchen, um Leuten zu imponieren, die wir definitiv mögen.

Speaker: Nämlich euch Filmbegeisterte.

Speaker: Also, wenn euch dieser Podcast gefällt, supportet, liked und donatet, was das Zeug hält.

Speaker: Die Links dazu findet ihr wo, liebe Emilia?

Speaker: Unten in den Show Notes.

Speaker: Und damit verabschieden wir uns.

Speaker: Bis zum nächsten Mal.

Speaker: Tschüss.

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