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Der Salzpfad

Muss Man Gesehen Haben!?
Muss Man Gesehen Haben!?

142 plays · Aug 2, 2025

Der Salzpfad zeigt die bemerkenswerte Reise eines Paares, das nach dem Verlust ihres Zuhauses beschließt, den 630 Meilen langen South West Coast Path zu wandern. Mit Gillian Anderson und Jason Isaacs in den Hauptrollen erleben wir, wie die beiden mit minimaler Ausrüstung und begrenzten Mitteln an der englischen Küste entlang wandern, während sie sich gleichzeitig mit einer unheilbaren Krankheitsdiagnose auseinandersetzen müssen. Die als wahre Geschichte vermarktete Erzählung wirft interessante Fragen auf, nicht nur über Widerstandsfähigkeit und Mut, sondern auch darüber, was wir brauchen, um ein erfülltes Leben zu führen. Aber muss man ihn gesehen haben? Hört rein und findet es heraus. Hinterlasst uns eine Sprachnachricht und werdet Teil der nächsten Episode: www.mussmangesehenhaben.de ___ REGIE Marianne Elliott DREHBUCH Rebecca Lenkiewick & Raynor Winn DARSTELLER*INNEN Raynor Winn - Gillian Anderson Moth Winn - Jason Isaacs Rowan Winn - Rebecca Ineson Tom Winn - Tucker St. Ivany Polly - Hermione Norris KAMERA Hélène Louvart MUSIK Chris Roe --- SHOW NOTES Shortcut L(i)eben – Emilias Regiedebut [https://www.youtube.com/watch?v=H8xgYTZ7Z5k&list=WL&index=2&t=13s] Simon Armitage [https://en.wikipedia.org/wiki/Simon_Armitage] PG Tips [https://en.wikipedia.org/wiki/PG_Tips] Beowulf [https://de.wikipedia.org/wiki/Beowulf] Penguin Random House [https://de.wikipedia.org/wiki/Penguin_Random_House] Hape Kerkeling, Ich bin dann mal weg [https://de.wikipedia.org/wiki/Ich_bin_dann_mal_weg] Emma Newsletter [https://emiliabernsdorf.substack.com/] Jetzt auch die ganze Folge auf YouTube sehen: https://youtu.be/qVU1eUfNVjs Abonniert den Newsletter: https://mussmangesehenhaben.substack.com [https://mussmangesehenhaben.substack.com/] Und hinterlasst uns gerne eine positive Bewertung auf der Podcast-Plattform Eurer Wahl, um uns zu unterstützen. Danke Euch!

Transcript

Speaker: Willkommen zu einer neuen Ausgabe Muss man gesehen haben.

Speaker: Ihr sind eure Gastgeber Emilia und Bastian.

Speaker: Hallo liebe Emilia.

Speaker: Hallo lieber Basti.

Speaker: Na?

Speaker: Na?

Speaker: Deine Stimme hatte gerade sowas von, ich weiß auch gar nicht, hatte tatsächlich sowas von Filmstar.

Speaker: So habe ich mich jetzt gerade willkommen gefühlt.

Speaker: Endlich habe ich die Stimme eines Filmstars.

Speaker: Ich glaube, die hatte sie schon immer.

Speaker: Mir ist es noch heute vielleicht zum ersten Mal so richtig, richtig aufgefallen.

Speaker: Fantastisch.

Speaker: Ich hoffe natürlich, das fällt unseren Zuhörenden auch auf.

Speaker: Hallo, hallo, hallo.

Speaker: Vorerst würde ich mich gerne entschuldigen wollen.

Speaker: Ich finde, das Gute ist, die Pride war zwischen der letzten Folge und dieser Folge.

Speaker: Aber eventuell habe ich mich da um ein Wochenende vertan.

Speaker: Ich selber konnte auch nicht teilnehmen, denn Basti, darf ich dir was ganz Tolles erzählen?

Speaker: Immer, bitte, unbedingt.

Speaker: Am Tag des Berliner CSD konnte ich leider, wie gesagt, nicht an der Parade teilnehmen, denn ich habe meinen zweiten Film beenden können.

Speaker: Alle Szenen sind im Kasten.

Speaker: Moment.

Speaker: Das ist fantastisch.

Speaker: Das ist unglaublich fantastisch.

Speaker: Ah, der war falsch.

Speaker: Wollte ich dazu nochmal kurz einspielen.

Speaker: Danke Jünter, dankeschön.

Speaker: Weil jeder, der sich mit Film mal ein bisschen intensiver befasst, weiß, was das bedeutet, einen Film abzudrehen.

Speaker: Da hat man wirklich was geschafft.

Speaker: Man hat was geschafft, man hat was erreicht und dafür darf man sich auch mal dann ganz ordentlich auf die Schulter klopfen.

Speaker: Und falls du das noch nicht getan hast, möchte ich das an dieser Stelle hier tun.

Speaker: Ich verweise auf den Videopodcast, denn wie sich Emilia auf die Schulter klopft, das ist schon was ganz Besonderes.

Speaker: Und deswegen Glückwunsch, finde ich super.

Speaker: Großartig.

Speaker: Die Mammutarbeit liegt natürlich irgendwie vor einem, denn was ich aber im ersten Film, den ich gemacht habe, gelernt habe, ist, abgedreht heißt nicht mal die halbe Mitte.

Speaker: Nein, man geht ins Studio, man macht den Schnitt, man macht den Sound, man macht das Color Grading und das ist wirklich ein Haufen Arbeit.

Speaker: Aber wem anziele ich das eigentlich?

Speaker: Ja, also ein bisschen habe ich da auch schon mal Erfahrungen sammeln dürfen in dem Bereich.

Speaker: Genau, das ist nochmal jede Menge Arbeit, aber auch Arbeit, die Spaß macht, kollektiv und kollaborative Arbeit vor allem auch und das ist schön.

Speaker: Und deswegen, da kannst du dich auch drauf freuen, aber mir erzähle ich das eigentlich.

Speaker: Du hast ja auch schon einen Film gemacht, zu dem können wir übrigens verlinken, zu deinem ersten Film.

Speaker: Jeder, der interessiert ist, oder?

Speaker: Ja, verlinken wir den Shownotes dazu.

Speaker: Ja, fantastisch.

Speaker: Wer interessiert ist an dem allerersten Kurzfilm, der, genau, im Februar

Speaker: Premiere hatte.

Speaker: Genau.

Speaker: Den gibt es zu sehen und den werden wir euch verlinken.

Speaker: Genau, dann schaute ich euch gerne an.

Speaker: Sehr schön.

Speaker: Mal Side-Fact zurück zu unserem Podcast.

Speaker: Wir waren wieder im Kino.

Speaker: Selbstverständlich.

Speaker: In welchem Kino warst du denn?

Speaker: Ich war im City-Kino, da laufen tatsächlich in München einfach, ist ein schönes Kino, ist relativ zentral, da komme ich gut hin und die haben vor allem immer eine sehr gute aus seinen englischen Filmen und da gehe ich sehr, sehr gerne hin.

Speaker: Und dieses Mal muss ich dazu sagen, das ist ganz ein bisschen anekdotisch, weil wir, weil dazu kommen wir noch, wir haben ja jetzt heute die Folge und dann

Speaker: Und du bist jetzt dann bald weg und deswegen mussten wir noch relativ schnell einen Termin finden, um jetzt die Folge aufzuzeichnen.

Speaker: Und das habe ich gestern dann gemacht und das war gestern alles ein bisschen stressig und die Vorführung lief schon um 18.40 Uhr an, was eher ungewöhnlich ist für einen Kinofilm.

Speaker: Und das habe ich gerade so noch mit Ach und Krach geschafft, aber habe glaube ich die erste Minute verpasst und habe dann auch nur noch einen Sitz.

Speaker: Mit quietschenden Reifen.

Speaker: Ich bin ins Kino gefahren.

Speaker: Ja, genau, mit Quietschenreife ins Kino.

Speaker: Den Soundeffekt haben die wenigsten verstanden.

Speaker: Und dann habe ich nur noch in der allerersten Reihe, weil es war so dunkel, ich wollte mich nicht durch alle irgendwie durchquetschen, dann saß ich in der allerersten Reihe, ich weiß nicht, wann ich da das letzte Mal gesessen bin, und habe jetzt noch heute ein ganz klein wenig Genicksteife, aber es war trotz alledem ein schöner Ausflug.

Speaker: Ich glaube, ich saß noch nie in der ersten Reihe, in meinem ganzen Leben nicht.

Speaker: Ich weiß, zu Barbie hatten wir nur noch Tickets für die erste Reihe, aber dann haben wir uns auf die Treppen gesetzt, weil ich gesagt habe, ich mache das nicht.

Speaker: Ah, da, so habt ihr den angeschaut.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Nee, ich habe mich da in die erste Reihe gesetzt, weil die erste Reihe ging auch noch.

Speaker: Es gibt ja auch erste Reihen, da kannst du wirklich beim besten Willen nicht sitzen.

Speaker: Also die ging gerade noch so, die war noch so im Schmerzbereich.

Speaker: Okay.

Speaker: Und da habe ich den gesehen.

Speaker: Wo hast du den denn gesehen?

Speaker: Ich habe ihn im York-Kino gesehen, aber auch so ein, nee, die Idee war um 18 Uhr ins Kino zu gehen und dann dadurch, dass wir noch am Set, genau, ich habe ihn am Sonntag gesehen, also einen Tag nachdem wir den Film abgedreht haben und dann mussten wir im Studio noch alles umbauen und aufräumen und solche tolle Sachen machen, wie das Footage-Backupen.

Speaker: Und das ist der technische Term dafür.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Das Puttage-Backupen.

Speaker: Ja, das wurde mir so beigebracht.

Speaker: Es ist auch nicht so, dass ich das gemacht habe.

Speaker: Ich war aber emotionaler Support.

Speaker: Dafür hat man ja Gott sei Dank Kameramänner, die sich auskennen.

Speaker: Datensicherung ganz wichtig.

Speaker: DIT heißt das am Filmset tatsächlich.

Speaker: Digital Image Technician.

Speaker: Die machen sowas.

Speaker: Ja, genau, die laufen dann immer hin und her vom Produktionsstudio zum Set und dürfen die Autounfälle oder sonst was haben.

Speaker: Ein wichtiger Job.

Speaker: Also man muss ganz kurz an der Stelle sagen, eigentlich müssten die das beste Gehalt bekommen von allen, weil wenn die Scheiße bauen, ist alles weg.

Speaker: Aber früher hatten die ja noch richtig Filmerollen und die waren ja wahnsinnig schnell entzündlich.

Speaker: Heute wird das alles irgendwie in massive Koffer gepackt und dreimal nochmal abgeschlossen, bevor das irgendwie dem Praktikanten nochmal in die Hand gedrückt wird.

Speaker: Beziehungsweise wird das ja meistens schon von selber irgendwie ins Auto eingeladen und er soll nur fahren.

Speaker: Aber früher war das ja alles wirklich noch hitzeempfindlich und lichtempfindlich und daran wurde Gott sei Dank gearbeitet.

Speaker: Ja, also ich meine auch SD-Karten brennen ganz gut, aber dazu muss man schon eine gewisse Mutwilligkeit aufbringen.

Speaker: Erfahrung, möchtest du deine Geschichte erzählen?

Speaker: Nein, die Anekdote gibt es erst in der dritten, vierten oder fünften Staffel.

Speaker: Mal schauen, wenn sich dann die Stammhörerschaft so weit entwickelt hat, dass nicht mehr die größten Verluste zu erwarten sind.

Speaker: Aber ja, das stimmt, das war noch was anderes, aber die machen, also ein Digital Image Technician, der macht ja wirklich alles, also der macht das Daten-Backup und macht auch noch die Kopien, die mehreren Kopien, weil man hat ja nicht alles nur auf einer Festplatte.

Speaker: Jeder, der sich mal mit Risikomanagement beschäftigt hat, wird das einschätzen können.

Speaker: Und von daher, das ist ein sehr, sehr wichtiger Job tatsächlich.

Speaker: Und das kann auch dauern.

Speaker: Aber jetzt steht dann, wie gesagt, ja das vor dir, was auch sehr viel Spaß bringt, nämlich die Post-Production.

Speaker: Wichtig.

Speaker: Ich bin gespannt.

Speaker: Und wenn es dann Neuigkeiten gibt und wenn es fertig ist, dann sagst du Bescheid, dann verlinken wir dazu natürlich auch.

Speaker: Dann machen wir eine ganze Folge nur über meinen Film.

Speaker: So nehme ich.

Speaker: Sehr gerne.

Speaker: Von meiner Seite aus total gerne.

Speaker: Ich bin am Start.

Speaker: So.

Speaker: Jedenfalls waren wir im York-Kino in Berlin, was ein sehr schönes Kino auch ist, an der Gneisenauer Straße.

Speaker: Und dazu einmal noch, wir besprechen heute einen Skandalfilm.

Speaker: Und dieser Skandal ist seit...

Speaker: den letzten drei Wochen relativ on-air, jedenfalls für die Leute, die sich mit dem Buch beschäftigt haben.

Speaker: Wir sprechen über eine Buchverfilmung und dieses Buch, um das auch schon mal vorwegzunehmen, um einfach nochmal dieses Bild, diesen Einklang zu bringen, habe ich gelesen auf der Traumschiffreise.

Speaker: Abends dann gerne bei Sonnenuntergang und ich erinnere mich an das letzte Kapitel.

Speaker: Dann heißt auch, saß ich vorne am Deck und im Pazifischen Ozean um dich herum und die Sonne geht unter.

Speaker: Dann war ich so, nee, ich brauche das jetzt, ich brauche jetzt.

Speaker: Dann bin ich nochmal runter und habe mir noch ein Glas Rosé bestellt, damit ich das alles irgendwie, dieses Buch zu Ende lese.

Speaker: diese Canvas ist ein wahnsinnig schöner Begleiter gewesen, der zufällig so gut gepasst hat zu meiner Reise.

Speaker: Dann habe ich dieses Rosé-Glas getrunken und dieses Buch zu Ende gelesen und hatte am Schluss wirklich ein paar Tränchen in den Augen und war sehr gerührt und sehr dankbar für diesen Wegbegleiter.

Speaker: Und kurz danach kam dann irgendwie die Nachricht, also kurz danach war ja auch das TIFF, da nehme ich schon mal ein Funfact voraus, dieser Film hatte Premiere auf dem TIFF-Festival in Toronto,

Speaker: Also der Filmfestival.

Speaker: Und dann dachte ich, oh Gott, der Film kommt raus, der Film kommt raus.

Speaker: Und im Prinzip hüpfe ich die ganze Zeit vor den Kinoplakaten rum und warte darauf.

Speaker: Und jetzt haben wir ihn endlich gesehen.

Speaker: Wen haben wir denn gesehen, Basti?

Speaker: Wir haben uns den Salzpfad angeschaut.

Speaker: Oder der Salzweg.

Speaker: Blöder Deutschen.

Speaker: Ich war jetzt auch gerade gar nicht sicher, ist der Salzweg oder der Salzpfad?

Speaker: Also den Salzpfad haben wir uns angeschaut.

Speaker: Ich kannte das Buch nicht.

Speaker: Und ich sage jetzt auch noch nicht dazu, ob ich es lesen werde oder nicht.

Speaker: Das kommt dann am Ende.

Speaker: Aber ich kann mir vorstellen, dass es dich sehr gut unterhalten und es ist ja das Schöne mit Büchern, dass sie ein wirklich beste FreundInnen werden können.

Speaker: So richtig gute Bücher.

Speaker: Ja.

Speaker: Und schön, dass das eines für dich ist.

Speaker: Aber da wir ein Filmpodcast und kein Bücherpodcast sind.

Speaker: Ja, verschwimmen die Grenzen.

Speaker: Würde ich jetzt mal eine ganz kurze Inhaltsangabe, das klingt auch wahnsinnig technisch, also einen kleinen Trailer geben, das ist vielleicht ein bisschen filmspezifischer, worum es eigentlich in dem Film geht.

Speaker: Ja?

Speaker: Also in dem Film geht es um ein Paar aus England, um Ray und Mothwin, die sich tatsächlich in der furchtbaren Lage sehen, innerhalb von fünf Tagen ihr Haus aufgeben zu müssen.

Speaker: Also das wird abgegeben.

Speaker: Es gibt, darauf wird auch gar nicht so ganz genau eingegangen, was die genauen Umstände waren, aber es gab wohl ein Geschäft.

Speaker: Dadurch haben sie sich irgendwie verspekuliert und das Geld wird deshalb dann als Kollateralschaden oder als Insolvenzmasse angesehen und es wird ihnen weggenommen.

Speaker: Innerhalb von fünf Tagen.

Speaker: Das ist relativ am Anfang des Films und dann begeben sie sich auf einen Fußmarsch, auf einen der bekanntesten Fußtrails oder Wandertrails Englands, nämlich den Southwest Coast Trail, der insgesamt 1014 Kilometer lang ist, also einer der längsten in England und ich glaube auch in Europa ist es einer der längsten.

Speaker: Und weil sie kein Zuhause haben und sich denken, ich würde einfach gerne dann, wo sollen wir hin?

Speaker: Dann bleiben wir lieber mobil, als dass wir stationär uns unsere Obdachlosigkeit noch bewusster werden.

Speaker: Und dann ist dieser Film eben eine Reise dieser beiden entlang der Küste Englands.

Speaker: in denen gezeigt wird, wie schwer es fällt, ohne Geld über die Runden zu kommen, was persönliches Schicksal für einen bedeutet, welche menschliche Resilienz es bedarf, um sich über diese Widrigkeiten hinwegzusetzen und ein Weg, der eigentlich dann auch so zu Ihnen und Ihren Ursprüngen zurückführt, würde ich jetzt mal so zusammenfassen.

Speaker: Und das ist der ganz, ganz grobe Inhalt und jetzt können wir gleich einsteigen bei dir.

Speaker: Erstmal würde ich mal sagen, findest du denn, dass der Film dem Buch Genüge tut?

Speaker: Lass mich mal so sagen.

Speaker: Oh wow, das ist eine große Frage gleich am Anfang.

Speaker: Ich muss sagen, dass ich mich wahnsinnig darüber gefreut habe, dass Gillian Anderson die Rainer Wynn spielt.

Speaker: Und als ich das gesehen habe, war ich absolut happy mit diesem Filmposter und überhaupt.

Speaker: Und auch Jason Isaac, der ja vor allem den Leuten bekannt sein sollte als Lucius Malfoy,

Speaker: Da wollte ich auch noch danach fragen.

Speaker: Also eine sehr unsympathischere Charakter, unsympathischeren Charakter verkörpert.

Speaker: Und die beiden zusammen fand ich das total, und absolut, ja, ja.

Speaker: Ja, um deine Frage einfach zu beantworten, ja, dieser Film.

Speaker: Also du hast aber auch recht, das ist schon eigentlich eine sehr, sehr...

Speaker: Wie soll ich sagen, eine der großen Fragen gleich zu Anfang gewesen.

Speaker: Eigentlich hätte ich lieber mal nach Jason Isaacs gefragt, genau, weil die kennt man als Lucius Malfoy und du bist ja auch große bekennender Harry Potter Fan.

Speaker: Von daher fand ich das auch wahnsinnig spannend.

Speaker: Ich fand generell, da kann man gleich mal sagen, ich fand die Darstellung der beiden sehr, sehr schön.

Speaker: Ich fand, die beiden haben auch sehr, sehr gut zusammen gespielt.

Speaker: Da freue ich mich gleich erst später noch auf die Fun Facts tatsächlich.

Speaker: Ja, total.

Speaker: Genau.

Speaker: Aber... Also, wie... Ja, nicht vergessen.

Speaker: Du bitte.

Speaker: Nein, nein, nein.

Speaker: Nach dir.

Speaker: Nein, nach dir.

Speaker: Natürlich, bitte.

Speaker: Ja, komm, jetzt wach doch mal.

Speaker: Jetzt wach doch mal.

Speaker: Na gut, okay.

Speaker: Also ich wollte nur sagen, du siehst halt, was der Film wirklich ganz schön macht, ist, dass er umso weiter er fortschreitet, immer mehr in die Tiefe geht.

Speaker: Du siehst halt am Anfang tatsächlich die beiden ohne wirklich Hintergrundwissen in einem Bus.

Speaker: Du siehst, sie zählen ihr Geld.

Speaker: Du siehst Jason Isaacs auch gleich zu Anfang, wie er tatsächlich sich schwer tut auch mit dem Wandern.

Speaker: Das ist ja auch ganz wichtig.

Speaker: Genau, er hat einen hinkenden Verhandlung.

Speaker: Er zieht seinen Fuß.

Speaker: Und so wirst du dann in den Film reingezogen und nach und nach gibt der Film halt dann immer wieder mehr Informationen preis.

Speaker: Und das macht er, indem er auch immer wieder Rückblicke zeigt, dann auch wieder nach vorne springt, also immer so ein Parallel-Editing auch dabei hat und das funktioniert, finde ich, sehr, sehr gut in dem Film.

Speaker: Genau.

Speaker: Und du siehst halt dann gleich zu Anfang, wie sie da losziehen, wie sie campen.

Speaker: Du siehst auch gleich zu Anfang auch schon immer diesen Antagonismus, der ihnen eigentlich in sehr, sehr vielen Stellen des Films entgegenbrandet, wo sie ihr Zelt aufstellen.

Speaker: Dann kommen oft irgendwelche Fußgänger dazu, machen dann mit dem Stock, schlagen sie dann da rein und so.

Speaker: Hier wird nicht gekämmt.

Speaker: Was macht ihr hier?

Speaker: Das geht überhaupt gar nicht.

Speaker: Also sie sind, man hat zugleich auch von Anfang an das Gefühl, sie sind da nicht so wirklich willkommen und sie befinden sich irgendwo in einer Notlage.

Speaker: Sie sind sehr ausgeliefert allem.

Speaker: Also der Schönheit und der Brutalität der Natur einerseits und dazu eben auch noch der menschlichen Natur und dem Offen- und Verschlossensein, das das so mit sich bringt.

Speaker: Wie stehst du denn jetzt zum Mann?

Speaker: Dann hättest du nach diesem Film einmal das zu sagen, okay, das sieht gut aus, genau den Path mache ich jetzt auch, ob mit oder ohne Wohnung.

Speaker: Das ist eine sehr gute Frage.

Speaker: Ich hoffe mit Wohnung, aber ich würde es tatsächlich auch mit Wohnung machen.

Speaker: Also ich habe tatsächlich Bock aufs Wandern bekommen und auch auf diesem Pfad tatsächlich.

Speaker: Ich finde, der wirkt auch in dem Film sehr schön.

Speaker: Also das ist filmisch auch sehr schön, finde ich, gelöst.

Speaker: Obwohl ich jetzt auch sagen muss...

Speaker: Der Film ist eigentlich relativ schnörkellos.

Speaker: Also auch von der Kameraführung.

Speaker: Es ist alles so ein bisschen Understatement.

Speaker: Aber da, wo die Bilder wirklich richtig schön wirken, wirken sie auch schön.

Speaker: Also es heißt, dass es jetzt nicht viel Effekt Taschereise gibt.

Speaker: Es sind auch keine großen Kamerafahrten oder sonstiges.

Speaker: Sondern es ist alles relativ straightforward gefilmt.

Speaker: Aber das funktioniert wahnsinnig gut.

Speaker: Und ich finde, dadurch entwickelt der Film auch eine ganz eigene poetische Komponente und Größe, die eigentlich mit der Kamera funktioniert.

Speaker: Aber nicht jetzt mit der Kamera technisch, sondern die Bilder an sich.

Speaker: Die funktionieren einfach ziemlich gut und das gefällt mir sehr, sehr gut an dem Film.

Speaker: Ja, ich glaube, jetzt ist das Spannende zwischen dir und mir zu sagen, ich habe ja den direkten Vergleich zwischen Buch und Film und bin eben auch sehr dankbar, weil ich das Gefühl habe, dass es gibt einige Sachen, die dann zugedichtet worden sind aus dem Film, was aber filmisch Sinn macht und das total verzeihlich ist, weil es gibt, glaube ich, ja auch, ich gehöre definitiv dazu, dass dann jemand, also dass ich jemand eher so bin, der sagt,

Speaker: Ja, aber im Buch war das ganz anders.

Speaker: Wieso, wieso, die künstlerische Freiheit, das fand ich überhaupt gar nicht in diesem Film.

Speaker: Und ich finde auch das Schöne daran, dass der Film es geschafft hat, eben für sich zu stehen.

Speaker: Und man nicht irgendwie dieses Gefühl hat, dass er dem Buch irgendwie in irgendwas...

Speaker: entgegenstehen muss oder irgendwie das eine große Verbindung ist, weil ich glaube, es ist total an allen, denen dieses Buch vorbeigegangen ist, wobei das glaube ich jetzt langsam schwerer und schwerer wird, weil dieser Skandal größer und größer wird und jedes glaube ich auch sehr gut in die wie sagt man, in die Tasche fällt.

Speaker: Ich meine, jeglicher Diskurs ist ja im Prinzip auch Werbung.

Speaker: Ob positiv oder negativ, solange Leute darüber reden, wird das anderen Leuten interessieren.

Speaker: Und dann kommt man in diesen Film eben rein.

Speaker: Einerseits ist er wirklich sehr britisch.

Speaker: Das finde ich irgendwie auch, also es ist total natürlich, aber es gibt ja auch Einflüsse, so wie beispielsweise bei The Outrun.

Speaker: wo es einfach eben schon wieder amerikanisch produziert wurde oder so.

Speaker: Alles an diesem Film ist britisch und es ist auch das Regie-Debüt von Marianne Elliott und dazu hat Raina Wynne zwar am Drehbuch mitgeschrieben, aber die eigentliche Drehbuchautorin, also es sind irgendwie auch

Speaker: Alles Frauen, Drehbuch, Kamera und Regie.

Speaker: Schön, freu ich mich sehr.

Speaker: Drehbuch hat dann Rebecca Blankiewicz geschrieben, die auch SheSan geschrieben hat, der ja wiederum von einer deutschen Regisseurin Maria Schrader verfilmt worden ist.

Speaker: Auch ein sehr guter Film, um mal kurz einen Schlenker zu machen.

Speaker: Genau.

Speaker: Und dann Helene Louvard hat da die Kamera gemacht, einfach damit wir die Namen auch mal kurz erwähnt haben.

Speaker: Sehr schön.

Speaker: Credit where credit is due.

Speaker: Ganz kurz, weil du gesagt hast, es ist ein britischer Film, ist ja schon eigentlich bezeichnet oder auch finde ich spannend, dass Gillian Anderson die Hauptrolle spielt.

Speaker: Weil Gillian Anderson wurde in Chicago in den USA geboren.

Speaker: Aber seitdem sie die Margaret Thatcher in The Crown gespielt hat, ist sie, und auch in Sex Education hat sie auch die Mutter von, wie hieß er jetzt, das habe ich seinen Namen vergessen, gespielt.

Speaker: Die Sextherapeutin, die Sextherapeutin Mutter und war da auch sehr britisch und jetzt, sie scheint sich da irgendwie so etabliert zu haben im britischen Raum als Schauspielerin.

Speaker: Otis.

Speaker: Otis, genau, gespielt von Otis, danke.

Speaker: In Sex Education, genau.

Speaker: Also das hat mir auch sehr gut gefallen und genau, also das ist gut gelungen und die beiden zusammen, Jason Isaacs und Geline Anderson, finde ich, funktionieren auch sehr, sehr gut.

Speaker: Und was ich daran ganz schön finde, denn es ist einfach, also diese Entwicklung, denn er wird halt diagnostiziert mit einer sehr schweren Krankheit,

Speaker: Also die Muskelkrankheit, die irgendwie noch nicht so ganz erforscht wird.

Speaker: Erst denkt man, es ist Arthritis und dann kommt man darauf, dass es eben dieses...

Speaker: CBS oder CB... Nee, nee, nee, ist... CBD dachte ich, aber CBD ist auch eine andere Krankheit.

Speaker: Ich glaube, es gibt CBS und CBD und das war irgendwie dieser Mix, dass sie das nicht ganz gesagt haben.

Speaker: Und dann ist eben dieses Magical und weshalb eben auch dieses Buch so... Und dieser Buch-Film irgendwie so wahnsinnig inspirierend sein soll, um zu sagen, okay, es geht um Natur, es geht irgendwie um den Weg zu sich zu finden und aus...

Speaker: weiß ich nicht, Gottes Hand oder aus großer Magie kommt es dazu, dass es eben den beiden besser geht.

Speaker: Und das finde ich in diesem Schauspiel, denn im Prinzip kann man sagen, oh, wie langweilig, ich gucke jetzt anderthalb Stunden zwei Menschen beim Wandern zu.

Speaker: Verstehe ich, dass man erstmal sagt, selbst wenn man großer Naturfan ist, dass man da ein bisschen skeptisch ist, um zu sagen, ja gut, aber wenn ich Naturaufnahmen sehen will, dann gucke ich mir halt lieber eine Doku an, als irgendwie einen Spielfilm based on a real story.

Speaker: Und, ähm,

Speaker: Ich finde einerseits diese Naturaufnahmen zu sehen, die eben auch so als diese stehen gelassen wurden, um nicht großartig noch was noch größer machen zu müssen oder schöner machen zu wollen, was ja groß die Gefahr ist bei amerikanischen Filmen zum Beispiel oder Produktionen, dass es dann irgendwie...

Speaker: alles nochmal aufgepusht wird.

Speaker: Es ist einfach der Saul Parsley, haben wir da auch gedreht auf dem Weg und es gibt aber diese Entwicklung von und diese Nuancen von beiden Schauspielern, diese eingefallenen Mundwinkel, die dann irgendwie durch Sonnenbrand und Salz vom Meer irgendwie

Speaker: sie sehen jünger aus in der Mitte und in dieser Entwicklung.

Speaker: Und das ist eine wahnsinnig schöne, ganz langsam und sanft erzählende Charakterentwicklung, die auch so, ich finde sie sehr berührend und so sehr lebensbejahend ist.

Speaker: In dieser Kombination mit diesem ganz einfachen, wir laufen, warum?

Speaker: Ja, weil wir nichts anderes zu tun haben, weil das jetzt irgendwie das ist.

Speaker: Und dann gibt es so kleine niedliche Seitengeschichten, die denen dann passieren, denn der Mothwood verwechselt mit einem berühmten Poeten.

Speaker: Simon Armitage, ich glaube den gibt es wirklich tatsächlich, deswegen habe ich auch noch geschaut.

Speaker: Genau, an dieser Stelle, hallo Simon Armitage.

Speaker: Thank you for listening to a German podcast.

Speaker: Thanks for listening, Simon.

Speaker: Das ist ja auch eine spannende Szene tatsächlich, wo er verwechselt wird.

Speaker: Er wird er öfter verwechselt.

Speaker: Ja, aber du weißt ja, die eine Szene, da wird es ja dann relativ schnell klar und deutlich und da stellt sich dann auch raus, mit wem sie ihn eigentlich verwechseln, weil sie haben ja davor schon mal jemand, da mussten sie eine dieser Schleusen, also Schleusen, diesen...

Speaker: Toren da durchlaufen, die auf dem Weg liegen, die irgendwie total schwierig zu durchqueren sind.

Speaker: Irgendwie kommen wir auch noch dazu.

Speaker: Ja, das ist was für Tiere wahrscheinlich, oder?

Speaker: Genau, wenn da irgendwie geweidet wird oder so, damit die eben nicht abhauen.

Speaker: Das gibt es in Schottland auch.

Speaker: Das haben wir in Deutschland nicht.

Speaker: Nicht so in dieser Konstruktion.

Speaker: Hab ich da auch noch nie so gesehen.

Speaker: Und auf jeden Fall, das ist erstmal, da laufen die Leute über den Weg und dann sagt ja einer, ah,

Speaker: well, best of luck to you, Simon, oder so am Ende.

Speaker: Und dann so, Simon, da wissen Sie nicht.

Speaker: Und dann sind Sie eben an diesem einen Strand, an dem kommen Sie an, nachdem Sie längere Zeit gelaufen sind.

Speaker: Da ist dann die Toilette zu dicht.

Speaker: Da gibt es dann eigentlich tatsächlich auch eine Konfrontation zwischen den beiden zum ersten Mal, wo so ein bisschen die Schuldfrage zwischen den beiden aufkommt.

Speaker: Genau, weil er vergessen hat, die Wasserflasche aufzufüllen.

Speaker: So Kleinigkeiten, die dann, glaube ich, anstrengend sind, wenn man den ganzen Tag...

Speaker: physisch Aktives.

Speaker: Und die beiden sind sich da auch, da gibt es den ersten einzigen und vielleicht den einzigen Konflikt auch, was eigentlich ihre Situation betrifft, nämlich es gab einen Brief, der wurde dann vom Gericht nicht anerkannt, aber da dachten sie eigentlich, dieser Brief würde das alles abwenden und ihnen dieses Schicksal ersparen und das hat sich dabei in Luft aufgelöst und es wurde nicht mehr als Beweismittel anerkannt vor Gericht, weil Frist nicht eingehalten und bla bla bla.

Speaker: Und auf jeden Fall geht es dann noch in diesem Moment darum, ist die wirklich richtig große Konfrontation zwischen den beiden, wer hat eigentlich Schuld?

Speaker: Die Schuldfrage, so steht im Raum.

Speaker: Er hat seine Flasche nicht aufgefüllt, ist unglaublich wütend.

Speaker: Auch eigentlich das einzige Mal in dem Film, wo er so richtig wütend ist.

Speaker: Und sie sagt eben aber auch, aber das war es doch irgendwie du.

Speaker: Und dann belassen sie es aber dabei und gehen auseinander, gehen an den Strand, kaufen sich da ein Eis, nachdem es da auch nichts gab zu essen und auch kein Wasser gab.

Speaker: Und dann kommt jemand dazu und der ist ganz nett, gibt ihm eine Runde aus und sagt, hey übrigens, ich wohne gar nicht weit weg von hier.

Speaker: Wie wäre es denn mit einem kühlen Bier?

Speaker: Na, Lasagne.

Speaker: Und kommt auch zu unserem Haus und die so...

Speaker: Okay, machen das, steigen ein und dann kommen sie eben an dieses Haus, da sind dann drei Frauen, die eine sagt, ach ich bin gelernte Masseurin, komm doch rein, tut dir irgendwas weh, ich geb dir eine Ganzkörpermassage, okay, okay und während die das machen, sitzt dann eben Ray, seine Frau, im Wohnzimmer und

Speaker: Und die Ehefrau des Mannes, der sie mit aufgegabelt hat, kommt dann rein und sagt, ja, ich finde es toll, dass du es immer noch machst, mit Simon auf Wanderung zu gehen.

Speaker: Und sie sagt, Simon, das ist nicht Simon, das ist Moth Wynn.

Speaker: Und dann stellt sich heraus, dass es nicht der Simon ist, den sie sich gedacht hatten.

Speaker: Und dieser Moment in dem Film, wo den anderen allen die Gesichtszüge entgleisen, so von wegen, wow, wir haben jetzt hier komplette Fremde bei uns in der Wohnung, einfach mal so eingeladen,

Speaker: Und dann sind sie auch relativ schnell wieder raus.

Speaker: Nächste Szene Umschnitt sind sie wieder auf dem Weg und marschieren.

Speaker: Und es zeigt aber auch...

Speaker: welche Vorteile wir Menschen haben.

Speaker: Weil ich meine, Simon Armitage wäre denen genauso fremd gewesen, wie die Leute, die sie da auch in der Wohnung gehabt hatten.

Speaker: Nur haben sie halt gemeint, sie hätten dadurch einen Bezug.

Speaker: Und du hast einfach dadurch gesehen, dass die Leute, denen es eh schon gut geht und die prominent sind, denen begegnen wir ganz anders, mit wesentlich mehr Respekt als Leuten, die wir nicht kennen.

Speaker: Als Obdachlose am Strand.

Speaker: Ganz genau.

Speaker: Das ist ja auch die Frage, die der Film generell auch ein bisschen aufwirft.

Speaker: Ja, aber dazu hat er trotzdem dieses, also dieses Paar ist eben auch in ihren 50ern, hat zwei erwachsene Kinder, die jetzt eben anfangen aufs College zu gehen.

Speaker: Und das sind dann eben auch nochmal, also von diesem ganzen Drama, das man ja verstehen könnte als solches, um zu sagen, oh, dem wurde die ganze Existenz weggenommen, gibt es aber eben auch die ganz normalen Familienprobleme, um zu sagen, als Eltern machen die sich plötzlich Sorgen um die Kinder, die eine, die Tochter ist am Ausland,

Speaker: Der Junge geht irgendwie in die größere Stadt aufs College.

Speaker: Und dann gibt es eben dieses, ja, zwei Erwachsene haben eben plötzlich Lebensprobleme, mit denen sie sehr beschäftigt sind und haben aber trotzdem noch die Aufgabe als Eltern.

Speaker: was ganz schön ist, um dann aber auch das zu sehen, dass beide einen solchen Zusammenhalt haben und so füreinander und miteinander sein können.

Speaker: Denn auch Moth nimmt eben sehr starke Schmerztabletten und die gehen dann irgendwann zur Neige und aufgrund dessen, dass beide eben nur 40 Pounds haben,

Speaker: Genau, also die kriegen, das ist auch ganz wichtig vielleicht zu erwähnen, die kriegen tatsächlich eine Art Sozialgeld ausbezahlt.

Speaker: Das ist ein Tax-Rebate, wird das in England genannt.

Speaker: Das ist aber eigentlich nichts anderes als eine Sozialleistung von 40 Pfund im Monat.

Speaker: Diese 40 Pfund kriegen sie und das ist alles Geld, was sie haben und von dem müssen sie dann einen Monat lang leben.

Speaker: Genau.

Speaker: Und Medikamente sind auch in England sehr teuer.

Speaker: Und dementsprechend verzichtet er eben darauf und kommt dann eben in Cold Turkey.

Speaker: Also er hat den Entzug.

Speaker: Entzugserscheinungen.

Speaker: Genau.

Speaker: Ja, total.

Speaker: Also ich glaube, es gibt so viele normale Trigger für Menschen, denen es im Prinzip zu gut geht und dann völlig ausrastet.

Speaker: Aber dadurch, dass eben denen sozusagen die Luft und Liebe bleibt, ist das ein so schönes,

Speaker: ja eben Hoffnung auf Miteinander und aufs Wohlsein und zu sagen, dass man eben auch mit so kleinen Sachen so zufrieden sein könnte.

Speaker: Und ja, zu meiner Lieblingsszene kommen wir ja dann gleich noch.

Speaker: Ja, ja natürlich, da kommen wir noch dazu.

Speaker: Ich finde, was der Film halt gut macht, er hat immer wieder so Elemente, woran du einfach festmachst und was das mit deiner Würde auch macht, wenn du kein Geld hast.

Speaker: Der Zusammenhang zwischen Würde und Geld wird in dem Film tatsächlich sehr, sehr gut aufgezeigt.

Speaker: Zum Beispiel wie sie sich immer in diese kleinen, wenn es regnet, gehen sie in diese Gaststätten zum Beispiel, bestellen sie sich immer nur heißes Wasser und dann nimmt halt Ray oder auch in Pubs und dann nimmt sie aus ihrer eigenen Tasche ganz heimlich einen Teebeutel raus und wirft den ins Wasser, rührt einmal kurz um und dann nimmt sie es wieder raus.

Speaker: Dann gibt es auch immer diese Szene.

Speaker: Du hast ja eine große und lange Länge,

Speaker: Liebesgeschichte mit den PG-Tabs.

Speaker: Ja, also nicht so sehr wie andere Leute, die auch du kennst, aber ja, ich habe die tatsächlich, ja.

Speaker: Genau, die Pumpkan schwarzen Tee, den haben sie auf jeden Fall zuhause.

Speaker: Das ist eben auch so schön klassisch Englisch.

Speaker: Ja, auch überall gibt es Scones, gleich am Anfang, also am Anfang des Films gibt es das nämlich auch.

Speaker: Wie gesagt, diese Elemente gibt es immer wieder, da sitzen sie da, machen das auch.

Speaker: bestellen sich irgendwie Scones und Peanut Crumble und so kommen dann auf die richtig britische Sachen und auch heißes Wasser und dann fragt ihn einer am Tisch eben auch, was machst du?

Speaker: Vielleicht hier unterwegs, aber ganz schön schwer, was du trinkst.

Speaker: Dann sagt er irgendwie auf einmal in so einem Moment der Ehrlichkeit, sagt sie, eigentlich sind wir obdachlos.

Speaker: Und auch da, den Menschen am Tisch der Familie, die neben ihm sitzen, die gerade noch freundlich mit ihm gesprochen haben,

Speaker: Entgleisen die Gesichtszüge.

Speaker: Also sofort auch wieder eine Entwertung der gesamten Persönlichkeit.

Speaker: Und ich glaube, das macht der Film tatsächlich sehr gut, diese Parallele zwischen Würde und Geld und inwiefern die zusammenhängt.

Speaker: Und das ist wichtig.

Speaker: Und deswegen finde ich, sind so Filme auch so wichtig, weil wir hier oft über Mindestlohn sprechen und immer so tun, als ob das nichts mit der Würde des Menschen zu tun hätte.

Speaker: Das ist essentiell dafür und wichtig.

Speaker: Und der Film zeigt das eben auf diese Art und Weise.

Speaker: Was er auch macht zum Beispiel, wenn sie am Geldautomaten stehen und Geld abheben und dieses Zittern, so von wegen, haben wir das Geld jetzt bekommen, dass sie es in die Länge ziehen, dieses, ich weiß nicht, ob wir uns jetzt überhaupt noch die nächsten 30 Tage Geld haben, das wird auch immer wieder gezeigt.

Speaker: Und da siehst du auch diese Unsicherheit.

Speaker: Das ist etwas, was die beiden einfach belastet.

Speaker: Also es ist nicht mal so sehr, dass sie kein Geld haben, sondern es ist die ganze psychologische Komponente,

Speaker: Kein Geld zu haben und anders zu sein als alle anderen, die ich dort sehe und vorfinde, denen ich über den Weg laufe, das ist die eigentlich wirklich größte Belastung des Ganzen.

Speaker: Diese soziale Abgrenzung.

Speaker: auf einmal die passiert und die man davor nicht kannte.

Speaker: Und vor allem welche Erwartungen dahinter stecken, um zu sagen, also die Vorgeschichte ist, glaube ich, in dem Buch jetzt mehr beschrieben und von der Seite komme ich, aber letztendlich wird eben erzählt, dass die beiden

Speaker: viel gearbeitet haben und dann zu sagen, wir gründen jetzt eine Familie, sie kaufen sich eine Farm und bestreiten damit eben ihren Lebensunterhalt.

Speaker: Also sie haben Schafe, sie verkaufen die Felle, sie haben irgendwie Felder, die sie beweiden.

Speaker: bewirtschaften und kommen eben dadurch auf ihr Geld und haben das irgendwie alles selber aufgebaut.

Speaker: Und dann wird ihnen das so weggenommen.

Speaker: Und plötzlich wird eben dann auch von den Freunden diese ganzen Vorwürfe, also auch in dem Film gibt es ja dann auch diese Polly,

Speaker: die dann eher mit hochgebraunen Augenbrauen vor den beiden sitzt und sagt, ja, aber wie könnt ihr eigentlich nur, also wie kann denn sowas passieren in dem Alter, in dem ihr seid, weil ihr seid euren Kindern die Rechten schafft, schuldig und allem anderen.

Speaker: Und dieser Vorwurf dazu zu sagen, ja, aber du musst da doch in der Mitte deines Lebens das alles irgendwie ausmachen

Speaker: so aufgebaut haben, dass es dir nicht mehr weggenommen werden kann.

Speaker: Was der Film halt einfach zeigt, ist, inwiefern Geld und sein Respekt für Menschen aus welchem Grund auch irgendwo nährt.

Speaker: Und ich finde das tatsächlich auch immer ganz eigenartig, weil ich finde, in unserer Gesellschaft sollte man sich eigentlich eher für zu viel Geld als für zu wenig rechtfertigen müssen.

Speaker: Aber es ist tatsächlich andersrum.

Speaker: Und das zeigt der Film eben auch, dass auch

Speaker: oft der Mangel an Geld als eine persönliche Fehlleistung begriffen wird, anstatt dass wir vielleicht auch mal darüber anfangen, dass jemand, der Milliarden hat, dass da vielleicht auch gewisse persönliche Fehlleistungen stattgefunden haben, die sich aber nicht monetär ausdrücken.

Speaker: Und diese Frage wirft der Film tatsächlich auch vermehrt auf.

Speaker: Das finde ich auch sehr gut.

Speaker: Und es gibt dann eben, also sie müssen den...

Speaker: 1000 Kilometer unterbrechen, denn tatsächlich hat man glaube ich schon mal gehört, dass in England jetzt nicht das kotasyrische Wetter herrscht und es einfach irgendwie die ganze Zeit sonnig ist, sondern...

Speaker: Ja, es wird dann kalt im September und ich glaube dann auch so richtig schön kalt im Oktober und jedenfalls suchen sie, finden sie Unterschlupf bei der genannten Polly, die dann aber denen dann eben vorschlägt und sagt, ihr könnt mein Haus umbauen und dann dafür im...

Speaker: im Seithaus wohnen.

Speaker: Was kann das sein?

Speaker: Ja, in so einer Scheune.

Speaker: Ich glaube, es ist so eine Art Scheune, die die da dann ausbauen dürfen.

Speaker: Und aber dadurch, dass sie eben da nicht wohnen und keine Miete zahlen, ist eben der Respekt nicht, also stellt sie sich sozusagen über beide und sagt halt, ich kann hier reinschneiden und rausschneiden, wie ich es möchte, weil es ist ja mein Besitz, deshalb kann ich irgendwie mit der Tür ins Haus kommen und muss nicht anklopfen.

Speaker: Also das sagt sie gar nicht so implizit, aber in dem Film, und das ist wichtig, die beiden reden, also Moss und Wynn reden darüber, und was sie aber immer machen, und das ist das wirklich gut gemachte daran, im Sounddesign, dieses Geräusch, immer wenn die Tür aufgeht und sie kommt rein und diese Tür dann wieder ins Schloss fällt, wenn sie rauskommt, das ist so offensichtlich und evident in dem Film.

Speaker: Jedes Mal, wenn dieses Geräusch da steht, oh jetzt kommt Polly rein und dadurch kannst du dich so in ihre Lage versetzen und sie sprechen tatsächlich auch mal dann darüber, dass es nicht gut ist, dass sie nicht klopft und jedes Mal, wenn sie dann danach reinkommt, denkst du auch immer, es liegt ihnen schon auf den Lippen zu sagen,

Speaker: Polly, wäre es nicht einfach nett, wenn du klopfen würdest, hier reinzukommen, aber irgendwie wollen sie das auch nicht, trauen sich das nicht, weil sie ja dann auch irgendwie das vermitteln würden, dass sie ihr Zuhause irgendwie nicht respektieren.

Speaker: Also es ist ein ganz schwieriges Spannungsverhältnis, das dann dadurch entsteht und ist dann natürlich auch nicht unbedingt ihrem Verweilen dort zuträglich, obwohl sie diese Scheune...

Speaker: fantastisch in Schuss setzen und dann auch ganz gegen Ende dann Polly mal reinkommt und sagt, wow, you never cease to amaze me.

Speaker: Also egal, wie viel Zeit vergeht, ihr verwundert mich immer wieder, was ihr aus so einem Stück Scheune machen könnt, mehr oder weniger.

Speaker: Also Moff da auch tatsächlich handwerklich und auch Ray handwerklich, da wahnsinnig viel investiert haben.

Speaker: Also das ist dann sicherlich auch einer der Gründe,

Speaker: warum sie feststellen, dass das Sesshafte und ein Dach über dem Kopf zu haben, nicht unbedingt alles ist.

Speaker: Und dass sie vielleicht auf dem Weg etwas entdeckt haben, was ihnen persönlich tatsächlich sehr, sehr viel Mehrwert geliefert hat, obwohl es nicht durch ihre eigene Entscheidung sich ereignet hat, sondern es ihnen aufgezwungen wurde aufgrund äußerer Umstände und des Lebens selbst.

Speaker: Und das, glaube ich, ist ein ganz spannender Punkt, den der Film macht.

Speaker: Aber dazu komme ich dann später, nachdem ich dann unser Urteil verlesen habe.

Speaker: Okay.

Speaker: Also ich finde, der Film zeichnet sich, ja, ich weiß, es gibt noch so, der ist so reichhaltig, der Film, ich weiß schon.

Speaker: Aber eine Szene würde ich gerne besprechen, bevor wir dahin gehen.

Speaker: Ja, klar.

Speaker: Okay.

Speaker: Obwohl ich nicht weiß, ob das vielleicht sogar meine Lieblingsszenen ist.

Speaker: Da gibt es nämlich ein paar.

Speaker: Aber ich entscheide mich bewusst für eine andere.

Speaker: Aber es gibt eine Szene, die fand ich ganz, ganz besonders schön auch.

Speaker: Und zwar, sie treffen natürlich immer Leute auch auf ihrem Pfad und auf ihrer Wanderung.

Speaker: Das ist ja das Schöne, wenn man so eine Wanderung macht, dass man irgendwo Gleichgesinnte, also in dem Fall vielleicht gar nicht mal so sehr, weil sie machen es ja tatsächlich aus der Not geboren und die anderen machen das aus Freizeitgründen.

Speaker: Ich glaube, das ist eigentlich schon mal ein ziemlicher Unterschied.

Speaker: Aber dennoch triffst du halt eben Menschen und es gibt diese eine Szene, da laufen sie gerade so einen Berg hinunter und es kommt ihnen ein Mann entgegen, der trägt tatsächlich nur eine Badehose, also ganz komisch, hat glaube ich noch ein Handtuch um die Schultern liegen und läuft dann mit einem älteren Freund, der sich auch nicht mehr so ganz gut bewegen kann, dort eben diese Küste hoch und ist am Brombeerenpflücken.

Speaker: Und er sagt dann eben seinen, fängt dann ein Gespräch mit ihnen an und dann unterhalten sie über das Wetter und über das Wasser und dass es doch ganz schön kalt wäre und frisch, aber auch so richtig, richtig schön.

Speaker: Und dann erzählt er ihnen eben von den Brombeeren, die er dort immer sammelt und sagt, dass diese Brombeeren dort vor Ort etwas ganz Besonderes wären, weil sie dort am Meer hängen und wenn man sie genau zur richtigen Zeit erntet,

Speaker: Dann haben sie nämlich aufgrund ihrer Beschaffenheit, ihres Fruchtgehalts, nehmen sie das Salz des Meeres in der Meeresluft auf.

Speaker: Und dann kannst du dort leicht gesalzene Brombeeren frisch vom Strauch essen.

Speaker: Und das ist was ganz Besonderes.

Speaker: Und die kann man nirgendwo züchten.

Speaker: Und die gibt es genau nur so.

Speaker: Die gibt es genau nur hier.

Speaker: It's a present.

Speaker: Ganz genau.

Speaker: Und er sagt das und er gibt ihnen die Schüssel hin und sie probieren und alle, ja, das ist total lecker.

Speaker: Und dann verabschieden sie sich und er geht weg und er sagt nochmal, ja, das ist ein Geschenk.

Speaker: Sie trennen sich schon und dann dreht er sich nochmal und dreht sich zu ihnen und sagt, es ist ein Geschenk.

Speaker: Es ist ein Gift.

Speaker: Aber mit so viel Enthusiasmus, mit einer solchen Leidenschaft.

Speaker: Und die Szene ist so schön, weil sie irgendwie vermittelt dir einfach, das Leben gibt dir Geschenke.

Speaker: Und

Speaker: Diese Geschenke sind oft so, dass sie eigentlich direkt vor uns liegen, dass sie so frei verfügbar sind und man muss sie nur als solches erkennen und dieselbe Leidenschaft und denselben Enthusiasmus mitbringen, wie dieser Mann an diesem Tag, zu diesem Zeitpunkt am Meer und daran liegt es eigentlich, die Geschenke, die man bekommt, zu erkennen und auch zu wertschätzen und diese Szene, finde ich, macht das sehr eindrücklich bewusst und deswegen ist es eine sehr, sehr schöne Szene.

Speaker: Ja gut, dann muss ich jetzt meine Lieblingsszene leider weg sind, danke, vielen Dank, lieber Bastian.

Speaker: Ach, war die das?

Speaker: Ja, ja.

Speaker: Es wäre sie gewesen, das ist aber okay, das ist okay.

Speaker: Es gibt, wie du ja gesagt hast, noch andere schöne Szenen.

Speaker: Gut, dann sollen wir einmal zu den Fun Facts kommen, bevor wir uns gegenseitig nochmal alles andere wegnehmen.

Speaker: Ja, absolut.

Speaker: So machen wir das.

Speaker: Warte mal.

Speaker: Okay.

Speaker: Fun Facts.

Speaker: Okay, dann schieß doch mal los.

Speaker: Also, ich finde es gibt ganz, ganz tolle, schöne Fun-Facts und natürlich gibt es dann auch noch die Facts zu diesem Skandal, zu dem ich vielleicht kurz nochmal was sagen wollen würde, einfach weil ich mich darüber in den letzten Wochen schon gut amüsiert habe.

Speaker: Aber fangen wir an mit etwas Leichtem.

Speaker: Und zwar nicht nur Lucius Malfoy, der es ja dann am Ende geworden ist, war in der Besprechung zu Mothwin.

Speaker: Nein, es war auch Voldemort.

Speaker: Der im Prinzip, die Alphien, hat im Prinzip die ganze Zeit seinen Finger auf dieser Rolle gehabt und gesagt, er möchte es unbedingt machen, bis ihm dann aber die Hauptrolle für Conclave angeboten wurde.

Speaker: Und der dann wahrscheinlich still und heimlich einfach gesagt hat, ja, okay, das würde ich jetzt doch schon...

Speaker: Und dann hat eben Gillian Anderson den Jason Isaac vorgeschlagen, der es dann gemacht hat.

Speaker: Aber aus irgendwelchen Gründen scheint da diese englische Harry Potter Connection doch sehr präsent gewesen zu sein im Castingprozess für die männliche Hauptrolle.

Speaker: Das stimmt, Harry Potter hatte da seinen Zauberstab drin, glaube ich, so ein bisschen.

Speaker: Das klingt falsch, aber... Habe ich mir in dem Moment auch gedacht, klingt irgendwie komisch.

Speaker: Ich weiß aber nicht ganz genau, warum, aber es klingt komisch, aber ich lasse es auf jeden Fall drin.

Speaker: Könnt ihr dann entscheiden, warum das denn komisch klingt.

Speaker: Ich weiß nicht genau.

Speaker: Also auf jeden Fall hatte das auch mit Harry Potter ein wenig zu tun.

Speaker: Dann, also was man sagen muss, was ich jetzt auch öfter mal gelesen habe, es gibt wohl auch viele Diskussionen um den Film und um den Bart von Jason Isaacs, weil der ja die ganze Zeit

Speaker: perfekt getrimmt war.

Speaker: Okay, das kann man jetzt natürlich schon sagen, das stimmt.

Speaker: Der hätte nicht so schön ausgesehen.

Speaker: Aber das darf filmen manchmal auch.

Speaker: Es darf auch immer noch ein bisschen zu gut aussehen.

Speaker: Das ist jetzt für mich auch kein Kriterium, um zu sagen, der Film hätte da jetzt eine große Fehlleistung verbracht.

Speaker: Ich wollte es nochmal gesagt haben, diese Stimmen gab es doch einige, die habe ich gefunden.

Speaker: Aber genau, das wäre jetzt erstmal eines meiner.

Speaker: Dazu habe ich auch noch was, worüber sich Leute beschwert haben.

Speaker: Und zwar gibt es eine Szene, wo das Paar vor dem Zelt sitzt und Kaninchen beobachtet.

Speaker: Und dann steht da ganz groß, diese Kaninchenart existiert in England gar nicht.

Speaker: Okay, trotzdem süß irgendwie.

Speaker: Ich hätte gerne eines dieser Kaninchen gehabt.

Speaker: Also du kennst mich ja auch ein bisschen, ich habe ja auch ein bisschen dieses Nerdige, das ist ja überhaupt gar kein Thema, ich kann es durchaus verstehen, dass es jemand darauf hinweist, aber auch da würde ich jetzt sagen, ist jetzt nichts, was den Film irgendwo für mich in Mitleidenschaft zieht, würde ich jetzt mal sagen, nein.

Speaker: Also ich finde es ja ganz wichtig, oder wenn wir schon bei Hintergrundwissen und Funfacts sind, so ein bisschen ist es ja ganz spannend, vielleicht auch mal ein bisschen noch auf diesen Southwest Coast Path, so heißt der nämlich, in voller Länge einzugehen, wo der gedreht wurde.

Speaker: Und das ist wirklich der längste Wanderweg Englands oder Großbritanniens, glaube ich, Englands.

Speaker: Englands steht da, also da nehme ich mal an, England.

Speaker: Und der geht 630.

Speaker: Die Schotten würden jetzt irgendwie kommen und sagen, ja, aber die geheimen Blablabla-Wege von wie auch immer zu irgendwelchen Wikinger.

Speaker: Das stimmt.

Speaker: Die gibt es bestimmt.

Speaker: Und du bist ja unsere Schotline-Expertin.

Speaker: Von daher würdest du das einfach mal so unbesehen übernehmen.

Speaker: Noch nicht.

Speaker: Also England.

Speaker: Noch nicht.

Speaker: Aber demnächst.

Speaker: Wir reden da nochmal separat darüber.

Speaker: Genau.

Speaker: Und auf jeden Fall, der ist 630 englische Meilen lang.

Speaker: Das sind 1014 Kilometer.

Speaker: Also schon ein ordentlicher Fußmarsch.

Speaker: Braucht man schon mehr als einen Tag.

Speaker: Würde ich jetzt mal ganz grob überschlagen.

Speaker: Und der geht von Minehead in Somerset entlang der Küste von Devon, Cornwall, to Pool Harbor und nach Dorset.

Speaker: Und endet dann in Land's End.

Speaker: Genau.

Speaker: Und wie bezeichnend dieser Name doch tatsächlich ist.

Speaker: Ja.

Speaker: Also, ich glaube, ich nehme dir damit deinen Lieblingsfunfact weg, aber... Warte mal, warten wir mal ab.

Speaker: Ja, echt?

Speaker: Okay, also auf jeden Fall hat unsere Kamerafrau Hallen Louvard ein ferngesteuertes Kamerasystem genutzt, um in schwer zugänglichen Küstenregionen zu filmen und dadurch hatten die Schauspieler eben kaum Kamerakontakt und waren damit in ihrem Spiel freier und authentischer sozusagen.

Speaker: Und ja, also es waren nicht nur Drohnen sozusagen.

Speaker: Tatsächlich habe ich das gar nicht recherchiert.

Speaker: Deswegen hast du mir gerade was Neues erzählt.

Speaker: Danke dafür.

Speaker: Ich sollte es nicht so überrascht tun, als ob du das nie machst.

Speaker: Aber gerade so Kameratechnik bin ich ja sonst auch ganz gerne mit beschäftigt.

Speaker: Danke.

Speaker: Sehr gut.

Speaker: Kann man das dann, weil du dich dann befasst hast gerade, kann man das so ein bisschen mit dem Zone of Interest, so ein bisschen so ähnlich, dass die da irgendwo vom Filmset entfernt waren und dann das ein bisschen remote aufgenommen haben?

Speaker: Nee, das glaube ich nicht.

Speaker: Zone of Interest war ja mehr studiomäßig, wo ja die Kameras installiert wurden und die waren ja richtig unterwegs auf diesem Path und in Bewegung.

Speaker: Also nee, das glaube ich nicht.

Speaker: Okay, na gut.

Speaker: Nur für mich Verständnisfragen und so.

Speaker: Aber vielen Dank.

Speaker: Sehr gut.

Speaker: Ich überlege gerade, was ich da sonst noch so habe.

Speaker: Ich bin jetzt Kameraexpertin.

Speaker: Ja, nach dem zweiten Film spätestens, oder?

Speaker: Absolut.

Speaker: Was auch noch ganz witzig ist, dadurch, dass die natürlich im Süden Englands sind und von eben die Strecke laufend, die wir gerade besprochen haben, wo der anfängt, sollte eigentlich die

Speaker: das Meer bei Ihnen immer auf der linken Seite sein.

Speaker: Tatsächlich ist das Meer aber größtenteils auf der rechten Seite.

Speaker: Das ist auch noch... Stört aber auch keine, Entschuldigung, Sau, wenn man diesen Film guckt, weil letztendlich denke ich auch, sie fangen unten an und laufen hoch.

Speaker: Warum sollte es dann nicht auf der rechten Seite sein?

Speaker: Ja, hat mich jetzt auch nicht gestört, aber ich wollte es nochmal gesagt haben.

Speaker: Weil es Internet auch sagt.

Speaker: Das trinkt zum Skandal bei.

Speaker: Absolut.

Speaker: Ich schließe ab mit meinem letzten Funfact und zwar, dass die Regisseurin Marianne Elliot inspiriert wurde und zwar bevor sie das Buch gelesen hat, tatsächlich wegen Covid und da war sie nämlich auch wandern.

Speaker: Ich glaube, das haben sehr viele Leute für sich entdeckt, das Spazierengehen.

Speaker: alleine.

Speaker: Falls sich auch noch Leute irgendwie versuchen.

Speaker: Man musste aus der Wohnung irgendwie raus, weil man durfte ja eigentlich aus der Wohnung nicht raus.

Speaker: Und auf jeden Fall war sie dann und wollte unbedingt einen Wanderfilm drehen und dann ist ihr dieses Buch in die Hände gefallen und dann hat sie sich mit Rainer Wynn in Kontakt gesetzt und dann, okay, ich adde noch einen zweiten dazu und zwar hat Rainer Wynn sich ein wenig...

Speaker: zu Gillian Anderson distanziert gezeigt oder reserviert gezeigt, weil aufgrund der, ich finde sie ist schon eine sehr attraktive, sehr powerful Frau und dann meinte Rainer, die ja wie gesagt mehr reserviert wirkt und ein bisschen zurückhaltend und introvertiert, war diese auf jeden Fall mit der Wahl der Schauspielerin nicht von Anfang an zufrieden.

Speaker: Sollte sie aber sein jetzt am Ende und beim Outcome des Films.

Speaker: So, meine Funfacts fertig.

Speaker: Deine Funfacts fertig!

Speaker: Sehr schön.

Speaker: Ich habe... Noch 10, bitteschön.

Speaker: Nee, noch 10 habe ich nicht, nee.

Speaker: Was ich ganz schön finde, ist, dass Ray und Moth jetzt anscheinend auf einer Cider-Farm, also auf Cider, Cider ist ja auf Deutsch, oder?

Speaker: Cider-Farm.

Speaker: Wein, Apfelwein.

Speaker: Genau, also wahrscheinlich dann auch eine Apfelfarm, nehme ich jetzt mal an.

Speaker: Zum Reforsten, damit das, ja, ich habe das zweite Buch auch gelesen.

Speaker: Achso, du bist ja, ich meine, dir muss ich ja eh nichts mehr erzählen, du hast ja schon, und du hast das dritte schon vorbestellt, glaube ich.

Speaker: Und schreibt selber am 4.

Speaker: Oder?

Speaker: Genau.

Speaker: Also auf jeden Fall leben wir jetzt auf einer Apfel-Cider-Farm in Cornwall.

Speaker: Und diese Farm wurde ihnen geschenkt von jemandem, dem das Buch The Salt Part sehr gut gefallen hat, sich dadurch so inspiriert fühlte, dass er sich auch inspiriert dazu fühlte, diese Farm zu verschenken.

Speaker: Ja, verschenkt tut er, das hat er auch nicht.

Speaker: Mal gucken, was der zweite Film dazu sagt und wie sehr der Skandal dann war.

Speaker: Okay.

Speaker: Ich mache es spannend.

Speaker: Okay.

Speaker: Du machst ja geiler Cliffhanger.

Speaker: Nee, ich glaube, das war es jetzt von meiner Seite aus.

Speaker: Dann können wir mal zum Zitat kommen.

Speaker: Lieblingsszene.

Speaker: Also zur Lieblingsszene.

Speaker: Nee, Zitate.

Speaker: Eigentlich haben wir mal Zitate zuerst.

Speaker: Ja, okay.

Speaker: Dann bleiben wir doch einfach dabei.

Speaker: Dann bleiben wir doch auch dabei.

Speaker: Machen wir doch den Bums so wie immer.

Speaker: Ja, okay.

Speaker: Nee, finde ich gut.

Speaker: Ja, dann mach doch mal, schieß mal los, das ist dein Lieblingszitat.

Speaker: Das Filmzitat.

Speaker: Ich finde, es gibt so viele ganz kleine, schöne Momente und Sachen, die sich entweder zu sich selber sagen oder die eben aus was passieren und deshalb würde ich gerne zwei sagen.

Speaker: Und zwar zum Ende hin kommt eben, als sie wieder zurück auf den Path kommen und um den zu beenden, weil das eben das große Ziel war, also nach der großen Winterpause sozusagen, begegnen sie einer Frau, die kommt und sagt, you have the look.

Speaker: Und dann meint sie, ja, welches Aussehen?

Speaker: Ja, das Aussehen von Leuten, die das wissen.

Speaker: Und dann sagt sie eben nochmal, you are salted.

Speaker: Und ich finde das irgendwie...

Speaker: Oder weil Salz, es gibt so viele Bilder und Geschichten über Salz.

Speaker: Dieses Märchen mit der Tochter, die dann mit dem Salz kommt und der Vater irgendwie so enttäuscht ist und wie wichtig Salz ist im Leben.

Speaker: Und dieses, ich glaube, You Are Sorted ist ein so romantisch, so schönes Kompliment auf eine Art und Weise, weil sie sitzen dann eben auch in der Sonne am Strand und haben eben eine relativ kurze Begegnung mit dieser

Speaker: Auch älteren Frau, die total glücklich darüber ist.

Speaker: Und ja, das fand ich sehr berührend.

Speaker: Ja, finde ich auch total schön, dass du das gesagt hast.

Speaker: Ich habe das nämlich auch bei mir noch stehen, weil ich fand das auch sehr, sehr schön.

Speaker: Vor allem hat sie das darauf bezogen, sie sagt ja auch, dass viele, die herkommen, mit dem Wetter gar nicht so umgehen können und vor allem, wenn wir das Schlechte sehen und da sind sie eben auch gerade am Strand mit ihrem Zelt und es sind auch schon wieder Wolken am Himmel, aber die sind ganz entspannt und denken sich da gar nichts mehr dabei und daran macht sie das fest so ein bisschen.

Speaker: Also, dass sie diese Gegend jetzt kennen.

Speaker: Genau, das sagt sie eben davor, das lese ich jetzt auch einfach nochmal vor.

Speaker: Also, es gehört zu meinem Zitat mehr oder minder mit der

Speaker: Dazu macht sie es einfach noch.

Speaker: Insofern sagt sie, people fight the elements, but when it touches you, when you let it be, you'll never be the same again.

Speaker: Das ist sehr schön.

Speaker: Ich finde es schön, dass du diesen kleinen Schwenker noch gemacht hast, weil das ist wirklich ein sehr, sehr schönes Zitat.

Speaker: Und dann in dem Zusammenhang zu sagen, you're assaulted, ist wirklich sehr schön, sehr poetisch.

Speaker: Wie gesagt, ich finde den Film ja generell auch sehr poetisch.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Danke.

Speaker: Dann kommen wir zu meinem.

Speaker: Also ich habe tatsächlich auch, weil es ist auch gar nicht unbedingt ein Film der vielen Worte und es wirkt eben vor allem auch im Zusammenhang mit der Natur und ich finde das Schönste, ein schönes Zitat, das mir sehr gut gefallen ist, der hängt aber auch von der Szene ab natürlich,

Speaker: ist dann, nachdem sie eben den Winter bei der Freundin Polly verbracht haben und sie sich dann eben beschließen, den Weg weiterzusetzen, weil sie merken, wie gut ihnen das getan hat und aus diesen Widrigkeiten tatsächlich etwas Positives für sich gemacht haben.

Speaker: Und vor allem nachdem, muss man auch noch sagen, in der Zeit, in der sie bei Polly waren, hatte dann Ray auch noch einen Job, die hat beim Schafescheren geholfen, also einen saisonalen Job, hat er für 1500 Pfund am Ende gekriegt.

Speaker: Und dann haben sie natürlich auch eine ganz andere finanzielle Ausgangslage, um sich nochmal auf den Weg zu machen.

Speaker: Und da stehen sie dann beim zweiten Mal, stehen sie auf so einem Aussichtspunkt, ich weiß nicht wo genau, das wird auch nicht gesagt, das Land's End ist also wie so eine kleine Ruine auf dem Hügel und sie steht dann da und sie unterhalten sich.

Speaker: Und zum einen sagt er dann zu ihr, wie er sich denn den Tod vorstellt, dass wenn er stirbt, dass sie ihn einäschern soll und dass wenn sie stirbt, dass sie sich einäschern lassen soll und dass die Kinder dann ihre Aschen zusammen in eine Urne tun, dann an diesen Punkt kommen und einmal kräftig durchschütteln das Ganze und sie dann in die ewigen Jagdgründe, wenn du so möchtest, entlassen.

Speaker: Und das ist wahnsinnig schön und auch das so schön gespielt und

Speaker: Da ist so viel menschliche Wärme zwischen den beiden, so viel Schönes.

Speaker: Und er geht dann weg, sie gehen dann wieder auf den Weg und sie schaut ihn nur an und sagt, weißt du, als du das erste Mal mich angeschaut hast und mir gesagt hast, dass du mich liebst,

Speaker: Das hat mir nie jemand davor gesagt in meinem Leben.

Speaker: Nie habe ich das zu hören bekommen.

Speaker: Nicht von meiner Familie, nicht von irgendjemandem, der mir nah war.

Speaker: Du warst der erste Mensch in meinem Leben, der mir gesagt hat, dass er mich liebt.

Speaker: Und dann schauen sie sich so an und sind sich wahnsinnig nah, aber er setzt dann seinen Weg eben fort.

Speaker: Das ist dieselbe Szene immer noch, auch mit der Urne.

Speaker: Und dann schaut sie ihm so kurz hinterher aus dem Fenster und wie er den Pfad so entlang schreitet, immer noch humpelnd, aber trotzdem irgendwie voller Kraft und schaut ihm einfach her und sagt, you are my home.

Speaker: Und das war ein wahnsinnig berührender Moment und wie gesagt, die You're My Home musste man jetzt ein bisschen kontextuell aufarbeiten, aber es war ein wahnsinnig schöner Moment in dem Film.

Speaker: Eine schöne Szene, da habe ich doch durchaus auch die ein oder andere Träne verdrückt.

Speaker: Fein, dann kommen wir zur Lieblingsszene.

Speaker: Basti hat beide meiner Lieblingsszene jetzt schon erwähnt, also würde Basti das jetzt einfach abschließen.

Speaker: War das die auch die eine oder was?

Speaker: Ach scheiße, okay.

Speaker: Ist okay.

Speaker: Dann haben wir den Film, glaube ich, ähnlich gesehen.

Speaker: Zumindest lässt es darauf schließen, dass wir doch durchaus auf ähnliche Dinge achten, liebe Emilia.

Speaker: Das ist ja auch nicht das Schlechteste, was wir davon mitnehmen können.

Speaker: Trotzdem entschuldige ich mich in aller Form.

Speaker: Ich hätte dann noch eine andere Szene, die ich dir noch geben könnte, wenn du möchtest.

Speaker: Ja, schließ doch ab.

Speaker: Ich schließe es erstmal ab.

Speaker: Also ich habe nämlich da auch ein paar Szenen stehen.

Speaker: Ich fand eine Szene... Dann entscheide ich für eine.

Speaker: Okay, also ich fand die Szene dann, fand ich sehr schön.

Speaker: Es gibt eine Szene, wo sie eben das Geld abheben wollen, am Automaten und dann kommen die 40 Pfund nicht raus.

Speaker: Weil irgendwo noch eine Versicherung lief oder wie auch immer, man weiß es nicht genau, aber auf jeden Fall sind statt 40 Pfund nur 1 Pfund 67.

Speaker: Auf dem Konto ist natürlich eine schwere, schwere Krise für die beiden.

Speaker: Und dann gehen sie dort eben so raus und wissen nicht genau wohin und haben auch schon länger nichts mehr gegessen.

Speaker: Und dann steht Rey hinter einer Frau, die in einem Lokal sitzt und was isst.

Speaker: Und du siehst, wie sie tatsächlich die Kaubewegungen der Frau imitiert, weil sie so Hunger hat, dass sie das ganz unbewusst macht.

Speaker: Und das sieht Moth, und das ist der Moment, in dem er...

Speaker: einfach nur sagt, ich muss was tun, es muss was passieren.

Speaker: Der gebrechliche Moth nimmt dann... Nicht spoilern!

Speaker: Aber ich muss ja die Szene erzählen.

Speaker: Ja, aber du versuchst es nicht detailliert zu machen.

Speaker: Okay, also detailliert genug, hoffe ich.

Speaker: Also er nimmt sich dann so einen... Die sind an einem Strand, an der Küste und nimmt sich dann so einen Plastik...

Speaker: Eimer Wanne, stülpt die um, stellt sich drauf und er liest die ganze Zeit über schon Beowulf.

Speaker: Beowulf ist ja quasi so wie die Nibelungen für uns Deutschen, uns Germanen.

Speaker: Also so dieser Ursprungsmythos englischer Geschichte.

Speaker: Und liest dann daraus vor, aber sehr unterhaltsam und schreit.

Speaker: Und auf einmal kommen die Leute zu ihm und bilden um ihn eine Menschenmenge.

Speaker: Und dann liest er davor sehr unterhaltsam und dann lassen sie den Hut rumgehen.

Speaker: Und kriegen so ein bisschen Geld.

Speaker: Und das Schöne an der Szene ist einfach, dass er...

Speaker: in dem Moment, in dem er das Leid seiner Frau von Ray sieht, dass er sofort, die sich davor immer um ihn tatsächlich gekümmert hat, sobald er das wahrnimmt, legt sich bei ihm einen Schalter um und er macht das.

Speaker: Und das fand ich wahnsinnig schön.

Speaker: Okay, dann haben wir...

Speaker: Willst du, soll ich dir noch eine Szene vorschlagen?

Speaker: Nein, wir haben jetzt drei fantastische Szenen erwähnt und ich glaube, das ist okay.

Speaker: Okay, gut.

Speaker: Also, dann bleibt uns ja nur noch eins, oder?

Speaker: Ja.

Speaker: Okay.

Speaker: Ja.

Speaker: Ja.

Speaker: Absolut.

Speaker: Fantastisch.

Speaker: Ein so schöner Film, der einen sehr mitnimmt.

Speaker: Und wie schön, dass du es gesagt hast, weil ich und meine Begleitung haben uns, glaube ich, immer voneinander weggedreht, als uns dann irgendwie die Tränchen in die Augen gekommen sind, außer am Schluss.

Speaker: Dann war auch egal.

Speaker: Hemmungslos.

Speaker: Es ist ein sehr leiser, ein sehr ruhiger Film, der so viel Inspiration und Hoffnung mit sich bringt.

Speaker: In einer wahnsinnig schön aufgelösten Naturerlebnis.

Speaker: Es ist fantastisch gespielt.

Speaker: Ähm...

Speaker: Ja, wir können gleich nochmal was zum Skandal sagen, weil alle warten darauf.

Speaker: Aber sei es drum, was mit dem Buch zu tun hat.

Speaker: Ich finde, dieser Film steht für sich alleine.

Speaker: Kann er auch, sollte er auch.

Speaker: Und ich habe mich so darauf gefreut und ich bin sehr glücklich mit diesem Film.

Speaker: Immer noch.

Speaker: Und würde ihn, glaube ich, auch wieder gucken.

Speaker: Also ich finde auch, es ist wahrscheinlich ein sehr guter Film für Open-Air-Kinos.

Speaker: Ein guter Sommerfilm, ein guter Winterfilm, ein sehr schöner Film, wenn man, glaube ich, so ein bisschen lustlos im Leben ist und nicht so richtig weiß, welche Richtung man einschlagen soll.

Speaker: Ja, also mir geht's genauso.

Speaker: Ich finde, ich hab in den letzten Wochen, ich hadere manchmal so ein bisschen mit mir, wenn ich so streng bin, also auch bei Milk, hab ich mir letztens vielleicht doch sagen sollen, dass man sich den angeschaut haben muss, weil es ist ein wichtiger Film und so.

Speaker: Also ich hab das dann manchmal schon, wo ich mir dann denke, ah, war das wirklich richtig gut?

Speaker: Was sie revidiert, also seine Meinung von der letzten Folge, also wer auch immer, ey, jetzt nochmal so rückspulen möchte.

Speaker: Basti, übernimmt das?

Speaker: Also überspielt das jetzt?

Speaker: Nein, Moment, würde ich gar nicht sagen.

Speaker: Ich würde nämlich jetzt mein Urteil jetzt nicht mehr revidieren, weil der Film eben gezeigt hat, wie wichtig das ist, dass man eben auch ein bisschen streng ist.

Speaker: Also, weil es gibt durchaus gute Filme, aber von denen ich halt dann trotzdem sage, die muss man nicht gesehen haben.

Speaker: Und der Grund ist der, dass ich es bei dem jetzt wirklich mit voller Überzeugung einfach sagen kann.

Speaker: Ich fand den Film einfach wirklich, ich fand ihn sehr berührend.

Speaker: Der Film zeigt etwas, was finde ich existenziell wichtig ist im Leben.

Speaker: Und das macht ihn für mich so besonders.

Speaker: Nämlich, dass Widerstände im Leben unglaublich wichtig sind.

Speaker: Wir vergessen es auch, würden gerne einfach immer ständig unser Leben kontrollieren wollen, weil wir meinen, wir wissen besser am besten, was für uns das Beste ist und niemand anderes.

Speaker: Und deswegen planen wir unsere Leben immer, da wir so wenig Ungewissheit wie möglich nur darin haben.

Speaker: Aber wenn alles so läuft, wie wir uns das vorstellen, ist alles vorhersehbar.

Speaker: Aber es sind eigentlich tatsächlich die Widerstände im Leben, die unseren Charakter formen.

Speaker: Und das zeigt der Film tatsächlich, dass auch dann Ray und Wynne am Ende sagen, weißt du, wir wollten diesen ganzen Scheiß überhaupt nicht.

Speaker: Wir wären am liebsten noch auf unserer Farm gelebt.

Speaker: Wir hätten unser Leben gerne so weitergelebt.

Speaker: Aber es war uns nicht vergönnt.

Speaker: Das Schicksal hat es anders mit uns gemeint.

Speaker: Und dann am Ende des Films einfach sagen, sieh an, wie gut das für uns war.

Speaker: Das Leben hat für uns Pläne gemacht.

Speaker: Und ich verstehe das, dass man Pläne macht, weil in der ständigen Ungewissheit zu leben und keine Pläne zu haben und sich so zum Spiel bei der Schicksal zu machen, das ist absolut, das ist eine Zumutung im Leben.

Speaker: Das kann niemand irgendwie aushalten.

Speaker: Aber auf der anderen Seite muss man dann auch die Bereitschaft besitzen, finde ich, zu sagen, wenn es nicht so läuft, wie man das möchte,

Speaker: dass es dann auch gut ist und den tieferen Sinn und das Geschenk auch darin erkennt, genauso wie man das in den Brombeeren sieht, die nur an dieser Stelle am Southwest Coast Trail oder Path wachsen.

Speaker: Und das ist das, was der Film für mich einfach zum Ausdruck bringt.

Speaker: Eine Sache noch ganz kurz.

Speaker: Der Film zeigt auch etwas, was ich finde, was ich in meinem Leben auch immer wieder erlebt habe, ist, dass immer dann, wenn man meint, die Not wäre am größten, dass es irgendwo ein Strohhalm gibt, der emporwächst aus der Erde, an dem man sich festklammern kann.

Speaker: Und das hat dieser Film auch gezeigt.

Speaker: Ja, und dann sieht man plötzlich Ziegen auf einem Berg und denkt so, ist okay.

Speaker: Ja, absolut, genau.

Speaker: Und sich dann diesen kleinen Dingen eben dann orientiert und die Schönheit darin erkennt.

Speaker: Genau, also deswegen von meiner Seite aus muss man unbedingt gesehen haben, ein wunderschöner Film geht ins Kino, schaut ihn euch an.

Speaker: Es sind alle eine Stunde und 55 Minuten wert.

Speaker: Meiner Meinung nach und deiner ja, scheinbar auch.

Speaker: Sind wir uns da wieder mal einig.

Speaker: Super.

Speaker: Ich bin sehr gespannt darauf, weil um das jetzt abzuschließen, denn ich habe das jetzt angeteasert, also long story short.

Speaker: Und es ist wirklich so lustig, weil ich habe jetzt erst vor kurzem den zweiten Teil zu Ende gelesen und dann wurde mir dieser Skandal zugetragen.

Speaker: Und zwar ist es ein...

Speaker: Artikel von The Guardian, das ist ja eine relativ... The Guardian, das sind die Cardigans, die ins Newsgeschäft gewechselt sind.

Speaker: Das sind Leute, die irgendwie... Also ich verstehe die Story nicht so ganz.

Speaker: Und das Einzige, wo ich das so ein bisschen nachvollziehen kann, ist zu sagen, okay, es gibt eine Autorin, die sich dahingestellt hat und im Prinzip sagt sie, oder es geht die Geschichte, dass sie dieses Buch veröffentlichten,

Speaker: oder geschrieben hat für ihren Mann, der eben weiterhin an dieser Krankheit

Speaker: erkrankt ist und eben die Gehirnleistung nachlässt und er eben immer vergesslicher wird.

Speaker: Und sie meinte, dadurch, dass dieser Hike so bewegend für beide war, dass sie das eben aufschreibt, damit er das nicht vergisst, damit er das immer wieder nachlesen kann, dann finden das die Kinder und sagen, oh mein Gott, Mama, du musst das veröffentlichen.

Speaker: Es wird veröffentlicht von einem der größten Literaturverlage in der UK,

Speaker: Die Pinguine.

Speaker: Wie heißen die Pinguinen?

Speaker: Penguin Random.

Speaker: Genau.

Speaker: Und ich glaube, was meine Meinung dazu ist, ist zu sagen, jeder Autor hat ja irgendwie die Freiheit, Sachen zu erfinden und nicht zu erfinden.

Speaker: Jetzt werden aber die Stimmen laut, vor allem weil das jetzt im Kino läuft und eben so groß besetzt ist, dass das ja und wenn man so eine Krankheit hat, jetzt die Hoffnungen erweckt bei Leuten, die eben davon auch betroffen sind, jetzt meilenweit zu wandern und dass das ganz gefährlich ist und dass das ja alles nicht stimmt und dass sowieso ihr das Haus nicht weggenommen wurde, sondern dass sie tatsächlich...

Speaker: ihren vorherigen Arbeitgeber beklaut hat und dann nicht mehr fähig war, das Geld zurückzuzahlen und dementsprechend dann ein, ich weiß nicht, wie man das nennt, irgendwas auf das Haus gesetzt wurde und gesagt wird, wenn du bereit bist, das Geld zurückzuzahlen, dann kannst du das Haus eben auch wiederhaben, aber solange ihr eben kein Geld habt, wird das Haus jetzt irgendwie weggenommen, weil

Speaker: dass sozusagen das begleicht und dass sie eben den Namen in den Dreck gezogen haben von diesem Freund, der aber eigentlich derjenige ist, der beklaut worden ist.

Speaker: Das verstehe ich so ein bisschen, aber ich finde das was sehr Privates und ich finde, sie hat ja nie irgendwie gesagt, also dieses ganze Based on a Real Story kommt vom Verlag und nicht von ihr selber.

Speaker: Und dazu ist eben dieses, und sie sind auf jeden Fall diesen Weg gelaufen.

Speaker: Und ich finde, dazu kann man ja sagen, es kann ja aber auch eine Fehldiagnose sein.

Speaker: Dann findet den Arzt und blame him.

Speaker: Groß, groß, groß, alles furchtbar.

Speaker: Und dann ist aber mein Lieblingsding, worüber sich Leute wirklich nochmal aufregen, ist, dass Moth gar nicht Moth heißt.

Speaker: Moth.

Speaker: sondern Tim.

Speaker: Jetzt aber herausgefordert, er heißt Timothy und sie sich einfach die Freiheit genommen hat, um zu sagen, ich nenne meinen Mann nicht Tim, weil er Tim heißt, sondern Moss, damit das irgendwie ein bisschen weiter weg ist.

Speaker: Und tatsächlich heißen sie anscheinend auch nicht Rainowyn.

Speaker: sondern Sally.

Speaker: Und das ist jetzt mein Lieblingsgang, weil es gibt eine sehr berühmte irische Autorin, die Sally Rooney heißt.

Speaker: Und ich finde, wenn man dann auch noch Sally Rainer eigentlich heißt und dann kommt diese Verwechslung Gefahr, um sich dann neuen Namen zu geben, finde ich okay.

Speaker: Und ich empfehle auch dieses Buch sehr, denn wie schon am Anfang erwähnt, habe ich dieses Buch gelesen, als ich auf einer sehr langen Reise war und ich war

Speaker: sehr inspiriert und auch sehr berührt und habe da auch die ein oder andere Träne vergossen, die ja dann auch dem Film zum Opfer gefallen ist.

Speaker: Und ich weiß nicht, ob das wirklich jetzt nochmal das wert ist, nach acht Jahren einmal so nachzutreten.

Speaker: Ich weiß aber auf jeden Fall, dass ihr das gar nicht so groß zu Schaden kommt, denn aufgrund dessen, dass dieser Skandal jetzt wirklich in True Crime Podcast auftaucht,

Speaker: Ich glaube, ich bekomme sie jetzt noch ein ganz anderes Publikum.

Speaker: Ich glaube, wirtschaftlich wird es ja nicht schaden.

Speaker: Das glaube ich auch nicht.

Speaker: Das Gegenteil, glaube ich auch.

Speaker: Ich muss ganz ehrlich sagen, ich bin ja auch jemand, der durchaus, ich meine, als wir zum Beispiel The Greatest Showman oder so angeschaut haben, da geht es mir schon auch um Historie und um auch historische Akkuratesse, wenn du so möchtest.

Speaker: Aber da wird ja auch ganz bewusst, werden dort historische Figuren dargestellt.

Speaker: Das ist ja in diesem Film nicht der Fall.

Speaker: Deswegen muss ich ganz ehrlich sagen, es ist mir relativ egal.

Speaker: Es ist ein guter Film.

Speaker: Der Film gefällt mir.

Speaker: Ich bin auf das Buch gespannt.

Speaker: Und ich bin mir auch, wenn ich mir überlege, ob jetzt Harpe Kerkeling, ich bin dann mal weg, ob auf allen Seiten das alles zu 100% Fakten sind, die genau so stattgefunden haben.

Speaker: Ja.

Speaker: Ist mir auch relativ wurscht und es würde mich tatsächlich auch wundern, weil es ist auch okay.

Speaker: Für eine Geschichte darf man auch einmal noch ein Adjektiv mehr benutzen.

Speaker: Man darf auch das machen und ich glaube die ersten, die einem das danken, sind die LeserInnen selber, weil die wollen ja unterhalten werden.

Speaker: Ja, ich würde sagen.

Speaker: Das Einzige, was ich so ein bisschen verstehe, aber wo ich das Gefühl habe, sie hat nie dazu aufgerufen.

Speaker: Sie hat eine Geschichte erzählt, um zu sagen, was auch immer mit ihm war, ist besser geworden, dadurch sie gelaufen sind.

Speaker: Und sie sagt ja nicht, oh, ich habe irgendwie die...

Speaker: das Heilkraut gefunden für alle, die daran erkrankt sind.

Speaker: Und ich glaube, es gibt einfach 10 Millionen Geschichten.

Speaker: Gibt es das nicht auch im Buddhismus, dass man irgendwie sagt, okay, Nature und Atmen ist halt irgendwie besser, als im Krankenhaus zu liegen und Tabletten zu bekommen.

Speaker: Gibt es so viele und solche Geschichten.

Speaker: Und ich finde es einfach sehr, sehr inspirierend, auf so eine Art und Weise eine Geschichte zu erzählen.

Speaker: Ja, absolut.

Speaker: Also wie gesagt, ich wollte jetzt auch nicht nur, dass ich nicht missverstanden bin, ich würde auch nicht sagen, dass man, wenn man schreibt, generell die Unwahrheit sagen sollte, gar nicht.

Speaker: Also es geht einfach darum, wie labelt man das?

Speaker: Wenn ich natürlich was Dokumentarisches schreibe, wenn ich was Chronistisches schreibe, dann sollte das natürlich ganz stark den Tatsachen entsprechen.

Speaker: Das ist klar.

Speaker: Also es kommt immer darauf an, was ist denn mein Buch?

Speaker: Also das ist natürlich die erste Frage.

Speaker: Aber wenn es darum geht, die Leute auch zu unterhalten, Einblicke zu geben, dann muss nicht jedes Wort in einem Buch auf die Goldwaage gelegt werden.

Speaker: Das meine ich damit.

Speaker: Also von daher, für den Film interessiert mich das, lass mich mal so sagen, höchst marginal.

Speaker: Sehr schön gesagt.

Speaker: Der Film steht auf sich und der ist einfach sehr, sehr schön.

Speaker: Dann kommen wir nochmal zu deiner Lieblingsrubrik.

Speaker: Liebe Emilia, du hattest gesagt, du hast dich sogar vorbereitet.

Speaker: Die Szene der Woche.

Speaker: Die Szene der Woche ist mir gestern unter...

Speaker: gekommen, danke.

Speaker: Vor die Nase gelaufen?

Speaker: Gefahren in dem Fall, denn ich nerve alle Menschen in meinem Umfeld damit, dass ich ähm

Speaker: Sie hören, lieber Hörerinnen und Hörer, alle.

Speaker: Darf ich ganz kurz auf deinen Newsletter verweisen?

Speaker: Weil da weiß man dann auch so ein bisschen, was da gerade tatsächlich los ist.

Speaker: Da kriegt man einen sehr guten Eindruck.

Speaker: Wir werden dazu verlinken.

Speaker: Ich schreibe wöchentlich ein Newsletter und beschäftige mich gefühlt gerade mit nichts anderem als der Formel 1 mit der Dokumentation F1 Drive to Survive.

Speaker: Und mir wurde letzten Freitag das Herz gebrochen, denn Daniel Ricciardo, mein Lieblings australischer, nicht nur mein Lieblings, er kommt aus Australisch, das ist ein australischer Fahrer, ist mein Lieblingsfahrer gewesen für die letzten Wochen, mit denen ich von 2018 bis 2022 alle Races durchgefahren bin.

Speaker: Also ich bin jetzt bei 2023 und gestern.

Speaker: ist er zurückgekommen, um das Red Bull Team weiterhin zu unterstützen.

Speaker: Und ich saß in der, tatsächlich gucke ich das auch gerade gerne hier in der S&U-Bahn, denn die BVG ist ein bisschen unzuverlässig.

Speaker: Das Berliner Fenster.

Speaker: Das Berliner, genau, für mich ist es das und Daniel Ricciardo ist gerade und ich bin immer noch zwei Jahre im Rückstand, ich bin dran, ich komme in die Gegend.

Speaker: Du holst auf.

Speaker: Genau, ich hole auf.

Speaker: In Formel 1 Geschwindigkeit, oder?

Speaker: Ich bin ein Max Verstappen, was das angeht.

Speaker: Stub für Stub holt sie auf.

Speaker: Aber ich fand auch mit gestern sehr happy.

Speaker: Das hat dich sehr berührt.

Speaker: Okay, ja, sehr schön.

Speaker: Das ist witzig, weil tatsächlich passt das auch sehr zu meiner Szene der Woche.

Speaker: Weil ich mache gerade etwas, was ich noch nie gemacht habe.

Speaker: Und zwar, nachdem wir Mission Impossible besprochen haben, habe ich mir gedacht, ich habe eine irgendwie nicht gesehen.

Speaker: Nein, nein, ich habe mir gesagt, ich schaue mir jetzt alle Mission Impossible Filme an, auch die, die ich noch nie gesehen habe, aber von hinten nach vorne.

Speaker: Ja.

Speaker: Okay, wow, das ist eine lustige Idee, okay?

Speaker: Ja, das ist eine lustige Idee, weil ich habe auch noch nie eine Reihe von hinten nach vorne angeschaut.

Speaker: Aber ich habe mir gedacht, wenn es bei einer Reihe geht, dann bei Mission Impossible, weil, ja, also.

Speaker: Who cares?

Speaker: Also Storyline ist jetzt die End.

Speaker: Er wird so ein bisschen jünger.

Speaker: Naja.

Speaker: So ein bisschen Benjamin Button mit Action.

Speaker: Aber von daher habe ich mir da gestern den fünften Teil angeschaut.

Speaker: Und ich muss sagen, die Verfolgungsjagd auf Motorrädern, diese Motorradverfolgungsjagd,

Speaker: ist so wahnsinnig geil, aber muss ich wirklich sagen.

Speaker: Also die ist einfach so wahnsinnig, also das ist, ich meine, wie gesagt, die Storyline ist ja nicht unbedingt das, aber manches von den filmischen Sachen in Mission Impossible sind schon wahnsinnig geil.

Speaker: Also diese Motorradverfolgungsjagd, auch mit Rebecca Ferguson, Ilsa Faust, in der ich mich jetzt noch ein bisschen verliebt habe, muss ich sagen, die war einfach großartig.

Speaker: Und auch vor allem Frauen in der Lederkluft auf dem Motorrad, da werde ich auch ein bisschen schwach, muss ich ganz ehrlich sagen.

Speaker: Und das war wirklich eine sehr coole Szene.

Speaker: Das ist meine Szene der Woche.

Speaker: Diese Motorradverfolgungsszene,

Speaker: Hauptsache schnell.

Speaker: Sobald sie und die Meer geben sich gerade die Hand und sagen, Hauptsache schnell.

Speaker: Das war schon dieser Woche.

Speaker: Aus diesem Grund machen wir einen Podcast zusammen.

Speaker: Der Kreis schließt sich.

Speaker: Großartig.

Speaker: Wunderbar, liebe Milja, dann sind wir am Ende.

Speaker: Wir müssen noch eine allerletzte große Ankündigung machen.

Speaker: Und darüber freue ich mich nochmal sehr.

Speaker: Denn dieser Film bereitet mir den Weg in meinen Urlaub.

Speaker: Nicht, dass ich wandern gehe, weil ich bin faul.

Speaker: Aber wir haben einen Camper.

Speaker: Und ich werde jetzt von England nach Schottland und von Schottland wieder zurück nach England und dann wieder zurück nach Deutschland fahren.

Speaker: im August und das Internet Internet sein lassen, weswegen wir eine kleine Sommerpause machen und zwar bis zum 13.

Speaker: September, da kommt dann die nächste Folge.

Speaker: Nummer 14 der zweiten Staffel, da freuen wir uns schon sehr drauf, aber du freust dich jetzt vor allem erstmal auf den wunderschönen Urlaub und eigentlich hätte man den ja gar nicht besser, als mit diesem Film einläuten können, oder?

Speaker: Oder?

Speaker: Ja, absolut.

Speaker: Oder?

Speaker: Genau.

Speaker: Von daher, liebe Mila, ich werde dich vermissen, aber ich weiß, du bist in den besten Händen, du hast groß Spaß und viel Freude am Leben, nichts könnte mich besser über deine Abwesenheit hinwegtrösten, als dieses Wissen.

Speaker: Und von daher wünsche ich dir eine fantastische Zeit und ich freue mich schon, wenn wir uns wiedersehen.

Speaker: Und euch alle auch dann am 13.09. wieder auf allen Podcast-Plattformen.

Speaker: Eure Wahl.

Speaker: Bis dahin.

Speaker: Bis dahin.

Speaker: Schönen Sommer.

Speaker: Macht's gut.

Speaker: Lass es euch gut gehen.

Speaker: Tschüss.

Speaker: Ciao.

Speaker: Das war Muss man gesehen haben mit Emilia Bernsdorf und Bastian Fischer.

Speaker: Hey Basti.

Speaker: Was denn, liebe Emilia?

Speaker: Rate mal, von wem dieses Zitat kommt.

Speaker: Es kommt im Leben nicht darauf an, wie viel du austeilst, sondern darauf, wie viel du einstecken kannst.

Speaker: Das kommt natürlich vom einzig wahren Rocky Balboa.

Speaker: Ja, es kommt vom einzig wahren Rocky.

Speaker: Und das... Entschuldigung.

Speaker: Entschuldigung.

Speaker: Wenn du gut in etwas bist, mach es nie umsonst.

Speaker: Das war Heath Ledger in The Batman.

Speaker: Boom!

Speaker: Als The Joker.

Speaker: Nein, Heath Ledger in Batman als The Joker.

Speaker: So rum.

Speaker: Ich glaube, jetzt müsste es stimmen, oder?

Speaker: Ja, total korrekt.

Speaker: Du bist richtig gut heute.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Danke fürs Kompliment.

Speaker: Meinst du, wir sollten?

Speaker: Ja, vielleicht also gleich.

Speaker: Aber ich habe noch eins.

Speaker: Eins habe ich noch.

Speaker: Dann hau mal raus.

Speaker: Okay, also ready?

Speaker: Ready.

Speaker: Von dem Geld, das wir nicht haben, kaufen wir Dinge, die wir nicht brauchen, um Leuten zu imponieren, die wir nicht mögen.

Speaker: Das ist natürlich aus Fight Club.

Speaker: Natürlich ist es aus Fight Club.

Speaker: Ja, very good.

Speaker: Und deswegen, liebe Leute, wollen wir von dem Geld, das wir noch nicht haben, Dinge kaufen, die wir für diesen Podcast brauchen, um Leuten zu imponieren, die wir definitiv mögen.

Speaker: Nämlich euch Filmbegeisterte.

Speaker: Also, wenn euch dieser Podcast gefällt, supportet, liked und donatet, was das Zeug hält.

Speaker: Die Links dazu findet ihr wo, liebe Emilia?

Speaker: Unten in den Show Notes.

Speaker: Und damit verabschieden wir uns.

Speaker: Bis zum nächsten Mal.

Speaker: Ciao.

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