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Wicked: For Good

Muss Man Gesehen Haben!?
Muss Man Gesehen Haben!?

152 plays · Nov 22, 2025

Vor ziemlich genau einem Jahr haben Emilia und Basti  schon den Film Wicked besprochen. Zur Fortsetzung Wicked: For Good sind sie deshalb mit gehörig Vorfreude ins Kino gegangen – Emilia, unser Musical-Superfan, wahrscheinlich mit ein bißchen mehr. Im zweiten Teil rücken die Konsequenzen der getroffenen Entscheidungen in den Vordergrund: Elphaba ist nun vollends zur vermeintlichen »Bösen Hexe« stilisiert, während Glinda als strahlende öffentliche Figur mit den moralischen Grauzonen des Regimes leben muss. Der Film konzentriert sich stärker auf den Bruch und die Reifung dieser Freundschaft – auf heimliche Begegnungen im Schatten von Überwachung und Hetze, auf die Frage, wie weit man für Loyalität gehen kann und was man bereit ist, für ein höheres Ziel zu opfern. Der dramatische Bogen spannt sich von politischer Intrige und offenen Aufständen bis hin zu einem bittersüßen, emotional aufgeladenen Finale, das den Musical‑Song For Good nicht nur als Abschied, sondern als Wendepunkt im Schicksal von Oz inszeniert. Visuell opulent inszeniert und getragen von kraftvollen Musical‑Nummern, zeigt der Film, dass Freundschaft und moralische Haltung manchmal einen hohen Preis haben – aber die Welt nachhaltig verändern können. Aber muss man ihn gesehen haben? Hört rein und findet es heraus. Hinterlasst uns eine Sprachnachricht und werdet Teil der nächsten Episode: www.mussmangesehenhaben.de ___ REGIE Jon M. Chu DREHBUCH Will Tracy & Jang Joon-hwan DARSTELLER*INNEN Elphaba - Cynthia Erivo Glinda - Ariana Grnade The Wonderful Wizard Of Oz - Jeff GoldblumMadame Morrible - Michelle YeohPrince Fiyero - Jonathan Bailey KAMERA Alice Brooks [https://www.imdb.com/de/name/nm0515217/?ref_=ttfc_fcr_6_1] MUSIK John Powell [https://www.imdb.com/de/name/nm0694173/?ref_=ttfc_fcr_5_1] & Stephen Schwartz [https://www.imdb.com/de/name/nm0777451/?ref_=ttfc_fcr_5_2] --- SHOW NOTES MMGH Wicked, der Erste Teil [https://www.mussmangesehenhaben.de/wicked/] Joachim Meyerhoff [https://de.wikipedia.org/wiki/Joachim_Meyerhoff] Idris Elba [https://www.imdb.com/de/name/nm0252961/] Yorgos Lanthimos [https://www.imdb.com/de/name/nm0487166/?ref_=fn_t_1] Paddington 2 [https://www.imdb.com/de/title/tt4468740/?ref_=fn_t_1] Hugh Grant Tanzszene [https://www.youtube.com/watch?v=reyeX6ajeUw] Jetzt auch die ganze Folge auf YouTube sehen: https://youtu.be/2KvurP-R5os [https://youtu.be/b9IIA6SoBZM] Abonniert den Newsletter: https://mussmangesehenhaben.substack.com [https://mussmangesehenhaben.substack.com/] Und hinterlasst uns gerne eine positive Bewertung auf der Podcast-Plattform Eurer Wahl, um uns zu unterstützen. Danke Euch!

Transcript

Speaker: Willkommen zu einer neuen Ausgabe Muss man gesehen haben.

Speaker: Hier sind eure Gastgeber Emilia und Bastian.

Speaker: Wunderschönen guten Abend, Basti und alle, die eingeschreitert haben.

Speaker: Hallo.

Speaker: Hallo, ich habe gerade kurz überlegt, ob ich jetzt auch singend einsteigen soll.

Speaker: Du hast so angeteasert.

Speaker: Und da habe ich mir gedacht, nee, lieber nicht, wenn wir die Leute nicht schon gleich nach 10 Sekunden verlieren wollen.

Speaker: Schön, dass du dich heute so begrüßt.

Speaker: Das passt ja total zu unserem Film.

Speaker: Das sind wir ja schon fast mittendrin eigentlich.

Speaker: Ich habe Mühe gegeben.

Speaker: Hast du das gesehen?

Speaker: Ja.

Speaker: Unglaublich war das.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Also ich bin sprachlos.

Speaker: Es zeigt, wie viele Talente du hast.

Speaker: Schön, dich zu sehen, liebe Emilia.

Speaker: Und schön, dass ihr alle dabei seid heute.

Speaker: Genau.

Speaker: Wir waren wieder im Kino.

Speaker: Und wir fragen natürlich wieder die erste Frage, in welchem Kino warst du diesmal?

Speaker: Basti.

Speaker: Ich war wieder ganz langweilig diesmal im Cineflex bei mir um die Ecke.

Speaker: Aber ich muss sagen, ich muss sagen, es hat sich gelohnt, weil ich habe Popcorn genommen und ich habe dieses Mal in den ganzen vielen Etalagen, die dort standen, habe ich irgendwie den richtigen Instinkt gehabt und ich habe genau in die richtige Ablage gegriffen, habe mir ein mittelgroßes Popcorn genommen und es war ganz frisch und noch warm und es hat total geil geschmeckt.

Speaker: So sollte Popcorn immer schmecken, weil manchmal steht es ja ein bisschen länger, dann ist es nicht mehr ganz so lecker, aber wenn es so frisch ist,

Speaker: Geil.

Speaker: Da musst du jetzt aber Leute abholen.

Speaker: Also ich bin immer noch in den Kinos unterwegs, wo man das selber bestellt und da ein Mitarbeiter dir das Popcorn abfüllt.

Speaker: Du bist schon in der KI eingestellt.

Speaker: Vision?

Speaker: Also ich habe das jetzt gesehen, es gibt es bei einigen Cineplexen tatsächlich, bei diesen größeren Kinos, die haben halt dann einfach schon so, das ist schon in den Dingens, also die haben dann so wie so Schränke, Glasschränke, da stehen die halt schon fertig befüllt drinnen und dann nimmst du die einfach mit und dann gehst du zur Kasse.

Speaker: So ist das da gewesen.

Speaker: Und

Speaker: Ich finde aber, es hat trotzdem wirklich saugut geschmeckt.

Speaker: Besser auch als die, wenn die dir das frisch in die Tüte machen.

Speaker: Ich fand das richtig gut.

Speaker: Es war ganz frisch, trotz alledem.

Speaker: Und von daher war es für mich wieder mal so ein Popcorn-Erlebnis.

Speaker: War auch so ein richtig schöner Popcorn-Film natürlich, wenn wir auch nicht drüber reden.

Speaker: Von daher hat es gut gepasst.

Speaker: Und das wollte ich nur mal sagen, das Popcorn an dem Abend war ganz besonders gut.

Speaker: Ja.

Speaker: Und du so?

Speaker: Ich hatte auch Popcorn und ich habe einen Snack aus Großbritannien mitgenommen.

Speaker: Und die heißen Kula Hoops und das sind Cheese and Onion Ringe.

Speaker: Die gibt es einfach bei uns gar nicht.

Speaker: Und ich hatte auch noch Dupluss versteckt in meiner Handtasche.

Speaker: Die Kinoschmugglerin.

Speaker: Die Kinoschmugglerin.

Speaker: Jetzt weiß ich gar nicht, ob ich erwähnt darf, in welchem Kino ich war.

Speaker: Ich hoffe, ihr verzeiht.

Speaker: Aber ihr habt einfach dieses Snacks nicht, liebes Rollbergkino.

Speaker: Und was ich auch ganz toll fand, ist, dass ich früh genug daran gedacht habe, Tickets zu buchen, denn tatsächlich war alles ausgebucht.

Speaker: Also ich habe den Tickets gebucht am Samstag und habe dann aus Spaß nochmal geguckt, ob ich eventuell noch eine dritte Person mitnehmen kann.

Speaker: Und das ging nicht, weil das ganze Kino ausgebucht war.

Speaker: Wie war denn das bei dir?

Speaker: Bei mir war das so, ich glaube, weil ich ihn auf Englisch gesehen habe, war das, ich war am Mittwoch im Kino und ich habe dann aber abends in den Nachrichten gesehen, dass der eigentlich erst am Donnerstag in die Kinos kommt.

Speaker: Genau, ja, ich habe mich auch ein bisschen gewundert, aber ich war am Donnerstag.

Speaker: Dann hatte ich einen Tag früher, vielleicht war englische Version oder so, keine Ahnung, also ich konnte schon früher rein und es war nicht leer, es war schon ganz gut besucht, aber es hätte auch noch, glaube ich, ein paar Plätze gegeben.

Speaker: Bei der deutschen Version wäre es vielleicht anders gewesen, kann ich nicht beurteilen, weil leer war ich ja nicht.

Speaker: Ja.

Speaker: Also auch zu Recht.

Speaker: Das ist auch was Gutes, Filme im Original zu sehen.

Speaker: Ja, es gibt ja auch die deutsche Version und die kann man aber mit englischen Liedern sehen.

Speaker: Wir haben ja noch gar nicht gesagt, welchen Film wir uns anschauen.

Speaker: Und das würde ich dann einfach ganz kurz übernehmen.

Speaker: Bitte, liebe Emilia, du bist dran.

Speaker: Das Warten hat ein Ende.

Speaker: Die Kinosensation geht in die finale Runde.

Speaker: Wir tauchen wieder ein in die zauberhafte Welt von Oz, die wir letztes Jahr schmerzlich verlassen mussten.

Speaker: Cynthia Erivo als Elphaba und Ariana Grande als Glinda oder Gelinda.

Speaker: kehren wieder zurück, singen und tanzen und an ihrer Seite sind auch wieder dabei Jonathan Bailey als Fiero, Marissa Bode als Nessa Rose, Ethan Slater als Spock, so wie Michelle

Speaker: Bei Cursor möchte nicht weitergehen.

Speaker: Michelle Yeoh und Jeff Goldblum in ihren Rollen als Madame Morrible und der Zauberer von Oz.

Speaker: Der Film beginnt mitten im brodenden Herzen der Samaragdstadt, wo Glinda

Speaker: Die neue Verantwortung, mit dem Tag schwerer wird, wären Gerüchte über Elfabars Schicksal das Volk verunsichert.

Speaker: Gleichzeitig verfolgen wir Elfabars Weg im Verborgenen und ihre Hoffnung darauf, die Bevölkerung von den Lügen des Zauberers zu überzeugen und den sprechenden Tieren ein Zuhause bieten zu können.

Speaker: Und es kommt, dass sich beide Frauen wieder gegenüberstehen.

Speaker: Wicked 2 oder Wicked for Good knüpft nahtlos an Wicked an und zeigt uns dazu die Hintergrundgeschichte zum Zauberer von Oz.

Speaker: Wir haben Wicked 2 gesehen.

Speaker: Emma ist natürlich die ganze Zeit, Emilia ist natürlich die ganze Zeit hüpfend.

Speaker: Ja.

Speaker: Ja, kann ich mir vorstellen.

Speaker: Vor Basti umhergesprungen hat gesagt, können wir den gucken?

Speaker: Können wir den gucken?

Speaker: Können wir den gucken?

Speaker: Und tatsächlich hat Basti dann gesagt, okay.

Speaker: Hiermit möchten wir auch nochmal darauf verweisen, dass wir Wicked besprochen haben.

Speaker: Letztes Jahr.

Speaker: Auch im Dezember.

Speaker: 21.

Speaker: Dezember, glaube ich, kam die Folge raus.

Speaker: Und

Speaker: Ja, also wir haben erzählt, in welchem Kino wir waren.

Speaker: Wir haben gesagt, es ist ein fantastischer Popcorn-Film.

Speaker: Darauf können wir uns beide schon mal einigen.

Speaker: Wir haben ein Musical gesehen.

Speaker: Das macht mich ja von Anfang an wahrscheinlich glücklicher als Basti.

Speaker: Weiß ich gar nicht mehr.

Speaker: Deine Leidenschaft für das Musical ist ansteckend tatsächlich und von daher würde ich fast sagen, ich bin da auch tatsächlich mit großer Vorfreude ins Kino gegangen.

Speaker: Ich könnte mir schon vorstellen, dass er noch etwas größer war als meine.

Speaker: Aber generell muss ich sagen, war ich voller Vorfreude, mir den Film anzuschauen.

Speaker: Ich habe mich vor allem über eine Sache gefreut und ich habe ihn gestern geguckt, das war ein Donnerstag.

Speaker: Ich habe den Morgen angefangen,

Speaker: Mit Frühstück meiner besten Freundin und Wicked zu Hause.

Speaker: Also den ersten Teil.

Speaker: Darf ich an dieser Stelle sagen, ganz kurz, Entschuldigung.

Speaker: Ich würde empfehlen, den ersten Teil auch noch zu schauen, bevor man ins Kino geht.

Speaker: Oder auch unsere Podcast-Folge anhören übrigens.

Speaker: Wir haben ja den doch nochmal gesprochen, kann man auch nochmal.

Speaker: Damit man auch wirklich wieder einsteigt, weil es gibt keinen Previously on Wicked Abschnitt gleich zu Beginn.

Speaker: Überraschend.

Speaker: Damit man weiß, wo man ist.

Speaker: Ja.

Speaker: Und dann gibt es irgendwelche Filme wie bei Avatar, wo man das Gefühl hat, im Prinzip passieren drei Stunden bei Avatar nicht viel und dann gibt es ein Avatar 2 und dann erzählen die schon wieder irgendwie, was passiert ist.

Speaker: Und man lacht so, ah, okay.

Speaker: Das fand ich überraschend.

Speaker: Tatsächlich habe ich mich sehr darüber gefreut, dass der zweite Teil nicht auch drei Stunden geht.

Speaker: Ja, der geht nur 137 Minuten diesmal.

Speaker: Ich hab's mir ganz genau angeschaut.

Speaker: Ja, absolut.

Speaker: Darf ich auch an dieser Stelle mal was ganz Tolles sagen, was ich wahnsinnig toll fand.

Speaker: Ich bin mal die ganzen Credits durchgegangen, also den ganzen Abspann quasi und die Beteiligten und die ganzen Gewerke und mir ist aufgefallen tatsächlich bei diesem Film, dass extremst viele Frauen an dem Film mitgewirkt haben.

Speaker: Und das ist mir sehr positiv aufgefallen.

Speaker: Und auch die Kamera wurde von Alice Brooks gemacht.

Speaker: Ich sage das nur deshalb nicht, weil es leider immer noch irgendwie eher die Ausnahme ist.

Speaker: Und deswegen finde ich, sollte man das auch betonen, bis es endlich mal so ist, dass es ausgewogen ist.

Speaker: Werde ich auch nicht müde, das zu betonen.

Speaker: Und ich finde wahnsinnig schöne Bilder, super schön geschossen.

Speaker: Und wie gesagt, generell unglaublich viele Frauen in dem Film.

Speaker: Und das fand ich einfach toll.

Speaker: Wollte ich einfach nur mal sagen an dieser Stelle, dass mir das aufgefallen ist.

Speaker: Ja, also der erste Teil beginnt ja mit den ganzen bunten Blumen und dem bunten Regenbogen und Garlinda, da heißt der ja noch Garlinda, kommt in ihrer Babbelbase.

Speaker: zum Volk und macht eben nochmal offiziell, dass die Hexe des Westen gestorben ist.

Speaker: Jetzt beginnen wir aber den zweiten Teil doch dann schon etwas düsterer.

Speaker: Ja, ich finde, der ganze Film ist natürlich viel düsterer als der erste.

Speaker: Also ich glaube, das ist sehr, sehr auffällig, dass so dieses bunte, kräftige, so aus dem ersten Teil, ich würde nicht sagen, das lässt man hinter sich, aber der zweite ist auf jeden Fall viel düsterer, viel dunkler und ich finde auch, der Film hat tatsächlich...

Speaker: viel emotional, ja, ich weiß nicht, also ich finde das so Defying Gravity, der letzte Song vom ersten Teil, der war unglaublich emotional auch, aber ich finde, vor allem hat der Film auch durchaus gesellschaftskritische Aspekte, was man jetzt in einem Musical nicht unbedingt erwarten würde und diese Punkte macht er auch sehr, sehr stark tatsächlich, also das ist viel düsterer und auch tatsächlich gesellschaftsrelevanter in dieser Form, was meinst du?

Speaker: Möchtest du da nochmal auf eine, also genauer drauf eingehen?

Speaker: Wenn du mir schon den Raum bietest, vielen Dank, liebe Emilia.

Speaker: Ja, also zum einen geht es, finde ich, sehr stark um die Kraft von Propaganda.

Speaker: Der Film zeigt ja, inwiefern, also gleich zu Anfang fängt es ja an mit The Wicked Witch of the West und du siehst, wie sich überall diese Poster abrollen, wie überall tapeziert wird, ihr Gesicht überall aufkommt und eben dieses Böse, diese böse Hexe wirklich von der Propaganda der Samaragden in den Stadt,

Speaker: Einfach richtig in die Köpfe der Leute eingehämmert wird.

Speaker: Und ich glaube, gerade jetzt, zur jetzigen Zeit haben wir das ja auch sehr stark.

Speaker: Irgendwann sagt sogar der Wizard of Oz in dem Teil selber, the best way to bring a society together is through a common enemy.

Speaker: Und diese ganzen Mechanismen dahinter, wie das funktioniert in dem Film, werden sehr gut, finde ich, auf den Punkt gebracht und ist deshalb auch in einer Welt, im Moment, in der wir leben, wo das ja auch unangefochten passiert, sehr, sehr häufig, dass wir uns irgendwo gemeinsame Feinde suchen oder für uns gesucht werden, ist das sehr auffällig und ist auch kein Zufall, denke ich.

Speaker: Und das, finde ich, kommt in dem Film sehr stark zum Ausdruck.

Speaker: Das finde ich auch und ich finde vor allem, dass man ja jemand wie ich, der ja glaube ich schon ein gewisses Musical-Knowledge hat, auch sehr überrascht war, dass die Madame Morrible, also gespielt von der Michelle Jo,

Speaker: Yo!

Speaker: Yo!

Speaker: Yo!

Speaker: Dazu auch einfach eine Figur ist, die man so in dieser Art Genre wahrscheinlich nicht wirklich wiederfinden würde, als jemand, als sozusagen wirklich der propagandische Bösewicht.

Speaker: Ja, absolut, stimmt.

Speaker: Und ich finde auch Jeff Goldblum als The Wizard of Oz, finde ich auch sehr gelungen.

Speaker: Mark Kermode habe ich gesehen, den schaue ich ganz gerne, das ist auch ein Filmkritiker und der hat gemeint, wenn man Jeff Goldblum in Wicked sieht, meint man, Jeff Goldblum hat sein Leben lang schon in The Wizard of Oz gespielt.

Speaker: Ja.

Speaker: Hat er gesagt?

Speaker: Hat er gesagt.

Speaker: Und ich fand das tatsächlich sehr passend, weil ich finde, die Rollen sind tatsächlich wirklich auf den Leib geschnitten.

Speaker: Und ich war so dankbar, denn im ersten Teil ist er ja so angeschnitten und er hatte schon seine Bühne und er findet eben auch so seinen Spotlight.

Speaker: Aber im zweiten Teil ist er dann endlich ein Charakter und dem wird dann irgendwie auch mehr Raum gegeben.

Speaker: Und da muss ich auch sagen, das ist absolut der Lieblingscharakter.

Speaker: Und einfach auch wie schön, man dann dieses Bild wieder hat und wir hatten das ja auch besprochen, dass wir beide mit dem Buch aufgewachsen sind und plötzlich ist da dieser Zauberer von Oz, im Prinzip dieser, kann man ja mehr oder minder sagen, Idiot, dem eine Rolle angeboten wurde und er dann gesagt hat, ich bin euer Zauberer.

Speaker: gar kein Problem.

Speaker: Letztendlich aber im heimlichen Kämmerlein lieber mit seinen Lokomotiven spielt und seine kleine Ostwelt baut, um da mit dem Mond zu spielen und

Speaker: dann dadurch diese Entscheidung einzugehen und auszusprechen und dann alle anderen herumkommandiert.

Speaker: Es ist ein so herrlicher Charakter und er spielt es unfassbar.

Speaker: Das ist auch so toll und ich war auch so glücklich, dass er dann auch singen darf.

Speaker: Ja.

Speaker: Hat er auch gut gemacht.

Speaker: Hat er ja im ersten Teil aber auch.

Speaker: Ich glaube, Sentimental Man war ja eins der Lieder, das er im ersten gesungen hat.

Speaker: Aber das macht er gut.

Speaker: Und der macht das, ich meine, Jeff Goldblum hat halt auch so eine wahnsinnig gute darbieterische Art.

Speaker: Also der ist schon, der ist halt einfach, der hat nicht nur so, der ist ja auch, glaube ich, Jazzmusiker, soweit ich weiß.

Speaker: Und irgendwo...

Speaker: merkt man ihm das auch an.

Speaker: Der macht auch Jazz und der hat so dieses wie soll ich bühnenhafte, aber nicht so, wie soll ich sagen, geradlinige, sondern so ein bisschen auch flamboyante und so.

Speaker: Und das macht ihn in der Rolle wirklich aus.

Speaker: Und ja, er spielt den wirklich ganz fantastisch.

Speaker: Man hat großen Spaß, ihm bei der Arbeit zuzuschauen, würde ich jetzt einfach mal sagen.

Speaker: Und man hat auch großen Spaß und da bietet sich natürlich wieder irgendwie die Kostüme.

Speaker: Die Kostüme sind so toll.

Speaker: Ja, und es gibt so viele davon.

Speaker: Es gibt so viele davon.

Speaker: Und Wicked hat ja schon einen Oscar dafür bekommen.

Speaker: Ich weiß nicht, ob sie dafür jetzt dann doch nochmal den Oscar bekommen könnten, denn tatsächlich haben sie jetzt eins und zwei zusammen gedreht.

Speaker: Und da war ja dann eben alles schon als ein kompletter Film fertig.

Speaker: Aber das ist irgendwie was, was so auffällt und so mit Liebe im Detail präsentiert wird und dargeboten wird.

Speaker: Und das wirklich die ganze Zeit Spaß macht.

Speaker: Ja, ich finde es auch beeindruckend, dass tatsächlich die quasi so back to back gedreht wurden.

Speaker: Ich meine, es gab einmal noch den Streik der Drehbuchautorinnen und so.

Speaker: Da war eine kurze Pause, während die das Gewehrmacht haben.

Speaker: Wir haben es ja ansonsten wirklich back to back gedreht.

Speaker: Und dafür, dass die eigentlich wie ein Film gedreht wurde, die ganze Reihe oder die zwei Teile, finde ich, ist es bemerkenswert, dass die zwei Teile sich doch durchaus auch so unterscheiden.

Speaker: Ja, und auch ein bisschen frech, dass man so lange darauf warten muss.

Speaker: Ich glaube, das hat etwas mit Marketing zu tun.

Speaker: Was?

Speaker: What?

Speaker: Ich wollte noch mal kurz zu Jeff Goldblum ganz kurz sagen, weil du das gerade so schön gesagt hast, wie er eben seine eigenen...

Speaker: Der ist die ganze Zeit mit seinen Zügen beschäftigt und mit seinen eigenen, der ist in seiner ganz eigenen Welt.

Speaker: Und ich glaube, das ist auch so ein bisschen eine Parallele zu Autokraten, dass die sich so vollkommen aus der Welt, der eigentlich restlichen Welt entziehen und nur deshalb auch so furchtbare Dinge machen können.

Speaker: Nicht so nett und irgendwie so, doch auch irgendwie sympathisch, wie jetzt Jeff Goldblum in dem Film, aber einfach so dieses Welt, ja, sich nicht mehr mit der wirklichen Welt zu befassen, das steckt da auch drin.

Speaker: Und dann haben wir natürlich auch noch die Frage von Dualität von Gut und Böse.

Speaker: Ist auch ein starkes Thema in dem Film.

Speaker: Wie siehst du das?

Speaker: Ob das ein starkes Thema in dem Film ist?

Speaker: Ja.

Speaker: Ja.

Speaker: Und wie hast du das wahrgenommen?

Speaker: Ich finde das ganz schön in dem Film, wie eben dadurch auch immer mal wieder Perspektiven sich ändern und dadurch Charaktere eben von gut dann wieder zu böse wechseln und dann aber eben diese Frage aufgeworfen ist, was ist denn jetzt eigentlich gut und was ist eigentlich böse, um dann, glaube ich, die große Einigung zu haben und zu wissen, dass das Böse von einer ganz speziellen Quelle kommt.

Speaker: Und sich gewisse Sachen dann irgendwie anderweitig wieder auflösen.

Speaker: Das möchte ich, glaube ich, so spammlich da lassen, weil sonst habe ich das Gefühl, dass ich spoilern werde.

Speaker: Und das fände ich jetzt, glaube ich, ein bisschen schade.

Speaker: Nein, das wollen wir nicht.

Speaker: Nein, ich möchte das nicht.

Speaker: Ja, ähm.

Speaker: Ich würde vielleicht höchstens sagen, ja das stimmt, das ändert sich.

Speaker: Es zeigt vor allem, Böse ist etwas, das vor allem inszeniert wird in Wicked.

Speaker: Also die böse Hexe des Westens ist ja nicht böse, sondern es wird inszeniert, es wird genutzt, es wird instrumentalisiert, dieses Bild.

Speaker: Von dem vermeintlich Guten.

Speaker: Genau, weil man das Böse braucht, um das Gute zu erkennen.

Speaker: Das ist ja auch so ein Thema, das durch den Film geht.

Speaker: Und es zeigt auch, dass eine Gesellschaft, egal wie glänzend schön diese smaragdene Stadt eben auch ist, die sich ein gemeinsames Feindbild schafft,

Speaker: und daraus ihre Identität bezieht, ist moralisch korrupt und ist korrupt und moralisch bankrott.

Speaker: Und das zeigt der Film eben auch.

Speaker: Du siehst, die mag eine Stadt und du siehst, was alles dort vorfällt, wie dort Propaganda eingesetzt wird, um den eigenen Machtanspruch auch zu erhalten.

Speaker: Und auch da wieder eine sehr starke Komponente zur heutigen gesellschaftlichen Entwicklung.

Speaker: Und auch das fand ich spannend, dass sie das in dieses Musical so eingearbeitet haben.

Speaker: Und wie weit das dann eben auch abfällt, vor allem in die...

Speaker: kleineren Orte zum Manschkinland, wo die Leute dann eben so in Angst und Schrecken gesetzt werden, dass da eben das Denken irgendwie aufhört.

Speaker: Und das ist eine ganz tolle Szene, denn Glinda, oder wie sie jetzt im zweiten Tag heißt, Glinda, die ja aus Solidarität und Toleranz dem

Speaker: Professor gegenüber ihren Namen geändert hat, bekommt ein neues Fahrgerät.

Speaker: Das sieht man überall.

Speaker: Sie kriegt eine pinke Couch und darüber gibt es eine mechanisch erstellte Seifenblase und mit der schwebt sie dann in ihrem Zauberstab durch die Länder um.

Speaker: eben für das Gute einzustehen und dann eben auch diese Beziehung mit dem Prinz Fero aufzuhalten, damit alle...

Speaker: weiterhin an das Gute glauben und Gelinda ist eben das repräsentative Gute in dem ganzen Film.

Speaker: Das dann aber auch einen relativ großen Riss bekommt, das natürlich dann eine sehr emotionale Szene wird und mich dann am Ende auch so ein bisschen

Speaker: wenn man den Film mal kurz betrachtet als nicht Musical, sondern als einfache Geschichte und dann die einzelnen Charaktere sich anguckt, sind das nicht alle Sympathieträger, würde ich sagen.

Speaker: Was sagst du dazu?

Speaker: Würde ich so unterschreiben, ja.

Speaker: Es sind nicht alle SympathieträgerInnen.

Speaker: Es ist bunt gemischt.

Speaker: Sexiest Man hin oder her.

Speaker: Ja.

Speaker: Wer ist denn Sexiest Man?

Speaker: Ist das Sexiest Man?

Speaker: Ist da ein Sexiest Man?

Speaker: Ja, Jonathan Bailey wurde dieses Jahr zum Sexiest Man Alive.

Speaker: Das wusste ich nicht.

Speaker: Fun Fact.

Speaker: Das wusste ich nicht.

Speaker: Jonathan Bailey wurde Sexiest Man Alive gewählt.

Speaker: Ah, schau einer an.

Speaker: Aber das ist glaube ich okay, dass ich einen solchen Func weiß.

Speaker: Ja.

Speaker: Also ich war da auch immer sehr interessiert daran.

Speaker: Ich fand ja Paul Rudd einen in den besten Sexiest Man Alive.

Speaker: Aber wie auch immer, das tut dir auch gar nichts zur Sache.

Speaker: Aber, ah, schau, habe ich das gelernt?

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Jonathan Bailey, okay.

Speaker: Jetzt kann ich das einordnen.

Speaker: Ja, also es ist gut durchmischt.

Speaker: Wie gesagt, in der Geschichte liegt es ja auch so ein bisschen verborgen.

Speaker: dass man eben das auch mal, weißt du, und das soll jetzt wieder keine Fahnenfrage sein, aber wenn man sich jetzt auch das Musical wegdenkt und von der Geschichte her, der hat mich an einen Film erinnert, der eigentlich überhaupt gar nichts mit diesem Genre, mit dieser Art des Films zu tun hat.

Speaker: Und zwar an Batman Dark Knight Rises.

Speaker: Weil die Geschichte ist relativ ähnlich.

Speaker: Man braucht den Bösen, das Dunkle, das Schlechte, das Böse, damit das Gute besser glänzen kann.

Speaker: Aber wer sind die Geschwister?

Speaker: Und wo kommt der Munchkin Boy her?

Speaker: Okay, man darf das jetzt natürlich nicht eins zu eins übersetzen.

Speaker: Aber so dieses, dass Batman dann als The Dark Knight und als der vermeintliche Böse dann am Ende des Films auf seinem Motorrad in die Nacht hinausfährt, gejagt von den guten Kräften der Stadt und Harvey Two-Face dann quasi die Macht übernimmt als der gute, scheinende, glitzernde, glänzende Held,

Speaker: Das ist genau das gleiche wie eigentlich jetzt auch in Wicked und wie das endet.

Speaker: Wollte ich nur mal sagen, weil das finde ich spannend, weil das würde man nicht meinen, dass ein Musical zu solchen Parallelen einlädt.

Speaker: Und dabei habe ich nur gelesen, dass der Regisseur inspiriert worden ist von Hook.

Speaker: Ist auch egal.

Speaker: Vielleicht ist das auch alles nur in meinem Kopf.

Speaker: Vielleicht ist das auch alles nur in deinem Kopf.

Speaker: Falls du, lieber Zuhörer, dazu eine Meinung hast, schreib uns das doch gerne, ob man Parallelen ziehen können zwischen Wicked for Good und Batman.

Speaker: So du sagst, klingt es tatsächlich wirklich sehr...

Speaker: Gewagt, die These finde ich gut, lass sie mir so stehen.

Speaker: Aber genau, wir waren bei Charakteren, ich finde weiterhin, also ich habe mir extra nochmal den Film wie gesagt angeguckt und mich dann irgendwie sehr darauf gefreut, dass bei jedem Charakter, der so ein bisschen

Speaker: im schwebenden Verlassen wurde, im ersten Teil tatsächlich wieder darauf eingegangen wurde.

Speaker: Also es geht nichts verloren, es bleibt alles dabei, jeder Charakter wird auch zu Ende erzählt, was dazu zu wirklich, wirklich überraschenden Outcomes kommt.

Speaker: Und wir befinden uns ja sozusagen in der Vorgeschichte zu Der Zauberer von Oz.

Speaker: Man erinnert sich, Dorothy wird von Kansas von einem Wirbelsturm mit dem Haus erfasst und kommt mit ihrem Hund Toto dann zufällig nach Oz und befindet sich dann in einer sehr seltsamen Gruppe wieder.

Speaker: Da gibt es einen ängstlichen Löwen, eine Strohpuppe und einen

Speaker: Blechmann.

Speaker: Blechmann heißt er.

Speaker: Blechmann, ich glaube, du hast recht.

Speaker: Die jeder ein eigenes Problem haben.

Speaker: Und dann wollen sie zum König von Austin, die haben gehört, dass das Problem, das tiefste Problem lösen kann.

Speaker: Darauf kann man nochmal sagen.

Speaker: Es gibt da einen sehr alten Film, der ist wunder, wunder, wunder toll.

Speaker: Auch ein Musical. 1937?

Speaker: Buch, das kann man auch lesen, damit sind wir aufgewachsen.

Speaker: Wir beide sogar.

Speaker: In unterschiedlichen Zeiten.

Speaker: Kaum einen Altersunterschied zu merken.

Speaker: Und Wicked und Wicked for Good ist sozusagen die Vorgeschichte dazu.

Speaker: Und dazu gibt es aber eben Parallelen, die, wenn man diesen Film guckt, mich tatsächlich im Sitz zurück und manchmal gesagt haben, oh,

Speaker: Und dann habe ich mit sehr großen Augen meine Begleitung angeguckt und war so, wirklich?

Speaker: Ging dir das nicht ähnlich?

Speaker: Doch, mir ging das auch so nicht.

Speaker: Also plötzlich war so, oh mein Gott, ich werde aus, ich muss jetzt ausdrucken, weil jetzt werde ich das mit ganz anderen Augen sehen.

Speaker: Ja, das stimmt.

Speaker: Es ging mir auch so.

Speaker: Also ich werde das jetzt nicht so wahnsinnig auf den Film mit Judy Garland eingehen.

Speaker: Da haben wir nämlich im ersten Podcast schon, als wir den ersten Teil besprochen haben, ich glaube, da haben wir die ganzen sehr viele Parallelen gezogen zum ursprünglichen Film und auch zu Frank L. Baum's Buch.

Speaker: The Wizard of Oz eben das Original.

Speaker: Aber das ist absolut richtig.

Speaker: Ich fand auch, dass das dem Film wirklich gut gelingt, diese Überraschungsmomente zu setzen.

Speaker: Und das macht ihn auch wirklich so diese Synchronität zwischen der Geschichte von Dorothy, der ursprünglichen Geschichte The Wizard of Oz und dann eben jetzt dieser Vorgeschichte, die sich aufeinander zubewegen dann und sich dann eben überlappen.

Speaker: Und diese Synchronität und diese Storybeats so zu setzen, dass das passt und uns als ZuschauerInnen auch immer wieder überrascht, finde ich, ist wahnsinnig gut gelungen und gibt dem Film auch einen absoluten Mehrwert.

Speaker: Weißt du, was mein Schauspielerherz hat ein bisschen bluten lassen?

Speaker: Nee, sag mal.

Speaker: Die Vorstellung, dass du bei Wicked und Wicked for Good die Dorothy spielst und man dein Gesicht nicht einmal sieht.

Speaker: Man sieht viel deine Schuhe, man sieht viel dein entzückendes Kleid.

Speaker: Man sieht sogar deinen kleinen süßen Hund und deine Zöpfe.

Speaker: Aber stell dir vor, du spielst Dorothy, eine der Hauptgesellschaften.

Speaker: Charaktere in Oz und die ist so wichtig für auch diese Wicked-Geschichte und man sieht echt einmal dein Gesicht.

Speaker: Ja, ich glaube, das war eine bewusste Wahl deshalb, weil sie die Integrität der Geschichte anhand von Dorothy irgendwie bewahren wollten, von der Originalgeschichte.

Speaker: Ja.

Speaker: Und ich glaube, und das ist auch vollkommen in Ordnung.

Speaker: Also aus der schauspielerischen Sicht kann ich dir vollkommen beipflichten, das ist natürlich sehr schade.

Speaker: Better luck next time.

Speaker: Ja.

Speaker: Aber im Sinne von der Integrität der Geschichte und auch dem Respekt, den man der Geschichte dadurch gegenüber zeigt, finde ich das tatsächlich auch sehr gut.

Speaker: Wie findest du denn, mir ist noch einmal aufgefallen und das finde ich wirklich Gänsehaut, wie Fündia die Alphaba spielt?

Speaker: Ich finde, sie spielt sie sehr, sehr gut.

Speaker: Also das ist jetzt so eine Leerstelle.

Speaker: Ich finde, sie spielt sie sehr, sehr gut.

Speaker: Ich meine, in so einem Musical muss man natürlich auch immer sagen, gehört natürlich auch dazu, wie stimmgewaltig sie sind und wie sie singen.

Speaker: Und ich meine, Ariana Grande, okay, das ist ja auch, sage ich jetzt mal, nicht sehr überraschend, dass sie das unglaublich gut macht und wahnsinnig gut singt.

Speaker: Aber auch Cynthia Erivo macht das wahnsinnig gut und ich finde schon auch und ich glaube das ist das worauf ich mehr Augenmerk drauf gelegt habe, ist dass die beiden wirklich sehr gut miteinander harmonieren.

Speaker: Ich finde die beiden spielen gut zusammen und das ist nicht Cynthia Erivo, aber Ariana Grande.

Speaker: Ariana Grande hat ja im ersten Teil auch schon wahnsinnig viele humoristische Elemente gehabt.

Speaker: Also sie hat ja viel so Slapstick.

Speaker: Bitte, ich verweise jetzt auf unseren Videopodcast, weil Emilia macht das mit den Haaren fast noch besser als Ariana Grande in dem Film.

Speaker: Und das macht sie wirklich sehr, sehr gut.

Speaker: Also ich finde diese komödiantischen Momente, die sie hat, sind gut.

Speaker: Und die gibt es jetzt im zweiten Teil nicht so häufig.

Speaker: Weil wie gesagt, der ist düsterer, aber die gibt es immer noch.

Speaker: Und die finde ich gut und die schaut man sich auch sehr, sehr gerne an.

Speaker: Also beide zusammen, finde ich, harmonieren sehr, sehr gut in dem Film.

Speaker: Das tut sie tatsächlich.

Speaker: Ich fand nur, dass es manchmal dann doch einfach vom schauspielerischen kleinen Unterschied gab, dass man so ein bisschen...

Speaker: dass Alphabet so viel nahbarer und so viel mehr Nuancen gezeigt hat, als dann doch die Figur Gelinda.

Speaker: Und die dann manchmal so ein bisschen...

Speaker: Lehrer wirkte auf mich, denn ich fand einfach, dass Alphaba hier in diesem zweiten auch natürlich nochmal eine andere Möglichkeit hatte.

Speaker: Die Geschichte nochmal anders erzählt wurde, eben da die ganzen Emotionen nochmal verlagert und eben diese Düsternis da wirklich auch hervorkommt und der Grund, warum sie kämpft und dieses ganze, die Kindheit dann nochmal tatsächlich aufgeholt wird, wenn sie ihren Bären,

Speaker: Kinderaufpasserinnen.

Speaker: Ihre Gouvernante, würde man ganz altmodisch sagen, glaube ich.

Speaker: Gehen wir mit.

Speaker: Oh gut.

Speaker: Ja, da vielleicht auch einfach ein bisschen mehr Spielraum hat, das weiß ich nicht, aber es gibt einfach ein paar Sachen, wo ich dann doch auch Ariana gerade ein bisschen...

Speaker: Und so ein bisschen, ja, also das klingt jetzt, also natürlich ist das alles fantastisch und auf einem Niveau, wo man das vielleicht dann eben dann doch mal erwähnen kann, dass es auch mal ein bisschen leerer wirkte.

Speaker: Auf mich.

Speaker: Okay, ich glaube, also ich würde dir überhaupt gar nicht widersprechen.

Speaker: Ich würde nur vielleicht zu bedenken geben, dass das aber tatsächlich sehr gut zu ihrem Charakter passt.

Speaker: Weil sie ist ja auch als Glinda, eine, die tatsächlich sehr zu Anfang vor allem sehr, sehr oberflächlich ist.

Speaker: Sie achtet ja vor allem, wie viele Freunde habe ich, sie ist sehr viel Oberfläche.

Speaker: Und das liegt sich ja erst dann im Laufe der beiden Filme.

Speaker: Nach dem ersten Teil ist es schon absehbar, dass sie doch auch so ihr Herz entdeckt und so ein bisschen die Tiefe menschlicher Umgangsformen.

Speaker: Und ich glaube, deswegen passt es.

Speaker: Und etwas davon bleibt aber immer so ein bisschen an ihr haften, womit sie sich dann eben auch nie ganz verneint und ihre ursprüngliche Charakteristik auch nie ganz verliert.

Speaker: Nein, das meine ich, aber ich glaube genau dieses, also von diesem Emotionaleren und was Wärmeres, er hätte dem auch...

Speaker: gut getan.

Speaker: Nicht, dass das irgendwo schlecht war, aber es gab manchmal was, wo ich gedacht habe, na, das hätte schöner und näher werden können mit einer anderen Farbe.

Speaker: Und ich kenne da jetzt jemanden, der wahrscheinlich hoffentlich anfängt zu lachen.

Speaker: Also tatsächlich gibt es Schauspielübungen, wo man mit Farben arbeitet.

Speaker: Das klingt total lächerlich.

Speaker: Spannend, ja.

Speaker: Erklär mal bitte.

Speaker: Spiele mal die Farbe Blau.

Speaker: Ja, mache ich gerade.

Speaker: Siehst du noch nicht?

Speaker: Noch nicht angekommen?

Speaker: Vielleicht ist es aber das Licht.

Speaker: Vielleicht muss man da...

Speaker: Das kann nur am Licht liegen.

Speaker: Also meine Darbietung war gerade fantastisch.

Speaker: Also ich weiß nicht, ob du das gesehen hast, aber auch bitte hier selber Videopodcasts anschauen, selber beurteilen.

Speaker: Also ich fand, ich war total blau.

Speaker: Ich war total blau.

Speaker: Okay, wenn ich es jetzt so sage, ich war total blau, habe ich ungefähr eine Vorstellung, was ich zu spielen hätte.

Speaker: Also genau, da komme ich auch gerade erst rein.

Speaker: Ist jetzt glaube ich auch nicht genau so die Technik, mit der ich am wärmsten bin, aber gibt es auf jeden Fall.

Speaker: So, zurück zum Film.

Speaker: Ja, wir sollen wir dann schon mal Fun Facts machen.

Speaker: Ja, gerne.

Speaker: Darf ich nur ganz kurz noch sagen, weil mich das gerade an eine Vorschau erinnert von anderen Filmen, nur ganz kurz.

Speaker: Joachim Meyerhoff kommt jetzt einen Film ins Kino, da geht es nämlich genau darum.

Speaker: Lest das Buch, lest die ganze Trilogie, bevor ihr diesen Film schaut.

Speaker: Ich freue mich auf diesen Film unfassbar doll, aber ich möchte euch hiermit wirklich allen diese ganze Trilogie ans Herz legen.

Speaker: Oh wunderbar, ich lese sie mir durch, weil ich habe auch die Vorschau gesehen und Joachim Mayhoff ist ja sowieso einer der mit das Darling der deutschen Literaturszene, mittlerweile auch der Schauspielszene.

Speaker: Ich habe nur den Trailer gesehen und da geht es ja genau um sowas auch.

Speaker: Spiel mal einen Baum.

Speaker: Aber da muss, also freut euch da wirklich auf ganz, ganz, ganz tolle, weirde Schauspielschulen sehen, die im Buch ganz, ich liebe diese Bücher, alle drei.

Speaker: Werde ich mir durchlesen und ich werde mir den Film anschauen.

Speaker: Also genau, der Buster-Titel ist Die Lücke, eine so furchtbare Lücke oder irgendwie so.

Speaker: Ja, genau, irgendwie sowas.

Speaker: Kommt jetzt dann bald ins Kino.

Speaker: Wir sind mal kurz abgebogen, aber ich fand, das war für einen guten Zweck.

Speaker: Jetzt können wir gerne tatsächlich in die Fun Facts rein.

Speaker: Natürlich, selbstverständlich.

Speaker: Wir haben von Anfang an ja schon gesagt, dass

Speaker: Also in unserem Vorgespräch, dass die meisten Fun Facts, die könnt ihr euch im ersten Teil noch anhören, die wollen wir jetzt nicht nochmal wiederholen, aber natürlich bleibt es, wenn das zwei Filme als einen Film gedreht wird oder zusammen gedreht wird, dann verändert man jetzt nicht groß was am Set, verändert man jetzt nicht groß was an den Kostümen oder so, das bleibt irgendwie alles.

Speaker: noch wie es beim ersten Mal war.

Speaker: Absolut.

Speaker: Also ich glaube, die meisten Fun Facts, die wir jetzt hier erzählen könnten, die sind tatsächlich auch bei unserer ersten Besprechung schon oder vom ersten Teil, weil genau, wie du gerade gesagt hast, da hat sich nicht viel geändert.

Speaker: Die Sets waren die gleichen.

Speaker: Ich überlege gerade, ob es, ich glaube, wir haben noch nicht gesagt, weil ich will jetzt auch nicht so ganz hier gar nichts sagen, ich glaube, wir haben noch nicht darüber gesprochen, dass Cynthia Erivo alle ihre Stunts selber gemacht hat.

Speaker: Ich mache auch alle meine Stunts selbst.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Sie ist quasi der Tom Cruise der Musical-Szene.

Speaker: Der Hexenwelt.

Speaker: Der Hexenwelt.

Speaker: Auch das.

Speaker: Ich weiß nicht, ob sie mit diesem Vergleich glücklich wäre.

Speaker: Ich habe es jetzt trotzdem einfach mal gesagt.

Speaker: Ich bin mir sicher, es lässt nicht ausrichten.

Speaker: Weißt du, was wir am Schluss dann nochmal gesagt haben?

Speaker: Dass wir uns, also ich und meine Begleitung uns wirklich wünschen würden, sie eventuell in einem Bond zu sehen.

Speaker: Als der Gegenpart.

Speaker: Ich glaube, die wäre einfach so cool.

Speaker: Oh, das glaube ich auch, ja.

Speaker: Ja, William, aber das nochmal so.

Speaker: Das ist einfach mein Wunsch für den nächsten James Bond, sie dazu einzuladen.

Speaker: Doch singende, selbststundmachende

Speaker: Bösewicht.

Speaker: Total.

Speaker: Dann gerne mit Idris Elba als James Bond an dieser Stelle.

Speaker: Würde ich mir wünschen.

Speaker: Dann wären wir beide total glücklich, glaube ich.

Speaker: Aber man darf ja mal wünschen, mal schauen, ob uns jemand erhört.

Speaker: Wer soll Regie führen?

Speaker: Wem sollen wir schreiben?

Speaker: Jorgos Lanthimos natürlich, damit du den Film auch richtig genießen kannst.

Speaker: Ja, ne?

Speaker: Findest du nicht so lustig?

Speaker: Das ist mein neuer Lieblingsbond.

Speaker: Du bist so gemein.

Speaker: Du bist so gemein.

Speaker: Danke.

Speaker: Wenn ihr nicht wisst, warum wir jetzt beide so lachen, ihr müsst euch dann die Folge von letzter Woche anhören.

Speaker: Über meinen neuen Lieblingsfilm Bougonja.

Speaker: Absolut.

Speaker: Lieblingsfilm und Lieblingsregisseur ab jetzt.

Speaker: Also, genau, sie macht ihre eigenen Stunts.

Speaker: Hast du auch noch was?

Speaker: Ja, Stefan Schwartz hat mit ihr auch zusammen neue Musical-Nummern.

Speaker: Und das finde ich, also einerseits würde ich auch so denken, wie, dieses Musical ist ein Broadway-Musical benutzt, das Original.

Speaker: Andersrum habe ich nur gedacht, doch, der Film hat es gebraucht, es passt so toll und fantastisch da rein.

Speaker: Da neue Songs zu schreiben und sie hat den No Place Like Home auch mitgeschrieben und mit verfasst.

Speaker: Wow.

Speaker: Sie hat nicht nur ihre eigenen Stunts gemacht, sie hat sogar ihre eigenen Lieder mitgeschrieben.

Speaker: Ich meine, wow.

Speaker: Was kann die Frau nicht?

Speaker: Das ist die Frage, die ich mir auch gerade stelle.

Speaker: Und das gesamte Publikum natürlich.

Speaker: Ja wunderbar.

Speaker: Ich würde sagen, dann lass uns doch gleich mal weiter.

Speaker: Wie gesagt, erster Film, ganz viele Fun Facts, auch zu dem Aufwand, der betrieben wurde.

Speaker: Neun Millionen Tulpen wurden angepflanzt und so weiter und so fort.

Speaker: Alles im ersten Teil.

Speaker: Dann würde ich einfach mal sagen, gehen wir gleich zu den Zitaten, oder?

Speaker: Ja, also wir... Das Filmzitat.

Speaker: Was hast du denn?

Speaker: Also, es ist jetzt keine... Also, ich habe, glaube ich, ein paar mehr.

Speaker: Vielleicht kommen wir da... Ja, gerne.

Speaker: Oh, unbedingt.

Speaker: Wir haben ja weniger Funfacts, dann haben wir viel mehr Zitate.

Speaker: Genau.

Speaker: Wir haben dann zum Beispiel hier... Natürlich ist das mein Lieblingszitat.

Speaker: Ja, bin gespannt.

Speaker: Also, Gelinda wird nochmal in ihrem Palästchen auf den Balkon gebeten.

Speaker: Denn da steht ihr neues Gefährt.

Speaker: Diese Couch mit diesem Bubble, hat bestimmt einen Namen, habe ich jetzt vergessen.

Speaker: Und sie in ihrem Pinken mit diesen Schüchen und diesem wunderbaren Zauberstäbchen geht dann da rein und dann sieht sie diese Fußdrehleiste, wo draufsteht Tap to Battle, also Bubble, wo man drauf tippen muss, damit dann diese Bubble ist.

Speaker: Und dann fragt sie, genau diese Seifenmelde, does that do what I think it does?

Speaker: Total aufgeregt, tippt sie dann auf und sagt so, no.

Speaker: Poppte diese Bubble doch mal mit ihrem Zauberstab, tippt dann nochmal darauf und sagt, no way.

Speaker: Und quiekt dann da irgendwie rum und macht das eben häufiger und sagt so.

Speaker: I'm obsessedulated.

Speaker: Und das ist super süß.

Speaker: Das ist sehr süß.

Speaker: Und das ist das perfekte Spielzeug für mich.

Speaker: So würde ich das genau so machen.

Speaker: Oh ja, ich kann mir das auch sehr gut vorstellen mit dir tatsächlich.

Speaker: Also da würde ich, könnte ich, würde ich genauso sehen.

Speaker: Also alle, die in meinem näheren Umkreis eventuell in diesem Podcast hören, ich hätte nichts dagegen, zu Weihnachten dieses Gefährt zu bekommen.

Speaker: Danke für.

Speaker: Oder den Traumastab.

Speaker: Ist auch okay.

Speaker: Ja, klar.

Speaker: Ja, absolut.

Speaker: Ja.

Speaker: Der Zauberstab ist, glaube ich, einfacher, weil der funktioniert ja nicht richtig.

Speaker: Von daher kann man dir da einen schenken, wenn du dir nicht allzu viel Mogie davon versprichst.

Speaker: Als Requisite quasi.

Speaker: So wie für Glinda ja auch.

Speaker: Sehr schöner Zauberstab übrigens, mit dem sie auch die Seifenblase dann immer sehr wirkmächtig platzen lassen kann.

Speaker: Um dann wieder eine neue mit dem Fuß auf dem Knopf unten entstehen zu lassen.

Speaker: Das ist total super.

Speaker: Ja, macht sie auch ein paar Mal.

Speaker: Und ist ein sehr, sehr schönes Zitat.

Speaker: Und auch eine sehr schöne Szene, tatsächlich.

Speaker: Nachdem ich die auch als Option für meine Lieblingsszene hatte, fällt die jetzt hinten runter.

Speaker: Aber wir haben sie jetzt gerade schon besprochen, weil da ist das vollkommen in Ordnung.

Speaker: Ich habe...

Speaker: Ich habe auch ein paar mehr Zitate.

Speaker: Eins, das kriege ich nicht mehr ganz zusammen im Film, aber das fand ich auch total gut.

Speaker: Aber ich fange mal mit dem hier an.

Speaker: Elphaba sagt zu Prinz Fierro, also auch nicht, um das zu spoilern, aber Prinz Fierro wird in diesem Film eine ziemlich

Speaker: deutliche Metamorphose unterlaufen.

Speaker: Und deswegen kommt er, als sie ihn dann zum ersten Mal sieht, sagt sie dann, you're beautiful.

Speaker: Und dann sagt Fiero zu ihr, you don't have to lie to me.

Speaker: Und dann sagt sie zu ihm, it's not lying.

Speaker: It's looking at things another way.

Speaker: Und da würde ich gerne eins sagen, denn es gibt die, das ist total schön, aber das sagt er ja zu ihr vorher.

Speaker: Moment, habe ich das jetzt?

Speaker: Ah, ja, ah, okay, sag nochmal, Entschuldigung.

Speaker: Sie nimmt sozusagen sein Zitat in einer Szene, wo ich so dankbar war, in einem ausverkauften Kino zu sitzen, denn die Reaktion war so gelungen.

Speaker: Es gibt eine furchtbare, unfassbare Kitschszene in diesem Film.

Speaker: wo auch überraschende Beziehungen sich plötzlich ändern und man ist irgendwie im Wald zusammen.

Speaker: Und dieses Publikum, es war so herrlich.

Speaker: Jeder musste lachen, jeder musste kichern.

Speaker: Und dann sagt er das tatsächlich zuerst.

Speaker: Und dann haben alle am Schluss in diesem Kino dieses Zitat schon mitgespielt.

Speaker: dass so klar war, dass das jetzt nochmal kommt.

Speaker: Jedenfalls da, wo ich war.

Speaker: Und da gab es dann noch viel Giggel am Ende.

Speaker: Das war sehr schön.

Speaker: Du hast recht, im ersten Teil war das ja andersrum.

Speaker: Schau mal, das hatte ich gar nicht mehr auf dem Schirm.

Speaker: Wie gut, wie gesagt, ich habe wieder mal, wie gut, dass ich Musical-Fachkompetenz hier im Podcast sitzen habe.

Speaker: Ich bin da für dich.

Speaker: Ja.

Speaker: Ich profitiere davon enormst.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Ja, schau, das hat sich gar nicht mal am Schirm.

Speaker: Stimmt.

Speaker: Das ist ja dann einfach nur in einer umgekehrten Rollen.

Speaker: Ja, fantastisch.

Speaker: Deswegen habe ich es natürlich ausgewählt.

Speaker: Nur deswegen habe ich dieses Zitat ausgewählt.

Speaker: Ich finde es sehr schön, weil es einfach zeigt...

Speaker: Man muss, man kann sich auch, man muss nicht unbedingt lügen, man kann auch immer versuchen, Dinge anders und positiver und optimistischer zu sehen, wenn man sich die Mühe dazu gibt und wenn man einen Grund dafür findet und das tut Elfer bei diesem Moment, weil sie Prinz Fierro liebt, das ist ihr Grund und so kann man sich auch andere Gründe suchen und das heißt, man muss nicht gemein sein, sondern man kann auch nett sein, wenn man die richtigen Gründe dafür findet und die schlummern in uns.

Speaker: Deswegen finde ich es ein sehr, sehr schönes Zitat und

Speaker: Und würde jetzt wieder nicht übergeben, die Emilia.

Speaker: Dann gibt es auch gleiches Spiel.

Speaker: Also es sagt einmal im Film, sagt die Madame Morrible zu Glinda und dann am Ende sagt das Glinda nochmal zurück.

Speaker: Und zwar, my personal opinion is that you don't have what it takes.

Speaker: I hope you prove me wrong.

Speaker: I doubt you will.

Speaker: Nett.

Speaker: Wahnsinnig nett.

Speaker: Gut geschrieben, funktioniert sehr gut in beiden Szenen.

Speaker: Ist ein schöner Boomerang.

Speaker: Wenn man so nett ist, kommt das dann eben zu einem zurück.

Speaker: Da können wir von meinem Zitat dann wieder auf Deins gehen, denn wenn man dann einfach Dinge in eine neue Perspektive sieht, dann ist man wirklich nett.

Speaker: Und dann sagt jemand einem sowas wahrscheinlich auch nicht.

Speaker: Du hast jetzt quasi das, was ich gerade in vielen Worten gesagt habe, viel schöner in viel weniger Worten gesagt.

Speaker: Vielen Dank dafür, liebe Emilia.

Speaker: Dann habe ich noch, ich habe noch, weil es ein bisschen darauf eingeht, was ich schon gesagt habe, das sagt Elphaba, als die beiden sich dann trennen.

Speaker: Es zeichnet sich irgendwann in dem Film ab, dass die beiden...

Speaker: vielleicht den Kontakt verlieren könnten und sich nicht mehr sehen und dann und sie sich dann, ich versuche es gerade so zu beschreiben, dass ich nicht zu viel verrate, deswegen sieht mir das bitte nach, und dass sich ihre Wege trennen werden und

Speaker: Und die Frage ist, warum denn Elfebar darauf besteht, jetzt die Wicked Witch of the West zu sein und den Leuten nicht die Wahrheit erzählt.

Speaker: Und dann sagt Elfebar zu Glinda, they need someone to be wicked so that you can be good.

Speaker: Also es ist wieder diese Dualität, gut und böse.

Speaker: Dieses ohne das Böse gäbe ist das Gute nicht.

Speaker: Das ist tatsächlich so dieses Yin und Yang.

Speaker: Und wenn man so möchte, auch tatsächlich ayurvedische Schriften, wo alles anfängt und so weiter und so fort.

Speaker: Das kennt man, weiß man, aber ich finde in der Szene ist es auch ganz gut gezeigt.

Speaker: So wie in Batman Dark Knight Rises übrigens.

Speaker: So, du bist aber dran.

Speaker: Eins hätte ich noch.

Speaker: Ja, bitte.

Speaker: Selbstverständlich.

Speaker: Warte, ich frage mal Jünter ganz kurz.

Speaker: Jünter, darfst du noch eins?

Speaker: Ja, nicht mit dem Kopf.

Speaker: Ist total freundlich.

Speaker: Er ist wirklich unglaublich zu vorkommen.

Speaker: Okay, das ist dann aber auch mein letztes.

Speaker: Und tatsächlich, ich habe gedacht, das wäre deins.

Speaker: Aber wenn der Zauberer von Oz sagt, Alphaba, where I'm from, we believe all sorts of things that aren't true.

Speaker: We call it

Speaker: Ah, ja, stimmt, ja, stimmt, natürlich, das ist auch total gut.

Speaker: Ja, das stimmt, das sollte auch bei meinen stehen tatsächlich, ja, das ist total gut, ja, finde ich auch, ja.

Speaker: Das ist ein sehr gutes Zitat.

Speaker: Okay, dann habe ich noch eins und das sage ich jetzt nur, weil ich kriege es gar nicht mehr so richtig zusammen, um ehrlich zu sein.

Speaker: Deswegen sieh es mir nach.

Speaker: Gefühlt habe ich den Film schon wieder in- oder auswendig drin.

Speaker: Also vielleicht kannst du mir dann zu sich helfen.

Speaker: Vielleicht habe ich auch den Soundtrack den ganzen Tag heute gehört.

Speaker: Aber nur vielleicht.

Speaker: Nur vielleicht.

Speaker: Man munkelt.

Speaker: Es gibt Gerüchte.

Speaker: Aber daran möchten wir uns natürlich nicht beteiligen, denn wir sind ja ein seriöser Podcast.

Speaker: Also von daher, diese Szene, kurz bevor das Lied Wonderful anfängt, dazu kommen wir auch nochmal ganz kurz, wo Elphaba zum ersten Mal den Wizard tatsächlich stellt und ihm einfach sagt, ich möchte, sie fliegt,

Speaker: Sie fliegt die Pferden natürlich nicht mehr, sie fliegt ja jetzt mittlerweile.

Speaker: Sie fliegt auf ihrem Besen in die smaraggene Stadt, um ihn zu konfrontieren und ihm das Handwerk zu legen und die Tiere zu befreien, die ja natürlich das Land verlassen, weil sie unterdrückt werden.

Speaker: Und dann sagt sie eben, er soll den Leuten die Wahrheit sagen.

Speaker: Und darauf antwortet dann der Wizard, even if I told them who I was, they would still believe the lie because they want to.

Speaker: So, glaube ich, habe ich es einigermaßen hingekriegt.

Speaker: Und ich finde das Zitat deshalb ganz gut, weil es gibt auch noch eine Szene, wo Gelinda als Kind dargestellt wird und sie kriegt einen Zauberstab geschenkt, das ist ja vielleicht sechs oder sieben oder fünf, keine Ahnung.

Speaker: Und sie nimmt diesen Zauberstab in die Hand und sie möchte zaubern, aber sie kann es nicht.

Speaker: Sie kann ja nicht zaubern, aber sie möchte das so gerne und dann siehst du die ganzen Kinder, die da sitzen und sie zaubern und nichts passiert und das macht sie zweimal und es passiert nichts, es ist total enttäuscht und die Kinder schauen sie ganz enttäuscht an und dann sagt auf einmal ein Kind Blick zum Fenster und sagt, oh,

Speaker: there's a rainbow.

Speaker: Did you make that rainbow?

Speaker: Und dann sagt sie, well, I do like rainbows.

Speaker: Also sie sagt nicht wirklich ja oder nein, sondern sie sagt, oh, that's great und applaudieren und total cool und Zauberkunst und was weiß ich alles.

Speaker: Weil sie wollen es glauben.

Speaker: Und ich glaube, da ist auch wahnsinnig viel dran, auch an diesem Satz.

Speaker: Egal, wie die Faktenlage ist, egal, ob wir die Dinge besser wissen könnten, es gibt Dinge im Leben und ich glaube, so erklärt sich auch einiges, was in der Welt gerade passiert, die wollen wir einfach glauben, weil sie uns tatsächlich dadurch eine gewisse

Speaker: Ruhe und Frieden schenken, der an der Komplexität der Welt sehr häufig scheitert.

Speaker: Und dann gehen wir lieber ins Unterkomplexe, lieber in das, was wir glauben wollen und bedienen Narrative, die uns vielleicht auch gar nicht unbedingt gut tun.

Speaker: Und das alles steckt für mich auch in dieser Aussage und deswegen hat der Zauberer damit leider Gottes Recht.

Speaker: Dann haben wir alle Zitate, oder?

Speaker: Ja.

Speaker: Dann gehen wir jetzt noch zur Szene des Films.

Speaker: Die Lieblingsszene.

Speaker: Was hast du da ausgesucht?

Speaker: Schwierig.

Speaker: Hast du da eine direkt?

Speaker: Ich müsste nochmal in mich gehen.

Speaker: Weil das tatsächlich nahtlos übergeht zu dem, was ich gerade gesagt habe.

Speaker: Es gibt nämlich das Lied Wonderful, das singt Jeff Goldblum.

Speaker: Das ist genau nach dieser Szene.

Speaker: Das hat mir total gefallen, weil da geht es genau darum.

Speaker: Er sagt, wie alles wunderschön ist.

Speaker: Also wie alles tatsächlich, alles was Kulisse ist, alles was die Leute begeistert.

Speaker: Egal welche Botschaft es trägt, daran wollen die Leute glauben.

Speaker: Und davon handelt dieses Lied und es ist wahnsinnig gut inszeniert.

Speaker: Es ist gut vorgetragen.

Speaker: Ich liebe, wie gesagt, Herr Jeff Goldblum in der Rolle.

Speaker: Und ich finde, diese Szene, dieses Lied im Film hat mir ganz besonders gefallen, eben aufgrund des Inhalts, was es eben zeigt, auch diese Gesellschaftskritik, die dem Ganzen auch so ein bisschen unterliegt.

Speaker: Und auch, weil es ein schönes Lied ist, es ist eine schöne Nummer und es sind alle drei daran beteiligt.

Speaker: Es sind Ariana Grande, Cynthia Erivo und Jeff Goldblum sind alle drei dort zusammen und singen dieses Lied.

Speaker: Und diese Szene fand ich sehr, sehr schön.

Speaker: Auch die Kulisse ist schön in der smaragnen Stadt, da bei ihm im...

Speaker: Büro, wie auch immer, also da in seinem Hauptquartier.

Speaker: Das ist eine sehr schöne Szene, die hat mir sehr gut gefallen.

Speaker: Die würde ich jetzt mal als Szene des Films für mich so auswählen.

Speaker: Es gab viele andere auch.

Speaker: Einige haben wir schon genannt.

Speaker: Und bei dir?

Speaker: Jetzt habe ich ein bisschen Zeit gekauft.

Speaker: Also meine mit den größten Emotionen und der größten Überraschung verbunden ist die Kombination aus Cynthia singt den Song No Good Deed.

Speaker: in ihrem Schloss, während die Transformation, die du ja schon erwähnt hast, stattfindet.

Speaker: Und einerseits ist dieser Song sehr stark groß, also

Speaker: sehr emotional, jetzt nicht wirklich colorful und beautiful, aber hat dann eben doch sein, das ganze Feuer und das Buch, das dann da ist und sie versucht diesen Zauberspruch und weiß aber dann doch, dass der Zauberspruch jetzt, glaube ich, nicht das Richtige ist und hat ihren inneren Zwiespalt, während eben dann doch nochmal gezeigt wird, was da an einem anderen Ort in Oz was passiert.

Speaker: Und

Speaker: Ja, ich glaube, das würde ich so, wobei ich dann am Schluss dieser Nummer auch ein bisschen enttäuscht war, weil die Affen werden zwar sehr gut in Szene gesetzt, tanzen aber nicht.

Speaker: Ja.

Speaker: Vielleicht weil denen so die Lebenslust ein bisschen fehlt.

Speaker: Einer singt und andere auch tanzen.

Speaker: Das stimmt.

Speaker: Ich glaube, die Affen sind aber doch durchaus sehr depressive Geschöpfe in diesem Film, aufgrund der eigenen persönlichen Geschichte.

Speaker: Voll gespielt.

Speaker: Alle Affen in dem Film nochmal Hut ab.

Speaker: Gut gespielt.

Speaker: Gut geflogen, gut gespielt.

Speaker: Ja, total gut geflogen auch.

Speaker: Wow, da sind bestimmt auch einige Übungsstunden draufgegangen, so zu fliegen, dass das bemerkenswert ist.

Speaker: Also, sehr schön.

Speaker: Ja, wunderbar.

Speaker: Dann, ich glaube, dann sind wir eigentlich schon soweit und kommen dann schreitend zur Tat, oder?

Speaker: Ja, let's do it.

Speaker: Soll ich?

Speaker: Soll ich mal?

Speaker: Bitte, bitte.

Speaker: Jünter, mach mal bitte.

Speaker: Los geht das.

Speaker: T-minus 6, 5, 4, 3,

Speaker: Ja, muss man gesehen.

Speaker: Ja, also ich glaube, niemanden überrascht Emilias Wahl oder Urteil so richtig.

Speaker: Ich habe mir beim ersten Teil tatsächlich, glaube ich, ein bisschen schwerer getan, aber ich muss jetzt sagen, hätte ich eigentlich gar nicht, weil ich finde den ersten Teil tatsächlich auch gut und ich glaube, es liegt ein bisschen auch damit, hängt damit zusammen, dass ich Zeit mit dir verbringe, wie gesagt, dass deine Leidenschaft dafür ansteckend ist.

Speaker: Das zeigt wieder einmal, wie wichtig es ist, menschlicher Kontakt und so, Freundschaften,

Speaker: Freunde zu haben.

Speaker: Kino zu mögen und Freunde zu haben.

Speaker: Denn der eigene Horizont wird dadurch erweitert.

Speaker: Ich finde, der Film ist... Entschuldigung, dass ich jetzt einfach so reingrätsche.

Speaker: Dass ich mich einfach so vordränge.

Speaker: Aber es zeigt... Ich nick ja die ganze Zeit einfach nur.

Speaker: Ja, ja, ja.

Speaker: Also der Film ist wirklich ein Spektakel.

Speaker: Rein optisch schon ist es ein Spektakel.

Speaker: Unglaublich bunt.

Speaker: Wie gesagt, die Bilder sind wahnsinnig schön.

Speaker: Die Kostüme sind toll.

Speaker: Die Requisiten sind fantastisch.

Speaker: Das Bühnenbett ist umwerfend.

Speaker: Du hast so viele so talentierte Schauspieler.

Speaker: Innen auch.

Speaker: Ja, absolut.

Speaker: Ja, die Musik.

Speaker: Ja, Musik, ich fand auch die Lieder wirklich schön.

Speaker: Und das, was das Musical für mich aussagt, also ich will jetzt gar nicht sagen, dass Musicals inhaltslos werden, gar nicht, überhaupt gar nicht.

Speaker: Aber ich finde dennoch, ich finde es gelingt dem Film, nee, nee, also das sage ich ja nicht, aber ich finde dennoch, dieses Musical ist kein Eskapismus, sondern es ist wirklich auch etwas, das gesellschaftliche Themen thematisiert oder

Speaker: gesellschaftliche Themen aufgreift, die gerade im Moment auch durchaus der Beachtung wert sind.

Speaker: Und das macht ihn für mich jetzt auch in diesem Moment zu einem Film, den man gesehen haben muss.

Speaker: Ja.

Speaker: Ja, ich hab mich auch, in der Mitte hab ich mal kurz gedacht so, also weil der erste Teil fängt ja so mit allen Bangern an und hat ja auch dann diese neun Minuten Szene Dancing Through Life, wo alle wirklich tanzen und singen und der auch dieses Bühnenbild so extrem genutzt wird und auch die, wo sie ja eine Woche lang nur diese Szene mit diesen drehenden Bibliotheksbüchern

Speaker: Und dann weiß ich, dass ich wahrscheinlich so in der Hälfte einmal meine Begleitung so angestupst habe und meinte so, less dialogues, more songs.

Speaker: A little less conversation, a little more action.

Speaker: A little more action, please.

Speaker: Tatsächlich, ja, das ist auch gut.

Speaker: Der Song passt leider nicht so gut in den Film, aber hoffentlich wird dadurch auch ein Elvis, The Musical, hatte ich auch nichts.

Speaker: Scheiße, das habe ich doch auch noch gesungen in diesem Podcast, wobei ich eigentlich gedacht habe, nee, das mache ich lieber nicht.

Speaker: Wieso?

Speaker: Musicals, das steckt an.

Speaker: Ich hoffe, es haben sich nicht alle abgeschaltet jetzt.

Speaker: Ja, natürlich.

Speaker: Und ich finde auch, also wie gesagt, diese Triologie, also für mich gehört das jetzt alles mit dazu, dass man erst Wicked, dann Wicked for Good und dann Zauberer von Ost guckt.

Speaker: Ich werde das die Woche jetzt machen und ich freue mich da auch schon ganz doll drauf.

Speaker: Ich hoffe so am Sonntag, wenn es so ein verregneter... Hast du bei euch schon geschneit eigentlich?

Speaker: So die Frage vom Norden in den Süden?

Speaker: Ja, bei meiner Schwester hat es geschneit.

Speaker: Die ist aber ungefähr eineinhalb Stunden hier weg von mir.

Speaker: Die hat mir heute schon Bilder mit Schnee gezeigt.

Speaker: Aber hier tatsächlich noch nicht.

Speaker: Wie schaut es bei euch aus?

Speaker: Ist nur kalt.

Speaker: Bei uns ist es richtig kalt.

Speaker: Ich war heute nämlich unterwegs und ich hatte echt schon mal eine ganz dicke Winterjacke an und der Wind hat gepfiffen und die Hände waren fast wie abgestorben.

Speaker: Gleich noch so in einer Minute.

Speaker: Und es klang jetzt wahnsinnig wehleidig.

Speaker: Ja, ich habe auch Männerschnupfen.

Speaker: Jetzt wissen es alle.

Speaker: Kommen wir nochmal zu deinem Favoriten, bevor wir jetzt zu sehr abdriften ins Persönliche.

Speaker: Zu welchem Favoriten?

Speaker: Zu welchem Favoriten?

Speaker: Was meinst du?

Speaker: Also, dazu nochmal.

Speaker: Aber eine Lieblingsrubrik.

Speaker: Wir haben ja nochmal groß angekündigt, dass wir Fun Facts jetzt mit einbringen.

Speaker: Das machen wir dann jetzt in der dritten Staffel, denn tatsächlich ist das jetzt schon die Folge 19.

Speaker: Du meinst das Quiz, oder?

Speaker: Nur, dass das alle verstehen.

Speaker: Wir haben ja dieses Quiz mal gemacht.

Speaker: Wir machen da wahrscheinlich auch einen neuen Sound und wir bereiten das dann halt.

Speaker: Wir haben das ja jetzt einmal gehabt, so als Idee, was wir jetzt aber dann für die letzte Folge dieser Staffel vorbereiten werden.

Speaker: Darauf freue ich mich schon ganz doll.

Speaker: Das können wir ja, das hat jetzt ein bisschen mehr was mit mir zu tun.

Speaker: Mhm, mhm.

Speaker: Tost, tost, tost.

Speaker: Da war wieder die gelinde Handbewegung, ja, genau.

Speaker: Und nur für alle, die da schon jetzt irgendwie sich langsam darauf vorbereiten werden, wir machen eine Winterpause, wir machen eine Weihnachtspause, wir kommen mit einer dritten Staffel wieder und werden dann natürlich ganz große Änderungen und Typveränderungen mitbringen und vielleicht einfach...

Speaker: Ich werde mir die Lippen ein bisschen aufspritzen lassen und auch ein bisschen Haartransplantation.

Speaker: Das war meine Idee.

Speaker: Ah, scheiße.

Speaker: Ja, aber dann sitzen wir halt beide mit Schmollmund am Mikro.

Speaker: Wie so kleine Elfen.

Speaker: Für alle was Gutes.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Ein bisschen Duckface hat doch niemandem geschadet, glaube ich.

Speaker: So, okay.

Speaker: Die Szene der Woche.

Speaker: Was ist denn deine Sinne der Woche, Basti?

Speaker: Ich habe tatsächlich, ich mache das heute ein bisschen anders.

Speaker: Ich wollte noch ganz kurz sagen, es gibt durchaus eine Parallele zu dieser Rubrik, die ja deine Lieblingsrubrik ist.

Speaker: Und tatsächlich machen wir das erst in der neuen Staffel, weil ich heute dran gewesen, dieses Chris die letzte Woche vorzubereiten.

Speaker: Ich habe es wieder verkackt.

Speaker: Also scheinbar gibt es da eine Parallele, die wir beide, ich werde die ähnlich meistern wie du diese.

Speaker: Danke.

Speaker: Also bei mir war es ein bisschen so, bei mir war die letzten zwei Wochen so

Speaker: Das klingt auch wieder blöd.

Speaker: Aber ich bin gar nicht wirklich viel zum Schauen gekommen von Dingen.

Speaker: Deswegen möchte ich das heute ein bisschen anders machen.

Speaker: Ich hatte nämlich eine Szene im Kino, die sich während des Films ereignet hat.

Speaker: Die wollte ich ganz kurz thematisieren.

Speaker: Ich war nämlich in der hintersten Reihe im Kino, so da, wo du quasi die Sofa-Ecken hast.

Speaker: Und hab den angeschaut und dann kamen zwei junge Damen, die haben sich neben mich gesetzt und die haben den ganzen Film über relativ viel sich unterhalten und mit Popcorn geraschelt und so.

Speaker: Und irgendwann hab ich dann zur Hälfte des Films mich halt nur rübergebrannt und gesagt, hey, ihr seid lauter, als ihr denkt.

Speaker: Und dann habe ich als Antwort bekommen, das kann man auch freundlicher sagen.

Speaker: Jetzt ist es natürlich so, dass der Ton einer Stimme im Flüsterton die warmen Kadenzen etwas verloren gehen.

Speaker: Deswegen möchte ich mich an dieser Stelle ein wenig entschuldigen.

Speaker: Ich finde, du hättest auch einfach sagen können, schlotze.

Speaker: Egal, wie du flüstern.

Speaker: Ich finde, das ist total...

Speaker: Ich will das gar nicht verurteilen, weil diese Sofas da laden auch dazu ein, dass man sich wie zu Hause fühlt.

Speaker: Aber man darf auch zu Hause mal die Fresse halten, wenn man einen Film guckt.

Speaker: Ist ja gut, dass du hier den Bad Cop gibst, weil ich finde ja auch, man sollte sich im Kino nicht unterhalten.

Speaker: Aber ich möchte trotzdem das Positive an der Situation in den Mittelpunkt drücken.

Speaker: Ich habe mir dann natürlich den Rest des Films auch ein bisschen Gedanken darüber gemacht,

Speaker: Ich meine, ich hatte die Hälfte des Films Zeit, mir die Worte sehr gut zu überlegen.

Speaker: Dann ist, hey, ihr seid lauter.

Speaker: Sie denkt es vielleicht nicht unbedingt.

Speaker: Jetzt hätte ich vielleicht auch ein bisschen besser auswählen können.

Speaker: Auf jeden Fall war der Film dann zu Ende und habe ich gesagt, habe ich mich bei Ihnen bedankt.

Speaker: Da habe ich gesagt, danke.

Speaker: Habe mich nur rübergelehnt und habe gesagt, danke.

Speaker: Und dann hat sie gesagt, ja, sehr gerne.

Speaker: Also sie war noch ein bisschen, so ein bisschen barsch.

Speaker: Aber dann, ähm...

Speaker: habe ich noch meine Sachen zusammengepackt.

Speaker: Ich habe mir auch hingesehen, habe in mein Handy geschaut, auch ein bisschen bescheuert, einfach nur, damit ich jetzt mich anziehe.

Speaker: Weißt du ja, wie das ist?

Speaker: Hatte ich gar nichts im Handy verloren, nur um so das von mir herzutragen.

Speaker: Und dann ist sie aber aufgestanden, dann hat sie auf meinen Platz geschaut und hat gesagt, vergessen Sie Ihre Jacke nicht.

Speaker: Sie ist immer ein Problem für mich, aber okay, das blende ich jetzt mal aus, das ist sehr freundlich, höflich.

Speaker: Und das heißt, sie ist mir in dem Moment entgegengekommen, wir haben uns wieder auf Augenhöhe, sind wir uns begegnet.

Speaker: Und das heißt, wenn man sich einfach nur die Mühe macht,

Speaker: den Sichtpunkt oder die Perspektive des anderen zumindest zu verstehen.

Speaker: Das hat sie gemacht, das habe ich gemacht.

Speaker: Das fand ich einfach gut.

Speaker: Und so kann man miteinander umgehen.

Speaker: Man ist nicht immer einer Meinung.

Speaker: Manchmal stört man sich vielleicht auch, ihre Welt ist eine andere als meine.

Speaker: Und wenn man sich dann an so einem Punkt trifft, dass man dann am Ende sagt, hey, wir sind wieder auf Augenhöhe.

Speaker: Das fand ich schön.

Speaker: Das kann man machen.

Speaker: Dafür muss man nicht beste Freunde werden, aber man kann aufeinander achten.

Speaker: Und man kann zumindest schauen, dass man

Speaker: anderen Personen, egal wie man zu ihnen steht, immer den nötigen Respekt entgegenbringt, dass man dann so im Guten auseinander geht.

Speaker: Und man darf aber trotzdem auch im Kino die Fresse halten.

Speaker: Darf man, ja.

Speaker: Doch, finde ich auch.

Speaker: Weil im Kino will man abtauchen.

Speaker: Und das wollte ich an dem Abend ganz besonders.

Speaker: Und dann gelingt das halt nur so mittelgut.

Speaker: Ja, aber dann kannst du ja nochmal dein Lieblingszitat dazu sagen.

Speaker: It's just looking at things another way.

Speaker: Ja.

Speaker: Absolut.

Speaker: Das stimmt.

Speaker: So, was ist denn deine Szene der Woche?

Speaker: Meine Szene der Woche ist der Abschluss von Paddington 2, den ich gucken durfte in Glasgow in einem Zimmer, wo auf Glasgow runtergeguckt wird und Hugh Grant gibt eine Musicalnummer als Zugabe von Paddington 2.

Speaker: Übrigens ein Film, den ich sehr empfehlen möchte, vor allem für die kalten Weihnachtstage.

Speaker: Und plötzlich

Speaker: fing ein Feuerwerk in der Mitte von Glasgow an und Hugh Grant tanzte im pinken Prisoner-Kostüm.

Speaker: Und das hat mich einfach sehr abgeholt und mein Herz noch mehr erwärmt.

Speaker: Die Szene gibt es auch überall auf YouTube, keine Ahnung.

Speaker: Also ich spoiler, damit glaube ich nicht den Film.

Speaker: Guckt euch den Film an, guckt euch die Szene an.

Speaker: Wunderbar.

Speaker: Das war's!

Speaker: Sehr schön.

Speaker: Ja, wir sind schon ein bisschen in Weihnachtsstimmung jetzt, habe ich den Eindruck.

Speaker: Ich habe gestern schon nach Kevin allein zu Hause so ein bisschen mir Gedanken gemacht.

Speaker: Schaue ich mir den an.

Speaker: Aber egal.

Speaker: Wie auch immer, Weihnachten ist um die Ecke.

Speaker: Wir sehen uns in zwei Wochen wieder.

Speaker: Es war mir ein großes Fest heute mit dir.

Speaker: Es war sehr, sehr schön, diesen Film zu besprechen.

Speaker: Ich habe auch kurz überlegt, ob ich mich grün anmale.

Speaker: Aber dann ist mir aufgefallen, ich habe gar kein Grün.

Speaker: Und wir haben ja in den Fun Facts im ersten Teil gelernt, es ist unglaublich schwierig, den richtigen grünen Farbton herauszufinden, der funktioniert.

Speaker: Von daher, glaube ich, hast du dir sehr viel Arbeit erspart, liebe Miriam.

Speaker: Also in diesem Sinne wünschen wir euch allen jetzt ein wunderschönes weiteres Wochenende.

Speaker: Wir sehen uns in zwei Wochen wieder.

Speaker: Schön, dass ihr dabei wart.

Speaker: Wir freuen uns immer, wenn ihr zuschaltet.

Speaker: Und genau, in diesem Sinne, bis in zwei Wochen.

Speaker: Alles Gute, alles Liebe.

Speaker: Tschüss.

Speaker: Das war Muss man gesehen haben mit Emilia Bernsdorf und Bastian Fischer.

Speaker: Hey Basti.

Speaker: Was denn, liebe Emilia?

Speaker: Warte mal, von wem dieses Zitat kommt.

Speaker: Es kommt im Leben nicht darauf an, wie viel du austeilst, sondern darauf, wie viel du einstecken kannst.

Speaker: Das kommt natürlich vom einzig wahren Rocky Balboa.

Speaker: Ja, es kommt vom einzigen wahren Rocky.

Speaker: Und das?

Speaker: Yes!

Speaker: Entschuldigung.

Speaker: Wenn du gut in etwas bist, mach es nie umsonst.

Speaker: Das war Heath Ledger in The Batman.

Speaker: Boom!

Speaker: Als The Joker.

Speaker: Nein, Heath Ledger in Batman als The Joker.

Speaker: So rum.

Speaker: Ich glaube, jetzt müsste es stimmen, oder?

Speaker: Ja, total korrekt.

Speaker: Du bist richtig gut heute.

Speaker: Vielen Dank.

Speaker: Danke fürs Kompliment.

Speaker: Meinst du, wir sollten... Ja, vielleicht also gleich.

Speaker: Aber ich habe noch eins.

Speaker: Eins habe ich noch.

Speaker: Dann hau mal raus.

Speaker: Okay, also ready?

Speaker: Ready.

Speaker: Von dem Geld, das wir nicht haben, kaufen wir Dinge, die wir nicht brauchen, um Leuten zu imponieren, die wir nicht mögen.

Speaker: Das ist natürlich...

Speaker: Aus Fight Club.

Speaker: Natürlich ist es aus Fight Club.

Speaker: Ja, very good.

Speaker: Und deswegen, liebe Leute, wollen wir von dem Geld, das wir noch nicht haben, Dinge kaufen, die wir für diesen Podcast brauchen, um Leuten zu imponieren, die wir definitiv mögen, nämlich euch Filmbegeisterte.

Speaker: Also, wenn euch dieser Podcast gefällt, supportet, liked und donatet, was das Zeug hält.

Speaker: Die Links dazu findet ihr wo, liebe Emilia?

Speaker: Unten in den Show Notes.

Speaker: Und damit verabschieden wir uns.

Speaker: Bis zum nächsten Mal.

Speaker: Ciao.

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