Transcript
Speaker: Willkommen zu einer neuen Ausgabe Muss man gesehen haben.
Speaker: Hier sind eure Gastgeber Emilia und Bastian.
Speaker: Und wir sind beide wieder da.
Speaker: Hallo Basti, willkommen zurück aus dem Urlaub.
Speaker: Hallo und ein herzliches Willkommen natürlich an dich, wobei dich willkommen zu heißt im eigenen Podcast, das hat so ein bisschen was Übergriffiges, vor allem nach letzter Woche, vielleicht sollte ich mich da zurückhalten, aber an alle anderen, die zuhören und schön, dass wir wieder zusammen sind und ich muss gleich von vornherein sagen, liebe Emilia, du hast das ganz, ganz fantastisch gemacht, ich habe mir diese Folge sehr, sehr gerne angehört, die war sehr reichhaltig und ich habe mir dann durchaus die Frage gestellt, was mache ich denn dann jetzt eigentlich wirklich bei dem Podcast?
Speaker: Was habe ich da eigentlich wirklich zu suchen?
Speaker: Und das ist kein Fishing for Compliments.
Speaker: Ich meine es wirklich, so wie ich sage, ich fand das sehr schön.
Speaker: Ich fand auch diese Interaktion mit dir selber, ich fand sie großartig.
Speaker: Also wer noch nicht reingehört hat, ich fand die Folge vor zwei Wochen ist absolut hörenswert.
Speaker: Vielen Dank, dass du das gemacht hast.
Speaker: Vielen Dank.
Speaker: Ich kann die Frage gleich beantworten.
Speaker: Ich brauche immer noch den Tech-Guy.
Speaker: Ach, Jünter, ja, den kann ich dir, du, der Jünter, der macht das auch ohne mich.
Speaker: Also kein Problem.
Speaker: Ja, aber das die ganze Zeit irgendwie alleine zu machen, ich meine, um da aus dem Nähkästchen zu plaudern, es ist sehr zeitaufwendig.
Speaker: Ich weiß, dass du das mir öfter mal gesagt hast und jetzt habe ich das das erste Mal selber durchgelebt und wirklich gemerkt, ja, man muss dann Zeit haben.
Speaker: Es hat Spaß gemacht, es war sehr aufregend.
Speaker: Ich finde es aber trotzdem schön, mit dir hier wieder zu sitzen, obwohl wir ja nicht zusammen sitzen können, weil du ja aus Bella Italia wieder zurück, gut zurück hoffentlich, ins gute München gekommen bist und ich natürlich hier in Berlin sitze.
Speaker: Ja, das ist so.
Speaker: Das ist nach wie vor über den Weißwurst-Äquator sind wir immer noch getrennt voneinander.
Speaker: Ich hoffe, dass wir öfter jetzt auch mal wieder vielleicht die Möglichkeit finden, das auch in persona zu machen.
Speaker: Aber es funktioniert ja so auch gut und dadurch haben wir auch so eine Flexibilität, die wir auch ein bisschen brauchen.
Speaker: Du hast ja immer gut zu tun, ich auch.
Speaker: Und so ist es auch in Ordnung.
Speaker: Auf jeden Fall bin ich sehr froh, jetzt wieder hier zu sein und heute schon den nächsten Film mit dir zu besprechen.
Speaker: Und wir waren nämlich im Kino.
Speaker: Wir waren wieder im Kino.
Speaker: In welchem Kino warst du denn?
Speaker: Warst du in Italien im Kino?
Speaker: Nein.
Speaker: Nein, ich glaube, sonst könnte ich heute nicht allzu viel erzählen, zumindest inhaltlich, weil ich denke, dass die Filme in Italien auch synchronisiert werden.
Speaker: Ich bin mir aber gar nicht sicher.
Speaker: Ich glaube nicht.
Speaker: Nicht alle.
Speaker: Du glaubst nicht?
Speaker: Meinst du?
Speaker: Es gibt bestimmt auch englische Kinos dort.
Speaker: Allerdings war ich jetzt nicht unbedingt...
Speaker: An einem Ort, der jetzt infrastrukturell wahnsinnig viele Kinoauswahlen hätte.
Speaker: Also von daher glaube ich, war das schon besser.
Speaker: Nein, ich habe mich tatsächlich erst vor zwei Tagen angeschaut und war bei mir im Cineplex um die Ecke.
Speaker: Da lief das, aber ich war mit meiner sehr, sehr guten Freundin Anne und ihren zwei Söhnen dort.
Speaker: Und das fand ich wahnsinnig schön, weil ich hab so diesen Steven Spielberg-Film live miterleben dürfen, weil ich saß so zwischen den beiden Jungs und zwischen Anne.
Speaker: Und ich hab immer so gesehen, bei einigen Szenen im Film, da saßen die beiden Jungs immer nur mit einer Pobacke auf dem Stuhl.
Speaker: Also du hast gemerkt, Steven Spielberg, der kann schon Geschichten erzählen und der kann irgendwie auch mitreißen.
Speaker: Und von daher, das fand ich sehr, sehr spannend.
Speaker: Und so hab ich den Film gesehen.
Speaker: Und du?
Speaker: Ich war im wunderbaren, wunderschönen Babylon-Kreuzberg im Kino und ich war auch mit einer Begleitung dort und alle, die den einen Raum kennen, also es war packe, packe, packe voll.
Speaker: Es wurden auch Leute von der Tür verwiesen, da es keine Tickets mehr gab.
Speaker: Die waren dann letztendlich geknickt.
Speaker: Ja, so ungefähr.
Speaker: Doch, das ist der gute Kreuzberg-Flang.
Speaker: Aber da waren wirklich geknickte Leute, die gedacht haben, ja, ist ja mitten in der Woche, ich werde jetzt einfach runtergehen und ein Kinoticket kaufen können.
Speaker: Also es war packe, packe, packe voll.
Speaker: Und in dem Raum gibt es eben die großen Sitzreihen, dann gibt es links, glaube ich, acht Plätze in so Dreierreihen und dann gibt es rechts drei Reihen mit nur zwei Plätze.
Speaker: Sitzplätzen und einfach weil ich gedacht habe, diesen Film genießen zu wollen, ohne dass mir jemand ins Ohr krispelt, den ich nicht leiden kann, setzen wir uns eben in die Zweierreihe.
Speaker: Und meine Begleitung hat leider eine ganz furchtbare Kinoerfahrung machen müssen, denn das Pärchen hinter ihm konnte permanent, und ich werde es jetzt so ausdrücklich sagen, wie man das sagt, die Fresse nicht halten.
Speaker: Ich habe davon gar nichts mitbekommen, weil die sich so rübergewehnt haben.
Speaker: Aber ich habe noch nie jemanden so frustrierend aufstehen sehen.
Speaker: Und möchte da wirklich an alle Menschen sagen, wenn ihr jemand seid, der durch den Film quatschen muss, dann guckt ihn bitte zu Hause.
Speaker: Guckt ihn bitte zu Hause.
Speaker: Das ist ganz furchtbar.
Speaker: Aber ich liebe das Kino sehr.
Speaker: Und ich tatsächlich hatte ein ganz gutes Kino, ehrlich gesagt.
Speaker: es schon vorweggenommen.
Speaker: Ja, wir reden über den neuen Steven Spearberg-Film.
Speaker: Und Basti, sag uns doch mal kurz, worum es in diesem Film eigentlich geht.
Speaker: Also eigentlich ist die Prämisse des Films relativ schnell zusammengefasst.
Speaker: Es geht um Außerirdische.
Speaker: So wie eigentlich bei allem Steven Spearberg.
Speaker: Entweder geht es um Außerirdische oder um Dinosaurier.
Speaker: Also es gibt auch ein paar andere, muss man jetzt auch in aller Fairness sagen.
Speaker: Es gibt ja auch Schindles Liste und Bridge of Spies und so.
Speaker: Er hat schon vielfältige Filme gemacht und auch sehr divers.
Speaker: Aber es ist ein Thema, das durchaus immer wieder vorkommt und das ihn doch offensichtlich sehr beschäftigt.
Speaker: Und so geht es in seinem neuesten Film auch über Außerirdische.
Speaker: Und zwar geht es um, es fängt eigentlich so an, man lernt erstmal Daniel Kellner kennen, das ist ein...
Speaker: der gerade einen Rucksack irgendwo mit sich rumschleppt und wird dann von irgendwelchen Leuten bei einem Wrestling-Match überwältigt und der soll den Rucksack abgeben.
Speaker: Und da fängt eigentlich schon das an, was der ganze Film ist, nämlich eine Verfolgungsjagd quasi.
Speaker: Er setzt sich dann nochmal ab.
Speaker: Es stellt sich noch nicht ganz heraus, was in dem Rucksack ist.
Speaker: Aber er macht sich dann auf die Reise und kommt.
Speaker: Und an diesem Moment ist es eigentlich eine lange Verfolgungsjagd über zwei Stunden hinweg, mehr oder weniger.
Speaker: Das ist schon mal die Grundprämisse.
Speaker: Also viel Action, kann man sagen.
Speaker: Josh O'Connor spielt den Daniel Kellner sehr gut.
Speaker: Den kennt man, das fand ich immer ganz spannend, aus The Crown.
Speaker: Der hat den jungen Charles gespielt.
Speaker: So ist er mir zum ersten Mal aufgefallen.
Speaker: Und den hat er ganz fantastisch gespielt, finde ich, Josh O'Connor.
Speaker: Also der spielt diesen Daniel Kellner, ein Wissenschaftler, der bei der Firma Wodex gearbeitet hat.
Speaker: Und Wodex ist eine Agentur quasi, die sich um das Handeln von geheimen Dokumenten, Akten, Videos kümmert, die die Existenz von Außerirdischen beweisen.
Speaker: Und diese Agentur hat die Aufgabe zu verheimlichen der Öffentlichkeit, dass es eigentlich Außerirdische auf Erden gibt und dass es alles dokumentiert ist, weil sie sich Sorgen darum macht, was denn aus der Menschheit passieren würde mit diesem Wissen, weil es ja offensichtlich ein evolutionärer Durchbruch wäre, der die gesamte Menschheit und Zivilisation verändern könnte.
Speaker: So meint das zumindest Wartex und deswegen meinen sie, das darf man der breiten Öffentlichkeit auf keinen Fall preisgeben.
Speaker: Daniel Kellner sieht das anders.
Speaker: Er meint, die Welt hat ein Recht darauf, es zu erfahren und hat sich deshalb mit ganz, ganz vielen Videos, Harddrives, Datenträgern abgesetzt, um eben dieses Wissen dann der Öffentlichkeit preiszugeben.
Speaker: Und was braucht man natürlich, um das öffentliche Preis zu geben?
Speaker: Man braucht einen Fernsehsender, der ganz, ganz viel Reichweite besitzt.
Speaker: Und genau da geht es eben hin.
Speaker: Er versucht eben, das zu sichern.
Speaker: und das unter die Menschen zu bringen.
Speaker: Und dann gibt es natürlich auch noch die großartige Emily Blunt, die spielt Margaret Fairchild, ist eine Meteorologin, die von einem Tag auf den anderen Besuch von einem Kardinalsvogel bekommt, sitzt so zu Hause, weiß eigentlich gar nicht so genau, überlegt sich gerade wieder, wo geht mein Leben, in welche Richtung, was kann ich ändern, ist so ein bisschen unzufrieden, dann fliegt ein Vogel herein und er ändert alles.
Speaker: Auf einmal hat Margaret Fairchild empathische Fähigkeiten, kann Russisch sprechen,
Speaker: koreanisch, also sie kann einfach, sie sagt das selber so, sie kann sich einfach in Menschen fallen lassen und deren Gedanken lesen, deren Emotionen empfinden.
Speaker: Das ist diese Gabe, die sie hat.
Speaker: Und im Film stellt sich dann eben sehr schnell heraus, dass diese beiden, also Daniel Kellner und sie von den Aliens damals als Kindern rekrutiert wurden, oder rekrutiert, aber sozusagen mit diesen Fähigkeiten ausgestattet wurden, um eben der Menschheit früher oder später diese Existenz eben auch zu offenbaren.
Speaker: Und das ist dann quasi der Film, die beiden, die dann miteinander aufeinander treffen, also die sind ja noch nicht zusammen, aber die haben dann so intuitive Verbindungen, die sie dann zusammenbringen und sie beiden versuchen dann eben dieses Wissen
Speaker: an die Öffentlichkeit zu bringen, indem sie dann zu ihrem Fernsehsender fahren und dort diese ganzen Dinge veröffentlichen wollen.
Speaker: Genau, Kansas City in Missouri lernen wir auch.
Speaker: Und das ist eigentlich die Prämisse des Films.
Speaker: Und wie schon gesagt, spannend, aufregend.
Speaker: Spielberg, der auch Indiana Jones gemacht hat, die Handschrift, der kennt man auch wieder.
Speaker: Jetzt ist meine Frage an dich mal ganz kurz, bevor wir noch tiefer einsteigen.
Speaker: Glaubst du denn an Außerirdische?
Speaker: Glaubst du gar nicht dran?
Speaker: Ist dir total egal, hast dich aber noch nie befasst.
Speaker: Was ist da so dein Standpunkt?
Speaker: Das ist eine sehr gute Frage, das gefällt mir sehr gut.
Speaker: Ich glaube jetzt nicht an Außerirdische, Außerirdische.
Speaker: Ich finde aber, das auch ignorant zu sagen, zu denken, das wird ja dann eben auch aufgegriffen, zu sagen, es gibt die große Frage des Universums, die nicht geklärt ist, und dann zu sagen, ja, aber wir sind die Einzigen.
Speaker: Also ich kann mir schon vorstellen, dass es bestimmt gewisse Liebewesen irgendwo anders auch gibt, weil warum nicht?
Speaker: Ich...
Speaker: Ich glaube nicht daran, dass es irgendwann Independence Day passieren wird und sie kommen, um alles zu zerstören.
Speaker: Das finde ich irgendwie eine sehr übergriffige Art und Weise der Amerikaner, immer zu denken, dass alle es irgendwie kaputt machen wollen.
Speaker: Aber ich glaube, größtenteils ist mir das auch ziemlich egal.
Speaker: Ich amüsiere mich manchmal, wahrscheinlich so zweimal im Jahr, über gewisse YouTube-Videos und über...
Speaker: die Menschen, die überzeugt sind, dass es Aliens gibt.
Speaker: Und ich liebe immer noch den Men in Black Teil 1, wo in der Hauptzentrale gezeigt wird, welche Menschen denn eigentlich alle Aliens sind, die dann zum Beispiel, ich weiß gar nicht, ob George Gruney dabei ist, aber jemand wie Michael Jackson, sowas dann für Lacher sorgt.
Speaker: Also ich glaube, genau, das ist mein Schadenpunkt.
Speaker: Wie ist es denn bei dir?
Speaker: Glaubst du denn an Aliens?
Speaker: Also was heißt glauben?
Speaker: Ich habe einen sehr guten Freund gehabt, der mich mit dem Thema...
Speaker: Wie bitte?
Speaker: Der war UFO-Fahrer.
Speaker: Ja, absolut.
Speaker: Selber Außerirdischer.
Speaker: Den sieht man noch bei Man in Black ganz kurz in der Szene, die du gerade beschrieben hast.
Speaker: Der hat mich damit tatsächlich relativ stark bombardiert eine Zeit lang.
Speaker: Also sag ich jetzt mal wirklich so.
Speaker: Und es gibt nämlich, und das ist das Interessante, der Film heißt ja Disclosure, es gibt tatsächlich das Disclosure Project.
Speaker: Das ist ein wirkliches Projekt, das existiert tatsächlich.
Speaker: Ist auch schon in den Medien gewesen und die machen eigentlich das, was Daniel Kellner in dem Film macht.
Speaker: Die suchen, die sichten Materialien, die sammeln Beweise, Videos, Aussagen, Zeugenberichte, auch von Flugkapitänen, von Gefechtspiloten, von ehemaligen hochrangigen Militärs.
Speaker: Wenn man sich damit mal auseinandersetzt und mit einem offenen Geist das Ganze angeht, muss man tatsächlich sagen, so ging es zumindest mir damals,
Speaker: Wow, da ist schon einiges zusammengetragen worden.
Speaker: Ich bin selbst, wenn man sich nicht damit beschäftigt, kann man auch einfach The X-Files bei Disney Plus gucken.
Speaker: Da kommt man wahrscheinlich auf ähnliche Sachen hinaus.
Speaker: Mhm.
Speaker: Ich würde sagen, der Unterschied ist der, dass Disney Plus ganz offensichtlich inszeniert ist.
Speaker: Aber die Aussagen auf dem Disclosure Project, ich verlinke da in die Shownotes dazu, dann kann sich ja jeder selber ein Bild dazu machen.
Speaker: Auf jeden Fall, seitdem bin ich, mein Leben hängt nicht daran an diesem Wissen, aber ich bin zumindest offen dafür, dass es, ich könnte es mir durchaus vorstellen und ich könnte mir auch vorstellen, dass wenn es dieses Wissen gäbe, dass es vor uns verheimlicht wird, kann ich mir auch vorstellen.
Speaker: Also es ist,
Speaker: Es bleibt spannend, lass es mich so sagen.
Speaker: Ja, ich glaube aber, dass die größte Gesellschaft sagt so, ja mei, die mehr oder weniger anderen Arten, das ist doch auch okay.
Speaker: Ist irgendwie spannend, aber ich glaube nicht, dass es wirklich so ein
Speaker: mindblowing-Erlebnis wird.
Speaker: Das war meine Meinung.
Speaker: Was ich ganz toll fand, da auf den ganzen Sitz zu schließen, um auf die Filz zurückzukommen, es gibt ja einfach eine gewisse Entscheidung, wie Aliens auszusehen haben.
Speaker: Und ich finde an diesem Film so großartig, dass sich das in den 80ern nicht geändert hat.
Speaker: Es sind irgendwie kleine, nackte Wesen mit sehr großen Augen und sehr großen Köpfen.
Speaker: Und das ist jetzt so.
Speaker: Wir haben entschieden, wissen Sie mehr als wir, das habe ich bei Letterboxd gelesen, es gibt wirklich herrliche Kommentare darüber zu sagen, wenn es einer weiß, dann Spielberg.
Speaker: Und ich sage, okay, gehe ich mit.
Speaker: Aber das hat mich permanent sehr amüsiert, wenn dann dieses Footage kam von der NASA und so, dass es irgendwie auch nicht weiter gedacht wurde.
Speaker: Also es war so, in den 80ern haben wir uns dafür entschieden.
Speaker: Ja, doch.
Speaker: Selbst IT hat ja so eine Art zu sagen.
Speaker: Ja, also doch, selbst IT sieht aus wie ein L.G.
Speaker: aus den 80ern.
Speaker: Ja, das ist tatsächlich dieses Modell, die heißen The Greys.
Speaker: Also es gibt in der einschlägigen außerirdischen Literatur, sag ich mal, oder in der Aufarbeitung gibt es tatsächlich unterschiedliche außerirdische.
Speaker: Aber das sind die, die wohl am meisten aufgetreten sind.
Speaker: Wenn man dem Glauben schenken kann, wie auch immer.
Speaker: Die Nachbarn.
Speaker: Und deshalb, aber lustigerweise auch immer...
Speaker: Es gibt ja durchaus Sci-Fi-Filme, die anders auch zeigen.
Speaker: Oder wo sie auch gar nicht so körperlich sind, wie jetzt zum Beispiel auch bei Steven Spielberg in seinen Filmen.
Speaker: Also zum Beispiel, ich denke an Arrival oder so, da gibt es ja mal eine ganz andere Form auch der Wahrnehmung von Aliens.
Speaker: Das ist so ein bisschen, wo ich mir auch gedacht habe, hätte man vielleicht auch ein bisschen anders...
Speaker: nicht wieder so dieselbe Schablone, dasselbe Muster anwenden können.
Speaker: Sie sind nicht grün.
Speaker: Ich glaube, das waren sie auch das letzte Mal, als es noch Schwarz-Weiß-Fernsehen gab.
Speaker: Von daher, glaube ich, ist das auch in Ordnung.
Speaker: Aber ja, also das stimmt.
Speaker: Habe ich auch tatsächlich oft als Feedback jetzt so mitgekriegt und gelesen, dass das auch die Aliens sind, die er schon mal gezeigt hat in anderen Filmen.
Speaker: Auch Close Encounters und so.
Speaker: Er hat sich entschieden und hat gesagt, so sehen Aliens aus.
Speaker: Die ändern sich.
Speaker: 2026?
Speaker: Nee, keine veränderten Alien.
Speaker: Ja,
Speaker: So, was dann natürlich ganz toll ist, finde ich, auch eben als für diese Frage gestellt mit den Aliens, ja, nein, ist die Gesellschaft darauf vorbereitet?
Speaker: Ja, nein, und es gibt dann eben auch Daniel Kellners Freundin, die er vor drei Monaten kennengelernt hat, die er unbedingt retten will, die als Erpressungsmaterial gilt, auch damit er die geklauten...
Speaker: Dokumente wieder zurückgibt und die ist im Kloster aufgewachsen.
Speaker: Wollte eine Nonne werden.
Speaker: Genau, wollte eine Nonne werden.
Speaker: Und da kommt dann eben auch immer noch diese Gottperspektive mit dazu, die über den ganzen Film immer mal wieder angefragt wird und das fand ich irgendwie ganz toll.
Speaker: So als...
Speaker: Weil es ja die Frage nach Schöpfung stellt.
Speaker: Und wir uns ja versuchen, durch die Kirche tatsächlich einen höheren Sinn zuzuschreiben oder zu geben, für etwas zu leben, was jetzt allein unsere Körperlichkeit übersteigt.
Speaker: Und das ist ja so ein bisschen auch die Frage, die diese Frage nach Außerirdischen auch stellt.
Speaker: Brauchen wir denn überhaupt noch einen Gott, eine Göttin, wenn wir wissen, dass es dort Leben im All gibt?
Speaker: Und wie würde das unsere Wahrnehmung diesbezüglich auch verändern?
Speaker: Und diese Frage stellt der Film ja auch, finde ich, auch relativ deutlich.
Speaker: Und das ist eben anhand von Jane, seiner Freundin, die er eben mit dabei hat, wird so diese Reibungsfläche so ein bisschen aufgemacht.
Speaker: Und das finde ich ganz spannend tatsächlich auch.
Speaker: Ja, das war auch ganz spannend.
Speaker: Und wer eben auch noch mitspielt, ist mein heißgeliebter Colin Firth.
Speaker: Und da frage ich dich, Basti, weil mir hat es einerseits gefallen, dass er der britische...
Speaker: Bösewicht ist, aber dann auch gar nicht so den Bösewicht-Charme hatte.
Speaker: Was mir einerseits gefallen hat, weil er ja sozusagen einfach nur die andere Seite vertritt, um
Speaker: davon auszugehen, dass die Menschheit eben noch nicht bereit ist, ohne die Macht zu haben oder haben zu wollen, beziehungsweise irgendwie ja dann doch, weil was Basti eben noch nicht erwähnt hat, es geht auch um drei Objekte, die von den Aliens gefunden wurden und
Speaker: Zwei Objekte wurden entwendet und er hat aber noch eines im Safe gehabt und mit diesem Objekt kann er in Leute schlüpfen und wissen, wo die sind und sich selber eben in den Raum hinein
Speaker: Ja, er nennt es Drop-In.
Speaker: Also es ist eine empathische Form der Kommunikationsaufnahme, obwohl man sich an zwei unterschiedlichen Orten befindet.
Speaker: Ich glaube, so könnte man das vielleicht beschreiben.
Speaker: Und das ist auch wichtig, finde ich, weil der ganze Film, und das ist auch noch wichtig zu benennen, finde ich, dreht sich ja um Empathie.
Speaker: Also das, was die Superkraft von Margaret Ferdschild, also Emily Blunt, ist ja, dass sie über
Speaker: außergewöhnliche empathische Fähigkeiten verfügt und eben sich in diese Menschen hineinversetzen kann.
Speaker: In ihnen ist quasi für den Moment, den sie mit ihnen verbringt.
Speaker: Und auf diese Art und Weise macht er eben auch diese Drop-Ins.
Speaker: Nur ist eben...
Speaker: Colin Firth, der Chef der Agentur von Wardex, die eben dafür ist, all das geheim zu halten, ist halt jetzt nicht unbedingt ein sehr empathischer Mensch.
Speaker: Und deswegen siehst du auch jedes Mal, wenn er diese Drop-Ins macht, dass ihn das auch physisch unheimlich mitnimmt und unheimlich zeichnet.
Speaker: Und ich glaube, das ist auch ganz wichtig.
Speaker: Und so macht er eben diese Drop-Ins.
Speaker: Genau, das wollte ich noch kurz ergänzen.
Speaker: Aber empfindest du ihn als Bösewicht?
Speaker: Nein, ich finde ihn... Als charakterstarken Bösewicht?
Speaker: Ich glaube, und das kommt in dem Film ja dann auch ein bisschen raus, in der Konfrontation mit Hugo.
Speaker: Hugo ist quasi der, muss man auch kurz sagen, ist der, der Daniel Kellner und dann auch Margaret Fetch halt unterstützt, die Daten weiterzubringen.
Speaker: Der war wohl mal ehemals auch bei Wardex, aber der ist jetzt auch jemand, der für, ich sage jetzt mal in Anführungsstrichen, gute Seite kämpft.
Speaker: Nämlich im Sinne von, er möchte den beiden helfen, dieses Wissen eben an die Öffentlichkeit zu bringen.
Speaker: Also er ist ein Mitspieler von Margaret und von Daniel.
Speaker: Und sozusagen der Gegenspieler von Noah.
Speaker: Genau.
Speaker: Also Colin Firth, genau, Noah.
Speaker: Noah, genau, so heißt er.
Speaker: Und der ist so sein Gegenspieler.
Speaker: Und da gibt es auch eine fantastische Szene, wo die beiden sich eben gegenüber treten, wo er eben so eine Drop-In macht, Noah, und dann ihn konfrontiert, Hugo, und dann kommt da ein Dialog bei raus, den finde ich sehr, sehr gut.
Speaker: Und da geht es ja auch daran.
Speaker: Da sieht man aber in diesem Dialog mehr oder weniger, auch Noah, also Colin Firth, versucht ja nur irgendwo...
Speaker: das zu tun, von dem er meint, es wäre das Beste.
Speaker: Also er ist jetzt kein Bösewicht im klassischen Sinne von wegen, ich möchte nur Böses für die Welt, sondern er ist davon überzeugt.
Speaker: Genau, er ist überzeugt, er macht das Richtige.
Speaker: Und das ist diese Konfrontation.
Speaker: Deswegen ist er auch, finde ich, kein klassischer Bösewicht in diesem Sinne.
Speaker: Ja, das habe ich nur gehört, dass da Leute enttäuscht waren.
Speaker: Und dann habe ich nur gesagt, er ist britisch.
Speaker: Reicht doch.
Speaker: So, für die Amerikaner.
Speaker: Ausreichend.
Speaker: Ja.
Speaker: Es ist ein actionreicher Film.
Speaker: Was mir sehr gut gefallen hat, weil es gibt einfach so viele, sehr viele Action-Szenen, finde ich.
Speaker: Und auch vor allem am Anfang reißen die nicht ganz ab.
Speaker: Es gibt dann aber eben auch so Absurditäten.
Speaker: Also habe ich sie auf jeden Fall empfunden, wenn irgendwie das SWAT-Team kommt mit ihren ganzen
Speaker: wie sagt man denn, schusssicheren Autos.
Speaker: Und dann kommt aber Daniel und setzt sich aber in das eine eben nicht schusssichere Auto.
Speaker: Und dann täuschen sie das ganze große Team von Vortex, um dann drei Meter hinter ihnen ganz gemütlich irgendwie in den Sonnenuntergang zu spazieren.
Speaker: sich da einfach kurz die Frage stellt und zu sagen, ja, aber hier sind doch irgendwie hochtrainierte Agenten und die sind doch bestimmt ganz doll sensibel auf jeden und einfach für die Kameraeinstellung das irgendwie, also mitspielt und das so...
Speaker: Also dann gibt es irgendwie auch noch eine Zugszene mit Fear Action und es wirkt irgendwie alles wie aus den 80ern, fand ich.
Speaker: Also ich fand einfach, dass Spielberg, oder so habe ich das jedenfalls empfunden, gesagt hat, ja,
Speaker: Film ging irgendwie weiter.
Speaker: 2026 bedeutet vor allem Schnitt, Schnitt, Schnitt und ganz viel Explosion und nochmal mehr Schnitt und dann müssen wir das irgendwie alles mit KI übersetzen und so.
Speaker: Und ich fand einfach, das Tempo und wie die das auch gestaltet haben und gemacht haben, geht irgendwie aus den 80ern nicht hinaus.
Speaker: Ja, also ich, das verstehe ich besser, es gab aber dann Elemente und das fand ich dann auch ganz so, da gebe ich dir recht, vor allem man muss ja auch sagen, und das ist ja auch nicht unbedingt negativ, also ich habe das auch gar nicht von dir negativ verstanden, genau, sondern das ist so, auch so ein bisschen eine Formel, man muss ja auch dazu sagen, Janusz Kaminski, das ist ja Steven Spielbergs Kameramann, mit dem hat er jetzt glaube ich
Speaker: 21 Filme gedreht, mittlerweile schon.
Speaker: Der macht ja auch sehr schöne Bilder, auch in diesem Film.
Speaker: Manchmal vielleicht ein bisschen zu viel Lensflair, finde ich.
Speaker: Das ist aber jetzt eine Geschmackssache, glaube ich.
Speaker: Aber das hat dann so was Manieristisches.
Speaker: Aber ansonsten fand ich auch, wie immer, die Bilder sehr schön.
Speaker: Aber die kennen sich schon lange, die arbeiten schon lange zusammen.
Speaker: Und ich glaub, da gibt's auch schon eine gewisse Formel.
Speaker: Und die hat man schon auch erkannt.
Speaker: Also wenn man Indiana Jones mag und kennt, dann ist es auch ähnlich actionreich gelagert.
Speaker: Und das kann man schon wiedererkennen.
Speaker: Ja.
Speaker: Aber es wirkt irgendwie ganz im Gegenteil negativ.
Speaker: Ich find das so unfassbar wahnsinnig positiv.
Speaker: Weil's irgendwie den Film sofort so zeitlos macht.
Speaker: Ja.
Speaker: Ja, ich finde, das kann Steven Spielberg halt auch einfach gut.
Speaker: Er ist ja nicht umsonst, ich glaube, eigentlich der erfolgreichste Regisseur Hollywoods aller Zeiten.
Speaker: Ich meine, wenn er Hollywoods ist, dann ist er bestimmt auch international, weil was Größeres gibt es ja nicht.
Speaker: Also von daher, er hat sich das schon auch irgendwie verdient, muss man auch sagen.
Speaker: Ja.
Speaker: Genau.
Speaker: Also von daher, übrigens lustigerweise ist ja auch, ich habe ein paar Interviews mit ihm auch gesehen, vor der Veröffentlichung des Films sogar noch.
Speaker: Und der ist ja auch überzeugt davon, dass es Außerirdische gibt.
Speaker: Also es ist von daher, und dass sie schon auf Erden sind.
Speaker: Und es ist ganz interessant, wenn man sich mit ihm auch mal Interviews zu dem Film anschaut, wen es interessiert.
Speaker: Ich kann mal zu ein oder zwei verlinken.
Speaker: Was die Szene der Woche.
Speaker: Jetzt schon.
Speaker: Siehens viel wohl geredet über Aliens.
Speaker: Ja, ist ganz spannend auf jeden Fall.
Speaker: Also von daher, da werde ich auch ein, zwei Videos verlinken.
Speaker: Ja, also deswegen kommt er auch immer wieder drauf zurück.
Speaker: Er ist ein Überzeugungstäter.
Speaker: Ja.
Speaker: Würde ich sagen.
Speaker: Genau.
Speaker: Ja, sollen wir dann mal übergehen zu unserem Hintergrundwissen, zu den Fun Facts, liebe Emilia.
Speaker: Ja, sehr gerne.
Speaker: Dann machen wir das.
Speaker: Jünter, mach's doch mal bitte.
Speaker: Oh, das war der falsche, Junta.
Speaker: Warte nochmal jetzt.
Speaker: Fun Facts.
Speaker: Ach, der nächste Junta, das kann ja mal passieren.
Speaker: Also, sag's mal.
Speaker: Es ist die 30.
Speaker: Filmzusammenarbeit zwischen Stephen Spapak und John Williams.
Speaker: John Williams hat die Musik gemacht.
Speaker: Sehr schöne Musik.
Speaker: Man sollte John Williams kennen, finde ich.
Speaker: Muss man kennen.
Speaker: Spätestens seit Star Wars.
Speaker: Also spätestens seitdem.
Speaker: Ja.
Speaker: Das ist ein Funfact.
Speaker: Achso, das war ein Funfact.
Speaker: Entschuldigung.
Speaker: Jetzt bin ich ja wieder, ich dachte, ich hatte dich nur unterbrochen.
Speaker: Deswegen dachte ich, ja, das ist bemerkenswert.
Speaker: 30 Jahre Zusammenarbeit, also John Williams, ähm,
Speaker: Der ist jetzt auch schon so lange dabei.
Speaker: Nicht 30 Jahre, es ist die 30.
Speaker: Zusammenarbeit.
Speaker: Ah, 30.
Speaker: Zusammenarbeit.
Speaker: Wow.
Speaker: Achso, weißt du, womit ich das verwechsel?
Speaker: Es ist die 21.
Speaker: Zusammenarbeit zwischen Janusz Kaminski und Steven Spielberg und die arbeiten seit 30 Jahren zusammen.
Speaker: Damit habe ich das jetzt verwechselt, genau.
Speaker: Und dann war es die 30.
Speaker: Zusammenarbeit mit John Williams und Steven Spielberg.
Speaker: Wow, jetzt habe ich alle, glaube ich, mit den Zahlen vollkommen verwirrt.
Speaker: Sehr gern geschehen.
Speaker: Ähm, da hab ich aber auch noch ein Fun-Fact genau dazu auch, nämlich dass John Williams eigentlich erst vier weitere Komponisten vorgeschlagen hat, um den Soundtrack zu schreiben.
Speaker: Weil er sich eigentlich schon aus dem Filmgeschäft so mehr oder weniger zurückgezogen hat.
Speaker: Der Mann ist jetzt auch weit über 80 mittlerweile.
Speaker: 200 Jahre alt.
Speaker: Die Schildkröte von Hollywood.
Speaker: Wahnsinn, ich meine, der hat für Krieg der Sterne die Filmmusik geschrieben, das war 1977, ist der erste glaube ich rausgekommen, also ich meine, das sind jetzt wirklich 50 Jahre mittlerweile fast, das ist aber bemerkenswert.
Speaker: Aber Steven Spielberg hat dann eben darauf bestanden, dass er die Filmmusik schreibt, der war irgendwo nicht so ganz happy mit den anderen.
Speaker: Alternativen, die ihm vorgeschlagen wurden und dann hat sich Williams nochmal breitschlagen lassen und hat auch tatsächlich die Filme Musik selbst komponiert.
Speaker: Ja.
Speaker: Jetzt bist du wieder dran, ja.
Speaker: Svearberg bezeichnet den Film als eine Art Antwort, auf die schon in Close Encounters gestellt wurde.
Speaker: Ja.
Speaker: Das habe ich auch gelesen.
Speaker: Ähm, Close Encounters ist ja auch ein sehr guter Film, wer ihn noch nicht gesehen hat.
Speaker: Richard Dreyfuss, ich glaub 77 ist der gedreht worden.
Speaker: Ähm, da geht's eben auch um Außerirdische, die die Erde besuchen.
Speaker: Bisschen anders als dieser.
Speaker: Auch mit einer anderen Prämisse ein bisschen, auch mit einem anderen Ausgang natürlich.
Speaker: Ist ja auch ein anderer Film, aber kann man auch empfehlen.
Speaker: Ist ein sehr, sehr guter Film, finde ich.
Speaker: Ich hab noch was von Joshua Conner gelesen und zwar hatte der eine sehr emotionale Szene, mit der er zu kämpfen hatte, hat er selber gesagt und hat sich dann an Steven Spielberg um Hilfe gewandt und hat dann eine SMS von ihm bekommen, da stand er vorne drauf, die Tür ist im Riegel, drück sie einfach auf.
Speaker: Und er so, wow, das ist ja total metaphorisch, das würden wir damit sagen.
Speaker: Okay, wow, okay, das mache ich, okay, aha, ja, jetzt glaube ich, weiß ich total, was er meint, klar, logisch.
Speaker: Wow, das funktioniert ja super und ist dann am nächsten Tag ans Set gegangen und hat gesagt, hey Steven, das war so geil, was du mir erzählt hast.
Speaker: Ein so guter Ratschlag, ich habe die Szene jetzt gespielt, es war einfach fantastisch, ich habe mich so frei gefühlt und habe gemeint, welche SMS meinst du denn?
Speaker: Und dann hat
Speaker: Also die, die du mir erst geschickt hast, die Tür ist im Riegel, drück sie einfach auf.
Speaker: Und dann habe ich gesagt, oh, das war gar nicht an dich gerichtet.
Speaker: Die wollte sich eigentlich meiner Frau schicken.
Speaker: Die war nämlich draußen beim Shoppen, hat einen Schlüssel vergessen und ich wollte ihnen nur sagen, dass sie einfach reinkommen kann.
Speaker: Tja, so können wirklich bedeutungsvolle SMSen auch einfach nur ein Unfall sein.
Speaker: Das ist mein Funfact.
Speaker: Ich finde den toll.
Speaker: Ich würde das damit belasten, glaube ich.
Speaker: Ja, wunderbar.
Speaker: Dann machen wir doch gleich weiter hier.
Speaker: Ja.
Speaker: Dann sind wir bei dem Zitat des Films.
Speaker: Das Filmzitat.
Speaker: Was hast du denn da?
Speaker: Ähm, ähm, ähm, fang du doch schon mal an.
Speaker: Ich hätte sogar fast zwei, wenn, also ich würde mit der einen anfangen, und das ist die, das ist tatsächlich die Szene, von der ich schon kurz erzählt hatte vorher, wo Noah und Hugo aufeinandertreffen, wo Noah diesen Drop-In macht, also der sieht ihn dann, die bauen ein Set für Margaret, weil sie wollen, dass sie sich ihre alten Kindheitserinnerungen, also diese Initiation durch die Aliens war so eine Art Kindheitstrauma für sie.
Speaker: Mhm.
Speaker: Und um ihr die Angst zu nehmen, bauen sie dennoch ihr altes Haus, also das, wo sie ihre Kindheit verbracht hat, wieder auf, um ihr da so eine Geborgenheit zu geben und zu reflektieren.
Speaker: Und das bauen sie wirklich wie so ein Setbau im Film.
Speaker: Also das ist quasi so ein Setbau, Filmbau im Film.
Speaker: Das ist auch ganz spannend, so dieser doppelte Boden.
Speaker: Und
Speaker: Da macht Noah diesen Drop-In und dann sagt er ihm, will er ihn davon abbringen, es entspannt sich ein Dialog zwischen den beiden und wo eben Noah ihn davon überzeugen möchte, Hugo eben aufzuhören und Hugo ihm sagt, das kann ich nicht aus den und den Gründen.
Speaker: Und darüber entspannt sich dann ein Gespräch, in dem geht es eben um Empathie.
Speaker: Weil das ist, was die Außerirdischen auszeichnet.
Speaker: Und Hugo sagt zu Noah diesen Satz, er sagt, oder zwei Sätze,
Speaker: Empathie ist unsere evolutionäre Superkraft.
Speaker: Sie nicht zu nutzen, führt zu unserem Untergang.
Speaker: Und ich finde das einen bemerkenswerten und wichtigen Satz, vor allem auch in einer Welt im Moment, die ja eigentlich immer das Gefühl hat, dass vor allem Korruption über allem steht und so das Individuelle, das Einzelne, Ellbogen ausgefahren, dass es einen Film sich auf die Fahnen schreibt, eben die Empathie in den Mittelpunkt zu stellen, finde ich wichtig, schön.
Speaker: Und dieses Zitat, dem würde ich mich nämlich auch einfach genauso anschließen.
Speaker: Ich finde das auch, dass es genauso ist.
Speaker: Voll schön.
Speaker: Ja, gute Auswahl.
Speaker: Ich nehme dann, glaube ich, die von Jane und Dr. Keller werden kurz getrennt und dann verbringt sie Zeit in einem...
Speaker: deiner und telefoniert mit einem Handy und ruft die Nonne an und fragt dann die Nonne nochmal, weil sie ist glaube ich ein bisschen doll verwirrt mit allem und weiß nicht so ganz, auf welcher Seite sie denn steht, ob sozusagen die Menschheit dafür ready ist, ob das wirklich in seiner Verantwortung liegt.
Speaker: Das finde ich eben eigentlich auch eine ganz gut gestellte Frage, um zu sagen, wer gibt dir das Recht zu entscheiden, dass wir alle
Speaker: dass wir das alles irgendwie erfahren sollten.
Speaker: Und dann fragt sie aber die Nonne nochmal, if you found out we weren't alone, would that frighten you?
Speaker: Und die Antwort der Nonne würde ich jetzt einfach auch nochmal so aus dem Gedächtnis...
Speaker: Und zwar sagt sie, nein, überhaupt nicht, weil sie eben auch sagt, in der Bibel, im Genesis steht, geschrieben, ich hoffe, du hast das Zitat irgendwie besser als ich, aber... Ja, ich kann die Bibel auswendig, selbstverständlich.
Speaker: Gut, dass Gott hat...
Speaker: Die Menschen oder die Menschheit ist irgendwie nicht alleine auf der Erde.
Speaker: Er bezieht sich dann irgendwie nochmal auf das Universum anscheinend.
Speaker: Also jedenfalls gibt es da irgendwie einen.
Speaker: Darf ich ganz kurz drüber?
Speaker: Ich glaube, sie hat gemeint, die Menschen wären die Krone der Schöpfung.
Speaker: So, glaube ich, würde man das übersetzen.
Speaker: Und dann fragt sie, wie können denn wir Menschen die Krone der Schöpfung sein, wenn es noch Außerirdische gibt?
Speaker: Fragt sie die Nonne.
Speaker: Und dann sagt die Nonne, on Earth, auf Erden.
Speaker: Also die Krone der Schöpfung auf Erden.
Speaker: Genau so, oder?
Speaker: So war das, glaube ich.
Speaker: Genau, ich habe gesagt, kann er viel besser als ich.
Speaker: Siehst du, deshalb brauche ich mich.
Speaker: Wir ergänzen uns einen fantastischen Podcast.
Speaker: Das freut mich, dass du das so siehst, liebe Emilia.
Speaker: Ja, das ist ein sehr schönes Zitat auch, finde ich auch.
Speaker: Fand ich eine sehr wichtige Szene auch.
Speaker: Ja, absolut.
Speaker: Damit können wir dann auch gleich zunächst zur Szene übergehen, oder?
Speaker: Ja.
Speaker: Die Lieblingsszene.
Speaker: Wunderbar, dann gehen wir mal zur Lieblingsszene.
Speaker: Meine absolute Lieblingsszene ist, auch im Trailer zu sehen, und zwar, wenn die beiden Kinder von den Tieren, also den Agians, die tauchen als Tiere auf, sozusagen aus dem Kinderzimmer entführt werden.
Speaker: Und es gibt einen Fuchs, ein männliches... Ein Hirsch?
Speaker: Ein Hirsch, genau.
Speaker: Ein...
Speaker: Raccoon, Waschbär.
Speaker: Und ein Waschbär und ein Vogel.
Speaker: Einen Fuchs gibt es, glaube ich, auch noch.
Speaker: Ich habe schon gesagt.
Speaker: Entschuldige, die Bremer Stadtmusikanten auf Amerikanisch.
Speaker: Den Vogel und den Waschbär.
Speaker: In diesen großen Augen.
Speaker: Und das hat mich wahnsinnig berührt.
Speaker: Ich fand das schön.
Speaker: Einfach, das war eine wunderschöne Szene.
Speaker: Ja, das war eine schöne Szene, die hatte sowas Magisches auch vom Licht her.
Speaker: Auch spannend finde ich in dem Zusammenhang diese Szene, weil sie die Kinder zeigen, die sie ja da initiieren.
Speaker: Ich finde, für mich spricht das dafür, dass eben Kinder erstens mal noch diese Empathie in sich tragen, die sie im Laufe ihres Lebens dann häufig verlernen, aufgrund Sozialisierung, die darauf keinen Wert legt.
Speaker: Und das andere ist auch, dass es zeigt, dass Kinder auch einfach noch dieses...
Speaker: Staunen haben.
Speaker: Diesen offenen Geist für die Welt, für die Wunder der Existenz.
Speaker: Und deswegen glaube ich, ist es wichtig, dass es eben den Kindern mitgegeben wird.
Speaker: Und ich glaube, dafür steht die Szene für mich auch.
Speaker: Und deswegen finde ich die auch sehr, sehr schön.
Speaker: Wirklich.
Speaker: Ist das auch deine Lieblingsszene?
Speaker: Haben wir die gleiche Lieblingsszene?
Speaker: Ich habe tatsächlich noch mehrere Szenen, die ich wirklich schön finde.
Speaker: Aber ich habe mir eine andere ausgesucht.
Speaker: Ich habe auch eigentlich fast wieder zwei.
Speaker: Schau mal.
Speaker: Aber die eine ist tatsächlich...
Speaker: Daniel wird irgendwann mal gefangen genommen, also die erwischen ihn, greifen ihn auf und dann versuchen sie eben an seine Informationen zu kommen, ihm alles zu entwenden, zu wissen, wer doch alles mit ihm zusammenarbeitet hat.
Speaker: Dann setzen sie ihn in so einen riesengroßen SWAT-Van
Speaker: Mit Gerätschaften wollen wir ihm gerade was einspritzen.
Speaker: Und Margaret weiß aber aufgrund ihrer außergewöhnlichen Fähigkeiten, wo sie ihn zu finden hat und kommt dann auf diesen Militärstützpunkt, wo das stattfindet.
Speaker: Und jetzt regt man sich natürlich erstmal, wie sie das schafft.
Speaker: Ganz einfach, indem sie in diese Leute schlüpft und ihnen dann einfach Dinge sagt, die ihnen gerade durch den Kopf gehen oder sie gerade emotional belasten und ihnen dort Mut zuspricht.
Speaker: Also ganz empathisch auf sie einwirkt und ihnen Sachen über ihr Leben sagt, die ihnen eigentlich Linderung verschaffen, wenn du so möchtest.
Speaker: Und so wendet sie sich dann zum Beispiel am Eingang an den Soldaten und erzählt ihm etwas über seine Frau, glaube ich, seine Familie.
Speaker: Und der ist so aus allen Wolken gefallen, dass er sie einfach durchlässt.
Speaker: Und sie kennt dann auch die Passiercodes und so weiter und so fort.
Speaker: Und auf jeden Fall kommt sie dann da rein
Speaker: nachdem sie sich alle irgendwie zu eigen gemacht hat und läuft in diesen Van rein, sieht ihn, nimmt ihn an der Hand und die wollen sie alle zurückhalten.
Speaker: Und in dem Moment, in dem sie aber sie zurückhalten wollen, erscheint sie ihnen als ein Familienmitglied oder als ein verstorbenes Familienmitglied.
Speaker: Jemand, dem ihnen sehr nahe ist.
Speaker: Und durch diese emotionale Aufwühlung können sie gar keinen Widerstand mehr leisten, sondern lassen sie einfach passieren.
Speaker: Und so kommen sie dann von diesem Militärstützpunkt runter.
Speaker: Und ich finde,
Speaker: Die Szene deshalb schön, weil es einfach zeigt, wie wir miteinander ganz anders kommunizieren könnten, wenn wir uns einmal die Sicht und die Perspektive des Gegenübers zu eigen machen würden und versuchen würden, empathisch auf sie einzuwirken, eher als überzeugend oder sonstige andere Attribute und Adjektive.
Speaker: Und deswegen finde ich die Szene tatsächlich sehr schön.
Speaker: Ja.
Speaker: Ja.
Speaker: Genau.
Speaker: Na dann.
Speaker: Na dann.
Speaker: Und eins darf ich noch eins sagen.
Speaker: Eins noch.
Speaker: Ganz kurz.
Speaker: Am Ende, wenn sie in dem Nachrichtenkanal sind, weil das ist so eine kleine Rolle und ich finde, das muss man schon mal auch irgendwie dann doch auch mal wertschätzen.
Speaker: Da kommen sie dann in den Kansas City Fernsehsender und dann werden, dann wird auch, ja warte, vielleicht verrate ich dann schon zu viel.
Speaker: Ich lasse es
Speaker: Ich lasse es weg.
Speaker: Selbstzensur ist manchmal doch eine gute Sache.
Speaker: Also, dann kommen wir zu unserem Urteil, oder?
Speaker: Ja.
Speaker: Okay, dann Jünter, starte doch mal bitte den Countdown.
Speaker: Absolut, ja, großartig.
Speaker: Ich habe ihn so geliebt.
Speaker: Oh mein Gott, ich habe ihn so geliebt.
Speaker: Ich war im Kino und ich habe mich schon darauf eingestellt, weil ich...
Speaker: blöderweise Kritiken vorher gelesen habe, dass es eigentlich nur eine schlechte The X-Files-Folge ist, dass Steve Spielberg alt geworden ist, dass alles viel zu lange geht.
Speaker: Ich bin ins Kino gegangen, weil ich hatte eine Monsterpackung Popcorn.
Speaker: Also es ist auch eine Sache, die ich nicht geschafft habe, weil ich irgendwann gedacht habe, nee, kleine Popcorn reicht.
Speaker: Für mich reicht das.
Speaker: Selbst bei einem 3-Stunden-Film reicht das.
Speaker: Und dann fängt der Film an und Nummer 1, Emily Blunt ist umwerfend.
Speaker: Was für eine unfassbar krasse Rolle, wie anspruchsvoll.
Speaker: Und ich finde, Emily Blunt, also gibt es Filme, die ich ganz toll finde mit ihr.
Speaker: Es gibt aber auch Filme, die ich ganz scheiße finde, auch mit ihr.
Speaker: Allen voran, der Teufel-Trick-Pader, sowohl eins als auch zwei, finde ich ganz furchtbar einfach.
Speaker: gar nicht, aber das ist noch andere Folge.
Speaker: Vielleicht bist du auch nicht so die Zielgruppe für den Film, weiß ich nicht, aber das war jetzt zu besser, ich möchte jetzt gar nicht sagen, aber ja, ich hab ihn noch nicht mal gesehen tatsächlich.
Speaker: Ich weiß jetzt aber auch nicht, ob ich so groß die Zielgruppe für Alien-Filme bin.
Speaker: Es ist aber ein Steven Spielberg-Film und ich habe mich so unfassbar unterhalten gefühlt.
Speaker: Ich finde, Steven Spielberg hat eben ja auch ganz wichtige, wichtige Kinderfilme gemacht.
Speaker: Ich
Speaker: Ich bin mit E.T.
Speaker: aufgewachsen.
Speaker: Als mir und meinen Geschwistern E.T.
Speaker: gezeigt wurde, haben wir den wirklich jeden Abend gesehen.
Speaker: Der geht ja auch drei Stunden gefühlt.
Speaker: Jeden Abend mussten wir E.T.
Speaker: gucken.
Speaker: Dann gibt es auch da noch mal eine Verbindung zu Kindheitserinnerungen, die ich habe, die jeder, glaube ich, hat.
Speaker: Ich freue mich darauf, die hoffentlich meinen Zukunftskindern zu zeigen.
Speaker: Auch diesen Film.
Speaker: Er ist sich so treu geblieben.
Speaker: Ich war begeistert davon, dass es irgendwie eine Ruhe immer noch hat und einfach nicht diesen Trends von der modernitären Filmmachheit gerade irgendwie folgt.
Speaker: Und ich mochte das Thema.
Speaker: Es gab immer mal so Phasen, wo ich gedacht habe, na...
Speaker: Jetzt kommt das jetzt doch irgendwie zu lang und ich habe nie gedacht, es ist zu lang.
Speaker: Ich fand das immer, hat es einen Bogen bekommen.
Speaker: Ich fand es lustig.
Speaker: Ich fand es irgendwie, wie gesagt, unterhalten die Action-Szenen, genau so möchte ich Filme gucken.
Speaker: Genau so.
Speaker: Ich finde alles an dem Film, also außer vielleicht die kleine Sache, ich finde, man hat John Williams jetzt nicht...
Speaker: Also man weiß schon, wer John Williams ist, aber meistens hat er ja immer noch so ein Theme.
Speaker: Also so einen Song, den man dann mit diesem Film verbindet.
Speaker: Das hat mir, glaube ich, als einziges so ein bisschen gefehlt.
Speaker: Alles andere...
Speaker: Ja, groß.
Speaker: Ich fand den so toll.
Speaker: Ich war so begeistert.
Speaker: Ich bin aus dem Kino gekommen und war so energetisiert und konnte einfach nicht aufhören, noch über die eine Szene zu reden und noch über die andere Szene zu reden und dann nochmal darauf zurückzukommen.
Speaker: Und ich saß wirklich bis um eins noch in der Küche und sabbelte mir bei irgendwie den Mund fusselig, weil ich total begeistert war.
Speaker: Ich hatte so lange nicht mehr solch ein Kinoerlebnis.
Speaker: Das ist total schön.
Speaker: Also man kann einfach feststellen, es ist richtiges Popcorn-Kino, oder?
Speaker: Kann man einfach mal so sagen.
Speaker: So wie man sich das vorstellt, wo du die Hand so ganz nervös in die Kiste steckst und dann die reinschmeißt und du denkst, ich kann doch nicht mehr Popcorn essen, ich hab gar keine Zeit dafür.
Speaker: So ähnlich ist es schon, absolut, das gebe ich dir zu.
Speaker: Ich hab trotzdem gesagt,
Speaker: man muss ihn nicht gesehen haben.
Speaker: Ja, weil du doof bist einfach.
Speaker: Weil ich doof bin, das weiß ja mittlerweile schon die Mehrheit der Leute, die sich hier alle zwei Wochen... Nürnberg, ja, aber das Closure Day nicht.
Speaker: Also ich stimme dir bei allem, was du gesagt hast, stimme ich eigentlich zu.
Speaker: Ich finde nur,
Speaker: Also der Film ist absolut unterhaltsam, total.
Speaker: Also schaut ihn euch an, kauft euch Popcorn, schaut ihn euch an.
Speaker: Aber ich will halt auch nicht so inflationär mit meinem Urteil sein.
Speaker: Ich finde, es gibt auch tatsächlich Filme zu Außerirdischen, die sich komplexer mit der Frage auseinandersetzen und auch noch fantasievollere Antworten darauf geben.
Speaker: Das muss ich auch sagen.
Speaker: Also ich finde auch die Idee von der Empathie, finde ich, total schön und klasse.
Speaker: Ich finde aber, dass sie vielleicht ein bisschen, weil es halt auch ein actiongeladener Film ist und ein Abenteuerfilm und so, gar keine Frage, aber dann doch auch manchmal vielleicht ein bisschen zu wenig Beachtung findet tatsächlich, wenn man schon sagt, ich mache einen Film über die Empathie.
Speaker: Wie gesagt, Auslegungssache.
Speaker: Was, es gibt auch keine Dinosaurier.
Speaker: Was?
Speaker: Aber es gab sie mal.
Speaker: Es gab sie mal, aber nicht im Zusammenhang mit Jenschen.
Speaker: Also das ist der Grund, weil ich mir halt denke, wenn ich ihn im ganzen Universum, sag ich mal, bereits bestehender und existierender Sci-Fi-Filmen anschaue, dann fallen mir
Speaker: welche an, die mich, sag ich mal, nachhaltig mehr beschäftigt haben als der Film.
Speaker: Da bin ich zwei Stunden drin, ich bin total bei dir, ich esse mein Popcorn, ich bin dabei, aber nachdem der Film vorbei ist, bleibt mir nicht so viel wie bei anderen Filmen, die ich zu einem ähnlichen Thema gesehen habe.
Speaker: Das ist der einzige Grund, deswegen sage ich nein, sage aber auch gleichzeitig, schaut ihn euch sehr gerne an, ihr werdet unterhalten, werdet es einen Steven Spielberg-Film, da kann man nicht viel falsch machen und Emilia schüttelt ihren Kopf über mich, jetzt denkt sie sich, jetzt denkt sie sich gerade, vielleicht mache ich den Podcast demnächst
Speaker: doch lieber wieder alleine.
Speaker: Darum geht es ja gar nicht.
Speaker: Ja, also deswegen so fällt mein Urteil aus.
Speaker: Ja, Mensch.
Speaker: Ja, und so zu.
Speaker: Dann machen wir deinen Lieblings.
Speaker: Aber ich glaube, dein Appell, der war so gut, der braucht es meinen Kassel.
Speaker: Ich bin immer noch wahnsinnig begeistert.
Speaker: Ich bin einfach immer noch drei Tage später, bin ich einfach hin und weg von diesem Film.
Speaker: Und sag doch, warum nicht, wenn der jetzt im Open-Air-Kino läuft, geh auch noch mal rein.
Speaker: Ich hatte einfach großen, großen Spaß daran.
Speaker: Und alles, was ein Film für mich braucht, zeigt mir dieses...
Speaker: Ja, es ist jetzt kein absolutes Meisterwerk, aber doch eigentlich schon.
Speaker: Na doch, ich sag ja, mir hat das richtig gut gefallen.
Speaker: Und ich finde das vor allem heutzutage in Netflix-Filmen, die irgendwie alles verballern am Anfang, damit Leute irgendwie dabei bleiben, fand ich den Film einfach richtig groß.
Speaker: Ich hatte richtig, richtig fantastische Zeit.
Speaker: Naja.
Speaker: Sehr schön.
Speaker: Wie gesagt, das beste Urteil ist ja auch das, dass die beiden Jungs, Luca und Mauro, hatten, die saßen ja wirklich oft und es war so schön zu sehen, nur mit einer Popacke im Sitz.
Speaker: Die haben fast ihre Nachos fallen gelassen, weil die so in den Film reingezogen wurden.
Speaker: Also deswegen, wie gesagt, ich hab das jetzt ein bisschen relativiert, von daher... Genau.
Speaker: Ein kurzer Appell nochmal, falls ihr den Film gesehen habt oder nicht gesehen habt und gucken wollt, schreibt uns einfach gerne.
Speaker: Schreibt uns gerne, sagt uns eure Meinung dazu.
Speaker: Und dann kommen wir zu Bastis aller, aller, aller Lieblingsrubrik.
Speaker: Naja, das weiß ich jetzt nicht, aber genau, wenn wir jetzt mal die Szene der Woche.
Speaker: Die Szene der Woche.
Speaker: Du darfst anfangen.
Speaker: Die fällt allerdings sehr kurz aus bei mir diese Woche.
Speaker: Ich habe nämlich gar nicht so viel geschaut.
Speaker: Ich war auch im Urlaub, da habe ich eigentlich kaum was geschaut.
Speaker: Ich habe sehr viel gelesen.
Speaker: Was die Szene der Woche ist, das Meer.
Speaker: Ja, mit dem Abre aufs Meer gucken.
Speaker: Bei mir war es eher der Gin-Tronic im Urlaub, muss ich sagen.
Speaker: Aber du bist schon nah dran, du bist schon sehr nah dran.
Speaker: Ich habe tatsächlich, deswegen muss ich sagen, ich habe gestern die Eröffnung von der WM gesehen, ich bin ja großer Fußballfan, ich out mich und dennoch habe ich unglaublich große Probleme mit dieser WM.
Speaker: Ich glaube, jeder, der die Nachrichten verfolgt, kann verstehen, warum.
Speaker: Und diese innere Zerrissenheit so ein bisschen.
Speaker: Man möchte sie irgendwie nicht sehen und irgendwie kann man das auch nicht ganz davon lassen.
Speaker: Also ich habe mir gestern die Eröffnung angeschaut.
Speaker: Gut, dass die Spiele alle so spät laufen.
Speaker: Dann ist die Versuchung viel geringer, es überhaupt anzuschauen und zu unterstützen.
Speaker: Aber dennoch hat Selma Hayek gestern im Aztekenstadion in Mexiko City die WM quasi präsentiert, eröffnet mit ihren Worten.
Speaker: Und da ist mir wieder einfach aufgefallen...
Speaker: Selma Hayek, was für eine tolle Schauspielerin, was für eine tolle Frau.
Speaker: Und deswegen war das meine Szene der Woche, weil Selma Hayek immer als Thekenstadion, wie sie die WM eröffnet.
Speaker: Ja, meine Szene der Woche ist, ich war in einem Steven Spielberg-Film.
Speaker: Oh, wirklich?
Speaker: Welcher denn?
Speaker: Welcher läuft denn gerade?
Speaker: Nee, hör auf.
Speaker: Ja.
Speaker: Und der ganze Film war deine Szene der Woche?
Speaker: Ja, ich war einfach, ich hatte einen unfassbar tollen Abend.
Speaker: Ich hatte einen so unfassbar tollen Abend.
Speaker: Ich habe den Film sehr genossen und kann, glaube ich, würde gerne viele, viele, viele, viele Szenen hervorheben möchte, aber dass die Leute jetzt einfach ins Kino gehen.
Speaker: Wunderbar.
Speaker: So einfach geht's.
Speaker: So einfach hast du dich aus der Affäre gezogen heute.
Speaker: Aber ich ja auch ein bisschen.
Speaker: Muss man ja auch zugeben.
Speaker: Aber dennoch.
Speaker: Ja, dann wunderschön.
Speaker: Das war wunderschön.
Speaker: So kann man den Urlaub auch beenden.
Speaker: Mit dir im Podcast.
Speaker: Vielen, vielen Dank.
Speaker: Danke auch an euch alle, die heute wieder eingeschaltet habt.
Speaker: Die sich das angehört haben.
Speaker: Schön, dass ihr dabei seid.
Speaker: Jedes Mal.
Speaker: Wir freuen uns.
Speaker: Und was bleibt uns noch zum guten Schluss, liebe Emilia?
Speaker: Kuss und Schluss.
Speaker: Kuss und Schluss.
Speaker: Fiat di Papa.
Speaker: Bis in zwei Wochen.
Speaker: Wir freuen uns.
Speaker: Tschüss.
Speaker: Das war Muss man gesehen haben mit Emilia Bernsdorf und Bastian Fischer.
Speaker: So, das Urteil ist gefallen.
Speaker: Wie Forrest Gump sagen würde, das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen.
Speaker: Man weiß nie, was man kriegt.
Speaker: Genau wie bei Filmen.
Speaker: Manchmal ein Treffer und manchmal... Reden wir lieber nicht drüber.
Speaker: Und jetzt kommt der Teil, wo wir euch brauchen.
Speaker: Wenn euch die Folge gefallen hat, lasst uns eine Bewertung da.
Speaker: Kommentiert, schreibt uns, sagt uns eure Meinung.
Speaker: Wir lesen wirklich alles.
Speaker: Auf Instagram findet ihr uns auch.
Speaker: Hinter den Kulissen, mit Kinonews und gelegentlich auch Fotos von uns.
Speaker: Wie Schwarzenegger schon sagte, I'll be back.
Speaker: In unserem Fall, we'll be back.
Speaker: Bis in zwei Wochen mit dem nächsten Film.
Speaker: Tschüss.






