Transcript
Speaker: Willkommen zu einer neuen Ausgabe Muss man gesehen haben.
Speaker: Hier sind eure Gastlieber Emilia und Bastian.
Speaker: Hallo Basti!
Speaker: Hallo liebe Emilia, schön dich zu sehen.
Speaker: Schön dich zu sehen.
Speaker: Und zu hören.
Speaker: Natürlich, ist ja bei dem Podcast-Format auch nicht so ganz unwichtig.
Speaker: Das stimmt.
Speaker: Tatsächlich.
Speaker: Hallo und herzlich willkommen alle Zuhörenden.
Speaker: Ja, ein herzliches Willkommen auch von mir.
Speaker: Und willkommen zu der zehnten Folge von der zweiten Staffel Muss man gesehen haben, nur im Kino.
Speaker: Und war heute nicht irgendwas eigentlich?
Speaker: Ist das nicht immer was Besonderes, die Runden folgen?
Speaker: Ja, da war irgendwas.
Speaker: Was war denn da heute?
Speaker: Ich glaube, da musst du uns auf die Sprünge helfen.
Speaker: mit dem allergrößten Vergnügen.
Speaker: Denn heute sind wir nicht alleine.
Speaker: Wir haben einen fantastischen Gast.
Speaker: Dürfen wir vorstellen, Merlina Parrault.
Speaker: Hallo.
Speaker: Hi.
Speaker: Hallo, liebe Merlina.
Speaker: Hallo.
Speaker: Schön, dass du da bist.
Speaker: Ja, danke, dass ich eingeladen wurde.
Speaker: Das freut uns ganz toll.
Speaker: Also an alle Zuhörerinnen, die das vorher noch nicht gekannt haben.
Speaker: Ich werde Merlina gleich kurz vorstellen, aber heute waren wir, also wir waren jetzt für die Vorbereitung nicht im Kino, denn wir sprechen heute einen Lieblingsfilm, deinen Lieblingsfilm, richtig?
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Ich freue mich.
Speaker: Und ich habe mich auch sehr, ich nehme das jetzt mal vorweg, ich habe mich sehr über die Auswahl gefreut tatsächlich.
Speaker: Darf man ihn schon nennen oder ist es noch Geheimnis?
Speaker: Ich würde kurz einmal dich vorstellen und dann kann ich ja kurz das vorwegnehmen und sagen, worum es geht.
Speaker: Ja, Lina, du bist sozusagen noch, ich fand das Wort, was du vorhin benutzt hast, ganz süß, ein Newbie in der Schauspielerwelt.
Speaker: Du absolviertest die Catalyst Institute for Creative Arts and Technology in Berlin.
Speaker: Und anstatt sofort ins Filmwasser zu springen, bist du im Prinzip direkt auf die Comedy-Bühnen gegangen und hast die im Sturm mit erobert.
Speaker: Würdest du da mitgehen?
Speaker: Ja, ich hatte mal eine kleine Welle, auf der ich surfen durfte, auf jeden Fall.
Speaker: Ich finde, die wird auch immer größer.
Speaker: Das erste Mal warst du in der Madonna-Bar in der Wiener Straße und dann bist du im Prinzip direkt vom ersten Auftritt zierstrebig in den Quatsch-Comedy-Club gegangen und hast dort das goldene Ticket von den Hotshots erobert.
Speaker: Dazu spielst du gerade... Die Glückwunsch auch von meiner Seite nochmal dazu.
Speaker: Dankeschön.
Speaker: So viel Zeit muss sein.
Speaker: Ja, ja.
Speaker: Theater für Kinder, du spielst Märchen.
Speaker: Ja, neu inszenierte, also alte Märchen, die wir versuchen neu zu inszenieren.
Speaker: Und unsere Connection, die, wie ich finde, uns nicht nur als Freunde, sondern auch als Schauspieler, Pärchen bzw.
Speaker: Künstler nahegebracht hat, ist, dass Merlina die Hauptdarstellerin in meinem allerersten Kurzfilmdebüt übernommen hat.
Speaker: Ja.
Speaker: Ja, das war geil.
Speaker: Das war nice.
Speaker: Wir drehen ja jetzt auch bald.
Speaker: Wir drehen ja jetzt den zweiten.
Speaker: Es gibt ein Anschlussprojekt.
Speaker: Es gibt ein Anschlussprojekt.
Speaker: Da übernimmst du leider nicht die Hauptrolle.
Speaker: Aber du bist mitzusehen.
Speaker: Das ist wie bei Wes Anderson.
Speaker: Er ist eine Hauptrolle und dann irgendwann nur noch Side-Characters.
Speaker: Aber ich bin dabei.
Speaker: Das ist schon mal gut.
Speaker: Da können wir gleich noch auf die Folge von letzter Woche verweisen.
Speaker: Wes Anderson.
Speaker: Ich habe Merlina und ich den zusammen gesehen.
Speaker: Ja, stimmt.
Speaker: Hier laufen alle losen Enden zusammen.
Speaker: Ja, ich habe den Eindruck auch.
Speaker: Merlina, du hast uns heute den Film La Boom mitgebracht.
Speaker: Ja.
Speaker: Ich würde einfach ganz kurz sagen, worum es geht, oder?
Speaker: Jeder, der noch nicht davon gehört hat, oder ich meine, der ist ja ein Klassiker.
Speaker: Er ist ein Klassiker, er kommt aber aus den 80ern.
Speaker: Das ist so eine grobe Bildungslücke, muss ich sagen.
Speaker: Aber vielleicht sind da auch junge Menschen mit im Problem.
Speaker: Ja, das stimmt.
Speaker: Leute, die keinen Walkman mehr kennen, zum Beispiel.
Speaker: Also, genau, La Burma.
Speaker: Im Mittelpunkt dieses Filmes steht die 13-jährige Vic Bereton, gespielt von der jungen Sophie Marceau.
Speaker: Die Vic steckt mitten in der Pubertät.
Speaker: Neue Schule, neue Freunde und die erste große Liebe.
Speaker: Als sie sich in Mathieu verliebt und zur ersehnten Party der Boom eingeladen wird, beginnt für sie ein ganz neues Kapitel.
Speaker: La Boom erzählt jedoch viel mehr als nur eine Teenager-Romanze in Paris der 80er Jahre.
Speaker: Der Film zeigt gleich drei Generationen, die jeweils ganz eigene Vorstellungen von Liebe, Beziehungen und Freiheiten haben und ist damit ein klassischer Klassiker eines Comic-of-Age-Films.
Speaker: Wann habt ihr den denn zum allerersten Mal gesehen?
Speaker: Also ich habe den mit meiner Mom gesehen, weil meine Mom hat den damals geguckt, als er rauskam.
Speaker: Da war sie so ungefähr in dem Alter, wie Sophie Masso.
Speaker: Und ich war zu dem Zeitpunkt auch 13, 14.
Speaker: Und da hat meine Mama, da lief der im Arte im Fernsehen.
Speaker: Und meine Mama war so, nein, Labum.
Speaker: Ich so, was Labum, kennst du nicht?
Speaker: Gucken wir.
Speaker: Und dann lief am gleichen Abend noch der zweite Teil, auch danach.
Speaker: Also wir haben komplett einmal das durchgesuchtet und...
Speaker: Das war zu dem Zeitpunkt einfach voll mein Zeitgeist.
Speaker: Also es war einfach eins zu eins identifiziert mit der Rolle und mit der Geschichte.
Speaker: Warst du das erste Mal verliebt auch, zufällig?
Speaker: Ja, es war einfach alles so perfekt.
Speaker: Es war eine wunderschöne Rom-Com.
Speaker: Genau das, was eine 13-, 14-Jährige irgendwie aspired.
Speaker: Guter Role Model.
Speaker: Und ist ja auch genau in deinem Alter.
Speaker: Ja, voll.
Speaker: Also Vic in dem Fall ist ja genau in deinem Alter gewesen dann auch.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Umso mehr Projektionsfläche hat es geboten.
Speaker: Ja, ja.
Speaker: Es war einfach alles so Dreamsequences.
Speaker: So stellt man sich das ja als Teenie irgendwie vor, das Feten abgehen und die große erste Liebe.
Speaker: Und ich fand, das haben sie ganz gut auf den Punkt getroffen.
Speaker: Ja.
Speaker: Du bist die?
Speaker: Ich, ähm, boah.
Speaker: Du hast ihn nicht mit 13 gesehen.
Speaker: Doch, ich glaube, ich habe ihn auch in dem Alter so ungefähr gesehen.
Speaker: Also ich war nicht viel älter.
Speaker: Ich glaube auch.
Speaker: Also ich glaube nicht, dass ich viel älter war.
Speaker: Auch über meine Mutter, da kann ich anschließen.
Speaker: Auch die hat den gesehen.
Speaker: Aber ich glaube, ich war noch ein bisschen näher am Erstveröffentlichungsdatum dran als ihr.
Speaker: Ja, ach Gott.
Speaker: Ich war irgendwo im 2010, 2009, hab ich den geguckt.
Speaker: Ja, bei mir war das schon eher so 93, 94 dann, glaub ich.
Speaker: Da waren wir noch nicht mal geboren.
Speaker: Nee, ich kannte tatsächlich noch den Walkman, tatsächlich.
Speaker: Zu dem Zeitpunkt hatte ich noch einen Walkman.
Speaker: Von daher, das war es ja in dem Film dann doch auch so eine ganz, wie soll ich sagen, bekannte Szene und so eine der Signature-Szenen ist, wo sie den Walkman eben oder die Kopfhörer aufgesetzt bekommt.
Speaker: Ja, und dann der Song.
Speaker: Genau, und dann der Song, weil der Film lebt ja auch von diesem Lied Reality.
Speaker: Wenn man das hört, jetzt auch noch, denkt man ja sofort unmittelbar an den Film.
Speaker: Also da ist ja wirklich diese Assoziationskette ist ja sehr kurz.
Speaker: Ja, voll.
Speaker: Für alle Menschen, die gerade noch nicht wissen, worüber wir reden, wir kommen dazu.
Speaker: Ja, wir kommen dazu, genau.
Speaker: Absolut richtig.
Speaker: Also von daher, ich hab den sehr früh gesehen und fand, hab mich damals, ich glaube, Herz über Kopf auch in Sophie Massot verliebt.
Speaker: Ja.
Speaker: Und was jetzt ein bisschen komisch ist, weil sie ist 13 im Film, ich bin mittlerweile 44.
Speaker: Das ist jetzt irgendwie ein bisschen problematisch, aber sie ist ja auch ein bisschen gewachsen in der Zeit.
Speaker: Also von daher, genau.
Speaker: Also ich habe mich da sehr in sie verliebt und das hält nach wie vor auch ein bisschen an.
Speaker: Ja, ist auch eine meiner Lieblingsschauspielerinnen.
Speaker: Also alles, was mit ihr läuft, gucke ich mir einfach deswegen an.
Speaker: Einfach, weil sie meine WIC war.
Speaker: Total, absolut, ja, absolut.
Speaker: Man bleibt ihr so voll treu.
Speaker: Ja, finde ich auch.
Speaker: Und du, jetzt bist du dran, Emilia.
Speaker: So, tatsächlich habe ich ihn sehr spät erst gesehen, aber ich war in Paris.
Speaker: Ich habe dort einen Freund besucht und dann sind wir abends nach Hause gekommen und wir waren ein bisschen müde.
Speaker: Und dann war das auch im Februar.
Speaker: Das war irgendwie das perfekte Wetter für einen Film.
Speaker: Und dann hat er gesagt, ich weiß gar nicht, wie wir darauf gekommen sind, aber ich glaube, er hat es einfach so zitiert.
Speaker: Und dann habe ich gesagt, wovon redest du?
Speaker: Und dann war er total schockiert, dass ich ein Hausmüderin bin.
Speaker: keine Ahnung habe, wovon er redet.
Speaker: Dann hat er gesagt, hinsetzen.
Speaker: Hat er seinen Fernseher angemacht.
Speaker: Jetzt habe ich nach den ersten 30 Minuten ziemlich weggepennt.
Speaker: Und dann saß ich da alleine und habe versucht, also wir haben ihn auf Französisch geguckt mit englischen Untertiteln.
Speaker: Und das weiß ich noch, dass ich danach eine
Speaker: 14-stündige Flixbusreise vor mich hatte und die ganze Zeit vor mich hin geträumt hab und gedacht hab, warum eigentlich nicht Frankreich?
Speaker: Vielleicht zieh ich jetzt doch einfach mal nach Frankreich, um Nummer 1 Filme zu gucken ohne Untertitel und das zu verstehen.
Speaker: Und Nummer 2, glaub ich, kann man das schon auch sagen, sind die großen französischen Filme ja fast durchs Meisterleistungen.
Speaker: Ja.
Speaker: Ja, französischer Film ist, finde ich auch, was sehr Schönes.
Speaker: Kann man genau sofort sagen, ist es ein französischer Film?
Speaker: Ja, lass gucken.
Speaker: Ja.
Speaker: Ist wirklich so.
Speaker: Ja, also es gibt wenig, wenig Blindgänger.
Speaker: Also generell muss ich auch sagen, finde ich auch französische Filme sehr schön.
Speaker: Besprechen wir viel zu wenig, fällt mir gerade auf.
Speaker: Vielleicht kommt jetzt gerade der richtige Input von Merlin an.
Speaker: Ja, jetzt kommt die French Wave.
Speaker: Die New French Wave kommt jetzt, genau.
Speaker: Absolut.
Speaker: Was hat denn jetzt, wenn ich jetzt mal da so nachhaken kann, seitdem du 14, 13, 14 warst, sind ja zwei, drei Jahre vergangen.
Speaker: Nee, das ist ja nett.
Speaker: Vielleicht auch vier.
Speaker: Was hat denn den Film, oder was zeichnet den Film aus, dass er jetzt auch nach diesen drei, vier Jahren immer noch so dein Lieblingsfilm ist?
Speaker: Es ist auch echt eine gute Frage.
Speaker: Ich finde auch immer noch, dass der immer noch in die heutige Zeit reinpasst.
Speaker: Ich finde, Laboum ist ja die Fete und ich finde, jeder in dem Alter mit 13, 14 fängt an, auf diese Feten zu gehen.
Speaker: Ich persönlich war auch so eine, wenn ich auf Feten gegangen bin, kommt der und der, der kommt.
Speaker: Okay, dann gehe ich mit meinen Mädels dahin.
Speaker: Was ziehen wir an?
Speaker: Genau, was ziehen wir an?
Speaker: Und man malt sich ja auch schon irgendwie aus, wie komme ich mit dem ins Gespräch?
Speaker: Und wenn wir dann auf einer Party sind, dann hat man ja... Und ich finde, der hat das so...
Speaker: Der hat einfach wirklich so mich wiedergespiegelt, was ich gefühlt habe.
Speaker: Ich war auch verknallt in den Klassenkameraden.
Speaker: Der hat jetzt nicht das gleiche gefühlt für mich, war jetzt nicht so romantisch wie bei Mathieu und Vic.
Speaker: Aber es war einfach, es war genau das, was ich brauchte zu dem Zeitpunkt.
Speaker: Und ich finde heute, den immer noch zu gucken, ist so nostalgisch für mich, weil er ja eh schon voll alt ist.
Speaker: Also nicht alt, aber in den 80ern, das ist ja auch sogar vor meiner Generation.
Speaker: Und als ich den geguckt habe, fand ich den schon...
Speaker: Zeitgenössisch.
Speaker: Ja, alt und aber gleichzeitig zeitgenössisch, weil der ist so retro, ne?
Speaker: Die Outfits, die 80er, es ist alles so retro, aber die Thematik ist immer noch total gleich.
Speaker: Und es sieht gut aus.
Speaker: Es ist, glaube ich, nicht, dass man irgendwann plötzlich denkt, oh, ich werde hier nicht mehr abgeholt vom Look oder so.
Speaker: Gar nicht, genau.
Speaker: Es ist irgendwie dann eben die Pariser Mode, die da nochmal was anderes ist.
Speaker: Ja, und auch der Lifestyle, auch die Eltern, die Mutter, die ist ja auch so wirklich eine coole, emanzipierte Frau, selbstständig, hat da ihren Job.
Speaker: die Beziehung, er betrügt sie ja und das ist so etwas, das gab es früher, das gibt es heute und wie die dann damit umgehen in der Beziehung, wie sie ihn auch rausschmeißen, wie sie sich trotzdem lieben, dann die Oma, die eine Affäre mit einem Mann seit 40 Jahren führt, weil der ja noch verheiratet ist, dann stirbt die Frau von dem und sie sagt so, jetzt will der mich heiraten, ich bin doch 80, das schickt sich doch nicht mehr und ich finde das irgendwie auch so die Geschichte von so drei Frauen in drei verschiedenen Etappen ihres Frauendaseins, fand ich den
Speaker: Für eine Frau, für ein Mädchen war das einfach schön, so eine Frauenrepresentation zu haben.
Speaker: Und das sind alles starke Frauencharakter.
Speaker: Ja, das ist eben auch das Schöne.
Speaker: Um kurz nochmal die Geschichte zu erzählen.
Speaker: Also Vic ist ein Einzelkind.
Speaker: Sie lebt mit Papa und Mama zusammen.
Speaker: Und der Dad hat dann eine Affäre.
Speaker: Und...
Speaker: ist Zahnarzt, glaube ich.
Speaker: Und die Affäre möchte das weiterführen.
Speaker: Und er selber bricht es dann aber ab, um mit der Ehrlichkeit mit der Tür ins Haus zu fallen sozusagen.
Speaker: Und das Schöne ist einfach, dass so...
Speaker: was wir ja gerade gewohnt sind, mehr oder minder, oh nein, und dann hat die Frau den Zusammenbruch und oh Gott, und wenn der Mann da alles nicht, und das ist eine so schön realistisch erzählte Geschichte, um zu sagen, hey, wir sind jetzt
Speaker: 20 Jahre irgendwie zusammen.
Speaker: Natürlich ist das scheiße, aber wir müssen jetzt irgendwie gucken.
Speaker: Und dann eben auch ihre Mutter, die da viel zu sagen hat zu dem Ehemann und mehr oder weniger sagt, ich konnte dich sowieso noch nicht leiden.
Speaker: Ja.
Speaker: Okay.
Speaker: Wenn sie den jetzt nicht mag, findet sie bestimmt einen besseren.
Speaker: Und ich glaube, da ist eben auch so viel französischer Charme mit dabei, dass das einfach, also ich glaube, dass sie dann sagen, du findest dann, endlich hast du die Zeit, jemanden besseren zu finden.
Speaker: Und das tut sie ja auch.
Speaker: Sie trifft ja, sie datet ja dann den Lehrer von Vic.
Speaker: Der Deutschlehrer.
Speaker: Ja, und der ist ja so hübsch.
Speaker: Der ist schon auch hübsch, ja.
Speaker: Der ist schon echt träumlich und dann verlässt sie ihn, obwohl der so non-toxisch und super gesund für sie ist, für ihren Mann, weil sie dann doch weiß, da ist ja auch noch mehr, was sie dann sonst auch hinter, also die Familie, die sie ja dann auch verlässt und sie ist so null egoistisch einfach und auch null selbstorientiert, also sie denkt immer noch an ihre Familie und was das Beste für alle ist so und
Speaker: Sehr aufopferisch auf jeden Fall.
Speaker: Zeigt ihm aber trotzdem seine Grenzen auf.
Speaker: Ja, voll.
Speaker: Also sie entscheidet, wann er wiederkommen darf und das fand ich toll.
Speaker: Sie kriecht nicht wieder zu ihm zurück, weil sie checkt so, oh fuck, ich kann ohne ihn nicht leben, sondern er versucht sich da reinzuschnökeln und sie lässt ihn schön quälen und leiden und der setzt er so immer wieder und dann seine Strategie, ah, es ist so spät, ich muss wohl heute hier schlafen und sie so, gut, aber auf der Couch.
Speaker: Und dann so die Szene, wo sie dann nebeneinander dann er rennt mal kurz an die Tür und guckt, schläft sie schon?
Speaker: Und dann steht sie auf, guckt, ob er schon schläft.
Speaker: Und dann hat er gesagt, er kommt und dann rennt sie ins Bett und stellt sie schlafen.
Speaker: Und wie Kinder, wie Teenager ein bisschen so, wie Neufallliebte auch.
Speaker: Ich fand das alles immer sehr, ist ja auch eine Rom-Com.
Speaker: Also es ist ja wirklich schön geschrieben.
Speaker: Aber es hat auch so einen schönen Wert von Beziehung durcherzählt.
Speaker: Voll.
Speaker: Also auch mit Vic et Mathieu, der ja dann in der Mitte nicht ganz so sicher ist, was es denn jetzt sein soll und dann trotzdem nochmal jemand anderen datet.
Speaker: Und diese ganzen, sie mit ihrer besten Freundin und wie machen sie was?
Speaker: Und die beste Freundin geht schon mal und spioniert ihn dann irgendwie aus.
Speaker: Und dann kommt die Oma und sagt, wie machen wir ihn denn jetzt am besten eifersüchtig?
Speaker: Und wir fahren dem jetzt hinterher.
Speaker: Ja.
Speaker: Oder wo sie ein Foto schießt und sagt, du hast kein Foto von ihm.
Speaker: Und dann stalken die, die machen vorne in so einem Riesenplakat.
Speaker: Wie so ein Paparazzo, gell?
Speaker: Jeder träumt davon in diesem Riesenplakat von dem Jungen, auf den du stehst, auf den du abends immer aus dem Bett drauf gucken kannst.
Speaker: Aber auch wie liebevoll, weißt du, dass das erzählt wird in einem Kinderzimmer und die Eltern das akzeptieren und sagen, okay.
Speaker: Aber die Oma kommt nicht hin und sagt, mach das irgendwie klein, sondern weiß direkt, okay, du bist 13, das ist jetzt das Allergrößte in deinem Leben.
Speaker: Wir unterstützen dich da.
Speaker: Weil wir waren alle da.
Speaker: Und ich finde auch dieser Einblick in Pubertät und wie schön man da so selber plötzlich wieder so Erinnerungen bekommt.
Speaker: Das hatte ich zum Beispiel gestern.
Speaker: Dann guckt plötzlich diesen Film und erinnert sich selber noch mal.
Speaker: Ach Gott, oh nein, wie peinlich.
Speaker: Das habe ich auch gemacht.
Speaker: Die Streitigkeiten mit den Eltern.
Speaker: Die Eltern sitzen vor dem Kind und sagen, wir trennen uns.
Speaker: Und das Einzige, was das Kind wissen will, ist mir egal, aber wer fährt mich am Samstag zur Party?
Speaker: Genau.
Speaker: Das ist ja euer Ding, aber es geht ja eigentlich gerade um mich und diese verschobenen Realitäten, die aber so ineinander und ach ja.
Speaker: Ich fand es auch toll, so die Taktik, die auch die Babette, die Oma hatte, so wie komme ich jetzt auf die Party, Mama will mich nicht auf die Party.
Speaker: Dann hieß es so, ja also erstmal heißt er nicht Ramon, sondern Sebastian.
Speaker: Und zweitens fährt er kein Moped, sondern geht
Speaker: Zu Fuß zur Schule und die Party fängt nicht erst um 23 Uhr an, sondern um 18 Uhr und du fragst die Mutter erst, wenn sie, machst sie eine Badewanne, lässt sie relaxen und dann fragst du sie eine Zigarettenpause.
Speaker: Genau, Zigarettenpause, wenn sie gerade nicht am Arbeiten ist und dann steht sie da so hinter ihrer Mutter, Mama, willst du eine Wanne?
Speaker: Willst du eine Kippe?
Speaker: Und ich finde es so cool, weil man selber ja auch immer so, scheiße, ich habe es jetzt gerade nicht so easy mit Eltern und die sind jetzt gerade nicht so gut auf mich zu sprechen, aber ich würde gerne morgen auf diese Party
Speaker: Wie sieht das aus?
Speaker: Ich hätte auch gerne so eine Oma gebraucht, die mir so ein paar Tipps gibt, wie ich mit meinen Eltern besser klarkomme.
Speaker: Wie war denn das für dich, Basti?
Speaker: Mit meinen Eltern klarzukommen?
Speaker: Ich glaube, das Spannende ist, es wird ja aus der Perspektive der Frau erzählt in den drei Generationen.
Speaker: Hast du dich denn da auch wiedergefunden?
Speaker: Oder bist du eher der Mathieu gewesen?
Speaker: Nee, also ich versuche, ich gebe mir Mühe, das Leben nicht immer nur aus der Perspektive Mann-Frau zu verstehen, aber auch wenn es manchmal sehr hilfreich ist, aber ich finde gerade der Film, das habt ihr ja schon gesagt, ist deshalb so großartig, weil eben er lebt durch die Charaktere, die Charaktere in dem Film sind einfach wahnsinnig gut gezeichnet und das sind vor allem die drei Frauen.
Speaker: Ja.
Speaker: Der Mann ist auch wichtig in dem Gesamtkonstrukt natürlich, aber es sind vor allem die drei Frauen, die die Geschichte eigentlich erzählen und an denen sich die Entwicklungen auch am meisten festmachen.
Speaker: Und das ist, finde ich, für einen Film, der 1980 rausgekommen ist, eigentlich wirklich relativ, also sehr modern und progressiv.
Speaker: Das ist zu der Zeit, wenn man sich überlegt, was da noch für andere Filme unterwegs waren,
Speaker: Das musst du uns ja jetzt erzählen.
Speaker: Was waren denn da noch für andere Filme?
Speaker: Also ich habe jetzt nicht so direkt auf der Kante, aber es gab, also ich meine, wir haben uns ja schon oft darüber unterhalten, inwiefern so der männliche Blick im Kino und so und wie problematisch das ist.
Speaker: Und das ist eben, dieser Film ist das Gegenteil davon.
Speaker: Und das ist für 1980 wirklich großartig.
Speaker: Und deswegen ist er auch immer noch zeitgemäß, weil er eben keine Stereotypen bedient, sondern diese drei, wie ihr gesagt habt, sehr, sehr starken Frauen zeigt.
Speaker: Und
Speaker: die auch großartig gespielt sind.
Speaker: Und dann natürlich auch noch Pupette, muss ich sagen, ihre Großmutter, die Urgroßmutter tatsächlich.
Speaker: Ja, stimmt.
Speaker: Das sind die Oma von der Mutter.
Speaker: Genau.
Speaker: Und die ist einfach ein so fantastischer Charakter.
Speaker: Alleine wie die mit ihrem Fiat 500, glaube ich, ist es da immer über die Pisten-P's mit quietschenden Reifen mit ihren 84 Jahren, wenn sie da einsteigt.
Speaker: Das ist einfach grandios.
Speaker: Und diese Lebensweiseheiten, die sie ihr eben auch mitgibt.
Speaker: Ja.
Speaker: Die sich auch nicht immer so an Ethik und Moral so unbedingt halten, sondern einfach Lebensweisheiten sind.
Speaker: Lüge nur dann, wenn du dir sicher bist, dass du nicht erwischt wirst.
Speaker: Das ist so eine Sache, die sie zum Beispiel mit auf den Weg gibt.
Speaker: Genau.
Speaker: Das musst du einer Oma sagen, das kannst du als Mutter nicht sagen.
Speaker: Nein, absolut.
Speaker: Und deswegen hat sie auch so eine wichtige Rolle in ihrem Leben.
Speaker: Und deswegen, ich fand den Film auch jetzt, wo ich ihn nochmal gesehen habe, einfach dementsprechend richtig, richtig groß, weil mir das, natürlich als ich ihn das letzte Mal gesehen habe, das ist wirklich schon viele Jahre her, ein bisschen mehr als vier oder fünf, ich das natürlich nicht so im Kopf noch hatte, dass er wirklich so ein modernes Bild auch abkippt und auch so ein gesellschaftliches Bild.
Speaker: Bild zeichnet, das zu der Zeit tatsächlich eher noch ungewöhnlich war.
Speaker: Ja, auf jeden Fall.
Speaker: Was ich noch einmal ganz kurz sagen möchte, was auch so schön ist an dem Film ist, dass wir sehen zwar einen Teenager, der aufwächst, auch, der alle Verwirrungen des Herzens so mitnimmt, aber das Schöne an dem Film ist, er zeigt auch, egal wie alt du wirst, diese Verwirrungen des Herzens, die hören eigentlich nie auf.
Speaker: Das ist aber ein schöner Ausdruck.
Speaker: Die Verwirrung in des Herzens.
Speaker: Man sieht es ja auch am Ende, weil am Ende tanzt sie ja wieder mit einem ganz anderen Typen und ist schon wieder die ganz große neue Liebe und du denkst dir so, hä, war das nicht gerade noch Mathieu?
Speaker: Und es ist so, c'est la vie, c'est passé, c'est fini?
Speaker: Next one, please.
Speaker: Es war toll.
Speaker: Auch toll als Frau zu sehen, sie muss nicht monogam sein und sie muss nicht einem treu bleiben und wenn sie jetzt gerade Augen für den anderen hat, dann
Speaker: Darf sie sich den auch nehmen?
Speaker: Und ich fand das toll, auch sehr französisch.
Speaker: Weil als Deutsche kenne ich das nicht so.
Speaker: Da sind wir ein bisschen anders, aber das Herz will, was das Herz will.
Speaker: Wäre dieser Film deutsch gewesen, wäre so, Mama, Papa, darf ich zur Party?
Speaker: Nein.
Speaker: Hast du dein Zimmer aufgeräumt?
Speaker: Nein, dann nicht.
Speaker: Das Ende.
Speaker: Das Ende.
Speaker: Also es war natürlich ein bisschen überspitzt, aber ein kleines bisschen, aber wir wissen, was du meinst.
Speaker: Ja, also von daher, ich fand ihn wirklich auch, ich will jetzt gar nicht zu viel vorwegnehmen, aber das war, ja, ist alles sehr, sehr gut gelungen.
Speaker: Ja.
Speaker: muss ich sagen.
Speaker: Und wie gesagt, auch das Lied, ja, jetzt wieder erst recht.
Speaker: Das ist so kitschig, aber es ist so, ja, kann man gut und gerne zwölf Stunden auf einer Flixbus fahrern.
Speaker: Immer und immer wieder.
Speaker: Oder ich spreche aus Erfahrungen.
Speaker: Warst du da auf dem Weg nach Paris, zufälligerweise?
Speaker: Nein, wieder zurück.
Speaker: Ich kannte den Film ja vorher nicht und ich habe den ja erst in Paris gesehen.
Speaker: Stimmt, natürlich, klar.
Speaker: Jetzt ist meine Zeitleiste verrutscht.
Speaker: Vielen Dank, dass du da nochmal nachgeschaut hast.
Speaker: Das spielt doch auch in Paris, der Film, oder nicht?
Speaker: Und das aber eben auch diese Romantik von der Stadt dann noch zu haben und dann eben das alles passiert, dann natürlich auch in Paris, unterstützt das Ganze.
Speaker: Die Stadt ist ja auch ein bisschen so Protagonistin des Films auch.
Speaker: Ich meine, der Film öffnet ja mit Szenen der Stadt, also mit Ansichten der Stadt, hoch über der Stadt, wahrscheinlich aus Montparnasse gefilmt, könnte ich mir vorstellen oder so, keine Ahnung, ich tue jetzt mal so, als ob ich Ahnung hätte.
Speaker: Und von dort fängt er einfach so Blicke ein über die Stadt, so schwenkst wirklich schön von Paris, so später Abend und dann arbeitet sich das ein bisschen näher mal ran, bis wir dann den ersten Schuss auf dem Lkw haben, wo dann Wichs Vater drin sitzt.
Speaker: Und deswegen, die Stadt kommt in dem Film wahnsinnig gut vor.
Speaker: Also man hat auch so ein bisschen Sehnsucht nach Paris, wenn man den Film sieht, finde ich auch.
Speaker: Also diese großen Plätze, über die sie dann gehen auch oft, wo sie sich vom Bus absetzen lassen.
Speaker: Dann siehst du diese großen Gebäude und diese imposanten Gebäude und diese großen Boulevards und so.
Speaker: Es ist schon wirklich sehr, sehr schön.
Speaker: Also hat man Bock wieder auf einen Paris-Urlaub.
Speaker: Ich war tatsächlich noch nie in Paris, deswegen...
Speaker: Muss ich noch nachholen.
Speaker: Es wird noch eine Zeit lang stehen, habe ich mir sagen lassen.
Speaker: Ja, habe ich auch.
Speaker: Du wirst noch die Möglichkeit dazu bekommen, denke ich.
Speaker: Lass ich dir sagen, fahr nicht mit dem Flixbus.
Speaker: Nein.
Speaker: Ich fahre eigentlich oft mit Flix-Train und Bus, weil es einfach so günstig ist.
Speaker: Ja, aber das ist neben Zeit.
Speaker: Das habe ich dann gemerkt.
Speaker: Ja, ja, mit dem Bus.
Speaker: Ja, egal.
Speaker: Ja, wenn du Reality hoch und runter hörst, wird es vielleicht dann doch noch ein richtiger Hit.
Speaker: Aber du musst ja hin und zurück.
Speaker: Aber ein Weg ist okay.
Speaker: Aber bei mir, ne.
Speaker: Es gibt ja noch La Boom 2, da gibt es ein anderes Lied, glaube ich.
Speaker: Der stand tatsächlich, aber den kenne ich nicht.
Speaker: Nee, den habe ich jetzt auch nicht im Ohr.
Speaker: Aber der ist auch, glaube ich, von den gleichen Musikern auf jeden Fall.
Speaker: Übrigens gibt es zu dem Lied einen sehr guten Funfact.
Speaker: Sollen wir gleich mal zu den Funfacts kommen?
Speaker: Ja, sollen wir es mal machen?
Speaker: Great, ja.
Speaker: Es gibt nämlich jede Menge bei dem Film.
Speaker: Also da muss ich schon mal sagen, da gibt es jede Menge zu erzählen.
Speaker: Soll ich gleich mal mit dem Musikalischen einsteigen, weil ich es jetzt schon so angeteasert habe?
Speaker: Ja, natürlich.
Speaker: Ich grätsch jetzt einfach mal hier rein.
Speaker: Also eigentlich hatte der Claude Pinotot, das ist der Regisseur des Films, der hatte jemand anderen vorgesehen für die Filmmusik.
Speaker: Der konnte dann aber nicht und der hat ihm jemand empfohlen.
Speaker: Das war jemand, der war in Amerika, mit dem hat er auch nicht allzu viel anfangen können.
Speaker: Er war nicht so wirklich glücklich mit den ersten Resultaten, die er ihm geschickt hat und konnte ihn dann eine Zeit lang nicht erreichen.
Speaker: Aus welchen Gründen auch immerhin.
Speaker: Er war 1980, da gab es halt noch kein Mobiltelefon.
Speaker: Und auch keine E-Mail.
Speaker: Da kann dann sowas schon mal vorkommen, dass man vielleicht ein paar Tage auf der Leitung steht.
Speaker: Und darf ich da ganz kurz unterbrechen?
Speaker: Ja klar.
Speaker: Einfach, weil ich glaube einer der Schönsten ist dann tatsächlich, dass die Eltern, also die Eltern ziehen um und das ist alles wahnsinnig chaotisch und die Mutter fängt einen neuen Job an und das Kind ist halt permanent nach der Schule am Telefon.
Speaker: Mit ihrer besten Freundin.
Speaker: Und das ist dieser, also mit diesem ewig langen Schnur ins Kinderzimmer und ins Wohnzimmer.
Speaker: Und beide Eltern kommen nach Hause und sagen, ich habe in einer Stunde versucht, dich anzurufen.
Speaker: Und dieses Kind sitzt in dieser Ecke und muss aber noch dieses, alles, was man in der Schule nicht besprochen hat, dann doch nochmal durchgehen mit der besten Freundin.
Speaker: Das haben wir heutzutage nicht mehr.
Speaker: Darf ich mal kurz sagen?
Speaker: Kennt ihr das noch?
Speaker: Mit Schnur nicht.
Speaker: Ja?
Speaker: Ja.
Speaker: Also nicht nur das Besetzzeichen so am anderen Ende.
Speaker: Ach so, beides.
Speaker: Ja, beides, okay.
Speaker: Wir hatten sogar Verlängerungskabel extra, damit man das länger transportieren kann, der Telefon.
Speaker: Ja, ich glaube, weil manche kennen das tatsächlich nicht mehr so, dieses, also Kabel sowieso nicht.
Speaker: Wovon reden diese alten Leute?
Speaker: Ein Festnetz?
Speaker: Was ist ein Festnetz?
Speaker: Genau.
Speaker: Eine Nummer.
Speaker: Eine Nummer und ein Durchlauf.
Speaker: Man hatte manchmal vielleicht zwei Hörer, dann konnte da eine ablauschen im Nebenzimmer.
Speaker: Ja, gab's ja.
Speaker: In dem Film gab's das ja auch.
Speaker: Die hatten dann nur so ein Hörteil an dem einen, wo sie dann dieses Date mit dem Mathieu ausmachen.
Speaker: Da sitzt sie dann daneben und hat dieses andere Hörteil noch am Ohr.
Speaker: Das gab's auch.
Speaker: Der letzte Scheiß war es damals.
Speaker: Auf jeden Fall hat er dann eben den nicht erreicht und war auch nicht so glücklich mit denen.
Speaker: Und dann hat er den den wie hieß er jetzt?
Speaker: Moment, ganz kurz.
Speaker: Richard Sanderson.
Speaker: Achso.
Speaker: Der kennt sich da überhaupt gar nicht aus.
Speaker: Er wusste gar nicht, wie er auf ihn gekommen ist, hat das erst abgelehnt, dann war er aber doch hartnäckig, Claude Pinotot.
Speaker: Und dann irgendwann hat er ihn soweit gehabt, dass er es macht.
Speaker: Und dann hat er sich neun Monate halt so die letzten Pop- und Musikereignisse und großen Nummern reingezogen und sich da wirklich so auf den letzten Stand gebracht, irgendwie so Hardcore-Learning.
Speaker: Und dann hat er diesen Filmtitel geschrieben.
Speaker: Also das zeigt, da hat er in den neun Monaten gut gepaukt.
Speaker: Fantastischer Song.
Speaker: Das war dieser Fun Fact.
Speaker: Ich glaube, wir haben das schon erwähnt, dass Sophie, das war ihr Film, sowohl Vic als auch Sophie waren 13 Jahre alt.
Speaker: Und das machte sie ja dann über Nacht zum Teenage-Star.
Speaker: Und da dann die Frage an euch oder dich, auch Melina, weil ich hatte auch mal eine allererste Filmproduktion mit 13.
Speaker: Und ich muss sagen, ich bin so unfassbar dankbar,
Speaker: dass ich eben kein Kinder-Teenage-Star geworden bin.
Speaker: Also in Deutschland gibt es ja die Klassiker von wilden Hühnern oder die wilden Kerle oder so und alle waren ja dann einfach riesengroß.
Speaker: Und sich das vorzustellen, zu sagen, okay, man ist 13, ganz...
Speaker: Frankreich kennt mich, Frankreich ist ein sehr großes Land, dann ist sie irgendwie international noch wirklich berühmt geworden, sogar in Polen, das fand ich ganz lustig, noch ein Side-Fun-Fact, dass er, auch in Polen wurde das ein riesen Klassiker, und dann, also sie hat ja weitergemacht und sie ist ja jetzt wirklich eine sehr große Schauspielerin, aber
Speaker: Ich weiß nicht, gehst du in die Schule und jeder erkennt dich.
Speaker: Mit 13.
Speaker: Ja, das ist nicht wie bei Vic, normaler Alltag, normale Feten.
Speaker: Das ist wahrscheinlich eigentlich komplett the opposite.
Speaker: Vielleicht.
Speaker: Ich weiß es nicht.
Speaker: Ich habe das nicht gehabt.
Speaker: Ich habe mit 13 nicht geshootet.
Speaker: Deswegen kann ich da leider nicht so meine Erfahrung teilen.
Speaker: Ich kann nur sagen, es war, also von meinen Eltern auch war es denen auf jeden Fall wichtig, eine normale Kindheit zu haben und so dieses Ganze auf die Bühnen gehen, sich irgendwo bei dem in eine Agentur einschreiben, alles erst später.
Speaker: Das war meinen Eltern ganz, ganz wichtig, dass das nicht in der Kindheit passiert.
Speaker: Warum auch immer.
Speaker: Nö, ist schon nachvollziehbar.
Speaker: Also ich glaube schon, dass das auch, es gibt ja durchaus auch viele Beispiele von Kinderstars, die dann durchaus auch im späteren Leben einige Probleme hatten.
Speaker: Der allerberühmteste ist doch hier der von Kevin Alleyza aus.
Speaker: Macaulay Culkin.
Speaker: Ja, oder Justin Bieber, jetzt sehr zeitgenössisch auch problematisch.
Speaker: Also es gibt auch Gegenbeispiele, so ist es nicht.
Speaker: Sophie, mach so zum Beispiel.
Speaker: Emma Thompson, nicht Emma Thompson, Emma Watson zum Beispiel.
Speaker: Alle drei aus Harry Potter sind eigentlich ganz gut rausgekommen.
Speaker: Harry Potter war doch auch sehr drogenabhängig.
Speaker: Ja, Redcliffe.
Speaker: Okay, das habe ich gar nicht mitgekommen.
Speaker: Zu wenig Bravo gelesen.
Speaker: Ja, wirklich.
Speaker: Ich habe sehr viel Bravo.
Speaker: Also da war ein Aufnamen von ihm, der war ja eh schon so weiß und wenn er dann noch so voll verdruppelt auf den Straßen in UK rumgelaufen ist.
Speaker: Doch, doch, der hatte sehr starke Drogenprobleme auch, während noch Harry Potter gedreht worden ist.
Speaker: Okay.
Speaker: Die letzten Teile, weiß ich.
Speaker: Ja, ich glaube, das ist auch durchaus nachvollziehbar, wenn du auf einmal mit jemandem immer identifiziert wirst, der überhaupt nicht real existiert.
Speaker: Das ist wie mit Miley Cyrus und Hannah Montana.
Speaker: Ja, total.
Speaker: Also von daher ist es gut, dass sich deine Eltern da beschützt haben.
Speaker: Ja, danke Papa und Mama.
Speaker: Und meine auch.
Speaker: Also ich wäre sonst mit 13 auch natürlich berühmt geworden.
Speaker: Ich habe alles mitgebracht für den Ruhm.
Speaker: Aber meine Eltern haben gesagt, jetzt mach mal langsam, Basti.
Speaker: Ist okay.
Speaker: Und jetzt langsam, glaube ich, wäre ich dann wieder so weit.
Speaker: Ich denke mir auch so, jetzt könnte es passieren.
Speaker: Ich wäre jetzt gefällig genug in meiner Persönlichkeit, um es jetzt durchzuziehen, tatsächlich.
Speaker: War das noch ein Funfact?
Speaker: Das war, liebe Emilia.
Speaker: Ja, also das war eine und dann eben noch eine Side Story dazu, dass ich mir das wahnsinnig schwer vorstelle und
Speaker: Das glaube ich wirklich nicht einfach ist.
Speaker: kommentiert und das nicht immer im nettesten Fall so kommentiert.
Speaker: Das ist wieder ein guter Übergang zum nächsten Funfact übrigens.
Speaker: Das ist nämlich fünf Jahre später, nachdem Laboom 3 geplatzt ist, übrigens auch noch ein Funfact, muss ich gleich in das Ganze einstreuen, war schon geplant, der dritte Teil, aber Sophie Masseau wollte sich nicht mehr mit diesem Teenie-Schwarm oder wollte nicht mehr dieser Teenie-Schwarm sein und hat sie sich für eine Million Franken aus dem Vertrag rausgekauft.
Speaker: Krass.
Speaker: Also Franken, wie gesagt.
Speaker: Fron, Fron meinte ich natürlich.
Speaker: Ich hab's nur eingedeutscht.
Speaker: Ich hab's nur eingedeutscht.
Speaker: Für alle anderen.
Speaker: Für eine Million Lire hat sie sich rausgekauft aus dem Antrag.
Speaker: Wie Romy Schneider damals mit Sissy.
Speaker: Irgendwann war gut.
Speaker: Stimmt, ja genau.
Speaker: Und sie ging ihr das eben auch.
Speaker: Und dann aber fünf Jahre später gab es dann nochmal einen Film mit dem Claude Brasseur, der den Filmvater spielt von ihr.
Speaker: Und in dem hat sie, Abstieg zur Hölle hieß der Film, und da hat sie eine Liebschaft mit ihm gehabt.
Speaker: Und es gibt eine Sexszene zwischen den beiden, die in Frankreich für einen großen Eklat gesorgt hat.
Speaker: Und irgendwie ist das schon ein bisschen nachvollziehbar, nehme ich an.
Speaker: Auf der anderen Seite ist es Schauspiel.
Speaker: Wie findet ihr das denn?
Speaker: Ja.
Speaker: Das gab so schon mal diese Konstellation bei diesem Film mit dem Mädchen, die hier Krebs hat und dann fahren die nach Holland und sie verliebt sich in diesen Typen.
Speaker: Und in anderen Filmen spielen die Geschwister zum Beispiel, obwohl sie in der anderen Liebespartner spielen, dass die große erste Liebe ist und so.
Speaker: Und in einem anderen Film spielen die Geschwister.
Speaker: Und das ist natürlich auch irgendwie voll odd, aber ich glaube, da muss man einfach trennen können.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Finde ich als Zuschauer.
Speaker: Ich finde es scheiße, wenn Zuschauer sagen, nee, geht nicht, funktioniert nicht, glaube ich nicht.
Speaker: Das ist eben die Kunst von Schauspiel.
Speaker: Ich finde, es hängt ja an dem Zuschauer.
Speaker: Ja, ja, es hängt voll am Zuschauer.
Speaker: Wenn der Zuschauer sagt, ja, funktioniert nicht, geht nicht, dann ist so...
Speaker: Ja, das nur Filmleuten zu erklären und zu sagen, ach, die haben wir keine Ahnung, für wen macht man es dann?
Speaker: Ja, aber ich denke mir so, das ist ja nicht Vic und es ist nicht der Vater von Vic.
Speaker: Also es sind ja wirklich, die sind nicht verwandt.
Speaker: Das muss man sich ja einfach vor Augen führen.
Speaker: Das ist eben...
Speaker: ist es eben nicht.
Speaker: Und ich finde, da wird auch schnell dann so Hass projiziert dann auch auf die Schauspieler, wo ich mir denke, die können doch jetzt nichts dafür, das ist jetzt auch nicht irgendwie eklig, weil es nicht ihr echter Vater ist.
Speaker: Und jeder, der da geistig sich so da reinsteigert,
Speaker: vielleicht mal weniger Filme gucken oder so.
Speaker: Oder Trickfilme oder irgendwie so.
Speaker: Irgendwas Softes dann irgendwie gucken, wenn das zu krass ist.
Speaker: Ich glaube, das ist meine Aussage.
Speaker: Einfach, man muss es trennen können.
Speaker: Das finde ich auch, das ist ein interessanter Punkt, aber genau das ist es, weil ich finde, natürlich ist es Schauspiel und natürlich sind die nicht verwandt und natürlich Schauspiel ist ja gerade das Make-Believe.
Speaker: Also so von wegen, es ist eben nicht die Realität.
Speaker: Deswegen...
Speaker: Sollte das an und für sich kein Problem sein, wenn sie das dann eben einmal Vater und Tochter und dann einmal ein Liebespaar spielen.
Speaker: Das Einzige, was ich mir nur denke, ist dann eben, ob dann das beim Casting vielleicht etwas besser hätte bedenken können.
Speaker: Wenn man die Zuschauer als aktiven Teil einer Filmlandschaft betrachten möchte, dann hätte man das vielleicht irgendwie...
Speaker: Meinst du aber nicht, dass sie das getan haben, um dann zu sagen, okay, wir lieben beide als Schauspieler und sie funktionieren halt so und wenn man das jetzt nicht differenzieren kann, ja mei, dann ist das eben nicht unser Publikum.
Speaker: Aber dann haben sie halt den Effekt außer Acht gelassen, den es dann tatsächlich erzeugt hat, nämlich, dass es wirklich zum richtigen Shitstorm damals in Frankreich geführt hat.
Speaker: Aber deswegen, ich will das gar nicht bewerten.
Speaker: Ich fand es nur interessant, dass es eben dann diese Situation gab, wo sich dann einige Leute durchaus...
Speaker: zu Wort gemeldet haben.
Speaker: Echofiert ist ein sehr schönes Wort für die 50-jährigen Filme.
Speaker: Ich finde, das ist aber so ein bisschen auch wie mit der Geschichte von der Schauspielerin von Pippi Langstrumpf.
Speaker: Wenn du den Schauspielern festsetzt auf nur diese eine Rolle, dann reduzierst du ihn auch nur auf diese eine Rolle.
Speaker: Und das ist ja manchmal für viele Schauspieler
Speaker: schädigend, also nicht für den Ruf, aber die kriegen einfach keine anderen Rollen, weil man sich das einfach nicht vorstellen kann, wie mit der von Pipi Langstrumpf, die hat danach nie wieder ausgespielt, weil niemand wollte Pipi, die Pipi in einem Sexfilm oder in einer Sexszene oder wollte niemand sehen.
Speaker: In einem Drama.
Speaker: Ja, wollte niemand sehen und das ist natürlich schade für die Schauspielerin, weil hat sie einen guten Job gemacht, zu gut sogar dann im Endeffekt.
Speaker: Ich könnte mir sogar vorstellen, dass... Hoch eines Teenage-Stars.
Speaker: Ja, absolut.
Speaker: Also das sind ganz viele Dinge, die da zur Sprache kommen, die auch alle stimmen, denke ich.
Speaker: Aber vielleicht war das auch für Sophie Massot tatsächlich eine Art von Freischwimmen auch.
Speaker: Könnte ich mir auch vorstellen, dass sie gesagt hat, sie hat die Rolle extra deswegen angenommen, auch eine Sexszene mit ihrem Ex-Vater, um so richtig mit dieser Rolle vom Teenie-Schwarm zu brechen und sagt, hier bin ich, das ist ein ganz harter Cut.
Speaker: Scheißegal, ob euch das gefällt oder nicht.
Speaker: Ich mache es gerade deswegen.
Speaker: Ich könnte mir das auch gut vorstellen.
Speaker: Oder dass die Caster, dass sich das auch gedacht haben, so der Film in sich ist vielleicht jetzt nichts Großartiges, aber wenn wir die beiden da reinpacken, dann provoziert das, die Leute reden darüber und any publicity is good publicity am Ende des Tages.
Speaker: Wollte ich auch gerade sagen, genau, vielleicht haben die das auch aus der Warte betrachtet, das kann gut sein.
Speaker: Man erinnert sich ja noch, das was du gesagt hast, Alina, zu sagen, was bei Emma Watson passiert ist.
Speaker: Die hat ja Harry Potter verabschiedet und ist nach Amerika gegangen und hat sich plötzlich ihre Haare ratze kurz geschnitten.
Speaker: Und alle hatten eine Meinung dazu.
Speaker: Und jetzt denkt man so, das war das Cleverste, was sie hätte machen können, weil dann tauchte sie plötzlich einen Film auf und es war so ein bisschen, es ist doch die von Harry Potter, aber sie sieht anders aus.
Speaker: Ja, sie hat es gut hinbekommen.
Speaker: Sie hat da so, ja genau, einfach ein Pixie gemacht, einfach mal optisch sich auch ein bisschen verändert.
Speaker: Ja, es ist einfach schwer, weil es kommt auf den Schauspieler auch glaube ich selber an.
Speaker: Es gibt viele Kinderschauspieler, so Zendaya zum Beispiel auch, die hat das auch sehr sauber hinbekommen.
Speaker: So von Disney dann in die normale Schauspielerwelt nach Hollywood, sodass da, da gab es keinen Shitstorm bei ihr.
Speaker: Da gab es auch nicht diese öffentliche Rummig, also dieses...
Speaker: jetzt bin ich eine Frau und jetzt muss es jeder sehen, sondern es war so, sie hat da sehr drauf geachtet, dass der Ruf, den sie hatte als Disney-Schauspieler, auch da gar nicht in Verruf kommt.
Speaker: Aber meinst du nicht auch, das finde ich interessant, weil ich denke, sie ist ja jünger als die Disney-Stars, mit denen wir aufgewachsen sind und die Generation ist da eben, glaube ich, auch ein bisschen anders.
Speaker: Anders und...
Speaker: wohlwollender.
Speaker: Ja, aber sie ist ja von dieser Serie, da waren ja zwei, diese Rothaarige und sie.
Speaker: Und die Rothaarige hatte zum Beispiel keinen so guten Transition in die Schauspieler erwachsenen Berufswelt.
Speaker: Sie ist sehr pin-up-girlig geworden.
Speaker: Dieses, ich muss jetzt allen zeigen, dass ich eine Frau... Es ist einfach so interessant zu sehen, wie zwei, die in der gleichen Serie fünf Jahre lang bei Disney gespielt haben, komplette andere Wege auch
Speaker: genommen haben und wie die eine Rothaarige zum Beispiel nicht so große Rollen bekommt wie Sandaya, weil sie vielleicht für die Öffentlichkeit einfach too much ist.
Speaker: Was ja auch wieder nicht wahr ist, weil sie einfach auch nur eine Frau, die ist und sein darf.
Speaker: Aber ja, es ist sehr schwer.
Speaker: Ich glaube, Sandaya hat es ganz professionell einfach hinbekommen, sauber zu bleiben, ohne dass die Leute haten.
Speaker: Meint ihr, dass das für Frauen schwieriger ist?
Speaker: Generell, dass die anders bewertet werden als Männer?
Speaker: Ja.
Speaker: Also als Kinderstars, männliche Kinderstars, oder?
Speaker: Ja.
Speaker: Ja, ohne jeden Zweifel.
Speaker: Auf jeden Fall.
Speaker: Auf jeden Fall.
Speaker: Wie in so vielen anderen Bereichen auch, ist das jetzt auch nicht so eine richtige Überraschung.
Speaker: Das ist wie mit Britney Spears damals.
Speaker: Da waren wir alle enttäuscht und haben gesagt, was ist mit der Kulose?
Speaker: Und dann erst zehn Jahre später gemerkt, oh mein Gott, die Arme.
Speaker: Und wir hatten ja gar keine Ahnung, aber wir wollten doch nicht.
Speaker: Nee, genau.
Speaker: Also ich weiß ja auch, dass ich gesagt habe, ich bin jetzt enttäuscht.
Speaker: Über Britney Spears, dass ich dieses Foto mit dem Regenschirm und da glatze.
Speaker: Da war ich so, ich bin so enttäuscht.
Speaker: Ich will nichts mehr sehen von ihr.
Speaker: Aber sie hat das ja nicht gemacht.
Speaker: Das waren die Medien, die das aus ihr gemacht haben.
Speaker: Nachträglich denkt man sich so, scheiße, ich bin eine dieser Frauen, die eine andere Frau verurteilt.
Speaker: nur zu dem, was ich gesehen bekommen habe.
Speaker: Also ich mir nicht selber noch mehr rausgesucht habe, um meine eigene Meinung zu bilden, sondern das, was Bravo oder andere Magazine gepostet haben, das ist die Wahrheit gewesen.
Speaker: Und da, das ist ja schade.
Speaker: Ich fand die Formulierung von dir gerade total schön gesehen bekommen habe.
Speaker: Das nehme ich jetzt in mein Vokabular mit ein.
Speaker: Das finde ich total super.
Speaker: Das ist wirklich mal genau so funktioniert das nämlich.
Speaker: Das habe ich gesehen bekommen, finde ich großartig.
Speaker: Ja, aber auch da wieder die Haare, gell?
Speaker: Das ist auch spannend.
Speaker: Die Haare sind ein Zeichen von Macht und auch von sehr vielen weiblichen Stereotypen, denke ich, die da alle mit einfließen.
Speaker: Und diese Freiheit oder dieser Ruf nach Freiheit, Widerstand wird dann oft eben auch über die Haare ausgetragen.
Speaker: Ja, Miley Cyrus auch, hat sich auch im Pixie abrasiert, als sie ihre Banger-Phase hatte, Banger-Album rauskam, auch Haare abgeschrieben.
Speaker: Haare ab.
Speaker: Ist immer ein gutes Zeichen.
Speaker: Ja, ist immer ein gutes Zeichen.
Speaker: Ich finde es auch cool.
Speaker: Ich finde auch tatsächlich Frauen mit kurzen Haaren oder mit auch abgeschorenen Haaren finde ich immer großartig.
Speaker: Ich finde es auch sexy tatsächlich und ich finde es auch einfach großartig, ich finde es mutig, viele Dinge.
Speaker: Ist auch praktisch.
Speaker: Das ist einfach nur praktisch.
Speaker: Also ich hatte es selber auch und ich stelle mir so, das ist so geil.
Speaker: Machst du dann mal Chipp, Chipp, Haare sauber, trocken, fertig aus.
Speaker: Ist einfach praktisch.
Speaker: Ja, das ist sehr praktisch, genau.
Speaker: Hast du denn noch ein Funfact, Emilia?
Speaker: Ich glaube, ich habe dir bisher noch... Tatsächlich.
Speaker: Wusstet ihr, dass Sophie Machso ein Künstlername ist?
Speaker: Nein, die heißt gar nicht so.
Speaker: Das schockiert mich jetzt.
Speaker: Wie heißt sie denn?
Speaker: Vielleicht sollte ich das so, google doch, nein.
Speaker: Sophie Maupo, also Maupo, ich weiß nicht, wie man das jetzt, ja.
Speaker: Ja, klingt natürlich nicht so cool wie Masso.
Speaker: Tatsächlich auch, weil der Regisseur gesagt hat, hey, vielleicht ist da das Potenzial, dass du, also dass das Wellen schlägt.
Speaker: Willst du dir überlegen, einen Künstlernamen anzulegen?
Speaker: Direkt erster Film und ein Regisseur, der weit gedacht hat.
Speaker: Das ist gar nicht so blöd.
Speaker: Weißt du auch, wie sie sich den Namen ausgesucht hat?
Speaker: Das sollte jetzt keine rhetorische Frage sein.
Speaker: Klingt gerade ein bisschen super.
Speaker: Ich dachte, du wärst dann auf der selben Seite gewesen wie ich oder so.
Speaker: Der Regisseur, also der Claude Pinotot, hat ihr eine Straßenkarte von Paris in die Hand gedrückt.
Speaker: Am Set, die war nämlich auch, und das ist ein weiterer Funfact, tatsächlich hat sich erst ein paar Tage vorher bei so einer Agentur eingeschrieben, Sophie Masso, um ihr Taschengeld aufzubessern.
Speaker: Und das war tatsächlich über Zufälle ihr erstes Casting.
Speaker: Und hatte sich damit noch überhaupt gar nicht befasst.
Speaker: Und die hat ihm gleich so gut gefallen, dass sie ihr dann eben eine Straßenkarte von Paris in die Hand gedrückt hat und gesagt hat, schau dir mal die Straßen durch, such dir noch irgendwas aus, was dir gefällt.
Speaker: Und dann hat sie, ich glaube, die Plastikale-Mausso oder Straße-Mausso, keine Ahnung,
Speaker: Gesehen hat sich den eben dann angeeignet und dann blieben ihre Initialen eben auch gleich.
Speaker: Das war auch noch ein Punkt, der ihr scheinbar wichtig war.
Speaker: Also so ist sie zu ihrem Namen Sophie Machso gekommen.
Speaker: Wow.
Speaker: Finde ich auch.
Speaker: Das ist schon echt cool.
Speaker: Und einen habe ich noch ganz kurz und dann darfst du wieder.
Speaker: Und zwar hat auch Sophie Masson nur 2000 Euro umgerechnet für die Auftritte in den beiden Filmen bekommen.
Speaker: Da sind wir dann wieder bei von wegen, das ist ein total progressiver und avantgardistischer Film und die Frauen werden da total starke Charaktere und was weiß ich.
Speaker: Aber da ist sie mal richtig ausgebeutet worden mit 13 und 15.
Speaker: Boah, das ist so reudig.
Speaker: Ja, finde ich auch.
Speaker: 2000 Fr.
Speaker: Oder Liere.
Speaker: Ich weiß nicht mehr so ganz genau, aber 2000 irgendwas halt.
Speaker: Nicht viel.
Speaker: Auf jeden Fall nicht viel für den Erfolg.
Speaker: Aber vielleicht ist das auch der Grund, warum, und damit würde ich dann meine Fun Facts abschließen, warum sie, sie hat direkt ein anderes Angebot nach dem Film bekommen und vielleicht hat sie gedacht, oh nee,
Speaker: ich bleibe lieber in der Schule und konzentriere mich auf mein Studium, um doch irgendwo Geld zu verdienen.
Speaker: Und ist dann erst, also ihre zweite Produktion war dann eben auch erst La Boom 2.
Speaker: Stimmt.
Speaker: Die war auch gleich zwei Jahre später, gell?
Speaker: Die waren ja noch zwei Jahre außen.
Speaker: Ja, aber sie hätte die Möglichkeit gehabt, mehr zu drehen dazwischen und hat dann einfach gesagt, nachher nicht.
Speaker: Finde ich auch.
Speaker: Eine Chance, eine gute Chance, zu sagen so,
Speaker: Eine smarte Frau.
Speaker: Man kann beides machen.
Speaker: Aber auch wohlwollende Menschen um sie herum.
Speaker: Wenn du überlegst das mit dem Regisseur, der dann sagt, schützt dich irgendwie wahrscheinlich auch.
Speaker: Es gibt ja auch sehr pushy Eltern.
Speaker: Das ist aber derselbe Regisseur, der nur 2000 Euro gegeben hat.
Speaker: Das ist ja nicht der Regisseur, der das entscheidet.
Speaker: Ich hätte Melina auch gerne eine Million gegeben für den Kurzfilm.
Speaker: Hatte ich aber nicht.
Speaker: Sorry.
Speaker: Also Moment, jetzt vergleichst du ja zwei ganz unterschiedliche Dinge.
Speaker: Also das ist ein Film, der hat an den Kinokassen Millionen, aber Millionen eingespielt.
Speaker: Auch wenn ich dir das für deinen Film natürlich wünsche, liebe Emilia, ich glaube, ganz so viel war es noch nicht, oder?
Speaker: Also knapp kurz dahinter.
Speaker: Ja, also sechsstellig, aber halt noch nicht siebenstellig.
Speaker: Von daher ist das, glaube ich, schon, könnte man dann da schon nochmal nachwandeln.
Speaker: Und es gab ja auch schon so Fälle, wie der Kameramann von Das Boot zum Beispiel dann irgendwann gesagt hat, hört zu, ihr habt damit so viel Geld verdient, ich würde jetzt auch gerne nochmal eine Rechnung stellen.
Speaker: Und das ist dann auch durchgegangen.
Speaker: Und von daher wundert das dann noch sehr, dass es da nicht noch zu mehr gekommen ist.
Speaker: Du hast gesagt, das war dann dein letztes Funfact.
Speaker: Ja.
Speaker: Okay, ich muss mal ganz kurz schauen.
Speaker: Ich habe eigentlich auch die wichtigsten, habe ich zumindest schon genannt.
Speaker: Was aber noch ganz interessant ist, ist tatsächlich auch, gegen welche Filme sich La Boom durchgesetzt hat in dem Jahr.
Speaker: Das waren nämlich richtig große Filme.
Speaker: Also erst mal war Star Wars, The Empire Strikes Back, lief in dem Jahr in den Kinos.
Speaker: Und es hat mehr an den Kinokassen eingespült als Star Wars in Frankreich.
Speaker: Und auch in, wo war das?
Speaker: Aber...
Speaker: Weißt du, das kann ja auch darin liegen, weil Frankreich hat das ja, und da gibt es bestimmt ein Wort dafür, was ich nicht weiß, aber in Frankreich sind das 80 Prozent?
Speaker: Die haben eine Krote, meinst du?
Speaker: Ja, da darf ja der westliche, also der amerikanische Einfluss oder der Einfluss anderer Länder ist irgendwie prozentual geregelt.
Speaker: Weshalb das ja auch so besonders ist, dass es ein englischer Song ist, der so berühmt geworden ist, weil die meisten, also eigentlich sind die ja sehr patriotisch unterwegs.
Speaker: Vielleicht lag das wirklich daran, dass es war so, ja Amis, aber jetzt kommen wir mit einem großen französischen Film.
Speaker: Das ist in Deutschland einfach anders.
Speaker: Also in Deutschland ist es ja, umso mehr Marvel-Army-Scheiß wir haben, umso mehr ist das.
Speaker: Und dann kommen alle und sagen hier, deutsche Filme.
Speaker: Also ganz so ist es tatsächlich nicht meines Wissens stand.
Speaker: Im Radio gibt es auch gewisse Quoten.
Speaker: Also es müssen auch deutsche Lieder gespielt werden, anteilig zu einem gewissen Prozentsatz.
Speaker: Ich kann dir die Prozentsätze jetzt nicht nennen, das weiß ich jetzt nicht genau.
Speaker: Ich glaube, dass da Frankreich ein bisschen höher ausfällt.
Speaker: Tatsächlich.
Speaker: Also die haben, in Frankreich schützt man oder unterstützt man die Kunst schon die heimische Kunst besser als bei uns.
Speaker: Ich glaube, das kann man auf jeden Fall festhalten.
Speaker: Bei uns gibt es sowas aber auch.
Speaker: Ich weiß jetzt nicht genau, inwiefern, wenn der eine Film dann aber läuft, inwiefern man dann da irgendwie sagt, jetzt machen wir die Kassen nur halb auf.
Speaker: Also von daher, Star Wars lief in den Kinos und das war schon auch ein...
Speaker: das war schon auch ein Kassenschlager tatsächlich.
Speaker: Ja, aber da waren keine entzückende 13-jährigen Mädels.
Speaker: Ganz genau.
Speaker: Da gab es nur Wookies.
Speaker: Da gab es nur dicht behaarte Wookies und naja, okay, Han Solo gab es auch und Prinzessin Lea.
Speaker: Ja, natürlich, okay.
Speaker: Wie dem auch sei.
Speaker: Und auch gegen E.T., ich glaube, es war in Polen oder auch sogar in Frankreich, gegen E.T.
Speaker: selbst E.T.
Speaker: lief in dem Jahr im Kino auch dagegen hat La Boom tatsächlich.
Speaker: Das ist krass.
Speaker: Also das wollte ich nochmal kurz sagen.
Speaker: Weil das ist wirklich krass, finde ich auch.
Speaker: Damit sind wir dann am Ende der Fun Facts angekommen, oder?
Speaker: Sollen wir dann noch kurz unsere Lieblingsszenen besprechen?
Speaker: Ja, sehr gerne.
Speaker: Die Lieblingsszene.
Speaker: Merlina, was ist denn deine Lieblingsszene?
Speaker: Ja, meine Lieblingsszene ist, was ich schon vorher gesagt habe, die Szene, wo die Oma ihr diesen Tipp gibt, bevor sie sich mit Mathieu in dieser Sommerhütte trifft, weil sie will ja unbedingt ihr erstes Mal mit ihrem ersten Freund erleben und es muss jetzt passieren, es muss jetzt passieren, weil der gesellschaftliche Druck irgendwie dahinter steht und sie muss ja eine Frau werden.
Speaker: Und ich fand diesen Spruch, der hat es einfach auf den Punkt gebracht, wo die Oma sagt,
Speaker: Du fühlst dich entweder danach wie im siebten Himmel oder einfach wie in der Hölle, also richtig scheiße.
Speaker: Und dazwischen gibt es nichts, hat sie gesagt.
Speaker: Dazwischen ist nichts in diesem Gefühl.
Speaker: Und ich fand, das war, ja, bringt es eigentlich sehr gut auf den Punkt, worauf sie hinaus wollte, sodass sie...
Speaker: so vorintuitiv sein sollte mit sich und mit ihren Erfahrungen und ist das, möchte ich, weiß, also ich glaube, Vic wusste ja dann auch und hat es ja auch nicht gemacht, weil sie wusste, das wird dieses Gefühl sein, dieses ich fühle mich scheiße Gefühl, wenn ich das jetzt mache und nicht ich fühle mich im siebten Himmel.
Speaker: Das passiert ja dann in Laboom 2.
Speaker: Oh, da haben wir einen Cliffhanger.
Speaker: Okay.
Speaker: Jetzt muss ich den natürlich gucken.
Speaker: Du musst den gucken, weil da taucht auch nochmal Mathieu auf.
Speaker: Der süße Mathieu.
Speaker: Es gibt ja sogar einen inoffiziellen dritten Teil.
Speaker: Äh, lol?
Speaker: Meinst du lol?
Speaker: Nee, ich meine, die Studentin, glaube ich, heißt sie auf Deutsch.
Speaker: Da war sie dann 19 auch schon, also fünf Jahre nach dem ersten La Boom-Film.
Speaker: Und man sagt, das ist so der Inoffizielle.
Speaker: Also es ist ja nicht mehr Vic.
Speaker: Und den habe ich auch nicht gesehen, muss ich ehrlich zugeben.
Speaker: Aber den würde ich mir noch anschauen.
Speaker: Jetzt hat es mich auf den Geschmack gebracht.
Speaker: Also da kann ich auf jeden Fall das Sequel von La Boom ist LOL.
Speaker: Auch eine französische Produktion.
Speaker: Französisch.
Speaker: Nicht die, meine ich Cyrus.
Speaker: Nein, nein, nein.
Speaker: Das verstehe ich nicht.
Speaker: Beide von der gleichen Regisseurin produziert worden, aber der französische ist natürlich viel, viel besser.
Speaker: Weil der amerikanische, der hat gar nicht versucht, irgendwas anderes zu machen.
Speaker: Nein, der hat es eins zu eins nachgemacht, nur in Amerika.
Speaker: Und es funktioniert nicht.
Speaker: Der französische Vibe in Amerika.
Speaker: Absolut.
Speaker: Und das ist eben LOL, weil sie heißt Lolla.
Speaker: Und Sophie macht so, spielt da die Mutter.
Speaker: Und ich finde, das ist so der Generationswechsel.
Speaker: Und ich finde, für mich ist das der inoffizielle, die Weiterführung von La Bum.
Speaker: Das ist LOL.
Speaker: Okay.
Speaker: Den habe ich tatsächlich auch noch nicht gesehen.
Speaker: Das ist ähnliche Konstellation wie La Bum.
Speaker: Da gibt es die Oma, da gibt es die Mutter, die Sophie Massot spielt und die Tochter Lola, die dann eben 17, so kurz vorm Abitur steht.
Speaker: Und die gleichen Erfahrungen durchlebt.
Speaker: Ach doch, Moment, ich glaube, ich habe den gesehen.
Speaker: Ich glaube, ich habe den, Entschuldigung, doch, doch, der ist großartig.
Speaker: Der ist super witzig.
Speaker: Ja, der ist total, ja, der ist gut.
Speaker: Die amerikanische Version Katastrophe mit Demi Moore und Miley Cyrus.
Speaker: Ach, die amerikanische Version Katastrophe, Katastrophe.
Speaker: Oh, wirklich.
Speaker: Das Ding ist, ich weiß, dass meine beste Freundin hoffentlich diese Folge hört und ich muss noch kurz sagen, ich weiß, du bist meine allerliebste, beste Freundin.
Speaker: Du liebst diesen Film mehr als den französischen und auch den französischen.
Speaker: No judgment.
Speaker: We listen and we don't judge.
Speaker: Exactly.
Speaker: Trotzdem an alle anderen, die sich das überlegen, gucken, wie es ist.
Speaker: Also lediglich vorher, nicht danach.
Speaker: Sie können danach noch gucken, aber es muss erst die reale, richtige Version.
Speaker: Genau, an alle Leute, die an einer zukünftigen Freundschaft mit Emilia Interesse haben, sollten sich jetzt ganz genau überlegen, wie sie die Frage in Zukunft beantworten.
Speaker: Oder lügen und sagen, sie haben erst die französische Version gesehen.
Speaker: Ja.
Speaker: Oder eben andersrum, wo man sozusagen, es gibt eine französische.
Speaker: Genau.
Speaker: Und wir wissen ja auch alle Lüge nur dann, wenn du weißt, dass du ganz sicher nicht erwischt wirst dabei.
Speaker: Und ich glaube, das wäre so eine Lüge.
Speaker: Also von daher, das sind jetzt Lebenstipps, Lebenshacks.
Speaker: Du hast es übrigens sehr schön gemacht, Melina, weil du hast die Lieblingsszene gleich auch noch mit einem Zitat verknüpft, was wir eigentlich vergessen haben.
Speaker: Großartig.
Speaker: Aber jetzt frage ich erst mal, Amelia, was ist denn deine Lieblingsszene?
Speaker: Ich finde es so schwer und ich würde gerne... Ich stelle auch nie einfache Fragen.
Speaker: Ich weiß, nein, aber für die Lieblingsszenen... Ich sage drei.
Speaker: Ich habe drei Lieblingsszenen.
Speaker: Darf ich drei?
Speaker: Eine für dich, Basti, eine für Merlina und eine für mich, okay?
Speaker: Du darfst heute, Merlina ist jetzt Anarchie, also los geht's, schieß los.
Speaker: Also ich finde, der Vater betrügt die Mutter mit einer Frau, die für ihn lügt und sagt, dass er einen Unfall hatte.
Speaker: Somit muss der Vater zum besten Freund und sich einen Gips um das Bein schlagen.
Speaker: Gipsen lassen.
Speaker: Dann aber, damit die Szene komplett wird, auch das Auto des besten Freundes halb zu Schrott zu fahren.
Speaker: Der beste Freund steht auf seiner Seite und sagt, kann er nicht.
Speaker: Darf ich ganz kurz, weil das eine Bild der Szene, das sind ja eigentlich ein paar Szenen, aber das Bild, wo er, du hörst nur, wie aus dem Restaurant rausläuft, der Vater verabschiedet sich schon früh und er kriegt gerade ein Ticket, verabschiedet sich von der Ordnungskraft dort und sagt, ah, die müssen mich gar nicht aufschreiben, ich komme eh gleich wieder.
Speaker: Ja.
Speaker: Dann fährt er halt nur weg.
Speaker: Und dann hörst du nur, wie er wegfährt mit Quietschen und Reifen.
Speaker: Dann hörst du nur, wie es scheppert.
Speaker: Die nächste Szene ist dann nur das Close-Up von seinem Freund in dem Auto.
Speaker: Neben der Frau.
Speaker: Mit der Frau.
Speaker: Und die Kamera zoomt dann langsam raus und dann siehst du, wie sie in dem Auto sitzen und dann eine wirklich krass verbeulte Motorhaube, die fast den Blick auf die Straße versperrt, sitzt aber in einer stoischen Eisernheit dort hinterm Steuer sitzt der Freund von ihm, Etienne.
Speaker: Das ist großartig.
Speaker: Ja, Etienne, genau.
Speaker: Und ich finde, das erzählt, glaube ich, auch...
Speaker: diesen Humor, der sich so, also es könnte alles so dramatisch sein und es hat aber überall immer noch so ein Augenzwinken.
Speaker: Ja, wie mit dem Gips, wo er sagt, das war das Linke und dann ist es aber das Rechte, was der Kollege gerade vergipset.
Speaker: So, kann man das noch schnell ändern?
Speaker: Da gibt es echt so viele von diesen Leichtmomenten.
Speaker: Man könnte diese Geschichte auch als Drama erzählen.
Speaker: Ohne jedes Problem.
Speaker: Absolut.
Speaker: Und dann, ich glaube, meine absolute Lieblingsszene ist die Szene, dass die Mädels gehen in die Roller-Scater-Disco.
Speaker: um Mathieu zu beschatten, der plötzlich da ein Date hat und der Vater wird hingeschickt, um die Tochter dort abzuholen.
Speaker: Und muss mit dem Rollerskater, nicht nur muss er Rollerskater anziehen, um in die Disco zu kommen, nein, er muss die auch noch irgendwie die Rutsche benutzen.
Speaker: Und hängt da mit den ganzen Kätz irgendwie, um seine Tochter zu finden.
Speaker: Und ich glaube, das ist der Albtraum aller Teenager, wenn irgendwo die Eltern unangemeldet auftauchen.
Speaker: Um sich da rauszuziehen.
Speaker: Und ich erinnere, da glaube ich eine Geschichte, und ich weiß, meine Eltern haben immer gesagt, du bist entweder um elf...
Speaker: vorne an der Straße oder ich gehe rein und ich wusste, meine Eltern wären reingegangen und ich war wirklich 10.55 Uhr auf der Straße, um zu sagen, das passiert mir nicht.
Speaker: Und dann kam aber, glaube ich, auch dieses Vertrauen meiner Eltern, die dann gesagt haben, oh, das hat ganz gut geklappt, okay, nächstes Mal darf sie eine Stunde länger bleiben.
Speaker: Und ich stand eben, weil ich gedacht habe, wenn meine Eltern da jetzt reinlaufen, das
Speaker: Das geht nicht.
Speaker: Das funktioniert so nicht.
Speaker: Ja, das hatte ich aber auch.
Speaker: Und mein Papa ist in den Club reingegangen.
Speaker: Der hat mich da nicht gefunden und hat da meine kleine Schwester im Pyjama reingeschickt, um mich zu finden.
Speaker: Und dann irgendwann kamen dann Leute zu mir und meinten, Melina, ist das nicht deine kleine Schwester?
Speaker: Und ich so, oh Gott.
Speaker: Und dann habe ich sie gefunden.
Speaker: Sie so, der Papa bringt dich um.
Speaker: Meinte sie, der Papa bringt dich um.
Speaker: Es war schon so zwei morgens, also drei Stunden nach Treffpunkt.
Speaker: Da muss ich jetzt fast an Penelope denken, die Freundin von Vic, die auch immer mit ihrer kleinen Schwester durch die Straßen zieht oder immer so als Anhängsel hat, die aber auch so süß ist, die den Vater von Vic aber so sexy und toll und vergöttert.
Speaker: Auch großartig, wirklich ein ganz großartiger Charakter, so eine Nebenrolle, aber eine großartige Nebenrolle.
Speaker: Die ganze Zeit sagt, ist der nicht sexy?
Speaker: Genau, absolut.
Speaker: Der ist so sexy.
Speaker: Aber weil ihr Papa ja auch nie da ist.
Speaker: Und das ist ja auch so tragisch.
Speaker: Sie sucht so ein bisschen eine Vaterrolle und sagt, das ist ein toller Mann, das ist ein guter Mann.
Speaker: Nicht wie mein Papa.
Speaker: Das ist...
Speaker: Bisschen traurig eigentlich auch, weil man sieht den in beiden Teilen nicht.
Speaker: Und ich glaube, in dem zweiten Teil wird das sogar noch ein bisschen mehr thematisiert so gut.
Speaker: Oder war das sogar in dem ersten mit dem Ballett?
Speaker: Im ersten wird das gar nicht so toll.
Speaker: Nein, dann ist das im zweiten sogar.
Speaker: Da wird das ein bisschen stärker thematisiert, stimmt.
Speaker: Aber eben durch sie auch.
Speaker: Ach, ich jetzt.
Speaker: Also ihr habt jetzt schon so viel von denen genannt, die ich tatsächlich auch auf dem Schirm hatte.
Speaker: Also ich finde auch die Szene vor allem, wo er eben auf den Rollschuhen diese Rutsche runterrutscht und dann wirklich so uncool auch noch auf diesen Rollschuhen eben gar nicht stehen kann.
Speaker: Das kommt ja noch dazu.
Speaker: Erstmal ist es uncool, dass der Papa da in der Disco ist und dann kann er sich kaum auf den Rollschuhen halten.
Speaker: Was aber arschwer ist zu spielen.
Speaker: Ja.
Speaker: Ja.
Speaker: Also so zu tun, als kannst du etwas nicht.
Speaker: Also man draft das ja irgendwann und da irgendwie das so in dieser Leichtigkeit zu haben, weil in der ersten Szene kann man wahrscheinlich sagen, okay komm, wir versuchen es jetzt, aber du drehst es ja fünf bis 25 Mal.
Speaker: Immer noch die ganze Zeit zu sagen, ich kann ja gar nicht, es ist arschschwer zu spielen.
Speaker: Vor allem ist es halt Slapstick und das ist ja auch schon wieder eine ganz eigene Kunstform und das gelingt dem Film tatsächlich auch.
Speaker: Also das ist schon relativ bemerkenswert.
Speaker: Da ist viel Slapstick-Humor drin.
Speaker: Total viel, absolut.
Speaker: Das ist ja auch die Szene, wo sie dann auch tut, als wäre ihr Vater ihr Lover, um Mathieu eifersüchtig zu machen.
Speaker: Genau.
Speaker: Das ist ja noch das Kranke daran, dass sie dann da ihn auch noch so küsst.
Speaker: Und die Jungs denken so, wer ist das?
Speaker: Und dann verprügelt doch Mathieu später den Vater und sagt, sie stehen auf kleine Mädchen, jetzt machen sie sich noch einen neunjährigen Rand.
Speaker: Weil er doch dann mit Samantha an der Straße steht und sich unterhält.
Speaker: Und es ist skaliert, weil ich da bin so...
Speaker: Also die Schwester von Pendelop, genau, die kleine Schwester, die ihn dann an der Schule sieht und abpasst und mit ihm ins Gespräch kommt und ihn anhimmelt und er dann mit dir spricht und er dann meint, jetzt wird er auch schon neunjährig ihm ansprechen.
Speaker: Ja, das ist so ein Slapstick, das ist eigentlich voll pedo gemacht, aber es ist mit so viel Leichtigkeit irgendwie und so dieses Missverständnis, das kann man annehmen und sagt so, das ist eben witzig.
Speaker: Das ist schon auch gut gemacht.
Speaker: Also meine Szene ist deshalb, weil ihr schon so viele von denen genannt habt, die ich auch gut fand, ist tatsächlich die relativ am Ende und ich glaube es gibt jetzt keinen Spoiler-Alert, der ist jetzt fast 45 Jahre alt, der Film oder ist ziemlich genau 40 Jahre alt, der Film, ist halt am Ende die Szene.
Speaker: einfach, wo sie dann nach diesem langen Hin und Her und diesen Auf und Abs und diesen vielen Dramen und dann wieder diesen vielen Wiedervereinigungen mit Mathieu endlich dann auf der letzten Fete, also der letzten Fete in dem Film, ihm in den Armen liegt und es scheint, als ob endlich alles gut werden würde und dann ist die nächste Szene, kommt
Speaker: ein Typ zur Tür rein.
Speaker: Ich glaube sogar, er öffnet sogar noch Puppette die Tür, die geht gerade raus, verlässt die Party und er kommt rein und dann wieder begrüßt von einem der Jungs da und sagt, ah Paul, schön, dass du da bist und so weiter und so fort.
Speaker: Und er geht in diesen Raum rein, natürlich die Disco-Cou und das Licht, das alles total setzt ihn schön in Szene.
Speaker: Und dann kommt er rein und auf einmal wendet dann Dick von ihrem Mathieu, den sie eng und schlungen hat und ihren Kopf auf seiner Schulter liegen hat.
Speaker: Er blickt ihn und
Speaker: blickt auf einmal hoch und kann den Blick gar nicht mehr von ihm abwenden.
Speaker: Und in dem Moment merkst du, wow, Mathieu ist gerade genau in diesem Moment ziemlich uninteressant geworden.
Speaker: Da gibt es einen neuen, an dem sie ihr Herz gibt.
Speaker: Und das ist halt diese Szene auch, die halt einfach zeigt, das Herz will, was das Herz will.
Speaker: Und wir versuchen das sehr, sehr oft zu rationalisieren.
Speaker: Aber das Herz und die Liebe lässt sich nicht rationalisieren und wir haben auch keine Kontrolle darüber, egal wie sehr wir uns das einreden wollen.
Speaker: Und das macht diese Szene auch so zutiefst menschlich und deswegen gefällt mir die wahnsinnig gut.
Speaker: Wollen wir zur Konklusion kommen?
Speaker: Wollen wir zur Tat schreiten?
Speaker: Was ist das?
Speaker: Wir taten zur Schreit, okay?
Speaker: Okay.
Speaker: T-minus 6, 5, 4, 5,
Speaker: 3, 2, 1.
Speaker: Auf jeden Fall.
Speaker: Ganz große Überraschung, glaube ich.
Speaker: Sowohl als Frau als auch als Mann.
Speaker: Menschen schlagen jetzt die Hände über dem Kopf zusammen.
Speaker: Das habe ich gar nicht kommen sehen.
Speaker: Man kann ihn auch einfach immer und immer und immer wieder gucken.
Speaker: Also ich erinnere dich...
Speaker: Ich meine, ich glaube, ich hatte ja eben jetzt nicht die Kindheitserinnerung daran, aber ich erinnere das vor zwei Jahren.
Speaker: Und ich finde es so toll, dass man so Kleineskeiten immer wieder entdecken kann.
Speaker: Und das fällt einem dann plötzlich beim ersten Mal gar nicht auf.
Speaker: Und dann ist aber das Allerwichtigste, glaube ich, was dieser Film hat, ist, man macht den Fernseher aus oder die Leinwand oder wie auch immer.
Speaker: Und das Erste, was man macht, ist an Spotify oder AXCD oder weiß ich nicht und hört diesen Song.
Speaker: Ja.
Speaker: Setz dich irgendwo hin und hör diesen Song.
Speaker: Und sag einfach, das ist eine 10 von 10.
Speaker: Das ist ein 10 von 10 Film.
Speaker: Sehr gut.
Speaker: Danke, Berlina, dass du gerne... Ja, danke.
Speaker: Ich habe mich sehr gefreut, dass du den Film ausgesucht hast.
Speaker: Das war schon ewig her, dass ich ihn gesehen habe.
Speaker: Und ich bin tatsächlich gerade...
Speaker: Und aus vielerlei Gründen, muss ich auch nicht darauf eingehen, bin ich eh so in so einer nostalgischen Stimmung im Moment.
Speaker: Und da hat das einfach total gut reingepasst, hat mich richtig abgeholt.
Speaker: Also als ob du an der Tür geklingelt hättest und gesagt hast, hier, ich hab was für dich.
Speaker: Und dafür bin ich dir sehr dankbar.
Speaker: Ja, also von meiner Seite auch, großartiger Film.
Speaker: Aber es ist eben auch der Film, es ist dieses Knock-Knock, some memories...
Speaker: Ja, total.
Speaker: Ich glaube, das Schöne daran ist, dass man so selten daran denkt und wahrscheinlich dann irgendwo und deshalb, da komme ich glaube ich, deshalb heißt der Podcast, wie er heißt, dieses, man spricht dann plötzlich über sowas und dann heißt es, ja, wie bei dem Film Laboum und dann guckst du plötzlich in Augen und sagst, wie den hast du nicht gesehen.
Speaker: Okay.
Speaker: Change of plans, setz dich hin.
Speaker: So wie mir das passiert ist.
Speaker: So hab ich das mit allen Mädels gemacht damals, als ich nach Deutschland kam.
Speaker: Und alle denken so, wie konnte es passieren, dass ich diesen Film noch nicht gesehen hab.
Speaker: Freundschaften schon beendet, wenn die waren so, war ja jetzt okay, war so, okay, ciao.
Speaker: Ja, ich auch.
Speaker: So interessant fand ich dich hier auch noch gar nie, tatsächlich.
Speaker: Mein guter Wille wurde jetzt überstrapaziert.
Speaker: Ja, wirklich.
Speaker: Also, Labum kann man nicht schlecht finden.
Speaker: Das geht gar nicht.
Speaker: Und man muss ihn gesehen haben.
Speaker: Ja, man muss ihn gesehen haben.
Speaker: Absolut, man muss ihn gesehen haben.
Speaker: Wenn man darüber reden will, muss man ihn gesehen haben, ja.
Speaker: Es ist eine Bildungslücke.
Speaker: Also egal, in welcher Generation, glaube ich, du gerade bist, man muss ihn gesehen haben.
Speaker: Ja.
Speaker: Vor allem, weil er eben auch so gut gealtert ist und weil er eben eigentlich schon vor 45 Jahren ein hochmoderner Film war.
Speaker: Ja, weil wie viele Filme guckt man aus dem 80er, wo man sagt, oh, ganz schlecht gealtert.
Speaker: Die Texte, die Männer, die Frauen, alles, boah, wie konnte ich was?
Speaker: Und der ist so, ja, passt, wird heute eine Familie heute in Paris genau noch so aussehen.
Speaker: Also mit Handys dann eben.
Speaker: Aber ansonsten...
Speaker: Ohne meines Kabel.
Speaker: Und wahrscheinlich große Kopfhörer und keine Walkman.
Speaker: Genau.
Speaker: Und auf Lautsprecher statt mit dem Kopfhörer.
Speaker: Aber LOL ist dann praktisch die modernere Version.
Speaker: Die haben ja da Handys wieder.
Speaker: Zu dem verlinken wir.
Speaker: Dann können sich alle auch noch diesen inoffiziellen dritten Teil der Reihe anschauen.
Speaker: Nachdem sich dann natürlich auch Laboum 2 angeschaut haben, das ist ja jetzt sowieso selbstverständlich.
Speaker: Wir setzen ganz kurz ab.
Speaker: Wir haben aber noch Fragen an unseren Gast vorbereitet.
Speaker: Dementsprechend, wer noch dranbleiben möchte, bleibt doch dran.
Speaker: Und wer sagt, er hat jetzt was zu tun, er muss jetzt Fernsehen gucken, den verabschieden wir.
Speaker: Ihr könnt auch gerne später dann wieder dazukommen natürlich.
Speaker: Ich meine, es ist ja in der Cloud jederzeit verfügbar.
Speaker: Man kann ja wieder neu einsteigen dann.
Speaker: Und wir freuen uns drauf.
Speaker: Also danke, Merlina, erst mal.
Speaker: Danke fürs Zuhören an alle, die dabei waren.
Speaker: Und es gibt es auf den üblichen Kanälen.
Speaker: Ja, Spotify.
Speaker: Check it out.
Speaker: Google Podcasts nicht mehr, aber das ist eine ganz andere Geschichte.
Speaker: Aber alle anderen, egal wo ihr Podcasts hört, da findet ihr uns.
Speaker: Okay, also macht's gut.
Speaker: Ciao.
Speaker: Liebe Melina, wie schön, dass wir dich jetzt dabei haben.
Speaker: Jetzt geht's komplett nur um dich, den mitgebrachten Film.
Speaker: Oh Gott.
Speaker: besprochen, da würde ich einfach einsteigen mit Frage Nummer eins.
Speaker: Wie würdest du deinen Stil oder deine künstlerische Vision in Bezug aufs Filmemachen beschreiben?
Speaker: Aufs Filmemachen?
Speaker: Also als Schauspielerin?
Speaker: Also die Choices of Characters oder so?
Speaker: Mhm.
Speaker: Ich glaube, mein Stil, also mein favorite Genre ist auf jeden Fall Coming Out of Age-Movies.
Speaker: Von daher mag ich irgendwie diese Teen-Dramas, diese 18, 19, 20, diese Transition zwischen Familie und Selbstständigkeit.
Speaker: Und ich suche mir gerne Frauen, also ich möchte gerne Frauenrollen repräsentieren, die einen feministischen Touch haben.
Speaker: Oder wie bei La Boom, einfach ein...
Speaker: Ein Zeitgeist erfüllen, der immer wieder andockt mit dem Zeitgeist von heute.
Speaker: Also einfach eine gute Representation.
Speaker: Ich weiß, es ist sehr allgemein, aber wie viele schlechte Repräsentierungen als Frau ich schon gesehen habe, als Rollen im Film.
Speaker: Oh ja, ich finde das gar nicht allgemein tatsächlich.
Speaker: Ich finde das schon eine klare Richtung.
Speaker: Ja, und auch mit den Sketches, die ich so mache für Comedy, da habe ich auch einmal gesagt, ich finde meine Rolle, die ist manchmal ein bisschen dumm, so typisch Blondine.
Speaker: Und das hat dem Regisseur, das ist eingebrannt.
Speaker: Und für ihn war es dann auf einmal super wichtig, dass diese Adjektive verschwinden oder dass meine Wahrnehmung von der Rolle ist.
Speaker: Und ich habe auch gesagt, ich erfülle das auch gerne so.
Speaker: Aber ich habe irgendwie so manchmal das Gefühl, dass es immer so diese, die Melina kann das machen, weil sie klein, süß und blond ist.
Speaker: Und dann nimmt man ihr das nicht so übel, das Dümmchen.
Speaker: Aber ich finde...
Speaker: ist es das Einzige, was die Rolle kann, sympathisch sein, weil sie doof ist?
Speaker: Das ist, ne, da fand ich auch, das habe ich dann damals angesprochen und wurde dann auch umgesetzt und versucht, dass das eben nicht meine Wahrnehmung als Schauspielerin, dass ich sage, ich finde meine Rolle, das ist ein bisschen dumm.
Speaker: Das war, das fand ich toll, dass das so
Speaker: ja, angenommen worden ist und versucht umzusetzen.
Speaker: Und ich glaube, auch mit meinem Solo und so, ich will immer irgendwie was, ja, irgendwas zum feministischen Dasein beitragen, wenn man schon Frau ist.
Speaker: Da habe ich eine nächste Frage.
Speaker: Und vielleicht gehört schon, also wie du das gesagt hast, dein Solo, da können wir ja sagen, haben wir zusammen auch kurz mal dran gearbeitet.
Speaker: Ja, voll.
Speaker: Und das lehnt sehr, sehr an dem fantastischen
Speaker: sowohl Play als auch Serie-Fleeback.
Speaker: Und du meinst gerade, du willst immer was zum Feminismus beitragen mit der Rolle, aber gibt es denn eine bestimmte Rolle, von der du träumst, je einmal zu spielen?
Speaker: Also auch schon Rollen, die existieren praktisch.
Speaker: Oder eine, die du selber vielleicht auch konzipiert hast oder die du schon im Kopf hast.
Speaker: Vielleicht.
Speaker: Ich wollte jetzt nicht nur ergänzen.
Speaker: Also ich fand zum Beispiel Fleabag, Phoebe Wallace-Bridge.
Speaker: Die Rolle, die sie da spielt, ist einfach geil.
Speaker: Sie ist so schön straight in your face, non-gefiltert.
Speaker: Das ist meine Opinion.
Speaker: If you like it, suck it up.
Speaker: If you don't like it, if you like it, you can stay and have fun with me.
Speaker: Non-apologetic.
Speaker: Das ist so das richtige Wort für diese Rolle.
Speaker: Und ja, das würde ich auch, glaube ich, machen wollen.
Speaker: Das wäre so eine Rolle, da hätte ich richtig viel Spaß dran an Alice, Phoebe Wallis-Bridge.
Speaker: Was ist für dich das Schönste an der Schauspielerei?
Speaker: Das sind alles sehr richtig gute Fragen.
Speaker: Jesus, this is fucking you prepared.
Speaker: Was ich schön finde in der Schauspielerei, dass ich immer wieder was anderes, ich glaube, das ist nicht Standardantwort, dass ich immer wieder was anderes sein darf und immer wieder auch unterrichtet werden darf, was es alles für Möglichkeiten gibt als Schauspieler.
Speaker: Findest du nicht, dass du
Speaker: dir da gerade widersprichst.
Speaker: Sein darfst in Theorie, aber letztendlich ist es so, okay, der Markt ist halt meistens da, um zu sagen, ah ja, komm, du bist blond, du bist klein, du bist halt jetzt irgendwie mehr.
Speaker: Ja, also ich bin in einer, also ich bin Newbie, habe ich ja gesagt, und ich bin in einer Position, wo ich sage, ich würde gerne mal getypedcastet werden, so, weil das wäre ja schon.
Speaker: Oder Money auch einfach.
Speaker: Ja, natürlich, genau, weil du merkst so, okay, das ist etwas, was regelmäßig gesucht wird.
Speaker: Also wenn du ein Typecast bist, dann bist du ja etwas, was regelmäßig gesucht wird und das erzielt ja schon den Erfolg, dass du Jobs bekommen wirst wegen deinem Aussehen.
Speaker: Natürlich will ich nicht nur darauf reduziert werden, sondern auch auf die Leistung, weil wenn die sagen, ja, wir haben uns aber die Schauspielerin als langhaarig und braun vorgestellt, also an den Haaren wird es jetzt wohl nicht scheitern, oder?
Speaker: Ja.
Speaker: Das kann ja ein Costume-Design und Make-up-Artist.
Speaker: Da könnte man was machen, glaube ich.
Speaker: Das finde ich dann schade natürlich in dieser Industry, dass die sagen, wir haben sie gesehen und optisch war sie einfach genau das, was wir gesucht haben.
Speaker: Ist natürlich schön für euch.
Speaker: Aber jedes Mal, wenn ich so auf Filmfestivals gehe und auch frage, wie lief dieses Casting-Process, dann heißt es oft, ja, sie war meine beste Freundin und ich habe einfach die Rolle nach ihr geschrieben und habe sie gefragt, ob sie spielen will und hat das dann gemacht.
Speaker: Okay, sie war so noch nicht mal Schauspielerin.
Speaker: Das war einfach deine beste Freundin.
Speaker: So, oder beim Casting gab es kein richtiges, also ich habe immer das Gefühl, es gab nicht dieses Casting-Process, wie wir das in der Uni lernen.
Speaker: So, du gehst zu einem Casting und jeder spielt seine Rolle und der Beste, der die Rolle macht, wird genommen und dann so, sondern wirklich sind Aspekte, die man nicht für schauscht, also das nichts mit Schauspiel zu tun hat.
Speaker: Ja.
Speaker: Das finde ich natürlich dann problematisch, weil dann bist du ja kein Canvas mehr als Schauspieler, sagen wir White Canvas und du kannst dann das Bild da drauf malen, sondern die geben dir schon ein sehr spezifisches Bild und eine Vorgabe und
Speaker: Da bist du eigentlich nur noch eine Puppe.
Speaker: Wobei jetzt geht es ja gerade mehr in die Richtung, um dann zu sagen, okay, es geht ja nicht mal mehr darum, sondern es wird einfach nur auf dein Profil gegangen und zu sagen, wie viele Follower hast du.
Speaker: Och, das ist ja auch normal.
Speaker: Och Gott, wie viele Influencerinnen ich kenne, die Schauspielerinnen jetzt sind.
Speaker: Und das ist einfach fucking annoying.
Speaker: Okay.
Speaker: Welcher Film ist dein absoluter Guilty Pleasure?
Speaker: Guilty Pleasure.
Speaker: So guilty ist das gar nicht.
Speaker: Es geht schon wirklich um was, wo du sagst.
Speaker: Oder können wir auch sagen Serie?
Speaker: Serie geht auch.
Speaker: Also ich glaube, Guilty Pleasure wäre Tres Metros Sobre Cielo.
Speaker: Das ist ein spanischer Film.
Speaker: Kannst du das nochmal sagen, bitte?
Speaker: Das war total schön.
Speaker: Tres metros sobre cielo.
Speaker: Du sprichst tatsächlich Spanisch, oder?
Speaker: Das habe ich nicht erwähnt.
Speaker: Du bist aufgewachsen in Ibiza.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Geboren und aufgewachsen.
Speaker: Das klang sehr authentisch.
Speaker: Meine spanische Kartoffel sozusagen.
Speaker: Genau.
Speaker: Eine Insel, Kartoffel.
Speaker: Un patato aleman.
Speaker: Ja, una patata alemana.
Speaker: Un patata alemana.
Speaker: Ah ja, weiblich, natürlich, selbstverständlich.
Speaker: Klar.
Speaker: Der Film ist auch coming out of age und es geht gar nicht um die Geschichte, es geht einfach um den Schauspieler.
Speaker: Wie heißt der noch?
Speaker: Mario Casas.
Speaker: Mario Casas.
Speaker: Das ist mein Guilty Pleasure.
Speaker: Damals.
Speaker: Ah ja.
Speaker: Die kenne ich gar nicht.
Speaker: Also seine Version von damals, vor zehn Jahren, als er irgendwie selber noch Anfang 20 war.
Speaker: Bevor alt wurde.
Speaker: Bevor alt wurde.
Speaker: Ja, das war so mein... Ich weiß auch nicht, was das da macht.
Speaker: Mario Casas, Mario Casas.
Speaker: Ah, das ist mein Guilty Pleasure.
Speaker: Mario Casas, den muss ich mir jetzt auch mal anschauen.
Speaker: Okay, das klingt spannend.
Speaker: Spanischer Schauspieler, auch sehr sexy.
Speaker: Wir haben also zwei noch.
Speaker: Ich hätte noch eine separate Frage.
Speaker: Die habe ich mir gerade selber ausgedacht, spontan.
Speaker: Darf ich eine stellen?
Speaker: Dann stellst du dir und dann rappen wir ab.
Speaker: Hast du eine Serien- oder eine Filmempfehlung?
Speaker: Right away, wo du gerade jetzt sagst, das fällt dir sofort.
Speaker: Also abgesehen von der Bogen, das haben wir jetzt bis vor, aber zu sagen, das kommt dir in den Kopf.
Speaker: Und wo du sagst, Freunde der Sonne, wenn ihr das nicht gesehen habt, dann jetzt sofort startet.
Speaker: Ja, White Lotus.
Speaker: White Lotus.
Speaker: Ich versuche dem ja noch so zu entkommen, weil der Hype darum so groß ist, sowas stößt mich ja eher ab.
Speaker: Ja, aber da bin ich wahrscheinlich verkappter Individualist oder so.
Speaker: Das ist immer so, wenn irgendwas gerade ganz gehypt ist, dann versuche ich immer davon fern zu bleiben.
Speaker: Dann guck Seven Strangers.
Speaker: Das ist praktisch das Gleiche, nur auf Amazon Prime.
Speaker: Auf einer anderen Insel.
Speaker: Ähnlich.
Speaker: Ist einfach ähnlich.
Speaker: Ich weiß, du magst die Hauptdarstellerin natürlich gar nicht.
Speaker: Ich liebe mal die Idee.
Speaker: Ich hebe die eigentlich.
Speaker: Aber ich finde diese egal.
Speaker: Ich musste gerade an diesen Böhmermann einspielen.
Speaker: Ich weiß nicht, Digga.
Speaker: Das klang ziemlich ähnlich.
Speaker: Also ich habe eine Frage.
Speaker: Eigentlich sind es zwei.
Speaker: Getarnt als eine.
Speaker: Weil du ja vorhin auch vom Feminismus gesprochen hast.
Speaker: Und ich würde mich wundern, wenn du Drehbücher und so bekommst und dich mit Inhalten auseinandersetzt, die dir auch zugespielt werden, erstmal welche Stereotype...
Speaker: laufen die am häufigsten über den Weg.
Speaker: Und dann auch, was wäre dann dein Wunsch an die Filmindustrie beziehungsweise an die DrehbuchautorInnen, was man dann auf jeden Fall, welchen Fehler man auf keinen Fall machen sollte?
Speaker: Ich glaube so, und das waren so die meisten Sachen, die ich jetzt gespielt habe, ob jetzt hetero oder nicht die Rolle war, war oft so, mein Partner hat mich verlassen und jetzt will ich Rache ausüben.
Speaker: Ich will, dass der genauso leidet oder dass der überhaupt leidet.
Speaker: Die Person oder die Frau wurde verlassen und es ist voller Resentment.
Speaker: Und es muss nicht immer sein, dass der Partner einen betrogen hat oder so, sondern es ist einfach irgendwie so eine schlechte Eigenschaft zu sagen...
Speaker: Ja, das ist so.
Speaker: Und das möchte jeder so machen, wenn er irgendwie abserviert worden ist von einer längeren Beziehung oder kürzeren, dass man danach sagt, ich will, dass die leidet, weil ich hab die letzten Wochen gelitten und hab geheult und der nicht oder sie nicht und deswegen will ich der jetzt Schaden zufügen.
Speaker: Finde ich scheiße.
Speaker: Finde ich scheiße.
Speaker: Ich mag allgemein nicht, wenn das so...
Speaker: Sachen sind, die einfach Schlechtes beibringen, schlechte Eigenschaften von Menschen.
Speaker: Und das dann auch noch so unterstreichen in den Film und sagen, das kann man so machen.
Speaker: Und ich finde so, nee, das sollte man einfach gar nicht machen.
Speaker: Ja, leave it and let it go.
Speaker: Ja, und wenn, dann mach mehr über den Process, über die Person, die gerade verlassen worden ist.
Speaker: Was ist der innere Konflikt?
Speaker: Warum ist der Revenge...
Speaker: Wille da eher so mehr auf die Psyche des Menschen vielleicht dann mehr achten war, warum?
Speaker: Es sollte immer mehr überhaupt interfragt werden in Filmen, so warum zeigen wir das jetzt?
Speaker: Gerade so wie Sex-Szenen in Filmen, die total irrelevant sind zu der Geschichte.
Speaker: Das ist immer voll der Abtörner für einen Film bei mir manchmal, dann bin ich raus.
Speaker: Es ist unnötig, einfach nur um zu zeigen, dass sie es können, ist einfach nicht Grund genug.
Speaker: Ja, vor allem beim Film finde ich es gut, wie viele schöne Kameraeinstellungen man irgendwie mit so, also man kann es ja erzählen, ohne es zu erzählen.
Speaker: Genau.
Speaker: Früher hat man es ja auch mit irgendeiner Champagnerflasche, die dann, wo der Korken explodiert ist oder eine Rakete und jeder wusste, was gemeint war.
Speaker: Die Fantasie fehlt mir ein bisschen heute bei den Leuten.
Speaker: Ah, die Champagnerflasche fand ich total schön jetzt, ja.
Speaker: Ja, visuell ist es beautiful.
Speaker: Total.
Speaker: Ich trinke deshalb fast ausschließlich Champagner.
Speaker: Ich fange damit gleich in der Früh an.
Speaker: Ja, der Moë.
Speaker: Ja, klar, natürlich, logisch.
Speaker: Der Moë-Jandant.
Speaker: Der Cro-Magnon.
Speaker: Oder wie man im Spanischen sagt, der Mued Candon.
Speaker: Oder?
Speaker: Moit.
Speaker: Ach, Moit.
Speaker: Moit Candon.
Speaker: Natürlich.
Speaker: Jetzt bist du nochmal dran.
Speaker: Ich würde gerne mit der allerletzten Frage das Ganze hier abschließen.
Speaker: Und zwar meine liebe Freundin, Meldina.
Speaker: Wenn du jetzt jemandem begegnen würdest, der...
Speaker: ganz am Anfang stehen würde und die gleiche Idee hat, was würdest du ihm mitgeben wollen von den Erfahrungen, die du hast?
Speaker: Ja, glaub an dich selber, weil kein anderer wird es tun.
Speaker: Und vergleiche nicht deinen Werdegang als Künstler mit dem von anderen.
Speaker: Weil es gibt nicht the one way zum Erfolg.
Speaker: Und dann definiere Erfolg natürlich nochmal.
Speaker: Aber geh deinen Weg.
Speaker: Wenn es sich richtig anfühlt, wirst du irgendwann Erfolg haben.
Speaker: So finde ich meine Erfahrung bis jetzt.
Speaker: Alles, was ich gemacht habe, um Erfolg zu bekommen, funktioniert nicht.
Speaker: Und alles, was ich mache aus einer Leidenschaft, erzielt automatisch einen Erfolg, weil es truthful ist, was ich mache.
Speaker: Und nicht um Leute zu pleasen, sondern um mich selber zu pleasen.
Speaker: Und das pleasen dann automatisch andere.
Speaker: Das ist mein Tipp.
Speaker: Das ist voll schön.
Speaker: Wow, das ist ein sehr schönes Schlusswort.
Speaker: Danke.
Speaker: Ach, bitte.
Speaker: Es war ein Fest.
Speaker: Danke, dass du hier bist.
Speaker: Das war mein erster Podcast, by the way.
Speaker: Ey, wirklich?
Speaker: Wow, du hast den Eindruck vermittelt, als ob du jetzt dann gleich weg musst, um schon zum nächsten wieder zu gehen.
Speaker: I'm a busy person, actress.
Speaker: She is, she is.
Speaker: Das war ganz fantastisch.
Speaker: Vielen, vielen lieben Dank, dass du da warst, dass du dir die Zeit genommen hast.
Speaker: Wir wissen auch, du musst jetzt gleich weiter.
Speaker: Du bist nämlich wirklich eine very busy person.
Speaker: Deswegen wissen wir es umso mehr zu schätzen, dass du heute hier warst.
Speaker: Und gerne wieder.
Speaker: Es war ein Fest.
Speaker: Wir wissen auf jeden Fall, dass wir beide miteinander weiterarbeiten werden und da was rumkommt.
Speaker: Unser Film wird demnächst auch irgendwo veröffentlicht.
Speaker: Da warten wir ja alle schon ganz gespannt drauf.
Speaker: Basti, auch mit dir war das wieder ganz toll.
Speaker: Ja.
Speaker: Ach, vielen Dank.
Speaker: Mit dir auch, liebe Emilia.
Speaker: Das war wieder mal ein inneres Blumenpflücken.
Speaker: Wir gehen jetzt zur nächsten Folge wieder ins Kino.
Speaker: Genau.
Speaker: Dann sehen wir uns spätestens in zwei Wochen wieder und hören uns.
Speaker: Wie gesagt, Podcast und Audio ist ja nicht ganz unwichtig.
Speaker: Also, damit wünsche ich euch jetzt alles, alles Gute.
Speaker: Einen wunderschönen Tag.
Speaker: Fühlt euch umarmt und dann alle zuhören da draußen.
Speaker: Schön, dass ihr auch dabei wart.
Speaker: Und wir hören uns in zwei Wochen wieder am, was ist unser Termin?
Speaker: Am 5.
Speaker: Juli, glaube ich, kommt die nächste Folge raus.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Das war es Basti gesagt.
Speaker: Alles klar.
Speaker: Also ihr Lieben, macht es gut.
Speaker: Ciao.
Speaker: Ciao.
Speaker: Das war Muss man gesehen haben mit Emilia Bernsdorf und Bastian Fischer.
Speaker: Hey Basti.
Speaker: Was denn, liebe Emilia?
Speaker: Rate mal, von wem dieses Zitat kommt.
Speaker: Es kommt im Leben nicht darauf an, wie viel du austeilst, sondern darauf, wie viel du einstecken kannst.
Speaker: Das kommt natürlich vom einzig wahren Rocky Balboa.
Speaker: Ja, es kommt vom einzig wahren Rocky.
Speaker: Und das?
Speaker: Adrian!
Speaker: Entschuldigung.
Speaker: Wenn du gut in etwas bist, mach es nie umsonst.
Speaker: Das war Heath Ledger in The Batman.
Speaker: Boom!
Speaker: Als The Joker.
Speaker: Nein, Heath Ledger in Batman als The Joker.
Speaker: So rum.
Speaker: Ich glaube, jetzt müsste es stimmen, oder?
Speaker: Ja, total korrekt.
Speaker: Du bist richtig gut heute.
Speaker: Vielen Dank.
Speaker: Danke fürs Kompliment.
Speaker: Meinst du, wir sollten... Ja, vielleicht also gleich, aber ich habe noch eins.
Speaker: Eins habe ich noch.
Speaker: Dann hau mal raus.
Speaker: Okay, also ready?
Speaker: Ready.
Speaker: Von dem Geld, das wir nicht haben, kaufen wir Dinge, die wir nicht brauchen, um Leuten zu imponieren, die wir nicht mögen.
Speaker: Das ist natürlich.
Speaker: Aus Fight Club.
Speaker: Natürlich ist es aus Fight Club.
Speaker: Ja, very good.
Speaker: Und deswegen, liebe Leute, wollen wir von dem Geld, das wir noch nicht haben, Dinge kaufen, die wir für diesen Podcast brauchen, um Leuten zu imponieren, die wir definitiv mögen, nämlich euch Filmbegeisterte.
Speaker: Also, wenn euch dieser Podcast gefällt, supportet, liked und donatet, was das Zeug hält.
Speaker: Die Links dazu findet ihr wo, liebe Emilia?
Speaker: Unten in den Show Notes.
Speaker: Und damit verabschieden wir uns.
Speaker: Bis zum nächsten Mal.
Speaker: Tschüss.
Speaker: Ciao.






