Transcript
Speaker: Willkommen zu einer neuen Ausgabe Muss man gesehen haben.
Speaker: Ihr sind eure Gastgeber Emilia und Bastian.
Speaker: Grüß aus der Sommerpause.
Speaker: Hallo lieber Basti.
Speaker: Hallo liebe Emilia, so schön dich zu sehen.
Speaker: Irgendwie ist die Zeit total schnell vergangen und irgendwie auch gar nicht.
Speaker: Es ist so eine ganz komische Mischung.
Speaker: Genau.
Speaker: Es ist schön dich jetzt auf jeden Fall wieder hier zu haben.
Speaker: Ja, ich hoffe alle.
Speaker: Du hast ja einiges erlebt.
Speaker: Ich habe einiges erlebt, das stimmt.
Speaker: Ich hoffe alle Zuhörenden, denen geht es genauso, dass sie einmal gedacht haben, oh die Zeit war gut.
Speaker: Ich wünsche natürlich, dass sie einen fantastischen Sommer gehabt haben.
Speaker: Wir freuen uns natürlich sehr, dass ihr wieder eingeschaltet habt.
Speaker: Total.
Speaker: Und tatsächlich nach unserer letzten Folge habe ich mich ja auf die Reise gemacht und bin ein Stück des Salzpfades selber gelaufen.
Speaker: Das ist sehr cool.
Speaker: Das ist sehr cool.
Speaker: Nachdem du ja den Film auch sehr gern gesehen hast und das Buch gelesen hast.
Speaker: Man könnte ja fast sagen, du bist so ein richtiger Die-Hard-Fan, was die Thematik so betrifft, das Buch und die Filme, oder?
Speaker: Und da selber mal Fuß drauf zu setzen, war doch sicherlich was Besonderes, oder?
Speaker: Ja, ich war sehr emotional.
Speaker: Ich habe den Boden geküsst und dir natürlich auch ein bisschen Erde mitgebracht.
Speaker: Das kann ich dir leider schlecht übergeben, denn Basti ist immer noch nicht in Berlin.
Speaker: Das ist wahr.
Speaker: Aber wir arbeiten dran.
Speaker: Wir arbeiten dran.
Speaker: Proaktiv.
Speaker: Wir haben jetzt schon mal was auf die Beine gestellt, was zumindest ein Wiedersehen in baldiger Aussicht stellt.
Speaker: Wenn auch nicht vielleicht in Berlin, aber wir werden sehen.
Speaker: Aber demnächst auch wieder.
Speaker: Wir können dann ja Social Media Post mal wieder absetzen.
Speaker: Da auch nochmal die Erinnerung.
Speaker: Wir haben einen Instagram-Kanal.
Speaker: Man kann uns
Speaker: Überall erreichen.
Speaker: Unter der Dusche, in der Badewanne, beim Auto.
Speaker: Also vielleicht nicht überall, oder?
Speaker: Also da, wo wir erreichbar sind, sind wir dann eben erreichbar.
Speaker: Genau, ich glaube, so kann man das ganz kurz.
Speaker: Dazu haben wir auch, wir haben eine neue Rubrik, die wir euch am Ende der Folge dann gerne nochmal vorstellen wollen.
Speaker: Darauf bin ich schon sehr gespannt.
Speaker: mehr.
Speaker: Wir bleiben bei Reisen.
Speaker: Basti hat sich einen wahnsinnig interessanten Film rausgesucht, der mir, glaube ich, so nicht untergekommen wäre.
Speaker: Wärst du nicht darauf aufmerksam geworden?
Speaker: Deswegen habe ich ihn ja ausgewählt.
Speaker: Ich wollte dich überraschen.
Speaker: Hast du, hast du sehr.
Speaker: Und bevor wir einsteigen, wollte ich dich eine Frage noch fragen.
Speaker: Und zwar, Basti, was bedeutet Freiheit für dich?
Speaker: Es ist schön, dass du mit so einer ganz einfachen Frage einstarrtest, weil ich meine, das ist ja wohl ganz klar.
Speaker: Ich glaube, du hast über nichts anderes philosophiert über den Sommer.
Speaker: Ja, absolut.
Speaker: Ich schreibe jeden Tag seitenweise darüber.
Speaker: Tut er wirklich?
Speaker: Werbung für Basti hat einen Newsletter auf Samstag, wo er tatsächlich jeden Tag über Freiheit und Demokratie und sonstige Sachen, die ihn so beschäftigen, schreibt.
Speaker: Vielen Dank für diesen Werbeblock, liebe Emilia.
Speaker: Dankeschön.
Speaker: Ja, das mache ich tatsächlich.
Speaker: Und irgendwie hast du auch recht, ich glaube, so im Großen und Ganzen geht es da tatsächlich auch um Freiheit, ja.
Speaker: Weil Demokratie und auch Gesellschaft ist ja auch eine Form von Freiheit.
Speaker: Also von daher sollte ich eigentlich eine bessere Antwort auf deine Frage finden.
Speaker: Weil ich so aus der Hüfte geschossen so.
Speaker: Ich glaube, Freiheit ist, und ich glaube, das ist
Speaker: Ich glaube, vielleicht beantworte ich die Frage gar nicht, sondern ich nutze vielleicht die heutige Folge, um das vielleicht ein bisschen, anstatt das jetzt mit einem Satz zu beantworten, vielleicht über den Lauf der Folge zu beantworten, weil darum geht es ja eigentlich in diesem Film.
Speaker: In welchem Film?
Speaker: In dem Film, den wir heute besprechen werden.
Speaker: Und zwar heißt er im guten Bayerischen, heißt er ausgestiegen.
Speaker: Also das ist so viel wie ausgestiegen.
Speaker: Danke für die Übersetzung.
Speaker: Ja, sehr gerne.
Speaker: Sehr gerne.
Speaker: Dazu, meine Damen und Herren und alle dazwischen und außerhalb, Basti wird heute mir einiges nochmal über seine Heimat, Heimat, Dialekt, Sprache erklären.
Speaker: Ja, sehr, sehr gerne.
Speaker: Also erstmal ist meine Frage überhaupt, weil vieles in diesem Film ist ja doch, sag ich mal, eine sehr stark in die Richtung der bayerischen Mundart.
Speaker: Hattest du denn Verständnisprobleme?
Speaker: Ja, und ich war sehr froh über die englischen Untertitel.
Speaker: Du hattest echt englische Untertitel?
Speaker: Ich hatte englische Untertitel.
Speaker: Wir können ja kurz nochmal sagen, wo wir den Film gesehen haben.
Speaker: Sehr gerne, fang du doch mal an.
Speaker: Ich war in dem wunderbaren Beware-Ladenkino, das einerseits ein selbst zusammengeschustertes Kino mit zwei Seelen ist, drei und dazu auch noch eine Videothek, was so einen wunderbaren Spirit von einer längst vergangenen Zeit hat.
Speaker: Sehr freundliche Mitarbeiter und nicht nur das, ich hatte auch eine Privatvorstellung.
Speaker: Du warst alleine im Kino?
Speaker: Ich war ganz alleine im Kino.
Speaker: Wow.
Speaker: Und ich hatte eine so wunderbare Zeit.
Speaker: Wow.
Speaker: Also ich meine, für die Filmemacher ist es ja natürlich furchtbar zu hören, dass nur eine Person im ganzen Saal war.
Speaker: Aber für dich ist das natürlich wie so eine Martinee, was ganz Besonderes dann auch, oder?
Speaker: Ja, ich habe mich gefühlt wie ein VIP.
Speaker: Und jetzt ist das jetzt, also davon gehe ich jetzt aus.
Speaker: Also immer, wenn jemand plötzlich mit mir in den Saal geht, sage ich, mh, mh.
Speaker: Dann mach ich einfach die Tür zu.
Speaker: Ich muss draußen bleiben.
Speaker: So, vielleicht ein neues Schild dann vorne an die Tür.
Speaker: Also das klingt sehr schön.
Speaker: Ich war tatsächlich wieder bei mir um die Ecke dieses Mal im Cineplex.
Speaker: Das Besondere daran war, ich war meiner sehr, sehr guten Freundin an.
Speaker: Liebe Grüße an dieser Stelle.
Speaker: Wir haben uns den Film zusammen angeschaut.
Speaker: Das war sehr, sehr schön.
Speaker: Ich hab den Film ja auch ein bisschen deshalb ausgesucht.
Speaker: Erstens mal, weil es ist
Speaker: Es kommt aus meiner Gegend tatsächlich, also die Wittmann-Brüder, die den Film gemacht haben, Julian und Thomas, die kommen aus Erding.
Speaker: Erding ist tatsächlich rund 30 Kilometer von mir entfernt, also das ist wirklich in der Nachbarschaft.
Speaker: Das finde ich schon total spannend.
Speaker: Dann ist es ein deutscher Film, ein deutscher Dokumentarfilm in den Kinos, das ist was Besonderes.
Speaker: Und da ich ja selber auch Dokumentarfilme mache, will ich sowas immer unterstützen.
Speaker: Ich fand das ganz großartig.
Speaker: Deswegen wollte ich den Film unbedingt sehen.
Speaker: Wie bist du auf den gestoßen?
Speaker: Wo kam das her?
Speaker: Ähm...
Speaker: Das ist eine sehr gute Frage.
Speaker: Ich weiß es tatsächlich gar nicht mehr genau.
Speaker: Ich habe es irgendwo, glaube ich, irgendwo im Internet gesehen.
Speaker: Also ich meine, er hatte ja Premiere auf dem Filmfest in München.
Speaker: Bist du da irgendwie?
Speaker: Ich glaube ja, genau.
Speaker: Nee, da bin ich nicht drauf gekommen.
Speaker: Ich habe tatsächlich, ich glaube über diverse Postings oder so gesehen.
Speaker: Ich weiß es tatsächlich nicht mehr genau.
Speaker: Aber ich habe den halt gesehen.
Speaker: Oder im Radio, nee, Moment, ich glaube im Radio habe ich darüber gehört.
Speaker: So war es.
Speaker: Auch die alten analogen Medien funktionieren.
Speaker: Erklär doch nochmal Radio für junge Zuhörer hin.
Speaker: Also es sind so Wellen, die bewegen sich durch die Luft.
Speaker: Also ich glaube, ich habe es im Radio gehört tatsächlich.
Speaker: Ja, genau.
Speaker: So, jetzt komme ich wieder drauf.
Speaker: Und dann habe ich mir gedacht, den schaue ich mir an.
Speaker: Das klingt spannend.
Speaker: Und weil er ja tatsächlich auch so eine Frage behandelt, wie du ja gerade zu Anfang gestellt hast.
Speaker: Was ist Freiheit und vor allem, wie funktioniert denn meine Freiheit im Rahmen eines gesamtgesellschaftlichen Kontextes?
Speaker: Das ist ja auch immer noch die alles entscheidende Frage dabei.
Speaker: Wir leben ja nicht auf einer einsamen Insel und deswegen, Freiheit hört ja immer dort auf, wo die Freiheit eines anderen Menschen beeinträchtigt wird.
Speaker: Ich meine, das ist schon mal, glaube ich, ein ganz guter Leitsatz eigentlich, zumindest was Freiheit vielleicht nicht unbedingt ist.
Speaker: Und deswegen fand ich den Film sehr, sehr spannend und hab mir gedacht, den schauen wir uns jetzt einfach mal an.
Speaker: Den schauen wir uns einfach mal an.
Speaker: Verstehst?
Speaker: Wie meine ich?
Speaker: Schauen wir uns so den Film.
Speaker: Übersetzung, bitte.
Speaker: Dann habe ich mir gedacht, den schauen wir uns jetzt an.
Speaker: Vielen Dank.
Speaker: Ja, sehr gerne.
Speaker: Und deshalb würde ich jetzt einmal kurz vielleicht so einen kleinen Überblick geben, worum es eigentlich geht.
Speaker: Liebe Grüße auch an die Wittmann-Brüder von dieser Stelle aus in die Nachbarschaft hinein.
Speaker: Danke für den Film schon mal.
Speaker: Sagt man das auf bayerisch?
Speaker: Servus, Burm.
Speaker: Danke für den Film.
Speaker: Hat Spaß gemacht.
Speaker: Ja, so ungefähr.
Speaker: Kann man jetzt noch ein bisschen mehr sagen, aber das kommt ja dann im Verlauf des Podcasts.
Speaker: Verstehst du schon?
Speaker: Ja, also von daher, das war schön.
Speaker: Also ich würde jetzt einfach mal kurz einen Überblick geben und dann können wir ein bisschen einsteigen.
Speaker: worum es geht, aber den Film habe ich tatsächlich auch ausgehört, noch als eins dazu, weil du bist ja auch gerade wieder gekommen, wie du schon gesagt hast und ich habe ja diversen Nachrichten von dir entnommen, du hast ja doch durchaus auch mal kurz so ein bisschen übers Aussteigen nachgedacht, oder?
Speaker: Kann es sein?
Speaker: Ja, also sowohl auf Bora Bora als auch jetzt auf meinem Großbritannien-Trip habe ich auch gesagt, wisst ihr was?
Speaker: Ja.
Speaker: Warum?
Speaker: Hier ist es auch ganz schön.
Speaker: Und deswegen habe ich gedacht, vielleicht trifft das so ein bisschen den Nerv.
Speaker: Das war auch noch ein Grund, warum ich den Film ausgesucht habe, um dann zu sehen, was du denn davon so hältst.
Speaker: Also, in dem Film geht es darum geht, also der Film handelt von Gangerl, so heißt er, der Wolfgang Clemens.
Speaker: Das ist der Aussteiger, um den es in dem Film geht.
Speaker: Der hat sich von 1955 bis 1988 in Roding, da wo er original herkommt, in Bayern, im Bayerischen Wald.
Speaker: Wie weit ist das von mir?
Speaker: Von mir, von München.
Speaker: Ja, so...
Speaker: 180 Kilometer, 150 Kilometer.
Speaker: Warst du da schon mal?
Speaker: Ja, ich habe sogar Familie, die da wohnt.
Speaker: Und ich habe heute, lustigerweise, ich kann dir auch nicht erzählen, ich habe meiner Mama heute davon erzählt, dann hat sie sich das angeschaut und gesagt, boah, den kenne ich, den kenne ich ja.
Speaker: Das ist ja der Gang, der Wolfgang Clemens, das ist ja vom Cousin von meinem Papa, ist das ja bekannter gewesen und so weiter und so fort.
Speaker: Jaja, wirklich, also die Welt ist klein in Bayern.
Speaker: Ich wusste das nicht.
Speaker: Auf jeden Fall, da gibt es irgendwie Verbindungen auch nach Ronin.
Speaker: Und da kommt er eben her und er hat sich dort eben ein Schiff gebaut über diese 13 Jahre und ist dann mit diesem Boot, mit seiner Freundin Beate und einem kleinen Hund, hat er sich an die Donau hochfahren lassen und ist dann von der Donau aus in die weite Welt hinaus gefahren, wenn du so möchtest.
Speaker: Und das macht jetzt mittlerweile seit 36 Jahren.
Speaker: Und
Speaker: Die Wittmann-Brüder, also Julian und der Thomas, die den Film machen, Thomas als Produzent, Julian als Regisseur und auch als Drehbuchautor, der hat sich überlegt, was treibt so einen Mann an und was bedeutet es eigentlich auszusteigen, was ist denn diese Freiheit, was zeichnet die aus und ist die, wenn ich ihn anschaue, den Gangl, kann ich da für mich vielleicht auch was ableiten und sehen.
Speaker: was für mich dann auch für mein Leben vielleicht eine gewisse Relevanz besitzt.
Speaker: Und so setzen sich dann aus, eine ganz kleine Filmcrew, besuchen ihn auf Bali, da schoßen sie dann zu ihm und begeben sich dann auf eine zweimonatige Reise mit ihm, um dort eben von ihm zu erfahren, was ist denn das eigentlich, das Aussteigen?
Speaker: Was macht das mit dir?
Speaker: Warum machst du das seit 36 Jahren?
Speaker: Und versuchen dadurch eben ein universelles Thema auch generell für die Freiheit abzuleiten.
Speaker: Und das gelingt ihnen, so viel kann ich schon vorwegnehmen,
Speaker: Nicht, zumindest nicht ganz so, wie sich das originell mal vorgestellt haben.
Speaker: Lass es mich so sagen.
Speaker: Und das macht dann auch ein bisschen Reiz des Films aus.
Speaker: Und es wird dann auch ein Film, der in so einer Meta-Ebene abtaucht, übers Filmemachen selber.
Speaker: Die Selbstreflexion der Filmemacher, weil eben diese Unterhaltung und diese thematische Aufarbeitung seines Lebens eben nicht so gelingt, wie sich das vorstellt.
Speaker: Und das finde ich dann tatsächlich auch ganz spannend.
Speaker: Und da können wir jetzt tiefer einsteigen.
Speaker: Und
Speaker: Genau, deswegen meine Frage an dich.
Speaker: Hast du denn jetzt noch mehr das Bedürfnis auszusteigen als vor dem Film?
Speaker: Oder denkst du dir, na, hier ist auch ganz schön Berlin und so.
Speaker: Ich glaube, ich bin ein bisschen dazwischen.
Speaker: Also ich würde, glaube ich, ungern richtig aussteigen, aussteigen.
Speaker: Also das Gangel-Prinzip-Konzept, das ist mir nichts.
Speaker: Auch aufgrund dessen, dass ich tatsächlich sehr großen Respekt vor mehr habe und da nicht drauf leben möchte.
Speaker: Und auch nicht...
Speaker: Es reizt und ich hatte das jetzt erstmal, würde ich sagen.
Speaker: Aber das Schiff aber etwas größer ist, dieses kleine vom Ganger.
Speaker: Genau, das ist jetzt die Bavaria 2, das ist nicht mal das Originalschiff, weil das liegt jetzt irgendwo auf dem Grund des Meeres.
Speaker: Und ist untergegangen.
Speaker: Und ich glaube, das Interessante dabei ist, dass Gangel ja ein Superstar ist.
Speaker: International.
Speaker: Er ist ja irgendwie, er wird eingeladen auf diese ganzen
Speaker: Also man kennt ihn, man weiß, jeder ist, oder?
Speaker: Du guckst mich gerade so an.
Speaker: Ich habe mich jetzt gar nicht so aufgefasst.
Speaker: Er schreibt Bücher und er muss ja von was leben.
Speaker: Er muss sich ja irgendwie vermarkten und hält Vorträge.
Speaker: Also ich habe davor noch nie von ihm gehört.
Speaker: Ein Nischen-Superstar vielleicht.
Speaker: Also ich denke, wenn man sich damit irgendwie befasst und dann irgendwie, also große Helden der deutschen Geschichte, der modernen deutschen Geschichte, würde der da schon auftauchen als jemand, der so einen Meilenstein gesetzt hat.
Speaker: Weiß ich nicht.
Speaker: Vielleicht.
Speaker: Ich glaube, es ist sehr abhängig davon, wer die Geschichte schreibt, wie immer.
Speaker: Wer die gesamte deutsche Geschichte verfasst.
Speaker: Okay, aber sagen wir, der Deutsche ist jetzt nicht wahnsinnig bekannt dafür, alleine seine Tasche zu packen und dann nie wieder zurück nach Deutschland zu kommen.
Speaker: Also ich würde den Deutschen jetzt schon als sehr heimatverbunden sehen und als jemand, der auch...
Speaker: jetzt nicht unbedingt sehr glücklich mit sich wird, wenn er ganz alleine die ganze Zeit Zeit mit sich verbringt.
Speaker: Du meinst jetzt vielleicht zumindest jetzt mal diesen Stereotyp jetzt nur bedient, weil natürlich gibt es da die verschiedensten Geschmacksrichtungen Deutscher, aber du meinst, es ist jetzt nicht jemand, der unbedingt so ganz offen und
Speaker: voreingenommen auf fremde Kulturen zugeht und dass dann sich da sein Lebensunterhalt oder Inhalt dadurch zurecht macht, das kann durchaus sein.
Speaker: Also ich glaube auf der anderen Seite aber auch, dass es halt tatsächlich ganz wenige Menschen unabhängig von der Nationalität geben würde, die sich 36 Jahre auf so ein Boot begeben, sich den Elementen aussetzen und dann so ihre Freiheit finden.
Speaker: Weil ich glaube,
Speaker: Wenn man sich das einfach mal so zurechtlegt auf deiner Couch und man überlegt sich, boah geil, ich gehe jetzt 36 Jahre auf dem Boot und ich schaue mir lauter fremde Kulturen, dann klingt das erstmal richtig geil.
Speaker: Aber wenn du dann auf dem Boot bist und du hast den ersten Motorschaden, ich glaube, dann ist die Romantik auch relativ schnell dahin.
Speaker: Also ich glaube, da gibt es auch einen Unterschied zwischen der eigenen Fantasie und dann der eigentlich wirklichen Realität, die dahinter steckt.
Speaker: Ja, und das macht, glaube ich, den Konflikt in diesem Film so aus, weil der, also wie du sagst, sie kommen mit einer relativ kleinen Filmcrew da an.
Speaker: Ich finde, also sie kommen mit zehn Leuten an, du als jemand, der Dokumentarfilme gedreht hat mit einem Team von zwei.
Speaker: Ja.
Speaker: Auch schon alleine?
Speaker: Zehn, ja, im Prinzip eine Riesen-Crew, würde ich sagen.
Speaker: Wobei nur vier, glaube ich, auf dem Boot sind.
Speaker: Drei waren auf dem Boot und am Ende waren es nur noch zwei, weil der Ton aufgrund von Seekrankheit gesagt hat, ich kann nicht mehr, ich packe es nicht.
Speaker: Und dann waren es nur Kamera und Regie.
Speaker: Und alle anderen wurden in Bali zurückgelassen, um zu sagen, hier macht euch mal ein gutes Leben, da kommen wir dann zurück.
Speaker: Genau so war es.
Speaker: Den Anfang haben sie sehr gut eingefangen.
Speaker: Und ich finde auch, was der Film gemacht hat, hat es geschafft, diesen Ganga zu charakterisieren, ohne wahrscheinlich, dass die das so wollten.
Speaker: Aber man...
Speaker: lernt einen Menschen kennen, einen Eigenbrödler, der über sich selber auch sagt, er ist ein Ego und ein großes Ego und läuft dementsprechend so rum und er ist kein sympathischer Weltreisender, bei dem man das Gefühl hat, er hat ja alles schon gesehen, dem ist alles irgendwie egal und wie du sagst, dieses, oh man stellt sich das vor unter meinem ersten Motorschaden, dann lacht man nicht mehr, aber was würdest du und ich da machen?
Speaker: Dem würde nicht jemand anrufen und sagen...
Speaker: Absolut, ja vor allem, weil ich auch kein Kunstschmied war, so wie er in seinem ersten Leben oder auch zweiten Leben.
Speaker: Das heißt, er hat schon auch eine gewisse, sag ich mal, handwerkliche, er bringt die handwerklichen Voraussetzungen mit, um dann auch bei sowas selber noch Hand anzulegen.
Speaker: Aber ich glaube, dass es auch Programm ist bei ihm.
Speaker: Das wird ja auch die Frage in dem Film auch gestellt, dass er halt einfach wirklich, er will so autark sein.
Speaker: Er will auch gar nicht unbedingt mit den Menschen in Kontakt treten, wenn es nicht sein muss.
Speaker: Am Ende gibt es auch noch eine Szene, wo das relativ deutlich wird.
Speaker: Er ist sich irgendwie selbst genug und irgendwie ist er auch, und das habe ich dann aber später gehört, er sieht sich selber auch als den eigenen Feind an.
Speaker: Das habe ich in einem Podcast gehört, weil es gibt auch noch einen Podcast, den werde ich nachher noch mal ein bisschen näher drauf eingehen, im Hotel Matze, wo er eben eine Stunde lang spricht, eine Stunde 15.
Speaker: Oh, er war bei Matze.
Speaker: Ja, der war bei Matze, das war ein sehr aufschlussreiches Gespräch, finde ich.
Speaker: Und da redet er auch über sich als den größten Feind und so.
Speaker: Das heißt, er ist sich doch durchaus auch so einer gewissen existenziellen Dichotomie bewusst.
Speaker: Man ist nicht nur das eine oder das andere, nicht nur glücklich oder nicht nur zufrieden, sondern das Leben zeichnet sich auch dadurch aus, dass es eben durch Widersprüche und auch durch Kontraste funktioniert.
Speaker: Und das weiß er auch.
Speaker: Aber irgendwo ist ihm dieser Kontrast in sich selber dann eben häufig durchaus genug.
Speaker: Und das hat auch einen gewissen Grund.
Speaker: Und dieser Grund wird in dem Film schon nach und nach aufgearbeitet.
Speaker: Ich würde gerne mal so ein bisschen kurz sagen, was mich an dem Film so richtig, was ich richtig schön fand.
Speaker: Dann kannst du das vielleicht ja auch machen und dann können wir vielleicht ein bisschen einsteigen, was vielleicht...
Speaker: vielleicht nicht so ganz für uns funktioniert hat.
Speaker: Also ich muss erst mal sagen, ich fand, die Bilder waren total schön.
Speaker: Also es waren richtig schöne Bilder, oder?
Speaker: Direkt am Anfang habe ich auch gedacht, oh, und ich war so froh, weil der erste Kinofilm nach der ganzen Reise und überhaupt das erste Mal wieder mal richtig, also richtig lange Fernsehen auch.
Speaker: Alleine auch noch im Kino.
Speaker: Alleine auch noch.
Speaker: Alles ganz Besonderes für mich.
Speaker: Und plötzlich sieht man, es fängt an mit Papua-Neuguinea, mit den Inseln da und mit dem Blau.
Speaker: Und natürlich habe ich da jetzt irgendwie, also ich war nicht ganz in der Gegend, aber ich hatte eine Gegend, die ähnlich ausgesehen hat mit dem Grün und den Stränden.
Speaker: Und ja, wahnsinnig schöne Bilder.
Speaker: Gute Kameraführung, kann man mal so sagen.
Speaker: Ja.
Speaker: Total schön.
Speaker: Markus Schindler, D.O.P., großes Kompliment, sehr, sehr schöne Bilder.
Speaker: Vor allem ist es auch nicht ganz so einfach auf so einem kleinen Schiff, muss man auch mal sagen, weil das ist ja gleich zu Anfang, das erste Kennenlernen in dem Film, das ist auch sehr schön eingefangen, da treiben sie so auf sein Boot zu und du siehst einfach, wie sie ihm so wirklich mit so einem, ja, auf der Wasseroberfläche dahin gleiten und ihm so entgegenschwimmen.
Speaker: Sehr schön und dann sieht man halt ziemlich schnell, wie klein dieses Boot eigentlich ist.
Speaker: Und da sind dann drei Leute eher
Speaker: Und da wird es dann relativ schnell voll.
Speaker: Er beschwert sich ja dann auch im Verlauf des Films immer wieder, dass die Kameraleute, die Filmcrew ihm immer alles zustellen und gar nichts mehr finden.
Speaker: Und das ist schön.
Speaker: Und dann gleich zu Anfang, und das ist, glaube ich, setzt schon so ein bisschen Ton oder lässt schon so eine gewisse Vorahnung durchklingen.
Speaker: Sie treffen ihn zum ersten Mal und dann wollen sie ihn eben dann am nächsten Tag wieder aufsuchen, um erst irgendwie Sequenzen zu trennen und das Boot weg.
Speaker: Gar nicht, alles verschwunden.
Speaker: Nichts mehr von ihm aufzuspüren.
Speaker: Keiner hat ihn gesehen.
Speaker: Sie machen sich dann auf die Suche, fragen in der Umgebung nach, ob ihn jemand gesehen hätte.
Speaker: Nein, dann sagen wir, ja, der ist da abgefahren.
Speaker: Heute Morgen, der wird wahrscheinlich nicht mehr zurückkommen.
Speaker: Und dann natürlich große Panik.
Speaker: Genau, eine wunderschöne Frage von Regie zu Produktion.
Speaker: Beide sind wir dagegen versichert.
Speaker: Genau.
Speaker: Und Produktionen sagen, wie, sowas kann man nicht versichern.
Speaker: Gegen das Verschwinden des Protagonisten, da ist leider kein Kraut gewachsen.
Speaker: Wird dann relativ schnell klar, das machen sie nicht.
Speaker: Dann ist auch ganz witzig, dann denken sie, was können sie denn alternativ machen?
Speaker: Ich meine, die haben das ganze Geld auf die Beine gestellt, die sind schon da.
Speaker: Das wäre natürlich ein riesen Verlustgeschäft.
Speaker: Dann überlegen sie sich, ob sie da das Aussteigertum anhand anderer Charaktere, die sie auf der Insel eben finden, einfangen können.
Speaker: Dann siehst du so ein paar Interviewsequenzen.
Speaker: Ja, aber nicht nur irgendwelcher Charaktere, weil ich glaube da auch nochmal das Klischee, Bali ist ja irgendwie jedem bekannt.
Speaker: Also es gab erst Indien, Indien scheint ja jetzt aber irgendwie so ein bisschen out zu sein, aber Bali ist ja immer noch vor allem die Influencer-Hochburg.
Speaker: Leute gehen da hin, um sich selber zu finden, machen Retreats, um irgendwie, um dann, haben sie da eben diese Sequenz und die deutschen Aussteiger in Bali aufzufinden.
Speaker: Und das schien dann aber eben auch nicht so ganz funktioniert haben und auf jeden Fall kommt der Gange dann zurück, um das abzuschließen, genau.
Speaker: Genau, er kommt dann zurück und da wird eigentlich schon klar, irgendwo wird es da wohl doch auch zu gewissen Reibungen kommen.
Speaker: Er sagt dann, sein schlechtes Gewissen war das, er sagt auch, er war zwei Tage erst betrunken und am dritten Tag hat er sich damit zu entschlossen, zurückzukommen.
Speaker: Also er ist schon auch ein recht offener Typ.
Speaker: Ja, und relativ geradeaus.
Speaker: Und so machen sie sich dann eben auf die Reise und es wird sehr schnell klar, also zum einen, was mich so ein bisschen überrascht, gleich zu Anfang des Films, die kommen so auf so eine kleine Insel und da sind irgendwo noch so Spuren von kleinen Hütten und Zivilisationen und so, das war wohl irgendwo mal so ein Urlaubscamp oder so, ist niemand mehr da.
Speaker: Und er sagt halt gleich, ja, das ist bestimmt westliches Steuergeld, das hier verschwendet wurde.
Speaker: Und was mich da aber irgendwie wundert, dass jemand, der aussteigt, der eigentlich der Zivilisation entfliehen möchte, dafür ist er relativ unentspannt eigentlich.
Speaker: Also da hätte ich mir gedacht, das war so meine erste Reaktion, ja okay, vielleicht, vielleicht auch nicht, woher will er das genau wissen und außerdem, warum stört ihn denn das so?
Speaker: Das war so das Erste und so geht es dann auch weiter, also er ist ein richtiger Grantler, sagt man im Bayerischen schön, ja?
Speaker: Ja.
Speaker: Grantler, sagt dir das was?
Speaker: Ja.
Speaker: Ja.
Speaker: Grantler ist jemand, der halt meistens grantig und ein wenig übergelaunt durch die Gegend läuft.
Speaker: Also das ist er nicht ausschließlich, aber er ist schon auch jemand, der kann ordentlich fluchen.
Speaker: Und so dieses Missfallen, dass jetzt so viele Leute wieder an Bord sind, lässt er schon noch öfter durchblicken.
Speaker: Und dann kommt es einfach zu einem Punkt, wo der Julian...
Speaker: Wittmann, also der Regisseur, und er will ihn natürlich die ganze Zeit fassen.
Speaker: Er möchte wissen, was hat ihn denn angetrieben?
Speaker: Was sind die Geschichten?
Speaker: Warum macht er das seit 36 Jahren?
Speaker: Er kriegt ihn nie zu fassen.
Speaker: Und irgendwann einigen sie sich auf so einen Nicht-Angriffspakt und reden halt eigentlich gar nicht mehr miteinander.
Speaker: Und das ist natürlich...
Speaker: Also am Anfang vier, am Ende sind es dann nur noch drei Menschen auf einem Booty.
Speaker: Und gehen sich aus dem Weg.
Speaker: Und diese Stimmung kommt aus der Leinwand ins Publikum.
Speaker: In das Publikum, das in dem Fall nur ich war.
Speaker: Aber ich stehe auf die Frage zurückgestellt.
Speaker: Hat sich das übertragen auch bei Menschen und nicht nur beim Mensch?
Speaker: Ja.
Speaker: Bei uns auf jeden Fall auch, glaube ich, im Kinosaal.
Speaker: Da waren ein paar mehr.
Speaker: Wir waren nicht alleine.
Speaker: Es gab noch ein paar andere.
Speaker: Ja, aber so wird es natürlich.
Speaker: Und dann wird auf einmal so eine Meta-Ebene auch aufgemacht im Film.
Speaker: Was bedeutet das eigentlich?
Speaker: Wie kann ich damit umgehen, dass das alles so ganz anders ist, als ich mir das vorgestellt hatte?
Speaker: Und das macht den Film für mich schon auch in gewisser Art und Weise spannend, weil ich kenne diese Probleme und Herausforderungen natürlich.
Speaker: Also ich glaube, es gibt auch keinen einzigen Dokumentarfilm auf der ganzen weiten Welt,
Speaker: Den man schreiben kann.
Speaker: Den man schreiben kann und der dann auch genau so rauskommt, wie man sich das vorgestellt hat.
Speaker: Man muss da flexibel sein und muss auf die Gegebenheiten eingehen können.
Speaker: Und das ist aber halt natürlich in dem Fall eine ganz besonders große Herausforderung als Filmemacher, weil natürlich an der persönlichen Geschichte von ihm und wie er sie erzählt, natürlich wahnsinnig viel dranhängt.
Speaker: Und dann geht der Film in so eine Metaebene und Julian und Thomas wechseln sich, tauschen sich auch aus über Handys und besprechen dann den Film, wie sie jetzt weiter vorgehen.
Speaker: Und das wird dann eigentlich der wahre Inhalt.
Speaker: Wie komme ich zu dem und wie kann ich diese Geschichte erzählen?
Speaker: So ein bisschen.
Speaker: Während Gangl immer wieder auch über Fluchen auffällt, der Motor ist wieder kaputt und dann, ja,
Speaker: sich das immer so weiterspult.
Speaker: Erstmal.
Speaker: Also man hat definitiv nicht das Gefühl, es wird am Anfang erwähnt, wie das dazu kam, das kann ich bei den Fun Facts nochmal weiter ausführen, dass die den Gangel dazu bekommen haben, dass er gesagt hat, okay, das kann er sich vorstellen, dann kriegt er kalte Füße, dann sagt er doch ja und dann
Speaker: ist aber das ganze Thema eigentlich ihm, fällt ihm sehr zu Last.
Speaker: Und er lässt dann eben gar nicht einblicken.
Speaker: Und das Einzige, was er denen dann ab und zu mal zeigt, sind eben seine, also neben der Filmcrew filmt er sich selber für Vorträge und zeigt dann eben das ganze Filmfootage, oder nicht mal das Ganze, habe ich auch das Gefühl.
Speaker: Also es wurde irgendwie...
Speaker: groß die zehntausenden Festplatten erwähnt, die er als Schatz auf seinem Boot da rumfährt.
Speaker: Und ich glaube, wie du sagst, ist dann auch so ein bisschen so, du hast da aber eigentlich, ja, aber
Speaker: Warum muss ich mich denn ja filmen und dieses Konzept ändern?
Speaker: Also an dem Punkt würde ich auch noch kurz sagen, da ist auch der erste Moment, wo tatsächlich so ein bisschen klar wird, so ganz frei ist der Gangal auch nicht.
Speaker: Also das ist so der erste Moment, da redet er dann davon, dass er sich ja auch vermarkten muss, er muss ja auch diese Videos drehen und so, das macht er irgendwie schon auch aus einem gewissen Selbstwert heraus, aber es ist halt natürlich auch, er braucht Geld, wie wir alle.
Speaker: Er sagt ja auch von der Bavaria 2, dass die ein Fressungetüm wäre, weil da so viel Geld reinfließen muss.
Speaker: Und da merkt man schon, auch er ist natürlich gewissen Abhängigkeiten unterworfen, so wie wir alle auch.
Speaker: Also so ganz nur die Freiheit, die gibt es halt auch einfach nicht.
Speaker: Dieses Luft- und Liebe-Konzept.
Speaker: Genau, merkt man halt dann auch.
Speaker: Und so ist es halt dann, dass sie sich irgendwie doch so erst auf diesen Nicht-Angehörspakt einigen.
Speaker: Und dann aber gibt es eine Szene.
Speaker: Und die finde ich dann tatsächlich relativ spannend.
Speaker: Und auch da ist so ein kleiner...
Speaker: Ich würde jetzt nicht sagen, eine Kehrtwende, die gibt es tatsächlich nicht so richtig in dem Film.
Speaker: Aber wo du einmal eben siehst, wo er wieder den Motor repariert, das ist so ein Thema, das in dem ganzen Film immer wieder mal vorkommt, und dann wieder laut flucht und irgendwann steht halt der Julian ihm dann so gegenüber, den sieht man immer nur off-camera, also nur seinen Ton, das Gesprochene, sagt er dann halt, aber Gangl, warum bist du jetzt eigentlich immer noch da?
Speaker: Das ist doch alles nicht so schön, das ist doch alles gar nicht so toll, du bist hier im Fluch und du bist hier an dem und alles.
Speaker: Und dann hat er so einen Moment der Wahrheit, wo er halt dann sagt,
Speaker: Ja, also es ist natürlich nicht alles schön, aber ich kann auch nicht zurück nach Deutschland.
Speaker: Das möchte ich nicht.
Speaker: Da habe ich nichts verloren und jetzt bin ich hier.
Speaker: Und in dieser Situation wird dir halt so ein bisschen bewusst,
Speaker: er ist auch ein bisschen ein Gefangener seines Schicksals.
Speaker: Mit aller Freiheit, die er hat, ist er trotzdem auch irgendwie ein Gefangener seines Schicksals.
Speaker: Und das wiederum ist dann auch wieder so eine Frage, was ist eigentlich Freiheit, die immer wieder neu und irgendwie neu kontextualisiert in dem Film auftaucht.
Speaker: Und das ist eine sehr, sehr wichtige und auch starke Szene, finde ich dann, in dem Film.
Speaker: Oder wie hast du die empfunden?
Speaker: Ja, also er sagte dann auch doch dazu, ja, dann gib mir halt Geld.
Speaker: Dann gib mir halt Geld, damit ich noch woanders anfangen kann und jetzt ein neues Leben aufbaue.
Speaker: Aber solange ich das halt nicht habe und irgendwie hat man auch so ein bisschen das Gefühl, dass er das jetzt also so gefangen ist in seinem Leben, weil einfach das Leben woanders so an ihm vorbeigezogen ist.
Speaker: Und da jetzt, also er kann ja mit dem Handwerk, das er gelernt hat in den, wann war das?
Speaker: Ach, jetzt muss ich rechnen.
Speaker: 1975 hat er angefangen, das Boot zu bauen.
Speaker: Und dann 31 Jahre geboren, glaube ich.
Speaker: So alles verändert und weiterentwickelt.
Speaker: Und er ist ja da auch wirklich noch mit sehr...
Speaker: Alter, also sein ganzes Werkzeug und alles, was er so hat.
Speaker: Also er hat sich schon viel beigebracht und das ist auch sehr beeindruckend.
Speaker: Zum Beispiel sagt er auch, bevor er anfängt, legt er auf dem Boot das ganze Toast aus.
Speaker: Und das wundert halt die Filmcrew.
Speaker: Und mich auch, weil ich auch gedacht habe, was man den Vögel interessiert, wieso interessieren sich nur Möwen in Europa für jegliches Essen?
Speaker: Und dann kommt das aber nochmal wieder und dann gibt er halt das Toast der Crew und sagt, ja, hätte ich das nicht getrocknet, wäre eben jetzt alles schlecht geworden.
Speaker: Und man denkt so, nein, genius!
Speaker: Also ich habe wirklich gedacht, wirklich, so macht man das?
Speaker: Ähm,
Speaker: Ich glaube, über die Jahre lernt man halt so kleine Hacks und wie es einem eben dann und dieses Ganze, er ist ein self-made man und hält aber auch an diesem ganzen Ding so fest und hat sich selber zur Aufgabe gemacht, nicht auf Hilfe angewiesen zu sein, koste es eben, was es wolle, ob es jetzt ein Schiff wäre und
Speaker: Ich glaube auch, man einigt sich dann am Schluss, das können wir ja kurz außen vor lassen, aber man sieht ja dann auf den Fotos der Premiere und so, dass der Gange schon auch da war und sich das Spektakel nicht hat entgehen lassen.
Speaker: Also man
Speaker: ist sich anscheinend an die Kehle gesprungen.
Speaker: Man hat anscheinend vorher so ein Pack geschlossen auf dem Schiff zu sagen, okay, das ist jetzt die Arbeit und das Projekt und das bringen wir jetzt hier irgendwie zu Ende.
Speaker: Ich glaube, da war viel Erleichterung mit dabei am Schluss und auch vom Johannes, der dann gesagt hat, ich möchte jetzt nach Hause und ich vermisse alle.
Speaker: Julian, oder?
Speaker: Julian, Entschuldigung, ja, Julian.
Speaker: Und genau, und dann haben sie da ein...
Speaker: sehr, also das Schöne, was da ja dann aber auch ist, ist, dass dieser Gange über die Jahre sein Dialekt nicht verloren hat.
Speaker: Also er spricht immer noch im tiefsten Bayrisch.
Speaker: Das würde ich gerne einmal, dass du das nochmal sagst.
Speaker: Wie spricht er?
Speaker: Er spricht im tiefsten Bayrisch, spricht er heute im Gange.
Speaker: Sein Englisch ist irgendwie vorhanden.
Speaker: Ja.
Speaker: die Grundkenntnisse hatte.
Speaker: Lass es uns so sagen, oder?
Speaker: Genau.
Speaker: Man filmt dann ein bisschen auch noch sein Interieur und findet da irgendwie auch noch ein englisches Wörterbuch.
Speaker: Aber er wirkt so weldesinteressiert, finde ich.
Speaker: Auf dieser Reise und auch dieses Gefühl zu sagen, wie man sich dann irgendwie kurz vorstellen würde, wie wäre ich denn in 38 Jahren auf einem Schiff, wenn ich die ganze Welt umrunden würde.
Speaker: Also knüpft man da nicht Freundschaften, hat man da nicht plötzlich Leute am Hafen, wo irgendwie großartig gewunken wird, was ja dann passiert.
Speaker: Also es gibt noch am Abspann, der Abspann ist da irgendwie, deutet so ein bisschen das an, hatte ich das Gefühl, aber irgendwie hat man darauf so ein bisschen, oder ich habe darauf auf jeden Fall ein bisschen gewartet und mir irgendwie das nicht so richtig klar machen können und dann eben auch gedacht, naja, dieser, ich glaube, dieser Mensch ist durch auch sehr viel gegangen, das ihn ganz tief persönlich sehr verletzt hat,
Speaker: Darauf wird er in den Film auch eingegangen.
Speaker: Es gab ja da einige Episoden in seinem Leben, die ihn tatsächlich nach Lesart auch von Julian und von Thomas, der Filmcrew, eben auch in diese Situation gebracht haben.
Speaker: Also sie haben seine Flucht 31 aus Breslau mit drei mit seiner Mutter verabschiedet.
Speaker: Dafür so ein bisschen dem Ganzen zugeschrieben, also dass er sich nie wirklich zugehörig gefühlt hat dort in Roding.
Speaker: Er hat auch in dem Podcast, das ist ja jetzt nicht in dem Film, muss ich sagen, das ist Information, die habe ich aus dem Podcast gezogen, die haben seine Oma sterben lassen, ohne dass irgendwie medizinische Notfallversorgung gekommen wäre.
Speaker: Das hat er da den Leuten sehr lange vorgehalten.
Speaker: Dann ist er in Griechenland einmal verhaftet worden, weil er bei einem Tauchgang Scherben mitgenommen hat nach Deutschland, wurde verpfiffen.
Speaker: Dann musste er zwei Jahre ins Gefängnis in Griechenland.
Speaker: Das ist auch nicht ohne.
Speaker: Also griechische Gefängnisse sind auch nicht.
Speaker: War wirklich so wahnsinnig sehenswert.
Speaker: Und da gab es eine Unterschriftenaktion bei ihm in Roding.
Speaker: Und da haben sich einige, die er für Freunde hielt, dagegen ausgesprochen.
Speaker: Das schadet ihm nicht, wenn er jetzt mal zwei Jahre ins Gefängnis geht.
Speaker: Genau.
Speaker: Und das hat für ihn so einen Bruch dargestellt, dass er gesagt hat, hier habe ich nichts mehr verloren, ich möchte weg.
Speaker: Also das arbeitet der Film in gewisser Art und Weise noch auf.
Speaker: Bleibt mir dann aber tatsächlich trotz alledem an manchen Stellen viel zu vage.
Speaker: Und das ist so das erste Problem, das ich bei dem Film so ein bisschen habe.
Speaker: Ich habe das Gefühl, er bleibt an der Oberfläche, weil ich habe dann...
Speaker: Jetzt noch die Klappentexte von seinen drei Büchern.
Speaker: Der Paradiesjäger sind Bücher von ihm.
Speaker: Gibt es drei davon, die Klappentexte durchgelesen.
Speaker: Ich habe mir den Interview-Podcast im Hotel Matze angehört und es war unheimlich viel, was er zu erzählen hatte.
Speaker: Also der hat einen
Speaker: Piraten erschossen mal, weil die ihn überfallen haben.
Speaker: Also es gibt so viele Geschichten und so viel zu erzählen und das ist das, was mich ein bisschen wundert, dass das in dem Film so diese Geschichten, die ja in 36 Jahren auf hoher See und übrigens nicht nur auf hoher See, der war auch teilweise hat ja auch 52.000 Kilometer auf dem Landweg mal zurückgelegt, also kommt noch viel dazu, dass sie da gar nicht drauf eingegangen sind.
Speaker: Es ist natürlich die Möglichkeit, dass der Gangl, weil so einen Film, wenn man den veröffentlicht, muss man natürlich die Zustimmung auch des Protagonisten haben.
Speaker: Du kannst nicht einfach sagen, ich mache jetzt einen Film und den streiten wir genauso aus.
Speaker: Das ist auch eine rechtliche Sache, ob der dagegen interveniert hat.
Speaker: Auf der anderen Seite geht er aber so offen mit diesen Geschichten um in seinen Büchern und auch im Podcast, dass ich mich eigentlich frage,
Speaker: Das kann ich mir irgendwie nicht so ganz vorstellen.
Speaker: Also da bleibt ja ein bisschen blass, finde ich.
Speaker: Absolut, da gehe ich total mit.
Speaker: Und ich glaube auch, dass es halt eine Verlockung plötzlich irgendwie zu sagen, oh, ich google mal den Gang, oh wow, das ist irgendwie bestimmt inspirierend, 38 Jahre auf dem Boot, was hat die denn zu erzählen?
Speaker: Und dann guckt man einen Film und was du sagst, ist so, okay, das Einzige, was er eben erzählt, ist, dass er wahrscheinlich alle Stämme aus Afrika kennt.
Speaker: Was auch immer das heißt.
Speaker: Genau.
Speaker: Und man war so, ah, okay.
Speaker: Und sonst schwimmt er halt gerne mit Delfin.
Speaker: Wer tut das nicht?
Speaker: Wäscht sich halt im Ozean.
Speaker: Einerseits gibt mir das halt das Gefühl, dass die sich anscheinend wirklich gar nicht leiden konnten.
Speaker: Übrigens, nur wegen den Delfinen ganz kurz, weil du ja anfangs gefragt hast, was denn für mich Freiheit ist.
Speaker: Laut dem Film und laut Gangern ist es, im offenen Meer zu scheißen.
Speaker: Genau, das wollte ich nämlich.
Speaker: Ich bin sehr froh, dass du das erwähnt hast.
Speaker: Nur an dieser Stelle habe ich mir gedacht, drängt sich das jetzt förmlich auf?
Speaker: Genau.
Speaker: Da gibt es diese Szene, genau.
Speaker: Also für ihn ist das Freiheit sicherlich mit dem Augenzwinkern.
Speaker: Und ich finde, das kann man auch verstehen lassen und muss jetzt nicht weiter darauf eingehen.
Speaker: Hatte ich auch tatsächlich ausnahmsweise mal gar nicht vor.
Speaker: Danke.
Speaker: Ja, sehr gerne.
Speaker: Genau, und es hinterlässt mich einfach mit jemandem, der sich... Und ich habe ja aufgeschrieben, ich habe ein bisschen das Gefühl, dass der Film...
Speaker: nicht richtig gut vorbereitet war und dann am Ende einfach auch nicht wusste, was er sein wollte.
Speaker: Ich glaube, das mit der Vorbereitung, das weiß ich nicht, aber dass er am Ende nicht genau wusste, was er sein wollte, glaube ich, hängt einfach wirklich damit zusammen, dass es da menschlich einfach nicht funktioniert.
Speaker: Da gab es zu viel Reibung und das ist in Ordnung.
Speaker: Das will ich ihm gar nicht angreifen, das weiß man ja gar nicht.
Speaker: Und ich will trotzdem auch gar nichts sagen.
Speaker: Ich finde das trotzdem ein fantastisches, interessantes Projekt, das sie da gemacht haben.
Speaker: Also von daher, aber das hat mich einfach gewundert, aber das hätte man ja eigentlich wirklich, und das ist auch das, als ich in den Film reingegangen bin, war meine erste Annahme, wir hören auch ein paar Geschichten vom Gangerl.
Speaker: Wir zum Beispiel... Ja, das war, genau.
Speaker: Man ist so ein bisschen, hey, wir sind auf dem Schiff zusammen und sehen sie rumtrinken, am Abend in die Sterne schauen und das...
Speaker: der Meeresobergange dann plötzlich anfängt, über die Welt zu sprechen und zu erzählen und uns auch irgendwie mitnimmt und sagt, was sich alles verändert hat.
Speaker: Weil auch in den Jahren wird ja wahrscheinlich sehr viel Politik auch auf den Meeren betrieben und die Boote verändern sich und die Crews hier...
Speaker: Die großen Bootis werden immer größer.
Speaker: Die Schiffe?
Speaker: Containerschiffe?
Speaker: Nein, die Kreuzfahrtschiffe.
Speaker: Ach, die Kreuzfahrtschiffe, die gibt es ja auch noch.
Speaker: Dann gibt es irgendwie die ganzen Yachten und wie es dann überhaupt auch ist, wenn man so vogelfrei auf den Meeren ist, wie da die Politik in den Hafen zum Beispiel ist.
Speaker: Also es gibt einmal eine Szene mit der...
Speaker: Mit der Polizei.
Speaker: Und es wird irgendwie alles, also alles überhaupt gar nicht, aber das, was so thematisiert werden hätte können, wird so ein bisschen einfach nur angerissen.
Speaker: Ja, das fand ich auch.
Speaker: Also gerade die Geschichten, die mich interessieren, wie zum Beispiel mit den Piraten und so.
Speaker: Ich meine, das sind ja, also da könntest du ja allein einen Film drüber machen fast.
Speaker: Also übergeben wir das Mikrofon an Hotel Matze und fragen einfach, geht's.
Speaker: Ich werde dazu verlinken tatsächlich.
Speaker: Könnt ihr euch dann anhören.
Speaker: Gibt es natürlich einen direkten Link in den Shownotes.
Speaker: Ich kann es empfehlen.
Speaker: Es ist ein interessantes Interview.
Speaker: Wenn man wirklich mehr über den Gangal wissen möchte, dann ist es ein sehr, sehr gutes Format.
Speaker: Also wir haben jetzt besprochen, wie die sich halt dann irgendwie
Speaker: ziemlich auf den Sack gehen.
Speaker: Wir haben dann in dem Film tatsächlich einen Moment und das ist so ein bisschen so, wo das Crescendo einsetzt.
Speaker: Ja, dann sind sie auf dem Meer und es setzt ein furchtbar wilder Sturm ein.
Speaker: Und das finde ich, muss man auch sagen, die alle sind seekrank, alle liegen sie in der Koje und können nicht mehr irgendwie.
Speaker: aber der Gangal ist draußen unterwegs und rafft die Segel und macht hier dies und jenes.
Speaker: Und das, was man dann schon sagen, jemand, der 83 ist, das ist dann schon fast so ein kleines Heldenbild, das da gezeichnet wird.
Speaker: Und das finde ich auch okay, weil sie ihn auch mit seinen Menschen in die Schwächen zeigen, aber das, was er da jeden Tag leistet, als 83-Jähriger auf offener See, so ein Boot als Einhandsegler, wie man ja sagt, das ist schon bemerkenswert.
Speaker: Und über diese ganze Sequenz...
Speaker: Kommt dann auch so ein bisschen Wandel in der erzählerischen Struktur und diese Wertschätzung auch für einen Gangerl, für das, was er da eigentlich immer leistet, trotz der persönlichen Differenzen, die man auch hat, bis man dann den Film durchaus auch sehr wohlwollend abschließt, würde ich jetzt einfach mal so behaupten, ohne jetzt darauf viel, viel näher einzugehen.
Speaker: Da gibt es noch eine sehr, sehr schöne Szene am Ende, die lasse ich jetzt auch aus, die finde ich auch sehr, sehr gut gelungen.
Speaker: Und so ist dann der Film, und das sagt dann eben Julian Wittmann am Ende, er spricht von, ja, dass Freiheit nicht bedeuten kann, sich fremden Illusionen hinzugeben.
Speaker: Und genau das hat er gemacht.
Speaker: Mit dieser Art von fremder Illusion ist er in das Filmemachen gestartet und ist da auch selbstreflektiert und durchaus auch selbstkritisch, im Sinne, dass das eben vielleicht den Film auch in dem Moment eher belastet hat, als dass es ihm eine gute Struktur vorgegeben hat.
Speaker: und dass genau solche fremden Illusionen zu einem verkappten Bild von individueller Freiheit führen.
Speaker: Und ich glaube, das ist dann auch das, was der Film tatsächlich für mich transportiert und trägt, ist, wir haben da einen Mann, wir denken, der ist auf einem Boot unterwegs und ist alles schön, der hat alles genauso, wie er es will und ich wünsche, ich wäre der, das funktioniert nie.
Speaker: Wetter, Meer, Schülkröten, Delfine, Inseln, wenn da langweilig ist, hau ich halt wieder ab.
Speaker: Genau, so ein bisschen Fluchsecker-Rübeck-mäßig, um zu sagen, ja.
Speaker: Das Gras ist immer grüner auf der anderen Seite, heißt er so schön.
Speaker: Und dieser Film, finde ich, zeichnet das gut, dass jedes Gefühl von Glück oder auch Zufriedenheit ist sehr individuell und das muss jeder selber finden.
Speaker: Und das heißt nicht, dass ich jetzt einfach aussteige, mich auf eine Segeljacht begebe und schon hat das Leben seinen Sinn.
Speaker: Nee, es ist komplexer als das und das ist auch gut so.
Speaker: Ja, sehr gut.
Speaker: Ja gut, sollen wir dann.
Speaker: Liebe Emilia, wolltest du noch was dazu sagen oder sollen wir zu den Fun Facts?
Speaker: Dann gehen wir doch einfach mal zu dem Hintergrundwissen, oder?
Speaker: Ja.
Speaker: Fun Facts.
Speaker: So, dann legen wir los.
Speaker: Was hast du denn gefunden?
Speaker: Ausgestingen.
Speaker: Oder ausgest... Warte, wir probieren das nochmal, ja?
Speaker: Ausgestingen.
Speaker: Ausgestingen.
Speaker: Sehr gut, ja.
Speaker: Das ist fast akzentfrei.
Speaker: Oh Gott.
Speaker: Ist tatsächlich der zweite Dokumentarfilm der Brüder Julian und Thomas Wittmann, die in ihrem Film auskassen?
Speaker: Das wird schon noch.
Speaker: Also du, wenn wir so weitermachen, das wird schon noch.
Speaker: Dann kommst du nach Bayern, dann haben wir da gleich... Ich habe meine Zeit in Bayern abgesessen, glaube ich.
Speaker: Ich habe viel Zeit bewahrt.
Speaker: So wertschätzend.
Speaker: So wertschätzend, liebe Elinia.
Speaker: Ich war da, ich habe die Kommunikation versucht.
Speaker: Ich bin gescheitert und deshalb lebe ich auch im Norden.
Speaker: Das ist okay.
Speaker: Das ist meine Freiheit, die Entscheidung getroffen zu haben, zu sagen, dass...
Speaker: mir das Bayerische nicht liegt.
Speaker: Egal, jedenfalls haben die Brüder, Windmann, vorher schon einen Dokumentarfilm gemacht, diesmal zusammen, auch zusammen vor der Kamera und sind mit dem Moped vor Bayern nach Las Vegas gedüst.
Speaker: Ich habe mir den Trailer angesehen und der wirkt sehr charmant und da die Frage an dich, du als jemand, der natürlich die größere Verbindung zu den Brüdern hat, weil du sie eben auch verstehst,
Speaker: Hast du dir den Film angesehen?
Speaker: Nein, ich habe davon gehört, aber steht bei mir auf der Liste.
Speaker: Ich würde ihn auch, nachdem ich ihn jetzt aus Sting angeschaut habe, würde ich mir den auch noch anschauen.
Speaker: Vielleicht kannst du da ja noch so ein nochmal was dazu sagen.
Speaker: Schwenker dann machen.
Speaker: Machen wir vielleicht in der nächsten Folge schon.
Speaker: In der nächsten Folge haben wir, glaube ich, Besuch, soweit ich das weiß.
Speaker: Dann die Woche das Mal darauf.
Speaker: Da gehe ich nochmal ein bisschen drauf ein.
Speaker: Sehr gerne.
Speaker: Ich habe, also genau, das als Hintergrundwissen ist vielleicht auch ganz wichtig, wenn man sich nämlich wirklich mit der Geschichte von ihm auseinandersetzen möchte.
Speaker: Wir haben jetzt schon von dem Podcast geredet, von Hotel Matze, aber es gibt tatsächlich drei Bücher.
Speaker: Und die heißen Der Paradiesjäger 1, 2 und 3.
Speaker: Und da erzählt er alle seine Geschichten.
Speaker: Es sind, glaube ich, knapp 300, 400 Seiten jedes Buch.
Speaker: Also da kann man richtig viel über ihn erfahren.
Speaker: über seine ganzen Erfahrungen weltweit, wo er überall war, was ihm alles passiert ist, ist dort alles sehr detailliert beschrieben.
Speaker: Ich habe sie nicht gelesen.
Speaker: Wie gesagt, ich habe den Klappentext gelesen und diese Teaser, diese Leseproben habe ich ein bisschen was gelesen.
Speaker: Aber ich glaube, es ist recht unterhaltsam.
Speaker: Weiß nicht, ob er die selber eingelesen hat?
Speaker: Selber eingelesen?
Speaker: Ich weiß nicht, Hörbuch gibt es?
Speaker: Weiß ich nicht.
Speaker: Gibt es ein Hörbuch?
Speaker: Weiß ich nicht.
Speaker: Das stimmt, das wäre ja dann irgendwie... Okay, egal.
Speaker: Das weiß ich nicht.
Speaker: Ich weiß auch nicht wirklich, ob er sie alle komplett selber geschrieben hat oder ob er auch noch einen Ghostwriter hatte oder jemanden, der ihn dabei gehabt hat.
Speaker: Das kann ich dir auch nicht genau sagen.
Speaker: Darauf habe ich auch keine Antworten gefunden, weder im Film noch im Podcast.
Speaker: Okay.
Speaker: So, der Grund für diesen Film ist ein Zeitungsartikel, den die Brüder gelesen haben, der...
Speaker: Und der Titel lautet die schönsten Corona-Quarantäne der Welt und da befindet sich der Gange allein auf einer tropischen Insel.
Speaker: Also machten sich die Jungs auf ins Internet und fanden dann tatsächlich seine E-Mail-Adresse.
Speaker: Also man kann ihm anscheinend einfach auch schreiben, falls...
Speaker: Basti, vielleicht bist du Nummer zwei.
Speaker: Gehst du mal aufs Boti mit dem Gange und versuchst ein anderes Licht auf ihn zu werfen.
Speaker: Vor allem auch von Bora Bora über den Pamanama-Kanal.
Speaker: Gute Route.
Speaker: Gute Route.
Speaker: Du sprichst aus Erfahrung, glaube ich.
Speaker: Mal schauen, ob es dazu kommt.
Speaker: Jedenfalls schreiben sie ihm dann eine E-Mail und laden ihn dann zu der Premiere.
Speaker: Ausgerissen.
Speaker: Ausgerissen.
Speaker: Das war schon ganz gut.
Speaker: Ausgerissen.
Speaker: Du musst dein Erd ein bisschen rollen.
Speaker: Okay, ich werde es jetzt einfach kurz übersetzen und sagen zu dem Film Ausgerissen.
Speaker: Ja, ja.
Speaker: Und da gibt es ein Zitat von Julia, der meint, stell dir vor, du findest einen Aussteiger online, mailst ihm und triffst dich mit einem Bier in einem Schuppen.
Speaker: Genau so begann der Anfang von Usgeschningen.
Speaker: Oh.
Speaker: Ja, war sehr gut schon.
Speaker: Also ich muss sagen, deine sprachlichen Fähigkeiten, die baust du ja in Lichtgeschwindigkeit aus.
Speaker: Ja, das gebe ich jetzt sofort an, an andere Schauspielseiten.
Speaker: Dialekt bayerisch.
Speaker: Ich beherrsche bayerisch wie eine Fremdsprache.
Speaker: Akzentfrei.
Speaker: Kannst du da hinschreiben.
Speaker: Sehr schön.
Speaker: Danke, war mein Lehrer.
Speaker: Der Gangal war mein Lehrer.
Speaker: Ich habe noch gefunden, dass der Gangal, der war zweimal verheiratet und hat sogar drei Kinder.
Speaker: Und das kommt in dem Film ja gar nicht zur Sprache.
Speaker: Fände ich jetzt auch tatsächlich ganz interessant, weil das heißt ja dann auch, dass man seine Freiheit, die man auf der einen Seite für sich beansprucht oder für sich wahrnimmt, ja dann auch so ein bisschen zu kosten bekommt.
Speaker: der Familie und der Menschen geht, für die man ja auch eine gewisse Verantwortung hat.
Speaker: Ohne das zu hoch zu hängen.
Speaker: Das sind ja mehrere Menschen, die das alle untereinander bewerten müssen.
Speaker: Mir steht das nicht zu, das zu beurteilen.
Speaker: Aber es wäre interessant gewesen, seine Haltung, seine Wahrnehmung dazu im Film vielleicht kundzutun.
Speaker: Das finde ich.
Speaker: Also das hat mir auch ein bisschen gefehlt.
Speaker: Ich finde, der Film gibt mir, also das überrascht mich gerade auch, weil so dieses...
Speaker: Es wird eben dann der Abbruch der Beziehung erwähnt und da auch nochmal das Footage dazu gezeigt, wie er eben der Freundin nachwinkt im Flugzeug, die dann nie wiedergekommen ist.
Speaker: Und dann sagt er, glaube ich, direkt danach, ja, er ist halt hier alleine, weil er so ein Ego ist.
Speaker: Mir hat das das Gefühl gegeben, dass er ab da eben gebrochenen Herzen sich für die See entschieden hat, um zu sagen, er wird keine Beziehung mehr eingehen.
Speaker: Wow.
Speaker: Das war auch gar nicht so.
Speaker: Ja genau, der hat nämlich sogar nach Beate, die ja sechs Jahre an Bord war, das haben wir noch gar nicht mehr ganz genau so spezifiziert.
Speaker: Die war sechs Jahre da, dann ist sie weg.
Speaker: Erstmal hieß es, sie würde wiederkommen, kam dann aber nie wieder.
Speaker: Ich glaube, für sie war das vielleicht schon früher klar als für ihn.
Speaker: Aber das ist jetzt nur Mutmaßung meinerseits.
Speaker: Und dann hat er aber auch nochmal geheiratet und er spricht auch in dem Podcast von seiner afrikanischen Frau.
Speaker: Also afrikanische Frau kann natürlich, das ist ein großer Kontinuit.
Speaker: Ich kann nicht mal, wo das ist.
Speaker: Ich sage jetzt nur das, was er gesagt hat.
Speaker: Hatte mit ihr zusammen auch einen Sohn und erzählt dann davon, wie er sie dann, nachdem es nicht harmonisch war, tatsächlich zu ihrer Mutter in ihre Heimatgemeinde zurückgebracht hat und er selber mit dem Sohn nach Deutschland gegangen wäre.
Speaker: Also auch in seinen ganzen Erzählungen hat man den Eindruck, dass er nicht immer nur 36 Jahre auf dem Boot war, sondern dass er durchaus auch häufiger mal in Deutschland ist, in Deutschland war, weil er da Kinder und Familie hat.
Speaker: Also es ist...
Speaker: Ich habe den Eindruck nach dem Podcast, der Film hat ein bisschen ein Bild wiedergegeben, das nicht so ganz akkurat ist.
Speaker: Aber der Podcast, von wann ist der?
Speaker: Der war jetzt, der ist eine der letzten Folgen.
Speaker: Also war jetzt in der Sommerpause.
Speaker: Also ist jetzt ganz aktuell.
Speaker: Höchstens zwei Monate alt, ich weiß nicht genau.
Speaker: Ja, also das hat mir so ein bisschen gefehlt.
Speaker: Und das ist aber noch ein interessantes Funfact.
Speaker: Jetzt müssen wir eigentlich den Gange mal einladen und fragen und sagen, ob er sich das selber ausgesucht hat, um zu sagen, wen... Ja.
Speaker: Ich habe nichts mehr.
Speaker: Du hast nichts mehr?
Speaker: Warte.
Speaker: Ich habe noch... Ich habe eine Sache.
Speaker: Eine Sache habe ich noch.
Speaker: Ja, erzähl doch mal.
Speaker: Die jetzt nicht so ganz Hintergrundwissen ist, aber ich habe mir den Podcast auch angehört und ich habe mir den sehr aufmerksam angehört und das...
Speaker: Für mich ist ja, Freiheit hat ja auch etwas mit einer persönlichen inneren Einstellung zu tun.
Speaker: Ich finde, Freiheit ist vor allem dann etwas, ist auch ein bisschen an die eigene Empathie gekoppelt.
Speaker: Ich glaube, Menschen, die generell Vorurteile haben, Stereotypen verfallen, die ich auch habe, um Gottes Willen, ich will jetzt nicht sagen, dass ich die nicht habe, aber ich versuche mich...
Speaker: davon zu lösen, so gut mir das möglich ist.
Speaker: Aber ich glaube, Freiheit hat deswegen sehr, sehr viel mit dem eigenen Denken zu tun.
Speaker: Und das hat sehr viel mit Empathie zu tun.
Speaker: Umso mehr ich diesen Stereotypen anhänge, Vorurteilen gegenüber Menschen, umso unfreier bin ich auch.
Speaker: Und da muss ich nicht irgendwo weit weg oder irgendwo nah dran sein, sondern es hat wirklich alleine mit meiner inneren Wahrnehmung zu tun.
Speaker: Und er spricht dann einmal, fragt ihn nämlich Matze in dem Podcast,
Speaker: ob er denn, was denn der Wert eines Menschenleben für ihn wäre.
Speaker: Und er hat gesagt, ja, das hat schon einen hohen Wert, aber nicht alle.
Speaker: Manche Menschen sind auch Ballast und sagt dann so Leute, die unter Brücken leben zum Beispiel.
Speaker: Und das war so ein Moment für mich, wo ich mir gedacht habe,
Speaker: Ja, du kannst 36 Jahre auf hoher See verbringen und mit fremden Kulturen in Kontakt treten.
Speaker: Und man wünscht sich ja, man denkt sich ja, dass es auch die Empathiefähigkeit vielleicht vergrößern würde.
Speaker: Ist ja zumindest häufig, wird darüber zumindest nachgedacht.
Speaker: Das war bei ihm nicht der Fall.
Speaker: meine Wahrnehmung nach.
Speaker: Und deswegen habe ich ja für mich so wahrgenommen, ja, frei ist der Gangal auch nicht.
Speaker: Also jemand, der so über die anderen Menschen urteilt, ist nicht wirklich frei.
Speaker: Und das war nur so eine... Ja, und das empfinde ich, genau, also nur um zu sagen, ich finde 38 Jahre ist eine sehr lange Zeit.
Speaker: Und dann, es wirkt halt einfach sehr ignorant, auch mit diesem Fetzen von Englisch durch die Weltgeschichte zu...
Speaker: obenher zu schippern und sehr eingeigelt und sehr, genau.
Speaker: Und nicht nur das, also für mich auch nochmal, was das andere Thema war, dass ich dann eben ganz toll fand, wie der Julian damit nach Hause gekommen ist und ich würde es gerne zitieren.
Speaker: Ja, sollen wir dann gleich schon mal in die Zitate reingehen?
Speaker: Ja, das machen wir doch.
Speaker: Moment, Moment.
Speaker: Junta, bist du auch wieder aus dem Urlaub da?
Speaker: Ja, Junta ist auch wieder da.
Speaker: Warte, ganz kurz.
Speaker: Ja, ja, genau.
Speaker: Das Filmzitat.
Speaker: Danke.
Speaker: Jetzt bitteschön.
Speaker: Dass er meint, okay, Freiheit ist für jeden anders definierbar, aber er bringt halt diese Freiheit in Kontext mit Verantwortung ab.
Speaker: Und sagt, wenn er sich zurückerinnert, dass er sehr lange keine Verantwortung selber so für sein Leben übernommen hat und dass er das gerne ändern möchte und das dann eben hochreitet, um zu sagen, okay, jemand wie Gange, der hat ein Problem und löst es für sich selber.
Speaker: Und das hat, also gibt mir der Julian so das Gefühl, dass das ganz wichtig ist, dass man das... Und dann denke ich, deshalb würde ich auch ungern Aussteiger sein, weil ich finde das wahnsinnig toll, mit Menschen zusammenzuleben, die ich nach Hilfe fragen kann.
Speaker: Und die bereit sind, mir zu helfen.
Speaker: Und dass da irgendwie diese Gemeinschaft und Gesellschaft so aufgebaut ist, um zu sagen, dass man...
Speaker: sich umeinander und miteinander kümmert und das eben, ich finde, die Verantwortung ist eben auch nach Hilfe zu fragen und nicht andersrum.
Speaker: Mich das verständlich ausgedrückt?
Speaker: Absolut, total.
Speaker: Finde ich einen wahnsinnig schönen Gedankengang.
Speaker: Ich finde es auch, ich finde tatsächlich, und das weiß ich jetzt nicht in dem Film, teilweise auch in dem Podcast, ich rede jetzt sehr viel über den Podcast, ich weiß aber, weil ich finde, da war eben sehr viel Information noch zu finden.
Speaker: Ich finde, Matze dürfte uns jetzt auch mal erwähnen.
Speaker: Ja, unbedingt.
Speaker: Ja, unbedingt.
Speaker: Er sagt halt auch, dass er kann mit Schwäche gar nicht umgehen, der Gang halt.
Speaker: Also der will immer stark sein und Schwäche ist, der will auch alleine sterben.
Speaker: Der will nicht irgendjemanden da, der will ganz weit weg irgendwo alleine sterben, weil er das als Schwäche empfindet zu sterben und so weiter und so fort.
Speaker: Und ich finde, da ist was dran,
Speaker: ohne darüber zu urteilen zu wollen, nur in dem Kontext, dass Freiheit für jeden was anderes ist und dass jeder irgendwie für sich selber definieren muss.
Speaker: Also persönliche Freiheit, ich finde gesellschaftliche Freiheit ist dann wieder was anderes.
Speaker: Da gehören dann irgendwie alle dazu und da gibt es auch Überschneidungen, natürlich.
Speaker: Also es ist eine komplexere Frage, aber ich finde auch gerade Schwäche zu zeigen, ist eigentlich auch eine Form von Stärke und andere um Hilfe zu fragen, ist ja auch immer die Möglichkeit mit anderen Menschen in Kontakt zu treten und dadurch Beziehungen zu knüpfen, die man vorher nicht hatte.
Speaker: Und ich glaube auch in Beziehungen und wie man sie führt, liegt wahnsinnig viel Freiheit.
Speaker: Freiheit kann nicht immer nur das sein, zu etwas Nein zu sagen, sondern Freiheit muss auch bedeuten, Ja zu sagen und das heißt eben auch für andere Menschen.
Speaker: Und deswegen, was du gerade gesagt hast, kann ich mich nur anschließen.
Speaker: Okay, dann schließe ich meinen Lieblingsfilmzitat mit etwas.
Speaker: Das glaube ich der einzige Joke war für mich, der sehr gut funktioniert hat.
Speaker: Und zwar Gangl ist verschwunden am Anfang.
Speaker: Das Filmfilm überlegt über Alternativen und interviewt sehr sympathische junge Menschen.
Speaker: Und dann sitzt da eine sehr sympathische Frau, die dieses...
Speaker: Und ich habe der Welt, in der ich aufgewachsen bin, abgesagt, weil ich bin jetzt hier, um meiner selbst zu finden.
Speaker: Und in der...
Speaker: Ach, mir fällt das deutsche Wort nicht mehr ein.
Speaker: In der Environment.
Speaker: I love to live in this environment.
Speaker: Und damit schießt sie.
Speaker: Und das ist mein Lieblingszitat.
Speaker: Sehr schön.
Speaker: Die Grüße gehen raus.
Speaker: Die Grüße gehen nach Bali.
Speaker: Liebe Grüße nach Bali auf diesem Weg.
Speaker: Das deutsche Environment.
Speaker: Sag doch nochmal schnell.
Speaker: Ja, du.
Speaker: Es hatte was Komödiantisches, da gebe ich dir vollkommen recht.
Speaker: Wobei ich darf da auch wirklich nicht ins All zu... Warum geht das nicht?
Speaker: Das passiert mir auch manchmal, nur sage ich halt die Sachen nicht auf Bali.
Speaker: Das mache ich halt dann hier in meinen eigenen Fähigkeiten, dass ich mal auf das deutsche Wort nicht komme.
Speaker: Aber es hat in dem Moment natürlich sowas Stereotypes.
Speaker: Ich weiß genau, was du meinst.
Speaker: War auch lustig.
Speaker: Du, Happiness.
Speaker: Das gibt es nur auf Bali.
Speaker: Wie sagt man das nochmal?
Speaker: Was ist Happiness nochmal?
Speaker: Ja, genau.
Speaker: Also ich habe auch ein Zitat und es kann jetzt nicht so wirklich überraschen, aber ich finde, weil es den Film eigentlich gut zusammenfasst und das, was am Ende dann steht, so als Bilanz dieser Reise steht dann, es gibt kein Rezept für das Aussteigen und Glücklichsein.
Speaker: Und es ist jetzt kein besonders
Speaker: wie soll ich sagen, kein eloquentes Zitat oder so, aber es fasst einfach gut zusammen, was am Ende des Films stehen bleibt, nämlich das Glücklichsein.
Speaker: Es gibt kein Rezept dafür und da muss jeder sehr, sehr genau in sich hineinhorchen und sich überlegen, was ist es denn für mich.
Speaker: Genau.
Speaker: Und das wäre dann mein Zitat.
Speaker: Okay.
Speaker: Dann schreiten wir zur Tat, liebe Emilia, ja?
Speaker: Bist du soweit?
Speaker: Ja.
Speaker: Dann starten wir mal ein hier.
Speaker: Nein.
Speaker: Das war nicht überraschend, das haben wir schon am Anfang gesagt.
Speaker: Ich glaube, der Film ist, wenn er so in der Mediathek auftaucht und man so ein bisschen Lust hat, schöne Natur und was von der Welt zu sehen...
Speaker: So an einem Sonntag, wenn man am Samstag im Club war.
Speaker: Und Bayerisch versteht.
Speaker: Man muss halt auch wirklich Bayerisch verstehen.
Speaker: Ja, also so, wo ich weiß, ich sage wieder nicht, verstehst du, ich verstehe mir schon ein bisschen, wenn man sich ein bisschen Mühe gibt, weißt du, einmal kurz in Volkshochschule.
Speaker: Ich hoffe, dass Basti das im YouTube-Video mit Untertiteln.
Speaker: Ja, selbstverständlich.
Speaker: Nicht im Podcast, das wäre verkeudete Liege.
Speaker: Ja, du, also Entschuldigung, bayerisch ist 50% Nuscheln, ja, das wissen die, deswegen, da fängt es nämlich schon an.
Speaker: Ja, oder eben, also ist es das Nuscheln oder kommt es zum bayerischen eben nach dem dritten, vierten Alem?
Speaker: Nach der dritten, vierten Mass, meinst du?
Speaker: Auch für alle, die da jetzt zuhören, um einmal ganz kurz ein großes Missverständnis aus der Welt zu schaffen.
Speaker: Unser 1 Liter Bier in Bayern, das heißt nicht eine Maß, das ist eine Maß.
Speaker: Versteht ihr?
Speaker: Das ist eine Maß.
Speaker: Also wenn es dir aus Wiesen geht, dann sagt sie bitte, ihr hätt gerne eine Maß, nicht eine Maß.
Speaker: Oder man geht nicht auf die Wiesen.
Speaker: Freiheit ist ganz individuell.
Speaker: Das hast du schön zusammengefasst.
Speaker: Also mir tut es tatsächlich ein bisschen leid, weil ich mag die beiden total gerne.
Speaker: Auch in dem Film kommen die total sympathisch rum.
Speaker: Die sind aus Erding, es sind Nachbarn.
Speaker: Ich finde, die Bilder sind wahnsinnig schön.
Speaker: Ich finde auch der Einsatz für den Film, den sie zeigen, finde ich großartig.
Speaker: Ich kenne die Herausforderungen von Dokumentarfilmen und ich weiß, wie schnell man auf die Schnauze fallen kann.
Speaker: Und deshalb finde ich, trotzdem kann man sich den Film sehr gut anschauen.
Speaker: Es muss auch nicht in die Mediatik sein, man kann auch jetzt reingehen, wenn man sich ein paar schöne Südseebilder anschauen möchte und einen grantelnden Gangerl ist das auch schön.
Speaker: Deswegen tut es irgendwie leid, weil der Film ja auch auf der anderen Seite gute Sachen hat, was jetzt zum Beispiel die ganze Sichtweise auf Glück und persönliche Freiheit betrifft.
Speaker: Da steckt schon vieles drin, wo du sagen kannst, ja, okay, also...
Speaker: ich muss das mit mir selber klar machen und es ist nicht, weil ich jetzt nicht auf der Südsee unterwegs bin oder in der Südsee, deswegen geht es mir schlecht.
Speaker: Nee, das sind auch andere Gründe dafür verantwortlich und jedem obliegt es, das selber zu beurteilen und einzuordnen.
Speaker: Also deswegen ist das schon gut, aber am Ende dreht sich der Film halt dann einfach zu sehr um sich selbst, also ums Filmemachen an sich.
Speaker: Ich als Filmemacher verstehe das, ich finde das interessant, aber es wird halt dann doch auch ein bisschen redundant nach einer gewissen Zeit und
Speaker: Mir fehlen halt das, was wir schon besprochen haben, mehr Geschichten von ihm.
Speaker: So weiß ich nicht, warum die fehlen.
Speaker: Was ich halt auch noch problematisch finde, was ich durchaus nachvollziehen kann aus einer dramaturgischen Sicht, sind die Gespräche, die die Brüder dann untereinander führen.
Speaker: Das ist ja durchaus ein Element in dem Film, das immer wieder aufkommt, wo sie sich eben austauschen zu den Problemen im Film.
Speaker: Die wurden halt nachträglich gedreht und eingearbeitet.
Speaker: Das finde ich halt wahnsinnig problematisch für einen Dokumentarfilm.
Speaker: Ich weiß, warum...
Speaker: Aber irgendwie habe ich damit doch einfach nicht so ein gutes Gefühl.
Speaker: Also wie gesagt, kein Vorwurf.
Speaker: Ich weiß, sie mussten mit großen Herausforderungen umgehen, aber dennoch.
Speaker: Aber sie sind beide noch sehr jung und wir wünschen denen, das nächste ist weniger herausfordernd und dass sie viel gelernt haben.
Speaker: Ich freue mich, also ich finde mich wirklich, also warum nicht, denn was kommt nach ausgerissen und ausgestiegen, ausgeflogen, vielleicht fliegen sie.
Speaker: Gleich sich anlassen.
Speaker: Aber das ist ein guter Punkt.
Speaker: Ja, schreib mal.
Speaker: Das möchte ich an diesem Punkt auch ganz unbedingt sagen, weil es ist immer sehr einfach zu kritisieren.
Speaker: Die beiden sind glaube ich, ich glaube Julian ist so 32, 33, Thomas keine Ahnung wie alt der ist, die sind am Anfang ihrer Filmkarriere, die haben jetzt schon mehr erreicht als ich je in meinem Leben.
Speaker: Aber jetzt haben wir auch vier jetzt.
Speaker: Nein, nein, nein, das ist so, das ist auch vollkommen in Ordnung.
Speaker: Wir müssen das gar nicht vergleichen auch.
Speaker: Nein, aber deswegen wollte ich nur einfach das auch einordnen.
Speaker: Also die haben einen Kinofilm gemacht, das ist
Speaker: abartig geil.
Speaker: Also das ist in dem Alter, einen Kinofilm 2 schon gemacht zu haben, da ziehe ich meinen Hut vor.
Speaker: Also nur meine Kritik auch einzuordnen.
Speaker: Ich finde, die beiden haben das trotzdem super gemacht und ich wünsche ihnen für die weitere Karriere alles Gute und alles Liebe.
Speaker: Das wünsche ich ihnen hiermit und vielleicht treffen wir uns irgendwann, da würde ich mich sehr drüber freuen.
Speaker: Genau.
Speaker: Liebe, Freude des guten Kinogeschmacks, hiermit beenden wir die Folge über den Kinofilm und schreiten.
Speaker: Moment, erst mal kommt noch deine Lieblingsrubrik.
Speaker: Liebe Emilia.
Speaker: Liebe Emilia.
Speaker: Die Lieblingsszene.
Speaker: Ja, nee.
Speaker: Die Szene der Woche.
Speaker: Der Jünter ist noch ein bisschen im Urlaub.
Speaker: Ein bisschen ist er im Geist.
Speaker: Aber das kann ich auch verstehen, weil du hast auch eine Süße, gell Jünter?
Speaker: Aber auch eine Süße.
Speaker: Grüße übrigens an dieser Stelle.
Speaker: Zurück.
Speaker: Ich bin vorbereitet.
Speaker: Ich weiß, es ist wieder einmal eine große Überraschung.
Speaker: Ich war im Urlaub.
Speaker: Wir haben weiß nicht, wann das abklingt.
Speaker: Vielleicht werde ich nächste Woche schon wieder völlig genervt sagen.
Speaker: Basti, fang an.
Speaker: Diesmal fang ich an.
Speaker: Es ist keine Szene der Woche, sondern eine Serie der Woche.
Speaker: Und liebes, liebes Publikum.
Speaker: Wenn ihr die Möglichkeit habt, in die Mediatik zu gehen, was bedeutet, habt ein Endgerät und Internet, guckt euch Chabos an.
Speaker: Im ZDF ist es eine...
Speaker: Ich sag jetzt sechsteilige Serie, jede Episode ist eine halbe Stunde und ich bin begeistert vom deutschen Fernsehen.
Speaker: Ich bin wahnsinnig begeistert, ich hab es durchgebingt und war einfach nur wahnsinnig überrascht, wie leicht...
Speaker: Und gut, dass es doch auch geht.
Speaker: Und dass da, ja, das möchte ich einfach sagen.
Speaker: Ich möchte, dass sich jeder davon ein Bild macht und mir dann gerne auch davon, ja, sagt mir gerne, wie ihr das findet oder uns.
Speaker: Wenn ihr es doof findet, dann bitte einfach nicht, weil ist mir dann auch egal.
Speaker: Also dann bitte nur an mich, ich finde auch das interessant.
Speaker: Dann schreibt einfach direkt an mich.
Speaker: Aber Chabos, eine Serie von 2000er-Kids, die sich heute zum Klassentreffen wieder treffen und eben nochmal die ganze... Ich finde es richtig gut, ich möchte dazu gar nichts weiter sagen.
Speaker: Okay, das ist, also ich meine, mit so viel Enthusiasme hast du selten bisher diese Rubrik des Podcasts genutzt.
Speaker: Also von daher springe ich ja jetzt schon wirklich förmlich drauf an.
Speaker: Ich muss schnell weg hier und mir das anschauen.
Speaker: Aber bringen wir erst noch diesen Podcast kurz zu Ende.
Speaker: Ich habe auch eine Szene der Woche, bei mir ist es eine Szene, aber auch eine Serie, die ich angefangen habe.
Speaker: Und zwar ist es The Last Man on Earth.
Speaker: Und ich habe selten so laut gelacht wie in vor allem der ersten Staffel, muss ich sagen.
Speaker: Ich fand, es hat wirklich genau meinen Humor getroffen.
Speaker: Und es gibt diese eine Szene, das muss ich vorstellen, ein Virus hat die gesamte Menschheit ausgelöst.
Speaker: The Last Man on Earth ist natürlich Programm.
Speaker: Ist das wie Warly nur als Serie?
Speaker: Ja.
Speaker: Ja, aber hat mit Robotern halt gar nichts zu tun, sondern eben nur mit Menschen und er ist der letzte Mensch oder der letzte Mann vermeintlich und das ist aber auch nicht, das ist nicht die Serie, ja, das ist in zwei Minuten abgefrühstückt.
Speaker: Der fährt mit seinem Camper-Band quer durch die... Ist das Tom Hanks?
Speaker: Nein.
Speaker: Nee, nee, nee, das ist, oh, jetzt hab ich seinen Namen gerade gar nicht paratiert, der ist ja...
Speaker: Man kennt ihn gar nicht, Sobby, der spielt den super, muss ich nachreichen, ich verlinke dazu.
Speaker: Auf jeden Fall, zwei Minuten ist an seinem Camper-Wand, dann siehst du wieder eine Landkarte, wird mit rotem Filzstift durchgestrichen, wieder Camper-Wand, andere Landschaft, dann wieder Landkarte, der Staat, rot durchgestrichen.
Speaker: Das sind zwei Minuten, man weiß, okay, er ist der Einzige auf der Welt.
Speaker: Und dann setzt natürlich dieses Gefühl von Anarchie ein, hey, ich bin der letzte Mensch auf der Welt, ich kann, also,
Speaker: Und gesellschaftliche Regeln und Konformen gelten ja jetzt nicht mehr, Gesetze gelten nicht mehr.
Speaker: Was mache ich denn jetzt mit der ganzen Zeit, die ich habe und die ich jetzt allein zu verbringen habe?
Speaker: Und allein diese Fragen sind natürlich spannend und er fängt dann irgendwo an, sich sein Haus einzurichten und sieht dann so, wie er sich da in den Monet hinhängt und da hängt dann auf einmal ein Van Gogh und dann stellt er sich irgendwann so einen Tyrannosaurus Rex Kopf mitten auf den Esstisch.
Speaker: Und irgendwann hängt er dann direkt vor seinem Bett hinter sich.
Speaker: Im Bett hängt er sich dann von Leupold dieses ikonische Bild von George Washington, wie er den Delaware überquert.
Speaker: Weißt du, wo er auf diesem Boot steht, mit dem Blick in die Ferne gerichtet.
Speaker: Also ikonisches Bild.
Speaker: Tackert er sich dann hinter das Bild und wacht dann morgens damit auf und kratzt sich die Eier.
Speaker: Das war genau mein Humor.
Speaker: Ich reich jetzt kurz nach.
Speaker: Will Ford hat es auch produziert und selber geschrieben.
Speaker: Also ich bin gerade bei der dritten oder zweiten Staffel, glaube ich, immer noch lustig, aber ich finde die erste Staffel, weil sie mit dieser ganzen Thematik, was ist eigentlich, wenn das passiert und du bist der Letzte und was machst du, wie verbringst du deine Zeit, was machst du, da sehr lustige Antworten drauf, fand ich großartig.
Speaker: Und vor allem diese Szene eben, super, kann ich auch empfehlen, genau.
Speaker: So, jetzt haben wir Bastis Lieblingsrubrik abgeschlossen.
Speaker: Nun kommen wir zu der neuen.
Speaker: Und jetzt sagen wir einmal, hier bitte Jingle einfügen.
Speaker: 3, 2, 1.
Speaker: Hier bitte den Jingle einfügen.
Speaker: Bitte den neuen Jingle einfügen.
Speaker: Jün, der sie gehört, muss einen neuen Jingle machen.
Speaker: Ja, er nickt.
Speaker: Macht er.
Speaker: Wir kommen nämlich jetzt zu Spiele, Spaß und Raten, denn Nummer 1 machen wir kurz Werbung.
Speaker: Wir haben uns ein Buch organisiert, das den Titel Films, Facts und Fun hat.
Speaker: Ja, der Name ist Programm.
Speaker: Also ich habe jetzt schon Spaß.
Speaker: Hoffen wir, denn ich habe Fragen an dich, mein lieber Basti.
Speaker: Okay, na dann muss ich noch mal ganz kurz mich lockern.
Speaker: Warte.
Speaker: Ja, ja.
Speaker: Ich gebe dir zehn Filmnamen.
Speaker: Da kann natürlich jeder mitraten.
Speaker: Ganz kurz erklären.
Speaker: Zehn, beziehungsweise gebe ich dir ein Elften.
Speaker: Das Elfte ist ein... Joker?
Speaker: Nee, ein Extra-
Speaker: Ah, den kann ich zurückstellen, also einen kann ich zurückstellen, oder was?
Speaker: Nein, einer kommt von mir.
Speaker: Ach so, aha, okay.
Speaker: Sozusagen der Himalaya der Filme.
Speaker: Jedenfalls sage ich, ich gebe dir zehn Filmnamen und du musst mir sagen, wie viele Sequels, oh scheiße, darf ich das nochmal, was heißt Sequels nochmal?
Speaker: Wie viele Folgeteile es gibt?
Speaker: Fortschritte.
Speaker: Fortsetzungen.
Speaker: Fortsetzungen.
Speaker: Environment.
Speaker: Okay.
Speaker: Warst du nicht schon alle draus?
Speaker: Also, 10 Titel.
Speaker: Nein, das lassen wir drin.
Speaker: Nein, das lassen wir nicht drin.
Speaker: Okay, also 10 Titel und du sagst mir, wie viele Fortsetzungen es gibt.
Speaker: Ich sag dir, dass keine dieser Sequels, also alle dieser Sequels sind zwischen 3 und 10.
Speaker: Uh, wow.
Speaker: Und wir fangen an mit dem Wrong Turns.
Speaker: Wie viele Wrong Turns?
Speaker: Man erinnert sich, eine wahnsinnige Horror-Trash-Reihe, die aber irgendwie wahnsinnig erfolgreich war.
Speaker: Also ist das, Sequels ist schon der ursprüngliche Film rausgerechnet, oder?
Speaker: Nein.
Speaker: Also wenn ich jetzt... Es gibt Wrong Turn 1, 2... Ach so, also es sind dann alle Filme, die es hier gab.
Speaker: Alle Filme, genau.
Speaker: Alle, alle Filme.
Speaker: Okay, also Wrong Turn habe ich tatsächlich nie gesehen, hat mich nie interessiert.
Speaker: Ich tippe jetzt mal auf 5.
Speaker: Da muss jetzt auch so ein Song.
Speaker: Sehr gut.
Speaker: Fünf.
Speaker: Echt, wirklich?
Speaker: Ja.
Speaker: Wow.
Speaker: Eins von zehn.
Speaker: Ich habe nur so getan.
Speaker: Okay, der nächste ist einfach.
Speaker: Aber jeder kann ja mitraten.
Speaker: Wie viele Rocky-Teile gibt es?
Speaker: Oh, es ist auch, das schließt jetzt aber alle mit ein, oder?
Speaker: Auch die neun dann mit Creed, oder?
Speaker: Creed ist auch da bei uns.
Speaker: Oh, das ist tatsächlich, weil dieser Bruch ist, die ersten, er ist noch Rocky, eins, zwei, drei, vier, fünf, Creed, ich glaube sieben.
Speaker: Aber wir müssen einen richtig coolen Sound dazu machen.
Speaker: Zwei von zehn.
Speaker: Sehr gut.
Speaker: Dann Star Wars.
Speaker: Wie viele Star Wars Teile gibt es?
Speaker: Moment, aber das ist jetzt auch nicht so ganz einfach, weil Rogue One und so gibt es ja auch noch, die spielen ja zwischen den originalen Star Wars Filmen, also da müsste man jetzt dann, da gibt es ja noch Han Solo, zählt das auch dazu, der heißt ja aber Solo Story, also wenn sie jetzt nur um Star Wars gingen, dann sind es, achso, dann wären es aber eh mehr als 10, von daher nehme ich mal an, gehen sie auf die Originalen, du hast ja gesagt nur zwischen 1 und 10, dann sind es insgesamt 9.
Speaker: Von 10.
Speaker: Wie viele Fridays the 13 gibt es?
Speaker: Oh, das ist tatsächlich schwierig.
Speaker: Mike, nicht Mike Myers.
Speaker: Mit Horror habe ich es ja nicht so, muss ich ehrlich sagen.
Speaker: Falls es dir noch aufgefallen ist.
Speaker: Ich würde sagen, kann ich dir auch zurückstellen?
Speaker: Du hast ja noch eine Elfte, hast du gemeint, gell?
Speaker: Nee, ich meine, zurücksteigen geht nicht.
Speaker: Okay, ich sage jetzt einfach mal, Friday the 13th, 13, nein, ich meine.
Speaker: Ich glaube, sie arbeiten dran.
Speaker: 4.
Speaker: 9.
Speaker: 9?
Speaker: Es gibt schon 9.
Speaker: Aber ja, also ich glaube, Horror ist, können wir beide nicht.
Speaker: Dann kommen wir aus.
Speaker: Dann kommt aber tatsächlich der nächste, Nightmare on Elm Street, auch Horror.
Speaker: Oh, dann mache ich jetzt 8.
Speaker: 9.
Speaker: Auch 9.
Speaker: Oh.
Speaker: Nee, ach, das ist richtig.
Speaker: Entschuldigung, da bin ich in der Teile verrutscht.
Speaker: Das war jetzt vier von zehn.
Speaker: Vier schon?
Speaker: Ja.
Speaker: Eins, zwei, drei, vier.
Speaker: Sehr gut.
Speaker: Ich bin wahnsinnig begeistert.
Speaker: Planet of the Apes.
Speaker: Oh, da gab's drei, dann gab's, glaube ich, wieder drei.
Speaker: Rise of the Planet of the Apes.
Speaker: Ich glaube, es müssten insgesamt mit den Originalen, ich glaube, es sind sechs.
Speaker: sind fünf, aber vielleicht drehen sie gerade den sechsten und dann spielen wir das Spiel, wenn wir den Film besprechen.
Speaker: Und dann hast du auch recht.
Speaker: Okay, super.
Speaker: Sagen wir viereinhalb.
Speaker: Ich führe das sehr gut und sende da dran.
Speaker: Ich bin mir hundertprozentig sicher, dass irgendwo in den Schubladen schon das sechste Drehbuch ist.
Speaker: Du bist sehr gnädig.
Speaker: Von wann ist das Buch eigentlich?
Speaker: Das ist ja noch so eine Frage, gell?
Speaker: Das ist ein anderes Spiel.
Speaker: Dann gibt es wieder Horror.
Speaker: Oh, ja, okay.
Speaker: Saw.
Speaker: Wie viele Saw-Filme gibt es?
Speaker: Ich glaube, es sind vier.
Speaker: Es sind acht.
Speaker: Oh, doch schon so viele.
Speaker: Ja, ich glaube, der fünfte kam raus, als ich irgendwie die Schule verlassen habe.
Speaker: Also das war definitiv auch was, was irgendwie so ein Test wurde, um zu sagen, hat man die ganze Source gesehen.
Speaker: Und ich muss sagen, nein, möchte ich auch nicht.
Speaker: Ist mir alles egal.
Speaker: Nee, habe ich auch gar keinen Bock drauf.
Speaker: Nee, muss wirklich nicht sein.
Speaker: Nee.
Speaker: Dann aber noch eine süße Frage.
Speaker: Wie viele Pink Panthers gibt es?
Speaker: Pink Panthers?
Speaker: Ah, okay.
Speaker: Also natürlich fantastisch.
Speaker: Dr. Strangelove, Peter Sellers, großartig.
Speaker: Ich versuche gerade Zeit zu kaufen, wie du merkst.
Speaker: Und so zu tun, als ob ich Ahnung hätte.
Speaker: Ähm...
Speaker: das Mental-Electronic-Form.
Speaker: Ich glaube, vier.
Speaker: Neu.
Speaker: Aber ich bin...
Speaker: Aber ich mag, dass du die schon mal alle aufzählen kannst.
Speaker: Ich hoffe, dass jeder, der noch dabei ist und mitredet, den schenkst du ja auch Zeit beim Nachdenken.
Speaker: Ja, total, absolut.
Speaker: Dann gibt es die letzte Frage vom Buch und dann gibt es noch meine Frage.
Speaker: Okay, okay.
Speaker: Airports.
Speaker: Wie viele Airports gibt es?
Speaker: Und dann auch die andere Frage, wenn du jetzt einfach auf der ganzen Welt die richtige Zahl nimmst, kriegst du Doppelpunkte.
Speaker: Also wie, das ist eine Filmreihe?
Speaker: Ja.
Speaker: Oder ist ein Film-Airport?
Speaker: Ich schaue, ich habe mich noch nie gehört.
Speaker: Ich auch nicht.
Speaker: Kenn ich gar nicht.
Speaker: Du auch nicht?
Speaker: Nein.
Speaker: Okay, da bin ich ja froh, dass wir zumindest beide gleich ignorant sind.
Speaker: Dann kann ich natürlich nur raten an dieser Stelle und ich mache jetzt einfach mal zehn.
Speaker: Vier.
Speaker: Ah scheiße, jetzt hätte ich doch mal bei vier bleiben sollen.
Speaker: Aber der Schnitt ist gar fantastisch.
Speaker: Ich bin wahnsinnig begeistert.
Speaker: Um auch nochmal zu sagen, dieses Buch ist von 2020.
Speaker: Da war noch ein Planet of the Apes.
Speaker: Ich würde auch sagen.
Speaker: Es könnte aber echt sein.
Speaker: Dazu kommt aber der Film, also die allerletzte Frage, die dir im Prinzip die 10 Punkte sofort auf dein Konto schickt, ist, wie viele Godzilla-Filme gibt es?
Speaker: Und das auch mit dem letzten.
Speaker: Godzilla minus one.
Speaker: Insgesamt nenne mir eine Zahl.
Speaker: an das geliebte Publikum denkt mit.
Speaker: Als ich mir die gefragt habe, war ich nah dran, aber ich habe es tatsächlich auch nicht... Es sind mehr, als man denkt.
Speaker: Wir brauchen noch so eine Wartemelodie wie bei Jeopardy oder sowas.
Speaker: Das wäre auch noch ganz gut, glaube ich.
Speaker: Oder ich gebe dir... Soll ich dir Tipps geben?
Speaker: Oder zur Auswahl stehende?
Speaker: Ich glaube, es sind sechs.
Speaker: Nochmal.
Speaker: Godzilla-Filme?
Speaker: Ja.
Speaker: Wir reden über alle, die in Japan sind.
Speaker: Alle, die im asiatischen Bereich jemals stattgefunden.
Speaker: Alle Trickfilme, alle amerikanischen.
Speaker: Alle aus den 30er Jahren sogar schon.
Speaker: Genau.
Speaker: Okay, ich hatte jetzt an die Blockbuster, die Modernen, gedacht, okay, dann sind es erheblich mehr und ich glaube, das wird dann fast schon dreistellig, oder?
Speaker: Ich meine, das geht dann wirklich schon nicht ganz okay, aber... Aber... Sag jetzt was? 23.
Speaker: 38.
Speaker: Ich habe 34 geschätzt, tatsächlich.
Speaker: Aber auch einfach random lieb.
Speaker: Sehr gut, damit hast du einen Punkt.
Speaker: Ich habe so wie Waschmaschinen gewonnen, wie ich tragen kann, oder?
Speaker: Genau.
Speaker: Bitte sagen wir das.
Speaker: Sechseinhalb von zehn Punkte, das schreiben wir auf und schauen, wie viel ich dann beim nächsten Spiel sammeln kann.
Speaker: Da werde ich dann was vorbereiten.
Speaker: Genau.
Speaker: Für dich?
Speaker: Okay, sehr cool.
Speaker: Müssen das dann auch immer zehn Fragen sein?
Speaker: Eigentlich müsste es ja dann so vergleichbar sein.
Speaker: Nein, wir spielen einfach das ganze Buch einmal durch.
Speaker: Ja, so machen wir das.
Speaker: Damit auch jeder, der Lust hat, mitraten kann.
Speaker: Wir können auch die Nummer, die Buchstaben-Nummer, die Buchstaben- und die Seitennummer.
Speaker: Ja, ich weiß, was du meinst.
Speaker: War ja mit den beiden schon auch ein bisschen schwierig heute.
Speaker: Da kommt das Sprachzentrum schon nochmal durcheinander.
Speaker: Ich verstehe das, ja.
Speaker: Okay, so, wir haben eine neuere Brück.
Speaker: Ich freue mich drauf.
Speaker: Ich mich auch.
Speaker: Hat total Spaß gemacht.
Speaker: Sounds.
Speaker: Und hoffen natürlich, dass jeder, der Lust hat beim Filmeraten, da mit dabei ist.
Speaker: Und damit bleibt uns nur noch eins.
Speaker: Und zu verabschieden von euch, ihr tollen Leute da draußen, die uns heute wieder nach der Sommerpause eingeschaltet haben.
Speaker: Wir danken euch von Herzen.
Speaker: Danke, danke, danke.
Speaker: Und wir freuen uns dann, wenn wir euch in zwei Wochen wiedersehen.
Speaker: Was ist der nächste Termin?
Speaker: 27.09.2024.
Speaker: Stimmt bei mir tatsächlich.
Speaker: Ich lebe offensichtlich in der Vergangenheit.
Speaker: Das sollte ich schleunigst ändern.
Speaker: Also bis zum 27.09.
Speaker: Wir freuen uns auf euch.
Speaker: Danke euch und danke dir, liebe Emilia, für einen wunderschönen Podcast und auch für die neue Rubrik.
Speaker: Hat mir sehr viel Spaß gemacht.
Speaker: Also auch nochmal von mir, wir sagen nochmal den Katalog, wir raten den nochmal runter, wir haben eine Website, ihr könnt uns da gerne schreiben, ihr könnt Basti den allergrößten Gefallen tun und dort eine Sprachnotiz hinterlassen.
Speaker: Wir sind auf Instagram, wo ihr die Episoden seht.
Speaker: Wir haben einen Newsletter-Account auf Substack.
Speaker: wo wir Filmfakts teilen und uns natürlich freuen, wenn da Interaktion mit euch passiert.
Speaker: Denn wir sind ja hoffentlich nicht die Einzigen, die im Kino sind.
Speaker: Ich schon bei Themen wie bei Film wie beim Gange.
Speaker: Aber es soll ja nicht so bleiben.
Speaker: Ein paar Leute könnte man schon auch mal dabei haben.
Speaker: Also wir freuen uns, ich freue mich auf bald, lieber Basti.
Speaker: Das nächste Mal ist natürlich eine Folge mit Gast.
Speaker: Ja, wir sagen nicht wer, aber wir sind schon sehr gespannt.
Speaker: Ich freue mich drauf, wird wieder was ganz Besonderes.
Speaker: Und bis dahin wünschen wir euch eine sehr, sehr gute Zeit.
Speaker: Und bis nächstes habt's schön.
Speaker: Genau.
Speaker: Und an dich auch nochmal ganz dicken Drücker, liebe Emilia.
Speaker: Bis dahin.
Speaker: Bis dahin.
Speaker: Tschüss.
Speaker: Tschüss.
Speaker: Hey Basti.
Speaker: Was denn, liebe Emilia?
Speaker: Warte mal, von wem dieses Zitat kommt.
Speaker: Es kommt im Leben nicht darauf an, wie viel du austeilst, sondern darauf, wie viel du einstecken kannst.
Speaker: Das kommt natürlich vom einzig wahren Rocky Balboa.
Speaker: Ja, es kommt vom einzig wahren Rocky.
Speaker: Und das?
Speaker: Entschuldigung.
Speaker: Wenn du gut in etwas bist, mach es nie umsonst.
Speaker: Das war Heath Ledger in The Batman.
Speaker: Boom!
Speaker: Als The Joker.
Speaker: Nein, Heath Ledger in Batman als The Joker.
Speaker: So rum.
Speaker: Ich glaube, jetzt müsste es stimmen, oder?
Speaker: Ja, total korrekt.
Speaker: Du bist richtig gut heute.
Speaker: Vielen Dank.
Speaker: Danke fürs Kompliment.
Speaker: Meinst du, wir sollten... Ja, vielleicht also gleich.
Speaker: Aber ich habe noch eins.
Speaker: Eins habe ich noch.
Speaker: Dann hau mal raus.
Speaker: Okay, also ready?
Speaker: Ready.
Speaker: Von dem Geld, das wir nicht haben, kaufen wir Dinge, die wir nicht brauchen, um Leuten zu imponieren, die wir nicht mögen.
Speaker: Das ist natürlich aus Fight Club.
Speaker: Natürlich ist es aus Fight Club.
Speaker: Ja, very good.
Speaker: Und deswegen, liebe Leute, wollen wir von dem Geld, das wir noch nicht haben, Dinge kaufen, die wir für diesen Podcast brauchen, um Leuten zu imponieren, die wir definitiv mögen.
Speaker: Nämlich euch Filmbegeisterte.
Speaker: Also, wenn euch dieser Podcast gefällt, supportet, liked und donatet, was das Zeug hält.
Speaker: Die Links dazu findet ihr wo, liebe Emilia?
Speaker: Unten in den Show Notes.
Speaker: Und damit verabschieden wir uns.
Speaker: Bis zum nächsten Mal.
Speaker: Ciao.






