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Lieblingsmethode - The Work

Konflikte in kleinen Dosen
Konflikte in kleinen Dosen

49 plays · Feb 26, 2025

Transcript

Speaker: Willkommen bei Konflikte in kleinen Dosen mit den Kellerkindern Alina Jenßen und Lisa Zenker Willkommen!

Speaker: Willkommen heute zu einer Folge Lieblingsmethoden, so heißt sie

Speaker: Und wir möchten gerne unsere Lieblingsmethoden in Bezug auf Konflikteklärung mit euch teilen und ein bisschen beschreiben, warum es unser Leben verändert hat.

Speaker: Und heute wird Alina anfangen mit ihrer Lieblingsmethode, nämlich The Work von Byron Katie.

Speaker: Und ich bin ganz doll interessiert, was es so besonders macht für dich, Alina.

Speaker: Okay, gekauft.

Speaker: Willst du alles haben oder soll ich mich zusammenreißen?

Speaker: Okay, also in erster Linie hatte ich ja schon mal in einer anderen Folge erzählt, dass ich so sozialisiert bin, dass ich gerne mal so ein bisschen gefällig bin und mich gut anpassen kann und dazu...

Speaker: beitragen kann, dass Leute sich wohlfühlen in meinem Beisein, in meiner Umgebung.

Speaker: Und in dieser Methode oder vielleicht auch Haltung oder Gedankenkonzept ist es so, dass man einfach mal so richtig meckern kann und auch sich erlauben kann, schlecht über andere zu denken.

Speaker: Die Gedanken sind da frei, auch einfach schlecht über andere zu denken.

Speaker: Ich habe an sich so einen ganz hohen Gerechtigkeitsantreiber und Gerechtigkeitsempfinden und das erlaubt mir manchmal nicht schlecht über andere zu denken und ich will damit mich fair verhalten und dann grummel ich viel mit mir rum und bespreche dann manchmal Dinge erst an, wenn ich sie schon fertig bin.

Speaker: organisiert habe.

Speaker: Und diese Methode erlaubt es mir, dieses Grummeln so richtig auszuleben und es aber auch nicht nur in Destruktivität sozusagen nicht zu ergehen, sondern einfach in konstruktive Bahnen zu lenken sozusagen.

Speaker: Und was ich auch liebe, ist Schnelligkeit, schnelles Handeln.

Speaker: Und das ist auch so, dass ich sofort meine Gedanken überprüfen kann und durch verschiedene Fragen ganz schnell

Speaker: durch das Überprüfen auch in ein anderes Handeln kommen kann.

Speaker: Ja, ich merke da schon, hier ist ganz viel Energie im Raum.

Speaker: Ganz viel Euphorie.

Speaker: Was bewegt dich, wenn du diese Methode anwendest?

Speaker: Oder was wird dann bei dir lebendig?

Speaker: Wie geht es dir, wenn du The Work für dich nutzt?

Speaker: Also vor allem merke ich, dass sich direkt was in meiner Körperhaltung hier ändert.

Speaker: Ihr seht es nicht bei uns im Keller, aber ich werde gleich so ganz groß und ordentlich.

Speaker: Und dahinter steckt, dass ich so direkt in meine Stärke komme, dass ich merke, nicht jemand hat mir was angetan, ich bin kein Opfer,

Speaker: sondern ich kann selber, wie ich gerade gesagt habe, ins Handeln kommen und dadurch spüre ich eine Stärke in mir und Stärke ist ja eigentlich auch nichts anderes als eine Form von Energie und die kann ich dann gut nutzen, um Dinge zu verändern und vor allen Dingen in mir und das habe ich ja selber hart gelernt, ich kann andere nicht verändern.

Speaker: Ich kann nur an mir ansetzen und das ist das Schöne.

Speaker: Ich habe sofort was zu tun, um mich aus blöden Gedankenspiralen rauszumanövrieren.

Speaker: Und am Ende kam dabei raus, dass ich wirklich gelernt habe, besser Nein zu sagen, für mich einzustehen, meine Grenzen anzusehen.

Speaker: zu wahren und das, was dabei rausgekommen ist, was sozusagen im Umfeld ich zurückgespiegelt bekommen habe, war auch meistens positiv.

Speaker: Also ich habe einfach ganz viele gute Erfahrungen damit gemacht, mich selber zu überprüfen und das auch nach außen mitzuteilen, ohne dass ich irgendwie

Speaker: Den Eindruck hatte, jemand anders muss mir helfen oder jemand anders, der zwar im Konflikt beteiligt ist, muss jetzt unbedingt was anders machen.

Speaker: Das hat mir viel Stärke gegeben.

Speaker: Das klingt so, als wenn es zum einen für dich eine Sortierung ermöglicht hat.

Speaker: Also was ich verstanden habe, eine Sortierung von deinen eigenen Gedanken erst mal.

Speaker: Das ist ja meistens im Konflikt so, dass dann ganz viele Gedanken auf einmal da sind, ganz viele Gefühle da sind.

Speaker: Und das hat dir eine Sortierung erst mal ermöglicht.

Speaker: Und dann habe ich auch verstanden, dass es dich wieder in eine Verantwortung gebracht hat und einen Handlungsspielraum aufgemacht hat.

Speaker: Du hast gesagt, dann kann ich mich verhalten...

Speaker: und ich kann meine Gedanken auch verändern.

Speaker: Das klingt erstmal so.

Speaker: Und dann habe ich auch verstanden, dass es im Miteinander etwas bewegt hat und offensichtlich einen Unterschied gemacht hat in der Gemeinschaft oder auch in deinem Konfliktfall.

Speaker: Da bin ich natürlich jetzt ganz interessiert, wie sieht das denn jetzt konkret aus?

Speaker: Wie macht man das?

Speaker: Also es heißt ja nicht umsonst The Work, ne?

Speaker: Du arbeitest immer nur eins.

Speaker: Du arbeitest, genau.

Speaker: Du kannst alleine arbeiten, du kannst mit anderen arbeiten, du kannst sogar in deiner Partnerschaft arbeiten.

Speaker: Also der Arbeit sind keine Grenzen gesetzt.

Speaker: Was so ein bisschen paradox wirkt, dass diese Methode recht einfach aufgebaut ist, indem es vier Fragen gibt, die gestellt werden, über die du richtig sinnieren und arbeiten sollst.

Speaker: um dann diese Frage, wenn du die beantwortet hast, dass du nochmal konkret an ein Thema denkst, was dich gerade bewegt, was Sorgen oder Schmerzen in dir hervorruft, dass du konkrete Sätze nimmst, die du in ein sogenanntes Arbeitsblatt packst und diese Sätze, die dir so Sorgen bereiten, die dich nicht schlafen lassen,

Speaker: die du anfängst zu glauben, dass du die auf Wahrheit überprüfst.

Speaker: Am Tag, die wir glauben, das ist ja auch ganz spannend, hast du ein Beispiel, dass es ein bisschen konkreter wird?

Speaker: Da gibt es bestimmt viele.

Speaker: Und was ist es denn, was dich gerade so am allermeisten beschäftigt?

Speaker: Dann können wir das anhand dessen einfach mal durchspielen.

Speaker: Ja, ja.

Speaker: Spieß umgedreht.

Speaker: Okay, also was mich aktuell sehr, sehr dolle beschäftigt, ist die Präsidentschaftsübernahme in den Vereinigten Staaten.

Speaker: Weil ich da einfach eine riesengroße Sorge sehe für mich und größer gedacht auch für unsere Vereine.

Speaker: Gemeinschaft.

Speaker: Gesellschaft, ja.

Speaker: Da bist du wahrscheinlich nicht die Einzige, die das denkt.

Speaker: Hast du das noch ein bisschen konkreter?

Speaker: Was ist der Vorwurf, den du vielleicht sogar Donald Trump persönlich machst?

Speaker: Ja, also ich glaube, wenn er an die Macht kommt, wird sich dann... Weltuntergang ist jetzt ein bisschen drastisch.

Speaker: Wenn sich das für dich so anfühlt, kannst du das gerne nehmen.

Speaker: Ja, es fühlt sich so an, als wenn er den ersten Schritt macht für den Weltuntergang.

Speaker: Ja.

Speaker: Okay, also wenn Donald Trump Präsident wird, dann ist es der erste Schritt in Richtung Weltuntergang.

Speaker: Ist das wahr?

Speaker: Ja, also, nein, natürlich nicht.

Speaker: Das weiß ich nicht.

Speaker: Das ist nur die Befürchtung, die ich habe, beziehungsweise die Sorge, die da mitschwingt.

Speaker: Und genau darum geht es, wie ich auch gerade schon gesagt habe, das ist vielleicht der Moment, unfair zu sein und das wirklich zu leben in dem Moment, damit es Raum bekommt.

Speaker: Und du hast jetzt gerade schon gesagt, natürlich nicht, also du hast schon eine Antwort darauf und dennoch ist die Sorge da und die darf auch sein.

Speaker: Die nächste Frage, wenn es wahr mit Ja beantwortet wird, ist normalerweise, kannst du mit absoluter Sicherheit sagen, dass es wahr ist?

Speaker: Die wird aber nur eben gestellt, wenn die Antwort ja ist.

Speaker: Die dritte Frage dazu.

Speaker: Und in meinem Fall war sie jetzt nein, also ich kann es nicht zu 100% wissen.

Speaker: Genau.

Speaker: Und deswegen machen wir mit Frage 3 weiter von 4.

Speaker: Wie reagierst du oder was passiert, wenn du den Gedanken, wenn Donald Trump Präsident wird, geht die Welt in den Bach runter, glaubst?

Speaker: wie ich gerade schon gesagt habe, also ich merke eine Sorge, es kommt eine Angst auch hoch um meine Zukunft und auch um die Zukunft meiner Tochter.

Speaker: Ich merke, dass die Schultern so nach vorne fallen, also dass da irgendwie eine Bedrückung da ist, im wahrsten Sinne, also Druck auf den Körper wie auch auf dem Herzen.

Speaker: Ja, also ich werde traurig.

Speaker: Und das ist genau der Knackpunkt an dieser Methode, dass es darum geht zu spüren, was es mit deinem Leben, mit deinem Körper, mit deinen Gedanken macht, wenn du die glaubst und dass du aber in dem Moment nichts zur Veränderung beiträgst, sondern dir in dem Moment eigentlich nur schadest.

Speaker: Und dieses Bewusstsein soll dafür geschaffen werden in diesem Moment.

Speaker: weil es sich auch so ein bisschen anfühlt wie so eine Stache oder Ohnmacht.

Speaker: Ich kann ja jetzt nichts tun.

Speaker: Der wird das Zepter übernehmen, mit oder ohne meiner Zustimmung leider.

Speaker: Und das fühlt sich so an, als hätte ich keine Handlungsmöglichkeiten.

Speaker: Genau.

Speaker: Und hier kommt es wieder dahin, es wird ein Bewusstsein dafür geschaffen, wie das dein eigenes Leben in dem Fall negativ ist.

Speaker: beeinflusst und jetzt hast du wieder die Möglichkeit Verantwortung zu übernehmen und ich glaube dieses Selbstgeißeln, nenne ich es jetzt einfach mal, ändert erstens nichts an der Situation und Trump macht das eben nicht weg auf Knopfdruck und wenn du jetzt vier Jahre oder wie auch immer leidest, wird es nicht besser, sondern du hast jetzt die Möglichkeiten sogar an deinem Leben was zu verändern, um diese Situation zu entschärfen für dich.

Speaker: Die vierte Frage und die letzte in der Methode ist, wer wärst du ohne diesen Gedanken, wenn du denen nicht mehr glauben könntest?

Speaker: Das ist gar nicht so leicht.

Speaker: Dann muss ich mal kurz die Augen zumachen.

Speaker: Ja, ist auf alle Fälle ohne ihn wäre das Leben leichter und

Speaker: Ich bin ja eigentlich ein sehr positiver Mensch, so nehme ich mich jedenfalls wahr.

Speaker: Und in meinem kleinen Kosmos habe ich auch immer wieder Ideen, was ich im Kleinen verändern kann, beitragen kann, an guten Dingen auch mitbringen kann.

Speaker: Und ich glaube, das geht mit dem Gedanken weg.

Speaker: Also das wäre sozusagen wieder da.

Speaker: die Möglichkeit im Kleinen zu verändern und da auch eine Motivation, dass auch ich wie so ein Wassertropfen im Wasser Kreise schlagen kann, selbst wenn er da ist.

Speaker: Ja, und auch wie du es gerade am Anfang noch gesagt hast, dass deine eigentlich positive Haltung zum Leben und vielleicht auch zu Herausforderungen dadurch wieder sichtbar werden kann und dadurch sich was bewegen kann.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Ja, das ist der Anfang von The Work und danach würden die Umkehrungen dann folgen, um den Satz nachhaltig nochmal so in Eiselteile zu verpacken und auseinanderzunehmen, dass er auch dieses Grauen verliert, wenn ich ihn bearbeite, wenn ich hinter die Ecke gucke und wenn ich da überall Reine mache,

Speaker: wo es sich noch ein bisschen unangenehm anfühlt.

Speaker: Ja, lass mal reine machen.

Speaker: Okay, es gibt zum Beispiel, wie ich gerade gesagt habe, das ist die Umkehrung ins Gegenteil.

Speaker: Was wäre das Gegenteil von dem, wenn Donald Trump an die Macht kommt, dann geht die Welt den Bach herunter?

Speaker: Dann geht die Welt nicht den Bach herunter?

Speaker: Also wenn Donald Trump an die Macht kommt, geht die Welt nicht den Bach herunter?

Speaker: Ja, oder du könntest es auch hinten komplett ändern.

Speaker: Also was ist das Gegenteil von nicht den Bach runter oder den Bach runter?

Speaker: Also...

Speaker: dann geht es bergauf.

Speaker: Aha.

Speaker: Okay, wow.

Speaker: Weil wir haben da gerade ohne die Aufnahme schon drüber gesprochen, das Gehirn kennt ja das Wort nicht nicht und deswegen könnte es schwierig sein, das wirklich zu spüren, was die Umkehrung sein kann.

Speaker: Deswegen empfehle ich immer am Ende nicht das Nicht einzusetzen, sondern das auch wirklich positiv zu formulieren.

Speaker: Okay, also wenn Donald Trump an die Macht kommt, dann geht die Welt bergauf.

Speaker: Dann muss ich selber lachen.

Speaker: Wie kann das wahr oder noch wahrer sein, das zu glauben?

Speaker: Das weiß ich nicht.

Speaker: Genau, hier ist manchmal so ein bisschen Kreativität gefragt, weil das Thema zu groß ist, weil der derzeitige Stand der The Work ist, dass es jetzt darum geht, drei Beispiele dafür zu finden, wie das wahr ist.

Speaker: Also, dass das auch wahr ist.

Speaker: Oder sogar wahrer, das zu glauben.

Speaker: Okay.

Speaker: Es kann ja sein, dass wenn er da jetzt an die Macht kommt und eine Instabilität hervorruft, dass das ermöglicht, dass sich Gesellschaften, Wirtschaft, was auch immer er da in Instabilität bringt, neu sortieren kann und daraus wieder

Speaker: etwas erwachsen kann, was vorher nicht da war und die eingestaubten Strukturen aufgerittelt und neu geordnet werden.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Und das ist ein Beispiel von dreien.

Speaker: Vielleicht belassen wir es erstmal.

Speaker: Ja, und mir fällt gerade auch noch eins ein.

Speaker: Und vielleicht merken dann auch die Leute, dass es ihn doch nicht braucht.

Speaker: Und in vier Jahren ist dann die große Revolution möglich.

Speaker: Könnte ja auch sein.

Speaker: Ja.

Speaker: Wie so jede Bewegung erzeugt eine Gegenbewegung und dadurch ist viel Schwung und Veränderung drin.

Speaker: Genau.

Speaker: Welche Umkehrungen fällt dir noch ein, die Sinn ergibt in dem Fall, nochmal angeschaut zu werden und zu bearbeiten?

Speaker: Zum Beispiel auch, wenn Donald Trump nicht an die Macht kommt.

Speaker: Oder was wäre das Positive?

Speaker: Also wenn jemand anderes an die Macht kommt, dann würde die Welt auch...

Speaker: Das könnte ja auch der Fall sein.

Speaker: Weil es noch jemand ein Schlimmeres gibt, der Dinge tut oder vielleicht auch gar nicht tut.

Speaker: Das ist auf jeden Fall auch eine Möglichkeit.

Speaker: Und aus der Systembrille heraus betrachtet sind ja Systeme sich selber reproduzierende Konstrukte und somit wäre es auch wahr zu sagen, was kann dieser eine Mensch schon auslösen?

Speaker: Das System wird sich erhalten und wird sich reproduzieren.

Speaker: Also auch das ist wahr.

Speaker: Ja, total.

Speaker: Ja, und apropos Konstrukte, hier geht es auch darum, dass diese

Speaker: drei Umkehrungen dazu dienen soll, diesen Satz wirklich zu bearbeiten.

Speaker: Wichtig daran ist einfach nur, dass sie auch wirklich funktionieren.

Speaker: Und die Grundlagen sind die Umkehrungen ins Gegenteil, wie wir sie hatten, die Umkehrungen zu mir selbst oder auch zum anderen.

Speaker: Und jetzt haben wir eben diese hier für das Beispiel gefunden und bleiben auch dabei.

Speaker: Cool.

Speaker: Das ist ja eine ganz spannende Methode.

Speaker: Für mich wäre noch ganz am Ende interessant, wo und wie wendest du die an?

Speaker: Also jetzt habe ich verstanden, wie sie passiert, aber wie und wo nutzt du sie?

Speaker: Also ich müsste jetzt wahrscheinlich sagen, dass ich mich immer mit einem Arbeitsblatt hinsetze und wenn ich merke, dass ich Gedanken habe, die mir nicht gut tun, weil genau darum geht es ja,

Speaker: in dieser Methode diese 300.000 Gedanken, die ich am Tag habe, einfach auf Wahrheit zu überprüfen.

Speaker: Das ist ja das Geschenk darin, um das mal so ein bisschen esoterisch zu benennen, dass es so ist, dass wir, wenn wir diese Gedanken eben haben,

Speaker: die uns in irgendeiner Form beeinträchtigen, dass ich dann einen Arbeitsplatz zur Hand nehmen kann und diese Gedanken überprüfen kann.

Speaker: Was ich schon ganz oft im Alltag mache, ist, dass ich einfach spüre, da ist was, da ist eine Emotion, mich beschäftigt was, mich belegt irgendwas, ich bin traurig, ich bin wütend, dass ich dann schon anfange im Kopf, mich zu fragen,

Speaker: Ist es wahr und wer wäre ich ohne den Gedanken und wie reagiere ich?

Speaker: Gucke mal, was ich da so brauche.

Speaker: Und das Schöne daran ist, dass wir das in verschiedenen Kontexten nutzen können.

Speaker: Also ich kann das für mich in Stillarbeit machen.

Speaker: Ich kann auch jemanden fragen, der mich unterstützt.

Speaker: diese Fragen durchzugehen, damit die, blödes Wort Selbstsabotage, nicht so groß ist, also dass jemand mich unterstützt, immer wieder beim Kern und beim Thema zu bleiben und ich kann das aber auch in meiner Partnerschaft oder in Freundschaften anwenden, dann verändert sich die Methode so ein bisschen, wird angepasst, aber es gibt ganz viele Anwendungsmöglichkeiten,

Speaker: Und ich glaube, thematisch gibt es auch keine Grenzen.

Speaker: Also alles Dinge, die ich als belastend und als wahr bezeichne, können darin bearbeitet werden.

Speaker: Also was ich jetzt bei dir raushöre, ist es eine Variante, wie man vielleicht auch Konflikte...

Speaker: gar nicht erst in eine Eskalation bringt, sondern schon vorher überprüft, was ist mein Anteil, mit welchen Gedanken bewerte ich gerade die Realität da draußen, sind die wirklich wahr?

Speaker: Also sozusagen vorher schon eine Entspannung einstellen, das höre ich gerade bei dir.

Speaker: Oder auch, das war jetzt dein letztes Beispiel, das dann auch als Variante zu nehmen, Konflikte in Klärung zu bringen.

Speaker: Also dass man das sozusagen in einer Gruppe oder mit einem Partner oder Partnerin so offen miteinander spielt und darüber neue Erkenntnisse gewinnt und vielleicht auch eine Bewegung reinbekommt in die Konfliktsituation.

Speaker: Genau, als ganz andere Form der Konfliktbewältigung.

Speaker: Ich habe das mal mit meinem Chef gemacht.

Speaker: Ich habe über meinen Chef ein Arbeitsblatt ausgefüllt und habe ihm das dann einfach nur zur Verfügung gestellt und vorgetragen und da

Speaker: war der innere Konflikt, den ich hatte, damit schon immer mehr befriedet und bearbeitet.

Speaker: Und er konnte mit Neugierde zuhören, weil er nicht so viel Verantwortung von mir übergeholfen bekommen hat oder auch nicht so viele Emotionen von mir abbekommen hat.

Speaker: Und dadurch hat er aus einer ganz anderen Perspektive heraus, in einer anderen Ruhe mir einfach zuhören können und hören können, was mich bewegt in Bezug auf ihn.

Speaker: Ich finde das schon next level, dem Chef sowas vorzutragen.

Speaker: Vielleicht könnt ihr ja erstmal klein anfangen und das für euch ausprobieren und uns wissen lassen, wie es euch getaugt hat und was sich bewegt hat dadurch.

Speaker: Schreibt uns doch gerne unter konflikte.kellerkinder.online und wir freuen uns aufs nächste Mal.

Speaker: Vielen Dank für die Lieblingsmethode.

Speaker

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