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Folge 84 - Go, touch grass! (Draußen von Mary Stormhouse)

Leseschwäche präsentiert - Aliteral ins Weltall
Draußen ist die neue Matrix – nur mit weniger Leder und mehr Sonnenlicht In dieser Folge besprechen wir Mary Stormhouses Solarpunk-Novelle Draußen! und tauchen tief in die Themen Virtual Reality, gesellschaftlicher Wandel und die Zukunft der Menschheit ein. Alex und Frank diskutieren über Stärken und Schwächen der Erzählung, ihre literarischen Einflüsse sowie das Potenzial des Solarpunk-Genres. Außerdem: Buchempfehlungen von Theresa Hannig, Diskussionen über Gideon the Ninth, Murderbot und die Rolle literarischer Preise für Science-Fiction-Fans. Viel Spaß beim Zuhören und wir würden uns über Feedback sehr freuen und folgt uns auf den unten angegebenen Plattformen. Und wenn Euch unser Podcast gefällt, dann würden wir uns über 5 Sterne bei Apple Podcast und Spotify freuen. Links zur Folge: Draußen - Mary Stormhouse [https://www.wunderzeilen-shop.de/product-page/drau%C3%9Fen-marystormhouse-seraph-winner2024] Stormhouse website [https://stormhouse.de/] Solarpunk Wiki [https://de.wikipedia.org/wiki/Solarpunk] Frühstück mit Supernova [https://supernova-science-fiction.de/] Social Media Infos: Linktree: Leseschwäche Podcast Linktree [https://linktr.ee/leseschwaechepodcast]

Transcript

Speaker: Leseschwäche präsentiert Aliteral ins Weltall, der Sci-Fi und Fantasy Podcast.

Speaker: Hallo und herzlich willkommen bei einer nächsten Folge von

Speaker: Okay, du hast deinen Einsatz verpasst.

Speaker: Achso, ich wusste nicht, dass es mein Einsatz ist.

Speaker: Wir kommen bei einer neuen Folge von unseres Podcastes.

Speaker: Alliteral in die Leseschwäche.

Speaker: Alliteral mit Science-Fiction im Gepäck in die Leseschwäche.

Speaker: Wie geht's dir, Alex?

Speaker: Bescheiden.

Speaker: Bescheiden.

Speaker: Selbst.

Speaker: Ganz gut, ganz gut.

Speaker: Wie hat sich denn so seit der letzten Aufnahme so, was hat sich denn so Neues getan in Bezug auf Lesen?

Speaker: Oh Lord.

Speaker: Oh Lord.

Speaker: Es kommt wieder ganz viel.

Speaker: Ich kann auch anfangen, bei mir ist es kürzer.

Speaker: Nee, ich muss sogar, weil ich mir einfach keine Namen merken kann, das kurz überbrücken.

Speaker: Ich habe dieses Parts per Million gelesen von Theresa Hannig.

Speaker: Ja.

Speaker: Und dann habe ich noch zwei Bücher von Theresa Haneke gelesen.

Speaker: Die Optimierer und die Unvollkommenen, so eine Duologie.

Speaker: Weil ich dann irgendwie wissen wollte, wie sie mehr so Science-Fiction-mäßig schreibt.

Speaker: Weil dieses Parts per Million ist halt sehr realistisch geschrieben.

Speaker: Natürlich mit auch einer fiktiven Zukunft von der, also so, wie sie das ausspielen könnte.

Speaker: Und deswegen wollte ich irgendwas Science-Fiction-mäßiges von der lesen.

Speaker: Und jetzt habe ich noch ein anderes von der geschrieben.

Speaker: wofür die, glaube ich, auch einen Preis bekommen.

Speaker: Die hat auch einfach nur Preise gewonnen, die Frau.

Speaker: Die Optimierer hat, glaube ich, schon einen Preis gewonnen.

Speaker: Und diese Utopie, die sie vor zwei Jahren rausgebracht hat, hat, glaube ich, auch einen Preis gewonnen.

Speaker: Pantopia, die habe ich hier auch noch liegen.

Speaker: Das habe ich gelesen.

Speaker: Und dann bin ich noch diesen Nachtlügen verfallen von... Lisanne Soborg.

Speaker: Genau.

Speaker: Das habe ich auch noch gesuchtet.

Speaker: Das fand ich ganz gut.

Speaker: Hast du ja beim letzten Mal schon gesagt, dass ihr das eigentlich so vom Thema her, dass es dich ansprechen könnte.

Speaker: Und es hat sich anscheinend bewahrheitet.

Speaker: Ja, ja, waren irgendwie knappe 500 Seiten und 400 Seiten waren richtig, richtig toll.

Speaker: Ja, können wir ja, werden wir bestimmt auch noch im Podcast drüber sprechen, würde ich mal vermuten.

Speaker: Ja, irgendwann kommt alles irgendwann langsam angekrochen.

Speaker: Gibt ja auch einfach, weiß ich nicht, gibt ja auch viel zu viel.

Speaker: Das ist ja, das ist einfach schlimm.

Speaker: Aber ich find's super krass, wie viele neue Autoren ich einfach mal so schnell entdecken kann, wenn ich mich mehr mal auf so Preise konzentriere auch.

Speaker: Ja, das ist auch die Buchmesse jetzt.

Speaker: Ich meine, wir hatten ja die lange Folge über die Buchmesse gemacht und sowas und da sind mir halt ja auch ein paar Autoren, Autorinnen voruntergekommen, von denen ich vorher noch nie gehört hatte, aber die relativ bekannt sind und trotzdem ganz coole Sachen gefunden.

Speaker: Deswegen, ich bin gespannt jetzt.

Speaker: Ja, klar, das meine ich aber ja auch so ein bisschen damit, dass man ja eigentlich einfach nur diesem Seraph als Beispiel folgen müsste.

Speaker: Und dann findest du ganz viel.

Speaker: Bis jetzt hatte ich mir ja vorher mehr Kurt irgendwas Preis angeguckt.

Speaker: Kurt Lochnitz oder sowas?

Speaker: Irgendwie kann ich mir nicht merken.

Speaker: Weiß ich nicht.

Speaker: Da, wo auch, glaube ich, der Sven Haupt schon mal gewonnen hat oder öfter gewonnen hat, ist das der Preis?

Speaker: Ich weiß es nicht.

Speaker: Kurt Ludewitz oder sowas.

Speaker: Ich weiß es nicht.

Speaker: Ich kann mir die Namen einfach nicht gut merken.

Speaker: Ich habe dadurch auf jeden Fall schon einige Autoren oder Autorinnen gefunden und jetzt hier noch mehr.

Speaker: Das ist irgendwie schon ganz cool.

Speaker: Das ist cool.

Speaker: Diese Bücherdinger sind eigentlich, also diese Preise sind eigentlich immer ganz gut für neue Sachen.

Speaker: Deutscher Science-Fiction-Preis war das, wo der Sven gewonnen hat.

Speaker: Ja, nur das hat es wahnsinnig auch noch andere... Häufiger.

Speaker: Es kann sein, dass er bei dem anderen auch dabei war, aber das, wo er häufiger gewonnen hat, das war der DSFP.

Speaker: Deutscher Science-Fiction-Preis.

Speaker: Der gute Sven bringt ja jetzt auch bald schon wieder raus.

Speaker: Juhu!

Speaker: Er hat unsere Gebete erhört und bringt wieder ein neues Buch raus.

Speaker: Ja, bin ich gespannt.

Speaker: Klingt auch spannend, das neue Buch.

Speaker: Deswegen.

Speaker: Aber es ist ja auch so wie die Autorin heute, die wir haben, die Mary Storm... House.

Speaker: Die haben wir doch irgendwo letztes Jahr auch entdeckt, weil wir uns diese Preise angeguckt haben.

Speaker: Das Buch, was wir heute besprechen, hat 2024 den Independent gewonnen vom Seraphen.

Speaker: Deswegen hatte ich mir das auch angeguckt und sowas.

Speaker: Keine Ahnung.

Speaker: Und halt durch Social Media und Streams oder sowas, da hatte ich sie auch persönlich gesehen.

Speaker: Deswegen bin ich so ein bisschen drauf aufmerksam geworden.

Speaker: Ja, ich weiß das halt nur, als wir uns da diese Preise angeguckt haben und dann mal überlegt haben, was wir irgendwie ja mal machen können.

Speaker: Da ist mir zumindest der Name das erste Mal vor Augen gekommen.

Speaker: Aber was hast du denn so gelesen?

Speaker: Was hab ich gelesen?

Speaker: Was ich eigentlich noch vorher sagen wollte, hast du gesehen, dass der Hugo oder der Nebula, ich weiß gar nicht, die Nominierten quasi rausgegeben worden sind?

Speaker: Ich glaub, es war... Ja, ich glaube, ich hab das kurz gesehen, aber...

Speaker: Ja, warte mal.

Speaker: Da hatte ich gesehen, das Interessante war, was mich wirklich ein bisschen überrascht hat, dass manche Leute halt auch einfach zweimal nominiert werden in einer Kategorie.

Speaker: Ach so, du meinst hier den Science-Fiction-Autor, den Adrian Tchaikovsky, genau.

Speaker: Der mit Alien Clay und gleichzeitig noch mit Service Model in der gleichen Kategorie bester Roman zweimal drin ist.

Speaker: Das war mir gar nicht bewusst, dass es da

Speaker: Ja, das habe ich auch gesehen.

Speaker: Ist aber auch vielleicht mal jemand, das hat mich auf jeden Fall darauf gebracht, dass ich ihn auch mal gerne lesen würde.

Speaker: Ich weiß nicht, ob du schon mal was von ihm gelesen hast.

Speaker: Ja, habe ich schon.

Speaker: Er hat aber so viel, das ist ein bisschen schwer.

Speaker: Ja, das habe ich auch gesehen.

Speaker: Irgendwas Aktuelles vielleicht.

Speaker: Ansonsten habe ich gelesen, ich habe Gideon, das ist Gideon.

Speaker: Ich bin Gideon, auf Deutsch heißt es, glaube ich.

Speaker: Ich bin Gideon, genau.

Speaker: Gideon, den Nines, durchgelesen.

Speaker: Ah, krass.

Speaker: Lass uns auch mal eine Folge dazu machen.

Speaker: Wir müssen reden.

Speaker: Ja, auf jeden Fall.

Speaker: Ja, die nächsten zwei Bücher werde ich wahrscheinlich auch noch lesen.

Speaker: Einfach nur, weil ich wissen will, wie es weitergeht.

Speaker: Von Gideon.

Speaker: War interessant.

Speaker: Ja, ja.

Speaker: Ja, sag ich ja, das Problem ist, dass du denkst, du weißt jetzt Sachen und du weißt eigentlich nichts.

Speaker: Und du erfährst dann im zweiten Buch Sachen und das geht dir dann wieder.

Speaker: Dann liest du und denkst, ich weiß ganz viel.

Speaker: Und dann liest du das dritte Buch und dann denkst du wieder, ich weiß ganz viel.

Speaker: Und jetzt musst du halt warten auf das vierte Buch, ob es jemals rauskommt.

Speaker: Ich bin gespannt.

Speaker: Wie gesagt, mal sehen.

Speaker: Also wir müssen drüber reden.

Speaker: Ich habe gemischte Gefühle zu dem Buch.

Speaker: Der kann ich total verstehen.

Speaker: Ansonsten habe ich jetzt mit Cosplay Saves the Multiverse angefangen, weil ich mal irgendwas sehr leichtes... Also, es fängt sehr lustig an, auf jeden Fall.

Speaker: Es fängt auf der Heimfahrt von der Leipziger Buchmesse an, das Buch.

Speaker: Deswegen habe ich damit jetzt mal weitergemacht.

Speaker: Ansonsten ist bei mir nicht Pipi passiert.

Speaker: Gideon habe mich ziemlich aufgehalten, sagen wir mal so, weil es war für mich irgendwie dann doch etwas schwieriger durchzukommen.

Speaker: Aber das machen wir in einer gesonderten Folge, da können wir das ganz gerne auch.

Speaker: Bei dir ja sehr wahrscheinlich noch eher diese alten Memes und Witze, die die aus dem Internet benutzt, irgendwie mehr sagen müssten als mir.

Speaker: Das stimmt auf jeden Fall.

Speaker: Ich fand halt nur so als Spoiler oder sowas, ich fand, es ist halt einfach super lange in diesem Buch nichts passiert.

Speaker: 250 Seiten ist einfach gar nichts passiert und ich kam mir vor wie im Kammerspiel.

Speaker: Ja, ist es ja auch eigentlich gewesen.

Speaker: Aber was ich halt so schön irgendwie daran finde, ich meine, das müssen wir eh in eine andere Folge wirklich verlagern, aber dass es dich halt einfach so in diese Welt so reinbringt und in diese Gefühlswelt von den, eigentlich von der Gideon mehr und ach ja, ich weiß nicht, ich mag einfach, wie sie die Charaktere schreibt, aber ja, müssen wir mal eine eigene Folge machen.

Speaker: Ja.

Speaker: Ja, Spoiler, wir machen demnächst wahrscheinlich eine Folge über Gideon, The Nights und der Locktomb Serie.

Speaker: Trilogie ist es ja auch nicht mehr, weil eigentlich schon ein Viertes Buch angekündigt worden ist.

Speaker: Ich warte auch die ganze Zeit drauf, dass das nicht rauskommt.

Speaker: Und ich dachte, Locktomb ist schon offen.

Speaker: Was kommt denn dann als Viertes Buch?

Speaker: Tja.

Speaker: Ja.

Speaker: Ich weiß auch nicht, was da kommt.

Speaker: Es war auf jeden Fall ein interessantes Buch, weil das so als Science-Fiction verkauft worden ist.

Speaker: Und ich muss dir ehrlich sagen, jetzt wo ich das Buch durchgelesen hab, kann an keiner Stelle festmachen, dass es Science-Fiction ist, außer wo es einmal Raumschiffe gibt.

Speaker: Und sonst der Rest hätte in jeder Zeit spielen können.

Speaker: Ja.

Speaker: Das ist einfach so, weil, ja.

Speaker: Naja, ich weiß nicht.

Speaker: Die Anfangsszene spielt ja auch auf einer Space Station, also.

Speaker: Ja, okay.

Speaker: Jetzt spielt sie auf einem Stein.

Speaker: Ja, aber ist ja ein Space Station in dem Sinne.

Speaker: Ist ja eingepackt.

Speaker: Space Rock, ja.

Speaker: Und dann fliegen sie ja irgendwo hin und dann sind sie wieder irgendwo.

Speaker: Ja.

Speaker: Nee, es kommt auch erst in den späteren Büchern mehr Space vor.

Speaker: Ja, ich bin gespannt, wie es noch weitergeht.

Speaker: Und ich bin mal gespannt, ob das, was beim ersten Buch mich so aufgehalten hat, im zweiten und dritten Buch vielleicht dann gar nicht mehr vorhanden ist.

Speaker: Weil am Ende ging es dann gut.

Speaker: Als es dann endlich mal losging, war es okay.

Speaker: Ja, aber also... Ja, egal, machen wir damit alles.

Speaker: Wie gesagt, eigene Folge dazu.

Speaker: Vielleicht habe ich da bis dahin auch schon noch ein weiteres gelesen oder sowas.

Speaker: Ja, heute, wie du schon gesagt hast, Mary Stormhouse und draußen.

Speaker: Go Touch Grass.

Speaker: Go Touch Grass, genau.

Speaker: Entschuldigung.

Speaker: A Book.

Speaker: Ja, und ja, ein kurzes Buch, relativ.

Speaker: Sehr, sehr kurz.

Speaker: Ja, so kurz war es dann noch nicht.

Speaker: Novelle, genau.

Speaker: Ach ja, bevor wir einsteigen.

Speaker: Nochmal den Schritt zurück.

Speaker: Murderbot.

Speaker: Habe ich ja auch schon häufiger besprochen.

Speaker: Ist ja jetzt der Trailer rausgekommen und die Serie geht ja los jetzt auf Apple.

Speaker: Genau.

Speaker: Im Mai 2025.

Speaker: Also für die Leute, die das hier in der Zukunft hören oder sowas.

Speaker: Was hältst du von dem Trailer?

Speaker: Ja, ich fand's okay.

Speaker: Ich fand den Trailer jetzt nicht so lustig.

Speaker: Ich hoffe, dass die Serie lustig wird.

Speaker: Ich fand den Trailer fast noch lustiger.

Speaker: Die Bücher sind ja eher zynisch und sarkastisch.

Speaker: Murderbot ist ja eher so ein sarkastischer.

Speaker: Ja, aber das fehlt mir noch so ein bisschen.

Speaker: Ich frag mich halt, gut, ein Trailer, da kannst du alles hin und schneiden, wie du es möchtest.

Speaker: Aber ob die Situationskomik, dass das dann gibt, auch mit den Schauspielern, ob der Herr Skarsgard ist, das meine ich, ob der das richtig dann rüberbringt und die anderen auch, ich weiß nicht, ich bin einfach gespannt.

Speaker: Und hatte ich dir ja schon gesagt, ich hab mir persönlich einfach, obwohl das die Bücher vom Cover her auch alle ihn irgendwie da drauf hatten, hab ich mir den Anzug trotzdem anders vorgestellt.

Speaker: Ja.

Speaker: Ja, wie gesagt, Empfehlung da draußen, falls ihr einen Einstieg braucht, guckt euch das an.

Speaker: Aber wo wir auch bei kurzen Büchern waren, deswegen bin ich drauf gekommen, weil die Murderbot-Sachen sind ja auch eher Novellen.

Speaker: Also auch so in der Länge vielleicht sogar noch ein bisschen kürzer als draußen teilweise vielleicht sogar.

Speaker: Ja, aber guck mal, draußen hat jetzt nur 176 Seiten.

Speaker: Und da, wenn du das schon aufmachst mit Murderbot, Murderbot ist ein sehr kleines Spektrum, hat Murderbot immer, worum es geht.

Speaker: Ja.

Speaker: Und das hat draußen zum Beispiel nicht.

Speaker: Draußen hat ganz viele Themen, die in ein Buch gestopft werden, was dafür zu kurz ist.

Speaker: Da hat er direkt, liebe Zuhörerschaft, hat er direkt eigentlich so das Fazit.

Speaker: Wir sind dann fertig.

Speaker: Nein.

Speaker: Ja, stimmt schon.

Speaker: Also Murderbot ist eher auch geschrieben wie eine Fernsehfolge.

Speaker: Also ja, eine Fernsehfolge.

Speaker: Deswegen mal gespannt, wie es sich dann auch im Fernsehen so anfühlt.

Speaker: Aber ja, draußen ist 248 Seiten laut, ähm,

Speaker: Ressourcen.

Speaker: Okay, die Kindle-Ausgabe sagt mir 176 Seiten.

Speaker: Ja, ja, die Kindle schon, aber ich glaube, das gedruckte Buch ist halt dann doch schon 240 oder sowas.

Speaker: Aber Kindle setzt immer ein bisschen anders.

Speaker: Aber ja, deswegen, ja.

Speaker: Worum geht's?

Speaker: Was haben wir bei draußen?

Speaker: Es geht um Nalani, die glücklich in ihrer virtuellen Welt lebt.

Speaker: Also eigentlich sitzt sie in so einem Zimmer in so einer VR-Maschine, würde ich jetzt mal so sagen, und lebt ihr Leben virtuell eigentlich, weil sie halt da eingeschlossen ist.

Speaker: Und dann bricht ihre Decke ein und der gute Caden kommt dann irgendwie rein und der nimmt sie im Endeffekt einfach mit nach draußen.

Speaker: Draußen ist es nicht so wie in ihrer schönen virtuellen Welt, wo sie ihr Leben gelebt hat, sondern...

Speaker: Ja, es ist so ein bisschen, ich nenne es jetzt einfach mal wie bei Matrix.

Speaker: Draußen ist die Welt ganz anders als in der virtuellen Welt.

Speaker: Das stimmt.

Speaker: Und so ein bisschen was hat das auch von Matrix, weil sie ja quasi in diesem komischen, sie wird ja irgendwie so künstlich ernährt von der, ne?

Speaker: Es ist ja quasi so eine Entität, die quasi sich um sie kümmert und sie kümmern.

Speaker: Beschützt, keine Ahnung.

Speaker: Und sie lebt ja quasi fast nur in diesem Tank, wo sie halt dann ihre Nahrungsstoffe zugesetzt bekommt.

Speaker: Und sie kriegt so Achievements und so.

Speaker: Und das ist alles so sehr modern, Videospiel-mäßig, nenne ich das mal, diese Welt gehalten.

Speaker: Und draußen... Sag's ruhig, das wollte ich auch sagen.

Speaker: körperliche Betätigung ist nicht so der Fokuspunkt.

Speaker: Es geht ja am Anfang sogar darum, dass sie ein bisschen mehr dazu gezwungen werden muss, dass sie auch mal wieder ihre Muskeln einsetzt, also ihre echten Muskeln.

Speaker: Das fand ich halt sehr lustig, weil sie wird ja dann direkt, also ab Seite 10 schon gejagt von Robotern.

Speaker: Und sie kann halt eigentlich nicht richtig laufen.

Speaker: Was ich ganz lustig finde, was halt eigentlich, wenn ich es aber ehrlich nehme, würde direkt das Ende wäre, weil wenn du einfach nie deine Beinmuskeln irgendwie richtig trainierst zum Laufen,

Speaker: wäre das schon das Ende.

Speaker: Ja, auf jeden Fall flieht sie dann mit diesem Caden ja.

Speaker: Der hilft ihr ja dann und dann entdeckt sie halt im Endeffekt die Welt.

Speaker: Und warum ist die Welt so, wie sie ist?

Speaker: Warum gibt es diese digitale Welt, wo Leute in diesen Containern leben und blablabla?

Speaker: Ja, ich meine, ich will halt nicht alles verraten, weil ich will immer noch, dass die Leute das lesen.

Speaker: Aber warum halt alles so ist,

Speaker: erfährst du halt erst im Laufe des Buches.

Speaker: Genau.

Speaker: Und dann lernt sie halt irgendwann ja auch die Menschen kennen, die draußen überlebt haben, ohne die künstliche Intelligenz.

Speaker: Und ist eigentlich cool, weil es hat sehr, sehr viele Themen, die in das Buch kommen.

Speaker: Und dir wird auf jeden Fall niemals langweilig bei dem Buch, weil dadurch ist das halt durch diese ganzen Themen und die Kürze des Buches, bleibst du halt nicht lange bei irgendeinem Thema, sondern gehst direkt halt weiter.

Speaker: Ja.

Speaker: Was ist für mich jetzt das Spannendste an dem Buch ist, dass draufsteht, dass es ein Solapunk-Roman ist.

Speaker: Ja, also kein Cyberpunk, sondern Solapunk quasi dann mehr so in Bezug auf Sonne, vielleicht auch eher, sagen wir mal,

Speaker: positiv geneigt.

Speaker: Ja, also Solapunk ist halt, wie du ja meinst, nochmal so eine kleine Nische in der Science Fiction und da geht es sehr speziell darum, dass Entscheidungen, die eine Gesellschaft treffen muss oder getroffen hat oder treffen könnte, eine mögliche Zukunft halt, dass die in Frage gestellt werden und dass vielleicht eine bessere Entscheidung skizziert wird.

Speaker: Ja.

Speaker: dass es halt eigentlich, also wenn ich es jetzt für mich blöd formuliere, ist es eine, du kommst von einer Dystopie in eine Utopie.

Speaker: Der Weg zur Utopie wird auf jeden Fall aufgezeigt.

Speaker: Ja, ja, das meine ich damit.

Speaker: Also ob es eine wirkliche Utopie dann wird, ist noch fraglich, weil das ist ein langer Weg oder so, aber halt einfach, dass du es hättest besser machen können als diese Dystopie.

Speaker: Ich meine,

Speaker: Wir erfahren ja auch so ein bisschen, was vorher passiert ist.

Speaker: Es wird ja nachher mehr Kontext gegeben, weil aus der Sicht der Hauptcharakterien oder sowas hast du ja erstmal so keinen Bezugspunkt.

Speaker: Du weißt, dass sie da in diesen Social-Media-Dingern rumhängt, quasi virtuelle Welt, wo halt nur noch irgendwie Achievements oder sowas so der Punkt sind, wo es hingehen soll und sowas.

Speaker: Und Nalani kennt nichts anderes.

Speaker: Sie sitzt an diesem Kubus, vermisst nichts außerhalb dieses Kubus, trifft die Leute halt nur virtuell.

Speaker: Es gibt halt noch andere Menschen und irgendwie in diesem Kubi-

Speaker: gibt es noch ganz, ganz viele Menschen und sie wird dann konfrontiert mit Fish out of Water.

Speaker: Ja, sie ist im Endeffekt, wir sind sie.

Speaker: Weil wir wissen nichts und sie weiß auch nichts, sie muss alles neu kennenlernen.

Speaker: Und das Fish out of Water Prinzip funktioniert ja bei hier halt gut.

Speaker: Ja, also... Aber gleichzeitig, dadurch erinnert es mich halt auch irgendwie so an so viele Sachen.

Speaker: Haben wir vorhin dann auch schon kurz drüber geredet.

Speaker: Mich hat halt irgendwie so... Ich erinnere es irgendwie sehr an Matrix.

Speaker: Dann hast du ja auch Horizon Zero Dawn, das Videospiel.

Speaker: Ja.

Speaker: Und da funktioniert das aber bei diesen... Zumindest bei den beiden Sachen funktioniert das ja auch.

Speaker: Du lernst ja immer mit der Person dann irgendwie die Welt kennen und warum das so ist.

Speaker: Ja.

Speaker: Ja.

Speaker: Mich hat es am Anfang auch, ich meine, am Anfang wird ja so quasi diese Welt gezeigt, wo dieses Reh, glaube ich, da, ich glaube, es ist irgendein Tier, ich meine, es wäre ein Reh oder sowas, wo das Freie über die Straße springt und kaum noch Menschen in den Städten vorhanden sind.

Speaker: Das hat mich so ein bisschen auch an Last of Us erinnert.

Speaker: Also einfach dieses Bild, diese

Speaker: Ja, das wäre aber noch anders dystopisch.

Speaker: Ja, ja, aber ich meine jetzt einfach nur dieses Bild.

Speaker: Das hat mich einfach daran erinnert.

Speaker: Genauso wie Matrix auch nicht genau passt, weil Matrix hast du mehr, was halt in der Matrix passiert, als das, was draußen passiert.

Speaker: Hier ist mehr so dieses, was draußen drin.

Speaker: Ich finde halt so von dem Grundkonzept, was du nachher bei Horizon Zero Dawn kennenlernst, so mit diesen

Speaker: KIs, die da auch existieren, da ist schon mehr Einfluss, weil du das, glaube ich, auch dann auch in dem Buch dann halt auch mehr bekommst.

Speaker: Ich fand's, also ich muss sagen, mein Eindruck war, es war sehr unterhaltsam zu lesen.

Speaker: Ich fand's sehr gut, also es war jetzt nicht unbedingt neue Sachen, die da thematisiert wurden, das kannte man schon irgendwie, aber ich fand es gut zusammengestellt.

Speaker: Ich fand's so zu schade, dass es dann danach irgendwie vorbei war.

Speaker: Ich würde gerne noch mehr Bücher aus dieser Welt lesen.

Speaker: Das ist aber mein Lieblingsproblem, was ich habe.

Speaker: Zu kurz.

Speaker: Oder zu lang, ja.

Speaker: Ja, aber in dem Fall ist es halt mal wieder zu kurz, weil es fehlt einfach was.

Speaker: Du hättest irgendwie, ich weiß nicht, du hättest ja noch 300 Seiten mehr schreiben können, einfach um noch mehr kennenzulernen und dass die Geschichte irgendwie spannender bleibt.

Speaker: Weil so, wir haben immer, wir berühren kurz ein Thema und dann hüpfen wir weiter, weil wir müssen halt schnell ans Ende kommen.

Speaker: So kam mir das einfach beim Lesen vor.

Speaker: Das finde ich halt irgendwie schade.

Speaker: Und dabei fand ich diesen...

Speaker: sag ich mal, diesen Trick für mich, weil ich hab halt auch nichts über das Buch vorher gelesen am Anfang.

Speaker: Ich hab's angefangen und dachte, ah ja, okay, cool, jetzt haben wir so diese virtuelle Welt à la Matrix und dann lernen wir die kennen.

Speaker: Nö, Pustekuchen.

Speaker: Du wirst halt direkt rausgeballert, hab ich auf jeden Fall nicht mitgerechnet.

Speaker: Ja.

Speaker: Echt nicht?

Speaker: Obwohl der Roman draußen heißt.

Speaker: Ja, ich hab halt gar nicht darüber vorher gelesen.

Speaker: Ja, ja, ich weiß.

Speaker: Also, allein nur aus dem Namen.

Speaker: Ja, aber das kann ja auch immer eine Falle sein.

Speaker: Ich kann ja nur sagen, dass das ganze Buch drinnen spielt.

Speaker: Ich hab ja jetzt das Cosplay Saves the Multiverse angefangen von ihr.

Speaker: Und es scheint so ein bisschen, Mary Stormhouse hat nicht unbedingt immer den Bock, sich lange mit Einleitung aufzuhalten.

Speaker: Also, bei...

Speaker: bei Cosplay saves the Multiverse.

Speaker: Ich glaube, ab Seite 10 oder sowas passiert schon was und wir sind woanders.

Speaker: Also deswegen, das ist ja hier auch, du hast diesen kurzen Einleitung und dann bam, bam, bam, bam und dann geht's weiter.

Speaker: Ich fand's halt so, man muss manchmal so ein bisschen nicht vergessen, dass es halt independent ist.

Speaker: Manchmal guckst du ja, es kann ja auch mal erstmal nur ein Konzept sein, über das, was du schreibst und kann auch nur so eine Idee sein, die du da schreibst.

Speaker: Das ist ja, glaube ich, auch so ein bisschen der Punkt,

Speaker: wo Independent teilweise noch ein bisschen mehr unterwegs ist, dass du vielleicht nicht ganz realisierte Geschichten hast.

Speaker: Also, dass du halt auch etwas Fairbone-Geschichte dann halt rausbringen kannst.

Speaker: Deswegen, ich habe halt die Hoffnung, dass vielleicht noch was kommt in dieser Welt und dass da vielleicht noch ein bisschen mehr ausgefüttert wird.

Speaker: Also, die Welt bietet ja sehr, sehr viele Ansätze.

Speaker: Ja, also von dem, was sie seitdem rausgebracht hat, kommt mir das irgendwie nicht so vor.

Speaker: Als würdest du jetzt erstmal noch was in der Welt machen, aber ja, finde ich auch, du könntest halt mehr in dieser Welt noch machen.

Speaker: Also ich meine aber ihre Tagline von dem Buch ist ja irgendwie, wie können wir mit den Herausforderungen der Gegenwart eine lebenswerte Zukunft schaffen, wenn ich hier auf die Stormhouse-Seite gehe.

Speaker: Und ich finde, da beschäftigt sie sich halt einfach für mich zu wenig in dem Buch mit.

Speaker: Weil sie halt immer noch eine Geschichte erzählen will.

Speaker: Und das jetzt einfach, weil ich da jetzt im Vergleich diese Theresa Hannig gelesen habe, die sich viel intensiver irgendwie mit diesen Themen auseinandersetzt.

Speaker: Also mir fehlt das ja einfach bei diesem Draußenbuch, dass du dich noch mehr damit auseinandersetzt.

Speaker: So habe ich halt so oft dieses Gefühl gehabt, wir hetzen uns dadurch.

Speaker: Und vielleicht hätten es auch einfach weniger Themen dem Buch gut getan.

Speaker: Ich meine, das hatte ich ja auch schon vorher.

Speaker: Ich bin mir irgendwie nicht sicher, was mich, also draußen erinnert mich irgendwie an die Sprache der Blumen von Sven Haupt in irgendeiner Form.

Speaker: Nur, dass der ganz anders mit diesem Thema AI und sonst was sich auseinandersetzt.

Speaker: Aber da hatte ich auch irgendwie das Gefühl, dass er das irgendwie mit mehr Ruhe macht, sich dann mit diesem Thema auseinanderzusetzen und sie hetzt halt so durch.

Speaker: Das ist einfach so meine Empfindung beim Lesen gewesen.

Speaker: Und das finde ich irgendwie ein bisschen schade.

Speaker: Andererseits muss ich aber sagen, ist es irgendwie ein cooles Buch, um eine neue Autorin kennenzulernen.

Speaker: Ja, also es ist so ein bisschen, ne, also so ein bisschen so ein Abriss dazu, ne, also die Fähigkeiten von jemandem kennenzulernen und halt auch so ein bisschen die Gedanken, also die Art und Weise in Geschichte zu verarbeiten, von jemandem kennenzulernen, ja.

Speaker: Ja, deswegen ist das gleichzeitig ein bisschen negativ für mich, aber gleichzeitig positiv.

Speaker: Ich bin mir selber nicht so ganz sicher, wie ich das jetzt im Endeffekt finde.

Speaker: Man könnte sich jetzt wirklich mit diesen Themen teilweise noch mehr auseinandersetzen.

Speaker: Weil du hast halt, ich meine, wir waren ja dabei, sie reißt ab, danke Kopf.

Speaker: Sie haut ja dann ab mit Caden und dann begegnen sie ja auch diesen...

Speaker: Ich nenne es jetzt einfach mal den normalen Menschen, die noch draußen leben und nicht gefangen sind, in diesen Containern und von der AI überwacht.

Speaker: Und auch da, da geht mir alles irgendwie so zu schnell.

Speaker: Dann kriegen sie ja irgendwie so neue Namen und dieses und jenes.

Speaker: Und teilweise ist das für mich so ein bisschen klischeehaft.

Speaker: Es hat mich auch sehr irgendwie an John Carter in der Form dann erinnert.

Speaker: Auf dem Mars.

Speaker: War das auf dem Mars?

Speaker: John Carter vom Mars.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Daran hat es mich dann irgendwie auch noch erinnert.

Speaker: Und so, ja, ich meine, hast du ja auch schon gesagt, irgendwie ist es wie so ein Best-of an Ideen, die man irgendwie zusammengeworfen hat in ein Buch.

Speaker: Ja, allerdings, du hast ja eben die Seite zitiert oder sowas, die hat ja auch selber geschrieben, wichtig war mir, dass es sich um eine Erzählung handelt, der klassische Sci-Fi 200-Seiter, wie er sich heute immer seltener findet.

Speaker: Das ist halt schon sehr stark.

Speaker: Ja, also dass sie quasi dann bewusst das so gewählt hat, wie früher diese...

Speaker: John Sinclair war jetzt eher in Richtung Horror, Mystisch oder sowas, aber so eher die kurzen Geschichten, die du früher teilweise halt auch im Kiosk bekommen hast, oder?

Speaker: Ja, also

Speaker: Genau, da kann ich direkt hinleiten, sie hat halt einen Blog, supernova-science-fiction.de, wo sie sich mit allen möglichen Themen Science-Fiction auseinandersetzt und da schreibt sie auch, dass sie auch gerne den Pulp Trash liest.

Speaker: Genau, und so ein bisschen pulpig ist das ganz ja auch.

Speaker: Genau, ja, aber ich finde, wenn du das aber nicht weißt und nicht über sie liest, dann kommt das in ihrem Buch für mich nicht so gut rüber.

Speaker: Ja, das stimmt.

Speaker: Jetzt mit dem Wissen im Nachhinein, weil ich jetzt ja den Blog und sonst was mir angeguckt habe, kann ich es dann wieder anders wertschätzen.

Speaker: Aber ja, letztes Jahr habe ich das gelesen, das erste Mal.

Speaker: Draußen, da hatte ich das halt gar nichts.

Speaker: Und seitdem werde ich so ein bisschen in der Zwickmühle.

Speaker: Jetzt mit dieser Info finde ich es eigentlich cooler, weil sie halt sich so

Speaker: Ja, sie ist so anlehnt an diese Pulp-Literatur, die eigentlich auch cool ist, weil sie, die muss es halt auch geben.

Speaker: Es muss nicht immer das perfekt ausgearbeitete Science-Fiction-Buch sein.

Speaker: Genau.

Speaker: Es muss halt auch Pulp-Literatur geben.

Speaker: Aber gerade da liegt ja dann immer so auch das Problem der Pulp-Literatur, da hast du halt vieles, was nicht richtig ausgearbeitet ist.

Speaker: Genau, du hast bei Pulp halt, ich meine, Pulp, um es mal zu übersetzen, ist es, wie würde man Pulp am besten übersetzen?

Speaker: Schmuddelhene.

Speaker: Also auf jeden Fall eher etwas, du hast halt Geschichten, die haben halt schnellen Anfang, nicht unbedingt tiefgehend.

Speaker: Also im Deutschen ist das einfach Schund und Trivialliteratur.

Speaker: Ja, genau, Schund habe ich ja, ja genau, Schund in dem Sinne.

Speaker: Und

Speaker: Aber du hast halt kurze Geschichten, also beziehungsweise sehr kurz gehaltene Geschichten, die halt sehr schnell einsteigen in das Thema, vielleicht nicht zu tief gehen an der ganzen Sache, unterhalten und eher sowas für, ich meine, wir haben alle Pulp Fiction gesehen oder sowas, eher so für die Toilettenliteratur gedacht sind, weißt du?

Speaker: Also, dass man halt sagt, so, ja, also, wäre jetzt ein Bild davon oder sowas, etwas für zwischendurch, ne?

Speaker: Also,

Speaker: Ja, ist halt einfach leichtere Lektüre, die sich halt mit theoretisch ernsteren, auch schweren Themen auseinandersetzt, aber irgendwie sehr leichtfüßig, nenne ich es mal.

Speaker: Aber ja, das ist für mich aber genau das Problem, entweder mag ich sowas und hab Bock auf sowas.

Speaker: Oder ich hab da keine Lust zu und dann bin ich halt ein bisschen enttäuscht von draußen.

Speaker: Für mich war es überraschenderweise gar nicht so enttäuscht.

Speaker: In dem Moment war es genau der richtige Fit für das, was ich haben wollte.

Speaker: Irgendwas, was leicht zu lesen ist und sehr schnell, also wo nicht sehr viele komplizierte Sachen mit reinkommen und es einfach sehr einfach heruntergeht von der Story her.

Speaker: Bei mir hat es halt in dem Moment sehr gut gefallen, klar.

Speaker: Mir hat es eher so den Willen nach mehr geweckt.

Speaker: Also ich würde gern mehr aus dieser Welt sehen.

Speaker: Aber es war wirklich ein

Speaker: cooler Roman, der so auch so ein bisschen, also sie hat ja schon so Themen wie Umwelt, was auch immer, was wird aus der Welt, wenn die Umwelt kaputt geht, wie können wir in Zukunft leben, was sind so mögliche Sachen, das ist ja jetzt eine Variante, wurde jetzt in dem Buch dann halt thematisiert und halt auch, wie wir dann vielleicht auch da wieder wegkommen, also das, ich meine, in der kurzen Zeit oder sowas haben wir auch quasi ja am Ende dann eine Idee, wie es dann halt weitergehen könnte.

Speaker: Und deswegen, ich fand das wirklich sehr unterhaltsam.

Speaker: Die Charaktere waren sehr gut geschrieben.

Speaker: Wir hatten jetzt nicht unbedingt ein riesen Ensemble von Charakteren, was auch mal ganz angenehm war, weil sonst immer diese Bücher, wo du

Speaker: wo du einen Stammbaum aufmalen musst, damit du überhaupt raffst, wer jetzt wer ist oder sowas.

Speaker: Ich nenne jetzt mal Gideon oder alle heißen ähnlich und du raffst nicht mehr, wer jetzt wer ist.

Speaker: Sechstes Haus, siebtes Haus, achtes, zweites, erstes.

Speaker: Ja, aber das ist ja bei Design so gemacht.

Speaker: Ja, da ja auch.

Speaker: Aber ist ja bei draußen auch so.

Speaker: Du hast ja teilweise, du hast ja noch nicht mal Nachnamen von irgendwelchen Charakteren.

Speaker: Du brauchst ja auch nicht, weil das ist halt mein größtes Problem mit dem Buch, das sind halt die Charaktere, weil das einfach nur so Abziehbildchen sind.

Speaker: Mhm.

Speaker: Fandst du?

Speaker: Ich hab schon eine Connection zu der Hauptfigur gefunden.

Speaker: Keine Ahnung, vielleicht bin ich auch da.

Speaker: Ich meine, wenn es genau das ist, was du wolltest, als du es gelesen hast, das meine ich ja immer damit.

Speaker: Ich will immer eigentlich was Schwierigeres.

Speaker: Ich würde auch gerne länger für Bücher meistens brauchen.

Speaker: Deswegen, weil wir ja auch schon bei Gideon waren, mag ich Gideon total gerne, weil die sich ganz anders und extremer und in vielen Facetten mit den Charakteren auseinandersetzt.

Speaker: Da gab's hier jetzt gar keine Zeit zu.

Speaker: Du lernst halt kurz diese Nalani kennen und dann geht's halt schon los.

Speaker: Dann hast du halt noch diesen Caden und klar werden die ein bisschen mehr so im Lauf des Buches, aber am Anfang sind sie einfach nur diese typischen Abziehbildchen.

Speaker: Und die anderen, die dann vorkommen, die sind auch einfach nur für mich Abziehbildchen gewesen.

Speaker: Es ist immer cool für mich, wenn du so schnell irgendwie die Leute mögen kannst.

Speaker: Ich kann das irgendwie oft nicht so schnell.

Speaker: Ja.

Speaker: Ich weiß auch nicht.

Speaker: Keine Ahnung.

Speaker: Ich mache mich da halt bei jedem Buch immer relativ frei dran oder sowas.

Speaker: Manchmal funktioniert das, manchmal funktioniert das nicht.

Speaker: Und bei dem hat es jetzt ganz gut funktioniert.

Speaker: Deswegen, ich mag es manchmal auch nur, also was mir manchmal bei Büchern auch wichtig ist, es muss nicht so unbedingt so ausgearbeitet sein, wenn ein Gefühl geweckt wird und dieses Gefühl rübergebracht wird, reicht mir das teilweise schon in manchen Büchern.

Speaker: Und dieses Gefühl, also da muss es dann auch nicht wirklich hochtrabende Literatur oder super lange sein.

Speaker: Ich fand es sogar ganz angenehm, mal nicht so viel Energie reinzustecken müssen in ein Buch.

Speaker: Und deswegen so einfach nur mal hier so, beide unsere Sichtweisen des Ganzen sind ja valide oder sowas.

Speaker: Es ist halt einfach nur mal auch für die Leute da draußen, die jetzt dazuhören, einfach nur mal so einen Kontext zu schaffen, so für wen ist das Buch vielleicht was, für wen ist es nichts.

Speaker: Also deswegen bin ich gespannt, was vielleicht die Leute draußen auch sagen, wenn sie das Buch sich mal zu Gemüte führen.

Speaker: Ich finde, eigentlich ist das ein Buch aber für jeden, der so ein bisschen Science-Fiction-Zukunft interessiert ist und da gerne mal Literatur ausprobieren will.

Speaker: Dadurch, dass es auch noch diesen Solapunk-Effekt sozusagen hat, ist es auch noch mal irgendwie was anderes, weil das ist ja so ein neueres Genre, was es erst seit irgendwie zehn Jahren oder so gibt.

Speaker: Und da gibt es auch noch nicht so besonders viel.

Speaker: Wobei ich mich jetzt auch, seitdem ich irgendwie darüber dieses...

Speaker: All in, all on, das, was du dir gekauft hast, auf der Buch, ist das nicht dann auch Solapunk oder ist das einfach nur eine Utopie?

Speaker: Ist mehr eine Utopie.

Speaker: Also das geht eher weniger in Richtung von Dystopie zu, es entwickelt sich mehr in Richtung Utopie direkt von Anfang an.

Speaker: Aber könnte man theoretisch auch noch in dieses Jorgen mit reinpacken sogar.

Speaker: Ja, also das hat auf jeden Fall ausgedrückt, dass ich mich jetzt einfach immer auch frage, bei alten Science-Fiction-Geschichten,

Speaker: ist das eine Dystopie, ist das eine Utopie oder ist das jetzt eigentlich Solapunk schon gewesen, weiß ich nicht, vor 50 Jahren oder so, als das Buch rauskam.

Speaker: Das frage ich mich jetzt einfach öfters bei irgendwelchen Geschichten.

Speaker: Das finde ich aber eigentlich ganz interessant.

Speaker: Und deswegen, ich würde es eigentlich jedem empfehlen.

Speaker: Ich hätte mir einfach nur gewünscht, das Buch hätte 500 Seiten gehabt mindestens, weil dann hättest du die Charaktere besser kennenlernen können.

Speaker: Du hättest die Welt auch noch besser kennenlernen können.

Speaker: Und dann hätte vieles einfach mehr einen Impact gehabt beim Lesen für mich.

Speaker: Weil so hast du ja, weißt du, sie brechen aus, sie rennen weg vor Robotern, sie werden angegriffen, sie werden verletzt.

Speaker: Wenn das alles in 20 Seiten ist, denke ich mir, okay, aber dann kann das alles nie so schlimm sein.

Speaker: Dann haben sie halt irgendwie, sie sind eigentlich geschützt, ihnen kann gar nichts passieren, auch wenn sie verletzt werden.

Speaker: Es besteht keine Gefahr irgendwie.

Speaker: Und ich hätte jetzt bei dem Buch das Gefühl gehabt, wenn du 200 Seiten mehr gehabt hättest, dass du manche Szenen mehr in die Länge ziehen können.

Speaker: Dadurch wäre es irgendwie dramatischer gewesen.

Speaker: Weil auch das Ende, es geht ja auch einfach um was Dramatisches, um die Zukunft der Welt, weil das ja dieses Solarpunk ist.

Speaker: Aber so hatte das für mich keinen Impact.

Speaker: Mhm.

Speaker: Und 2025 geht weiter mit der Suche nach der perfekten Buchlänge für Alex.

Speaker: Kann ich absolut nachvollziehen.

Speaker: Kann ich sehr nachvollziehen.

Speaker: Für mich hat es dann einen größeren Impact, keine Ahnung, weil ich mich mehr auf die Charaktere dann

Speaker: einstellen konnte, aber ja, valide.

Speaker: Aber es ist auf jeden Fall eine Empfehlung, gerade auch in dieses Genre einzusteigen.

Speaker: Und ich finde es lustig, dass das jetzt auch in der Bücherwelt losgeht mit diesen Subgenres.

Speaker: Letztens noch mit einem Kollegen darüber diskutiert.

Speaker: wo es bei der Musik plötzlich tausende von Genres gibt, die es eigentlich früher auch schon gab, aber wir nicht einfach alles unterschieden haben.

Speaker: Jetzt fängt das bei Büchern auch an, das ist jetzt Solapunk.

Speaker: Ja, früher gab es auch schon Solapunk, es hieß halt nur nicht so.

Speaker: Aber jetzt haben wir einen Begriff dafür.

Speaker: Und es ist halt interessant.

Speaker: Ja, aber ich finde, es kommt irgendwie immer drauf an.

Speaker: Wenn du dich halt irgendwie unterscheiden möchtest von anderen Sachen und dich mehr in eine Nische bringen willst, dann ist das cool.

Speaker: weil du kannst dir die richtigen Artikel darüber durchlesen, wo es zu LaPang herkommt.

Speaker: Ich habe das auch unten verlinkt in unseren Shownotes.

Speaker: Da ist halt der Wikipedia-Artikel und da findest du ja weiter Literatur, wie du dazu lesen kannst, wo das überhaupt herkommt.

Speaker: Und das, finde ich, ist schon ganz cool, weil da ja Überlegungen drinstecken.

Speaker: Ja, klar, ja.

Speaker: Und es ist ja jetzt nicht nur so, wir grenzen irgendwie das ab, damit wir was Besonderes sind, sondern weil sie ja auch was ganz anderes, die wollen auch was ganz anderes hinaus mit Solapunk als jetzt zum Beispiel eine Utopie.

Speaker: Ja, ja, das meine ich aber.

Speaker: Aber das gab es trotzdem schon vorher, hatte aber nicht den Namen.

Speaker: Also deswegen, das meine ich nur so ein bisschen.

Speaker: Also dass es diese Schwingung trotzdem schon irgendwo gab.

Speaker: Irgendwie ist ja nichts neu in dieser Welt so richtig.

Speaker: Deswegen bin ich mal gespannt.

Speaker: Also deswegen auch dieses, wo du überlegst, was könnte von den alten Sachen, die du kennst, vielleicht auch schon eh in diesen Solapunk reingepasst haben.

Speaker: Deswegen finde ich das ganz interessant.

Speaker: Ja.

Speaker: Was würdest du sagen, ist das Buch eher für ein jüngeres oder ein etwas älteres Publikum gedacht?

Speaker: Oder ist es eher... Ich würde sagen, ab 12 kannst du das auf jeden Fall lesen.

Speaker: Ja.

Speaker: Wenn du gar kein Science-Fiction oder sowas kennst, ist das, glaube ich, cool.

Speaker: Ja.

Speaker: Das ist halt dann wie John Carter gucken.

Speaker: Sorry.

Speaker: Ja, ich fand es halt so ein bisschen schon ein bisschen an etwas jüngeres Publikum gerichtet aus dem Ganzen, was da verwurstet wurde in Bezug zum Beispiel auf Nalanis Virtual Reality Ding Achievements und sowas.

Speaker: Das ist ja sowas, wo eher sich jüngere Leute vielleicht mit identifizieren.

Speaker: Vielleicht auch so ein Clash aus beiden.

Speaker: Dass man halt auch sagt, dass da verschiedene Sichtweisen auf Gesellschaften zusammenkommen an der Stelle.

Speaker: Also ja, sehe ich genauso.

Speaker: Aber ich glaube, dieses Virtual-Reality-Ding ist was sehr Deutsches.

Speaker: Deutsche Autoren lieben das.

Speaker: Ich habe jetzt schon ein paar, ich musste die halt nochmal irgendwie rausholen, weil ich jetzt die Namen nicht habe, deutsche Science Fiction gelesen und es kommt immer wieder vor, Virtual Reality, in irgendeinem Umgang.

Speaker: Selbst bei Aikimira, Neongrau war das auch, da war das, glaube ich, das ganze Thema auch irgendwie darüber und es kommt immer wieder vor, irgendwie die deutsche Science Fiction liebt dieses Thema.

Speaker: Also ich hab auch genug schon ausländische Science-Fiction gelesen, wo es halt auch hier, wie hieß es, Neuromancer oder sowas.

Speaker: Ja, aber da gab's die Technologie noch nicht.

Speaker: Das ist für mich nochmal ein Unterschied.

Speaker: Das ist ja sehr, das hat ja eigentlich auch dieses ganze Cyberpunk-Genre begründet, dann Neuromancer.

Speaker: Und dadurch, dass es die Technik und so eigentlich ja noch gar nicht gab, macht's das ja irgendwie nochmal anders, weil das ja dann irgendwie

Speaker: mehr visionärer oder so ist, sagt man das so.

Speaker: Mir ist einfach nur aufgefallen, dass irgendwie sehr viel deutsche Science Fiction sich immer wieder mit diesem Thema von Virtual Reality beschäftigt.

Speaker: Gut, wir lieben doch alle Neuromancer, ich weiß es nicht.

Speaker: Also ich finde es halt so ganz witzig, weil ich habe das Gefühl, dass es in der globalen Literatur schon ein bisschen vorher war mit diesen ganzen Virtual Reality Dingern.

Speaker: Und die so ein bisschen weiter sind eigentlich jetzt so an der Stelle.

Speaker: Und in Deutschland das jetzt irgendwie sehr, sehr, ja, an vielen Stellen.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: So sehe ich das aber auch.

Speaker: Ich meinte das jetzt nicht, dass die Visionär sind, die Deutschen damit, sondern einfach, dass das bei uns momentan oder in den letzten zehn Jahren, weiß ich nicht, ein großes Thema ist und sehr oft in der Science-Wiction irgendwie behandelt wird.

Speaker: Ja.

Speaker: Ich kann ja auch nicht sagen, ich habe nicht 500 Bücher gelesen,

Speaker: Deswegen ist das einfach nur mein Eindruck, weil die, die ich mir teilweise rausgepickt habe, da kommt dieses Thema dann irgendwie immer wieder vor.

Speaker: Ja.

Speaker: Und wir merken eigentlich so in der Realität, dass Virtual Reality eigentlich einfach nur doof ist und kein Mensch irgendwie einen sinnvollen Business Case findet, wo es überhaupt irgendeinen Sinn macht und eigentlich alle Firmen wieder an Virtual Reality vorbeigehen.

Speaker: Apple?

Speaker: Es gibt doch dieses Metaverse, oder nicht?

Speaker: Ja, aber auch selbst das.

Speaker: Also selbst das ist nicht unbedingt... Und Apple macht's... Hat Apple nicht eine Virtual Reality-Brille?

Speaker: Ja, doch, aber die ist jetzt auch schon eher wieder abgekündigt.

Speaker: Also diese 3500-Euro-Brille, die sie da letztes Jahr rausgebracht haben, die Apple Glasses oder Apple Vision Pro oder wie sie hieß, keine Ahnung.

Speaker: Ja.

Speaker: Das ist auch schon wieder durch.

Speaker: Weil irgendwie findest du keinen wirklichen Use Case dafür, der für kommerzielle Sachen halt wirklich funktioniert.

Speaker: Selbst Sony, Playstation, VR ist auch schon wieder durch.

Speaker: Und all das, keine Ahnung.

Speaker: Es ist mehr so eine Spielerei, die halt irgendwie keinen Impact hat.

Speaker: Deswegen finde ich es immer witzig, dass es halt in so Science-Fiction-Romanen dann immer so der Punkt da drauf gelegt wird und ich mir immer denke, ja, eigentlich die Realität zeigt, dass die Menschen sich nicht so drauf einlassen können auf der ganzen, auf der Sache.

Speaker: Ja, aber hat das nicht auch einfach viel damit zu tun, dass du es einfach nicht in den Alltag integrieren kannst?

Speaker: Ja.

Speaker: Ich meine, die Apple-Brille konntest du tagsüber den ganzen Tag tragen.

Speaker: Ich habe ja keine Ahnung, ich muss mir das gerade angucken.

Speaker: Und auch die Meta-Brille ist so, dass du durchsehen kannst.

Speaker: Also du siehst deine Umgebung ja.

Speaker: Und dann werden quasi, du hast Augmented Reality, wo du halt quasi dann Sachen in... Ja, gut, aber ich gucke mir gerade die Vision Pro an, aber damit möchte ich ja nicht draußen rumlaufen.

Speaker: Haben trotzdem genug Leute gemacht.

Speaker: Okay.

Speaker: Ja.

Speaker: Ja, ich weiß nicht, ich könnte es mir halt eher vorstellen, generell dieses Thema Virtual Reality, wenn das irgendwie kleiner ist, weißt du, wenn es wie deine normale Brille wäre.

Speaker: Ja.

Speaker: Und dann könnte ich es mir irgendwie besser vorstellen.

Speaker: Oder wenn sie es halt wirklich machen, dass du irgendwo angeschlossen wirst und dann bewegst du dich nicht mehr, sondern du bist halt vollkommen weg.

Speaker: Das ist so Lawnmower-Man-mäßig.

Speaker: Ja, oder das hat auch Matt Dinnaman in seinem Kaiju-Battle-Seugen-Book genauso gemacht.

Speaker: Da kommen die Leute auch an so Maschinen, nur dass das da halt böser ist, weil es Matt Dinnaman ist und dass du irgendwie Essen hast für sechs Monate und danach stirbst du.

Speaker: Ich finde es halt nur so amüsant, dass diese Utopie oder diese Fokussierung auf virtuelle Welten, dass wir noch so unfassbar weit davon entfernt sind.

Speaker: Genauso wie KI oder sowas.

Speaker: Da sind wir auch noch weit davon entfernt, dass irgendeine KI irgendwie Skynet wird und sonst irgendwas.

Speaker: Und das ist immer so, sagen wir mal,

Speaker: hier jetzt in dem Roman ja auch so funktioniert und dann halt so gut funktioniert und alles akzeptieren und sowas.

Speaker: Keine Ahnung, könnte ich mir heute, also heutzutage würde das noch nicht funktionieren.

Speaker: Ja, aber weißt du, da ist halt der Unterschied, manche Sachen sind ja jetzt schon viel mehr in unsere wirkliche Welt auch integriert.

Speaker: Ich habe nämlich vorhin was gelesen, es war jetzt irgendwie gerade der, ich weiß nicht, Thalia irgendwas Buch Award für das schönste Buchcover und sonst was.

Speaker: Ja.

Speaker: Und da hat die Autorin, wenn ich das richtig verstanden habe, ich will auch nichts Falsches erzählen, sondern man sollte es besser nochmal nachlesen, hat sich Assets gekauft, bei Etsy, also Bildchen gekauft, die jemand mit KI erstellt hat, aber man weiß halt nicht, ob die Autorin das wusste und die hat da mit ihr Cover zusammen gebastelt und das hat gewonnen.

Speaker: Ja, aber da merkst du jetzt schon, dass das so viel mehr integriert ist als Beispiel diese KIs und Bilder erstellen.

Speaker: Weil viele Leute können den Unterschied ja auch schon gar nicht mehr sehen.

Speaker: Ja, ich finde, du merkst es immer noch, aber ja.

Speaker: Es gab auch einen, der hat letztes Jahr KI genutzt und hat ein Gemälde drin gemacht, was er bei einer Kunstausstellung gewonnen hat.

Speaker: Und deswegen, das, ja.

Speaker: Ja.

Speaker: Ja, aber da siehst du, das wird ja schon besser.

Speaker: Und das ist dann mehr integriert, finde ich, in unsere eigentliche Gesellschaft oder in unser eigentliches Leben, dass das halt schon mehr Impact haben könnte.

Speaker: Also ich könnte mir schon vorstellen irgendwann, dass das so wird, dass auch die Menschheit uns übernimmt, Skynet.

Speaker: Was ich mich nur immer frage ist, wenn du dann sowas hast, das genauso wie bei Matrix oder sonst was,

Speaker: warum die Leute denn nicht alle, die in diesen Tubes sind und dann eigentlich ja als Batterien benutzt werden, warum die nicht hirntot sind.

Speaker: Ja, warum sie überhaupt diese, das wurde im Mantex aber thematisiert.

Speaker: Ja, ich sag ja gar nicht, dass es nicht thematisiert wird, aber das ist das, was ich mich einfach immer frage, weil es kann dir als KI-Maschine irgendwann egal sein, ob du immer weiter Menschen produzierst und die Batterie hält nicht so lange oder so.

Speaker: Ich weiß nicht, muss der Mensch, der angeschlossen ist, so ein erfülltes Leben führen,

Speaker: Dass der überhaupt freie Wahl hat, weißt du, diese ganzen Sachen.

Speaker: Das wurde, wie gesagt, in Matrix-Jag thematisiert, dass das dann, dass zumindest da es so war, dass die Menschen das dann abgelehnt haben oder wenn sie tot waren, dass einfach die Effizienz nicht da war.

Speaker: Deswegen haben sie einfach dann die Unterhaltung geschaffen und diese quasi

Speaker: Welt, die halt aber auch nicht perfekt ist.

Speaker: Ich meine, Agent Smith sagt es ja auch, wir haben eine perfekte Welt geschafft, ihr habt sie abgelehnt.

Speaker: Und sowas.

Speaker: Also, dass das quasi so kaputt wie alles ist, das ist das, was wir akzeptieren.

Speaker: Und ja, deswegen, bei draußen ist es ja eher so, da hast du eine kunterbunte Welt im virtuellen Realität.

Speaker: So habe ich das verstanden.

Speaker: Also deswegen wäre halt interessant, ob heutzutage vielleicht die Gesellschaft sich so verändert hat, dass sie das akzeptieren würde.

Speaker: Ich würde es eher nicht vermuten, aber dafür haben wir noch zu viele, die eigentlich mit virtueller Realität gar nichts zu tun hatten.

Speaker: Ich weiß nicht, wenn es einfach die virtuelle Realität mit TikTok sich vermischt, dann vielleicht.

Speaker: Dann vielleicht.

Speaker: Kurze Aufmerksamkeitsspanne, immer weiter neue TikTok-Videos.

Speaker: Ja.

Speaker: Ja gut.

Speaker: Also von mir auf jeden Fall eine Empfehlung, das Buch.

Speaker: Schaut es euch an.

Speaker: Es ist kurzweilig.

Speaker: Es dauert auch nicht lang zu lesen.

Speaker: Es unterstützt wie immer AutorInnen, die halt auch noch nicht so lange releasen und halt auch Self-Publishing machen zum Teil.

Speaker: Die ist nur Self-Published.

Speaker: Ja, wobei die jetzt ja beim Wunderzeilen Verlag ist.

Speaker: Nee, das ist ein Self-Publishing Verlag.

Speaker: Ja, ja, aber dann kriegt sie trotzdem die Unterstützung aus dem Wunderzeilen Verlag.

Speaker: Ja, aber das glaube ich einfach nur, weil, wenn ich das richtig verstand, dass dieser Wunderzeilen Verlag Shop da einfach die Sachen gut findet und dann Independent Publisher nimmt und die dann nochmal rausbringt und Farbschnitte macht und so.

Speaker: Genau, trotzdem war mein Punkt, dass man damit jemanden direkter unterstützt, sogar als wenn du einen riesen Verlag dahinter hast.

Speaker: Da gebe ich dir recht.

Speaker: Ja, sehr gut.

Speaker: Dann danke dir, Alex.

Speaker: Danke dir, Frank.

Speaker: Das Gespräch über draußen.

Speaker: Und ja, vielleicht im nächsten Cosplay Saves the Multiverse.

Speaker: Nachtlügen.

Speaker: äh, äh, million, was war's?

Speaker: Parts per million?

Speaker: Parts per million.

Speaker: Ja, ja, genau.

Speaker: Wir haben so viele Bücher noch auf der Liste.

Speaker: Ich glaube, das Jahr reicht nicht.

Speaker: Nee, tut's ja eh nicht.

Speaker: Tut's eh nicht.

Speaker: Deswegen, äh, vielen Dank nach da draußen und Feedback immer willkommen.

Speaker: Ihr wisst wo unter der, unter der Folge in den Shownotes findet ihr mal, äh, wie ihr uns überall erreichen könnt und, äh, danke fürs Zuhören.

Speaker: Genau, macht's gut.

Speaker: Musik Musik Musik

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