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Folge 79 - Notgeiler Hauptcharakter sucht Ausweg! (How to Become the Dark Lord and Die Trying von Django Wexler)

Leseschwäche präsentiert - Aliteral ins Weltall
Wie wird man der dunkle Lord – und überlebt es? In dieser Episode sprechen wir über „How to Become the Dark Lord and Die Trying“ von Django Wexler. Ein humorvoller Fantasy-Roman mit satirischen Elementen, Popkultur-Referenzen und einem ungewöhnlichen Magiesystem. Wir diskutieren über die Hauptfigur Davi, ihre Entwicklung vom Opfer zur dunklen Herrscherin und die Frage: Wie viel Humor verträgt ein Fantasy-Roman? Außerdem geht es um Übersetzungen, Buchmarketing und unsere Erwartungen an Teil 2. Hört rein und lasst uns wissen, was ihr vom Buch haltet! Viel Spaß beim Zuhören und wir würden uns über Feedback sehr freuen und folgt uns auf den unten angegebenen Plattformen. Und wenn Euch unser Podcast gefällt, dann würden wir uns über 5 Sterne bei Apple Podcast und Spotify freuen. Links zur Folge: Django Wexler | Homepage [https://djangowexler.com/] How to become the Dark Lord and die trying | Penguin [https://www.penguin.de/buecher/django-wexler-how-to-become-the-dark-lord-and-die-trying/paperback/9783764533441] Social Media Infos: Linktree: Leseschwäche Podcast Linktree [https://linktr.ee/leseschwaechepodcast]

Transcript

Speaker: Leseschwäche präsentiert Aliteral ins Weltall, der Sci-Fi und Fantasy Podcast.

Speaker: Hallo und herzlich willkommen.

Speaker: Hallo, dunkler Lord Frank.

Speaker: Bin ich jetzt das dunkle Lord Helmchen?

Speaker: Also der dunkle Lord?

Speaker: Wenn du Lord Helmchen sein möchtest, ja.

Speaker: Ja, ich dachte, wir machen das hier jetzt alles mit, ähm, ne, äh, wie heißt das noch, ne?

Speaker: Sehr guter Anfang.

Speaker: Wie heißt der Film nochmal?

Speaker: Spaceballs.

Speaker: Genau.

Speaker: Dort Helmchen.

Speaker: Und da fand ich ein zweiter Teil oder sowas?

Speaker: Oder es wird ein Remake geben?

Speaker: Irgendwas seltsames hatte ich gelesen.

Speaker: Ja, ich hatte auch irgendwas.

Speaker: Ich dachte, Mel Brooks lebt gar nicht mehr.

Speaker: Aber okay, kommt wohl noch ein zweiter Teil.

Speaker: Ja, Geld.

Speaker: Geld.

Speaker: Geld.

Speaker: Wir müssen alle Geld machen.

Speaker: Genau.

Speaker: Und weißt du, wer nicht Geld machen muss?

Speaker: Oder kein Geld macht?

Speaker: Äh, ich?

Speaker: Nee, wir.

Speaker: Ich habe so ein Podcast.

Speaker: Deswegen, we're the opener hier.

Speaker: Aber okay, ja.

Speaker: Aber passt vielleicht auch zu dem Buch, was wir heute besprechen werden, ne?

Speaker: Ja, gut, wie man ja schon lesen kann, reden wir da heute darüber, wie man der zum dunklen Lord wird oder bei dem Versuch sterben wird.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Oder ich habe leider jetzt natürlich mein Ding geschlossen, wie schön ich es habe übersetzen lassen.

Speaker: Ich kann es dir ganz einfach sagen.

Speaker: Und zwar, wie man der dunkle Lord wird und dabei drauf geht.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Das ist die Übersetzung, die ich habe anfertigen lassen.

Speaker: In Auftrag gegeben von einem offiziellen Übersetzer.

Speaker: Ja, denn es ist ein Buch von Django, Django Wexler, einem amerikanischen Autor.

Speaker: Und dieses Buch kommt am 25.

Speaker: Juni auf Deutsch raus.

Speaker: Aber es hat keinen deutschen Titel, sondern es heißt wie im Englischen How to become the Dark Lord and die Try.

Speaker: Finde ich mutig, weil erstmal habe ich es nicht gecheckt, dass es auf Deutsch rauskommt.

Speaker: Dann dachte ich mir so, hä, was ist das jetzt für eine Version?

Speaker: Allerdings, da wir eigentlich immer so eine Übersetzungskrampf in Deutschland haben und eigentlich alles total bescheuert übersetzen und das dann vielleicht Promiskuität und Nebenwirkungen oder sowas gehießen hätte, bin ich überrascht, dass sie es dann einfach beim englischen Ticket gelesen haben.

Speaker: Und ich bin überrascht, dass das schon nach einem Jahr übersetzt wird, wo wir bei anderen Büchern...

Speaker: Matt Deniman, du hörst uns hoffentlich immer noch darauf warten, dass sie eigentlich auf Deutsch kommt.

Speaker: Ja gut, Matt Deniman ist ein Indie-Autor bis jetzt gewesen und der hier nicht.

Speaker: Der hat schon, glaube ich, relativ viele Bücher beim Verlag, bei Verlägen, wie auch immer, rausgebracht.

Speaker: Und das ist ja eigentlich auch relativ erfolgreich, wenn ich das sehe.

Speaker: Hat auch sehr gute Bewertungen größtenteils.

Speaker: Und deswegen stellen wir das heute nämlich mal vor.

Speaker: Genau.

Speaker: Wie sind wir zu dem Buch gekommen?

Speaker: Du hast es mir zum Geburtstag geschenkt letztes Jahr.

Speaker: Ja.

Speaker: Ist schon so lange her?

Speaker: Krass.

Speaker: Okay.

Speaker: Letztes Jahr im Mai rausgekommen, glaube ich, ne?

Speaker: Also.

Speaker: Ja, gut.

Speaker: Wie sind wir darauf gekommen?

Speaker: Ich suche eigentlich immer Bücher, die vielleicht so was wie Terry Pratchett sind, weil es muss ja auch irgendwie mal was Lustiges geben in der Fantasie oder in der Science Fiction.

Speaker: Und es ist aber natürlich schwer, weil wie will man da drankommen?

Speaker: Oder wie will jemand so gut und extrem krass schreiben wie Terry Pratchett?

Speaker: Und da ist mir das Cover ins Auge gefallen, was ich halt irgendwie sehr niedlich finde, das Cover.

Speaker: Weil es halt so einen Sauron-ähnlichen dunklen Magier, finde ich, vorne drauf hat.

Speaker: Und das sieht irgendwie sehr niedlich aus und sehr fröhlich.

Speaker: Und ja, deswegen bin ich darauf gekommen.

Speaker: Und im Gegensatz zu sonst habe ich es sogar geschafft, das Buch mal relativ zeitnah auch zu meinem Geburtstag zu lesen.

Speaker: Deswegen heute schon den Podcast darüber.

Speaker: Ein halbes Jahr später.

Speaker: Ja, ist ja okay.

Speaker: Es ist close noch.

Speaker: Wir sind nah dran.

Speaker: Deswegen passt es ja jetzt eigentlich auch so gut, weil es halt im Juni rauskommt.

Speaker: Ich bin nur ein bisschen verwirrt, weil...

Speaker: Der Klappentext im Deutschen spricht davon, es geht um die Hauptcharakterin Davi und das ist die Prophezeit der Heldin, welche die Menschheit vor dem Dark Lord retten wird.

Speaker: Das habe ich überhaupt nicht irgendwie in meinem Kopf so, weil eigentlich geht es um Davi, sie ist unsere Hauptcharakterin, sie ist in einer Welt, wo sie eigentlich versucht einfach nur zu überleben, aber sie halt ständig stirbt.

Speaker: Aber sie halt dann immer wieder geboren wird oder weiß ich nicht,

Speaker: Sie hat so wie so ein Checkpoint am Anfang anscheinend.

Speaker: Wie in einem Videospiel so ein bisschen.

Speaker: Ja, so täglich grüßt das Murmeltier eigentlich, ist so der Punkt.

Speaker: Ja, eigentlich hat es mich direkt mir erinnert an den, war es ja auch ein Buch?

Speaker: Live, Die, Repeat mit Tom Cruise.

Speaker: Ja.

Speaker: So von dem Mäßigen.

Speaker: Und es wirkt halt so ein bisschen Videospiel-mäßig.

Speaker: Und sie versucht dann einfach nur zu überleben und hat dann irgendwie halt die Schnauze voll von ihrem Dasein, weil ihr passiert einfach nichts Gutes.

Speaker: Und deswegen beschließt sie, sie möchte der dunkle Lord werden und geht dann halt auf eine Reise.

Speaker: Ja.

Speaker: Und so hätte ich das Buch jetzt persönlich irgendwie eher zusammengefasst und ja, weiß ich nicht.

Speaker: Prophezeiung kommt in dem Buch aber auch vor.

Speaker: Ja, aber es halt nicht so am Anfang nimmt irgendwie schon so ein paar Sachen weg, finde ich.

Speaker: Und dann haben wir ja diese Heldin.

Speaker: Ja, und sie, wie würdest du die charakterisieren?

Speaker: Ich würde sie als Promiskuitär, also sie ist sehr Promiskuitär, würde ich mal sagen.

Speaker: Also sie ist needlessly horny, würde ich jetzt glaube ich auf Englisch sagen.

Speaker: Das hat mich ein bisschen irritiert am Anfang.

Speaker: Man hätte auch fast dazu geführt, dass ich das Buch nicht weitergelesen hatte, weil ich fand es ein bisschen anstrengend am Anfang.

Speaker: Und ja, sagen wir mal, wie würdest du es ausdrücken?

Speaker: Wie sie ist.

Speaker: Ja, dass du der Rexer die so geschrieben hast.

Speaker: Also für mich ist der Anfang des Buches also so gewesen, dass ich das Gefühl hatte, dass der Autor noch nie mit einer Frau geredet hat und deswegen eine Frau so seltsam schreibt.

Speaker: Aber er ist verheiratet und hat sogar zwei Töchter, woraufhin ich mir das halt dann natürlich nicht vorstellen kann.

Speaker: Und ich gehe davon aus, dass seine Frau das auch gelesen hat.

Speaker: Also ist das anscheinend deren Humor.

Speaker: Beziehungsweise sein Humor.

Speaker: Und wie du halt schon meinst, ich finde das Furchtbarste an dem ganzen Buch für mich ist der Anfang, weil sie ist halt wirklich ohne Grund einfach überhorny.

Speaker: Und sie ist halt auch bisexuell, was überhaupt kein Problem ist, aber das ist halt dadurch in alle Richtungen horny und das ist so ein bisschen übergreifend gewesen für mich, als ich es gelesen habe und ich habe mich so ein bisschen so, oh mein Gott, okay, wo geht das hin, was möchtest du hier von mir?

Speaker: Und ja, aber anscheinend finden das viele Leute lustig, so wie ich das in Reviews gelesen habe.

Speaker: Aber ich fasse das nur für mich kurz zusammen.

Speaker: Ich fand den Anfang überhaupt nicht gut, der hat mir gar nicht gefallen.

Speaker: Aber sobald man irgendwie so 50 Seiten überschritten hat, wird das Buch halt einfach eigentlich ganz gut.

Speaker: Also bei mir ist es eher so, ich habe ja so ein bisschen so ein Prinzip, ich finde immer schwierig, wenn männliche Autoren Frauen schreiben.

Speaker: Und diese dann in diese komische Sex-Sache treiben, da denke ich immer so ein bisschen so, wo soll das hingehen?

Speaker: Was für einen inneren Kink oder sowas erfüllst du dir gerade mit deinem eigenen Buch?

Speaker: Das war so am Anfang, da musste ich drüber hinwegkommen.

Speaker: Aber ja, ich weiß auch nicht.

Speaker: Es ist am Anfang echt schwierig.

Speaker: Es ist off-putting.

Speaker: Man sitzt einfach und denkt, what?

Speaker: Ich habe eigentlich nur die ganze Zeit die Augen gedreht und dachte mir so,

Speaker: hoffentlich geht das nicht die ganze Zeit so, weil dann wäre ich irgendwann ausgestiegen und hätte mir gedacht, ja, hätte vielleicht ein Porno werden sollen, das Ganze.

Speaker: Und ist dann halt in dieser Story versteckt.

Speaker: Ja, aber das sind eigentlich nur die ersten 50 Seiten.

Speaker: Danach wird nämlich dann dieses...

Speaker: Das Sexistische, finde ich, wird dann halt auch benutzt in der Story selber und dann funktioniert das wieder, weil sie trifft halt dann irgendwelche Charaktere und einen kann theoretisch natürlich dann mit Sex vielleicht überzeugen und das funktioniert für mich, weil dann, ich hatte irgendwie so das Gefühl, der hat irgendwie ab Seite 50 ein Buch geschrieben und der hatte keinen Anfang, so fühlt sich das für mich halt irgendwie an.

Speaker: Ja, wenn ich jetzt im Nachhinein darüber nachdenke, kannst du das auch ein bisschen so sehen.

Speaker: Ich meine, man kann ja so viel sagen, wenn man aus einem Buch einsteigt oder sowas, hat Davi diesen Zyklus schon mehrere hundert Male, sie weiß es gar nicht mehr, es kann auch mehrere tausend Male gewesen sein, wie viele vielleicht Jahrhunderte schon in dieser Welt verbracht, wo sie immer versucht, alle zu retten vor diesem Dark Lord und dann immer versagt an irgendeinem Punkt, weil irgendwas passiert, sie wird ja auch, glaube ich, in der ersten Szene einfach getötet.

Speaker: Also das ist so...

Speaker: Ist sie so angekettet und wird halt geopfert, weil das immer so der, der herauskommt, wenn sie irgendwas versucht in dieser Fantasy-Welt zu erreichen.

Speaker: Genau.

Speaker: Und da ist es halt so ein bisschen, man kann es so ein bisschen sehen, dass sie einfach so abgestumpft ist, dass sie einfach nur noch auf ihre Triebe am Anfang so reduziert ist und einfach nur noch

Speaker: alles ausnutzt, was sie hat und überhaupt gar kein Ziel mehr hat.

Speaker: Ich meine, Davi ist ja auch, das kommt ja auch vor, sie ist ja in diese Welt plötzlich reingekommen.

Speaker: Sie ist ja eigentlich jemand aus unserer Welt, die dann quasi in dieses Fantasy-Setting gesetzt wurde und dann halt da irgendwie funktionieren muss und sowas.

Speaker: Und dann...

Speaker: Ja, vielleicht kann man das so sehen.

Speaker: Ich fand es ein bisschen unglücklich am Anfang.

Speaker: Es ist auch echt, also man muss, ich glaube, vielen wird das am Anfang, wenn man diesen Humor nicht hat, schwerfallen, darüber hinwegzukommen.

Speaker: Ich kann es empfehlen, weil das Buch wirklich dann im

Speaker: weiteren Verlauf nach den ersten 50 Seiten, oder wie du gesagt hast, dann wirklich echt sehr gut wird.

Speaker: Also mir hat es sehr gut gefallen.

Speaker: Ich finde halt, wenn die eigentliche Story einsetzt und du sozusagen ihre Einführung in diese, oder unsere Einführung mit ihr in dieser Welt halt hattest und dann fängt halt die Story an, dass sie halt jetzt das Böse sein will, damit sie halt nicht wieder sterben muss.

Speaker: dann, finde ich, fängt das Buch an, interessant zu werden.

Speaker: Weil dann geht es ja darum, dass sie nicht so schnell aufgibt, weil am Anfang gibt sie halt auch eigentlich die ganze Zeit nur auf.

Speaker: Und da hast du halt dann auch oft dieses Sexistische.

Speaker: Es gibt ja halt so direkt am Anfang eine Szene, wo sie eh weiß, ah, der Böse wird mich direkt finden und töten.

Speaker: Dann gehe ich halt noch zu diesem Typen, habe die ganze Nacht Sex mit ihm und dann ist sie tot.

Speaker: Ja.

Speaker: Und wenn das dann halt mal weg ist und sie wirklich so, ich hab jetzt das Ziel, ich muss jetzt dorthin gehen.

Speaker: Und dann hat es halt was von diesem Groundhog Day und diesem Live-Die-Repeat, dass sie halt immer so ein Stückchen weiterkommen muss, aber sie weiß ja halt selber nicht, ist alles wieder weg, was sie erreicht hat, wenn sie stirbt oder nicht?

Speaker: Wie ist denn die Welt?

Speaker: Weil sie weiß ja selber nicht, wie die Welt funktioniert.

Speaker: Auch wenn sie halt schon anscheinend eine Ewigkeit ist.

Speaker: Und ich hab gerade gesehen, sie ist 237 Mal einen brutalen Tod gestorben.

Speaker: Ja.

Speaker: Und dann sind wir halt da mit ihr in der Geschichte.

Speaker: Aber dann, finde ich, funktioniert das halt, weil dann hast du ja auch irgendwie so, sie muss ja aufpassen, dass sie nicht stirbt.

Speaker: So jede Verletzung, du könntest vergiftet werden und stirbst dann.

Speaker: Und dann wäre vielleicht, wenn du jetzt vier Monate gelebt hättest, wäre alles wieder weg.

Speaker: Das heißt, es besteht eine gewisse Gefahr, die du am Anfang des Buches halt nicht hast.

Speaker: Und das, finde ich, das funktioniert halt dann echt gut.

Speaker: Und dann hast du halt so typische Fantasy-Tropes, die so mit eingeworfen werden.

Speaker: wie Orcs und sonst was.

Speaker: Also eigentlich das ganze Standardprogramm.

Speaker: Und dann funktioniert das aber gut.

Speaker: Wie würdest du das Genre von dem Buch beschreiben?

Speaker: Tja, das ist so eine Mischung aus Fantasy und Science-Fiction, würde ich sagen.

Speaker: Aber eigentlich ist so, mit dem Genre finde ich es schwer, weil es geht halt schon irgendwie darum, das, was halt Terry Pratchett auch gemacht hat, diese ganzen Sachen aufs Korn zu nehmen.

Speaker: Ja.

Speaker: Deswegen weiß ich nicht, im Eersten ist aber halt noch Fantasy.

Speaker: Ja.

Speaker: Groundhog Day meets Deadpool meets Funny Story, Science Fiction, Fantasy, Liebesgeschichte.

Speaker: Ja, ich hab noch gelesen, das ist halt, wie du halt meintest, Groundhog Day und dann Guardians of the Galaxy, aber das seh ich halt irgendwie, ich persönlich halt gar nicht, aber das hab ich halt nur irgendwie gelesen.

Speaker: Ja, bei Guardians of the Galaxy ist der Punkt, dass das eigentlich böse waren, die da halt alle zusammenkommen und dann was Gutes tun.

Speaker: Das ist, glaube ich, der einzige Punkt, wo dann Guardians of the Galaxy und das ist halt lustig.

Speaker: Deswegen, es wird doch alles jetzt mit, es gibt doch nur noch Marvel.

Speaker: Deswegen Guardians of the Galaxy halt.

Speaker: Ja, aber bei ihr ist es ja eher, sie ist gut und sie sagt halt jetzt, wenn ich als gute Person in dieser Welt nichts erreichen kann, dann werde ich halt böse.

Speaker: Und das ultimative Böse ist ja der Dark Lord und dann kannst du natürlich auch alle beherrschen und wirst halt nicht mehr getötet.

Speaker: Das finde ich ist eigentlich so eine super coole Prämisse.

Speaker: Und da ist halt einfach nur der Anfang von dem Buch für mich komplett ruiniert, aber dann wirklich, ich finde es wird immer besser, solange das Buch ist.

Speaker: Es sind knapp 400 Seiten.

Speaker: Ja.

Speaker: Deutschland wird es ja wahrscheinlich was mehr sein.

Speaker: 1200 Seiten.

Speaker: Kleiner Scherz.

Speaker: Ja, in Deutschland sind es fast 500 Seiten.

Speaker: Ja.

Speaker: Und ja, ich finde das gut.

Speaker: Es gibt auch einen anderen Punkt, der mich so ein bisschen rausgebracht hat, speziell gegen Ende, weil ich will gar nichts spoilern von dem Buch.

Speaker: Ja.

Speaker: Aber ich habe dann erst am Ende verstanden, dass es einen zweiten Teil geben wird.

Speaker: Und so ist das Buch für mich damals nicht angekündigt worden.

Speaker: Ich dachte, das wäre so ein One-Shot, nenne ich es jetzt einfach mal, ein Buch.

Speaker: Aber es kommt jetzt halt noch ein zweiter Teil.

Speaker: Und der kommt jetzt auch, glaube ich, im Mai, Juni diesen Jahres, aber erst auf Englisch raus.

Speaker: Das heißt, wenn einem das Buch vielleicht gefällt, müsste man auf jeden Fall mindestens noch mal ein Jahr warten, wenn man es auf Deutsch lesen will.

Speaker: Genau.

Speaker: Und das hat mich aber trotzdem auch so ein bisschen rausgeworfen, weil dadurch wird natürlich am Ende des Buches, wenn noch viel mehr Sachen, natürlich aufgemacht, weil sonst wäre es ja langweilig.

Speaker: Genau.

Speaker: Und der zweite Teil hat auch wieder einen lustigen Namen.

Speaker: Everybody wants to rule the world except me.

Speaker: Ja.

Speaker: Deswegen.

Speaker: Bin mal gespannt.

Speaker: Also, wie gesagt, es war ein wildes Buch.

Speaker: Also es ist ein wilder Mix von Sachen.

Speaker: Wie gesagt, auch die vierte Wand wird durchbrochen.

Speaker: Also wir haben, dass der Charakter auch teilweise mit dem Leser spricht und hat auch teilweise aus unserer Welt dann Sachen erwähnt.

Speaker: Also es kommt sehr viel von Videospielen rein.

Speaker: Es kommt sehr viel von Popkultur rein.

Speaker: Und das zwar auch immer in einem Kontext, wo dann die Charaktere, die mit Davi interagieren, halt einfach total verwirrt sind, was sie da überhaupt für einen Quatsch redet oder sowas.

Speaker: Dann kommt halt auch immer wieder rein, dass sie halt schon mehrfach in dieser Welt unterwegs war und dann auch immer so teilweise in ihren Kopf verfällt und dann drüber dann so kommuniziert, was hab ich ja beim letzten Mal so gemacht und jetzt mach ich das so und dann

Speaker: äh, lalalala und generell muss ich sagen, sie redet ganz schön viel Stoß.

Speaker: Ja, sie ist auf jeden Fall.

Speaker: Mit sich selber und mit den anderen, wie du halt meinst, dass die anderen das halt nicht verstehen und da ist halt einfach immer die Frage, packt einen das oder findet man das halt lustig?

Speaker: Und ich finde, da steht und fällt dieses Buch im Generellen, weil findest du das halt lustig, wenn du durchgehend diesen Deadpool-Humor, nenne ich ihn jetzt einfach mal, hast?

Speaker: Oder bist du halt irgendwann dem überdrüssig und hast halt keine Lust mehr da drauf?

Speaker: War das jetzt eine Frage an mich?

Speaker: Nee, das war so eine Frage einfach generell, kannst du gerne beantworten, weil ja, das hat ja so ein bisschen was damit zu tun, ob das Buch halt, finde ich, was für einen ist.

Speaker: Weil man muss das halt mögen, wie du das ja gerade meintest, dass eigentlich dieses ganze Popkulturelle der letzten, weiß ich nicht, 20 Jahre in irgendeiner Form darin vorkommen kann.

Speaker: Ich weiß nicht, findest du das gut, findest du das schlecht?

Speaker: Ich find's auf jeden Fall modern, sagen wir mal so.

Speaker: Ich mein, wir haben ja jetzt drei Deadpool-Filme gehabt und sowas und die waren auch alle sehr erfolgreich.

Speaker: Jetzt der dritte Deadpool, also nicht der dritte Teil, aber hier Deadpool und Wolverine haben halt über eine Milliarde Dollar gemacht weltweit so, ne?

Speaker: Also, äh,

Speaker: Es scheint ja anzukommen.

Speaker: Und in dieses Trope geht es halt rein und vielleicht ist es deswegen auch sehr erfolgreich geworden.

Speaker: Und die Leute scheinen drauf zu stehen.

Speaker: Deswegen... Ja, also würdest du das nennen Popcorn-Literatur?

Speaker: Ja, also wenn ich das, wir haben ja häufiger mal so Diskussionen, wir sind ja auch Filmliebhaber und sowas, und mein Filmgeschmack und dein Filmgeschmack gehen ja an einer bestimmten Stelle immer sehr stark auseinander, dass ich Filme, die so richtig dumm sind oder sowas, halt auch sehr feiere.

Speaker: Für mich ist dieses Buch so ein Sonntagsfilm, weißt du, den du da

Speaker: vorbeiziehen lassen kannst, Popcorn dabei essen kannst, vielleicht ein bisschen einfach nur rumflätzen und diesen Film an dir vorbeiziehen lassen.

Speaker: Dafür ist das Buch gut.

Speaker: Also es ist auf jeden Fall unterhaltsam, das würde ich sagen.

Speaker: Also für mich ist es unterhaltsam und es hat jetzt nicht unbedingt den größten Tiefgang.

Speaker: Also

Speaker: Ja, ich finde, so länger das Buch ist, umso mehr du liest, umso mehr Tiefgang bekommt das Buch halt.

Speaker: Ja, da wird dann mehr über die Moral gesprochen.

Speaker: Also da wird dann halt auch so ein bisschen, es wird immer unterschwelliger mit eingeführt, bist du denn wirklich böse, wenn du böse Sachen machst oder was macht böse aus und sind die bösen Charaktere, also hier gerade die bösen Wesen, die eigentlich immer so als böse dargestellt werden, sind das die Bösen, sind die Guten die Bösen und das wird halt so immer mehr in Frage gestellt.

Speaker: Das kommt halt über das Buch hinweg.

Speaker: Das ist aber so unterschwellig.

Speaker: Aber trotzdem ist es halt so, es ist,

Speaker: Sagen wir mal, das ist jetzt keine Hochliteratur von dem, wie es ausgeführt ist.

Speaker: Allein schon die 50 Seiten am Anfang zeigen halt, wo teilweise dann heute auch der Weg hingeht.

Speaker: Ja, also es ist auf jeden Fall so ein Popcorn-Buch.

Speaker: Ja, sehe ich auch so.

Speaker: Ich muss halt sagen, wenn das sich nicht geändert hätte, die ersten 50 Seiten danach, dann hätte ich es ganz grauenhaft gefunden.

Speaker: Aber umso länger es geht und umso mehr Story du kriegst, umso angenehmer finde ich das, weil dann hast du auch einfach nur die Witze und diesen Sarkasmus, dass ihr so sporadisch mehr kommt.

Speaker: Und dann funktioniert das auch besser für mich.

Speaker: Sonst wäre das für mich irgendwann zu viel gewesen.

Speaker: Ich finde, was das Buch sehr schön macht, ist, das hast du ja auch schon erwähnt,

Speaker: dass sie halt in dieser Welt ist und du weißt halt einfach nicht, warum ist sie da.

Speaker: Sie kommt ja anscheinend irgendwie aus unserer Welt.

Speaker: Aber darüber weißt du nichts.

Speaker: Und dadurch hast du auch was, was sich natürlich dann in das zweite Buch ziehen wird.

Speaker: Und das sind so Fragen, warum ist das so?

Speaker: So in meinem Kopf frage ich mich halt direkt, ist das so was wie bei Dungeon Crawler Karl?

Speaker: dass jemand in so eine Spielewelt gekommen ist.

Speaker: Oder weißt du, was ist das?

Speaker: Warum ist das?

Speaker: Ich hab keine Ahnung.

Speaker: Ist das, weil das ein anderes Buch von Matt Dineman ist, wo jemand an so ein Videospiel angeschlossen wird und der kommt dann nicht mehr raus?

Speaker: Ist das so was?

Speaker: Und das sind so Fragen, die ich mich halt jetzt einfach frage.

Speaker: Wie wird das Ganze aufgelöst?

Speaker: Und das erfährst du natürlich dann erst mit dem zweiten Buch.

Speaker: Hat auch ein bisschen was von Ready Player One, ne?

Speaker: Also...

Speaker: Ja, genau, das ist ja auch so eine Welt, genau, sowas meine ich.

Speaker: Man weiß es ja nicht, ist die einfach, ich sag das jetzt mal, nicht so intelligent und merkt nicht, dass sie in einem Spiel ist oder kommt da noch irgendwas?

Speaker: Ich kann mir das irgendwie in alle Richtungen vorstellen, ich kann mir auch vorstellen, dass der Autor uns am Ende des zweiten Buchs komplett verarscht.

Speaker: Und das war halt wie nur so ein Traum oder sowas.

Speaker: Also ich meine, es gibt ja keine Andeutung, sondern es sind halt für mich einfach nur so Spekulationen.

Speaker: Aber die habe ich mir dann beim Lesen halt irgendwie immer weiter gestellt, weil viele Fragen auch einfach dann nicht beantwortet werden.

Speaker: Und dadurch hat das einfach jetzt noch irgendwie ein sehr großes Potenzial oder es wird halt ganz furchtbar mit dem zweiten Buch.

Speaker: Das stimmt.

Speaker: Wir hoffen, dass es keine Lost-Situation wird, wo am Ende alle tot waren.

Speaker: Das könnte natürlich auch sein.

Speaker: Bei solchen Büchern und so wie er das geschrieben hat, kannst du dich sehr schnell verfranzen.

Speaker: Das ist auch das Problem vom ersten Buch ein bisschen, weil du sagst ja, dass du dann gemerkt hast, dass das zweite Buch ist.

Speaker: Ich glaube, das Buch hier kann nicht unter das zweite Buch stehen.

Speaker: Weil erstens musst du noch mehr über Davi erfahren, weil du erfährst ja nichts.

Speaker: Also gar nichts.

Speaker: Und du weißt noch nicht mal warum und wieso, weshalb.

Speaker: Du folgst dieser Geschichte.

Speaker: Am Ende kommen ja immer mehr Andeutungen.

Speaker: Also so viel kann man sagen, ohne was zu spoilern.

Speaker: Es kommen immer mehr Andeutungen im Verlauf der Geschichte.

Speaker: was dahinter stehen könnte.

Speaker: Also es hat ja auch so ein bisschen, es scheint ja auch so zu sein, wenn sie irgendwo, also dass da auch die Geschichte irgendwie

Speaker: auf ein anderes Level kommt, wenn sie irgendwelche Dinge getan hat oder sowas.

Speaker: Aber es hängt viel vom Ende ab.

Speaker: So, dann würde ich dich gerne fragen, ich nenne das jetzt einfach mal Magiesystem, weil mir kein besseres Wort dafür fehlt.

Speaker: Aber in diesem Buch, also in der Welt, gibt es ja etwas, du isst im Endeffekt wie so Steinchen.

Speaker: Ja.

Speaker: Und die kommen dann irgendwann, wenn du sie gegessen hast, in der Haut wieder raus und dadurch kannst du dich sozusagen verbessern oder, weiß ich nicht, magische Fähigkeiten in irgendeiner Form bekommen.

Speaker: Wie findest du das?

Speaker: Ich fand's mega cool.

Speaker: Also das war ein cooles System.

Speaker: Also das ist aber auch etwas, was mir nicht ganz so neu vorkam.

Speaker: Ich hatte so ein bisschen eher als Salvatore hier Corona, die Welt, die er da hat.

Speaker: Da beruht ja auch alles auf Stein.

Speaker: Und die Steine dann einfach Eigenschaften haben, wie Grafit zum Beispiel, Blitz, was auch immer.

Speaker: Oder das auf jeden Fall Feuer und sowas.

Speaker: Das wird ja auch aufgegriffen.

Speaker: Dieses, dass man das isst und dann am Körper hat, fand ich witzig.

Speaker: Vor allen Dingen halt auch...

Speaker: Er hat das ganz gut reingebracht, das hätte fast auch ein Lit-Armit-D sein können, wo er halt, wenn bestimmte Leute besiegt werden, dass du dann die Steine von den Leuten nimmst und sie dann einfach frisst und dann dadurch aufsteigst, in dem Sinne.

Speaker: Du wirst ja dann irgendwie immer krasser so dadurch und nachher bist du wahrscheinlich dann einfach nur noch ein Steinmonster.

Speaker: Aber deswegen...

Speaker: Es ist ganz, ganz, ganz, also ich fand das Magiesystem war sehr unterhaltsam.

Speaker: Also da könnte ich mir mehr drin vorstellen.

Speaker: Und ich kann mir auch vorstellen, dass diese Mechanik noch im zweiten Teil dann noch viel mehr eingesetzt wird und sowas.

Speaker: Ja, das geht mir eigentlich genauso.

Speaker: Ich finde das irgendwie eine sehr coole Idee.

Speaker: Kam mir auch manche Sachen davon bekannt vor.

Speaker: Aber ja, ich finde es irgendwie, es hat sehr viel Potenzial, aber es wird gar nicht so sehr gebraucht die ganze Zeit.

Speaker: Sondern es ist halt einfach eigentlich nur so ein kleiner Teil.

Speaker: Mit dem Magiesystem meinst du dann?

Speaker: dann zeigt das ja, dass du entweder überhaupt nicht körperlich kräftig bist, anscheinend nicht richtig nachdenkst, dir nichts merken kannst.

Speaker: Also sie ist eigentlich so ein kleiner Versager, nenne ich es jetzt mal so.

Speaker: Und das finde ich halt irgendwie auch dann sympathisch.

Speaker: Weil wie möchte sie denn Leute überzeugen, ihr zu helfen?

Speaker: Oder wie möchte sie richtig kämpfen?

Speaker: Das sind alles so Fragen, die direkt so am Anfang dann aufkommen, mit denen der, finde ich, irgendwie sehr schön einfach umgeht.

Speaker: Ja, das stimmt.

Speaker: Und es ist halt nicht immer dieses Prinzip so, oh, ich geh da hin und sterbe und dann geh ich wieder, weil ich was gelernt hab, sondern er überlegt sich dann halt auch wirklich mehr Sachen.

Speaker: Weil das ist ja das, was man sich eigentlich dann theoretisch denken kann.

Speaker: Du könntest natürlich die ganze Welt erkunden, wie in einem Videospiel.

Speaker: Oh, ich geh da hin wie in Elden Ring, geh irgendwo in die Ecke, okay, da sterbe ich.

Speaker: Egal, ich geh nochmal da hin und geh um den rum, weil du kannst es erst dann merken.

Speaker: So, das meine ich.

Speaker: Das macht er ja auch nicht die ganze Zeit.

Speaker: Und das fand ich irgendwie auch irgendwie ganz cool.

Speaker: Ja, das Lustige ist dieses, man sagt ja Groundhog Day und lustigerweise kommt es ja auch erst, also so richtig vor kommt es ja eigentlich nur die ersten 50 Seiten und dann ist ja eigentlich schon der Punkt erreicht, wo es gar nicht mehr so viel die Mechanik eingesetzt wird, sondern es eher vermieden wird.

Speaker: Also das ist so der Punkt und

Speaker: Ja, das ist so.

Speaker: Sie hat halt alles ausprobiert bis jetzt und das ist der neue Ansatz.

Speaker: Es ist aber auch lustig zu sehen, dass sie halt so viele Sachen auch nicht weiß, weil sie halt einfach diesen Heldenweg genommen hat am Anfang und versucht hat es zu nehmen und sie halt von dieser Welt auch viel nicht weiß.

Speaker: Sie ist an Ortschaften gar nicht hingekommen, wo sie dann mit den

Speaker: mit dem anderen Ansatz hinkommt und lernt halt auch viel mehr über Rassen und die Zusammenhänge der Welt kennen.

Speaker: Eigentlich ist sie ja, wenn du das jetzt beim Videospiel, wenn wir beim Videospiel bleiben, ist sie nur in dem Tutorial-Gebiet gewesen.

Speaker: Und da hat 237 Mal gestorben und nicht weiter.

Speaker: Weil sie weiß halt nichts über die Welt.

Speaker: Ja.

Speaker: Ja, gut, gleichzeitig funktioniert das natürlich für den Leser oder die Leserin gut, weil du lernst dann die Welt mit ihr zusammen kennen.

Speaker: Genau.

Speaker: Das funktioniert halt gut, ja.

Speaker: Ja, ist halt nur lustig zu sehen, dass sie schon 237 Mal irgendwie dann gestorben ist und äh... Ja gut, aber das ist halt dieser Humor einfach von ihm, ne?

Speaker: Das ist ja so ein bisschen over the top viele Sachen.

Speaker: Das ist ja genau das mit ihrer...

Speaker: Dass sie halt so geil ist auf unterschiedliche, ja eigentlich auf alles.

Speaker: Sie ist ja nicht horny auf Menschen, sondern sie ist ja eigentlich auch horny auf Orks.

Speaker: Und theoretisch, du weißt nicht, auf was die alles horny sein könnte.

Speaker: Ein Steinmonster, irgendwas, ein Troll.

Speaker: Das weißt du ja bei ihr nicht.

Speaker: Den nächsten Baum.

Speaker: Dadurch ist eigentlich einfach alles sehr over the top so bei ihm.

Speaker: Der dreht halt irgendwie, finde ich, alles so hoch.

Speaker: Diese ganzen...

Speaker: Ja, wie nennt man das nicht?

Speaker: Klischees?

Speaker: Weiß ich nicht.

Speaker: Sind das schon Klischees, dieses vierte Wanddurchbrechen und sonst was?

Speaker: Ja.

Speaker: Ich weiß nicht.

Speaker: Ja, das ist ein Trope, ne?

Speaker: Ja, das ist ein Trope.

Speaker: Ich finde, der dreht so diese Tropes so an dem Pegel so richtig nach oben.

Speaker: Ja.

Speaker: Dass das so in ganz vielen Fällen, finde ich, halt fast schon vielleicht zu viel sein könnte.

Speaker: Deswegen bin ich einfach total gespannt.

Speaker: Also im englischsprachigen Raum ist es größtenteils sehr super gut angekommen.

Speaker: Mhm.

Speaker: Und ich habe überhaupt keine Ahnung, ob das irgendjemand hier in Deutschland oder im deutschen Raum reizt.

Speaker: Ich bin nicht echt überfragt.

Speaker: Da kommt es auch sehr stark drauf an, wir könnten vielleicht mal irgendwann, wenn es dann raus ist, nach Juni oder sowas, nochmal das einstreuen oder sowas.

Speaker: Das steht und fällt mit der Übersetzung.

Speaker: Also sehr viel von dem Popkulturellen, was da drin vorkommt, ist halt auch sehr amerikanisch angehaucht, muss ich sagen.

Speaker: Also deswegen kann es auch passieren, dass das im Deutschen einfach nur albern wirkt und so gar nicht du reinkommst.

Speaker: Also das kann natürlich auch passieren.

Speaker: Bei Terry Pratchett gab es immer zum Beispiel sehr gute Übersetzer, die das halt dann im Deutschen halt sehr stark auch angepasst haben, dass du halt im Deutschen auch verstanden hast, wo es dringend ist.

Speaker: Und es gab ja auch die Fußnoten.

Speaker: Also die Fußnoten bei Terry Pratchett waren ja viele.

Speaker: Ich meine, das ist jetzt leider auch ein halbes Jahr, aber haben wir nicht in dem Buch hier auch ganz viele Fußnoten gehabt?

Speaker: Ja.

Speaker: Ich meine, da sind auch Fußnoten drin.

Speaker: Ich meine, es waren richtig viele und richtig lange Fußnoten teilweise drin.

Speaker: Sorry, das habe ich verpeilt.

Speaker: Das war immer am Ende des Kapitels kamen ganz viele Erklärungen.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Das war immer am Ende des Kapitels geschoben.

Speaker: Aber das sind auch Fußnoten, aber du hast dann immer am Ende des Kapitels, eigentlich hättest du immer hin und her, aber das hab ich nicht gemacht, weil das, also in einem Buch funktioniert es vielleicht besser, als wenn ich hab's digital gelesen.

Speaker: Ja, ich auch und das war das größte Problem auch an dem Lesen des Buches.

Speaker: Kann man direkt sagen, man sollte es eigentlich, wenn ihr es lesen wollt, euch ein Paperback oder so dann kaufen, dann kann man es auf jeden Fall, glaube ich, mehr genießen, weil digital als E-Book fand ich es ein bisschen quälen, dieses hin und her springen.

Speaker: Ja, vor allen Dingen, weil du dann einmal, wenn du aus Versehen auf so einen Link gekommen bist und dann nach vorne gesprungen bist, dann wieder hinzukommen, du kommst nicht zurück, wo du warst.

Speaker: Leider bin ich blind und kann nichts anderes mehr lesen als digital, deswegen gab es keine andere Möglichkeit.

Speaker: Aber ich habe das immer so gemacht, ich habe das gelesen, habe dann immer diese Fußnoten gesehen, wo das angemerkt war.

Speaker: Und dann am Ende des Kapitels dann immer so die Fußnoten gelesen und versucht dann mich zu erinnern, in welchem Kontext das hätte sein können.

Speaker: Manchmal hat das überhaupt gar keinen Sinn mehr ergeben, was ich in meinem Kopf hatte, aber es war schon sehr amüsant.

Speaker: Ja, aber das habe ich eigentlich auch irgendwann so gemacht, weil irgendwann hat es mich halt genervt, dass ich einfach gar keinen Lesefluss aufbauen konnte, weil ich immer hin und her blättern musste.

Speaker: Ja, aber bin ich auch gespannt auf, wie das gelöst wird im Deutschen.

Speaker: Aber ja, ich glaube auch, also ich bin, ist natürlich jetzt die Frage, kriegt das Buch irgendeine Form von Marketing oder wird das einfach im Deutschen auf den Markt geschmissen?

Speaker: Gute Frage, ja.

Speaker: Ich habe selten Buchmarketing gesehen.

Speaker: Ja, aber ich meine, das ist... Außer bei den richtig großen, aber ja.

Speaker: Ja, aber ich frage mich, wie willst du das richtig vermarkten?

Speaker: Ich weiß jetzt zum Beispiel gar nicht die Zielgruppe.

Speaker: Also für junge Menschen ist das gar nichts.

Speaker: Ist ja dann eher so 20 bis 30.

Speaker: Ist halt ein Boomer-Humor.

Speaker: Schön, dass du es so sagst.

Speaker: Ja, ein Boomer-Humor ist es.

Speaker: Ja.

Speaker: Ja.

Speaker: Bin ich auf jeden Fall gespannt, wenn das dann mal einer liest.

Speaker: Aber ja, meinst du ja schon, werden wir auf jeden Fall irgendwie noch mal fragen, dass uns Leute irgendwie Feedback über das Buch schicken, wenn das auf Deutschland rausgekommen ist.

Speaker: Und ich merke gerade, dass ich gar nicht mehr auf den Buchrücken gucke, wer da so Kommentare zugeschrieben hat.

Speaker: Also andere Autoren.

Speaker: Wenn ich mir zu How to Become the Dark Lord and Die Trying so angucke, Anthony Ryan, A Darkly Comic Delight of a Novel.

Speaker: Und dann Max Gladstone, da habe ich auch schon mal gehört, den Namen Twisty Pacey and Full of Irreverence for Fantasy.

Speaker: I Can't Get Enough.

Speaker: Und dann der letzte, vorletzte, Matt Dinnaman.

Speaker: Mhm.

Speaker: takes the old saying, if you can't beat them, join them, to the next level, a sarcastic, action-packed, intrigue-filled misadventure.

Speaker: One of the funniest books I've ever read in a long time.

Speaker: Matt, lies dein eigenes Bücher.

Speaker: Ich weiß nicht, du hast aber auf dem Buchrücken oder im Generellen hast du super viele Empfehlungen, auch von Dali.

Speaker: Die hat ja diese Jade City Trilogie geschrieben, haben wir auch noch nicht gelesen, aber die ist ja auch total beliebt.

Speaker: Richtig viele Leute finden das richtig gut.

Speaker: Scott Lynch, der Autor von Lies of Locke Lamora.

Speaker: Ja.

Speaker: Vielleicht ist es auch der absolute Superhit.

Speaker: Das ist auf jeden Fall eine Empfehlung von mir.

Speaker: Ich weiß nicht, ob du es auch empfiehlst.

Speaker: Ja, aber ich weiß noch nicht, ist jetzt schwer.

Speaker: Meinte ich ja schon, wenn es den Humor trifft, ist es, glaube ich, einfach so eine 10 von 10.

Speaker: Und wenn es den Humor halt nicht trifft, dann könnte es auch eine 1 von 10 sein.

Speaker: Aber ich würde es auf jeden Fall empfehlen, es auszuprobieren, weil ich finde, der versucht halt wenigstens mal was anderes.

Speaker: Oft ist ja dieses Fantasy-Genre relativ langweilig, einfach in dem Sinne, dass immer das Gleiche passiert.

Speaker: Mhm.

Speaker: Und ich weiß halt nicht, ob man das immer wieder braucht, deswegen finde ich das hier irgendwie mutig und finde es auch gut.

Speaker: Deswegen stellen wir es ja auch hier vor, weil es ist einfach nochmal was ganz anderes.

Speaker: Und das meinte ich ja auch schon, ich bin halt immer auf der Suche nach Autoren oder Autorinnen, die irgendwie versuchen, vielleicht diese Tropes und so aufs Korn zu nehmen und irgendwie das weiterzuentwickeln, so wie Terry Pratchett das halt gemacht hat.

Speaker: Und dahingehend würde ich es halt auf jeden Fall auch empfehlen.

Speaker: Wie gesagt, von mir ist es eine klare Empfehlung, wie gesagt, am Anfang könnte es ein bisschen schwierig fallen, da durchzukommen.

Speaker: Die ersten paar Sachen sind seltsam.

Speaker: Würde mich auch interessieren, wenn jemand aus diesem Podcast heraus sich dieses Buch auch zu Gemüte führt, was ihr davon haltet, so von diesem Anfang davon, wenn ihr es lest.

Speaker: würde mich mal interessieren, ob nur mir so schwer fiel teilweise am Anfang, weil ich hab glaube ich die ersten fünf Seiten oder ich hab glaube ich einen Monat gebraucht, um über diesen Teil hinweg zu kommen und dann ging es bei dem Rest relativ schnell, weil das Buch wird dann doch es kriegt überraschend viel Tiefgang über den Verlauf des Buches und geht auch von diesen ganz abgedrehten Sachen am Anfang, also der Humor wird ein bisschen niedriger nachher, so muss ich sagen

Speaker: Aber wie gesagt, es ist was anderes, das stimmt auf jeden Fall.

Speaker: Also sehr anderer Angang an dieses Genre, würde ich sagen.

Speaker: Sagen wir mal, jemand, der zu viele Filme geguckt hat oder sowas ein Buch schreibt oder sowas, wird vielleicht sowas machen.

Speaker: Und ich mein, den hier macht fast das Gleiche, aber in einer anderen Art und Weise.

Speaker: Ja, aber er verpackt es halt nochmal irgendwie anders.

Speaker: Ich mein, der ist ja auch sehr vulgär, aber bei ihm spielt jetzt zum Beispiel eigentlich Sex überhaupt keine Rolle.

Speaker: Und das ist halt hier ja anders.

Speaker: Aber er, ich bin auch dafür.

Speaker: Also auf jeden Fall lesen, seine eigene Meinung bilden.

Speaker: Ja.

Speaker: Und Feedback geben, wie er es fandet, falls er es liest.

Speaker: Sonst kann man eigentlich, finde ich, nur noch sagen, wenn ihr uns helfen wollt, bewertet uns, schreibt zur Bewertung oder wenn ihr mit uns reden wollt oder andere Bücher habt, die wir vielleicht lesen sollten, in den Podcasts vorkommen sollten, schreibt uns.

Speaker: Genau.

Speaker: In den Shownotes genannten Plattformen, eigentlich reicht es uns überall, wenn wir eure Kommentare auf finden.

Speaker: Und sorry, wenn das manchmal ein bisschen schwierig fällt, weil wir haben irgendwie ziemlich viele Plattformen, wo Kommentare sein können.

Speaker: Deswegen gerne.

Speaker: Ihr könnt uns auch per Mail erreichen.

Speaker: Wir haben immer noch unseren Discord-Server, wo niemand drauf ist.

Speaker: Da könnt ihr vielleicht auch dazu kommen, wäre immer schön, wenn da noch ein paar mehr Leute zukämen.

Speaker: Ansonsten, ja.

Speaker: Ich frage mich immer, ob so viele Leute in der Bücherwelt so viel Discord benutzen.

Speaker: Ja, irgendwie hat heutzutage jeder ein Discord.

Speaker: Ich nicht.

Speaker: Es gibt sogar hier, wo wir unseren Podcast hosten, die haben jetzt auch einen Discord.

Speaker: Ja?

Speaker: Ja, habe ich erstmal unseren Podcast vorgestellt.

Speaker: Interessant.

Speaker: Ja, ich weiß.

Speaker: Es ist ja immer nur von mir, es ist ja auch nicht meine Welt.

Speaker: Ich benutze das halt gar nicht.

Speaker: Ja.

Speaker: Ja.

Speaker: Du bist eigentlich ein 70-Jähriger im Körper eines 40-Jährigen.

Speaker: Im Körper eines 80-Jährigen?

Speaker: Mit dem Alter von fast 40.

Speaker: Also Spät-30er.

Speaker: Ja.

Speaker: Ja, aber es ist auf jeden Fall... Ihr könnt uns überall erreichen.

Speaker: Ich weiß jetzt, wie ich aus diesem Loch wieder rauskomme.

Speaker: Ja, sonst...

Speaker: Du wolltest was sagen, ich dachte, ich wollte dir raushelfen, aber du hast selber einen Weg gefunden.

Speaker: Okay, ich wollte eigentlich dann ein bisschen teasern auf die nächste Folge oder sowas, dass das ein Schmankerl wird und wir, das ist unsere 80.

Speaker: Folge, die wir so durchnummeriert haben, eigentlich sind wir dann ein bisschen mehr, zur 80.

Speaker: Folge gibt es dann auch mal wieder einen Gast.

Speaker: Achso, das war schon ein N-Teaser, okay.

Speaker: Ich dachte, da kommt jetzt noch irgendwas.

Speaker: Ja, das muss ja nicht jedem erzählen, dass Stephen King kommt oder so, weißt du?

Speaker: Stimmt.

Speaker: Nee, ja gut, sonst vielen lieben Dank fürs Zuhören.

Speaker: Vielen lieben Dank für diese Podcast-Folge, Frank.

Speaker: Bitteschön, immer wieder gerne.

Speaker: Darf ich jetzt raus?

Speaker: Nein.

Speaker: Ja, darfst du.

Speaker: Das ist auch eine sehr kurze Folge geworden, Frank.

Speaker: Ja, für uns auf jeden Fall ist es fast, also wir haben uns gerade fünf Minuten unterhalten.

Speaker: Dann bis zum nächsten Mal, ihr Lieben.

Speaker

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