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Folge 82 - Eine Ode an die Akzeptanz! (Mr. Parnassus' Heim für magisch Begabte-Reihe von T.J. Klune)

Leseschwäche präsentiert - Aliteral ins Weltall
Von Dungeon Crawler Carl bis TJ Klune – Fantasy, Sci-Fi & Buchliebe In dieser Folge berichtet Frank von seiner Reise in die USA, wo er Fantasy-Autor Matt Dinniman getroffen hat – den Schöpfer von Dungeon Crawler Carl. Wir sprechen über die neuesten Buchveröffentlichungen, spannende Pre-Release-Events und Signierstunden. Zudem tauchen wir tief in Mr. Parnassus' Heim für magisch Begabte von TJ Klune ein und diskutieren über Inklusion in der Fantasy-Literatur. Alex stellt außerdem Mickey7 von Edward Ashton vor, ein Sci-Fi-Abenteuer mit Klon-Experimenten und viel Humor. Viel Spaß beim Zuhören und wir würden uns über Feedback sehr freuen und folgt uns auf den unten angegebenen Plattformen. Und wenn Euch unser Podcast gefällt, dann würden wir uns über 5 Sterne bei Apple Podcast und Spotify freuen. Links zur Folge: TJ Klune [https://www.tjklunebooks.com/] Mr. Parnassus' Heim für magisch Begabte - T. J. Klune [https://www.penguin.de/buecher/t-j-klune-mr-parnassus-heim-fuer-magisch-begabte/paperback/9783453321366] Jenseits des Ozeans - T. J. Klune [https://www.penguin.de/buecher/t-j-klune-jenseits-des-ozeans/paperback/9783453323339] Mickey 7 – Der letzte Klon - Edward Ashton [https://www.penguin.de/buecher/edward-ashton-mickey-7-der-letzte-klon/paperback/9783453321724] Social Media Infos: Linktree: Leseschwäche Podcast Linktree [https://linktr.ee/leseschwaechepodcast]

Transcript

Speaker: Leseschwäche präsentiert Alateral ins Weltall, der Sci-Fi und Fantasy-Podcast.

Speaker: Hallo und herzlich willkommen.

Speaker: In dieser Folge erwartet euch, Frank fliegt in fremde Länder, um Autoren zu belästigen.

Speaker: Büchenempfehlungen und eine Buchbesprechung.

Speaker: Hallo Frank.

Speaker: Wow, das war jetzt einfach ein sehr dynamisches Intro.

Speaker: Wo kommt das denn her?

Speaker: Der Nikotinkaugummi macht aus.

Speaker: Der Nikotin, uh!

Speaker: Alex versucht auf, sich dem Nikotin zu entwöhnen und wir merken es gerade.

Speaker: Deswegen führe ich mir erst mal in anderen Formen Nikotin zu, ja.

Speaker: Ja, in Kaugummi-Form.

Speaker: Und ja, wie geht's dir, Alex?

Speaker: Lang nicht gesprochen.

Speaker: Glaube ich.

Speaker: Okay.

Speaker: Ja, gerade ganz gut.

Speaker: Ich bin erwartungsfroh, was du erzählst.

Speaker: Aus fremden Landen, wo du Autoren hinterherreist und nur auch deswegen in dieses Land geflogen bist.

Speaker: Das hast du jetzt aber schön geframed.

Speaker: Ja, ich war in den USA.

Speaker: Eigentlich dienstlich, aber interessanterweise ließ sich das dienstlich ja auch mit dem Privaten verbinden und ich habe mit Dinnaman getroffen.

Speaker: Ganz unbedeutender Autor.

Speaker: Weiß ich nicht, kann jetzt natürlich auch einige Leute sagen, wer?

Speaker: Wenn die Leute den Podcast hier hören...

Speaker: Wir haben, glaube ich, ein paar Folgen, wo er erwähnt wird.

Speaker: Ja, aber das heißt ja nicht unbedingt, dass man den kennt, weil meistens sagen wir immer nur Dungeon Crawler Karl und will ich nicht den Namen des Autors.

Speaker: Doch, den haben wir eigentlich immer dazu gesagt.

Speaker: Mit Dinamon hat Dungeon Crawler Karl gemacht.

Speaker: Ich glaube so, gerade der heiße Shit.

Speaker: Noch nicht bei uns, aber nächstes Jahr bei uns.

Speaker: Ja, 2026, erste Buch, endlich bei uns, auf Deutsch.

Speaker: Also, ne, dann...

Speaker: Werden wir berühmt, Alex?

Speaker: Nein.

Speaker: Weil wir so viel über Dungeon Crawl AK gesprochen haben.

Speaker: Ja, aber der hat auf jeden Fall, also kurz bevor ich in die USA gereist bin, war in der Stadt, wo ich war, die Emerald City Comic Con.

Speaker: Und dem Wochenende davor habe ich leider erst später rausgefunden, weil sonst wäre ich vielleicht noch ein bisschen früher gefahren.

Speaker: weil hätte mir das dann auch noch angetan, aber leider bin ich Sonntag erst da gewesen.

Speaker: Aber in diesem Rahmen und in der Pre-Release-Party von Gate of the Feral Gods in der Unbound Edition.

Speaker: Das war eine Pre-Release-Party?

Speaker: Ja, ja, genau.

Speaker: Das Buch ist zwei Tage später rausgekommen, einen Tag später oder so.

Speaker: Irgendwie sowas.

Speaker: Auf jeden Fall, Gate of the Feral Gods als Hardcover Edition.

Speaker: Ja, nochmal aufgelegt worden von ihm.

Speaker: War quasi diese Party quasi, also diese, keine Ahnung, wie man das nennen sollte, Q&A, Buchsession, whatever.

Speaker: Ich weiß nicht, wie der Name dafür ist.

Speaker: Auf jeden Fall.

Speaker: War mit denen jemand überraschenderweise da?

Speaker: Er ist auch gekommen?

Speaker: Nein.

Speaker: Du konntest auf jeden Fall schon mal dein Ticket online holen und hast halt mit dem Ticket auch zusammen direkt dein Buch bekommen.

Speaker: Das hast du dann unterschrieben bekommen von dem oder was?

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Die Sachen sind unterschrieben worden.

Speaker: Konntest dann auch danach es noch, sagen wir mal, individualisieren lassen, weil die waren alle unterschrieben.

Speaker: Achso, die waren vorunterschrieben einfach.

Speaker: Die waren vorunterschrieben und dann konntest du dich in die Schlange stellen und dann hast du... Und hast du dir was reinschreiben lassen?

Speaker: Ich glaube, bei mir steht nur Frank Ausrufe.

Speaker: Okay.

Speaker: Aber, aber, aber mein Buch ist unterschrieben von Matt Diniman und Jeff Hayes.

Speaker: Hast du der jetzt auch unterschrieben?

Speaker: Ja.

Speaker: Der hat auch nochmal Frank geschrieben.

Speaker: Maybe.

Speaker: Jeff Hayes, für alle, die es vielleicht nicht wissen, ist derjenige, der die Bücher von Dungeon Crawler Carl vertont.

Speaker: Auch sehr, sehr toll, haben wir aber, glaube ich, auch schon mal erwähnt.

Speaker: Ja, haben wir auch schon mal erwähnt und großartige Audioproduktion.

Speaker: Es ist immer wieder überraschend, dass er das irgendwie fast alles selber ist.

Speaker: Ich meine, in den letzten Büchern, ich glaube, in Buch 6, 5 und sowas, kamen noch ein paar Gäste mit rein.

Speaker: Dieser Patrick, wie heißt er?

Speaker: Keine Ahnung, ich habe den Nachnamen vergessen.

Speaker: Der Schauspieler, auf dem Karl ja so ein bisschen beruht.

Speaker: Der war ja auch mal kurz.

Speaker: Und in dem, wo war die Krabbe drin?

Speaker: Vorletzten, im sechsten.

Speaker: Ja, das war das Kartenspielbuch, ne?

Speaker: Ja, das ist das sechste.

Speaker: Das sechste.

Speaker: Da wurde die Krabbe ja von Travis Baldry gesprochen, deswegen war der auch mit dabei.

Speaker: Ja, hat dir das Ding gefallen?

Speaker: Hat der irgendwelche Informationen gegeben?

Speaker: Es war quasi, erstmal wurde was vorgelesen von Jeff Hayes, Überraschung.

Speaker: In den Hardcover-Editionen von Dungeon Crawler Carl ist ja am Ende nochmal eine zusätzliche Geschichte, wo es um die NPCs aus dem

Speaker: Dungeon geht, die quasi so beauftragt sind, schon mal vorzubereiten und zu bauen.

Speaker: Ich glaube für Level, weiß ich gar nicht mehr.

Speaker: Ein späteres Level noch.

Speaker: Und im vierten Buch, also das, was jetzt da rauskam, Gate of the Feral Gods, geht es um zwei Hamster, die miteinander Sex haben wollen.

Speaker: Sehr, sehr wichtige Informationen.

Speaker: Und Jeff Hayes hat das halt vertont und dann vorgelesen.

Speaker: Dann gab es noch eine Q&A Session, wo die Leute aus dem Publikum ihre Fragen stellen konnten.

Speaker: Mit denen hat es ein bisschen Einblick gegeben, was passiert gerade an der Stelle.

Speaker: Hat ein paar Sachen erzählt, die halt auch neu für mich waren.

Speaker: Und auch so ein bisschen das Ganze in Perspektive gesetzt mit den Q&A, wie er dazu gekommen ist, dieses Buch zu machen.

Speaker: Weil er hat halt erzählt, dass er eigentlich das Buch gar nicht veröffentlichen wollte.

Speaker: Und ihm dann Leute, dann kam halt Corona und Covid.

Speaker: Und er brauchte Geld.

Speaker: Und dann haben ihn Leute da so ein bisschen dazu getrieben, dass er das Buch doch mal veröffentlichen soll.

Speaker: Weil er hat über seinen Buchschreibeprozess geschrieben, den ich interessant finde.

Speaker: Weil wie er das so...

Speaker: aus seinem Kopf direkt auf Papier bringt und gar nicht so viele Revisions braucht und so.

Speaker: Und auch nicht so der extreme Notekeeper ist, glaube ich, an der Stelle.

Speaker: Also möchte sie mir einfach sagen, dass das Gehirn von Hattie Neumann einfach geflutet ist und ganz viel Schwachsinn, was dann aus Papier knallt.

Speaker: Ja, wahrscheinlich.

Speaker: Also das siebte Buch ist ja jetzt auf Englisch letztes Jahr rausgekommen.

Speaker: Und das war ja ein Potpourri von, also das Buch war einfach crazy von Scope und wie er diese ganzen Fäden halt irgendwo noch zusammen, also so viele Charaktere wie im Buch 7 dabei sind, das ist crazy und dass er das noch irgendwie alles zusammenkriegt, ist ganz cool.

Speaker: Was er aber meinte, der hat ja einen Patreon und dann veröffentlicht er die Kapitel immer vorher, dass die ganzen Patreon-Members ihn auch immer so quasi darauf hinweisen, wenn er Fehler macht.

Speaker: Also wenn er irgendwas aus dem Buch vorher falsch erwähnt oder so was oder falsch in Erinnerung hat, dann kriegt er tausende Nachrichten.

Speaker: Hey, das war so und so.

Speaker: Das ist ja aber eigentlich super praktisch als Autor, oder?

Speaker: Ja, du hast ein Lektorat, hast du eigentlich direkt durch deine Patreon-Fans.

Speaker: Das ist ganz, ganz cool.

Speaker: Ich lese mir das meistens nicht durch, weil ich mir die Bücher nicht spoinen lassen will.

Speaker: Aber ja.

Speaker: Und dann kam halt diese Schlange, wo dann die Leute dann angestanden haben.

Speaker: Ein paar Leute waren verkleidet, Cosplay war auch am Start.

Speaker: Wir hatten so drei Mädels, die hatten Leggings mit Herzen drauf, also so im Stil von der Boxershorts von Karl.

Speaker: Ja, waren so drei Mädels, die da waren und es war sehr unterhaltsam.

Speaker: War niemand als Donut verkleidet.

Speaker: Es wurde noch was verlost.

Speaker: Das Lustige war, das Verlosen hab ich um drei, also du hast am Anfang noch so ein Kärtchen bekommen mit einer Zahl drauf.

Speaker: Und dann wurde noch so eine Donut oder sowas, so ein Plüchtier oder sowas verschenkt.

Speaker: Ich hab's um drei verpasst.

Speaker: Also die drei hinter mir hat's gewonnen.

Speaker: Beim Reinkommen.

Speaker: Schade.

Speaker: Als Donut war, glaub ich, keiner verkleidet.

Speaker: Ich hab keinen Fairy gesehen.

Speaker: Hat auch keiner seine Katze mitgebracht.

Speaker: Nee, ich glaube, das ist nicht so, naja, keine Ahnung.

Speaker: Auch kein Cocker Spanien war da.

Speaker: Nee, also Hunde und Katzen und so Tiere in den USA, in Läden, ist immer so ein bisschen schwierig.

Speaker: Okay, weiß ich nicht.

Speaker: Habe ich das Gefühl.

Speaker: Man sieht wenig Tiere so unterwegs.

Speaker: Ich hätte jetzt gedacht, wenn du thematisch zum Buch hätte jemand sein Cocker Spanien mitgebracht.

Speaker: Ja.

Speaker: Ja.

Speaker: Es hat jemand sein Kind mitgebracht.

Speaker: Es war sehr anstrengend, dieses Kind hinter uns weinen zu hören und gleichzeitig Jeff Hayes zuzuhören.

Speaker: Das tat mir ein bisschen leid.

Speaker: Hat die Mutter immer zu dem Kind gesagt, Karl, sei leise.

Speaker: Wahrscheinlich.

Speaker: Die sind dann aber irgendwann wieder rausgegangen.

Speaker: Es tat mir echt leid, dass das Kleine dann nicht unbedingt die beste Situation für sich.

Speaker: Also war noch ein Debby oder was?

Speaker: Ja, relativ klein, ja. 17?

Speaker: Es ist ganz lustig, als du jetzt dann da warst, hab ich irgendwo, ich hänge ja bei Reddit immer auf diesen Bücherforen da rum, oder Threads, wer auch immer, was auch immer man's nennt, und da war einer, der hat dann so gepostet, ich habe angefangen, mit Dinamon Dungeon Crawler Kalt zu lesen, im Hardcover, und dann, jetzt hab ich die ersten drei gelesen, oder die ersten vier, oder was auch immer, und jetzt gibt's keine mehr.

Speaker: Jetzt muss ich die entweder auf dem Kindle oder bei Amazon gehaufen, und das will ich nicht, und dann war der so total abgefuckt, weil er gesehen hat, dass es ja schon sieben Stück gibt, aber die er noch nicht lesen kann.

Speaker: Ja, ich meine, die nächsten drei kommen jetzt bis Mai raus.

Speaker: Also März jetzt vier, April fünf und dann sechs im Mai.

Speaker: Und dann mal sehen, wann sieben rauskommt.

Speaker: Sieben ist jetzt gerade quasi als Hörbuch erschienen.

Speaker: Und auf Platz zwei der Hörbuchcharts New York Bestsellerliste.

Speaker: Das gibt's auch?

Speaker: Deine Lieblingsliste.

Speaker: Für Hörbücher?

Speaker: Ja, es gibt für ganz viele Kategorien.

Speaker: Auf jeden Fall hinter Rebecca Jaros und ihren Drachen.

Speaker: Keine Ahnung.

Speaker: Ich weiß nicht, ich hab mich noch nie gelesen.

Speaker: Boah, das würde mich ja direkt interessieren, falls jemand, der uns zuhört, wie heißt sie, Rebecca?

Speaker: Rebecca Jaros.

Speaker: Gelesen hat, ob er uns irgendwelche Informationen mal darüber geben kann.

Speaker: Ich kann mir das nämlich gar nicht vorstellen.

Speaker: Ja, gerne.

Speaker: Also ich glaube, das ist ja schon eine längere Serie und sowas.

Speaker: Keine Ahnung.

Speaker: Und das ist, glaube ich, Romantasy.

Speaker: In dem Sinne.

Speaker: Zumindest ist das mein Eindruck.

Speaker: Ja.

Speaker: Aber er meinte, Karl, Matt meinte auch, dass interessanterweise das Buch 7 ziemlich die Meinung spaltet.

Speaker: Dass das das Buch ist, wo die

Speaker: Fans entweder dabei bleiben oder es ist zu viel für die Leute, die halt irgendwann mal angefangen haben zu lesen, weil zu viele Charaktere drin sind, du schon sehr committed sein musst und das Ganze ja sehr dunkel wird.

Speaker: Also Buch 7 war schon echt sehr dunkel.

Speaker: Okay, ich glaube, da trennt sich die Spreu vom Weizen.

Speaker: Wenn ich investiere so viel Zeit und bin im Buch 7, ich würde die Reihe auf jeden Fall zu Ende lesen.

Speaker: Ich würde jetzt nicht aufhören.

Speaker: Ich kenne viele Leute, die halt irgendwie Buchreihen irgendwann aufgehört haben, weil es sich so rausgelebt hat und die sind nicht so wie wir, dass sie diesen Drang haben, Sachen fertig zu lesen und fertig zu machen.

Speaker: Deswegen habe ich das schon häufiger bei langen Serien gehört, dass sie da entsprechend ausgestiegen sind.

Speaker: Ich kann irgendwann verstehen, dass manches zu viel wird, aber es ist ja eigentlich gerade das Angenehme in dieser Welt, also in unserer Welt gemischten mit Aliens und sonst was, weißt ja einfach nie, wann wie viele Leute sterben.

Speaker: Es können ja jetzt auch einfach dann im Buch 8 alle bis auf 10 Leute tot sein.

Speaker: Ja.

Speaker: Deswegen finde ich das irgendwie nicht so schlimm, sondern ich bin eher da erstaunt,

Speaker: Okay, alles gut, alles gut.

Speaker: Ich bin eher erstaunt, was der sich halt alles überlegen kann und wo der da auch mit hingeht, weil das finde ich halt eher jetzt da total spannend.

Speaker: Ich finde jetzt generell nicht in der Reihe, dass ich jede Entscheidung, die da passiert, dass ich sage, boah, das ist das Beste ever, sondern ich bin einfach total gespannt, wo das hinführt.

Speaker: So wie jetzt halt, ich weiß jetzt nicht, welches Level das mehr war, was Level 9?

Speaker: 9, glaube ich, ja.

Speaker: Und da wurde einfach das Seitbuch 1 oder so von geredet, von Level 9 oder so, was da alles abgeht.

Speaker: Und man konnte sich das überhaupt nicht vorstellen.

Speaker: Und wie er das dann gemacht hat, fand ich halt einfach extrem krass.

Speaker: Beim Lesen hatte ich mir auch Ende letzten Jahres gewünscht, dass er manche Sachen noch mehr in Augenschein nimmt.

Speaker: Aber egal, weil das war so viel, was er handeln musste.

Speaker: Und es ist eigentlich nicht wirklich weniger geworden.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Er meinte auch, er hat einen Drang dazu, immer noch ein bisschen mehr reinzubringen.

Speaker: Das ist, glaube ich, so seine Eigenschaft.

Speaker: Ja, also ich meine, die Buchreihe ist ja eh so over the top und ich gehe auch irgendwie davon aus, dass das mit so einem riesigen Knall irgendwann endet.

Speaker: Ja.

Speaker: Ich bin mal gespannt.

Speaker: Wahrscheinlich wird es auch nicht gut enden.

Speaker: Meine Vermutung ist nicht, dass es unbedingt gut enden wird.

Speaker: Also von den, ich habe ja jetzt alles von ihm gelesen, bis auf, glaube ich, eine Trilogie, die es noch gibt und das endet selten sehr gut.

Speaker: Ja, deswegen, so hätte ich ihn eingeschätzt.

Speaker: Ich habe ja nichts anderes von ihm gelesen bisher, aber deswegen würde ich das trotzdem einschätzen, wenn ich ihn auch so sehe.

Speaker: Keine Ahnung.

Speaker: Ist der nicht unbedingt cozy Fantasy oder cozy Sci-Fi?

Speaker: Ja, also unabhängig davon habe ich noch das neue Mark Lawrence Buch, was jetzt quasi im April rauskommt, bekommen.

Speaker: Etwas vorher vom Mark Lawrence und lese das gerade fleißig und bin super begeistert.

Speaker: The Book That Held Her Heart.

Speaker: Mal sehen, ob es The Book That Broke Franks Heart wird.

Speaker: Wahrscheinlich.

Speaker: Wahrscheinlich, mal gucken.

Speaker: Aber da sprechen wir auch dann drüber, wenn du es auch lesen konntest.

Speaker: Da hast du ja ein anderes Buch in den Schatten gestellt.

Speaker: Wo es weint.

Speaker: Gideon, ja.

Speaker: Natürlich tue ich mir so schwer mit Gideon, aber ich werde irgendwann durchschaffen.

Speaker: Ich bin so, so, so, ich bin mit vollen Lernen in das Bücherjahr gestartet, schön zwei Bücher im Januar gelesen oder fast drei, glaube ich.

Speaker: Und dann kam Gideon.

Speaker: Ich verstehe, den habe ich verschlungen.

Speaker: Ist nicht negativ, das muss doch noch nicht mal negativ werden, das ist einfach so

Speaker: Bei dem Buch verirre ich mich immer beim Lesen.

Speaker: Keine Ahnung, das ist ein bisschen schwierig.

Speaker: Was hast du denn so in letzter Zeit gelesen?

Speaker: Wenn das zu anstrengend für dich ist, dann könntest du auf jeden Fall Mickey 7 lesen von Edward Ashton.

Speaker: Das habe ich jetzt gerade gelesen, die Duologie, weil da ist ja auch vor zwei Wochen oder drei oder so der Film, also ist das verfilmt worden als Mickey 17.

Speaker: von einem koreanischen Regisseur, Bong Joon-ho, der wahrscheinlich falsch ausgesprochen hat, aber der hat auch Parasite gemacht und einen Oscar gewonnen.

Speaker: Und das war von mir heiß erwartet, dieser Film.

Speaker: Und das kann ich direkt schon mal einfach spoilern.

Speaker: Das heißt Mickey 17, weil der Regisseur einfach den Hauptcharakter öfters sterben lassen wollte, weil es geht um einen Expendable, jemanden, der, wenn er stirbt, einfach neu aus dem Drucker gedruckt wird.

Speaker: Ja.

Speaker: Und es geht darum, einfach, dass Menschen so eine Kolonie machen wollen auf so einem Planeten.

Speaker: Und das Spiel halt irgendwie weit in der Zukunft, würde ich jetzt mal schätzen.

Speaker: Das ist da jetzt nicht so richtig festgelegt.

Speaker: Und das ist halt der Job, den Micky halt nimmt, ist der, den keiner haben will, weil du stirbst halt ständig, weil du wirst halt für alles benutzt und du musst draußen was reparieren.

Speaker: Und dabei kriegst du Strahlung ab und stirbst und das macht er.

Speaker: Und dann sind sie halt irgendwann auf dieser neuen Kolonie, also relativ am Anfang.

Speaker: Und dann stirbt er auch, oder die denken, er stirbt und er wird neu gedruckt, aber er hat überlebt und kommt dann zurück und dann ist halt vor ihm Micky Acht.

Speaker: Also jetzt im Buch, ja.

Speaker: Ja, im Film auch.

Speaker: Das ist so ungefähr dieselbe Story.

Speaker: Im Film ist es mit G18, ja.

Speaker: Ja, aber, ja, ja, klar.

Speaker: Aber es ist im Endeffekt... Und das stellt dann natürlich alles irgendwie so auf die Probe und bringt halt natürlich extreme Probleme mit sich.

Speaker: Im Film ist es noch ein bisschen übertriebener und krasser gemacht und im Buch ist es mehr so...

Speaker: okay, wie kommen wir jetzt da durch?

Speaker: Aber was halt ganz Tolles an dem Buch für mich war, dass der Hauptcharakter, Mickey Seven, der ist wieder so ein typischer Anti-Held, weil eigentlich ist er voll der Lutscher, der kann einfach nix.

Speaker: Aber er ist irgendwie total sympathisch, weil er irgendwie so durch jede Schwierigkeit in irgendeiner Form durchkommt.

Speaker: Und der hat es einfach mit sehr viel Humor geschrieben.

Speaker: Das hat mich super an Andy Weir erinnert.

Speaker: Der hat The Martian geschrieben, ein Buch, was ich vergessen habe.

Speaker: Und Project Hail Mary, der ist ja auch relativ bekannt.

Speaker: Ich glaube, The Martian wurde verfilmt.

Speaker: Und es ist so ein bisschen... Ja, genau.

Speaker: Ja, und das ist irgendwie sehr cool.

Speaker: Es ist halt relativ leicht.

Speaker: Es geht irgendwie nicht so auf so harte Science-Fiction-Themen, dass du irgendwie richtig viel verstehen musst, sondern, sag ich mal, die Science, die wird so ein bisschen am Rand gelassen.

Speaker: Es geht halt mehr so emotional um viele Sachen und das hat einfach irgendwie sehr viel Spaß gemacht.

Speaker: Zumindest das erste Buch.

Speaker: Das kann ich auf jeden Fall im Film empfehlen.

Speaker: Also eher Science-Fantasy oder Science-Opera.

Speaker: Ja, so ein bisschen.

Speaker: Mehr so leicht, aber es hat irgendwie, der Hauptcharakter ist so sarkastisch und das funktioniert einfach halt super gut.

Speaker: Und das ist jetzt mir so zum Beispiel super gut gefallen, im Gegensatz zu, das hatten wir bei Lisa Grimm letztes Mal, wie da immer die, ähm,

Speaker: Vergangenheit so in Kapiteln so reingebracht wird, dass dich das immer so aus der Hauptstory rausreißt und das macht er hier irgendwie viel schlauer, also für mich, oder das hat für mich viel besser funktioniert, dass er einfach so Abschnitte hat, wo dann Micky irgendwas erzählt, damals auf dem Planeten, wo wir vorher waren und erklärt ihr dann mal kurz was und dann geht die Hauptstory weiter und so kriegst du halt alle Informationen immer so gefüttert, aber das hat irgendwie bei mir den Lesefluss nicht so kaputt gemacht.

Speaker: Okay.

Speaker: Das erste Buch fand ich wirklich ganz toll.

Speaker: Das kann ich eigentlich jedem empfehlen, der auf sowas Lust hat.

Speaker: Weil es ja auch irgendwie ein interessantes Thema, so klonen.

Speaker: Du guckst so und nix.

Speaker: Spannend.

Speaker: Das wird gerade zu einer Buchrestension von einem ganz anderen Buch, als wir geplant hatten.

Speaker: Ja, ich bin auch schön.

Speaker: Das ist schon meine Empfehlung.

Speaker: Und jetzt können wir jetzt was anderes machen.

Speaker: Ich wollte nur sagen... Gut.

Speaker: Noted, werde ich auch mal lesen.

Speaker: Ist ja jetzt das Problem gewesen, Frank, dass ich mir überlegt hatte, dass man ja noch irgendwie Buchempfehlungen vielleicht reinkriegen kann, damit man einfach mehr Bücher hat und dann siehst du ja, das artet das auch mal ganz anders irgendwie aus.

Speaker: Da wir uns ja immer so kurz fassen.

Speaker: Ja, ich könnte jetzt einfach so 30 Minuten einfach noch über Mickey Seven reden, aber ja.

Speaker: Ja, sorry, dass ich da so ein bisschen dazwischen rede.

Speaker: Nee, ist doch gut so.

Speaker: Wie ihr eigentlich aus dem Folgentitel herausgelesen habt, ging es heute eigentlich um zwei andere Bücher.

Speaker: Und zwar wollten wir heute nochmal über TJ Klune sprechen.

Speaker: Und zwar das erste Buch...

Speaker: Mr. Parnassus Heim für magisch Begabte.

Speaker: Genau.

Speaker: Wow, ich konnte es mir merken.

Speaker: Faszinierend.

Speaker: War ja das erste Buch, was wir auf Deutsch schon mal vorgestellt hatten.

Speaker: Das war, glaube ich, in deiner besten Liste oder deiner Empfehlungsliste von 2024.

Speaker: Genau.

Speaker: Ich glaube, es war sogar 23 oder so schon da.

Speaker: Und letztes Jahr ist der zweite Teil rausgekommen, jenseits des Ozeans.

Speaker: Und dann habe ich das nochmal empfohlen, Ende letzten Jahres, glaube ich.

Speaker: Ja.

Speaker: Und dann habe ich es auch mal gelesen.

Speaker: Und deswegen wollten wir heute mal darüber sprechen.

Speaker: Genau.

Speaker: Titel Klune, dann schieß mal los.

Speaker: Wohin geht's?

Speaker: Kam es raus?

Speaker: Wann es rauskam, weiß ich gar nicht mehr.

Speaker: Halte ich auch gerade für unwichtig.

Speaker: Ein paar Jahre her.

Speaker: Der erste Teil kam 2020 raus und der zweite, glaube ich, 2024.

Speaker: Ich dachte, ich fasse noch mal kurz die Story zusammen.

Speaker: Also ganz krumm, es geht um Linus Baker, der ist Sachbearbeiter bei der Behörde für die Betreuung magischer Minderjähriger.

Speaker: Und so furchtbar, wie sich das auch anhört, so ist auch der Anfang des Buchs geschrieben und ist auch er selber.

Speaker: Er ist halt so ein typischer Beamter, ich warte Büro, ja, Büroangestellter Beamter.

Speaker: Er ist so super zugeknöpft, würde ich ihn beschreiben.

Speaker: Er ist nicht so wirklich glücklich mit seinem Leben.

Speaker: Und er wird halt dazu beauftragt, in verschiedene Kinderheime zu gehen und da die magisch begabten Tiere, würde ich schon sagen, weil ich jetzt wieder bei Harry Potter war, Kinder sich anzugucken, ob es denen gut geht, ob die gut behandelt werden, wie die sich benehmen, ob man die irgendwie, weiß ich nicht, eigentlich ins Gefängnis stecken müsste, weil sie eigentlich viel zu kräftig sind.

Speaker: Und dann kriegt er halt den Auftrag, zu Mr. Parnassus zu gehen und sich da die Kinder anzugucken und das verändert im Endeffekt sein ganzes Leben.

Speaker: Wobei, da muss ich glaube ich korrigieren gerade mal und vielleicht, er muss nicht beurteilen, ob die Kinder zu stark sind, sondern er muss jedes Mal eigentlich beurteilen, ob das Heim das Richtige ist, um diese Kinder zu beherbergen, weil es geht nicht so wirklich darum, ob die Kinder irgendwo anders hin müssen, sondern ob das Heim wirklich geeignet ist für die Kinder.

Speaker: Also je nachdem, was sie für magische Begabung haben dann an der Stelle.

Speaker: Siehst du, dass mir das schon ein bisschen länger herrscht, dass ich das erste Buch gelesen habe.

Speaker: Deswegen einfach nur mal kollegieren, weil ich glaube, das sagt ja auch ganz am Anfang, Leines sagt das am Anfang auch eher so, es geht nie darum, die Kinder irgendwie so, ihnen eine Schuldzuweisung zu geben, sondern es geht immer um das Heim da drumherum.

Speaker: Also deswegen...

Speaker: Das ist so, glaube ich, der Punkt, den er schon anzunehmen hat.

Speaker: Ja, natürlich, das ist so das Offizielle, aber für mich ist es so, inoffiziell geht er ja auch eigentlich irgendwo hin, um zu gucken, ob die Kinder zu kräftig sind und ob das da zu extreme Kräfte haben oder böse sind oder was auch immer.

Speaker: Weil die Kinder ja schon so ein bisschen zurechtgestutzt werden sollen, dass die eigentlich in irgendeiner Form die gesellschaftlich belästigen.

Speaker: Ja.

Speaker: Doch, ich hab nebenbei noch, wollte ich gerade noch mal was aufmachen, um noch ein paar Notizen dazu zu haben.

Speaker: Okay, dann kann ich einfach fortfahren, also das Buch heißt ja auch, Mr. Panassos und ich finde, bei uns im Deutschen ist direkt das Problem, es gibt einen Film, das heißt Das Kabinett des Dr. Panassos.

Speaker: Ja, deswegen, das ist ja der Film, da hatten wir schon mal drüber geredet und ich auch damit immer in Verbindung bringe.

Speaker: Und das hat ja nichts miteinander zu tun?

Speaker: Und finde ich ihn sehr verwirrend.

Speaker: Und es gibt noch ein Buch, mit dem ich das auch noch verwechsel.

Speaker: Das ist Miss Peregrine's Home for Peculiar Children.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Das habe ich auch immer noch im Kopf gehabt.

Speaker: Weil das passt ja irgendwie so ein bisschen.

Speaker: Weil das Heim für seltsame Kinder.

Speaker: Ja.

Speaker: Und gut, fangen wir doch mal anders an.

Speaker: Wie hat dir das denn gefallen?

Speaker: Sehr gut.

Speaker: Gut, fertig.

Speaker: Sagen wir mal so, es ist ein etwas anderer Ansatz zu Fantasy.

Speaker: Es geht nicht wirklich so, du hast magischen Realismus quasi ja.

Speaker: Es spielt ja schon in unserer Welt irgendwo.

Speaker: Ich glaube, Linus lebt in London.

Speaker: Ich weiß nicht, ob es explizit erwähnt wird, aber er lebt halt in London.

Speaker: GD ist ja auch so sehr britisch.

Speaker: Ja, genau, das britische Setting, ja.

Speaker: Und es geht aber nicht um irgendwelche Abenteuer, wo du irgendwelche Schätze oder irgendwelche Drachen besiegst oder sonst irgendwas, sondern es geht wirklich um Andersartigkeit, Akzeptanz voneinander, Andersartigkeit, sich selber zu akzeptieren, sich selber zu finden,

Speaker: Und quasi auch andere Menschen in seinem Leben zuzulassen und quasi sehr viel auch um Zuneigung zu anderen Menschen oder Wesen.

Speaker: In dem Kontext über Menschen zu sprechen ist eher ein bisschen schwierig.

Speaker: Ja, aber der benutzt ja einfach nur Kinder, die anders sind, ob sie jetzt körperlich anders sind oder, weiß ich nicht, sich anders fühlen, sich nicht wissen, wo sie hingehören, einfach ja nur so als...

Speaker: als Beispiel dafür, wie unsere Welt mit Menschen umgeht, die irgendwie ein bisschen anders sind.

Speaker: Da muss man ja direkt auch vielleicht nochmal zu sagen, dass der Autor ist ja auch LGBTQ, beziehungsweise alles, was er schreibt, ist LGTBQIAP+.

Speaker: Also das ist, er schreibt es für alle.

Speaker: dass jeder, sag ich mal, der das liest, ein Zuhause sozusagen auch findet und sich irgendwo darin wiederfinden kann.

Speaker: Und das, finde ich, macht er ja sowieso super schön und das macht das Buch auch direkt so besonders.

Speaker: Und ich finde, wie er das halt macht, indem er halt Fantasy benutzt, um dann halt die unterschiedlichsten Kinder zu haben, weil du hast ja, du hast Lucy,

Speaker: Kurzform für Lucifer, also den Antichristen als ein Kind.

Speaker: Hey, wir benutzen diesen Namen hier nicht.

Speaker: Ja, das stimmt.

Speaker: Deswegen ist es einfach nur Lucy.

Speaker: Aber da hast du es ja auch so, Lucy ist ein Mädchenname, Lucifer ist ja eigentlich eher der Männername.

Speaker: Und ich finde generell, wie er das so damit spielt und das so hin und her schiebt, super gut, wie er das macht.

Speaker: Ob das jetzt hier der Butler ist,

Speaker: Das Butler-Kind, was gerne ein Butler sein möchte.

Speaker: Was ist er?

Speaker: Ich weiß es nicht.

Speaker: Ein grüner Amorpha-Blob?

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Schleim.

Speaker: Er schafft halt die interessantesten, seltsamsten Kinder, aber die sind alle so liebevoll geschrieben, dass das irgendwie so super gut funktioniert.

Speaker: Der hat irgendwie im Kopf, hatte ich übrigens bei diesem ermorphen Charakter, hatte ich immer so ein bisschen das Bild von Spongebob und Dr. Crab.

Speaker: Oder Patrick, ja.

Speaker: Nee, nicht Patrick, sondern der Morph.

Speaker: Eigentlich eher so der Mr. Crab.

Speaker: Okay, ich musste mal an Patrick Star denken.

Speaker: Patrick hätte, ja, passt aber auch so ein bisschen.

Speaker: Ja.

Speaker: Keine Ahnung, das hat sich bei mir so etabliert im Kopf, weil man bildet sich ja selber so ein bisschen das Bild über die Charaktere, die man gerade liest.

Speaker: Ich finde, das kann der Autor zum Beispiel auch ganz toll, wie er so die Kinder oder auch die Erwachsenen beschreibt.

Speaker: Da kann man sich so ein super schönes Bild machen und das ist alles so liebevoll.

Speaker: Ich liebe zum Beispiel Talia.

Speaker: Das ist ein Gartengnom.

Speaker: Zwerg.

Speaker: Gnom?

Speaker: Das ist ein Gnom.

Speaker: Und das finde ich einfach so super niedlich.

Speaker: Ich weiß nicht, die Charaktere, die er schafft, die sind alle so niedlich.

Speaker: Er Talia ist ja quasi auch das erste Kind, was Linus trifft und so was.

Speaker: Und die dann so ein bisschen spielerisch irgendwie da so ihn ein bisschen unter Druck setzt und meint, da vergrabe ich dich dann im Garten und so.

Speaker: Ja, das ist auch so ein niedlicher Humor, der teilweise irgendwie so ein bisschen übertrieben ist.

Speaker: Anscheinend Gartengnome gerne Leute töten.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Und sie auch so einen schönen, gepflegten Bart hat.

Speaker: Das finde ich halt auch sehr niedlich.

Speaker: Ja.

Speaker: Und halt absoluter Fan von Gartenwerkzeugen ist.

Speaker: Was auch ein großer Punkt ist in dem Buch.

Speaker: Garden's Best Tools.

Speaker: Dass es auch Magazine drüber gibt.

Speaker: Das ist sehr amüsant.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Buch 1 quasi dann, wir lernen die Leute kennen.

Speaker: Buch 2 geht die Geschichte weiter.

Speaker: Würdest du sagen, Buch 2 hat die gleiche Höhe gehalten wie Buch 1?

Speaker: Ja, aber ich finde, er geht in eine ganz andere Richtung.

Speaker: Und dadurch ist das zweite Buch eigentlich genauso gut, weil er bleibt halt nicht darauf sitzen, dass er irgendwie erschaffen hat, sondern dann geht es halt mehr noch weiter, weil es sind halt nicht nur die Kinder sind besonders, sondern es gibt halt auch Erwachsene in dieser Geschichte, die besonders sind.

Speaker: Und die vielleicht auch mal in so einem schlechten Kinderheimsystem vielleicht waren.

Speaker: Und das ist ja hier eigentlich genau das Gegenteil.

Speaker: Also dieses Kinderheim, wo die Kinder sind.

Speaker: Da wird sich ja gut um die gekümmert.

Speaker: Und alles ist liebevoll.

Speaker: Aber es wird ja auch dann sowas aufgemacht.

Speaker: Was ist mit dem Besitzer, mit Arthur?

Speaker: Was ist mit dem passiert?

Speaker: Der ist ja auch so ein bisschen mysteriös.

Speaker: Und da geht es ja dann im Buch 2 so eigentlich mehr drum.

Speaker: Und das finde ich ist ganz gut.

Speaker: Ich finde, das Ende war ein bisschen wild.

Speaker: Das habe ich so nicht kommen sehen.

Speaker: Das Ende war ein bisschen abrupt im zweiten Buch.

Speaker: Das war so, hä?

Speaker: Ich so, hä?

Speaker: Haben wir jetzt irgendwas beendet?

Speaker: Es kam mir nicht vor wie ein richtiges Ende.

Speaker: Und ich so, hä?

Speaker: Was haben wir denn jetzt erreicht?

Speaker: Keine Ahnung.

Speaker: Ja, eigentlich dasselbe wie im ersten Buch.

Speaker: Ja.

Speaker: Hat man so am Ende erreicht.

Speaker: Finde ich nur auf einer größeren Skala.

Speaker: Und ich finde aber das Nachwort im zweiten Buch, ich weiß nicht, ob du das auch gelesen hast.

Speaker: Ja.

Speaker: Das, finde ich, macht's halt nochmal weg, weil ich glaube, das hatte ich auch bei der, wo ich das mal vorgestellt habe oder vorgeschlagen habe, wo er da eigentlich schreibt, dass er der Anti-J.K.

Speaker: Rowling sein möchte.

Speaker: Ich weiß gar nicht, ob er ein Eher ist, weiß ich zum Beispiel gerade gar nicht.

Speaker: Weiß es auch nicht.

Speaker: Für die Geschichte ist es auch nicht so wichtig.

Speaker: Aber das fand ich irgendwie sehr sympathisch, weil er möchte halt alles inkludieren und so fühlt sich das auch an.

Speaker: Ich meine, ich habe ja auch schon ein paar Bücher von dem gelesen und der schreibt im Generellen so.

Speaker: Ich habe so ein bisschen das Gefühl, dass er so schreibt für die verlorenen Seelen bei uns in der echten Welt, dass die irgendwie wie so ein Zuhause finden können.

Speaker: Also er benutzt He-Him, also quasi R. Ja, wusste ich jetzt halt einfach gerade nur nicht.

Speaker: Ja, also deswegen ist er inkludiert halt alle und der schreibt halt irgendwie anscheinend aber trotzdem wie eine Maschine, weil der bringt ja auch gefühlt pro Jahr mindestens ein Buch raus.

Speaker: Ja.

Speaker: Und ja, also finde ich irgendwie, der macht das irgendwie sehr schön.

Speaker: Also es ist auf jeden Fall nicht schlechter, das zweite Buch ist aber anders.

Speaker: Wenn man jetzt halt erwartet, dass die Geschichte einfach so weitergeht wie im ersten Buch, dann könnte man natürlich enttäuscht sein.

Speaker: Wie fandst du denn das zweite Buch?

Speaker: Ich fand das anders, ich fand das aber cool, weil das so ein bisschen, also das ganze System wird mir infrage gestellt und es geht quasi so mehr darum, hat das System noch Fortbestand, so wie es vorher war?

Speaker: Weil auch schon im ersten Buch hast du ja dieses Extremely Upper Management und sowas.

Speaker: Und die quasi in der Firma, wo Linus arbeitet, quasi so die Obersten da sind.

Speaker: Und man schon so ein bisschen mitbekommt, dass das ganze System nicht unbedingt fair ist von diesen Heimen, die da existieren.

Speaker: Und das geht halt auch um Ausgrenzung.

Speaker: Also das halt quasi...

Speaker: Da Randgruppen gebildet werden und im zweiten Buch geht es dann darum, dass das quasi öffentlicher wird und quasi nochmal komplett im Öffentlichkeit darüber diskutiert wird, ob das ganze System nicht mal neu modernisiert werden müsste, wie es existiert, ob das noch zeitgemäß ist.

Speaker: Ja, das fand ich eh, das hat einen eher auch sehr an die echte Welt erinnert, wo es ja auch viele Systeme gibt, die einfach sehr altbacken sind oder wo viele Leute einfach viel zu konservativ denken oder auch die Sachen viel zu konservativ umsetzen wollen.

Speaker: Ich muss mich hier gerade verbiegen, weil ich einen Hund streichen muss nebenbei.

Speaker: Ja, das finde ich, macht er irgendwie sehr schön.

Speaker: Was ich aber sagen muss, ich finde, dass die Geschichte nicht zu Ende ist nach Buch 2.

Speaker: Nee, da muss noch was kommen.

Speaker: Nee, das fühlt sich auf jeden Fall nur so an.

Speaker: Gar nicht für mich so an, sondern irgendwie einfach, dass er es noch mehr aufgemacht hat.

Speaker: Also Buch 1 ist irgendwie wie so eine kleine Welt.

Speaker: Weil du lernst das ja mit dem Linus Baker, mit dem Hauptcharakter einfach so kennen, diese spezielle Welt, dass nicht alles so...

Speaker: stereotypisch normhaft ist, sondern dass die Welt viel größer ist und viel schöner sein kann.

Speaker: Und in Buch 2 macht er das noch mehr auf, aber das fand ich halt auch, dass Buch 2 so abrupt endet und da denke ich mir, da müsste jetzt so, worauf läuft das Ganze hinaus?

Speaker: Da bin ich halt irgendwie gespannt, ob er da jetzt noch weiterschreiben will.

Speaker: Ja.

Speaker: Ja, also das Thema, wie gesagt, das ist noch offen.

Speaker: Es gab auch keine wirkliche Entscheidung im zweiten Buch.

Speaker: Also sie hatten ja quasi ein gewisses Ereignis, wo eigentlich eine Entscheidung gefällt werden sollte und am Ende gab es keine Entscheidung erstmal.

Speaker: Sie hatten eigentlich nur einen Grund.

Speaker: sagen wir mal, einen Sieg gemacht, aber das ist quasi nur der erste Schritt auf einer Reihe von mehreren Sachen, die noch passieren müssen und sowas.

Speaker: Deswegen schätze ich mal, dass das dritte Buch wahrscheinlich auch irgendwann kommen wird, ja.

Speaker: Ja, also für mich war das zweite Buch stand das für mich mehr so generell jetzt dafür, dass man Sachen, die vielleicht halt geheim gehalten wurden, dass du die halt irgendwie in die Öffentlichkeit bringen solltest, weil das dir halt nicht so weitergehen kann.

Speaker: Und das ist ja jetzt nicht speziell auf die Sachen, die da nur beziehen, sondern das kannst du ja auch auf unsere Welt beziehen, dass viele Sachen ja, sag ich mal, vergraben werden, so mehr oder weniger, dass das gar nicht an die Öffentlichkeit kommt.

Speaker: Und das gibt es ja in den unterschiedlichsten Fällen.

Speaker: Das, finde ich, ist eigentlich ein sehr guter Grundgedanke, den er in beiden Büchern da halt irgendwie, oder der sich da durchzieht.

Speaker: Und ich finde, ja, aber das müsste jetzt halt dann in Buch 3, wenn das theoretisch das dritte Buch vielleicht irgendwann das letzte wäre, müsste das nochmal so explodieren.

Speaker: Weil ich sehe zwar, dass er, sag ich mal, Probleme beschreibt, aber ich sehe noch nicht, dass er irgendwie uns sagt, das könnte eine Lösung sein.

Speaker: Genau, das meinte ich damit.

Speaker: Also es ist quasi ein Sieg passiert, aber

Speaker: wie gesagt, noch ein Schritt auf dem Weg zur Änderung von dem Ganzen, was da halt geschrieben wird.

Speaker: Ja.

Speaker: Ähm, ja, zu Buch 1 gab es auch einen Shitstorm, den ich bis heute nicht verstehe.

Speaker: Mhm.

Speaker: Den wollte ich doch gerne nochmal ansprechen.

Speaker: Du hast dich ja quasi auch ein bisschen mehr da noch informiert über diesen Shitstorm.

Speaker: Kannst du mir erklären, warum dieser Shitstorm überhaupt existiert?

Speaker: Also erstmal habe ich den nicht mitbekommen.

Speaker: Du hast mir denn davon erzählt und dann habe ich den Wikipedia-Artikel gelesen, also nicht über den Shitstorm, sondern über das, was passiert ist und das ist der Sixties Scoop.

Speaker: Da wurden ungefähr, sehr wahrscheinlich eher mehr, 20.000 indigene Kinder in Kanada ihren Familien weggenommen, in Kinderheime gesteckt.

Speaker: An irgendwelche Leute konnten die adoptieren, sogar bis nach Europa rein.

Speaker: Aber das ist mehr so, die weiße Mittelklasse konnte dann sich ein indigenes Kind adoptieren.

Speaker: Ich verstehe halt gar nicht den Plan davon.

Speaker: Ja, also ganz furchtbare Sachen.

Speaker: kann man halt auch nachlesen, einfach unter dem Sixties-Scoop, wenn das einen interessiert.

Speaker: Ich war überrascht, das zu lernen, also erstmal das darüber zu lernen, weil ich hätte nicht erwartet, dass Kanada so böse sein kann.

Speaker: Also überleg dir mal, wo Kanada herkommt.

Speaker: Also nicht die Indigenen, sondern... Ja, aber sie haben auch Mounties, also quasi die Lustig-Aussehens, Gebirgs-Wachen, was auch immer.

Speaker: Ja, aber ich meine...

Speaker: Die sind ja sehr nah auch an Großbritannien und Großbritannien steht ja jetzt auch nicht für die wundervollsten Sachen, was die so getan haben.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Aber auf jeden Fall sehr krass, was da passiert ist.

Speaker: Also mir war das auch vorher nicht so wirklich bewusst.

Speaker: Also da hatte ich vorher auch noch nicht von gehört.

Speaker: Ja, aber das ist ja was, wie er das in dem Buch beschreibt, das ist ja so etwas, was an die Öffentlichkeit muss und auch soll, damit die Leute davon erfahren, dass

Speaker: weil du kannst das ja einfach niemals schönreden.

Speaker: Das Einzige, was halt die anscheinend versucht haben, ist tot zu schweigen und was weiß ich, was mit Leuten passiert.

Speaker: In anderen Ländern fallen die dann alle aus dem Fenster, wenn die Leute was Falsches sagen.

Speaker: Weiß nicht, über welches Land du sprichst, aber ja.

Speaker: Ja, ist auch nicht so wichtig, ist ja nur als Andeutung.

Speaker: Und auf jeden Fall hat er das in einem Blogbeitrag, nachdem er das erste Buch rausgebracht hat, irgendwann was darüber geschrieben, dass er halt diese Ideen hatte für dieses Buch.

Speaker: Und dann hat er halt etwas über diesen Sixties-Scoop gelesen.

Speaker: Und dann hat ihn das halt inspiriert dazu, dieses Buch so zu schreiben, wie es halt ist.

Speaker: Und der Shitstorm ist jetzt, dass er, ein weißer Cis-Mann,

Speaker: halt über etwas schreibt, wo er nicht das Recht hat, nach den Leuten darüber zu schreiben.

Speaker: Weil eher indigene Autoren, Autorinnen darüber schreiben sollten, was da passiert ist.

Speaker: Das ist eigentlich so ganz runtergebrochen, der komplette Shitstorm.

Speaker: Und der macht für mich einfach überhaupt keinen Sinn.

Speaker: Weil...

Speaker: wenn du einen Roman schreibst, ob es ein Fantasy-Roman ist oder nicht.

Speaker: Dadurch, dass es Fantasy ist, kann ich es sogar noch viel weniger verstehen, weil er schreibt ja nicht indigene Kinder, sondern er schreibt ja, weiß ich nicht, also ich glaube noch nicht immer, dass dieser Vorfall das Wichtigste ist an seinem Buch, sondern einfach nur, dass es ihn irgendwie inspiriert hat, dass diese Ungerechtigkeiten, die passieren, dass er die halt irgendwie aufarbeiten will.

Speaker: Und ich finde das eigentlich von ihm sehr ehrlich, dass er dann auch noch schreibt, wo halt die Inspiration von irgendwas in dem Buch herkommt.

Speaker: Aber das ist halt eigentlich das, weil die Leute sagen, dass er halt, als weiß er, er ist ja auch noch Amerikaner, ist ja kein Kanadier, dass er halt über etwas schreibt, wo er nichts zu sagen hätte oder nichts zu sagen sollte.

Speaker: Das macht für mich halt persönlich nicht ungefähr so viel Sinn, weil wenn er jetzt eine historische Arbeit darüber geschrieben hätte, dann könnte ich das in irgendeiner Form verstehen.

Speaker: Aber da wir immer noch von einem Fantasy-Buch reden, finde ich, das macht halt gar keinen Sinn.

Speaker: Eigentlich vollkommener Schwachsinn, sondern ich finde, so wie er das gemacht hat, ist das eigentlich genau das Richtige, weil das sind ja auch einfach die Themen von seinen Büchern.

Speaker: dass du Ungerechtigkeiten irgendwie aufdeckst, dass du zeigst, dass alle Leute etwas wert sind und nicht nur der weiße Mann.

Speaker: Nebenbei kann man vielleicht meinen Hund fiepen hören.

Speaker: Ja.

Speaker: Ja, er fühlt sich nämlich auch gerade ungerecht behandelt.

Speaker: Ja, dem Hund geht das gut, Hörerschaft.

Speaker: Also alles okay.

Speaker: Er guckt gerade doof in die Kamera oder hat eben doof in die Kamera geguckt.

Speaker: Das ist aber ein bisschen rollig, der Hund gerade.

Speaker: Es ist interessant, dass du das sagst, weil für mich hatte ich schon den Eindruck, dass dieser ganze Shitstorm von was anderem kommt und zwar auch aus der Tatsache heraus, dass er dieses Heim als was Gutes da darstellt, was da ist und die Kinder ja eigentlich da bleiben wollen.

Speaker: Und als etwas, wo sie quasi zu Hause sind, dargestellt wird, was so ein bisschen dieses Sixty-Scoop etwas zu sehr, also was das so ein bisschen entschärft eigentlich dann an der Stelle.

Speaker: Ja, das kommt ja eigentlich noch dazu, aber da sehe ich halt noch weniger einen Zusammenhang, weil das halt nicht, er beschreibt ja nicht den Sixty-Scoop.

Speaker: Ja.

Speaker: Und dadurch macht das noch viel weniger Sinn.

Speaker: Klar, er stellt halt ein Heim dar,

Speaker: Aber eigentlich das, was er beschreibt, ist, wenn jemand, also ein Kind von diesem Sixties-Scoop, ein Heim jetzt eröffnet hätte.

Speaker: Das ist ja das, was er eigentlich ungefähr so macht in seinem Buch.

Speaker: Und da sehe ich halt irgendwie nicht, dass das schlimm ist.

Speaker: Weil er, der Arthur in dem Buch, der will ja genau das Gegenteil machen, das, was in Echterheit passiert ist mit diesen Kindern.

Speaker: Mhm.

Speaker: Er will die ja nicht weggeben an irgendwelche fremden Familien, die einfach nicht wollen, dass die ihre Kräfte zeigen und dass die sich nicht ausleben können in diesen neuen Familien, sondern er will ja einen Heimsatz, sag ich mal, schaffen dafür, dass es denen da gut geht und dass die

Speaker: mit den richtigen Werten aufwachsen, dass sie halt andere Leute respektieren und sich geliebt fühlen, egal wie du bist, egal wie seltsam du bist, egal was du, da geht es ja drum.

Speaker: Es ist egal, ob du jetzt männlich bist, weiblich, ob du mal ein Mann warst und jetzt bist du eine Frau oder irgendwas, da geht es ja.

Speaker: Ja, aber es geht um alles.

Speaker: Egal was für ein Gender, egal ob du asexuell bist, irgendwas, dass du geliebt werden kannst, da geht es ja drum.

Speaker: Und das ist ja, finde ich, das Schöne, was er da macht und dadurch finde ich diese Kritik

Speaker: Eigentlich halt nicht passend.

Speaker: Weil halt, wie gesagt, hätte er ein Geschichtsbuch geschrieben oder hätte er die Geschichte von einer indigenen Familie geschrieben, der das passiert ist, wo das Kind weggenommen wird, hätte ich die Kritik irgendwo mehr verstehen können.

Speaker: Wobei du halt meiner Meinung nach trotzdem immer noch, egal woher du kommst, ein Buch über irgendwas schreiben kannst, eine Geschichte.

Speaker: Ist halt dann immer nur die Frage, inwieweit nimmst du da halt Sachen voraus oder stellst sie vielleicht halt nicht richtig dar.

Speaker: Aber in seinem Buch oder in dieser Buchreihe hast du ja keine indigenen Kinder.

Speaker: Das heißt, du stellst auch nicht die indigenen Kinder oder die indigenen Menschen falsch da.

Speaker: Und dadurch, finde ich, ist das halt keine gute Kritik.

Speaker: Ja, es war so der Sturm im Wasserglas irgendwie.

Speaker: Ich fand das so, also als ich den Shitstorm gesehen habe, das wirkte so, ich habe noch selten einen Shitstorm, man erlebt es häufig, einen Shitstorm gesehen, der sich so konstruiert angefühlt hat.

Speaker: Also ich fand das so, ich habe es auch nicht verstanden.

Speaker: Er macht ja eigentlich nichts Böses in seinen Büchern.

Speaker: Vielleicht einfach dieses Interview, wo er darauf Bezug genommen hat.

Speaker: Okay, aber hätte er das gar nicht gesagt, hätte es wahrscheinlich auch gar keinen interessiert.

Speaker: Das ist ja aber genau noch ein Punkt.

Speaker: Es ist ja nicht so, als hätte irgendjemand das herausgefunden und hätte ihn konfrontiert, sondern er hat das einfach von alleine erzählt.

Speaker: Und da sagt er ja auch, dass er halt nicht das Recht hat, über dieses oder jenes zu schreiben, was er halt aber auch eigentlich nicht tut, sondern er nimmt das ja nur etwas Furchtbares, was wirklich passiert ist und zeigt uns das, wie falsch das ist, aber auf eine ganz andere Art und Weise, sondern es ist ja eigentlich nur, dass Kinder in Heime gesteckt wurden,

Speaker: was er eigentlich übernommen hat.

Speaker: Ich finde die Buchreihe, das ist das erste, was ich von dem gelesen habe, das erste Buch halt.

Speaker: Und dadurch habe ich den Autor super schätzen gelernt.

Speaker: Und ich finde, der schreibt richtig schöne Sachen.

Speaker: Der hat irgendwie was für jeden was.

Speaker: Gut, der hat auch eine Reihe, wo es mehr um Wehrwölfe und Sex geht.

Speaker: Das interessiert mich jetzt zum Beispiel halt weniger.

Speaker: Aber der hat auch ein Buch, wo es sich mit dem Sterben auseinandersetzt.

Speaker: Wie das ist, wenn jemand stirbt, den du liebst.

Speaker: Oder der hat ein Buch, wo er sich mehr damit auseinandersetzt, wie das ist, wenn du asexuell bist und wenn du irgendwo bist, wo du vielleicht nicht hingehörst und wie du deinen Weg vielleicht nach Hause findest und sowas.

Speaker: Und ich finde der ist einfach super schön inkludierende Bücher.

Speaker: Ich glaube, das habe ich ja damals schon mal erzählt.

Speaker: Also ich finde den ganz toller Autor.

Speaker: Kann ich einfach nur sehr empfehlen.

Speaker: Ja, die Bücher sind auf jeden Fall auch eine Empfehlung von mir.

Speaker: Also wirklich, eigentlich Bücher zum Wohlfühlen, würde ich sagen.

Speaker: Also es ist so, es legt sich wie eine Decke um dich und du genießt es eigentlich so, dieses Ganze zu erleben, wie Menschen sich kennenlernen und wie Menschen halt auch quasi...

Speaker: wie Menschen lernen, sich selber wertzuschätzen.

Speaker: Das ist ja auch ein großer Punkt in den Büchern.

Speaker: Und Lucy ist halt auch der Coolste.

Speaker: Ja, es gibt einige, die ich sehr cool finde.

Speaker: Ja, Lucy finde ich halt so low-key.

Speaker: Also Lucy ist halt immer so, der hat so seine Momente, wo ich ihn einfach mega fand oder sowas.

Speaker: Aber Sal oder sowas war auch mega, der sich in einen Hund verwandelt.

Speaker: Ein Pomeranian, ja.

Speaker: Was ist das noch auf Deutsch?

Speaker: Pomeraner?

Speaker: Pomeraner?

Speaker: Ein kleiner Flauscheball?

Speaker: Ja, die haben, glaube ich, auf Deutsch einen anderen Zweckspitz.

Speaker: Also wie mein Hund in Winzig.

Speaker: Genau.

Speaker: Pomeranian, normalerweise hat man ja Wehrwölfe, die sich dann in Wölfe verwandeln.

Speaker: Das hat das ein bisschen umgedreht, dass er sich in einen kleinen Hund, der Angst hat, verwandelt.

Speaker: War ganz interessant.

Speaker: Der umgekehrte Hulk, in dem so...

Speaker: Ich glaube, eine meiner Lieblingscharaktere in dem Buch ist auf jeden Fall Theodor.

Speaker: Diese Wirren, die nur in so Türblauten spricht und alle sie irgendwann verstehen, wenn du da genug für die redest.

Speaker: Ja.

Speaker: Und die dann irgendwelche Sachen, die für andere eigentlich Müll sind oder so, als Schätze irgendwo hinbringt in ihr Lager.

Speaker: Das fand ich einfach mega niedlich.

Speaker: Also für mich ist das auch einfach so ein Wohlfühlbuch.

Speaker: Das, was ich, sag ich mal, früher als Kind so für mich hatte, weil ich einfach das so comfy fand, so Harry Potter, nenne ich es jetzt einfach mal.

Speaker: Hat jetzt nichts damit zu tun in dem Sinne, aber ich habe mich einfach wohlgefühlt, wenn ich das früher einmal im Jahr irgendwie ein Buch davon gelesen habe oder einen Film geguckt habe.

Speaker: Das Gleiche macht er halt auch, nur besser.

Speaker: und inkludierender.

Speaker: Und das ist für mich einfach so was, dass wenn du das liest, manche Sachen, manchmal dachte ich, ja, okay, vieles kannst du so vorausahnen, aber dann kriegt er mich dann irgendwie, dann biegt er so ab und dann muss ich einfach mal weinen beim Lesen.

Speaker: Und das hat er in beiden Büchern geschafft und das finde ich irgendwie echt schön.

Speaker: Ich kann ihn auch einfach nur empfehlen.

Speaker: Man muss halt natürlich sagen, ich finde, die Bücher haben jetzt nicht die krasseste Story ever, wo du dir so denkst, wow, das habe ich noch nie gelesen, sondern es ist halt eher, wie er mit diesen Sachen, die du irgendwoher kennst, finde ich, dann umgeht und auch wie er halt diese Sachen dreht.

Speaker: So, das haben wir ja mit Lucy eigentlich.

Speaker: Lucifer hast du ja meistens immer so böse und sonst was und hier wird das halt so nett gedreht und dadurch macht es das einfach irgendwie echt einfach schön zu lesen.

Speaker: Wie kann ich das sagen?

Speaker: Der ist halt so eine Bereicherung, finde ich, für eine Fantasy-Welt.

Speaker: Das ist halt nicht ein Abklatsch von irgendwas.

Speaker: Ja, das stimmt.

Speaker: Ihr merkt schon an den Monologen, die Alexi füllt, der mag das Buch sehr gerne.

Speaker: Mag ich auch.

Speaker: Mag ich auch den Autor einfach gerne.

Speaker: Ja, auf jeden Fall ganz klare Empfehlung an alle, die da draußen gerade zuhören.

Speaker: Tut es euch, also

Speaker: Nehmt euch das Buch mal vor.

Speaker: Ich glaube, das Buch hat für jeden was drin.

Speaker: Manche Menschen werden vielleicht Akzeptanz besser lernen, manche Menschen werden sich bestätigt fühlen, manche Menschen werden sich auch mehr bestätigt fühlen, weil sie sonst ausgegrenzt werden, weil das Buch ist halt wirklich so um Eingrenzung von Leuten und nicht Ausgrenzung von Leuten, von Akzeptanz und sowas.

Speaker: Und das ist halt heutzutage sehr wichtig.

Speaker: Wir haben sehr viel Hass, der momentan in der Welt rumgeht,

Speaker: Deswegen, das ist genau das Gegenteil und dafür ist das auf jeden Fall eine sehr schöne Ode an die Akzeptanz.

Speaker: Ja, genau.

Speaker: Hast du sehr schön zusammengefasst.

Speaker: Ich kann eigentlich noch hinzufügen, dass natürlich auch für die ganzen tollen Büchersammler gibt es auch eine deutsche Version mit Farbschnitt.

Speaker: Die Farbschnitte haben es dir angetan.

Speaker: Ich habe nicht viele.

Speaker: Das waren Satire.

Speaker: Jetzt werde ich aber überlegen, wie viele ich habe.

Speaker: Werde ich versuchen, bis zum nächsten Mal zu zählen.

Speaker: Ich hab sehr viele, weil irgendwie alles als Farbschnitt rauskriegt, was ich so abonniert habe.

Speaker: Ja, das ist ja das, aber es ist selber eine schöne Version.

Speaker: Und da hab ich auch schon im Buchladen stehen sehen.

Speaker: Ja, bei Farbschnitten hab ich immer das Problem, warum drehst du denn das Buch jetzt, wenn du es in dein Bücherregal drehst?

Speaker: Weil wenn du es normal reinstellst, hast du von diesem Farbschnitt eigentlich nichts.

Speaker: Der Farbschnitt ist eigentlich nur das, was an deinen Händen klebt, wenn du das Buch festhalten willst und dann fängst du zu schwitzen.

Speaker: Ich hab auf jeden Fall nur Farbschnitte bei Kikis kleiner Lever-Service, der Reihe, die ich sammle.

Speaker: Und da sehe ich die Farbstände nie.

Speaker: Weil ich habe es halt gelesen und da stelle ich es uns regal.

Speaker: Ja.

Speaker: Gut.

Speaker: Sonst noch irgendwas, was du über das Buch sagen möchtest?

Speaker: Nee.

Speaker: Ich meine, es ist eher... Nee.

Speaker: Einfach nein.

Speaker: Einfach lesen.

Speaker: Alles, was man noch zu viel sagt, ist einfach doof.

Speaker: Wenn ihr das erste Buch gelesen habt, lest auf jeden Fall das zweite.

Speaker: Wenn ihr es gar nicht kennt, lest es.

Speaker: Aber ich meine, der ist halt auch relativ schon bekannt, würde ich sagen.

Speaker: Darf ich dich an dieser Stelle korrigieren?

Speaker: Wenn ihr das erste Buch gelesen habt, macht unseren Podcast auf, schreibt uns Kommentare, wie ihr das erste Buch fandet.

Speaker: Dann könnt ihr das zweite gerne lesen.

Speaker: Ansonsten natürlich, wir wollen keinem was vorschreiben oder sowas.

Speaker: Lasst es uns wissen, falls ihr die Bücher lest oder sowas, wie sie euch gefallen haben.

Speaker: Also uns auf jeden Fall sehr gut.

Speaker: Genau.

Speaker: Und wenn ihr das gut findet, was ihr hier macht, was ihr hier macht, was wir hier machen, dann bewertet uns doch gerne.

Speaker: Das könnte uns sehr weiterhelfen.

Speaker: Das ist eigentlich das Einzige, was hilft, dass man irgendwo höher kommt.

Speaker: Das wäre sehr nett.

Speaker: Oder schreibt uns noch einen Kommentar, schreibt eine Bewertung.

Speaker: Das wäre super nett von euch.

Speaker: Und sonst schreibt uns... Was ist natürlich... Der Finger, sorry.

Speaker: Ihr seht es gar nicht.

Speaker: Alex, mach dem Lex die Kamera raus, wenn ich mit dir rede.

Speaker: Nein.

Speaker: Was ich auch noch sagen wollte, was uns natürlich auch mega helfen würde, wenn ihr unseren Podcast super findet und vielleicht jemanden kennt, von dem ihr meint, dass der Podcast auch mega für denjenigen wäre, einfach weiterempfehlen.

Speaker: Das wäre auch mega.

Speaker: Von meiner Stelle ein Gruß an alle.

Speaker: Hörer da draußen und vielen Dank, Alex.

Speaker: Vielen Dank, Frank.

Speaker: Für diese Folge wieder.

Speaker: Und wir hören uns beim nächsten Mal.

Speaker: Nächstes Wochenende bin ich auf der Leipziger Buchmesse.

Speaker: Schon wieder Autorenstalken.

Speaker: Erstens habe ich... Alex, sowas kannst du doch nicht im Podcast erwähnen.

Speaker: Das ist doch nur ein Scherz, mein Gott.

Speaker: Aber vielleicht kriegen wir ja von dir einen Bericht, was für schöne neue Bücher rauskommt.

Speaker: Auf jeden Fall kommt ein Bericht von meinen Eindrücken.

Speaker: Also beim nächsten Mal sehr viel von der Buchmesse.

Speaker: Wie es so ist, ob es eine Empfehlung ist.

Speaker: Ist meine erste, deswegen bin ich gespannt.

Speaker: Bin hier auch.

Speaker: Dann bis zum nächsten Mal.

Speaker: Genau.

Speaker: Ciao.

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