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#119 Spazieren, eine vergessene Form der Präsenz image

#119 Spazieren, eine vergessene Form der Präsenz

Barfussschule Podcast
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73 Plays19 days ago

🎙️ Folge 119 – Spazieren – eine vergessene Form der Präsenz


Beschreibung


Spazierengehen ist vielleicht die unspektakulärste Form der Bewegung – und gleichzeitig eine der tiefsten.


In dieser Folge sprechen Pierre Blondiaux und Roman Gull über das Spazieren als eine Praxis der Präsenz:

eine Bewegung ohne Ziel, ohne Pace, ohne Leistungsanspruch – und gerade deshalb so kraftvoll.


Spazierengehen steht außerhalb von Konkurrenz, Vergleich und Optimierung.

Es braucht keine Rechtfertigung, keinen Trainingsplan und keinen Beweis.

Man geht – und ist da.


In diesen 32 Minuten laden Pierre und Roman dazu ein, das Spazierengehen neu zu betrachten:

als absichtslose Bewegung, als Möglichkeit zur Selbstregulation und als stillen Gegenpol zu einer ständig beschleunigten Welt.


Du kannst bei dieser Folge live dabei sein – auf YouTube mit Bild und Ton –

oder sie ganz klassisch hören auf Spotify, Apple Podcasts und allen gängigen Podcast-Plattformen.

Recommended
Transcript

Einführung und Bedeutung des Gehens

00:00:00
Speaker
Barfußschule Podcast.
00:00:05
Speaker
Gemeinsam barfuß bewegen.
00:00:13
Speaker
Und jetzt viel Spaß mit Roman und dem lieben Pierre.
00:00:22
Speaker
Die meisten Menschen gehen, aber sie spazieren nicht.
00:00:27
Speaker
Spazieren gehen ist kein Weg von A nach B, sondern es ist ein Begegnung.
00:00:35
Speaker
Willkommen in der Barfußschul-Podcast Nummer 119.
00:00:41
Speaker
Heute werden wir sprechen darüber, warum Spazieren gehen eine vergessene Form von Präsenz ist und was passiert, wenn wir wieder langsam werden.
00:00:53
Speaker
Aber davor...
00:00:54
Speaker
Roman, ich wollte schon Norman sagen.
00:00:57
Speaker
Roman, Roman.
00:00:59
Speaker
Du bist immer noch im letzten Podcast, habe ich es gerade gemerkt, mit der Nula.
00:01:03
Speaker
Oh ja.
00:01:08
Speaker
Hallo Pär.
00:01:09
Speaker
Guck mal, ich bin schön knallrot, Mensch.
00:01:14
Speaker
Jetzt darfst du wieder reden.
00:01:15
Speaker
Beim besten Podcast bist du ein bisschen zu kurz gekommen.
00:01:17
Speaker
Ja, das ist schon...
00:01:21
Speaker
Ich mag das auch.
00:01:22
Speaker
Beide sein, beide Rolle zu haben.
00:01:24
Speaker
Also sein ist zum Anleiten oder Teil meiner Erfahrung oder Wissen zu teilen.
00:01:30
Speaker
Beide sind gut, finde ich.
00:01:32
Speaker
Und das mag ich auch sehr.
00:01:33
Speaker
Wie gut
00:01:35
Speaker
Wie geht es dir?
00:01:35
Speaker
Letztes Mal, als wir uns gesehen haben, du hast viel mit der Erkältung und so, hast du dich jetzt komplett erholen?
00:01:41
Speaker
Weil ich weiß, das kann manchmal CC und dauern.
00:01:44
Speaker
Ja, das Einzige, was ich noch habe, hier ein bisschen Schleim drin.
00:01:49
Speaker
Schleim.
00:01:50
Speaker
Sonst geht es mir super gut.
00:01:52
Speaker
Wieder relativ fit.
00:01:55
Speaker
Gehört ja alles zusammen.
00:01:56
Speaker
Wenn du hier nicht ganz, dann kannst du nicht gut atmen.
00:02:01
Speaker
Bist du halt nicht ganz hundertprozentig fit, aber doch, ja, ich fühle mich doch wieder ganz,

Gesundheit, Jahreszeiten und Körperpflege

00:02:06
Speaker
ganz gut.
00:02:06
Speaker
Danke.
00:02:07
Speaker
Und bei dir so?
00:02:08
Speaker
Du hast mich auch ein bisschen... Du hast gesagt, nee, Grippe möchte ich auch noch ein bisschen haben.
00:02:15
Speaker
Bei mir sehe ich immer gut aus, aber ich kriege genau mein Ding auf den Kopf.
00:02:23
Speaker
Seit fast mittlerweile drei Wochen, wo ich erstmal von wirklichem Grippalinfekt und jetzt den Magendarminfekt, also bam, bam hintereinander.
00:02:33
Speaker
Die halbe Stunde kriege ich schon hin, dass ich nicht auf den Klo muss.
00:02:36
Speaker
Das habe ich schnell...
00:02:37
Speaker
Tatsächlich, man kann sich sehr viel auch entgegenwirken, sei es für die Erkältung und so.
00:02:43
Speaker
Wenn man sich mit seinem Körper gut beschäftigt, das geht mir nicht schlecht, aber auch nicht gut.
00:02:49
Speaker
Und deshalb sind solche Themen, die wir gerade heute ansprechen werden, sicherlich das Beste, was man mitmachen kann.
00:02:58
Speaker
Gerade in der Krankheitszeit.
00:03:00
Speaker
Jetzt kommt noch wahrscheinlich das Schlimmste auf uns alle zu, auch ihr zu hören, das sollte man wissen, weil...
00:03:08
Speaker
das Ende des Winter, Richtung März und so, und das ist da, wo der Organismus am schwäscheste, am tiefste, die Vitamin D-Mangel, ab da geht wieder nur noch Backoff, Richtung Frühling, und deshalb, es ist auch in Ordnung, um krank zu werden, wir haben vorhin auch gesprochen, nicht mehr krank werden, das muss man sich Gedanken machen, warum werde ich überhaupt nicht mehr krank, weil man braucht Energie, um krank zu werden.
00:03:33
Speaker
Genau.
00:03:34
Speaker
Und ich glaube, es ist schon auch so ein bisschen ein, also ich finde, es passt auch gut zum heutigen Thema, das Spazieren, was wir nachher noch anschneiden.
00:03:42
Speaker
Aber ich glaube, das passt eben auch gut.
00:03:43
Speaker
Das Krankwerden ist halt auch so was, so, ne, wie kein, das ist was Schlechtes, was Negatives, aber ich glaube schon, es gibt dem Körper auch ein Reset, oder?
00:03:54
Speaker
Ich meine, da gehen Sachen raus, der Körper bekämpft mal, macht einen Frühlingsputz, oder?
00:04:00
Speaker
Putzt mal so richtig durch.
00:04:02
Speaker
Und ich bin schon auch der Meinung, dass gar nicht mehr krank werden wäre.
00:04:07
Speaker
Es ist gefährlich.
00:04:09
Speaker
Das ist sogar meiner Meinung nach von meinem Wissen schon auch wirklich gefährlich.
00:04:13
Speaker
Also die Bedienung, weil diese Reinigungseffekte, die sind notwendig für den Körper.
00:04:21
Speaker
Und oft, wenn man zu hoch Stresslevel hat, was auch mittlerweile normal geworden ist in unserer Gesellschaft.
00:04:28
Speaker
Und jeder kennt das, wenn er in den Urlaub geht und dann
00:04:31
Speaker
passiert, boom, dann werden die nach zwei Tagen später, wenn die krank sind.
00:04:35
Speaker
Das ist ja total okay.
00:04:36
Speaker
Aber wir wollen nicht über Krankheit reden.
00:04:40
Speaker
Gesundheit ist auch ein Ansatz, sich mehr zu beschäftigen mit Gesundheit, sich was

Meditative Praxis des Gehens

00:04:46
Speaker
Gutes tun.
00:04:46
Speaker
Das ist die Philosophie der Barfußschule und deshalb spazieren gehen.
00:04:52
Speaker
Bist du da drauf gekommen über das Thema, Roman?
00:04:54
Speaker
Oder wie ist das zugekommen, dass wir...
00:04:58
Speaker
Man über Spazierengehen sprechen, ist das wichtig?
00:05:00
Speaker
Das ist nicht wichtig.
00:05:02
Speaker
Ja doch, ich finde es eben schon auch wichtig.
00:05:03
Speaker
Also ich war anfangs ein bisschen, ja okay, wir haben ja angefangen vor einer Woche, glaube ich, war das mit dem Stand, mit dem Stehen.
00:05:11
Speaker
Ja.
00:05:12
Speaker
Das ist ja auch sowas, da würde man gar nicht darüber nachdenken.
00:05:14
Speaker
Also ja Stehen, also was jetzt, was heißt der Stand?
00:05:17
Speaker
Was ist Stehen, oder?
00:05:18
Speaker
Wir stehen ja einfach, aber wenn du den Menschen sagst, dass wir zum Beispiel Einbeinsteher sind und nicht Zweibeinsteher, eigentlich, oder?
00:05:29
Speaker
Dann fängt es an zu rattern und das ist ja das Schöne.
00:05:32
Speaker
Und jetzt schalten wir einen Gang höher und gehen ins Spazieren, noch nicht mal ins Gehen, also nicht mal in die Sache, ich möchte jetzt von hier dorthin kommen in einer gewissen Zeit vielleicht, sondern einfach nur spazieren, schlendern.
00:05:49
Speaker
rumgammeln, keine Ahnung, was es da noch für Wörter gibt.
00:05:53
Speaker
Und das finde ich schon, darf und soll und muss beachtet werden, weil es einfach eine extrem gute Art ist, seinen Körper auch runterzufahren.
00:06:03
Speaker
Oder gerade wenn du jetzt krank bist, was machst du?
00:06:06
Speaker
Dann gehst du nicht morgen voll und machst ein Ultra.
00:06:10
Speaker
dann gehst du mal vielleicht spazieren, weil wenn du spazieren gehst, das schaffst du.
00:06:14
Speaker
Du kannst mal die frische Luft atmen, aber trotzdem ist es nicht zu kalt, weil du voll am Limit bist mit der Atmung.
00:06:21
Speaker
Du kannst deine Muskulatur, dein Blut, alles, deinen Kreislauf kannst du mal ein bisschen wieder in Bewegung bringen, aber nicht gleich Vollgas, nicht gleich mit ans Limit, oder?
00:06:31
Speaker
Und ich glaube, das ist schon etwas, das wir in der heutigen schnellen Gesellschaft ein bisschen verloren haben, das Spazieren.
00:06:38
Speaker
Ja.
00:06:39
Speaker
Ja, ich bin voll bei dir.
00:06:41
Speaker
Also ich glaube, das ist für mich absolut das Wichtigste überhaupt.
00:06:47
Speaker
Ich spaziere hier, was ich am meisten liebe.
00:06:50
Speaker
Also das ist auf Platz 1 mit allem, was ich am liebsten machen tue.
00:06:54
Speaker
Also tun, machen möchte oder tun oder gerne mache.
00:06:58
Speaker
Sogar vor dem Laufen.
00:06:59
Speaker
Weit, weit.
00:07:00
Speaker
Okay, nee.
00:07:01
Speaker
Naja, ich habe schon... Okay, Platz 2 vielleicht.
00:07:06
Speaker
Ich habe vergessen.
00:07:07
Speaker
Mit Roman, ey, schlimmer als ich es bin.
00:07:10
Speaker
Ah, Mann, Roman, du bist das Beste.
00:07:14
Speaker
Also konzentriert euch da, die Zuhörer.
00:07:16
Speaker
Wir sind jetzt wieder...
00:07:17
Speaker
klein bisschen seriöser und so.
00:07:20
Speaker
Nein, sogar vor dem Laufen und vor allem, worauf ich beim Spazieren am liebsten mag, ist, das ist für jeden Mensch möglich.
00:07:32
Speaker
außer wenn du bettlägerisch bist, sei es, du bist bettlägerisch und danach kommt dann spazieren gehen.
00:07:39
Speaker
Also das ist immer, immer, immer, immer möglich.
00:07:43
Speaker
Und dafür brauchen wir ein paar Bedingungen und da können wir ein bisschen reingehen, tiefer in dieses Material.
00:07:50
Speaker
Was wäre dann die Bedingung?
00:07:51
Speaker
Was ist denn spazieren?
00:07:53
Speaker
Und was braucht man dafür erstmal?
00:07:55
Speaker
Ja, nichts.
00:07:58
Speaker
Das ist das Geile, man braucht nichts, du brauchst keinen speziellen Schuh, du kannst es barfuß machen, du kannst es in den Socken machen, du brauchst keine spezielle Kleidung, du kannst dich deinem Gefühl oder der Umwelt, dem Wetter entsprechend kleiden, wenn du das magst.
00:08:18
Speaker
Und du brauchst auch keine spezielle Zeit, weil, du hast es vorher gesagt, wenn du Bettträger bist oder wenn du quasi Schmerzen hast oder, keine Ahnung, das Knie-Schmerz oder irgendwas, wenn du irgendwas hast, dann ist es ja nur schon, wenn ich fünf Meter gehe, einfach zur Tür raus, zum Briefkasten, wieder zurück und das schaffe ich.
00:08:40
Speaker
Mehr nicht mehr.
00:08:41
Speaker
Aber genau diese fünf Meter sind ja schon on top.
00:08:45
Speaker
Das ist schon Bewegung, da kommt ja schon was rein, da habe ich schon Durchblutung, da habe ich schon was gemacht und darum, es braucht eigentlich nichts.
00:08:54
Speaker
Und es gibt auch keine Ausrede, um wenigstens fünf Meter zu gehen, zu spazieren.
00:09:01
Speaker
Ja, das ist ja der Punkt.
00:09:03
Speaker
Und das ist auf einer Seite so einfach, aber das ist schon ein Widerstand, womit unser Schweinehund durch die Tür zu gehen.
00:09:13
Speaker
Ich kann mir vorstellen, gerade momentan, okay, meine körperliche Lage ist nicht, also für große Wandererrunde oder sowas, auf keinen Fall.
00:09:21
Speaker
Ein paar Minuten spazieren draußen in der Früchte Luft.
00:09:23
Speaker
Ja, fühle ich auch danach, dass ich das gerne mache.
00:09:27
Speaker
Ich gucke gerade draußen, weil es regnet gerade.
00:09:30
Speaker
Ja, aber trotzdem, man braucht schon die Energie, man muss ja schon draußen gehen und allein das ist schon Tageslicht, draußen zu sein, der Sauerstoff, das ist der erste Element des Immunsystems, ohne der Sauerstoff, frische Luft.

Frische Luft, Tageslicht und ihre Vorteile

00:09:49
Speaker
Da entstehen die ganze Monsystemketten, wie kompletter dieses System ist, beginnen immer mit Sauerstoff und das heißt, draußen zu gehen ist schon sehr, sehr, sehr vorteilhaft.
00:10:02
Speaker
Ich glaube, es gibt so Schritte, nur schon mal vor die Tür gehen und einfach durchatmen.
00:10:06
Speaker
Mal gucken, wie sich das anfühlt.
00:10:08
Speaker
Weil bei mir war es jetzt auch in der Grippewoche so, nur schon die Luft zu spüren, die kühle Luft, das zu riechen, das hat bei mir was gemacht.
00:10:21
Speaker
Ich hatte voll keinen Bock rauszugehen und wo ich nur schon draußen war, ein paar Mal tief eingeatmet habe, habe ich gedacht, doch, doch, doch, jetzt glaube ich, jetzt gehe ich ein paar Schritte.
00:10:31
Speaker
Vielleicht muss man auch Step by Step gehen.
00:10:34
Speaker
Und darum ist es vielleicht auch gut, dass man nicht irgendwie das und das anziehen muss, sondern einfach mal, komm, kurz eine Jacke rüber, dass man nicht friert und einfach mal vor die Tür gehen, einfach mal gucken, wie sich das anfühlt.
00:10:45
Speaker
Ja.
00:10:46
Speaker
Weil dann ist die Hürde des inneren Schweinehunds ein bisschen kleiner.
00:10:52
Speaker
Herr Roman, von deiner Meinung nach, aus der mentalen Ebene, die Bezug auf das Spazierengehen und vergleichbar mit Laufen oder Wandern oder Gehen, was ist die Voraussetzung, die man haben soll, mentalisch gesprochen, um spazieren, um zu spazieren?
00:11:18
Speaker
Ich glaube, die Möglichkeit, alles was irgendwie mit Stress zu tun hat, die Möglichkeit, ja vielleicht schon fast meditativ sich in eine meditative Situation zu geben.
00:11:34
Speaker
In irgendetwas, wo ich nicht nachdenken muss, in irgendetwas, wo ich mir einfach die Zeit gebe, die paar Minuten oder die Stunden oder wie lange auch immer, die ich mir geben kann, eigentlich für nichts, eigentlich für nur ein bisschen spazieren.
00:11:48
Speaker
Und das ist, glaube ich, das Schwierigste im Mentalen gesehen, dass ich in der heutigen schnellen, stressigen Zeit mir die Zeit nehme für etwas, das mir keinen Muskelaufbau bringt, keine Fitness, ich kann kein Japanisch nachher, ich kann gar nichts besser.
00:12:04
Speaker
Ich bin nur spazieren gegangen, nur.
00:12:08
Speaker
Das ist, glaube ich, schon das Schwierige.
00:12:09
Speaker
Und ich denke, das ist das, was man lernen kann, diese Absicht einfach mal
00:12:14
Speaker
nicht ein Ziel oder nicht ein, dass ich jetzt irgendetwas in dieser halben Stunde oder zehn Minuten jetzt erreichen muss.
00:12:22
Speaker
Also ich mag, wie du es ausgedrückt hast, meditativ, das Wort.
00:12:27
Speaker
Wenn man damit die Brücke baut, das würde das heißen dann, auf der Montallebene eine Beobachtungshaltung zu haben.
00:12:36
Speaker
Das heißt, wie eine Meditation, einfach beobachten, was gerade geschehen und nicht mit so einem Ziel zu sein.
00:12:42
Speaker
Okay, ich muss das schaffen, ich muss spazieren gehen, weil das ist gut für die Gesundheit.
00:12:45
Speaker
Ich muss spazieren, weil der Roman und Pierre gesagt haben, ja,
00:12:50
Speaker
das ist gut und das ist entschleunigen und das wäre auch wiederum Montale.
00:12:55
Speaker
Das heißt also, die Haltung dazu wäre dann erstmal, wie du gesagt hast, also wie eine Beobachtungshaltung, meditativ, ohne Ziele

Atem- und Gehübungen zur Beruhigung

00:13:03
Speaker
und so.
00:13:03
Speaker
Ja, das klingt auch sehr gut.
00:13:06
Speaker
Einfach, ich hätte auch vielleicht dazu ergänzen, ja, sich erlauben,
00:13:13
Speaker
langsam zu sein.
00:13:14
Speaker
Wir sind ja sehr oft stolz oder ich habe das schnell erledigt.
00:13:19
Speaker
Gerade in meiner Berufswelt, ich muss das schnell programmiert haben, ich muss es schnell gerichtet haben.
00:13:25
Speaker
Es muss immer schnell gehen.
00:13:27
Speaker
Man kriegt ja auch nur Lob und Wertschätzung, wenn man da was schnell erledigt hat.
00:13:32
Speaker
Na ja, gut, haben wir den Termin geliefert pünktlich.
00:13:35
Speaker
Wir waren schnell unterwegs.
00:13:36
Speaker
Ich habe schnelle Zeit gemacht.
00:13:38
Speaker
Aber wann?
00:13:39
Speaker
Wir sind ja nicht gewohnt,
00:13:41
Speaker
Langsamkeit zu üben.
00:13:44
Speaker
Und noch weniger kriegt man dafür, wow, hast du gut gemacht, du warst langsam unterwegs.
00:13:52
Speaker
Wie siehst du das mit Langsamkeit?
00:13:54
Speaker
Wie gehst du damit um?
00:13:56
Speaker
Ich habe eine Übung.
00:13:59
Speaker
Darf ich?
00:14:00
Speaker
Immer gerne.
00:14:02
Speaker
Ich habe eine Übung.
00:14:04
Speaker
Ich habe eine Übung, wo ich glaube, dass man das gut trainieren kann, das Langsamwerden.
00:14:11
Speaker
Und ursprünglich habe ich mir gedacht, wir machen hier noch Atmen mit rein.
00:14:15
Speaker
Und das mache ich jetzt mit dieser Übung, das einzige ein bisschen Atmen noch mit rein.
00:14:19
Speaker
Weil ich weiß noch, in irgendeiner Ausbildung,
00:14:24
Speaker
wo ich war, mit der Barfußschule, haben wir das mal gemacht und dann war ich auf der Letzte, der Letzte, der angekommen ist.
00:14:33
Speaker
Ich weiß auch, der Pelle, ja komm Romy, ist jetzt gut, muss ich es ja nicht immer übertreiben und zuerst, weißt du, so was.
00:14:40
Speaker
Und zwar gehen, also spazieren und vier Schritte einatmen und fünf Schritte ausatmen.
00:14:54
Speaker
Also ich atme ein und dabei mache ich vier Schritte.
00:15:00
Speaker
Und dann atme ich aus und mache dabei fünf Schritte beim Ausatmen.
00:15:06
Speaker
Jetzt am Anfang ist man da immer ein bisschen schneller, weil man kann ja... Dann ist man schneller.
00:15:14
Speaker
Aber das Ziel sollte sein, seine Atmung ganz, ganz schön zu verlangsamen.
00:15:18
Speaker
Also dass ich wirklich...
00:15:21
Speaker
Und im Rhythmus das gehen.
00:15:23
Speaker
Und im Rhythmus das gehen.
00:15:24
Speaker
Und dann wird man nämlich immer langsamer, weil man nämlich schön langsam ausatmet mit der Zeit.
00:15:29
Speaker
Und das Thema, wie die Atmung, hilft mir quasi, diese Ruhe zu kriegen beim Ausatmen.
00:15:35
Speaker
Ich werde immer langsamer.
00:15:36
Speaker
Eigentlich könnte ich noch länger ausatmen, aber gut, dann muss der Schritt halt noch ein bisschen langsamer sein.
00:15:42
Speaker
Und so, finde ich, kommt man, wenn man sich wirklich darauf einlässt, in eine ganz gute, schöne Langsamkeit.
00:15:48
Speaker
Das ist eine sehr schöne Übung und passt auch sehr gut zu den ganzen Achtsamkeitsprinzipen.
00:15:56
Speaker
Deshalb ist es auf jeden Fall aktuell sehr passend.
00:16:01
Speaker
Tolle Übung auf jeden Fall.
00:16:02
Speaker
Es schließt ein bisschen, was wir haben, in der Gehmeditation und sowas.
00:16:06
Speaker
Genau.
00:16:07
Speaker
Aber beim Spaziergang kann man das so schön einbauen.
00:16:10
Speaker
Und das Gute ist, dadurch, dass du dich so fokussiert, wie du es so beschrieben hast, auf solche Übungen,
00:16:16
Speaker
Das sorgt dafür, dass der Mental sich auch beruhigt, weil du bist konzentriert auf deine Atmung und auf den Schritt.
00:16:22
Speaker
Du hast nicht eine interne Konzentration über was passiert mental und so weiter, aber du bist schon auf einem Extern, weil die Koordination, die Bewegung ablaufen und so weiter mitkombiniert mit deinem Gefühl, den Rhythmus von deinem Atmung.
00:16:36
Speaker
Wow, das ist schon.
00:16:38
Speaker
Sehr, sehr, sehr, ja, ich bin gespannt da, wie ihr da draußen damit umgeht und teilt das gerne, deine Erfahrungen damit gemacht habt.
00:16:47
Speaker
Ja, genau, oder?
00:16:49
Speaker
Also, tu das raus, probier das mal aus, wenn du das noch nicht gemacht hast, probier es mal aus, wirklich, gebe ich dir ans Herz mit, probier das aus und lass es uns wissen, was, ja, wie deine Erfahrung war, ob das jetzt irgendwie, ja, nee, nicht so cool ist,
00:17:03
Speaker
hat mich eher verspannt oder vielleicht auch wirklich, hey, war voll toll, hätte ich nie gedacht, ich wurde voll langsam und entspannt.
00:17:11
Speaker
Also schreibe uns das gerne bei YouTube unter diesem Video zum Beispiel oder auch auf Instagram oder halt auch per Mail.
00:17:19
Speaker
Also so Berichte von euch sind wertvoll.
00:17:22
Speaker
Ja,
00:17:24
Speaker
Es gibt ja immer gewisse Bedingungen, um das Thema Spaziergang zu gehen.
00:17:29
Speaker
Einer hat mir gerade gesagt, also Langsamkeit.
00:17:31
Speaker
Okay, das ist klar.
00:17:32
Speaker
Aber ich weiß, unter uns gibt es sicherlich genug, die sehr, sehr, sehr mental ist.
00:17:37
Speaker
Okay, aber was heißt langsam?
00:17:38
Speaker
Drei kmh, vier kmh, fünf kmh.
00:17:41
Speaker
Ich hätte da eine Idee, die ich nachher erzählen würde.
00:17:44
Speaker
um die passende Geschwindigkeit, weil es ist auch wieder ein individuelles Thema.
00:17:49
Speaker
Du weißt ja schon, wenn der Roman für dich fühlt sich Langsamkeit und auch ein Spaziergang sicherlich anders als bei mir und anders als noch anderen und deshalb hast du da eine Idee, was wäre dann für eine andere Bedingung, gerade Geschwindigkeit angeht, das Tempo, was da für dich ein Spaziergang
00:18:13
Speaker
anfühlen würde.

Gehen in Trainingsroutinen integrieren

00:18:18
Speaker
Also für mich fühlt sich das Spazierengehen ist wirklich sowas, dass ich irgendwie gar nicht mehr groß auf meine Schritte achte und auch nicht auf den Weg achte, weil ich weiß, ich bin in einer Geschwindigkeit unterwegs, die mich so richtig, die so schon fast federnd ist, die so schon fast ein Fuß vor den anderen ist und wo ich eigentlich gar nicht gucken muss, weil ich
00:18:40
Speaker
Weil ich so kleine Schritte mache, da kann gar nichts passieren.
00:18:45
Speaker
Also ich merke das schon beim Ständen und ich merke auch hier die ganze Entspannung, so Schultern und so.
00:18:49
Speaker
Es ist alles so, ich muss mich gar nicht stabilisieren beim Gehen oder so.
00:18:53
Speaker
Für mich, dann weiß ich, ich bin langsam.
00:18:56
Speaker
Also du, vom Gefühl her wirst du schon sagen, also du fühlst dich in der Sprechen sicher, dann komm noch dazu und entspannt.
00:19:04
Speaker
Also das wäre dann die Bedienung, die dazu passen würde.
00:19:08
Speaker
Ja, das schließe ich dir vollkommen ein.
00:19:13
Speaker
Ich komme auch ein bisschen...
00:19:14
Speaker
Nicht ganz zurück auf Atmung, wie du auch vorher gemacht hast.
00:19:18
Speaker
Ich würde noch den Schritt davor gehen.
00:19:20
Speaker
Vielleicht dein Zweischfeld, dein Bauchraum.
00:19:25
Speaker
Jeder kennt das, wenn du dein Gefühl hast mit einem Zugang zu dir selbst, über deine Atmung, wenn du ein- und ausatmest und wie dein Bauraum sich anfühlt.
00:19:36
Speaker
Als Erstes würde ich dir empfehlen, auf den Rücken legen, die Hände auf den Bauch oder du tust sogar ein Gewicht auf den Bauch.
00:19:44
Speaker
Du kannst sogar dein Handy nehmen.
00:19:47
Speaker
Du legst ihn auf den Bauch und du fängst an, durch den Bauch zu atmen.
00:19:51
Speaker
Das heißt, nicht einen internen Fokus, sondern externen.
00:19:55
Speaker
wirklich fühlst du das Gewicht, der rauf und runter geht und dann deckelst du
00:20:02
Speaker
Dadurch entwickelst du ein Gefühl, sanfte Entspannung, aber Atmung ein bisschen tiefer nur durch den Bauch.
00:20:10
Speaker
Dasselbe machst du einen zweiten Schritt im Sitzen.
00:20:14
Speaker
Und das auch wieder, da ein ganz entspannt, sanfter, unangestrengter Bauchgefühl des Atmung.
00:20:20
Speaker
Dasselbe im Stehen und dann dieses Gefühl versuchst du beim Spazieren mitzunehmen.
00:20:26
Speaker
Und es geht um wirklich den Bauraum, vor allem in den Bogen des Zwerchfelds.
00:20:31
Speaker
Wenn da ein Entspannungsgefühl, eine Leichtigkeit, für mich ist auch ein bisschen Leichtigkeit und Entspannungsgefühl in deiner Atmung, wäre das, wo du merkst, dass es fühlt sich so sanft, unangestrengt, so weich ist.
00:20:46
Speaker
Das ist so, okay, ich weiß, die Geschwindigkeit, der Montag, alles stimmt.
00:20:52
Speaker
Die ganzen Bedienungen sind da, um diesen Spaziergang zu genießen.
00:20:57
Speaker
Das ist so für mich der Element.
00:20:58
Speaker
Es ist meine persönliche Herangehensweise.
00:21:01
Speaker
Es gibt sicherlich noch viele, viele andere.
00:21:03
Speaker
Und damit kann ich, ich habe mich daran gewöhnt, wenn ich das zwischendurch check, ah ja, okay, ich merke das, ein bisschen angespannt.
00:21:11
Speaker
Ich atme zu flach und ich spüre das, es fühlt sich anstrengend an.
00:21:15
Speaker
Okay, gut, ich bin zu schnell unterwegs, gehe ich noch einen Schritt langsamer, noch langsamer.
00:21:19
Speaker
Und manchmal stehe ich zwischendurch,
00:21:22
Speaker
komme ich wieder zurück in diese Gefühle, kann es nochmal und dann lege ich wieder langsam los.
00:21:27
Speaker
Und da ist es auch in Ordnung so.
00:21:29
Speaker
Und ja, wollte ich euch mitgeben.
00:21:33
Speaker
Schön.
00:21:35
Speaker
Super, danke.
00:21:36
Speaker
Cool.
00:21:40
Speaker
Hat in irgendeiner Form, du bist ja auch nicht nur der Spazierer, du bist ja auch der Läufer, hat in irgendeiner Form das Spazieren seinen Platz, wenn du Training machst und du laufen gehst oder so?
00:21:54
Speaker
Oder sind das zwei verschiedene Paar Schuhe, geht das gar nicht, kann man das kombinieren?
00:21:59
Speaker
Also es ist ein bisschen von Ziel abhängig, sicherlich, aber man kann es immer.
00:22:05
Speaker
Also vor dem Laufen starte ich mit dem Gehen und am Ende des Laufens endere ich mit dem Gehen.
00:22:11
Speaker
Spazieren wäre wieder das nächste Level.
00:22:14
Speaker
Das heißt, dass du noch mehr in einen Entspannungszustand kommst, womit du dann dein Nervensystem wieder richtig...
00:22:22
Speaker
Dass die Gaspedale ein bisschen wegkommen und dafür die Bremspedale ein bisschen mehr gedrückt wird.
00:22:28
Speaker
Und darum geht es auch, weil je schneller du kommst wieder zur Ruhe im Parasympathikus-Modus, in Entspannungszustand, je mehr profitierst du von das Training davor, den Reiz, den du gesetzt hast.
00:22:40
Speaker
Weil wenn du dauerhaft, okay, bumm, du hast gerade dein Reiz gesetzt, dein Lauftraining, Intervalltraining und dann steigst du in das Auto, bist du gestresst im Auto und dann kommst du nach Hause und bam, bam, bam, bam.
00:22:51
Speaker
Also tatsächlich, das ist genau das wahrscheinlich, was du gerade sagen wolltest.
00:22:57
Speaker
Nach dem Training ein Spaziergang wäre auch noch fünf Minuten mit das Beste, was man machen könnte, um den Organismus richtig runterzukommen und besser zu profitieren von dem Effekt des Trainings, also Regenerationprozess anzukurbeln.
00:23:11
Speaker
Ja, absolut.
00:23:12
Speaker
Das ist ein schöner Gedanke von dir, ja.
00:23:14
Speaker
Wir machen das ja auch oft bei den Ausbildungen, wenn wir laufen gehen, oder?
00:23:17
Speaker
Wir joggen gehen und so, dass wir eigentlich am Schluss immer noch so ins Gegen kommen natürlich und dann zum Teil wirklich auch ins Spazieren.
00:23:26
Speaker
Einfach, weil wir dann wieder im Seminarraum ankommen,
00:23:31
Speaker
für Theorie, für was auch immer, für eine nächste Geschichte.
00:23:36
Speaker
Und man ist einfach irgendwie anders da.
00:23:38
Speaker
Also man fährt so richtig wieder runter und ist wieder mental auch aufnehmungsfähig.
00:23:44
Speaker
Also finde ich schon auch eine, auch für das Mentale eine gute Sache, nach einem Lauf sowas zu machen.
00:23:52
Speaker
Der Übergang, wovon ich spreche, das ist oft, was sehr viel
00:23:59
Speaker
falsch gemacht wird, du läufst und dann stehst du und fängst an zu dehnen.
00:24:05
Speaker
Und sofort nach dem Laufen, das geht nicht, das ist nicht gut.
00:24:09
Speaker
Also dann wäre wirklich sinnvoller, erstmal ein bisschen zu gehen, der Organismus ein bisschen runterkommen und danach.
00:24:15
Speaker
Vielleicht ein paar Dehnungen, wenn dir das gut tut.
00:24:18
Speaker
Ich will ja nicht das Thema Wissenschaften dehnen, macht Sinn oder nicht Sinn.
00:24:21
Speaker
Könnte sogar eine Podcast-Möglichkeit sein.
00:24:25
Speaker
Aber mit Ben wahrscheinlich auch.
00:24:27
Speaker
Er ist auch mega fit in diesem Thema.
00:24:30
Speaker
Ich weiß, Sportwissenschaftler, da sage ich immer gerne, er will das nicht hören.
00:24:33
Speaker
Aber deshalb sage ich das, falls er uns hört.
00:24:35
Speaker
Liebe Grüße an Ben.
00:24:36
Speaker
Wo ist er gerade übrigens?
00:24:38
Speaker
Weißt du das?
00:24:38
Speaker
Indien, oder?
00:24:39
Speaker
Indien.
00:24:40
Speaker
Ja, ne?
00:24:41
Speaker
Nicht Thailand, Indien.
00:24:41
Speaker
Ich glaube Indien.
00:24:43
Speaker
Indien oder Thailand.
00:24:44
Speaker
Aber ich glaube es in Indien, ja?
00:24:46
Speaker
Ja, super, super toll.
00:24:48
Speaker
Würde ich jetzt auch gern.
00:24:49
Speaker
Schön.
00:24:50
Speaker
Ja, ich warte tatsächlich hin im Sommer, meine Tochter besuchen.
00:24:54
Speaker
Ah, schön.
00:24:57
Speaker
Ja, mal was anderes.
00:24:59
Speaker
Meine Tochter wohnt in Indien.
00:25:01
Speaker
Nein, nein, nein, nein.
00:25:02
Speaker
Die macht so ein halbes Jahr Ausreise.
00:25:05
Speaker
Freunde zusammen und sind dort unterwegs gerade.
00:25:11
Speaker
Cool.
00:25:13
Speaker
Genau, alle gehen nach Indien.
00:25:14
Speaker
Ja, sieht so aus.
00:25:18
Speaker
Aber bald komme ich sowieso in die Schweiz, dich besuchen, sehr bald, für die Vorbereitung auf der
00:25:25
Speaker
Nächste Ausbildung, die da bevorsteht.

Zukünftige Veranstaltungen und Prinzipien des Gehens

00:25:28
Speaker
Stufe drei.
00:25:29
Speaker
Oder auch gerade das Thema Spazieren.
00:25:33
Speaker
Absolut.
00:25:34
Speaker
Das wird für mich tatsächlich, das Thema Spazieren passt sehr gut zu der Ausbildung drei, weil das ist noch...
00:25:42
Speaker
ist mehr spazieren als gehen und mehr als wandern.
00:25:46
Speaker
Ich mag, auch wenn ich mit meiner Frau in Schwarzwald, im Thüringer Wald, in den Harz, wenn wir da Camping gehen, ich gehe spazieren in den Wald.
00:25:58
Speaker
Für mich ist das, der Art und Weise, wie ich das mache und nicht leistungsorientieren.
00:26:06
Speaker
Und das ist einfach schön.
00:26:10
Speaker
Ja, schön, Barfuß-Laufcoach Stufe 3 in der Schweiz, genau.
00:26:15
Speaker
Am 4. bis 7.
00:26:17
Speaker
Juni ist der, 4. bis 7.
00:26:19
Speaker
Juni, und zwar in der Nähe vom Thunersee, irgendwo Kratigen, so quasi Berner Oberland ist das.
00:26:30
Speaker
Wir sind in einem Tipidorf, da freue ich mich ja wahnsinnig drauf.
00:26:34
Speaker
Da wird es nächstens auch noch einen Podcast geben, wo sicher noch ein bisschen davon erzählt wird.
00:26:40
Speaker
Ja, freue ich mich.
00:26:41
Speaker
Ich freue mich, wenn du kommst.
00:26:42
Speaker
Du musst mir noch das Datum durchgeben.
00:26:44
Speaker
Ja, ich weiß, ich habe auch begrafen.
00:26:45
Speaker
Ich frage gleich meine Frau unbedingt.
00:26:47
Speaker
Dann kommen wir noch vorbei.
00:26:52
Speaker
Ja, doch, doch, doch.
00:26:55
Speaker
Ja, aber das Coole ist schon, wir haben ja schon eben das Spazieren, dass es eigentlich nichts braucht.
00:26:58
Speaker
Es braucht ja auch keine Uhr.
00:27:00
Speaker
Wir sind ja auch, glaube ich, die meisten von uns keine Fans von Sportuhren und irgendwelchen Schrittkilometer-irgendwas-Zähler.
00:27:09
Speaker
Ich weiß auch nicht, was hältst du eigentlich?
00:27:12
Speaker
Das passt ein bisschen zum Spazieren, weil beim Spazieren braucht man ja eigentlich gar nichts und trotzdem gibt es ja den Schrittzähler.
00:27:19
Speaker
Was hältst du eigentlich davon, dass du jeden Tag auf deine...
00:27:23
Speaker
keine Ahnung, ich sage jetzt mal eine Zahl, 5000 Schritte kommen muss.
00:27:27
Speaker
Das ist ein gutes Thema, tatsächlich.
00:27:30
Speaker
Ich habe noch nie einmal in meinem Leben einen Schrittzähler benutzt.
00:27:35
Speaker
Das heißt, ich weiß gar nicht, wie viel Schritt ich gehe und möchte es irgendwie auch nicht wissen.
00:27:43
Speaker
Es gibt sicherlich einen sinnvollen Ansatz dafür, für Menschen, die wirklich...
00:27:49
Speaker
gesundheitliche Einschränkungen, wo wirklich neurologische Probleme oder um ein bisschen einen Weg zu geben und dass sie wieder reinkommen in die Bewegung, die auf jeden Fall unser Gehirn unbedingt brauche.
00:28:04
Speaker
Also Gesundheit
00:28:06
Speaker
ist Bewegung.
00:28:07
Speaker
Und ohne Bewegung kann man auch nicht gesund sein.
00:28:11
Speaker
Auf Dauer auf jeden Fall nicht.
00:28:12
Speaker
Und deshalb ist es vielleicht eine Möglichkeit, eine Motivation zu finden.
00:28:17
Speaker
Das hat man mit Motivationsthemen, um das zu sehen.
00:28:21
Speaker
Aber ich selber...
00:28:22
Speaker
Doch nicht einmal gemacht.
00:28:23
Speaker
Wie siehst du bei dir aus?
00:28:27
Speaker
Nö, nie.
00:28:29
Speaker
Und dann, ich weiß noch, letztens war ich wandern, gehen, also jetzt schon ein bisschen mit mehr Tempo, aber nicht nur spazieren.
00:28:39
Speaker
Und dann...
00:28:41
Speaker
haben wir am Abend jemanden getroffen, der hat die gleiche Strecke, oder die halbe Strecke, keine Ahnung, gemacht, fast die gleiche Strecke wie wir.
00:28:49
Speaker
Und die hat dann gesagt, ja, ich hatte da 17.500 Schritte.
00:28:51
Speaker
Und ich so, okay,
00:28:57
Speaker
Ja, und ich wusste gar nicht, wo ich das nachgucken musste.
00:29:01
Speaker
Mein Handy hat doch das irgendwo.
00:29:02
Speaker
Und da habe ich dann mal geguckt und dann habe ich gesehen, ja, okay, das hatte ich auch.
00:29:08
Speaker
Ich hatte an dem Tag auch so viele Schritte.
00:29:13
Speaker
Aber es interessiert mich wirklich nicht.
00:29:18
Speaker
Vielleicht noch, bevor man zum Ende kommt, Nath,
00:29:21
Speaker
Und ich liebe trotzdem ein sehr einfaches Prinzip, was wir immer in der Frühschule nutzen.
00:29:27
Speaker
Und das ist immer diese Dreie.
00:29:29
Speaker
Und das ist der Rhythmus, das ist die Haltung, das ist die Entspannung.
00:29:33
Speaker
Und wenn du guckst, nur für dich, nimmst du diese drei Mantras und schaust du beim Spazieren, wie kannst du die einbauen.
00:29:45
Speaker
Schau mal, der Rhythmus bist du zu schnell, zu langsam.
00:29:47
Speaker
Wie fühlt sich an, dieser Rhythmus?
00:29:51
Speaker
Gerade deine Fußsohle wird dich den Rhythmus schnell leiten.
00:29:54
Speaker
Wenn du zu schnell unterwegs bist und zu langsam bist, da wird der auch viel zu dem Rhythmus sagen.
00:30:00
Speaker
Aber auch wiederum, deine Fußsohle wird dir auch alle drei Rhythmus, auch die Haltung und die Entspannung damit auch leiten.
00:30:07
Speaker
Deswegen allein diese drei Mantra kannst du dir auch immer da auch einbauen.
00:30:11
Speaker
als kleinen Wegweiser, sag ich mal so, zum Starten, um mehr reinzukommen in das Spazieren mit dir selbst.
00:30:18
Speaker
Hast du auch gleichzeitig eine Beschäftigung, wo du dir sagen kannst, okay, gut, wie fänge ich damit an?
00:30:25
Speaker
Hast du zumindest einen Weg?
00:30:26
Speaker
So kannst du starten und loslegen, wenn du damit noch nicht viel beschäftigt hast.

Schlussbemerkungen und Dank an Zuhörer

00:30:31
Speaker
Ich kann mich schon gut vorstellen, dass von euch zuhören einige das auch üben.
00:30:35
Speaker
Ich kenne ein paar und freue mich, aber für die anderen, die das nicht so viel geübt haben, habt ihr mindestens etwas in der Hand.
00:30:42
Speaker
Sehr gut.
00:30:44
Speaker
Super.
00:30:45
Speaker
Schlusswort, oder?
00:30:46
Speaker
Eine schöne Aufforderung.
00:30:50
Speaker
Aufforderung, das klingt immer so hart.
00:30:51
Speaker
Ein schöner Gedanke, ein Wunsch, ein Gedanke, den du weiterpflanzt an unsere Community, das doch einfach mal auszuprobieren, zu machen.
00:31:01
Speaker
Finde ich schön.
00:31:03
Speaker
Und damit ist dieser Podcast am Ende.
00:31:07
Speaker
Für heute.
00:31:08
Speaker
Pierre, es war mir wie immer eine Freude, die so eine schweizerisch-belgische Übereinkunft.
00:31:15
Speaker
Wir müssen da vielleicht mal so einen Running Gag kriegen oder so.
00:31:18
Speaker
Vielleicht irgendwie, ich esse eine belgische Schokolade und du eine Schweizer, ich weiß auch nicht.
00:31:23
Speaker
Und dann können wir uns ein bisschen, können wir das immer zelebrieren oder so.
00:31:27
Speaker
Müssen wir uns mal Gedanken machen.
00:31:28
Speaker
Ich habe mal belgische Schokolade, wenn ich nach Schweiz komme oder mal.
00:31:31
Speaker
Ja, genau.
00:31:32
Speaker
Aber vegan, gell?
00:31:33
Speaker
Ohne belgische Kuh drin.
00:31:37
Speaker
Ja.
00:31:38
Speaker
Gut, dass du gesagt hast.
00:31:39
Speaker
Schreib mir auf.
00:31:42
Speaker
Super.
00:31:43
Speaker
Also ihr Lieben da draußen, macht's gut.
00:31:45
Speaker
Eine gute Woche.
00:31:46
Speaker
Auch mal einen Gang zurückschalten.
00:31:47
Speaker
Einfach nur spazieren.
00:31:48
Speaker
Sicher auch mal was ganz, ganz Schönes und was voll Erlebbares.
00:31:53
Speaker
Und sehr zu empfehlen.
00:31:56
Speaker
Macht's gut.
00:31:56
Speaker
Tschüss.
00:31:59
Speaker
Das war Barfußschule Podcast.
00:32:02
Speaker
Danke fürs Zuhören, Ausprobieren, Weiterempfehlen und Bewerten auf Apple Podcast und Spotify.
00:32:11
Speaker
Bis nächste Woche.
00:32:12
Speaker
Wir freuen uns auf Euch.