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#31 - "Jetzt bist du auch so ein Coach!" - Wenn du deinen Traum nicht lebst, weil du Angst vor Ablehnung hast image

#31 - "Jetzt bist du auch so ein Coach!" - Wenn du deinen Traum nicht lebst, weil du Angst vor Ablehnung hast

S1 E31 · The Embodied Coach
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54 Plays24 days ago

Wenn deine Klientin keine Lust auf Bewegung hat, dann steckt oft mehr dahinter als fehlende Disziplin. Und genauso ist es bei dir, wenn du als Coach sichtbar werden willst, aber die Angst vor Bewertung, Familie oder Umfeld dich zurückhält.

In dieser Folge sprechen Natascha und Lena darüber, warum der Schritt ins Coaching Business so viele alte Themen berührt: Scham, Loyalität, Selbstzweifel, Elternprägungen und die tiefe Frage: „Darf ich wirklich größer werden?“ Eine Folge für Frauen, die spüren, dass sie Menschen begleiten wollen – aber noch zögern, sich mit ihrer Arbeit zu zeigen.

„Was sollen die anderen denken?“
Für viele Frauen beginnt der Weg ins Coaching nicht mit einer Strategie, sondern mit einem inneren Zittern. Da ist dieser Ruf, Menschen zu begleiten. Und gleichzeitig die Angst vor den Blicken der Familie, vor Kommentaren im Ort, vor Freundinnen, die es nicht verstehen.

In dieser Folge sprechen Natascha und Lena darüber, warum Sichtbarkeit als Coach so viel tiefer geht als ein Instagram-Post oder ein neues Angebot. Es geht um Abnabelung. Um Selbstvertrauen. Um alte Mutter- und Vaterthemen. Um die Frage, ob du dein eigenes Leben lebst – oder die Angst anderer Menschen weiterträgst.

Wenn deine Klientin keine Lust auf Bewegung hat, dann schaust du im traumasensiblen Coaching nicht nur auf Verhalten, sondern auf das Nervensystem darunter. Genauso darfst du auch bei dir hinschauen: Was wird in dir berührt, wenn jemand sagt: „Das passt doch gar nicht zu dir“?

Diese Folge ist für Coaches, Therapeutinnen und Frauen, die eine Coaching Ausbildung suchen, die nicht nur Fachwissen vermittelt, sondern echte Verkörperung, Embodiment Coaching und somatisches Coaching einbezieht. Du erfährst, warum Selbstständigkeit im Coaching Business ein Reifungsweg ist und weshalb der Aufbau eines erfüllten Angebots immer auch bedeutet, das eigene Nervensystem regulieren zu lernen.

Wir sprechen über traumasensible Coaching Ausbildung für Frauen, über Ernährung & Coaching, über Coaching bei emotionalem Essverhalten und darüber, wie baue ich mein Coaching Business erfolgreich auf, ohne mich selbst zu verlieren. Diese Folge ist eine Einladung für alle, die traumasensibles Coaching für Coaches und Therapeutinnen nicht nur lernen, sondern leben wollen.

Wenn du spürst, dass du nicht einfach nur oberflächlich Symptome coachen, sondern wirklich zu nachhaltigen Durchbrüchen begleiten willst: Trag dich jetzt auf die Warteliste für die Psychosoma Nutrition Coach Ausbildung ein. Für ein Coaching, das Tiefe hat. Und dich wirklich trägt: 👉🏻 Zur Warteliste & Webseite (Wir schicken dir den Link zu unserem Kalender per Mail zu, sobald wir Vorgespräche für die nächste Runde führen.)

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Transcript

Einführung und der Ruf zur Hilfe

00:00:00
Speaker
Ich kann doch jetzt nicht auch so ein Coach werden.
00:00:03
Speaker
Was sollen denn die Kindergartenmuttis sagen, meine Eltern sagen, was wird dann im Ort getuschelt?
00:00:09
Speaker
Ja, viele Frauen spüren schon ganz lange, dass sie eigentlich für etwas Größeres da sind und gerne Menschen begleiten und helfen möchten, aber...
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Speaker
sind da häufig sehr blockiert, weil der Gedanke, damit dann sichtbar zu werden und in die Öffentlichkeit zu gehen, ziemlich große soziale Ängste und Worte
00:00:30
Speaker
Sorgen auslösen kann.
00:00:32
Speaker
Das ist so schade, weil ich der festen Überzeugung bin, wenn du diesen Ruf spürst, dann bist du auch dafür da.
00:00:41
Speaker
Und wir brauchen unbedingt mehr Menschen, die wirklich gute, qualitativ hochwertige Coaching-Arbeit machen für die Welt.
00:00:50
Speaker
Und außerdem hat jede einzelne Frau auch verdient, ein Leben zu leben, einen Job zu machen, der sie erfüllt und
00:00:57
Speaker
ihr Sinn gibt und deswegen wollen wir dir in dieser Podcast-Folge einfach ein paar neue Perspektiven anbieten, auch von unserer eigenen Erfahrung berichten und dir so ein Stück weit helfen, die Hürde zu nehmen, wirklich mit deiner Arbeit in die Sichtbarkeit zu gehen.

Vorstellung der Gastgeberinnen Natascha und Lena

00:01:19
Speaker
Du willst ein erfolgreicher Coach sein, der seine Klienten durch echte Durchbrüche und nachhaltige Transformationen führt?
00:01:25
Speaker
Dann bist du genau richtig hier.
00:01:28
Speaker
Ich bin Natascha, seit über zehn Jahren erfolgreicher Coach mit eigenem Coaching-Business und über 500 begleiteten Menschen.
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Speaker
Und ich bin Lena.
00:01:35
Speaker
Seit über sieben Jahren begleite ich Menschen als Coach durch tiefgreifende Prozesse hin zu nachhaltigen Veränderungen.
00:01:41
Speaker
In diesem Podcast sprechen wir darüber, wie traumasensibles, körperzentriertes und nachhaltig wirksames Coaching wirklich funktioniert.
00:01:48
Speaker
Kein oberflächliches Tools-Gehabe, kein Druck.
00:01:50
Speaker
sondern Nervensystemwissen, Embodiment und eine Haltung, die den Themen deiner Klientin wirklich gerecht wird.
00:01:56
Speaker
Der Embodied Coach ist für Frauen wie dich.
00:01:58
Speaker
Mit großem Verantwortungsgefühl, mit einer Sehnsucht nach Tiefe und mit dem Wunsch, einen Unterschied in der Coachingbranche zu machen.
00:02:05
Speaker
Hier bekommst du fundiertes Wissen, Insights aus unserem Coaching-Alltag und echte Inspiration für deinen Weg als Coach.
00:02:12
Speaker
Weil du spürst, es geht nicht um höher, schneller, weiter, sondern um echt, verbunden und tiefgreifend.

Umgang mit negativer Rückmeldung in der Coaching-Laufbahn

00:02:18
Speaker
Abonniere jetzt diesen Podcast und begleite uns auf dieser Reise.
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Speaker
Zurück zum Körper, zurück zu dir und zu dem Coaching, das du dir selbst gewünscht hättest.
00:02:33
Speaker
Wir hatten letztens einen Austausch mit unseren Auszubildenden auf unserer Ausbildungsplattform und da hatten eben einige geteilt, dass...
00:02:43
Speaker
also ein Paar, geteilt, dass es im Umfeld nicht so gut ankam oder die Resonanz nicht so respektvoll war, als sie davon gesprochen haben oder sich vermehrt damit gezeigt haben, was sie jetzt als Coach für eine Arbeit machen.
00:03:06
Speaker
Und das hat ganz, ganz viel Unsicherheit ausgelöst und auch irgendwie ein Stück weit Empörung, Traurigkeit, eine Ratlosigkeit, wie man da jetzt am besten mit umgeht und auch so ein Impuls, sich wieder zurückzuziehen in sein Schneckenhaus und das vielleicht doch alles irgendwie sein zu lassen.
00:03:26
Speaker
Und deswegen dachten wir uns, wir machen auf jeden Fall mal eine Podcast-Folge dazu, weil wir wissen, dass das ganz, ganz vielen Menschen auch außerhalb
00:03:33
Speaker
unsere Ausbildungsräume so geht und es glaube ich einfach ganz, ganz wertvoll ist,
00:03:40
Speaker
von uns vielleicht auch zu hören, wie wir so damit umgehen, was wir da so denken, zu welche Perspektiven da sehr auch helfen können, um trotzdem auf seinem Weg zu bleiben.

Ursachen für Stigmatisierung im Coaching-Bereich

00:03:55
Speaker
Und ja, deswegen freue ich mich sehr, über das Thema zu sprechen, weil ich glaube, das ist schon größer, als wir vielleicht ja auch gerade noch denken.
00:04:03
Speaker
Ja, ja.
00:04:05
Speaker
Ja, Lena, magst du mal erzählen, was so aus deiner Perspektive dahinter stecken kann, wenn die Resonanz auf das, was wir als Coach so vorhaben, eher auf Ablehnung trifft?
00:04:23
Speaker
Mhm.
00:04:24
Speaker
Ja, ich glaube, da gibt es ganz, ganz viele Faktoren, die da mit reinspielen.
00:04:29
Speaker
Aber als ich die Nachrichten gelesen habe, die ja auch echt sehr, sehr unschöne Reaktionen teilweise waren, also wo ich echt auch innerlich so ein bisschen mit dem Kopf geschüttelt habe und dachte, hä, sowas gibt es.
00:04:43
Speaker
Ja, war mir auch echt eine Empörung da, weil ich mir so gedacht habe, what the fuck.
00:04:47
Speaker
Ja, genau.
00:04:48
Speaker
Also es war wirklich irgendwie so, dass ich mir so dachte, krass, weil ich sage mal, es gibt so viele Jobs und selten ist die Reaktion dann so, aber es spielt vielleicht ganz gut in den Punkt rein, der mir dann eben so als Gedanke kam, weil ich habe mir die Frage tatsächlich dann auch gestellt, also was könnte jemand dazu veranlassen, so zu reagieren, weil ich meine, da hat ja jetzt niemand gesagt, dass er jetzt irgendwie Auftragskiller wird oder sowas, aber
00:05:10
Speaker
Ja, also von der Reaktion hätte ich dann eher gedacht, sowas wäre da.
00:05:16
Speaker
Ich glaube, der Hauptpunkt sind, ich würde sagen, erstmal zwei wesentliche Sachen.
00:05:22
Speaker
Der eine ist, dass es, glaube ich, um den Inhalt dessen
00:05:27
Speaker
was wir im Coaching machen.
00:05:28
Speaker
Also, wo beschäftigen wir uns, mit welchen Themen arbeiten wir und dass das eben nie unpersönlich ist, egal mit wem wir drüber sprechen.
00:05:36
Speaker
Also, jeder von uns wird, wenn wir über das Thema sprechen, Emotionscoaching, Körpercoaching, Trauma und was weiß ich nicht was,
00:05:43
Speaker
wird in einem eigenen Thema, auch wenn es unbewusst ist, angeregt.
00:05:48
Speaker
Und das, was häufig als allererstes passiert, ist eine Art Abwehrreaktion, gerade wenn es innerlich eine Emotionsvermeidung gibt oder auch eine Abneigung gegen das Beschäftigen mit sich selbst.
00:05:59
Speaker
Ich weiß noch, als ich damals erzählt habe, dass ich Erziehungswissenschaften studiere und dass Psychologie auch ein Teilbereich davon ist, waren richtig viele Reaktionen, also analysierst du mich jetzt oder was?
00:06:11
Speaker
Also weißt du jetzt, was meine Themen sind oder was?
00:06:13
Speaker
Also da gab es voll die Angstreaktion und ich meine, das ist ja sowieso Quatsch, dass du durch ein Studium das einfach so machen kannst, aber da habe ich das erste Mal verstanden, dass das eben nicht einfach nur ist, ah okay, ich coache halt und begleite Menschen, sondern auch schnell so eine Sorge anregt von, hm, was kriegt die Person jetzt von mir mit oder analysiert die mich jetzt oder guckt jetzt, was sind meine Themen oder welche Verletzungen hatte ich, das will ich doch alles eigentlich gar nicht wissen.
00:06:38
Speaker
Und ich glaube, das ist erstmal so eine Art Trugschluss, dass Personen das Gefühl haben, dass wenn man sich mit diesen Themen beschäftigt, dass man die ganze Zeit am Analysieren ist, was hat jemand erlebt, wie ist die Charakterstruktur und so weiter.
00:06:50
Speaker
Und ich glaube, dass das eine Begründung ist, weshalb viele gerade auf diesen Job so reagieren.
00:06:57
Speaker
Vor allen Dingen je nachdem, wie man aufgewachsen ist und auch welche Personengruppe das ist.
00:07:01
Speaker
Wir hatten ja jetzt auf der Plattform, dass es sich sowohl um...
00:07:05
Speaker
als eben auch um Familienmitglieder, Freunde, also nahestehende Personen handelte und ich glaube, da sind die Reaktionen dann nochmal unterschiedlich und lösen auch meines Empfindens eine unterschiedliche schmerzliche Reaktion aus, weil es ist ja durchaus ein Unterschied, ob jetzt irgendeine fremde Person sagt, naja gut, mit Coaching kann ich nichts anfangen oder ob das ein Familienmitglied, der Partner oder eine enge Freundin ist.

Herausforderungen der Selbstständigkeit im Coaching

00:07:30
Speaker
Und deswegen würde ich sagen, einerseits ist es eben das Emotionsvermeidende und die Sorge, jetzt vielleicht selber in irgendwas gesehen zu werden, was halt nicht gesehen werden soll.
00:07:41
Speaker
Das andere ist, glaube ich, das haben wir eben kurz drüber gesprochen, Coaching inzwischen auch nicht mehr den besten Ruf hat, weil da einfach so
00:07:50
Speaker
ausgelutscht ist dieser Begriff.
00:07:52
Speaker
Also jeder ist inzwischen Coach und jeder macht tiefgreifende Prozesse und jeder zittert vor der Kamera und so weiter.
00:07:59
Speaker
Also ich glaube, da gibt es einfach auch so eine gewisse Aversion gegen dieses doch sehr marketingbezogene Sichtbarmachen von
00:08:09
Speaker
körperlichen Reaktionen, Emotionsarbeit und so weiter, die für jemanden, der sich damit nicht beschäftigt, erstmal komplett verrückt aussieht und eben schwer einzuordnen ist, was meint er denn jetzt eigentlich konkret damit, wenn er sagt, er begleitet Menschen und macht eine Traumasensible Körper- also Psychosoma-Ausbildung,
00:08:30
Speaker
Was bedeutet das eigentlich und wie hebt sich das vielleicht auch von diesen riesengroßen Gruppenmengen ab, wo man dann sieht, dass die da alle brüllen und in die Luft jubeln und so weiter und die ganze Zeit vor der Kamera weinen.
00:08:42
Speaker
Ich glaube, das ist für viele gar nicht einzuordnen und das löst, glaube ich, bei vielen, gerade auch bei älteren Generationen, die in diesem Bereich ja noch gar keine Erfahrung hatten, einfach nur, oh Gott, was machen die denn da?
00:08:54
Speaker
Also es ist doch komplett irre und...
00:08:56
Speaker
Ja, also das möchte ich nicht, dass das jetzt jemand aus meinem Umfeld macht, weil das ist ja, hat er sich also auch davon anstecken lassen, so in diese Richtung.
00:09:04
Speaker
Ich glaube, da fehlt da alles ein bisschen mit rein.
00:09:07
Speaker
Der Punkt und natürlich auch der Punkt, dass Coaching, also Coaching ist ja ein Überbegriff für sämtliche Formen von Beratung.
00:09:19
Speaker
Und es gibt halt auch diesen Teil der Coaching-Bubble, der einfach qualitativ
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Speaker
sehr zu wünschen üblich lässt, wo wir vor allen Dingen Menschen finden, die das schnelle Geld verdienen möchten, die mit, ja, die horrende Preise für qualitativ sehr minderwertige und einfache Angebote nehmen.
00:09:46
Speaker
Es wurde teilweise in der Presse ja auch zerrissen, gab es dann einschlägige,
00:09:53
Speaker
auch sehr reißerische und mit einer sehr eingeschränkten Perspektive auf Coaching berichte, ja, von einzelnen Coaches, die dann irgendwie so dargestellt wurden, als würden sie für eine ganze Branche und für eine ganze Arbeitsgruppe stehen.
00:10:13
Speaker
Und das ist natürlich auch über die Mainstream-Medien dann auch bei der Masse gelandet, für Menschen, die nicht in diesem Thema so drin sind.
00:10:23
Speaker
Und also da sind so viele Aspekte, die Widerstand auslösen können.
00:10:29
Speaker
Vielleicht ist einmal wichtig, hier mit reinzugeben, Lena und ich, wir haben uns gerade im Vorfeld auch darüber unterhalten, weil nicht jeder macht diese Erfahrung.
00:10:39
Speaker
Also häufig sind natürlich auch die Ängste, was sollen dann andere sagen,
00:10:44
Speaker
ein bisschen irrational und haben mehr auch mit unserem grundsätzlichen, sagen wir mal, ungelösten Themen mit Angst vor Ablehnung oder Imposter-Syndrom, ja, dass man irgendwie ständig grundsätzlich das Gefühl hat, dass man so ein bisschen die Angst hat, dass irgendwann das Gegenüber entdeckt, dass man doch nicht so toll ist, wie man immer tut, ja.
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Speaker
Also das sind ja schon auch immer persönliche Themen, die
00:11:10
Speaker
wenn sie ungelöst sind, natürlich auch aktiviert werden, wenn wir uns dann als Coach sichtbar machen.
00:11:15
Speaker
Und dass nicht jede einzelne Person macht solche Erfahrungen.

Kulturelle Vorbehalte gegenüber Unternehmertum

00:11:22
Speaker
Trotzdem gibt es die Erfahrung, man hört sie halt immer wieder.
00:11:26
Speaker
Es gibt diesen Aspekt grundsätzlich, was das Thema Selbstständigkeit oder Unternehmertum angeht, dass wir als Kollektiv, gerade in der deutschen Gesellschaft, eher
00:11:38
Speaker
auf Menschen, die sich aus dem normalen Angestelltenverhältnis rausbewegen, kritisch gucken, überhaupt auf das Thema Selbstständigkeit und Unternehmertum eher mit, das ist zu riskant, das ist zu unsicher, das wird sowieso nicht funktionieren, schauen.
00:11:55
Speaker
Also da sind wir schon als deutsche Kultur einfach auch sehr angstbehaftet und haben einen sehr eingeschränkten Blickwinkel.
00:12:04
Speaker
Ich weiß von
00:12:06
Speaker
Bekannten aus den USA, dass das da zum Beispiel ganz anders ist, ja, wenn da jemand versucht, sich selbstständig zu machen und einmal scheitert oder zweimal scheitert, dann kriegt er eigentlich eher dafür Applaus, so nach dem Motto, hey, du hast es versucht, geil, ja, und das ist halt in der deutschen Mentalität grundsätzlich schon anders, weil wir irgendwie ein bisschen mehr mit dem System verheiratet sind und auch mit der
00:12:30
Speaker
durch das System, das uns Sicherheit suggeriert, ein deutlich höheres Sicherheitsgefühl aus Gründen, wie wir konditioniert sind, auch erzeugt.
00:12:44
Speaker
Und wir dabei ganz schnell vergessen, dass wir natürlich auch immer nur so sicher sind mit unserem Job, wie das Unternehmen, in dem wir angestellt sind, auch gut arbeitet, ja.
00:12:57
Speaker
Das heißt, die Sicherheit ist auch so ein bisschen eine Illusion, aber das ist halt nun mal so ein bisschen die Konditionierung der Blickwinkel grundsätzlich auf das Thema Selbstständigkeit.
00:13:06
Speaker
Dann haben wir halt eben noch diese Coaching-Branche, die auch einen gewissen Ruf entwickelt hat in den letzten Jahren.
00:13:13
Speaker
Wir haben gleichzeitig natürlich auch die Ärzteschaft und die Psychologin oder die Therapeuten, die durchaus auch teilweise total berechtigt, auch kritisch auf den Coaching-Markt gucken.
00:13:28
Speaker
Also das kann ich auch ein Stück weit nachvollziehen, wenn ich einfach sehe, wie viele Klienten bei uns landen, die vorher Negativerfahrungen mit Coaching gemacht haben.
00:13:37
Speaker
dann geht das ja Therapeuten sehr sicherlich sehr ähnlich und dann entwickelt man da auch aufgrund seiner selektiven Wahrnehmung vielleicht die Idee, dass Coaching generell nicht geil ist, weil als Therapeut habe ich ja tendenziell dann eher die Leute da sitzen, denen es nicht gut geht und die, die eine super tolle Erfahrung mit Coaching gemacht haben, die sitzen dann nicht unbedingt noch beim Therapeuten.
00:14:02
Speaker
Das heißt, da ist auch eine selektive Wahrnehmung zu dem Thema da und dann, wie du eben gesagt hast, Lena, diese persönlichen Themen in dem Moment, wo jemand durchblicken lässt, dass er sich mit psychologischen Sachen und Dynamiken beschäftigt, wird halt
00:14:20
Speaker
immer eine Widerstandsreaktion auf der anderen Seite kommen, weil die Psyche oder das Unterbewusste, das eben die ungelösten Themen und Wunden und Traumata auch versteckt und kompensiert und mit Bewältigungsstrategien belegt, möchte darin ja nicht erkannt werden.
00:14:38
Speaker
Dann werden die eigenen Geschichten, die eigenen Begrenzungen wach.
00:14:41
Speaker
Also das Gegenüber hat vielleicht unbewusst oder sogar bewusst auch den Wunsch, ein anderes Leben zu führen, einen erfüllteren Job zu machen.
00:14:55
Speaker
Und wird dann darin natürlich auch gespiegelt, so nach dem Motto, okay, meine Tochter macht das jetzt, was ich mir nie erlaubt habe.
00:15:03
Speaker
Und dann ist der Frust ganz schwer auszuhalten und dann kommt es halt zu so einer Projektion, wie kannst du nur, aber eigentlich ist dieses, wie kannst du nur an sich selbst gerichtet.
00:15:14
Speaker
Und dadurch, also ich sage mal, grundsätzlich als Gesellschaft, aber ich habe das Gefühl, gerade auch wir Frauen sind auch sehr gut darin, uns gegenseitig dann auch einfach klein zu halten und
00:15:27
Speaker
um in der eigenen Kleinheit oder im eigenen Kleinheitsgefühl oder Minderwertigkeitsgefühl nicht getriggert zu werden, ist es schöner, wenn die Person, die neben mir ist, auch ein Selbstwertproblem hat und nicht wirklich in die Größe geht und in die Freiheit geht.
00:15:47
Speaker
Und das ist ja das Paradoxe.
00:15:49
Speaker
Die meisten wünschen sich die Freiheit, die Leichtigkeit, die Erfüllung, aber die wenigsten wissen eigentlich, wie das geht.
00:15:56
Speaker
Und das Nervensystem von den meisten kann das auch gar nicht zulassen, da überhaupt hinzukommen, weil das ja ein total ungewohnter Bereich ist.
00:16:04
Speaker
Also wenn es immer alles schwer ist und immer alles ein Kampf ist und das Leben ist kein Ponyhof und das Leben ist kein Wunschkonzert und Tatsache,
00:16:15
Speaker
dann ist das der gewohnte Bereich.
00:16:17
Speaker
Auch wenn einem das nicht gefällt, vielleicht oberflächlich gesehen, strebt das Nervensystem grundsätzlich erstmal zu dem, was es kennt.
00:16:26
Speaker
Und wenn dann zum Beispiel das eigene Kind sich daraus heben möchte und sich in einen Bereich bewegt, in dem man selber noch nie war, dann löst es natürlich persönliche Ängste aus.
00:16:36
Speaker
Und wenn ich nicht gelernt habe, die zu regulieren, dann projiziere ich die halt auch mal ganz schnell auf das Kind, ja.
00:16:42
Speaker
Und dann lassen wir uns unsere Mitmenschen aufgrund unserer eigenen Ängste ihre eigenen Erfahrungen nicht mehr machen.
00:16:51
Speaker
Das war zum Beispiel auch eine persönliche Erfahrung, die wir gemacht haben, als wir uns selbstständig gemacht haben.
00:16:57
Speaker
Jan und ich, wir sind ja sozusagen gleichzeitig in die Selbstständigkeit gegangen.
00:17:01
Speaker
Da kam dann auch, ihr ruiniert euch und das kann nicht gut gehen.
00:17:06
Speaker
Und Coaching, was soll das?
00:17:09
Speaker
Also Menschen, die sich mit Psychologie beschäftigen, haben ja meistens selbst eine an der Waffel, ja, also da kamen alle möglichen so subtilen Spitzen, ach, meinst du, ob das wirklich funktioniert und das wird doch keiner bei dir kaufen und
00:17:24
Speaker
Und da hat man aber ganz schnell gemerkt, das sind halt die eigenen Ängste.
00:17:30
Speaker
Das ist das eigene Mangelthema mit Geld und der eigene Mangel vielleicht für die eigene Dienstleistung oder das eigene Arbeiten, sich ordentlich bezahlen zu lassen.
00:17:44
Speaker
Teilweise waren in unseren Familien auch Insolvenzerfahrungen, die werden natürlich dann auch getriggert, wenn
00:17:50
Speaker
wenn das Kind dann selbst vielleicht in die Selbstständigkeit

Persönliches Wachstum und gesellschaftliche Zweifel im Coaching

00:17:57
Speaker
geht.
00:17:57
Speaker
Ja, das kann nur schief gehen.
00:18:00
Speaker
Ich hatte Gott sei Dank eine sehr, sehr starke Ressource, einen Menschen in meinem Leben, der selbst einfach sehr erfolgreich mit seiner Selbstständigkeit war und ist.
00:18:12
Speaker
Das ist mein Opa.
00:18:13
Speaker
Und der hat halt als einziger damals gesagt, ich weiß zwar nicht, wie man damit Geld verdienen kann, aber
00:18:21
Speaker
wenn du das machen willst, dann mach es.
00:18:23
Speaker
Und dann hat er noch so nachgeschoben und stotter nicht.
00:18:27
Speaker
So nach dem Motto, lass dich nicht verunsichern.
00:18:31
Speaker
Alle anderen haben keine Ahnung, so ungefähr.
00:18:35
Speaker
Verluste gehören dazu, Risiko gehört dazu.
00:18:39
Speaker
Und das war natürlich eine starke Ressource für mich.
00:18:45
Speaker
einen Menschen zu haben, der da voll und ganz hinter mir steht.
00:18:52
Speaker
Das hat man halt häufig vielleicht nicht so im direkten Umfeld, gerade wenn die Eltern vielleicht auch nicht selbstständig sind und nie waren.
00:19:01
Speaker
Aber ja, also all diese Faktoren dürfen wir uns bewusst machen, die ich gerade aufgezählt habe, die können bei unserem Umfeld einfach aktiv werden, wenn wir anfangen, in die Sichtbarkeit zu gehen.
00:19:14
Speaker
Und das hilft, so ein Stück weit zu verstehen,
00:19:21
Speaker
Also natürlich löst es immer noch Emotionen bei uns aus, aber es hilft trotzdem ein Stück weit zu verstehen, ey, das, was da gerade beim Gegenüber angeht, das hat eigentlich nichts mit mir zu tun.
00:19:31
Speaker
Das sind deren Geschichten und deren Geschichten müssen nicht meine Geschichte sein.
00:19:36
Speaker
Mhm.
00:19:38
Speaker
Ja, und ich würde auch sagen, das, was du gerade gesagt hast, ist eigentlich auch die gute Botschaft.
00:19:43
Speaker
Also einerseits, dass... Zwei Sachen hatte ich.
00:19:49
Speaker
Einerseits, dass diese persönlichen Themen allein dadurch sichtbar werden, dass jemand so reagiert.
00:19:55
Speaker
Weil, wie gesagt, es steht halt nicht im Verhältnis zu dem, was man jemandem gerade mitteilt.
00:19:59
Speaker
Also ich wechsle halt meinen Job und ich mache mich selbstständig und ich möchte mich halt mehr mit der Psyche beschäftigen, ist ja erst mal...
00:20:05
Speaker
überhaupt nichts Weltenbewegendes.
00:20:06
Speaker
Also das heißt klar, wenn jemand angestellt war und die Selbstständigkeit geht, dann ist das eine Veränderung.
00:20:13
Speaker
Aber erstmal kann man sich auch fragen, passt die Reaktion meines Umfeldes eigentlich zu dem, was ich denen gerade mitgeteilt habe oder ist es vielleicht auch ein bisschen überdimensional oder übersteuert oder übertrieben, wie man so schön sagt.
00:20:27
Speaker
Und wenn ja, dann ist eh schon klar, dass es mehr mit der anderen Person zu tun hat als mit einem selbst.
00:20:31
Speaker
Und das andere ist das, was du gerade mit deinem Opa gesagt hast indirekt.
00:20:36
Speaker
Er hat es ja direkt gesagt, dass die anderen keine Ahnung haben.
00:20:39
Speaker
Der andere Punkt, der mir kommt, ist, es ist ja auch die Frage, wer bewertet das eigentlich gerade?
00:20:48
Speaker
Ist das eine Person, die selbst die Erfahrung gemacht hat?
00:20:50
Speaker
Hat die überhaupt eine Ahnung davon, was bedeutet denn Coaching und was bedeutet denn das, was ich da jetzt ganz konkret mit den Personen mache?
00:20:58
Speaker
Hat die eine Idee von Selbstständigkeit und so weiter?
00:21:02
Speaker
Also es ist ja ganz häufig, dass jeder Mensch eine Meinung hat, aber
00:21:08
Speaker
wie soll mir jemand erklären, ob Coaching gut oder schlecht ist, der gar keine Berührungspunkte damit hat?
00:21:13
Speaker
Oder damit hatte, aber sich gar nicht dafür interessiert, wie es vielleicht auch anders sein kann.
00:21:18
Speaker
Also es ist im Prinzip so ein
00:21:21
Speaker
in gewisser Weise ein unpersönlicher Vorwurf, wenn man so möchte, obwohl er sich persönlich anfühlt.
00:21:29
Speaker
Weil ich erzähle der anderen Person was und die reagiert und ich habe das Gefühl, sie reagiert auf mich und auf das, was ich gesagt habe, aber wir sind gar nicht in Kontakt.
00:21:38
Speaker
Die Person ist nur bei sich, bei seinen eigenen Bewertungen, bei seinen eigenen Erwartungen, bei seinen eigenen Erfahrungen, bei seiner eigenen Vorstellung davon, von dem, was ich gerade erzählt habe.
00:21:49
Speaker
weil die wenigsten erzählen, dass jemand wirklich interessiert, nachgefragt hat und dann eine Rückmeldung gibt.
00:21:56
Speaker
Vielleicht auch, wenn sie gefragt wird.
00:21:58
Speaker
Aber selbst wenn es ungefragt ist, also die wenigsten fragen erstmal, okay, was machst du denn da genau?
00:22:03
Speaker
Was bedeutet das denn überhaupt?
00:22:05
Speaker
Und was ist denn überhaupt deine Idee davon?
00:22:08
Speaker
Also es gibt meistens nicht mal wirklich einen interessierten Austausch dazu, sondern es gibt halt sofort eine Reaktion.
00:22:14
Speaker
Ja, nee, das kannst du nicht machen.
00:22:17
Speaker
Das passt nicht zu dir.
00:22:18
Speaker
Nee, also dafür bist du nicht gemacht.
00:22:21
Speaker
Dafür bezahlt doch keiner Geld.
00:22:22
Speaker
Also im Prinzip sind es ganz viele...
00:22:24
Speaker
floskeln, wenn man so möchte, die zusammenhangslos und unpersönlich rausgedonnert werden und dabei kriegt man mit, dass es eigentlich gar nichts mit der Person zu tun hat, die das gerade eigentlich mitgeteilt hat.
00:22:37
Speaker
Das finde ich halt auch mega interessant.
00:22:40
Speaker
War ja auch einer der Sätze, der da geteilt wurde bei uns in der Community, dieses, das, was du da machst, das bist doch nicht du.
00:22:47
Speaker
Ah ja, genau.
00:22:48
Speaker
Und das ist halt so spannend, weil zuallererst mal würde eine emotional reife Person
00:22:54
Speaker
Vielleicht eher sagen, ich habe ein ganz anderes Bild von dir.
00:23:00
Speaker
Aber es ist ja spannend, dass du dich darin ausprobierst.
00:23:05
Speaker
Und dieses, das bist doch nicht du, ist halt so eine komplette Projektion in dem Moment, weil eigentlich sagt die Person, ja...
00:23:14
Speaker
Und ich, also das ist nicht das Bild, was ich von dir habe.
00:23:20
Speaker
Und außerdem, bitte entwickel dich nicht weiter.
00:23:25
Speaker
Also das ist so, also du kannst ja ganz viele verschiedene Facetten haben und vor allen Dingen kannst du ja Facetten an dir entdecken durch Erfahrungen, die du im Leben machst.
00:23:37
Speaker
Und wir entwickeln uns ja auch ein Stück weit erst dann ins Erwachsensein, wenn wir die Möglichkeit haben, uns mit verschiedenen Dingen auszuprobieren.
00:23:50
Speaker
Das ist aber so diese Eltern-Kind-Dynamik ganz häufig.
00:23:54
Speaker
dieses, wir erleben uns ja erstmal nur im Spiegel der Augen unserer Eltern und den beschränkten Blick, den unsere Eltern auf uns haben, den nehmen wir dann irgendwann selbst auch ein.
00:24:06
Speaker
Also das, was unsere Eltern nicht zulassen können, was sie bei uns nicht sehen können, weil sie es wegblenden, unterdrücken, nicht aushalten können, weil sie ein bestimmtes Bild von uns haben wollen, weil wir etwas für sie erfüllen sollen,
00:24:21
Speaker
Den nehmen wir häufig erstmal an und wir können uns da nur rausentwickeln, wenn wir neue Erfahrungen machen und uns da in diesen Erfahrungen erleben und gucken, wer bin ich eigentlich, wenn ich in diese Situation gehe, wie reagiere ich da?
00:24:38
Speaker
Was sind alte Konditionierungen?
00:24:40
Speaker
Was entspricht wirklich mir?
00:24:42
Speaker
Und das ist ja auch das Schöne, das hast du irgendwann mal gesagt, Lena, dieses Wort Selbstständigkeit oder sich selbstständig machen.
00:24:50
Speaker
Das ist ein Stück, also nicht nur ein Stück, das ist Erwachsenwerden auf eine gewisse Art und Weise.
00:24:57
Speaker
Ich gehe in die Selbstverantwortung, ich übernehme
00:25:02
Speaker
meine eigene Versorgung, ich lerne auch, mich auszudrücken in meiner Selbstständigkeit, ich lerne, mit meinen Ängsten umzugehen.
00:25:17
Speaker
Und ein Stück weit auch, ich nabel mich ab von meinen Eltern, von der Versorgung und auch von dem Anerkennungswunsch von anderen anerkannt zu werden, weil eigentlich ist ja die Anerkennung, nach der wir häufig so uns sehnen und die Sehnsucht wird natürlich in dem Moment sehr krass aktiviert, wenn wir plötzlich keine Anerkennung für das bekommen, was wir da gerade machen.
00:25:48
Speaker
Das ist ja nur eigentlich ein unreifer innerer Teil von uns.
00:25:52
Speaker
Wir können sagen, das innere Kind, für das irgendwann mal in der Vergangenheit die Anerkennung von Mama und Papa und dem Umfeld,
00:26:01
Speaker
überlebensnotwendig war, um versorgt zu werden, um dazu zu gehören.
00:26:06
Speaker
Und das heißt, dieses Selbstständigwerden oder vielleicht dann sogar ins Unternehmertum zu gehen, also nicht nur sich selbst zu führen, im Coaching-Bereich führt man sowieso dann doch noch auch die Klienten ein Stück weit, sondern dann auch noch Mitarbeiter zu führen, das ist ein
00:26:25
Speaker
krasser emotionaler Reifungsprozess und der kann gar nicht richtig stattfinden, wenn wir uns nicht abnabeln.
00:26:33
Speaker
Gleichzeitig ist es eine riesen, riesen Chance.
00:26:37
Speaker
Also ich wollte es nicht anders gemacht haben, weil die Reifungsschübe, die ich in diesen Phasen gemacht habe, das hätte mir
00:26:48
Speaker
kein anderes Feld, außer vielleicht das Kinderkriegen, noch ermöglicht als Spiegel.
00:26:54
Speaker
Also das, ja, es ist Erwachsenwerden, es ist Abnabeln und auch die Anerkennung, sich nicht mehr von der Anerkennung von anderen abhängig zu machen.
00:27:05
Speaker
Ja, und das ist halt eben auch genau der Punkt, wenn es dann um die Reaktion des Umfeldes geht, also gerade wenn es auch familiär ist, weil jeder Veränderungsprozess
00:27:16
Speaker
führt natürlich auch zu bestimmten Ängsten und auch zu Veränderungen im System drumherum.

Soziale Dynamik und persönliche Veränderungen

00:27:21
Speaker
Also wenn ich mich als Person entwickle, hat das ganz zwangsläufig auch einen Einfluss auf die Menschen um mich herum, ohne dass die vielleicht selber in Veränderungs- oder Entwicklungsprozesse gehen.
00:27:32
Speaker
Weil der Kontakt wird vielleicht anders, die Häufigkeit, wie ich um Rat frage, wird vielleicht anders.
00:27:37
Speaker
Die Themen, mit denen ich mich beschäftige, werden anders.
00:27:39
Speaker
Die Art, wie ich auf mich selber schaue, werden anders und so weiter.
00:27:42
Speaker
Das heißt, so gesehen ist mit jedem persönlichen Veränderungsprozess das Umfeld, ohne dass es gefragt wurde, ob es das möchte, gezwungen auch in einen Veränderungsprozess zu gehen, zumindest im Kontaktverhalten mit der Person, die sich gerade verändert.
00:27:57
Speaker
Und das führt halt eben bei ganz vielen Systemen erst mal zu einem Störgefühl,
00:28:03
Speaker
weil eben die bekannte Sicherheit und das, was vertraut ist und wie es bis jetzt ja auch ganz gut funktioniert hat, erst mal in Erschütterung gebracht wird.
00:28:14
Speaker
Man sagt ja auch, never change a running system, das ist ja so dieser bekannte Spruch und
00:28:19
Speaker
Das ist genau das, was da drin steckt.
00:28:21
Speaker
Also es funktioniert doch alles, es ist doch gerade alles gut, es gibt gerade keine großen Einbrüche oder Probleme, also warum was verändern, lass uns doch einfach dabei bleiben.
00:28:30
Speaker
Und wenn dann jemand sagt, ja, ich finde auch, dass es ganz gut ist, aber...
00:28:34
Speaker
ich habe die Idee, es gibt noch was Größeres für mich oder ich möchte mich nochmal anders austesten oder ein Risiko eingehen, dann wird eben diese bekannte Sicherheit erstmal auch erschüttert.
00:28:46
Speaker
Und dann kommt es natürlich darauf an, wie selbstwirksam sind auch die Menschen im Umfeld, mit diesen Veränderungen umzugehen.
00:28:53
Speaker
Und vielleicht auch bis zu einem gewissen Grad daran anzupassen, nicht im Sinne von, ich mache das Gleiche auch, sondern dich wirklich als Person mit dem, was du bist, mit dem, was du in diesem Leben auch ausdrücken möchtest, anzunehmen und nicht nur für das Bild und für das, was ich mir mal überlegt habe, was und wer du sein sollst und was du tun sollst und was dann eben sehr bedingt ist, in Anführungsstrichen.
00:29:17
Speaker
Und das ist natürlich sehr, sehr schmerzhaft.
00:29:20
Speaker
wenn es einerseits diesen starken Teil in einem gibt, der sagt, ich möchte das jetzt aber, ich möchte das anders machen und es zieht mich da richtig hin und ich freue mich darauf, trotz all der Sorgen, die ich auch innerlich dazu habe,
00:29:32
Speaker
Und gleichzeitig mitzubekommen, okay, aber die Menschen, die mir mit am nächsten stehen, die verliere ich vielleicht auch ab einem bestimmten Punkt meiner Reise.
00:29:42
Speaker
Nicht unbedingt ganz, dass man nie wieder Kontakt hat oder so, aber das, was mal bekannt war, das, wie man mal vertraut war, dass die Anerkennung, die man bekommen hat, weil man eben so gleich war, das verändert sich mit und das sind einfach dann große Verlustängste, die aufkommen.
00:29:58
Speaker
Und gleichzeitig sehe ich das genauso wie du, dass die Selbstständigkeit wirklich eine der größten Chancen ist, innerlich erwachsen zu werden.
00:30:06
Speaker
Ich meine, wir beide wissen ja, dass das auch nicht mein Lieblingszustand ist.
00:30:10
Speaker
Aber ich kann zumindest...
00:30:13
Speaker
Ich kann zumindest inzwischen besser reflektieren, was konkret ist, weil als du das eben gesagt hast, was das bedeutet, selbstständig zu sein, also selbstverantwortlich, selbstwirksam und so weiter, habe ich gedacht, eigentlich ist Selbstständigwerden im beruflichen Sinne, wenn wir uns nochmal diese Hauptentwicklungsthemen anschauen, die wir in der kindlichen Phase oder in der kindlichen Entwicklung durchlaufen,
00:30:36
Speaker
ist es eigentlich die Transformation dieser Themen, die uns auch später zurückhalten können oder beschäftigen können.
00:30:42
Speaker
Nämlich einerseits das Vertrauen, die Versorgung, Autonomie und Macht und Leistung.
00:30:48
Speaker
Und die Selbstständigkeit erfordert oder stellt auch auf die Probe, deswegen ist es für viele ja auch so herausfordernd und für mich auch, einerseits vertraue ich mir,
00:31:01
Speaker
Vertraue ich den Ressourcen, die diese Welt zu geben hat und vertraue ich auf die Idee, mit der ich auf diese Welt von mir ausgekommen bin.
00:31:08
Speaker
Also ich mache es jetzt bewusst ein bisschen romantisch, weil es eben diese kindliche Entwicklung ist, aber grundsätzlich kann man es ja auch auf diesen Bereich beziehen.
00:31:14
Speaker
Also vertraue ich mir und meiner Idee und dem, was ich da jetzt in die Welt bringen möchte, vertraue ich dem genug.
00:31:21
Speaker
Oder misstraue ich mir so sehr, dass ich sage, nee, das kannst du vergessen, das mache ich nicht.
00:31:25
Speaker
Dann das zweite ist das Thema Versorgung.
00:31:27
Speaker
Also habe ich das Gefühl, mich selbst so, da hängt das dann wieder mit dem Vertrauen zusammen, mich selbst so aufzustellen, dass mich das, was ich aus mir heraus tue, versorgen kann.
00:31:39
Speaker
Dass das ausreicht.
00:31:40
Speaker
Oder habe ich immer das Gefühl, da ist zu wenig und da ist Mangel und deswegen lasse ich mich lieber fremd versorgen, in einer scheinbaren Sicherheit, dass dann immer genug da ist.
00:31:50
Speaker
Dann natürlich die Autonomie, also selbstbestimmt auch frei zu entscheiden.
00:31:55
Speaker
Es ist ja nicht nur, ah super, dann kann ich meine Termine frei wählen, wie ich sie legen möchte, sondern da hängt ja auch dran, okay, aber ich muss mich dann halt auch um alles kümmern, was halt sonst nicht abgedeckt ist und Krankheitstage und alles Mögliche, was sonst halt
00:32:08
Speaker
ganz gut finanziell auch ausgeglichen wird, ist plötzlich nicht mehr so einfach.
00:32:11
Speaker
Also vertraue ich mir, kann ich mich selbst versorgen und bin ich auch bereit, autonom zu werden mit sowohl den Freiheiten, die es mit sich bringt, als auch mit den Ängsten und Einschränkungen, die es mit sich bringt.
00:32:23
Speaker
Und dann eben als letztes Thema das Thema Leistung.
00:32:25
Speaker
Also reicht mir meine eigene Anerkennung in Bezug auf das, was ich tue und bin ich mutig genug,
00:32:33
Speaker
das, was in mir ist, auch in eine Schöpferkraft, sage ich mal, in etwas zu übersetzen, was dann zum Beispiel eine Dienstleistung ist oder ein Angebot oder einfach etwas, was mich erfüllt in dem, was ich tue oder hechle ich die ganze Zeit noch der Anerkennung und dem Stolzsein einer anderen Person und meiner Eltern hinterher und bin deswegen vielleicht seit, keine Ahnung,
00:32:56
Speaker
40 Jahren in einem Job, der mich todunglücklich macht, aber ich weiß, dass mein verstorbener Vater das ganz doll sich für mich gewünscht hat.
00:33:04
Speaker
Also das hatte ich dem letzten in einem Coaching.
00:33:06
Speaker
Hatte ich auch schon mal, ja.
00:33:08
Speaker
Und da dann zu sagen, ich mache es jetzt trotzdem,
00:33:12
Speaker
Das klingt erstmal banal, weil was soll jetzt der Job damit zu tun haben?
00:33:16
Speaker
Aber es geht plötzlich nicht mehr nur darum, dass ich jetzt einen anderen Job mache, sondern ich verlasse auf eine Art meine Eltern.
00:33:23
Speaker
Ich gehe das Risiko ein, dass vielleicht eine Kränkung, eine Verletzung, eine Trauer, was auch immer aufkommt.
00:33:28
Speaker
Das führt zwangsläufig zu Scham- und Schuldgefühlen, weil wir das natürlich nicht wollen.
00:33:33
Speaker
Also wir werden da nicht nur mit Buchhaltung und Steuerberater und Marketing konfrontiert, was schon...

Balance zwischen persönlichem Wachstum und beruflicher Entwicklung

00:33:40
Speaker
verwirrendes Flug sein kann, sondern das, was halt viel stärker wirkt, ist das, was innerlich eigentlich alles so passiert.
00:33:47
Speaker
Und deswegen vermeiden es viele eben auch.
00:33:50
Speaker
Und wenn sie dann so einen kleinen, wie so ein Zeh ins kalte Wasser tunken und mal schauen, ach, vielleicht wäre das doch ein Weg für mich, aber trotzdem noch diese Sorge da ist von, boah, was passiert denn, wenn ich da jetzt in dieses Wasser reinspringe?
00:34:03
Speaker
Kann ich überhaupt schwimmen?
00:34:04
Speaker
Kann ich überhaupt schwimmen?
00:34:06
Speaker
wie kalt ist das eigentlich, wie tief ist das und sind da vielleicht noch andere Unwesen unten unter der Wasseroberfläche, die ich jetzt noch nicht sehe und dann kommt noch jemand und sagt, nee, in das Wasser würde ich nicht reingehen, du bist doch gar nicht so eine Wasserratze, das passt nicht zu dir, komm, wir machen mal was anderes, dann ist natürlich die Volllockung groß zu sagen, ja okay, nee, ich will doch wirklich nicht in dieses Wasser reingehen, weil das ist eh doch alles viel zu suspekt und das, was ich kenne hier an Land, das ist zumindest irgendwie sicher.
00:34:35
Speaker
Deswegen ist es natürlich schön, wenn Menschen im Umfeld sind, die das unterstützen, die vielleicht auch selber eine Idee davon haben, die vielleicht auch bewusster dafür sind, was macht man eigentlich.
00:34:45
Speaker
Das ist ja auch einer der Gründe, warum wir in der Ausbildung eben auch diese Community haben.
00:34:48
Speaker
Also ich mag das Wort an sich nicht so gerne, aber...
00:34:52
Speaker
Oder Gemeinschaft.
00:35:20
Speaker
der bestehen bleibt, wenn in unserem bekannten Umfeld vielleicht das niemand verstehen kann oder einfach auch kein Interesse an diesem Thema hat, was ja vollkommen legitim ist, dass wir damit eben nicht alleine sind, weil das ist einfach sehr, sehr schwierig, dann mit den ganzen Ängsten und eigenen Selbstwertzweifeln und Sorgen umzugehen, weil es trifft natürlich auch vor allen Dingen, weil es innerlich einen Teil gibt, der zustimmen würde, der selber noch nicht ganz eine Antwort auf die Frage hat, bin ich das eigentlich?
00:35:49
Speaker
Traue ich mir das zu?
00:35:50
Speaker
Kauft das wirklich jemand?
00:35:53
Speaker
Vertraue ich mir genug?
00:35:54
Speaker
Und wenn dann im Außen genau das in Frage gestellt wird, dann springt natürlich das ganze System drauf an und je selbstbewusster man damit innerlich wird und je klarer man damit innerlich wird,
00:36:04
Speaker
ist meine Erfahrung, wird man erstens gar nicht mehr so oft infrage gestellt, das ist das eine.
00:36:09
Speaker
Und das andere ist, vielleicht ist das sogar eher der Punkt, warum sich das Erste gerade als Gefühl einstellt, ich kriege es vielleicht gar nicht mehr so mit, dass Menschen es infrage stellen, weil ich dafür nicht mehr die Sirenen habe oder die Antennen ständig darauf achten, was denkt jemand darüber und wie guckt der jetzt gerade, wenn ich das erzähle, sondern es ist dann halt einfach ganz selbstverständlich, genauso wie wenn jemand sagt, ich bin, keine Ahnung, Steuerberater.
00:36:32
Speaker
Ja,
00:36:33
Speaker
Und jemand anderes sagt, das kann ich mir nicht vorstellen, weil das mit den ganzen Zahlen wäre nichts für mich.
00:36:38
Speaker
Wenn der aber Steuerberater mit Herz und Seele ist, dann denkt er sich so, ja, ist doch super, dass du Coach bist und ich Steuerberater.
00:36:43
Speaker
Dann haben wir doch beide einen guten Job gefunden.
00:36:46
Speaker
Ja, absolut.
00:36:47
Speaker
Und an dem Punkt bin ich zum Beispiel schon ganz, ganz lange.
00:36:50
Speaker
Also es ist mir eigentlich völlig wurscht, was du da denkst, weil ich einfach so happy damit bin, was ich da für Entscheidungen getroffen habe, was ich für eine Entwicklung durchgemacht habe und alles andere interessiert mich einfach nicht.
00:37:07
Speaker
Dazu gehört natürlich auch ein bisschen eine gewisse...
00:37:13
Speaker
Ja, einfach auch ein gewisses Selbstvertrauen und eine Nervensystemkapazität, die ich ja auch erst auf dem Weg da hinauf gebaut habe.
00:37:22
Speaker
Ja, also das ist vielleicht hier einfach auch nochmal ganz wichtig.
00:37:25
Speaker
Also zum einen hilft natürlich ein Umfeld, das ich zum Beispiel in der Form, außer meinem Opa, der dann aber auch nicht wusste, was ich da eigentlich genau mache,
00:37:34
Speaker
das nicht im Erleben drin gesteckt habe.
00:37:37
Speaker
Also ich hatte zum einen das Umfeld überhaupt nicht.
00:37:39
Speaker
Das heißt, ich kannte niemanden.
00:37:41
Speaker
Ich habe mich mit niemandem austauschen können, der in dem Bereich unterwegs war wie ich.
00:37:47
Speaker
Ich habe aber natürlich gesehen, dass es andere gibt, die damit Erfolg haben.
00:37:51
Speaker
Und bei mir war dann irgendwann dieser Punkt, wo ich so gedacht habe, ja, okay, ich weiß ja, dass ich ein Mensch bin, der was lernen kann und der sich weiterentwickeln kann.
00:37:59
Speaker
Und wenn das bei anderen funktioniert, warum sollte das denn bei mir nicht funktionieren?
00:38:04
Speaker
Ja, das war so der eine Gedanke.
00:38:08
Speaker
Der andere Gedanke ist, wie du vorhin schon gesagt hast, es einfach von vornherein lassen, sich von Menschen Ratschläge oder Anerkennung holen zu wollen, die...
00:38:22
Speaker
die da gar nicht sind, wo du eigentlich hin möchtest.
00:38:27
Speaker
Das heißt, es hat irgendwann einfach auch dazu geführt, dass ich von dem Bereich in meinem Leben einfach nichts mehr erzählt habe.
00:38:35
Speaker
Und damit war ich auch fein, weil ich brauchte ja nicht erzählen, um Anerkennung zu bekommen, sondern ich habe einfach mein Ding gemacht.
00:38:44
Speaker
So ein bisschen, muss man sagen, war da natürlich auch drin so, ja, ja, ihr werdet dann schon so.
00:38:50
Speaker
Das geht ja manchmal auch.
00:38:53
Speaker
Und gleichzeitig war ich irgendwann an dem Punkt, dass ich mir so gedacht habe, also
00:39:00
Speaker
Wessen Leben lebst du hier eigentlich gerade?
00:39:03
Speaker
Das deiner Mutter, deines Vaters, ja?
00:39:06
Speaker
Und ich finde, es gibt nichts Schlimmeres, als wenn man irgendwann aufwacht und feststellt, du lebst irgendwie die Manifestationen deiner eigenen Angst oder noch viel schlimmer, der Angst deiner Mutter, deines Vaters, deiner Großeltern, was auch immer, Freunde.
00:39:22
Speaker
Und, ähm,
00:39:26
Speaker
Deshalb ist es einfach so wichtig, sich zu erlauben, die Perspektive zu wechseln und auch eine gewisse Psychohygiene zu entwickeln.
00:39:36
Speaker
Dann vielleicht einfach die Story stumm zu schalten für Freunde und Freunde.
00:39:43
Speaker
Oder zu verbergen, wenn man zum Beispiel über Instagram in die Öffentlichkeit geht, von dem direkten Familienumfeld, wenn man merkt, da kommt dann immer was von der Seite und das triggert einen.
00:39:55
Speaker
Aber es ist einfach immer wieder zu sehen, wie heilsam das ist, jetzt auch gerade in dem Fall.
00:40:04
Speaker
was wir jetzt letztens auf der Plattform hatten, dass man mit Menschen sprechen kann, die selber auch diesen Prozess durchleben, weil wir ja schon häufig so in unserem Erleben stecken und so denken, ja, nur ich bin diejenige mit diesen Gedanken, nur ich bin diejenige mit dieser Angst, nur ich bin diejenige mit dieser Herausforderung.
00:40:22
Speaker
Bei anderen wirkt das von außen, als hätten die das überhaupt gar nicht das Problem, ja, oder als würden die das immer alles ganz selbstbewusst machen und
00:40:31
Speaker
Dann in den Austausch zu gehen und festzustellen, du hast dieselben Gedanken, krass, das ist auch bei dir eine Herausforderung.
00:40:39
Speaker
Das ist einfach eine krasse Erleichterung, weil wir einfach merken, wir sind nicht allein damit, das liegt auch nicht an unserem persönlichen Umvermögen, sondern das liegt am System, am Umfeld, an bestimmten Dynamiken und wir können einen Weg finden, darauf dienlich zu reagieren.
00:40:56
Speaker
Und der andere Punkt, den ich noch ansprechen wollte, weil du das eben auch nochmal so schön gesagt hast, der Erfolg in der Selbstständigkeit, gerade im Coaching-Bereich, wo es darum geht, in Beziehung zu treten, Selbstverantwortung zu entwickeln, Selbstführungskompetenz zu entwickeln, eine höhere Nervensystemkapazität und Möglichkeit, Ängste, Scham, Schuldgefühle zu regulieren.
00:41:26
Speaker
Und der Erfolg der Selbstständigkeit hängt ein Stück weit davon ab, ob wir unsere eigenen Mutter- und Vaterthemen wirklich anschauen, unsere eigenen Muster.
00:41:41
Speaker
in die Lösung bringen und deswegen haben wir ja auch einen Ausbildungsraum geschaffen, in dem wir durch diese Selbsterfahrungsräume gehen, wo wir mit auch den persönlichen Themen tief tauchen, weil eine Ausbildung, die eben nur fachlich ausbildet, aber selbst die Themen, die der Mensch, der gerade in der Ausbildung ist, nicht mit einbezieht, auch reguliert und also
00:42:07
Speaker
die wird halt nur eine Fachkompetenz stärken, aber die Blockaden, die eigentlich den Großteil ausmachen im Erfolg, gar nicht sichtbar machen oder geschweige denn eine Führungskompetenz aufbauen.
00:42:22
Speaker
Und da muss man halt einfach sagen, viele Coaches scheitern auch daran und dann
00:42:29
Speaker
Das triggert jetzt, wenn ich das sage, so ein Stück weit auch aus einem guten Grund, weil wenn ich mich nicht selbst führen kann und wenn ich nicht selbst bereit bin, auch durch diese Themen bei mir selbst zu gehen,
00:42:47
Speaker
dann habe ich faktisch weder die Verkörperung noch die Nervensystemkapazität noch eigentlich auch die Legitimierung, Menschen durch diese Prozesse zu führen.
00:43:00
Speaker
Und da kann ich so viel Fachwissen haben, wie ich möchte.
00:43:04
Speaker
Das ist zumindest mein Blickwinkel und meine Wahrheit auf diese ganze Thematik, dass die Coaches, die scheitern,
00:43:14
Speaker
häufig genau aus diesem Grund scheitern.
00:43:16
Speaker
Sie trauen sich nicht, in die Selbstständigkeit zu gehen, weil sie ihre eigenen Ängste noch nicht bearbeitet haben, weil sie selbst nicht durch diese Transformationsprozesse gehen.
00:43:24
Speaker
Sie trauen sich nicht, die Herausforderungen einer Selbstständigkeit oder eines Unternehmertums in der
00:43:31
Speaker
in Anspruch, also in Kauf zu nehmen, das Risiko in Kauf zu nehmen, den Versorgungsanspruch abzugeben, sich selbst zu versorgen und die Entwicklungsschritte zu gehen, um die Person zu werden, die das alles möglich macht.
00:43:49
Speaker
Und da ist mir aber einfach wirklich wichtig zu sagen,
00:43:54
Speaker
wir entwickeln uns auf dem Weg.
00:43:57
Speaker
Wir müssen das nicht schon alles gelöst haben.
00:44:00
Speaker
Wir müssen das nicht schon alles können.
00:44:03
Speaker
Ich konnte das am Anfang auch alles noch nicht so.
00:44:07
Speaker
Und habe da natürlich auch immer noch Themen und Baustellen, die, wenn ich die weiter angehe und bearbeite, sehr wahrscheinlich auch den Weg freimachen.
00:44:17
Speaker
Also meine Nervensystemkapazität ist,
00:44:20
Speaker
so weit steigt, dass das hier zum Beispiel auch noch größer werden kann.
00:44:26
Speaker
Mehr Kunden, mehr Geld, mehr Arbeit, mehr Sichtbarkeit auszuhalten.
00:44:34
Speaker
Und deswegen möchte ich trotzdem an der Stelle einfach mal reingeben, es war die beste Entscheidung meines Lebens,
00:44:47
Speaker
Es gibt nichts Geileres für mich, das hängt vielleicht auch mit meiner Charakterstruktur zusammen, ein Leben zu leben, in dem ich mich selbst ausdrücken darf, in dem ich kreativ werden kann mit meiner Schöpferkraft, in der ich ein Leben leben kann, das nicht frei von Herausforderungen ist, aber
00:45:08
Speaker
dass mir viel mehr Ressourcen gibt, mit Herausforderungen umzugehen, weil auf der anderen Seite auch die Empfüllung, auch die Freiheit, auch die Lust da ist.
00:45:21
Speaker
Und es wäre es mir zu jeder Zeit wieder wert, dieses Risiko einzugehen.
00:45:29
Speaker
Und diese Frage möchte ich an der Stelle mitgeben.
00:45:33
Speaker
Ist es dir es wert, das Risiko einzugehen, einen Schritt vor den anderen zu setzen und dich darin zu erfahren, das zu entwickeln und der Mensch zu werden, wenn du am Ende ein Leben leben kannst, in dem du dich selbst ausdrücken kannst, in dem du
00:45:51
Speaker
dich selbst findest, indem du in deine Schöpferkraft kommst, kreativ werden kannst, Dinge erschaffen kannst, Menschen dabei auch noch unterstützen kannst, das auch zu erleben, ist es dir das wert, am Ende des Lebens zurückzuschauen und zu sagen, ich habe nicht die Angst meiner Eltern gelebt oder die Manifestation meiner eigenen Angst, sondern ich habe dieses Leben genutzt für das Leben,
00:46:20
Speaker
wofür ich wirklich da war, nämlich mich zu erfahren und zu wachsen.
00:46:25
Speaker
Und wenn es dir das wert ist, dann einfach einen Schritt vor den anderen gehen und mal darauf scheißen, was andere sagen könnten.
00:46:34
Speaker
Strategien entwickeln, dich nicht da ständig mit konfrontieren zu müssen, gewisse Dinge einfach nicht mehr zu erzählen und dein Ding zu machen.
00:46:43
Speaker
Weil, wie gesagt, für mich gibt es nichts Geileres,
00:46:47
Speaker
als das erleben zu dürfen.
00:46:49
Speaker
Und ja.
00:46:51
Speaker
Ja, also ich glaube, also ich habe da eben noch einen Gedanken zu gehabt.
00:46:57
Speaker
Ich bin ganz bei dir.
00:46:59
Speaker
Ich würde auch, ich sage immer, stell keine Fragen, auf die du die Antwort nicht hören möchtest.
00:47:03
Speaker
Und so würde ich das wahrscheinlich bei dem Thema auch sehen.
00:47:06
Speaker
Also solange ich noch nicht gefestigt genug in mir selbst bin,
00:47:10
Speaker
würde ich auch empfehlen, es erstmal nicht mit Menschen zu teilen, wo die Wahrscheinlichkeit recht hoch ist, dass die das eh schon noch nicht ganz stabile innere Fundament halt ins Wanken bringen.
00:47:21
Speaker
Man kann auch ein halbes Jahr später sagen, ich bin schon selbstständig mit Coaching, weil wen muss ich um Erlaubnis fragen oder warum ist es notwendig, das vorher zu erzählen?
00:47:30
Speaker
Das ist eine...
00:47:31
Speaker
Es sei denn, wir sind halt noch in so einem kindlichen Muster von, ja, ich muss das denen aber ja wenigstens sagen.
00:47:36
Speaker
Das ist halt was Kindliches, weil nein, musst du nicht.
00:47:38
Speaker
Ich muss es auch nicht meinem Nachbarn sagen.
00:47:40
Speaker
Also klar stehen mir die Eltern näher, aber im Prinzip geht es ihnen nichts an, beziehungsweise im Prinzip betrifft es sie nicht.
00:47:48
Speaker
Dementsprechend ist es toll, wenn man es mit denen teilen kann und die sich mitfreuen, aber es verändert sich in deren Leben nichts, wenn du plötzlich deine berufliche...
00:47:56
Speaker
Situation änderst, außer ihre eigenen Sorgen, die dann aber wieder halt ihre eigenen Sorgen sind.
00:48:01
Speaker
Das ist das eine.
00:48:03
Speaker
Das Zweite, was mir kam, vielleicht klingt das ein bisschen hart, aber ich habe eben, als du gesagt hast, man kann das halt auch mal ausstellen mit der Sichtbarkeit für Freunde oder so, da habe ich kurz so gedacht,

Coaching und gesellschaftliche Themen wie Geschlechternormen

00:48:15
Speaker
ich würde eine Freundschaft in Frage stellen,
00:48:19
Speaker
bei der ich das, was ich teile aus mir heraus, was mich gerade glücklich macht, auf unsichtbar stellen müsste.
00:48:27
Speaker
Also ich weiß, dass du es nicht so gemeint hast, aber die Frage kam mir gerade, ich finde, das darf man schon auch mal reflektieren, bei der ich nicht wüsste, ob sie, selbst wenn sie das richtig scheiße findet, was ich mache, weil es gar nicht ihr Ding ist,
00:48:38
Speaker
trotzdem mich erstmal unterstützt, erstmal meine Unterstützung auf eine Art ist, wenn ich nicht irgendwas Blödes mache natürlich, also wenn ich dann ständig irgendwie Traumapatienten begleite, aber selber halt gar keine Berechtigung dazu habe oder wirklich was Gefährliches oder sowas.
00:48:55
Speaker
dann ist es auch Teil von einer Freundschaft zu sagen, ja, weißt du, ich glaube, damit tust du dir gerade keinen Gefallen oder das und das sehe ich darin, aber erstmal was Wertschätzendes, nicht Beschämendes, Demütigendes da drin zu haben.
00:49:05
Speaker
Also das würde ich sehr hinterfragen, weil ich finde, ich möchte auf eine Art, das zeigt sich auch in meinen Freundschaften und auch dann eben bei manchen mehr, bei manchen weniger,
00:49:19
Speaker
dass sie einen unterstützen in dem, was man gerade tut, weil das ist, was man gerade möchte und weil es auch niemandem schadet, sage ich mal.
00:49:28
Speaker
Und deswegen, das hatte ich nämlich eine Zeit lang auch empfohlen und dann habe ich irgendwann so gedacht, wo weiß ich gar nicht, weil dann muss ich immer einen sehr, sehr, sehr, sehr großen Teil von mir zurückhalten, damit diese Freundschaft irgendwie bestehen bleiben kann, weil einen Teil, in den ich mich gerade reinentwickele, der mich ausmacht, den muss ich dann halt wegdrücken,
00:49:46
Speaker
Und da ist ja die Frage, wie groß kann das dann werden, wenn innerlich der Raum schon begrenzt ist.
00:49:53
Speaker
Und dann kam mir noch ein Gedanke.
00:49:56
Speaker
Ach so, ja genau, der kam mir eben schon mal und irgendwie vergesse ich den die ganze Zeit wieder.
00:50:00
Speaker
Ich finde, es ist auch interessant.
00:50:02
Speaker
Du weißt ja, ich bin jetzt nicht so in dieser klassischen Feministenrolle.
00:50:06
Speaker
Und trotzdem habe ich das Gefühl, dass es auch vielleicht Ausdruck ist,
00:50:12
Speaker
dessen, dass über sehr, sehr viele Jahrzehnte auch das Weibliche auch als gefährlich empfunden wurde, dass Coaching so herabgewürdigt wird und auch diese Rolle so mit teilweise einer richtigen Angst dann irgendwie einem begegnet wird von, oh Gott, nee, das kannst du nicht auch noch machen und so weiter und wirst du dich dann verrückt und bist du dann nicht selber nachher depressiv, wenn du dir das den ganzen Tag anhörst und so weiter.
00:50:34
Speaker
Eigentlich ist Coaching ja
00:50:36
Speaker
was Urweibliches, wenn man so möchte, wenn man mal auf die Qualitäten schaut, die man damit reinbringt.
00:50:41
Speaker
Also es hat was Raumhaltendes, es hat Kontaktfähigkeit, es hat Emotionalität, es hat Regulation.
00:50:48
Speaker
Was Näherndes.
00:50:50
Speaker
Genau, das wäre jetzt das nächste Wort gewesen.
00:50:52
Speaker
Es hat was Näherndes, es hat was Verbindendes, es hat was Feinfühliges, was Empathisches, aber auch was Kraftvolles, Führungsstarkes, was
00:51:01
Speaker
anpassungsfähiges an die Situation, an den Menschen selbst.
00:51:04
Speaker
Also eigentlich, die Form ist zwar Coaching, also es ist der Begriff dafür, aber die Qualitäten, die darin wirken, sind eigentlich urweiblich.
00:51:13
Speaker
Die sind uns als Frauen mitgegeben.
00:51:15
Speaker
Nicht, dass Männer keine Coaches sein können, aber die arbeiten häufig auch tatsächlich ja anders, weil sie eben eine andere Ausprägung haben, was bestimmte Themen angeht.
00:51:24
Speaker
Und ich könnte mir vorstellen, dass dadurch, dass gerade eh sehr viel mehr
00:51:31
Speaker
sich das auf die Betonung der Emotionen wieder verschiebt und dadurch eben auch Menschen damit in Kontakt kommen, die das vielleicht aus guten Gründen sehr, sehr lange verdrängt haben und auch nicht mehr wahrhaben wollen, dass es da so eine Reaktion gibt von, mach doch lieber was anderes.
00:51:48
Speaker
Das ist doch für uns alle besser, wenn du dich nicht mit diesen Themen beschäftigst, weil man muss natürlich auch bedenken,
00:51:53
Speaker
Die meisten Menschen, die sich damit beschäftigen, beschäftigen sich auch mit ihren eigenen Themen und dann ist man da ganz schnell beim sozialen Umfeld und bei den Eltern und bei den Erfahrungen und so.
00:52:02
Speaker
Das heißt, auf eine Art sind die natürlich auch mit in einer gewissen Gefahr, dass bestimmte Verletzungen und so weiter aufkommen könnten, wo sie dann selbst mit vielleicht Schuld und Schamgefühlen in Kontakt kommen könnten.
00:52:14
Speaker
Und ich glaube, das spielt alles da rein und deswegen...
00:52:18
Speaker
ist es eben nicht damit getan, einfach an der Oberfläche, das sind alles super Akut-Tipps, wo ich auch zustimmen würde, nicht mit jedem drüber zu sprechen, wenn man drüber spricht mit Menschen, die vielleicht auch ein Gefühl dafür haben, wovon rede ich eigentlich, nicht unbedingt mit den Menschen, bei denen ich halt schon weiß, die werden das sowieso herabwürdigen oder nehmen mich nicht ernst oder sowas.
00:52:40
Speaker
Und dann, und das ist der entscheidendere Punkt, das ist genauso wie unser Gesamtansatz ja generell funktioniert, mal von dieser oberflächlichen Symptom- und Akutebene weg, mal hin zu dem, was wird denn in mir dann da eigentlich wirklich berührt.
00:52:54
Speaker
Deshalb trifft mich das eigentlich so enorm, wenn jemand sagt, nee, das passt doch gar nicht zu dir.
00:52:59
Speaker
Sondern kann ich sagen, doch, finde ich schon.
00:53:01
Speaker
Sondern es ist abgehakt, das Thema, oder...
00:53:03
Speaker
Ach, interessant, dass du das so siehst.
00:53:07
Speaker
Es gibt ja eine Reaktion innerlich darauf und dahin zu schauen ist ja eigentlich viel interessanter.
00:53:13
Speaker
Das ist überhaupt der Antrieb, weshalb möchte ich das machen und welchen Teil von mir entdecke ich gerade wieder, den ich vielleicht auch über Jahre zurückgehalten habe, diesen Ruf immer wieder überhört habe und
00:53:24
Speaker
Weshalb eigentlich?
00:53:25
Speaker
Was hat eigentlich dazu geführt, dass ich mich so davon entfremdet habe?
00:53:28
Speaker
Und wie kann ich Ressourcen durch Menschen in meinem Umfeld oder auch in der Ausbildung und auch vor allem durch innere Ressourcen und durch eine innere Entschiedenheit aufbauen, die mich auch
00:53:41
Speaker
so stabil macht, dass es mir auch egal ist, wenn ein Freund, Freundin, Arbeitskollege, Kindergartenfreundin, Eltern oder wie auch immer sagen, boah, nee, also damit kann ich gar nichts anfangen oder jetzt drehst du auch noch durch.
00:53:56
Speaker
Und es hinterlich sowas ist von,
00:54:00
Speaker
Ich bin mir einfach so sicher mit dem, was ich da mache und dass das meins ist, dass es mir fast egal ist.
00:54:06
Speaker
Selbst wenn es schöner wäre, es wäre ein bisschen befürwortender, aber es kann mich nicht mehr erschüttern, weil ich so in mir rund bin und mit dem Thema so
00:54:16
Speaker
verbunden bin und dafür braucht es auch eben hier ein Ansetzen an der tieferen Wurzel, wo ist das eigentlich entstanden, dass ich meinen Weg da verloren habe und das andere können da noch coole Hilfsmittel sein obendrauf, gerade am Anfang, solange das eben noch nicht gelöst ist.

Einladung zur Gemeinschaft für angehende Coaches

00:54:32
Speaker
Genau, so in Akutphasen, weil ich sage mal, da hinzuschauen ist wichtig und gleichzeitig braucht es einfach auch einen Prozess dazu und wenn es am Anfang
00:54:44
Speaker
einfach einen großen, also vielleicht sogar auch der Grund dafür ist, dass du nicht losgehst, dann kannst du dir damit auf jeden Fall helfen und natürlich ist es optimalerweise einfach dann auf dem Weg nicht mehr notwendig.
00:55:00
Speaker
Es sortieren sich vielleicht auch Menschen aus, die dann wirklich nicht supportend sind, wo man dann auch nochmal über die Freundschaft nachdenkt.
00:55:08
Speaker
Den Kontakt zu den Eltern abzubrechen zum Beispiel ist ja häufig eher
00:55:12
Speaker
ein bisschen schwieriger, ja, da kann man sich dem Ganzen vielleicht auch ein bisschen länger entziehen, bis man da auch so stabil ist, weil am Ende, wenn da eben noch so eine aktive innere Verletzung, Unsicherheit, ein ungelöster Abnabelungsprozess ist, dann bringt es auch nichts, wenn wir uns immer und immer wieder damit konfrontieren und dass die Wunde einfach nur immer wieder stärker aufreißt.
00:55:38
Speaker
Dann muss man erstmal so ein bisschen mehr innere Stabilität entwickeln und
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Speaker
Und dann ist natürlich immer das Ziel, authentisch nach außen gehen zu können und da einfach zu stehen zu können.
00:55:49
Speaker
Und das entwickelt sich, wie gesagt, auf dem Weg dahin und...
00:55:55
Speaker
Wir können, wie gesagt, nur empfehlen, dann da auch in die Tiefe zu gehen und durch den Prozess zu gehen.
00:56:00
Speaker
Aber vor allen Dingen möchten wir hier erst mal Mut machen, dass es eben nicht nur die Perspektive, die eingeschränkte Perspektive des Umfelds gibt, sondern es gibt Menschen, die sind damit erfolgreich.
00:56:12
Speaker
Es gibt Menschen, die
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Speaker
helfen da mit anderen Menschen, wenn wir sehen, was wir für Feedbacks von unseren Klienten kriegen.
00:56:19
Speaker
Jetzt hatten wir gerade unser Offline-Event und das war der Wahnsinn.
00:56:24
Speaker
Wir waren so tief berührt von all dem, was da an Resonanz zurückkam und wie das gewirkt hat.
00:56:32
Speaker
Und immer, wenn ich sowas lese, denke ich mir dann, wenn ich nicht losgegangen wäre, wenn ich nicht meine Ängste überwunden wäre,
00:56:44
Speaker
dann wäre das so gar nicht möglich geworden.
00:56:48
Speaker
Und das ist so wunderschön, was daraus erwachsen ist und erwachsen konnte, obwohl ich mir das so niemals hätte vorstellen können und auch am Anfang nicht gedacht habe, dass das mal so wird.
00:57:02
Speaker
Ich wollte immer, dass es groß wird, aber irgendwie war ja der Teil auch da, der Angst hatte, sich das überhaupt zu erhoffen.
00:57:09
Speaker
Und deswegen, es lohnt sich so sehr,
00:57:13
Speaker
die ersten Schritte zu gehen und wir möchten da einfach auch einladen jetzt zum aktuellen Zeitpunkt der Podcastaufnahme.
00:57:22
Speaker
Starten wir genau heute mit der Freirunde, heute Abend.
00:57:26
Speaker
Das heißt, da sind die Türen schon geschlossen, aber wir haben auch schon die ersten Vorreservierungen für die Novemberrunde und freuen uns natürlich riesig,
00:57:36
Speaker
wenn du dabei sein möchtest und du kannst dich gerne in die Warteliste eintragen, um dann mit uns in die Vorgespräche zu gehen und dir einen der Plätze in der nächsten Runde zu sichern, wo du einfach eine starke Community hast, die weiter wächst, wo du dich mit Menschen austauschen kannst, die eben diesen selben Zug spüren und diesen Prozess durchleben können,
00:58:00
Speaker
wo du uns als Mentoren und Ausbilder an deiner Seite hast, die mit ihrer Erfahrung aus dem Aufbau von der Selbstständigkeit oder sogar einem Unternehmen mit dir sprechen können, dich da durchführen können und wie gesagt einfach eine unglaublich, also qualitativ umsetzen.
00:58:23
Speaker
hochwertige Ausbildung, sodass einfach auch der Ruf der Coaching-Branche Stück für Stück sich auch erholen kann, weil wir ein richtig gutes Coaching-Angebot haben.
00:58:38
Speaker
ja, verfügbar machen und da freuen wir uns natürlich riesig, wenn du die Vision mit uns lebst, wenn du Teil davon wirst und ja, einfach der Coach wirst, den du selbst gebraucht hättest.
00:58:51
Speaker
Also alle Links findest du unten in den Shownotes und dann hoffen wir, dass die Folge dich ermutigt hat, für dich loszugehen, für deinen Traum loszugehen und dich da nicht so sehr zurückhalten zu lassen.
00:59:07
Speaker
Schön, dass du mit dabei warst und bis zur nächsten Podcast-Folge.
00:59:10
Speaker
Bis dann.
00:59:11
Speaker
Tschüss.