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#30 - Ehrlicher Einblick: Zwischen Struggles und (Vor)Freude im Coachingbusiness

The Embodied Coach
The Embodied Coach

122 plays · May 14, 2026

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Speaker: Egal welches Ziel im Leben wir erreichen wollen, die Angst vorm Scheitern kommt immer und die zeigt sich auf unterschiedlichen Ebenen und durch unterschiedliche Gedanken.

Speaker: Bei dem einen ist es eine Angst, was denken andere Menschen, bei wieder anderen ist es eher eine Angst von, ist das überhaupt möglich für mich, habe ich das überhaupt verdient, aber am Ende ist es immer eine Angst, eine Angst, dass es nicht funktioniert und

Speaker: Die begegnet uns natürlich als Coaches hier auch und auch als Unternehmer oder Selbstständige.

Speaker: Es ist einfach ganz wichtig, darüber zu sprechen, wie wir diese Hürde, diesen Schwellenhüter, wie wir ihn auch nennen, überwinden.

Speaker: Du willst ein erfolgreicher Coach sein, der seine Klienten durch echte Durchbrüche und nachhaltige Transformationen führt?

Speaker: Dann bist du genau richtig hier.

Speaker: Ich bin Natascha, seit über zehn Jahren erfolgreicher Coach mit eigenem Coaching-Business und über 500 begleiteten Menschen.

Speaker: Und ich bin Lena.

Speaker: Seit über sieben Jahren begleite ich Menschen als Coach durch tiefgreifende Prozesse hin zu nachhaltigen Veränderungen.

Speaker: In diesem Podcast sprechen wir darüber, wie traumasensibles, körperzentriertes und nachhaltig wirksames Coaching wirklich funktioniert.

Speaker: Kein oberflächliches Tools-Gehabe, kein Druck, sondern Nervensystemwissen, Embodiment und eine Haltung, die den Themen deiner Klientin wirklich gerecht wird.

Speaker: Der Embodied Coach ist für Frauen wie dich.

Speaker: Mit großem Verantwortungsgefühl, mit einer Sehnsucht nach Tiefe und mit dem Wunsch, einen Unterschied in der Coaching-Branche zu machen.

Speaker: Hier bekommst du fundiertes Wissen, Insights aus unserem Coaching-Alltag und echte Inspiration für deinen Weg als Coach.

Speaker: Weil du spürst, es geht nicht um höher, schneller, weiter, sondern um echt, verbunden und tiefgreifend.

Speaker: Abonniere jetzt diesen Podcast und begleite uns auf dieser Reise.

Speaker: Zurück zum Körper, zurück zu dir und zu dem Coaching, das du dir selbst gewünscht hättest.

Speaker: Wir nehmen dich heute mal so ein bisschen mit in unsere persönliche Geschichte, weil die, glaube ich, ganz inspirierend sein kann, wie du deine Schritte gehen kannst, auch wenn die Angst vorm Scheitern da ist.

Speaker: Das ist ganz spannend, denn Lena und ich, wir sind ja gerade auch beide, obwohl wir das hier zusammen machen, so ein bisschen an unterschiedlichen Stellen und haben unterschiedliche Erfahrungswerte, die wir hier gerade reingeben können.

Speaker: Lena ist gerade relativ frisch, eigentlich mit der Vollselbstständigkeit.

Speaker: Und ich bin ja schon ganz, ganz lange selbstständig und eher so an der Schwelle zum Unternehmertum.

Speaker: Wir können nachher nochmal drüber sprechen, was so der Unterschied ist, aber es sind so unterschiedliche Phasen, die wir schon so durchlebt haben und

Speaker: Wir dachten uns, es kann ganz inspirierend sein, dich mal so ein bisschen mitzunehmen in unsere Geschichte, wie unser Business entstanden und gewachsen ist und was wir für Erfahrungen dabei gemacht haben und dich auch so ein bisschen mitzunehmen mit so einem kleinen Blick hinter die Kulissen, denn wir machen heute jetzt auch wieder neue Erfahrungen.

Speaker: Wir sind kurz vor unserem ersten Offline-Event, das wirklich über mehrere Tage dauert.

Speaker: Wir haben

Speaker: schon immer mal so ein Tagesevent gegeben.

Speaker: Dieses Mal planen wir aber auch so eine Mischung aus Retreat und, ja, wir nennen es Transformationstage für unsere Auszubildenden und auch für unsere Coaches.

Speaker: Und das ist natürlich schon ganz spannend gerade, dass das erste Mal zu planen mit Übernachtung ist,

Speaker: in der Größenordnung bringt uns auch mit Widerständen und herausfordernden Gefühlen in Kontakt.

Speaker: Und all das kann, glaube ich, sehr, sehr hilfreich sein, egal wo du gerade stehst, ob ganz am Anfang, erst mal nur mit der Idee, dich vielleicht als Coach selbstständig machen zu wollen oder eben auch schon fortgeschritten.

Speaker: Wir freuen uns auf jeden Fall, dich da so ein bisschen mitzunehmen und vielleicht, Lena, magst du erst mal so ein bisschen erzählen,

Speaker: was eigentlich bei dir so in den letzten Monaten passiert ist im Punkt und Selbstständigkeit und was du so durchgemacht hast auch an Ängsten.

Speaker: Das war ja, glaube ich, auch sehr spannend für dich.

Speaker: Für mich von außen zu beobachten, weil ich mir so dachte so,

Speaker: Ja, das sah bei mir ganz genau so aus und es ist nicht ganz so entspannt, wenn man mittendrin steckt.

Speaker: Ja, das stimmt.

Speaker: Also ich muss sagen, ich habe manchmal den Eindruck, ich kriege das in den Phasen selber gar nicht so bewusst mit, sondern mein Körper zeigt mir das dann irgendwann.

Speaker: dass scheinbar da ganz schön was arbeitet über zum Beispiel Spannungen oder also vor allem körperliche Verspannungen oder dann eben diese, ich nenne es mal Anfälligkeit für diese Panikschübe, die nicht mehr ganz in diesem Ausmaß sind, wie ich sie kenne, aber wo ich so merke, okay, da kommt scheinbar gerade was an die Oberfläche und

Speaker: Mein Ausbildungsleiter hat das mal den Schmerzen der Psyche genannt.

Speaker: Also wenn wir quasi in neue Dinge übergehen und die auch unsere bisherigen Erfahrungen auf eine Art übersteigen, dass unsere Psyche genauso wie der Körper, wenn wir zum Beispiel lange Zeit uns nicht gedehnt haben, mit den Schmerzen reagiert, also neue Weite aufgebaut wird, das erstmal mit einem gewissen Widerstand und Schmerz verbunden ist, das bei der Psyche eben auch so ist.

Speaker: Und die spüre ich dann ein bisschen deutlicher.

Speaker: Und ja, also ich würde sagen...

Speaker: Also der Moment vor der Kündigung, also meiner ersten Kündigung, die ich ausgesprochen habe, das war, glaube ich, der Moment, der mich am meisten gefordert hat, weil da diese Schwelle war von, okay, gehe ich jetzt dieses Teilrisiko ein,

Speaker: für etwas, was ich wirklich machen möchte oder bleibe ich in meiner Wahrnehmung sichereren Option?

Speaker: Wir haben ja schon öfter darüber gesprochen, dass auch das eine Scheinsicherheit ist, weil nur das Unternehmen ist ja auch ein relativ kleines Unternehmen gewesen, die Einnahmen fehlen und dann werde ich gekündigt.

Speaker: Aber es fühlte sich trotzdem sicherer an, weil gut, dann gehe ich halt notfalls in die Arbeitslosigkeit, suche mir was Neues.

Speaker: Also es fühlte sich erstmal sicherer an, weil im Zweifel werde ich ja dann trotzdem versorgt, wenn es nicht mehr funktioniert.

Speaker: Und das war für mich mit der schwierigste Schritt, weil er in mir eigentlich so klar entschieden war.

Speaker: Also ich merkte, ich konnte halt nicht mehr mit guten Argumenten oder anderen Dingen argumentieren, weshalb ich diesen Schritt jetzt nicht gehe.

Speaker: Also gab es eigentlich nur noch die Option, okay, ich mache das jetzt.

Speaker: Und diese inneren

Speaker: ja, wie soll ich sagen, diese inneren aufgeregten Gefühle waren für mich schwer so zu differenzieren, weil ich kenne einerseits das Aufgeregtsein vor etwas, was mir Freude macht und wo jetzt was Neues kommt.

Speaker: Andererseits kenne ich aber eben auch dieses aufgeregte Unruhegefühl, wenn eben Panik aufkommt oder ich mit etwas überfordert bin.

Speaker: Und ich habe richtig gespürt, dass mein Körper das nicht mehr so richtig klar differenzieren kann.

Speaker: Also wusste ich teilweise nicht, dann kam Freude.

Speaker: dann kam Angst, dann kam wieder Freude, dann kam wieder Angst.

Speaker: Also es war quasi wie so ein Wechselbad und ich glaube, mein Körper wusste gar nicht, okay, brauche ich mich jetzt oder habe ich Angst?

Speaker: Also es war schwer einzuordnen und ich muss sagen, direkt eigentlich nach der Kündigung war das weg.

Speaker: Also es war wie so ein, auch heute, also egal wie das jetzt laufen wird und egal welche Ängste dann auch damit verbunden sein mögen, ich habe keine Sekunde gezweifelt, dass das die richtige Entscheidung war, weil es einfach viel mehr dem entspricht, was

Speaker: Was eigentlich eh schon länger dabei war zu reifen und wo ich klarer, also schon länger wusste, das möchte ich eigentlich machen.

Speaker: Und das war ein sehr schönes Gefühl zu spüren.

Speaker: Okay, diese Angst, von der ich auch dachte, die bleibt dann erstmal die ganze Zeit und ich weiß nicht, ob die irgendwann wieder weggeht, die hat sich dann entspannt und ich muss auch ganz ehrlich sagen, ich glaube, da sind Menschen auch sehr unterschiedlich.

Speaker: Während manche Zahlen, Daten, Fakten entspannen, andere Rücklagen entspannen und so weiter entspannt mich einfach Kontakt.

Speaker: Also das merkst du ja vielleicht auch bei mir.

Speaker: Ich prüfe dann erstmal so bei den Menschen, die das schon ein bisschen länger machen, also du zum Beispiel oder eben auch bei meinem Partner, der auch da eine gewisse Ahnung von hat,

Speaker: Gerade auch, wenn es dann um Investitionen geht oder darum investiert man da jetzt Geld rein und man weiß dann auch gar nicht, wie viel kommt jetzt rein und so weiter.

Speaker: Das sind alles so übelste Träger für mich.

Speaker: Ich merke, ich entspanne mich dann über den Kontakt, also darüber, dass ich erstmal so gesehen in die Co-Regulation gehe und da erstmal abprüfe, okay, wie entspannt sind denn eigentlich gerade die anderen damit, die da schon länger drin sind?

Speaker: Und wenn die dann auch richtig Stress haben, gut, dann scheint wirklich gerade was los zu sein, wo dann jetzt Not am Mann ist.

Speaker: Aber das ist so, sage ich mal, ein Mittel, was bei mir sehr schnell wirkt, wenn jemand sagt, ich bin da gerade eigentlich relativ entspannt oder da finden wir schon eine Lösung, dann entspannt sich mein Körper auch mit, sage ich mal.

Speaker: Also klassisch korrigulierend, sage ich mal.

Speaker: Ja, und...

Speaker: Das ist auch wieder sehr spannend, wenn du es so erzählst.

Speaker: Ich muss immer so ein bisschen in mich reinschmunzeln, weil ich finde unsere Dynamik total cool, weil wir uns an den richtigen Stellen sehr gleichen und an anderen Stellen aber...

Speaker: Da komplett diese Polarität ist.

Speaker: Und wenn du so erzählst, okay, ich entspanne mich über den Kontakt.

Speaker: Erstmal im Übrigen ist es halt super wichtig für sich herauszufinden, worüber entspanne ich mich eigentlich?

Speaker: Was hilft mir auch durch diese Phasen zu gehen?

Speaker: Und bei Lena ist es halt eben der Kontakt.

Speaker: Bei mir ist es genau das Gegenteil.

Speaker: Ich entspanne mich übers Tun.

Speaker: Also ich entspanne mich ein Stück weit über oder ich finde Sicherheit ein Stück weit über den Aktivismus, aber da ist natürlich dann auch irgendwann erschöpfend, ja.

Speaker: Und dementsprechend muss man sich da auch die Waage füllen, weil am Ende ist es wie bei dir auch, du entspannst dich über den Kontakt, aber wenn du die ganze Zeit am Kontakt festhältst und festklammerst, dann kannst du halt auch keine Schritte gehen.

Speaker: Und das ist halt ganz spannend, weil

Speaker: weil wir uns da super gut ergänzen und gleichzeitig für uns beide auch herausgefunden haben, okay, was brauche ich in diesen Phasen, in diesen Übergangsphasen?

Speaker: Mir hilft es dann, mir eine Strategie zu machen, zurechtzulegen, einen Plan zurechtzulegen, mal meine Rücklagen zu checken, vielleicht sogar auch einen Budgetplan aufzustellen.

Speaker: Also diese Klarheit zu finden in Strukturen und einen klaren Plan zu machen.

Speaker: Und das ist die erste Reaktion, die bei mir passiert.

Speaker: Und danach gehe ich in den Kontakt.

Speaker: Und bei dir ist es eben andersrum.

Speaker: Du gehst erst in den Kontakt.

Speaker: Und das ist auch immer ganz spannend, weil wenn wir uns dann miteinander austauschen, dann ist es so, okay, ich komme dann mit meiner Strategie und meinem Plan.

Speaker: und sagt dir, guck mal Lena, so sieht es aus, du kannst dich entspannen.

Speaker: Und andersrum, wenn ich dann irgendwie meine Sachen, meinen Plan und meine Struktur gemacht habe, dann gehe ich dann zu dir in den Kontakt und sage, okay, ich brauche jetzt mal dein Feedback, deine Korregulation, wie siehst du das denn?

Speaker: Das ist echt ganz spannend, aber das muss man halt erst herausfinden.

Speaker: Und wo findet man das heraus?

Speaker: Natürlich, wenn man sich die Erfahrungen erlaubt.

Speaker: und sich auch einfach mal erlaubt, ins Wanken zu kommen.

Speaker: Und das ist letztendlich auch das, wo viele dann in ihrem Leben einfach so stecken bleiben und nicht mehr das Leben leben, was sie sich eigentlich wünschen, das eigentlich schon ganz, ganz lange spüren oder sogar vielleicht so gar nicht mehr spüren können, weil sie das die ganze Zeit abspalten und verdrängen, um es irgendwie auszuhalten.

Speaker: Und

Speaker: Wir müssen aber, und das ist eigentlich so, ich bin ja nicht so der Fan von...

Speaker: von Pauschal aus sagen, aber da trifft es ganz gut zu, am Ende die Grundfähigkeit, um egal mit was im Leben Erfolg zu haben, ist immer in den Kontakt mit der Angst zu gehen und zu lernen, diese Unsicherheit zu regulieren und sich durch die Unsicherheit hindurch zu führen.

Speaker: Und wenn wir das

Speaker: Wenn wir solche Zyklen mal so ein-, zwei-, dreimal erlebt haben, dann spüren wir zwar immer noch die Unsicherheit und das Wanken und dass es wackelig ist, aber wir waren da schon mal.

Speaker: Wir kennen diese Enge, wir kennen dieses Wackeln und der Teil in uns...

Speaker: der sich sicher fühlen kann, auch in diesen Zwischenräumen, in denen es eng ist und in denen es wackelt und in denen das Alte geht und das Neue gerade vielleicht erst entsteht, der Teil, der das besser aushalten kann, der wird immer größer.

Speaker: und kann uns dann dadurch führen.

Speaker: Und deswegen ist es ja auch so wichtig, dass wir als Coaches uns erstmal auch diese Transformationserfahrungen erlauben, weil alle wollen gerade tief arbeiten.

Speaker: Alle wollen gerade wirklich gute, tiefe Coaching-Arbeit machen, zumindest mit denen wir in Kontakt kommen.

Speaker: Gibt es bestimmt auch andere, aber ich gehe jetzt einfach mal von denen aus.

Speaker: Und der Punkt ist aber, viele wollen das beurteilen,

Speaker: sind aber selbst gar nicht bereit, durch diese Transformation selbst zu gehen und vermeiden die an allen möglichen Ecken und Kanten und vermeiden Entscheidungen zu treffen, bleiben in Situationen, in denen sie sich unsicher fühlen, aber

Speaker: Und ja, auch nicht die Schritte gehen, um da rauszukommen.

Speaker: Und ja, es ist einfach eine spannende Beobachtung, die ich so gerade mache.

Speaker: Denn in dem Moment, wo wir da selber nicht durchgehen, weil wir das vermeiden,

Speaker: versuchen wir das manchmal stellvertretend dann zu machen.

Speaker: Also wir wollen dann andere coachen, da durchzukommen, sind aber selber noch nicht häufig genug da durchgekommen, um das selbst überhaupt zu verkörpern.

Speaker: Und das ist unter anderem auch mit ein Grund, warum selbst wenn man dann den Schritt geht und sagt, gut, ich mache mich jetzt selbstständig, ich gehe jetzt mal in die Sichtbarkeit damit, dann trotzdem keine Menschen anzieht oder nicht genügend Menschen bei einem kaufen, weil wir

Speaker: Über Resonanz zwischen den Zeilen spüren Menschen mittlerweile, einfach weil sie im Coachingmarkt meistens schon schlechte Erfahrungen gemacht haben, diese Person kann mich halten oder diese Person kann mich nicht halten und dementsprechend...

Speaker: ist der erste Schritt wirklich erstmal für sich selbst zu gucken, wie gehe ich denn eigentlich mit Situationen um, in denen es für mich unsicher wird.

Speaker: Wie hoch ist meine eigene Nervensystemkapazität?

Speaker: Und die Schritt für Schritt aufzubauen.

Speaker: Wir bauen die nur auf, wenn wir die Erfahrung machen.

Speaker: Also nicht, indem wir einfach zu Hause sitzen und irgendwelche Nervensystemübungen machen, die angeblich unsere Nervensystemkapazität erhöhen, sondern

Speaker: In der Konsequenz, wenn ich zum Beispiel diese Übungen gemacht habe, dann aber auch wirklich Schritte zu gehen.

Speaker: Und die werden sich an manchen Stellen einfach unangenehm und wackelig anfühlen.

Speaker: Ja, und ich glaube auch, dass das wichtig ist zu unterscheiden, weil da sind wir ja eigentlich auch die perfekten Beispiele direkt für, dass unterschiedliche Menschen einfach ganz unterschiedliche Ursprungsbegriffe

Speaker: Erfahrungen haben, unterschiedliche Charakterstrukturen, man kann auch sagen, unterschiedliches Human Design oder was auch immer, also einfach unterschiedliche Ausgangsvoraussetzungen, worin sie Sicherheit oder eben auch Bedrohung erleben und während für die eine Person Sicherheit dadurch entsteht, dass sie eben

Speaker: ins Tun kommt, Strategien entwickelt, Struktur hat, wie bei dir, ist genau das der Teil, der in mir wie ausgeschalten ist, wenn ich in so eine Erschütterung, sage ich mal, komme.

Speaker: Also mein Kopf greift dann nicht mehr darauf zu, mal zu gucken, okay, wie könnte ich jetzt dann, wie könnten die nächsten Schritte aussehen, was wäre denn im Worst-Case-Szenario, sondern erst mal ist einfach entgegen, ach du Scheiße, was passiert jetzt?

Speaker: Das heißt, ich brauche erst die Regulationen,

Speaker: bevor ich dann wieder strukturiert denken kann, während andere sich darüber regulieren, sich halt mit diesen Gedanken zu beschäftigen und danach entspannen sie.

Speaker: Ja, sorry, wenn ich einmal reingrätsche, das ist ja dann auch so ein bisschen der Unterschied zwischen den verschiedenen Nervensystemzuständen, ob ich dann einfriere im Freeze bin oder ob ich dann eher in den Fight-or-Flight rutsche.

Speaker: Das hängt ja auch ein bisschen von meinen Energieressourcen ab, wenn ich sowieso schon, also es ist ja auch was, was wir häufig sehen, Menschen, die unglücklich mit ihrem Job sind, einen Burnout haben oder einen Bore-Out haben und eigentlich schon wenig Energieressourcen haben und dann mit einem eigenen Business starten, die haben halt tendenziell eher die,

Speaker: die Richtung einzufrieren.

Speaker: Weil einfach schon das Nervensystem überhitzt ist oder auch Erschöpfung da ist.

Speaker: Und dann sind natürlich diese weiteren Aufgaben...

Speaker: Nicht die Aufgaben an sich, also zum Beispiel Content zu produzieren, in die Sichtbarkeit zu gehen, in Verbindung mit Menschen zu gehen, ist das Problem, sondern die Ängste und die Widerstände, die dadurch in uns berührt werden und die wir erstmal regulieren müssen, die wir verarbeiten müssen.

Speaker: Ich kann nicht in Kontakt in die Außenwelt gehen, wenn meine Angst zu groß ist.

Speaker: Oder ich die Angst nicht halten kann, die Unsicherheit, vielleicht auch mit schlechtem Feedback umzugehen, damit umzugehen, dass viele Menschen nicht verstehen werden, was ich da mache.

Speaker: Und das, also, sorry, ich wollte dich nicht unterbrechen, aber das ist vielleicht auch nochmal wichtig, du hast auch von Charaktertypen oder von Human Design Typen gesprochen, da einfach dann für sich auch einen Weg zu finden, dass

Speaker: auf sich einzugehen und nicht so sehr zu gucken, wie macht es jetzt XY, weil man sieht ja gerade alleine schon an uns beiden, dass wir unterschiedliche Strategien brauchen, damit das für uns funktionieren kann.

Speaker: Ja, total.

Speaker: Also ich hätte die Ausbildung alleine nicht begründet.

Speaker: Das kann ich 100% so sagen.

Speaker: Das ist einfach so.

Speaker: Das ist nicht meine Fähigkeit oder meine...

Speaker: Hauptstärke in die Initiative zu gehen.

Speaker: Also ich kann sehr gut Ideen aufbauen.

Speaker: Also wenn jemand zu mir kommt und sagt, ja, ich habe da jetzt irgendwie keine Idee, wie ich das zusammenbastle, dann kann ich das relativ schnell zusammensichten, was gute Ideen wären und habe auch die Fähigkeit, ins Detail zu gehen und auch so das, ich sage mal, das Emotionale mit reinzubauen.

Speaker: Aber es ist nicht meine Stärke in der Idee aufzubringen, um etwas in eine

Speaker: also um etwas in Umsetzung zu bringen.

Speaker: Das haben wir ja bei den Charakterstrukturen oder dem Identitätstypenkurs gesehen, der ja auch auf unserer Liste steht.

Speaker: Das habe ich ja schon seit Jahren, diese Idee.

Speaker: Und die Idee ist in meinem Kopf schon fertig, aber ich mache das dann nicht.

Speaker: Das ist, sage ich mal, der Antriebsmotor, den du mit reinbringst.

Speaker: Und wenn du dann sagst, okay, bis dann und dann brauchen wir das und das, dann kriege ich das auch hin.

Speaker: Das ist dann auch nicht das Problem.

Speaker: Aber es ist über den Kontakt, die

Speaker: Initiative dann zu ergreifen und deswegen klappen auch meines Empfindens nach viele Business Coachings nicht, weil sie eben nicht mit einbeziehen, wie unterschiedliche Menschen mit bestimmten Dingen, mit bestimmten Themen, mit bestimmten Energiereserven umgehen.

Speaker: Der eine kann am besten arbeiten, also die Therapeutin, mit der ich arbeite, die sagt jedes Mal, wie glücklich sie ist, dass sie allein in dieser Praxis ist und dass sie das alleine führt.

Speaker: Das wäre für die richtig scheiße, wenn da noch jemand anderes mit durchrennt die ganze Zeit und so weiter.

Speaker: Wenn ich an eine eigene Praxis denke, ich meine, ich habe ja auch einen Praxisraum, aber wenn ich mir wirklich vorstelle, live zu arbeiten, dann würde ich am liebsten in einer Gemeinschaftspraxis arbeiten, wo dann noch Psychotherapeut, Osteopathen und Heilpraktikerin, sodass Kontakt da ist.

Speaker: Also alleine das schon...

Speaker: Komplett grundverschieden.

Speaker: Dann ist ja auch die Frage, möchte man live arbeiten oder online?

Speaker: Wie viel Nervenkapazität hat man, um auch einen gewissen Umsatz zu halten?

Speaker: Das ist ja dann auch wieder ein Thema.

Speaker: Und da kommen wir eben auch dazu, warum es eben auch nicht nur strukturelle Themen sind.

Speaker: Klar, es ist auch wichtig, dass man eine Struktur hat, dass man

Speaker: Marketing versteht und so weiter.

Speaker: Aber das, was viele gar nicht wissen, ist halt, dass es eigentlich auch Kindheitsthemen sind, die mit beeinflussen.

Speaker: Kann ich jetzt reingehen oder nicht?

Speaker: Was denke ich über Selbstständigkeit oder was fühle ich zu Selbstständigkeit?

Speaker: Weil ganz ehrlich, selbstständig bedeutet, wirklich erwachsen zu werden.

Speaker: Seltenverhältnis zu sein, im Zweifel vom Staat, sage ich mal, auch begleitet zu werden,

Speaker: ist im Prinzip Vater Staat.

Speaker: Also wir bleiben so gesehen in der scheinbaren Sicherheit der Familie.

Speaker: Also im Zweifel werde ich versorgt.

Speaker: Das ist auf eine Art Kindliches, was nicht heißen soll, dass alle selbstständig sein sollten.

Speaker: Ich glaube auch nicht, dass das für jeden ehrlicherweise...

Speaker: der entspannteste Weg ist.

Speaker: Aber das ist schon ganz gut zu verstehen, dass da eben auch Mutter- und Vaterthematiken hinterliegen, wenn wir uns damit beschäftigen.

Speaker: Ich wäre gern selbstständig, ich würde gern ein hohes Einkommen haben und so weiter.

Speaker: Das muss das Nervensystem erstmal halten können und wenn es das eben...

Speaker: nicht gelernt hat, dann kann ich auch 30.000 Kurse machen, dann habe ich am Ende keine Ahnung, wie viel Kohle ausgegeben und trotzdem bin ich keinen einzigen Schritt gegangen, weil innerlich dieser Widerstand sagt, nee, das kannst du nicht machen.

Speaker: Das ist zu unsicher, du kannst jetzt nicht diesen Job aufgeben.

Speaker: Das geht nicht, das war bei mir auch so.

Speaker: Ich habe am Anfang gedacht, boah.

Speaker: Ich verdiene eigentlich ganz gut, mir geht es gut finanziell.

Speaker: Ich fand den Job jetzt nicht total scheiße, ich konnte ja trotzdem coachen, hatte da auch schon einen bestimmten Stand, sage ich mal.

Speaker: Also es war jetzt, sage ich mal, nicht so Leidensdruck hoch, dass ich sagen würde, ich hätte da auf jeden Fall rausgemusst, es hätte keinen Weg gegeben.

Speaker: Nur, ich habe eigentlich erst danach gemerkt, wie viel mir das eigentlich doch gezogen hat, weil das System gewöhnt sich ja auch an den Stress und auch an die permanente Unterdrückung.

Speaker: Und das, was du eben gesagt hast, ist eben so ein richtig fieser Teufelskreis,

Speaker: Weil durch die permanente Selbstunterdrückung, dadurch, dass die ganze Zeit die Energie so gezogen wird, kommen wir immer tiefer in so eine Art Energieloch, wo die Vorstellung, das zu tun, was uns da rausbringen könnte, immer unrealistischer erscheint.

Speaker: Weil scheinbar gar keine Energie da ist.

Speaker: zu kündigen oder gar keine Energie da ist, dann mal Akquise zu machen oder mal eine Ausbildung zu machen oder man Flyer zu entwerfen.

Speaker: Also es ist plötzlich gar keine Energie mehr da für die Dinge, die uns aus dem herausholen könnten, was uns die ganze Zeit Energie frisst.

Speaker: Das ist ja, also das ist halt das

Speaker: Das Gefährliche, sage ich mal.

Speaker: Und die Endstufe ist dann bei vielen eben entweder Burnout oder Bore-Out.

Speaker: Also einerseits das komplette Ausgebranntsein durch eine totale Überaktivität oder das Gegenteil, an seinem eigenen Leben sich zu erlangweilen.

Speaker: Also der Rüdiger Dahlke hat geschrieben, man kann sich nicht nur zu Tode arbeiten, sondern auch zu Tode langweilen.

Speaker: Das ist sprachgebrauchsmäßig da.

Speaker: Und im Prinzip ist das...

Speaker: sowohl körperlich als auch emotional war.

Speaker: Also ganz lange wurde ja nur über Burnout gesprochen, was ja auch sehr einschränkend ist und dann ja auch wirklich den Körper in maximal Ruhe reinspingt.

Speaker: Aber Burnout als Sinnlosigkeitsgefühl, als dieses Gefühl von, ich mache zwar die ganze Zeit was, aber eigentlich...

Speaker: finde ich keine Erfüllung und da ist immer diese Frage von, gibt es da nicht noch mehr in diesem Leben für mich und was ist, wenn ich in zehn Jahren zurückschaue, bin ich dann immer noch in diesem gleichen Teufelskreis oder wie auch immer, das ist mindestens genauso schmerzlich, nur die, um da rauszukommen, die fehlt dann einfach mit der Zeit immer mehr.

Speaker: Ja, ja, absolut.

Speaker: Und ich würde da, glaube ich, gerne nochmal so ein bisschen drauf eingehen, auch so auf die

Speaker: Energietypen oder auch Charaktertypen.

Speaker: Also wir bringen ja unseren Auszubildenden in der Ausbildung auch ein Identitätstypenmodell bei, was sehr, sehr zutreffend ist.

Speaker: Ich sag mal, Human Design ist ja auch eine Art von Identitäts- oder Charaktertypenmodell.

Speaker: angelehnt an die Astrologie und da fließt ja ganz viel rein.

Speaker: Und ich sage immer, es ist ganz wichtig, dass wir das nicht zum Bypassen nutzen.

Speaker: Also wenn wir uns irgendwie zu sehr... Ich mache mal ein Beispiel.

Speaker: Also Lena, du bist ja Projektorin und da ist halt ganz häufig auch...

Speaker: Dann gibt es halt die Lichtseiten, es gibt die Schattenseiten.

Speaker: Ich bin im Human Design MG, also manifestierender Generator, gibt es die Schattenseiten, die Lichtseiten, es gibt ganz viele verschiedene Einflussfaktoren.

Speaker: Man ist ja nicht nur der Energietyp, sondern da fließen ja auch noch die Kanäle, die man hat und was definiert ist und undefiniert und so weiter.

Speaker: Und das ist bei so Modellen eigentlich immer der Fall.

Speaker: Also man ist eigentlich immer so ein bisschen ein Mischtyp und jeder hat so seine individuellen Schatten und Lichtseiten.

Speaker: Und ein Schatten ist halt, sich zu sehr damit zu identifizieren, im Sinne von, ich kann das halt nicht, weil ich bin ja Projektor oder ich bin ja MG oder nach dem Identitätstypen-Modell, mit dem wir arbeiten, ja okay,

Speaker: Ich bin halt eher eine schizorigide Struktur, das heißt im Schatten vermeide ich Kontakt, weil der für mich gefährlich ist, aber ich kann den ja trotzdem so weit transformieren, dass ich heute zum Beispiel viel, viel besser in Kontakt gehen kann, aber es eine Grenze für mich gibt,

Speaker: wo ich dann einfach merke, die liegt vielleicht ein bisschen tiefer als bei jemandem, der eher eine orale Struktur hat, der halt im Kontakt Energie auflädt und ich eher in dann, wenn ich wieder in meine eigene Energie komme, Energie auflade.

Speaker: Und deswegen ist aber trotzdem meine Charakterstruktur

Speaker: nicht der Grund dafür, warum ich, also hätte ich darauf gehört, hätte ich gesagt, ja, dann kann ich ja gar kein Coaching im Business aufbauen, weil da geht es ja um Kontakt, da geht es ja um Beziehung.

Speaker: Und das wäre dann der Schatten davon.

Speaker: Und deswegen sollten wir immer schauen oder auch verstehen, wir können lernen, wir können uns transformieren und wir können uns auch in unserem Rahmen entwickeln,

Speaker: entfalten und wir müssen das, wenn wir ein Ziel haben, auch tun.

Speaker: Und neben Kindern ist halt eine Selbstständigkeit oder ein Business so die Ego-Death-Journey, die man so in seinem Leben durchspielen kann, weil das eigentlich direkt ein Spiegel ist.

Speaker: Also mein Business spiegelt mir meine Themen.

Speaker: Wie Menschen auf mich reagieren,

Speaker: ob sie bei mir kaufen oder nicht, ob ich meine Arbeit als erschöpfend und kraftzehrend erlebe oder nicht, ob dabei finanziell genügend Sicherheit entsteht oder nicht, hat ganz, ganz viel damit zu tun, wie ich in Kontakt gehe, wie mein Bindungsstil ist, wie ich auf mich blicke, wie ich auf das Thema Fülle oder Mangel blicke.

Speaker: wie viel Nervensystemkapazität ich habe, mit Emotionen umzugehen, mit Ängsten umzugehen, wie schnell ich den Shift schaffe zwischen Opferrolle, ach ja, der Algorithmus ist dran schuld, dass nicht genügend Menschen zu mir finden zu.

Speaker: Ja, der Algorithmus funktioniert auf eine gewisse Weise, aber wie kann ich mich innerhalb dieses Systems selbstverantwortlich sein?

Speaker: weiter reifen und damit sozusagen wachsen, diesen Shift hinzukriegen.

Speaker: Das ist ganz, ganz wichtig und das ist eine Frage von Ressourcen und Nervensystemkapazität.

Speaker: Und ich kann einfach auch sagen, Lena hat jetzt so ein bisschen beschrieben, wie es ihr ging,

Speaker: ich mache vielleicht nochmal so ein bisschen den Kontext klar, Lena arbeitet ja mit mir schon ganz, ganz lange zusammen, als Coach für Chainless Woman, für das Coaching, das ich sozusagen aus dem Nichts aufgebaut habe.

Speaker: Und da war sie immer Teilzeit mit drin, hat eben noch auch andere, hast selbstständig auch Coachings gegeben, und dann auch noch für die andere Firma gearbeitet.

Speaker: Und das heißt, ähm,

Speaker: Wir haben so unterschiedliche Startpunkte und das zeigt auch so ein bisschen unsere Charakterstruktur.

Speaker: Lena brauchte einfach schon auch hier wieder den Kontakt eher schon mit, in dem Fall mir, mit jemandem, der schon so einen gewissen Proof of Concept hat, also der mitbringen konnte, okay,

Speaker: Ich habe eine gewisse Erfahrungsgrundlage, auf die können wir aufbauen.

Speaker: Das gibt ein bisschen Sicherheit rein.

Speaker: Und bei mir war es zum Beispiel so, das war so aus dem Nichts.

Speaker: Da war niemand, der mir gesagt hat, du musst es so und so und so machen und so wird es funktionieren.

Speaker: Und trotzdem sind am Ende die Emotionen

Speaker: Gleich.

Speaker: Also es ist eine Angst da, es ist eine Unsicherheit da und die muss reguliert werden, ganz egal, wie die Geschichte drumherum ist.

Speaker: Und die müssen wir regulieren, damit wir weitergehen können, weil wir uns sonst davon sabotieren und aufhalten lassen.

Speaker: Und das kommt auch immer wieder.

Speaker: Also die Phase, die Lena jetzt durchgemacht hat, in dem Moment zu sagen, gut, die Ausbildung, das haben wir jetzt aufgesetzt, es läuft, jetzt kann ich kündigen, jetzt kann ich da Vollzeit mit reingehen.

Speaker: Das ist die erste Phase, die man eigentlich so am Anfang einer Selbstständigkeit hat.

Speaker: Und dann kommen eben immer wieder Phasen, wo du dich fragen musst, weil Wachstum geht ja im Prinzip immer.

Speaker: Und die Frage ist, die man sich immer wieder neu beantworten muss.

Speaker: Für was bin ich hier?

Speaker: Also ich hatte dann irgendwann den Zeitpunkt erreicht, wo ich in der Selbstständigkeit rund um die Uhr Coachings gegeben habe und gemerkt habe, das ist für mich so ein Hamsterrad, in dem ich eigentlich gar nicht sein möchte.

Speaker: Ich helfe zwar Menschen, aber wo bleibt denn ich dabei?

Speaker: Und vor allen Dingen musste ich mir die Frage beantworten, ist Bedeutung,

Speaker: bin ich dafür da oder bin ich vielleicht noch für einen Step weiter da?

Speaker: Möchte ich noch mehr Menschen damit erreichen?

Speaker: Also das ist dann auch so ein bisschen so eine Frage von,

Speaker: Man kann sagen, Seelenaufgabe vielleicht auch, die man so hat, wenn man hierher kommt.

Speaker: Und das war der nächste Schritt.

Speaker: Bin ich jetzt einfach zufrieden mit dem, was ich habe?

Speaker: Oder wage ich es, in ein an sich ja funktionierendes System und Angebot einzugreifen, etwas an meinem Angebot zu verändern, um mehr Menschen erreichen zu können?

Speaker: Das war der nächste Step, der mich auch wieder erinnert.

Speaker: hat extrem struggeln lassen, wo ich mit Gedanken zu tun hatte von, ist es jetzt egoistisch?

Speaker: wenn ich klein bleibe und das alles nur für mich behalte oder ist es vielleicht eher egozentrisch zu meinen, dass man da größer werden könnte.

Speaker: Also auch diese inneren Konflikte und Stimmen und Geschichten, die man sich in jeder Phase immer wieder ein Stück weit erzählt.

Speaker: Darf ich noch größer werden?

Speaker: Darf ich noch in dem Sinne auch erwachsener werden?

Speaker: Dann kommt irgendwann auch der Punkt, wenn du das länger machst und da voll reingetaucht bist, wo du dir die Frage stellst, wer bin ich denn eigentlich außer meinem Business, weil das vereinnahmt ja einen dann ja schon am Anfang so ein bisschen, da kommen dann so Identitätsfragen rein.

Speaker: Und auch die Frage, wenn ich das jetzt ein bisschen loslasse und mich wage, auch noch Raum für andere Lebensbereiche, soziale Kontakte, Sport, Reisen zu schaffen, wird das dann noch weiter funktionieren oder wird es dann in sich zusammenbrechen, weil ich da nicht mehr 100%, 150% dabei bin, sondern eben eher 80% und meinem System, das ich aufgebaut habe, vertraue.

Speaker: Und das sind immer so Phasen.

Speaker: Gestern habe ich mit einer Interessentin für die Ausbildung gesprochen, die eben auch diese Phasen durch hat, wo es ganz normal ist, dass auch wieder mal die Frage kommt, ist das überhaupt noch das Richtige?

Speaker: Also möchte ich diese Arbeit in der Form überhaupt weitermachen?

Speaker: Und das ist menschlich und das ist normal.

Speaker: Und wir haben gestern auch darüber gesprochen, wie wichtig das ist, dass das passiert, weil viele, die rennen halt 20, 30 Jahre einfach in eine Richtung, um dann festzustellen, eigentlich hätte ich vor zehn Jahren schon eine andere Abbiegung nehmen wollen, aber ich habe mir nicht die Zeit genommen und hatte auch nicht den Mut, mal zu fragen, ist das noch das, was ich will?

Speaker: Und deswegen, also ich nehme so ein bisschen einfach in die Geschichte mit, weil ich möchte, dass klar wird, wir werden nie 100% angstfrei und es wird immer irgendwo eine Angst zu scheitern auftauchen, wenn wir die nächste Wachstumsebene oder den nächsten Entwicklungszyklus erleben.

Speaker: Und wie wertvoll und

Speaker: ich sage mal game-changing, ich habe kein anderes Wort dafür, dass für mich war zu erkennen, dass diese Fähigkeit mit sich und mit seinen Emotionen und mit seinem Nervensystem und also die Fähigkeit zu transformieren, sage ich mal, dass die gelernt werden kann und dass die so

Speaker: der Insight des Lebens ist völlig egal, für was du das dann am Ende nutzt, ob du damit ein Business aufbaust, wie groß dieses Business werden soll oder ob du auch einfach nur in Beziehungsmustern dich weiterentwickelst oder mit deinen Kindern anfängst.

Speaker: Also egal, wo du Entwicklung erleben willst, finanzielle Sicherheit und so weiter.

Speaker: hat mir zum Beispiel auch total geholfen, mich anzufangen, mit Investments auseinanderzusetzen.

Speaker: Mit Immobilieninvestments setzen wir uns zum Beispiel aktuell auseinander.

Speaker: In Silber und Gold zum Beispiel zu investieren, sich da auch zu trauen, ein gewisses Risiko einzugehen und das auch zu halten.

Speaker: Weil ich glaube, das ist einfach auch mitunter der Grund, warum sich viele dann auch nicht mit den Themen Vermögensaufbau und so weiter, finanzielle Sicherheit so richtig beschäftigen, weil sie Angst haben, da einen Fehler zu machen.

Speaker: Weil wir natürlich dazu auch in gewisser Maßen gar nicht so gebildet werden im Schulsystem oder so.

Speaker: Und wie gesagt, das gibt dann einfach so ein Momentum rein, in allen Lebensbereichen einfach mehr Ressourcen zu haben, Risiko einzugehen, Schritte zu gehen und sein Leben zu gestalten.

Speaker: Und man könnte sagen, das ist dann das, wo man vor allem in der spirituellen Szene dann von der Schöpferkraft spricht.

Speaker: Ja, also...

Speaker: Und bei diesem spirituellen Thema, ich bin da ja an sich auch total dabei.

Speaker: Nur gerade als du das gesagt hast, mit der spirituellen Szene kam mir auch sofort, es funktioniert nicht, sich einfach alles nur schön zu manifestieren.

Speaker: Das ist nämlich dann die andere Seite.

Speaker: Also stell dir einfach nur immer wieder vor, wie du reich wirst, wie du finanziell sicher bist, wie du ein laufendes Business hast.

Speaker: Das ist aber Bypassing, dass ich das von mir nicht gesprochen habe.

Speaker: Also da muss ja schon aktive Schritte gehen.

Speaker: Wenn ich mir das nur vorstelle in meinem Salespace zu Hause, dann muss ich mich nicht mit meinen Ängsten konfrontieren.

Speaker: Das ist das, was ich meine, ne?

Speaker: Genau, voll.

Speaker: Also es ist im Prinzip dann wie so ein Selbstbedienungsladen und so funktioniert das auch wiederum nicht.

Speaker: Also es macht natürlich schon Sinn, so gesehen auch das Gehirn und auch das Visuelle darauf vorzubereiten, sich damit zu verbinden, wo man hin möchte.

Speaker: Aber es ist genau das, was du sagst.

Speaker: Es braucht eben dann auch die Schritte, die dahin führen, sonst wird es auch innerlich immer unangenehmer, weil es wird immer klarer, was ich will und es gibt aber nichts, was dahin führt.

Speaker: Und auch hier ist es dann eine Art Projektion nach außen.

Speaker: Ja, das Universum, das will es wohl scheinbar nicht oder bei anderen klappt es auch, bei mir nicht.

Speaker: Also dann ist es auch ein Anhaften in diesem Opferdasein, sage ich mal.

Speaker: Also es ist schon auch relevant, ja, diese Schritte selbst zu gehen und gleichzeitig

Speaker: Es ist eben zum Beispiel auch je nach Person,

Speaker: Auch da nochmal ein bisschen unterschiedlich.

Speaker: Also diese Angst vorm Scheitern ist, glaube ich, ganz grundsätzlich.

Speaker: Die kennt jeder und zwar auch in jedem Bereich.

Speaker: Also selbst wenn es nicht um Selbstständigkeit geht.

Speaker: Und wir haben natürlich auch eine sehr negative Prägung in Bezug auf Fehler.

Speaker: Also Fehler sollen ja möglichst vermieden werden.

Speaker: Und um Fehler zu vermeiden, darfst du eigentlich gar nichts tun.

Speaker: Weil es ist überall, gerade bei Dingen, die nicht komplett routiniert und automatisch laufen, das Potenzial, Fehler zu machen.

Speaker: Und ich habe zum Beispiel...

Speaker: Auch dieses Thema, da gehe ich immer wieder ganz bewusst drüber, weil es einfach nicht mein natürlicher Zustand ist, sage ich mal.

Speaker: Ich will Dinge am liebsten können und dann machen.

Speaker: Vor allen Dingen, wenn andere dabei sind.

Speaker: Also für mich selber, okay, also wenn ich jetzt zum Beispiel, ich trick in der Freizeit gerne mal und da ist es zum Beispiel okay, dass es halt am Anfang nicht ganz so gut klappt.

Speaker: Das ist für mich nicht ganz so, da habe ich nicht so die Gefahr der Abwertung.

Speaker: Aber ich weiß noch, als ich in den Ausbildungen saß zum Beispiel, ich wollte am liebsten coachen können, bevor ich coache.

Speaker: Und das funktioniert bei diesen Sachen eben nicht.

Speaker: Also du kannst halt erst lernen, so ein Gedicht zu schreiben zu Hause und dann kannst du es vortragen.

Speaker: Das geht.

Speaker: Also da kannst du dich vorher, sage ich mal, so absichern, dass du sagst, okay, das ist jetzt gut und dann geht man damit raus.

Speaker: Das ist zwar trotzdem immer noch aufregend, aber man ist vorher so vorbereitet, dass man sich sicher fühlt.

Speaker: Aber bei so etwas wie Coaching, wo...

Speaker: dass ja im Kontakt es sichtbar wird, wie gut man das jetzt schon verstanden hat, wie gut man es in die Anwendung bringen kann und so weiter, wo es eben nicht nur über das Verständnis, sondern über die Verkörperung geht, konnte ich mich daran, sage ich mal, nicht mehr zurückziehen, sondern ich musste das Risiko eingehen, in dem Tun selber zu erleben, dass ich es vielleicht doch noch nicht so gut kann, dass ich doch an einer Stelle dann stocke, dass ich feststecke, dass jeder mitbekommt, dass ich hier gerade irgendwie nicht weiterkomme.

Speaker: Und jetzt bei der Lehrerausbildung, die ich ja gerade auch mache,

Speaker: Also von meinem Ausbildungsleiter, der hat bestimmte Menschen, die er halt ausgebildet hat, werden gerade von ihm ausgebildet, weil er jetzt auch schon ein bisschen älter ist.

Speaker: Und da ist es genau das Gleiche.

Speaker: Also ich stehe plötzlich vor dieser Gruppe und soll ein Modell erklären, das ich schon bestimmt 300 Mal erklärt habe.

Speaker: Und plötzlich, weil ich in einer ganz anderen Rolle bin, kommen ganz andere Themen hoch, gerade weil die das ja auch alle können und die sind alle schon viel länger dabei und so weiter.

Speaker: Und das sind eben so diese Änderungen,

Speaker: Diese aufregenden Erschütterungen, in Anführungsstrichen, die eben dazugehören und die wir auch gelernt haben, in Anführungsstrichen falsch zu interpretieren, weil auf eine Art ist diese Aufregung und auch die Angst vor dem Scheitern erstmal gebündelte Lebensenergie.

Speaker: Also es ist eigentlich aufregend, genauso wie vor einer Achterbahnfahrt.

Speaker: Es ist eigentlich reine Lebensenergie, die endlich wieder so eine Art,

Speaker: Fluss in Bewegung bringt, nur weil wir gelernt haben, dass das gefährlich ist, versuchen wir diesen Zustand möglichst schnell wieder wegzudrücken oder zu überwinden oder zu vermeiden und das führt eben ganz häufig dazu, dass wir auch diese Schritte nicht gehen.

Speaker: Und dann kommt noch dazu, dass wir uns häufig mit Menschen vergleichen, die

Speaker: viel weiter sind in dem, was wir wollen und dementsprechend auch an sich eine ganz gute Inspirations- und Vorbildquelle sein können.

Speaker: Nur im Vergleich schneiden wir immer schlecht ab.

Speaker: Also wenn ich mich in der Lehrerausbildung mit meinem Ausbilder vergleiche, dann kann ich nur so fühlen, dass ich einfach eine komplette Vollversagerin in der Rolle bin, weil der macht das halt seit 25 Jahren.

Speaker: Da war ich drei, so, da konnte ich das noch nicht machen.

Speaker: Also dementsprechend, es ist so,

Speaker: Das ist eine Hürde, also da zu unterscheiden zwischen, ja, das kann mein Vorbild sein und ich kann ganz viel von diesem Mentor lernen.

Speaker: Ich darf aber auch abgleichen, okay, wo stand ich gestern, welche Erfahrungen habe ich in diesem Bereich und mit wem oder mit was kann ich mich gerade wirklich, sage ich mal, orientieren, um herauszufinden, wo stehe ich eigentlich gerade.

Speaker: Denn ansonsten ist es halt sehr, naja, frustrierend.

Speaker: Und wir ziehen grundsätzlich nach dem Resonanzprinzip Menschen an, die ähnliche Muster und Tendenzen haben.

Speaker: Und das begegnet uns ja auch immer wieder auch in Vorgesprächen.

Speaker: Wenn wir dann natürlich, dazu hattest du ja auch jetzt vor ein, zwei Tagen was gepostet, mit dem du mal zu deiner Mutter dann von deinem Coaching-Produkt erzählt hast.

Speaker: Mhm.

Speaker: Und wenn wir das natürlich mit Menschen teilen, was wir jetzt tun wollen, die selber ganz viel Angst haben, ihre Träume auszuleben oder die selber sich bestimmte Schritte nicht erlaubt haben oder die sehr geprägt sind auf Sicherheit oder vielleicht auch negative Erfahrungen mit Selbstständigkeit beispielsweise gemacht haben, dann werden wir natürlich immer wieder in unserer Angst bestärkt.

Speaker: Also wir sollten uns immer auch fragen, okay,

Speaker: mit wem möchte ich jetzt, wenn das mein nächster Schritt ist, in Kontakt gehen, der mir wirklich eine realistische Einschätzung geben kann.

Speaker: Also in Bezug auf zum Beispiel finanzielle Sicherheit sollte man vielleicht nicht unbedingt jemanden fragen, der sein ganzes Leben lang immer wieder Schulden produziert hat oder sein Geld gebunkert hat oder sich nie damit beschäftigt hat, welche anderen Möglichkeiten es gibt.

Speaker: Und wenn man selbstständig werden möchte, sollte man sich vielleicht auch nicht mit Menschen austauschen,

Speaker: die halt ihr Leben lang in Beamtenpositionen waren.

Speaker: Und hier geht es nicht um eine Wertung, was besser oder schlechter ist oder wie auch immer.

Speaker: Das ist halt nicht vergleichbar.

Speaker: Genau, also der wird dir nicht sagen, ja klar, kündige deinen sicheren Job und mach dich selbstständig, ist doch super, lebe dein Leben und Risiko super, weil das scheint nicht in seinem System vorbereitet zu sein.

Speaker: Denn es gibt diesen Erfahrungsraum gar nicht.

Speaker: So war es bei mir ja auch.

Speaker: Also ich habe ja am Anfang...

Speaker: Also wie soll ich das sagen, auch in Bezug auf zum Beispiel finanzielles Einkommen gab es in mir eine maximale Obergrenze, von der ich glaubte, und es ist auch immer noch nicht ganz anders, was so das Maximum ist, was man monatlich so netto verdienen kann und das war bei 3000 Euro.

Speaker: Und dann spreche ich mal, die Realität ist, beziehungsweise, ich sag mal, da bist du ja gerade auch, wenn man sich die Einkommen von Frauen anguckt, bei den oberen 10 Prozent, ja, also kein Wunder, dass du das glaubst, weil das ist ja auch das, was im System so, sag ich mal, die Obergrenze ist normalerweise, ja.

Speaker: Ja, total.

Speaker: Und es war auch gar nicht so, dass ich das jetzt als wenig oder negativ empfunden habe.

Speaker: Und es ist ja auch durchaus so, dass ich damit leben könnte.

Speaker: Es ist jetzt ja nicht so, dass ich so, was heißt verschwendere?

Speaker: Ich sage mal, die Kosten steigen ja auch.

Speaker: Aber es wäre jetzt nicht so, dass das jetzt ein Einkommen wäre, was jetzt super schlecht ist.

Speaker: Aber wenn ich dann manchmal so gehört habe...

Speaker: Ja, das hatten wir ja.

Speaker: ist, dass das möglich wäre, auch für mich und zwar ohne, dass das bedeuten würde, dass Menschen dafür ausgenommen werden, sondern das ist eine totale Prägung und die ist nicht mal bewusst passiert, also es hat mir keiner eingeredet, sondern es ist einfach das, was sich gespeichert hat, das bedeutet... Ja, und auch kollektiv, was wir an, ich sag mal, Reifegrad haben.

Speaker: Also im Sinne von Selbstverantwortung und Selbstversorgung.

Speaker: Wir haben ja kollektiv, dadurch, dass wir in einem Sozialsystem leben, schon in der Masse eher Menschen, die einen gewissen Versorgungsanspruch behalten.

Speaker: Also im Worst Case zahlt die Krankenkasse.

Speaker: Das ist ja ein Brüdervergleich.

Speaker: Aber im Worst Case habe ich ja Arbeitslodengeld.

Speaker: Im Worst Case habe ich eine Arbeitslodengeld.

Speaker: Und das ist halt in der Selbstständigkeit oder im Unternehmertum, das kannst du natürlich auch alles freiwillig einzahlen, aber das ist normalerweise nicht der Fall.

Speaker: da baust du dir eine Selbst... Also du versorgst dich selbst.

Speaker: Und das ist... Da haben wir ja ganz lange Gespräche schon drüber gehört.

Speaker: Weil das ist so spannend.

Speaker: Denn klar ist das ein gutes Gehalt, von dem du jetzt in diesem Moment gut leben kannst.

Speaker: Aber das ist nicht... Inflation frisst den Wert weg.

Speaker: Da ist noch keine Altersvorsorge mitgedacht.

Speaker: Und wir wollen ja nicht jeden Tag arbeiten gehen und unsere Lebenszeit in etwas reinstecken.

Speaker: Und wir haben natürlich vielleicht auch den...

Speaker: selbstlosen Teil da drin, der Menschen damit helfen will, aber am Ende will ja keiner in der Altersarmut leben und wir alle wollen gerne, wenn wir im Alter irgendwie pflegebedürftig sind, uns auch eine richtige Pflege leisten können und so weiter und das muss natürlich mitgedacht werden bei dem, was ich heute verdiene und

Speaker: Da tricksen wir uns aber aus, weil wir bleiben im Moment.

Speaker: Wir bleiben in diesem Moment und denken uns so, naja, jetzt reicht es ja und erzeugen dadurch aber über längere Zeit auch einen Mangel.

Speaker: Also wir rutschen trotzdem in den Mangel rein, weil wir uns einfach nicht erlauben,

Speaker: dass da mehr geht und dass es auch einen Energieausgleich geben darf für das Risiko, das man eingeht, wenn man in die Selbstständigkeit geht und so weiter.

Speaker: Also Money Mindset kann man da in dem Sinne sagen, aber es ist auch wieder ein tiefer liegendes Thema, nicht nur die Gedanken darüber, sondern auch die Prägungen, wie viel Fülle habe ich verdient, wie viel Versorgung habe ich verdient, wie viel Sicherheit habe ich verdient und

Speaker: Ja, genau, das ist, glaube ich, einfach nochmal wichtig, das zu relativieren, um

Speaker: da auch an die Zukunft denken zu dürfen und dann nicht mit der Selbstständigkeit wieder einen Mangel zu erzeugen.

Speaker: Ja, und da sind wir halt dann auch wieder bei den Charakterstrukturen.

Speaker: Also in Versorgung halt das war, was als nicht ausreichend erlebt wurde subjektiv.

Speaker: Also bedeutet, es gibt ein Gefühl von, es ist nicht genug da und entweder ich habe was oder die anderen.

Speaker: natürlich immer ein Konflikt zwischen, okay, wenn ich jetzt was annehme, dann erzeugt der andere Mangel.

Speaker: Also das ist erstmal wie so eine innere Prägung.

Speaker: Das bedeutet, okay, wenn ich auf was verzichte, hat der andere was.

Speaker: Das ist natürlich dann herausfordernd auch abzuprüfen, sag ich mal,

Speaker: Was ist jetzt gerade wirklich auch ein Wert, der das ausgleicht und der auch damit verbunden ist mit dem, was ich reingebe und mit dem, was am Risiko da ist?

Speaker: Und ab welchem Punkt wird dann auch ein bestimmter Betrag genommen, einfach nur, weil es geht?

Speaker: Und das ist natürlich sehr schwer innerlich, da so einen Kompass zu haben, wenn der auf eine Art schon früh gestört wurde.

Speaker: Mhm.

Speaker: Wenn es dazu kein klares Gefühl gibt von das und das bedeutet Fülle und das und das verdiene ich auch an Fülle oder das und das darf ich annehmen und es ist genug da, sodass selbst wenn ich in Fülle lebe und in Überfluss, daraus auch Überfluss für andere entstehen kann, sondern wenn die Prägung ist,

Speaker: Wenn ich im Überfluss bin, ist jemand anderes im Supermangel, also muss ich etwas von meinem Überfluss abgeben, damit sich das ausgleicht, dann ist das natürlich eine ganz andere Grundlage, als wenn dieser Teil, sage ich mal, von vornherein relativ stabil ist.

Speaker: Unsere Strategien sind da ja auch sehr unterschiedlich, weil

Speaker: Du hast ja auch diesen Kompensationsteil da drin, der sagt, okay, im Zweifel verlasse ich mich am besten auf mich selber, weil der Rest ist eh nicht so sicher.

Speaker: Richtig, ja.

Speaker: Und so rebelliere ich halt gegen das System, also auch gegen das System und zeige, ich werde es auf jeden Fall anders machen.

Speaker: Und ich brauche euch nicht.

Speaker: Extrem kraftvoll und auch total...

Speaker: mein Sehnsuchtsfeld, sage ich mal, das ist ja der Teil, der mir vor allen Dingen sehr doll unterdrückt ist und deswegen glaube ich auch ergänze ich das ganz gut, weil dieser Teil hat ja dann auf der anderen Seite auch den Schatten von, okay, selbst wenn ich dich bräuchte oder wenn mir gerade Hilfe guttun würde, dann erlaube ich mir das auch nicht.

Speaker: Der Teil ist in mir jetzt nicht so das Problem, weil um Hilfe bitten ist so mein täglich Brot, sage ich mal, weil

Speaker: Ich halt gelernt habe so gesehen, im Kontakt bin ich sicher, alleine bin ich tendenziell unsicher.

Speaker: Bei dir ist eigentlich das Gegenteil der Fall.

Speaker: Also allein bin ich sicher, im Kontakt, da kann es schon gefährlich werden.

Speaker: Und so gleicht sich das auf eine Art aus.

Speaker: Ich würde sagen, das ist schon ein großes Geschenk.

Speaker: Das hat auch nicht jeder.

Speaker: Also ich könnte mir auch nicht mit jeder Person vorstellen, das zu machen, was wir gerade machen.

Speaker: Aber so...

Speaker: So ergeben sich eben auch, das ist zumindest jetzt meine Erfahrung, auch Möglichkeiten, wenn man sich dafür öffnet.

Speaker: Nur wenn man von vornherein sagt, nee, das ist nichts für mich und das kann so nicht funktionieren und so weiter, dann wird das Resonanzfeld, also das, was ich anziehe, das auch nicht bereitstellen.

Speaker: Lebe ich ja auch immer mehr in...

Speaker: dem Abgleich mit Menschen, die das tun, was ich möchte und innerlich, ich weiß das selber noch genau, also als ich noch im alten Job jetzt war, habe ich immer wieder auch alte Bekannte gesehen, die auch im Coaching-Bereich arbeiten, die dann einen eigenen Kurs gemacht haben, ein eigenes Retreat geplant haben, super viele Follower dazu gewonnen haben und ich habe immer so gedacht, boah, eigentlich...

Speaker: eigentlich hätte ich auch das Wissen und die Fähigkeiten dazu.

Speaker: Aber ich mache es halt nicht.

Speaker: Also es gab immer dieses, es gab eine Klarheit, ich mache es aber nicht.

Speaker: Weil das, was dafür notwendig ist, das kann ich nicht aufbringen.

Speaker: Und seitdem wir das zusammen machen, habe ich das nicht mehr so.

Speaker: Seitdem ist es ja so...

Speaker: Dass ich mir so denke, ah, cool, dass die das auch macht, aber das, was ich mache, finde ich gerade irgendwie cooler.

Speaker: Also allein für mich immer so.

Speaker: Und das ist natürlich ein sehr quälendes Gefühl.

Speaker: Vor allen Dingen, wenn dieser Teil eben, wenn wir den noch nicht so zum Schlafen gebracht haben, sage ich mal, dass wir ihn selber vielleicht gar nicht mehr mitbekommen und uns quasi nicht mehr wirklich mitbekommen, ist natürlich sehr, sehr unangenehm, weil es jedes Mal so enorme Zurückhaltungskräfte braucht, das auch auszuhalten zu sehen, hm,

Speaker: Das wäre eigentlich auch für mich möglich und ich muss mich damit konfrontieren, dass ich die Einzige bin, die mir das versagt, das zu tun, weil jemand anderes ist dafür nicht verantwortlich, sage ich mal.

Speaker: Ja, am Ende.

Speaker: Und da ist halt auch wieder dieser Shift drin von der Verantwortungsübernahme, weil nicht meine Mutter ist dafür verantwortlich, dass ich den Schritt nicht gehe,

Speaker: weil sie mir sagt, oh, das wird nicht funktionieren oder nicht.

Speaker: Die, weiß ich nicht, hatten wir jetzt einen Post zur Kindergartenmutt, die sind daran schuld, dass ich mich nicht selbstständig mache, nur weil ich Angst habe, was die dann da über mich reden.

Speaker: Und wie gesagt, es geht dann auch gar nicht um Schuld, sondern es geht um Verantwortung.

Speaker: Also was darf ich noch lernen,

Speaker: wo kann ich noch Ressourcen aufbauen, um die Schritte zu gehen, die notwendig sind.

Speaker: Und ich möchte noch einen wichtigen, wichtigen Punkt dazu sagen, was du vorhin auch gesagt hast, mit dem sich dann mit anderen zu vergleichen, die eigentlich ganz woanders stehen, wo man nur den Außeneindruck hat, weil auch das war gestern ganz spannend im Gespräch zu sehen,

Speaker: Und das hatte ich auch schon mit anderen, wenn ich dann mal gesagt habe, ja, aber ich habe die Angst zu scheitern, auch an manchen Stellen.

Speaker: Ich fühle mich an manchen Stellen auch unsicher und zweifle daran, ob das, was ich gerade mache, wirklich funktioniert.

Speaker: Dann kommt immer so ein ganz überraschendes, ach echt,

Speaker: Das hätte ich jetzt gar nicht von dir gedacht.

Speaker: Das wirkt von außen immer so, als würdest du einfach machen und so weiter.

Speaker: Ja klar, weil wenn ich mache, sieht man das immer außen.

Speaker: Aber der Prozess, der halt vorher stattgefunden hat oder gestern im Gespräch kam dann das Feedback, ja, aber du wirkst so ruhig, du wirkst so entspannt.

Speaker: Und dann habe ich auch gesagt, ja, weil ich gerade entspannt und ruhig bin, weil ich gerade reguliert bin und dann wirklich natürlich entspannt und reguliert und ruhig, weil ich bin ja nicht, wenn die Angst hochkommt, rund um die Uhr in dieser Angst, Gott sei Dank nicht mehr, das wäre dann Tendenz Richtung Angststörung oder Depressionen.

Speaker: die ich durchaus in meinem Leben auch schon hatte, aber wenn diese Unsicherheit kommt, dann kommt die, dann nehme ich die wahr, dann atme ich, dann fühle ich da durch und dann ist die wieder weg und dann bin ich auch wirklich entspannt.

Speaker: Und das ist halt ganz spannend, weil natürlich, wenn dann jemand vor dir sitzt, der dich inspiriert, in dem du dich wiedererkennst, der einfach vielleicht schon da ist, wo du hin möchtest, dann

Speaker: dann nimmst du nur das wahr, wo du in dem Moment, wo du Kontakt mit ihm hast.

Speaker: Und Gott sei Dank bin ich nicht rund um die Uhr disreguliert und aufgeregt.

Speaker: Und das heißt aber nicht, dass ich nicht auch Momente erlebe, in denen ich aufgeregt bin und in denen ich Angst verspüre.

Speaker: Und deswegen war mir das heute so wichtig, darüber zu sprechen, denn

Speaker: Die Angst kommt immer wieder, das haben wir jetzt schon ein paar Mal gesagt.

Speaker: Und die geht nicht weg und dann fängst du an und gehst den Weg, sondern die reguliert sich auf dem Weg.

Speaker: Wenn du lernst, der Mensch zu werden...

Speaker: der du im Kern wahrscheinlich schon bist, der ruft schon, aber wo all die Konditionierungen drüber liegen, über das, was wir auch eben gesprochen haben, zum Thema Geld, zum Thema Erfolg, zum Thema Erwachsenwerden, also, dass dich da was ruft und dass du merkst, okay, alleine der Teil in dir, der hier hergeführt hat, der dir sozusagen den Impuls gegeben hat, hör dir diese Podcast-Folge an.

Speaker: Der ist ja schon da.

Speaker: Das, was uns bisher oder dich bisher daran hindert, den Schritt weiterzugehen, dahin zu kommen, wo du hin willst, ist letztendlich die Konditionierung, die darüber liegt, die Ängste, die Emotionen, die darüber liegen und

Speaker: Und die dürfen wir Stück für Stück abbauen und die bauen wir nicht ab, wie gesagt, indem wir zu Hause sitzen und Money Mindset Audios hören und selbst einen Businessplan zu schreiben oder wie du vorhin gesagt hast, eine Idee für einen Kurs zu haben.

Speaker: Das bringt noch nicht in dem Sinne ins Handeln.

Speaker: Das kommt erst in dem Moment, wo ich wirklich in den Kontakt gehe mit dem, wo es eng wird.

Speaker: Mit dem, wo Angst hochkommt.

Speaker: Mit dem Gefühl.

Speaker: Und deswegen machen wir das ja auch in unserer Ausbildung so.

Speaker: Denn der Punkt ist halt, du kannst super viele Coaching-Ausbildungen machen.

Speaker: Du kannst super viele Zertifikate machen.

Speaker: Und wir sehen trotzdem immer wieder, dass die

Speaker: die Ausbildungsräume nicht in die Verkörperung führen, weil die Selbsterfahrungsräume nicht tief genug gehen.

Speaker: Also Selbsterfahrung nicht einfach mit Bodyman-Techniken, mit Atemtechniken mal eine Familienaufstellung gemacht zu haben, sondern im Sinne von wirklich in den tiefen Kontakt zu kommen mit den Ängsten, die gerade da sind, zu lernen, das zu halten, die Schritte weiterzugehen,

Speaker: emotional reifer und erwachsener zu werden, um diese Selbstständigkeit auch halten zu können, um die Selbstverantwortung halten zu können, die notwendig ist, um damit erfolgreich zu sein, nicht nur im Business, auch in anderen Sachen, Beziehungskontexte genauso, finanzielle Sicherheit genauso, diese Selbstverantwortung halten zu können.

Speaker: Nicht immer die Schuld bei sich zu suchen, aber die Frage zu stellen, was ist mein Anteil gerade?

Speaker: Wo projiziere ich?

Speaker: Wo gehe ich noch in den Ausdruck von Mangel?

Speaker: Wo ist mein Thema, nie genug zu bekommen?

Speaker: Wo spielt das noch eine Rolle?

Speaker: mal zu erfahren, wie es ist, auf dem Coach was drauf zu projizieren oder auf dem Ausbilder was drauf zu projizieren, weil genau das wird dir später auch mit deinen Klienten begegnen, dass die etwas auf dich drauf projizieren und dir, wenn du der Spiegel bist,

Speaker: vielleicht auch mal ihnen nicht gefällt, was sie im Spiegel sehen und das dann ablehnen oder in Widerstand gehen und dich ablehnen und in den Widerstand gehen und das als wertvollen Impuls zu nehmen und damit weiterzuarbeiten, das muss ich aushalten können.

Speaker: Ich muss ja aushalten können, dass ich in dem Moment sogar vielleicht von meinem Coach abgelehnt werde, weil ich ihm was spiele, was er nicht sehen will.

Speaker: Ja, und dafür brauchst du einen Erfahrungsraum und das sind eben auch die Räume, die wir in der Ausbildung anbieten, damit du wirklich nicht nur die fachliche Kompetenz, die Methodenkompetenz, das Wissen hast und den Rahmen hast, in dem auch

Speaker: Deine Intuition Raum und Platz findet, sondern auch die Selbsterfahrungen machst, die weit über, ich benutze da selbst jetzt mal ein Tool bei mir, hinausgehen, sondern wirklich...

Speaker: Selbsterfahrung im Kontakt mit Ängsten, mit eigenen Schutzmustern und das ist so, so wichtig, weil das die Grundfähigkeit ist, wie gesagt, überhaupt mit dem Business erfolgreich zu sein, denn es ist keine Kunst, eine Ausbildung zu machen und ein Zertifikat zu haben, das macht uns noch nicht zu erfolgreichen selbstständigen Coaches oder Unternehmern.

Speaker: Das findet auf einer anderen Ebene statt und

Speaker: Genau, deswegen haben wir die Coaching-Ausbildung, die Psychosoma-Nutrition-Coach-Ausbildung so aufgebaut und führen da ja aktuell für die kommende Runde jetzt Vorgespräche.

Speaker: Wir freuen uns natürlich sehr, wenn du dich einfach mal auf einen kostenlosen Connection-Call bewirbst.

Speaker: Wir setzen die Links hier unten in die Shownotes.

Speaker: Und dann vielleicht einfach mit dabei bist in dieser Runde oder in der nächsten Runde, einfach den nächsten Schritt jetzt mal gehst, trotz der Angst und nicht wartest, bis die Unsicherheit komplett weg ist.

Speaker: Ja, vor allen Dingen, weil, das hast du eben so schön gesagt, es ist nicht so, dass die Angst weggeht und dann kommt der Weg, sondern dass wir den Weg gehen und dann sich die Angst auflöst oder zumindest kleiner wird, weil wir eben auch die Erfahrung machen, dass viele unserer Horrorszenarien gar nicht eintreten.

Speaker: Also weil es den Realitätsabgleich gibt von dem, was unser Kopf uns die ganze Zeit erzählt, was alles Schreckliches passieren wird, einen Realitätsabgleich bekommt und das passiert eben nicht, wenn keine Schritte gegangen werden, denn dann hat der Kopf wirklich eine so große Vorstellungskraft, dass wir am Ende das Gefühl haben, wir sind mit unserem Business schon gescheitert, uns lehnen alle Menschen, die zu uns kommen, ab und wir sind arm, ohne dass wir überhaupt jemals gescheitert

Speaker: in den Schritt gegangen sind, zu coachen.

Speaker: Also wir erleben das schon, ohne es überhaupt erlebt zu haben.

Speaker: Und ja, dementsprechend freuen wir uns auf jede, mit der wir sprechen.

Speaker: Ich habe auch die Frage gestellt bekommen, ob auch Männer die Ausbildung machen können.

Speaker: Auch das ist möglich, wenn der Wunsch danach da ist.

Speaker: Wir sprechen auch genauso gerne mit dir, wenn du als Mann zuhörst.

Speaker: Und genau, dann freue ich mich auf jeden, mit dem wir sprechen.

Speaker: Ja, sehr, sehr schön.

Speaker: Wir hatten uns eine Dreiviertelstunde vorgenommen.

Speaker: Es ist also wirklich wie verhext, aber ich hoffe, es war ganz viel dabei und du kannst sehen, dass hier auf der anderen Seite einfach auch Menschen sitzen, die genau diese Unsicherheiten und Ängste auch kennen und die Gedanken von, warum soll das ausgerechnet bei mir funktionieren und so weiter und so weiter und

Speaker: auch jede einzelne unserer Coaches und wir haben, ich habe bis in den letzten Jahren fast 600 Menschen begleitet, jede einzelne unserer Auszubildenden und bei Lena wird das ganz genauso sein, haben immer Angst vorm Scheitern und glauben, dass sie es nicht schaffen.

Speaker: Das ist ein Schutzmuster, das möchte uns in dem Gewohnten halten, in dem wir gerade sind.

Speaker: Und wir dürfen das verstehen und einfach erkennen, dass das jedem so geht und dass das kein Erfolgshindernis sein muss.

Speaker: Wir manchmal einfach noch ein paar Schritte vorher lernen dürfen, Ressourcen aufzubauen und Fähigkeiten zu entwickeln.

Speaker: Und dann freuen wir uns, wenn wir dich dabei unterstützen dürfen.

Speaker: Und jetzt machen wir einen Punkt.

Speaker: Punkt.

Speaker: Punkt.

Speaker: Bis zur nächsten Podcast-Folge.

Speaker: Tschau.

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