Einführung in das Thema Geld und Coaching
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Speaker
Was hat dein Mutterthema mit deinem Verhältnis zu Geld zu tun?
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Speaker
Welche Bedeutung hat Geld eigentlich wirklich und darfst du als Coach erfüllt davon leben, dass du anderen Menschen hilfst, die gerade leiden?
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Speaker
Über all diese Fragen sprechen wir heute in der Podcast-Folge, also bleib unbedingt dran.
Vorstellung der Hosts und ihrer Coaching-Philosophie
00:00:19
Speaker
Du willst ein erfolgreicher Coach sein, der seine Klienten durch echte Durchbrüche und nachhaltige Transformationen führt?
00:00:25
Speaker
Dann bist du genau richtig hier.
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Speaker
Ich bin Natascha, seit über zehn Jahren erfolgreicher Coach mit eigenem Coaching-Business und über 500 begleiteten Menschen.
00:00:35
Speaker
Seit über sieben Jahren begleite ich Menschen als Coach durch tiefgreifende Prozesse hin zu nachhaltigen Veränderungen.
00:00:41
Speaker
In diesem Podcast sprechen wir darüber, wie traumasensibles, körperzentriertes und nachhaltig wirksames Coaching wirklich funktioniert.
00:00:47
Speaker
Kein oberflächliches Tools-Gehabe, kein Druck, sondern Nervensystemwissen, Embodiment und eine Haltung, die den Themen deiner Klientin wirklich gerecht wird.
Preise und Strategien im Coaching
00:01:01
Speaker
Und damit herzlich willkommen zu dieser Podcast-Folge, in dem es um das wundervolle Thema Geld geht.
00:01:10
Speaker
Gerade Geld im Coaching-Business, nachdem, weiß ich nicht wie viele Money-Coaches und Self-Mare-Systems
00:01:17
Speaker
dass Selfmade-Millionär-Coaches das ganze Thema Geld und Money-Mindset so durchgenudelt haben, dass es selbst mir irgendwann zu den Ohren raushinkt, ist es gut, wenn wir heute einfach mal darüber sprechen, weil uns immer wieder auffällt, wie groß die Blockaden beim Thema Geld, Geldempfang und Fülle auch sind und gerade auch bei der Preisgestaltung als Coaches sind.
00:01:44
Speaker
Entweder wird völlig überkompensiert mit absolut verrückten Preisen für Coachings oder wir sehen auf der anderen Seite dann die andere Richtung überkompensieren, nämlich sich gar nicht trauen, wirklich angemessene Preise für ihr Coaching zu nehmen.
Faktoren, die die Preisgestaltung beeinflussen
00:02:07
Speaker
Und es gibt viele verschiedene Faktoren, die dazu führen,
00:02:12
Speaker
Manchmal ist es einfach auch eine Wissensproblematik, weil mir immer wieder auch auffällt, dass vielen überhaupt nicht bewusst ist, wie viel Vater Staat sich so einkassiert von dem, was wir da an Preisen aufrufen.
00:02:28
Speaker
Da werden wir heute auf jeden Fall drüber sprechen.
00:02:30
Speaker
Also ich werde auch so ein bisschen meine unternehmerische...
00:02:34
Speaker
Expertise mit reinbringen, aber wir werden natürlich auch darüber sprechen, was uns grundsätzlich auch an persönlichen Themen blockiert, Geld zu empfangen und uns dabei auch gut zu fühlen und nicht irgendwie
00:02:52
Speaker
Ja, das Gefühl zu entwickeln, schlechter Mensch zu sein, weil wir uns da irgendwie am Leid von Menschen bereichern, das will natürlich auch zumindest von uns hier keiner.
00:03:04
Speaker
Und deswegen freue ich mich sehr auf die Podcast-Folge, weil ich glaube, das ist ein sehr kontroverses Thema, über das es ganz viele verschiedene Meinungen gibt.
00:03:14
Speaker
Und auch ich durfte da im Laufe meiner Coach-Karriere einiges loslassen und aus einem anderen Blickwinkel sehen.
00:03:27
Speaker
Genau, und Lena hat da natürlich auch ihre Geschichte zu.
00:03:29
Speaker
Also schön, dass du da bist und wir da mal heute tiefer reinschauen in das Thema.
Emotionale Themen und Geld
00:03:35
Speaker
Ja, ich freue mich auch sehr über das Thema, weil das Thema Geld ist, würde ich sagen, ähnlich wie das Thema Sex.
00:03:41
Speaker
Also jeder möchte es haben, aber keiner möchte darüber sprechen.
00:03:46
Speaker
Und viele verstehen auch gar nicht, wie viele emotionale, unbewusste Themen eigentlich mit dem Thema Geld zusammenhängen.
00:03:53
Speaker
Also sowohl mit der Frage, wie viel Geld kann ich eigentlich empfangen, aber auch, wie viel Geld kann ich halten,
00:04:01
Speaker
Also wir sehen ganz, ganz viele emotionale Themen im Umgang mit Geld und das ist den meisten einfach gar nicht bewusst und wenn das nicht im Bewusstsein ist und die unbewussten Blockaden, die dazu vorliegen, gelöst werden, dann hat das echt ein ganz schönes, hat es schon eine ganz schöne Macht, unseren Alltag auch zu gestalten.
00:04:21
Speaker
auch unseren Coaching-Alltag und auch die Frage, kann ich langfristig von Coaching leben?
00:04:26
Speaker
Darf ich das überhaupt?
00:04:27
Speaker
Darf ich überhaupt ein erfülltes Leben davon haben, dass ich Menschen helfe, die gerade leiden?
00:04:33
Speaker
Da kommen ganz, ganz viele Themen zusammen und darüber sprechen wir heute Stück für Stück, sodass das sich mal so ein bisschen aufbröselt.
Geld als psychodynamisches Konzept
00:04:40
Speaker
Vielleicht ist dazu am Anfang erstmal ganz gut zu wissen,
00:04:44
Speaker
was Geld so gesehen eigentlich psychodynamisch ist.
00:04:48
Speaker
Geld ist im Prinzip, erst mal, wenn wir uns jetzt den Euro zum Beispiel anschauen, nichts anderes als ein Stück Papier oder halt eine Münze.
00:04:55
Speaker
Die ist erst mal wertlos, wenn wir so wollen.
00:04:58
Speaker
Also die Wertigkeit ergibt sich erst daraus, dass wir dem als Finanzsystem einen gewissen Wert zuschreiben und dass wir so gesehen darin eine gewisse Form der Lebensenergie speichern.
00:05:10
Speaker
Das bedeutet, Geld ist erst mal einfach...
00:05:13
Speaker
Einfach nur ein Stück Papier, aber dadurch, dass wir dadurch lebensenergiefördernde Dinge kaufen können, wie beispielsweise Lebensmittel, Nahrung, möglicherweise auch eben eine schöne Wohnung oder auch eben einfach ein Dach über dem Kopf, also so die existenziellsten Grundbedürfnisse abdecken können, gewinnt Geld einfach ein...
00:05:35
Speaker
eine enorme Wertigkeit, sage ich mal.
00:05:36
Speaker
Das bedeutet, mit anderen Worten ist Geld oder Währung, wie auch immer man es nennen möchte, ein Wertspeicher.
00:05:43
Speaker
Und das macht es überhaupt erst so anstrebsam.
00:05:45
Speaker
Wenn wir jetzt von heute auf morgen den Euro nicht mehr hätten, dann würde keiner den 15, 200, 500 Euro Schein nachjagen, weil man kann damit halt nichts mehr machen.
00:05:55
Speaker
Also man kann halt nichts mehr damit machen.
00:05:57
Speaker
Also die Wertigkeit ergibt sich dadurch, dass wir dem Wert zumessen.
00:06:01
Speaker
Mit anderen Worten, Geld ist Ausdruck von Lebensenergie und darin sieht man auch schon relativ schnell, wie viel Lebensenergie kann jemand halten und wie ist auch das Verhältnis von jemandem zum Thema Lebensenergie.
00:06:15
Speaker
Beispielsweise ist die Lebensenergie
00:06:18
Speaker
bei jemandem, der das Geld unbedingt horten muss, mit hoher Wahrscheinlichkeit irgendwann mal nicht so selbstverständlich in Fülle da gewesen, sonst müsste man es nicht so horten und könnte das einfach wie einen normalen Energiekreislauf ausgeben und wieder einnehmen, ausgeben und wieder einnehmen.
00:06:34
Speaker
Andersrum, wenn Menschen ständig Schulden haben, dann ist da mit hoher Wahrscheinlichkeit eine große Schuld mal irgendwann im System entstanden.
00:06:41
Speaker
Das ist ja auch in einem Wort schon mit drin.
00:06:43
Speaker
Und diese Dynamiken gucken wir uns heute einmal an.
Persönliche Geschichten zur finanziellen Stabilität
00:06:47
Speaker
Ja, gerade auch dann nochmal, wie sie sich auch als Schattenthemen in der Coaching-Branche ausspielen, ja, denn da sehen wir dann eben auch ganz häufig diese Verhaltensmuster und auch wie Menschen oder Coaches dann damit auch rausgehen und ja.
00:07:08
Speaker
Ja, vielleicht gebe ich einfach mal so ein bisschen was Persönliches rein, damit es irgendwie nachvollziehbar wird, auch an einem Live-Beispiel.
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Speaker
Als ich damals angefangen habe, als Coach zu arbeiten...
00:07:26
Speaker
habe ich ja vor allem erstmal in dieser ganzen Ernährungsberater- und Personaltrainerbranche gearbeitet.
00:07:34
Speaker
Man muss da natürlich auch verstehen, in der Fitnessbranche ist es so, dass die meisten Trainer, wenn sie irgendwo in einem Fitnessstudio arbeiten, eigentlich...
00:07:42
Speaker
sehr unterbezahlt sind, sehr viele Stunden arbeiten müssen.
00:07:47
Speaker
Und wenn sie nicht gerade unternehmerisch richtig drauf haben und sich da mit Personal Branding eine Personenmarke aufbauen und auch einen Kundenstamm aufbauen, der irgendwo ein bisschen exklusiver ist, dann verdient so ein Personal Trainer oder so ein Fitness Trainer einfach nicht viel.
00:08:08
Speaker
Das sind meistens eher so
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Speaker
Minijob-Angebote oder Teilzeitangebote und die wenigsten haben da wirklich ein Einkommen, was ihnen ein erfülltes Leben ermöglicht oder auch langfristig einfach eine gewisse Beziehung.
00:08:29
Speaker
finanzielle Sicherheit, auch in Bezug auf die Altersvorsorge und so weiter.
00:08:33
Speaker
Weil wenn man sich gerade auch den Fitnesstrainerbereich anschaut, dann kann man das vielleicht auch bis zu einem gewissen Alter machen.
00:08:39
Speaker
Meistens sind das ja recht junge Leute.
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Speaker
Also da sieht man, da ist schon sehr viel, auch alleine in diesem ganzen System, sehr viel Mangel drin.
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Speaker
Und das heißt, ich kannte natürlich damals auch so die Fitnesstrainerpreise und als ich mich dann angefangen habe, selbstständig zu machen und begonnen habe, Menschen zu begleiten und man muss verstehen, ich habe vorher...
00:09:08
Speaker
einen Mindestlohnjob gemacht und 1.000 Euro im Monat verdient.
00:09:11
Speaker
Also ich kam da auch schon aus dem Mangel.
00:09:13
Speaker
Und wenn man sich meine Kindheit- und Jugendgeschichte anguckt, versteht man auch letztendlich, was da auch für Mutter- und Vaterthemen und auch für systemische Themen dranhängen in Bezug auf das Thema Geld und Versorgung in meinem ganzen Familiensystem.
00:09:30
Speaker
Aber es war dann eben so, als ich mich damals selbstständig gemacht habe, dachte ich so, ja, okay,
00:09:36
Speaker
ich nehme einfach mal so 160 Euro im Monat für meine Begleitung.
00:09:43
Speaker
Und dann habe ich damit angefangen und irgendwann mal ausgerechnet, ich hatte ja unternehmerisch jetzt nicht so viel Ahnung, wie viele Klienten ich eigentlich begleiten müsste, damit ich davon gut leben kann.
Finanzielle Realität für Coaches
00:10:00
Speaker
Und was wir halt verstehen müssen, und das war damals auch totale Unwissenheit, ist, dass wenn ich in einem Einzelunternehmen arbeite,
00:10:10
Speaker
Als erst mal Kleinunternehmer gebe ich ja keine 19% Mehrwertsteuer ab, aber wenn ich dann über einen gewissen Satz im Jahr komme, und das ist ja eigentlich das Ziel, wenn man dann selbstständig ist, gibt man erst mal von dem Preis, den man an den Kunden gibt, 19% Mehrwertsteuer ab.
00:10:28
Speaker
Also die zahlen wir nicht eigentlich, sondern der Kunde zahlt diese 19% Mehrwertsteuer.
00:10:34
Speaker
Das heißt aber von diesen 160 Euro sind dann eben schon 19% Mehrwertsteuer.
00:10:40
Speaker
Und dann, je nachdem, wie viel man verdient, im Endeffekt muss man vom Endpreis zwischen 50 und 70 Prozent runterrechnen.
00:10:52
Speaker
Dann muss man sich noch seine Unkosten angucken, muss dann schauen, was bleibt mir dann noch zum Leben übrig.
00:10:59
Speaker
Wenn ich von diesen 160, ich mache mir noch mal parallel den Taschenrechner auf, einfach, damit ich das auch noch mal mir vor Augen führe.
00:11:06
Speaker
Wenn ich von diesen 160 Euro
00:11:08
Speaker
Also 50 Prozent und das ist, wie gesagt, noch gut gerechnet, weil je nachdem, wie viel man dann im Jahr verdient, kann man schon mal auch 70 Prozent runterrechnen.
00:11:18
Speaker
Runterrechnet, dann sind es 80 Euro pro Person, die übrig bleiben, also pro Kunde im Monat.
00:11:26
Speaker
Und wenn ich jetzt mal davon ausgehe, und davon kann man heute eigentlich, ja, man müsste eigentlich mehr verdienen, aber ich gehe jetzt mal davon aus, als mein Business-Coach mich damals gefragt hat, wie viel möchtest du im Monat verdienen, habe ich gesagt, mit 2000 Euro wäre ich super happy, wenn ich die so im Monat hätte.
00:11:47
Speaker
Und wenn ich das mal ausrechne, dann wären das 25 Klienten, die ich eins zu eins betreuen müsste, jeden Monat.
00:11:57
Speaker
Und das bedeutet also, jeden Monat mit 25 Menschen einmal in der Woche zu Hause
00:12:09
Speaker
Eine Session zum Beispiel.
00:12:13
Speaker
Und das heißt halt, neben den ganzen unternehmerischen Sachen wie Buchhaltung und so weiter, bist du eigentlich total in so einem Hamsterrad und du verdienst gerade eigentlich so viel, dass du davon leben kannst, aber davon kannst du dir keine Altersvorsorge aufbauen,
00:12:29
Speaker
Wenn du selbstständig bist, musst du eigentlich noch die Krankenkasse selbst bezahlen.
00:12:35
Speaker
Du musst in die Rente selbst einbezahlen und musst dafür sorgen.
00:12:39
Speaker
Also diese 2.000 Euro, die langen nicht.
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Speaker
Also heute... Nee, das langt nicht, überhaupt nicht.
00:12:45
Speaker
Also heute kannst du eigentlich mal davon ausgehen, dass du so...
00:12:52
Speaker
Miete, Essen, Altersvorsorge, vielleicht noch die eine oder andere Versicherung, Haftpflichtversicherung und dann eben die Krankenversicherung, die richtig reinhaut.
00:13:07
Speaker
Und das heißt, du musst eigentlich mit fünf im Monat rechnen, die irgendwie rauskommen,
00:13:18
Speaker
damit du später auch nicht in der Altersarmut
Balance zwischen Hilfe und Einkommen
00:13:24
Speaker
Also daran denken ja auch viele gar nicht.
00:13:26
Speaker
Also es ist ja nicht das, was du dann im Monat ausgibst.
00:13:30
Speaker
So, und das habe ich überhaupt nicht auf dem Schirm gehabt und habe mir dadurch erst mal die nächste...
00:13:40
Speaker
das nächste Hamsterrad geschaffen, indem ich ins Burnout gerannt bin.
00:13:45
Speaker
Und auch einfach dachte, das ist halt so.
00:13:49
Speaker
Weil ich kenne das natürlich von meiner Mama, die auch so eine Form von Selbstständigkeit schon ihr Leben lang lebt.
00:13:56
Speaker
Und man hört das ja auch immer.
00:14:00
Speaker
Ich komme aus einer Familie, wo alle eigentlich so selbstständig sind mit Handwerksberufen.
00:14:04
Speaker
Da wird es geschafft von morgens bis abends.
00:14:10
Speaker
Das ist halt der Punkt.
00:14:11
Speaker
Also da hatte ich so viele Lücken in meiner Denkweise, weil wer bringt uns das denn bei?
00:14:17
Speaker
Also wir haben halt keine Fachfinanzielle Bildung in der Schule und wir kriegen auch nicht bei, wie man sich selbstständig macht oder wie man ein Unternehmen gründet.
00:14:25
Speaker
Wir kriegen ja beigebracht, wie man gut funktioniert für einen Job, den man halt 9 to 5 macht.
00:14:32
Speaker
So und das war eben auch da schon spannend, immer mehr zu verstehen.
00:14:37
Speaker
Und irgendwann kam natürlich bei mir auch die Frage auf, als ich gemerkt habe, okay, ich fühle mich echt schlecht, höhere Preise zu nehmen.
00:14:48
Speaker
Was ist eigentlich der Grund dafür, dass ich glaube, dass ich nicht mehr verdient hätte?
00:14:55
Speaker
Also warum glaube ich, dass ich ein Leben führen muss, in dem ich immer kämpfen muss?
00:15:04
Speaker
Und als ich dann auch immer mehr angefangen habe, mich mit tieferen Themen zu beschäftigen, sind natürlich auch meine Themen dann so ein bisschen ans Licht gekommen.
00:15:15
Speaker
Und je mehr ich damit gearbeitet habe und je mehr ich auch meine, gerade auch Mutter- und Vaterthemen in Lösungen gebracht habe, ist mein Selbstwert natürlich gestiegen und ein Stück weit auch die Erkenntnis, ey, ich kann ja gar nicht konstant Menschen weiterhelfen.
00:15:34
Speaker
wenn ich selbst die ganze Zeit total ausgebrannt bin.
00:15:39
Speaker
Und das ist besonders für Menschen eine Herausforderung, die wirklich so eine Herzensmission haben und die wirklich sagen, ich will Menschen helfen und ich möchte das auch so vielen Menschen wie möglich machen, sich diese Hilfe leisten zu können.
00:15:59
Speaker
Dann ist es natürlich am Ende des Tages aber so,
00:16:05
Speaker
dass du dann irgendwann selber Hilfe brauchen wirst.
00:16:09
Speaker
Weil du dich dabei völlig selbst aufgibst oder verkannibalisierst, sage ich mal.
00:16:16
Speaker
Weil du die ganze Zeit deine Energie reingibst, aber dir nicht erlaubst, auch so viel rauszunehmen, dass du davon nicht einfach nur gerade so überleben kannst, sondern dafür auch...
00:16:32
Speaker
ein Leben führen kannst, was dir etwas zurückgibt, was dich erfüllt und was dir Freude macht und Spaß macht.
00:16:39
Speaker
Und das ist kein Nice-to-have, das ist am Ende deine Basis auch als Coach, mal abgesehen davon, dass du das auch als Mensch verdient hast.
00:16:49
Speaker
Es ist auch deine Basis, als Coach stabil und in einer Fülle-Energie wirken zu können.
00:16:58
Speaker
Wie soll ich denn Menschen, die aus einem Mangel zu mir kommen und sich Fülle und mehr Freude und Leichtigkeit im Leben wünschen, helfen, wenn ich selbst...
00:17:12
Speaker
total im Mangel bin und mein Nervensystem dauerhaft disreguliert ist, weil ich ständig darum kämpfen muss, am Monatsende genug zu haben.
00:17:22
Speaker
Und wenn ich in die Zukunft blicke, mir das Herz in die Hose rutscht, weil ich nicht weiß, ob ich irgendwie in die Altersarmut rutsche.
00:17:32
Speaker
Das funktioniert nicht.
00:17:34
Speaker
Auf dieser Basis können wir nicht wirken.
00:17:35
Speaker
Und wir sehen das aber leider nicht.
Einfluss der Kindheit auf finanzielle Verhaltensweisen
00:17:38
Speaker
ja an einem auch sehr kranken System, das von Menschen, die ja wirklich gute Absichten haben und Menschen helfen wollen, erwartet wird, dass sie wirklich ihr letztes Hemd geben und sich dann auch teilweise wirklich ausbeuten lassen, ich sag mal so im Bereich Pflegekräfte und so weiter.
00:17:55
Speaker
Und wir dürfen wirklich anfangen zu überdenken, woher dieses
00:18:00
Speaker
Das innere Gefühl kommt, dieses Zusammenziehen, wenn wir daran denken, dass wir Menschen wirklich aus dem tiefsten Herzen helfen wollen und dass es trotzdem in Ordnung ist, dass wir dabei ein erfülltes Leben führen.
00:18:19
Speaker
Da müssen wir unbedingt hinschauen, weil sonst helfen wir nicht lange.
00:18:23
Speaker
Nee, und ich glaube, das ergibt sich auch genau aus dem Thema, was du gerade angesprochen hast, nämlich, dass hier ein Mangelsystem vorliegt.
00:18:31
Speaker
Also ich glaube, du hast irgendwann mal einen Post vorbereitet, der hieß, Geldmangel ist Muttermangel.
00:18:36
Speaker
Und genauso kann man das sich vorstellen.
00:18:40
Speaker
Also wir haben ja am Anfang gesagt, dass wir auch darüber sprechen, was das Geldthema mit dem Mutterthema zu tun hat.
00:18:45
Speaker
Und vielleicht ist das ein ganz guter Punkt, um darauf einzugehen, weil wenn wir uns mal die...
00:18:50
Speaker
Entwicklungsthemen anschauen, die wir so in der frühesten Kindheit durchlaufen.
00:18:54
Speaker
Vom Thema Vertrauen, dass die Welt es gut meint, also dass genug Lebensenergie da ist, dass ich überhaupt es wert bin, da zu sein.
00:19:03
Speaker
Also eine Existenzberechtigung.
00:19:06
Speaker
Dann das Thema Versorgung.
00:19:07
Speaker
Also erlebe ich die Welt, also die erste Welt ist Mama, als voll im Sinne von, dass ich das Gefühl bekomme, die Welt hat genug zu geben.
00:19:17
Speaker
Ich kann was reingeben, aber ich kriege auch was raus.
00:19:20
Speaker
Also bin ich gut versorgt, ist genug für mich da.
00:19:23
Speaker
Dann kommt das Thema Autonomie und Macht, also auch Freiheit.
00:19:26
Speaker
Alle wünschen sich ja finanzielle Freiheit.
00:19:30
Speaker
Jetzt ist aber die Frage, okay, was hat denn ein Kind für eine Erfahrung mit dem Thema Autonomie und Freiheit gemacht?
00:19:34
Speaker
Also wie frei durfte es denn wirklich sein?
00:19:38
Speaker
wie wurde damit umgegangen, wenn das Kind freier und unabhängiger wurde.
00:19:42
Speaker
Und dann eben noch das Thema Leistung, was eben auch mit Wertigkeit verknüpft ist, was viele dann damit verknüpfen, wenn sie viel tun oder sehr schön sind oder besonders erfolgreich sind, dass darüber dann ihr Wert bestimmt wird.
00:19:56
Speaker
Was all diese Themen zusammen haben, ist, dass sie sich auf Geld sehr gut übertragen lassen.
00:20:01
Speaker
Also wenn es eine Grundlage,
00:20:04
Speaker
einen Grund Misstrauen gibt durch die allerersten frühesten Lebenserfahrungen.
00:20:09
Speaker
Da kann man vielleicht, wenn sich das interessiert, nochmal in die Folgen vorher schauen.
00:20:14
Speaker
Da haben wir nochmal ganz besonders über die einzelnen Mutterverletzungen und über die einzelnen Themen gesprochen, die Lebensthemen.
00:20:21
Speaker
Deswegen möchte ich jetzt nicht nochmal im allergrößten Detail aufbringen.
00:20:26
Speaker
Aber wenn das erste Verhältnis zur Welt ist,
00:20:29
Speaker
also somit zur Fülle des Lebens, ein Urmisstrauen ist, also ich entweder nicht gewollt bin oder direkt existenzielle Erschütterungen erlebe durch eine frühe Trennung oder durch eine Schwangerschaftsdepression oder durch besondere Eingriffe oder wie auch immer, dann ist alleine darin schon ein Grundvertrauen erschüttert in die Fülle des Lebens.
00:20:50
Speaker
Das bedeutet alleine, hier entsteht schon ein gewisses Mangelthema und eine Vorsicht vor der Fülle der Welt, weil die nie als wirklich gesichert und auch nicht wirklich als für einen selbst erreichbar wahrgenommen wird.
00:21:03
Speaker
Zweites Thema, Versorgung, wenn hier ein Mangel vorliegt, beispielsweise beim Kind körperlicher oder emotionaler Mangel vorliegt oder das Kind wird nicht bedürfnisgerecht befriedigt, sondern beispielsweise, wenn es eigentlich
00:21:16
Speaker
Nähe bräuchte, wird es dann gefüttert oder andersrum, dann erlebt das Kind ebenfalls, dass die Welt voller Mangel ist und dass die Welt nicht genug bereitstellen kann, um die eigenen Bedürfnisse abzudecken.
00:21:29
Speaker
Und auch hier lässt sich dann schon wieder ein Kontakt zu Geld herstellen.
00:21:33
Speaker
Das sind ja alles genau die Themen, die wir später auch mit dem Thema Geld haben.
00:21:36
Speaker
Also vertraue ich darauf, dass es genug Geld gibt, dass ich davon was abbekomme.
00:21:40
Speaker
Das wäre dann das Vertrauen.
00:21:41
Speaker
Das Thema Versorgung ist genug da und wenn ich was nehme, haben dann die anderen genug oder muss ich dann lieber etwas zurückstellen, mehr in den Mangel gehen, damit andere mehr haben.
00:21:51
Speaker
Das zeigt sich dann in diesem Thema.
00:21:53
Speaker
Dann im nächsten Schritt eben Autonomie und Macht.
00:21:56
Speaker
Wenn das Kind da erlebt, okay, je freier und unabhängiger ich werde, desto mehr entzieht sich mir meine sichere Basis,
00:22:03
Speaker
weil Mama das vielleicht gar nicht so toll findet, dass ich jetzt plötzlich frei werde, auch mal Nein sage, nicht mehr so viel Interesse an ihr zeige, sie dann aber anschließend wieder brauche und dafür dann möglicherweise abgestraft werde, dann entwickelt sich später vielleicht möglicherweise trotzdem der Wunsch nach finanzieller Freiheit.
00:22:20
Speaker
Aber das System wird es mit hoher Wahrscheinlichkeit nie erreichen, weil innerlich gespeichert ist, wenn ich ganz frei und unabhängig werde, wenn ich jedes Abhängigkeitsverhältnis auflöse, dann verliere ich die sichere Basis.
00:22:32
Speaker
Dann eben noch das Thema Leistung mit dem Thema Wertigkeit.
00:22:36
Speaker
Wenn mein eigener Wert davon abhängt, unbewusst oder bewusst, wie erfolgreich ich bin, wie wohlhabend ich bin, wie erfüllt ich von Geld bin, dann ist das zwar ein bisschen paradox, weil dann haben die meisten Menschen, die in diesem Muster sind, auch tendenziell eher Erfolg und Geld.
00:22:53
Speaker
Aber der entscheidende Unterschied ist, dass sie das Geld nicht besitzen, sondern dass sie vom Geld wie besessen sind.
00:23:00
Speaker
Und da kommen wir dann auch wieder in eine Schattenseite, da kommen wir dann häufig zu Personen, die bereichern sich dann, weil ihr Sicherheits- und Wertigkeitsgefühl davon abhängt, dass sie auf jeden Fall immer genug haben und wenn sie dann genug haben, dann darf es niemals weniger werden, weil je weniger es wird, desto weniger bin ich ja dann wert.
00:23:18
Speaker
Und da kommen wir dann häufig in so Bereiche, wo Menschen auf eine Art wirklich ausgebeutet werden oder dann keine Ahnung, was für Programme, auch Coaching-Programme geschaffen werden, die halt überhaupt nicht am Menschen orientiert sind, aber halt einfach richtig viel Kohle reinbringen.
00:23:33
Speaker
Und dann sind wir eben auch in einer unerlösten Geldthematik.
00:23:36
Speaker
Also wir sehen hier schon ganz klar, wie die kindlichen Erfahrungen einen enormen Einfluss darauf haben, wie gut wir Geld haben.
00:23:42
Speaker
annehmen können, wie gut wir Geld auch als Gegenleistung quasi oder als Energieausgleich einfordern können, wie gut es uns gelingt, aus Schulden auszusteigen oder wie anfällig wir grundsätzlich für Schulden sind und für Mangel auch im finanziellen Bereich.
00:23:57
Speaker
Also es ist nicht einfach mal so gesagt, man muss ein bisschen am Money-Mindset arbeiten.
00:24:00
Speaker
Nee, also wir müssen mal in den frühkindlichen Themen schauen, wo sind die ersten Kontakte zur Lebensenergie, zur eigener Wertigkeit und zur Fülle des Lebens gesammelt worden oder eben auch im Gegenteil.
00:24:12
Speaker
Und wenn wir da nicht ansetzen, dann können wir noch so viele Gedankenschifts machen, aber dadurch, dass Lebensenergie in Geld gespeichert ist,
00:24:20
Speaker
folgt Energie der Aufmerksamkeit und wenn das ganze System auf Mangel ausgerichtet ist, ohne dass wir es mitbekommen, dann können wir noch so viel machen und an unserem Mindset arbeiten, dann wird das Geld trotzdem nicht zu uns finden oder wir horten es so sehr, dass es uns dann irgendwann besitzt, weil wir um Gottes Willen niemals weniger wollen können.
Investition in persönliches und geschäftliches Wachstum
00:24:37
Speaker
Also genau, das vielleicht einmal so zur kindlichen Dynamik hinter Geldthemen auch.
00:24:43
Speaker
Ja und deswegen hat das auch so viel Sinn.
00:24:49
Speaker
Und das ist so ein richtig krasses Thema, auf dem man so, so, so viel drauf projizieren kann.
00:24:55
Speaker
Und das muss man ja auch nur mal beobachten, wie viel auf Menschen auch drauf projiziert wird, die sich wirklich mit ehrlicher Arbeit ein Vermögen aufgebaut haben.
00:25:07
Speaker
Also es scheint ja offensichtlich
00:25:09
Speaker
so zu sein, dass es nur entweder oder gibt.
00:25:12
Speaker
Also entweder die Bösen Reichen, die sich an armen Menschen bereichern und anderen was wegnehmen oder die Armen, denen es genommen wird sozusagen.
00:25:24
Speaker
Und diese ganzen Zwischenbereiche
00:25:28
Speaker
wo Menschen wirklich für was losgehen, also wirklich Verantwortung übernehmen, eine Herzensmission haben, ihren Mut finden, auch das in die Realität umzusetzen, was das auch bedeutet, einen Job hinter sich zu lassen, der vermeintlich sicher ist, mit einem System zu brechen, in dem
00:25:51
Speaker
sich eigentlich die Masse aufhält.
00:25:53
Speaker
Das heißt ja auch ein Stück weit, sich so ein bisschen in den Bereich zu bewegen, wo man einsamer wird, weil einfach da weniger Menschen in dem Bereich sich bewegen.
00:26:03
Speaker
Und auch mit seiner Lebensenergie in Vorkasse zu gehen, mit auch Geld in Vorkasse zu gehen, ein Risiko einzugehen.
00:26:14
Speaker
Wir sind ja in der Coaching-Branche auch relativ schuldig,
00:26:16
Speaker
schon extrem verwöhnt, wenn man sich so andere, sag mal, unternehmerische Bereiche anguckt, da muss man erst mal hunderte von tausende von Euro Schulden aufnehmen, um einen Laden aufzubauen oder ein Unternehmen zu realisieren.
00:26:32
Speaker
Und das haben wir in der Coaching-Branche, das war ja bei uns, also wie ich mit dem Coaching gestartet bin, hatte ich einen Minus auf dem Konto, ja.
00:26:40
Speaker
Ich musste und bin zu keiner Bank.
00:26:42
Speaker
Ich hätte auch gar keinen Kredit gekriegt damals.
00:26:44
Speaker
Aber das heißt, alles ist da reingeflossen.
00:26:47
Speaker
Ich weiß nicht, fünf Jahre habe ich keine Klamotten gekauft.
00:26:50
Speaker
Sind wir nicht in den Urlaub gefahren.
00:26:51
Speaker
Haben wir ein besseres Auto verkauft und uns eine Schrottkarre gekauft, um das finanzieren zu können.
00:26:57
Speaker
Das heißt, das sieht man ja alles gar nicht.
00:27:01
Speaker
Was die Vision und die Mission schon alles gekostet hat, beziehungsweise an Invest-
00:27:09
Speaker
gebraucht hat, nicht nur monetär, sondern auch emotional, was für eigene innere Grenzen man dort auch erstmal sprengen musste, was es bedeutet hat, sich auch den Schmerz anzugucken, der unter oder hinter diesem Mangel ist, den man zu dem Zeitpunkt gelebt hat.
00:27:29
Speaker
Und das sieht man dann von außen einfach gar nicht.
00:27:34
Speaker
Das ist halt eben auch so der Punkt, wo man erst reinwachsen muss, aber einfach auch erkennen darf, wenn man wachsen möchte, muss man eben auch mit einem Risiko rechnen und das ist halt das Spannende, weil...
00:27:52
Speaker
diese Verantwortung, also auch jetzt nochmal, vielleicht um das klarer zu haben, wenn ich 10.000 Euro im Monat umsetze und ich sage mal drei bis vier Neukunden im Monat gewinne,
00:28:06
Speaker
die ich begleite über, weiß ich nicht, sechs Monate oder so, dann ist es am Ende des Tages auch eine ganz gute Zahl, um davon gut leben zu können.
00:28:19
Speaker
Und gleichzeitig ist es auch eine gute Zahl an Menschen, die man dann erreichen muss.
00:28:23
Speaker
Weil es sind ja nicht nur die Kunden, die man da jeden Monat gewinnt, sondern
00:28:29
Speaker
Es ist das Marketing, was man dafür macht, die Sichtbarkeit, in die man dafür geht, die Vorgespräche, die man dafür führt.
00:28:38
Speaker
Also auch hier nochmal eine Zahl aus der unternehmerischen Seite.
00:28:42
Speaker
Du bist eigentlich am Ende des Tages nur 20 bis 30 Prozent mit der eigentlichen Dienstleistung beschäftigt.
00:28:48
Speaker
Und man sagt so, 70 bis 80 Prozent fließen eigentlich in alles andere.
00:28:54
Speaker
In Vorgespräche, in Marketing, in zum Beispiel Social Media, in hier so eine Podcast-Folge, in Buchhaltung.
00:29:04
Speaker
Ja, wir haben es gerade vorhin gehabt, wieder hier Steuerberatergespräche und so weiter und so weiter.
00:29:12
Speaker
Das ist ja alles das, was der Kunde am Ende des Tages gar nicht sieht und mitbekommt und was du aber im Hintergrund noch alles zu halten hast.
00:29:22
Speaker
Und jetzt überleg dir mal, was du halten können musst, wenn du 20 Jahre
00:29:28
Speaker
1000 Euro im Monat verdienst oder wenn du 30.000 Euro im Monat verdienst und dann hältst du nicht nur die Reichweite, die du hast, die Vorgespräche, die du führst, die Verantwortung für die Prozesse deiner Klienten, sondern du hältst auch, wie gesagt, die Sichtbarkeit, in die du dafür gehen musst.
00:29:45
Speaker
Du hältst auch den Negativ-Vibe, der dann bei dir teilweise ankommt, weil Leute dich missverstehen oder eben irgendwie dir irgendwelche Vorwürfe machen, von wegen du willst dich eben nur bereichern.
00:29:57
Speaker
Du hältst deine eigenen Schuldgefühle, deine eigenen Ängste.
00:30:01
Speaker
Darf ich das jetzt oder darf ich das nicht?
00:30:03
Speaker
Und das bedeutet, ich muss erst mal diese Nervensystemkapazität aufbauen.
00:30:08
Speaker
Und das ist Arbeit und das ist...
00:30:12
Speaker
Das ist aber trotzdem nicht unmöglich, das kann ich auch sagen.
00:30:16
Speaker
Aber das alles ist ein Invest in die Mission, die du hast.
00:30:21
Speaker
Weil ohne mehr Kapital zum Reinstecken auch keine Möglichkeit, mehr Menschen damit zu erreichen.
00:30:29
Speaker
Das heißt, das ist ja nichts, was du eins zu eins dir einfach in deine Tasche steckst und dir dann schön Lenz draus machst, sondern
00:30:37
Speaker
Auch damit wirtschaftest du ja wieder.
00:30:40
Speaker
Du überlegst dir ganz genau, was du für dich rausnimmst und was du in diese Mission reinvestierst, was du vielleicht in Werbeanzeigen reinvestierst oder in Mitarbeiter reinvestierst.
00:30:52
Speaker
Je nachdem, ich meine, größer geht es immer.
00:30:54
Speaker
Man darf dann natürlich auch die Frage stellen, wie groß will ich das Rad drehen.
00:30:58
Speaker
Aber am Ende des Tages ist es das, wenn du mehr Menschen damit erreichen willst, weil du merkst, du hilfst Menschen damit, dann braucht es auch
00:31:07
Speaker
das Reinvestieren darin.
00:31:08
Speaker
Und es geht nicht, das ist unmöglich, wenn du nicht einen gewissen Preis dafür nimmst.
00:31:17
Speaker
Im Kleineren ganz einfach, wenn ich tief begleite, so wie wir das hier machen, dann kann ich nicht wie ein normaler Therapeut acht oder zehn Leute am Tag behandeln.
00:31:30
Speaker
Eine Stunde, dann den nächsten noch eine Stunde, dann den nächsten noch eine Stunde.
00:31:35
Speaker
ohne dass ich dazwischen nicht auch mal selbst mich reguliere, mal bei mir einchecke, mal eine Runde meditiere, mal eine frische Luft schnappe und für mein Wohlergehen sorge.
00:31:47
Speaker
Auch das ist der Punkt.
00:31:50
Speaker
Wenn ich ein reguliertes Nervensystem reguliere, das andere.
00:31:55
Speaker
Wie soll das denn funktionieren?
00:31:56
Speaker
Wie soll das funktionieren, wenn ich von einer...
00:32:00
Speaker
schweren Energie, die ich halte, eine Stunde lang oder noch länger, in die nächste stolpere, ohne selber einmal kurz mein System zu resetten.
00:32:12
Speaker
Ja, und ich würde sogar sagen, selbst wenn ich das schaffe, das zwischendurch zu resetten, das ist wie so eine Massenabfertigung.
00:32:19
Speaker
Also ich sage mal, es ist
00:32:20
Speaker
Es war einerseits auch so, dass es echt einen Mangel gibt und es ist ja auch, also ich habe auch eine gewisse Bewunderung dafür, wie man so viele Klienten an einem Tag begleiten kann, aber da kommt dann eben auch darauf an, auf welche Weise.
00:32:33
Speaker
Also wenn das relativ kognitiv bleibt, dann ist es nochmal was anderes, aber das Nervensystem muss sich ja auch auf das Nervensystem des anderen einstellen.
00:32:41
Speaker
Es ist plötzlich ein anderer Auftrag, es sitzt eine andere Person vor dir, es gibt einen anderen Zugang zu Emotionen, es gibt einen anderen Leidensdruck und so weiter.
00:32:50
Speaker
Da ist natürlich auch die persönliche Ebene, die ja ein ganz entscheidender Punkt auch in der Lösung, sage ich mal, mit, also ein entscheidender Faktor, der auch einen großen Einfluss auf die Lösung mit hat, nämlich die Beziehungsqualität, die leidet dann natürlich mit der Zeit drunter und irgendwann ist das Problem dann
00:33:09
Speaker
Also das funktioniert dann irgendwann nicht mehr.
00:33:11
Speaker
Und dann haben wir häufig eben diese Erschöpfungszustände.
00:33:14
Speaker
Und wenn du dann noch ausfällst, weil du krank bist, weil du anders als in anderen Bereichen, eine E-Mail kann man auch mal krank beantworten, aber jetzt zehn Coachings am Tag, mach die mal, wenn du einigermaßen angeschlagen bist.
00:33:26
Speaker
Das funktioniert halt kaum.
00:33:29
Speaker
Das sind alles so Themen, die natürlich das eigene Nervensystem damit herausfordern.
00:33:34
Speaker
Auf der anderen Seite, rein unternehmerisch, rein rational gesehen, gebe ich dir in allem recht, was du gesagt hast.
00:33:41
Speaker
Und gleichzeitig, und da kommen wir wieder zum Nervensystem und zu den kindlichen Themen, wenn das System des Anbieters, sage ich mal, also angenommen, du möchtest jetzt coachen,
00:33:53
Speaker
aus welchen Gründen auch immer, unbewusst oder bewusst, ein Zweifel an der eigenen Wertigkeit hat, an der eigenen Wertigkeit der eigenen Arbeit, daran kann ich das, werde ich das jemand so umsetzen können und so weiter, dann haben wir eine Dissonanz zwischen dem, was wir im Außen wollen und wissen, nämlich ein
00:34:12
Speaker
einen guten Umsatz, der uns halten kann, der unsere Altersvorsorge absichert.
00:34:16
Speaker
Und auf der anderen Seite habe ich dieser innere Glaubenssatz oder dieses innere Gefühl von, oh Gott.
00:34:21
Speaker
Aber wenn ich das jetzt mache, dann auch ein enormer Druck, diese Wertigkeit auch auszugleichen.
00:34:26
Speaker
Das erleben wir ja auch immer wieder.
00:34:29
Speaker
Und da kommt es dann sehr darauf an, aus welchem Bereich man kommt.
00:34:32
Speaker
Also ich weiß noch, als ich meine Ausbildung damals jetzt gemacht habe, die letzten Ausbildungen in Hamburg, da...
00:34:40
Speaker
kamen halt sehr, sehr viele aus dem Physiotherapie-Bereich.
00:34:43
Speaker
Und für die war ein Stundensatz von 80 Euro fast unverschämt, weil die eine ganz, ganz andere Preisgestaltung kennen und auch eine ganz andere Abrechnungsgestaltung kennen.
00:34:54
Speaker
Und ich kam damals aus der Akademie, wo ich vorher gearbeitet habe, zu dem Zeitpunkt noch.
00:35:00
Speaker
Und bei uns war das günstigste Coaching, das war ich so gesehen als Coaching-Einsteigerin, bei 250 Euro plus Mehrwertsteuer.
00:35:09
Speaker
Und das konnte ich ganz gut geben, weil ich wusste, das muss ich ja nicht begründen so gesehen.
00:35:14
Speaker
Aber ich habe dann echt, als ich in dieser Ausbildung saß,
00:35:18
Speaker
ich habe richtige Schamgefühle gehabt und dachte, bitte frag mich nicht, was ich für eine Coaching-Einheit nehme.
00:35:24
Speaker
Und in dem Moment habe ich gemerkt, dass ich den finanziellen Ausgleich zu meiner Coaching-Einheit damals auch noch nicht gefühlt habe.
00:35:31
Speaker
Also es gab dann ein Gefühl in mir von, okay, was macht denn jetzt meine Dienstleistung besser und wertvoller, als die von der Person, die 80 Euro nimmt.
00:35:40
Speaker
Dadurch, dass ich angestellt war, kamen natürlich ganz andere Fragen auf, als bei jemandem, der selbstständig ist.
00:35:44
Speaker
Aber um mal kurz Zeit auch aufzuführen, es braucht auch eine
00:35:49
Speaker
eine innere Arbeit daran, die eigene Wertigkeit und auch die Wertigkeit der eigenen Hilfsdienstleistung, sag ich mal, und des eigenen Wissens, der eigenen Expertise, die man sich angeeignet hat, der Lebenszeit, die man da rein investiert hat, das überhaupt alles so zu erlernen.
00:36:04
Speaker
Dafür braucht es innerlich ein Gefühl, damit ich im Außen einen bestimmten Preis abrufen kann, der sowohl meiner Dienstleistung und der Wertigkeit der Dienstleistung entspricht, aber gleichzeitig eben auch das ermöglicht, dass Menschen das
00:36:18
Speaker
kaufen können, ohne dass sie jetzt keine Ahnung Millionäre sein müssen.
00:36:21
Speaker
Und auf der anderen Seite aber eben auch abdecken, was ich brauche, um davon gut und erfüllt leben zu können und zwar auch langfristig gesehen.
00:36:29
Speaker
Da sind wir dann schon wieder bei inneren Themen, weil da stellt sich dann wieder das Thema nach der Wertigkeit.
00:36:35
Speaker
Häufig können wir am Konto einer Person abschätzen, wie viel Wert er sich und seinen Bedürfnissen zuschreibt.
00:36:43
Speaker
Weil das häufig wie so eine Art Spiegel davon ist.
00:36:46
Speaker
Und das ist tatsächlich, ich habe zum Beispiel eine Freundin, die ist genial in dem, was sie macht.
00:36:52
Speaker
Also die hat die Ausbildung mit mir gemacht, die ist superintelligent, die kann gut mit Kindern umgehen und so weiter.
00:37:00
Speaker
Und trotzdem gibt es da teilweise so ein Gefühl oder so eine Blockade, wenn es dann darum geht, kann ich genug.
00:37:07
Speaker
Oder kann ich zu wenig?
00:37:08
Speaker
Also das ist definitiv kein Problem von Wissen und Können.
00:37:11
Speaker
Ich habe selber in der Ausbildung einige Einheiten mit ihr gehabt und ich würde sofort jede Person, die... Also wenn ich ausfallen würde und mich würde jemand fragen, zu wem kann ich gehen, würde ich sagen, zu der kannst du auf jeden Fall gehen, so als Beispiel.
00:37:25
Speaker
Und daran merkt man, es geht nicht immer darum, was kann jemand wirklich, wie viele Zertifikate hat er, wie viel Wert hat objektiv gemessen die Arbeit, sondern da kommen wir mit inneren Wertthemen in Kontakt.
00:37:35
Speaker
Und das ist der entscheidende Punkt, wo es dann auch ums Thema Geld geht und wo es dann eben auch um die Frage geht, okay, darf ich denn wirklich, das ist übrigens auch ein Thema, ein kindliches Thema, entstehend aus einer Retterdynamik, häufig, wenn die Eltern in einem hilfsbedürftigen Zustand waren oder in einem ohnmächtigen Zustand, vielleicht selber eine gewisse existenzielle, finanzielle Mangel-Erfahrung hatten, wenn es dann um das Thema geht, darf ich davon gut und erfüllt leben,
00:38:06
Speaker
dass ich etwas anbiete, was Menschen hilft, denen es gerade existenziell schlecht geht.
00:38:12
Speaker
Beides ist existenziell.
00:38:13
Speaker
Geld ist existenziell und das Thema, mit dem Klienten kommen, ist häufig existenziell.
00:38:18
Speaker
Und da kommen viele an eine Grenze.
00:38:20
Speaker
Und ich weiß noch, das war bei mir am Anfang auch so.
00:38:23
Speaker
Und bei mir, das war tatsächlich eher ein Mindset-Thema.
00:38:27
Speaker
Da hat mir tatsächlich eine Sichtweise oder zwei Sichtweisen extrem geholfen.
00:38:31
Speaker
Die eine Sichtweise war...
00:38:35
Speaker
Dass ich das überhaupt anbieten kann in dieser Fülle, ist davon abhängig, ob ich davon leben kann.
00:38:41
Speaker
Weil wenn ich davon leben kann, dann muss ich halt was anderes machen, was mir die Lebensenergie zur Verfügung stellt, damit ich dann nebenbei noch ein bisschen coachen kann, wenn ich das dann ohne Gegenleistung machen wollen würde.
00:38:54
Speaker
Und da habe ich gedacht, das stimmt.
00:38:56
Speaker
Also das bedeutet ja im Prinzip, dann würde sich das um mindestens ein Drittel verkleinern, die Masse an Menschen nicht damit überhaupt erreichen kann.
00:39:05
Speaker
Der zweite Punkt ist, darüber habe ich am Anfang gar nicht nachgedacht,
00:39:09
Speaker
dass wenn ich das anbiete, ohne eine Gegenleistung dafür oder einen Energieausgleich zu bekommen, halte ich ein gewisses Hierarchieverhältnis, weil ich gehe eher in ein Bedauern und Mitleid mit meinen Klienten, wenn ich davon ausgehe, dass es dem so schlecht geht, dass der so schlecht dran ist, dass der so existenziell am Ende ist, dass ich noch nicht mal einen gewissen Ausgleich für das, was ich da energetisch reingebe,
00:39:36
Speaker
als Ausgleich bekomme.
00:39:37
Speaker
Das bedeutet, ich halte so gesehen meinen Klienten, den ich in die Selbstermächtigung führen möchte eigentlich, dass er sich wieder selbst regulieren kann, verantwortlich für sich und sein Leben wieder sein kann und so weiter.
00:39:48
Speaker
Dem gebe ich diese Möglichkeit gar nicht, weil ich den ja rette.
00:39:51
Speaker
Ich mache das einfach.
00:39:52
Speaker
Dann bezahle ich halt im Zweifel ein paar Sachen mehr und spare mal an der einen oder anderen Stelle und so weiter.
00:39:58
Speaker
Hauptsache, der kommt nicht mit irgendeinem unangenehmen Gefühl in Kontakt.
00:40:01
Speaker
Das verhindert aber auch Wachstum und Entwicklung.
00:40:04
Speaker
Und der dritte Punkt, und den finde ich fast noch am wesentlichsten, wir kriegen dann gar nicht mit, dass wir unser eigenes Thema auf den anderen abladen, in dem Gefühl, dass wir eine gute Absicht verfolgen.
00:40:16
Speaker
Das kann auch so sein, dass wir eine gute Absicht verfolgen, aber das, was daraus folgt, ist für den Klienten in keinster Weise positiv.
00:40:23
Speaker
Mein eigenes Schuldgefühl für meine Dienstleistungen, die dem anderen helfen soll, Geld zu nehmen,
00:40:30
Speaker
übertrage ich in dem Moment an den Klienten, indem ich sage, weißt du, ich mache das nicht.
00:40:35
Speaker
Ich mache das einfach umsonst oder du musst mir dafür nichts geben.
00:40:39
Speaker
In dem Moment entsteht ein Ungleichgewicht, es entsteht ein systemischer Bruch, so kann man das nennen,
00:40:46
Speaker
Im Gesetz des Ausgleichs, das bedeutet, in Systemen wirkt immer das Gesetz des Ausgleichs.
00:40:51
Speaker
Das kann man sich auch vorstellen, ganz gut beispielsweise beim Körper.
00:40:56
Speaker
Da kann man sich das perfekt verbildlichen, was passiert, wenn der Ausgleich nicht gegeben ist.
00:41:00
Speaker
Es braucht einen Ausgleich zwischen Einatmung und Ausatmung.
00:41:05
Speaker
Es braucht einen Ausgleich zwischen Nahrungsaufnahme und Nahrungsausscheidung.
00:41:09
Speaker
Es braucht einen Ausgleich zwischen Wachzustand und Schlafzustand, also Anspannung und Regeneration.
00:41:15
Speaker
Wenn darin ein gestörtes Verhältnis entsteht, entstehen Symptome, entstehen Krankheiten, entsteht eine Krankheit.
00:41:21
Speaker
Erschütterung des Systems, die existenziell werden kann.
00:41:24
Speaker
Das ist für die meisten relativ schnell einleuchtend, weil wenn wir jetzt sagen, okay, du darfst nicht mehr zur Toilette gehen, du darfst nicht mehr ausatmen, dann kriegen wir relativ schnell mit, was das für einen existenziellen Leidensdruck bedeutet.
00:41:35
Speaker
Das Gleiche passiert aber auch zwischenmenschlich auf emotionaler Ebene.
00:41:38
Speaker
Wenn einer ständig mehr reingibt, das kriegen wir auch in Beziehungen mit,
00:41:42
Speaker
Und der andere kann das nicht ausgleichen, dann entsteht immer ein Konflikt im Paarsystem.
00:41:48
Speaker
Der eine kriegt irgendwann ein Grollgefühl und wirft dem anderen vor, dass er immer viel mehr reingeben muss und dafür nichts zurückbekommt.
00:41:56
Speaker
Und der andere kommt zwangsläufig mit einem Schuldgefühl unbewusst in Kontakt, weil er mitbekommt, all das, was er da jetzt angenommen hat, kann er eigentlich gar nicht mehr ausgleichen.
00:42:06
Speaker
Und so ist das in diesem Verhältnis
Systemische Notwendigkeit finanzieller Entlohnung
00:42:08
Speaker
Also das Schuldgefühl des Coaches, oh Gott, ich möchte jetzt mich nicht schuldig fühlen, weil ich Geld dafür nehme, dass ich jemandem helfe, überträgt sich dann auf den Klienten, weil wenn du den zehn, sagen wir mal, nur fünf Einheiten begleitest, also sagen wir 60 bis 90 Minuten, aber fünf Einheiten da rein investierst, plus vor Nachbereitung, plus vielleicht zwischendurch noch einen kleinen Kontakt und so weiter,
00:42:32
Speaker
und es verändert sich für den wirklich etwas, was ja mit hoher Wahrscheinlichkeit der Fall ist, dann wird der unbewusst, hundertprozentig, und das ist quasi vor diesem Gesetz zwangsläufig so, in ein Schuldgefühl rutschen, weil er mitbekommt, dass er das nie ausgleichen kann.
00:42:48
Speaker
Der wird immer mit einem Schuldgefühl zu tun haben, dass er das angenommen hat, ohne es auszugleichen.
00:42:53
Speaker
Und es gibt natürlich Möglichkeiten, wo Menschen wirklich absolut am Minimum sind.
00:42:59
Speaker
Keine Ahnung, es gab hier die Flutkatastrophe und da sind plötzlich gerade alle Geldmittel aufgebraucht und es ist gerade wirklich existenziell erschütternd und die Person braucht Hilfe.
00:43:10
Speaker
Dann ist es natürlich auch eine Möglichkeit, Hilfe anzubieten und eine andere Form des Ausgleichs zu finden.
00:43:16
Speaker
dann lädt die ein beispielsweise, also keine Ahnung, was auch immer es für Möglichkeiten gibt, dann spendet die halt das Geld, wenn das Geld irgendwann reinkommt oder sie hat vielleicht ein cooles Produkt und das kriegt man dann dafür oder wie auch immer, aber es braucht einen Ausgleich.
00:43:33
Speaker
Ja, da habe ich auch ein konkretes Beispiel zu, weil zum Beispiel eine Bekannte von mir, die ist eine sehr erfolgreiche Unternehmerin, die hat mehrere Kosmetikstudios und das ist
00:43:45
Speaker
auch eher in einem Preissegment, wo man sich einfach auch was gönnt und was jetzt nichts damit zu tun hat, auf einer existenziellen Ebene irgendwie das zu brauchen.
00:43:56
Speaker
Sie verdient damit gutes Geld und sie ist da recht erfolgreich mit und hatte aber, als es die Flutkatastrophe war, hier im
00:44:09
Speaker
2021, 2023, 22, sowas in dem Dreh.
00:44:11
Speaker
Wo zum Beispiel unser Staat nicht so gut und so schnell eingesprungen ist, um die Menschen zu unterstützen, hat sie alles stehen und liegen lassen und ist anderthalb Wochen, weil sie sich das leisten konnte,
00:44:25
Speaker
ins Krisengebiet gefahren und hat dort ausgeholfen, hat den Menschen Decken mitgebracht, hat dort mit Dreckschaufeln helfen.
00:44:34
Speaker
Ja, wir konnten das zeitlich nicht uns erlauben.
00:44:37
Speaker
Wir haben damals aber eben auch Geld gespendet und Sachspenden gemacht.
00:44:42
Speaker
Ja, das geht natürlich nicht, wenn die Ressourcen nicht da sind.
00:44:50
Speaker
Ja, einfach der andere Punkt ist, der vielleicht auch gerade noch wichtig ist, den auch viele vergessen.
00:44:57
Speaker
Also wenn ich mir angucke, was wir...
00:45:00
Speaker
an Steuern zahlen.
00:45:03
Speaker
Also, da sind Summen, da wäre ich mit Anfang meiner Selbstständigkeit rückwärts vom Stuhl gefallen, wäre ich mir nie... Also, ich hätte mir nie vorstellen können, dass ich das mal verdiene, was ich heute an Steuern bezahle.
00:45:20
Speaker
Und diese Steuern fließen ja zurück in ein System, in einen Sozialstaat, von dem...
00:45:28
Speaker
Leider, dass Geld häufig sehr verschwenderisch eingesetzt wird, aber eben auch an vielen Stellen, dass Bürgergeld bezahlt wird, Asylbewerker, Flüchtlinge davon unterstützt werden.
00:45:41
Speaker
Ja, also es ist ja gar nicht so, dass man nicht indirekt trotzdem durch seine Selbstständigkeit und die Steuern, die man dadurch bezahlt, an Hilfsleistungen und an einem Sozialsystem beteiligt ist,
00:45:56
Speaker
das irgendwo auch ein Sicherheitsnetz für die, die wirklich am untersten Ende sind, gestaltet.
00:46:07
Speaker
Und das ist eben auch das, was viele vergessen.
00:46:11
Speaker
Einer meiner Coaches hat mal zu mir gesagt, Jan und ich, wir haben den Traum, dass wir irgendwann ein...
00:46:19
Speaker
ja, Tierheim ist ein falsches Wort, aber wir wollen irgendwann so einen Gnadenhof, so eine Auffangstation für Tiere.
00:46:28
Speaker
Und haben da auch sehr wohltätige Gedanken und Ziele für die Zukunft.
00:46:34
Speaker
Und mein Business-Coach hat damals zu mir gesagt, dein Business ist nicht die Wohlfahrt.
00:46:44
Speaker
Du hilfst Menschen,
00:46:46
Speaker
Aber du musst dir überlegen, in welchem Bereich möchtest du Menschen helfen.
00:46:51
Speaker
Und es gibt in Deutschland und in diesem Sozialsystem ganz, ganz viele Anlaufstellen für Menschen, die Hilfe brauchen, die in einer Situation sind, in der sie wirklich ganz unten sind und aufgefangen werden müssen.
00:47:03
Speaker
Es gibt trotzdem immer auch noch die Krankenkassen, die gesetzliche Therapien bezahlen.
00:47:09
Speaker
Und ich kann mir nicht an mein Bein nageln und die Verantwortung dafür übernehmen müssen, dass es unser System nicht hinbekommt, mehr Therapieplätze zur Verfügung zu stellen und es mehr Menschen möglich macht, Therapie zu empfangen oder auch ärztliche Betreuung.
00:47:27
Speaker
Ich kann nicht die Welt retten, sagen wir es mal so.
00:47:31
Speaker
gucken, wie ich mit meinem Energiehaushalt so gut wie es möglich ist haushalte und schaue, in welchem Bereich kann ich denn helfen.
00:47:39
Speaker
Und in dem Bereich, in dem wir helfen, müssen die Menschen halt vorher sich schon aus einem gewissen Mangel herausgearbeitet haben oder durch Unterstützung herausgekommen sein, bevor wir dann da ansetzen können.
00:47:55
Speaker
Ja, und ich muss noch sagen, weil du den Punkt gerade aufgebracht hast,
00:48:01
Speaker
das ist auch so ein Thema, natürlich, das kann man nicht auf jeden einzelnen Ausbeutungsbereich beziehen.
00:48:06
Speaker
Also es gibt dann natürlich ganz andere Kulturen oder ganz andere Zeiten, wo das, was ich jetzt sage, nicht eins zu eins drauf übertragbar ist.
00:48:15
Speaker
Aber wenn ich auf bestimmte Bereiche schaue, dann ist das Ausbeutungssystem und ich finde, dass das, was wir gerade sehen, auch wo die Steuergelder und so weiter hingehen, also wo das, was wir schon auch erarbeiten, hingeht, ein Teil
00:48:31
Speaker
Ausbeutung ist, allein wenn wir uns die Staatsquote aktuell anschauen.
00:48:35
Speaker
Keine Frage, bin ich voll bei dir.
00:48:37
Speaker
Und das funktioniert unter anderem aber auch meines Empfindens nach nur, weil wir so viele Mangelsysteme haben.
00:48:45
Speaker
Also weil Menschen das Gefühl haben, okay, also Ausbeutung funktioniert, weil es jemanden gibt, der bereit ist, Menschen auszubeuten und weil es Menschen gibt, die bereit sind, sich ausbeuten zu lassen.
00:48:57
Speaker
Das ist so gesehen das Problem.
00:48:59
Speaker
Also wenn man sich anschaut, welche Charakterstrukturen primär in den helfenden Berufen sind, die extrem wichtig sind, die im Prinzip diesen ganzen Laden hier am Laufen halten, während andere sich Geld in die Taschen schaufeln, wo man locker drauf verzichten könnte, weil die keine Sau zum Überleben bräuchte.
00:49:19
Speaker
dann funktioniert das vor allen Dingen, weil das Charakterstrukturen sind, die dieses Mangelthema, also aus dieser frühkindlichen Erfahrung des Versorgungsmangels, wo sie sich nämlich dann als Kompensation aufbauen, okay, wenn ich schon nicht genug bekomme, dann habe ich wenigstens ganz viel zu geben.
00:49:38
Speaker
Und das sieht man dann auch.
00:49:40
Speaker
Die geben ihre Lebenszeit, die geben teilweise ihre Familie auf, weil sie halt überhaupt keine Familienzeit haben.
00:49:44
Speaker
Sie geben ihre Bedürfnisse auf, sie geben ihren Anspruch auf, sie geben im Prinzip auch ihr Recht auf Feierabend auf und so weiter, um ein System zu versorgen.
00:49:56
Speaker
Was nicht eine Sekunde mit der Wimper zuckt und das hat man auch während Corona ganz schön gesehen.
00:50:03
Speaker
Was konnten sich die Pflegekräfte davon kaufen, dass man auf dem Balkon geklatscht hat?
00:50:07
Speaker
Das ist eigentlich das ausdrücklichste Beispiel und damit möchte ich nicht mal, die Absicht ist ja erstmal positiv, weil man schenkt damit Wertschätzung.
00:50:14
Speaker
Aber wenn man mal eine tiefere Ebene blickt, dann ist das eigentlich...
00:50:19
Speaker
in Anführungsstrichen für die Personen, die das wirklich gestemmt haben damals, ein Schlag in die Fresse gewesen.
00:50:28
Speaker
Also alle Klassischen vom Balkon, weil sie um 18 Uhr Feierabend haben und sie stehen dann auf den Stationen und kriegen es nicht mal mit, weil sie gar nicht zu Hause sind.
00:50:36
Speaker
Also das, was ich damit eigentlich nur sagen möchte, ist, wir brauchen mehr Menschen,
00:50:42
Speaker
die in helfenden Berufen sich ihrer eigenen Wertigkeit bewusst sind, damit sie erstens gut und lange dieses Angebot anbieten können, ohne dass sie dann selber krankgeschrieben werden müssen oder im Burnout sind oder keine Energiereserven mehr haben oder irgendwann depressiv sind oder körperlich einfach komplett am Ende
Unterbewertung von helfenden Berufen
00:51:04
Speaker
Ja, dann fallen sie ja selbst.
00:51:06
Speaker
selber auch und dann brauchen sie wieder einen Pfleger und wieder einen Therapeut, der sich für sie aufgibt, damit sie dann wieder aus dem Loch rauskommen.
00:51:15
Speaker
Also das füttert sich halt selbst.
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Speaker
Mangel erzeugt nur mehr Mangel.
00:51:19
Speaker
Mangel kann nicht zu Fülle führen.
00:51:21
Speaker
Es ist so, als würde ich mit einem leeren Glas versuchen, ein anderes leeres Glas aufzufüllen,
00:51:26
Speaker
Oder ich nehme halt mein eigenes, also was ich an Wasser in meinem Glas habe, fülle das dem anderen ein, dann haben wir die gleiche Situation nur umgekehrt.
00:51:33
Speaker
Dann hat der das Wasser, was ich vorher hatte, aber ich habe keins mehr.
00:51:36
Speaker
Also es ist im Prinzip, wie soll man das mit einem Beispiel machen oder mit einer Metapher?
00:51:45
Speaker
Man kann sich das vielleicht vorstellen, als hätte man so einen mehrstufigen Brunnen,
00:51:51
Speaker
Und das kann erst in die unteren Schichten dieses Brunnens reinlaufen, das Wasser, wenn in der oberen Schale genug Wasser eingeflossen ist.
00:51:59
Speaker
Das kann nicht zu Fülle in den anderen Bereichen führen, wenn schon alleine in dem oberen Bereich Mangel ist.
00:52:06
Speaker
Das kann nicht funktionieren, dann hat man am Ende halt überall noch mehr Mangel.
00:52:12
Speaker
Und das ist echt entscheidend, wenn es auch um dieses Thema geht, dass Menschen sich schuldig fühlen, für helfende Berufe Geld zu nehmen.
00:52:22
Speaker
Welche Arbeit ist denn wertvoller als das?
00:52:25
Speaker
Also das ist eigentlich, also wenn ich zu meiner Coaching gehe und mir geht es danach deutlich besser, dann natürlich ist das,
00:52:33
Speaker
Natürlich fände ich das auch schön, wenn ich das Geld auf dem Konto behalten könnte, aber das ist ein erwachsenes, reifes und auch freudiges Gefühl, das ausgleichen zu können.
00:52:42
Speaker
Weil alleine, also selbst wenn ich das Geld bezahlt habe für das, was ich dadurch schon alles in meinem Leben anders wahrnehme, mich anders fühle, in welchen Situationen die mir schon geholfen hat, dann kann das Geld, was ich da bezahlt habe, das kann das nicht mal ausreichen.
00:52:58
Speaker
Aber es ist zumindest ein Ausgleich.
00:53:02
Speaker
Und das braucht es, damit Coaching, das wäre sogar meine Hypothese, damit Coaching wirklich gut wirken kann.
00:53:09
Speaker
Braucht es den Ausgleich, damit der Klient nicht in ein Schuldgefühl kommt.
00:53:13
Speaker
Es ist auch ein Reifungsprozess und auch ein Prioritätsprozess, dass ich jetzt da rein meine Lebensenergie, also Geld investiere und nicht sage, ah, das kann ich mir jetzt gerade nicht leisten, weil wir haben uns jetzt ein neues Auto, ein neues Haus und wir müssen jetzt auch mal in den Urlaub fliegen.
00:53:28
Speaker
ja okay, das kannst du alles machen, aber dann kannst du bei mir gerade kein Coaching buchen, wenn du es nicht zahlen kannst, weil dann entscheidest du gerade deine Lebensenergie in was anderes zu investieren und dann zu sagen, ja okay, das verstehe ich, weil es ist ja auch viel los, dann machen wir das so, das ist für beide Systeme definitiv nicht hilfreich und führt zu mehr Mangel in beiden Systemen und
00:53:51
Speaker
Die Erfahrung habe ich eben auch selber gemacht, also sowohl aus Coach-Perspektive als auch aus Klienten-Perspektive, dass das eben nicht nur ist, ich bereichere mich jetzt am Leid des Anderen, im Gegenteil, ich investiere meine Lebensenergie, also meine Lebenszeit, meine Gedanken, meine Weiterbildungszeit, selber auch finanzielle Mittel in Weiterbildungen, Bücher und so weiter, um diesen Raum überhaupt erst halten zu können,
00:54:15
Speaker
Und dementsprechend ist das eigentlich die größte Selbstverständlichkeit, dass sich da in irgendeiner Form ein Energieausgleich einstellt, ohne dass sich das rechtfertigen muss.
00:54:25
Speaker
Das macht man beim Friseur genauso.
00:54:27
Speaker
Das macht man, wenn man sich die Nägel lackieren lässt für 40 Euro im Monat, wenn man zur Massage geht und für eine Stunde 70 Euro bezahlt.
00:54:36
Speaker
Der natürliche Tauschprozess, dass eine Dienstleistung und eine Lebensenergie, die von der einen Person reinfließt, durch etwas anderes, und in dem Fall ist es jetzt Geld, ausgeglichen wird.
00:54:46
Speaker
Und so ist es in dem Bereich eben auch.
00:54:48
Speaker
Und wenn das dann nicht so ist, dann sind wir mit unseren eigenen Retter,
00:54:52
Speaker
Themen mit unseren eigenen Schuld- und Mangelthemen im Kontakt und in dem Moment ist Coaching problematisch, weil dann sind wir in einem eigenen Mangelzustand und wollen den anderen in die Pülle begleiten und du hast ja eben erklärt, warum das nicht funktionieren kann, wenn ein Disruptionsnervensystem ein anderes stabilisieren soll.
00:55:11
Speaker
Absolut, und deswegen ist ja auch bei uns in der Coaching-Ausbildung der Fokus so sehr auf der Selbsterfahrung, weil wir eben genau auch mit diesen
00:55:20
Speaker
mit diesen Rettermustern und diesen Mangelthemen, die man selber mitbringt ins Coaching, einfach auch arbeitet, weil, wie ich das ja vorhin auch schon gesagt habe, je mehr ich das für mich in die Fülle transformieren konnte und
00:55:36
Speaker
Mutter, Vater, Selbstwertthemen einfach erstmal ins Bewusstsein kamen, die sich darin ausgespielt haben, desto mehr hat sich das auch natürlicher angefühlt, auch seine Preise zu nehmen und sie auch zu vertreten, weil du hast ja gerade eben auch gesagt, also
00:55:53
Speaker
Wir müssen halt auch mal überlegen, wir haben, und das ist meiner Meinung nach auch wieder Ausdruck dieses Mangelsystems, wir haben auch eine völlige Verdrehung darin, worin Menschen ihr Geld investieren oder glauben es investieren zu müssen und was ihnen was wert ist, ja.
00:56:09
Speaker
Also zum Beispiel, wir arbeiten mit Frauen im Bereich emotionales Essen zusammen und die leiden schon ihr Leben lang unter ihrem Essverhalten und unter Diäterfahrung.
00:56:19
Speaker
Die haben häufig auch Überwichtsprobleme, nicht immer, aber zumindest merken sie, dass das ihre Gesundheit extrem belastet.
00:56:27
Speaker
Häufig in der Folge, langfristig hat das
00:56:31
Speaker
ziemlich verschiedene Folgen von Depressionen und psychischen Erkrankungen, Burnout, die daraus entstehen, Angstzuständen bis hin auch im Worst Case zu einer Arbeitsunfähigkeit, wenn man in so einem Zustand ist, zu Diabetes, Diabetes,
00:56:50
Speaker
Und anderen Erkrankungen, die eben Autoimmunerkrankungen, unter denen man stark leiden kann, Reizdarmbeschwerden.
00:56:57
Speaker
Ja, also das kann man ja, da kann man ja Krebs, ja, also das weiß man mittlerweile auch, dass das eben auch ganz, ganz viel Krebs entsteht durch den Einfluss der Umwelt und des Lebens, das wir führen.
00:57:16
Speaker
eben nicht nur durch, sag mal, Rauchen und selbst da könnte man ja die Frage stellen, warum raucht die Person überhaupt, was hat die da Emotionales zu kompensieren, das ist genauso eine Bewältigungsstrategie wie emotionales Essen oder Alkohol, also irgendwas darunter, was nicht gelöst wird, macht langfristig
00:57:34
Speaker
krank oder auch sehr unglücklich und speist dieses Mangelsystem noch.
00:57:39
Speaker
Und trotzdem sehen wir, also die Klienten, die zu uns kommen, die nehmen gerne das Geld in die Hand, weil sie den Wert erkannt haben und wissen, da geht es wirklich um was.
00:57:49
Speaker
Aber es ist selbstverständlicher für Menschen,
00:57:55
Speaker
ja, zum Beispiel, wenn das Auto kaputt ist, da nicht selbst dran rumzudoktern, sondern halt auch mal mehrere hundert bis tausend Euro zu bezahlen, damit jemand, der das kann, das Auto repariert, damit nicht das eigene Leben gefährdet ist, wenn man damit fährt.
00:58:12
Speaker
Ja, auch selbstverständlich irgendwie dann sich bis in die Rente zu verschulden und ein Haus zu kaufen, in dem man dann selbst wohnt, was auch keine Wertanlage ist.
00:58:22
Speaker
Auch da sieht man, dass die finanzielle Bildung da fehlt.
00:58:27
Speaker
Das ist kein Vermögensaufbau, sondern
00:58:31
Speaker
Das ist einfach Konsum, weil da wird nicht mehr draus, sondern das kostet richtig viel Geld, da selbst drin zu nehmen, was anderes ist, wenn man das vermietet.
00:58:42
Speaker
Und das heißt, das ist alles selbstverständlich, weil das gehört irgendwie zum Leben dazu, da sind wir so drauf konditioniert worden.
00:58:49
Speaker
Wenn ich meinen Freundinnen erzähle, dass wir jetzt einen Kredit bei der Bank haben und ein Haus bauen, dann freuen die sich für mich.
00:58:57
Speaker
Und wenn ich meinen Freundinnen erzähle, ich mache für mehrere tausend Euro ein Coaching, gucken die mich an und sagen, wie kann man denn so viel Geld für sowas ausgeben?
00:59:06
Speaker
Also da sieht man halt, alle haben ein iPhone, es ist eine völlige Verdrehung da.
00:59:14
Speaker
wie selbstverständlich Geld zu investieren in Konsum, der uns weiter abhängig macht, statt in wirklich eine echte, tiefgreifende Lösung.
00:59:25
Speaker
Und ein Beispiel auch aus meinem Coaching-Alltag,
00:59:30
Speaker
Ich hatte einmal eine, ich will nicht sagen Diskussion, weil ich führe diese Diskussion nicht, sondern ein klares Gespräch darüber, weil eine meiner Klientinnen damals zu mir sagte, oder sie wollte Klientin werden, warum soll ich denn
00:59:46
Speaker
für das Coaching, für die Begleitung bei dir 3.900 Euro investieren.
00:59:53
Speaker
Ich habe seit Jahren einen Doktor, Professor... der mir jeden Monat Trainingspläne, Ernährungspläne schreibt, mir Feedback zu meinen Bewegungsabläufen per WhatsApp gibt und mir immer mit Rat und Tat zur Seite steht.
01:00:12
Speaker
Der kostet mich jeden Monat 150 Euro.
01:00:16
Speaker
Und das brauche ich auch, weil wenn ich das nicht mache, dann rutsche ich wieder ins emotionale Essen und nehme wieder zu und der begleitet mich da seit Jahren sehr, sehr gut.
01:00:30
Speaker
Und so nach dem Motto, du hast ja keinen Doktor und nimmst jetzt diesen Preis.
01:00:36
Speaker
Erklär mir doch mal, was da jetzt der Unterschied ist und wie es dazu kommt, dass du diesen Preis ausbraust.
01:00:42
Speaker
Ich erinnere mich, ja.
01:00:44
Speaker
Und das ist halt ganz spannend, weil sie gar nicht erkannt hat, in einem anderen Gespräch saß sie vor mir und sagt, ja, also ich habe mir auch einen gewissen
01:00:53
Speaker
Lebensstandard erarbeitet und dementsprechend auch gewisse Ausgaben.
01:00:57
Speaker
Das Personal Training jeden Monat, die Ernährungsberatung jeden Monat, das kostet natürlich auch alles Geld.
01:01:02
Speaker
Und ich kann es mir jetzt gar nicht leisten, aus dem Job auszusteigen, der mich gerade eigentlich zutiefst ausbrennt und unglücklich macht, weil das muss ja alles finanziert werden.
01:01:11
Speaker
Das heißt, sie ist abhängig von einem Job, der ihr monatlich ein gewisses Gehalt bringt, sie aber unglücklich macht, weshalb sie emotional ist.
01:01:19
Speaker
Und weil sie emotional ist, investiert sie das Geld in eine Person, die ihr hilft, es unter Kontrolle zu behalten, für 150 Euro im Monat.
01:01:29
Speaker
Von der sie auch abhängig ist.
01:01:31
Speaker
Von der sie auch abhängig ist.
01:01:33
Speaker
Und da das Geld reinsteckt, was sie ja verdient mit dem Job, der sie unglücklich macht, aus dessen Grund sie ja so viel Stress hat, dass sie
01:01:40
Speaker
den Coach braucht.
01:01:41
Speaker
Also es ist wild, es ist einfach wild.
01:01:45
Speaker
Und dann fragt sie mich, wie ich darauf komme, so viel Geld für meine Dienstleistungen zu nehmen.
01:01:50
Speaker
Und dann habe ich zu ihr, habe ich ihr halt eben erklärt, wie wir arbeiten und was das Ziel des Coachings ist und dass es eben nicht darum geht, dass sie dauerhaft abhängig bleibt, sondern das, was wir machen, ist, sie bekommt meine volle Aufmerksamkeit und Energie.
01:02:06
Speaker
Ich kann eben nicht
01:02:08
Speaker
Ich muss auch nicht, wie der Herr Doktor, weiß ich nicht, 20, 30 Leute pro Monat bedienen, sondern ich habe halt eine Handvoll und die begleite ich mit meiner vollen Präsenz.
01:02:20
Speaker
Das heißt, die Sessions, die wir miteinander haben, die bestehen nicht aus Personal Training, wo ich neben dir stehe und dich motiviere, ein paar Übungen zu machen, sondern die Sessions bestehen darin, dass wir mit Emotionen arbeiten, mit dem Nervensystem arbeiten.
01:02:36
Speaker
Das bedeutet, ich muss,
01:02:38
Speaker
Vor dir sitzen mit einem regulierten Nervensystem.
01:02:41
Speaker
Ich kann nicht völlig überdreht und gestresst da sitzen, weil ich gerade aus der fünften Session an dem Tag komme.
01:02:51
Speaker
Das braucht Ressourcen.
01:02:53
Speaker
Und du zahlst im Prinzip nicht nur für die Stunde oder die 90 Minuten, die wir dann da miteinander sitzen, sondern du zahlst für den Raum, du zahlst für das gesamte Paket, alles, was dazu gehört.
01:03:06
Speaker
Und das sind eben nicht nur die Stunden, wo du und ich direkt miteinander sprechen, sondern auch die Stunden Vorbereitung, Nachbereitung, Vorbereitung.
01:03:15
Speaker
Wo meine Energie in deinen Prozess reinfließt.
01:03:19
Speaker
Und das erkläre ich dann natürlich auch gerne, weil, dass sie überhaupt die Frage gestellt hat, zeigt ja schon, dass sie schon Interesse hat.
01:03:27
Speaker
Also es war ja jetzt nicht so, dass man sagen könnte, also sie hätte ja auch sagen können, nö, ist mir zu teuer, ciao.
01:03:34
Speaker
Und ich erkläre das dann schon, ohne mich zu rechtfertigen, einfach weil ich weiß, dass da auch gewisses Unwissen da ist, was es eigentlich bedeutet, in etwas zu investieren, was wirklich in der Tiefe arbeitet und eben nicht mich in der Abhängigkeit
Verbraucherausgaben und Prioritäten
01:03:52
Speaker
Und wir sind einfach in einem System aufgewachsen, wo es wie selbstverständlich ist, dass wir Geld investieren in Dinge wie Konsum, die uns eigentlich noch mehr in die Abhängigkeit treiben,
01:04:04
Speaker
statt in die Freiheit.
01:04:08
Speaker
Ich habe da so meine Thesen zu, dass das auch ein Stück weit irgendwie gewollt ist, weil es einfach irgendwie auch schwierig wäre, wenn jetzt jeder hier aus dem System ausbricht, dann würde das so natürlich nämlich nicht mehr funktionieren.
01:04:20
Speaker
Aber es ist ein anderes Thema.
01:04:22
Speaker
Auf jeden Fall ist das einfach, wir dürfen uns darüber bewusst werden,
01:04:28
Speaker
Auch so Aussagen wie, ja, aber mein Auto brauche ich ja, um zur Arbeit zu fahren, habe ich schon am Telefon gehört.
01:04:33
Speaker
Dann sage ich, ja, okay, aber deine Gesundheit brauchst du auch, um dann noch zur Arbeit fahren zu können, oder?
01:04:38
Speaker
Also das sind dann Aussagen von Menschen, die wirklich im Mangel sind und gar nicht sehen, dass sie gerade genau aus dem Grund argumentieren, weshalb sie eigentlich dringend Coaching machen müssen.
01:04:51
Speaker
Weil man da durch diese Argumentation schon sieht,
01:04:56
Speaker
du hast dich so selbst vergessen und so sehr vergessen, dass auch du Raum und Energie brauchst und vor allen Dingen auch verdient hast, dass es für dich selbstverständlich ist, in alles reinzubuttern, an Energie reinzugeben, was dich eigentlich nur noch weiter von dir wegtreibt oder in der Abhängigkeit hält.
01:05:19
Speaker
Aber ja, da müssen wir einfach auch mal Bewusstsein entwickeln.
01:05:25
Speaker
Ja, und es ist ja auch so, da kommen wir nämlich dann jetzt an den Punkt mit dem Rechtfertigen.
01:05:32
Speaker
Das ist häufig eben auch dann eine Folge davon, also jetzt hast du ja gesagt, du rechtfertigst dich dann nicht, aber es gibt ja auch viele, die kommen dann in einen Rechtfertigungsdruck und das ist häufig, wenn das Außen auf etwas Inneres trifft, was dem zustimmen würde.
01:05:47
Speaker
Und da kommen wir zu einem Punkt, der in Teilen auch ansteigt,
01:05:51
Speaker
ein berechtigter Navigator ist.
01:05:53
Speaker
Also da kommt es immer darauf an, was ist das Mangelthema und wo zeigt der innere Wertekompass wirklich an, okay, an dieser Stelle handele ich gerade mehr aus Gier und nimm vielleicht auch zu viel, als reinzugeben, genauso wie es ein Problem ist, wenn es andersrum ist.
01:06:08
Speaker
Also der Klient nimmt ganz viel an und gibt dafür nichts rein.
01:06:11
Speaker
Es ist genauso problematisch, wenn es andersrum passiert.
01:06:14
Speaker
Also der Klient zahlt Unmengen an Kohle,
01:06:18
Speaker
Und kriegt dann dafür, keine Ahnung, zwei Wochen Videobegleitung und dann jeden zweiten Tag mal irgendwie eine PDF mit irgendwas.
01:06:27
Speaker
Das wird sowieso langfristig nicht funktionieren, alleine durch die Mund-zu-Mund-Propaganda und so weiter.
01:06:32
Speaker
Aber das kann auch ein gesunder Wertekompass sein.
01:06:37
Speaker
Und da kommen wir jetzt dazu, das ist auch etwas, weshalb viele immer kritischer werden, auch was zum Beispiel hochpreisigere Angebote angeht.
01:06:45
Speaker
weil sie schon auch sehr viele Fehlinvestitionen geleistet haben, weil viele Coaching-Produkte so unfassbar überteuert sind und in keinster Weise den Wert an finanziellen Mitteln einnehmen, der auf der anderen Seite über Begleitung oder Wissen ausgeglichen wird.
01:07:08
Speaker
Und da kommen wir dann zu dem Gesetzesausgleich von der anderen Seite und das macht es natürlich für die anderen Coaches, die auf der einen Seite zwar auch davon leben wollen und auch können und dafür auch einen gewissen Preis anfordern, da aber einen qualitativen Ausgleich auch mit reinbringen, umso schwerer und sie kommen häufiger in die Situation, sich da
01:07:27
Speaker
in einer Position der Rechtfertigung wiederzufinden, weil eben auch die Kunden kritischer werden.
01:07:33
Speaker
Von ja, ich habe jetzt aber schon zwei Coachings gemacht und die haben mich insgesamt 15.000 Euro gekostet und ich habe immer noch das Thema, warum sollte ich jetzt hier das machen und das soll mir helfen?
01:07:42
Speaker
Das ist ja erstmal ein ganz...
01:07:45
Speaker
Sogar selbstwirksamer und gesunder Aspekt.
01:07:47
Speaker
Und in dem Moment muss das eigene Nervensystem den eigenen Wert, den eigenen Preis gut halten können, weil ansonsten bricht das ganze System zusammen.
01:07:56
Speaker
Entweder man gibt dann plötzlich Rabatte.
01:07:59
Speaker
Ich würde nur einen Rabatt auf ein Coaching geben, wenn würde ich irgendwie einen Bonus geben, wenn...
01:08:03
Speaker
Keine Ahnung, ich habe zum Beispiel Klienten, die haben dann echt mehrere Leute das weiterempfohlen und dann sage ich als Ausgleich mal, okay, dann machen wir halt noch eine Coaching-Einheit dazu und die ist dann der Ausgleich dafür.
01:08:14
Speaker
Das ist dann aber ein Ausgleich.
01:08:17
Speaker
Also das ist ja durchaus möglich, aber wenn man mit einem Rabatt anfängt, dann...
01:08:24
Speaker
dann bleibst du nicht bei deinem festen Preis, weil wie möchtest du das denn vor der nächsten Person rechtfertigen, dass die Person davor, weil die dich die ganze Zeit zugelöchert hat mit Fragen, einen Rabatt bekommt von 20 Prozent, aber bei der Person, die einfach klar entscheiden würde, ja okay, mach ich, mir ist es das wert, die bezahlt dann mehr dafür, also das funktioniert so nicht.
01:08:44
Speaker
Ja, und mal abgesehen davon, ich habe das auch schon gemacht aus Mitgefühl und weil ich dann eigentlich dachte, ich helfe damit.
01:08:51
Speaker
Und dann ist dann während des Coachings halt mal ein Diebenurlaub gebucht worden.
01:08:57
Speaker
Und das ist halt dann schon so, wo man sich dann so denkt, nee, also... Exakt, ja.
01:09:04
Speaker
passiert nicht mehr.
01:09:06
Speaker
Weil irgendwie, dann geht es dann doch.
01:09:07
Speaker
Also für Konsum, da geht es dann doch.
01:09:10
Speaker
Das gleicht sich ja auch in das Beziehungsverhältnis.
01:09:13
Speaker
Also, weil der Preis ist auch mit der anbietenden Person verbunden und auch mit dem Werthaftigkeitsgefühl.
01:09:21
Speaker
Und ich würde mal behaupten, dass die meisten ihren Preis daran anpassen, wie wertvoll sie sich und ihre Dienstleistung empfinden.
01:09:29
Speaker
Da kommen wir dann wieder zu Wertthemen.
01:09:31
Speaker
Manche haben dann scheinbar das Gefühl,
01:09:32
Speaker
Das hat dann häufig eher auch, finde ich, narzisstische Züge, dass die so viel Wert haben und ihre Dienstleistung so viel Wert ist, dass sie dann auch mal gerne 10.000 Euro oder 5.000 Euro für eine Coaching-Einheit nehmen, ohne dafür sonderlich viel anzubieten.
01:09:46
Speaker
Das hat dann eher einen narzisstischen Zug.
01:09:48
Speaker
Da gibt es dann so eine scheinbare Überhöhung und einen in gewisser Weise Größenwahn, der sich dann da kindlich aufgebaut hat in der narzisstischen Prägungszeit.
01:09:58
Speaker
Und damit meine ich jetzt keine Narzissten im klinischen Sinne, sondern einfach diese narzisstische Selbstumrundung, sage ich mal.
01:10:04
Speaker
Und das ist auf der einen Seite maximal unerlöste Werthaftigkeit und auf der anderen Seite aber eben auch das Gegenteil, wenn Menschen einfach maximal wenig Geld nehmen, wovon sie möglicherweise nicht mal leben können, dann gibt es auch ein Einfluss.
01:10:21
Speaker
Ein Hinweis darauf, wie viel Wertigkeit die Person in sich selber sieht, obwohl es unerlöst ist.
01:10:27
Speaker
Aber trotzdem können wir anhand des Preises erstmal davon ausgehen, dass die Person anhand ihrer eigenen Wertigkeitsgefühle einen gewissen Preis aufruft.
01:10:35
Speaker
Und Wertigkeit bedeutet nicht nur, wie viel Wert bin ich mir selber, sondern auch, was sind so meine Werte, mit denen ich arbeite.
01:10:41
Speaker
meiner Arbeit anbiete.
01:10:42
Speaker
Das ist wie so eine Art Verhandlung, eine innere Verhandlung.
01:10:45
Speaker
Okay, ein Wert ist, okay, was wünsche ich mir auch als Gegenleistung dafür, dass ich davon gut leben kann.
01:10:51
Speaker
Der zweite Teil ist dann aber vielleicht okay, wenn ich mir jetzt einen Lebensstandard leisten möchte,
01:10:56
Speaker
der, keine Ahnung, bedeuten würde, der Klient muss jetzt für eine Coaching-Einhalbtausend Euro bezahlen, ist das dann mit meinem Wert des Ausgleichs oder auch der Authentizität vereinbar oder nicht mehr?
01:11:08
Speaker
Und dann gibt es wie so eine innere Verhandlung und dann kommt am Ende ein Preis raus.
01:11:13
Speaker
Wenn ich davon abweiche und kriege dann mit, okay, die Person fliegt jetzt aber auf die Malediven oder erzählt dann dem Nächsten weiter, ah, ich habe aber einen Rabatt bekommen, frag doch auch mal, dann kriegst du bestimmt auch einen oder wie auch immer, dann ist die natürliche Konsequenz, dass mich das richtig abfuckt.
01:11:29
Speaker
Und das hat einen Einfluss auf das Klientenverhältnis, weil die Person sitzt mir gegenüber und ich würde am liebsten sagen, also was fällt dir ein?
01:11:35
Speaker
Also an mir Spaß und dann fliegst du auf die Malediven.
01:11:37
Speaker
Da würde ich vielleicht auch gern hinfliegen, kann ich aber nicht, weil ich gebe dir hier einen Rabatt.
01:11:42
Speaker
Also in die Richtung, das fließt dann ja da mit rein.
01:11:45
Speaker
Andererseits, wenn die Person den Preis der Aufrufen bezahlt und dann auf die Malediven fliegt, dann viel Spaß, ist doch alles gut, dann ist der Ausgleich aber da.
Herausforderungen in der Coaching-Branche
01:11:54
Speaker
Und da kommen wir aber trotzdem zu einem unerlösten Bereich, auch in dieser Branche.
01:11:59
Speaker
Und da kommt es dann sehr darauf an zu differenzieren, das ist mir mit der Zeit immer klarer geworden, nicht jeder, der Coaching anbietet, ist im Herzen Coach in Anführungsstrichen und hat im Herzen eine Mission, die anderen Menschen dient und sieht auch in gewisser Weise eine gewisse Berufsverantwortung, sondern viele, die Coaching derzeit anbieten, weil es eben auch ein sehr lukratives Geschäft sein kann.
01:12:23
Speaker
bieten das an als Unternehmer.
01:12:25
Speaker
Das heißt, die sind in erster Linie Unternehmer und Unternehmer, auch aus den Gründen, die du gerade eben genannt hast, Natascha, sind natürlich erstmal darauf angewiesen, dass erstens genug Geld reinkommt.
01:12:37
Speaker
Die wollen möglicherweise dann auch möglichst unabhängig eigentlich sein, also möglichst wenig selber investieren müssen, auch an Zeit und so weiter und möchten dann auch Angestellte haben.
01:12:45
Speaker
Ist ja auch alles legitim, aber irgendwer muss das eben bezahlen.
01:12:49
Speaker
Und dann wird es häufig an den Endkunden abgewälzt,
01:12:53
Speaker
Und da kommt jetzt wieder die Frage des Ausgleichs.
01:12:54
Speaker
Man kann auch ein geiles Unternehmen mit vielen Angestellten aufbauen und man bietet das beste Coaching-Erlebnis aller Zeiten.
01:13:01
Speaker
Aber in vielen Bereichen ist es so, dass in die Luft gebaut wird, ohne ein gesundes Fundament zu schaffen, was den Menschen dann wirklich einen Ausgleich auch für ihre Wertigkeit und das, was sie da rein investieren, zurückgibt.
01:13:13
Speaker
Und das sehen wir gerade einfach sehr häufig, dass viele Coaching-Angebote extrem überteuert sind, Menschen im Prinzip
01:13:21
Speaker
nicht mal das Leid des anderen ausnutzen, sondern eigentlich eher diese Branche und dass halt Coaching gerade auch ein Trend geworden ist und Nervensystemarbeit und was weiß ich nicht was, das ist halt im Moment ein Marktmittel, was Profit einbringt.
01:13:35
Speaker
Und da, wo Geld ist, sind immer auch Menschen, die entweder ihre Dienstleistung anbieten und sich darin aufopfern und sich ausnehmen lassen.
01:13:45
Speaker
Und es gibt aber auch immer Menschen da drin,
01:13:47
Speaker
die auf der anderen Seite, da wo Geld ist, einfach sind, weil da Geld ist und nicht, weil das jetzt ihre Herzensmission ist.
01:13:55
Speaker
Und es gibt gleichzeitig aber auch einen großen Bereich dazwischen, der ist auch wichtig, sich anzuschauen, weil es gibt nicht nur das eine oder das andere, sondern es gibt wirklich sehr, sehr gute Coaching-Angebote.
01:14:06
Speaker
Und die Ausbildung, die wir jetzt kreiert haben, ist ja auch im Prinzip eine,
01:14:12
Speaker
Folge aus beidem, aus der Erfahrung, selber schlechte Erfahrungen mit Coaching gemacht zu haben, darüber hast du ja gesprochen.
01:14:18
Speaker
Mit Ausbildungen auch.
01:14:20
Speaker
Genau, mit Ausbildungen.
01:14:21
Speaker
Und aber auf der anderen Seite, das ist ja eher meine Erfahrung, ich würde bei allem, was ich gemacht habe und in das ich investiert habe, sagen, das hat mir echt geholfen.
01:14:30
Speaker
Also wir haben sowohl einmal, seit es die Erfahrung drin, wie es sich anfühlt, einfach Kohle in den Sand zu setzen und so gesehen verarscht zu werden und einfach das Gefühl zu haben,
01:14:41
Speaker
dass man diesem Markt nicht trauen kann.
01:14:44
Speaker
Und auf der anderen Seite aber auch die Erfahrung, was alles möglich ist.
01:14:47
Speaker
Die Erfahrung hast du ja auch gemacht, was alles möglich ist, wenn man an gute Angebote kommt, wenn man ein gutes Coaching hat, wenn man gute Ausbildungen macht.
01:14:55
Speaker
Und ja, die Ausbildung, die wir jetzt kreiert haben, ist ja genau so gesehen,
01:15:00
Speaker
aus diesen beiden Motivationen entstanden.
01:15:02
Speaker
Einerseits diese Fehlinvestitionen zu ersparen, auf der anderen Seite auch das Ergebnis zu sehen, was passiert, wenn man ganzheitlich ausgebildet ist und der Mensch wirklich noch im Vordergrund steht,
01:15:15
Speaker
Und dann kommt eben der Selbstverantwortungsteil der Entscheidung dazu.
01:15:20
Speaker
Auch das ist natürlich ein großer Punkt.
01:15:22
Speaker
Menschen entscheiden auch, welche Angebote sie
Verantwortung der Verbraucher bei der Auswahl von Coaching-Diensten
01:15:25
Speaker
Sie entscheiden auch, in was sie investieren.
01:15:28
Speaker
Und auch das ist für mich ein Grund, warum Coaching definitiv ein Zahlungs-Dienstleistungsverhältnis sein sollte.
01:15:37
Speaker
Weil es kein Zwang ist.
01:15:38
Speaker
Niemand ist dazu gezwungen, das zu kaufen.
01:15:41
Speaker
Niemand ist dazu gezwungen, Chained-as-Woman zu kaufen oder die Ausbildung.
01:15:46
Speaker
Jeder ist in der Lage, die notwendigen kritischen Fragen zu stellen, sich Erfahrungsberichte anzuschauen, die Aufbereitung anzuschauen, in Resonanz zu gehen mit der Person, die das Angebot anbietet.
01:15:58
Speaker
Das bedeutet, dieser Teil liegt beim Konsumenten letztendlich.
01:16:02
Speaker
Und natürlich gibt es
01:16:04
Speaker
viele Lügengeschichten und so weiter und das ist auch verständlich, wenn jemand im Mangel ist, dass er darauf eher in Anführungsstrichen reinfallen kann, aber diese Verantwortung müssen wir schon dann auch beim Kunden und beim Käufer lassen.
01:16:17
Speaker
Und der andere Punkt ist, dass die Entscheidung, etwas zu investieren von der eigenen Lebensenergie in Form von Geld,
01:16:25
Speaker
auch dem unbewussten Nervensystem die Information gibt, okay, ich bin jetzt bereit, was dafür zu tun, dass sich dieses Thema löst.
01:16:31
Speaker
Also es ist auch ein unbewusstes Zeichen an das eigene Unbewusste und an das eigene Nervensystem, dass jetzt der Moment gekommen ist, wo ich etwas da rein investiere, dass es mir wirklich besser geht.
01:16:42
Speaker
Das hat auch einen großen Einfluss, auch wenn das viele erstmal unterschätzen, weil es halt angenehmer ist, das Geld zu behalten, nachvollziehbarerweise.
01:16:50
Speaker
Aber das sind alles Aspekte, die man mitbedenken muss, gerade aufgrund dessen, dass wir verstehen, dass Geld eben eine psychodynamische Thematik ist.
01:16:59
Speaker
Wertigkeit, Mangel-Erfahrungen da mit reinspielen, Prioritäten mit reinspielen, Werthaftigkeit, auch Anerkennung dessen, was der andere mir gibt, also des Gesetzesausgleichs.
01:17:10
Speaker
Da sind ganz viele Themen drin gebündelt, die vor der Frage, darf ich dafür Geld nehmen, im Prinzip die Frage ist in gewisser Weise falsch gestellt.
01:17:19
Speaker
weil ganz viele Dinge einfach darin nicht berücksichtigt werden, die mit Geld verbunden sind und die Coaching auch mit wirksam machen.
01:17:26
Speaker
Darüber haben wir gerade gesprochen.
01:17:27
Speaker
Ich fasse nochmal kurz zusammen.
01:17:29
Speaker
Einerseits die Nervensystemstabilität des Coaches, der das ja halten muss und auch gucken muss, wie er die Lebensenergie selber bereitstellen kann.
01:17:36
Speaker
die dadurch eingeschränkt wäre, wenn die Person diesen Ausgleich eben nicht hat.
01:17:42
Speaker
Dann das systemische Thema vom Gesetzesausgleich, dass wenn kein gesunder Ausgleich passiert, auf jeden Fall weitere Symptome entstehen, entweder auf der einen oder anderen Seite.
01:17:52
Speaker
Mangelsysteme immer Mangel wieder reproduzieren und keine Fülle herbeiführen können.
01:17:58
Speaker
Dann aber auch die Entscheidung, die an das Unbewusste die Botschaft sendet, okay, ich bin jetzt bereit, in mich, in meine Bedürfnisse, in meine Veränderung zu investieren und dafür auch einen gewissen schmerzlichen Preis zu zahlen, weil Veränderung immer das Bequeme erstmal aufgeben muss.
01:18:15
Speaker
Und dazu gehört eben auch, dass es vielleicht auf meinem Konto dann kurz ein bisschen weniger wird.
01:18:21
Speaker
Und noch andere Sachen, die wir gerade eben genannt haben, aber das sind alles so Aspekte, die da mit reinspielen und die verbinden sich alle in dieser relativ sachlichen Frage, darf man dafür Geld nehmen?
01:18:35
Speaker
Wenn man das sich aber anschaut, dann ist die Antwort in gewisser Weise, also man muss kein Geld dafür nehmen, aber für Coaching das wirken soll und für Coaching, das man lange Zeit anbietet,
01:18:45
Speaker
wäre die Antwort, es braucht einen Ausgleich, es braucht den finanziellen Ausgleich, den Ausgleich von Energie, die reinfließt und wieder rausfließt.
01:18:53
Speaker
Dieses Verhältnis muss in einem gesunden Maß zueinander sein.
01:18:56
Speaker
Das, was der Klient reingibt, muss das abdecken, was der Coach reingibt.
01:19:02
Speaker
Und dann hat man ein gesundes Ausgleichssystem und dann kann der Klient auch wieder gehen.
01:19:06
Speaker
Weil Abhängigkeit entsteht auch da, wo Schuld ist.
01:19:08
Speaker
Also wenn ich ständig das Gefühl habe, ich bin noch jemandem, was schuldig,
01:19:11
Speaker
dann kann ich auch mein Coaching beenden und habe trotzdem vier Jahre später noch Schuldgefühle unbewusst.
01:19:15
Speaker
Also das dient auch dem Klienten und der Klient kann nicht dafür genutzt werden, meine Schuldgefühle zu tragen, weil ich mir nicht erlaube, Geld dafür zu nehmen.
01:19:25
Speaker
Das war so mit mein größtes Learning aus dieser Zeit und es sichert natürlich auch eine gewisse Distanziertheit, weil wir haben ein sehr enges Verhältnis, wenn wir mit Menschen arbeiten,
01:19:36
Speaker
in die tiefsten Themen reintauchen von Kindheit, von Beziehung, von Sexualität, von eigenen Glaubenssätzen.
01:19:44
Speaker
Und wir brauchen auch die professionelle Distanz als Rahmen, um im Raum selber möglichst herzoffen auf den anderen eingehen zu können.
01:19:55
Speaker
Weil sonst wird es schnell wie eine Freundschaft oder...
01:20:02
Speaker
Seelenanruf oder wie auch immer, ich weiß nicht, Seelenkummerkasten, Seelsorge, also dann hat es schnell eben diesen professionellen Rahmen in dem Sinne nicht mehr und je weniger der professionelle Rahmen das im Außen als Dienstleistung rahmt, desto anfälliger ist es dann für Symbiosen, also dass der
01:20:20
Speaker
Klient dich plötzlich als Freundin sieht oder als Ansprechpartner in allen Lebenslagen.
01:20:26
Speaker
Und das sind alles Probleme, die mit der Zeit auftauchen und deswegen ist es gut, einen gewissen Rahmen zu haben.
01:20:32
Speaker
Und man kann ja auch, gerade am Anfang, wenn man die ersten Coaching-Einheiten gibt, die ein bisschen reduzierter machen, dass man erstmal, weil der Ausgleich ist dann einerseits, der andere schenkt einem die Zeit, die eigenen Coachingen
01:20:44
Speaker
die eigene Coachingpraxis überhaupt erstmal auszuleben und zu üben und sich darin zu erfahren.
01:20:50
Speaker
Und auf der anderen Seite kriegt man dafür aber auch einen Ausgleich und mit der Zeit steigert sich das dann einfach bis zu dem Punkt, wo man merkt, okay, hier ist gerade die Nervensystemkapazität, die das halten kann, wo das ausgeglichen ist und so wird sich das mehr und mehr dann in eine gesunde Richtung ergeben.
01:21:05
Speaker
So ist zumindest meine Erfahrung damit.
01:21:07
Speaker
Ja, also ich hätte auch gerne, also ich hätte noch ein paar abschließende Worte einfach so zum Punkt Awareness im Bereich, auch gerade wenn wir uns die ganzen Instagram-Coaches anschauen.
01:21:20
Speaker
Wichtig ist eigentlich, also einmal, es gibt die Komponente, das vom eigenen Wert zu entkoppeln, indem wir nicht sagen,
01:21:32
Speaker
ich bin so und so viel wert, wie ich mein Preis sozusagen, oder mein Wert ist von meinem Preis abhängig,
01:21:40
Speaker
sondern einfach mal zu schauen, je größer das Problem ist, das ich löse, desto wertvoller ist es natürlich auch für die Klienten.
01:21:49
Speaker
Und davon würde ich auf der einen Seite den Preis abhängig machen, also das von sich selbst und dem eigenen Wert mal ein Stück zu entkoppeln und sich einfach die Dienstleistung anzugucken.
01:22:04
Speaker
die man da eben gibt.
01:22:07
Speaker
Und der andere Punkt ist natürlich auch der, zu schauen, ein bisschen vorsichtig zu sein mit Menschen, die das Thema Geld so extrem fokussieren.
01:22:20
Speaker
Also es ist vollkommen in Ordnung, wenn mal erwähnt wird, ich mache
01:22:23
Speaker
sechsstellige Jahresumsätze, einfach weil das zum Beispiel ein Bereich ist, wo man sagen kann, also wir haben ja schon darüber gesprochen, ich sage mal 10.000 Euro im Monat umzusetzen, ist ein Bereich, der absolut machbar ist und auch sinnvoll, einfach aufgrund
01:22:45
Speaker
dessen, was dann da noch runtergeht, da gut von leben zu können und eine gute Dienstleistung machen zu können.
01:22:51
Speaker
Ein anderer Coach von mir hat das mal ein bisschen härter ausgemüht und hat gesagt, alles unter 10.000 Euro ist ein Hobby.
01:22:57
Speaker
Das darf am Anfang auch noch darunter sein, aber das Ziel darf man auf jeden Fall haben, wenn man eine Mission hat, die einen auch persönlich tragen möchte.
01:23:07
Speaker
Ich würde das auf jeden Fall langfristig anpeilen.
01:23:10
Speaker
Ich weiß, das hört sich erstmal noch super viel an.
01:23:12
Speaker
Das steigert sich aber dann eben auch.
01:23:14
Speaker
Das ist vollkommen in Ordnung und da muss man kein schlechtes Gewissen für haben, wenn man dieses Ziel hat.
01:23:24
Speaker
Ja, wie gesagt, ein bisschen vorsichtig zu sein mit Menschen, die mir um die Ecke kommen mit Money-Mindset, Meditationen und du musst einfach nur an deinem Money-Mindset arbeiten und kommst zu mir ins Coaching und wir arbeiten an deinen Glaubenssätzen in Bezug auf Money und man muss sich dann nur angucken, wie die Einstellung der Eltern zum Thema Geld war oder was man selber für Erfahrungen gemacht hat oder wie man aufgewachsen ist.
Echte Fürsorge und Wertschätzung im Coaching
01:23:51
Speaker
nicht nur in Bezug auf Geld.
01:23:53
Speaker
Also das zeigt, wie oberflächlich diese Menschen dann häufig schon mit dem Thema Geld arbeiten und hantieren.
01:23:59
Speaker
Es ist keine Mindset-Frage, es ist eine Nervensystem-Frage, es ist eine Frage von dem, was wir alles schon besprochen haben.
01:24:09
Speaker
Kann der Coach dich überhaupt so tief begleiten, um wirklich mit Mutter- und Vaterthemen zu arbeiten?
01:24:14
Speaker
Also da auch einfach drauf zu achten und zu erkennen, wenn du ein Geldthema hast, dann hast du eigentlich kein Geldthema.
01:24:21
Speaker
Du hast genauso wenig ein Geldthema wie Menschen, die mit emotionalem Essen kommen, ein Essensthema haben.
01:24:28
Speaker
Du hast eigentlich in der Tiefe ein Thema mit dir selbst, mit deinem Wert, mit Mama, mit Papa, mit Emotionsregulation und mit Mangel.
01:24:39
Speaker
Und ja, das einfach an der Stelle einmal so als,
01:24:44
Speaker
Ja, auch aus der unternehmerischen Perspektive nochmal betrachtet, was die Zahlen angeht.
01:24:50
Speaker
Ja, also da bin ich ganz bei dir und ich sage mal, diese ganzen Money-Mindset-Dinge, die dann damit werben, wie viel Kohle sie damit machen.
01:24:58
Speaker
Das ist ja auch einfach.
01:24:59
Speaker
Gib mir dein Geld und ich zeige dir, wie du Geld verdienst.
01:25:02
Speaker
Ja genau, richtig.
01:25:03
Speaker
Also, die Kohle haben ohne Ende, kann man sich ja denken.
01:25:07
Speaker
Weil Menschen in ihren Mangel so gesehen investieren.
01:25:11
Speaker
Und das andere ist, ich gebe dir vollkommen recht, dass man das ein bisschen von dem eigenen Wert entkoppeln sollte.
01:25:18
Speaker
Nur ich glaube, das geht nicht so einfach.
01:25:22
Speaker
Bin ich voll bei dir.
01:25:23
Speaker
Aber was ich damit eigentlich sagen wollte, ist, ist es ja klar, wenn, nehmen wir das nochmal als Beispiel, wenn ich 150 Euro für eine Dienstleistung im Monat zahle, die mich in der Abhängigkeit hält, weil ich jeden Monat einen neuen Ernährungsplan und Feedback brauche und so weiter.
01:25:39
Speaker
dann ist das durchaus ein gerechtfertigter Preis.
01:25:42
Speaker
Du zahlst für das, was du bekommst, nämlich dass du irgendwo unter Kontrolle und Abhängigkeit bleibst.
01:25:49
Speaker
Dementsprechend hat diese Dienstleistung auch den Wert,
01:25:56
Speaker
und hat nichts mit dem Doktor, Professor sowieso zu tun, der das anbietet.
01:26:02
Speaker
Dass der irgendwie besonders wertvoll ist oder was auch immer.
01:26:06
Speaker
Also das meine ich, dass man das abkoppelt davon.
01:26:08
Speaker
Ah, okay, jetzt verstehe ich.
01:26:10
Speaker
Ja, ja, da gebe ich dir vollkommen recht.
01:26:11
Speaker
Das ist ja häufig eh...
01:26:14
Speaker
Also das habe ich im letzten Jahr mit jemandem besprochen, wenn man sich mal anschaut, wer bei uns in der Schule berechtigt gewesen wäre, Psychologie zu studieren.
01:26:21
Speaker
Da habe ich damals schon gedacht, weil ich wollte ja immer Psychologie studieren und dann auch Therapeutin werden.
01:26:26
Speaker
Da habe ich damals schon gedacht, das wären die Menschen, zu denen ich auf gar keinen Fall ins Coaching oder in Therapie gehen würde.
01:26:31
Speaker
Da muss man natürlich relativieren.
01:26:33
Speaker
Es gibt auch ganz, ganz viele tolle, sehr empathische und liebevolle Therapeuten.
01:26:38
Speaker
Es ist aber kein Garant für Empathie, für tiefgründige und tiefgreifende Veränderungsarbeit, dass jemand 20 Doktortitel hat.
01:26:46
Speaker
Da sind wir eh einer Meinung.
01:26:48
Speaker
Aber das stimmt, davon sollte man sich nicht zu sehr täuschen lassen.
Abschluss der Diskussion und Einladung zur Interaktion
01:26:54
Speaker
Möchtest du noch irgendwas sagen oder haben wir alles soweit besprochen, was wir besprechen wollten?
01:27:01
Speaker
Ich glaube, man kann zu dem Thema ewig weiter.
01:27:05
Speaker
Aber ich würde sagen, wir lassen es für heute gut sein.
01:27:08
Speaker
Und wenn du als Zuhörerin Fragen dazu hast...
01:27:13
Speaker
irgendwo noch einen Einwand hast, über den wir vielleicht gerne zu dem Thema sprechen sollen.
01:27:20
Speaker
Oder dir einfach irgendwie ein anderes Thema wünschst, dann kannst du es natürlich jederzeit schreiben.
01:27:26
Speaker
Du findest unsere Social-Media-Accounts hier unten in den Shownotes verlinkt.
Neues Coaching-Programm und Unterstützung von Herzensmissionen
01:27:32
Speaker
Und natürlich, wenn du jetzt das Gefühl hast, dass wir so auch von den Werten und so mit dem Hintergrund, weshalb die Ausbildung entstanden ist, mit dir resonieren, dann schau dich doch da auch gerne einfach mal um.
01:27:46
Speaker
Wir freuen uns riesig im Mai, startet die nächste Ausbildungsrunde, wenn du Teil dieser Mission wirst, Coaching zu machen.
01:27:55
Speaker
qualitativ hochwertiger in den Markt zu bringen, wirklich Menschen zu befähigen, eine Herzensmission groß zu machen.
01:28:05
Speaker
Dafür braucht es auch Geld, dafür braucht es auch Umsatz.
01:28:10
Speaker
Und deswegen haben wir auch heute darüber gesprochen, weil wir mehr Menschen mit echten Herzensmissionen brauchen, die auch Geld verdienen, um diese zu verwirklichen.
01:28:19
Speaker
Und deswegen freuen wir uns auf jeden Fall von dir zu hören.
Verabschiedung und Ausblick
01:28:25
Speaker
Schön, dann bis zum nächsten Mal und ciao.